Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – immer Gerade aus

Und es geht immer nur in eine Richtung, zum nächsten Sternen System, zum nächsten Stern, zum nächsten Gasriesen, zum nächsten Planeten, zum nächsten Mond. Und da gibt es dann zwischen durch diese Perlen. Die die einen Staunen lassen. Wo man sich dann wieder sagt, da dafür bist du hier draußen, Um genau das hier zu sehen.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 07.01.3305

Die Zeit schien sich in die Ewigkeit zu denen, wir hatten, nach der Schwarzen Loch Episode, auf einem Planetoiden halt gemacht, um nach Ressourcen zu suchen, Hauptsächlich Eisen, Mangan und andere Halbleiter Materialien. Das Schiff hatte ordentlich was abbekommen, und so Unterzogen wir es einer gründlichen Wartung. Leider fehlten uns einige Bauteile und das Schiff war auch nicht in der Lage, Sie ohne weiteres Anzufertigen, jedenfalls nicht ohne die passenden Materialien, Wir konnten nur hoffen, dass Nadine und ich, hier draußen in den Scarabs die nötigen Felsen fanden.

Der Planetoid hatte jedenfalls laut System Informationen alles was wir bräuchten. Und so fuhren wir schon ein paar Stunden über diesen 0,04G Mond, und suchten.

Wenn ich das hier richtig Deute, dann sollten wir ganz in der Nähe sein, Ich schätze mal in dem Krater vor uns. Was meinst du?

Wenn dort auch wieder nur Dreck ist, brechen wir hier ab und fliegen auf die andere Seite, denn wenn ich mir den Stand des anderen Planetoiden so ansehe, bleibt es nicht mehr lange so angenehm Kühl hier. Und ich habe keine Lust Lavafeldern auszuweichen.

Bisher haben sich meine Anzeigen jedenfalls noch nicht geirrt. Das du in deinem Scarab nur Dreck findest dafür kann ich nichts.

Danke für die Aufmunterung, du weißt das wir nur noch eine Halbe Tonne Quecksilber brauchen, also sollten wir weniger zanken und mehr Ausschau halten. Denn so langsam aber sicher steigt mir die Schwerkraft hier zu Kopf.

Endlich hatten wir den Krater Rand erreicht, und tatsächlich, vor uns in der Senke befand sich ein kleiner Quecksilber See. Nadine grinste mich, von ihrem Scarab aus, frech an.

Na was hab ich gesagt. Auf meine Nase ist verlass.

Schön, dann sammel du das Quecksilber ein, ich fahre derweil zurück zum Schiff und fliege her.

Nichts is, du bleibst schön hier. Jule kann mit der Clipper hier her kommen.

Wenn du meinst, Hauptsache wir können bald von hier verschwinden.

Also funkte ich die Clipper an und gab Jule unsere Koordinaten durch. Jedenfalls versuchte ich es, denn im Cockpit erreichte ich niemanden. Also war sie wohl in ihrer Kabine, und tat dort wer weiß was. Und da kam mir eine Idee, ich hatte schon lange nicht mehr die Clipper per Fernsteuerung bedient und so könnte ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Meiner Tochter eine Lektion erteilen, die eigentlich auf Stand By im Cockpit sein sollte, und Testen ob der Computer noch tut was er soll. Erstes würde ihr wohl einen gehörigen Schreck bereiten. Also verband ich den Scarab mit dem Clipper Computer und erteilte ihr direkt den Befehl zu starten, unsere Position anzufliegen und am Krater Rand zu landen.

Es dauerte eine Weile, aber dann sahen wir, die Clipper, wie sie langsam näher kam. Während Nadine und ich im Krater die Scarabs mit Quecksilber füllten. Erreichte uns aus der Clipper endlich eine junge weibliche Stimme.

Wenn ihr das nochmal macht, dann verwüste ich eure Kabine! Mir wäre beinahe das Herz stehen geblieben, und außerdem seid wann kann die Clipper von alleine Fliegen?

Wyveres!

Was ist, die Clipper konnte das schon immer, den normalerweise sind Piloten ja meistens alleine Unterwegs, und dann steuert halt auch mal der Computer das Schiff, niemand hat Bock 900 Kilometer oder mehr zu seinem Schiff zurück zu legen. Also wartet der Computer meist im Orbit.

Ja aber du hättest bescheid sagen können!

Hab ich, hat ja niemand Reagiert. Und nun heul nicht rum, wir sind gleich wieder im Schiff.

Die Scarabs meldeten das der Laderaum voll war, also ging es für Nadine und mich direkt zum gelandeten Schiff. Wir hatten wirklich ein gefühlte Ewigkeit auf diesem Mond unseren Spaß, 0.04G da kann man schon einmal Richtig abheben. Wir hatten beschlossen Jule von unserer Spritztour nichts zu erzählen, und wenn dann die Flugdauer Details raus zu lassen. Jedenfalls brauchten beide Scarabs auch eine ausführliche Wartung.

Wir blieben noch zwei weitere Stunden auf dem Mond, dann waren alle möglichen Reparaturen durchgeführt.

Von hier aus direkt zu unserem Ziel!

Dann werden wir direkt durch den nächsten Nebel steuern, könnte Interessant werden.

Und so hoben wir ab, zu einem Sprung Marathon, anders kann man das nicht sagen, über Sechszig Systeme in nicht einmal zwei Tagen, wir hatten den Nebel in BLAA HYPAI AA-A H68 in nicht einmal zwei Tagen erreicht, es gab einige Interessante Sterne und sogar Leben. Aber ansonsten fühlte es sich nicht anders an als die letzten Hundert System, und so sprangen wir nach ein paar Runden, auch schon weiter, EESHORKS BA-A G2179 war nur noch einhundert siebzehn Sprünge entfernt.

Wir machten kurz nach dem Nebel ein ganzen Tag Pause, die Maschinen warten und dringend benötigten Schlaf nachhohlen, während ich mir Punkte auf der Galaxie Karte aussuchte um sie Später einmal zu besuchen, denn je näher wir unserem ersten Ziel kamen desto nervöser wirkte Nadine, und desto mehr wich sie mir aus. Sie hatte noch immer nicht darüber gesprochen warum wir nun eigentlich da hin fliegen. Und so langsam aber sicher verlor ich dann doch die Geduld. Aber es half nichts, sie gab einfach keine Antwort und vertröstete mich immer wieder darauf, dass wir an unserem Ziel darüber Reden würden.

Also flogen wir weiter, weiter Richtung EESHORKS BA-A G2179, die meistens System waren einfache Gesteins und Eisbrocken die um Sonnen flogen, nichts wo man näher dran fliegen wollte, nur zweimal gab es Systeme die ich hatte, seit dem Schwarzen Loch, vollständig scannen wollen, eins mit einem Erdähnlichen Planeten, mein Zweiter auf dieser Reise und eins wo alle Hauptreihen Planeten und Gasriesen (bis auf einen der Schlingel) einen Ring hatte, in Systemen wo vor uns noch niemand war. Ich musste einfach, auch wenn Jule und Nadine es nicht verstanden. Aber man bekommt als Pilot nicht so häufig die Chance seinen Piloten Namen an einen Erdähnlichen Planeten zu hängen.

Warum, sind wir noch hier?

Weil es das zweite System ist, mit einem Erdähnlichem Planeten, dass muss einfach genauer Untersucht werden.

Aber warum, nur damit du da deinen Namen in die Galaxie Karte eintragen kannst, was hat das Überhaupt für einen Sinn?

Tochter, du fragst mich doch jetzt nicht wirklich warum, ich hier an diesem Planeten Sonden aussetze um anderen Piloten zu Signalisieren, das ich der erste war der hier diesen Planeten entdeckt hat.

ähm, doch ja tu ich. Weil es erscheint mir sinnlos, es würde doch auch einfach reichen wenn wir die Daten die wir gesammelt haben dann einfach bei Universal Catographics abgeben. dann bekommst du doch auch deinen Namen als Entdecker eingetragen.

Einfach damit mir niemand anderes zuvorkommen kann.

Also deswegen, „Pinkelst“ du da gerade mit Sonden deinen Piloten Namen auf den Planeten, sehr erwachsen von dir Paps, sehr erwachsen.

Tochter du kannst es wahrscheinlich nicht nachvollziehen aber, wir sind die ersten die diese Erdähnliche Welt zu Gesicht bekommen. Und von daher werde ich diesen Planeten entsprechend Markieren!

Mitten in unsere Unterhaltung kam Nadine ins Cockpit.

Wir halten hier in diesem System, nur damit du deinen Namen in den Schnee Pinkeln kannst. Wyveres, werd erwachsen!

Nicht du auch noch, es ist ein Erdähnlicher Planet, ich scanne ihn „Gründlich“ was ist daran falsch.

Das die Sonden deinen Namen auf die Oberfläche schreiben, und du quasi gerade einen Haufen Müll in das Ökosystem des Planeten kippst. Also lass den Unsinn, und flieg weiter!

Ihr gönnt mir aber auch überhaupt keinen Spaß.

Spaß, Paps, Spaß wäre es, wenn wir endlich auch die anderen Planeten untersuchen würden, oder weiter fliegen, oder überhaupt mal von der Stelle kommen. Und nein ich verstehe es immer noch nicht warum das nötig ist, wenn wir doch alle Informationen die wir brauchen durch das FSS bekommen. Wir könnten schon längst weiter fliegen. Und dir ist bewusst das es nur noch Sechzig Sprünge sind. Also mach was Nadine dir gesagt hat.

Frauen, sie würden es wohl nie verstehen, dieses Gefühl irgendwo der erste zu sein, ich frage mich was wohl Neil Armstrong, gedacht hat als er damals vor so vielen Jahrhunderten, die Fahne in den Erdmond gesteckt hat. Als erster Mensch einen anderen Himmelskörper betreten.

Sie unterhielten sich hinter mir noch eine Weile, während ich das restliche System sondierte. Es war auf der Reise das Dritte mit einem Erdähnlichen, und das Zweite was ich als erster Fand.

Aber es wurde wirklich Zeit die letzten Sprünge anzugehen. Eine vier Stunden Rotation oder jeder zwanzig Sprünge was eher eintrat, je nach Größe der noch vor uns liegenden Systeme.

Reine Routine, die Sterne wechselten, von Weiß zu Gelb, zu Rot, zu Braun, und wieder zu Weiß. Mal waren es nur Sterne, mal waren zwischen sechs und zwanzig Eisbrocken, und hin und wieder waren es aber auch, dreißig oder fünfzig Signale. Fünf oder Vierstern Systeme. Es war wirklich alles dabei.

Die letzte Etappe hatte Nadine. Es waren noch Vierzehn Sprünge, und ich, nachdem ich nicht mehr Schlafen konnte, mimte den Co-Piloten. Und sah gespannt zu Wie die Frau die mein zweites Kind unter ihrem Herzen trug, gekonnt die Clipper um Sterne Navigierte. Während ich mehr halbherzig das FSS bediente.

Nimm die Augen von meinen Brüsten und Konzentriere dich lieber auf das FSS.

Woher willst du Wissen, dass ich genau da hin schaue?

Ich Spüre das! Und nun Augen auf das FSS.

Sie hatte mich tatsächlich ertappt. Also blieben meine Augen vorerst beim FSS. Die Distanz zwischen uns und EESHORKS BA-A G2179 schmolz. Zehn Sprünge, Sechs Sprünge, Vier Sprünge und dann war es nur noch einer. Nadine richtete die Clipper auf den Punkt im All, und leitete die Sprung Sequenz ein, während ich die ersten zaghaften Informationen über das System erhielt. Und in dem Moment stockte mir der Atem. Aber es war zu Spät, der Computer zählte in dem Moment, wo ich die Informationen über die Sterne in dem System deutlich vor mir sah, gerade auf Null und Sprang.

Runter vom Pilotensitz, schnell! Sonst wirds gleich ungemütlich.

ich sprang aus meinem Sitz und noch während ich Nadine unsanft aus dem Sitz schmiss, sah ich wie wir im Witch Space dem „Stern“ immer näher kamen, vielleicht noch 10 Sekunden trennten uns vom Normalraum, und dann währe alles zuspät.

Schiffe haben Sicherheitsvorkehrungen, man kann im Witch Space dem Schiff sagen das man sofort auf Null Geschwindigkeit gehen soll beim Eintritt. Aber mit Nadine wollte ich jetzt nicht reden.

Was soll das!

Keine Zeit! Halt dich irgendwo FEST.

In dem Moment kam es, plop und wir rauschten direkt dran vorbei, direkt durch den Strudel, Direkt zu auf das mörderische Ding vor uns. Die Clipper schrie förmlich auf, als der gegenschub einsetzte und sie auf null abbremste, ein verdammter Neutronenstern, und wir keine Drei Lichtsekunden dahinter, vor uns ein verdammtes schwarzes Loch. Überall gingen Warnlampen an.

Was zum …

Genau das, was zum Teufel … , ich brauch ne neue Hose.

Sind das … vier und ein …

Ja, es sind vier Neutronensterne und ein schwarzes Loch. Du hast es erfasst, verstehst du nun warum ich das steuer so plötzlich übernommen habe. Entschuldige dafür übrigens. ich hoffe du hast dir nicht Weh getan.

Mir ist schlecht, ich wäre …

… genau rein geflogen.

Nadine rappelte sich vom Boden auf, während ich versuchte Abstand vom Neutronenstern zu bekommen, ohne dabei in die Jets zu geraten. Dieses Teil war echt enorm und unsagbar gefährlich, denn einmal im Jet ist es aus mit der Clipper, dafür ist sie einfach nicht gerüstet. Und wir würden uns in Sekunden den Energie Kern grillen.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eins, erklär mir warum Ronny uns hier her geschickt hat!

Ich bring ihn um! Dieser … jetzt versteh ich sein hämisches Grinsen. Dieses Arschloch.

Nadine, was jetzt?

Sie starrte das Monstrum, vor uns, an, und bekam kein weiteres Wort heraus. In dem Moment kam Jule, die sich den Arm fest hielt, ins Cockpit.

Was sollten die Warnlampen? Ich bin aus meinem Bett gefallen vor schre … Heilige … was ist das?

Direkt vor uns ein Neutronenstern, da Links ein schwarzes Loch, da rechts zwei weitere Neutronensterne, und irgendwo 300k Lichtsekunden entfernt ein vierter Neutronenstern.

Und hier wollten wir hin?

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Nebelschwaden

Du betrachtest die Galaxie Karte und denkst dir, dieser Nebel da, es sind nur ein paar Sprünge vom eigentlichen Kurs, was soll schon passieren. Schaust dir das mal einfach an.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 03.01.3305

Ich sollte mir angewöhnen öfters auf den Kalender zu schauen. Heute ist der 04.01.3305, Seid Sylvester waren Jule und Nadine fast die gesamte Zeit zu nichts zu gebrauchen. Anscheint hatte der Whiskey bei Jule eine äußerst unschöne Reaktion. Denn sie wurde von dauerhaften Kopfschmerzen geplagten, was zu einer Tochter führte, die nur am Nörgeln war. Und Nadine, die hatte sich am Essen quasi Überfressen. Beide liefen also Gestern und Vorgestern wie Zombies durchs Schiff. Und so blieb es an mir Hängen den Kurs weiter zu verfolgen.

Hinzukam das beide sich jedesmal über Intercom beschwerten wenn ich in den Hyperraum Sprang, oder das Schiff aus dem Supercruise glitt. Jedesmal dieses kleine Hop. Und ich hatte zwei Nörgeltanten im Ohr. Hoffentlich würde es bis Heute Abend aufhören. Wenn nicht betäube ich beide einfach.

Und so schafften wir gerade einmal vielleicht dreißig Systeme. Waren nicht sehr viele Interessante Sachen dabei. Weder biologische Signale noch interessante Ring Systeme, einfach nur ein Haufen stupide Eiswelten und hier und da ein paar Gasriesen. Einen der Riesen Markierte ich mir aber auf der Galaxie Karte, der Scan der Ringe ergab ein äußerst interessantes Resultat, Nicht nur waren ein paar schöne Stellen dabei, nein die Ringe waren voll mit sogenannten Hotspots, mehrere Leeren Opale, Niedertemperatur Diamanten und allerhand anderes Zeugs. Wenn wir von unserem Trip zurück sind, werde ich eins der größeren Schiffe kaufen, ein T9 oder T10, oder ich Rüste so wahnsinnig wie das auch klingt einen Beluga um, und Mine dort mit Style. Jedenfalls werde ich mir die Zeit wohl damit vertreiben das Perfekte Fracht Monster zusammen zustellen. Sollte nicht all zuschwer werden.

Also blieb es erstmal beim betrachten der Galaxie Karte, würden wir unseren derzeitigen Kurs stumpf beibehalten, so würden wir direkt unterhalb des NGC 6357 Nebels vorbeikommen. Ich zoomte auf den Nebel und durchsuchte die spärlichen Informationen die mir das Galaxie System da bot. Es währen nur wenige Sprünge außerhalb der Route, also Markierte ich einen Weg in den Nebel, und dort dann zwei spezielle System CL PISMIS 13 und 3, sie stachen aus den ganzen NGC 6357 Sektoren heraus. Weiße Riesen, soviel gaben die Informationen Preis. Es ist sehr Wahrscheinlich das schon andere Piloten vor mir da waren. Aber was sollte es schon Schaden, ob nun dreißig oder vierzig Sprünge mehr oder weniger, auf die Kam es derzeit sowieso nicht an.

Du hast den Kurs geändert wie ich sehe.

Nadine stand, wie aus dem nichts, plötzlich hinter mir und betrachtete den neuen Kurs.

Schön zu sehen das es dir besser geht, und ja habe ich, auf den Nebel, die letzten Systeme waren alles öde Sonnen mit einem Haufen Eis. Also dachte ich es könnte nicht schaden einen Abstecher zu machen. Wir sollten den ersten Punkt, CL PISMIS 13 in weniger als einer Stunde erreichen.

Dann ist gut, mir fällt hier im Schiff, ej gerade die Decke auf den Kopf. Mal wieder Landen und raus mit einem Scarab wäre was.

Wenn meine Informationen Stimmen, sollte es in der Nähe und im Nebel sogar Planeten mit Biologischem Leben geben. wäre schön einen zu finden.

Also sprangen wir die Systeme durch, schnelle Scans, und nach fünfundzwanzig Sprüngen standen wir vor dem Weißen Riesen bei CL PISMIS 13, nichts besonderes, außer das er noch ein paar Gelbe und einen braunen Stern mit Ringen im Schlepptau hatte. Aber wir fanden wonach ich suchte, Biologisches Leben. Der O Stern tauchte alles in ein gespenstisches Blau Weiß. während wir den Planetoiden mit Ringen anflogen, der um den Braunen Zwerg, der ebenfalls Ringe hatte, trudelte. Die Aussicht war atemberaubend. Wir landeten in der Nähe der Signale und Nadine und Jule nahmen die Scarabs, während ich die Kamera Drohne vom Schiff aus steuerte.

Die beide hatten sichtlich ihren Spaß, beim über den Planeten feuern. Also warum sollte ich nicht auch meinen Spaß im Schiff haben. Und so hob ich ab um mit dem Schiff die Beiden etwas zu verfolgen.

Lass uns hier Ja nicht zurück!

Als wenn ich das tun würde, aber euch beiden dabei zu zusehen wie ihr da durch die Gegend brettert, da bekommt man schon lust auch mitzumachen, also, nehme ich das Schiff und erkunde etwas diesen Steinbrocken. Ruft mich wenn ihr genug habt. Dann komm ich und hohl euch ab.

Zerschell bloß nicht!

Von Nadines Worten angestachelt, hob ich ab und Strapazierte die Steuerdüsen etwas, bei dem was ich den beiden nun vorführen wollte. Gefährlich, Dumm und völlig Irrsinnig, aber mir war danach. Also stellte ich das Schiff Senkrecht mit der Nase zum Boden und steuerte die Formationen an. Ich wollte mir eine dieser Biologischen Signale, wie der Computer so schön formuliert hatte, genauer ansehen. Und das ging nur wenn ich dichter an sie heran kommen würde.

Also setzte ich all mein Können und viel Treibstoff ein um die Nase so dicht wie nur möglich an eins dieser Dinger zu bekommen. Was Nadine und Jule gebührend Kommentierten. Auch wenn ich wohl die nächsten paar Tage nicht mehr ans Steuer dürfte. alleine diese Kamera Aufnahme war die ganze Aktion wert.

Du! Was soll das, willst du das Schiff zerstören? Wyveres, LANDE SOFORT oder ich zerreiß dich in der Luft.

Paps! Das ist nicht Witzig! Du was soll das.

Schon gut, Schon gut. Ich wollte auch meinen Spaß, und es ist doch nichts Passiert. Ich frage mich was ihr habt.

Ich landete unweit der beiden und machte mich innerlich schon darauf gefasst, gleich ein Donnerwetter zu erleben. Aber erst einmal setzte ich Kurs auf CL PIMIS 3. kam aber nicht mehr dazu auch abzuheben.

Weg da, für die nächsten Stunden werde ich fliegen, du du wirst dir jetzt eine Mütze voll Schlaf genehmigen. Denn ich bin der FESTEN überzeugung mit dir gehen die Pferde durch! Wie kannst du nur so Unvorsichtig sein. Dieser Irrsinn, Stell dir vor du währst mit der Nase in den Planeten gerammt oder schlimmeres. Du Unverantwortlicher Dreckskerl! Ich könnte dich jetzt, Boar.

sie hatte mich am Kragen und ihre Hand schwebte bedrohlich in der Luft. Nadine würde jeden Moment ausholen, mir musste also schnell etwas einfallen. Sonst würde ich wohl die nächsten Tage im besten Fall auf dem Boden schlafen müssen.

Also packte ich mit beiden Händen zu und küsste Sie.

Das wird dich auch nicht retten, mein lieber, aber es ist schon einmal ein guter Anfang, auch wenn deine Hände da gerade, an einer Stelle sind wo sie gerade eigentlich keinen Zugang zu haben. Also Pfoten weg von meinem Hintern! Du hast da erst einmal Sendepause. Zur Strafe!

Na Gut, dann bleibt mir nichts anderes übrig, ich gebe mich geschlagen, der Kurs nach CL PIMIS 3 ist eingestellt, es sind nur ein paar Sprünge. Ich geh derweil was Essen. Soll ich dir was mit machen?

Ja, Toast mit Erdbeeren und einen Kaffee.

Ich küsste sie nochmal und schlich dann aus dem Cockpit, vor der Tür stand eine ebenso böse drein blickende Jule und stierte mich an.

DU!

Schon gut, ich weiß das war unverantwortlich, bla bla, ich weiß was du sagen willst, spar es dir auf für die nächste Sache die nicht so läuft wie Sie sollte.

Aber ich, das war unverantwortlich von dir.

Ich nickte ihr zu und trotte dann in die Küche, Kaffee und Essen besorgen. Während ich die Zutaten zusammen suchte und mir einen Kaffee eingoß, fingen die Warnlampen im Schiff an durchzudrehen. Und der Kaffee vor mir fing an zu schweben. Von CL PIMIS 13 zu 3 waren es nur zwei Sprünge mit der Clipper.

Also Es gab nicht vieles das die interne Schwerkraft Regulierung im Schiff außer Kraft setzen konnte. Und Nadine würde nicht aus versehen die Regulatoren abschalten. Also gab es nur eine Möglichkeit. Ich lies alles stehen und liegen und in dem Moment kam die Bestätigung schon über Intercom.

SCHWARZES LOCH! Direkt neben dem Scheiß Stern! Wir kommen in denn Gravitationsbereich. Die Maschinen tun was sie können aber wir werden angezogen, schaff dein ARSCH wieder ins COCKPIT SOFORT!

Ich flog an ihr vorbei, und hievte Nadine aus dem Pilotensitz.

Das kommt unerwartet. Übernimm die Energieverteilung, schalte alles ab was wir nicht unbedingt brauchen und leite es in die Schilde und den Antrieb.

Während ich das schiff neu ausrichtete um der Gravitation entsprechend begegnen zu können, meldete das FSS noch weiteres Ungemach, es war nicht nur ein Schwarzes Loch, dass sich um den Weißen Riesen bewegte und ihn aussaugte, nein denn die Sensoren meldeten noch weitere Sterne, ein paar braune Zwerge und noch zwei weitere Schwarze Löcher.

In dieses System zu springen war eine beschissene Idee von mir. Schau auf die Sensoren Ergebnisse, wir haben hier ein ernsthaftes Problem. Hoffentlich kommt der FSD schnell genug wieder Online. Sonst endet unsere Reise hier und jetzt.

Nadine wurde aschfahl.

Drei Stück? Dein scheiß ernst, wenn wir das Überleben dann werden wir keine Experimente mehr Wagen.

Und mir wurde auch schon anders, also zählte ich die Sekunden bis der FSD soweit abgekühlt hatte, dass man ihn wieder erneut anfeuern konnte.

