World of Warcraft – a stealth Quest – Eroberung des Sonnenbrunnen

Elfen Gebäude haben etwas anmutiges, sie wirken als währen sie aus gebrechlichem Glas gebaut.

Vor zwei Wochen brachen wir endlich durch die Ersten Verteidigungslinien und konnten einen Brückenkopf auf der Insel Quel’Danas errichten, somit begann dann auch die Offensive der Zerschmetterten Sonne. Kael’thas hatte es irgendwie geschafft, die Angriffe in Outland zu überleben, Diesmal wird er es nicht, dafür würde Ich, wenn nötig, persönlich sorgen. Aber noch müssen wir erst unsere Position festigen und nach und nach die Insel erobern bevor wir die Schutzzauber, die einen Großteil der Insel umgeben, durchbrechen können.

Ständig kommen neue Rekruten der Horde und Allianz, sowie Truppen der Aldor und Seher, an. Anfangs trug man mir noch kleinere Aufträge, wie Material Sammeln, Getriebene vernichten, Naga zurückdrängen, auf. Niemand traute einem Gnom wirklich zu, dass er in der Lage wäre große Dinge zu vollbringen, geschweige denn, dass er mit Dolchen die nicht größer als eine menschliche Hand waren, eigenhändig Dämonen vernichten konnte.

Am Anfang sagten Sie mir noch, ich solle mir erst mal einen Namen machen. Immerhin nannten sie mich mittlerweile Heldchen, als wenn ich in Outland keine Rolle gespielt hätte, ob nun Illidan oder Lady Vashj, beide fielen unter meiner mithilfe oder all die anderen unzähligen Dämonen, und von all den Aufträgen in ganz Outland will ich gar nicht erst reden. Dieses ewige gerenne, zumindest kannte man irgendwann überall meinen Namen. Wenn ich dran denke das ich sogar daran beteiligt war, dass Garrosh innerhalb der Horde endlich seinen Platz fand, was ich noch Heute bereue. Immerhin konnte ich mich so einer kleinen Truppe von tapferen Irren anschließen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten Azeroth von allem bösen zu befreien. Angeführt wurden wir von einer Zwergin mit dem Namen Willo Tree einer heiligen Paladinin. Wir gaben uns selbst den Namen Wölfe, zudem sprachen sich unsere Erfolge ziemlich schnell rum. Innerhalb weniger Wochen wurde so unsere kleine Truppe aus zehn vielleicht fünfzehn Helden eine ausgewachsene Gilde mit mehr als hundert Mitwölfen.

Es war irgendwie komisch plötzlich nicht mehr nur für sein eigenes Leben verantwortlich zu sein. zumal es auf Quel’Danas noch immer nur so wimmelte von Kael’thas Anhängern und den Dämonen. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an alles, sogar an grüne Haut.

Die Stellungen um die Sonnenweiten waren in kürzester Zeit eingenommen, jedoch war das Dorf Morgenstern ein völlig anderes Kaliber, unablässig flogen wir über ihre Stellungen. Zu Hunderten warfen wir Brandbomben über der Streitmacht der Legion ab. Vernichteten ein Großteil ihrer Verteidigungsanlagen, Jedoch konnten wir noch immer nicht in den Sonnenbrunnen selbst vordringen. Da die Legion soviel Interesse am Brunnen selbst zeigte, war es unsere oberste Priorität, einen Weg hinein zu finden. Zu unserem Glück, begannen die Schutzzauber unter dem stätigen Ansturm nach und nach zu bröckeln, mehr und mehr versagte so ihre Verteidigungsstrategie.

