Gaming – DayZ SA Tagebuch: Elektronik und Lötkolben

Wenn es etwas gibt das man durch die Apokalypse wirklich vermissen lernt dann ist es Musik und bewegte Bilder. Ich vermisse das Internet und ab und an auch meine alte Pornofilm Sammlung. Wenn man Tag für Tag darum bemüht ist, aus einem Überleben wieder ein normales Leben zu machen, fängt man an die seltsamsten Dinge zu vermissen. Ich bin gut im Umgang mit Lötkolben und im lesen von Schaltplänen. Was mir fehlt ist Material, alte Computer, Fernseher und sonstiger Elektronik. All dies sollte es eigentlich zu genüge geben, da draußen in Chernarus. Mareike gefällt es nicht, aber wenn ich noch länger nur diese Bücher anstarre bekomme ich noch einen Knall.

Mit Nahrung und Wasser für ein Woche mache ich mich auf den Weg. von Toploniki über Lopatino nach Myshkino, Mareike erwähnte das es dort ein Militärlager gegeben hat, während die Apokalypse über Chernarus hinwegfegte. Sie war mit Ihrem Opa dort gewesen. Ich nehme den Laster, auch wenn er mittlerweile etwas unzuverlässig geworden ist. Es sollten maximal 3 Tage werden. Die Fahrt verläuft ruhig. Toploniki und die kleineren Dörfer sind ausgestorben. Ich sammel was ich finden kann. Mainboards, TV Geräte, klein Teile aller art. Der Laster hält.

Während ich durch die ehemaligen Geschäfte von Toploniki stöbere fallen Schüsse, mehrere Minuten lang. Sie klingen nicht sehr nah daher mach ich mir weniger sorgen um mein eigenes Leben. Der Laster steht vor der Tür ich kann jederzeit weiter fahren. Leider kann ich nicht bestimmen aus welcher Richtung das Gefecht genau kam. ich ziehe die Bibel aus dem Rucksack. Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren.
Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen.
Klappe die Bibel wieder zu und verstaue sie wieder im Rucksack. Es hilft auch wenn ich nicht davon überzeugt bin das es eine Gott überhaupt gibt.

Lopatino und Myshkino waren geplündert, ich hatte kaum Hoffnung noch etwas in der Militärbasis zu finden. Aber für die meisten Überlebenden haben, Walkmans, CD Spieler und anderer Technik Kram So gut wie keine Bedeutung mehr, was für mich von Vorteil ist. Und selbst wenn ich nichts finden sollte so bin ich doch glücklich, denn in einer der vielen einsamen Hütten, die in dieser Gegend überall stehen, fand ich ein unschätzbar wertvolles antikes Stück Technik, einen Schallplattenspieler samt Schallplattensammlung. Von Mozart bis Pink Floyd, am meisten freut es mich aber das unter der Sammlung auch ein paar Queen Alben dabei sind. Mir läuft es kalt den Rücken runter und ich bekomme Gänsehaut, wenn ich daran denke wie viel mir Musik früher und auch jetzt noch bedeutet.

Die Musik erhält die Menschlichkeit. Wenn die Musik stirbt, als letzte noch lebende Kunstform, welchen Sinn hat es dann, dass wir als Menschheit noch existieren? Mit Who wants to live forever auf meinen Lippen streife ich durch das Militär Camp. Wie ich erwartet hatte, geplündert. Waffen und Munition waren keine aufzutreiben. Dafür fand ich mehrere Paar Stiefel. Man kann einfach nie genug Stiefel haben. Auch ein neuer Rucksack, der in einem Bemerkenswert guten Zustand war, wechselte in meinen Besitz. Nur Hosen, Hosen gab es keine brauchbaren, jedenfalls nicht in meiner Größe. Die meiste Elektronik bestand aus klein Geräten wie MP3 und CD Player. Ein zwei Funkgeräte. Mehr war nicht aufzutreiben.

Der Laster war halbwegs gefüllt, es würde reichen, wenn ich auch nur den Plattenspieler zum laufen bekomme und aus all dem Schrott auch nur 1 Box für den Sound zusammenlöten kann, hat sich der Trip schon gelohnt. Gemütlich Rumpelt der Laster über die vom Wetter gezeichneten Strassen. Mal schneller mal Langsamer, der Motor ist nicht mehr der beste und er schnaubt und schnaubt. Die Landschaft wechselt von Wald zu Feld und Feld zu Wald, Kurz nach Toploniki kommt mir ein Mensch entgegen. Er hatte nur wenig an und hielt auch nicht an als ich mit dem Laster langsam an ihm vorbei fuhr, kurz hinter ihm eine kleine Horde von Läufern. Ich fahre weiter, ich kann es mir nicht leisten irgendwelchen verlorenen den Hintern zu retten.

Im ersten Moment dachte ich sie wäre ein Läufer, der sich über sein letztes Opfer her machte. Ich wollte drauf halten, aber etwas lies mich stoppen. Sie war klein und wimmerte, gebeugt über den toten Körper einer Frau. Mami, Mami wach auf! Mami! langsam näherte ich mich der kleinen. Kleines, hallo. Sie zuckte zusammen. Du tust meiner Mami nicht Weh! Sie richtete eine Derringer in meine Richtung und drückte ab. Die Kugel pfiff irgendwo hin. Sie war in Panik das war ihr anzusehen. Ich tue deiner Mama nichts, ich will nur Helfen. Mit Erhobenen Händen ging ich auf sie zu. Im Scheinwerferlicht konnte ich erkennen das ihre Mutter verblutet war, Schlagartig wurde mir klar das es nicht mehr all zulange dauern würde. Sie würde wieder aufstehen nur um dann ihre eigene Tochter zu fressen. Und tatsächlich regte sie sich, langsam und kaum zu erkennen, aber es war da, dass zucken in ihren Händen und Armen. Ich musste die Kleine von ihr weg bringen, bevor Sie aufstand.

Unter Tränen jammerte die Kleine Mama sagte ich müsse ihr helfen, Mama sagte ich müsse mich vor Mama schützen. Ich kann Mama nicht tot machen, es ist doch meine Mama. ich musste tief Luft holen und meine Gefühle unterdrücken. Mir war klar was passiert war, Ein Läufer muss sie erwischt haben. Sie wusste was kommen würde und bat ihre eigene Tochter Sie davor zu bewahren. Ich werde deiner Mama helfen. Mit diesen Worten, Hob ich das kleine Elende auf und Setzte sie auf den Beifahrersitz des Lasters. Aber ich soll Mama doch tot machen. Mir schnürte es die Kehle zu. Ich stehe über ihr die Magnum auf ihr Gesicht gerichtet. Ich werde mich gut um sie kümmern, das verspreche ich bei meinem Leben. Ich drücke ab und der Körper zuckt kurz auf. Ich höre wie die Kleine im Laster gegen die Scheibe hämmert und nach ihrer Mama schreit. Ich durchsuche die Leiche nach brauchbarem und nehme den Rucksack mit.