Wir sind nur noch 500 Kilometer vom Schwarzschild entfernt, tu was. sonst war es das gleich.

Der Antrieb tut was er kann, wir gewinnen langsam aber sicher Abstand. Aber wenn das hier vorbei ist müssen wir wohl die Maschinen überholen, denn ich glaube da brennt gerade ein Haufen Elektronik durch.

Völlig egal, Hauptsache wir kommen hier weg.

Der Computer fing an zu zählen, während er uns Überhitzungswarnungen an den Kopf schleuderte, 120% über maximal Last, 130%, 140% es wurde kritisch. Dann sprang das Schiff endlich, Supercruise und wir gewannen endlich Abstand, 1Ls 10Ls 100Ls 500Ls, wir waren frei.

Geschafft, aber ohne Reparaturen, kommen wir hier vorerst nicht weg. Supercruise geht noch aber der FSD ist offline, ich fliege einen der Planeten an, bei den anderen beiden. Wir müssen landen, auch wenn es Gefährlich wird.

Endlich kam Jule ins Cockpit, völlig Nass und nur in ein Handtuch gewickelt.

Was auch immer ihr da gerade gemacht habt, macht das nie wieder. Ich hätte mir in der Dusche beinahe den Hals gebrochen. Was war das überhaupt?

Ein Schwarzes Loch. wir sind direkt daneben gelandet. Sie selbst, es umkreist den Blauen keine 50 Lichtsekunden entfernt, und ich bin genau in die Umlaufbahn von dem Ding gesprungen. Und muss jetzt erst einmal selbst unbedingt Duschen.

Macht ihr mal, derweil Lande ich. Und hoffentlich schafft die AFW das mit der Reparatur. Ansonsten sind wir hier vorerst gestrandet. FSD ist ausgefallen, die Schilde sind hart angeschlagen, und der Supercruise wird es auch nicht mehr lange machen.

Das Schiff hatte nur noch 38% Intakte Hülle, und die AFW leistete Überstunden, während die Reparatur Drohne über die Oberfläche der Clipper schwebte und stellen flickte wo sie nur konnte.

Es war verdammt knapp, sehr knapp. Eigentlich hatte ich Schwarze Löcher von der Liste gestrichen, aber wer rechnet schon damit das man direkt neben so einem Ding landet. Jedenfalls schafften wir es zum Planeten. Und ich konnte Landen, die Reparatur des Schiffes würde einen Ganzen Tag in Anspruch nehmen. Zum Glück hatte ich bevor wir aufbrachen, den Energie Kern des Schiffes extra abschirmen lassen. Ohne ihn säßen wir nämlich jetzt echt in der Klemme, denn er ist der einzige Part den die AFW nicht reparieren kann.

Jule erholte sich in ihrer Kabine von dem Schock, während Nadine sich die Anstrengung von den Schulter rieseln lies, überwachte ich die AFW und tat was ich tun konnte um die Clipper wieder flott zu bekommen. Denn ich wollte nicht länger als Nötig in der Nähe von drei schwarzen Löchern bleiben.

Auch wenn meine Neugier stark war das System genauer unter die Lupe zu nehmen, denn wann hat man schon einmal die Chance gleich drei schwarze Löcher zu untersuchen, so wollte ich doch nur so schnell wie möglich weg von hier, leider brauchte die AFW für den FSD noch eine Weile, und so konnte ich die Zeit nutzen um doch ein paar Scans der Planeten durchzuführen. Ein interessantes System, aber das war es auch schon, nur ein paar Biologische Signale und ein paar Geologische Sonderheiten, mehr legte das FSS nicht frei.

Wie sieht es mit der Reparatur aus?

Zu neunzig Prozent abgeschlossen. Wenn der FSD wieder online ist verlassen wir das System auf der Stelle. Es behagt mir nicht auf einem Planeten zu sein der langsam aber sicher seinem Ende entgegen geht.

Kann ich irgendwas machen?

Ja, überwache bitte die Energie Verteilung, wir werden alles was da ist brauchen um den FSD soweit aufladen zu können um zu springen. Das machen wir sobald wir die Massensperre des Planeten überwunden haben. Ich habe schon Kurs und Richtung in den Computer eingegeben. Die AFW sollte gleich fertig sein.

Es dauerte noch zwei Minuten, dann war die AFW fertig. Sie hatte fast alle Ressourcen aufgebraucht, aber darüber mache ich mir erst Gedanken wenn wir hier weg sind, wie wir sie wieder auffüllen können.

Es war soweit, die Clipper hob endlich ab, und die Sekunden vergingen nur Zäh bis wir endlich den Inneren Orbit des Planeten verlassen hatten.

Mass Lock released.

Der Computer gab endlich den FSD frei.

Nichts wie weg hier. Mach dich bereit, könnte etwas Holprig werden.

Der Computer zählte, fünf, vier, drei, zwei, eins, vor uns verzerrte sich das Universum, und wir tauchten in den Witch Space, wie man den Korridor auch nannte der durch das FSD erzeugt wurde, ein. Nur um dann wenige Augenblicke später an einem freundlichen Gelben M Stern aufzutauchen. Die Wärme war angenehm auf der Haut, und das Gelb durchflutete das Cockpit. Der Treibstoffsammler nahm seine Tätigkeit auf während das Schiff mit 0.33c um den Stern sauste. Energie fürs Schiff, und die Lebenserhaltung, alles kam wieder online, jetzt wo die Clipper nicht mehr auf Reserve lief.

Geschafft, jetzt suchen wir uns einen gemütlicheren Steinbrocken mit geringer Schwerkraft und dann warten wir das Schiff ausführlich. wie viele Platinen wohl durchgeschmort sein mögen.

Mir ist schlecht, und streich bitte schwarze Löcher aus der Liste, nie wieder ja! Einmal reicht mir.

Das lässt sich nicht vermeiden, ich hab sie zwar als Hauptstern ausgeschlossen, aber wenn das so wie in dem System eben einfach nur Nebensterne sind. werden wir wohl damit zurecht kommen müssen, je näher wir dem Zentrum kommen.

Zentrum? Sag nicht, Wyveres … du willst doch nicht.

Sagittarius A warum nicht, wir sind doch nur in Schwierigkeiten geraten, weil wir nicht damit gerechnet haben. Außerdem, warst du schon einmal an einem Neutronen Stern?

Haben sie dich jetzt endgültig? Hast du vergessen weswegen wir unterwegs sind.

Nein, und es sind noch über vierhundert Sprünge bis zu unserem eigentlichem Ziel. von da ist es ein Katzensprung zum Zentrum.

Siehst du diesen Bauch hier, willst du unser Kind wirklich einer solchen Gefahr aussetzen?

Nein Natürlich nicht, also es ist auch nur ein Vorschlag.

Ein dämlicher Vorschlag, du kannst das Zentrum besuchen wenn, Jule, das kleine und ich wohlbehalten zurück in Cubeo sind. Vorher Unterstehe dich auch nur daran zu Denken. Sonst sperr ich dich ein und Fliege den restlichen Weg ohne dich.

Schon gut, schon gut, du hast gewonnen. Außerdem wäre es mit der Clippper und diesen Schilden ej Selbstmord. Aber irgendwann einmal. Vielleicht sogar Beagle Point.

Sie sass mir noch eine Weile auf dem Schoss und schaute verträumt dem feurigen Spiel des Sternes vor uns zu.

Stanley wenn es ein Junge wird.

Und wenn es ein Mädchen wird?

Annabel. Nach meiner Uroma.

Schöne Namen, gefallen mir. Stanley und Annabel.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Sterne, Sterne und noch mehr Sterne

Wenn es eins gibt, was mich am All fasziniert, dann ist es die Tatsache das ich egal wie oft ich schon meinte, jetzt hast du endgültig alles gesehen. Das All mir dann wieder mit seinem Humor kommt und zu mir sagt, schau mal das hier kennst du noch nicht.

CMDR. Wyveres. Sternzeit 01.01.3305

Ich hätte vielleicht mal während des Fluges überprüfen sollen welches Datum wir eigentlich hatten, vielleicht wäre ich dann nicht so leicht in Panik geraten. Ich hatte nämlich schon seit Ewigkeiten nicht mehr daran Gedacht das zu tun. Aber wir schreiben Heute tatsächlich den 31.12.3304 Und es sind nur noch wenige Stunden bis die Zahl auf 01.01.3305 Springt, wir sind hier draußen zu Dritt und keiner von uns hatte daran Gedacht, das wir ein neues Jahr haben werden. Sei es drum, Nadine sollte eigentlich Aufgrund ihrer Schwangerschaft keine Alkohol trinken. Und Jule sollte eigentlich auch nicht, aber ein Glas zusammen mit mir, sollte schon drin sein. Ich hatte irgendwo in meiner Kabine eine Flasche alten Bowmore, eigentlich ein vermögen Wert, und normalerweise war die Flasche auch in Medupe City. wo sie sicher war, warum genau ich sie mit nahm, daran erinnere ich mich nicht mehr. Aber Nadine würde schon nicht protestieren, und die Flasche ewig weiter unter Verschluss zu halten. Da gefiel mir der Gedanke viel zu sehr, zu sehen wie sich meine Tochter schüttelt, bei ihrem ersten Whiskey von der Erde.

Und so schenkte ich ihr, mir und Nadine dann kurz vor Mitternacht, ein.

Ich hoffe euch beiden ist bewusst, das dieser Stoff Uralt und von der Erde ist, also sollte ihr beide diesen Whiskey nicht unterschätzen. Und beschwert euch nicht hinterher.

Nörgel nicht, ich hatte schon so einiges an „Stoff“ in meinem Leben. Und die Flasche da, die Kenne ich … jedenfalls.

Gut möglich, immerhin fand ich sie vor Jahren in eurem Keller auf der Erde, völlig verstaubt und einsam.

Zwischen all den anderen, völlig einsamen Flaschen. So so. Du weißt schon das mir der Diebstahl einer so wertvollen Flasche angelastet wurde?

Das war Rache, für deine Freundlichkeit, mir gegenüber.

So Rache, ich durfte zwei Monate nicht aus dem Zimmer, und mein Vater hat sogar noch verlangt das ich den Schaden bis auf den letzten Credit abarbeiten müsste. Und du … du hast die Flasche nie angerührt.

Nicht einmal Karen wusste das ich die Flasche habe. Aber sieh es mal so, Jetzt hier draußen, wer soll mich da noch dafür verurteilen. Außerdem, hoffentlich ist es wirklich so gut wie dein Vater immer behauptet hat.

Die Zeit war gekommen die Uhr im Schiff zeigt 23:59:20 nur noch wenige Sekunden, und der Geruch des Whiskeys stieg mir schon die Nase hoch. Jule hatte mit sich zu kämpfen, aber sie wollte unbedingt stärke zeigen. Nadine lächelte einfach nur milde. Denn Sie hatte ihrem Vater wirklich um mehr als nur die eine Falsche, die ich eigentlich geklaut hatte, erleichtert.

Und dann war es soweit.

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Null, das neue Jahr war da, und wir hatten zu dem Zeitpunkt noch mehr als die Hälfte der Stecke vor uns. Fünfhundert und Zwölf Sprünge um genau zu sein. Aber das neue Jahr musste einfach gefeiert werden. Nadine und ich tranken unseren Whiskey auf Null, und es war wie erwartet, ein leichtes Feuer in der Kehle, ein kurzes Schütteln, und dann dieser schöne rauchige Geschmack. Aber Jule, Jule bot uns ein anderes Bild, sie nippte an ihrem, und der erste Zug schüttelte sie mehr als uns.

Boar, was ist das … das ist ja … und das kann man Trinken? Ich hatte ja schon einiges an Alkohol aber das …

Trink aus, Feigling. Das was du Alkohol nennst, dieses Syntetische neumodische Zeugs, mit vielleicht 0.05% echtem Alkohol, ist Wasser mit Geschmack, der Rauschzustand wird da ja nur über irgendwelche Zusatzstoffe erzeugt und lässt sich dadurch ja so gut bekämpfen.

Aber das hier? Das ist doch Gift? Oder Irre ich mich?

Ja du hast recht, das ist sogar ein Nerven Gift und nun runter damit.

Sie setzte das Glas an und wollte gerade wieder zum Rückzug blasen als Nadine ihrerseits, ihr einfach das Glas förmlich in den Mund schob und ihr den Kopf in den Nacken legte.

Vergiss nicht zu schlucken Jule, sonst brennt es dir die Nasenlöcher aus dem Gesicht.

Vor mir fing meine Fünfzehnjährige Tochter augenblicklich an zu husten und ihr schossen die Tränen in die Augen.

NADINE! … Boa … was … Hilfe … das brennt.

Und schmeckt er?

Also ich kann nicht klagen, und meinem Magen geht es gut, Ausnahmsweise mal. Also auch auf die Gefahr hin, dass du Protestierst, jetzt wo die Flasche schon mal offen ist.

Nadine lächelte mich an und hielt mir ihr leeres Glas unter die Nase. Während Jule verzweifelt versuchte das Brennen in ihrem Hals mit Wasser zu löschen, was die ganze Sache statt besser nur noch schlimmer machte.

Du solltest eigentlich nicht, dass ist dir ….

Nörgel ruhig weiter und ich trink die Flasche alleine aus, und lass dich dann vor unserer Kabine verschimmeln! Also was ist entweder oder?

Sie grinste mich an und das Glas wackelte in ihrer Hand. Und da ich nicht erpicht darauf war die Nacht vor der Kabine zu verbringen, goss ich uns beiden ein.

Brav, aber zu so gutem Whiskey gehört auch was zu Essen. Also was hast du vorbereitet, Und wehe es ist Pudding!

Ihr Feuerrotes Haar flog von links nach rechts als sie das Wort Pudding aussprach. Der Whiskey hatte seine Wirkung entfaltet, und man sah ihr, ihre Abstammung in diesem Moment deutlicher an als sonst, Auf der Erde trat Feuerrotes Haar am häufigsten unter einer Gruppe von Menschen auf, die sich im Whiskey brennen verstanden. Iren und Schotten. Und Nadine hatte eindeutig etwas Schottisches an sich. Karens Haare waren zwar auch Rot gewesen, aber das Braune hatte bei ihr deutlicher zugeschlagen. Bei Jule war der Anteil an Rot durch meine Braunen Haare fast nicht vorhanden, Außerdem hatte Sie, sie in der Zeit in der wir nun schon zusammen rum flogen, mehrfach gefärbt und wieder entfärbt. Aber es blieb bei Braun.

Wie wird man das Brennen im Hals wieder los?

Indem man mehr davon trinkt. So wie die Menschen es früher schon taten, es solange Trinken bis man es nicht mehr Spürt.

Aber Alkohol ist doch ein Gift, worin liegt also der Sinn?

Trink noch ein und du wirst es merken. Denn das alte Zeug hier braucht diese Zusätze nicht um den Rausch zu erzeugen.

Aber es ist Gift!

Nadine nahm die Flasche und füllte Jules Glas bis zum Rand, dann grinste Sie, sie an. Und bedeutete Ihr sich wieder an den Tisch zu setzen, während ich damit beschäftigt war das Essen aus der Küche zu holen und ein Glas Milch für Jule.

Wir beide, trinken das hier jetzt, Ordentlich, verstanden. Immerhin steckt etwas von meinem Blut in dir. Und das heißt das du das hier Trinken kannst!

Nadine schob Jule ihr Glas rüber, und diese versuchte, zwar unter leisem Protest, den Inhalt auf die selbe Art zu Trinken wie schon das erste Glas.

Nicht so, Mund auf, Glas an die Lippen und Kopf zusammen mit dem Glas in den Nacken, schau her.

Nadine hob ihr Glas, und zeigte Jule wie man Whiskey laut ihrer Meinung nach Trinken sollte, das Nadine die Flüssigkeit noch ein paar Sekunden im Mund behielt und sich der Geschmack im Mund so besser verteilen konnte verschwieg sie Jule aber.

Los oder ich helfe wieder nach. So wie ich das eben gemacht habe!

Schon gut, bitte nicht, ich Trink ja, aber mir ist jetzt schon Übel davon.

Jule setzte das Glas, wie von Nadine verlangt, an die Lippen. Schon beim Geruch schüttelte sie sich.

Nase zu und Durch! Los, Hop. Danach fühlst du dich besser.

Und Jule gehorchte, noch während sie versuchte die Flüssigkeit in ihrem Mund herunter zu bekommen, schossen ihr auch schon wieder die Tränen in die Augen. Und Sie musste sich zusammenreißen den Whiskey in ihrem Mund nicht auf der Stelle wieder auszuspucken.

Unterstehe dich, der gute Tropfen, Schluck ja runter, werte Nichte. Danach wirds gleich viel besser glaub mir.

Es dauerte einen winzigen Augenblick aber Jule schaffte es dann doch noch.

Bah! Nie Wieder … dieses ZEUG ist ja … wie konnte man sowas Überhaupt Trinken!

Hier etwas Milch, das sollte gegen das Brennen helfen, und iss was fettiges sonst wirst du die Wirkung des Whiskeys gleich merken.

Wieso Wirkung, ich war doch schon mal betrunken, aber das hier, dieses Gesöff schmeckt einfach widerlich.

Du verwechselst da etwas, Richtiger Alkohol hat eine völlig andere Wirkung als dieses Syntetische Zeug. Das macht nur etwas High im Kopf. Das hier, liebe Tochter wird dir in wenigen Minuten die Schuhe ausziehen.

Woher … oh … was ist das … oh … ähm woher willst du …. paps das …. wissen?

Fängt schon an. Dachte nicht das er so schnell wirkt. Aber sie ist ja noch Jung und so süß.

Jule zeigte die ersten Anzeichen einer ordentlichen Vergiftung mit echtem Alkohol, und ich merkte auch schon wie mir die Zunge lockerer wurde. So alter Whiskey ist halt etwas besonderes. Aber schön zu sehen das er noch genießbar ist und seine Alkoholgehalt wohl noch in Ordnung zu sein scheint.

Sie bekommt erstmal nichts mehr von dem Whiskey, wir wollen sie ja nicht nachher noch in die Krankenstation bringen müssen, um die Vergiftung zu bekämpfen.

Papperlapapp, ich erinnere dich an deine erste echte Flasche, und wie du dich damals aufgeführt hast. Du warst Karen SOOOO peinlich, wie du versucht hast im Pool nach Opalen zu Tauchen und dabei mehrere Deko Elemente entfernt hast, Vater war gar nicht erfreut deswegen.

Und wer war daran schuld? Hmm, sitzt gerade vor mir, und umklammert die Flasche. Also Ma’dam Nadine, wie währe noch ein Glas für den Appetit und dann Essen wir.

Was gibt es denn?

Haggis und Blutwurst! Dazu etwas das es in meiner Familie schon seit mehr als Tausend und Dreihundert Jahren zu Sylvester gibt, Kartoffelsalat.

Nadine schaut erst zum Essen und dann zur Flasche, goss sich noch ein ganzes Glas voll ein und überreichte mir die Flasche.

Das hier werde ich jetzt noch Trin … Trin … oh klappt scho nich mehr ganz. Also Trinken. Und dann überstehe ich vielleicht deine Kochkunst. Vielleicht, bringt sie mich aber auch einfach nur um. Wir wer … wer … ah … werden sehen!

Ist das mit der … Tauben Zunge normal?

Nadine leerte das Glas in einem Zug und schaufelte sich dann ihren Teller mit einmal von allem voll. Ihr Appetit war durch die Schwangerschaft seltsam geworden. Aber davon hatte ich gelesen, dass es zu seltsamen Gelüsten kommen kann.

Was ist Nichte, nicht vielleicht doch noch ein Glas?

Nei … Ne … NEIN, Danke …

Der Alkohol in Jules Blutbahn fing an zu wirken. Für jemanden der in seinem Leben noch nie einen echten Rausch hatte, war die Wirkung jedesmal die selbe, Erst wurde einem schwummrig, dann fing die Zunge an schwer zu werden. Aber Alkohol hatte auf jeden eine etwas andere Wirkung. Und die würden sich bei Jule bald zeigen.

I … Is … ah … ist da … ich … oh.

Ich glaub das zweite Glas war zuviel für Sie.

Glaubst du?

Ah, was …

Ich bin mir Sicher.

Aus Jule kam nur noch gestammelte Worte und ihr verhalten nahm merkliche Züge einer Guten Dosis von Alkohol Intoxikation an. Es war lustig anzusehen, wie sie krampfhaft versuchte einen Satz zu sagen ohne sich dabei auf die Zunge zu beißen, von ihren versuchen weiterhin aufrecht am Tisch sitzen zu bleiben, mal abgesehen. Wirkte die Vergiftung recht schnell bei ihr. Und anstelle das ihr Essen da landete wo es sollte, hatte sie mühe die Gabel richtig zu halten und zum Mund zu führen.

Pa … das … oh … wie, warum … dä dä dämliche Ga …hbel, bl bl blei ..hb dddoch dddaa wwwoo. Iiiich dich s s sehen kaaann.

Nadine konnte sich das Lachen nicht verkneifen, während sie Jule dabei zusah wie sie sich abmühte bei Verstand zu bleiben.

Ihr be be beihde … w w wuhsted dddas ddass pppahsiert! Iihr se se seid gehhhmmmeiin!

Soll ich dich Füttern?

NEIN! Icccch schhhaaaafff dddddasss scccchhhooohn!

Wenn du dich jetzt sehen könntest Jule, herrlich. Willst du noch ein Glas?

NEIN!

Jule packte nach ihrem Teller, stand schneller auf als sie eigentlich Sollte und packte sich, so lang sie war, nach vorne über den Tisch und landete mit ihrem Gesicht geradewegs in ihrem Essen.

*prust* Hoffentlich hat der Computer das Aufgezeichnet, das Spielen wir ihr vor wenn sie wieder bei sinnen ist!

Sei nicht so gemein, aber ja hat er. *prust*

Ein Arm, noch ein Arm. Jule stämmte sich mit aller Kraft vom Tisch ab und flog geradewegs auf ihren Hintern. In dem Moment konnten Nadine und ich nicht anders als lauthals los zu lachen. Wie ein Hilfloses Baby lag sie am Boden. Und Fluchte nuschelnd vor sich hin.

Wir setzen Sie auf, helfen ihr noch was zu Essen hinter und dann bring ich Sie zu Bett. Wir haben jetzt mittlerweile fast 1 Uhr, das reicht.

Nahh gut, aber das gilt nur für Jule. Ich kann noch, außerdem irgendwie schmeckt dein Essen doch eigentlich, wenn man es mit etwas Whiskey runter spült.

Danke, für dein aufrichtiges Kompliment. In Zukunft lass ich wieder dich und Jule Kochen.

Geeern Geschehen!

Heeellllft ihhr mmm mmmir jjjeetttzt o o oder mmmmuuusss iich hhhieer v v ver vers ver … ah.

Nach ein, zwei versuchen hatte ich Jule soweit gerade aufgestellt das sie nicht gleich wieder drohte Um zufallen. Sie hackte sich bei mir ein und ich brachte Sie zusammen mit ihrem restlichem Essen in Ihre Kabine, noch bevor Sie ihr Bett erreichte viel sie auch schon im Stehen in den Schlaf und krachte beinahe auf den Boden. Ich zog ihr das Nötigste aus und hievte Sie dann ins Bett, wo ich vorsorglich einen Eimer vor ihrem Gesicht da lies.

Schlaf gut, Tochter.

gngm angm mm.

Nadine hatte sich derweil schon reichlich den Magen voll geschlagen, und wartete nicht auf mich um sich weiter am Rest der Flasche zu bedienen.

Fröhliches Neues, wie lange Gedenken wir beide noch hier zu verweilen?

Bis du Satt bist. Was noch eine Weile dauern wird, wenn ich das hier so sehe.

Daran ist das hier unten Schuld! Und mein Magen wird sich wohl dafür gebührlich bedanken.

Na dann, ist ja gut. Noch was in der Flasche drin?

Ja für mich, und du … du wirst … mir jetzt Bitte noch vom Computer einen Toast mit Erdbeergelee und … Haggis machen! Los!

Wirklich?

Geh! Los! Und meine Flasche! MEINE!

Bei Nadine fing der Alkohol an zu wirken, gepaart mit ihrer Schwangerschaft würde das noch ein sehr Interessanter Abend, und dann ein noch viel lustigerer Morgen werden. Wenn dann beide mit einem Ordentlichen Kater in der Kantine sitzen und verzweifelt versuchen, Kaffee und was Festes runter zu bekommen.

Nadine und ich saßen noch gut zwei Stunden in der Kantine und erzählten und Assen, bis auch der letzte Tropfen des Whiskeys in unseren Mägen gelandet war.

Daaahs waaars! Satt! Reif für NACHTISCH!

Sie zog mich noch im Gang zu unserer Kabine aus, Heißhunger und Geilheit, gepaart mit Alkohol. Eine Garantierte Art am nächsten Morgen nicht mehr zu Wissen warum man noch am Leben ist.

