World of Warcraft – a stealth Quest – Malygos

„Als wenn ein Lich König der ganz Azeroth erobern will nicht schon genug ist.“ Wir hatten die letzten Wochen damit zugebracht uns von den Grizzly Hills bis zum K3 Außenposten durch zuschlagen. Die Storm Peaks waren gefährlich, überall waren Sturmriesen, riesige Würmer und Blaue Proto Drachen.

Ein Bote aus Dalaran hatte es bis zu uns geschafft, wir drei waren gerade im Auftrag der Irdenen unterwegs. Angeblich sollte es hier in den eisigen Schluchten und Bergen ein Clan von Frostzwergen geben. Wir fanden sie auch die Frosterben zusammen mit Muradin Bronzebart. Aber das soll nicht weiter Gegenstand meiner Erzählung sein, viel wichtiger war das was uns der Bote berichtete, die blauen hatten damit begonnen vermehrt gegen die Stellungen der Horde in ganz Northrend vorzugehen, es war nur eine frage der Zeit bis auch unsere Stellungen Ziel ihrer Angriffe werden würden.  Wir mussten handeln, man rief also die fähigsten Strategen der Allianz zusammen, leider gehörte ich seit dem Sonnenbrunnen genau zu eben jenen die gerufen wurden. Es war lästig bot aber auch gewisse  Vorteile und Annehmlichkeiten, außerdem öffnete mir meine Stellung innerhalb der Allianz so einige Türen. Das der Brief von Rohnin persönlich unterschrieben und versiegelt wurde, bedeutete das die Angelegenheit keinen Aufschub duldete. Ich erwähnte einst das man in unendlichen magischen Taschen so gut wie alles verstauen könnte.  Na ja man kann alles in ihnen verstauen sogar Flug fähige Geräte, hunderte Haustiere, Reittiere aller Art. Man musste nur beachten das man sie von Zeit zu Zeit aus ihrer Stase lässt, zu lange im Vortex von Magie schadet der Haut und kann sonstige üble Nebenwirkungen haben.

Da diese Art von Magie noch immer verboten war musste ich meine treuen Gefährtin Schattenschlag und ihre beiden Brüder Galgar und Stylg heimlich aus der Stase befreien.  Ich sollte die drei Proto Drachen hier in Northrend eigentlich nicht verstecken müssen aber es kommt hier immer wieder zu kämpfen zwischen den Drachenclans Vor allem die Blauen Proto Drachen hier in den Storm Peaks waren eine ständige Bedrohung. Rot, rosa und grün glänzten ihre Schuppen in der aufgehenden Sonne. Jondol fand die Idee auf Proto Drachen nach Dalaran zu Reisen, alles andere als verlockend,  auch war Damasia der Idee gegenüber ebenfalls nicht sehr aufgeschlossen,  währe es ein Greif aus Darnassus gewesen, wäre sie wohl begeistert gewesen, aber diese Kälte bedeutet wohl eher den frostigen Tot meiner armen Sammlung an exotischen Reit- und Flugtieren. Die Proto Drachen hingegen waren perfekt an das eisige Klima des Nordens gewöhnt. „Sie haben mich noch nie abgeworfen und werden auch euch beide nicht abwerfen! Ihr könnt mir vertrauen. “ immerhin hatte ich den drei Drachen einst das Leben gerettet. Und sie mir einige male das meine, so riesige Kiefer die mit messerscharfen Zahnreihen besetzt sind,  können selbst haushohe Oger ohne Probleme zerfleischen. Der Zwerg murrte zwar noch eine weile, stieg dann aber doch auf den grünen Stylg und die Elfe nahm auf Galgar platz, der um die Besonderheit seiner rosa Schuppen wusste und dies auch ausführliche zur schau stellte, er war halt etwas eigen was das anging. Das rot von Schattenschlag hatte hingegen eine deutliche Färbung von dunklem Blut angenommen. Sie waren alle drei recht aufgeregt.  Nicht ohne Grund, denn unweit von unserer Position, in den Storm Peaks, hatten die blauen ihre Nester.  Und sie waren hier oben die uneingeschränkten Herrscher der Lüfte und duldeten kaum bis gar nicht, dass sich  andere Geflügelte Wesen in ihrem Lebensraum aufhielten.

Es war also schon von Anfang an ein gefährliches Unterfangen.  Während ich Schattenschlag zuflüsterte was unser Ziel war und wo es sich befand. Beschnupperten ihre Brüder voller Neugier meine beiden Begleiter die sich anschickten die beiden zu bändigen, wer schon einmal versucht hat ein Wildpferd einzufangen kann sich wahrscheinlich vorstellen, welche Szene sich mir da bot. Erst ein bedrohliches knurren, ihrer Schwester, ließ die beiden ihren Übermut zügeln. Sehr zu Freude ihrer Reiter. Wir konnten also unseren beschwerlichen Weg nach Dalaran antreten.

Nach einer Stunde Flug durch die Storm Peaks konnte man schon die ersten Umrisse von Dalaran sehen, die Stürme erschwerten unser vorkommen etwas aber in einer weiteren Stunde sollten wir Dalaran erreicht haben. Die Drachen hatten einige Schwierigkeiten mit der Kälte, schienen sich aber sonst nicht zu beschweren. Es sollte ein ruhiger Flug werden da wir mittlerweile die grenze zum Kristallsangwald erreicht hatten. Einst hatte eine schrecklicher Kampf zwischen Schwarzen und Blauen Drachen den Wald in das Verwandelt was er heute ist, Kristall. Die Landschaft war wunderschön und ablenkend genug so das wir sie zu spät bemerkten, Sie vielen aus den Wolken genau über uns. Unsere Drachen reagierten wie ein eingespieltes Team, sie trieben ihre mächtigen Krallen in zwei der Angreifer und rissen sie fast gleichzeitig in zwei,  Blut quoll aus verstümmelten Überresten, die wie grotesk aussehende Abbilder von Drachen wirkten. was von ihnen übrig blieb viel wie fleischige Säcke gen Boden und zerschellten zu kleineren Brocken. Es waren blaue die uns Angriffen, die mit magischen Feuer nach uns gierten, die uns das Leben nehmen wollten. Fünf waren es gewesen.

Der Kampf dauerte an, der letzte der fünf war zäher als seine Geschwister, Stylg hatte einige schwere Wunden davon getragen, aus denen unablässig Blut strömte. würde der Kampf noch länger dauern könnte er im Flug verbluten. Schattenschlag und ich, wir beide hatten mehrfach magischen Angriffe abbekommen und in folge dessen einige schwere Verbrennungen davon getragen. Erst die schwere Axt des Zwerges beendete das Leben des letzten blauen Drachen. Sie steckte noch in seiner Brust als  er auf dem Boden aufschlug und sich seine Gedärme um ihn verteilten, trotz des Sturzes und seiner äußerst schweren Verletzungen, war noch nicht all sein Leben aus ihm gewichen. Ich landete mit Schattenschlag direkt neben ihm. Vielleicht konnten wir noch etwas von ihm erfahren, vielleicht eine Antwort darauf, warum die Blauen sich plötzlich gegen alle gewannt hatten. Viel Zeit blieb mir nicht, er war schon so gut wie tot. „Warum greift ihr uns an?“ Die Augen des Blauen starrten förmlich in mich hinein. Er versuchte noch sich soweit aufzurichten um mich mit seinem Kiefer zupacken, er war aber schon so schwach das er es nur schaffte seinen Kopf soweit zu drehen um mich mit beiden Augen fixieren zu können. „Ihr … missbraucht … die Magie … “ ein unangenehmes Röcheln entwich seiner Kehle und er erbrach einen schwall Blut. „Malygos … “ seine Stimme verstarb und sein Kopf sackte tot zu Boden.

„Es ist nicht richtig das die blauen Drachen, jetzt da wir die Magie am dringendsten brauchten, sich gegen die sterblichen Völker wenden.“ Der Kirin’Tor redete noch ein Weile, doch meine Gedanken waren nicht bei dem was er zu sagen hatte, statt dessen Trieb mich der Gedanke, dass Malygos Wahnsinn und seine Augenscheinliche Genesung und erneute Wandlung, mehr zu bedeuten hatten als für alle Offensichtlich war, um. Ich bemerkte ihn erst nicht aber die Blauen Haare gehörten eindeutig zu Kalecgos, ob außer ihm noch mehr Blaue anwesend waren die mit dem Handeln von Malygos nicht einverstanden waren, konnte ich nicht erkennen. Jedoch die meisten der im Saal anwesenden schienen ihn, in seiner Halb-Elfen Gestalt, nicht zu erkennen, für mich war es jedoch ein Wiedersehen das längst vergessene Ereignisse wieder an die Oberfläche meines Geistes spülte. Kurz blitzten die Szenen die sich am Sonnenbrunnen abgespielt hatten vor meinen Augen wieder auf. Neben ihm war auch Krasus anwesend, sowie einige weitere hochrangige Kirin’Tor, Vertreter der Allianz und Horde. Ein Bund gemischter Haufen der sich unablässig darüber stritt wie wir der Bedrohung durch Malygos begegnen sollten. Wir hörten einige Helden zu dem was in der Boreanischen Tundra vor sich ging, man hatte einige Informationen darüber zusammentragen können was Malygos genau vor hatte.

Wir drei saßen etwas abseits, der Zwerg war über das was ich den beiden unterbreitet hatte ganz und gar nicht erfreut. Meine Idee bedeutete für uns drei eine ziemliche Belastung. Dann sah ich meine Chance gekommen und Ergriff das Wort. Ich hatte mir alles perfekt zurecht gelegt. Mein Plan war machbar, riskant aber machbar. „Meine werten Anwesenden hört mich an! Einige der Anwesenden werden mich sicherlich wiedererkennen, einige werden jetzt sicherlich protestieren wollen, warum ein Gnom hier in diesem offensichtlichen Kriegsrat etwas zu sagen haben sollte, aber ich gebe zum Protokoll, ich habe den den finalen Angriff auf den Sonnenbrunnen geleitet, habe jahrelange Erfahrung im Pläne entwickeln.“ ich machte eine kurze Pause um meine Worte wirken zu lassen. Einige Hordler wollten gerade ansetzen mich zu verspottet, als der Tumult der ausbrauch als mehrere rote Drachen auf dem Balkon landeten, angeführt von Alexstrasza persönlich. Ich hatte in den Berichten schon vom Wyrmruh Packt gelesen. Und erinnerte mich nur zu gut an unsere kleine Aufgabe die Chromie uns dreien gestellt hatte, es war seltsam sich selbst zu beschützen, was bedeutete das wir drei irgendwann nochmal zum Schrein der bronzenen mussten. Aber das war jetzt nicht wichtig, wichtig war das was Alexstrasza uns zu sagen hatte.

Zu unserer Überraschung hatte sie nicht all zuviel zu sagen. „Die Drachen werden euch jede Unterstützung zukommen lassen die ihr benötigt, Malygos muss aufgehalten werden.“ dann nahm sie und ihre Begleiter neben Krasus Platz. Zu sehen wie sich Drachen in humanoide Wesen verwandeln hat etwas seltsames. Dann ergriff Krasus das Wort. „Jetzt da wir die Unterstützung der Drachen haben, können wir uns wieder den Worten von Wyveres zuwenden.“ damit richtete sich die Aufmerksamkeit wieder auf mich. Ich hatte damit gerechnet, dass man mich nun übergehen würde, aber so konnte mein Irrwitziger Plan sogar gelingen. „Wo war ich bevor ich unterbrochen wurde, ach ja, wir werden den Nexus selbst angreifen müssen! Nach dem was wir wissen entzieht Malygos ganz Azeroth die gesamte magische Energie. Was uns, gegenüber den gefahren, die Azeroth bedrohen, anfälliger macht, es gibt jetzt schon vermehrt Berichte darüber das einige Magisch errichtete Gefängnisse durchbrochen wurden. Ich denke da besonders an die brennende Legion. Durch die Hilfe der Drachen haben wir nun eine reale Chance in den Nexus einzudringen und so Malygos von seinem Vorhaben abzubringen. Auch wenn das bedeutet das wir eventuell Malygos selbst töten müssten.“ Die Worte zeigten Wirkung, ich konnte raunen und Getuschel hören. Auch blieb mir die Wirkung meiner Worte auf Alexstrasza nicht verborgen. „Zuerst müssten wir einen vorgeschobenen Außenposten auf der Insel Kaltarra errichten um uns so in eine bessere Lage zu bringen. So können wir den Nexus selbst besser beobachten, damit können wir dann besser eine Schwachstelle in der Verteidigung ausfindig machen. So das wir es leichter haben werden uns Zutritt zum Nexus selbst zu verschaffen. Dieser Bericht hier, zeigt mir das einige tapfere Helden de Horde es geschafft hatten Kel’Thuzad und seine Diener zu besiegen, dabei hatten sie es mit einem ehemaligen blauen Drachen zu tun dem Frostwyrm Sapphiron, nachdem sie in besiegt hatten fanden sie seinen Schlüssel zum Nexus. Dieser sollte es uns ermöglichen Malygos selbst zu stellen. Wir werden eine kleine Streitmacht für unser Vorhaben brauchen, für Details haben wir noch genug Zeit. Jetzt sollten wir erst einmal Anführer für die verschiedene Gruppen bestimmen die sich um die einzelnen Bereiche kümmern werden, Logistik, Waffen und so weiter, ich kann zwar Schlachtpläne entwerfen und zur Not auch Angriffe Anführen aber für alles andere fehlt mir das Gespür. Ich hoffe damit sind nun weitere Streitereien überflüssig und wir können uns den wichtigeren Themen zuwenden.“ Damit verließ ich die Mitte des Saales und überließ die anwesenden Personen ihren Gedanken.

Nach wenigen Minuten brach das allgemeine Schweigen im Saal, denn Krasus betrat nun die Mitte des Saals. „Sollten keine weiteren Vorschläge eingebracht werden, betrachte ich den Vorschlag von Wyveres als Allgemein angenommen.“ Niemand widersprach ihm, jedoch waren wohl offensichtlich nicht alle anwesenden mit seiner Entscheidung einverstanden. Dann setzte er erneut zum Sprechen an. „Ich schlage vor das Wyveres und seine Begleiter zusammen mit Vertretern des Wyrmruh Pakt und Kirin’Tor die spitze der Operation übernehmen werden.“ Es brandet ein kurzes Raunen auf, dass aber eben so schnell verstarb wie es aufkam. Was bedeutete das er mich gerade zum Anführer der gesamten Operation erklärt hatte, nicht das mir das nicht schmeicheln würde, aber es gab wahrlich besser geeignete Anführer als mich. Als wenn mir meine Rolle beim Sonnenbrunnen nicht schon gereicht hätte. Mir währe lieber gewesen er hätte seinen Freund Rohnin die Leitung und Planung übergeben, aber nein gebt die Leitung einem Gnom der gerade mal Kniehoch ist. Meine Lage war schlimm, ich brauchte Unterstützung, Unterstützung der ich Blind vertrauen konnte. Nicht das die Wölfe keine guten Kameraden waren, aber manchmal braucht man Freundschaft die auf mehr als nur auf der selben Seite zu stehen basiert. Also blieb mir nur eins, die Kanäle von Dalaran aufzusuchen, sobald ich Gelegenheit dazu bekommen würde.

Wir bezogen in einer der vielen Nebenkammern der Violetten Zitadelle unser Quartier, Jondol und Damasia bekamen ihre Quartiere direkt neben dem Sitzungssaal, Kraghans und mein Quartier waren etwas Abseits gelegen in einem der vielen Nebengänge, die Direkt um den Saal führten. Man hatte uns sozusagen an die Verhandlungstische gebunden. Niemand stellte fragen danach, warum Kraghan nicht von meiner Seite wich. Sie trauten sich nicht, einige wohl, weil sie vom Gleventräger Kraghan gehört hatten, andere wohl eher deswegen, dass sich ein Troll mit einem Arm etwas von einem Gnom befehlen ließ. Krag war mein Berater, sein Messerscharfer Verstand war bei dem was wir Planten einfach unabdingbar. Er hatte die Koordination der einzelnen Truppen übernommen. Während Jondol und Damasia zusammen mit mir und einem Magier der Kirin’Tor unser vorankommen überwachten. Am liebsten währe ich ja mit Hunderten tapferen Mannen direkt auf den Nexus gegangen, aber alleine die Magischen Barrieren würden uns augenblicklich vernichten, ohne das auch nur ein Drache selbst Magie anwenden müsste. Immerhin hatten wir den Vorposten errichten können. Was mich aber am meisten störte bei all dem, wahr die Distanz zwischen den Planern und Strategen und dem eigentlichem Schlachtfeld. Auch Jondol ging es so. Wir konnten einfach nicht weiter hier rum sitzen und auf Papiere, Karten und Berichte starren. Wir mussten an die Front, raus aus dieser magischen Festung, wir hatten hier eigentlich alles getan was wir konnten. Also tat ich das einzig vernünftige, wir verlagerten den gesamten Stab an die Front nach Kaltarra, so konnten wir wenigstens schneller auf Erfolge reagieren. Immerhin mussten wir gegen einen ganzen Drachenschwarm antreten.

Malygos Generäle, er konnte nicht alles alleine bewerkstelligen, dass anzapfen der Ley Linien kann nicht nur von ihm vollführt werden. Wir mussten sie ausschalten und so seine Verteidigung Entscheidend schwächen. Wir bildeten mehrer Gruppen. Schickten Unzählige Helden auf Missionen rund um den Nexus. Nach und nach gelang es uns seine wichtigsten Handlanger zu Identifizieren und auszuschalten. Am meisten bereiteten uns, die Handlanger im Oculus Probleme. allen voran Leywächter Eregos, der Persönlich die Aufgabe hatte die Ley Linien zu Überwachen. Erzmagier Lan’dalock persönlich hatte Mehrere Heldentruppen ausgesandt um seiner Habhaft zu werden. jedoch scheiterten bisher alle versuche das Oculus zu erobern, Dabei wurden mehrere Drachen von den Blauen gefangen genommen. Wir hatten schon Keristrasza an Malygos verloren, sie wurde im Nexus selbst von einer Gruppe Helden von ihrem Leiden erlöst, von ihr und einigen Schriften erfuhren wir, wie wir Malygos aus der Reserve locken konnten. Doch dazu mussten wir erst einmal seine Restlichen Generäle ausschalten. Durch viel zu viele Opfer erfuhren wir wie wir die Schilde um den Oculus selbst durchbrechen konnten. Da die Aufgabe selbst zu wichtig war um sie ungeübten Fußsoldaten zu überlassen und da man den Oculus ohne die Hilfe von Drachen nicht besteigen konnte, mussten wir einen Erfahrenen Trupp schicken, es waren einfach schon zuviel selbsternannte Helden, den Blauen zum Opfer gefallen, wir hatten sogar Berichte laut denen Belgaristrasz ein Roter, Eternos ein Bronzener und Verdisa eine Grüne Drachendame durch gescheiterte Angriffsversuche auf das Oculus, in Gefangenschaft geraten waren. Wir mussten sie zuerst befreien, leider wurden sie von einem Drachenbrut namens Drakos bewacht. Er war unser erstes Ziel, denn wir brauchten ihre Macht, ihre Magie.

