Gaming – DayZ SA Tagebuch: Friedlichkeit

Mit Elias zu spielen, dabei zuzusehen wie er seine ersten Schritte macht, wie er mit reden beginnt, mit Luzie spielt, wie er lacht und sich freut. Ich bin glücklich aber auch besorgt, es wird nicht ewig so bleiben. Irgendwann entdeckt uns hier oben irgendwer, Und ob Sergej und seine Männer uns alle auf dauer beschützen können, wage ich zu bezweifeln. Er, Kolja, und seine Männer betrieben zwar noch immer, ihre all morgendlichen Übungen, aber mit der Zeit werden auch diese Routinen ihnen sinnlos vorkommen. Es ist einfach zu Friedlich hier.

Es ist hier sogar so sicher genug, so das ich hin und wieder durch Chernarus wandern kann, ohne mir direkt Sorgen machen zu müssen. Durch einige Reisende erfuhr ich das es zurzeit in Vybor ziemlich gefährlich sei, einige Banditengruppen versuchten die Stadt an sich zu reißen. Ich mied Vybor vorerst, obwohl es eigentlich der derzeit beste Ort zum Tauschhandel war, denn nach und nach kommen die Kinder zur Welt. Was bedeutet wir brauchen mehr Kleidung, mehr Nahrung, Mehr Werkzeug und vor allem, sollte die Siedlung sicher gemacht werden. Zäune, Barrikaden und Stacheldraht, was bedeutet das wir Unterwegs sein müssen. Berezino, Kolja und ich wählten diesen Ort um an die benötigten Materialien zu kommen. Während er in ruhe die Stadt auskundschaftet, fing ich an die ersten Sachen an einem Ort zusammen zu tragen. Die Läufer werden aggressiver, sie scheinen zu Hungern. Vielleicht hat sich das mit ihnen in 1 bis 2 Jahren.

Kurz nachdem wir wieder Zuhause ankamen, machten wir uns daran die ersten Verteidigungsanlagen zu errichten. Die Abende waren mild und warm Mareike schmiegt sich an mich, ich spüre ihren Atem in meinem Nacken, beobachte wie sich langsam ihre Brüste hoben und senkten. Alles schien so friedlich, alles wirkte wie in einem dieser Kitsch Romanen, die Welt könnte stehen bleiben und ich würde es nicht merken. Wir lagen gemütlich auf der Veranda, während der Tag dem Abend wich. Luzie und Elias spielten fange im Hof. Diese Abendliche Idylle wurde durch Waffen feuer, Geschrei und Grunzlaute, förmlich in der Luft zerrissen.

Wir hatten sie nicht bemerkt, sie weder gehört, noch gesehen. Erst als die ersten Schüsse vielen begriffen wir was vor sich ging. Eine Gruppe Banditen, sie hatten die Läufer benutzt um uns abzulenken. Es war brutal, kurz und blutig. Ich eilte, während Sergejs Männer ihr bestes gaben, mit Annette, Mareike und Kindern zur Herberge. Durch die Felsen und die abhänge waren sie leicht zu verteidigen. Wir taten unser bestes. Die Läufer stellten kein Problem da, aber die Banditen. Ihre Bewaffnung und ihr vorgehen wahren ein Problem. Sergejs Männer fielen wie Papierfiguren, nur er und Kolja waren noch am Leben.

Diese Welt hat nun ein paar Waisenkinder mehr, ich kann mich nicht mehr an alles erinnern. Aber nach einer Weile überrannten Sie Kolja und Sergej, beide starben bei dem Versuch Sie mit Granaten aufzuhalten. Was aus Mareike wurden konnte ich nicht herausfinden, Annette überlebte nur weil sie sich mit den Kindern im Keller verschanzt hatte. Nach ihrer Aussage hatten Sie Mareike verschleppt. Meine Frau war in den Händen von irgendwelchen abartigen Bestien, irgendwo in Chernarus und ich lag mit mehreren Bauchschüssen im für mehr als eine Woche im Bett. Annette kümmerte währenddessen um die Kinder. 7 Kinder, Elias, Luzie, und 5 Neugeborene zwischen wenigen Wochen und ein paar Monaten Alt, es wird Hart, Sehr sehr hart. Annette und ich, wir haben nach meiner Genesung für alle Gräber ausgehoben und sie Anständig beerdigt. Sie wird bei den Kindern bleiben während ich mich auf die Suche nach Mareike machen werde.

Ich werde Mareike finden und Ihre Entführer bestrafen, Ich werde diese Schweine Finden und einem nach dem anderen schön fein säuberlich erst die Haut abziehen und sie dann Lebendig filetieren.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: auf Fischzug

Ich schätze die Gesellschaft von Sergej, Kolja und den anderen es zeigt mir das es in dieser Welt doch noch nicht alles verloren ist. Während die Frauen sich zusammen auf die Geburten vorbereiten. Kinder, mehr Kinder, wie ich schon damals feststellte ist es vollständig abstrus in so ein Chaos, Kinder in die Welt zusetzen. Aber der Natur ist das was uns Menschen widerfahren ist ja egal, sie macht einfach weiter mit ihrem Programm, neues Leben schaffen und das alte abtöten.

Zeitreisen, ich muss wenn ich diese Schallplatte in der Hand halte immer an Zeitreisen denken. Während The Power of Love läuft erzähle ich Luzie von den Abenteuern von Marty McFly der in das Jahr 1955 zurückreiste um die Geschichte zu ändern und wie er zusammen mit Doc Brown die Zukunft rettet. Sie hängt förmlich an meinen Lippen, ich muss ihr sogar aus Holz einen Delorean schnitzen, und die fliegende Eisenbahn. Während ich den fertigen Holzwagen bewundere, fallen mir die Worte von Doc ein, wie er Marty ihren Plan erzählt, Den Delorean auf 88 Meilen Pro Stunde zu beschleunigen.

Luzie ist glücklich darüber das Sie bald noch mehr kleine Menschen zu spielen bekommen wird. Es war recht schwer für Sie bisher, neben Elias die einzige kleine Person zu sein. Niemanden zum Spielen und immer nur Erwachsene um sich zu haben. Sie ist das einzige Kind was ich überhaupt bisher in meinen Reisen durch Chernarus gesehen habe. Ich muss an Deutschland denken, daran wie ich von dort hierher gelangt war. Daran wie es einen verändert wenn man zum ersten mal sieht wie einem Menschen das Leben entweicht, daran wie die Augen plötzlich blind werden.

Mareike reist mich aus meinen Gedanken. Kolja will an die Küste, er will Angeln und Fragt ob du mit willst. Wir waren vor 2 Wochen erst an der Küste gewesen. Aber es schien als wolle er jede Gelegenheit nutzen um nicht Zuhause sein zu müssen. Mareike verstand sein Fluchtverhalten und ich war Froh das Sie selbst nicht so war während ihrer Schwangerschaft mit Elias. Natascha konnte wirklich unausstehlich sein, die Schwangerschaft setzte ihr mehr zu als den anderen Frauen, sie kommandierte Kolja die gesamte Zeit rum, Weinte ohne Grund und war auch sonst unausstehlich. Kolja beteuerte das Sie vor der Schwangerschaft anders war.

Wir wollten mit dem Laster runter nach Komarovo, eventuell ein zwei Abstecher in die kleineren Dörfer um noch Sachen aufzusammeln. Die fahrt war ruhig. Kolja schwieg die meiste Zeit und so konnte ich in ruhe in der Bibel lesen. Ich las in letzter Zeit ziemlich oft in ihr, was nach den Gebrauchs-spuren zu Urteilen, Sie nicht mehr lange halten dürfte. Ich werde wohl eine neue brauchen. Kolja meinte das er das Buch ablehne, zuviel Unsinn aus seiner Sicht. Ich kommentiere seine Bemerkung nicht, es muss jeder für sich selbst festlegen ob und an welchen Gott er glaubt. Vor der Apokalypse war ich selbst und bin es eigentlich auch noch, ein Pastafari. Ich lese eigentlich nur in der Bibel um zu verstehen wie der Glaube überhaupt funktioniert. Wie er es geschafft hatte über 2000 Jahre hinweg die Menschheit zu manipulieren.

Wir hatten eine tolle Zeit am Strand. Kolja fing sogar ein paar Fische. Kurze Zeit später machten wir uns mit dem Laster von Komarovo auf nach Kamenka, Kolja wollte noch in die alte Militär Basis bei Pavlovo. Auf halber Strecke kamen wir an der Gefängnis Insel vorbei. Ich erinnerte mich an Dimitri, ob er wohl noch immer auf der Insel war? Wir hielten und Kolja erklärte sich Einverstanden beim Laster zu warten. Es hatte noch immer niemand die Boote repariert, also hieß es wieder schwimmen. Als wenn der Regen nicht schon ausreichen würde, Ich hasse Wasser, es ist kalt, es ist Nass und man friert sich die Eier ab.

Während ich an Land schwimme begrüßen mich 4 Gewehrläufe, freundlich bleiben war die Devise. Ich wollte weiterleben. Ausgeraubt zu werden damit konnte ich leben, aber zu sterben lag mir nicht im Sinn. Vor allem nicht frierend und völlig durchnässt. Sie bedeuteten mir mich ruhig zu verhalten und zu Kooperieren dann würde mir nichts geschehen. Sie führten mich in eins der Gebäude und steckte mich in eine Zelle. Während Sie mich fragten, Wer ich wäre und was ich auf der Insel wollte, sorgte einer von ihnen für ein Feuer an dem ich mich aufwärmen konnte.

Nach einer halben Stunden in der Zelle durfte ich dann auch ohne Aufsicht die Insel erkunden. Das Gefängnis war groß, leider fand ich nirgends etwas brauchbares, wenn ich aber hundert Menschen fesseln wollte so währe ich mit all den Handschellen gut versorgt. Keiner der Anwesenden Sicherheitskräfte kannte einen Dimitri. Und wenn mein Gedächtnis auch nur etwas besser wäre und sie nicht alle voll vermummt rum laufen würden, könnte man sich einige der Gesichter einprägen, so sind sie für mich ein Namenloser Haufen Ex-Militär. Ich wurde von einem der Soldaten dann auf meinen Weg zurück von der Insel begleitet, wir unterhielten uns kurz darüber was in Chernarus so los ist und verabschiedeten uns dann. Kolja grinste während er ein Feuer anzündete, denn er hatte wiedermal glück beim Angeln gehabt.