Und so kam der nächste Morgen, oder für Jule und Nadine eher der Übernächste Morgen, denn sie verschliefen alle beide den ersten Tag des Jahres.

Wo sind wir? Und wo ist mein Kaffee! Und Sag der Computer Tussi sie soll die Geräusche leiser machen, sonst mach ich Sie leiser!

Neben Nadine tauchte dann auch kurz darauf eine völlig vernichtete Jule in der Küche auf.

Woher … au … helles Licht, aus! Nie … nie wieder! Au … muss das mit dem … mein Kopf …

Ich setzte mein schönstes Lächeln auf und hohlte extra tief Luft.

GUTEN MORGEN IHR BEIDE, WIR HABEN DEN …

Red weiter und ich töte dich!

Papa … nicht so … ah laut!

Mich funkelten zwei Paar Augen bitter böse an. Natürlich war ich auf ihre Erscheinungen vorbereitet. Schwarzer Starker Kaffee, Speck, Eier, und eine gute Ladung Rest Haggis, wartete auf die beiden. Das sollte sie einigermaßen wieder aufbauen.

Ich schwöre dir, wenn meine Augen auf sind, und ich die Kraft wieder erlangt habe dich zu Ohrfeigen, dann wirst du dein Blaues Wunder erfahren, Wyveres. NIE Wieder Haggis, verstanden! NIE WIEDER, schwöre es mir!

Während Nadine die letzten Worte sagte fuhren beide aus ihren Stühlen Richtung Bad. Während ich am Tisch sitzend leise vor mich hin Lachte und eine Doppelte Portion Speck und Eier für mich alleine hatte.

Und ihr seid Sicher, dass ihr nichts wollt?

*hmpf* Geh Sterben!

*Kübel* Ich hasse dich Paps!

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Unerwartete Wendung

Und manchmal ist das Springen in eine Richtung echt Langweilig. Und dann wieder tauchen vor einem gleich zwei oder drei Sterne auf, und man begreift wieder wie klein man doch eigentlich ist.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 30.12.3304

Seid Nadines Offenbarung sind ein paar Tage ins All gezogen, weder Sie noch Ich haben bisher Jule auch nur ein Sterbenswort über ihre Schwangerschaft verraten, da wir uns beide unsicher sind wie sie es aufnehmen würde. Aber auf der Krankenstation diesen kleinen funken Leben zu sehen ist einfach unbeschreiblich. Noch ist es zu früh um zu bestimmen was es wird, und ich möchte Nadine nicht den üblichen Prozeduren aussetzen um es zu erfahren. Aber die Frage brennt mir schon unter den Nägeln. Junge oder Mädchen, was es wohl wird, ich werde mich wohl die Monate einfach in Geduld üben müssen.

Jedenfalls geht es sowohl Nadine als auch dem Baby gut, und die Übelkeit kommt und geht. Aber früher oder später wird einer von uns beiden mit Jule reden müssen.

Ansonsten waren die Tage recht Ereignislos, der Flug ist weiterhin Ruhig, und wir haben in die halbe Strecke durch den äußeren Orion Sektor hinter uns, mehr als 3000 Lichtjahre, und noch mehr als 14.000 Lichtjahre vor uns. Bis wir in Colonia angekommen sind, wird Nadine aller Wahrscheinlichkeit nach schon einen ziemlich kugelrunden Bauch haben und somit hoch Schwanger sein. Ich hoffe ja, dass das kleine erst, wenn wir wieder Zurück sind, das Licht des Alls erblicken wird, aber darauf Vertrauen werde ich nicht. Also heißt das für mich, spätestens in Colonia, das Schiff soweit umrüsten, sodass die Geburt auch im All statt finden kann, oder wir bleiben bis zur Geburt in Colonia. Die Frage die sich mir da stellt ist nur, was will Nadine. Denn wenn ich die Zeit zusammen rechne, seid sie bei mir ist und seid der Empfängnis, sind jetzt schon gut drei Monate vergangen. Im Idealfall haben wir als noch sechs bis sieben Monate. Und Wir währen, alleine zu diesem Ominösen System, noch gut zwei Monate unterwegs, und das nur wenn nichts unverhofftes passiert.

Kaffee?

Nadine hatte mehr Augenringe als Augen, und sah ansonsten an diesem Morgen recht käsig im Gesicht aus, sie war die Nacht mehr als einmal ins Bad gestürmt. Und so war ihre Laune nicht die beste, aber ich versuchte es herunter zu spielen, auch wegen der Tatsache das Jule sich mittlerweile so ihre Gedanken macht.

Uns so sassen wir, wie schon die letzten Tage zusammen, auf der Oberfläche eines Gesteinsplaneten, auf dem ich am Vorabend gelandet war, und Frühstückten.

Ich nehme einen, und Schoko Pudding!

Red nicht … von …

Noch bevor Nadine den Satz überhaupt richtig begonnen hatte, griff sie sich einen Eimer und entleerte das was gerade noch ihr Frühstück war, in ihn.

Nadine, geht es dir gut? Du siehst schon seid ein paar Tagen so komisch aus, ich hoffe es ist nichts schlimmes.

Es … geht. Danke für … deine Sorge, Schatz, aber … erwähne nicht nochmal Pudding …

beim Wort Pudding übergab sie sich erneut. Es war auf komische Art und weiße Lustig, ihr zuzusehen, auf der anderen Seite, tat sie mir so unendlich leid. Und ich konnte nicht einmal was dagegen machen, denn die Tabletten die der Computer ausgespuckt hatte, schlugen einfach nicht an bei ihr. Und so musste sie mit der morgendlichen Übelkeit leben.

Das wird schon, ich geh nachher mit Nadine noch einmal auf die Krankenstation, vielleicht finden wir ja was, damit ihr Magen endlich Ruhe gibt.

Mein Magen, du … ich könnte dich … er … würgen … du hast doch gut lachen, immerhin … muss ich da durch, nicht du!

Jule schaute erst verwunder zu mir, dann zu Nadine, dann wieder zu mir, dieses Tat sie noch ein paar mal während sie wild mit den Fingern immer und immer wieder zwischen uns beiden, hin und her wanderte, dann zählte sie, und der Löffel in ihrem Mund wippte dabei immer unruhiger auf und ab.

Sie, Du, Paps … ich bin nicht blöd, ich hab Augen im Kopf, und ihr wart die Tage mehr als einmal in der Krankenstation, auch wenn ihr mich ins Cockpit gesperrt habt. Wenn ich euch beide so sehe, … und jetzt eins und eins zusammenaddiere dann, ist Nadine definitiv SCHWANGER!

Damit war die Katze aus dem buchstäblichen Sack.

Und er ist … schuld!

Jule sprang von ihrem Stuhl und umrundete den Tisch, um zu Nadine zu gelangen. Im ersten Moment dachte ich ja, sie würde jetzt einfach aus der Tür stürmen, aber Sie fiel ihr um den Hals, und Drückt und Knuddelte Nadine, die ihrerseits von dem was Jule da tat völlig überrascht wurde.

In welchem Monat? Wie Lange wolltet ihr das eigentlich vor mir Geheim halten? Was wird es? Bruder oder eine Schwester, oder beides? Wie ist das so, Nadine. Das kleine Braucht einen Namen, einen guten Namen! Wenn es ein Junge wird, dann vielleicht, Jason oder Dean oder nein, Wyveres Junor! Bei einem Mädchen, nennen wir sie …

Jule, du erwürgst Nadine noch, komm runter, setzt dich wieder an deinen Platz, wir wollten es dir ja sagen, aber stell dir vor wie schwer diese Nachricht, sowohl für Nadine als auch für mich zu verdauen war. Immerhin hatte weder Sie noch Ich das geplant. Also bewahre die Ruhe, und über Namen reden wir wenn die Zeit dafür gekommen ist, und bis dahin ist noch viel Zeit.

Hej, ihr beide, und vor allem, Jule, könntest du eventuell, deinen Griff etwas lockern, du vergisst das mir noch immer übel ist.

Oh ja, entschuldige aber, man erfährt nicht alle Tage das ich eine große Schwester werde. Große Schwester, wie das klingt.

Nachdem Jule, Nadine aus ihrer Schraubstock Umarmung entlassen hatte, setzte sie sich trotz Nadines Protest auf ihren Schoss und lehnte ihren Kopf an ihre Schulter, während sie mit der Rechten Hand ununterbrochen über Nadines Bauch fuhr.

Schon besser, Große, also ja, ich bin Schwanger, und nein wir wissen noch nicht was es wird. Und ja ich bin etwas „Böse“ auf deinen Vater, für das was da „Ungeplant“ passiert ist. Aber auch sehr glücklich, auch wenn ich auf die Übelkeit sehr gut verzichten könnte. Und über Namen denken wir erst einmal nicht nach, bitte, es ist so schon etwas viel für mich. Immerhin, wird es mein erstes Kind. Und damit muss ich erst einmal klar kommen.

Kann man schon was sehen?

Ich griff mit einem Brötchen im Mund nach einem der Pads auf dem Tisch und rief die Krankenakten von uns dreien auf, und wählte die letzten Einträge von Nadine. Und reichte es Jule.

Da, schau.

So winzig, man kann ja kaum was erkennen. Aber dieser Punkt da, dass ist das Baby oder?

Ja, die Aufnahme ist zwei Tage alt. Und nun komm hoch von mir, du wirst a. Schwer und b. würde ich gerne probieren doch nochmal was zu Essen.

Jule glitt von ihrem Schoß und hockte sich neben sie, ihren Kopf an den Bauch von Nadine gelehnt. Während ein Ohr dich an ihren Bauch gepresst war.

Durch den Anzug kann man kaum was hören.

Was willst du da hören? Es ist doch noch viel zu klein.

Nadine, seufzte Leise und öffnete den Anzug, was ihren Oberkörper und ihren nackten Bauch freilegte.

So besser?

Ja viel besser.

Dann lass mich jetzt Essen, auch wenn ich glaube, das davon nicht viel drin bleiben wird.

Die Offenbarung von Nadines Schwangerschaft, gegenüber Jule, verlief, entgegen meiner Befürchtungen, so wie ich es mir erhofft hatte. Jule wich ihr den gesamten Morgen kaum bis gar nicht von der Seite. Ich musste sie Regelrecht bremsen, Nadine nicht sogar bis aufs Klo zu verfolgen.

Tochter, lass gut sein, gönn ihr eine Pause, außerdem haben wir noch zu tun, der Start muss vorbereitet werden, und wir wollen Heute mindestens zehn Systeme schaffen, und das wird nichts wenn du hier weiterhin den Schatten von Nadine spielst.

Aber Sie könnte …

Nichts da, ab mit dir ins Cockpit, du kennst deine Aufgaben. Sonst sperre ich dich für die restliche Schwangerschaft von Nadine in deine Kabine! Und dann kannst du da versauern. Also los.

Sie schaute mich etwas mürrisch an und, schlich dann doch endlich von der Tür zum Bad in meiner und Nadines Kabine, Richtung Cockpit. Als Sie das Zimmer endlich Verlassen hatte, was nicht ohne nochmal zur Badtür zu linsen geschah. Öffnete sich die Badtür, und eine erleichterte Nadine stand vor mir.

Danke, noch länger hätte ich das nicht ausgehalten, Sie ist wie, wie soll ich das sagen, Wie eine Nervensäge. Und nerven hab ich Gerade keine mehr.

Leg dich hin, ruh dich aus, bis es dir besser geht, Jule und ich machen das Heute alleine, komm dazu wenn du meinst das du Abwechslung brauchst.

Lieb, aber ich glaube ich werde dann doch lieber, meine Beziehung zum Klo verbessern, die Übelkeit will einfach nicht …

Damit drehte sie noch in der Tür wieder um und verschloss sie wieder hinter sich.

Melde dich wenn du was brauchst, ich bin bei Jule im Cockpit, ansonsten schau ich in ungefähr zwei Stunde wieder nach dir. Und denk dran, der Start könnte holprig werden.

Ich hörte noch zwischen den Flüchen und Verwünschungen in meine Richtung, ein „Ist Gut“ und ein „Ich schaff das schon, du Arsch.“ dann machte ich mich auf zu Jule, die Im Cockpit nervös auf dem Co-Piloten Sitz hin und her rutschte.

Große Schwester, ich werde große Schwester.

Beruhig dich. Sonst verletzt du dich noch.

Aber ich freu mich, auch wenn ich nicht ganz verstehe wie und warum, aber ich freu mich. Das wird so super, aber sag, Paps, wir sind doch noch mindestens ein paar Monate unterwegs, wie stellst du dir das mit der Geburt vor? Soll ich hier Hebamme im Schiff sein?

Bis zur Geburt, sind es noch mindestens sechs Monate, und bis dahin sollten wir, schon lange, in Colonia sein. Und eventuell sogar schon wieder zurück in Cubeo, also mach dir mal darum keinen Kopf, und selbst wenn, wir haben die Krankenstation. Ich habe an alles Gedacht, mach dir mal darüber keine Sorgen, Konzentriere dich lieber auf deine Aufgaben, denn die sind gerade wichtiger als die Schwangerschaft.

Aber ich hab noch so viele Fragen.

Und wir haben noch so ungefähr vierzehntausend Lichtjahre vor uns, in den du die alle stellen kannst, aber jetzt sollten wir erstmal Starten. Sonst kommen wir Heute von hier nicht mehr weg.

Ok, aber eine Frage hab ich jetzt schon.

Dann stell Sie, und dann leite die Startsequenz ein.

Wann ist das eigentlich passiert, ich hab jetzt rum gerechnet, wenn Sie jetzt ungefähr im dritten Monat ist, und wir erst so ungefähr vier oder lass es schon fünf Monate sein. so zusammen sind.

Du stellst Fragen, aber bitte, Erinnerst du dich an Baranads Star, der Tag wo uns der Torpedo im der Krait steckte.

Dann war das bei eurem …

Ja, und nun ist gut. Wir haben zu tun.

Schon gut, schon gut. Aber Paps, Respekt.

Ich warf eine der Wackelfiguren nach ihr, während sie frech in meine Richtung grinste. Dann starteten wir endlich und nahmen unseren Kurs wieder auf. Vor uns lagen noch viele Welten, viele Sterne, und ein langer ungewisser Weg. Der nun etwas Komplizierter wurde als ich ihn mir Ursprünglich ausgemalt hatte.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Lichtjahre Unterwegs

Und dann siehst du deinen ersten roten Eisplaneten, wie er da so in der Leere schwebt wie eine Kirsche, Feuerrot, und er wartet darauf das du deine Scanner auf ihn richtest und Sonden los schickst.

CMDR. Wyveres. 29.12.3304

Die ersten Tage verliefen recht Ereignislos, System anspringen, Scanner hochfahren, währenddessen am Stern auftanken und dann die Planeten, sofern vorhanden, durch das FSS identifizieren, war was anderes darunter als bloße Eisbrocken, anfliegen, Sonden starten und dann weiter ins nächste System. So schmolz die Anzahl der Sprünge von ursprünglich über siebenhundert schnell auf sechshundert zusammen. Mehr als zweitausend Lichtjahre hatten wir schon hinter uns. Es war ein angenehmer ruhiger Flug, ich genoss es richtig, einfach nach meinen Vorstellungen zu fliegen. Und nicht unter Zeitdruck zu stehen.

Ab und zu landeten wir bei einem der Planeten die Geologische und Biologische Signale anzeigten, um nach seltenen Materialen ausschau zu halten. Bei einer der Landungen auf einem Planetoiden mit mehr als einem G hatte ich echt zu tun um mit dem Scarab wieder zurück zum Schiff zu gelangen. Diese verdammten Steuerdüsen waren einfach schrecklich. Und so landete ich in einer Spalte, aus der ich mich nur unter maximalen Treibstoff verbrauch wieder raus fliegen konnte. Wer schon einmal versucht hat mit einem Scarab zu fliegen oder zu schweben, wird verstehen wie Instabil die Teile waren. Trotzdem das angesammelte Material würde mir später extrem viel nutzen, und so machten wir unterwegs mehrere dieser Stops, auch konnte Jule so den Umgang mit diesen Fahrzeugen lernen.

Wir suchten dafür einen sehr flachen Punkt auf einer Welt mit gerade mal 0,1 G und übten dort mit den beiden Scarabs fast einen Tag lang.

Paps, ist es eigentlich möglich von so einem Planetoiden mit einem dieser Teile abzuheben und nicht wieder zu Landen?

Ja, aber das werden wir Garantiert nicht üben, glaub mir Tochter, es gibt da draußen Piloten die können dies, aber es ist Gefährlich, erfordert eine Menge können und eine Prise Wahnsinn. Denn hat man erst einmal die Nötige Geschwindigkeit erreicht um die Gravitation zu überwinden, kommt man nicht mehr zurück. Es sei denn man hat dann noch Treibstoff. Also vergiss es das wir das ausprobieren.

Wäre aber bestimmt spaßig.

Ich kann dir, in der Clipper, ein Video von einem Commander zeigen der das gemacht hat, zwischen zwei Monden. Er war verrückt genug das zu versuchen. Aber nun komm wir haben hier noch einiges an „Steinen“ einzusammeln. Die Arbeit macht sich nicht von alleine.

So verbrachten wir die Tage, zwischen Essen, am Steuer abwechseln und hin und wieder Landen. Das einzige was unseren Alltag etwas trübte war Nadine, denn sie war die letzten Tage sehr still gewesen, so Still kannte ich sie eigentlich nicht. Ob es mit unserem Ziel zu tun hatte oder ob sie sich wegen etwas anderem Sorgte, war nicht aus ihr heraus zu bekommen. Aber die meiste Zeit beobachtete sie, Jule und mich, meistens mit einer nachdenklichen Mine. Wenn ich sie darauf Ansprach, lächelte sie meist nur etwas Müde und wischte meine Frage mit einer halbherzigen Bemerkung weg. Irgendetwas war mit ihr und ich würde nicht untätig rum stehen und sie einfach gewähren lassen. denn wenn sie nicht ganz bei der Sache war, könnte das gefährlich werden, für uns drei.

Also sprach ich sie während wir beide Schicht im Cockpit hatten, und Jule Ausnahmsweise nicht bei uns rum lungerte, an.

Sprich Nadine, ich bin doch nicht Blind, ich seh doch das dir irgendetwas auf der Seele liegt.

Es ist nicht wichtig, konzentriere dich lieber auf den Planeten vor uns, und überlas mir die Sonden.

Es ist wichtig, da du abgelenkt bist, denn der Planet vor uns hat gerade die doppelte Dosis Sonden abbekommen als eigentlich nötig war. Auch wenn das Schiff diese Dinger beinahe unendlich herstellen kann, so hast du gerade unnötig Ressourcen verschwendet. Also Stimmt etwas mit dir nicht, da du sonst nicht so nachlässig bist, was diese Sachen angeht. Also Sprich, was ist los?

Ich wollte nur gründlich sein.

Was ist los?

Ich ließ nicht locker, denn diesmal hatte ich einen Schwachstelle, in ihrer Schale gefunden, an der ich ansetzen konnte. Sie musste einfach mit mir Reden. Denn wenn sie weiterhin so abgelenkt, ja beinahe verträumt, Fehler macht, könnte das irgendwann Fatale folgen haben, denn je näher wir dem Zentrum kommen desto wahrscheinlicher, werden wir auf Neutronen Sterne oder gar Schwarze Löcher treffen und wenn sie da dann nicht auf zack ist, könnte uns das umbringen.

Ich sagte doch schon, es ist nichts, nichts von Wichtigkeit. Und ich wüsste nicht warum ich dir, über nichts, rede und Antwort stehen sollte.

Du hast gerade die 23 Sonde auf den selben Punkt geschossen wie die letzten beiden. Wenn das nichts ist, dann bin ich wohl verrückt und bilde mir dein Verhalten die letzten Tage nur ein. Also ich will dich nicht zwingen, aber rede endlich, Bitte.

Du, ich weiß nicht wie oft ich es noch sagen soll aber es geht mir gut. Und jeder macht mal Fehler. Was ist so Grauenhaft daran, dass ich da jetzt ein paar doofe Sonden zuviel auf diesen Stein geschossen habe.

In ihrer Stimme lag Gleichzeitig Zorn und Verzweiflung, Zorn auf sich selbst, weil ich sie dabei erwischt habe, das sie abgelenkt und gedankenverloren war. Und Verzweiflung weil ihr das Antworten auf mein Gestocher immer schwerer fiel. Wenn ich weiter Fragen würde, würde ich Gefahr laufen das sie Wutentbrannt das Cockpit verlassen würde, und dann wahrscheinlich die nächsten Tage kaum bis überhaupt nicht mehr mit mir reden würde, von den anderen Dingen mal abgesehen. Aber ich wollte Antworten.

Eigentlich hatte ich ja gehofft das es nicht schon nach ein paar Tagen los geht mit dem Gezanke aber wenn wir nicht darüber reden, was mit dir los ist. wird es schlimmer, Nadine. Und so schlimm kann es nicht sein. Ich hab dich wegen unserem Ziel in Ruhe gelassen. Und wenn du mir sagen würdest, das deine momentane Unkonzentriertheit und Dein launisches Verhalten damit zu tun haben. dann geb ich Ruhe, aber dass ständige, es ist nichts, Spricht da dagegen. Also Frage ich dich nun noch einmal, Was ist verdammt noch mal mit dir Los?

Du, du willst es einfach nicht verstehen oder? Das hier, dass alles, das zwischen uns, glaubst du ich hab mir mein Leben so ausgemalt, glaubst du ich wollte dich wiedersehen. Und diese Gefühle, glaubst du ich bin nur da um dir zu gefallen. Die letzten Wochen, das alles. Ja es ist verdammt schön, aber ist es denn Fair? Ich hatte ein Leben, mein Leben, Und jetzt, jetzt Sitz ich hier und schieße mit Sonden auf Planeten und Scanne mich durch die Milchstraße. Glaubst du das hab ich gewollt, ja Jule ist mir, verdammt nochmal, sehr ans Herz gewachsen, und Ja auch …

Sie stoppte mitten im Satz, sprang vom Stuhl und verschwand und lies mich nach ihrem Wutausbruch mit einem großen Fragezeichen zurück, einem Fragezeichen das mir Böse Vorahnungen bescherte, verdammt Böse Vorahnungen. Also fing ich an, in Gedanken alles mögliche durchzugehen, Ihre Stimmung schwankte ständig, von beinahe Heul Krämpfen, zu völliger Apathie, von Freude zu Zorn. Mal war sie nähe suchend, nur um im nächsten Moment, auf, fass mich nicht an, Abstand zu gehen.

Also stoppte ich das Schiff und ging sie suchen. Ich fand sie schließlich in unserer Kabine, über das Waschbecken gebeugt, sie gurgelte gerade mit Zahnpasta. Und die Klo Spülung lief noch.

Und du willst wirklich nicht reden, Nicht mal jetzt.

Ich habe nur etwas falsches Gegessen, nicht das was du dir gerade denkst, Nur ETWAS FALSCHES GEGESSEN! Und jetzt lass mich bitte in Ruhe für Heute, mir geht es nicht besonders gerade und ich habe genug davon, mich ständig zu wiederholen.Also wir sehen uns. Du gehst zurück ins Cockpit und ich lege mich hin. Thema beendet.

Wenn sie wollte konnte sie extrem störrisch werden. Also blieb mir nichts anderes übrig, ich überließ sie sich erst einmal selbst, aber machte mir in Gedanken schon einmal ein paar Pläne für alle Eventualitäten, auch die unmöglichsten fanden dabei Berücksichtigung.

Wie du willst, fürs erste hast du gewonnen, ich gebe Ruhe. Aber dann sei dir bewusst das du, in deinen Schichten am Steuer dir nicht leisten kannst abgelenkt zu sein.

Ich könnte dich jetzt, … geh einfach, bitte, lass mir nur etwas Zeit, ja, sonst zerreiße ich dich noch hier und jetzt, auf der Stelle.

Damit ging ich wieder zurück ins Cockpit und nahm meine Arbeit wieder auf, mit Frauen die in Rage sind, kann man einfach nicht mit Argumenten gewinnen, und seien sie noch so gut.

Auf dem Weg ins Cockpit traf ich, rein zufällig, auf Jule, die mich mit einem sehr fragenden Blick musterte, während sie mit einem Kakao in der Hand, ein Pad Studiert hatte.

Was ist los, Ich hab euch bis in mein Zimmer gehört?

Ihr geht es nicht besonders und sie will sich nicht Helfen lassen. Mehr ist es nicht. Und du, du kannst mir im Cockpit helfen. Zu Zweit sind wir hier schneller. Also hop, nimm dein Kakau und folg mir.

Und es ist wirklich alles gut, denn das was ich gehört habe klang nicht gerade nach sich einig sein.

Mach dir darüber keinen Kopf, Nadine fängt sich schon wieder.

Oh, klingt fast so wie die erste Ehe Kriese.