„Ich selbst werde gehen, zusammen mit Jondol, Damasia, Kraghan und 3 eurer besten Kirin’Tor Magier!“ Raelorasz schluckte schwer. „Wenn ihr umkommt, gerät diese ganze Unternehmung in beträchtliche Bedrängnis.“ Böse funkelte ich ihn an. „Seit mehr als drei Wochen schicken wir nun Heldengruppe um Heldengruppe in den Nexus und erreichen doch nur das wir unsere Truppen, nach und nach Aufreiben. Ich kann und werde das nicht weiter Tatenlos mit ansehen.“ Damit lies ich ihn stehen, einen roten Drachen der seit Tagen nichts anderes tat als Helden in die kälte zu schicken um blaue Welpen zu erschlagen und sie ihm zu bringen. Das Morden musste Enden, der Nexuskrieg, wie dieser Feldzug mittlerweile genannt wurde, dauerte schon viel zu lange. Zwei Monate waren es jetzt, zwei Monate in denen wir viele tapfere Seelen verloren, zwei Monate in denen der Lich König nicht unsere volle Aufmerksamkeit genoss. Und dann waren da noch die Gerüchte aus den Storm Peaks, etwas Uraltes Böses sollte dort vor Äonen von den Titanen eingeschlossen worden sein. Wir konnten nicht länger einen mehr Fronten Krieg führen. Wir würden unweigerlich verlieren. Es musste jetzt beendet werden, ein für alle mal. Malygos leitete nun schon zu lange all die Magie, die Azeroth inne wohnte,  durch den Nexus. Während wir Sieben uns fertig machten für unseren Absprung über Drakos Plattform, erreichten mich mehrere Boten. Sollten wir Erfolg haben und der Verteidigungsschild der das Auge der Ewigkeit umgibt, sollte wirklich fallen so sollte der Hauptangriff auf Malygos, unvermittelt beginnen, es gab keine Pause. Und sollten wir unseren Ausflug in den Oculus überleben, würden wir vier dem Angriff beiwohnen.

„Die Gefangenen werden Gefangene bleiben, Malygos Worte sind das Gesetz!“ Er Empfing uns recht unsanft. Einer der drei Magier starb gleich zu beginn unseres Kampfes, jetzt verstand ich, warum es bisher niemand geschafft hatte. Der arme tat einen falschen Schritt und wurde förmlich und eigentlich auch Buchstäblich innerhalb eines Wimpern Schlages in der Luft zerrissen. Drakos hatten ihn zu sich teleportiert und ihn einfach wie einen reifen Kürbis in der Mitte geteilt. Wir mussten schnell sein, eine Schwachstelle finden und diese Angreifen. Standard vorgehen in einer Situation die alles andere als Standard war. Wir mussten seine Arroganz gegen ihn wenden, er hatte schon so viele Kämpfe gewonnen. Er hätte uns alle teleportieren können, tat es aber nicht, sondern demonstrierte uns seine macht an einer einzelnen Person. Dies war eindeutig Arroganz. „Er ist zu selbstsicher, Karg, du und ich, wir beide werden seinen Unterbauch angreifen, während Jondol ihn provoziert und ablenkt, die Gifte sollten so genügend Zeit haben, ihre Wirkung zu entfalten und ihn Lähmen oder zu mindestens soweit schwächen so das er nicht mehr in der Lage sein sollte Magie zu wirken. Damasia halte dich abseits und Konzentriere dich auf Jondol, er darf unter keinen Umständen fallen, fällt er, sterben wir alle.“ Dann wannte ich mich an die beiden Magier der Kirin’Tor. „brennt ihm die Schuppen vom Leib, deckt ihn mit Feuer ein, Blendet seine Sicht! Er darf nicht zu Atem kommen.“ Mit diesen Worten drehte ich mich in Richtung Drakos, die Magie der Schatten war für viele so etwas wie ein Taschenspieler Trick. Täuschung und Ablenkung waren die Offensichtlichsten Fähigkeiten. Aber nur die besten unter uns Assassinen konnten wirklich in die Schatten abtauchen. Früher nahm ich Blitz oder auch Blend pulver, aber durch kleine Magische Tricks konnten ich mittlerweile darauf verzichten. Es hatte Vorteile, viele Vorteile. Echte Magie zu verwenden um in die Schatten zu treten und so ohne Zeitverlust hinter, oder wie in diesem Fall unter dem Gegner, aus ihnen wieder hervor zu treten. Karg folgte meinem Angriff, während Jondol mit Schild und Axt die Aufmerksamkeit auf sich Lenkte. Es waren gerade einmal wenige Sekunden vergangen, als die ersten Wunden in Drakos geschlagen wurden. Drei Dolche, mit verschiedensten Sinne benebelnde Giften die ebenso Tödlich waren, fanden die feinen Lücken zwischen seinen Schuppen, in die Sie wie von unsichtbarer Hand gelenkt eindrangen. Drakos zuckte weg, wurde aber, gerade als er nach uns treten wollte, schon von mehreren Feuerbällen, am Kopf und am Bauch getroffen. Somit konnten wir ungehindert hinter ihn gelangen. „Karg, die Hinterläufe!“ Seine Deckung war offen, Feuer leckte von seinem Gesicht und nahm ihm so erstmal vollständig die Orientierung. vier präzise geführt Schnitte später, sackte der Schwere Drachkin Körper unbeholfen zu Boden, die Sehnen an allen vier Pfoten waren durchtrennt. Es sollte ihm nun schwerer Fallen einen von uns Verfolgen zu können, jedoch durften wir seine Magie nicht Unterschätzen. „Sammeln! Magier feuert weiter, Damasia bereite dich vor, eventuell brauchen wir gleich ein Schutzschild.“ In dem Moment krachte es um uns herum, so als würde irgendwer kleine unsichtbare Bomben zünden. Magische Angriffe unkoordiniert, völlig willkürlich in der Stärke und abfolge. „ICH WERDE EUCH MADEN ZERDRÜCKEN!“ Immer mehr und immer intensiver wurden die Explosionen. Aber sie waren auch immer noch völlig ohne Ziel. Die beiden Magier hatten es wirklich geschafft ihn zu blenden. Er hielt sich mit einer Klaue das Gesicht und hieb mit der zweiten in der Er nun eine Lanze hielt, ziellos vor sich hin. Der Schild hielt, und die Zeit schien auch für uns zu sein, seine Angriffe wurden Langsamer und seine Arme schienen zu ermüden, die Gifte zeigten ihre Wirkung, dann verebbten die Explosionen urplötzlich. Drakos röchelte nur noch, Karg hatte eine Chance gesehen und sie genutzt. Unterhalb seines Kiefers quoll nun unkontrolliert roter Lebenssaft aus einer Wunde die ebenso Tief wie breit war. Karg hatte ihm die Kehle aufgeschlitzt.

„Der rote Drachenschwarm wird alles tun, um zu helfen, diesen Konflikt mit Malygos zu beenden.“ Belgaristrasz bedankte sich überschwänglich für seine Befreihung, er und die beiden anderen Drachen boten uns als Dank, ihre Unterstützung an. Ein General war gefallen, laut Verdisa waren nur noch Varos Wolkenwanderer und der Kirin’Tor Verräter Magierlord Urom die zwischen uns und Eregos standen. Drei Kämpfe die uns noch von Malygos trennten. Und mir brannten jetzt schon die Beine, auch Damasia sah ausgelaugt und müde aus. Jondol hatte einige Wunden davon getragen. Deren Heilung fast ihre gesamte Kraft bedurfte. Somit mussten wir ruhen oder einen anderen Weg finden um sicher zu gehen das uns nicht all zu oft tödliche Wunden zugefügt wurden. Wir brauchten mehr heiliges Licht. Wir brauchten einen Paladin. Ich ging die Namen durch, ein Mensch oder doch den Zwerg, ich konnte nicht einfach auf Glück hoffen und würfeln. Die vor uns liegenden Kämpfe würden einen Menschen zuviel zumuten, zumal wir auf einen unausweichlichen Luftkampf zu steuerten. Ein Wildhammer Zwerg, das war es, ein Wildhammer Paladin. „Jondol kennst du einen Wildhammer Paladin?“ Der Zwerg beäugte mich ungläubig. „Ej! Mondel, prächtiger Zwerg, schwingt seinen Hammer wie kein …“ ich unterbrach ihn etwas unsanft. „Der Name genügt mir.“ er murrte etwas, Zwerge waren da wirklich eigen wenn es darum ging Geschichten über sich oder die Heldentaten anderer Zwerge zu erzählen. Aber wir hatten nun mal keine Zeit, unser hier sein wird bestimmt nicht unbemerkt geblieben sein. Und der Kampf mit Drakos auf jeden Fall nicht. „Mondel Sturmhammer ist sein Name. Was habt ihr vor Gnom?“ Ich grinste. „Ich werde Zaubern. Damasias Aufgabe uns am Leben zu halten ist zu wichtig als das Sie sie es weiter alleine bewerkstelligen kann.“ Mit diesen Worten griff ich in meine Ewige Tasche und umschloss die kleine Erfindung eines pfiffigen Gnom Hexenmeisters, natürlich sollte ich an dieser Stelle verschweigen das ich sie ihm entliehen habe, als er für ein paar Minuten durch ein Feuer an seiner Robe abgelenkt war. Ein tragbares Hexer Portal instabil zwar und wird wahrscheinlich nur einmal Funktionieren und dann höchstwahrscheinlich Explodieren. Aber solange der gewünschte Zauber erfolgreich sein sollte, kann ich damit Leben es zu verlieren. Ich werde dann einfach meinen Fetter um ein neues besseres Portal bitten müssen. „Tretet ein Schritt zurück, das hier könnte auch gewaltig in die Hose gehen.“

Ich Drückte auf den kleinen roten Knopf während ich in Gedanken immer wieder den namen Mondel Sturmhammer vor mich auf sagte. Es dauerte einen Augenblick aber dann summte die kleine Apparatur leise vor sich hin. Sie hatte ihn gefunden, in meinem Geist entstand das Bild eines Zwerges der gerade einen Greifen bestieg, er war zu meinem Glück in voller Kampfmontur, Er war in Dalaran am Landeplatz. Gut also war er vorbereitet für den Kampf. Ich Konzentrierte mich auf ihn und den Greif. Zu meinem Glück musste ich nicht meine eigene Magische Energie aufwenden für den Zauber. Und ich musste endlich einen Weg finden, wie ich die zu tele portierenden, Vorher vorwarnen konnte. Er Materialisierte genau vor mir, vielleicht drei oder vier Schritte entfernt. Sein Gesicht war Aschfahl und er fluchte wie ein tollwütiger Yeti. Verständlich, denn plötzliche Transition ohne darauf vorbereitet zu sein, kann schon mal den Gemütszustand durcheinander bringen. Nachdem Jondol ihm unsere Situation erklärt hatte, beruhigte er sich endlich. Ich konnte nicht verhindern das ich daran erinnert wurde, das ich so etwas ähnliches, schon einmal getan hatte. Aber ich konnte meine Gedanken nicht schweifen lassen, ich musste im hier und jetzt bleiben. Vor uns Lag noch die gesamte Verteidigung des Nexus, Drachen Magische Konstrukte und Abtrünnige Kirin’Tor Magier die sich Malygos unterworfen hatten. Drachen, Lufthoheit war entscheidend, Also flogen wir, auf roten, auf grünen und bronzenen zur nächsten Plattform und somit weiter zu auf den Verräter der Allianz und der Kirin’Tor, Urom. Er erzeugte die Hautbarriere die uns aufhielt. es sollte ein Kurzer Kampf werden.

„Was haben wir hier … Jene, die dem Spruchwirker trotzen? Jene ohne Verstand oder Weitblick. Wie kann ich es Euch begreiflich machen? Malygos rettet die Welt vor sich selbst! Pah! Ihr vergeudet meine Zeit.“ Urom stand uns nach einigen Kämpfen mit den Dienern Malygos nun endlich Persönlich gegenüber. Nach diesem Kampf brauchte ich wirklich Urlaub von dieser Kälte, aber so schnell würde das wohl nicht eintreten. Der Nexus hatte seine Magie verstärkt, und er griff uns außerdem ständig mit Frost und Kälte zaubern an. Mal um mal wurde der Boden eisig glatt und konnte nur mit Hilfe von magischem Feuer wieder gangbar gemacht werden. Aber Urom war alleine, wir hingegen hatten neben unseren eigenen Fähigkeiten und Zaubern, die Unterstützung von Drachen und so war es nur eine Frage von Minuten gewesen. Seine Schilde brachen, seine Stimme brach, die Flammen erfassten ihn augenblicklich und vernichteten den einstigen Magier der Kirin’Tor. Damit war unser Weg fast Frei, nur noch Eregos stand zwischen uns und Malygos selbst. bald währe all das hier vorbei. Ich wusste das die Bronzenen die Zeit beherrschen konnten. Aber das sie es Schafften ihn für Sekunden in einer Zeit starre zu halten, überraschte mich dann doch. Es gab uns die Möglichkeit seine Verteidigung zu brechen. Dann Explorierte einer der Feuerbälle genau am Gelenk seins linken Flügels, Er viel wie ein Stein, schnell und unaufhaltsam bohrte sich sein Mächtiger Körper in die von Eis und Schnee bedeckten Zacken des Nexus. Der Weg zu Malygos war Frei.

Vor uns lag das Portal zum Auge der Ewigkeit, durch die Hilfe einiger Blauen die mit dem was Malygos vor hatte nicht einverstanden waren, wussten wir was uns erwarten würde. eine Kreisrunde Plattform in mitten von nichts. Ein Sturz währe der Tot, währen wir erst durch das Portal könnten wir erst wieder in unsere Dimension, nachdem wir Malygos auf die eine oder andere Art besiegt hätten. Also gab es nur Sieg oder Tod. Sechzig Tapfere Helden hatten sich eingefunden um zu Kämpfen und zu Siegen. „Ich will euch keine Illusion machen, Hinter diesem Portal erwartet uns ein Mächtiges Wesen, der Bewahrer der Magie selbst, Malygos! Wir Wissen nur wenig von dem was Malygos kann. Jeder kennt den Plan, haltet euch an eure Gruppen. Schützt die Heiler. Greift gemeinsam bestimmte Punkt seines Körpers an. Deckt euch und euren Nebenmann.“ In den darauf Folgenden Minuten breitete sich eine bedrückende Stille aus. Azeroth wäre verloren, würden wir scheitern. Vor mir sah ich Allianz und Horde gemeinsam durch das Portal zum Auge der Ewigkeit durchschreiten. Der Kampf begann. Die Plattform war riesig. In ihrer Mitte war wie Kaleg es mir anvertraut hatte, die Fokussierende Iris, ein mächtiges magisches Artefakt, mit dessen Hilfe Malygos die Magieströme umlenkte. Von ihm selbst war keine Spur zu sehen. Sechs Kirin’Tor Magier versammelten sich um sie, das Ritual war einfach, die Schutzzauber um die Iris mussten gebrochen und die Iris selbst dann aus ihrem Sockel entfernt werden. Dies würde genügen um den Zauber der die Magie umleitete und uns alle Schwächte zu brechen. Es war Simple fast zu einfach, so als hätte niemals jemand damit gerechnet das Sterbliche hier eindringen würden um die Zauber die hier gewirkt wurden zu beenden. Während die Magier die letzten Zauber entfernten lies ich die Gruppen Aufstellung nehmen. Wenn der Zauber zusammenbrach würde es nicht lange dauern bis Malygos erscheinen würde. „Es ist getan, wir können die Iris an uns nehmen.“ Die Kirin’Tor nahmen Abstand und gingen zu ihren Gruppen. Kaleg der sich in Menschlicher Gestalt bei uns befand, nahm die Iris an sich.

Wie zu erwarten war, tauchte Malygos kurz nachdem der Zauber brach im Auge der Ewigkeit selbst auf.  „Sterbliche hier! ich werde euch Bezahlen lassen für eure Dummheit! Nur der blaue Drachenschwarm darf sich hier aufhalten! Hier bin ich ohne Limit, dies hier ist mein Reich, denkt ihr sterblichen wirklich ihr könntet mich hier aufhalten.“ Er setzte zur Landung an und fegte mit einer Klaue fünf Helden von der Plattform. Wir mussten schnell handeln, zwei Gruppen standen vor ihm geschützt durch Schilde und unter ständiger Heilung. Malygos setzte seine stärksten Angriffe gegen uns ein. Aber er war auch genau so selbstsicher wie all die anderen seiner Rasse,  er fühlte sich uns überlegen. Es würde sein Untergang sein. Seine Angriffe wurden immer Unkontrollierter je länger er uns zusetzte. Die Konzentrierten Angriffe auf bestimmte Punkte seines Körpers zeigten erste Wirkungen, er wurde wütend und unbeherrscht. dann hob er ab und umkreiste die Plattform. „SAMMELT EUCH, SCHUTZSCHILDE AUF EINEN PUNKT! SCHNELL!“ Sein Feuer ergoss sich über die gesamte Plattform und hüllte unsere kleine magische Kuppel vollständig ein. „ER KANN DAS NICHT EWIG DURCHHALTEN, WENN SEIN FEUER VERSTIRBT, KONZENTRIERT EURE ANGRIFFE AUF SEINE AUGEN! ER MUSS WIEDER LANDEN!“ die Explosionen vor seinen Augen hatten leider nicht die erwünschte Wirkung. Statt zu Landen flog er höher über unsere Köpfe. „Sterbliche Maden, ich bin Malygos der Aspekt des Blauen Drachenschwarms! Glaub ihr wirklich das ihr mich mit so lächerlichen Angriffen Besiegen könnt. Seht nun euren Tot entgegen!“ In diesem Moment zerbarst die Plattform in Tausende kleine Fragmente, wir fielen, damit hatte ich nicht gerechnet. Das er zu so etwas fähig war. „HALTET EUCH BEIEINANDER! VERSUCHT SCHWEBE ZAUBER ZU WEBEN, SCHNELL!“ doch so etwas war nicht mehr nötig, Gruppe um Gruppe wurde aufgefangen, rote, bronzene, grüne, sogar ein paar Schwarze Drachen tauchten unter uns auf und Fingen uns. „Nun steht es Fest, Malygos kann nicht mehr gerettet werden! Er muss vernichtet werden.“ Die Stimme gehörte zu einem der Roten. Für einen Augenblick hielt ich Sie für Alexstrasza selbst, aber sie würde sicherlich nicht zusehen wollen wie wir Sterblichen einen der Aspekte der Drachen vernichteten. „Dann Greifen wir alle gemeinsam an, Drachenfeuer und Magie, Konzentriert Euch, Fokussiert einen Punkt seines Körpers!“ Dann hatte ich eine Idee. „LEGT SEIN HERZ FREI! SPRENGT SEINEN BRUSTKORB!“ Ich sah entsetzen in vielen Gesichtern sowohl in Humanen als auch Drachen, aber es war die einzige Möglichkeit ihn zu besiegen. Wir waren in der Luft zu leichte Beute für ihn und seine Magischen Angriffe. So als hätte er meine Gedanken gelesen bestätigte Malygos mit einem Angriff meine Befürchtungen. Neben mir fielen vier Drachen samt Reiter eingehüllt in Magisches Feuer. Wenn es so weiter ging, würden wir nicht mehr lange durchhalten. Dann geschah es, der Kampf endete von einem auf den anderen Moment. seine Brust explodierte und ein riesiger schwall Blut ergoss sich auf diejenigen die Unter ihm waren, Die Explosion legte sein Herz frei.