Während wir im Hauptquartier in Shattrath mit Khadgar und den Anführern der Aldor, Seher und der Offensive über die nächsten Schritte berieten um unseren Stellungen zu festigen und die Bemühungen bezüglich des Brunnens zu verstärken, platzen ein Bote mit einer erschreckenden Nachricht über einen blauen Drachen mit dem Namen Kalecgos in unsere Besprechung. Ich verstand nicht alles aber anscheint ging es dabei um die Energie des Brunnens selbst und ein Menschenmädchen. Wenn alles stimmte was berichtet wurde so drängte die Zeit mehr denn je. Wir mussten zum Sonnenbrunnen vordringen. Doch vorher musste Kael’thas endgültig zur Strecke gebracht werden. Und diese Aufgabe viel einem kleinen Trupp aus fünf Wölfen zu. Bestehend aus zwei Zwergen, einer ein Jäger der andere ein Magier, einem menschlichem Krieger, einer Elfen Priesterin und mir, einem Gnomen Schurken. Wie wir fünf das bewerkstelligen sollten, zu Kael’thas vorzudringen um die letzten Zauber zu bannen war mir schleierhaft. Aber immerhin vertraute man mir soweit, so das man mir die Führung der Gruppe übergab. „En Gnom als Anführer, sowat lächerliches mach ik net mit, mien jung!“ Der Zwergen Magier war sichtlich aufgebracht über die Entscheidung. weswegen wir ihn dann Kurzerhand durch einen Zwergen Paladin aus der Gilde ersetzten. Außerdem sind mir Magier schon immer Suspekt gewesen, genau so wie Hexenmeister. Immerhin konnten wir so endlich zur Terrasse selbst aufbrechen, die mittlerweile, durch die ständigen Angriffe, fast all ihre Schutzzauber eingebüßt hatte, so konnten Wir uns ohne große mühen in den Eingang der Terrasse Teleportieren.

Innerhalb der Terrasse erwarteten uns Hunderte von Kael’thas Anhängern. fünf Irre gegen eine Armee aus verrückt gewordenen Blutelfen. Wir konnten nur Verlieren. „Dein Plan ist verrückt, wie wollen wir diese Monstrositäten und seine Blutelfen Wachen in kleinen Grüppchen erwischen?“ Ich konnte nicht umhin anzuerkennen das die Bemerkung des Menschen einen Sinn ergab, aber mein Plan war simple und durchführbar. „Wir warten bis die Wachen wechseln, und greifen uns so Gruppe um Gruppe und wenn wir doch entdeckt werden sollten, bevor wir bei Kael’thas sind, so wenden wir einfach Plan B an.“ Mein Plan bestand eigentlich nur daraus nicht gleich drauf zu gehen. „Was bitte ist Plan B?“ Die Priesterin war sichtlich nervös. „Hoffe das Elune deine Bitten erhört und unsere Wunden heilt, während wir geordnet den Rückzug antreten.“ Der Krieger grinste. „Du meinst wohl eher während wir wie Kopflose Hühner davon stürmen.“ grimmig schaute ich in die Runde. „Geordneter Rückzug …“ Der Zwergen Jäger lachte leise. „Nenn’s wie du willst Jung, min Bär un ik wir packen des! Zur Not hab ik men Bier! Ej!“ Da konnte eigentlich nichts mehr fehlschlagen.

Zwei ein halb Stunden später standen wir fünf auf einem Berg aus Elfen Leichen, diese verdammten Getriebenen waren wirklich Überall. In kleinen Gruppen von sieben bis zehn hatten sie sich um grüne Kristalle gesammelt und deren Energie in sich aufgesaugt. Als der erste uns bemerkte, brach kurz Chaos aus und meinem schönen Plan wurde zu einem grauenhaften Gemetzel. Der Paladin und die Priesterin taten ihr bestes um unsere Wunden zu heilen, während wir Körperteile abtrennend durch die Gänge stolperten, trotzdem waren unsere Rüstung nach kurzer Zeit vollkommen zerschunden und Blut durchtränkt. Meine Dolche waren, durch das ständige abtrennen von Gliedmaßen und durchstoßen von Rüstung, stumpf geworden. Und auch den anderen ging so langsam die puste aus, vor allem der Bär schien sichtlich unter dem Ansturm zu leiden. Wir brauchten dringendst eine Verschnaufpause. Das wir diese, ausgerechnet durch den blauen Drachen Kalecgos, erhalten sollten war verwunderlich, aber wir nahmen seine Hilfe dankend an. Wer widerspricht schon einem Drachen. Er schirmte uns Magisch gegen die Angriffe der Getriebenen und Blutelfen ab, während er mit blauem Feuer die restliche Verteidigung zu Asche verwandelte. Seine Absicht war klar, er wollte von Kael’thas wissen was Sie mit dem Menschenmädchen, dessen Name Anveena war, vor hatten. Wir erfuhren auch das Sie eigentlich der eigentliche Sonnenbrunnen selbst war und er sie eigentlich Beschützen sollte, aber dabei versagt hatte, von da an konnte ich mir denken warum Kael’thas Sie entführen ließ. „Also stimmten die Geschichten um Krasus und seine Morbiden Pläne. Soll einer Drachen verstehen. Aber solcher Unmut lenkt nur vom wesentlichen ab.“ Ich sagte die Worte mehr zu mir selbst als in die Runde. Langsam dämmerte es mir warum Kael’thas sie braucht. Auch Kalecgos hatte einen Verdacht, teilte ihn aber nicht mit uns, sondern flog in Richtung Sonnenbrunnen und lies uns unter einem nun schwindenden Schutzzauber zurück. Immerhin konnten wir so genug Kraft tanken. Und es war ej nur noch ein kurzes Stück bis zu Kael’thas Sunstrider selbst. Zwei Blutelfen Patrouillen später standen wir vor dem was einst ein Prinz der Hochelfen gewesen war. Kael’thas war entstellt, irgendwie wie eine verdreht Parodie seiner selbst, er sah fast aus wie einer der Getriebenen. In der Mitte seiner Brust ragte ein grüner Kristall hervor.

