World of Warcraft – a stealth Quest – Prolog

Ich könnte jetzt Lügen und sagen das mein Leben wie das vieler anderer Goblins verlaufen ist. Aufgewachsen in Kezan und so. Aber meine Geschichte beginnt anders.  Sie beginnt, während des Zweiten Krieges zwischen der Allianz und der Horde, als Gnom!

Als kleiner Heimatloser Gnom der in den dunklen Gassen von Iron Forge aufgewachsen ist. Ohne richtige Familie, ohne Interesse an den belangen der anderen Gnome. Kaum größer als eine Hausratte war ich, als ich damals mein Handwerk erlernte. Taschendiebstahl war relativ einfach wenn man kaum größer als ein Zwergenschuh war. Der dritte Krieg zwang mich jedoch raus aus Iron Forge. Auch wenn ich Gnomeregan nie als Heimat angesehen hatte, so war es doch die Pflicht eines jeden Gnomes gegen die Troggs zu helfen. Wie die Geschichte ausging steht in Geschichtsbüchern. Wir hatten verloren, weil wir Verraten wurden.

Und hier in Anvilmar beginnt nun meine eigentlich Reise. Mein Talent blieb der Gilde der Assassinen nicht verborgen. Und so wurde ich durch einige fähige Zwerge im Umgang mit Giften und Dolchen unterrichtet. Für mich waren es jedenfalls Dolche, auch wenn die anwesenden Menschen sie als Brotmesser bezeichneten. Wenn dir ein 90 Zentimeter großer Gnome erst deine Eier zertrümmert und dir dann sein Brotmesser an die Kehle setzt, ist es dann plötzlich nicht mehr so witzig.

Ich werde hier auch nicht nochmal die gesamte Geschichte der Allianz wiedergeben, die wurde sowieso schon oft genug nieder geschrieben und jedesmal wurde sie heroischer. Daher könnt ihr vergessen das ich großartig auf diese ganzen Politischen Ereignisse eingehe, hier geht es eigentlich nur um meine Geschichte. Wie ich vom mittellosen Taschendieb zum Commander der Horde wurde, Ja ihr habt richtig gelesen Commander der Horde, denn die Geschichte wie ich zum Goblin wurde, wie ich Half die mächtigsten Wesen in ganz Azeroth und Draenor zu besiegen, wie ich Ruhm und Reichtum erlangte, ist es die ich euch Erzählen werde. Ok das mit dem Reichtum stimmt nicht so ganz.

Aber beginnen wir mit den Ereignissen nach dem 3 Krieg. Brennende Legion zurückgeschlagen. Mittel und Heimatlos von der SI:7 aufgegabelt und zum Assassine Ausgebildet. Ich war mehr ein Laufbursche, Klein und Flink. Also machte ich was man mir auftrug. Am liebsten waren mir die Aufträge die aus Dun Morogh raus führten. Tanaris, Stormwind oder Westfall, Hauptsache raus aus der Kälte. Gnome wurden überall gebraucht, ob unserer Mechanischen Erfindungen oder zur Belustigung von Tauren die meinten wir währen Fußbälle oder Wurfgeschosse. Aber am liebsten war mir Tanaris es war Warm, Trocken und alle Nase lang gabs Schlägereien zwischen Horde und Allianz in Gadgetzan. Leider gab es hier in Gadgetzan auch immer wieder Unfälle. Teleporter Unfälle. Eine Gnomischen Erfindungen, Ich selbst tüftelte gerne und ausgiebig mit Fallen und Sprengstoff aber Teleportation, dass war ein völlig anderes Kaliber. Gnomen Magier waren mir ja schon suspekt aber als sie es dann schaften das erste Wurmloch durch Technologie zu erschaffen. Wurde es erst richtig witzig in Gadgetzan. Wir wetten regelmäßig darauf. welcher Arme Tropf in Beutebucht sich hat nun wieder beschwafeln lassen in diese absurde Konstruktion zu steigen. Ich jedenfalls würde da nie und nimmer einsteigen! Der Letzte der aus Beutebucht „Ankam“, wurde auf Links gedreht,  300 Meter über der Arena, materialisiert. Er schrie noch „GRAGAGRGLLL!“ dann klatschte die fleischige Masse auf den Arenaboden. Mitten in den glorreichen Kampf zwischen irgendwelche Irren die mit Sarinexx kämpften! Sagen wir mal so. Sarinexx wurde an diesem Tag mehr als nur Satt.

Was ich hingegen hasste waren die Aufträge die in die Pestländer führten. man nennt sie so seit sie von den Untoten überrannt worden waren. Meine Erste Erfahrungen mit einem Lich konnte ich dann in Andorhal sammeln. Aber es war nur sowas wie ein Vorgeplänkel für das was in den folgenden Wochen auf mich drauf zu kommen sollte. Der Lich King hatte Kel’thuzad samt seiner Nekropole in die Östlichen Pestländer entsandt. Und ich hielt C’Tun schon für unmöglich. Aber das war ja nur ein teil eines alten Gottes. Wo ich heil Froh bin nicht dabei gewesen zu sein. Aber das hier die Pestländer, alleine der Geruch von Verwesung und der Allgegenwärtige Tod machen ein Wahnsinnig. ich soll irgend  so einen Allianz futzi finden der angeblich tot sei, Tirion oder so.  Es hat mich Wochen gekostet aber schließlich fand ich diesen angeblich toten Allianz Paladin.