„UNMÖGLICH … ICH BIN MALYGOS DER ASPEKT DES BLAUEN DRACHENSCHWARMS! Die Sterblichen … sie werde … alles vernichten. Schwester was hast du …“  In der Finalen Minute von Malygos Leben gab sich Alexstrasza dann doch zu Erkennen.  „Ich tat was ich tun musste Bruder, du liest mir keine Wahl.“ Malygos Begriff nicht mehr was sie ihm zurief. Sein Herz schlug nicht mehr und sein nun toter Körper stürzte in die Ewige Leere des Auges der Ewigkeit. Malygos der Aspekt des blauen Drachenschwarms war nicht mehr. Wir hatten gesiegt aber zu welchem Preis. Wir hatten hohe Verluste zu beklagen, von den Ursprünglich Sechzig Helden waren noch gerade Zwanzig am Leben. Malygos hatte wirklich all sein können aufgebracht um uns zu vernichten. Alexstrasza wannte sich, nachdem sich die überlebenden Drachen mit ihren Reitern gesammelt hatten, an uns. „Und so endet der Nexuskrieg, dieses Lösung schmerzt mich, aber Die Zerstörung und der Millionenfache Verlust an Leben musste beendet werden. Ich werde sein Verlust betrauern, heute Starb einer der mächtigsten Beschützer Azeroths.“ Man sah ihr die Schmerzen die sie Empfand sichtlich an. Die Drachen geleiteten die Überlebenden Zurück nach Dalaran, wo wir uns von den Strapazen erholen sollten, viel Zeit würde uns dafür nicht bleiben. Karg, Jondol und der Wildhammer Zwerg Mondel hatten überlebt, Jondol und sein Fetter hatten zwar schwere Verbrennungen davon getragen, doch Damasia hatte nicht solch ein Glück gehabt, Ihr bis zur Unkenntlichkeit verbrannter Körper wurde zusammen mit denn anderen Toten bei einer Staatszeremonie den Völkern aus den sie Stammten zurückgegeben. Ich hatte es bis zur Zeremonie selbst nicht glauben wollen, hatte ich sie im Kampf doch ständig in meiner nähe gehalten. Doch beim zusammenbruch der Plattform wurden wir getrennt. Sie musste auf einem der vier Drachen gewesen sein die Malygos neben mir Eingeäschert hatte. Ihr Verlust schmerzt, sie war, dafür das sie eine Elfe war, recht Umgänglich, nicht so Arrogant wie einige Ihrer Artgenossen, sie ging in ihrer Rolle als Priesterin der Elune völlig auf. Ich werde sie immer in ehren halten.

Wir vereinbarten, dass wir ihrem Grab in Danassus selbst, so wir die Wirren des Krieges gegen den Lich König überleben würden, Ihr dort die Ehre erweisen würden die ihr Gebührte. Sie rettet Jondol und mir mehr als nur einmal das Leben. Und gab uns beiden, mehr als einmal Anlass dafür die Schönheit einer Elfe zu erleben und dann Lieder über ihre Schönheit anzustimmen. Doch vorerst musste genügen das Zwergenbier die Trauer davon wusch.

World of Warcraft – a stealth Quest – Angriff der Geißel – kalte Winde

Tanaris ist schön, Tanaris ist warm, Tanaris ist die Heimat des bronzenen Drachenschwarms und ihren Höhlen der Zeit. Es ist schon recht merkwürdig wenn man plötzlich auf sich selbst trifft und man sich dann auch noch davor warnt auf irgendeiner Party den Punsch zu Trinken. Aber die Bronzenen waren schon immer Komisch. Zu wissen was wann wie wo passiert und welche der Ereignisse genauso passieren müssen kann einen schon mal Wahnsinnig machen. Ob sie auch wussten was der blaue Schwarm beginnen würde?

Aber bevor wir mit dem Kalten unbarmherzigen Northrend beginnen. Und meiner Abneigung gegen Kälte. Muss ich von einem Ereignis vor dem Northrend Feldzug berichten, es ist nur ein kurzes Ereignis aber es hat sich so sehr in mein Gedächtnis gebrannt, dass ich darüber einfach berichten muss. Es trug sich ungefähr ein paar Monate, bevor die Invasion der Geißel in Kalimdor und Lodaeron begann, zu. Ich war in Tanaris unterwegs, diesmal ging es für meine Geschmack zu weit. Mein Auftrag war so schwammig und so geheimnisvoll, so dass die Wegbeschreibung schon fast einer Weltreise glich. Das Ziel auf das ich zusteuerte, machte mir schon aus weiter Entfernung Angst. Die Höhlen der Zeit, die bronzenen waren meine Auftraggeber. Ich wusste es, schlagartig viel mir ein, warum mir der Elf so verdammt bekannt vorkam. Krasus, leise verfluchte ich ihn. Was hatte der Rote nun schon wieder vor. Jedenfalls war ich an den Auftrag gebunden und konnte somit nicht umdrehen, selbst wenn ich es gewollt hätte. Die Gilde der Assassinen hätte mich verfolgt und bestraft, egal wohin ich geflohen wäre. Wär das hier ein normaler Allianz Auftrag oder irgend so eine Quest von irgendwelchen Verrückten, oder eine Schnapsidee von einem der Wölfe, wäre ich direkt in Gadgetzan geblieben. Aber Aufträge aus der Gilde konnte man nicht ablehnen, es sei denn man wollte sein Status aufs Spiel setzen. Versagte man, konnte man immerhin noch angeben, dass die Umstände „schwierig“ waren, aber ablehnen war wie ausgestoßen werden.

Ich wurde erwartet, klar wurde ich erwartet, es waren verdammte Drachen die durch die Zeit sehen und sich auch durch eben jene bewegen konnten. Eine Gnomin erwartete mich am Eingang zur Höhle und Sie begrüßte mich, so als würden wir uns ständig begegnen, als wären wir alte Freunde. Ich war ihr jedoch bisher nur einmal begegnet, in Andorhal, damals sollte ich Dinge aus Darroheim für sie bergen. Sie hatte, wie Sie das selbst ausdrückte, ab und zu Probleme damit, die Zeitlinien auseinander zu halten. Was mir sagte das wir uns wohl in Zukunft noch öfter begegnen würden. Wenn ich an all diese Zeitlinien denke, bekomme ich selbst heute noch Kopfschmerzen. Da dies weder mein Erster Besuch und vor allem bei weitem nicht mein letzter Besuch, in den Höhlen der Zeit sein würde. Nachdem ich Abermals mir selbst, innerhalb der Höhlen begegnete, einem meiner vergangenen Ichs wünschte ich bei der Gelegenheit viel Glück beim Kampf gegen Archimonde, somit Stimmte dann meine Erinnerung an dieses Ereignis. Nur an diesen grünen Goblin, der uns alle so wissend Angrinst, konnte ich mich einfach nicht gewöhnen, er war einfach immer anwesend, als würde er versuchen sein Leben aufzuzeichnen. Was ich damals nicht wusste war, ich machte da tatsächlich Aufzeichnungen.

Chromie brachte mich zu einem der vielen Portale. „Ich werde dich, ich habe dich, ich will dich, auf der anderen Seite erwarten kleiner G… äh Gnom. Mach dir keine Sorgen alles wird gut, war gut, irgendwie so halt“ Und tatsächlich erwartete sie mich auf der anderen Seite. „Was du tun musst ist, wird, war extrem wichtig! Wir sind am Fuße von Karazhan, vor dem ersten Krieg zwischen der Horde und Allianz, ich weiß das Mediv nicht im Turm ist, war oder sein wird. Du musst nur rein und ein kleines Buch herausbringen. Auf dem Einband steht „magische Rituale für kleine Gelegenheiten“. Es sollte, es wird, es war in der großen Bibliothek sein. Du musst es nur zu mir bringen, gebracht haben, dann ist dein Auftrag auch schon erledigt.“ Sie zu verstehen war äußerst schwierig. Al diese mehrfachen Nennungen können einen schon aus der Fassung bringen, jedenfalls wusste ich nun was ich hier sollte. Aber warum ausgerechnet nun ich, dass konnte oder wollte sie mir nun auch nicht sagen.

Der Auftrag sollte einfach sein, jedenfalls sagte ich mir das ständig, während ich durch die leeren Gänge schlurfte. Und oh Wunder, er war einfach, viel zu einfach, keine Gegenwehr, keine Wachen, nicht mal die Geister die sonst durch die Gänge wandern waren da, ich schaffte es sehr leicht bis zur großen Bibliothek. Der Turm war etwas Besonderes, jedenfalls war die Version aus meiner Zeitlinie genau das, ein ziemlich gefährlicher Ort, wo Gegenwahrt, Vergangenheit und Zukunft zusammenfließen. Ich war im Laufe der Zeit regelmäßig in diesem Turm um gegen das Echo von Mediv Schach zu spielen oder mir eine der vielen Aufführungen anzusehen. Leider schummelt er beim Schach ziemlich oft. All die Geister und gefahren waren hier nicht präsent, Der Stallmeister, der Butler am Eingang, nichts von alle dem war da. Und auch dieses seltsame Gefühl, ständig beobachtet zu werden, war nicht vorhanden. Eine Illusion? Konnte das sein, dass die Bronzenen mich einfach nur Testeten. Ein Buch das so einen Profanen Titel hatte, es konnte nur ein Test sein.

So wie ich diese Gedanken hatte, stand ich auch plötzlich wieder neben Chromie in den Höhlen der Zeit. „Ich sehe schon, dir kann man nicht so leicht etwas vor machen. Du hast Bestanden, wie zu erwarten war oder ist? Ich bringe dich nun zurück nach Stormwind. Wo du gebraucht worden bist, warst, sein wirst. Irgendwie so halt.“ Sie schnippte mit den Fingern, und wir beide Landeten mitten in Stormwind genau vor dem Gesicht eines Untoten Zwerges. Um uns herum herrschte Chaos. „Oh, da hab ich wohl ein paar Wochen übersprungen, passiert mir immer wieder.“ Noch bevor sie uns zurückbringen konnte, wurden wir auch schon angegriffen. „Lass gut sein! Wenn es nur ein paar Wochen sind!“ Ich griff nach einem Untoten und Zerschlug seinen Schädel mit dem Griff meines Dolches. „Ich glaube, hier werde ich wirklich Dringend gebraucht und meinst du nicht, dass mein Zurückkehren in die Vergangenheit diese Ereignisse hier nicht beeinflussen könnten?“ Chromie stutzte kurz und schlug dann einen Untoten bei Seite als wäre er Papier. Man kann schon vergessen, dass unter ihrer Erscheinung eigentlich eine Drachendame schlummert. „Dann ist gut, wir werden uns wiedersehen! Das war doch korrekt so, oder?“ Mit diesen Worten löste sie sich ins nichts auf.

Nachdem die Lage unter Kontrolle gebracht worden war, brachte ich erst einmal in Erfahrung, wie weit Sie mich in die Zukunft befördert hatte. Und war sichtlich überrascht, als ich feststellte, dass es mehr als ein halbes Jahr her war, das ich in die Höhlen ging. Die Geisel hatte in der Zwischenzeit mit einer Invasion begonnen die nun schon seit mehreren Wochen tobte. hier in Stormwind waren die letzten Scharmützel mit den Untoten im Gange. Anderorts hatte man sie schon, trotz hoher Verluste, zurückschlagen können. König Varian hatte sogar schon damit begonnen Kriegspläne für die Allianz zu schmieden um der Bedrohung durch den Lich König Arthas endgültig ein Ende zu setzen. Auch die Wölfe waren froh mich wieder zu haben. Hatten Sie schon geglaubt ich wäre irgendwo in einem Sumpf oder so umgekommen. Sogar die Diebesgilde hielt mich für »im Auftrag umgekommen« Ich hatte also so einiges zu tun. Und wieder gerade zu biegen.

Mittlerweile hatte der König die Streitmacht die er für seinen Northrend Feldzug benötigte, zusammengestellt. Die ersten Schiffe sind schon vor wenigen Wochen aufgebrochen, Sie kundschafteten geeignete Landepunkte aus und errichteten die ersten Außenposten. Wir die Hauptstreit-macht wurden in zwei große Lager aufgespalten ein Lager für Valiance Keep das in Stormwind verblieb und ein Lager wurde nach Menethil verlegt um von dort nach Valgarde zu Segeln. Ich meldete mich für Valgarde, die Gerüchte besagten das ein Mächtiger Hochlord der Allianz dort war. Auch die Tatsache das ich ein Brief erhielt der mit T.F. unterschrieben war, bestärkte mich nach Valgarde zu Reisen. Es gab mittlerweile genug Geschichten über ihn und den Ashbringer und das was an der Kapelle des Lichtes passiert war. Todesritter, einst geschaffen von der Horde um im zweiten Krieg, der Allianz den Tod zu bringen und Schrecken unter den Lebenden zu verbreiten, hatten sich vom Lich König los gesagt und waren entsprechend ihrer ursprünglichen Rasse sowohl der Horde als auch der Allianz beigetreten, um sich am Lich König für ihre Wiederauferstehung und Versklavung zu rächen.

Die felsigen Klippen des heulenden Fjords türmen sich vor uns auf, während wir in die Schlucht einfuhren, konnten wir beobachten, wie sich über uns die Wracks einiger Schiffe auftürmten. Ein schaurig schönes Schauspiel aus brennendem Holz und der Unwirklichkeit der Klippen. Es waren Vorboten dessen was uns in Northrend erwarten würde. Die Vrykul hatten damit begonnen die Streitkräfte der Allianz und Horde anzugreifen. Weswegen wir beim Anlanden, vorsichtig sein mussten, dass wir nicht von einem der vielen riesigen Speer aufgespießt werden. Valgarde lag unter Belagerung der Vrykul, weswegen sich unser eigentlicher Schlachtplan um Wochen verzögern könnte. Würden wir hier nicht Herr der Lage werden, bedeutete dass schon zu Beginn dieses Krieges, dass ein wichtiger Posten hier in Northrend aufgegeben werden müsste. Da dies alleine schon eine grausige Vorstellung war, wurden die Tapfersten unter Uns, dazu aufgerufen die Linien der Vrykul zu schwächen. Damit unser Vormarsch aus der Schlucht gelingen konnte. Unsere Aufgaben bestanden aus Sabotagen, Chaos zwischen den Vrykul zu stiften und uns dann beim Außenposten Westwacht zu melden.

„Dieser verdammte Wind, diese verdammte Kälte, dieser verdammte Eisregen! Schau dir meinen Bart an! Ein einziger großer Eiszapfen!“ Der Zwerg neben mir murrte etwas mürrisch während ich unablässig darüber schimpfte wie beschissen das Wetter hier war. „Ich will zurück nach Tanaris!“ Der Zwerg rümpfte die Nase und legte einen seiner klobigen Finger an seine Lippen. Dann deutete er auf die Felsenwand. Wir waren wieder in der Schlucht unterwegs, es gab Gerüchte darüber das die Vrykul der Allianz eine extrem wichtige Waffe gestohlen hatten, sie wurde extra separat von ihrem Träger nach Northrend verbracht, so dass wenn der Träger auf den Weg nach Northrend sein Tod in den Fluten finden würde. Die Waffe nicht verloren wäre. Nun war es wohl anscheint anders gekommen. Der Zwerg war ein Krieger der Bronzebärte, stämmig und mit zwei einhand Äxten ausgerüstet und ein erfahrener Fährtenleser. Wir hatten die Spur des Artefaktes bis zum Eingang einer Höhle verfolgt. Die Vrykul stellten sich uns mehr als einmal in den Weg. Aber sein Umgang mit den Äxten und meine, in Gift getauchten, Dolche beendeten ihre Leben so schnell, es war fast zu Einfach. Als würden ihre Leben nichts zählen und als Diener des Lich Königs war dem wahrscheinlich auch so. Ihre Leben zählten nicht.

Nach einigen Minuten, hatten wir die Katakomben unterhalb der Burg Utgarde erreicht. Untote Vrykul, riesige Maden und der Allgegenwärtige widerliche Geruch des Todes empfingen uns. Es war schwer den Gestank zu ignorieren vor allem als Gnom, war ich in Bodennähe ziemlich oft den nebelartigen Gasen ausgesetzt. Es roch einfach gesagt, Widerlich. So das ich froh war, dass der Zwerg für solche Fälle immer etwas Riechsalz Paste dabei hatte. Das und der vorzügliche Kautabak machten schon einiges aus um sich nicht alle zwei Meter übergeben zu müssen. Die meiste Zeit konnten wir uns an den doch recht Hirnlosen Untoten vorbei stehlen, aber hin und wieder Kreuzte einer der Vrykul unseren Weg und es kam zum unausweichlichen Kampf. Äxte klirrten aneinander und hinterließen üble Spuren, zu unserem Glück, bluteten die Untoten nicht. es wäre eine wahrlich monströse Sauerei geworden.