Wir fuhren zur Militärbasis, Waffen fanden wir keine, aber dafür konnte ich eine neue Weste ergattern, Kolja fand noch Munition, er hatte mehr Ahnung davon als ich. In einer der Barracken entdeckten wir zu unserer Überraschung noch eine sehr gut erhaltene 1911 mit Schalldämpfer und Pistolen Taschenlampe Aufsatz. Nur ein Magazin dafür war nicht aufzutreiben. Alles in allem war es ein guter Fischzug. Und so machten wir uns auf über Vybor zurück nach Stary Yar. Ich wollte noch sehen ob es in Vybor mittlerweile besser geworden ist. Und eventuell mit Sepp um ein 1911 Magazin handeln. Statt Sepp fanden wir einen Aushang der eine Bürgerversammlung ankündigte. Es klang interessant, eine neue Vereinigung wollte etwas anders machen und all den Banditen da draußen die Stirn bieten. Kolja scherzte darüber das es eine hirnrissige Idee währe, ein friedliche Vereinigung zu gründen. Da währe man sofort ein gefundenes fressen für all den Abschaum.

Ich blieb in Vybor, während Kolja, sich mit den gesammelten Sachen, nach Hause auf machte. Ich wollte mir diese Versammlung unbedingt ansehen und mir anhören um was es dort genau ging. Zu meiner Überraschung waren am folgenden Tag ziemlich viele Menschen in Vybor, für meinen Geschmack etwas zu viel es blieb aber friedlich, anscheint wollten alle Wissen worum es ging. Während wir warteten, wurden Geschichten ausgetauscht, gehandelt, gescherzt, und das ein oder andere Bier vernichtet. Es war herrlich endlich genug Informationen, welche Fraktionen sich gebildet hatten, wo man mit Banditen übergriffen zu rechnen hatte. welche militärischen Organisationen noch existierten, nur Sepp und mein 1911 Magazin waren nicht aufzutreiben.

Der Sprecher der CBB wie sie sich nannten, stellte sich, auf einem Vordach stehend, uns allen vor, leider Verstand ich seinen Namen nicht. Aber offensichtlich kam er nicht aus Chernarus, jedenfalls klang er Ausländisch und war zudem ein Schwarzer. Was er sagte klang alles vernünftig, Schutz der schwachen, gegenseitiger Respekt, Wahlen usw. Mich machte bei alldem was so von sich gab nur eine einzige Sache wirklich sorgen. Während der gesamten Versammlung war nicht eine Frau zugegen. Generell hatte ich bis auf Maria die offensichtlich Geisteskrank war, bis dato nur Mareike und die Frauen von Sergejs Trupp in Chernarus ausmachen können. Ich wusste von einigen Reisenden das es ein Ehepaar mit dem Namen Eli und Lorea Bromberg gab, die durch Chernarus zogen, aber ansonsten gab es nur Gerüchte über weiter Frauen. Es war also ziemlich offensichtlich das bei der Anzahl an Männern, die sich hier versammelt hatten, auch einige darunter waren die eventuell seit Jahren keine Frau zu Gesicht bekommen hatten. Ich fragte ihn wie er denn Gedenke das Frauen geschützt werden würden vor eventuellen Übergriffen. Er verwies auf eine Bürgerwehr. Die sich erst noch gründen würde. Es war mir im Grunde alles zu schwammig. So Verlies ich die Versammlung, es überzeugte mich nicht, ich würde nur ungerne Mareike und Luzie dieser Gefahr aussetzen.

Während ich mich von Vybor zu Fuß aufmachte, zurück nach Hause zu kommen, begegnete ich bei Kabanino einem weiteren Reisenden. Er kam mir bekannt vor, aber mein Personengedächtnis ist echt nicht das beste, ich wusste das ich den Namen Bone schon einmal gehört hatte. Kann sein das ich ihm eventuell schon mal begegnet war, aber genau erinnern konnte ich mich nicht. Er war ziemlich Hilflos, kam aus Elektro und wollte bei Vybor zum Flughafen, er hatte die Reisedauer unterschätzt, war ziemlich durstig und kroch Barfuß dahin. Er hatte die Falschen schuhe ausgewählt für seine reise, Wer unternimmt auch in Lederschuhen so ein Gewaltmarsch. Ich half ihm, mit 1 Dose Spagetti, 2 Spite Lemon Lime und einem Bier, wieder zu kräften, Ich hatte aus Vybor noch ein extra Jacke dabei. Die er dankend Annahm, da seine Sachen ziemlich zerschunden aussahen. Und die Jacke die er trug nicht gerade so aussah als würde sie noch wärme spenden oder das Wasser abhalten. Ich fand in Kabanino ein paar Sportschuhe, die ihm zu passen schienen. Er bedankte sich für meine Freundlichkeit in dem er den Inhalt seines Rucksacks auf die Strasse entleerte.

Und als wenn Gott unsere Schicksale zusammengeführt hätte, purzelte aus seinem Rucksack auch ein Magazin für eine 1911. Ich hatte ganz Vybor auf den Kopf gestellt, mit zich Personen gesprochen, ja ich versucht sogar mit dem Offensichtlich verrückten Jeffrey ins Gespräche zu kommen, ich hatte mir sein ganzes Geseier von wegen Schöpfer und er währe erleuchtet angetan, um eventuell an sein 1911 Magazin zu kommen. Alles was er Erzählte klang für mich als wolle er mir Waschmittel verkaufen. Und hier irgendwo im nirgendwo, durch puren Zufall treffe ich auf eine freundlich Person, die meine Hilfe wirklich dringend braucht, und bekomme zum dank ein 1911 Magazin. Der Tag war perfekt. 20 Minuten nachdem Bone und ich uns verabschiedeten, griff mich so ein verdammter Läufer an und zerfetzte mir die Weste, Sie war ruiniert. Wie gewonnen so zerronnen, sagt man da doch. Und als wenn das nicht genug gewesen währe, regnete es durchgehend bis Stary Yar. Gott hat wirklich einen echt miesen Humor.

Als ich Zuhause ankam erinnerte ich mich wieder woher ich den Namen Bone kannte, Star Trek, es war der Englische Spitzname von Dr. Leonard McCoy, der in der deutschen Übersetzung zu Pille wurde.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Waffenbrüder

Die letzten paar Tage waren sehr anstregend, sowohl für mich als auch für meine Familie. Es macht schon einen Unterschied ob man 4 Personen oder 16 Personen versorgt und beherbergt. Sergej hatte seinen Männern, er machte da keinen Unterschied ob sie nun, wie er es ausdrückte, Грудки hatten oder nicht. Es waren seine Männer. 5 Frauen und 7 Männer um es genau zu sagen. Annette entpuppte sich beim Übersetzen, von dem was Sergej, mit seinem recht markanten Russisch, von sich gab, als äußerst hilfreich. Er sprach sie grundsätzlich mit моим ангелом смерти oder Анхель an, Annette grinste jedesmal. Es schien sogar so, als währen alle 12 Paare. Sergej kommentierte meine Beobachtung entsprechend, Er griff sich Annette und küsste sie.

Sex ist besser für Moral von allen, so besser, wir Vertrauen Blind! Wir gemacht versprechen untereinander, aufpassen auf Gruppe. Anfangs schwer aber Zeit gezeigt, in Paare mit Liebe wir wie ein Mann Armee. Sergej versuchte sein bestes um es mir in Deutsch zu erklären. Während er weiter auf russisch über die Vorzüge von Annette schwärmte und mir immer wieder verdeutlichte was für ein Glück ich doch mit Mareike hätte, fragte er mich aus heiterem Himmel wie es um meine Erfahrung mit Waffen stand. Ich konnte Jagen und Läufer töten und auf Kurze Distanz sogar Menschen aber ein Training hatte ich nie. Anton war darin damals selbst nicht der beste.

So übten wir fast den gesamten Vormittag, erst mit einer M4A1 und dann nochmal mit einer ziemlich abgenutzten Mosin. Ich traf fast die gesamte Zeit den Himmel oder die Steine der Klippe. Die Dosen jedoch blieben, bis auf wenige Streifschüsse, unversehrt. Sergej meinte das Militärwaffen wohl wirklich nichts für mich sind. Um ihn zu zeigen das ich doch etwas Treffen könnte, griff zum Repeater und beförderte die Dosen über die Klippen. Sergej scherzt ein wenig Du Jagdmann, treffen Tier, nehmen aus, das dein können, du nix Soldat. Er hatte recht. Ich konnte hervorragend Jagen, aber wenn es darum ging etwas anderes als Pistolen oder Jagd Gewähre zu benutzen, war ich hilflos wie ein Baby. Du können beschützen Familie, is wichtig, überlassen Kampf gegen Viecher uns. Mareike verbat Sergej und seinen Männern, das ich mit ihnen Wodka oder sonstigen Alkohol trank, sie konnte da ziemlich energisch sein und ich fügte mich dieser Anweisung. Sehr zum Verdruss von Sergej aber auch er wurde von ihr, wie man so schön sagt, auf die richtige Größe zurecht gestutzt. Überhaupt schien es so als hätten Annette und Mareike zusammen das Zepter übernommen.

So verging ein halber Monat, ich brachte Sergej das Jagen und Ausnehmen von Tieren bei und er mir den Umgang mit automatischen Waffen. Wir hatten sogar zusammen das Dorf die Strasse rauf von allen Läufern beseitigt. Einige der Häuser boten sich dadurch als Dauerhafte bleibe für Sergej und seine Männer an. So konnten wir sie jedenfalls von unserer Haustür weg bekommen und wieder etwas ruhe und Normalität einführen in unser Haus. Sergej schien sogar davon angetan eine dauerhafte Operationsbasis einrichten zu können. Entweder das oder die Tatsache das offensichtlich 3 seiner Männer, darunter Annette, Schwanger waren. Das gab ihnen dann den letzten Funken um ihre dauerhafte Operationsbasis zu beziehen. Endlich Nachbarn zu haben ist schon etwas seltsames.

Normalität, Mareike, hier herrscht so etwas wie Normalität, Spürst du das? Wir lagen gemeinsam, in eine Decke gewickelt, auf einer Couch, die wir zusammen mit anderen Sitzgelegenheiten in den Hof gestellt hatten. Und beobachteten den Sonnenuntergang. Du räumst im Vorgarten auf und wirst dich darum kümmern die Schäden, die unsere neuen Nachbarn an unserem Hof angerichtet haben, zu beseitigen. Und keine wiederrede sonst dürfen deine Hände mit sich selbst spielen. Sie legte ihre Hände auf meine. Wir brauchen neue Sachen, für Luzie und Elias sie wachsen zu schnell. Ich zog sie weiter zu mir heran. Das heißt ich darf wieder los ziehen. Ihre Finger umschlossen die meinen. Ich hab jedesmal eine Todesangst wenn du fort gehst. Wir blieben noch eine Weile so liegen und währen wahrscheinlich sogar so eingeschlafen, hätte Luzie nicht in der Hoftür gestanden und nach Abendbrot verlangt. Sie hatte in den Letzten Wochen einen gewaltigen Satz gemacht. War nun einen halben Kopf größer. Wir führten eine Küchen Türrahmen Strichliste. Auch näherte sich der Tag an dem Sie zu uns kam. Und ich brauchte noch ein Geschenk für einen nun 6 Jährige. Vielleicht ein alter Schulranzen ein paar Blöcke zum malen und Bundstifte. Die Kreide hatte sie aufgebraucht, während sie die Felsen am Haus verschönerte.