Die Kleine schweigt, was verständlich ist, nachdem was Sie gerade mit ansehen musste. Sie schaut wütend und starrt Löcher in die Nacht. Ihre letzten Worte die Sie an mich richtet waren. Aber Mama hat gesagt, ich sollte Sie tot machen! Mareike wird sich freuen, da will man ein wenig Elektronik sammeln und kommt mit einem Kind wieder nach Hause. Sie wird mir garantiert den Kopf waschen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Anton

Man könnte fast meinen das die Apokalypse nie statt gefunden hat, wenn man sich hier oben die Natur so ansieht. Es ist friedlich, den letzten Läufer haben wir vor ungefähr 2 oder 3 Wochen gesehen. Sie Läufer zu nennen ist einfacher als von Dingern zu reden. Auch die Kontakte zu anderen Überlebenden waren spärlich. Die wenigsten Verirren sich hier her an die Felsen. Und ich glaube das die meisten die hier umher streifen nicht einmal wissen das es diesen Ort hier überhaupt gibt. Das Funkgerät schweigt, was mir besonders Sorgen macht. Ich habe mich damit abgefunden das wir unser Kind wohl ohne Hilfe und Fachkundige Unterstützung zur Welt bringen werden. Es wird schwer aber es ist machbar, die Bücher müssen genügen. Von dem vielen Russisch brummt mir der Schädel. Hinzu kommt das all die Fachliteratur zum größten Teil vollständig durchsetzt mit Latein ist. Was alles nur noch Komplizierter macht. Ich Bete darum das die Geburt eine leichte wird, Flutsch und da ist es. Nicht wie aus all den Arzt Serien aus meiner Jugend. Steißgeburten, Nabelschnur um Hals, Kaiserschnitt, es steht soviel in diesen Büchern das ich mich unweigerlich Fragen muss, wie all diese Medizinstudenten damit klar gekommen sind. Als ich zum Wodka greife fällt es mir wieder ein, wie Sie das alles wohl gelernt haben, bei diesem Gedanken muss ich lachen.

Mareike blickt mich verwirrt an. Haben sie dich jetzt? Ist es nun soweit? Mir bleibt fast die Luft weg und meine Frau findet das ich überschnappe. Ich musste an mein Studium denken. Wir lieben uns, aber ihr zu erzählen wie es Früher war, vor alledem, vor ihr, als Jennifer noch den Großteil meines Lebens eingenommen hat. Die Kraft dazu fehlt mir noch immer. Studium? Mein lachen erstickt und ich Erzähle ihr, dass ich mir vorkomme wie zur Zeit meines Informatik Studiums. Ich verstehe kaum etwas von dem was in diesen Büchern steht. Und um den Frust zu bekämpfen spüle ich mit Wodka nach. Ganz wie zu der Zeit wo ich noch im Studium war. Mehr Party und Spaß als Wissen und Verständnis. Sie grinst mich an. So so, Partys und Spaß

Die Nacht ist klar und alles sieht aus wie immer, Mareike und ich Sitzen auf einer der vielen Holzbänke. Früher wurden hier Touristen aus aller Herren Länder beherbergt und bewirtet. Jetzt verrottet, das was Früher ein schöner Aussichtspunkt war, zusehnst. In eine Decke gehüllt betrachten wir die Sterne und den Mond. Während wir darüber sinnierten welchen Namen das kleine Bündel haben sollte, stellte Sie mir eine Frage vor der ich mehr als nur Angst hatte. Du hast mir nie erzählt wie du hier in Chernarus gelandet bist? Ich schluckte kurz und überlegte ob ich ihr alles erzählen sollte.

Er war Wissenschaftler und Hobby Jäger, um die 50 und sah ziemlich zerzaust aus. Er der das Leben in Russland und der Kälte gewohnt war und ich der Deutsche Tourist der vom Überleben keine Ahnung hat, wie er zu sagen Pflegte. Ich stolperte über ihn als ich keine 20 Kilometer weit weg von Dresna war. Verstört und völlig am Ende. Währe Anton nicht gewesen, wäre ich wohl keine 100 Kilometer weit gekommen. Ich musste meine Erzählung unterbrechen, beim Gedanken an Anton schnürt es mir die Kehle zu. Anton hatte nie erzählt worin er Wissenschaftler war. Er redete kaum wenn er mir irgendwelche Überlebensstrategien bei brachte. Die Zeit in Russland selbst war hart. Mehr als einmal haben wir zuerst geschossen. Sie unterbricht mich Wir sollten rein gehen, es wird Kalt. Unvermittelt stand sie auf und Zog mich mit sich. Sie hatte wohl gemerkt das es mir schwer fällt ihr von alle dem zu erzählen.

Wenn ich zurückdenke bin ich froh darüber das Anton mir all dieses Zeug übers Jagen und Fallenstellen bei gebracht hatte. Was man Essen kann und was man meiden sollte. Noch lange nachdem wir zu Bett gegangen waren schwirrten meine Gedanken immer wieder zu dem Moment zurück also Anton mir zum letzten Mal das Leben rettet. Verrückter alter Wissenschaftler, er redet immer wieder darüber das er die Welt verändern wollte, alles zum besseren Wenden war sein Devise gewesen. Mitten in Polen beendete dann ausgerechnet ein Rudel seinen Traum. Er war ohne mich Jagen, da ich mir irgendwas eingefangen hatte und mit Fieber in einer verkommenen Hütte vor mich hin weggegierte. Er wollte noch nach Medikamenten ausschau halten. Ich habe nie ganz erfahren was passierte da Anton sich Tötete bevor ich aus meinem Komatösen Zustand erwachte. Er sass im Nebenraum am Tisch friedlich vor seinem Abschiedsbrief mit einem Loch in der Schläfe. Ich erinnere mich an die letzten Worte die er schrieb.

Musst du wohl allein dein Dominik finden. Hab soviel Fehler gemacht kann nie wieder gut machen. hoffe Menschheit verzeiht, irgendwann. Natasch nun bin ich bei dir.

Sie dreht sich zu mir und ihre verschlafenen grünen Augen funkeln mich an. Wie lange hast du geschlafen? Lächelnd erwidere ich Eine vielleicht Zwei Stunden. Habe beobachtet wie sich dein Bauch, hebt und senkt, mir die Konturen deines Gesichtes in mein Gedächtnis gebrannt. Diese riesigen Brüste bewundert. beim letzten Satz schlägt sie mit ihrem Kopfkissen nach mir und gackert. Dummkopf! Ich umarme Sie und halte Sie fest. Wir werden tolle Eltern sein.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Verzweifelt und einsam

Der nächste Morgen kam früh. Ich fühle mich Unwohl und mache mir sorgen wegen Mareike. Fast 3 Woche sind es jetzt und ich werde noch mindestens 3 weitere Tage bis nach Kamyshovo brauchen. Vor mir liegt Chernogorsk und dann weiter die Küste entlang Elektrozavodsk.