Nach ungefähr einer Stunde untertage fanden wir dann auch endlich das Artefakt, beschützt von mehr als zehn Untoten und einer Monstrosität die selbst Stitches in den Schatten stellte. Etwas so grauenhaftes und entstelltes wie dieses Ding hatte ich in meinem Leben noch nie gesehen. Der Kampf würde unsere gesamte Kraft brauchen und wir durften uns keine Fehler leisten denn sonst wären wir sehr schnell selbst Sklaven des Lich Königs geworden. Ich hoffte, dass die Kleinigkeiten die wir Gnome so erfanden, uns nützlich werden würden. Unter meinen Erfindungen befand sich auch eine ziemlich seltsam anmutende Vorrichtung die in der Lage war bis zu fünf Personen zu teleportieren. Zum Glück hatte ich einige Transponder unter den Wölfen verteilt, sie wären zwar nicht erfreut einfach so teleportiert zu werden, aber die Alternative hier gleich zerfetzt zu werden war auch keine sehr prickelnde Vorstellung. Ich hoffte einfach, dass sie bewaffnet und nicht in peinlichen Situation waren. Ich wählte die Namen und presste den schönen neuen roten Knopf. Die Luft knisterte um uns und kurze hellrote Blitze verkündeten die Ankunft der fünf. Zu unserem Glück hatte nur die Elfe Priesterin zu wenig an, jedoch war keiner von ihnen erfreut über ihre neue Situation und meine kleine Spielerei die ich ihnen untergeschoben hatte. Aber das Artefakt war zu wichtig, wir duften einfach nicht scheitern, es würde schon alles gut gehen. Und nachdem wir die Priesterin in etwas passendere Gewänder gekleidet hatten konnten wir sieben dann auch endlich den Angriff wagen.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, doch dann lag auch der letzte Untote und somit war zwischen uns und dem Artefakt nur noch dieses Ding. Es würde nicht so einfach werden diesem Monster bei zu kommen aber ich war zuversichtlich, dass wenn wir ihm nur genug Wunden zufügten, es irgendwann zusammenbrechen würde. Wir mussten nur durchhalten. Es stürmte mit einer Schnelligkeit auf den Zwergen Krieger, die wir aufgrund seines unförmigen Körperbaues, nicht für möglich gehalten hatten. Wir mussten uns also schnell etwas einfallen lassen. Ich brüllte ein paar Befehle während ich versuchte mit meinen Dolchen die Nähte die seine Haut am linken Arm zusammen hielten aufzuschneiden, ohne dabei von seiner unförmigen rechten Extremität zerquetscht zu werden. Der Elfen Jäger tat es mir gleich und trennte mit einer dämonischen Präzision die Nähte an seinem rechten Bein auf. Langsam aber mit absoluter Sicherheit begann das Monster langsamer und unbeholfener zu werden, unsere Taktik ging auf. Jedenfalls solange bis ein merkwürdig gekleideter Vrykul in die Kammer stürmte. Und uns mit ekelhaft riechenden Tinkturen bewarf. Er musste also so schnell wie nur möglich ausgeschaltet werden, geistesgegenwärtig ließen der Zwergen Krieger und die Elfen Priesterin von ihren Angriffen auf das Monster ab und nahmen sich unseres neuen Gegners an. So konnte der Rest der nun sichtlich angeschlagen Monstrosität endlich den gar ausmachen. Die beiden Druiden schafften es vereint ihr den Kopf von ihren Schultern zu trennen. Somit war dann nur noch dieser Gift Mischer der uns augenscheinlich aufzuhalten versuchte, mehr oder weniger. Zwei Äxte in seiner Brust zeigten mir, dass auch er nun keine Gefahr mehr für uns war. Der Zwerg zog sie gerade wieder aus dem in zwei gespaltenen Brustkorb des Vrykul.

Da lag sie eine Klinge wie keine andere. Einzigartig in ihrer Beschaffenheit, von einer Macht die selbst dem Lich König Angst einjagen musste. Ashbringer lag genau vor uns auf dem Altar. Ich konnte mir nur ausmalen was die Vrykul wohl alles versucht hatten um sie zu vernichten oder ihr ihre Macht zu rauben. Die Waffe musste so schnell wie möglich zurück zu ihrem rechtmäßigen Träger. Der Rückweg würde nun einfacher werden, da wir nun zu siebt waren und die Tunnel Untoten frei sein sollten. Doch jetzt durfte ich mir in aller Seelen ruhe die verbalen Attacken meiner mit Wölfe anhören. Vor allem die Priesterin ließ keine Verwünschung gegen mich offen, sie wollte wohl gerade als sie teleportiert wurde in ein heißes Bad steigen. Was ihre Nacktheit erklärte. Noch heute Träume ich manchmal von diesen wohlgeformten Rundungen ihres Körpers. Alle verstanden warum ich sie teleportiert hatte, wollten aber alle, dass ich diese Gerätschaften entfernte oder eine Möglichkeit fand sie vorher zu kontaktieren. Mit Verlaub kann ich behaupten, dass wir Gnome wirklich alles erfinden konnten, auch eine Technologie die es uns erlaubte auf magische Weise mit weit entfernten Personen zu kommunizieren. Zwar brauchte man dafür Magie, aber ich habe bis heute niemals die Macht die einem Ruhesteins inne wohnt infrage gestellt. Also fange ich da gar nicht erst an die magische instant Post infrage zu stellen. Immerhin konnte ich so Kontakt mit den Wölfen, die im Einsatz waren, halten und noch einige Transponder verteilen, diesmal mit einer Erklärung was er denn tat. Bis auf ein paar Hexenmeister und einem Magier der mir vorwarf ich würde ihm sein Geschäft zerstören waren die Reaktionen positiv.

Tirion war sichtlich erleichtert, als er sich uns im Lager der Allianz zu erkennen gab. Nun konnte der eigentliche Vormarsch auf die eisigen Weiten von Eiskrone beginnen. Es gab sogar Hoffnung das wir gewinnen konnten, die Gerüchte besagten das Dalaran mit Hilfe von jeder Menge Magie nach Northrend verbracht wurde. Aber erstmal galt es hier im Fjord unsere Stellungen auszubauen und dann nach Grizzly Hills vorzustoßen. Die Berichte sagten, dass es dort zu Kämpfen zwischen den Irdenen, Trollen und einer Gruppe von Werwölfen gekommen ist. Wir sollen diesen Konflikt beenden. Die Berichte vom anderen Ende Northrend und aus der Drachenöde ließen mir das Blut in den Adern gefrieren. Anscheinend schien der Blaue Drachenschwarm damit begonnen zu haben, Stellungen der Horde und Allianz hier in Northrend anzugreifen. Malygos wollte Azeroth seiner Magie berauben. Er war nun endgültig wahnsinnig geworden. Viel war also noch zu erledigen bevor ich mich wieder nach Tanaris auf machen konnte, falls ich diesen Irrsinn hier in Northrend überlebe. In der Drachenöde hockt die Nekropole von Kel’thuzad, Das Land um Eiskrone ist wie eine riesige Festung voll mit Untoten aller Couleur. Und dem nicht genug, kommt es auch an allen Fronten auch immer wieder zu Konflikten zwischen Horde und Allianz.

„Schöne Aussichten sind das.“ Der Zwerg beäugte mich misstrauisch. „Ej! Viel Ehre und Bier, Jung!“ In Begleitung durch diese Verfluchten Lande zu reisen war wahrlich angenehmer als wenn ich es Alleine versuchen würde. Zumal man einen Zwergen Krieger immer gebrauchen kann. Ich konnte sogar die Priesterin aus der Gilde überzeugen bei uns beiden zu bleiben. Sie stellte sich dem Zwerg als Damasia vor und er sich uns als Jondol. Ich hatte die ganze Zeit nie nach seinem Namen gefragt. Es war ursprünglich nur ein Zweckmäßige Übereinkunft gewesen, er half mir bei meinem Auftrag gegen Bier und Bezahlung. Es war nicht nötig gewesen Namen zu nennen. „Wyveres“ mehr hatte ich zu dieser sich bekannt machen runde nicht zu sagen. Namen waren in diesem Krieg ohnehin ohne Bedeutung. Nur die großen Namen wie Bolvar, Brann, Muradin zählten, wir die Fußsoldaten der Allianz hingegen hatten glück wenn wir in den großen Geschichtsbüchern auch nur erwähnt wurden.

Gaming – Fallout 4 – erste Eindrücke

Vorweg: es ist ein typische Bethesda Game, bugs bugs bugs und die üblichen Engine Probleme.
Mal davon abgesehen ist Fallout 4 wie Fallout 3/New Vegas. Ein echter Zeitfresser. Und das ist will was heißen. Ich hab z.b. alleine in DayZ schon gut 280 Stunden gesteckt und steh bei Fallout 4 gerade mal bei 97 Stunden. Und ich bin begeistert vom Spiel.

Wird auch Zeit das ich endlich anfange das Spiel zu Modden, vor allem was Texturen und Effekte angeht. Die sind Bethesda üblich nämlich grottig ;D

Ansonsten was kann ich so noch über F4 sagen.
Wenn man auf Freiheit im Spiel steht, dann ist F4 richtig.
Wenn man auf Basen bau steht, dann ist F4 richtig.
Wenn man drauf steht das Deathclaws einen ausweiden, dann ist F4 richtig.

zudem besitzt es eine echt tolle Community, die Unmengen an Content erschafft. Und mit dem G.E.E.K. Editor kommt dann richtiges Modding, dann ist F4 richtig.

Wenn man auf Spiele steht die einem an die Hand nehmen, dann ist F4 definitiv falsch für eine.

kommen wir zum Spiel selbst. Wenn man ein wenig Hirnschmalz investiert und sich zusätzlich bewusst ist, dass das Spiel alles andere als Perfekt ist, kann man eine Menge Spaß mit Fallout 4 haben. Mal davon abgesehen das mich Shaun nicht interessiert und ich ihn wohl zusammen mit dem Institut hochjagen werde ^^.

Das ganze Basen bauen, ich glaub ich hab letzte WE alleine 20 Stunden nur Base Building betrieben.
Das Spiel ist toll, Punkt.

Bildquelle: Fallout 4 minimalistic poster und Fallout Minimalist Poster 2

World of Warcraft – a stealth Quest – Eroberung des Sonnenbrunnen

Elfen Gebäude haben etwas anmutiges, sie wirken als währen sie aus gebrechlichem Glas gebaut.

Vor zwei Wochen brachen wir endlich durch die Ersten Verteidigungslinien und konnten einen Brückenkopf auf der Insel Quel’Danas errichten, somit begann dann auch die Offensive der Zerschmetterten Sonne. Kael’thas hatte es irgendwie geschafft, die Angriffe in Outland zu überleben, Diesmal wird er es nicht, dafür würde Ich, wenn nötig, persönlich sorgen. Aber noch müssen wir erst unsere Position festigen und nach und nach die Insel erobern bevor wir die Schutzzauber, die einen Großteil der Insel umgeben, durchbrechen können.

Ständig kommen neue Rekruten der Horde und Allianz, sowie Truppen der Aldor und Seher, an. Anfangs trug man mir noch kleinere Aufträge, wie Material Sammeln, Getriebene vernichten, Naga zurückdrängen, auf. Niemand traute einem Gnom wirklich zu, dass er in der Lage wäre große Dinge zu vollbringen, geschweige denn, dass er mit Dolchen die nicht größer als eine menschliche Hand waren, eigenhändig Dämonen vernichten konnte.

Am Anfang sagten Sie mir noch, ich solle mir erst mal einen Namen machen. Immerhin nannten sie mich mittlerweile Heldchen, als wenn ich in Outland keine Rolle gespielt hätte, ob nun Illidan oder Lady Vashj, beide fielen unter meiner mithilfe oder all die anderen unzähligen Dämonen, und von all den Aufträgen in ganz Outland will ich gar nicht erst reden. Dieses ewige gerenne, zumindest kannte man irgendwann überall meinen Namen. Wenn ich dran denke das ich sogar daran beteiligt war, dass Garrosh innerhalb der Horde endlich seinen Platz fand, was ich noch Heute bereue. Immerhin konnte ich mich so einer kleinen Truppe von tapferen Irren anschließen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten Azeroth von allem bösen zu befreien. Angeführt wurden wir von einer Zwergin mit dem Namen Willo Tree einer heiligen Paladinin. Wir gaben uns selbst den Namen Wölfe, zudem sprachen sich unsere Erfolge ziemlich schnell rum. Innerhalb weniger Wochen wurde so unsere kleine Truppe aus zehn vielleicht fünfzehn Helden eine ausgewachsene Gilde mit mehr als hundert Mitwölfen.

Es war irgendwie komisch plötzlich nicht mehr nur für sein eigenes Leben verantwortlich zu sein. zumal es auf Quel’Danas noch immer nur so wimmelte von Kael’thas Anhängern und den Dämonen. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an alles, sogar an grüne Haut.

Die Stellungen um die Sonnenweiten waren in kürzester Zeit eingenommen, jedoch war das Dorf Morgenstern ein völlig anderes Kaliber, unablässig flogen wir über ihre Stellungen. Zu Hunderten warfen wir Brandbomben über der Streitmacht der Legion ab. Vernichteten ein Großteil ihrer Verteidigungsanlagen, Jedoch konnten wir noch immer nicht in den Sonnenbrunnen selbst vordringen. Da die Legion soviel Interesse am Brunnen selbst zeigte, war es unsere oberste Priorität, einen Weg hinein zu finden. Zu unserem Glück, begannen die Schutzzauber unter dem stätigen Ansturm nach und nach zu bröckeln, mehr und mehr versagte so ihre Verteidigungsstrategie.

Während wir im Hauptquartier in Shattrath mit Khadgar und den Anführern der Aldor, Seher und der Offensive über die nächsten Schritte berieten um unseren Stellungen zu festigen und die Bemühungen bezüglich des Brunnens zu verstärken, platzen ein Bote mit einer erschreckenden Nachricht über einen blauen Drachen mit dem Namen Kalecgos in unsere Besprechung. Ich verstand nicht alles aber anscheint ging es dabei um die Energie des Brunnens selbst und ein Menschenmädchen. Wenn alles stimmte was berichtet wurde so drängte die Zeit mehr denn je. Wir mussten zum Sonnenbrunnen vordringen. Doch vorher musste Kael’thas endgültig zur Strecke gebracht werden. Und diese Aufgabe viel einem kleinen Trupp aus fünf Wölfen zu. Bestehend aus zwei Zwergen, einer ein Jäger der andere ein Magier, einem menschlichem Krieger, einer Elfen Priesterin und mir, einem Gnomen Schurken. Wie wir fünf das bewerkstelligen sollten, zu Kael’thas vorzudringen um die letzten Zauber zu bannen war mir schleierhaft. Aber immerhin vertraute man mir soweit, so das man mir die Führung der Gruppe übergab. „En Gnom als Anführer, sowat lächerliches mach ik net mit, mien jung!“ Der Zwergen Magier war sichtlich aufgebracht über die Entscheidung. weswegen wir ihn dann Kurzerhand durch einen Zwergen Paladin aus der Gilde ersetzten. Außerdem sind mir Magier schon immer Suspekt gewesen, genau so wie Hexenmeister. Immerhin konnten wir so endlich zur Terrasse selbst aufbrechen, die mittlerweile, durch die ständigen Angriffe, fast all ihre Schutzzauber eingebüßt hatte, so konnten Wir uns ohne große mühen in den Eingang der Terrasse Teleportieren.

Innerhalb der Terrasse erwarteten uns Hunderte von Kael’thas Anhängern. fünf Irre gegen eine Armee aus verrückt gewordenen Blutelfen. Wir konnten nur Verlieren. „Dein Plan ist verrückt, wie wollen wir diese Monstrositäten und seine Blutelfen Wachen in kleinen Grüppchen erwischen?“ Ich konnte nicht umhin anzuerkennen das die Bemerkung des Menschen einen Sinn ergab, aber mein Plan war simple und durchführbar. „Wir warten bis die Wachen wechseln, und greifen uns so Gruppe um Gruppe und wenn wir doch entdeckt werden sollten, bevor wir bei Kael’thas sind, so wenden wir einfach Plan B an.“ Mein Plan bestand eigentlich nur daraus nicht gleich drauf zu gehen. „Was bitte ist Plan B?“ Die Priesterin war sichtlich nervös. „Hoffe das Elune deine Bitten erhört und unsere Wunden heilt, während wir geordnet den Rückzug antreten.“ Der Krieger grinste. „Du meinst wohl eher während wir wie Kopflose Hühner davon stürmen.“ grimmig schaute ich in die Runde. „Geordneter Rückzug …“ Der Zwergen Jäger lachte leise. „Nenn’s wie du willst Jung, min Bär un ik wir packen des! Zur Not hab ik men Bier! Ej!“ Da konnte eigentlich nichts mehr fehlschlagen.

Zwei ein halb Stunden später standen wir fünf auf einem Berg aus Elfen Leichen, diese verdammten Getriebenen waren wirklich Überall. In kleinen Gruppen von sieben bis zehn hatten sie sich um grüne Kristalle gesammelt und deren Energie in sich aufgesaugt. Als der erste uns bemerkte, brach kurz Chaos aus und meinem schönen Plan wurde zu einem grauenhaften Gemetzel. Der Paladin und die Priesterin taten ihr bestes um unsere Wunden zu heilen, während wir Körperteile abtrennend durch die Gänge stolperten, trotzdem waren unsere Rüstung nach kurzer Zeit vollkommen zerschunden und Blut durchtränkt. Meine Dolche waren, durch das ständige abtrennen von Gliedmaßen und durchstoßen von Rüstung, stumpf geworden. Und auch den anderen ging so langsam die puste aus, vor allem der Bär schien sichtlich unter dem Ansturm zu leiden. Wir brauchten dringendst eine Verschnaufpause. Das wir diese, ausgerechnet durch den blauen Drachen Kalecgos, erhalten sollten war verwunderlich, aber wir nahmen seine Hilfe dankend an. Wer widerspricht schon einem Drachen. Er schirmte uns Magisch gegen die Angriffe der Getriebenen und Blutelfen ab, während er mit blauem Feuer die restliche Verteidigung zu Asche verwandelte. Seine Absicht war klar, er wollte von Kael’thas wissen was Sie mit dem Menschenmädchen, dessen Name Anveena war, vor hatten. Wir erfuhren auch das Sie eigentlich der eigentliche Sonnenbrunnen selbst war und er sie eigentlich Beschützen sollte, aber dabei versagt hatte, von da an konnte ich mir denken warum Kael’thas Sie entführen ließ. „Also stimmten die Geschichten um Krasus und seine Morbiden Pläne. Soll einer Drachen verstehen. Aber solcher Unmut lenkt nur vom wesentlichen ab.“ Ich sagte die Worte mehr zu mir selbst als in die Runde. Langsam dämmerte es mir warum Kael’thas sie braucht. Auch Kalecgos hatte einen Verdacht, teilte ihn aber nicht mit uns, sondern flog in Richtung Sonnenbrunnen und lies uns unter einem nun schwindenden Schutzzauber zurück. Immerhin konnten wir so genug Kraft tanken. Und es war ej nur noch ein kurzes Stück bis zu Kael’thas Sunstrider selbst. Zwei Blutelfen Patrouillen später standen wir vor dem was einst ein Prinz der Hochelfen gewesen war. Kael’thas war entstellt, irgendwie wie eine verdreht Parodie seiner selbst, er sah fast aus wie einer der Getriebenen. In der Mitte seiner Brust ragte ein grüner Kristall hervor.

Er begrüsste uns mit den Worten das sein Tod in Outland nur ein kurze Unterbrechung seiner Pläne gewesen sei. Seine Arroganz würde sein Untergang sein und diesmal endgültig. Sofern wir es schaffen würden ihn zu Boden zu ringen. Als Magier, mal abgesehen davon das er Tot war, darf man seine Fähigkeiten nicht unterschätzen. Immerhin war er einst ein Mitglied der Kirin Tor. Noch bevor wir richtig in Stellung gehen konnten, bekamen wir auch schon eine erste Kostprobe seiner Fähigkeiten, er schleuderte mehrere grüne Feuerbälle nach uns. Gefolgt von mehreren Phönix Beschwörungen und da das nicht genug zu sein schien, setze der Bastard auch noch die Gravitation außer Kraft. Der Kampf schien so eigentlich aussichtslos, währe da nicht seine unendliche Arroganz gewesen. Mehrere Pfeile trafen seine Brust ein zwei streiften sogar seine Hals, alles in allem war das genug Ablenkung für den Krieger und mich. Dank der Schwerelosigkeit konnte er mich mit Leichtigkeit wie ein Geschoss benutzen. Meine Dolche nach vorne gestreckt, nahm ich auf seinem Schild Platz und mit einem Kräftigem Stoß und der Wucht seiner eignen Wut schleuderte er mich direkt auf Kael’thas Brust, auf den Kristall, der in dem Moment in dem ihn mit den Spitzen meiner Klingen berührte, in tausende Splitter zerbarst und somit den Weg frei, für meine geliebten Dolche, wurde. Ich trieb Sie beide, tief in ihn hinein.