Ehe Kriese? Was besseres fällt dir nicht ein, Tochter. Aber ja, klingt fast so. Und nun genug davon, das Cockpit wartet.

Im Cockpit angekommen, machten wir dann da weiter wo Nadine und ich aufgehört hatten, die restlichen Planeten Scannen und dann das nächste System anspringen. Und dort dann, wie die letzten vier Systeme, die mittlerweile Routine gewordene Arbeit anzugehen.

Wir schafften so an diesem Tag noch Sechs weitere Systeme, bevor ich die Clipper auf einem Mond landete und die Systeme bis auf Lebenserhaltung, eine Pause gönnte. Während die Feldwartungseinheit sich um ihre Aufgabe kümmerte.

Das war es dann für Heute, morgen werden Nadine und du dann den Großteil des Tages das Schiff für euch haben. Ich muss mal wieder vernünftig Ausschlafen. Wir sehen uns in ein paar Stunden, mach nicht mehr so lang.

Damit überließ ich Jule sich selbst, und begab mich in meine Kabine, dort angekommen, lag Nadine, wie ich es erwartet hatte im Bett und schlief. Also hieß es Duschen und dann auch Schlafen gehen.

Während ich das warme Wasser meinem Körper die Strapazen vom Tag wegspülen lies, meldete sich etwas hinter mir. Nadine, sie stand nackt hinter mir, und verlange Eintritt. Es war angenehm, einfach nur da zu stehen, sie im arm zu halten, und das Wasser über die Haut perlen zu lassen. Ich vermied es sie anzusprechen, da ich einen erneuten Streit aus dem Weg gehen wollte Und sie wahrscheinlich das selbe dachte. so vergingen einige Minuten, in dem Ihr Kopf auf meiner Brust lag, und sie verträumt ins Leer starrte.

Liebst du mich?

Die Frage kam völlig unverhofft, hatten die Wochen ausgereicht, um von sowas wie liebe sprechen zu können, hatte sich das was zwischen uns war schon soweit entwickelt, ich wusste es nicht. Was ich wusste war, dass da definitiv etwas war. Zuneigung und eine Sehnsucht.

Es verging eine Minuten in der ich sie einfach nur anschaute, ihre Augen leuchteten und ihr rotes haar schmiegte sich an ihren Körper und lies sie, in diesem, Moment noch schöner aussehen als sie so schon war. Sie drehte sich und lehnte sich mit ihrem Rücken an meine Brust und ihrem Kopf auf meine Schulter und schaute weiterhin abwesend in die Leere. Ich Umarmte die Frau vor mir und wollte, gerade Antworten, als sie mir die Frage erneut stellte.

Liebst du mich?

Diesmal stellte sie, Sie aber etwas lauter, und ihre Hände griffen nach meinen und sie Legte meine Hände zusammen mit ihren, auf ihren schlanken Bauch. In dem Moment als meine Finger ihren Bauch berührten, und ihre Finger sanft über meine Hände glitten begriff ich endlich.

Ja, mehr als mir wahrscheinlich gerade Bewusst ist. Seit wann …

Einer Weile, sicher weiß ich es erst kurz bevor wir aufgebrochen sind.

Ich überlegte, wie oft wir ohne Verhütung Sex hatten, und kam trotzdem nur auf ein mal, dass aller erste mal, in der Krait unter der Dusche.

Was machen wir jetzt?

Fertig Duschen und dann Schlafen gehen.

Mit diesen Worten, drehte ich sie wieder zu mir und Küsste Sie, einen Kuss der länger war als all die Küsse die wir davor ausgetauscht hatten. In diesem Moment wurde sie zu meiner Nadine.

Ich liebe dich.

Entschuldige mein Verhalten, aber ich …

Vergiss das, du hattest Angst und warst verzweifelt. Ich verstehe das, es ist gut. Alles in Ordnung, immerhin war es nicht geplant. Ändern möchte ich es nicht, nicht für alle Credits im Universum. Und nun komm, Morgen wird ein langer Tag, wir sollten wirklich schlafen gehen.

Wenn das Universum in irgendeiner Ecke, Einen Sinn für das Schöne hatte, so hatte es in dieser Frau, dass aller schönste vollbracht, was ihm möglich war. Doch ich erwischte mich dabei wie ich beim Anblick der Frau in meinem Arm, daran denken musste wie es wohl mit Karen gewesen wäre, diesen Moment zu erleben. Ich dachte selten an Sie, aber in Momenten wie diesen, war Sie da, da in meinen Gedanken, und die Erinnerungen an die Zeit mit ihr wurden wieder deutlich. Ich erinnerte mich daran wie Nadine und ich uns das erste mal begegnet sind. Karen hatte mich nach einigen Wochen, endlich dazu überreden können. Das wir ihre Eltern auf Sol besuchen müssten.

Nadine stand in der Tür als wir ankamen, und man Sah ihr an das es ihr nicht passte das ihre Jüngere Schwester mit so jemanden wie mir, der in ihren Augen, nichts konnte. Ausgerechnet ihre kleine Schwester erobert hatte. Sie lies mich das den gesamten Urlaub, den ich mit Karen auf Sol verbrachte, spüren. Und jetzt, jetzt lag sie neben mir, älter, weiser und abgeklärter. Und horchte wie mein Herz sanft schlug.

Ich habe Angst davor, Angst vor dem hier, Angst davor zu versagen. Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Ich sehe dich und Jule, und es macht mir Angst. Das Gefühl das ich meiner Schwester etwas weggenommen habe, ihr weh getan habe. Denkst du das macht mich zu einem schlechten Menschen?

Es macht dich menschlich, zweifel zu haben, und du bist da nicht alleine. Ich musste gerade an unsere aller erste Begegnung denken, damals auf Sol. Wie du im Badeanzug vor mir und Karen standest. Und deiner Schwester mit Todesblicken zu verstehen gabst das du gar nicht angetan warst von ihrer Wahl.

Du sahst auch aus wie einer der eher mit einem Felsen Freundschaft schließen könnte, als das man dir meine Schwester anvertrauen würde.

Sie lächelte und blickte zu mir auf, in ihren Augen, sammelten sich Tränen.

Und jetzt, jetzt hab ich das Gefühl ich hätte dich ihr weg genommen. Und es schmerzt, schmerzt so unbeschreiblich, Sie fehlt mir, ihr Gemecker wenn ich mal wieder irgendetwas angestellt hatte. Ihre Sanften Worte wenn sie versuchte zwischen unseren Eltern und mir zu vermitteln. Und nun, nun bin ich schwanger, ausgerechnet von dem Mann der eigentlich hätte der ihrer sein sollen. Und es fühlt sich einfach nicht gerecht an. Das ich, meiner toten kleinen Schwester das antue, dich … Liebe.

Mir schnürte es die Kehle zu und meine Worte blieben wo sie waren, in meinen Gedanken, aber ich wusste wie sie empfand. Ich kannte dieses Gefühl. Und es würde wohl für immer zwischen uns beiden bleiben. Egal wie sehr wir daran arbeiten würden. Es wäre immer da, dass Gefühl das einer von uns beiden, oder wir beide zusammen, das Andenken an Karen, missachten.

Wenn wir zurück sind, fliegen wir zu ihr und bringen Sie zurück nach Hause, zurück zur Erde. Und bitten um ihren Segen.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Imperiale Clipper

Und dann stehst du vor diesem weißen Raumschiff und Denkst dir, die gehört ab sofort dir.

CMDR. Wyveres. 26.12.3304

Die Clipper Flog sich im vergleich zur Krait, die ich erst einmal, eingemottet, in Medupe City zurück gelassen hatte, wie ein Engel, alleine die Wendigkeit war ein Unterschied zwischen Tag und Nacht. Auch waren die Kabinen deutlich bequemer, was sogar mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Vor allem Jule hatte wahrlich ihre Freude daran ihr Quartier in der Clipper nach genau ihren Vorstellungen einzurichten. was jede Menge schwarz, grün und ab und zu etwas blau und rot, bedeutete.

Aber bevor wir weitere Pläne machten, nahm ich mir vor die Clipper erstmal aufzurüsten, denn ich hatte, nach den letzten Aufträgen die Nase gestrichen voll vom Imperium und wollte jetzt endlich raus ins Unbekannte All.

Also kaufte ich alles was nötig war ein, so lange ich die Credits dafür noch besaß. Und diesmal konnte ich sogar, eine Feldwartungseinheit und ein Modul für Reparaturdrohnen mitnehmen, Sie würden uns gute Dienste leisten. Wir müssten nicht alles ständig selbst flicken.

Nachdem ich alles notiert hatte was ich benötigen würde für die Aufrüstung, verließ ich Medupe City erstmal alleine in der Clipper. Sie erst einmal besser kennen lernen und dann zu den Ingenieuren fliegen. Meine erste Anlaufstelle war Felicity Farseer, die FSD Aufrüstungen von ihr waren die Materialien dafür echt wert, Und ich konnte auch noch den Detailscan Radius um ein paar Prozentpunkte erweitern und einiges anderes verbessern lassen. Leider hatte ich für die anderen Ingenieure dadurch dann keine Zeit und auch keinen Nerv mehr gehabt. Wieder das üblich Spiel von, nur auserlesene Kunden und nur die seltensten Materialen, und beim durchgehen der Liste von Felicity, stellte ich dann zudem fest, dass ich die meisten der Materialien nicht mehr auf Lager hatte. Also müsste ich weitere Aufträge fliegen, aber darauf hatte ich wie ich ja schon sagte keine Lust mehr.

Also ging es von ihr direkt wieder zurück nach Medupe City. Man merkte den Unterschied schon, sieben Sprünge gegen die früheren fünfzehn. Waren schon ein riesiges Zeitersparnis. In Medupe City empfingen mich Nadine und Jule noch in der Lande bucht und zogen mir mit einer fast überschwänglichen Neugier, die Details meines Fluges aus der Nase.

Während wir dann gemeinsam ins Loft schlenderten, erzählte ich ihnen jedes noch so kleinste Detail über die Verbesserungen.

Im Loft angekommen unterbreitete ich den beiden meine Idee, die Guardian Ruinen vollständig erkunden zu wollen. Nadine war nicht sehr angetan davon, und nahm mich beiseite.

Guardian Ruinen, willst du dich mit den Thargoiden anlegen? Ich hätte einen besseren Idee, diese Koordinaten hier, Eeshorks BA-A g2179.

Das klingt nicht so als wäre es um die Ecke, für die Ruinen müssten wir nur in den Synuefe Sector bei Col 173. Außerdem soll Ram Tah für Informationen darüber eine Menge Credits springen lassen.

Dir geht es um die Gerüchte um die Guardian Tech oder? Was ich vorschlage ist viel interessanter und mit der Clipper könnten wir diese Koordinaten erreichen.

Lass mich erstmal die Koordinaten überprüfen.

Ich schnappte mir mein Pad und gab die Koordinaten ein, Siebzehntausend Lichtjahre entfernt. Laut den Möglichkeiten, die die Clipper bot, über Siebenhundert Sprünge. Keine weiteren Informationen über das System vorhanden. außer das es nahe am Zentrum lag. Ich hatte das unwohle Gefühl das Nadine mir diese Koordinaten nicht ohne Grund gab.

Siebzehntausend Lichtjahre, Nadine, was um alles in der Welt sollten wir da? Es gibt nicht einmal Informationen über das System. Das einzige was mir gerade wieder einfällt ist, das vor ein paar Wochen eine Delegation von Wissenschaftlern bei mir vor dem Hangar stand und in die Nähe von diesem System wollten. Damals hatte ich die Spinner weg geschickt. Ein Trip von über Drei Wochen mit Wissenschaftlern war mir einfach zu Anstrengend. Also Sprich was ist dein Grund.

Das Abenteuer würde wohl nicht funktionieren, aber ich bitte dich darum, wir sollten, nein wir müssen in dieses System, Die Clipper schafft die Strecke das weiß ich. Und wir könnten auf dem Weg dahin, außerdem eine Route fliegen die noch nicht erkundet wurde, vielleicht finden wir ja nebenbei noch etwas interessantes.

Ich musterte ihre Mimik und versuchte mir einen Reim aus dem zu machen was sie mir gesagt hatte, aber ich musste zugeben, verlockend war es schon, ein Langstreckenflug, zwar war ich selbst noch nie so weit außerhalb der Bewohnten Welten, vor allem weil ich das Risiko nicht eingehen wollte, aber Colonia war dann in greifbare nähe gerutscht. Und dort wollte ich schon seid sie es gegründet hatten hin.

Nur aus reinem Interesse halber, wenn wir da hinfliegen wo du hin willst, würde es von dort aus, dann direkt danach nach Colonia gehen.

Jule hatte dank ihrer Ohren und der Tatsache das sie uns belauschte, meine letzten Worte mehr als deutlich vernommen und stürmte augenblicklich auf uns zu.

Hab ich da was von Colonia und hinfliegen vernommen, geht’s mit der Clipper da hin?

Ich schaute zu Nadine und erwartete noch immer eine Reaktion von ihr.

Nadine?

Aber erst mein Ziel, bitte. Es ist wichtig, danach können wir von mir aus gerne direkt danach nach Colonia fliegen.

Und du willst, nehme ich an, nicht sagen warum. Und es würde mir auch nichts bringen dir deswegen Löcher in den Bauch zu fragen.

Du hast es erfasst, vertrau mir da einfach, bitte. Ich würde Jules und dein Leben nicht aufs Spiel setzen, für nichts im Universum. Aber es ist einfach wichtig.

In dem Moment vielen mir Ronnys Worte an Nadine wieder ein, und ich konnte mir denken warum sie darauf bestand. Also blieb mir eigentlich keine Wahl. Siebzehtausend Lichtjahre, zu dritt, in der Clipper. Hoffentlich ging das gut.

Einverstanden, da die Clipper derzeit so gut wie es geht und was in meinem möglichen Finanziellen Rahmen möglich war, ausgerüstet ist, können wir diese Strecke wagen, aber wir werden den Neutronen Highway meiden, so gut es geht. Ich würde gerne Heile in Colonia ankommen.

Jule Sprang augenblicklich in ihr Zimmer und fing an Sachen in Koffer zu werfen. Ich musste Sie fömlich bremsen nicht direkt alles in die Clipper zu bugsieren was sie besaß. Denn Jedes Gram Gewicht bedeutete eine verminderte Sprungdistanz, und so weit außerhalb von allem was ich kannte, wäre ein Stranden völlig fatal, also mussten erst einmal genaue Pläne gemacht werden. Was könnten wir noch aus der Clipper raushohlen, müsste ich eventuell noch Materialien besorgen. Am wichtigsten waren weitere FSD Einspeisungen, wodurch wir eine erhöhte Sprungreichweite für den Notfall hatten. Für die Krait hatte ich immer mindestens fünf dieser Ladungen dabei gehabt. Da es einem auch mal in den bewohnten System passieren konnte das man an einem Stern strandete. Also war es von äußerster Wichtigkeit, nichts zu vergessen.

So vergingen ein paar Tage in denen ich die Soft und Hardwar der Clipper auf Herz und Nieren testete, Gewicht entfernte wo es ging und mir über Ronny, weitere Kontakte zu anderen Händlern zukommen lies bei denen ich einen Stufe 7 Treibstoffsammler und andere Module einkaufen konnte. Nachdem ich alles hatte nach Medupe City liefern lassen, waren einbau und Tests erst einmal vorrangige Ziele. Vor allem der Sammler war seine Credits wirklich wert, statt der kleinen Module die maximal 75 Kilo die Sekunde an Treibstoff tanken konnten, schluckte dieses Monstrum sage und schreibe mehr als 1.200 Kilo die Sekunde. Was das auftanken wesentlich angenehmer machen würde. Auch machte ich mich mit der Feldwartung und Reparatur vertraut. Alles in allem verschlang dieses ganze hin und her fast zwei Wochen. Aber am Ende war die Clipper bereit, bereit mit Jule, Nadine und mir aufzubrechen, um einen Ort anzufliegen an dem ich, wie ich vermutete, endlich erfahren würde, warum Nadine überhaupt wieder in mein Leben getreten ist. Nicht das ich es nicht genoss sie um mich zu haben aber dieses warum beschäftigte mich doch fast ununterbrochen. Aber sie gab mir keine zufriedenstellende Antwort, also beließ ich es dabei.

Beim letzte Abendbrot, bevor wir aufbrechen wollten, im Loft, verkündete ich den beiden, dass die Clipper nun so weit wäre. Nadine hatte gekocht, Exotisches Obst aus einer Farmwelt von der ich noch nie gehört hatte, es war ungewöhnlich, schmeckte aber außerordentlich Gut. Dazu hatte Jule, Sahne Pudding aller Krait Computer zubereitet. Sie war noch immer der Meinung, er währe eigentlich scheußlich, und das man die Künstlichkeit der Sahne herausschmecken kann, aber das war mir egal.

Wir können Morgen los, alles was wir noch brauchen, ist Essen, Klamotten und Sonstige Utensilien für den Täglichen bedarf.

Morgen also, wurde auch endlich Zeit. Bei der Strecke die du letztendlich gewählt hast, bestehen zwar noch Verbesserungsmöglichkeiten, wenn wir Neutronen Sterne und weiße Zwerge mit einbeziehen würden, aber so ist es eine optimale Route.

Kein Risiko, schon vergessen? Ich sagte ich will Heil in Colonia ankommen. Nur Piloten die eh nichts zu verlieren haben, nehmen die Neutronen Route, und ich habe etwas zu verlieren, und zwar euch. Also fliegen wir so zu diesen Koordinaten. auch wenn es dann Hundert Sprünge mehr sind. Lieber so als tot.

Nadine musterte mich mit einem mürrischen Blick.

Außerdem, haben wir für den Ernstfall, über Vierzig FSD Einspeisungen. Und sollten wenn es hart auf hart kommt, in den System auf dem Weg, weiteres Material für Drohnen und Antriebsleistung finden können. Aus dem Grund nehmen wir auch zwei Scarabs mit. Denn wir werden nicht nur Stupide, Tanken und Springen, das Schlagt euch lieber gleich aus dem Kopf. Nadine, Jule, wenn dann werden wir die System genau Kartographieren. bei insgesamt über Tausend Sprüngen bis nach Colonia, und dann wieder von da hier her zurück, kommen eine Menge Daten und Credits zusammen. Und davon werde ich mich nicht Abbringen lassen.

Hauptsache wir kommen in dem System an. Alles andere ist nebensächlich für mich. Und wenn wir Zwei oder Vier Monate brauchen. Wie ich schon sagte, für mich ist das Ziel wichtig.

Ich wollte nur sicher gehen das ihr beide verstanden habt, was auf uns zu kommt. Denn wir werden eine Menge Zeit zu dritt, in der Einsamkeit verbringen. Das glit auch für dich Jule, ich hoffe du kommst damit klar. Das du nur die Gesellschaft, von Nadine und mir haben wirst. Jeder wird, seine Aufgaben im Schiff haben, jeder von uns wird das Schiff fliegen. Und die Scanns durchführen. keine Ausnahmen.

Wie so ein richtiger Baron … Wortgewaltig und mehr als deutlich übertrieben. Aber ja Paps ich hab dich verstanden. Auch wenn ich mir was anderes vorstellen kann als ständig am FSS zu hängen und nach Pings ausschau zu halten. Aber ich habs Klar und deutlich verstanden, ich bin auf alles vorbereitet. Ich kenne sogar alle Systeme der Clipper in und auswendig. Und ich habe sogar extra ECHTE SAHNE aufgetrieben. Ha jetzt kann ich dem dämlichen Computer endlich beibringen wie wirklicher Sahne Pudding geht!

Dann ist gut. Somit ist dann alles geklärt, und wir werden Heute Abend früh zu Bett, keine langen Video Sessions mehr mit Freunden oder irgendeinen Film. Direkt nach dem wir hier mit Essen fertig sind, Baden und ab in die Koje. Verstanden!

Ey, Captain Nörgel!

Sie grinste Frech und schlang die letzten Reste von ihrem Teller, und verschwand dann für fast eine Stunde ins Bad bevor Sie sich endlich ins Bett begab. Während Nadine und ich noch den restlichen Abend zusammen auf dem Sofa damit zubrachten noch einige Daten durchzugehen. Und Inventarlisten zu checken, nur um wirklich völlig sicher zu sein.

Wir sind bestens vorbereitet, und ich bin Müde, also komm, leg die Pads weg, es reicht. Mehr können wir nicht machen, obwohl meine Schultern schmerzen etwas. Und ich würde gerne noch ein oder zwei Stunden mit anderen Dingen verbringen bevor die Nacht zu Ende geht.

Sie hatte Recht, es war alles getan, und ich machte mir wirklich umsonst gerade mehr Sorgen als gut für mich war, von daher widersprach ich ihr nicht, und befreite sie noch auf dem Sofa von ihren Sachen. Wer wusste schon wann wir wieder in einer So angenehmen Umgebung ausschließlich Zeit für uns hätten.

Der nächste Morgen kam, und mit ihm, der Aufbruch in ein, wie sagt man so schön, neues Abenteuer.

Und Paps, wirst du unterwegs viele Steine sammeln?

Was Denkst du denn, liebe Tochter, natürlich werde ich das.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Ununterbrochen von Station zu Station

Du nimmst einen Auftrag an, und noch einen, und noch einen und bevor du dich versiehst, landest du an einem Außenposten wo dich die planetare Verteidigung direkt versucht zu vernichten.

Ansonsten ist es echt angenehm mit einem SRV bei geringer Schwerkraft über eine Eisfläche zu preschen und vor dem Feuer von irgendwelchen Drohnen zu fliehen.

CMDR. Wyveres. Sternzeit 25.12.3304

Wir waren gerade einmal zwei Tage Unterwegs gewesen, als sich uns die ersten Probleme in den Weg stellten. Einige der Aufträge waren heikler als ich Ursprünglich angenommen hatte. Die ersten Kurier Aufträge waren schnell abgearbeitet, da wir nur Stationen anfliegen, dort landen und die Daten abgeben mussten. Aber die Außenposten Aufträge stellten sich als knifflige Angelegenheit heraus. Ich hätte zwei Scarabs mitnehmen sollen, dann hätte Nadine mich bei den ersten Jobs begleiten können, aber so war ich hier draußen auf mich alleine gestellt.

Die ersten beiden Außenposten waren noch einfach, anklopfen und freundlich um die Daten bitten, aber der dritte Außenposten war von einer verfeindeten Fraktion, mein Auftraggeber hatte mich also angelogen, was mir nun drohte zum Verhängnis zu werden. Mir Half die Tatsache das der Planetoid eigentlich nur ein überdimensionierter Eisbrocken war, somit herrschte hier so gut wie keine Schwerkraft. Jedenfalls konnte man 0,03 G nicht als sonderlich große Anziehungskraft bezeichnen. Was es mir erlaubte mit dem Scarab lange Strecken zu schweben. Nur das Aufsetzen war immer etwas holprig, da das Teil immer direkt wieder drohte abzuheben. Und so tanzte ich um die Drohnen und die beiden Verteidigungstürme und hoffte das die Zielerfassung des Geschützes nicht Bockmist veranstaltete und schoss zwei mal Zweitausend Schuss in die Drohnen und Geschütze.

Ich hätte die Krait rufen können aber dann wäre Sie ins Feuer geraten und ich hatte kaum Wert auf starke Schilde oder gar Rumpf Panzerung gelegt. Also ging ich das Risiko lieber alleine ein. Und es lohnte sich, die verschlüsselten Daten waren Millionen von Credits wert. Leider begleiteten mich die Drohnen bis zur Krait zurück, und auch das große Geschütz feuerte noch eine Weile in meine Richtung, was es mir nicht leichter machte die Drohnen los zu werden. Aber schließlich kam die Krait in Sicht. Und so wurde ich dann schlussendlich von der Punkt Verteidigung der Krait gerettet, bevor mir endgültig die Schilde versagten.

Du hättest was Sagen können! Schau dir die Schusslöcher im Scarab doch mal genauer an! Ein Wunder das du es darin wieder zurück geschafft hast! Wir hätten dir da draußen Helfen können! Ein Funkspruch hätte gereicht, mein Lieber!

Und, dann sähe die Thanatas jetzt wahrscheinlich genau so schlimm aus wie der Scarab, das Risiko war einfach zu hoch, immerhin bin ich ja Heil wieder zurück und der Scarab lässt sich leichter ersetzen als die Krait, von daher.

Komm mir nicht so, wir sind eine Crew, eine Familie! Du hättest über Funk bescheid geben sollen, es wäre deine Verdammt Pflicht gewesen! Ein einfaches, werde beschossen, hätte gereicht! Fürs Protokoll und fürs Nächste mal, wag so einen Alleingang ja nicht nochmal! Sonst musst du mehr Angst vor mir also vor den Geschützen haben!

