Gaming – DayZ SA Tagebuch: Elias

Seine kleinen Finger umfassen meinen Zeigefinger, er ist ganz ruhig und Atmet leise, so ein kleines Bündel Leben. Meine Hände sind blutverschmiert und ich bin Körperlich und Geistig vollständig am Ende. Während ich Luzie bitte ganz Vorsicht die beiden Klammern an die Nabelschnur zu hängen wird mir immer wieder schwarz vor Augen. Mareike Atmet schwer und ist Schweißgebadet, ich lege ihn mit letzter Kraft in ihre Arme und breche zusammen, der Blutverlust war doch zu heftig. Ich höre noch wie Luzie meinen Namen ruft und versucht mich wach zu halten, Aber die Schmerzen sind zu heftig. Während meine Gedanken in alle Richtungen ausschwärmen und die Schwärze gewinnt fällt mir ein Name für unseren Sohn ein, durch den schleier meiner Tränen kann ich noch erkennen wie Mareike mit dem kleinen im arm vom Bett aufsteht. Ich versuche zu reden aber alles was mir über die Lippen kommt ist ein ersticktes Elias dann umfängt mich die Schwärze vollständig.

Ich sitze über dem Plattenspieler, mittlerweile dreht der Motor schon wieder. Die Autobatterie leistet gute Arbeit. Aber die Umdrehungen sind noch nicht Konstant und so klingt der Sound der aus der Box kommt als würde man einen Leierkasten drehen. Ziemlich schräg. Einen Drehstrommotor zu Bauen ist eigentlich relativ einfach. Etwas Kupferdraht, ein wenig Eisen und Schmierfett. Aber diese kleine Verflixte Industrie Teil von Motor lacht mich aus und will einfach nicht so wie ich will. Ich werde wohl einen vollkommen neues Antriebsteil für den Plattenteller bauen müssen.

Ich habe Sie nicht kommen hören. Sie hatten Luzie draußen aufgegriffen, Mareike und ich wir waren im Haus, Mareike schlief die letzten Tage sehr viel, sie war kaum ansprechbar gewesen, zu oft waren die Schmerzen in den letzten Tagen so heftig so das man denken konnte das Kleine würde jeden Moment kommen. Bisher lies es aber auf sich warten. Ich konnte nichts unternehmen um die Geburt einzuleiten fehlten uns die richtigen Medikamente. Es waren 4 Mann gekleidet in Lumpen und Tierhäuten. Sie schoben Luzie vor sich her als sie das Haus betraten. Sie werte sich heftig. Der größte der 4 Packte sie und hielt ihr eine Machete ins Gesicht, Großer Joe nicht töten! Sie lies sich davon nicht beeindrucken und biss ihm mit voller Kraft in den Arm. Zum dank schleuderte er sie, wie einen Sack von sich. Kleines Mistvieh! Während ich versuchte vom Tisch aufzustehen um mich der Bedrohung zu stellen, schossen sie ohne Vorwarnung auf mich. Drei Kugeln durchschlugen meine linke Schulter und ich sackte auf der Stelle zusammen.

Sie hatten mich wieder aufgerichtet und auf den Stuhl zurückgesetzt. Ein Kerl dessen Gesicht nur von einer Mutter geliebt werden konnte und ein Schmächtiger Kerl der eine mir wohlbekannte Narbe im Gesicht hatte, waren noch im Raum als ich durch den Schock und die Schmerzen wieder zu Bewusstsein kam. Der Grinser sprang immer wieder umher und freute sich wie ein Kind zu weihnachten. Das ist der Happen vom Strand, ist Fetter geworden. Ruckartig schaute ich mich um. keine Luzie, keine Mareike, Wie lange war ich Weg. Sie hatten mich nicht gefesselt. Der Hässliche Richtete seine Machete auf mich Dich werden wir wie Schwein aufspießen und dann langsam über Feuer braten! Hast uns unser geliebtes Spielzeug genommen. Nun werden wir dir deins nehmen! Er schlug die Machete in den Tisch, einmal quer durch den Plattenspieler und Stand auf, während er nach Oben schlurfte wandte er sich zum Grinser. Pass auf das er nichts Dummes macht, ich werde jetzt mit seinem FRAUCHEN spielen!