Während er unter Schock stehend seine Wunde betrachtete, verschwanden seine Phönixe und die Gravitation fand wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurück. Was zum Verdruss für den Jäger und Krieger eine ziemlich unsanfte Landung bedeutete. Kael’thas hingegen spuckt mit seinen letzten Atemzügen Gift und Galle. „Mein Hinscheiden bedeutet GARNICHTS! Der Meister wird euch vernichten! Ihr werdet in Eurem eigenem Blut ertrinken! Die Welt soll BRENNEN!“ Seine Worte beunruhigten mich, aber dies war erst einmal Nebensache, oberhalb seiner Räumlichkeiten befand sich eine kleine unscheinbare Kugel auf einem Podest. Sowohl der Paladin als auch die Priesterin konnten bestätigen, dass Sie die Quelle der Schutzzaubers sein musste. Und wie sollte es auch anders sein, einfach drauf hauen war nicht. Also packten wir die Kugel und alles was uns Nützlich erschien ein und begaben uns per Ruhestein zur Basis der Offensive zurück.

Unsere Feier über den Sieg gegen Kael’thas währte nur Kurz, da die Dämonen ihre Angriffe auf unsere Stellungen zu intensivieren schienen. Sie mussten schnell festgestellt haben das Kael’thas nun entgültig nicht mehr war. Wir mussten also schnell Handeln und durften uns keine wohlverdiente Pause gönnen. Der Vormarsch auf den Sonnenbrunnen musste sofort erfolgen. Wir hatten gerade genug Zeit um unsere Ausrüstung auf Vordermann zu bringen, etwas zu Essen und uns kurz mit den restlichen Wölfen und der Offensive Streitmacht abzustimmen. Einer der Magier der Kirin Tor brach den Zauber der Kugel und so viel der letzte Schutzzauber. Nun stand nur noch eine Armee von Blutelfen, Getriebenen und Dämonen zwischen uns und dem Sonnenbrunnen selbst. Gerade als wir mit den Ersten durch die Eingänge haben Preschen können geschah etwas grauenvolles. Die Schutzzauber erstarkten wieder. Und so wurde ein Großteil der Streitmacht ausgesperrt. Nach groben Schätzungen waren wir vielleicht gerade mal fünfzig vielleicht auch sechzig Man. Ein Teil schwer Verwundet, so mussten Entscheidungen getroffen werden und das schnell.

Also Formten diejenigen die Gildenanführer und Offiziere waren einen Kommandostab, leider wurden sie sich aber nicht Einig, nur das fünfundzwanzig Man den Hauptangriff führen sollten, als wenn fünf Man gegen Kael’thas nicht schon totaler Irrsinn gewesen war. Hier im Sonnenbrunnen, wartete eine verdammte ganze Dämonenarmee auf uns. Wie sollten fünfundzwanzig Man das schaffen. Das wir alle Überleben würden war ausgeschlossen. So viele Seelensteine gab es einfach nicht, geschweige den Hexer die sie herstellen könnten. Dem nicht genug bestanden die Fünfundzwanzig Sowohl aus Horde als auch aus Allianz Mitgliedern, was schon von sich aus für Probleme sorgen würde.

Einer der grobschlächtigeren Orks übernahm als erstes das Zepter des Anführers der fünfundzwanzig. „Wir die Horde, werden diesen armseligen Haufen hier beweisen was WIR können! NIEMAND wird uns Aufhalten. Ich werde eu… “ Er beendete den Satz nicht mehr, er kam nicht mal mehr zum Schreien und sollte er wieder erwarten doch geschrieen haben, so konnte man dieses aufgrund der Tatsache das sein Kopf gerade von einem dämonischem Hund mit mehr Augenpaaren als ich Zählen kann, der zudem so groß wie drei Menschen war, genüsslich zerkaut wurde, niemand hören. Die Bestie tötete noch vier weitere Orks und zwei Zwerge bevor er endlich zu Asche zerging. Wenn schon hier am Eingang solche Monstrositäten auf uns lauerten, was uns wohl erst Drinnen erwarten würde. Wir brauchten einen Anführer, aus beiden Lagern. Zu meinem Unglück oder vielmehr Glück, Ich kann das Heute nicht mehr so genau auseinander halten, hatte man auch auf Horden Seite vernommen das ich Kael’thas persönlich erledigt hatte. Man respektierte mich anscheint obwohl ich ein Gnom war. Die Allianz lies mich ohne groß rum zu Murren gewähren. So ergriff ich das Wort. „Wenn wir hier drinnen nicht alle dem Tod ins Antlitz Blicken wollen, MÜSSEN WIR GEMEINSAM, HORDE SOWIE ALLIANZ ZUSAMMENARBEITEN! HORDE, EUER FÄHIGSTER ANFÜHRER MÖGE VORTRETEN!“ Niemand  hatte damit gerechnet, dass mit Hilfe eines kleinen Gnomen Tricks, aus meiner doch recht zarten Stimme, so ein Donnerwetter hervor gehen würde. Ich muss gestehen, ich half noch etwas nach mit Magie. Aber es verfehlte seine Wirkung nicht. Nach einigen Sekunden stellte sich ein etwas älter wirkender Troll vor die versammelte Horde.  Ihm fehlte ein Auge und auch einer seiner Hauer war geborsten. Ansonsten sah er aus wie ein Troll nun mal aussieht, blaue Haut, Tattoos, Knochen Schmuck. Ich hatte eher mit einem Tauren oder sogar noch einem Ork gerechnet der das recht des Anführers für sich beansprucht. „Ig sprech führ da Horde, GNOMEN FRÜHSTÜCK!“ Seine Dolche sagten mir das Er ebenfalls zur Gilde der Assassinen gehörte, auch verriet mir das Tattoo an seinem Hals genau dieses. Ich hatte es also mit einem der Meinen zu tun. das machte die ganze Sache nicht unbedingt einfacher, zumal man mir nicht ansah das ich ein Schurke war. Die Gilde kannte kein, Horde oder Allianz einzig und allein gehörte unsere Loyalität der Gilde, was nicht gleich bedeutet das es auch so zwischen den Fraktionen gehandhabt wurde. jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit. Währen wir beide in einer dunklen Gasse oder in einer der Vielen verstecke der Gilde, so gälte der Kodex, doch so, so war er ein Feind und ich war der seine.

Ich stelle mich vor ihn und Schob meinen Schal am Hals etwas zur Seite, so das er mein Tattoo genau fixieren konnte. Zu meiner Überraschung verbeugte er sich fast Augenblicklich. Ich hatte eher damit gerechnet das er die Markierungen ignorieren würde, oder jedenfalls so tun würde als hätte ich mich ihm gerade als Frühstück da geboten. Aber seine Verbeugung machte es für mich nun auf die eine Art leichter und schwerer zugleich. Leichter in der Hinsicht da ich nun über ihn der Horde Befehle erteilen konnte ohne hinterfragt zu werden, Schwere für mich da ich nun der Allianz und vor allem den Wölfen einiges zu erklären hatte. Vor allem wie ein Troll aus heiterem Himmel dazu kommt sich ausgerechnet vor einem Gnom zu verbeugen. Am einfachsten oder besser gesagt am Ehrlichsten erklärt sich das wohl mit der Bedeutung des Tattoos, für eingeweihte lässt sich aus den verschnörkelten Linien genau denn Rang und die Leistungen innerhalb der Gilde ablesen. Für Außenstehende ist es einfach nur ein schön verziertes Tattoo eines kleinen Sterns der mit allerlei Tand umrandet ist. Ich könnte jetzt die Bedeutungen aller Symbole aufzählen aber es reicht wohl wen ich mich kurz fasse und einfach behaupte der Troll hätte in einem Zweikampf verloren und das wusste der Troll auch. Am besten ich erkläre es gar nicht der vor uns liegende Kampf wird das hier sowieso vergessen machen. „Dann ist es beschlossen, Ich spreche für die Allianz, und mein neu gewonnener Freund hier, spricht für die Horde! Unser Wort ist, solange wir hier drinnen Gefangen sind, Gesetz. Wer dem zu wieder handelt, wird Sterben, ob nun durch mein Hand, die des Trolles oder der der Legion. Das Garantiere ich!“ Die Worte zeigten Wirkung und die Anfängliche Unmut und aufkommende Unruhe epte wieder ab. Ich brauchte einen Plan, ich brauchte vor allem erst einmal einen Überblick über die Fähigkeiten aller Anwesenden, Wer war was, Wichtig waren vor allem Priester, Paladine und Schamanen. Ohne sie war ein Vorankommen so gut wie ausgeschlossen. Sein es nun die Heilenden Gebete oder die Naturgewalten die sie Beschwören konnten. Die Krieger und Jäger sowie Ihre Tiere würden auf jeden Fall ohne sie innerhalb von Minuten aufgerieben.

Es dauerte etwas doch nach gut einer Stunde hatten wir dreißig fähige Kämpfer zusammen. Krieger, Magier, Paladine, zwei Priester und eine Hand voll Schamanen, Drei Zwergen Jäger und ein paar Hexer. Neben dem Troll und mir gab es noch Zwei weitere Schurken. Wenn wir uns nicht wie die ersten Gnome anstellten, sollten wir es wirklich schaffen können. Jeder hatte irgendwelchen Magischen Kram dabei, Viele behaupteten das ihre Rüstungen selbst magisch waren. Bei einigen mag das sogar zu treffen. Vor allem der Troll dessen Name offensichtlich, Karg oder so war. Beeindruckte mich mit der Tatsache das er eine der Kriegsgleve von Azzinoth aus einem Magischem Beutel zog. Jetzt verstand ich auch warum er sich sofort verbeugte als er meine Tätowierungen sah. Ich wusste das eine der beiden Klingen in der Hand der Horde war, konnte jedoch nie ihren Träger ausfindig machen. Stolz funkelte er mich an, er wusste das ich nun nicht anders konnte. Mein Tattoo hatte es ihm Verraten, ich hatte die andere Kriegsgleve. Ich wusste um ihre Wirkung und das man Sie mit bedacht einsetzen musste. Beide Gleven zusammen sind mächtige Waffen die ihren Träger Quasi zu einem Dämonenschlächter werden lassen. Die Klingen verbrennen Dämonenfleisch schon bei der leichtesten Berührung. Ich griff in eine der vielen kleinen magischen Beutel die ich bei mir trug, Man konnte wirklich alles ihn ihnen Verstauen, Wenn man grausam genug war sogar Reittiere groß wie Mammuts. Die Zeit in einem der Beutel schien keine Bedeutung zu haben. Weswegen der Besitz und vor allem der verkauf dieser Magischen Utensilien unter Strafe stand. Schon so einige Ließen ihre Feinde auf diese Art und weiße Verschwinden. Jedoch waren sie quasi für uns Schurken unerlässlich, Wie sonst sollte man soviel Reichtum sicher verstauen. Die Klinge war für mich als Gnom viel zu groß aber Magie richtet bekanntlich alles, ich lies sie an mich anpassen und an meine Seele binden. Wie sonst sollte ich sie sonst führen können, immerhin war Sie ursprünglich für einen Dämonen erschaffen worden. Was ziemlich Absurd war, wenn man bedenkt das sie Dämonen zu Asche verbrennen.

Die Beiden Klingen verfehlten nicht ihre Wirkung. Krag reckte seine in die Höhe. „Du Gnommann, wissen beide Klingen stark! Stärker als eine alleine. Wie wir entscheiden wer beide Trägt?“ Ich hatte die Gleve bisher nicht sehr oft gebrauchen können, es ergab sich einfach nicht. „Wenn du Stirbst, bekomme ich deine!“ Mit diesen Worten gab ich den Zauber der die Gleve für mich verkleinert frei und gab sie Krag. „Die Gleve ist an mich gebunden! Es wäre besser für deine Trollseele Sie mir, wenn wir hier fertig sind, wieder auszuhändigen.“ Sein Auge funkelte mich grimmig an. „Solltest du sterben, bekomm ich deine und die Zeichnungen!“  Ich reichte im die Hand. Er schlug ein. Somit konnte der Sturm auf den Sonnenbrunnen endlich beginnen. Und augenscheinlich hatten sich unsere Chancen drastisch verbessert. Der Plan sah vielversprechend aus.

Er wirbelte Sie als währen Sie verlängerte Arme seiner selbst, tänzelte quasi nur so durch die Wellen von Gegnern, während ich mit meinen Dolchen Kehle um Kehle aufschlitze.  „Du Gnommann viele verborgene Talente, ich gehört habe Gerüchte über dich.“ Während ich darum bemüht war Feuerbällen auszuweichen. „Nenn mich Wyveres! Und die Gerüchte, manchmal sollte man nicht alles Glauben was einem Erzählt wird.“  Er lächelte. „Gut gut, dann wir werden Legenden, wenn wir besiegt haben Blutelfen Abschaum und Dämonen! Dann ich wissen ob Gerüchte war oder nicht!“ Wir kämpften uns ohne größere Schwierigkeiten zu bekommen bis auf die erste Obere Brüstung durch, als sich plötzlich vor uns Kalecgos aufbaute. Im ersten Moment dachte ich er würde uns zur Hilfe kommen. Aber als er seinen Rachen öffnete um blaues Feuer auf uns Spuckte, während er uns Anflehte ihm zu helfen, wussten wir irgendetwas war nicht in Ordnung. Zwei Kämpfer bekamen seine Flammen direkt ab und wurden augenblicklich zu Asche verbrannt. Er bekam sich irgendwie unter Kontrolle jedenfalls hörte er auf uns solange anzugreifen, um mit wenigen Worten seine Misere zu erklären. „HELFT MIR! ICH KANN IHM NICHT LÄNGER WIDERSTEHEN!“ Dann griff er uns wider an. Wir mussten ihn wohl vernichten um weiter zu kommen, oder eine Weg finden um ihn von was auch immer er besessen war zu befreien. Noch bevor wir den Kampf richtig beginnen konnten verschwanden gut die Hälfte der Kämpfer zu meinem bedauern auch ich. Es schien als hätte Kalecgos uns augenscheinlich in seinen Verstand teleportiert, ehrlich gesagt wollte ich nicht all zuviel darüber nachdenken. Hier kämpfte Kalecgos in Menschlicher Form gegen einen Nathrezim, diese Dämonen waren dafür bekannt das Sie andere Wesen manipulieren und auch Übernehmen konnten. Und da ein Dreadlord wie sie auch genannt wurden, dahinter steckte das Kalecgos uns Angriff, konnte es nur schlimmer werden. Kil’jaeden dieser Name schlich sich durch meinen Verstand. Der Kampf gegen den Dreadlord war Kurz aber heftig und viel zu unseren Gunsten aus. Zusammen mit dem nun erstarkten Kalecgos konnten wir ihn in der Wirklichen Welt dann endgültig vernichten. Und zum dank bestätigte Kalecgos meine Befürchtungen bezüglich des Brunnens und seines Zweckes! „Ich stehe für immer in eurer Schuld und wenn wir erst Kil’jaeden bezwungen haben, auch die ganze Welt!“ Von hier an sollte es dann erst recht gefährlich werden.

Im Innenhof erwartete und der Pit Lord Brutallus wie er sich selbst vorstellte, er befand sich im Kampf mit einem blauen Drachen, ihr Name war Madrigosa. Wir kamen leider zu spät durch die Barriere die er um sich geschaffen hatte, Madrigosa starb vor unseren Augen, jedoch konnte Sie den Pit Lord so sehr schwächen das er ein leichtes Ziel für unsere Angriff bot. Nach wenigen Minuten brach er blutend über dem toten Körper von Madrigosa zusammen. Sein Dämonisches Blut ergoss sich über sie und bescherte uns so gleich die nächste Herausforderung. Aus Madrigosas Überresten entstand eine geflügelte Monstrosität die sich selbst Felmyst nannte. Ein bedauerliches Schicksal. Dank Kalecgos der wider erstarkt war konnten wir sie relativ leicht zu ihrer endgültigen Ruhe betten. Was hatte Kil’jaeden uns noch in den Weg gestellt? Mal abgesehen von verdammt vielen Dämonen. Immerhin konnten wir uns endlich eine Pause gönnen, Wunden versorgen, Rüstungen richten, von den dreißig Man waren mittlerweile sieben gefallen.

Immer weniger Dämonen versperrten uns den Weg ins innere des Hauptgebäudes. Dann standen wir plötzlich vor dem was einst der Naaru M’uru war.  Während wir gegen in ankämpften glitt er endgültig in den void ab und verwandelte sich in einen Void god der sich uns als Entropius vorstellte. Die Magier hatten in dem darauf folgenden Kampf echt zu tun. Doch die unablässigen magischen Angriffe vernichteten ihn und alles was er zurück lies war ein Voidkristall. Ich hatte gehört das es sie gibt. Gerüchte sagten das der Ashbringer selbst aus so einem Kristall geschmiedet wurde. Wir sammelten den Kristall ein und begaben uns die Treppe zum Brunnen selbst hinunter. Durch die Vorhänge konnten wir sehen wie mehrere Eredar in ein Ritual vertieft waren. Über ihnen schwebte gefangen in einer Energiekugel das Menschenmädchen Anveena. Wir kamen eigentlich zu spät. Gerade als wir die Eredar Angriffen und vernichteten tat sich der Sonnenbrunnen selbst auf und Kil’jaeden entstieg ihm. Ich hatte vom Kampf gegen Archimonde am Weltenbaum selbst noch heute Alpträume, Verdammte Drachen und ihre Zeitlinien. Dieser Kampf schien direkt aussichtsloser zu sein, als der gegen Archimonde selbst. Dort hatten wir 3 Armeen, bestehend aus Horde, Allianz und den Elfen um ihn zu besiegen. Hier, hier sind wir gerade mal noch fünfundzwanzig tapfere Helden ohne Hilfe währe dieser Kampf sehr kurz, sehr, sehr kurz sogar. Aber ich wäre heute nicht hier und könnte euch nicht davon berichten wenn wir das nicht doch irgendwie geschafft hätten.