Nadine war wie eine Furie, Wild und voller Zorn. Ich konnte Sie ja verstehen, aber ich ging lieber das Risiko ein, nur mein Leben zu gefährden als das von ihr und Jule. Nur konnte ich es ihr nicht begreiflich machen. Und so Zankte Sie noch mit mir als wir schon längst wieder in Cubeo waren um die bisherigen Jobs abzugeben und um die Krait und den Scarab einer Wartung zu unterziehen. Außerdem brauchten wir stärkere Schilde.

Im Hauptquartier der Imperialen Verwaltung in Medupe City angekommen, übergab ich die Daten direkt einem der Hohen Generäle. Er schien über meine Entdeckung alles andere als erfreut, und so bekamen wir direkt von ihm weitere Aufträge, vier an der Zahl, vier weitere Außenposten.

ich lies vorsorglich den kleinen Scarab Hanger durch die größere Variante ersetzen und kaufte einen zweiten Scarab für Nadine. Es gefiel mir zwar nicht in Primi und Fire Fade Außenposten von Fraktionen zu Infiltrieren mit denen ich eigentlich ein gutes Verhältnis pflegte. Aber wenn einem die Imperiale Navy einen Auftrag erteilt, dann fragt man nicht nach dem Warum. Man nimmt die eventuelle Strafe bei der Fraktion dann einfach in kauf. Für gute Verhältnisse kann man auch hinterher wieder mit jeder menge Credits sorgen.

An unserem ersten neuen Auftragsort angekommen, fing Jule an etwas mürrisch rum zu nörgeln. Ich konnte ja verstehen das Sie dabei sein wollte, aber der letzte Einsatz steckte mir noch immer in den Knochen.

Das klingt alles sehr aufregend, aber wenn ihr beide raus geht in den Scarabs, was mach ich dann im Schiff?

Du wirst mit dem Schiff vom Planeten abheben wenn Nadine und ich ausgestiegen sind. Und mit der Krait im Orbit auf unser Signal warten.

Aber …

Kein Aber, du wirst exakt das machen was ich dir Befehle!

Sie wollte noch weiter Diskutieren aber Nadine beendete ihre Einwände mit einem kurzen, mach was dein Vater dir sagt, sonst. Was Jule augenblicklich verstummen ließ. Ich konnte mich einfach nicht auf das was vor uns lag Konzentrieren wenn meine 15 Jährige Tochter in der Krait versuchte uns helfen zu wollen. Der Gedanke behagte mir einfach nicht. Und so war ich Nadine dankbar das Sie die Unterhaltung mit Jule beendete.

Fünfzehn Minuten Später waren wir in den Scarabs unterwegs, und Jule mit der Krait im Orbit in Wartestellung. Ich hatten die Krait sicherheitshalber 7 Kilometer vom Ziel entfernt gelandet. Somit hatten Nadine und ich etwas Zeit uns an die Umgebung zu gewöhnen und unser Vorgehen am Außenposten abzusprechen.

Die Scanner der Krait zeigten, ein Geschützturm und sechs Drohnen. Was schlägst du vor oder willst du meine Gedanken dazu zuerst hören?

Du zuerst. Denn auch wenn ich einige Erfahrung habe, immerhin bist du wohl doch mehr vertraut mit diesen Anlagen. Vor allem was das Kämpfen angeht.

Schön zu hören das du auch einsichtig sein kannst.

Ich wollte etwas erwidern, biss mir aber dann doch lieber einfach nur auf die Lippen und beließ es bei einem kurzen grummeln.

Ich fasse dein Gegrunze mal als Zustimmung auf, wir haben noch 4 Kilometer bis zum Außenposten, wenn wir weiter bei 25 Km/h bleiben sollten wir genug Zeit haben um alles genau durchzugehen. Von daher hör mir genau zu. Die Drohnen sind zwar lästig lassen sich aber Leicht ausschalten, ein paar Schuss genügen um Sie auf einen Aufmerksam zu machen, das werde ich übernehmen, denn so wie du fährst, nichts für ungut Wyveres, aber Mörderisch ist untertrieben. Dir obliegt dann also das große Geschütz, es sollte Schilde haben. Die musst du erst einmal überwinden. Lass deine Waffen immer auf es gerichtet, und halte drauf was geht, wenn die Schilde erst einmal zusammengebrochen sind, solltest du leichtes Spiel haben. Bleib einfach in Bewegung, sonst bist du ein leichtes Ziel. Und ich würde dich nur ungerne blutend hinter mir in meinem Scarab zurück zur Krait schaffen wollen, oder gar verlieren. Von daher pass auf wo das Geschütz hin zielt! Wenn ich die Drohnen wie geplant von dir abgelenkt habe sollte ich leichtes Spiel mit ihnen haben. Danach werde ich dir beim Großen helfen. Wenn alles gut geht, sollten wir nicht länger als fünf Minuten für alles brauchen. Danach sehen wir weiter.

Am liebsten hätte ich Sie in diesem Moment, lieber in meinem Bett als das wir hier beide über eine Eiswüste in Metal Särgen unterwegs waren. Aber es wahr beruhigend zu wissen, dass Sie genau wusste was Sie tat. Ich lies mir ihre Worte nochmal durch den Kopf gehen, bevor ich ihr nach ihrem doch recht langen Monolog antwortet.

Verstand. Wir machen es so wie du gesagt hast. Achte auf deine Schilde. Und viel Glück.

Sie erwiderte das viel Glück mit einem kecken Spruch, dann schwiegen wir, denn der Außenposten kam in Sicht, und von nun an war keine Zeit mehr für belangloses. Wir hatten vielleicht noch achthundert Meter zwischen uns und der Anlage. Als die ersten Laser Salven neben mir einschlugen. Bei der geringen Schwerkraft, konnte selbst ein Einschlag neben einem die Scarabs unkontrollierbar werden lassen. Also musste man schnell sein.

Neben mir scherte Nadine in ihrem Scarab wie besprochen aus, und fuhr mit vollgas einmal durch den Außenposten um die Drohnen auf sich zu lenken. Während das große Geschütz mich auf trab hielt. Sie hatte mit ihrer Einschätzung genau ins Schwarze getroffen. Die Drohnen folgten ihr und so kam der Moment der Wahrheit. Meine Fahrkünste gegen ein Laser Geschütz das trotz seiner Schwerfälligkeit unverhofft Präzise war. Die Ziel Software rastete endlich ein und ich konnte, nach einer gefühlten Ewigkeit, dass Geschütz unter Feuer nehmen. Die Scanner zeigten wie Nadine mit den Drohnen Katz und Maus spielte. Sie nutze die Gebäude der Anlage als Deckung und Schaltete bereits die zweite Drohne aus, während mein Ziel gerade einmal fünfunddreißig Prozent seiner Schild stärke eingebüßt hatte.

Hin und wieder sass einer der Schüsse dieses verdammten Teils und meine Schilde wurden jedesmal empfindlich geschwächt, während ich den Schilden dieses Monstrums kaum etwas anhaben konnte, da die Ziel Erfassung bei meinen Ausweichmanövern ständig aus dem Takt kam und es so dem Geschütz jedesmal möglich war, etwas von seiner Schilde stärke zurück zu gewinnen. Es wahr mühselig drei Dinge auf einmal zu Koordinieren, am leben bleiben, den Scarab so zu steuern das ich die eigenen Geschütze einsetzen konnte und die Kontrolle nicht zu verlieren.

Es schien mir wie eine Ewigkeit, und der Schweiß stand mir schon bis zum Kragen, doch endlich hatten die Schilde dieses ekelhaften Geschützes versagt. Mit nur noch knapp sechshundert Schuss die Übrig waren, begann ich endlich Schaden anzurichten, als weiteres Feuer von der Seite, wie ein Willkommener Freund, auf das Geschütz einprasselte. Nadine hatte endlich die Drohnen beseitigen können. Und so viel das Geschütz, und Explodierte in einer mir sehr willkommenen Art.

Wir hatten es geschafft, und ich war nur etwas außer atmen und hatte vielleicht ein oder zwei Kilo durch Schwitzen eingebüßt, aber ansonsten war mein Scarab heil geblieben, auch wenn die Schilde wohl hinüber waren. Hingegen war Nadine ihr Scarab völlig intakt. Und als wir vor dem Eingang der Anlage zum Stehen kamen, lächelte Sie und ich meinte ich sah etwas Schweiß auf ihrer Stirn, aber es schien ihr außerordentlichen Spaß gemacht zu haben. Hoffentlich war der Teil der jetzt noch vor uns lag weniger unangenehm für mich als das was wir eben noch taten.

Und was meinst du, ob die aufmachen wenn wir freundlich anklopfen?

Kommt darauf an ob du oder ich Anklopfen. Und wie wir das tun, aber bei der Kälte da draußen, würde ich die leicht bekleidete Dame in Not, nicht in betracht ziehen.

Charmant, aber ich glaube nicht das du in meine Unterwäsche passt.

Oder du in meine, aber genug der Scherze, wir sind wegen der Datenkerne hier, es behagt mir zwar nicht, aber Waffen werden wohl unabdinglich sein. Auch wenn da vielleicht nur drei oder vier Menschen drin sein werden. Immerhin haben sie Direkt auf uns geschossen, von daher gehen wir kein Risiko ein, erst schießen dann fragen.

Und so verließen wir die Scarabs und begaben uns nach einer kurzen Umarmung mit gezogenen Waffen zum Eingang der Anlage und klopften so freundlich an wie wir konnten. Zwei Sprengladungen später hatte unser Klopfen dann auch endlich den Eingang für uns geöffnet. Die Dekompression erfolgte prompt trotzdem konnten wir nicht sicher sein ob die Spinner da drin nicht doch noch am Leben waren.

Nachdem wir den Eingang passiert hatten wurden wir von dunklen Gängen begrüßt, die nur durch die Notbeleuchtung erhellt waren. Auch schien es, als wäre in diesem Teil der Anlage schon eine Weile niemand mehr gewesen, da überall Kisten und Container rumlagen. Doch wir wussten das die Anlage nicht verlassen sein konnte. Als wenn die be­ängs­ti­gende Stille nicht schon bedrohlich genug wirkte so meldete sich in dem Moment auch noch Jule mit weiteren schlechten Nachrichten aus dem Orbit.

Paps, eben ist eine Fer-De-Lance in die Umlaufbahn um den Planeten eingetreten und hält genau auf eure Position zu, was auch immer ihr macht, beeilt euch!

Verstärkung für uns war es wohl eher nicht, davon konnten wir ausgehen. Also bedeutete es das wir wohl in wenigen Minuten, entweder hier weg kommen mussten, oder uns würde ein weiterer Kampf mit einer anderen Crew bevor stehen.

Jule, egal was du machst, denk ja nicht daran die FDL zu verfolgen! Hörst du! Egal was passiert, wenn du in Zehn Minuten nichts von mir oder Nadine hörst, fliegst du zurück nach Medupe City und berichtest dem Imperium, Verstande?

Paps! Ich könnte aber doch …

Verstanden! Und keine Widerworte mehr! Fräulein!

Ok, aber es wäre trotzdem eine Option, ich könnte die FDL abfangen und Sie entweder zur Flucht zwingen oder Unbrauchbar machen.

Du machst was ich dir gesagt habe, sonst versohle ich dir den Hintern, verstanden!

Ok.

Hoffentlich hielt Sie sich auch an meine Anweisungen, wenn Nadine und ich gefangen genommen würden, gäbe es Möglichkeiten, uns zu befreien. Wenn Jule aber die Krait entgegen meinen Anweisungen doch zum Kämpfen benutzt, könnten wir alle im schlimmsten Fall umkommen. Im besten Fall gefangen genommen und nie wieder gesehen werden, so oder so. Wir mussten handeln. Viel Zeit blieb Nadine und mir nicht mehr.

Die Anlage bestand aus zwei Komplexen, der erste war Menschenleer, Dunkel und sah aus als hätte man alles von Wert hastig aus dem Komplex geschafft. Die ersten Anzeichen von Leben in der Anlage begegneten uns erst in der Verbindungsröhre zum zweiten Komplex, in Form einer männlichen Stimme.

Wer auch immer ihr seid, ob Thargoiden oder Imperiale ihr werdet niemals bekommen wonach ihr sucht! Die Forschung gehört der Föderation, ihr Alien Abschaum! Versucht es und ich werde euch Persönlich zur Rechenschaft ziehen, ob ihr nun miesen Sklavenhändler oder dreckige Strauchdiebe seid!

Er schwafelte, und schwafelte, und spuckte dabei eine Verwünschung nach der anderen aus. Es schien als wäre er alleine, also hatte sich der Geheimdienst Bericht in der Hinsicht vielleicht geirrt. Vielleicht kamen aber auch seine Kollegen gerade wieder. Was auch immer es war. Wir konnten einen Nutzen daraus ziehen.

Ja wir sind Imperiale Aliens und ja wir sind gekommen um dich mieses Föderales Schwein zu versklaven, was willst du dagegen Unternehmen, du bist alleine, wir nicht. Also seh ich für dich zwei Möglichkeiten, entweder beendest du dein armseliges Leben lieber gleich oder du endest in irgendeiner Aufbereitungsanlage für Bio Müll. Such es dir aus!

Nadine schüttelte ihren Kopf und wollte mich gerade zurechtweisen als die Schott Tür sich entriegelte. Und eine Gestalt in einem sehr runter gekommenen und undichten Raumanzug auf uns zu stürmte. Er kam nicht weit, da die Dekompression seine Absicht uns zu Töten schneller ein Ende bereitete als das er Begriff was er da gerade getan hatte. Der Sog holte ihn fast augenblicklich von den Beinen. Er wand sich noch ein paar Sekunden, griff sich ununterbrochen an den Hals, und versuchte noch zurück zu kriechen, dann erschlaffte sein Körper plötzlich und Blut sickerte auf den Boden unter ihm.

Armer irrer, wie ich es mir Gedacht hatte, der muss hier schon Monate alleine gewesen sein. So runter gekommen wie der erste Komplex war. Aber das er tatsächlich auf meine Provokation anspricht, hätte ich jetzt nicht erwartet. Was soll’s ein Problem weniger.

Das hätte auch schief gehen können, dass ist dir hoffentlich bewusst.

Schau dich doch mal um, hier steht nichts mehr an seinem Platz, überall hängen Kabel aus den Wänden und die Elektronik ist völlig hinüber. Der Kerl muss hier schon eine Weile gehaust haben. Aber zum Streiten haben wir auch noch später Zeit, die uns übrigens gerade davon läuft. Wir sollten die datenkerne endlich finden. Denn wer immer da im anflug ist. Ich möchte nicht mehr hier sein wenn die ankommen.

Sie nuschelte noch ein paar Flüche, während wir uns in den zweiten Komplex vorarbeiteten, dieser war in einem Kaum besseren Zustand als der Erste, nur war das Licht hier noch an. Und einige Geräte liefen noch. Es dauerte vielleicht zwei vielleicht drei Minuten bevor wir in dem ganzen Chaos endlich den Zentral Rechner fanden und die Datenkerne entfernen konnten.

Fünfzig Kilo pro Kern, vier Kerne an der Zahl. Unhandlich aber dank der geringen Schwerkraft handhabbar. Jetzt mussten wir nur noch aus der Anlage entkommen ohne zu sterben.

Gerade als wir den Haupteingang erreichten, sahen wir wie die FDL mit einigen Abstand zur Anlage landete. eine Chance, winzig aber eine Chance. Die FDL hatte sich also nicht um die Krait im Orbit geschert, was zu unserem Vorteil war, und ich würde unser glück nur ungerne überstrapazieren aber, solange die FDL nicht in der Luft war, war sie keine Imminente Bedrohung für uns. Gerade als Nadine und ich die Kerne hastig in die Scarabs luden, meldete sich Jule.

Paps, Paps melde dich, eure Zehn Minuten sind gleich um, Paps, komm schon! Paps!

Jule, hör mir jetzt genau zu, du wirst mit der Krait die Position der FDL anfliegen, Wie ein flacher Anflug geht weißt du. Nadine und ich werden derweil in den Scarabs soweit wie möglich und wie wir noch Treibstoff haben von der Basis weg fahren. Und jetzt kommt der schwere Teil, Die FDL steht Westlich ungefähr 2 Kilometer von dem Außenposten in einer kleinen Senke. Du wirst nur eine Chance haben, also versau es nicht. Nadine und ich werden nach Osten fahren. Wenn die FDL auf deinem Radar auftaucht, gehst du in das Untermenü für die Scanner und wählst Sie da aus, dann sollte sich ein weiteres Menü öffnen, dort wählst du den Antrieb der FDL aus und fährst die Waffen hoch. du wirst nur eine Gelegenheit haben. Egal was die Krait dir auch sagt. Und wie viele Warnungen du auch bekommen magst, du wirst alle Energie in die Waffen umleiten und Feuern bis die Waffen abschalten. Dann fliegst du unsere Position an und landest ein Stück weit vor uns. Keine zweite Runde, verstanden!

Ich Sprach so schnell das ich Angst hatte, dass die Hälfte von dem was ich ihr sagte, gar nicht an kam. Und ich wollte auch nicht auf eine Antwort warten, denn Nadine und ich waren so schnell in den Scarabs und gaben augenblicklich Vollgas. Weg von dem Außenposten immer Richtung Osten. Die Treibstoff Anzeigen waren mittlerweile bedrohlich niedrig und unter der Dauerbelastung des vollen Schubes auf den Antrieb, neigte sich unser Vorrat schneller dem Ende entgegen als mir lieb war. Außerdem schon sich die Zeit ewig hin zu ziehen. Als Plötzlich über uns endlich, ein mir vertrauter Schatten, mit mehr als zweihundert Sachen durch die Nacht glitt. Und dann anfing wie ein Feuerwerk aufzuleuchten als der Gegenschub der Düsen sichtbar wurde.

Jule landete die Krait unsanfter als sonst, aber das war zu erwarten, denn die Energieverteiler hatten gerade erst ein Kunststück vollbringen müssen. Aber darüber beschwerte ich mich nicht. Hauptsache die Krait war gelandet und Nadine und ich konnten mit den Scarabs an Bord gelangen. Alles andere war nebensächlich. Im Schatten der Krait wagte ich kurz hinter uns zu schauen, und er blickte eine Feuersäule an der Stelle an der die FDL gelandet war. Jule hatte also verstanden was ich über Com durchgegeben hatte.

Gut gemacht Tochter, jetzt nichts wie weg von hier.

Jule hob unverzüglich wieder ab und wir sprangen an zu unserem zweiten Ziel, hoffentlich war es dort nicht genau so wie hier, hoffentlich war es einfach nur landen, Daten einladen und wieder los. Aber ich machte mir keine große Hoffnung, dass es so sein würde. Immerhin hatten wir ein paar Stunden Ruhe, bis wir den Planetoiden erreichten. Während das Schiff die Scarabs reparierte und auftankte, genoss ich die Stille meiner Kabine und entspannte mich bei etwas Musik, während Nadine zusammen mit Jule die Waffenfunktionen der Krait durchging, und ihr die Feinheiten der Energieverteilung bei brachte. Je besser sie die System verstand, desto eher währe ich bereit sie in das was wir hier machen mehr zu Involvieren. Außerdem war es nützlich für ihre Pilotin Ausbildung.

Also, wenn ich das Richtig verstehe, über die rechte Anzeige kann ich die Energieverteilung feiner bestimmen, und Module die ich gerade nicht brauch vom Strom nehmen um so mehr Energie für Schilde, Waffen und Antrieb zu haben.

Genau, und wenn wir jetzt Kurz aus dem Supercruise gehen, zeig ich dir noch wie du die Verteilung so einstellst das du Sowohl, schnell die gesamte Energie mit nur ein paar Knopf drücke von Antrieb auf Waffen oder auf Schilde umleitest ohne lange durch Menüs gehen zu müssen. Dies kann in einem Kampf zwischen Leben und Tod entscheiden, Ob man lieber die Schilde schneller Regenerieren will oder doch eher, Dauerfeuer mit Laser oder Kanonen wichtiger ist. Die Standard Einstellung verteilt die Energie gleich auf alle System, das kannst du hier einsehen. Auch siehst du wieviel Energie noch in den Kondensatoren steckt. Das solltest du nie aus den Augen lassen, wenn du bei normaler Geschwindigkeit unterwegs bist.

Während unser Ziel langsam aber sicher in Sichtweite kam, nachdem wir über 260.000 Lichtsekunden im Supercruise zurückgelegt hatten. Bereiteten wir uns unweigerlich wieder auf einen äußerst riskanten Einsatz vor. Aber dazu kam es nicht, denn die Station war zu unserer Überraschung weder durch Drohnen noch durch Geschütze gesichert. Was das besorgen der Daten um einiges leichter machte, wir mussten nur drei völlig verdutzte Wissenschaftler die überhaupt nicht mit besuch gerechnet hatten in Schach halten. Der nächste Posten war sogar noch einfacher, da es nur um einen einfachen automatischen Horchposten handelte.

Also hatten wir nur noch den letzten Außenposten vor uns. Hoffentlich würde es eine eben so leichte Mission werden wie der von dem wir gerade wieder los flogen. Wenn ich dafür nicht den Titel eines Barons bekommen würde, müssten sich einige in der Imperialen Navy warm anziehen.

Wir gehen wie beim letzten Mal vor, doch diesmal wirst du uns unterstützen Jule. Sollte es zu einem Kampf kommen, wirst du die Krait fliegen, um eventuell vorhandene Geschütze auszuschalten.

Der letzte Außenposten befand sich im System Fire Fare ganz am Rande. Es blieb also genug Zeit, um die Scarabs noch einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen. Nadine beherrschte in der Hinsicht die Feinheiten dieser rollenden Särge besser als ich. Und so übernahm sie den Löwenanteil der Wartung, während ich einfach nur stumpf ihren Anweisungen folgte.

Die Landung verlief ohne Zwischenfälle, wieder war es ein verdammter Eisbrocken, wieder einer von der Sorte, die gerade einmal eine Schwerkraft von 0.05 G. hatte. Sollten wir, wie es die Scanner angezeigt hatten, direkt beschossen werden, würde uns eine eben solche Höllentour, wie am ersten Außenposten, bevor stehen.

Langsam kamen die drei Geschütze in Sicht, vielleicht noch neunhundert Meter, diesmal stand die gesamte Anlage auf einer Erhebung, sodass wir kaum bis gar keine Deckung hatten, falls das Trommelfeuer auf uns einprasseln sollte. Aber das Feuer bleib aus, stattdessen wurden wir von drei Rauchsäulen und einer Diamondback Explorer empfangen, die nicht unerhebliche Schäden am Rumpf aufwies. Der oder die Piloten waren also noch da, so viel stand schon mal fest.

Wir nährten uns erst der Explorer, um sicher zu gehen, dass sich dort niemand mehr aufhielt, bevor wir, mit der Krait im Schlepptau über uns, den Außenposten ins Visier nahmen. Jule nahm, auf Nadines Anweisung hin, direkt den Haupteingang, mit den unteren Waffen der Krait, ins Visier. Sodass wir eigentlich nur noch warten mussten, denn Irgendwann würde die Besatzung der Explorer schon auftauchen.

Und so war es dann auch, nach ungefähr zehn, vielleicht zwölf Minuten, tauchten drei Menschen, beladen wie Packesel, im Eingang der Anlage auf. Und starrten direkt in die Mündung der Geschütze unserer Scarabs und der Krait. Schon an der Explorer hatten Nadine und ich die Embleme der Allianz erkannt, und so gingen wir kein Risiko ein. Drei gezielte Salven aus den Geschützen der Scarabs beendeten ihren Raubzug. Ich hatte im laufe der Zeit gelernt das die drei großen Fraktionen, niemals wirklich miteinander auskommen würden. Und so war es auch im kleinen, wären die Piloten an unserer Stelle gewesen, währen jetzt Nadine und Ich diejenigen die am Eingang der Anlage ihr Leben gelassen hätten.

Jule protestierte in der Krait, es wäre unnötig gewesen, dass dies Grausam war. Und das wir doch hätten erst einmal mit ihnen hätten Reden können. Aber nach einer Weile gab Sie dann doch endlich Ruhe, und so konnten Nadine und Ich, ohne weiteres Gezanke zwischen Jule, Nadine und mir, unsere eigentliche Aufgabe hier, hinter uns bringen.

Die Wissenschaftler waren, wie wir es erwartet hatten, ermordet worden. Wir sicherten die Datenkerne und begaben uns zurück zur Mittlerweile gelandeten Krait. Nachdem wir die Explorer zu einem schönen Wrack verwandelt hatten, setzte ich direkten Kurs zurück nach Cubeo.

Als wir dann endlich im Raumhafen gelandet waren, wollte ich diese Daten einfach nur noch los werden, dieser ganze Unsinn mit ihren Machtspielchen ging mir mittlerweile sowas von auf den Keks. Im Hauptquartier der Imperialen Navy angekommen, schoben Nadine und ich die Datenkerne wortlos den dortigen Wissenschaftlern vor die Füsse und Kippten den ganzen Kram einfach in den Raum, wir hatten uns nicht einmal die Mühe gemacht, von den letzten Datenkernen die Blutspuren oder sonstige Reste von menschlichen Überresten zu entfernen. Sollten sie doch sehen was ihre Anweisungen irgendwelche Daten zu besorgen für Auswirkungen haben kann.