Die Zeit zieht sich. Cherno war schon gefährlich als ich vor Monaten im Norden in den Plattenbauten war, jetzt scheint es als würde die Stadt zu einem Untoten Treffpunkt werden. Sie sind überall, zu viele als das ich weiter in die Stadt vordringen könnte. Ich breche meine Suche in Cherno ab. Wer hier lebend lebt muss entweder Wahnsinnig sein oder will eigentlich nicht mehr leben. Ich hänge einen Zettel an die Bushaltestelle kurz vor der Stadt.

Gefahr! Cherno ist Untoten Gebiet! Sie sind dort in Horden! Meidet Cherno wenn ihr könnt!

Mein Name ist Wyveres, ich suche einen Arzt oder jemanden der sich in Medizin auskennt! Ich habe ein Funkgerät bei mir, das auf 99.7 mHz eingestellt ist. Ich werde es um die Batterien zu schonen Abends von 18 bis 20 Uhr einschalten! Bitte ich bin Verzweifelt!

gez. Wyveres

Ich laufe, Die Zeit kommt mir vor als würde ich durch Wackelpudding rennen. Alles Zieht sich und wirkt zäh. Rechts Das Wasser, Links die Felsige Küste. Die Landschaft ist schön. Der Natur selbst ist das was der Menschheit zugestoßen ist offensichtlich Egal. Sie lebt weiter als wären wir nie da gewesen. Bei diesen Gedanken musste ich kurz Lachen. Früher, in Deutschland waren Jennifer und ich stehts darauf bedacht die Umwelt nicht zu Verschmutzen, kein Auto, Ein Haus nach modernsten Standards der alternativen Lebensweise. Kaum bis nichts mit Chemie. Jetzt jetzt freu ich mich darüber das die Natur einfach weiter macht. Und in 10000 oder 20000 Jahren wird von all dem was hier steht und von Menschen gebaut wurde, von der Natur vollständig zurück Erobert sein.

Das Ortsschild von Elektro begrüsst mich mit seiner Extravaganz. Auf die Gefahr hin das ich eventuell zu viele dieser Dinger anlocken würde unterlasse ich lautes rufen. Elektro scheint leer. Nur weniger dieser Dinger schlurfen noch durch die Straßen. In einem der mehrstöckigen Gebäude fällt mir ein kleiner Schatz in die Hände. Meine Wolljacke hatte schon seit einer Weile nicht mehr so den Tragekomfort und das Schwimmen mit ihr hatte ihr auch nicht gut gestanden. kurz gesagt Sie wahr ziemlich Defekt. Aufgrund meines Anspruches an Bekleidung der aus warm und vor allem Schwarz bestand. Nicht zu vergessen das die meistens Sachen einfach nur verrottet oder zu sehr defekt waren. War der Fund einer schwarzen Bomberjacke in makellosem Zustand schon eine Besonderheit.

Wie ich eingangs schon vermutet. Elektro war leer. Keine Menschenseele. Ich hänge weitere Zettel mit meiner Bitte an Fenster und Türen. Und breche Richtung Kamyshovo auf, das ein paar Kilometer außerhalb von Elektro an der Küste liegt. Als ich in Kamyshovo ankam, bat sich mir das selbe Bild wie schon in Cherno und Elektro, absolute Stille, die Häuser waren leer. Die Überlebenden müssen weiter gezogen sein. Ich hinterlasse weiter Zettel und gebe auf.

All die Zeit die ich Investiert habe, die Vorräte, mein Leben aufs Spiel gesetzt, für Nichts und wieder Nichts. Ich werde Morgen den Rückweg antreten. Wenn ich von Kamyshovo die Route durch die Wälder und vorbei an Novy Sobor und Grishino wähle könnte ich in einer maximal zwei Wochen Zuhause bei Mareike sein. Ich ziehe die Bibel aus dem Drybag und lese noch bis die Sonne untergegangen ist.

Der Morgen kommt so wie ich es erwartet hatte, grau und Nass. Ich laufe, Esse, Jage und Überlege ob ich nicht doch Abstecher in die kleineren Dörfer machen sollte, die auf dem Weg liegen. Oder gar nach Vybor, aber ich bin Müde und das laufen leid, ich sehne mich nach der warmen Umarmung von Mareike sogar nach dem Wodka vom Alten. Denn ich gerade gut gebrauchen könnte, verdammtes Wetter aber auch. Ich hasse Regen!

Ich blieb im Wald und fern ab jeden Dorfes ich kann schon die Häuser durch die Bäume ausmachen. Es waren 9 Tage, ich bin ausgelaugt, mein Sachen sind vom Dreck und Laub zerschunden und das Schwarz ist einem erdigem braun gewichen. Am Dorf angekommen gebe ich das vereinbarte Signal und warte. 10 Minuten, 20 Minuten, Nichts. Wieder Pfeife ich.

Ein zweiter Grabstein, das erste was mir auffällt als ich den Garten betrete. Der Alte, war er nun doch Gestorben, ich hatte gehofft das er seinen Urenkel oder Urenkelin noch zur Welt kommen sieht. Von Mareike selbst fehlt aber jede Spur. Wo war sie? War Sie los mich Suchen, nach dem Sie ihn begraben hatte? Ich durchstöbere das Haus, in der Küche hängt am alten Kühlschrank ein Zettel.

Mario, solltest du während ich Weg bin, wieder auftauchen und das hier lesen. Ich konnte nicht einfach hier rum hocken und nur Hausarbeiten erledigen und mir sorgen um dich machen. Ich habe die Waffe von Opa genommen und bin Jagen!

gez. Mareike

Sie Jagd, in ihrem Zustand, die Frau ist unglaublich. Bevor ich aber mir deswegen den Kopf zerbreche sollte ich erst einmal Baden, denn ich stinke wie eine ganze Kuhherde. Meine Sachen können von alleine Laufen, gerade Stehen auf jeden Fall. Ich habe Hunger und mein Bart bräuchte auch wieder Pflege. Also tue ich das was man in einer Solchen Situation am besten tuen sollte. Ich nehme ein Glas und pflücke eine Flasche Wodka aus dem Bar Regal und setze mich so wie ich bin auf die Veranda.

Der Abend kommt. Frisch gebadet, rasiert und in sauberen Sachen, fühlt es sich gut an wieder Zuhause zu sein. Ich sitze in der Küche über einigen Büchern in denen verfahren zur Behandlung aller möglichen Verletzungen beschrieben werden. Kyrillisch bereitet mir noch immer Probleme doch die Bilder und Darstellungen helfen. Ich höre wie draußen jemand Dinge zu Boden fallen lässt. Im nächsten Moment stürmte Sie auch schon zur Tür rein. Wie konntest du mich so lange alleine lassen! Wir haben uns ein paar Wochen nicht gesehen geschweige denn gesprochen, der Alte ist tot und das erste was ich von ihr Höre ist ein Vorwurf. Ja ich bin wieder Zuhause körperlich und geistig. Sie umarmt mich, küsst mich, weint und stinkt wie ein Iltis.