Er begrüsste uns mit den Worten das sein Tod in Outland nur ein kurze Unterbrechung seiner Pläne gewesen sei. Seine Arroganz würde sein Untergang sein und diesmal endgültig. Sofern wir es schaffen würden ihn zu Boden zu ringen. Als Magier, mal abgesehen davon das er Tot war, darf man seine Fähigkeiten nicht unterschätzen. Immerhin war er einst ein Mitglied der Kirin Tor. Noch bevor wir richtig in Stellung gehen konnten, bekamen wir auch schon eine erste Kostprobe seiner Fähigkeiten, er schleuderte mehrere grüne Feuerbälle nach uns. Gefolgt von mehreren Phönix Beschwörungen und da das nicht genug zu sein schien, setze der Bastard auch noch die Gravitation außer Kraft. Der Kampf schien so eigentlich aussichtslos, währe da nicht seine unendliche Arroganz gewesen. Mehrere Pfeile trafen seine Brust ein zwei streiften sogar seine Hals, alles in allem war das genug Ablenkung für den Krieger und mich. Dank der Schwerelosigkeit konnte er mich mit Leichtigkeit wie ein Geschoss benutzen. Meine Dolche nach vorne gestreckt, nahm ich auf seinem Schild Platz und mit einem Kräftigem Stoß und der Wucht seiner eignen Wut schleuderte er mich direkt auf Kael’thas Brust, auf den Kristall, der in dem Moment in dem ihn mit den Spitzen meiner Klingen berührte, in tausende Splitter zerbarst und somit den Weg frei, für meine geliebten Dolche, wurde. Ich trieb Sie beide, tief in ihn hinein.

Während er unter Schock stehend seine Wunde betrachtete, verschwanden seine Phönixe und die Gravitation fand wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurück. Was zum Verdruss für den Jäger und Krieger eine ziemlich unsanfte Landung bedeutete. Kael’thas hingegen spuckt mit seinen letzten Atemzügen Gift und Galle. „Mein Hinscheiden bedeutet GARNICHTS! Der Meister wird euch vernichten! Ihr werdet in Eurem eigenem Blut ertrinken! Die Welt soll BRENNEN!“ Seine Worte beunruhigten mich, aber dies war erst einmal Nebensache, oberhalb seiner Räumlichkeiten befand sich eine kleine unscheinbare Kugel auf einem Podest. Sowohl der Paladin als auch die Priesterin konnten bestätigen, dass Sie die Quelle der Schutzzaubers sein musste. Und wie sollte es auch anders sein, einfach drauf hauen war nicht. Also packten wir die Kugel und alles was uns Nützlich erschien ein und begaben uns per Ruhestein zur Basis der Offensive zurück.

Unsere Feier über den Sieg gegen Kael’thas währte nur Kurz, da die Dämonen ihre Angriffe auf unsere Stellungen zu intensivieren schienen. Sie mussten schnell festgestellt haben das Kael’thas nun entgültig nicht mehr war. Wir mussten also schnell Handeln und durften uns keine wohlverdiente Pause gönnen. Der Vormarsch auf den Sonnenbrunnen musste sofort erfolgen. Wir hatten gerade genug Zeit um unsere Ausrüstung auf Vordermann zu bringen, etwas zu Essen und uns kurz mit den restlichen Wölfen und der Offensive Streitmacht abzustimmen. Einer der Magier der Kirin Tor brach den Zauber der Kugel und so viel der letzte Schutzzauber. Nun stand nur noch eine Armee von Blutelfen, Getriebenen und Dämonen zwischen uns und dem Sonnenbrunnen selbst. Gerade als wir mit den Ersten durch die Eingänge haben Preschen können geschah etwas grauenvolles. Die Schutzzauber erstarkten wieder. Und so wurde ein Großteil der Streitmacht ausgesperrt. Nach groben Schätzungen waren wir vielleicht gerade mal fünfzig vielleicht auch sechzig Man. Ein Teil schwer Verwundet, so mussten Entscheidungen getroffen werden und das schnell.