Mareike schrieb wieder ein Liste, diesmal konnte ich unbesorgter sein. Sergej versprach mir das er und Annette auf Sie und die Kinder aufpassen werden. Er stellte mir Kolja einen recht jungen Mann zur Seite, er war einer der glücklichen neu Väter und es schien ihm nur Recht zu sein, etwas umher streifen zu können. Seine Gefährtin wie er erzählte war nämlich zu einem Hormonellen Monster mutiert, wenn sie nicht Weinte erledigte sie aller Hand Hausarbeiten, nur um dann mittendrin aufzuhören und den nächsten Heul Anfall zu bekommen. Ich sagte ihm das sich das legen würde, irgendwann. Er lächelte mild und war fest der Meinung das dies erst eintreten werde wenn sein Kind da währe.

So zogen wir los erst Richtung Svetlojarsk und dann die Küste entlang, Berenzino, Elektro, Cherno, wir schwammen bei Kamyshovo sogar rüber zur Insel, aber außer ein paar Ruinen war dort nichts. Und wenn nicht der verdammte Jeep, kurz vor Elektro, einfach gestorben währe, würden wir mit reichlich Sachen zurück kommen. So haben wir uns erstmal getrennt, Elektro ist groß vielleicht findet einer von uns beiden ja, Werkzeug um den Jeep wieder flott zu machen. Während ich an der Küste durch die Industrie Anlagen streife, fällt mir in der Ferne ein Mann auf der mit einer Axt in der Hand sich gerade einen Läufer vom Hals hält. Ich wollte gerade die frisch gefundene Blaze 95 Double Rifle durchladen als er den Läufer endlich niederstreckte. Leider verlor ich ihn daraufhin aus den Augen. Kurze Zeit später traf ich in einem Bürogebäude auf Bone, so stellte er sich mir jedenfalls vor. Wir Unterhielten uns kurz, er suchte einen Willie. Gekleidet war Bone in ziemlich zerschundenden Sachen.

Kurz darauf trafen Kolja und ich wieder am Jeep ein. Klebeband und sanfte Schläge ließen den Motor wieder anspringen. Da wir das meiste hatten, Schultasche und Sachen, und wir eigentlich nur noch um Vybor nochmal auf Wild Jagd gehen wollten, beschlossen wir unser Glück nicht zu fordern und steuerten den Jeep zurück in unser Dorf. Kolja konnte sich während der gesamten fahrt nicht an den gedanken gewöhnen vater zu werden. Er war sein ganzes Leben lang nur Militärisch erzogen worden. Er wusste vom Vater sein rein gar nichts. Glaubst du Sergej geht es da besser? Kolja lachte und verneinte meine Frage.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Erinnerungen

Ich wünschte ich hätte Brot und Wein, dann wäre dieser Abend mit Mareike noch ein klein wenig Runder als er jetzt schon ist. Die Kinder schlafen, vor allem Elias schläft endlich durch. Der Plattenspieler läuft und spielt leichte Klänge.

Bitte, bitte,
Bitte, bitte

Ich habe ein Geschenk für Dich.
Ich liebe Dich. Ich schenk‘ Dir mich.
Frag mich nicht, Du weißt warum.
Ab heut‘ bin ich Dein Eigentum.

Du tust mir weh Was will ich mehr?
Ich bin Dein Diener, Du der Herr.
Ab heut‘ gehör‘ ich Dir allein.

Bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich,
lass mich Dein Sklave sein.

Was immer Du befiehlst – ich tu’s.
Ich küss‘ die Spitze deines Schuhs.
Und wenn Du mir die Knute gibst –
weiß ich, dass auch Du mich liebst.

Ich bin nicht mehr zu retten.
Peitsch mich aus, leg mich in Ketten.
Ab heut‘ gehör‘ ich Dir allein.

Bitte, bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich,
Bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich

Bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich
Bitte, bitte, lass mich,
lass mich Dein Sklave sein.

Was Du willst, wann du willst,
wo Du willst und wie Du willst

Lass mich Dein Sklave sein!

Wir sitzen beide vor dem Kamin auf einer Decke und singen mit. Es ist schön die Musik seiner Kindheit wieder zu hören. Filme wären toll, jetzt eine schöne romantische Geschichte. sie sieht mich mit ihren Smaragd grünen Augen an. Während sie eine etwas ruhigere Platte auflegt, sie unterbricht dadurch ausgerechnet Geschwisterliebe, aber Sei es drum, suche ich nach „Die Zeitmaschine von H. G. Wells.“ im Regal. Während ich daraus Vorlas, machte sie es sich gemütlich, Ihr Kopf in meinem Schoss, ihre Hände strichen über meine Beine und ihr Atem ging etwas schwer.

Sie lies mich gerade einmal ein paar Seiten vorlesen, dann zog sie mir das Buch aus den Händen und legte es an den Rand. Ich könnte dir noch Stunden zuhören, aber ich glaube für Heute Abend habe ich genug Geschichten gehört. Ihr schlanker wohlgeformter Körper schob sich über denn meinen und unsere Blicke trafen sich. Diese Sachen stehen dir einfach, du wirkst wie ein Engel in Seide. Ein ausgesprochen Üppig bestückter Engel. Ihr lächeln umspannte ihr ganzes Gesicht. Oller Chameur! So wurde der Abend zu einer sehr wundervollen Nacht.

Ich kann nicht mehr. ihr in Schweiß gebadetes Gesicht funkelte im Schein des Feuers als währe es mit tausenden kleinen Diamanten besetzt. Was ist der Herr, macht er schon schlapp. meine Augen fixieren Sie. Fünf mal, auch die besten halten nicht ewig durch. Man könnte fast meinen Ihr Appetit sei unersättlich. Gönn mir eine kleine Pause. Während ich mich aufrappel um mir etwas Wasser zu holen, fällt plötzlich Scheinwerferlicht durch die Fenster. Mareike springt auf und wirft mir meine Hose zu, während sie selbst sich in die Decke wickelte.

Völlig außer Atem stehen wir beide an den Fenstern, ich den Repeater im Anschlag sie die Winchester von ihrem Opa unter Arm. Draußen vorm Haus stehen zwei Armee Jeeps und ein LKW. Wir können ungefähr 9 Menschen ausmachen. Die Scheinwerfer blenden einfach zu sehr um mehr zu erkennen. das Haus wurde mit Licht versorgt auch von außen, sie wussten also das es Bewohnt war. So vergingen vielleicht zwei, drei Minuten, wir erwarteten das Sie ins Haus stürmten. Aber an dessen stelle, Klopfte es einfach. Ein ziemlich groß gebauter Mann stand an der Eingangstür und Hämmerte dagegen. Не бойтесь, мы ищем только проживание. Mareike schüttelt mit dem Kopf und bedeutet mir mich ruhig zu verhalten. Sie winkelte das Fenster, an dem Sie stand, etwas an und antwortet ihm. Вы говорите по-немецки?

Es herrscht weiter eine unheimliche Stille und ich begreife das ich eigentlich, endlich richtig Russisch lernen sollte. Das Mareike und der Alte deutsch konnten war ein Glück für mich. Aber irgendwann musste ja eine Situation eintreten in der mein kaum vorhandenes Russisch mir im Weg stehen würde. Er bewegte sich ein paar Schritte von der Tür weg, und pfiff nach einem seiner Kameraden. Die beiden Unterhielten sich kurz dann lief der Kleinere wieder davon. Die Lichter der Fahrzeuge erloschen und durch die Außenbeleuchtung des Hauses konnte man nun endlich mehr erkennen als nur Umrisse. Sie waren alle bewaffnet und in voller Kampfausrüstung. Wir wollen nichts tuen. Wir suchen Lager für Nacht, wir gesehen Licht. Sein gebrochenes Deutsch war laut. Während er auf eine Antwort von uns wartet, gesellte sich eine schlanke hochgewachsene Person zu ihm. Im Schein der Außenbeleuchtung konnte man ihre Gesichtszüge deutlich erkennen. Mich traf fast augenblicklich der Schlag und ich fing an zu Zittern. Ich hatte Sie alle schon aufgegeben. Hielt Sie für Tot, so wie Jennifer, Dominik, und unsere Eltern. Das letzte was ich von ihr hörte vor dem Ausbruch war das sie es endlich zu den Kampffliegern geschafft hatte. Wie konnte Sie nun hier irgendwo in der Wildnis von Chernarus ausgerechnet vor meiner Haustür stehen. Und das auch noch lebendig. Der Mann wechselte ein paar Worte auf russisch mit ihr.

Noch bevor Sie zum sprechen ansetzen konnte, noch bevor Mareike reagieren konnte, öffnete ich einfach die Tür, ich lies den Repeater achtlos neben mich fallen, ich war wie in Trance, ich glaube ich sah einen Geist. Und ich glaube das selbe dachte Sie auch. Annette! Ich, schrie ihren Namen mehr als das ich ihn sagte. Mehr ging auch nicht, mir versagten die Beine, die Stimme und ich brach in Tränen aus. Da stand Sie in Fleisch und Blut vor mir, ein Mensch denn ich für tot hielt, tot wie unsere Eltern. Sie fand als erstes ihr Stimme wieder. Waffen Runter alle! man merkte ihr an das Sie die Worte förmlich heraus pressen musste. Drei Schritte vielleicht, vielleicht auch ein paar mehr, wahren es die uns noch vor weniger als 1 Sekunde getrennt hatten. Ich dachte du bist Tot, Bruder! Da war sie meine kleine Schwester. Das selbe dachte ich von dir!

Mareike stand wie angewurzelt in der Tür, während sich dieses für Sie äußerst Merkwürdige Spiel vor ihren Augen abspielten waren vielleicht gerade mal 2 Minuten vergangen. Sie hielt noch immer die Winchester in der Hand. Alles wirkte wie erstarrt, erst das weinen von Elias schien die Starre aller anwesenden zu lösen. Ich hatte meine Schwester wieder und Sie war nicht alleine, mit ihr waren es insgesamt 12 Personen. Alle Militär, während sie, ich und ihr Anführer nun heiterer Stimmung darüber berieten wie wir ihnen nun helfen konnten, versuchte Mareike unsere beiden Kinder wieder zum schlafen zu bewegen. Was ihr bei keinem von beiden gelang. So lies sie Elias bei mir und versuchte wenigstens Luzie davon abzuhalten zwischen den Soldaten nur im Nachthemd umher zu springen. Wir einigten uns darauf das die Männer erstmal draußen im Hof ihre Zelte aufschlagen konnten, während Sergej, Annette und ich uns zusammen mit Luzie und Mareike ins Haus begaben.