Wir Duschen gemeinsam, ihre weiche Haut schmiegt sich an die meine, die Wölbung ihres Bauches ist deutlich zu erkennen. Er starb im Schlaf. Ich halte Sie fest und flüstere ihr ins Ohr das ich nicht wieder vorhabe von Ihr oder unserem Heim weg zu gehen. Sie dreht sich mit dem Gesicht zu mir und Küsst mich.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: endlose Suche

Meine Gedanken geistern immer wieder zwischen dem Jetzt und meiner Vergangenheit. Während ich an einem kleinen Dorf vorbei komme, dessen Gebäude fast vollständig verfallen sind, muss ich an Deutschland denken. Ich habe Mareike nie von Deutschland erzählt. Ich sollte das ändern, aber auf der anderen Seite würde sie sich nur noch mehr Sorgen machen. Wenn ich daran zurück denke wie ich von Dresna aus zurück nach Deutschland gelangte, läuft es mir immer noch kalt den Rücken runter.

Meine Füsse schmerzen vom laufen und der Zustand in dem sich meine Stiefel befinden lässt mittlerweile auch zu wünschen übrig. In der Ferne, in einer der Talsenken, die es hier kurz vor der Küste vielfach gibt, kann ich einige Gebäude ausmachen. Der kleine Ort hier mitten im Tal sieht bis auf die Tatsache das alles verlassen ist noch recht gut aus.

Das kreischen und schreien Straft dieser Aussage lüge. 5 von diesen Dingern stürmen auf mich ein. Der Repeater verwandelt die Gesichter von 3 der Untoten in eine Breiige Masse, die verbliebenen Beiden stocken kurz. Fleisch ob nun Tot oder Lebendig ist nun mal Fleisch. Die beiden stürzen sich ohne weitere scheu auf die am Boden liegenden toten Untoten. Ich lade nach und beende die beiden Existenzen. Wenn sie auch nur einen Funken Rest Intelligenz besitzen würden wären sie in Rotten oder gar Horden noch gefährlicher als Sie so schon sind.

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Während ich die erste Hütte erkunden will stürmen 3 weitere dieser Dinger auf mich ein. Die Axt rettet mich, da der Repeater auf die kurze Distanz so gut wie Nutzlos ist und die Magnum im Drybag liegt, Drecks Dinger. Die meisten Dinge waren im laufe der Zeit verrottet oder vergammelt. Man kann trotzdem noch immer die liebe der Menschen zu ihren Gärten erkennen. Apfelbäume, Beerensträucher und Gemüsebeete. Vieles ist aufgrund der Momentanen Wetterlage vergammelt, aber hier und da ein Zucchini, Tomate und sonstiges Gemüse war noch im guten Zustand. Es reichte für ein Eintopf mit Hirsch Fleisch.

In der einzigen Scheune des Dorfen fand ich neben einem Haufen Heu und Werkzeug zum Acker bestellen ein neues paar Stiefel, Militär Stiefel. Ich frage mich wem sie vorher gehört hatten und warum man sie hat hier stehen lassen und dann auch noch in einem so guten zustanden. Es ist pures Glück und keinen weiteren Gedanken wert. Ich würde sonst wahnsinnig werden wenn ich alles ständig hinterfragen würde.

Bei Sonnenuntergang erreiche ich endlich die Küste. Es ist eigentlich schon zu dunkel aber ich muss weiter, in der Ferne kann ich die von Jurij beschriebene Insel aus machen. Der Leuchtturm ist selbst von hier zu erkennen. Als ich endlich die An und Ablege Stelle gegenüber der Insel erreiche ist es Dunkel. Mein Verstand sagt mir das ich bis zum Morgen warten sollte. Die Boote die hier anliegen sind alle vom Wetter und der Zeit zerstört worden. Neben einem finde ich ein noch brauchbare Leuchtpistole mit einem Schuss. Aus dieser Entfernung kann ich nicht ausmachen ob sich Lebende Menschen auf der Insel befinden. Mir ist klar das es Riskant ist aber ich habe keine Wahl. Ich feuere die Pistole ab und warte.

Ich kann keine Reaktionen erkennen. 1 Stunde Sitz ich nun am Anleger, ich fasse den Entschluss doch die Nacht zu nutzen und rüber zu schwimmen. Eine Halbe Stunde und vollständige Durchnässt später bin ich am Strand der Insel angelangt. Das Drybag hielt dicht, Alle Sachen vor allem der Zunder und die Streichhölzer waren trocken geblieben. Zitternd und Frierend nur in Unterwäsche schnitt ich ein paar Äste von den angrenzenden Büschen. Das Feuer Wärmt und es ist seltsam das niemand die Böschung runter kommt. Jurij sagte doch es währen Überlebende hier. Ein Leuchtrakete und ein Feuer vor der Haustür kann man eigentlich nicht Übersehen.

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Ich hörte Stimmen, Entfernt aber sie waren da. Irgendjemand stritt sich dort, auf der anderen Seite der Brücke. In der Dunkelheit konnte ich 4 Personen alle offensichtlich Männlich ausmachen. Einer von ihnen Rief etwas in meine Richtung, ich verstand es nicht. Nach 2 weiteren Versuchen seiner seits beschloss ich über die Brücke zu gehen. Auf der Hälfte der Brücke fing er mich ab, gekleidet wie ein russischer Militär Soldat mit Waffe im Anschlag, Jetzt erkannte ich auch die anderen 3. Alle hatten ihre Waffen gezogen.

Ich wusste, ich musste so schnell wie ich konnte von hier weg kommen, wenn ich aus dieser Situation unbeschadet raus wollte. Dimitri so hatte er sich mir vorgestellt als er mich auf der hälfte der Brücke stoppte flüstere mir ins Ohr das er und sein Freund auf die anderen beiden im Gefängnis gestoßen wären, Sie behauptet es wäre ihre Insel. Dimitris Freund schrie die beiden unentwegt an, Sie schrien zurück.

Er fragte was ich hier wollte. Kurz und mit wenigen Worten erklärte ich ihm das ich einen Arzt suche und man mir gesagt hatte das hier Überlebende wären. Er verneinte und riet mir das ich mich davon machen sollte da er glaubte das die Beiden verrückt wären und sich nicht mehr lange Kontrollieren ließen. Ich befolgte seinen Rat wünschte ihm noch alles Gute und Rannte zurück von wo ich kam.

Mir blieb nicht viel Zeit ich wusste was gleich Passieren würde, also sprang ich so wie ich war ins Wasser und schwamm los. Auf ungefähr halber Strecke hörte ich sie dann. Schüsse 1 mal 2 mal dann herrschte Stille. Erst zögerte ich sollte ich zurück schwimmen aber dann übermannte mich doch die Furcht. Ich schwamm!

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Am Ufer angekommen kratze ich ein paar Stöcker und äste zusammen und entfachte ein Feuer. Wenn wer von der Insel kommen würde, würde ich sie sehen. Ich blieb eine ganze Stunde am Feuer bis meine Sachen soweit trocken waren, so das ich ohne weitere Gefahr einer Erkältung oder Lungenentzündung weiter konnte.