Einigen der Anwesenden wurde augenblicklich etwas grün im Gesicht, während der Verantwortliche General für die Operation völlig unberührt blieb, von dem was sich ihm da bot.

Ich nehme an Sie hatten, so wie es aussieht, einige Schwierigkeiten, bei der Bergung der Daten. Da Sie aber lebend vor mir stehen, und weder Arme noch Beine, noch sonstige Körperteile an Ihnen oder Ihrer Begleitung fehlen, beglückwünsche ich Sie für Ihre Mühen und danke Ihnen Commander Wyveres, für Ihren Dienst.

Ist das alles? Ein Glückwunsch und das war es?

Sie haben ihren Auftrag erledigt, was sollte es da noch mehr geben?

Ich war drauf und diesem aufgeblasenen Kerl seinen Befehlston in seinen Allerwertesten zu schieben, aber Nadine hielt mich davon ab, indem sie mich am Arm packte.

Wir haben unser Leben für diese Daten riskiert, vereinbart waren, 15 Millionen Credits und der Rang des Barons in der Imperialen Navy. Ich hoffe für Sie das haben SIE nicht vergessen.

Achso, ja, das erledigt die Empfangsdame am Eingang, geben Sie ihr einfach dieses Pad. Und nun stehlen Sie nicht weiter meine Zeit.

Diesmal musste ich Nadine aufhalten, sodass sie dem Kerl nicht an meiner statt, dass Gesicht einer Kieferkorrektur unterzog.

Wir ließen die Halle hinter uns und machten uns direkt auf zur Krait. Denn ich bin mehr als nur gespannt auf die Clipper. Also gab ich noch am Empfang den Kauf in Auftrag, und lies sie mir direkt nach Medupe City liefern.

Aber fliegen darf ich die Clipper dann auch, oder?

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Imperialer Baron

Vierzig Tonnen Getreide liefern um Baron zu werden. Kommt man sich schon ein wenig vor wie ein einfacher Lieferdienst, der auch Bio Müll transportieren würde.

CMDR. Wyveres. Sternzeit 24.12.3304

Wir hatten eine schöne Zeit in Tasaki Freeport, und die einhundert und zwei Tonnen Opale waren wirklich die Mühe, die wir wegen ihnen hatten, Wert gewesen. Zudem hatte Jule sich tatsächlich sogar weniger freizügige Sachen gekauft. Auch Nadine und ich, fanden einiges von dem was wir zum Leben brauchten. Und mir war es nun als Imperialer Fürst vergönnt lukrativere Aufträge im Imperium anzunehmen. Das hieß der Weg zum Baron war frei und würde mich wohl nun weniger Zeit kosten. Und so plante ich, noch in Tasaki, zusammen mit Nadine unser weiteres vorgehen.

Wenn wir zurück in Cubeo sind werden wir zum Chelomey Orbital fliegen. Dort sollten wir schauen was die örtlichen Kooperationen für Aufträge anbieten. In Medupe City können wir dank dir ja erst einmal nicht anlegen, da wir dir Nadine erst eine neue Identität besorgen müssten. Außerdem hast du noch immer nicht ein Wort darüber verloren, warum du jetzt genau in Medupe City warst.

Darüber reden wir wenn du Baron geworden bist. Bis dahin musst du dich einfach in Geduld üben Wyveres. Meine Gründe sind aber guter Natur. Soviel kann ich dir schon verraten. Und das ich noch hier bin sollte dir Grund genug sein, mir Vertrauen zu können.

Dir gänzlich zu Vertrauen kannst du von mir nicht erwarten. Aber ich bin bereit dir einen Vorschuss zu gewähren, Beweise mir das du nicht mehr die selbe Person bist, die mich eiskalt zum Sterben zurück gelassen hatte.

Und wie stellst du dir das vor, womit sollte ich das denn Bewerkstelligen?

Bemühe dich, der Rest wird sich schon von selbst ergeben. Aber jetzt sollten wir Jule suchen und dann zurück zum Schiff. Wir waren lang genug hier, außerdem sollten mittlerweile alle Schäden beseitigt sein.

Wir nahmen, nachdem wir Jule in einem Modeladen aufgegabelt hatten, ein Shuttle zu den Docks und machten die Krait zum Abflug bereit. Es würde ein ruhiger Flug zurück nach Cubeo werden, so hoffte ich jedenfalls.

Zwei Stunden später waren wir schon ein paar Systeme weiter, es waren vielleicht noch hundert Lichtjahre bis nach Cubeo. Mittlerweile hatte Jule alles was sie wissen musste über die Krait gelernt, um Sie im Notfall zu starten und Sie vernünftig fliegen zu können. Nachdem Jule uns schon nach LHS 2819 gebracht hatte, war es ein leichtes ihr den Rest beizubringen. Wir übten an einem der unzähligen Eisplaneten den orbitalen Eintritt und ich brachte ihr die Feinheiten des Fluges bei mehr als Null Schwerkraft bei. Es war ein gewaltiger Unterschied ob man nun im freien All ein Schiff steuerte oder ob man durch die Planetare Gravitation ständig den Kurs und die Höhe des Schiffes im Auge behalten musste. Da man sonst unweigerlich selbst auf einem Planeten mit geringer Schwerkraft eine Bruchlandung hinlegen würde.

Nachdem wir einen ganzen Tag damit zubrachten Start und Landungen zu üben, überließ ich es Jule uns den restlichen Weg zurück nach Cubeo zu fliegen. Es schien ihr sichtlich Spaß zu machen die Krait völlig alleine befehligen zu können.

Bring uns sicher zurück und meide die Verkehrsrouten, ich möchte nicht das uns die Krait doch noch unterm Hintern weg geschossen wird. Ansonsten, hier bitte das Steuer, den restlichen Kurs überlasse ich dir.

Und ich kann völlig Frei bestimmen wo es lang geht? Denn Ich bin jetzt die Pilotin der Krait. Und was wirst du machen Paps?

Mich hinlegen und dann die nächsten Schritte planen, aber erstmal mit Ronny Kontakt aufnehmen, damit er schon mal Abnehmer für die Mining Module findet, die wir in der Krait nicht mehr brauchen werden. Denn nur für Profit in Eisringen rum zu lungern, lohnt sich einfach nicht. Nicht mal wenn man für eine Tonne Opale Zehn Millionen Credits bekommt. Die letzte Woche hat mir völlig gereicht, davon hab ich erstmal die Nase voll.

So so, hinlegen …

Konzentriere dich lieber aufs Fliegen!

Ich hatte gar nicht mitbekommen das Nadine schon eine Weile in der Cockpit Tür stand und uns beiden gespannt zuhörte.

Wyveres das mit dem hinlegen gefällt mir und Jule flieg uns ja nicht in einen Stern.

Jule grinste Nadine mit einem wissenden Lächeln an und machte sich dann an die Galaxie Karte. Sie Plante einen längeren Kurs als ich ihn nehmen würde. Aber ich lies Sie machen und so griff ich mir Nadine und lies Jule dann im Cockpit zurück. Sie würde es schon packen.

In meiner Kabine angekommen, pflanzte Nadine sich direkt im Schneidersitz aufs Bett, während ich mich an den Tisch setzte und erstmal ein paar Datenpads studierte bevor ich mit Ronny in Cubeo Kontakt aufnahm.

Ah, Wyveres schon ne Weile nicht mehr gehört, wie geht es dir, was macht die Kunst? Ich denke mal du meldest dich nicht einfach mal so.

Da denkst du Richtig, aber vorher, die Kunst läuft. War mit Jule Leeren Opale abbauen, haben ein kleines Vermögen gemacht. Aber die ständigen Piraten Angriffe sind mir dann doch zuviel Stress. Von daher, verkaufe ich die gesamte Ausrüstung, wenn du wen an der Hand hast. Der zufällig ne große Raffinerie und die Abbau Vorrichtungen dafür braucht. Ich verkaufe es billig, will das Zeug nur los werden.

Das klingt doch direkt nach einem Job für mich. Wird erledigt, aber ich nehme wie üblich meine Zehn Prozent.

Damit kann ich leben, Hauptsache ich bin das Zeug los, ich schick dir eben die Inventarliste. Wir werden in Cubeo in Chelomey Orbital anlegen. Ansonsten würde ich dich noch um einen weiteren Gefallen bitten. Ich bräuchte für eine alte Freundin eine neue ID, Saubere Papiere und eine Lebensgeschichte. Auch müsstest du für mich ein paar Daten fälschen, zum Beispiel ein Satz DNA austauschen.

Du weißt, das wird Teuer, unter Zehn Millionen Credits wird das nichts. Vor allem der DNA austausch, dir ist hoffentlich bewusst, dass das was du da verlangst, eigentlich überall Hochgradig Illegal ist oder?

Ja, aber ich habe hier einen Passagier mit dem ich in Cubeo so in keinem Raumhafen anlegen könnte, die Systemsicherheit würde uns wohl sofort aufbringen und verhaften.

Dann, brauch ich die Credits sofort, und ich schätze das auch Fotos ausgetauscht werden müssten. Und wenn mich meine Nase nicht im stich lässt. Und auf meine Nase ist verlass. Weiß ich genau wer, wie ein Wunder, als andere Person wieder auferstehen soll. Du weißt doch auf Medupe City, passiert nichts von dem ich nicht weiß. Bestell Nadine bitte schöne Grüße von mir und sag ihr, auch wenn Sie tot ist, ein Versprechen ist ein Versprechen und nicht mal der Tod wird Sie davon befreien.

Nadine sass plötzlich wie ein Pfeil auf meinem Bett und lauschte angespannt der Unterhaltung zwischen Ronny und mir. Mit den Ohren eines Luchses verfolgte Sie jedes Wort, sie rückte sich überhaupt nicht, nicht mal als Ronny ihren Namen sagte. Man sah nur wie Sie etwas schwer schluckte bei Seinem letzten Satz.

Also muss ich nichts weiter erklären, gut so. Du weißt was du zu tun hast, Ich erwarte dann deinen Boten in Cubeo. Wir werden an der Navigationsboje auf ihn warten. Eins noch, der Vorname, lass ihn gleich, ich mag mich nicht umgewöhnen.

Wird gemacht. Und wo auch immer ihr gerade seid, guten Flug euch und grüß Jule von mir, hoffentlich hat ihr das „Haustier“ Kostüm gefallen.

Damit Überwies ich die Zehn Millionen an Ronny und beendete die Verbindung. Und wannte meine volle Aufmerksamkeit nun endlich Nadine zu.

Zufrieden, hoffe ich.

Sie lächelte leicht. Und bedeutete mir mit ihrer rechten Hand, ich möge doch zu ihr ins Bett kommen. Während ihre Kristallklaren braunen Augen, auf mich fixiert waren.

Du fragst gar nicht woher er wusste das du von mir gesprochen hast, und du hast auch ihn nicht gefragt, woher er meinen Namen kannte und was ich mit Ihm zu tun habe. Wie habe ich das zu verstehen, außer das du eventuell schon Dinge weißt, die ich dir nicht gesagt habe.

Ich stand vom Tisch auf und ging zu ihr. Meine Hände griffen nach ihren und ich beugte mich zu ihr runter. Unsere Nasen stießen leicht zusammen und ich verlor mich fast in ihren Augen.

Wenn ich eins weiß, dann das Ronny mir niemals erzählen würde, nicht mal wenn ich ihn Foltern lies, mit wem er alles Geschäfte macht. Ich kenne ihn jetzt schon lange genug, um zu Wissen das er zuverlässig und gewissenhaft seine Geschäfte sauber hält. Wenn er dir etwas Aufgetragen hat, und davon gehe ich aus, dann wird er schon seine Gründe dafür haben. Und ich mische mich in seine Geschäfte nicht ein. Die Letzten die das versuchten, fand man um Drohnen gebunden an der Sonne von Cubeo. Von daher, es ist deine Sache wie viel du mir erzählen willst.

Sie löste ihre Hände aus meinen und Schlang ihre Arme um meine Hals, ihr Körper bäumte sich leicht auf, als meine Lippen die Ihren berührten. Dann hielt Sie kurz inne und sah mir direkt in die Augen während Sie leise etwas vor sich hin flüsterte.

Ich glaube nicht das Karen, wo auch immer Sie nun sein mag, dir böse ist. Und auch mir nicht böse, wenn dann wäre Sie wohl eher sauer auf mich, weil ich Jule so lange missachtet habe.

In ihren Augen sammelten sich Tränen, die ihr in wie kleinen Diamanten in kleinen Rinnsalen die Wangen runter kullerten.

Du …, nun versteh ich warum meine Schwester so verzaubert von dir war.

Damit zog Sie mich mit aufs Bett und grub ihren Kopf in meine Brust. Die Frau in meinen Armen weinte, weinte wegen ihrer Verlust, weinte wegen des Schmerzes, weinte wegen ihren Erinnerungen.

Sie weinte als hätte Sie in ihrem ganzen Leben noch nie geweint. Es war Leben das ohne Wärme auskam, verbracht in Einsamkeit. Soviel konnte ich mir Vorstellen.

Währenddessen begann Jule damit die erste Sprung Sequenz einzuleiten. Unbeeindruckt davon lagen wir auf meinem Bett und hielten uns gegenseitig in den Armen und ich fragte mich unweigerlich wie Nadines Leben wohl wirklich gewesen war. Konnte mir aber nur Schemenhaft ausmalen oder gar vorstellen wie ihr Leben wohl bisher verlaufen ist. Also beschloss ich, wohl Wissend das es eine schwere Entscheidung sein würde, Sie nicht wieder in ihr altes Leben entgleiten zu lassen.

Willst du Jule und Mich begleiten wenn wir raus ins Unbekannte fliegen?

Ich dachte ich hätte keine Wahl, immerhin gehöre ich dir ja, so oder so, jetzt schon.

Willst du oder willst du nicht?

In diesem Moment meldete sich Jule übers Intercom.

Ich Unterbreche euch ja nur ungerne aber wir werden in den nächsten Minuten einige Sprünge machen, ich wollte euch nur Bescheid geben. Nicht das ihr euch, womit auch immer ihr gerade „Beschäftigt“ seid, verletzt.

Ich griff nach einem der Pads die auf dem Boden vor dem Bett lagen und schrieb Jule eine Nachricht. Sie sollte sich nicht übernehmen mit dem was Sie da vor hat, aber ihre Sorge wegen uns wäre unberechtigt, wir kämen schon klar. Dann wand ich mich wieder Nadine zu. Und erwartete ihre Antwort auf meine Frage, denn ich wollte das Sie Freiwillig mitkommt, da ich Sie nur ungerne wirklich zwingen wollen würde.

Es könnte mir gefallen, ich war noch nie außerhalb der bewohnten Welten und es ist schön das du fragst.

Bevor ich noch etwas erwidern konnte, küsste sie mich und zog mir die Sachen vom Körper bevor Sie sich über mich beugte und mit ihren Lippen meinen Körper abfuhr. Währenddessen Flog Jule die Krait völlig ruhig durch die Systeme, Sprang und vollführte alle möglichen Manöver, mehrmals sprang Sie sogar aus dem Supercruise. Was auch immer Jule da tat, ich hoffte nur das Sie die Krait heil ließ.

So vergingen einige Stunden bis Jule sich wieder über Intercom meldete.

Mit dem nächsten Sprung erreichen wir Cubeo, Paps du wolltest das ich mich melde wenn wir nach Cubeo springen, das hab ich hiermit getan, also komm ins Cockpit mir werden hier langsam die Arme lahm.

Ich befreite mich aus der Umarmung von Nadine, die dies mit einem leichten mürrischen Geräusch quittierte, bevor sie nach der Decke schnappte und ihren nackten Körper darin einwickelte und sich unter leisem Protest von mir weg drehte.

Sag der Kurzen das Sie ein schlechtes Timing hat. Und melde dich wenn wir gelandet sind.

Ich schlüpfte zurück in meine Sachen und schlich noch halb schlaftrunken, halb euphorisch Richtung Cockpit. Wo Jule gerade den Sprung nach Cubeo einleitete.

Wenn wir angekommen sind, vollen Stop am Stern, und dann mach den Sitz frei und besorg mir bitte einen Kaffee.

Du hast Lippenstift an der Wange und deine Hose ist noch offen. Wollt ich nur angemerkt haben.

Danke Tochter, für deine scharfen Augen und gute Auffassungsgabe, schau lieber nach Vorne, wir sind jeden Moment am Ziel.

In dem Moment tauchte der Stern vor uns auf. Jule leitete den vollen Stop ein und gab dann den Sitz für mich frei. Entgegen meiner Erwartung, Sie halb Nackt vorzufinden, bot Sie mir einen eher ungewohnten Anblick. Wie eine echte Pilotin, gekleidet in ihren neuen schwarzen Raumanzug, er war zwar hauteng aber immerhin hatte Sie sich wenigstens eine offene Jacke Über gezogen.

Nachdem Jule die Krait gestoppt hatte und freudestrahlend den Sitz frei machte, nahm ich ihre Position im Pilotensitz ein und steuerte die Krait zu Navigationsboje, wie vereinbart, wartete dort bereits ein Kontakt von Ronny auf uns. Der Austausch via Drohne erfolgte ohne viele Worte. Und so konnten wir eine knappe halbe Stunde später die neue Identität von Nadine ihrer ersten echten Bewährungsprobe unterziehen.

Die Landung in Chelomey Orbital würde zeigen wie gut Ronny gearbeitet hatte oder ob ich meine Credits zurück verlangen sollte.

Hundert Meter vor dem Mail Slot wurden wir wie üblich gescannt, jetzt kam es drauf an, entweder wünschte mir das Docking Personal gleich noch einen schönen Tag oder Sie eröffneten das Feuer auf die Krait.

Die Sekunden zogen sich, dann kam die erlösende Meldung.

Alles in Ordnung, Commander, einen schönen Tag noch. Bitte landen Sie in Bucht 34.

Geschafft, Ronny hatte wirklich Wort gehalten, war auch nicht anders von ihm zu erwarten. Damit hatte Nadine dann eine neue Identität. Und wir ein Problem weniger.

Nachdem wir gelandet waren, warteten schon mehrere Dockarbeiter auf uns, um die Module aus dem Schiff auszubauen, Ronny war echt fix gewesen. Und ich hatte einen besseren Preis für die Module erhalten, als ich Ursprünglich geplant hatte.

Eigentlich wollte ich Nadine nochmal in meiner Kabine aufsuchen, aber Sie hatte dann doch von selbst aus meiner Kabine gefunden, als der Lärm im Schiff zunahm. Während die Dockarbeiter mit der Krait beschäftigt waren, suchten wir mit dem Flug Logbuch im Schlepptau erstmal die örtliche Niederlassung von Universal Cartographics auf. Vier Millionen Credits, Jule hatte ganze Arbeit geleistet.

Sie war die Systeme nicht einfach nur Angesprungen, nein Sie hatte auch neben den allgemeinen Scans, die Interessantesten Planetoiden einem Detailscan unterzogen. Die neuen Voll Spektrum System Scanner waren wirklich besser als die alte Methode mit der ich noch vor wenigen Wochen Systeme scannen musste. Wenn ich daran Denke wie lange ich noch vor ein paar Monaten gebraucht hatte, um ein System mit mehr als 10 Himmelskörpern vollständig zu Scannen, standen nun Welten zwischen den Alten und Neuen Scannern.

Jule hatte ihren Spaß gehabt, und es war eine gute Übung für sie, denn das was noch kommen würde war schwerer als diese paar Systeme. Trotzdem Es schien als hätte ihr das Fliegen und Scannen gefallen.

Was machen wir jetzt? Wo geht’s hin? Was zu Essen wäre echt schön.

Kannst du machen, Ich muss mir Aufträge abholen, wir treffen uns wieder an der Krait. Trödel nicht, ich werde höchstens zwei Stunden brauchen.

Ok Paps, und Nadine was wirst du in der Zeit machen?

Dich begleiten, denn die Vorstellung von Essen gefällt mir außerordentlich gut, und ich glaube dein Vater kommt auch ein paar Stunden ohne uns beide blendend zurecht.

Ich kann euch auch einfach hier lassen, im Orbital, und fliege dann einfach ohne euch los.

Damit trennten sich unsere Wege, und ich schlug den direktesten Weg, zur Zentralen Anlaufstelle für Piloten die Aufträge suchten, ein. Dort Angekommen, schnappte ich mir die ausliegenden Datenpads und ging die aktuellsten Aufträge durch. Fünfzig Prozent aller Aufträge bestanden nur aus Bergbau Aufträge für alle möglichen Ressourcen. Darunter eine Menge Geschwader Anforderungen und die üblichen Liquidierungsaufträge.

Ich brauchte eine Weile, entschied mich aber dann doch für die leichten Kurier und Scan Jobs. Und nahm dort an was sich mir gerade Anbot. Insgesamt waren es Aufträge für ein Zeitvolumen von einer Woche, die Kurier Sachen würde ich zuerst erledigen. vielleicht hatten die anderen Raumhäfen ähnliche Aufträge, in den von mir ausgewählten Systemen. Alles in allem hatte ich genug zusammen um auf einen Schlag Baron zu werden.

Ich Mailte mir die Daten an die Krait und gab im Dock Aufträge für die Umrüstung auf Frachttransport in Auftrag. Bestellte ein paar Waffensystem und machte mich dann auch auf noch etwas Essbares zu finden und Vorräte einzukaufen.

Ich kam vor Nadine und Jule Im Dock an. Es dauerte noch eine weitere halbe Stunde bevor die beiden in der Bucht auftauchten. Sie waren gut gelaunt und hatten die Hände voll mit Tüten, und lachten laut als Sie mich auf der Treppe zur Krait sitzen sahen. Ich konnte mir Denken worum es in ihrem Gespräch ging. Ich konnte den Inhalt erahnen.

So bepackt wie ihr seid, gehe ich davon aus das es eine Menge Credits waren oder?

Darüber schweigen wir, außerdem glaube ich, hast Du, wenn ich mir die Krait so ansehe, mehr Credits ausgegeben als Jule und ich. Die Waffen jedenfalls sehen nicht danach aus als würden wir wieder auf Steine schießen wollen.

Du hast es erfasst liebe Nadine, Sie dienen aber nur der Verteidigung. Hauptsächlich werden wir Kurier Aufträge erledigen. Ansonsten besteht unsere Auftragsliste noch aus besuchen bei Außenposten des Imperiums. Wir werden dort nach dem Rechten sehen. Einfache Sache, wir könnten uns die Arbeit sogar teilen. So das es nicht all zu lange dauern sollte, alles zu erledigen. Und nun auf ins Schiff, es ist alles schon vorbereitet, wir können sofort los.

Du gönnst dir wirklich keine Pause, was Paps.

Ich sah erst zu Jule dann zu Nadine.

Ich hatte die letzten Tage genug Entspannung und diesmal werde nicht nur ich die Krait fliegen, du wirst auch auf deine Kosten kommen.

So so. hattest du. Hätte ich mir jetzt nicht Gedacht.

Nicht frech werden, junge Dame. Sonst schiebst du das Schiff aus dem Dock.

Damit ging ich dicht gefolgt von den beiden an Bord. Jule verschwand mit ihren Einkäufen augenblicklich in ihrer Kabine, während Nadine neben mir stehen blieb, und mit mir zusammen beobachtete wie der Vorarbeiter noch die letzten Anweisungen gab und dann das Dock verließ.

Du Wyveres, was hältst du von blau und schwarz?

Kommt drauf an, Blau und Schwarz an dir? Oder wer soll darin gesteckt werden. Egal um was es sich genau handelt. Aber als Farben, ja kann ich mit Leben.

Charmant wie immer. Aber nein nicht für dich, eher für deine Augen.

Ich bin wer ich bin. Wir sollten Starten, sonst bekommen wir noch Ärger mit dem Raumhafen.

Aber vorher, beantworte mir eine Frage, wohin bringe ich diese Sachen hier? Meine oder deine Kabine?

Ich überlegte kurz, entschied mich dann aber für den ganzen Weg, ich könnte ihr einfach sagen, ihre Kabine, aber es würde sich so wie sich die Dinge entwickelt haben, jetzt einfach nur noch Falsch anfühlen Sie nicht bei mir haben zu wollen, Also blieb mir nur eins.

Meine, obwohl eigentlich unsere, würde ich von ausgehen.

Sie Küsste mich und Trug dann die Sachen in unsere Kabine. Damit blieb es dann doch letztendlich an mir hängen die Krait aus dem Raumhafen zu bringen, bevor wir noch eine Strafgebühr aufgebrummt bekamen.

Über Intercom lies ich die beiden dann noch folgendes Wissen.

Na dann, wir haben einen straffen Zeitplan. Eine Woche, in einer Woche bin ich Baron. Wir werden also un unterbrochen fliegen! Ich hoffe ihr habt euch vernünftig vorbereitet!