Direkt zu beginn des Kampfes tauchten mehrere blaue Drachen, inklusive Kalecgos auf. Alles was wir tun mussten war das Portal zu destabilisieren damit Kil’jaeden zurück geschleudert wird von wo auch immer er gerade entsteigen wollte. Leichter gesagt als getan, immerhin hätte hier genau das selbe passieren können wie einst am Brunnen der Ewigkeit, damals vor zehntausend Jahren zerriss es Kalimdor. Wir mussten unter allen Umständen verhindern das dies hier noch einmal geschieht. Die Drachen verstärkten magisch unsere Rüstungen und machen uns so Immun gegen die Felmagie die Kil’jaeden gegen uns schleuderte. Gleichzeitig versuchten mehre Magier die Magischen Kugeln die die Eredar benutzt hatten um das Portal zu beschwören, mit ihrer eigenen Magie zu schwächen oder gar gleich zu vernichten. Während Kalecgos mit einem kleinen Trupp versuchte Anveena aus den Fängen von Kil’jaeden zu befreien und so ihre Macht zu entfesseln um sie gegen ihn zu richten. Der gesamte Plan war irre wenn nicht sogar vollständig selbstmörderisch. Aber wir konnten ihn daran hindern vollständig aus dem Portal zu schreiten, somit blieb er Gefangen zwischen den Welten und war Angreifbar. Die Minuten Dehnten sich zu Stunden, ich konnte schon nicht mehr sagen wie lange der Kampf nun dauerte aber das noch immer ein Großteil von uns aufrecht Stand war wie ein Wunder, wenn man bedachte gegen was wir da ankämpften. Aber so langsam zeigten unsere Bemühungen Wirkung, Anveena wachte aus ihrer Trance auf und fing an sich gegen Kil’jaeden zu wenden. Da sie eigentlich der Brunnen selbst war, war sie unsere einzige Chance doch noch zu gewinnen. Kalecgos beschwor sie ein ums andere mal. Doch es gab nur einen Ausweg wollten wir hier nicht alle doch noch untergehen. Anveena verabschiedete sich von ihrem Kalecgos, als sie endlich den Zauber durchbrach der sie an Kil’jaeden band. „Der Alptraum hat ein Ende, der Zauber ist gebrochen! Leb wohl, Kalec, meine Liebe!“  Sie fokussierte ihre gesamte Energie gegen ihn, was ihn immer schwäche werden lies. So Schwach, das er sich nicht mehr halten konnte. Das war unser Moment, jetzt oder nie. Die verbliebenen Kämpfer richteten all ihre Magie auf einen Punkt, und endlich brach der Portalzauber, Kil’jaeden wurde wie eine Stoffpuppe zurück durch das zusammenbrechende Portal gesaugt.

Der Kampf war vorbei, die Legion abermals zurückgedrängt und von den ursprünglichen dreißig Kriegern waren noch ca. zwölf am Leben. Ich selbst hatte mehrere gebrochene Rippen, was im vergleich zu Krag seinem zustand noch milde Verletzungen waren. Ihm fehlte der gesamte linke Arm. Ein von Kil’jaeden beschworener Dämon hatte, ihn ihm einfach mit seiner Klinge an der Schulter fein säuberlich abgetrennt. Ein Zauber hatte die Wunde direkt verheilen lassen, aber der Arm war ab, und blieb es wohl auch. „Dann bekommste deine Gleve wohl wieder Gnom. Verwenden kann ich sie ja nun nicht mehr.“ Krag lachte und überreichte mir meine Gleve. Während wir die Leichen die überall im Raum verteilt lagen den letzten Respekt entgegen brachten taten sich am Rande der Halle mehrere Portale auf. Hindurch schritten Velen und einige Abgesandte der Aldor und Seher.

Velen dankte uns für unser Opfer und die Leistung die wir an diesem Tag vollbracht hatten. Dann wandte er sich dem Brunnen selbst zu. „Der Brunnen leidet noch immer unter der Verderbnis der Legion.“ Dann verlangte er das der verdorbene Kristall von M’uru über dem Brunnen platziert werden sollte. Er Sprach noch eine für mich mittlerweile unbedeutende Rede darüber das unsere Opfer nicht umsonst waren, das M’uru wusste was auf ihn zu kommen würde. Das er den Blutelfen vergeben würde. Dann begann er mit der Reinigung des Brunnens und des Kristalles. Eine Welle arkaner Magie entströmte dem Brunnen und tauchte alles in Heiliges Licht. Wunden und schwere Verletzungen heilten augenblicklich, auch Krags Arm schien durch das Licht zu wachsen. Viele der anwesenden Blutelfen brachen weinend zusammen.

Viel passierte noch an diesem Tag. Reden wurden gehalten,  feiern gefeiert. All das Interessierte mich nicht. Die Legion würde nicht aufgeben. Und es gibt noch genug Dämonen und andere Spießgesellen denen der Gar ausgemacht werden musste. Aber erst einmal wollte ich meine Beute innerhalb der Diebesgilde zur Schau stellen, ein weiteres Symbol der Macht einfordern und mich dann Irgendwo wo es Warm war, vielleicht zurück nach Tanaris, niederlassen und erst einmal Kraft tanken. Krag der als einzig anderer Schurke auch überlebt hatte war mehr als bereit mich zu begleiten. Freundschaft unter Schurken war selten, meistens blieb jeder für sich. Doch dieser Kampf hatte zwei Feinde zu Freunde werden lassen. Ich lernte auf der Reise etwas Trollisch unter anderem auch wie man seinen Namen richtig aussprach, nämlich Kraghan Schattenpirscher.

World of Warcraft – a stealth Quest – Prolog

Ich könnte jetzt Lügen und sagen das mein Leben wie das vieler anderer Goblins verlaufen ist. Aufgewachsen in Kezan und so. Aber meine Geschichte beginnt anders.  Sie beginnt, während des Zweiten Krieges zwischen der Allianz und der Horde, als Gnom!

Als kleiner Heimatloser Gnom der in den dunklen Gassen von Iron Forge aufgewachsen ist. Ohne richtige Familie, ohne Interesse an den belangen der anderen Gnome. Kaum größer als eine Hausratte war ich, als ich damals mein Handwerk erlernte. Taschendiebstahl war relativ einfach wenn man kaum größer als ein Zwergenschuh war. Der dritte Krieg zwang mich jedoch raus aus Iron Forge. Auch wenn ich Gnomeregan nie als Heimat angesehen hatte, so war es doch die Pflicht eines jeden Gnomes gegen die Troggs zu helfen. Wie die Geschichte ausging steht in Geschichtsbüchern. Wir hatten verloren, weil wir Verraten wurden.

Und hier in Anvilmar beginnt nun meine eigentlich Reise. Mein Talent blieb der Gilde der Assassinen nicht verborgen. Und so wurde ich durch einige fähige Zwerge im Umgang mit Giften und Dolchen unterrichtet. Für mich waren es jedenfalls Dolche, auch wenn die anwesenden Menschen sie als Brotmesser bezeichneten. Wenn dir ein 90 Zentimeter großer Gnome erst deine Eier zertrümmert und dir dann sein Brotmesser an die Kehle setzt, ist es dann plötzlich nicht mehr so witzig.

Ich werde hier auch nicht nochmal die gesamte Geschichte der Allianz wiedergeben, die wurde sowieso schon oft genug nieder geschrieben und jedesmal wurde sie heroischer. Daher könnt ihr vergessen das ich großartig auf diese ganzen Politischen Ereignisse eingehe, hier geht es eigentlich nur um meine Geschichte. Wie ich vom mittellosen Taschendieb zum Commander der Horde wurde, Ja ihr habt richtig gelesen Commander der Horde, denn die Geschichte wie ich zum Goblin wurde, wie ich Half die mächtigsten Wesen in ganz Azeroth und Draenor zu besiegen, wie ich Ruhm und Reichtum erlangte, ist es die ich euch Erzählen werde. Ok das mit dem Reichtum stimmt nicht so ganz.

Aber beginnen wir mit den Ereignissen nach dem 3 Krieg. Brennende Legion zurückgeschlagen. Mittel und Heimatlos von der SI:7 aufgegabelt und zum Assassine Ausgebildet. Ich war mehr ein Laufbursche, Klein und Flink. Also machte ich was man mir auftrug. Am liebsten waren mir die Aufträge die aus Dun Morogh raus führten. Tanaris, Stormwind oder Westfall, Hauptsache raus aus der Kälte. Gnome wurden überall gebraucht, ob unserer Mechanischen Erfindungen oder zur Belustigung von Tauren die meinten wir währen Fußbälle oder Wurfgeschosse. Aber am liebsten war mir Tanaris es war Warm, Trocken und alle Nase lang gabs Schlägereien zwischen Horde und Allianz in Gadgetzan. Leider gab es hier in Gadgetzan auch immer wieder Unfälle. Teleporter Unfälle. Eine Gnomischen Erfindungen, Ich selbst tüftelte gerne und ausgiebig mit Fallen und Sprengstoff aber Teleportation, dass war ein völlig anderes Kaliber. Gnomen Magier waren mir ja schon suspekt aber als sie es dann schaften das erste Wurmloch durch Technologie zu erschaffen. Wurde es erst richtig witzig in Gadgetzan. Wir wetten regelmäßig darauf. welcher Arme Tropf in Beutebucht sich hat nun wieder beschwafeln lassen in diese absurde Konstruktion zu steigen. Ich jedenfalls würde da nie und nimmer einsteigen! Der Letzte der aus Beutebucht „Ankam“, wurde auf Links gedreht,  300 Meter über der Arena, materialisiert. Er schrie noch „GRAGAGRGLLL!“ dann klatschte die fleischige Masse auf den Arenaboden. Mitten in den glorreichen Kampf zwischen irgendwelche Irren die mit Sarinexx kämpften! Sagen wir mal so. Sarinexx wurde an diesem Tag mehr als nur Satt.

Was ich hingegen hasste waren die Aufträge die in die Pestländer führten. man nennt sie so seit sie von den Untoten überrannt worden waren. Meine Erste Erfahrungen mit einem Lich konnte ich dann in Andorhal sammeln. Aber es war nur sowas wie ein Vorgeplänkel für das was in den folgenden Wochen auf mich drauf zu kommen sollte. Der Lich King hatte Kel’thuzad samt seiner Nekropole in die Östlichen Pestländer entsandt. Und ich hielt C’Tun schon für unmöglich. Aber das war ja nur ein teil eines alten Gottes. Wo ich heil Froh bin nicht dabei gewesen zu sein. Aber das hier die Pestländer, alleine der Geruch von Verwesung und der Allgegenwärtige Tod machen ein Wahnsinnig. ich soll irgend  so einen Allianz futzi finden der angeblich tot sei, Tirion oder so.  Es hat mich Wochen gekostet aber schließlich fand ich diesen angeblich toten Allianz Paladin.

Doch damit begann erst alles, ich weiß nicht was dieser Mensch in mir gesehen hat, aber ich wurde sein Laufbursche. Hier Auskuntschaften, dort jemanden meucheln. Ins Scharlachrote Kloster eindringen. Die Untoten waren überall, meistens waren wir in kleineren Grüppchen unterwegs. 3 bis 5 Leute. Einige lernte ich im Laufe der Zeit freunde zu nennen. Viele Vielen in den Unzähligen Konflikten. Meistens musste ich Irgendwelche Leute beschatten, Untote Töten und manchmal sogar die schlimmsten Dinge bewerkstelligen. Darrowshire ist so ein Moment den ich am liebsten nicht erlebt hätte. Die arme kleine Pamela, ich sollte sie mal wieder besuchen.

Aber nichts von alle dem konnte mich auf Stratholme und die Nekropole vorbereiten nicht mal die Grausamkeiten in Sholomance. Arthas hatte wirklich ganze Arbeit geleistet mit der Auslöschung von Stratholme. Ich sollte an dieser Stelle erwähnen das ich bis Heute schon so einige male gestorben bin. Dies schließt sogar einen Schwert stoß von Frostmourne mit ein. Aber anscheint hat das LICHT noch so einiges mit mir vor. Das ich nach all dem noch immer am Leben bin grenz an ein Wunder. Auch wenn das Leben manchmal echt gemein zu mir war. Wie die Tatsache das ich irgendwann vor wer weiß wie vielen Monaten als Goblin in Gadgetzan zu mir kam. Aber soweit sind wir noch nicht, erst muss der Lich King zurückgedrängt werden. Und wenn das nicht schon schwer genug gewesen währe, so wollte die Horde auch ihr Stück vom Nekropolenkuchen, Auf der einen Seite schlachtet man die Untoten Horden und auf der anderen Seite weicht man verdammten Tauren die mit Baumstämmen nach einem schlagen aus. Nur um sich dann den gefahren und Abnormitäten in der Nekropole zu stellen.

Der Kampf dauerte Wochen und nur unter größten Anstrengungen gelang es der Allianz und der Horde gemeinsam Kel’thuzad zurückzudrängen, er floh samt Nekropole zurück nach Northrend. Was für uns erstmal unerreichbar war. Interne Konflikte und verdammte Machtspielchen waren wichtiger als die ständige Bedrohung durch die Untoten des Lich Kings. Und so bekämpfte ich Jungle Trolle in Stranglethorn für die Zandalari, Oger und Dämonen in Dire Maul für die Shen’dralar. Tötete unzählige schwarze Drachen. bis zu dem Tag als mir mitten in Elwin Forest eine blaue Gestalt mit hufen gegenüber stand. Ich wusste von dem Ort von dem die Orks kamen, Er stellte sich mir als Draenei vor. Ich kannte diesen Namen von Erzählungen von einigen Zwergen in Iron Forge die während des Zweiten Krieges das glück hatten von Dreanor zurückgekommen zu sein. Ein Draenei auf Azeroth war etwas seltsames, etwas neues. Sie tauchten zuerst in Stormwind auf, sie kamen mit einem Haufen von Elfen. Sie waren in sowas wie einem Raumschiff auf der Flucht vor der Legion hier auf Azeroth abgestürzt. Schamanen, Priester, Paladine, Krieger, Magier und ja sogar Hexenmeister wurden zu einer gewaltigen Streitmacht geformt. Das Dunkle Portal war von Kazzak einem Dämonenlord erneut geöffnet worden. Und nun strömten Rote Orks zusammen mit Dämonen aus dem Portal. Die Schlacht tobte Tage, doch schließlich gelang es uns die Dämonenhorden durch das Portal zurückzudrängen. Natürlich mussten wir ihnen in das völlig zerstörte Draenor folgen. Das von allen jetzt nur noch Outland genannt wurde. Es war die Hölle sag ich euch, das man dort noch immer Leben vorfand verwundert mich selbst noch heute. Aber anscheint hatte soviel Landmasse die Verwüstungen durch die Orks überlebt so das sich der Planet durch die Explosionen nicht vollständig aufgelöst hat.

Sogar Khadgar war noch am Leben, er schloss das Portal einst, um Azeroth vor der Zerstörung zu bewahren. Die Feldzüge der Allianz dauerten Wochen. Einige Sogar Monate. Outland war gefährlich und auch in der Heimat blieb die Zeit nicht stehen. Während wir gegen Blutelfen und Dämonen kämpften um Illidan zur Strecke zu bringen, machte sich der ach so feine Lich King Arthas persönlich auf den Weg von Northrend aus um Lorderon und Kalimdor zu überrennen.  Aber vorher muss ich vom Sonnenbrunnen berichten. Und meiner ersten größeren Rolle im Konflikt zwischen Allianz und Horde.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Friedlichkeit

Mit Elias zu spielen, dabei zuzusehen wie er seine ersten Schritte macht, wie er mit reden beginnt, mit Luzie spielt, wie er lacht und sich freut. Ich bin glücklich aber auch besorgt, es wird nicht ewig so bleiben. Irgendwann entdeckt uns hier oben irgendwer, Und ob Sergej und seine Männer uns alle auf dauer beschützen können, wage ich zu bezweifeln. Er, Kolja, und seine Männer betrieben zwar noch immer, ihre all morgendlichen Übungen, aber mit der Zeit werden auch diese Routinen ihnen sinnlos vorkommen. Es ist einfach zu Friedlich hier.

Es ist hier sogar so sicher genug, so das ich hin und wieder durch Chernarus wandern kann, ohne mir direkt Sorgen machen zu müssen. Durch einige Reisende erfuhr ich das es zurzeit in Vybor ziemlich gefährlich sei, einige Banditengruppen versuchten die Stadt an sich zu reißen. Ich mied Vybor vorerst, obwohl es eigentlich der derzeit beste Ort zum Tauschhandel war, denn nach und nach kommen die Kinder zur Welt. Was bedeutet wir brauchen mehr Kleidung, mehr Nahrung, Mehr Werkzeug und vor allem, sollte die Siedlung sicher gemacht werden. Zäune, Barrikaden und Stacheldraht, was bedeutet das wir Unterwegs sein müssen. Berezino, Kolja und ich wählten diesen Ort um an die benötigten Materialien zu kommen. Während er in ruhe die Stadt auskundschaftet, fing ich an die ersten Sachen an einem Ort zusammen zu tragen. Die Läufer werden aggressiver, sie scheinen zu Hungern. Vielleicht hat sich das mit ihnen in 1 bis 2 Jahren.

Kurz nachdem wir wieder Zuhause ankamen, machten wir uns daran die ersten Verteidigungsanlagen zu errichten. Die Abende waren mild und warm Mareike schmiegt sich an mich, ich spüre ihren Atem in meinem Nacken, beobachte wie sich langsam ihre Brüste hoben und senkten. Alles schien so friedlich, alles wirkte wie in einem dieser Kitsch Romanen, die Welt könnte stehen bleiben und ich würde es nicht merken. Wir lagen gemütlich auf der Veranda, während der Tag dem Abend wich. Luzie und Elias spielten fange im Hof. Diese Abendliche Idylle wurde durch Waffen feuer, Geschrei und Grunzlaute, förmlich in der Luft zerrissen.

Wir hatten sie nicht bemerkt, sie weder gehört, noch gesehen. Erst als die ersten Schüsse vielen begriffen wir was vor sich ging. Eine Gruppe Banditen, sie hatten die Läufer benutzt um uns abzulenken. Es war brutal, kurz und blutig. Ich eilte, während Sergejs Männer ihr bestes gaben, mit Annette, Mareike und Kindern zur Herberge. Durch die Felsen und die abhänge waren sie leicht zu verteidigen. Wir taten unser bestes. Die Läufer stellten kein Problem da, aber die Banditen. Ihre Bewaffnung und ihr vorgehen wahren ein Problem. Sergejs Männer fielen wie Papierfiguren, nur er und Kolja waren noch am Leben.

Diese Welt hat nun ein paar Waisenkinder mehr, ich kann mich nicht mehr an alles erinnern. Aber nach einer Weile überrannten Sie Kolja und Sergej, beide starben bei dem Versuch Sie mit Granaten aufzuhalten. Was aus Mareike wurden konnte ich nicht herausfinden, Annette überlebte nur weil sie sich mit den Kindern im Keller verschanzt hatte. Nach ihrer Aussage hatten Sie Mareike verschleppt. Meine Frau war in den Händen von irgendwelchen abartigen Bestien, irgendwo in Chernarus und ich lag mit mehreren Bauchschüssen im für mehr als eine Woche im Bett. Annette kümmerte währenddessen um die Kinder. 7 Kinder, Elias, Luzie, und 5 Neugeborene zwischen wenigen Wochen und ein paar Monaten Alt, es wird Hart, Sehr sehr hart. Annette und ich, wir haben nach meiner Genesung für alle Gräber ausgehoben und sie Anständig beerdigt. Sie wird bei den Kindern bleiben während ich mich auf die Suche nach Mareike machen werde.