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Ich lief 2 oder 3 Stunden, vorbei an Balota. Die Nacht hing schwer über den Bäumen in einer kleinen Blockhütte kurz vor Cherno fand ich endlich ein Nachtlager. Ich musste an Dimitri denken, hatte er den Schusswechsel überlebt? Er schien freundlich und hilfsbereit, erzählte mir das es wahrscheinlich noch Überlebende in Kamyshovo geben soll.

Ich betrachtete den Fernseher in der Ecke. Filme ich mochte früher Filme aller Art. Ich erinnerte mich daran wie ich Zombieland im Kino zum ersten mal gesehen hatte. Mir kam das damals alles ziemlich verrückt und bescheuert vor. Hollywood eben, wer kann schon ahnen das sie gar nicht mal so falsch gelegen haben. All diese Filme über die Endzeit und was danach käme. Ich musste unweigerlich an Bill Murray denken. Und wie er in Zombieland seinen Auftritt hatte. Ich mochte diesen Schauspieler von Anfang an, ob in Ghostbusters oder Lost in Translation. Da viel es mir wieder ein, der 21 September er und ich wir hatten schon von meiner Geburt an etwas gemeinsam, der 21 September, wann das wohl wäre? ich sollte das unbedingt raus bekommen. Dann kann ich ihm und mir einen Kuchen machen. Mareike wird sich freuen.

Gaming DayZ SA Tagebuch: der normale Alltag

Die Fähigkeit einen Schaltkreis reparieren zu können, ist verglichen mit dem Gefühl was man erlebt, wenn man zum ersten mal Bewegungen auf dem Monitor ausmachen kann, eher zu vernachlässigen. Die Entstehung eines neuen Lebens. Es hat mich fast 2 Wochen und schier unmenschliche Kraft gekostet aus den ganzen Apparaturen und dem was ich dank Mareikes Russisch aus den Technischen Anleitungen und Büchern über Elektronik entziffern konnte, wieder ein Funktionsfähiges Ultraschallgerät zu löten. Ihr lächeln und die Freudentränen sind all den Stress wert gewesen.

Ich bin erleichter und doch besorgt, ich bin kein Arzt und all das Buchwissen wird mir nicht helfen. Mareike beteuert zwar das wir das zusammen schon schaffen werden. Aber ich habe Angst. Jennifers Schwangerschaft mit Dominik war schon keine leichte Angelegenheit. In letzter Zeit musste ich wieder Häufiger an die beiden Denken. Ich habe hinten im Garten für beide einen Grabstein angelegt.

Gedanken plagen mich, womit hatte ich mein erneutes Glück verdient? Warum sind ausgerechnet Dominik und Jennifer dieser Katastrophe zum Opfer gefallen und ich nicht. In diesen Momenten fühle ich mich so Hilflos, so verzweifelt, wie soll man mit all dem Grauenhaften weiter Leben. Vor allem oder gerade wegen meiner neuen Familie. Der Alte setzt sich, mit Zwei Gläsern und einer vollen Flasche Wodka in den Händen, neben mich auf die Bank. Du machst dir zu viele Gedanken! Er reicht mir ein Glas.

Er hatte die Lungenentzündung mit Hilfe der Medikamente gut Überstanden. Mareike hatte wohl mit ihrer Aussage recht. Wenn er so weiter macht wird er mindestens hundert Jahre alt. Das sieht doch gut aus, oder? Sie wirkt etwas gestresst und gereizt. Die Sachen werden dir auch noch in 6 Monaten passen. Sie funkelte ihren Opa bitter böse an. Ich weiß das und Er ist daran schuld! Die Sachen die Sie uns beiden vor Augen hielt waren wirklich für Ihre noch schlanke Figur 3 wenn nicht sogar 4 Nummern zu groß. Doch selbst hier nach dem Zusammenbruch der Zivilisation galt für eine schwangere Frau, die Mitten in der Pampa mit ihrem Opa und Mann lebt, noch genau das selbe wie schon vor Jahrzehnten. Die passenden Sachen zu finden ist wichtiger als überhaupt etwas auf dem Leib zu haben.

Sie macht sich zuviel Sorgen. Er füllte beide Gläser bis zum Rand mit Wodka. Sie kann es nicht ändern, ihr Bauch wird Dicker werden, ob sie nun will oder nicht. Fast im Stechschritt stürmte Sie auf die Veranda, Und du bist Schuld! drehte sich um und verschwand wieder im Haus. Wir konnten uns das Lachen nicht verkneifen. Wir sind beide dran schuld! Wie ein Orkan, buchstäblich Nein, nein, nein, nein, nein, Nur du! Ihr hoch rotes Gesicht stoppte kurz vor meinem. Dieses Glitzern in ihren Augen. Setz dich. Mit diesen Worten zog ich Sie zu mir. Wir beide. furchen durchzogen ihr süßes Gesicht. nur Du! Ich umarmte sie. Wir werden das alles schon schaffen.

Ihre Sorgen standen ihr jedesmal ins Gesicht geschrieben wenn ich auf meinen Jagdzüge aufbrach. Ich wollte diesmal weiter als zuvor. Eventuell sogar zurück nach Cherno an die Küste. Ich blieb soweit es ging abseits der Dörfer und hielt mich Größtenteils auf Feldwegen und in kleinen Wäldchen auf. Die Jagt selbst war recht erfolgreich. mehrere Hirsche und ein Wildschwein. Hasen wären toll gewesen aber die Fallen taugen einfach nichts. Ich muss mir unbedingt neue machen.

Ich stellte gerade einen weiterem Hirsch nach als ich eine russisch klingende Stimme vernahm. Ich musste den Drang denn ich in diesem Moment verspürte, meinen Repeater auf die Beiden gänzlich in Tierfell gekleideten Männer zu entladen, wie eine bittere Pille runter schlucken. Hätten sie ihre Waffen im Anschlag gehabt wäre unser darauf folgendes Gespräch kurz und sehr sehr tödlich gewesen. Man erwartet halt schon das Menschen einem feindlich gesinnt sind.

Mir rauschten zusehr die Ohren als das ich alles Verstand was Jurij erzählte. Sein deutsch war abgehackt. Aber das was ich Verstand war das er und sein Freund Silas schon eine weile zusammen auf der Jagd waren. Sie schlugen vor kurz rast zu machen, da ich selbst schon Stunden unterwegs war nahm ich ihre Einladung freundlich an. Jurij erzählte das Silas vor kurzem erst aus der Gefangenschaft von Banditen befreit worden wäre. Bei diesem Wort fing er an zu Schluchzen und undeutliche Dinge von sich zu geben. Als ich erwähnte das ich selbst so meine Erfahrungen hab sammeln können, Ich musste an die Wellblechhütte zurück denken und wie lange ich dort gehangen hatte, flippte er förmlich aus. Mit einem wohl Tage alten Fisch in der Hand sprang er ums Feuer. Jurij versucht ihn mit etwas Wodka wieder zu beruhigen. wir sprachen dann noch eine Weile über dieses und jenes. Jurij erwähnte das es eine Insel vor der Küste in der nähe von Cherno gäbe auf der sich einige Überlebende versammelt hätten. Wir verabschiedeten und wünschten uns noch eine gute Jagt.