Ey Commander Paps! Jule ist vorbereitet.

Und ich dachte ich könnte hier in „Unserer“ Kabine nur auf der faulen Haut liegen.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Imperialer Auftrag

Das umrunden eines Sternes ist immer wieder ein Erlebnis, wenn die Scanner dann auch noch melden das sich weitere Himmelskörper im System befinden. Beginnt der spannende Teil, Herauszufinden um was für Himmelskörper es sich genau handelt.

CMDR. Wyveres. Sternzeit. 22.12.3304

Das Sprengen von Asteroiden ist ein schönes Schauspiel, dass vor allem durch die Nachfrage nach Leeren Opalen extrem Lukrativ geworden ist, der Warenmarkt in einigen Stationen zahlt pro Tonne mittlerweile bis zu 1,6 Millionen Credits.

Und es würde viel einfacher sein die hundert und zwei Tonnen zur Station zu bekommen, wenn einem nicht ständig irgendwelche Piraten auflauern würden. Es waren zwar nur dreizehn Sprünge von unserem Standort aus gesehen, aber wir wurden mehr als zwölf mal abgefangen. Zu unserem Glück kamen die Imperialen System Einheiten jedesmal noch rechtzeitig um uns den Arsch zu retten. Ein zwei mal war es wirklich knapp und ich hatte echt damit zu Kämpfen die Schilde aufrecht zu halten.

Vor allem ein Commander lies nicht locker, Exiton war sein Name. Er verfolgte uns durch mehrere Systeme bevor er endlich von einigen Imperialen Schiffen abgefangen wurde. Wie mir die Imperiale Sicherheit mitteilte war er ein Föderaler Agent der es einzig und alleine auf die Vernichtung von Imperialen Piloten abgesehen hatte.

Und Paps, glaubst du wir schaffen es noch bis nach LHS 2819 zum Tasaki Freeport bevor uns die Krait auseinander fällt?

Meine liebe Tochter, wenn du weniger Nörgeln und mehr Reparieren würdest, wären wir schon längst in LHS 2819 und würden hier nicht mit einem defekten Antrieb um Barnard’s Star trudeln!

Ich mach was ich kann, aber diese Schaltpläne hier, sind unverständlicher Unsinn. Wer auch immer das geschrieben hat, hat nicht daran gedacht, dass das jemand hier auch mal lesen müsste.

Wir trieben schon seit zwei ein halb Stunden um den Stern und die Temperatur im Schiff nahm stätig zu, mittlerweile waren die Anzeigen bei 103% und der Computer schleuderte uns alle paar Minuten seine Hitze Warnungen um die Ohren, während Jule, Nadine und ich verzweifelt versuchten den Antrieb neu zu starten. Der letzte Angriff durch eine Piraten Bande hatte die Triebwerke sehr schwer getroffen und wir sind nur gerade so noch, durch einen Notfall FSD Sprung, entkommen. Und so trieben wir nun völlig hilflos durch die Leere um Barnard’s Star und wurden langsam aber sicher gebacken.

Und du bist dir sicher das es nicht doch Leitung B7 ist, die nicht mehr geht?

Ich bin mir sehr sicher Nadine, denn B7 haben wir gerade in der Hand. Und sieh selbst die Leitung ist völlig in Ordnung, nichts was sie blockieren könnte, oder defekte. Es muss an etwas anderem liegen. Und uns muss schleunigst was einfallen sonst ist es bald völlig egal, welches Teil des Antriebes nicht geht. Denn dann sind wir Toast!

Schon gut, ich wollte nur sicher gehen, bei der verdammten Hitze kann man nur noch sehr schwer einen klaren Gedanken fassen.

Nadine und ich zogen weitere Leitungen und Platinen aus dem Steuercomputer für den Antrieb und gingen derweil jede Möglichkeit durch warum der Antrieb nicht neustarten wollte. Aber es gelang uns patu nicht herauszufinden was nun genau defekt war. Selbst nachdem wir die äußeren Schäden beseitigt hatten, was bei der Hitze ein wahre Tortur war, wollte der Antrieb einfach nicht.

Kann ich verstehen aber wir haben vielleicht noch dreißig Minuten bevor die Hitze weitere System zu beschädigen anfängt. Und dann können wir ganz einpacken.

Wenn dem so ist können wir das nicht verhindern, aber bis dahin sollten wir den Fehler gefunden haben. Außerdem musst du jetzt damit Leben das ich mich ausziehe, denn in diesem Anzug halte ich es keine weitere Minute aus.

Unter anderen Umständen hätte ich es sehr genossen Nadine dabei zuzusehen wie sie sich des Raumanzuges und ihrer Sachen entledigt, doch in diesem Moment hatte ich mehr damit zu kämpfen, aus dem was die Diagnosen des Schiffes mir meldeten irgendetwas verständliches zu entziffern. Und so tat ich es ihr gleich, denn die Hitze war mittlerweile wirklich unerträglich. Und so hoffte ich wenigstens etwas Abkühlung zu bekommen.

In diesem Moment kam Jule mit einem Datenpad in der Linken und Eiswasser in der Rechten Hand in den Maschinenraum.

Ich hab hier, etwas zum Abkühlen für den Moment und der Computer meld … was macht ihr da? Jetzt ist wohl kaum der Zeitpunkt um sich …

Nichts, es ist heiß, es ist verdammt heiß. Und wichtiger ist jetzt eigentlich, was meldet der Computer?

Jule hatte im Gegensatz zu Nadine und mir die ganze Zeit über im Schiff selbst versucht den Computer zu überreden uns Behilflich zu sein. Dadurch war Sie wie üblich schon seit wir hier gestrandet waren und die Hitze einsetzte fast augenblicklich aus dem wenigen was sie an hatte gesprungen und seit dem nur in ihren Shorts unterwegs. Sie schwitze selbst jetzt kaum mehr als sonst und schien die Wärme sogar zu genießen und so badete Sie ihren Nackten Körper förmlich in der Wärme. Aber daran hatte ich mich schon vor einer ganzen weile gewöhnt, auch wenn ich irgendwann mit ihr darüber noch mal ein ernsthaftes Wort reden müsste. Denn ihre Forderung nach der Imperialen Clipper, bedeutete für mich das ich in den Imperialen Rängen aufsteigen müsste. Und die Anforderung dafür war hoch, man muss Imperialer Baron in der Navy werden. Und als solcher hat man neben dem Recht eine Clipper zu erwerben, auch die Pflicht sich entsprechend zu benehmen, und dazu passte es einfach nicht wenn die eigene Tochter dann rum lief, wie etwas das man sonst nur in den Verruchtesten Bars in den Anarchie Welten zu Gesicht bekommt. Aber jetzt waren erstmal die Daten des Computers wichtiger.

Laut Analyse der Internen System, besteht der Fehler in den Zuleitungen zum Antrieb. Genau kann der Computer die Ursache dafür nicht bestimmen da die Sensoren ausgefallen sind. Aber sie vermutet den Fehler irgendwo zwischen Schott C und E In der Zufluss Leitung F.

Das war eine Information mit der man Arbeiten konnte. Die uns das Leben retten würde, wenn der Schaden nicht allzu groß wäre.

Die Schotts waren schnell gefunden und entfernt, und darunter kam der Schaden zum Vorschein. Es war mehr als deutlich sichtbar warum wir keinen Antrieb hatten. Und warum uns das nicht beim Spaziergang im All aufgefallen war, blieb mir ein Rätzel. Wie wir einen Torpedo der in der Außenhaut steckte übersehen konnten, der die Haupt Zufuhr Leitung einfach nur gegen die Schotten gedrückt hatte und sie so gänzlich abdrückte. Jedenfalls war der Schaden behebbar, es erforderte nur von uns, dass sich einer wieder in einen der Raumanzüge zwängen musste, um diesen Torpedo einfach nur wieder dahin zurück zu befördern wo er her kam, zurück ins All. Doch vorher musste das Mist Teil erst einmal deaktiviert werden. Alles andere wäre zu gefährlich.

Also schickte ich Nadine und Jule ins Cockpit, für den Fall der Fälle sollten Sie die Rettungskapseln schon mal vorbereiten. Während ich mich daran machte die Verschalung des Torpedos zu entfernen. Zum Glück war der Computer wenigstens mir dabei eine Hilfe denn ohne Sie hätte ich niemals die richtigen Kabel gefunden, um den Schaltkreis für die Detonationssequenz abzuschalten.

Macht euch bereit ich drücke das Teil nun raus ins All!

Nachdem die beiden mir über Intercom noch bestätigten das sie alles nötige Unternommen hatten, wünschten Sie mir noch Glück. Dieses Glück könnte ich wirklich endlich einmal gebrauchen. Denn die letzten Tage waren eher von Pech und Katastrophen durchzogen.

Nach einigem hin und her hatte ich dann auch endlich die Sprengkopf aus dem Torpedo entfernt, wenigstens das konnte uns nun nicht mehr um die Ohren fliegen. Außer das Schiff entschied sich doch noch dazu auseinander zu brechen.

Die Minuten Quälten sich hin, und all das treten und drücken half nichts, der Torpedo steckte wie festgeschweißt in der Hülle der Krait. Zudem machte mir die Hitze das Denken immer schwerer, schwerer als es mir lieb war. vielleicht wäre ich dann schon mindestens ein paar Minuten früher darauf gekommen, das ich doch eine der Drohnen nehmen könnte um den Torpedo aus dem Schiff zu ziehen während ich von der anderen Seite drückte. Jedenfalls war es nach wenigen Sekunden, auf einen Schlag schon etwas angenehmer im Anzug, da das All neben den Sauerstoff auch die Wärme aufnahm. Jetzt musste ich nur noch das Drecks Loch verschließen. Denn die Krait bewegte sich endlich und gewann langsam aber sicher eine viel angenehmeren Abstand zum Stern.

Sie fliegt Paps! Sie fliegt, das heißt keine gebackene Jule zum Abendbrot!

Noch sind wir nicht aus dem Schneider, noch haben wir unser Ziel nicht erreicht und es sind noch drei Sprünge bis nach LHS 2819. Also geh mal davon aus das dort neben uns auch noch andere Piloten ihre Fracht löschen wollen. Was wiederum weitere Piraten anziehen wird. Also könnte es Anstelle von gebackener Jule, Sklavin Jule werden. Liebe Tochter stell dir das mal Bildlich vor. Du in einer Bar irgendwo in einem Anarchie System, an eine Stange tanzend, während dich fette alte Säcke begaffen.

Paps! Das würdest du nie zulassen.

Würde ich nicht, da hatte Sie recht. Aber es war nun mal eine Möglichkeit, wenn auch eine schlechte Möglichkeit.

Während ich weiterhin versuchte das Leck in der Außenhaut des Schiffes mit der Platte eines Frachtcontainers zu stopfen, hörte ich den beiden bei ihrem Gespräch von Frau zu Frau über Intercom zu.

Wenn dein Vater tot am Boden liegt könnte er das nur schlecht verhindern. Und bis geklärt wäre ob man sein Körper Regeneriert oder doch bestattet. Wärst du wahrscheinlich schon längst außerhalb jedweder Autorität. Vor Allem würde ich an deiner statt, langsam überdenken ob du nicht doch mehr anziehen willst.

Aber, mir gefällt es nun mal so. es hat etwas von Freiheit. Und vor allem wer sollte mich denn so sehen? Außer jetzt du und Paps?

Es ist schon schlimm genug das dein Vater dich so sehen muss, oder glaubst du es ist ihm immer recht dich ständig halbnackt vor seiner Nase zu haben. Immerhin war er Jahrelang nicht da, und so wie ich das mit bekommen habe, ist er erst vor ein paar Monaten, wirklich dein Vater geworden, davor war er jahrelang alleine Unterwegs. Es mag ihn zwar äußerlich nichts ausmachen, aber glaub mir auch er ist in erster Linie nur ein Mann.

Wie meinst du das? Er ist immerhin mein Vater. Und solche Gedanken sind ihm Fremd!

Hast du mal gesehen wie er mich ansieht? Und wie er auf meinen Charme reagiert. Er mag zwar dein Vater sein, aber unterschätze niemals die Wirkung deines Körpers auf Männer. Also überlege es dir ob du in Zukunft weiterhin, zeigen willst wie sehr du langsam zur Frau wirst.

Bisher hat ihn das auch nicht gestört, jedenfalls nicht so sehr.

Sie unterhielten sich fast wie Mutter und Tochter. Etwas das ich wohl als Vater nie hinbekommen würde. Diese art der Unterhaltung war mir fremd. Aber ich fand das Nadine recht hatte und es war der Perfekte Zeitpunkt um Jule dazu zu bewegen, sich endlich vernünftig im Imperialen Raum zu bewegen.

Jule, Nadine hat recht, auch weil wir bezüglich deiner Freizügigkeit sowieso noch ein Gespräch führen müssten. Und das können wir dann auch jetzt führen. Schau mal, da wir ja die Clipper ins Auge gefasst haben, müsste ich in der Imperialen Navy noch ein paar Ränge aufsteigen. Was bedeutet das man unweigerlich von mir Notiz nehmen wird. Zudem konnte ich in Erfahrung bringen welchen Rang ich genau benötige. Und das ist der Imperiale Baron. Kannst du dir vorstellen was das bedeutet?

Nicht wirklich, aber was willst du mir damit sagen Paps?

Sieh mal als Imperialer Baron, habe ich dann nicht nur die Erlaubnis eine Clipper zu erwerben, nein denn der Rang beinhaltet auch ein paar Pflichten und jede menge Vorschriften. Eine davon sollte dich besonders interessieren. Ab dem Rang Baron kann es nämlich sein, dass man zu höheren Veranstaltungen des Imperialen Hofes eingeladen wird. Und es wäre unangebracht wenn ich dann darauf angesprochen werden würde, wie ich es denn zulassen könnte, dass ich als Imperialer Baron, nichts unternehme um die Unzucht der meine Tochter anscheint erlegen ist. Wie ich so etwas So einfach durchgehen lassen kann, dass Du wie eine Raumhafen Nutte rum läufst und jedem deine Weiblichen Vorzüge zeigst der auch nur etwas Interesse an dir bekundet. Erinnere dich an Lafroy und das Video. So Lange wir draußen in der Einsamkeit sind, so lange ist mir persönlich Schnuppe ob du nun was am Leib hast oder nicht. Da bin ich abgestumpft genug. Aber sobald wir uns von nun an in bewohnten Systemen aufhalten, wirst du in Zukunft angemessene Kleidung tragen. Sprich, Raumanzug und Embleme des Imperiums.

Und was ist wenn ich mich weigere? Wenn mir der Imperiale Dresscode nicht zusagt? Was ist wenn ich weiterhin in den Sachen rumlaufen möchte in denen ich mich wohlfühle?

Dann werden wir früher oder später Probleme bekommen, die sich nicht mit Credits lösen lassen. Also tu mir einfach den Gefallen. Wenn wir das hier überstanden haben. Zieh dir etwas an, das einer Tochter eines derzeitigen Imperialen Ritters angemessen ist. Und das beinhaltet nicht, Shorts und dieses Flatterhemd. Denn wir sollten nach dieser Tour, genug Ruf im Imperium angesammelt haben, so das ich Fürst werden kann. Also zieh dir was an! Zu mindestens mehr als nur Shorts und BH. Eine Hose und ein vernünftiges Oberteil sollten mindestens drin sein.

Wenigstens in Schwarz oder Rot, oder muss es doch diese hässliche Imperiale Weiß sein, und soll ich mir dann auch die Haare blau färben? Und diese gestelzte Sprache üben, Und später dann am Imperialen Hof der Duvals einen Knicks samt Handkuss vollführen?

Du musst jetzt nicht schnippisch werden, Junge Dame, oder hast du vergessen was denn unser Ultimatives Ziel ist? Denn die Cutter ist nochmal ein ganz anderes Kaliber, dafür muss ich es bis zum Imperialen Navy Herzog schaffen. Und da wird es erst richtig unangenehm. Dort wird dir dann jeder noch so kleine Fehltritt angezählt. Oder willst du von dir und deinen Untrieben im GalNet hören. Also überlege es dir gut und gründlich. Du wirst ej eine Menge Zeit haben dich zu entscheiden. Wenn wir diese Lieferung hier fertig haben, werden wir mit der Krait noch jedemenge Lieferaufträge im Imperialen Raum absolvieren, dass sollte für das restliche Ansehen bis zum Baron ausreichen. Bis dahin hast du Zeit um in Ruhe darüber nachzudenken, ob du dir nicht doch lieber Stoff über deine Brüste legen willst oder nicht.

Das ist gemein, das weißt du Paps!

Das ist mir klar, aber es ist Notwendig.

Nadine hatte während dessen das Schiff endlich dazu bewegt uns soweit vom Stern wegzubringen wie möglich. So dass es in der Krait endlich eine angenehme Temperatur von 23 Grad hatte. Und ich war nun auch dabei die letzen Schweißpunkte an der Platte zu setzen um das Leck endlich schließen zu können. Was bedeutete ich konnte nun endlich aus diesem verdammten Raumanzug raus. Denn alles was ich jetzt nur noch wollte war kalt Duschen.

Doch noch bevor ich in den Genuss von Kaltem Klaren Wasser auf meiner Haut kam, hatte Jule die Dusche in Beschlag genommen und das jetzt schon seit geschlagenen dreißig Minuten. Und so Stand ich nun völlig verschwitzt, mit einem drohenden Hitzekoller, nur mit einem Handtuch um die Hüften, neben Nadine.

Die ihrerseits selbst ihre Nackheit nur halbwegs durch ein Handtuch verbarg. Fast könnte man meinen, dass sie es absichtlich nur so um ihren Körper gelegt hatte, so dass der Zweck Handtuches, nämlich das verbergen ihrer Vorzüge nicht gegeben war. Das Handtuch diente ihr wohl eigentlich mehr als Schweißfänger.

So standen wir beide nun vor der Dusche und warteten. Warteten darauf das sich Jule endlich bequemte die Dusche frei zu räumen und uns einzulassen. Durch die Strapazen glitten meine Gedanken immer wieder zu Dingen die ich eigentlich nicht in betracht ziehen sollte. Und so erwischte ich mich dabei, wie ich unweigerlich Nadines Körper musterte, ihre Brüste, die nackten Beine und ich beobachtete wie sich der Schweiß auf ihren Schlüsselbeinen sammelte und dann langsam weiter ihren Körper herab rann. Bis er vom Handtuch aufgefangen wurde.

Glaubst du Sie hat es verstanden? Und du willst wirklich Baron und dann noch Herzog werden? Du weißt das es nicht leicht werden wird, mit Jule und mir im Schlepptau. Immerhin bedeutet es das du lange Wochen im All von System zu System fliegen wirst, und aller Hand Aufträge erledigen musst.

Leichter als Kinder zu erziehen, Nadine, ist es alle mal. Aber du hast mir noch immer nicht erzählt warum du nun ausgerechnet bei mir in Medupe City aufgetaucht bist. Wo doch so viele anderen Schiffe in Reichweite waren. Der Raumhafen war doch groß und woher wusstest du überhaupt, wo du mich finden würdest?

Das mein guter Wyveres, erkläre ich dir vielleicht wenn du weniger angetan von mir bist, und sich gewisse „Dinge“ an dir nicht eher um andere schönere Sachen bemühen.

Ich fühlte mich ertappt und versuchte es mir aus dem Kopf zu treiben was mich die letzten fünf Minuten wirklich beschäftigt hatte.

Das kommt durch die Wärme und den Anzug. Und hat nichts mit dir zu tun.

Nadine musterte mich während sie ihre nächste Antwort abwägte. Doch noch bevor Sie mit einem gekonnten Spruch kontern konnte. Schob sich die Tür zur Dusche beiseite, und eine In mindestens 5 Handtücher gewickelte Jule spazierte wie ein stolzer Pfau an uns vorbei.

Ich übe dann schon mal, wie man sich als TOCHTER eines BARONS zu bewegen hat, wenn es genehm ist. Die Dusche gehört ganz euch beiden, macht wie ihr beliebt, darin was auch immer ihr machen wollt. Lasst euch von mir nur nicht aufhalten, womit ihr beide da gerade auch immer beschäftigt wart.

Da ich Abkühlung brauchte und mir langsam aber sicher die Kräfte fehlten um ihr ihre Spitze entsprechend zu kontern, beließ ich es bei einem leichten Klaps, mit der Flachen Hand, an ihren Hinterkopf, den Sie ihrerseits mit einer ausgestreckten Zunge und komischen Verwünschungen in meine Richtung honorierte bevor Sie fast schwebend in ihre Kabine entschwand.

Bei der Aktion hatte ich Nadine und auch mein Handtuch völlig vergessen. Und hatte nun in Bezug auf Nadine eher erwartet das ich nun noch eine weitere Stunde warten müsste, bevor ich dann endlich die Entspannung finden könnte nach der ich so dringend gierte. Und tatsächlich Nadine stand nicht mehr neben mir sondern war schon hineingerutscht.

Das bedeutet wohl weiter warten.

Nadine grinste und lies ihr Handtuch noch bei Offener Tür fallen. Ihr Nackter vor Schweiß nur so glänzender Körper sah im weißen Licht der Dusche, wie ein seltener brauner Opal, von der Erde, aus. Ihren Körper zierten einige alte Narben, die ihr noch zusätzliche Wildheit bescheinigten. Ihr feuer rotes langes Haar klebte an ihren Brüsten und an ihrem Rücken.

Sie war ihrer Schwester wirklich sehr ähnlich, vor allem im Temperament und auftreten. Aber es gab auch Unterschiede. Unterschiede die ich nur zu gut kannte. Karen war weniger Wild gewesen, hatte stets die Sicherheit aller an erste Stelle gestellt.

Doch trotz ihrer Gemeinsamkeiten und ihrer Liebe als Schwestern zu einander, war Nadine als zwei Jahre ältere Schwester durch die Umstände einen völlig anderen Weg als Karen gegangen. Sie wurde Schmugglerin und Diebin. Nadine war sozusagen das schwarze Scharf in der Familie geworden. Danas war nicht der Mädchenname ihrer Familie. Es war wahrscheinlich irgendein Name eines reichen alten Sackes, den Sie um sein Vermögen gebracht hatte. Aber in dem Moment waren mir alle Ereignisse der Vergangenheit egal. ich sah einfach nur eine Frau, die ich in diesem Moment mehr begehrte als jeder Opal in der Milchstraße. Eine Frau die mir half die Frau zu finden, die ich vor so vielen Jahren liebte und dann verlor, ich sah die Frau die mir, nach dem ich lange Zeit damit kämpfte den Verlust von Karen zu akzeptieren, half. Die guten Seiten an ihr gewannen gerade und meine Zurückhaltung schmolz dahin.

Was ist, willst du da weiter Maulaffen feil starren oder kommst du, du lässt ja den ganzen schönen heißen Dampf entweichen.

Ich sollte lieber warten.

Nadines Augen funkelten und Sie schlug ihre Arme vor die Brüste, so das diese leicht wippten und angehoben wurden. Sie drehte sich zu mir und bedeutete mir mit ihrer linken Hand endlich ins Bad zu kommen.

Komm rein, ich beiße nicht. Außerdem hat sich dein Körper, falls du es nicht bemerkt haben solltest, schon längst entschieden.

Mir war es tatsächlich nicht aufgefallen, mein Handtuch war mir von der Hüfte gerutscht, und ich stand vor der Tür so wie ich vom Universum geschaffen wurde, Nackt und völlig Fasziniert von dem Anblick der sich mir da bot. Ob es nun schlussendlich die Hitze oder die lange Einsamkeit war, war mir in dem Moment völlig egal. Dieser Urtrieb herrschte in uns Menschen schon seid Millionen von Jahren. Und er übernahm gerade die Kontrolle über mein Handeln und Denken. Diese Frau hatte nach wenigen Tagen, erneut das geschafft was Sie vor Jahren schon einmal geschafft hatte. Nur diesmal würde ich ihr nicht auf den leim gehen, so hoffte ich jedenfalls und dabei mein Schiff und meine Credits verlieren. Diesmal hatte ich sogar die wage Hoffnung, dass Sie mich nicht doch wieder hintergehen würde. Außerdem hatte ich diesmal ihre Nichte an Bord. Die ihr anscheint in wenigen Tagen sehr ans Herz gewachsen war. So vertraut wie Sie mit ihr mittlerweile Umging. Wenn man von den anfänglichen Anfeindungen der beiden mal absieht. Und Im Notfall könnte Jule noch immer eingreifen. Und so trat ich durch die Tür und verschloss sie hinter mir.

Duschen, Nadine, ich will nichts anderes als Duschen.

Du weißt schon das da jemand anderer Meinung ist als dein Mund. Und das du nur fürs Duschen nicht hättest die Tür verriegeln müssen.