Annette und ich, wir beäugten uns wie zwei Raubkatzen. Wir hatten uns Jahre nicht gesehen, Sie ging sehr früh zum Militär, während ich gerade so meinen Zivi absolviert hatte. Uns trennte gerade mal 1 Minute. Und so wie die Minute uns trennte so trennten sich auch früh unsere Leben, trotz unserer Differenzen, unserer Geschwister Feindschaft in der Kindheit. Sie war meine Schwester, neben Mareike und den Kindern der einzige Rest meiner Familie. Mir vielen unsere beiden jüngeren Brüder ein. Namen von Onkel und Tanten, und anderen Verwandten, ich hatte das alles aufgrund der seelischen Schmerzen all die Jahre verdrängt. Und nun hatte ich ein kleinen Teil meiner Familie wieder. Während Sergej wieder zu seinen restlichen Männern in die Nacht raus ging, Mareike nach einer Tränenreichen Unterhaltung unsere Kinder wieder zu Bett brachte und dann selbst völlig erledigt zu Bett ging, blieben Annette und ich in der Küche, jeder ein Tasse mit Kaffee in der Hand. Wir erzählten uns noch Geschichten als die Sonne schon die ersten Strahlen durch die Fenster schickte.

Sie war mit einem Aufklärungsteam von Deutschland aus in die Sibirische Einöde unterwegs, zu Truppenübungen, gewesen als die Seuche die entlegenen Orte erreichte. Fast der gesamte Stützpunkt wurde damals ausradiert. Ursprünglich waren sie um die 40 Soldaten gewesen. Als alles zusammenbrach und ihre Befehle ausblieben, wurden die meisten zu abtrünnigen, nur dieser kleiner Trupp hielt sich noch an das was Sie einst gelernt hatten. Für eine gerechte Sache kämpfen. Und so waren Sie bis jetzt ständig unterwegs gewesen. Banditen lager ausheben, Untote töten, Unschuldige beschützen und retten. Sie erzählte das sie seit einer ganzen Weile schon in Chernarus einer besonders grausamen Bande von Kannibalen auf der Spur währen. Vor über einem Jahr hätten sie Sie beinahe unschädlich gemacht, dadurch das sie eine junge Mutter mit Kind entführten und als Lebensversicherung gegen einige Dorfbewohner benutzten konnten sie sich immer wieder dem Zugriff entziehen. Mir viel schlagartig wieder die Hütte ein. Sie verfolgten sie weiter und hätten sie im Herbst beinahe schnappen können, aber ein Dorfbewohner verriet sie an die Kannibalen und so konnten diese wieder fliehen. Sie fanden die Mutter tot auf von der Tochter aber keine spur. Ich folgte wortlos ihrer Schilderung. Ich nippte an der Kaffeetasse. Ihre Tochter schläft oben, und die Kannibalen kann ich dir zeigen, wenn du mit raus kommst. jetzt so bei Sonnenaufgang kann man Sie besonderst gut bewundern.

Wir standen beide an der Klippe, an der Mareike damals das Monster erst zu Brei schlug und dann erhängte. Da unten liegen sie und Ihr Anführer so schien es jedenfalls hängt hier keine 3 Meter unter uns und rottet vor sich hin. Ich schilderte ihr die wichtigsten Erlebnisse, von der Hochzeitsreise an bis zu dem Zeitpunkt wo die Kannibalen in unser Haus eingedrungen waren. Wir setzten uns draußen an einen der Tische legten beide die Köpfe in die Arme und beobachteten wie die Sonne langsame am Horizont empor stieg, Hörten wie die Vögel ihren morgengesang anstimmten und schliefen fast zeitgleich ein.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Seltsames Vybor

Die Sonne beendet meinen Schlaf. Ich bin gerädert und total Müde, Vybor ist Seltsam, die Geräusche der Nacht haben mich immer wieder aufschrecken lassen. Aber erstmal den Gaskocher ausgepackt und meine gute alte Blech Tasse mit Wasser gefüllt drauf. Nach wenigen Minuten blubbert es. Ein Löffel vom Kolumbianischen Kaffee in die Tasse. Während der Kaffee durchzieht, öffne ich eine Dose Bohnen und stelle sie so auf den Gaskocher. Ich werde wohl bald eine neue Gaskartusche brauchen. Langsam kommen meine Lebensgeister wieder zu mir. Ich lese ein wenig in der Bibel während ich die Bohnen und den Kaffee verzehre. Da Kaffee selten ist, drücke ich den Grund aus und lasse ihn auf der Fensterbank etwas antrocknen. Drei vier mal kann man das schon machen bevor der Geschmack vollständig verloren ist. Ich sollte auch nach Kaffee ausschau halten.

Die Morgenluft ist Frisch und Klar, keine störenden Geräusche von irgendwelchen Läufern, alles sieht Friedlich aus. Denn gesamten Morgen verbringe ich eigentlich damit Vybor gründlich Haus für Haus zu durchsuchen. Hier und da laufen vereinzelnd Überlebende durch die Straßen, ein kleiner Trupp von Vielleicht 5 Man läuft in Jogging Sachen die Hauptstraße auf und ab. Überlebende die Frühsport machen, so mitten in einer halb zerstörten Stadt. Während ich die, etwas außerhalb gelegene, Fabrik durchsuche, fallen mehrfach Schüsse. Im ersten Moment musste ich an Banditen denken. Ich brach meine Suche ab und kroch zurück zur Hauptstraße.

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Durch das Fernglas bot sich mir ein seltsames Schauspiel. Im ersten Moment glaubte ich an einen Überfall und überlegte mir wie ich eventuell Helfen könnte. Aber als die am Boden liegenden Personen anfingen Liegestütze zu machen, wurde mir klar was die da vor der Polizeistation veranstalteten. Morgentraining mit Schuss Übungen. Vybor ist wirklich ein seltsamer Ort. Ich durchsuche noch die letzten Häuser in der Strasse und biege dann nach Pustoshka ab. In einem der Häuser die etwas weiter die Strasse runter stehen finde ich neben einem ziemlich verschlissenen Klavier endlich einen Plattenspieler. Er sieht in Ordnung aus, hat etwas Staub und Wasser abbekommen scheint aber ansonsten in einem recht guten Zustand zu sein. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt. Ich kann nach Hause zurück.

Während ich zum Laster gehe um die restlichen Sachen zu verstauen, fällt mir die AK auf meinem Rücken wieder ein. Kein Magazin, ich muss mich entscheiden. Weitersuchen oder doch einfach Weiter mit dem Waffen leben die wir haben. Ich entscheide mich für die dritte Variante, ich fahre erstmal nach Hause, in ein paar Wochen kann ich ja nochmal los ziehen. In Gedanken sehe ich schon wie Mareike die Sachen anprobiert und für mich ein kleines Tänzchen aufführt. Ich wünschte ich hätte eine Kamera um von Ihr, Ihren Brüsten und den Kindern Fotos zu haben. Der Laster tuckert friedvoll vor sich hin, der Tag wird zum Abend und der Abend zur Nacht. Die Straßen sind Leer und die Steigungen bereiten ihm nun noch mehr Schwierigkeiten so vollgeladen wie er ist. Ich komme die letzten Kilometer nur schleppend und sehr langsam voran. Meine Gedanken sind beim Plattenspieler und ich Singe leise vor mich hin und werde dabei immer lauter.

I’d sit alone and watch your light
my only friend through teenage nights
and everything i had to know
i heard it on my radio
radio.

Die Worte kommen wie von Selbst.
You gave them all those old time stars
through wars of worlds – invaded by mars
you made ‚em laugh – you made ‚em cry
you made us feel like we could fly.

So don’t become some background noise
a backdrop for the girls and boys
who just don’t know or just don’t care
and just complain when you’re not there
you had your time, you had the power
you’ve yet to have your finest hour
radio.

Beim Refrain kann ich mich nicht mehr zurückhalten und singe so Laut ich kann.
All we hear is radio ga ga
radio goo goo
radio ga ga
all we hear is radio ga ga
radio blah blah
radio waht’s new?
radio, someone still loves you!

We watch the shows – we watch the stars
on videos for hour and hours
we hardly need to use our ears
how music changes through the years.

Let’s hope you never leave old friend
like all good things on you we depend
so stick around cos we might miss you
when we grow tired of all this visual
you had your time, you had the power
you’ve yet to have your finest hour
radio.

Ich stelle den Motor ab, ich bin Zuhause, Mareike steht in der Tür mit Luzie an ihrer Seite und Elias im arm. Während ich Aussteige singe ich den Refrain aus voller Kehle.
All we hear is radio ga ga
radio goo goo
radio ga ga
all we hear is radio ga ga
radio goo goo
radio ga ga
all we hear is radio ga ga
radio blah blah
radio waht’s new?
radio, someone still loves you!

Als ich die Letzten Worte Singe, stehe ich vor ihr, Umarme, Küsse sie und kneif ihr in Ihren Schönen großen Hintern. Ich freue mich auf die Musik und die Warmen weichen Schenkel von Mareike. Luzie hilft mir die Kleinen Sachen ins Haus zu bringen. Denn speziellen Koffer trage ich selbst. Ich stelle ihn erstmal im Wohnzimmer ab um mit Luzie die restlichen Sachen rein zu bringen. Als ich rein Komme macht Mareike den Koffer gerade wieder zu. Interessant Ihre Augen fixieren mich. Ich werde dich Nacht wohl auf der Couch schlafen dürfen. Sie greift den Koffer und trägt ihn nach Oben. Ich kümmere mich währenddessen erstmal um Elias der in seinem Laufgitter mit ein paar Holzklötzen spielt.

Kurz Zeit später kommt sie wieder runter. Sie stellt sich vor mich. Du hast glück das es meine Größe ist. Zur Strafe machst du Abendbrot. Eigentlich bin ich Hundemüde aber ich gebe mich geschlagen, denn der Anblick ihrer Brüste die von einem Seiden BH umschlossen werden entschädigen die Strapazen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Spitzenunterwäsche und eine Plattennadel

Ich habe mich von meiner Krankheit soweit erholt das ich eigentlich wieder los ziehen kann. Ich muss unbedingt eine Plattennadel finden. Das Milchpulver für Elias ist auch alle. Und wir alle könnten neue Sachen gebrauchen, was ist egal. Ich würde Luzie zu gerne mitnehmen aber Mareike ist dagegen, sie sei noch zu Jung. Sie Drückt mir ihre Liste in die Hand.