Ich werde die Gelegenheit nutzen und dort hin gehen, vielleicht finde ich dort einen Arzt der sich mit Geburten auskennt. Auf jeden Fall kann ich so eventuell in Erfahrung bringen was sich in diesem Landstrich so abspielt und etwas Handel treiben. Jurij erwähnt als sie aufbrachen das Trinkwasser auf der Insel selten sei. Ich werde Mareike wohl besser nichts von meinem Ausflug erzählen. Sie sorgt sich so schon genug. Vielleicht kann ich auch meine technischen Fähigkeiten zum Einsatz bringen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Ein neuer Anfang?

Der Alte macht mir Sorgen, sein Husten wird schlimmer und zu allem Überfluss gehen uns die Medikamente aus. Die meisten hatte ich während meiner Genesung verbraucht. Mareike ist besorgt denn mein Vorschlag das ich los ziehe und nach einem Krankenhaus suche, stößt bei ihr auf wenig Gegenliebe. Ich kann ihn nicht sich selbst überlassen! Außerdem werden wir die Medikamente noch aus anderen Gründen brauchen. Wenn ich jetzt gehe haben wir genug Zeit. Vielleicht finde ich sogar Noch ein paar funktionierende Gerätschaften. Tränen liefen ihr übers Gesicht.

Fast 5 Monate waren nun vergangen seit ich mich entschieden hatte, bei den beiden zu bleiben. Den Alten hatte es gefreut, wusste er doch das seine Enkelin alleine wohl irgendwann zu Grunde gehen, Gefangen oder Getötet würde. Und er hatte jemanden zum Trinken und Reden. Das Gefühl einen Ort wieder Zuhause zu nennen, ich hatte schon vergessen wie sich das anfühlt.

Ich werde da draußen nicht drauf gehen! Alles was ich ihr sagte wiegelte Sie mit Flüchen und Tränen ab. Wir beide wussten das es gefährlich wird, dass mein Plan sogar töricht wenn nicht sogar tödlich ist. Aber die Zeit läuft uns davon. Ein Laster zusammengeschraubt aus verschiedensten Auto Überresten sollte meine Abwesenheit erheblich verkürzen. Ich würde von hier mit der menge Sprit höchstens bis nach Novodmitrovsk oder Severograd gelangen für den Rückweg reicht der nicht mal mehr. Also wird eine der Tankstellen mein erstes Ziel sein. Die Kanister und den Wagen voll tanken.

Ich werde wohl erst nach Severograd es ist kleiner auf der Karte, somit könnte es leichter sein ans Krankenhaus zu gelangen. Ich schreibe listen und beobachte wie Mareike ein paar Sachen flickt. Sie lächelt nicht, seit 3 Tagen ist der Alte schon im Fieber. Eine Lungenentzündung wie es scheint. Er macht mir Sorgen, lange wird er das nicht mehr mit machen. Ich fahre Morgen bei Sonnenaufgang los! Ihr Blick wird eisern und alle Farbe weicht aus ihrem Gesicht. Wenn wir noch weiter warten stirbt er, außerdem werden wir die Geräte und Bücher brauchen! Sie sagt nichts, sie muss auch nicht. Mir ist klar was Sie denkt. Ich werde nicht Sterben und ich lasse nicht zu das der Alte sich weiter quält! Tränen immer diese Tränen. Ich verstehe. Sie wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. Tue was du Tuen musst. Der restliche Abend war von Stille durchzogen.

Ich beobachtete wie Sie immer wieder den Ring an ihrem Finger dreht. Es werden maximal drei Tage, mehr nicht. So lange würde der Trip unter Idealbedingungen dauern. Ich verschweige ihr das ich mir wegen der Straßen und Gelände Lage massiv Sorgen mache. Du kommst wieder, Verstanden! Sie sieht mir direkt in die Augen. Verstanden! Wage ja nicht da draußen wegen irgend so einer Dummheit drauf zu gehen! Unsere Köpfe berühren sich. Ich werde Vorsichtig sein, Versprochen. Tränen laufen über ihre Wangen. Idiot! Mit diesem Wort küsst sich mich.

Mir gehen hunderte Gedanken durch den Kopf, werde ich alles finden, welche Probleme könnten auftreten außer diese Dinger. Ich bin nun schon 3 Stunden auf dieser Landstraße, links und rechts wechseln sich kleine Wäldchen mit voll im Korn stehenden Feldern ab, die von niemanden mehr abgeerntet werden. Auf den Rückweg werde ich ein Sack voll Weizen mit nehmen. Endlich mal wieder Brot wäre toll. 7 Stunden hat die Fahrt gedauert. Ich versteckte den Wagen in einer Wellblechhütte am Rande der Stadt. Von nun an war Stille das oberste Gebot. Erst mussten die verbliebenen Untoten beseitigt werden damit ich gefahrloser mit dem Wagen zum Krankenhaus käme. Und dann musste eine Route durch die Stadt soweit Frei sein das ich auch tatsächlich mit dem Wagen bis dahin gelangte. Das Zweite sollte der einfachere Part sein einpuppte sich aber nach Begutachtung der Straßen als äußerst schwierige Angelegenheit. Die einzige halbwegs freie Route durch die Stadt würde mich mindestens 2 Stunden kosten und bis dahin wäre es Dunkel. Zudem Führt sie einmal kreuz und quer durch die gesamte Stadt.

Aber erstmal diese Dinger. Es sind nur noch Wenige, viel zu wenige für so eine Stadt, die noch am Unleben sind. Anders kann man das nicht Ausdrücken. Das macht die Sache einfacher, vorerst. Das Krankenhaus ist schon in Sicht, als ich die mir so vertrauten Geräusche eines LKW Motors höre. Mal kommen sie näher mal entfernen Sie sich. Und immer wieder sind einzelne Schüsse zu vernehmen. Irgendwer macht dort entweder Jagt auf irgendjemanden oder Sie locken diese Dinger zu sich und legen sie um. Zweiteres wäre besser für mich da sie mir dadurch eine menge Arbeit ersparen mich selbst um die Restlichen Untoten zu kümmern.

Vorerst verebbten die Geräusche, ich war sicher genug um das Krankenhaus zu erkunden. je mehr ich Vor Einbruch der Nacht zum Eingang schaffen konnte desto schneller sollte ich wieder bei Mareike und dem Alten sein. Es sah schlimm aus, Überall waren noch Blut und Reste menschlicher Körper. Das Lager, Notaufnahme und Kinder sowie Säuglingsstation, Wäre mein Russisch besser wäre es leichter, so irre ich etwas Plan und Ziellos durch die Gänge und Sammel ein was ich finden kann. Ampullen, Spritzen, Verbandszeug, Scheren, Blutkonserven, Antibiotika aller Art, Schmerzmittel. Nach 2 Stunden hatte ich alles, alles bis auf ein Gerät, ein mobiles Ultraschall. Die Entbindungsstation, jedenfalls deutet der halb verblasste Aufkleber eines Babys mit Nabelschnur das an, war meine Letzte Hoffnung. Ich wäre ungerne nur wegen diesem verdammten Ding nun noch nach Novo gefahren. Das wollte ich unbedingt vermeiden.