Also Formten diejenigen die Gildenanführer und Offiziere waren einen Kommandostab, leider wurden sie sich aber nicht Einig, nur das fünfundzwanzig Man den Hauptangriff führen sollten, als wenn fünf Man gegen Kael’thas nicht schon totaler Irrsinn gewesen war. Hier im Sonnenbrunnen, wartete eine verdammte ganze Dämonenarmee auf uns. Wie sollten fünfundzwanzig Man das schaffen. Das wir alle Überleben würden war ausgeschlossen. So viele Seelensteine gab es einfach nicht, geschweige den Hexer die sie herstellen könnten. Dem nicht genug bestanden die Fünfundzwanzig Sowohl aus Horde als auch aus Allianz Mitgliedern, was schon von sich aus für Probleme sorgen würde.

Einer der grobschlächtigeren Orks übernahm als erstes das Zepter des Anführers der fünfundzwanzig. „Wir die Horde, werden diesen armseligen Haufen hier beweisen was WIR können! NIEMAND wird uns Aufhalten. Ich werde eu… “ Er beendete den Satz nicht mehr, er kam nicht mal mehr zum Schreien und sollte er wieder erwarten doch geschrieen haben, so konnte man dieses aufgrund der Tatsache das sein Kopf gerade von einem dämonischem Hund mit mehr Augenpaaren als ich Zählen kann, der zudem so groß wie drei Menschen war, genüsslich zerkaut wurde, niemand hören. Die Bestie tötete noch vier weitere Orks und zwei Zwerge bevor er endlich zu Asche zerging. Wenn schon hier am Eingang solche Monstrositäten auf uns lauerten, was uns wohl erst Drinnen erwarten würde. Wir brauchten einen Anführer, aus beiden Lagern. Zu meinem Unglück oder vielmehr Glück, Ich kann das Heute nicht mehr so genau auseinander halten, hatte man auch auf Horden Seite vernommen das ich Kael’thas persönlich erledigt hatte. Man respektierte mich anscheint obwohl ich ein Gnom war. Die Allianz lies mich ohne groß rum zu Murren gewähren. So ergriff ich das Wort. „Wenn wir hier drinnen nicht alle dem Tod ins Antlitz Blicken wollen, MÜSSEN WIR GEMEINSAM, HORDE SOWIE ALLIANZ ZUSAMMENARBEITEN! HORDE, EUER FÄHIGSTER ANFÜHRER MÖGE VORTRETEN!“ Niemand  hatte damit gerechnet, dass mit Hilfe eines kleinen Gnomen Tricks, aus meiner doch recht zarten Stimme, so ein Donnerwetter hervor gehen würde. Ich muss gestehen, ich half noch etwas nach mit Magie. Aber es verfehlte seine Wirkung nicht. Nach einigen Sekunden stellte sich ein etwas älter wirkender Troll vor die versammelte Horde.  Ihm fehlte ein Auge und auch einer seiner Hauer war geborsten. Ansonsten sah er aus wie ein Troll nun mal aussieht, blaue Haut, Tattoos, Knochen Schmuck. Ich hatte eher mit einem Tauren oder sogar noch einem Ork gerechnet der das recht des Anführers für sich beansprucht. „Ig sprech führ da Horde, GNOMEN FRÜHSTÜCK!“ Seine Dolche sagten mir das Er ebenfalls zur Gilde der Assassinen gehörte, auch verriet mir das Tattoo an seinem Hals genau dieses. Ich hatte es also mit einem der Meinen zu tun. das machte die ganze Sache nicht unbedingt einfacher, zumal man mir nicht ansah das ich ein Schurke war. Die Gilde kannte kein, Horde oder Allianz einzig und allein gehörte unsere Loyalität der Gilde, was nicht gleich bedeutet das es auch so zwischen den Fraktionen gehandhabt wurde. jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit. Währen wir beide in einer dunklen Gasse oder in einer der Vielen verstecke der Gilde, so gälte der Kodex, doch so, so war er ein Feind und ich war der seine.