Was wir unbedingt brauchen:
Milch/Milchpulver
Obst/Gemüse
Batterien
Dosenöffner
Stoffe, Hosen, Hemden, Unterwäsche
(Ich brauche neue BHs Größe D)
Nähzeug
Werkzeug
(Säge, Seitenschneider, Nägel, Hammer, Zange usw.)
Tierhäute
Pflegeprodukte
Spülmittel

Eine ganz normale Einkaufsliste. Fehlt nur Brot und Butter. Ihre Augen funkeln mich an. All die Sachen sollten doch zu finden sein! ihr Zeigefinger Tippt auf den Zettel. Und das da darfst du auf gar keinen Fall vergessen! sie deutet auf die Randnotiz mit der BH Größe. Ich muss unweigerlich grinsen. Und was ist wenn ich nur C oder B Größen finde? Ihr blick wirkt etwas giftig. D! Ich drücke ihre Brüste etwas Hoch. Aber C würde sie doch eher So aussehen lassen. Das funkeln in ihren Augen wird stärker und sie schnaubt leicht gereizt. Wenn du sie auch in Zukunft weiter anfassen willst, bring Größe D! Ich küsse sie auf die Wange und stecke den Zettel in eine der Seitentaschen der Weste. Im gehen fällt mir noch eine kleine Spitzfindigkeit ein und ich rufe ihr, mit einem Grinsen im Gesicht, zu. Mareike und was ist wenn das alles aus einem Puff kommt? Ihr Gesicht wird rot WAG ES JA NICHT! Normale Unterwäsche! Ich notiere mir das Gedanklich und werde wohl gesondert ausschau nach Spitzenunterwäsche halten.

Der Weg zurück in die Zivilisation ist etwas beschwerlicher als ich es in Erinnerung habe. Der Laster schnaubt und schnaubt, während der Motor elendig aufheult, bei den kleinsten Steigungen. Ich werde ihn wohl bald erneuern dürfen, dass heißt ich werde Öl und andere Motorteile brauchen. Als erstes steuere ich Kamensk an. Der kleine Ort ist schnell durchsucht. Obstkonserven und Werkzeuge aller Art landen nach wenigen als 1 Stunde im Laster. Ich überlege ob es schlau war ohne Waffe und nur mit Axt, Jagdmesser und Machete bewaffnet losgezogen zu sein.

Man könnte fast meinen so ein winziger Ort wie Polesovo hätte nichts zu bieten aber das es hier tatsächlich so etwas wie eine Puff gegeben haben muss oder jemand hatte einfach nur einen exquisiten Unterwäsche Geschmack. Eins von beiden muss es wohl gewesen sein. Jedenfalls habe ich was Mareike wollte und was ich wollte. Meine Phantasie schlägt Purzelbäume und ich bin fast gewillt sofort umzudrehen, aber Sie würde mir den Kopf mächtig gerade rücken, wenn ich nur mit der halben Liste, nach nur 1 Tag, zurück kommen würde. Ich verstaue den Koffer besonders gut im Laster. Ob es eine gute Idee ist auch die Lederpeitsche mit zu nehmen, mag ich zu bezweifeln aber wer weiß wofür man sie noch brauchen kann, außer für das offensichtliche.

Als ich mit Grishino und Kabanino durch bin habe ich, bis auf Milchpulver und Seife, alles, alles bis auf meine Plattennadel. Die nächst größere Stadt in der nähe ist Vybor. Ich habe von ein zwei Reisenden nicht viel gutes über Vybor gehört und es daher bisher immer gemieden. Es ist später Nachmittag als ich endlich in Vybor ankomme, den Laster verstecke ich in einem kleinen Wäldchen. Während ich Vybor durchsuche sehe ich in der Ferne schon die Rauchschwaden eines Feuers. Und zu allem Überfluss, wie sollte es auch anders sein Regnet es. Vor einem Büro komplex hatten mehrere Männer und eine Frau ihr Lager aufgeschlagen und trieben Handel. Die Frau die sich als Maria herausstellte war etwas Seltsam, Sie redete unentwegt mit einem Teddy. Ich muss an Dominik denken. Während einige sich Lautstark mit einem Sheriff unterhielten, kam ich selbst in die Gelegenheit etwas Handel zu treiben. Er interessierte sich für mein grünes Mundtuch. Ich hatte es nur durch Zufall dabei und es störte mich auch die meiste Zeit mehr als das es mir irgendwie nützte, so überließ ich ihm es einfach. Er war sichtlich erfreut.

Was mich weniger Erfreute waren die Schüsse und der anschließende Tumult, da ich ungerne in ein Gefecht mit irgendwelchen verrückten geraten wollte, beschloss ich Vybor erstmals wieder zu verlassen und mein Glück in Stary und Novy Sobor zu versuchen, ich brauche unbedingt diese Plattennadel. Ohne werde ich nicht zurück fahren.

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Ich habe nun genug Milchpulver und auch die Seife, nur eine Plattennadel fehlt und Waffen. Ich Steuere den Laster zurück Richtung Vybor und fahre erstmals zum Flugplatz. Er ist verlassen, in einem der Hangar entdecke ich ein kleines Blutbad. 3 Leichen, von Kugeln durchsiebt. Das meiste ist Zerstört, nur eine AK101 sieht noch brauchbar aus, ich sammel an Munition ein was ich tragen kann und breche Richtung Vybor auf. Während ich Vybor abermals durchstreife, fällt mir ein Lagerfeuer bei der Tankstelle auf, da ich meine Plattennadel und noch immer kein Magazin für die AK gefunden hatte, hoffte ich dort eventuell eins von beiden finden zu können. Es war eine kleine Gruppe von Männer am Lagerfeuer. Zwei der dort anwesenden waren gänzlich in Tierhäute gekleidet und waren nur mit Feil und Bogen bewaffnet. Ich musste bei ihrem anblick an Silas und Jurij denken. Was wohl aus den beiden geworden ist? Kaum einer stellte sich namentlich vor und zu meinem Glück wollte einer der beiden Indianer, jedenfalls redet er wie einer, so als hätte er es aus alten Western Filmen abgeschaut, mich Berühren. Es amüsiert mich und nach ungefähr einer Minute willige ich dann auch nach nochmal liegen Bitten von ihm ein, mich von ihm berühren zu lassen. Er murmelt etwas und schüttelt dann mit dem Kopf, er scheint enttäuscht zu sein.

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Ich setze mich ans Feuer und beobachte wie die beiden mit dem Bogen üben und kurze Zeit später von dannen ziehen, die beiden anderen Verhandelten währenddessen die ganze Zeit über verschiedene Sachen. Ein zwei mal bot ich das zweite Fernglas an was ich bei den Leichen fand. Aber anscheint wollte es niemand gegen ein AK101 Magazin tauschen. Ich versuchte auch in Erfahrung zu bringen ob jemand einen Plattenspieler oder Plattennadeln hätte aber bekam nur verwundertes erstaunen als Antwort. Die Dämmerung tauchte die Szenerie in ein beinahe unheimliches Licht. Das Flackern des Feuers und die Gesellschaft wahren wohltuend, ich kramte nach meiner Bibel und las während die anderen ihre Tauschgeschäfte beendeten. Nach ungefähr 1 Stunde war das feuer soweit runter gebrannt das es unsinnig war noch weiter zu bleiben. Ich stellte das für mich überflüssige Fernglas auf den Boden, bedankte mich bei den noch anwesenden für die nette Zeit und Suchte mir innerhalb von Vybor ein Lager für die Nacht. Im ersten Stock eines Doppelhauses fand ich dann ein annehmbares Bett. Ein Apfel für den kleinen Hunger und noch eine Zeile aus der Bibel dann schlief ich, gut verbarrikadiert.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Verzweiflung und Sühne

Die Welt mit Kindern ist eine bessere Welt. Ein Kinderlachen ist mehr Wert als alle Waffen dieser Menschheit. Ich blicke in die kleinen blauen Augen von Elias wie er an der Flasche nuckelt die Luzie im hin hält. Sie kümmert sich um fast alles, Wickeln, ihm Essen machen, Sachen wechseln, ihn beschäftigen. Ich glaube es hilft ihr bei der Bewältigung ihrer eigenen Ängste, Luzie ist zwar ein kleines aber dennoch starkes Mädchen. Jedoch ist Mareike sichtlich anzusehen das sie ein wenig genervt ist von Luzies Fürsorge für ihren kleinen Bruder. Ich werde wohl mit Luzie ein Gespräch darüber führen müssen, das sie Mareike nicht alles abnehmen darf, dass ihre Mama es genau so braucht sich um ihren Sohn zu kümmern wie Luzie es tut.

Ich hatte in den Tagen, nach dem wir den letzten der Kannibalen seiner gerechten Strafe zugeführt hatten, immer wieder Alpträume. Ob es die Strafe für mein handeln ist oder ob mein Verstand nun endgültig nach all der Zeit zusammenbrach, kann ich so nicht mehr genau sagen. Aber es Hilft in der Bibel zu lesen und über das erlebte zu schreiben. Mareike verarbeitet das erlebte wohl dadurch das sie sich in Arbeit stürzt, ich lasse sie gewähren, es wäre ohne hin zwecklos, es ihr ausreden zu wollen. Sie hatte damit begonnen die unteren Räume, die früher als Wirtshaus benutzt wurden, völlig umzugestalten. Ein neuer Holzboden. Sogar eine Couch mit sauberen Bezügen, der Kamin auf Vordermann gebracht. Man könnte meinen, Sie will alles umbauen. Ich erinnere mich an ihren Satz, dass Sie das Haus niederbrennen wollte. Während unser Bett zum Fenster raus fliegt, kommentiert Sie die Landung der zersplitternden Holzbalken ziemlich wortreich. Auf das dieses miese Schwein in der Hölle schmore!

Wir reden kaum über diesen Tag, auch wenn wir es dringend tuen sollten. Die Alpträume plagen mich einfach zu sehr als das ich Sie weiter ignorieren könnte. Ich sehe wieder und wieder, wie der Grinser vor mir sitzt und mir von seinen Phantasien vorschwärmt, was er alles mit Mareike und mir anstellen wolle.

Sie schleifen Mareike die Treppe runter und bauen sie vor mir auf. Ich kann nichts tuen, weder aufstehen noch schreien, einfach gar nichts. Mein Körper ist wie Stein. Das Fette Monster steht hinter ihr und wirft sie nach vorne auf den Tisch. Sie sieht mich an und fleht um Hilfe, während er immer und immer wieder genüsslich in sie eindringt und dabei vor Freude grunzt. Er scheint mich verhöhnen zu wollen, sie alle tuen das. Die beiden anderen kommen dazu und heben Mareike an, während das Schwein unbeeindruckt weiter macht. Der Grinser er steht neben mir und Flüstert mir ins Ohr. Willst du sehen wie dein Kind aussieht? Ich kann es dir Zeigen. Soll ich? Ich schreie innerlich, Winde mich, versuche ihn zu schlagen aber erreiche nichts. Mein Körper reagiert einfach nicht. Er geht langsam um den Tisch, mein Jagdmesser in der Hand, er setzt es an ihren runden und prallen Bauch. Komm ich zeig dir dein Kind und dann Essen wir. Du bekommst auch das Herz und ich, ich nehme mir die Leber deiner Frau. Mareike schreit und schreit, Sie fleht um das Leben unseres Kindes. Er schlägt sie ins Gesicht und zieht dann das Messer einmal quer über ihren Bauch. Eingeweide und Blut quellen auf den Tisch. Sie Heben sie weiter an damit Ich auch ja alles sehen kann. Ihr schreien erstickt und wird langsam zu einem gurgeln und verstummt während das fette Schwein hinter ihr endlich genug von ihr hat. Ihr Innerstes liegt vor mir, Sie haben sie, vor meinen Augen, ausgeweidet und dann einfach bei Seite geschmissen. Der Grinser er Wühlt nach meinem Sohn und zeigt ihn mir. Schau mal ist er nicht schön, so weich und saftig und welches Stück willst du nun? Zier dich nicht, wir wissen doch beide das du es willst. Wir wissen doch beide das du es magst. Nimm dir ein Stück von ihr, von deinem Sohn. Komm schon Mario. Ich wache jedesmal schreiend auf.