Der Gestank von Tot und Verwesung, so etwas grauenhaftes, zu meinem Glück war ich alleine. Unvorstellbar wäre Mareike mit gekommen. Dieser Anblick hätte Sie zerbrochen. Sie sahen aus wie Dominik nur kleiner winziger, fahl und Sie bewegten sich teilweise noch. Die kleinen Leiber greifen und winden sich in ihren Kästen. In der Mitte des Raumes standen Sie, Drei Stück an der Zahl, die mir von Dominiks Geburt noch bekannten Monitore mit all den Gerätschaften. Langsam ziehe ich die Geräte aus den Raum.

Heut ist echt nicht dein Glückstag! Er hält mir ein Revolver an den Hinterkopf. Ich sah und Hörte ihn nicht, zu sehr war ich darauf bedacht, die Apparaturen aus der Säuglingsstation zu bergen. Ich war zu weit gekommen um jetzt hier zu Sterben.

Das letzte was Er noch sah, war wir sich die Klinge des Jagdmessers, durch seinen Kiefer bohrte. Er hatte nicht damit gerechnet. Der Kampf dauerte gerade mal 1 vielleicht 2 Minuten. Das Fatale war nur der einen Schuss den er abgeben konnte als ich nach unten Sackte um ihn von den Beinen zu Hohlen.

Ich wartet in der eine Ecke des Ganges, Sie auf der anderen Seite. Die Winchester des Alten war gut, er hatte reichlich Munition für Sie. Gemessen an den bereits 3 Toten ohne Waffen, war ich im Vorteil. Sie waren zu aufgebracht, zu laut, Sie stritten was sie nun tuen sollten. Einfach gehen kam ihnen nicht in den Sinn. Gib auf Man! Wir werden dich Ausweiden! Du kommst hier nicht mehr Raus man! Er lehnte den Kopf leicht um die Ecke, sein Fehler. Wir werden dich ES… Sein Hirn verteilte sich zusammen mit den Überresten seines Gesichtes im Gang, gurgelnd sackte er nach vorne. Ihr seid nur noch 2, geht einfach oder endet wie die Anderen! die Zeit verging und die letzten Sonnenstrahlen berührten gerade noch so die Oberkante der Fenster. Ich weiß nicht warum die beiden verbliebenen wie Wahnsinnige schreiend mit erhobenen Äxten in den Gang stürmten. Aber zwei Salven aus der Winchester später sackten auch Sie in sich zusammen.

Mein Puls rast, ich hatte mehr Glück als ich Verstand besitze oder diesmal einen Schutzengel der auch was unternommen hat. Die Sachen sind alle unten im Eingangsbereich. Leider ist es nun zu Dunkel um noch los zu kommen. Die Tote Bande oben hatte zu meiner Überraschung den LKW direkt vor dem Krankenhaus geparkt. Die Ladefläche frei von allem störenden. Sogar die Schlüssel waren noch im Zündschloss. Ich Lud alles auf und verstaute und sicherte die Sachen so gut ich konnte. Sie hatten zuviel Munition an diese Dinger verschwendet, dass war es was mich Rettet. Ich werde Mareike nichts hiervon erzählen.

Die Sonne schob sich Langsam zwischen die Schluchten der Gebäude und überflutete die Straßen mit Licht. Die Nacht verbrachte ich Überwiegend damit die Anliegenden Gebäude noch nach Nahrung zu durchsuchen. An Schlaf war erst wieder Daheim zu denken. Daheim dieses Wort, ich dachte nicht das ich je wieder einen Ort auf dieser verdammten Erde mein Heim nennen würde. Ich hatte alles.

Die Fahrt raus aus dieser verfluchten Stadt gestaltete sich wie ich erwartet hatte, schwierig. Überall trümmer, Autowracks, Unrat, Alte Möbel. Der LKW hielt dem meisten Stand. Hinzu kam das ich noch nie so ein Teil gefahren bin. Ich kam nur schleppend voran und die Sonne stand hoch als ich endlich bei dem Blech verschlag war wo der kleine Laster stand. Ich lud alles um, der Laster war besser zu handhaben. Und in einem weit weniger Desolaten Zustand wie der LKW.

Sie küsste mich, fluchte und weinte. Ich habe schon seit sehr sehr langer Zeit kein so warmes und zufriedenes Gefühl mehr empfunden wie in diesem Augenblick.

Gaming – Dayz SA Tagebuch: im Fieberwahn

Der Teddy, ich versuche ihn zu greifen aber er wirkt wie Rauch und Nebel, Er zerfällt vor meinen Augen. Dominik steht vor mir und lächelt. Papi, Papi wach auf! ich versuche ihn zu umarmen aber er entgleitet mir. Papi wird es weh tun? ich versuche ihn zu Beruhigen. Dominik wandert vor mir im Kreis, er hat noch immer sein Schlafanzug an. Das fahle Gesicht schaut leblos in alle Richtungen und er klappert ununterbrochen mit seinen kleinen Zähnchen. Dazu diese Rasselnden und schlurfenden Geräusche. Papi es geht mir bestimmt bald wieder gut, nicht wahr Papi? Er ist doch erst 3 Jahre. Ich lege den Revolver an und richte ihn auf sein Gesicht. Es tut mir so Leid, so unendlich Leid, Papi wird dich nun zu Bett bringen. Ich drücke ab.

Schreiend und buchstäblich in Schweiß gebadet Wache ich auf. Er grinst mich mit einem Warmen lächeln an. Hattest Fieberträume was? Seine Stimme klingt alt und rauchig. Hier nimm ein Schluck! er drückt mir eine ziemlich zerbeulte Blech Tasse in die Hand. Dem Geruch nach zu urteilen ist die Flüssigkeit Schnaps, ziemlich hochprozentiger Schnaps wie ich nach dem ersten Schluck feststellen musste.

Gut das Zeug was? Nehm es auch zum reinigen und zur Wund pflege, tötet so gut wie alles! brummt er mir zu. Dein Bein, ziemlich Übel die Infektion, hatte schon befürchtet ich müsste es abnehmen! Langsam kommen die Erinnerungen wieder. Nach dem Treffen mit den beiden bin ich Wahllos durch die Gegend gezogen. Das Fieber setzte immer mehr meinen Verstand zu. Ich folgte Dominik er führte mich. Irgendwann verschwand die reale Welt im Nebel. Eine Gruppe von Männern Griff mich auf. Brabbelnd und vollständig dehydriert Verstand ich nur wenig von dem was Sie wollten. Nach einer Weile gewann die Schwärze den Kampf über meinen Verstand. Das letzte was ich war nahm war ein Lagerfeuer und Schüsse von irgendwo her.

