Gaming – DayZ SA Tagebuch: Waffenbrüder

Die letzten paar Tage waren sehr anstregend, sowohl für mich als auch für meine Familie. Es macht schon einen Unterschied ob man 4 Personen oder 16 Personen versorgt und beherbergt. Sergej hatte seinen Männern, er machte da keinen Unterschied ob sie nun, wie er es ausdrückte, Грудки hatten oder nicht. Es waren seine Männer. 5 Frauen und 7 Männer um es genau zu sagen. Annette entpuppte sich beim Übersetzen, von dem was Sergej, mit seinem recht markanten Russisch, von sich gab, als äußerst hilfreich. Er sprach sie grundsätzlich mit моим ангелом смерти oder Анхель an, Annette grinste jedesmal. Es schien sogar so, als währen alle 12 Paare. Sergej kommentierte meine Beobachtung entsprechend, Er griff sich Annette und küsste sie.

Sex ist besser für Moral von allen, so besser, wir Vertrauen Blind! Wir gemacht versprechen untereinander, aufpassen auf Gruppe. Anfangs schwer aber Zeit gezeigt, in Paare mit Liebe wir wie ein Mann Armee. Sergej versuchte sein bestes um es mir in Deutsch zu erklären. Während er weiter auf russisch über die Vorzüge von Annette schwärmte und mir immer wieder verdeutlichte was für ein Glück ich doch mit Mareike hätte, fragte er mich aus heiterem Himmel wie es um meine Erfahrung mit Waffen stand. Ich konnte Jagen und Läufer töten und auf Kurze Distanz sogar Menschen aber ein Training hatte ich nie. Anton war darin damals selbst nicht der beste.

So übten wir fast den gesamten Vormittag, erst mit einer M4A1 und dann nochmal mit einer ziemlich abgenutzten Mosin. Ich traf fast die gesamte Zeit den Himmel oder die Steine der Klippe. Die Dosen jedoch blieben, bis auf wenige Streifschüsse, unversehrt. Sergej meinte das Militärwaffen wohl wirklich nichts für mich sind. Um ihn zu zeigen das ich doch etwas Treffen könnte, griff zum Repeater und beförderte die Dosen über die Klippen. Sergej scherzt ein wenig Du Jagdmann, treffen Tier, nehmen aus, das dein können, du nix Soldat. Er hatte recht. Ich konnte hervorragend Jagen, aber wenn es darum ging etwas anderes als Pistolen oder Jagd Gewähre zu benutzen, war ich hilflos wie ein Baby. Du können beschützen Familie, is wichtig, überlassen Kampf gegen Viecher uns. Mareike verbat Sergej und seinen Männern, das ich mit ihnen Wodka oder sonstigen Alkohol trank, sie konnte da ziemlich energisch sein und ich fügte mich dieser Anweisung. Sehr zum Verdruss von Sergej aber auch er wurde von ihr, wie man so schön sagt, auf die richtige Größe zurecht gestutzt. Überhaupt schien es so als hätten Annette und Mareike zusammen das Zepter übernommen.

So verging ein halber Monat, ich brachte Sergej das Jagen und Ausnehmen von Tieren bei und er mir den Umgang mit automatischen Waffen. Wir hatten sogar zusammen das Dorf die Strasse rauf von allen Läufern beseitigt. Einige der Häuser boten sich dadurch als Dauerhafte bleibe für Sergej und seine Männer an. So konnten wir sie jedenfalls von unserer Haustür weg bekommen und wieder etwas ruhe und Normalität einführen in unser Haus. Sergej schien sogar davon angetan eine dauerhafte Operationsbasis einrichten zu können. Entweder das oder die Tatsache das offensichtlich 3 seiner Männer, darunter Annette, Schwanger waren. Das gab ihnen dann den letzten Funken um ihre dauerhafte Operationsbasis zu beziehen. Endlich Nachbarn zu haben ist schon etwas seltsames.