Doch damit begann erst alles, ich weiß nicht was dieser Mensch in mir gesehen hat, aber ich wurde sein Laufbursche. Hier Auskuntschaften, dort jemanden meucheln. Ins Scharlachrote Kloster eindringen. Die Untoten waren überall, meistens waren wir in kleineren Grüppchen unterwegs. 3 bis 5 Leute. Einige lernte ich im Laufe der Zeit freunde zu nennen. Viele Vielen in den Unzähligen Konflikten. Meistens musste ich Irgendwelche Leute beschatten, Untote Töten und manchmal sogar die schlimmsten Dinge bewerkstelligen. Darrowshire ist so ein Moment den ich am liebsten nicht erlebt hätte. Die arme kleine Pamela, ich sollte sie mal wieder besuchen.

Aber nichts von alle dem konnte mich auf Stratholme und die Nekropole vorbereiten nicht mal die Grausamkeiten in Sholomance. Arthas hatte wirklich ganze Arbeit geleistet mit der Auslöschung von Stratholme. Ich sollte an dieser Stelle erwähnen das ich bis Heute schon so einige male gestorben bin. Dies schließt sogar einen Schwert stoß von Frostmourne mit ein. Aber anscheint hat das LICHT noch so einiges mit mir vor. Das ich nach all dem noch immer am Leben bin grenz an ein Wunder. Auch wenn das Leben manchmal echt gemein zu mir war. Wie die Tatsache das ich irgendwann vor wer weiß wie vielen Monaten als Goblin in Gadgetzan zu mir kam. Aber soweit sind wir noch nicht, erst muss der Lich King zurückgedrängt werden. Und wenn das nicht schon schwer genug gewesen währe, so wollte die Horde auch ihr Stück vom Nekropolenkuchen, Auf der einen Seite schlachtet man die Untoten Horden und auf der anderen Seite weicht man verdammten Tauren die mit Baumstämmen nach einem schlagen aus. Nur um sich dann den gefahren und Abnormitäten in der Nekropole zu stellen.

Der Kampf dauerte Wochen und nur unter größten Anstrengungen gelang es der Allianz und der Horde gemeinsam Kel’thuzad zurückzudrängen, er floh samt Nekropole zurück nach Northrend. Was für uns erstmal unerreichbar war. Interne Konflikte und verdammte Machtspielchen waren wichtiger als die ständige Bedrohung durch die Untoten des Lich Kings. Und so bekämpfte ich Jungle Trolle in Stranglethorn für die Zandalari, Oger und Dämonen in Dire Maul für die Shen’dralar. Tötete unzählige schwarze Drachen. bis zu dem Tag als mir mitten in Elwin Forest eine blaue Gestalt mit hufen gegenüber stand. Ich wusste von dem Ort von dem die Orks kamen, Er stellte sich mir als Draenei vor. Ich kannte diesen Namen von Erzählungen von einigen Zwergen in Iron Forge die während des Zweiten Krieges das glück hatten von Dreanor zurückgekommen zu sein. Ein Draenei auf Azeroth war etwas seltsames, etwas neues. Sie tauchten zuerst in Stormwind auf, sie kamen mit einem Haufen von Elfen. Sie waren in sowas wie einem Raumschiff auf der Flucht vor der Legion hier auf Azeroth abgestürzt. Schamanen, Priester, Paladine, Krieger, Magier und ja sogar Hexenmeister wurden zu einer gewaltigen Streitmacht geformt. Das Dunkle Portal war von Kazzak einem Dämonenlord erneut geöffnet worden. Und nun strömten Rote Orks zusammen mit Dämonen aus dem Portal. Die Schlacht tobte Tage, doch schließlich gelang es uns die Dämonenhorden durch das Portal zurückzudrängen. Natürlich mussten wir ihnen in das völlig zerstörte Draenor folgen. Das von allen jetzt nur noch Outland genannt wurde. Es war die Hölle sag ich euch, das man dort noch immer Leben vorfand verwundert mich selbst noch heute. Aber anscheint hatte soviel Landmasse die Verwüstungen durch die Orks überlebt so das sich der Planet durch die Explosionen nicht vollständig aufgelöst hat.

Sogar Khadgar war noch am Leben, er schloss das Portal einst, um Azeroth vor der Zerstörung zu bewahren. Die Feldzüge der Allianz dauerten Wochen. Einige Sogar Monate. Outland war gefährlich und auch in der Heimat blieb die Zeit nicht stehen. Während wir gegen Blutelfen und Dämonen kämpften um Illidan zur Strecke zu bringen, machte sich der ach so feine Lich King Arthas persönlich auf den Weg von Northrend aus um Lorderon und Kalimdor zu überrennen.  Aber vorher muss ich vom Sonnenbrunnen berichten. Und meiner ersten größeren Rolle im Konflikt zwischen Allianz und Horde.