Mareike fragt was ich hätte, aber ich kann ihr das nicht erzählen, wie auch, wie erzählt man so etwas seiner Frau. Ich sitze und weine, wenn ich nur den Plattenspieler wieder repariert bekommen würde. Ich stürze mich förmlich in diese Aufgabe und ignoriere alles andere, Mareike, Luzie und Elias sie alle sind so weit weg, während ich löte und schraube. Während ich einen neuen Motor und einen neuen Schwenkarm baue. Die Tage vergehen. Wir reden so gut wie gar nicht miteinander. Jeder von uns verarbeitet das erlebte auf seine weise. Nur abends, wenn wir zusammen im neuen Bett liegen, kommt für wenige Minuten dieses alte warme Gefühl einer heilen Familie auf, während Mareike und ich uns aus diffusen gründen der Liebe hin geben. Wir müssen dringend darüber reden.

Der Winter ist da, draußen fallen die ersten Schneeflocken, langsam aber stetig hatte sich unser Alltag wieder normalisiert. Menschen gehen eben unterschiedlich mit Schicksalsschlägen um. Luzie hat außer einer kleinen Narbe auf ihrer linken Wange keine dauerhaften Schaden davon getragen. Was wie Sie uns erzählte auch nicht verwunderlich ist, Sie kannte es nie anders. Großer Joe wie Sie ihn nannte hatte das schon immer mit ihr und ihrer echten Mutter gemacht. Ich muss ab und zu noch daran denken wie Mareike aus diesem fetten Monster einen fettigen Haufen Brei gemacht hatte. Sie tat es für sich und für Luzie und für all die anderen Menschen die der Bande zum Opfer gefallen waren. Sie steht noch immer jeden Tag an der Klippe und spielt mit ihren Füssen Gedankenverloren am Seil. Er hängt, oder besser gesagt das was vom großen Joe übrig ist, noch immer unten in der Schlinge.

Ich werde wohl nie erfahren was Sie ihr angetan haben, in der Zeit wo ich nicht bei Bewusstsein war. Sie redet darüber nicht, ich kann es mir aber denken, Luzie erwähnte, mir gegenüber, ein zwei mal was passierte. Aber ihre Kindlichen Worte werden wohl dem was wirklich Passierte niemals gerecht werden und das ist wohl besser so. Ich hake die ganze Sache ab und betäube die schlimmsten Gedanken einfach weiter mit Wodka. Ich muss an Deutschland denken. Daran was ich tat um zu überleben, es scheint als bräuchte ich mehr Wodka. Mir gehen die Worte des Grinsers nicht mehr aus dem Kopf. Weich und Saftig, so wie du es magst. Immer und immer wieder schleichen sie durch meinen Kopf. So als wollen Sie mich foppen. Ich hänge wieder in der Blechhütte und er zwingt mich Teile der Frau zu essen, damit ich nicht vom Fleisch falle. Langsam betäubt der Wodka die Welt um mich herum.

Mario, wenn du so weiter machst, nehme ich Luzie und Elias und gehe! Ich Ertrage das nicht mehr, wir oder der Wodka entscheide dich! Wenn doch nur der Plattenspieler gehen würde, er würde vieles viel einfach machen, Ich könnte mir alte Platten der Ärzte anhören, Trost in den Worten von Iron Maiden und Black Sabbath finden. Statt dessen verhöhnt er mich, brennt lieber als das er Töne von sich gibt. Mareike hat den gesamten restlichen Wodka letzte Woche vor meinen Augen einfach die Klippe runter geworfen. Ich musste ihr schwören nie wieder welchen zu Brennen. Wie konnte ich auch. Sie warf die Brennerei ihres Opas gleich hinterher. Wir sollten wirklich endlich über das erlebte reden.

Sie sieht mich an und ihr laufen die Tränen. Ich gab ihr mein Tagebuch, ich konnte nicht mehr, ich bin Fertig. Ich führte seit kurz nach Dresna nun schon Aufzeichnungen. Sie Umarmt mich, sagt mir das wir es schaffen werden, die Welt ist dumpf und immer wieder sind da diese Worte in meinem Kopf. Weich und Saftig, so wie du es magst. Sie waren unschuldig, jedenfalls so unschuldig wie Tote sein können und ich musste doch zu Dominik gelangen, ich konnte doch nicht einfach Verhungern. Mein Verstand ist Brei, Mareike und Luzie kümmern sich rührend um das was von mir noch Übrig ist, während ich im Schlafzimmer vor mich hin vegetiere und immer wieder und wieder diese Worte Murmel. Ich war doch am Verhungern. Scheint ganz so als hätte der Überfall des Grinsers mehr zerstört als nur meinen Plattenspieler.

Mareike redet wieder mit mir, oder eher auf mich ein. Die Welt sie scheint ferner den Je. Ich wünschte ich würde den Plattenspieler endlich zum laufen bewegen. Er weigert sich beharrlich. Aber ich habe eine Idee. Mario hör mir zu, du kannst so nicht weiter machen, Du bringst dich noch um mit deinem Verhalten. Ich versteh nicht was sie mir sagt. Es ist doch wichtig für mich den Plattenspieler zu reparieren. Für mich und Elias, ich glaube er wird Musik mögen, vielleicht beruhigt ihn das sogar. Ich höre sein Lachen, es beruhigt ein wenig meine Gedanken. Luzie bringt ihn mir jeden Tag mit den Worten Damit es Papa bald besser geht, wird Elias nun auf Papa aufpassen.
Er schläft die meiste Zeit in meinem Arm. So vergeht der Winter. Die Stimmen werden leiser, und Mareikes Stimme wird Lauter. Sie und meine Bibel, Sie helfen mir alles zu verarbeiten, zu bewältigen und weiterzuleben. Wenn es einen Gott gibt so hat er einen seltsamen Humor uns Menschen zu prüfen.

Mareike umarmt mich während wir auf der Veranda den Frühling begrüßen. Elias krabbelt um uns herum während Luzie in verfolgt. Die Sonne fühlt sich warm auf meiner Haut an. Ich ziehe Mareike vor mich und meine Hände Landen auf ihrem Hintern. Ihre Augen Funkeln wie Smaragde in der Sonne. Ich Danke dir, das du mich abermals gerettet hast, mein Schatz. Sie küsst mich. Ich liebe dich, Mario. Ich werde den Frühling nutzen und nach besseren Waffen suchen und Ersatzteile für den Plattenspieler, er läuft zwar jetzt aber die Nadel ist hinüber und der Sound klingt einfach Schrecklich. Eine Diamantnadel währe toll.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Elias

Seine kleinen Finger umfassen meinen Zeigefinger, er ist ganz ruhig und Atmet leise, so ein kleines Bündel Leben. Meine Hände sind blutverschmiert und ich bin Körperlich und Geistig vollständig am Ende. Während ich Luzie bitte ganz Vorsicht die beiden Klammern an die Nabelschnur zu hängen wird mir immer wieder schwarz vor Augen. Mareike Atmet schwer und ist Schweißgebadet, ich lege ihn mit letzter Kraft in ihre Arme und breche zusammen, der Blutverlust war doch zu heftig. Ich höre noch wie Luzie meinen Namen ruft und versucht mich wach zu halten, Aber die Schmerzen sind zu heftig. Während meine Gedanken in alle Richtungen ausschwärmen und die Schwärze gewinnt fällt mir ein Name für unseren Sohn ein, durch den schleier meiner Tränen kann ich noch erkennen wie Mareike mit dem kleinen im arm vom Bett aufsteht. Ich versuche zu reden aber alles was mir über die Lippen kommt ist ein ersticktes Elias dann umfängt mich die Schwärze vollständig.

Ich sitze über dem Plattenspieler, mittlerweile dreht der Motor schon wieder. Die Autobatterie leistet gute Arbeit. Aber die Umdrehungen sind noch nicht Konstant und so klingt der Sound der aus der Box kommt als würde man einen Leierkasten drehen. Ziemlich schräg. Einen Drehstrommotor zu Bauen ist eigentlich relativ einfach. Etwas Kupferdraht, ein wenig Eisen und Schmierfett. Aber diese kleine Verflixte Industrie Teil von Motor lacht mich aus und will einfach nicht so wie ich will. Ich werde wohl einen vollkommen neues Antriebsteil für den Plattenteller bauen müssen.

Ich habe Sie nicht kommen hören. Sie hatten Luzie draußen aufgegriffen, Mareike und ich wir waren im Haus, Mareike schlief die letzten Tage sehr viel, sie war kaum ansprechbar gewesen, zu oft waren die Schmerzen in den letzten Tagen so heftig so das man denken konnte das Kleine würde jeden Moment kommen. Bisher lies es aber auf sich warten. Ich konnte nichts unternehmen um die Geburt einzuleiten fehlten uns die richtigen Medikamente. Es waren 4 Mann gekleidet in Lumpen und Tierhäuten. Sie schoben Luzie vor sich her als sie das Haus betraten. Sie werte sich heftig. Der größte der 4 Packte sie und hielt ihr eine Machete ins Gesicht, Großer Joe nicht töten! Sie lies sich davon nicht beeindrucken und biss ihm mit voller Kraft in den Arm. Zum dank schleuderte er sie, wie einen Sack von sich. Kleines Mistvieh! Während ich versuchte vom Tisch aufzustehen um mich der Bedrohung zu stellen, schossen sie ohne Vorwarnung auf mich. Drei Kugeln durchschlugen meine linke Schulter und ich sackte auf der Stelle zusammen.