Meine Gedanken überschlugen sich, die Sekunden wurden zu Minuten, meine Welt verschwand im schmerz, der schmerz verwandelte sich in Wut, und die Wut wurde zum Hass. Die Welt um mich herum fing an zu Pulsieren. Aus der Ferne konnte ich Mareikes schreie hören und die zarte Stimme von Luzie die die ganze Zeit flehte. Die Geräusche wurden zu einer Kulisse des Grauens. Es waren die selben Kannibalen die mich einst aufgriffen, die selben Männer die Luzie und ihre Mutter über Monate auf so grausame Art und Weise gequält und gefoltert hatten. Die nun drohten erneut mein Leben und auch das meiner Familie zu vernichten.

Der Grinser setzte sich mir gegenüber an den Tisch Hab unsere Gespräche vermisst. Sein verfaultes Lächeln wurde breiter. Du hast so schön zugehört. Ich höre ihn kaum, alles was meine Kopf ausfühlt sind die Erstickenden Schreie von Mareike. Wie viel Zeit war seit ihrem eintreffen vergangen. Es war Früh vielleicht 10 Uhr ein Blick aus dem Fenster verrät mir die grausame Wahrheit, es ist Dunkel. Ich muss Handeln sonst töten sie uns. Wir hätten beinahe eure schöne Hütte übersehen. Er redet und redet. Nun werden wir Tagelang Spaß haben, vielleicht schneiden wir sogar dein Kind aus dem Bauch deiner Alten! Un du darfst zusehen, vielleicht geben wir dir sogar was von dem balg ab oder von ihr! Seine Wort widern mich an. Er widert mich an. Aber vorher er richtet seine Aufmerksamkeit zur Treppe werde ich deine schöne schwangere Frau nochmal ordentlich F Er beendet den Satz nicht mehr, da ihm der Kiefer Fehlte, etwas hatte ihn wie eine überflüssige Extremität entfernt. Der Schuss hatte von seinem Kopf nicht viel Übrig gelassen. Die Magnum, ich hatte sie aus reiner Vorsicht unter den Tisch geklebt.

Einer der Männer Stolperte mit eine Pumpgun die Treppe runter die Hose auf halb acht und sein Gemächt entblößt. Als er unten aufschlägt, höre ich wie sein Genick einfach so, als Rache Gottes, bricht. Ich nehme die Waffe und Steige über den Toten, Lege an und verwandle das was einst der Stolz eines Mannes war in einen blutigen Brei. Ich höre Dumpf wie eine männliche Stimme etwas brüllt. Oben an der Treppe angekommen, sehe ich wie der dritte Luzie vor sich hält. Ihr Sachen zerrissen, in ihrem Gesicht mischen sich grün und blau Flecke mit kleinen blutigen Platzwunden. Sie weint, ich pralle gegen die Wand, die kleine Strampelt und er lässt sie Fallen. Sein Pech, sein Tot. Er fällt fast auf sie. Sie rappelt sich auf und rennt zu mir. Die tun Mama weh! Ich Schiebe mich an ihr vorbei in den Gang, Die Welt wird Dunkler.

Als ich die Tür zu unserem Schlafzimmer aufstoße springt er auf. Meine Kraft reicht nicht mehr um ihn tödlich zu treffen, Immerhin treffen die Kugelm seinen fetten schwabbligen weißen Bauch. Mareike rafft sich auf und schlägt auf den am Boden liegenden menschlichen Abschaum ein. Meine Kräfte versagen. Schatz, lass ihn Leben. Unter Tränen und hasserfüllt blickt sie mich an. LEBEN LASSEN DAS SCHWEIN! Ich schaffe es noch Sie von ihm weg zu ziehen dann breche ich zusammen.

