Gaming – DayZ SA Tagebuch: Friedlichkeit

Mit Elias zu spielen, dabei zuzusehen wie er seine ersten Schritte macht, wie er mit reden beginnt, mit Luzie spielt, wie er lacht und sich freut. Ich bin glücklich aber auch besorgt, es wird nicht ewig so bleiben. Irgendwann entdeckt uns hier oben irgendwer, Und ob Sergej und seine Männer uns alle auf dauer beschützen können, wage ich zu bezweifeln. Er, Kolja, und seine Männer betrieben zwar noch immer, ihre all morgendlichen Übungen, aber mit der Zeit werden auch diese Routinen ihnen sinnlos vorkommen. Es ist einfach zu Friedlich hier.

Es ist hier sogar so sicher genug, so das ich hin und wieder durch Chernarus wandern kann, ohne mir direkt Sorgen machen zu müssen. Durch einige Reisende erfuhr ich das es zurzeit in Vybor ziemlich gefährlich sei, einige Banditengruppen versuchten die Stadt an sich zu reißen. Ich mied Vybor vorerst, obwohl es eigentlich der derzeit beste Ort zum Tauschhandel war, denn nach und nach kommen die Kinder zur Welt. Was bedeutet wir brauchen mehr Kleidung, mehr Nahrung, Mehr Werkzeug und vor allem, sollte die Siedlung sicher gemacht werden. Zäune, Barrikaden und Stacheldraht, was bedeutet das wir Unterwegs sein müssen. Berezino, Kolja und ich wählten diesen Ort um an die benötigten Materialien zu kommen. Während er in ruhe die Stadt auskundschaftet, fing ich an die ersten Sachen an einem Ort zusammen zu tragen. Die Läufer werden aggressiver, sie scheinen zu Hungern. Vielleicht hat sich das mit ihnen in 1 bis 2 Jahren.

Kurz nachdem wir wieder Zuhause ankamen, machten wir uns daran die ersten Verteidigungsanlagen zu errichten. Die Abende waren mild und warm Mareike schmiegt sich an mich, ich spüre ihren Atem in meinem Nacken, beobachte wie sich langsam ihre Brüste hoben und senkten. Alles schien so friedlich, alles wirkte wie in einem dieser Kitsch Romanen, die Welt könnte stehen bleiben und ich würde es nicht merken. Wir lagen gemütlich auf der Veranda, während der Tag dem Abend wich. Luzie und Elias spielten fange im Hof. Diese Abendliche Idylle wurde durch Waffen feuer, Geschrei und Grunzlaute, förmlich in der Luft zerrissen.

Wir hatten sie nicht bemerkt, sie weder gehört, noch gesehen. Erst als die ersten Schüsse vielen begriffen wir was vor sich ging. Eine Gruppe Banditen, sie hatten die Läufer benutzt um uns abzulenken. Es war brutal, kurz und blutig. Ich eilte, während Sergejs Männer ihr bestes gaben, mit Annette, Mareike und Kindern zur Herberge. Durch die Felsen und die abhänge waren sie leicht zu verteidigen. Wir taten unser bestes. Die Läufer stellten kein Problem da, aber die Banditen. Ihre Bewaffnung und ihr vorgehen wahren ein Problem. Sergejs Männer fielen wie Papierfiguren, nur er und Kolja waren noch am Leben.

Diese Welt hat nun ein paar Waisenkinder mehr, ich kann mich nicht mehr an alles erinnern. Aber nach einer Weile überrannten Sie Kolja und Sergej, beide starben bei dem Versuch Sie mit Granaten aufzuhalten. Was aus Mareike wurden konnte ich nicht herausfinden, Annette überlebte nur weil sie sich mit den Kindern im Keller verschanzt hatte. Nach ihrer Aussage hatten Sie Mareike verschleppt. Meine Frau war in den Händen von irgendwelchen abartigen Bestien, irgendwo in Chernarus und ich lag mit mehreren Bauchschüssen im für mehr als eine Woche im Bett. Annette kümmerte währenddessen um die Kinder. 7 Kinder, Elias, Luzie, und 5 Neugeborene zwischen wenigen Wochen und ein paar Monaten Alt, es wird Hart, Sehr sehr hart. Annette und ich, wir haben nach meiner Genesung für alle Gräber ausgehoben und sie Anständig beerdigt. Sie wird bei den Kindern bleiben während ich mich auf die Suche nach Mareike machen werde.

Ich werde Mareike finden und Ihre Entführer bestrafen, Ich werde diese Schweine Finden und einem nach dem anderen schön fein säuberlich erst die Haut abziehen und sie dann Lebendig filetieren.