Sie hatten mich wieder aufgerichtet und auf den Stuhl zurückgesetzt. Ein Kerl dessen Gesicht nur von einer Mutter geliebt werden konnte und ein Schmächtiger Kerl der eine mir wohlbekannte Narbe im Gesicht hatte, waren noch im Raum als ich durch den Schock und die Schmerzen wieder zu Bewusstsein kam. Der Grinser sprang immer wieder umher und freute sich wie ein Kind zu weihnachten. Das ist der Happen vom Strand, ist Fetter geworden. Ruckartig schaute ich mich um. keine Luzie, keine Mareike, Wie lange war ich Weg. Sie hatten mich nicht gefesselt. Der Hässliche Richtete seine Machete auf mich Dich werden wir wie Schwein aufspießen und dann langsam über Feuer braten! Hast uns unser geliebtes Spielzeug genommen. Nun werden wir dir deins nehmen! Er schlug die Machete in den Tisch, einmal quer durch den Plattenspieler und Stand auf, während er nach Oben schlurfte wandte er sich zum Grinser. Pass auf das er nichts Dummes macht, ich werde jetzt mit seinem FRAUCHEN spielen!

Meine Gedanken überschlugen sich, die Sekunden wurden zu Minuten, meine Welt verschwand im schmerz, der schmerz verwandelte sich in Wut, und die Wut wurde zum Hass. Die Welt um mich herum fing an zu Pulsieren. Aus der Ferne konnte ich Mareikes schreie hören und die zarte Stimme von Luzie die die ganze Zeit flehte. Die Geräusche wurden zu einer Kulisse des Grauens. Es waren die selben Kannibalen die mich einst aufgriffen, die selben Männer die Luzie und ihre Mutter über Monate auf so grausame Art und Weise gequält und gefoltert hatten. Die nun drohten erneut mein Leben und auch das meiner Familie zu vernichten.

Der Grinser setzte sich mir gegenüber an den Tisch Hab unsere Gespräche vermisst. Sein verfaultes Lächeln wurde breiter. Du hast so schön zugehört. Ich höre ihn kaum, alles was meine Kopf ausfühlt sind die Erstickenden Schreie von Mareike. Wie viel Zeit war seit ihrem eintreffen vergangen. Es war Früh vielleicht 10 Uhr ein Blick aus dem Fenster verrät mir die grausame Wahrheit, es ist Dunkel. Ich muss Handeln sonst töten sie uns. Wir hätten beinahe eure schöne Hütte übersehen. Er redet und redet. Nun werden wir Tagelang Spaß haben, vielleicht schneiden wir sogar dein Kind aus dem Bauch deiner Alten! Un du darfst zusehen, vielleicht geben wir dir sogar was von dem balg ab oder von ihr! Seine Wort widern mich an. Er widert mich an. Aber vorher er richtet seine Aufmerksamkeit zur Treppe werde ich deine schöne schwangere Frau nochmal ordentlich F Er beendet den Satz nicht mehr, da ihm der Kiefer Fehlte, etwas hatte ihn wie eine überflüssige Extremität entfernt. Der Schuss hatte von seinem Kopf nicht viel Übrig gelassen. Die Magnum, ich hatte sie aus reiner Vorsicht unter den Tisch geklebt.

Einer der Männer Stolperte mit eine Pumpgun die Treppe runter die Hose auf halb acht und sein Gemächt entblößt. Als er unten aufschlägt, höre ich wie sein Genick einfach so, als Rache Gottes, bricht. Ich nehme die Waffe und Steige über den Toten, Lege an und verwandle das was einst der Stolz eines Mannes war in einen blutigen Brei. Ich höre Dumpf wie eine männliche Stimme etwas brüllt. Oben an der Treppe angekommen, sehe ich wie der dritte Luzie vor sich hält. Ihr Sachen zerrissen, in ihrem Gesicht mischen sich grün und blau Flecke mit kleinen blutigen Platzwunden. Sie weint, ich pralle gegen die Wand, die kleine Strampelt und er lässt sie Fallen. Sein Pech, sein Tot. Er fällt fast auf sie. Sie rappelt sich auf und rennt zu mir. Die tun Mama weh! Ich Schiebe mich an ihr vorbei in den Gang, Die Welt wird Dunkler.

Als ich die Tür zu unserem Schlafzimmer aufstoße springt er auf. Meine Kraft reicht nicht mehr um ihn tödlich zu treffen, Immerhin treffen die Kugelm seinen fetten schwabbligen weißen Bauch. Mareike rafft sich auf und schlägt auf den am Boden liegenden menschlichen Abschaum ein. Meine Kräfte versagen. Schatz, lass ihn Leben. Unter Tränen und hasserfüllt blickt sie mich an. LEBEN LASSEN DAS SCHWEIN! Ich schaffe es noch Sie von ihm weg zu ziehen dann breche ich zusammen.

Mir wird wieder klarer im Kopf. Er liegt noch immer am Boden, Mareike sitzt neben mir auf dem Bett und verarztet meine Schusswunde. Sie selbst sieht nicht besser aus. Luzie sitzt auf meinem Schoss und weint bitterlich. Was hast du mit ihm vor? Mareike würde ihn am liebsten gleich umbringen. Aber das währe für dieses abscheuliche Monster noch zu gut. Das Messer unten, was wir zum Ausnehmen benutzen! Soll er Spüren wie das ist! Während ich meinen Gedanken freien lauf lasse, fesselt Mareike ihn. Er Flucht und Wünscht uns zum Teufel. Sie tritt ihm mitten ins Gesicht und bricht dann vor schmerzen zusammen. Das Baby, es kommt!

Ich mach Luzie verständlich das Sie jetzt Tapfer sein muss. Sie weint aber sie begreift, wie der wind ist sie unten und setzt heißes Wasser an. Ich Funktioniere eigentlich nur noch. Die Welt ist ein blutiges Bild aus dumpfen Schmerz, Schmerz in meiner Schulter, die Schmerzen von Mareike. Sie liegt auf dem Bett, die Beine angewinkelt, und Presst. Unter Tränen, Schmerzen und Blut, kommt ein kleiner Kopf zum Vorschein. Das es Ausgerechnet so sein muss damit hatte ich nie gerechnet. Er ist da, mein Sohn ist da.

Ich Schrecke auf neben mir liegt Mareike mit unserem Sohn im Arm und beobachtet mich. Sie sieht viel besser aus.Wie lange? Sie schaut mich an und ihr laufen Tränen übers Gesicht. 3 Wochen. Ich schaue mich um, alles ist Sauber, der Boden, das Bett, kein Blut, nichts. Lebt er noch? Ihr Mine wird finster. Gerade so noch! So gut es mir möglich ist, Umarme und Küsse ich sie. Sie reicht mir unseren Sohn und steht auf. Elias, so wie du es wolltest. Ein hauch von Bitterkeit schwingt in ihrer Stimme mit. Ich blicke zu ihr auf. Er wird Leiden, leiden dafür was er mir, dir und Luzie angetan hat. Ich werde dieses Stück Elend nicht so einfach davon kommen lassen, wie seine drei Freunde. Ihr Gesichtsausdruck erhellt sich etwas. Dann ist gut.

Die kommenden zwei Wochen schlafe ich fast durchgängig, der Blutverlust war heftig und das Wundfieber tat sein Übriges. Wie hielten den Kerl gerade so am leben. Er war unterwürfig und wimmerte die ganze Zeit, dass es ihm leid täte, das er das alles nicht so wollte. Mareike schlägt unterdessen immer und immer wieder mit einer Eisenstange, erst nur auf die Beine, dann unkontrolliert und völlig außer sich auf den ganzen fettigen Körper ein. Ich beobachte das Schauspiel aus Blut und Raserei, ich verstehe Sie, ich verstehe ihren Frust, ihre Angst. Sie lässt alles raus, bis von diesem riesigen Fleisch und Fett Berg nur noch eine breiiger Haufen wimmerndes etwas übrig ist. Sie zwingt ihn aufzustehen, schleift ihn an den Rand der felsigen Klippe, legt ihm einen Strick um den Hals und rollt das was von ihm übrig ist runter. Ein knack und sein Leben ist zu ende. Sie sieht zufrieden aus.

Wir duschen gemeinsam, dass Wasser rinnt über unsere Körper, die Schusswunde ist verheilt und Narben zieren die Ein und Austrittsstellen, Sie umfährt mit ihren zarten sanften Fingern die Stellen. Wir sollten von hier Weg gehen. sie Weint. Dieses Haus, es kommt mir so Fremd vor. Sie umarmt und küsst mich. Wir brennen es nieder und gehen einfach. Ich drücke Sie fest an mich. Ich Liebe dich. Sie bricht weinend in meinen Armen zusammen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: die Zukunft

Luzies Phantasie scheint, durch all das was sie erlebt haben muss, keinen dauerhaften Schaden erlitten zu haben, ob im Sandkasten nach Schätzen graben, die alten Sonnenschirme zur Höhle umfunktionieren, Sie spielt mit allem was ihr unter die Finger kommt. Nur ihre Wortwahl macht mir Sorgen. Wie macht man einer 5 Jährigen begreiflich das all die komischen Spiele die Sie mit großem Joe und lachenden Brumm gespielt hat, nicht gut für Sie waren. Sie weint häufig, vor allem wenn Sie ihr Mutter erwähnt. Ich lese ihr dann etwas aus der Bibel vor und erzähle ihr, dass es da wo ihre Mutter jetzt ist, ihr besser geht, es beruhigt Sie.

Das Leben mit Kindern in dieser Zeit ist nicht einfach, Mareike tut sich etwas schwer mit Luzie, die Schwangerschaft und diese kleine 5 Jährige überfordern Sie, ihre Hormone stürzen Sie regelrecht ins Chaos. Ich wünschte ich könnte ihr dabei helfen. Sie macht sich sorgen, Sorgen um unsere Zukunft, die Zukunft unseres Kindes und nun auch um die von Luzie. Wir reden viel, vor allem darüber wie wir hier nun weiter machen werden. Mit der Gewissheit das es da draußen Kräfte gibt, denen man mit einem Repeater Jagdgewehr, einer alten Magnum und einer Winchester nicht gewachsen ist, mach ich Pläne für unsere Sicherheit. Wir werden bessere Waffen brauchen. Mareike, Luzie und ich.

Auch wenn es mir wiederstrebt der kleinen zu zeigen wie man mit einer Waffe umgeht, Besser ist es trotzdem, dass Sie es jetzt lernt. Es wird ihr das Leben retten, irgendwann. Ihre kleinen Arme sind zwar noch nicht kräftig genug um den Rückstoß abzufangen, aber besser ein Schuss der sitzt als überhaupt keine Möglichkeiten.

Mareike ist darüber nicht erfreut. Wir könnten sie, auch ohne das du ihr bei bringst wie man mit Waffen umgeht, beschützen. Wir sitzen auf der Veranda, der Tisch gedeckt mit Tellern und Tassen, in der Mitte ein Zitronen Kuchen mit Erdbeeren. Luzie rückt ständig von einem Ende der Bank zum anderem Ende. Es ist selten, sehr sehr selten sogar. Es gibt sogar Kaffee, 1 Tasse für Mareike und mich und als Besonderheit für Luzie Kakao. Ich hatte endlich den Kalender fertig, es ist wichtig zu Wissen welcher Monat und Tag ist. Das genaue Jahr ist mir egal. Aber man kann auch so feiern das man nun 1 Jahr älter geworden ist. Für die Zutaten war ich lange unterwegs gewesen, mehr als eine Woche. Ich habe lange keinen Kuchen mehr gebacken und Luzie wich mir währenddessen nicht einmal von der Seite. Sie hatte in ihrem Leben noch nie etwas Süßes geschweige denn Zucker gekostet. Während Mareike und ich uns zurückhalten, schlingt die kleine stück um stück in sich hinein. Sie lässt nicht mal die Krümel übrig.