Ich werde Mareike finden und Ihre Entführer bestrafen, Ich werde diese Schweine Finden und einem nach dem anderen schön fein säuberlich erst die Haut abziehen und sie dann Lebendig filetieren.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: auf Fischzug

Ich schätze die Gesellschaft von Sergej, Kolja und den anderen es zeigt mir das es in dieser Welt doch noch nicht alles verloren ist. Während die Frauen sich zusammen auf die Geburten vorbereiten. Kinder, mehr Kinder, wie ich schon damals feststellte ist es vollständig abstrus in so ein Chaos, Kinder in die Welt zusetzen. Aber der Natur ist das was uns Menschen widerfahren ist ja egal, sie macht einfach weiter mit ihrem Programm, neues Leben schaffen und das alte abtöten.

Zeitreisen, ich muss wenn ich diese Schallplatte in der Hand halte immer an Zeitreisen denken. Während The Power of Love läuft erzähle ich Luzie von den Abenteuern von Marty McFly der in das Jahr 1955 zurückreiste um die Geschichte zu ändern und wie er zusammen mit Doc Brown die Zukunft rettet. Sie hängt förmlich an meinen Lippen, ich muss ihr sogar aus Holz einen Delorean schnitzen, und die fliegende Eisenbahn. Während ich den fertigen Holzwagen bewundere, fallen mir die Worte von Doc ein, wie er Marty ihren Plan erzählt, Den Delorean auf 88 Meilen Pro Stunde zu beschleunigen.

Luzie ist glücklich darüber das Sie bald noch mehr kleine Menschen zu spielen bekommen wird. Es war recht schwer für Sie bisher, neben Elias die einzige kleine Person zu sein. Niemanden zum Spielen und immer nur Erwachsene um sich zu haben. Sie ist das einzige Kind was ich überhaupt bisher in meinen Reisen durch Chernarus gesehen habe. Ich muss an Deutschland denken, daran wie ich von dort hierher gelangt war. Daran wie es einen verändert wenn man zum ersten mal sieht wie einem Menschen das Leben entweicht, daran wie die Augen plötzlich blind werden.

Mareike reist mich aus meinen Gedanken. Kolja will an die Küste, er will Angeln und Fragt ob du mit willst. Wir waren vor 2 Wochen erst an der Küste gewesen. Aber es schien als wolle er jede Gelegenheit nutzen um nicht Zuhause sein zu müssen. Mareike verstand sein Fluchtverhalten und ich war Froh das Sie selbst nicht so war während ihrer Schwangerschaft mit Elias. Natascha konnte wirklich unausstehlich sein, die Schwangerschaft setzte ihr mehr zu als den anderen Frauen, sie kommandierte Kolja die gesamte Zeit rum, Weinte ohne Grund und war auch sonst unausstehlich. Kolja beteuerte das Sie vor der Schwangerschaft anders war.

Wir wollten mit dem Laster runter nach Komarovo, eventuell ein zwei Abstecher in die kleineren Dörfer um noch Sachen aufzusammeln. Die fahrt war ruhig. Kolja schwieg die meiste Zeit und so konnte ich in ruhe in der Bibel lesen. Ich las in letzter Zeit ziemlich oft in ihr, was nach den Gebrauchs-spuren zu Urteilen, Sie nicht mehr lange halten dürfte. Ich werde wohl eine neue brauchen. Kolja meinte das er das Buch ablehne, zuviel Unsinn aus seiner Sicht. Ich kommentiere seine Bemerkung nicht, es muss jeder für sich selbst festlegen ob und an welchen Gott er glaubt. Vor der Apokalypse war ich selbst und bin es eigentlich auch noch, ein Pastafari. Ich lese eigentlich nur in der Bibel um zu verstehen wie der Glaube überhaupt funktioniert. Wie er es geschafft hatte über 2000 Jahre hinweg die Menschheit zu manipulieren.

Wir hatten eine tolle Zeit am Strand. Kolja fing sogar ein paar Fische. Kurze Zeit später machten wir uns mit dem Laster von Komarovo auf nach Kamenka, Kolja wollte noch in die alte Militär Basis bei Pavlovo. Auf halber Strecke kamen wir an der Gefängnis Insel vorbei. Ich erinnerte mich an Dimitri, ob er wohl noch immer auf der Insel war? Wir hielten und Kolja erklärte sich Einverstanden beim Laster zu warten. Es hatte noch immer niemand die Boote repariert, also hieß es wieder schwimmen. Als wenn der Regen nicht schon ausreichen würde, Ich hasse Wasser, es ist kalt, es ist Nass und man friert sich die Eier ab.

Während ich an Land schwimme begrüßen mich 4 Gewehrläufe, freundlich bleiben war die Devise. Ich wollte weiterleben. Ausgeraubt zu werden damit konnte ich leben, aber zu sterben lag mir nicht im Sinn. Vor allem nicht frierend und völlig durchnässt. Sie bedeuteten mir mich ruhig zu verhalten und zu Kooperieren dann würde mir nichts geschehen. Sie führten mich in eins der Gebäude und steckte mich in eine Zelle. Während Sie mich fragten, Wer ich wäre und was ich auf der Insel wollte, sorgte einer von ihnen für ein Feuer an dem ich mich aufwärmen konnte.

Nach einer halben Stunden in der Zelle durfte ich dann auch ohne Aufsicht die Insel erkunden. Das Gefängnis war groß, leider fand ich nirgends etwas brauchbares, wenn ich aber hundert Menschen fesseln wollte so währe ich mit all den Handschellen gut versorgt. Keiner der Anwesenden Sicherheitskräfte kannte einen Dimitri. Und wenn mein Gedächtnis auch nur etwas besser wäre und sie nicht alle voll vermummt rum laufen würden, könnte man sich einige der Gesichter einprägen, so sind sie für mich ein Namenloser Haufen Ex-Militär. Ich wurde von einem der Soldaten dann auf meinen Weg zurück von der Insel begleitet, wir unterhielten uns kurz darüber was in Chernarus so los ist und verabschiedeten uns dann. Kolja grinste während er ein Feuer anzündete, denn er hatte wiedermal glück beim Angeln gehabt.

Wir fuhren zur Militärbasis, Waffen fanden wir keine, aber dafür konnte ich eine neue Weste ergattern, Kolja fand noch Munition, er hatte mehr Ahnung davon als ich. In einer der Barracken entdeckten wir zu unserer Überraschung noch eine sehr gut erhaltene 1911 mit Schalldämpfer und Pistolen Taschenlampe Aufsatz. Nur ein Magazin dafür war nicht aufzutreiben. Alles in allem war es ein guter Fischzug. Und so machten wir uns auf über Vybor zurück nach Stary Yar. Ich wollte noch sehen ob es in Vybor mittlerweile besser geworden ist. Und eventuell mit Sepp um ein 1911 Magazin handeln. Statt Sepp fanden wir einen Aushang der eine Bürgerversammlung ankündigte. Es klang interessant, eine neue Vereinigung wollte etwas anders machen und all den Banditen da draußen die Stirn bieten. Kolja scherzte darüber das es eine hirnrissige Idee währe, ein friedliche Vereinigung zu gründen. Da währe man sofort ein gefundenes fressen für all den Abschaum.

Ich blieb in Vybor, während Kolja, sich mit den gesammelten Sachen, nach Hause auf machte. Ich wollte mir diese Versammlung unbedingt ansehen und mir anhören um was es dort genau ging. Zu meiner Überraschung waren am folgenden Tag ziemlich viele Menschen in Vybor, für meinen Geschmack etwas zu viel es blieb aber friedlich, anscheint wollten alle Wissen worum es ging. Während wir warteten, wurden Geschichten ausgetauscht, gehandelt, gescherzt, und das ein oder andere Bier vernichtet. Es war herrlich endlich genug Informationen, welche Fraktionen sich gebildet hatten, wo man mit Banditen übergriffen zu rechnen hatte. welche militärischen Organisationen noch existierten, nur Sepp und mein 1911 Magazin waren nicht aufzutreiben.

Der Sprecher der CBB wie sie sich nannten, stellte sich, auf einem Vordach stehend, uns allen vor, leider Verstand ich seinen Namen nicht. Aber offensichtlich kam er nicht aus Chernarus, jedenfalls klang er Ausländisch und war zudem ein Schwarzer. Was er sagte klang alles vernünftig, Schutz der schwachen, gegenseitiger Respekt, Wahlen usw. Mich machte bei alldem was so von sich gab nur eine einzige Sache wirklich sorgen. Während der gesamten Versammlung war nicht eine Frau zugegen. Generell hatte ich bis auf Maria die offensichtlich Geisteskrank war, bis dato nur Mareike und die Frauen von Sergejs Trupp in Chernarus ausmachen können. Ich wusste von einigen Reisenden das es ein Ehepaar mit dem Namen Eli und Lorea Bromberg gab, die durch Chernarus zogen, aber ansonsten gab es nur Gerüchte über weiter Frauen. Es war also ziemlich offensichtlich das bei der Anzahl an Männern, die sich hier versammelt hatten, auch einige darunter waren die eventuell seit Jahren keine Frau zu Gesicht bekommen hatten. Ich fragte ihn wie er denn Gedenke das Frauen geschützt werden würden vor eventuellen Übergriffen. Er verwies auf eine Bürgerwehr. Die sich erst noch gründen würde. Es war mir im Grunde alles zu schwammig. So Verlies ich die Versammlung, es überzeugte mich nicht, ich würde nur ungerne Mareike und Luzie dieser Gefahr aussetzen.

Während ich mich von Vybor zu Fuß aufmachte, zurück nach Hause zu kommen, begegnete ich bei Kabanino einem weiteren Reisenden. Er kam mir bekannt vor, aber mein Personengedächtnis ist echt nicht das beste, ich wusste das ich den Namen Bone schon einmal gehört hatte. Kann sein das ich ihm eventuell schon mal begegnet war, aber genau erinnern konnte ich mich nicht. Er war ziemlich Hilflos, kam aus Elektro und wollte bei Vybor zum Flughafen, er hatte die Reisedauer unterschätzt, war ziemlich durstig und kroch Barfuß dahin. Er hatte die Falschen schuhe ausgewählt für seine reise, Wer unternimmt auch in Lederschuhen so ein Gewaltmarsch. Ich half ihm, mit 1 Dose Spagetti, 2 Spite Lemon Lime und einem Bier, wieder zu kräften, Ich hatte aus Vybor noch ein extra Jacke dabei. Die er dankend Annahm, da seine Sachen ziemlich zerschunden aussahen. Und die Jacke die er trug nicht gerade so aussah als würde sie noch wärme spenden oder das Wasser abhalten. Ich fand in Kabanino ein paar Sportschuhe, die ihm zu passen schienen. Er bedankte sich für meine Freundlichkeit in dem er den Inhalt seines Rucksacks auf die Strasse entleerte.

Und als wenn Gott unsere Schicksale zusammengeführt hätte, purzelte aus seinem Rucksack auch ein Magazin für eine 1911. Ich hatte ganz Vybor auf den Kopf gestellt, mit zich Personen gesprochen, ja ich versucht sogar mit dem Offensichtlich verrückten Jeffrey ins Gespräche zu kommen, ich hatte mir sein ganzes Geseier von wegen Schöpfer und er währe erleuchtet angetan, um eventuell an sein 1911 Magazin zu kommen. Alles was er Erzählte klang für mich als wolle er mir Waschmittel verkaufen. Und hier irgendwo im nirgendwo, durch puren Zufall treffe ich auf eine freundlich Person, die meine Hilfe wirklich dringend braucht, und bekomme zum dank ein 1911 Magazin. Der Tag war perfekt. 20 Minuten nachdem Bone und ich uns verabschiedeten, griff mich so ein verdammter Läufer an und zerfetzte mir die Weste, Sie war ruiniert. Wie gewonnen so zerronnen, sagt man da doch. Und als wenn das nicht genug gewesen währe, regnete es durchgehend bis Stary Yar. Gott hat wirklich einen echt miesen Humor.

Als ich Zuhause ankam erinnerte ich mich wieder woher ich den Namen Bone kannte, Star Trek, es war der Englische Spitzname von Dr. Leonard McCoy, der in der deutschen Übersetzung zu Pille wurde.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Waffenbrüder

Die letzten paar Tage waren sehr anstregend, sowohl für mich als auch für meine Familie. Es macht schon einen Unterschied ob man 4 Personen oder 16 Personen versorgt und beherbergt. Sergej hatte seinen Männern, er machte da keinen Unterschied ob sie nun, wie er es ausdrückte, Грудки hatten oder nicht. Es waren seine Männer. 5 Frauen und 7 Männer um es genau zu sagen. Annette entpuppte sich beim Übersetzen, von dem was Sergej, mit seinem recht markanten Russisch, von sich gab, als äußerst hilfreich. Er sprach sie grundsätzlich mit моим ангелом смерти oder Анхель an, Annette grinste jedesmal. Es schien sogar so, als währen alle 12 Paare. Sergej kommentierte meine Beobachtung entsprechend, Er griff sich Annette und küsste sie.

Sex ist besser für Moral von allen, so besser, wir Vertrauen Blind! Wir gemacht versprechen untereinander, aufpassen auf Gruppe. Anfangs schwer aber Zeit gezeigt, in Paare mit Liebe wir wie ein Mann Armee. Sergej versuchte sein bestes um es mir in Deutsch zu erklären. Während er weiter auf russisch über die Vorzüge von Annette schwärmte und mir immer wieder verdeutlichte was für ein Glück ich doch mit Mareike hätte, fragte er mich aus heiterem Himmel wie es um meine Erfahrung mit Waffen stand. Ich konnte Jagen und Läufer töten und auf Kurze Distanz sogar Menschen aber ein Training hatte ich nie. Anton war darin damals selbst nicht der beste.

So übten wir fast den gesamten Vormittag, erst mit einer M4A1 und dann nochmal mit einer ziemlich abgenutzten Mosin. Ich traf fast die gesamte Zeit den Himmel oder die Steine der Klippe. Die Dosen jedoch blieben, bis auf wenige Streifschüsse, unversehrt. Sergej meinte das Militärwaffen wohl wirklich nichts für mich sind. Um ihn zu zeigen das ich doch etwas Treffen könnte, griff zum Repeater und beförderte die Dosen über die Klippen. Sergej scherzt ein wenig Du Jagdmann, treffen Tier, nehmen aus, das dein können, du nix Soldat. Er hatte recht. Ich konnte hervorragend Jagen, aber wenn es darum ging etwas anderes als Pistolen oder Jagd Gewähre zu benutzen, war ich hilflos wie ein Baby. Du können beschützen Familie, is wichtig, überlassen Kampf gegen Viecher uns. Mareike verbat Sergej und seinen Männern, das ich mit ihnen Wodka oder sonstigen Alkohol trank, sie konnte da ziemlich energisch sein und ich fügte mich dieser Anweisung. Sehr zum Verdruss von Sergej aber auch er wurde von ihr, wie man so schön sagt, auf die richtige Größe zurecht gestutzt. Überhaupt schien es so als hätten Annette und Mareike zusammen das Zepter übernommen.

So verging ein halber Monat, ich brachte Sergej das Jagen und Ausnehmen von Tieren bei und er mir den Umgang mit automatischen Waffen. Wir hatten sogar zusammen das Dorf die Strasse rauf von allen Läufern beseitigt. Einige der Häuser boten sich dadurch als Dauerhafte bleibe für Sergej und seine Männer an. So konnten wir sie jedenfalls von unserer Haustür weg bekommen und wieder etwas ruhe und Normalität einführen in unser Haus. Sergej schien sogar davon angetan eine dauerhafte Operationsbasis einrichten zu können. Entweder das oder die Tatsache das offensichtlich 3 seiner Männer, darunter Annette, Schwanger waren. Das gab ihnen dann den letzten Funken um ihre dauerhafte Operationsbasis zu beziehen. Endlich Nachbarn zu haben ist schon etwas seltsames.

Normalität, Mareike, hier herrscht so etwas wie Normalität, Spürst du das? Wir lagen gemeinsam, in eine Decke gewickelt, auf einer Couch, die wir zusammen mit anderen Sitzgelegenheiten in den Hof gestellt hatten. Und beobachteten den Sonnenuntergang. Du räumst im Vorgarten auf und wirst dich darum kümmern die Schäden, die unsere neuen Nachbarn an unserem Hof angerichtet haben, zu beseitigen. Und keine wiederrede sonst dürfen deine Hände mit sich selbst spielen. Sie legte ihre Hände auf meine. Wir brauchen neue Sachen, für Luzie und Elias sie wachsen zu schnell. Ich zog sie weiter zu mir heran. Das heißt ich darf wieder los ziehen. Ihre Finger umschlossen die meinen. Ich hab jedesmal eine Todesangst wenn du fort gehst. Wir blieben noch eine Weile so liegen und währen wahrscheinlich sogar so eingeschlafen, hätte Luzie nicht in der Hoftür gestanden und nach Abendbrot verlangt. Sie hatte in den Letzten Wochen einen gewaltigen Satz gemacht. War nun einen halben Kopf größer. Wir führten eine Küchen Türrahmen Strichliste. Auch näherte sich der Tag an dem Sie zu uns kam. Und ich brauchte noch ein Geschenk für einen nun 6 Jährige. Vielleicht ein alter Schulranzen ein paar Blöcke zum malen und Bundstifte. Die Kreide hatte sie aufgebraucht, während sie die Felsen am Haus verschönerte.

Mareike schrieb wieder ein Liste, diesmal konnte ich unbesorgter sein. Sergej versprach mir das er und Annette auf Sie und die Kinder aufpassen werden. Er stellte mir Kolja einen recht jungen Mann zur Seite, er war einer der glücklichen neu Väter und es schien ihm nur Recht zu sein, etwas umher streifen zu können. Seine Gefährtin wie er erzählte war nämlich zu einem Hormonellen Monster mutiert, wenn sie nicht Weinte erledigte sie aller Hand Hausarbeiten, nur um dann mittendrin aufzuhören und den nächsten Heul Anfall zu bekommen. Ich sagte ihm das sich das legen würde, irgendwann. Er lächelte mild und war fest der Meinung das dies erst eintreten werde wenn sein Kind da währe.

So zogen wir los erst Richtung Svetlojarsk und dann die Küste entlang, Berenzino, Elektro, Cherno, wir schwammen bei Kamyshovo sogar rüber zur Insel, aber außer ein paar Ruinen war dort nichts. Und wenn nicht der verdammte Jeep, kurz vor Elektro, einfach gestorben währe, würden wir mit reichlich Sachen zurück kommen. So haben wir uns erstmal getrennt, Elektro ist groß vielleicht findet einer von uns beiden ja, Werkzeug um den Jeep wieder flott zu machen. Während ich an der Küste durch die Industrie Anlagen streife, fällt mir in der Ferne ein Mann auf der mit einer Axt in der Hand sich gerade einen Läufer vom Hals hält. Ich wollte gerade die frisch gefundene Blaze 95 Double Rifle durchladen als er den Läufer endlich niederstreckte. Leider verlor ich ihn daraufhin aus den Augen. Kurze Zeit später traf ich in einem Bürogebäude auf Bone, so stellte er sich mir jedenfalls vor. Wir Unterhielten uns kurz, er suchte einen Willie. Gekleidet war Bone in ziemlich zerschundenden Sachen.