Mir wird wieder klarer im Kopf. Er liegt noch immer am Boden, Mareike sitzt neben mir auf dem Bett und verarztet meine Schusswunde. Sie selbst sieht nicht besser aus. Luzie sitzt auf meinem Schoss und weint bitterlich. Was hast du mit ihm vor? Mareike würde ihn am liebsten gleich umbringen. Aber das währe für dieses abscheuliche Monster noch zu gut. Das Messer unten, was wir zum Ausnehmen benutzen! Soll er Spüren wie das ist! Während ich meinen Gedanken freien lauf lasse, fesselt Mareike ihn. Er Flucht und Wünscht uns zum Teufel. Sie tritt ihm mitten ins Gesicht und bricht dann vor schmerzen zusammen. Das Baby, es kommt!

Ich mach Luzie verständlich das Sie jetzt Tapfer sein muss. Sie weint aber sie begreift, wie der wind ist sie unten und setzt heißes Wasser an. Ich Funktioniere eigentlich nur noch. Die Welt ist ein blutiges Bild aus dumpfen Schmerz, Schmerz in meiner Schulter, die Schmerzen von Mareike. Sie liegt auf dem Bett, die Beine angewinkelt, und Presst. Unter Tränen, Schmerzen und Blut, kommt ein kleiner Kopf zum Vorschein. Das es Ausgerechnet so sein muss damit hatte ich nie gerechnet. Er ist da, mein Sohn ist da.

Ich Schrecke auf neben mir liegt Mareike mit unserem Sohn im Arm und beobachtet mich. Sie sieht viel besser aus.Wie lange? Sie schaut mich an und ihr laufen Tränen übers Gesicht. 3 Wochen. Ich schaue mich um, alles ist Sauber, der Boden, das Bett, kein Blut, nichts. Lebt er noch? Ihr Mine wird finster. Gerade so noch! So gut es mir möglich ist, Umarme und Küsse ich sie. Sie reicht mir unseren Sohn und steht auf. Elias, so wie du es wolltest. Ein hauch von Bitterkeit schwingt in ihrer Stimme mit. Ich blicke zu ihr auf. Er wird Leiden, leiden dafür was er mir, dir und Luzie angetan hat. Ich werde dieses Stück Elend nicht so einfach davon kommen lassen, wie seine drei Freunde. Ihr Gesichtsausdruck erhellt sich etwas. Dann ist gut.

Die kommenden zwei Wochen schlafe ich fast durchgängig, der Blutverlust war heftig und das Wundfieber tat sein Übriges. Wie hielten den Kerl gerade so am leben. Er war unterwürfig und wimmerte die ganze Zeit, dass es ihm leid täte, das er das alles nicht so wollte. Mareike schlägt unterdessen immer und immer wieder mit einer Eisenstange, erst nur auf die Beine, dann unkontrolliert und völlig außer sich auf den ganzen fettigen Körper ein. Ich beobachte das Schauspiel aus Blut und Raserei, ich verstehe Sie, ich verstehe ihren Frust, ihre Angst. Sie lässt alles raus, bis von diesem riesigen Fleisch und Fett Berg nur noch eine breiiger Haufen wimmerndes etwas übrig ist. Sie zwingt ihn aufzustehen, schleift ihn an den Rand der felsigen Klippe, legt ihm einen Strick um den Hals und rollt das was von ihm übrig ist runter. Ein knack und sein Leben ist zu ende. Sie sieht zufrieden aus.

Wir duschen gemeinsam, dass Wasser rinnt über unsere Körper, die Schusswunde ist verheilt und Narben zieren die Ein und Austrittsstellen, Sie umfährt mit ihren zarten sanften Fingern die Stellen. Wir sollten von hier Weg gehen. sie Weint. Dieses Haus, es kommt mir so Fremd vor. Sie umarmt und küsst mich. Wir brennen es nieder und gehen einfach. Ich drücke Sie fest an mich. Ich Liebe dich. Sie bricht weinend in meinen Armen zusammen.