Mareikes Bauch scheint als wolle er platzen, so groß ist er mittlerweile, wenn ich von Anfang an richtig gerechnet habe, dann müsste das kleine innerhalb der nächsten zwei Wochen zu Welt kommen, Zeit wird es jedenfalls. Ungefähr 1 Jahr oder etwas mehr ist es jetzt her das ich hier gelandet bin, es ist viel passiert in dieser Zeit. Mareike wollte in all der Zeit nie wissen was es wird, also haben wir den Ultraschall nur benutzt um die Entwicklung zu verfolgen. Wir beide sitzen noch immer am Tisch und der Nachmittag wird langsam zum Abend, während Luzie sich um die Hühner und Hasen kümmert, Mareike ihren Bauch streichelt und sich darüber Gedanken macht, welchen Namen wir nun wählen werden. Denke ich daran die Militär Stützpunkte von Chernarus abzusuchen.

Ich unterbreite ihr meine Gedanken und ihre Miene verfinstert sich. Wir haben doch Waffen. ihr Gesicht wird etwas rot. Alte Waffen, mit wenigen Schuss, ein AK oder ein M4 gegen Plünderer und andere gefährliche Individuen, währe besser. Ich setze mich neben Sie und lege meine Hände auf ihren Bauch, dass kleine tritt kräftig. Ich werde nach der Geburt aufbrechen. Wir müssen uns besser schützen, um der Kinder willen. Sie legt ihren Kopf auf meine Schulter. Wie eine richtige Familie, als währe die Welt nie untergegangen. Der Sonnenuntergang mit seinen Farbspielen taucht die Veranda in ein Kaleidoskop aus Farben. Wie eine Familie. erwidere ich.

Luzie, die auf der Veranda Treppe gerade mit einigen alten Blech Autos zugange war, Stolperte etwas Unbeholfen plötzlich zu uns. Mit einem Satz war sie auf der Bank, grinste über beide Ohren und viel uns mit offenen Armen um die Hälse. Wir jetzt Familie. Ihr kleiner Zeigefinger deutete auf mich, Neuer Papa. dann auf Mareike Neue Mama. und dann auf Mareikes Bauch. Neues Irgendwas! Uns liefen die Tränen. Ja und Luzie sehr sehr bald große Schwester! Sie grinste und tanzte auf der Veranda. Luzie bald große Schwester! Luzie bald große Schwester! Luzie bald große Schwester! immer und immer wieder, wiederholte sie die Worte. Es schnürte uns beiden die Kehle zu. Während ich Mareike die Tränen aus dem Gesicht wische, flüstere ich ihr ins Ohr Noch 2 oder vielleicht 3 Kinder? Sie lächelt und kneift mir in den Arm. Erstmal das eine und dann sehen wir weiter Herr Pols. Ich küsse Sie und Luzie die uns Fasziniert zusieht Kommentiert es gebührend. Erwachsenen Kram, versteh ich nicht!

Man könnte fast meinen die Welt sei in Ordnung, hier an diesem Nachmittag irgendwo zwischen den Bergen von Chernarus an einer alten Aussichtsplattform war es das für 3 Personen. Der Herbst ist da und der Winter wird kommen, wir werden Vorräte brauchen. Ich kann nicht im Winter durch Chernarus ziehen und ständig Jagen. Mareike schreibt Listen mit Dingen die wir brauchen werden, Während ich versuche Luzie das Lesen bei zu bringen und am Plattenspieler rum löte. Er läuft noch immer nicht.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Luzie

Wie ich es erwartet hatte, Mareike ist alles andere als erfreut, als ich mit der kleinen zu Tür rein komme. Aber Sie meckert nicht, wenigstens etwas, im gegenteil Sie ist eher besorgt. Mutterinstinkte, anders kann man ihr plötzliches Verhalten nicht erklären. Noch bevor ich ihr auch nur irgendwas erklären konnte, griff Sie sich die Kleine, verschwand mit ihr im Bad und lies mich einfach stehen. Geh mach der Kleinen was zu Essen! Schallte es nach wenigen Minuten aus dem Bad.

Eigentlich wollte ich noch die ersten Sachen aus dem Laster ins Haus schaffen. Aber nun brate ich Fleisch mit Kartoffeln, ein paar Eiern und etwas Gemüse und merke das ich selbst eigentlich ziemlich Hungrig bin. Mareike flucht und zetert währenddessen im Bad rum. Nach einer Stunde verstummte sie dann. Es Dampft als Sie endlich die Tür öffnet, als würde man eine Nebelwand durchstoßen. Was ein Dreckspatz Mareike und die kleine kamen in Bademäntel gewickelt aus dem Bad. Sie heißt Luzie. Mareike setzte Sie an den Tisch und laut ihrer eigenen Worte ist Sie 5. Ich reiche den beiden einen Teller mit Essen und setze mich ebenfalls.

Luzie schlingt mehr als das Sie kaut, die kleinen Augen leuchten bei jedem Bissen ins Fleisch. Messer und Gabel scheinen ihr Fremd zu sein. Mareike schaut ihrem Schauspiel fasziniert zu. Wie sie die Ärmel des viel zu großen Bademantels immer wieder nach oben schiebt, am Fleisch zerrt und die Kartoffeln mit den Händen zu Pampe verarbeitet. Weist du was Messer und Gabel sind? Luzie schaut Mareike verwundert an, während Sie weiter Kaut und schlugt. Messer machen Menschen tot. Gabel kenn ich nicht. Großer Joe hat Menschen immer mit Messer tot gemacht. nach wenigen Minuten hatte die kleine den Teller vollständig entleert. Fragend hält sie uns den Teller hin.Noch mehr, Hat noch mehr?

Während Mareike und ich in der Küche ihr eine weitere Portion auffüllen, kann ich ihr kurz erzählen das ich im Rucksack das Tagebuch ihrer Mutter entdeckt habe. Mama immer geschrieben in das da. Mama gesagt is unsere Geschichte. Die kleine stand ohne etwas auf dem Leib in der Küchen Tür. Luzie du kannst doch nicht. Mareike drückte mir den Teller in die Hand und griff Sie sich. Während ich zurück zum Tisch im Wohnzimmer ging, suchte sie ihr etwas das ihr halbwegs passen sollte. Am Ende waren es Socken, ein viel zu großes Unterhemd und ein Wollpullover in dem sie vollständig Versank. Das muss erstmal Reichen und es heißt ich darf ihr eigene Sachen nähen! Ich lachte. Die kleine sah wirklich drollig aus.

Sie verschlang noch zwei weitere Teller. Und tanzte dann noch ungefähr 1 Stunde durch das Haus. Ihr habt tolles Dach, so groß und ohne Gitter. Mama und ich haben immer in Gitter gewohnt. Sie erzählte viel während sie alles erkundete. Warum Meike so groß Bauch? Mareike grinste, sie sah sogar glücklich aus. Während ich in den Aufzeichnungen ihrer Mutter lass wurde meine Stimmung immer schlechter. Es bedrückte mich, verstörte mich sogar was ich lesen musste. Mit Tränen in den Augen kniete ich mich vor Luzie und umarmte die Kleine. Niemand wird dir mehr weh tun. Flüsterte ich ihr. Mareike begriff nicht sofort also deutet ich auf das aufgeschlagene Tagebuch ihrer Mutter. Ich bring dich jetzt erstmal in ein schönes, weiches und sehr sehr gemütliches Bett, mit vielen Kopfkissen und einer großen Decke! Während ich versuchte das Luzie, so aufgebracht wie sie war, sich hinlegte, höre ich wie Mareike unten zu weinen anfängt. Meike weinen, du trösten? mit dem Kopf zur Tür gerichtet erwidere ich Wenn du dich hinlegst, ja. Wie auf Kommando lag sie, ihr kleiner Kopf und die wuscheligen braunen Haare in die Kissen gedrückt, dann endlich still. Du gehen, Luzie schlafen!

Diese Scheusale! Mareike sass am Tisch, Ihr Gesicht in ihre Hände vergraben, über dem Tagebuch. Wie kann man so etwas einem so kleinem Kind antun! Ich umarme sie. Die Welt war schon grausam bevor die Apokalypse statt fand, aber zu lesen was der Frau und ihrer Tochter widerfahren ist, mag man einfach nicht glauben. Sie wird es bei uns gut haben. Mareike vergräbt ihr Gesicht in meine Schulter. Diese Monster. Ich drücke Sie fest an mich. Ich werde jetzt auch erstmal baden gehen, und Morgen wird die Welt schon wieder anders aussehen. Ich küsse Sie kurz und begebe mich dann ins Bad.

Überall lagen Sachen rum. Mareikes, Luzies und nun auch meine. Was spielt das an so einem Abend noch für eine Rolle, ob man seine Sachen nun in einen Korb oder so einfach liegen lässt. Dreckig ist Dreckig. Während ich nach einem Schwamm fingere kommt Mareike ins Bad. Ihr großer runder Bauch wird vom Bademantel nur kaum verdeckt. Könntest du mir den Rücken waschen? Frage ich Sie. Sie lächelt und ich reiche ihr den Schwamm. Mario hast du schon einmal daran Gedacht wie es eigentlich weiter gehen soll? Ihre Frage überrascht mich. Wir bekommen ein Kind, die Menschheit geht zu Grunde, es gibt kein Recht und kein Gesetz mehr, da draußen ziehen mordenden und plündernde Banden durch das Land, Kinder werden wie Vieh behandelt. Und überall gibt es diese Untoten. Wie sollen wir hier unter diesen Umständen nur ein normales Leben führen? Tränen laufen ihr übers Gesicht. Ich weiß keine Antwort, bisher konnte ich die Gedanken, wie es in Zukunft weiter gehen soll, verdrängen.

Während ich aus der Wanne steige weicht Sie keinen Meter zurück, ihr Bauch berührt denn meinen und ihr Bademantel hängt eigentlich nur noch an ihren Armen. Sie steht Zitternd und mit Tränen unterlaufenen Augen vor mir und erwartet eine Antwort auf ihre Frage, ich küsse Sie, sie lässt ihr verschränkten Arme locker zur Seite hängen und der Bademantel rutscht endgültig von ihr ab. Wir stehen Nackt voreinander und Mareike bricht weinend zusammen, es ist einfach zuviel für sie.