Ich zog ihren Körper an meinen und spürte ihren Atmen auf meinem Hals, wie sich ihre weichen Brüste an mich schmiegten. Wie ihre Lippen meinen Hals berührten und wie ihr Atmen, durch die Berührungen, stätig kräftiger wurde. Ich hob sie an und schob uns unter die Dusche, Küsste Sie und ihre Beine umschlossen meinen Körper.

Als die ersten Wasserstrahlen meine Haut berührten war es für zweifel und ein Zurück schon längst zu spät. Ich wusste das Sie gefährlich war, aber in diesem Moment war mir das gleich. Wir hatten gut eine Woche in den Eisringen verbracht, und standen dort ununterbrochen unter Stress und hatten kaum eine ruhige Minute. Seid dem wir die Eisringe bei ICZ DG-O B6-3 5A hinter uns gelassen hatten, waren uns ständig andere Piloten, vor allem wegen der Fracht, auf den Fersen. Ein paar mal wären wir dabei beinahe ums Leben gekommen.

Ich brauchte diesen Moment, dieses Gefühl ihrer sanften Küsse und die Finger die sich in meinen Rücken bohrten, dass sanfte Stöhnen und aufbäumen ihres Körpers. Ihre Wildheit, Ihre Wärme, ihren Herzschlag, Ihren Körper, wie er sich sanft bewegte, Ihre Küsse. In diesem ewig dauernden Moment gehörte Sie ganz mir und das Universum hätte in Flammen aufgehen können, es wäre mir egal gewesen. Wie ein Sturm der scheinbar ewig auf sich warten lies, aber dann doch mit aller Gewalt das Land unter sich begrub. Leidenschaft loderte in ihren Augen und das Feuer in ihren Hüften war ein Willkommener Gast.

Das verstehst … du also … unter … nur Duschen.

Sei leise, sonst …

Sie lächelte und Küsste mich, Küsste mich wie jemanden der es wirklich wert war geküsst zu werden, während ihr Körper sich weiterhin sanft bewegte. Ich genoss Sie, so wie man einen Guten Wein genoss.

Was in der Dusche begann, setzte sich in meiner Kabine fort, die pure Leidenschaft und das begehren des anderen lies uns alle Zeit vergessen, während wir uns dem hingaben was für uns beide eine willkommene Abwechslung war.

Wir merkten nicht einmal das Jule mittlerweile die Krait übernommen hatte und Sie mit ihr die letzten Sprünge bis LHS 2819 absolviert hatte. Erst als Sie uns über Intercom aus dem Momenten der Ekstase Riss bemerkten wir wie viel Zeit eigentlich vergangen war.

Wir haben LHS 2819 erreicht. Wo auch immer ihr beide seid und was auch immer ihr gerade macht, wenn in zwei Minuten niemand im Cockpit ist, lande ich die Krait einfach selbst in Tasaki Freeport.

Jules Worte hallten durch das Intercom, aber Sie erreichten nicht ihr gewünschtes Ziel, ich war zu erledigt um mich um die Landung zu kümmern und ich wollte die Frau in meinen Armen und die wärme die Sie spendete, nicht verlassen. Also nahm Sie nach der verstrichenen Frist selbst die Landung in Tasaki vor.

Zeit war bedeutungslos, ob nun zehn Minuten oder Zehn Stunden seit der Landung vergangen waren, konnte ich nicht sagen. Aber alle Anspannung der letzten Tage und Wochen waren weg, Nadine lag neben mir in meiner Kabine. Ihr Körper schmiegte sich an meinen. Jule hatte mittlerweile die Ware für 169 Millionen Credits an den örtlichen Warenmarkt verhökert und die Fracht wurde schon entladen. Mehr Credits als ich in meinem gesamten Piloten Leben bisher überhaupt verdient hatte. Da ich wie ein Stein in meiner Kabine schlief nur Kurz unterbrochen von sanften Fingern die über meinen Brustkorb strichen und leichten Küssen auf meiner Haut.

Aber jetzt wo wir Schon eine Weile angedockt waren und dringende Reparaturen am Schiff vorgenommen wurden. Hatte ich in Gedanken eigentlich erwartet das Nadine die Gelegenheit doch noch nutzen würde. Aber sie blieb, sie blieb neben mir in meiner Kabine und das rechnete ich ihr höher an als ihr wahrscheinlich jemals bewusst werden würde. Diese Frau mit ihren Feuerroten Haaren, blieb.

Du könntest langsam aufstehen, wir sind jetzt seit mehreren Stunden im Raumhafen, und seit gut zwanzig Stunden nicht aus deiner Kabine gekommen. Langsam sollte wenigstens einer von uns beiden mal nach Jule sehen, und eventuelle Formalitäten erledigen.

Wir könnten auch einfach weiter hier liegen bleiben.

Ihr feuerrotes Haar viel ihr ins Gesicht, während sie sich über mich beugte.

Wir stehen auf, ziehen uns an, suchen Jule, gehen was Essen, denn ich habe mörderischen Hunger, und dann Wyveres, werden wir beide schauen was für Aufträge es hier gibt. Außerdem bräuchte ich neue Sachen, eine neue ID und einige andere Dinge. Immerhin sollte ich mich nicht nur in diesem Bett wohl fühlen.

Noch zehn Minuten.

Sie stemmte beide Arme in meine Seite und drückte mich aus dem Bett.

Dann verbringst du die aber auf dem Boden der Krait.

Schon gut, du hast gewonnen.

Es schien als hätte Nadine sich aus welchen Gründen auch immer dazu entschieden zu bleiben, es freute mich. Also rappelte ich mich auf und suchte mir meine Sachen, während Nadine weiterhin in meinem Bett lag und fasziniert zusah wie ich halb schlaftrunken versuchte in meine Sachen zu kommen. Bevor sie sich selbst aufrappelt und bekleidet in meiner Bettdecke in ihre Kabine schlich.

es vergingen ein paar weitere Minuten in denen ich schon mal Jule ausfindig machte, die ich schlussendlich im Cockpit fand, und sie dabei erwischte wie sie mit dem Computer darüber stritt welches Mischungsverhältnis der Zutaten nun das beste wäre für die Zubereitung von Sahne Pudding.

Komm wir gehen was Essen und dann Einkaufen.

Der Computer ist dämlich! Und schön zu sehen das du und Nadine euch endlich vertragt, wie war es denn?

Darüber werde ich mit dir Töchterchen bestimmt nicht reden.

In dem Moment kam Nadine ins Cockpit

Worüber wollt ihr nicht Reden? Müsste ich irgendwas wissen?

Sie lehnte sich von hinten an mich und ich spürte ihren sanften Atem im Nacken. Und ihre Umarmung war angenehm.

Das was seid der Dusche passiert ist.

Nadine grinste etwas verlegen und schaute dann zu Jule.

Also wenn du Details wissen willst, könnte ich dir da so einige Sachen verraten.

Ich bin ganz Ohr. Aber lass die Passagen über Paps weg ja, immerhin reicht mir die Vorstellung das ihr beide, überhaupt und so.

Ich kniff ihr in den Arm und Funkelte meine Tochter böse an.

So ist das also, na gut wenn ihr beide hier bleiben wollt um über „Frauen Dinge“ zu reden, dann kann ich ja alleine was Essen gehen derweil.

Es gab einen kurzen Protest von beiden Damen und kurz darauf verließen wir zu dritt den Hangar und suchten auf der Station einen Ruhigen Angenehmen Ort auf an dem man etwas vernünftiges zu Essen bekam. Es war fast so als hätte ich meine Familie wieder bekommen. Zwar nicht so wie ich es mir in meinen jungen Jahren erträumt hatte, aber es fühlte sich seit Ewigkeiten endlich einmal nicht an als würde mir das Universum gerade etwas schlechtes wollen.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Zwischen zwei Frauen

Eine Krait Phantom ist groß, aber manchmal glaube ich selbst das größte Schiff könnte dem, was zwei Frauen anrichten können, nicht stand halten.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 19.11.3304

Die letzten Tage in der Krait waren für mich eine echte Nervenprobe, nicht nur das Jule manchmal komisch sein kann, nein nun habe ich auch noch das unbeschreibliche vergnügen mit einer alten Bekannten an Bord, in den Eisfeldern eines Gasriesen rum zu fliegen. Während um mich herum immer und immer wieder die Fetzen fliegen. Lange halte ich das nicht mehr aus, irgendwann sperre ich beide in Stase Kapseln und benutz sie als Munition für den Asteroiden Knacker, oder lass sie einfach für immer in den Kapseln als Deko Elemente im Loft.

Erklär mir nochmal warum ich diese kleine Kammer bekomme, ohne Ausblick, ohne richtiges Bett, ohne Schrank! Wo da drüben doch deine Kabine auf mich wartet.

Meine Kabine, Nadine strapaziere nicht meine Nerven, ich kann noch immer deinen Arsch an die Systembehörden Verkaufen. Ich würde sogar dafür Zahlen, um deiner Verhandlung beizuwohnen.

Charmbolzen! Na gut, dann teil ich mir halt die Kabine mit der Süßen.

Ich kann dich auch einfach im Frachtraum anketten. Der Gedanke daran erfreut mich, weißt du. Ein mal am Tag, darfst du dann in die Nasszelle. Und ansonsten hängst du da einfach nur RUM.

Hat man dir eigentlich schon einmal gesagt das du echt abscheulich sein kannst. Ich bin immerhin eine Dame, und als solche habe ich auch Bedürfnisse. Bedürfnisse die erfüllt werden wollen.

Die Kammer wird deinen Bedürfnissen völlig gerecht, sei froh das ich dir nicht weh tue. Oder besser gesagt, Hoffe das ich nicht doch noch einen Imperialen Sklaven aus dir mache. Verdient hättest du es alle mal.

Ich wäre dann aber deine Imperiale Sklavin.

Sie gab keine Ruhe, und ihrer Tour von Anmachen auf dauer zu widerstehen, würde schwer werden. Zumal Sie auch langsam aber sicher Jule um den Finger wickelte. Was mir echt sorgen machte.

Müsst ihr euch eigentlich immer Zanken?

Jule stand mit drei Bechern voll mit Kaffee in der Cockpit Tür.

Dein Vater und ich, wir unterhalten uns nur, ganz Zwanglos. Nicht war Wyveres.

Wenn du meinst. Mir wäre es zwar lieber du würdest die Anzeigen mehr beobachten und nach Signalen für knackbare Eisbrocken ausschau halten.

Paps, Kaffee?

Gerne, und wenn er noch Heiß ist, kann ich ihn dann unter Umständen auch benutzen um unseren Gast etwas zum Schweigen zu bringen.

Paps! Ihr sollt euch vertragen!

Sie hat mich um einen Stern kreisend zum Sterben zurückgelassen, kann froh sein das Sie überhaupt noch am Leben ist!

Das wirst du mir ewig vorhalten oder? Und danke kleine, äh große.

Ja, werde ich. DU HAST MICH ZUM STERBEN ZURÜCKGELASSEN! Sowas Verzeiht man nicht einfach mal so.

Aber du hattest bekommen was du wolltest, mich in deinem Bett, und die Informationen nach denen du gesucht hattest.

Als Dank dafür überließ ich dir dann ganz rein zufällig mein Schiff.

Paps?

Ja hast du, was kann ich dafür das du so betrunken warst, dass du mir einfach so dein Schiff gegeben hast.

Du hast mich unter Drogen gesetzt!

PAPS!

Ja was ist Jule?

FELSBROCKEN, VOR UNS. WEICH AUS!

Durch das Gezanke mit Nadine hatte ich die Sensoren und Warnungen völlig ignoriert. Zum Glück hatte die Krait vernünftige Schilde. Und eine ordentlichen Schub unter der Haube.

Keine Panik!

Ein Schwenk hier, ein Boost da, und wir waren oberhalb des Ringes. Und außerhalb der großen Brocken aus Eis und Dreck. Gerade noch mal gut gegangen, nur mein Kaffee der war nicht mehr in seinem Becher, sondern verteilte sich unglücklicherweise im Raum.

Das war doch Absicht von dir!

Der Kaffee hatte seinen Weg, auf den Oberkörper von Nadine gefunden.

Als ob, ich das geplant hätte, dass der gute Kaffee, deine Oberweite verschönert.

Wenn ihr weniger Zanken würdet, wäre dein Kaffee jetzt noch da!

Nadine wirkt wie eine Katze die jeden Moment in den Angriff übergehen würde, wenn man sie auch nur eine Sekunde aus den Augen ließe. Ich bat Jule mir einen neuen zu bringen und für unsere begossene Katze ein Handtuch.

Ihr beide wisst schon das wenn ihr eure Zwistigkeiten beilegen würdet wir viel besser voran kommen würden. vor allem wenn man bedenkt das wir gerade mal 4 Tonnen von diesen Opalen eingesammelt haben!

Deine Tochter hat recht, dass weißt du oder?

Sonne, Rettungskapsel! Zum Sterben da gelassen! Mir fällt nichts im Universum ein das du tun könntest um das wieder gut zu machen!

Wirklich? Rein Gar Nichts. So So, du hast doch selbst gesagt, mein Arsch gehört nun dir.

Sie befreite sich aus ihrem Sitz und entledigte sich ihrem Oberteil, so das Sie nur noch im BH rüber zu meinem Sitz schlenderte und es sich auf meinem Schoss bequem machte. Ich muss zugeben keine unangenehme Situation aber trotzdem völlig unangebracht.

Ich könnte dich jetzt, wegen Hunderten von Dingen einfach so aus der Luftschleuse werfen. So wie du gerade bist. Aber dann müsste ich den Asteroiden da vor uns ohne deine Künste am Steuerknüppel für den Seismic Charge Launcher und Abrasion Blaster aufsprengen. Also runter von meinem Schoss und an die Arbeit Nadine! Für derlei Dinge wie du sie gerade im Kopf hast, ist irgendwann in FERNER Zukunft eventuell in einem anderen Leben noch genug Zeit.

Spielverderber, dabei Spüre ich hier ganz genau wie viel Spaß wir haben könnten. Aber seis drum, Opale du willst, Opale du bekommst!

Sie Sprang von meinem Schoss und pflanzte ihren Pracht Arsch wieder in ihren Sitz. Sie wusste genau das ich früher oder später schwach werden würde. Es war nur eine Frage der Zeit und des Drucks. Aber vorerst würde ich ihren Avancen nicht nachgeben, auch wenn ein Teil von mir Sie nur zu gerne direkt hier ausziehen wollen würde. Die Arbeit ging vor.

Paps, dein zweiter Kaffee, und diesmal trink ihn auch. Nadine, das Handtuch. Oh haben wir einen?

Jule stand am Piloten Sitz und beobachtete wie Nadine und ich den Asteroiden vor uns, für die Sprengung vorbereiteten, Ich flog und Sie setzte Sprengladung um Sprengladung, Punkt genau an die Schwachstellen.

Das macht Spaß, fast so schön wie, nach anderen Dingen Boren.

Bleib mit deinen Gedanken, bei deiner Arbeit, sonst sprengt es uns eventuell gleich mit.

Glaube mir, ich habe in den letzten Jahren mehr als nur einen Fels gesprengt, um zu wissen wie ich die gefährlichen unter ihnen zu Handhaben habe. Übrigens, 1,5 Kilometer Abstand mein Lieber, es sind noch 15 Sekunden bis zum großen Finale. Nicht das du da irgendwie zu Kurz oder zu Früh kommst.

Ich setzte augenblicklich zurück vom Brocken, eins Komma eins, eins Komma drei, eins Komma sieben Kilometer. Der Countdown war bei drei.

Und das reicht als Abstand?

Dein erste Fels?

Ja.

Schau gut hin, Jule.

Null, Sprengung, es war immer wieder ein schöner Anblick wenn die Explosionen der Brocken auseinander trieben, die Schockwelle und der Sound des Boom. Ich schickte Jule zur Frachtluke, setzte die Sammeldrohnen ab, öffnete die Frachtluke. Und begann damit die ersten Brocken von Opalen anzusteuern.

Wir warten erstmal bis der Staub sich etwas gelegt, und die Sammler die freien brocken eingesammelt haben bevor du mit dem Blaster die Reste aus dem umliegenden Material sprengst.

Wie du meinst, dann kann ich ja erstmal Jule bei der Raffinerie helfen, während du hier ein wenig, an ein paar Steuerdüsen spielst. Anstelle von echter Arbeit zu leisten, Herr Wyveres.

Wenn ich beschreiben müsste was mir in dem Moment durch den Kopf ging so wäre es eine Mischung aus Mord- und Purer sexueller Lust. Ihre Art war einfach wie eine Vulkan. Das hatte mich damals schon an ihr Fasziniert, mal von ihrem Feuerrotem Haar abgesehen und den Sommersprossen im Gesicht.

Du Biest in Gestalt einer schönen Frau, da die Scanner Hunderte von Brocken anzeigen, werde ich selbstverständlich mit zur Raffinerie kommen, Immerhin kann ich die Drohnen auch von dort aus Steuern. Und dem Schiff selbst passiert schon nichts.

Was hat dich überzeugt, Bauch, Beine, Titten oder Po?

Am liebsten würde ich dich jetzt einfach so ins All raus werfen weist du das.

Wir stritten und flirteten gleichzeitig noch eine Weile im Cockpit bevor wir uns dann endlich einig darüber waren das wir beide, es erstmal gut sein lassen sollten und eventuelle Spannungen welcher Natur auch immer, auch noch später klären könnten.

Im Hinteren Teil der Krait angekommen fanden wir Jule die etwas harscher als sonst, dabei war der Sammeldrohne das Opalerz zu entlocken, und Sie dann mit einem kräftigen Tritt aus der Frachtluke zu kegeln.

Schön das ihr beide, anstelle von Unsinn oder sonstigen Dingen machen, euch zu mir gesellt und Helfen wollt! Wie Erwachsen von euch!

Mir scheint deine Tochter hegt einen kleinen Groll gegen uns.

So scheint es, aber ich glaube der kommt nicht von nichts. Immerhin bin ich nicht der einzige an Bord der mit der Situation mit dir etwas angenervt ist.

IHR NERVT BEIDE! DU Paps bist doch kein Docht besser als Nadine! Als wenn einer von euch beiden die UNSCHULD IN PERSON wäre! Und überhaupt, IHR NERVT!

Was, junge Dame ist in dich gefahren?

Das Intercom war an ihr Turteltauben!

Mir scheint als hätte Sie alles mitgehört, irgendwie erregend und doch peinlich.

Jule warf Nadine den giftigsten Blick, denn ich je bei ihr gesehen hatte, zu. Warf den Erzbrocken den Sie gerade noch in der Hand hielt bei Seite. Und stapfte in den Schwerkraft Stiefeln geradewegs auf Sie zu.

Du aufgeblasener Abklatsch einer Schaufenster Modepuppe! Wenn mein Vater nicht gerade hier wäre, würde ich dich jetzt erst durch die Raffinerie drücken, und dann das was von dir Übrig bleibt an eine der Sammeldrohnen hängen und diese dann Richtung Gasriese schicken!

Gerade als ich von der ersten Verwunderung und dem schock etwas sagen wollte, fuhr sie zu mir.

Und du! DU SEI BLOẞ STILL, ich hab euch beiden jetzt fast eine Stunde, beim Flirten zuhören dürfen! Da wird einem Schlecht von! Anstelle das ihr direkt mir helfen kommt, nein lasst die arme Jule die ganzen scheiß Opalerze alleine an bord hohlen, und die kack Drohnen neu programmieren, und das Erz in die Raffinerie laden, Sind ja nicht mittlerweile an die 30 Tonnen Opale. Ach iwo, das schafft die Jule ja. IHR BEIDE … ICH KÖNNT EUCH ERWÜRGEN!

Damit warf Sie die arme in die Luft ballte beiden Hände zu Fäusten, und zeigte mit jeweils einer auf Nadine und auf mich. Dann schubste sie Nadine aus dem weg und Verlies den Hangar Richtung Cockpit.

Huch, also in der steckt ja richtig Feuer! Und du bist wirklich ganz Sicher das sie deine Tochter ist?

Nadine, hat dir eigentlich schon einmal jemand gesagt das du manchmal echt ätzend sein kannst.

Sie wollte noch was erwidern, kam aber nicht dazu da ihr in dem Moment schon Erzbrocken entgegen kamen.

An die Arbeit! Um meine Tochter kümmere ich mich selbst!

Ich soll das hier alleine machen, nehme ich an?

Bist doch groß, wirst schon schaffen!

Damit lies ich Nadine im Hangar zurück. Jules Kabine war leer also ging ich zum Cockpit. Und fand Sie im Pilotensitz, die Beine angewinkelt und die Arme um die Beine geschlungen, leicht heulend vor.

Geht’s wieder? Oder willst du hier noch ne Weile alleine sein?

Ein leises halb gewimmertes, „schuldigung“ war das erste was ich vernahm.

Brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich versteh das du genervt bist, von dem was zwischen ihr und mir los ist.

Das ist es nicht, nicht wirklich. Aber ihr beide seid so vertraut, fast so als würdet ihr euch wirklich Lieben. Und von mir erwartet man das ich das akzeptiere?

Von Liebe würde ich da nicht sprechen, Tochter, Nadine spielt eher mit der Lust. Ich bin mir nicht mal Sicher ob Sie überhaupt weiß was Liebe ist.

Mir war klar, dass das Intercom noch immer an war. Und Nadine uns hören konnte. Und wohl nicht ruhig bleiben würde.

Hey! Ich weiß sehr wohl was Liebe ist!

Mach deine Arbeit! Und halt dich hier einfach raus!

Damit hörte ich in ruhe weiter Jule zu.

War es zwischen dir und Mutter genau so?

Die Frage sass, jetzt verstand ich was ihr fehlte. Ich hatte es all die Monate seit sie nun bei mir ist, vermieden. Außer den Briefen, und der anfänglichen Unterhaltung, hatte ich danach nie wieder über Karen gesprochen. Oder überhaupt über meine Vergangenheit. Und darüber was ihre Mutter für mich war. Und jetzt sah Sie wie ich mit Nadine und Nadine mit mir flirtete wie zwei Alte vertraute. Wie zwei sich doch irgendwie Liebende, die trotz der Tatsache doch wie Hund und Katze waren.

Zwischen mir und deiner Mutter, war es anders, wir waren die Zeit die wir zusammen hatten, wie ein Herz und eine Seele. Ich kann mich an keinen Streit zwischen ihr und mir erinnern. Deine Mutter hatte ihre harten seiten, vor allem wenn es um die Maschinen ging, oder wenn wir mal wieder die Fighter etwas zu hart ran nahmen. Aber ansonsten, war sie der sanfteste Engel den ich je kennen lernen durfte. Und niemand wird das je ersetzen können.

Ihre glasigen Tränen unterlaufenen Augen blickten starr in die Leere, während vor uns die Asteroiden ihr Schauspiel abhielten.

Ich vermisse Sie so sehr. Ich erinnere mich noch an das Letzte was Sie mir sagte, als wir wieder in diese Kapseln gesperrt wurden. „Dein Vater wird uns retten, hörst du die Geräusche, er kämpft sich gerade zu uns durch.“ Dann aktivierte dieser Scheusal von Schmuggler, die Kapseln. Das letzte was ich noch bewusst Sah, waren Splitter, Splitter die durch den Raum flogen, und wie die Kapseln umhergeschleudert wurden. Wie Mutter …

Ihr brach die Stimme und Sie heulte, sie heulte wie sie wohl schon lange nicht mehr geheult hat. Wie hätte ich es ahnen können, damals war das kleine Mädchen das ich aus der Kapsel entließ kaum in der Lage, mir zu erzählen was passiert war. Und der Verlust von Karen, war zuviel für mich gewesen.

Oh, Engelchen. Ich …

Du musst nichts rechtfertigen, du hattest deine Gründe Vater. Es ist nur die Erinnerung an diese Schmuggler, Nadine erinnert mich an Sie.

Ich hob das Häufchen Elend an, setzte mich, nahm sie auf den Schoss und hielt Sie im Arm. Die Opale waren zu unwichtigen Sachen geworden. Das wohlergehen dieser kleinen armen geschunden Seele, war das wichtigste in diesem Augenblick.

Du hättest was sagen können, außer das sie Jule heißt und deine Tochter ist. Vielleicht wäre ein, dass ist Karens und mein Kind, als Hinweiß ausreichend gewesen, du Idiot!

Was hätte es geändert, wärst du dann weniger giftig gewesen. Hättest ihr dann eventuell was von der netten Tante vorgespielt? Bevor du die erste Gelegenheit genutzt hättest um so schnell wie möglich wieder verschwinden zu können.

Du vergisst, das ich dir damals geholfen habe, als niemand mehr helfen wollte, es waren meine Kontakte, meine Credits, mein Blut! Du hättest wenigstens bei unserem Letzten aufeinander treffen, sagen können das du Karen gefunden hattest, und das ihr ein Kind habt! Auch oder trotz ihres Todes! Vielleicht hätte ich dich dann nicht einfach so zum Sterben zurückgelassen, Schwager!