Normalität, Mareike, hier herrscht so etwas wie Normalität, Spürst du das? Wir lagen gemeinsam, in eine Decke gewickelt, auf einer Couch, die wir zusammen mit anderen Sitzgelegenheiten in den Hof gestellt hatten. Und beobachteten den Sonnenuntergang. Du räumst im Vorgarten auf und wirst dich darum kümmern die Schäden, die unsere neuen Nachbarn an unserem Hof angerichtet haben, zu beseitigen. Und keine wiederrede sonst dürfen deine Hände mit sich selbst spielen. Sie legte ihre Hände auf meine. Wir brauchen neue Sachen, für Luzie und Elias sie wachsen zu schnell. Ich zog sie weiter zu mir heran. Das heißt ich darf wieder los ziehen. Ihre Finger umschlossen die meinen. Ich hab jedesmal eine Todesangst wenn du fort gehst. Wir blieben noch eine Weile so liegen und währen wahrscheinlich sogar so eingeschlafen, hätte Luzie nicht in der Hoftür gestanden und nach Abendbrot verlangt. Sie hatte in den Letzten Wochen einen gewaltigen Satz gemacht. War nun einen halben Kopf größer. Wir führten eine Küchen Türrahmen Strichliste. Auch näherte sich der Tag an dem Sie zu uns kam. Und ich brauchte noch ein Geschenk für einen nun 6 Jährige. Vielleicht ein alter Schulranzen ein paar Blöcke zum malen und Bundstifte. Die Kreide hatte sie aufgebraucht, während sie die Felsen am Haus verschönerte.

Mareike schrieb wieder ein Liste, diesmal konnte ich unbesorgter sein. Sergej versprach mir das er und Annette auf Sie und die Kinder aufpassen werden. Er stellte mir Kolja einen recht jungen Mann zur Seite, er war einer der glücklichen neu Väter und es schien ihm nur Recht zu sein, etwas umher streifen zu können. Seine Gefährtin wie er erzählte war nämlich zu einem Hormonellen Monster mutiert, wenn sie nicht Weinte erledigte sie aller Hand Hausarbeiten, nur um dann mittendrin aufzuhören und den nächsten Heul Anfall zu bekommen. Ich sagte ihm das sich das legen würde, irgendwann. Er lächelte mild und war fest der Meinung das dies erst eintreten werde wenn sein Kind da währe.

So zogen wir los erst Richtung Svetlojarsk und dann die Küste entlang, Berenzino, Elektro, Cherno, wir schwammen bei Kamyshovo sogar rüber zur Insel, aber außer ein paar Ruinen war dort nichts. Und wenn nicht der verdammte Jeep, kurz vor Elektro, einfach gestorben währe, würden wir mit reichlich Sachen zurück kommen. So haben wir uns erstmal getrennt, Elektro ist groß vielleicht findet einer von uns beiden ja, Werkzeug um den Jeep wieder flott zu machen. Während ich an der Küste durch die Industrie Anlagen streife, fällt mir in der Ferne ein Mann auf der mit einer Axt in der Hand sich gerade einen Läufer vom Hals hält. Ich wollte gerade die frisch gefundene Blaze 95 Double Rifle durchladen als er den Läufer endlich niederstreckte. Leider verlor ich ihn daraufhin aus den Augen. Kurze Zeit später traf ich in einem Bürogebäude auf Bone, so stellte er sich mir jedenfalls vor. Wir Unterhielten uns kurz, er suchte einen Willie. Gekleidet war Bone in ziemlich zerschundenden Sachen.

Kurz darauf trafen Kolja und ich wieder am Jeep ein. Klebeband und sanfte Schläge ließen den Motor wieder anspringen. Da wir das meiste hatten, Schultasche und Sachen, und wir eigentlich nur noch um Vybor nochmal auf Wild Jagd gehen wollten, beschlossen wir unser Glück nicht zu fordern und steuerten den Jeep zurück in unser Dorf. Kolja konnte sich während der gesamten fahrt nicht an den gedanken gewöhnen vater zu werden. Er war sein ganzes Leben lang nur Militärisch erzogen worden. Er wusste vom Vater sein rein gar nichts. Glaubst du Sergej geht es da besser? Kolja lachte und verneinte meine Frage.