Ich stelle mich vor ihn und Schob meinen Schal am Hals etwas zur Seite, so das er mein Tattoo genau fixieren konnte. Zu meiner Überraschung verbeugte er sich fast Augenblicklich. Ich hatte eher damit gerechnet das er die Markierungen ignorieren würde, oder jedenfalls so tun würde als hätte ich mich ihm gerade als Frühstück da geboten. Aber seine Verbeugung machte es für mich nun auf die eine Art leichter und schwerer zugleich. Leichter in der Hinsicht da ich nun über ihn der Horde Befehle erteilen konnte ohne hinterfragt zu werden, Schwere für mich da ich nun der Allianz und vor allem den Wölfen einiges zu erklären hatte. Vor allem wie ein Troll aus heiterem Himmel dazu kommt sich ausgerechnet vor einem Gnom zu verbeugen. Am einfachsten oder besser gesagt am Ehrlichsten erklärt sich das wohl mit der Bedeutung des Tattoos, für eingeweihte lässt sich aus den verschnörkelten Linien genau denn Rang und die Leistungen innerhalb der Gilde ablesen. Für Außenstehende ist es einfach nur ein schön verziertes Tattoo eines kleinen Sterns der mit allerlei Tand umrandet ist. Ich könnte jetzt die Bedeutungen aller Symbole aufzählen aber es reicht wohl wen ich mich kurz fasse und einfach behaupte der Troll hätte in einem Zweikampf verloren und das wusste der Troll auch. Am besten ich erkläre es gar nicht der vor uns liegende Kampf wird das hier sowieso vergessen machen. „Dann ist es beschlossen, Ich spreche für die Allianz, und mein neu gewonnener Freund hier, spricht für die Horde! Unser Wort ist, solange wir hier drinnen Gefangen sind, Gesetz. Wer dem zu wieder handelt, wird Sterben, ob nun durch mein Hand, die des Trolles oder der der Legion. Das Garantiere ich!“ Die Worte zeigten Wirkung und die Anfängliche Unmut und aufkommende Unruhe epte wieder ab. Ich brauchte einen Plan, ich brauchte vor allem erst einmal einen Überblick über die Fähigkeiten aller Anwesenden, Wer war was, Wichtig waren vor allem Priester, Paladine und Schamanen. Ohne sie war ein Vorankommen so gut wie ausgeschlossen. Sein es nun die Heilenden Gebete oder die Naturgewalten die sie Beschwören konnten. Die Krieger und Jäger sowie Ihre Tiere würden auf jeden Fall ohne sie innerhalb von Minuten aufgerieben.

Es dauerte etwas doch nach gut einer Stunde hatten wir dreißig fähige Kämpfer zusammen. Krieger, Magier, Paladine, zwei Priester und eine Hand voll Schamanen, Drei Zwergen Jäger und ein paar Hexer. Neben dem Troll und mir gab es noch Zwei weitere Schurken. Wenn wir uns nicht wie die ersten Gnome anstellten, sollten wir es wirklich schaffen können. Jeder hatte irgendwelchen Magischen Kram dabei, Viele behaupteten das ihre Rüstungen selbst magisch waren. Bei einigen mag das sogar zu treffen. Vor allem der Troll dessen Name offensichtlich, Karg oder so war. Beeindruckte mich mit der Tatsache das er eine der Kriegsgleve von Azzinoth aus einem Magischem Beutel zog. Jetzt verstand ich auch warum er sich sofort verbeugte als er meine Tätowierungen sah. Ich wusste das eine der beiden Klingen in der Hand der Horde war, konnte jedoch nie ihren Träger ausfindig machen. Stolz funkelte er mich an, er wusste das ich nun nicht anders konnte. Mein Tattoo hatte es ihm Verraten, ich hatte die andere Kriegsgleve. Ich wusste um ihre Wirkung und das man Sie mit bedacht einsetzen musste. Beide Gleven zusammen sind mächtige Waffen die ihren Träger Quasi zu einem Dämonenschlächter werden lassen. Die Klingen verbrennen Dämonenfleisch schon bei der leichtesten Berührung. Ich griff in eine der vielen kleinen magischen Beutel die ich bei mir trug, Man konnte wirklich alles ihn ihnen Verstauen, Wenn man grausam genug war sogar Reittiere groß wie Mammuts. Die Zeit in einem der Beutel schien keine Bedeutung zu haben. Weswegen der Besitz und vor allem der verkauf dieser Magischen Utensilien unter Strafe stand. Schon so einige Ließen ihre Feinde auf diese Art und weiße Verschwinden. Jedoch waren sie quasi für uns Schurken unerlässlich, Wie sonst sollte man soviel Reichtum sicher verstauen. Die Klinge war für mich als Gnom viel zu groß aber Magie richtet bekanntlich alles, ich lies sie an mich anpassen und an meine Seele binden. Wie sonst sollte ich sie sonst führen können, immerhin war Sie ursprünglich für einen Dämonen erschaffen worden. Was ziemlich Absurd war, wenn man bedenkt das sie Dämonen zu Asche verbrennen.