Kurz darauf trafen Kolja und ich wieder am Jeep ein. Klebeband und sanfte Schläge ließen den Motor wieder anspringen. Da wir das meiste hatten, Schultasche und Sachen, und wir eigentlich nur noch um Vybor nochmal auf Wild Jagd gehen wollten, beschlossen wir unser Glück nicht zu fordern und steuerten den Jeep zurück in unser Dorf. Kolja konnte sich während der gesamten fahrt nicht an den gedanken gewöhnen vater zu werden. Er war sein ganzes Leben lang nur Militärisch erzogen worden. Er wusste vom Vater sein rein gar nichts. Glaubst du Sergej geht es da besser? Kolja lachte und verneinte meine Frage.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Erinnerungen

Ich wünschte ich hätte Brot und Wein, dann wäre dieser Abend mit Mareike noch ein klein wenig Runder als er jetzt schon ist. Die Kinder schlafen, vor allem Elias schläft endlich durch. Der Plattenspieler läuft und spielt leichte Klänge.

Bitte, bitte,
Bitte, bitte

Ich habe ein Geschenk für Dich.
Ich liebe Dich. Ich schenk‘ Dir mich.
Frag mich nicht, Du weißt warum.
Ab heut‘ bin ich Dein Eigentum.

Du tust mir weh Was will ich mehr?
Ich bin Dein Diener, Du der Herr.
Ab heut‘ gehör‘ ich Dir allein.

Bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich,
lass mich Dein Sklave sein.

Was immer Du befiehlst – ich tu’s.
Ich küss‘ die Spitze deines Schuhs.
Und wenn Du mir die Knute gibst –
weiß ich, dass auch Du mich liebst.

Ich bin nicht mehr zu retten.
Peitsch mich aus, leg mich in Ketten.
Ab heut‘ gehör‘ ich Dir allein.

Bitte, bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich,
Bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich

Bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich
Bitte, bitte, lass mich,
lass mich Dein Sklave sein.

Was Du willst, wann du willst,
wo Du willst und wie Du willst

Lass mich Dein Sklave sein!

Wir sitzen beide vor dem Kamin auf einer Decke und singen mit. Es ist schön die Musik seiner Kindheit wieder zu hören. Filme wären toll, jetzt eine schöne romantische Geschichte. sie sieht mich mit ihren Smaragd grünen Augen an. Während sie eine etwas ruhigere Platte auflegt, sie unterbricht dadurch ausgerechnet Geschwisterliebe, aber Sei es drum, suche ich nach „Die Zeitmaschine von H. G. Wells.“ im Regal. Während ich daraus Vorlas, machte sie es sich gemütlich, Ihr Kopf in meinem Schoss, ihre Hände strichen über meine Beine und ihr Atem ging etwas schwer.

Sie lies mich gerade einmal ein paar Seiten vorlesen, dann zog sie mir das Buch aus den Händen und legte es an den Rand. Ich könnte dir noch Stunden zuhören, aber ich glaube für Heute Abend habe ich genug Geschichten gehört. Ihr schlanker wohlgeformter Körper schob sich über denn meinen und unsere Blicke trafen sich. Diese Sachen stehen dir einfach, du wirkst wie ein Engel in Seide. Ein ausgesprochen Üppig bestückter Engel. Ihr lächeln umspannte ihr ganzes Gesicht. Oller Chameur! So wurde der Abend zu einer sehr wundervollen Nacht.

Ich kann nicht mehr. ihr in Schweiß gebadetes Gesicht funkelte im Schein des Feuers als währe es mit tausenden kleinen Diamanten besetzt. Was ist der Herr, macht er schon schlapp. meine Augen fixieren Sie. Fünf mal, auch die besten halten nicht ewig durch. Man könnte fast meinen Ihr Appetit sei unersättlich. Gönn mir eine kleine Pause. Während ich mich aufrappel um mir etwas Wasser zu holen, fällt plötzlich Scheinwerferlicht durch die Fenster. Mareike springt auf und wirft mir meine Hose zu, während sie selbst sich in die Decke wickelte.

Völlig außer Atem stehen wir beide an den Fenstern, ich den Repeater im Anschlag sie die Winchester von ihrem Opa unter Arm. Draußen vorm Haus stehen zwei Armee Jeeps und ein LKW. Wir können ungefähr 9 Menschen ausmachen. Die Scheinwerfer blenden einfach zu sehr um mehr zu erkennen. das Haus wurde mit Licht versorgt auch von außen, sie wussten also das es Bewohnt war. So vergingen vielleicht zwei, drei Minuten, wir erwarteten das Sie ins Haus stürmten. Aber an dessen stelle, Klopfte es einfach. Ein ziemlich groß gebauter Mann stand an der Eingangstür und Hämmerte dagegen. Не бойтесь, мы ищем только проживание. Mareike schüttelt mit dem Kopf und bedeutet mir mich ruhig zu verhalten. Sie winkelte das Fenster, an dem Sie stand, etwas an und antwortet ihm. Вы говорите по-немецки?

Es herrscht weiter eine unheimliche Stille und ich begreife das ich eigentlich, endlich richtig Russisch lernen sollte. Das Mareike und der Alte deutsch konnten war ein Glück für mich. Aber irgendwann musste ja eine Situation eintreten in der mein kaum vorhandenes Russisch mir im Weg stehen würde. Er bewegte sich ein paar Schritte von der Tür weg, und pfiff nach einem seiner Kameraden. Die beiden Unterhielten sich kurz dann lief der Kleinere wieder davon. Die Lichter der Fahrzeuge erloschen und durch die Außenbeleuchtung des Hauses konnte man nun endlich mehr erkennen als nur Umrisse. Sie waren alle bewaffnet und in voller Kampfausrüstung. Wir wollen nichts tuen. Wir suchen Lager für Nacht, wir gesehen Licht. Sein gebrochenes Deutsch war laut. Während er auf eine Antwort von uns wartet, gesellte sich eine schlanke hochgewachsene Person zu ihm. Im Schein der Außenbeleuchtung konnte man ihre Gesichtszüge deutlich erkennen. Mich traf fast augenblicklich der Schlag und ich fing an zu Zittern. Ich hatte Sie alle schon aufgegeben. Hielt Sie für Tot, so wie Jennifer, Dominik, und unsere Eltern. Das letzte was ich von ihr hörte vor dem Ausbruch war das sie es endlich zu den Kampffliegern geschafft hatte. Wie konnte Sie nun hier irgendwo in der Wildnis von Chernarus ausgerechnet vor meiner Haustür stehen. Und das auch noch lebendig. Der Mann wechselte ein paar Worte auf russisch mit ihr.

Noch bevor Sie zum sprechen ansetzen konnte, noch bevor Mareike reagieren konnte, öffnete ich einfach die Tür, ich lies den Repeater achtlos neben mich fallen, ich war wie in Trance, ich glaube ich sah einen Geist. Und ich glaube das selbe dachte Sie auch. Annette! Ich, schrie ihren Namen mehr als das ich ihn sagte. Mehr ging auch nicht, mir versagten die Beine, die Stimme und ich brach in Tränen aus. Da stand Sie in Fleisch und Blut vor mir, ein Mensch denn ich für tot hielt, tot wie unsere Eltern. Sie fand als erstes ihr Stimme wieder. Waffen Runter alle! man merkte ihr an das Sie die Worte förmlich heraus pressen musste. Drei Schritte vielleicht, vielleicht auch ein paar mehr, wahren es die uns noch vor weniger als 1 Sekunde getrennt hatten. Ich dachte du bist Tot, Bruder! Da war sie meine kleine Schwester. Das selbe dachte ich von dir!

Mareike stand wie angewurzelt in der Tür, während sich dieses für Sie äußerst Merkwürdige Spiel vor ihren Augen abspielten waren vielleicht gerade mal 2 Minuten vergangen. Sie hielt noch immer die Winchester in der Hand. Alles wirkte wie erstarrt, erst das weinen von Elias schien die Starre aller anwesenden zu lösen. Ich hatte meine Schwester wieder und Sie war nicht alleine, mit ihr waren es insgesamt 12 Personen. Alle Militär, während sie, ich und ihr Anführer nun heiterer Stimmung darüber berieten wie wir ihnen nun helfen konnten, versuchte Mareike unsere beiden Kinder wieder zum schlafen zu bewegen. Was ihr bei keinem von beiden gelang. So lies sie Elias bei mir und versuchte wenigstens Luzie davon abzuhalten zwischen den Soldaten nur im Nachthemd umher zu springen. Wir einigten uns darauf das die Männer erstmal draußen im Hof ihre Zelte aufschlagen konnten, während Sergej, Annette und ich uns zusammen mit Luzie und Mareike ins Haus begaben.

Annette und ich, wir beäugten uns wie zwei Raubkatzen. Wir hatten uns Jahre nicht gesehen, Sie ging sehr früh zum Militär, während ich gerade so meinen Zivi absolviert hatte. Uns trennte gerade mal 1 Minute. Und so wie die Minute uns trennte so trennten sich auch früh unsere Leben, trotz unserer Differenzen, unserer Geschwister Feindschaft in der Kindheit. Sie war meine Schwester, neben Mareike und den Kindern der einzige Rest meiner Familie. Mir vielen unsere beiden jüngeren Brüder ein. Namen von Onkel und Tanten, und anderen Verwandten, ich hatte das alles aufgrund der seelischen Schmerzen all die Jahre verdrängt. Und nun hatte ich ein kleinen Teil meiner Familie wieder. Während Sergej wieder zu seinen restlichen Männern in die Nacht raus ging, Mareike nach einer Tränenreichen Unterhaltung unsere Kinder wieder zu Bett brachte und dann selbst völlig erledigt zu Bett ging, blieben Annette und ich in der Küche, jeder ein Tasse mit Kaffee in der Hand. Wir erzählten uns noch Geschichten als die Sonne schon die ersten Strahlen durch die Fenster schickte.

Sie war mit einem Aufklärungsteam von Deutschland aus in die Sibirische Einöde unterwegs, zu Truppenübungen, gewesen als die Seuche die entlegenen Orte erreichte. Fast der gesamte Stützpunkt wurde damals ausradiert. Ursprünglich waren sie um die 40 Soldaten gewesen. Als alles zusammenbrach und ihre Befehle ausblieben, wurden die meisten zu abtrünnigen, nur dieser kleiner Trupp hielt sich noch an das was Sie einst gelernt hatten. Für eine gerechte Sache kämpfen. Und so waren Sie bis jetzt ständig unterwegs gewesen. Banditen lager ausheben, Untote töten, Unschuldige beschützen und retten. Sie erzählte das sie seit einer ganzen Weile schon in Chernarus einer besonders grausamen Bande von Kannibalen auf der Spur währen. Vor über einem Jahr hätten sie Sie beinahe unschädlich gemacht, dadurch das sie eine junge Mutter mit Kind entführten und als Lebensversicherung gegen einige Dorfbewohner benutzten konnten sie sich immer wieder dem Zugriff entziehen. Mir viel schlagartig wieder die Hütte ein. Sie verfolgten sie weiter und hätten sie im Herbst beinahe schnappen können, aber ein Dorfbewohner verriet sie an die Kannibalen und so konnten diese wieder fliehen. Sie fanden die Mutter tot auf von der Tochter aber keine spur. Ich folgte wortlos ihrer Schilderung. Ich nippte an der Kaffeetasse. Ihre Tochter schläft oben, und die Kannibalen kann ich dir zeigen, wenn du mit raus kommst. jetzt so bei Sonnenaufgang kann man Sie besonderst gut bewundern.

Wir standen beide an der Klippe, an der Mareike damals das Monster erst zu Brei schlug und dann erhängte. Da unten liegen sie und Ihr Anführer so schien es jedenfalls hängt hier keine 3 Meter unter uns und rottet vor sich hin. Ich schilderte ihr die wichtigsten Erlebnisse, von der Hochzeitsreise an bis zu dem Zeitpunkt wo die Kannibalen in unser Haus eingedrungen waren. Wir setzten uns draußen an einen der Tische legten beide die Köpfe in die Arme und beobachteten wie die Sonne langsame am Horizont empor stieg, Hörten wie die Vögel ihren morgengesang anstimmten und schliefen fast zeitgleich ein.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Seltsames Vybor

Die Sonne beendet meinen Schlaf. Ich bin gerädert und total Müde, Vybor ist Seltsam, die Geräusche der Nacht haben mich immer wieder aufschrecken lassen. Aber erstmal den Gaskocher ausgepackt und meine gute alte Blech Tasse mit Wasser gefüllt drauf. Nach wenigen Minuten blubbert es. Ein Löffel vom Kolumbianischen Kaffee in die Tasse. Während der Kaffee durchzieht, öffne ich eine Dose Bohnen und stelle sie so auf den Gaskocher. Ich werde wohl bald eine neue Gaskartusche brauchen. Langsam kommen meine Lebensgeister wieder zu mir. Ich lese ein wenig in der Bibel während ich die Bohnen und den Kaffee verzehre. Da Kaffee selten ist, drücke ich den Grund aus und lasse ihn auf der Fensterbank etwas antrocknen. Drei vier mal kann man das schon machen bevor der Geschmack vollständig verloren ist. Ich sollte auch nach Kaffee ausschau halten.

Die Morgenluft ist Frisch und Klar, keine störenden Geräusche von irgendwelchen Läufern, alles sieht Friedlich aus. Denn gesamten Morgen verbringe ich eigentlich damit Vybor gründlich Haus für Haus zu durchsuchen. Hier und da laufen vereinzelnd Überlebende durch die Straßen, ein kleiner Trupp von Vielleicht 5 Man läuft in Jogging Sachen die Hauptstraße auf und ab. Überlebende die Frühsport machen, so mitten in einer halb zerstörten Stadt. Während ich die, etwas außerhalb gelegene, Fabrik durchsuche, fallen mehrfach Schüsse. Im ersten Moment musste ich an Banditen denken. Ich brach meine Suche ab und kroch zurück zur Hauptstraße.

221100_screenshots_2015-02-24_00001

Durch das Fernglas bot sich mir ein seltsames Schauspiel. Im ersten Moment glaubte ich an einen Überfall und überlegte mir wie ich eventuell Helfen könnte. Aber als die am Boden liegenden Personen anfingen Liegestütze zu machen, wurde mir klar was die da vor der Polizeistation veranstalteten. Morgentraining mit Schuss Übungen. Vybor ist wirklich ein seltsamer Ort. Ich durchsuche noch die letzten Häuser in der Strasse und biege dann nach Pustoshka ab. In einem der Häuser die etwas weiter die Strasse runter stehen finde ich neben einem ziemlich verschlissenen Klavier endlich einen Plattenspieler. Er sieht in Ordnung aus, hat etwas Staub und Wasser abbekommen scheint aber ansonsten in einem recht guten Zustand zu sein. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt. Ich kann nach Hause zurück.

Während ich zum Laster gehe um die restlichen Sachen zu verstauen, fällt mir die AK auf meinem Rücken wieder ein. Kein Magazin, ich muss mich entscheiden. Weitersuchen oder doch einfach Weiter mit dem Waffen leben die wir haben. Ich entscheide mich für die dritte Variante, ich fahre erstmal nach Hause, in ein paar Wochen kann ich ja nochmal los ziehen. In Gedanken sehe ich schon wie Mareike die Sachen anprobiert und für mich ein kleines Tänzchen aufführt. Ich wünschte ich hätte eine Kamera um von Ihr, Ihren Brüsten und den Kindern Fotos zu haben. Der Laster tuckert friedvoll vor sich hin, der Tag wird zum Abend und der Abend zur Nacht. Die Straßen sind Leer und die Steigungen bereiten ihm nun noch mehr Schwierigkeiten so vollgeladen wie er ist. Ich komme die letzten Kilometer nur schleppend und sehr langsam voran. Meine Gedanken sind beim Plattenspieler und ich Singe leise vor mich hin und werde dabei immer lauter.

I’d sit alone and watch your light
my only friend through teenage nights
and everything i had to know
i heard it on my radio
radio.

Die Worte kommen wie von Selbst.
You gave them all those old time stars
through wars of worlds – invaded by mars
you made ‚em laugh – you made ‚em cry
you made us feel like we could fly.

So don’t become some background noise
a backdrop for the girls and boys
who just don’t know or just don’t care
and just complain when you’re not there
you had your time, you had the power
you’ve yet to have your finest hour
radio.

Beim Refrain kann ich mich nicht mehr zurückhalten und singe so Laut ich kann.
All we hear is radio ga ga
radio goo goo
radio ga ga
all we hear is radio ga ga
radio blah blah
radio waht’s new?
radio, someone still loves you!

We watch the shows – we watch the stars
on videos for hour and hours
we hardly need to use our ears
how music changes through the years.

Let’s hope you never leave old friend
like all good things on you we depend
so stick around cos we might miss you
when we grow tired of all this visual
you had your time, you had the power
you’ve yet to have your finest hour
radio.

Ich stelle den Motor ab, ich bin Zuhause, Mareike steht in der Tür mit Luzie an ihrer Seite und Elias im arm. Während ich Aussteige singe ich den Refrain aus voller Kehle.
All we hear is radio ga ga
radio goo goo
radio ga ga
all we hear is radio ga ga
radio goo goo
radio ga ga
all we hear is radio ga ga
radio blah blah
radio waht’s new?
radio, someone still loves you!

Als ich die Letzten Worte Singe, stehe ich vor ihr, Umarme, Küsse sie und kneif ihr in Ihren Schönen großen Hintern. Ich freue mich auf die Musik und die Warmen weichen Schenkel von Mareike. Luzie hilft mir die Kleinen Sachen ins Haus zu bringen. Denn speziellen Koffer trage ich selbst. Ich stelle ihn erstmal im Wohnzimmer ab um mit Luzie die restlichen Sachen rein zu bringen. Als ich rein Komme macht Mareike den Koffer gerade wieder zu. Interessant Ihre Augen fixieren mich. Ich werde dich Nacht wohl auf der Couch schlafen dürfen. Sie greift den Koffer und trägt ihn nach Oben. Ich kümmere mich währenddessen erstmal um Elias der in seinem Laufgitter mit ein paar Holzklötzen spielt.

Kurz Zeit später kommt sie wieder runter. Sie stellt sich vor mich. Du hast glück das es meine Größe ist. Zur Strafe machst du Abendbrot. Eigentlich bin ich Hundemüde aber ich gebe mich geschlagen, denn der Anblick ihrer Brüste die von einem Seiden BH umschlossen werden entschädigen die Strapazen.