Die Beiden Klingen verfehlten nicht ihre Wirkung. Krag reckte seine in die Höhe. „Du Gnommann, wissen beide Klingen stark! Stärker als eine alleine. Wie wir entscheiden wer beide Trägt?“ Ich hatte die Gleve bisher nicht sehr oft gebrauchen können, es ergab sich einfach nicht. „Wenn du Stirbst, bekomme ich deine!“ Mit diesen Worten gab ich den Zauber der die Gleve für mich verkleinert frei und gab sie Krag. „Die Gleve ist an mich gebunden! Es wäre besser für deine Trollseele Sie mir, wenn wir hier fertig sind, wieder auszuhändigen.“ Sein Auge funkelte mich grimmig an. „Solltest du sterben, bekomm ich deine und die Zeichnungen!“  Ich reichte im die Hand. Er schlug ein. Somit konnte der Sturm auf den Sonnenbrunnen endlich beginnen. Und augenscheinlich hatten sich unsere Chancen drastisch verbessert. Der Plan sah vielversprechend aus.

Er wirbelte Sie als währen Sie verlängerte Arme seiner selbst, tänzelte quasi nur so durch die Wellen von Gegnern, während ich mit meinen Dolchen Kehle um Kehle aufschlitze.  „Du Gnommann viele verborgene Talente, ich gehört habe Gerüchte über dich.“ Während ich darum bemüht war Feuerbällen auszuweichen. „Nenn mich Wyveres! Und die Gerüchte, manchmal sollte man nicht alles Glauben was einem Erzählt wird.“  Er lächelte. „Gut gut, dann wir werden Legenden, wenn wir besiegt haben Blutelfen Abschaum und Dämonen! Dann ich wissen ob Gerüchte war oder nicht!“ Wir kämpften uns ohne größere Schwierigkeiten zu bekommen bis auf die erste Obere Brüstung durch, als sich plötzlich vor uns Kalecgos aufbaute. Im ersten Moment dachte ich er würde uns zur Hilfe kommen. Aber als er seinen Rachen öffnete um blaues Feuer auf uns Spuckte, während er uns Anflehte ihm zu helfen, wussten wir irgendetwas war nicht in Ordnung. Zwei Kämpfer bekamen seine Flammen direkt ab und wurden augenblicklich zu Asche verbrannt. Er bekam sich irgendwie unter Kontrolle jedenfalls hörte er auf uns solange anzugreifen, um mit wenigen Worten seine Misere zu erklären. „HELFT MIR! ICH KANN IHM NICHT LÄNGER WIDERSTEHEN!“ Dann griff er uns wider an. Wir mussten ihn wohl vernichten um weiter zu kommen, oder eine Weg finden um ihn von was auch immer er besessen war zu befreien. Noch bevor wir den Kampf richtig beginnen konnten verschwanden gut die Hälfte der Kämpfer zu meinem bedauern auch ich. Es schien als hätte Kalecgos uns augenscheinlich in seinen Verstand teleportiert, ehrlich gesagt wollte ich nicht all zuviel darüber nachdenken. Hier kämpfte Kalecgos in Menschlicher Form gegen einen Nathrezim, diese Dämonen waren dafür bekannt das Sie andere Wesen manipulieren und auch Übernehmen konnten. Und da ein Dreadlord wie sie auch genannt wurden, dahinter steckte das Kalecgos uns Angriff, konnte es nur schlimmer werden. Kil’jaeden dieser Name schlich sich durch meinen Verstand. Der Kampf gegen den Dreadlord war Kurz aber heftig und viel zu unseren Gunsten aus. Zusammen mit dem nun erstarkten Kalecgos konnten wir ihn in der Wirklichen Welt dann endgültig vernichten. Und zum dank bestätigte Kalecgos meine Befürchtungen bezüglich des Brunnens und seines Zweckes! „Ich stehe für immer in eurer Schuld und wenn wir erst Kil’jaeden bezwungen haben, auch die ganze Welt!“ Von hier an sollte es dann erst recht gefährlich werden.

Im Innenhof erwartete und der Pit Lord Brutallus wie er sich selbst vorstellte, er befand sich im Kampf mit einem blauen Drachen, ihr Name war Madrigosa. Wir kamen leider zu spät durch die Barriere die er um sich geschaffen hatte, Madrigosa starb vor unseren Augen, jedoch konnte Sie den Pit Lord so sehr schwächen das er ein leichtes Ziel für unsere Angriff bot. Nach wenigen Minuten brach er blutend über dem toten Körper von Madrigosa zusammen. Sein Dämonisches Blut ergoss sich über sie und bescherte uns so gleich die nächste Herausforderung. Aus Madrigosas Überresten entstand eine geflügelte Monstrosität die sich selbst Felmyst nannte. Ein bedauerliches Schicksal. Dank Kalecgos der wider erstarkt war konnten wir sie relativ leicht zu ihrer endgültigen Ruhe betten. Was hatte Kil’jaeden uns noch in den Weg gestellt? Mal abgesehen von verdammt vielen Dämonen. Immerhin konnten wir uns endlich eine Pause gönnen, Wunden versorgen, Rüstungen richten, von den dreißig Man waren mittlerweile sieben gefallen.

Immer weniger Dämonen versperrten uns den Weg ins innere des Hauptgebäudes. Dann standen wir plötzlich vor dem was einst der Naaru M’uru war.  Während wir gegen in ankämpften glitt er endgültig in den void ab und verwandelte sich in einen Void god der sich uns als Entropius vorstellte. Die Magier hatten in dem darauf folgenden Kampf echt zu tun. Doch die unablässigen magischen Angriffe vernichteten ihn und alles was er zurück lies war ein Voidkristall. Ich hatte gehört das es sie gibt. Gerüchte sagten das der Ashbringer selbst aus so einem Kristall geschmiedet wurde. Wir sammelten den Kristall ein und begaben uns die Treppe zum Brunnen selbst hinunter. Durch die Vorhänge konnten wir sehen wie mehrere Eredar in ein Ritual vertieft waren. Über ihnen schwebte gefangen in einer Energiekugel das Menschenmädchen Anveena. Wir kamen eigentlich zu spät. Gerade als wir die Eredar Angriffen und vernichteten tat sich der Sonnenbrunnen selbst auf und Kil’jaeden entstieg ihm. Ich hatte vom Kampf gegen Archimonde am Weltenbaum selbst noch heute Alpträume, Verdammte Drachen und ihre Zeitlinien. Dieser Kampf schien direkt aussichtsloser zu sein, als der gegen Archimonde selbst. Dort hatten wir 3 Armeen, bestehend aus Horde, Allianz und den Elfen um ihn zu besiegen. Hier, hier sind wir gerade mal noch fünfundzwanzig tapfere Helden ohne Hilfe währe dieser Kampf sehr kurz, sehr, sehr kurz sogar. Aber ich wäre heute nicht hier und könnte euch nicht davon berichten wenn wir das nicht doch irgendwie geschafft hätten.

Direkt zu beginn des Kampfes tauchten mehrere blaue Drachen, inklusive Kalecgos auf. Alles was wir tun mussten war das Portal zu destabilisieren damit Kil’jaeden zurück geschleudert wird von wo auch immer er gerade entsteigen wollte. Leichter gesagt als getan, immerhin hätte hier genau das selbe passieren können wie einst am Brunnen der Ewigkeit, damals vor zehntausend Jahren zerriss es Kalimdor. Wir mussten unter allen Umständen verhindern das dies hier noch einmal geschieht. Die Drachen verstärkten magisch unsere Rüstungen und machen uns so Immun gegen die Felmagie die Kil’jaeden gegen uns schleuderte. Gleichzeitig versuchten mehre Magier die Magischen Kugeln die die Eredar benutzt hatten um das Portal zu beschwören, mit ihrer eigenen Magie zu schwächen oder gar gleich zu vernichten. Während Kalecgos mit einem kleinen Trupp versuchte Anveena aus den Fängen von Kil’jaeden zu befreien und so ihre Macht zu entfesseln um sie gegen ihn zu richten. Der gesamte Plan war irre wenn nicht sogar vollständig selbstmörderisch. Aber wir konnten ihn daran hindern vollständig aus dem Portal zu schreiten, somit blieb er Gefangen zwischen den Welten und war Angreifbar. Die Minuten Dehnten sich zu Stunden, ich konnte schon nicht mehr sagen wie lange der Kampf nun dauerte aber das noch immer ein Großteil von uns aufrecht Stand war wie ein Wunder, wenn man bedachte gegen was wir da ankämpften. Aber so langsam zeigten unsere Bemühungen Wirkung, Anveena wachte aus ihrer Trance auf und fing an sich gegen Kil’jaeden zu wenden. Da sie eigentlich der Brunnen selbst war, war sie unsere einzige Chance doch noch zu gewinnen. Kalecgos beschwor sie ein ums andere mal. Doch es gab nur einen Ausweg wollten wir hier nicht alle doch noch untergehen. Anveena verabschiedete sich von ihrem Kalecgos, als sie endlich den Zauber durchbrach der sie an Kil’jaeden band. „Der Alptraum hat ein Ende, der Zauber ist gebrochen! Leb wohl, Kalec, meine Liebe!“  Sie fokussierte ihre gesamte Energie gegen ihn, was ihn immer schwäche werden lies. So Schwach, das er sich nicht mehr halten konnte. Das war unser Moment, jetzt oder nie. Die verbliebenen Kämpfer richteten all ihre Magie auf einen Punkt, und endlich brach der Portalzauber, Kil’jaeden wurde wie eine Stoffpuppe zurück durch das zusammenbrechende Portal gesaugt.

Der Kampf war vorbei, die Legion abermals zurückgedrängt und von den ursprünglichen dreißig Kriegern waren noch ca. zwölf am Leben. Ich selbst hatte mehrere gebrochene Rippen, was im vergleich zu Krag seinem zustand noch milde Verletzungen waren. Ihm fehlte der gesamte linke Arm. Ein von Kil’jaeden beschworener Dämon hatte, ihn ihm einfach mit seiner Klinge an der Schulter fein säuberlich abgetrennt. Ein Zauber hatte die Wunde direkt verheilen lassen, aber der Arm war ab, und blieb es wohl auch. „Dann bekommste deine Gleve wohl wieder Gnom. Verwenden kann ich sie ja nun nicht mehr.“ Krag lachte und überreichte mir meine Gleve. Während wir die Leichen die überall im Raum verteilt lagen den letzten Respekt entgegen brachten taten sich am Rande der Halle mehrere Portale auf. Hindurch schritten Velen und einige Abgesandte der Aldor und Seher.

Velen dankte uns für unser Opfer und die Leistung die wir an diesem Tag vollbracht hatten. Dann wandte er sich dem Brunnen selbst zu. „Der Brunnen leidet noch immer unter der Verderbnis der Legion.“ Dann verlangte er das der verdorbene Kristall von M’uru über dem Brunnen platziert werden sollte. Er Sprach noch eine für mich mittlerweile unbedeutende Rede darüber das unsere Opfer nicht umsonst waren, das M’uru wusste was auf ihn zu kommen würde. Das er den Blutelfen vergeben würde. Dann begann er mit der Reinigung des Brunnens und des Kristalles. Eine Welle arkaner Magie entströmte dem Brunnen und tauchte alles in Heiliges Licht. Wunden und schwere Verletzungen heilten augenblicklich, auch Krags Arm schien durch das Licht zu wachsen. Viele der anwesenden Blutelfen brachen weinend zusammen.

Viel passierte noch an diesem Tag. Reden wurden gehalten,  feiern gefeiert. All das Interessierte mich nicht. Die Legion würde nicht aufgeben. Und es gibt noch genug Dämonen und andere Spießgesellen denen der Gar ausgemacht werden musste. Aber erst einmal wollte ich meine Beute innerhalb der Diebesgilde zur Schau stellen, ein weiteres Symbol der Macht einfordern und mich dann Irgendwo wo es Warm war, vielleicht zurück nach Tanaris, niederlassen und erst einmal Kraft tanken. Krag der als einzig anderer Schurke auch überlebt hatte war mehr als bereit mich zu begleiten. Freundschaft unter Schurken war selten, meistens blieb jeder für sich. Doch dieser Kampf hatte zwei Feinde zu Freunde werden lassen. Ich lernte auf der Reise etwas Trollisch unter anderem auch wie man seinen Namen richtig aussprach, nämlich Kraghan Schattenpirscher.