Wollten dich Essen! war seine Antwort auf meine Frage was passiert ist. Hab Sie verjagt. In meiner Stadt isst niemand irgend wenn! Er deutet auf eine alte Winchester in der Ecke. Kornelia hat ihnen Fersengeld gegeben! Das hättest sehen sollen! Er grinst. Leider haben Sie ein Großteil deine Sachen mitgenommen. Er hustet und räusperte sich Aber der hier lag noch neben dir. Er reichte mir einen kleinen weißen Teddy auf dessen Vorderseite ein Herz aufgestickt war, In dessen Mitte das Wort Dominik stand. Haben die liegen lassen. Einer von ihnen Fluchte noch irgendwas von wegen Teddy da gelassen, als Sie Flohen. Dominiks Teddy, das war Dominiks Teddy. Meine Finger schlossen sich Zitternd um das weiche Fell, er war sauber und geflickt.

War voll mit Blut und anderem Zeugs, dachte mir das er Sauberer besser aussieht. Der alte Schlurfte zum Kamin und legte einen Scheid nach. Ich hielt den Teddy als währe er das Wichtigste auf der ganzen Welt. Wie alt war er? wollte der Alte wissen. 3 stammelte ich. Eine Sauerei das alles, hab noch mein Enkelin, sie is unten und nimmt nenn Hirsch aus. Ich fingerte am Teddy rum. Er hatte ein kleines Fach unter dem Herzen, darin konnte man ein paar Sachen aufbewahren. Die Ringe und das Bild sie waren noch da. Zitternd und unter Tränen zeigte ich dem Alten das Bild. Eine Schande. Murmelte er als er mir Es wieder gab.

Bleib liegen dein Bein braucht noch eine Weile. Mindestens 2 Wochen. Die Infektion war schwer. Wie konnte ich liegen bleiben, während da draußen diese Dinger umherstreifen. Die beiden kümmerten sich mit einer Fürsorge um mich, als müssten Sie etwas wieder gut machen. Es ist bedrückend nichts Tuen zu können. Ich las in den Büchern die Sie da hatten. Eine Bibel, Krieg und Frieden, in 80zig Tagen um die Welt. Ich habe nie verstanden warum Menschen Trost in der Bibel finden konnten. Ich fragte den Alten ob ich Sie behalten könnte. Er willigte, etwas mürrisch zwar, ein.

Seine Enkelin war hübsch. Sie sprach nicht sehr viel, lächelte immer nur leise in sich hinein wenn der Alte und ich uns Unterhielten. Er versuchte hier in seiner alten Kneipe das Leben so normal wie nur möglich zu halten. Was bei dem wie es Draußen aussah, schon schier dem Wahnsinn gleich kam. Seine Geschichte war ähnlich der meinen, Sein Sohn und seine Schwiegertochter waren vor Jahren kurz bevor diese Dinger auftauchten, bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er sollte nur wenige Tage auf seine Enkelin aufpassen aufgrund seines Damals schon recht hohem Alter. Das Jugendamt hätte kommen sollen. Eine fast 18 jährige von ihrem letzten bekannten Verwandten wegreißen. Das ist nun Jahre Her.

Ich sehe wie Sie Schaut wenn er Hustet. Er scheucht Sie jedesmal wieder Weg wenn Sie ihm helfen will. Er ist Stur und ein Dickkopf. Mit 87 Jahren noch immer kein Verstand Sie setzt sich neben mich auf die Veranda. Er will sich nicht Helfen lassen. Nicht mal von mir. Wir hätten schon Längst weg gehen sollen, nach Süden. Irgendwo hin wo noch Menschen sind. Sie war in den letzten Tagen mir gegenüber etwas aufgetauter. Mareike war ihr Name. Da ich vergessen hatte wie lange die Katastrophe nun schon her ist. Konnte ich nicht mal sagen wie Alt ich nun selbst war, geschweige denn wie Alt Sie nun ist. Er wird wohl bis an sein Lebensende so bleiben. Was wenn ich das Husten und seine Bewegungsabläufe so beobachte. nicht mehr all zu fern ist. Ihr Blick war deutlich, ihre Worte noch deutlicher. Palapap! Der wird Hundert! Wenn ihn nicht eins dieser Monster oder der Suff dahinrafft. In Ihrem Gesicht spiegelte sich die Trauer ihrer eigenen Verluste wieder. Eine Trauer die ich nur all zu gut verstand.

bleibe solange du willst! Von mir aus für immer, ich geb dir sogar meine Enkelin. Wir Sassen am Feuer, draußen in der Dunkelheit hämmerte der verfluchte Regen gegen die Scheiben. Sie warf ihm den giftigsten Blick zu denn ich bei einer Frau je gesehen habe. Ich wähle immer noch selbst, Opa! Hämisch grinste er Sie an. Dann wähle schnell die Männer auf dieser Welt werden von Tag zu Tag weniger! Oder willste etwa eins dieser Dinger? Sie schnaubte. Aus dir Spricht der Schnaps! Ich gehe zu Bett! Mario, Opa bis Morgen. mit diesen Worten ging Sie. Er hatte recht. Und das machte mir Angst. Wenn ich ging währen Sie alleine, alleine mit diesen Banden von Kannibalen und Banditen die durch Lande ziehen. Ich werde bleiben. Jedenfalls solange bis der Alte gestorben ist, was nicht mehr Lange sein wird, wenn ich mir sein Husten und verhalten so ansehe. Mein Bein ist endlich verheilt dank ihrer Fürsorge. Ich werde Mareike mitnehmen wenn Sie denn will.

Gaming – Standed Deep: Wyveres Überleben um jeden Preis

Der Flugzeugabsturz steckt mir noch in den Knochen. Das Rettungsboot trieb mich an den Strand einer kleinen Insel. Ohne Kompass, ohne Kenntnis wo ich bin, nur ein Feuerzeug und ein Messer bei mir. Ich habe Hunger, ich habe Durst und meine Haut brennt vom Salzwasser.

In einem der Koffer hab ich eine Kamera gefunden. Ich werde mein Überleben aufzeichnen, vielleicht werde ich ja gerettet oder irgendwer findet irgendwann diese Aufnahmen.

Ich muss mich erstmal um Wasser und Nahrung kümmern. Und Schutz vor dem Wetter und der Sonne, mit Hitze schock oder
Schnupfen werde ich wohl nicht lange durchhalten.

Hier liegen Überall Schiffswracks und ich sehe überall andere Inseln. Etwas scheint Seltsam, es gibt keine Leichen oder so. Fast so als währe ich im Bermudadreieck.

Gaming – Stranded Deep: Wyveres at Survival in da Südsee!

Und wieder ein Early Access Spiel. Und wieder Survival nur diesmal ohne Zombies und ohne wirkliches Gameplay 🙂 außer Futtern und von insel zu insel schippern gibs bisher nur suchen und finden. Die Hütte hat noch kein Zweck. Türen hab ich noch nicht bauen können. Keine Kisten nix. Aber hej immerhin hab ich schon ein Kompass und der ist wirklich viel viel Wert! So kann man nämlich zu seiner Basis Insel zurück finden. was ohne in ewiges Suchen und versagen ausartet.

Auch fehlt es noch an Möglichkeiten Rohstoffe von Insel A nach Insel B zu bekommen. Heißt für eine 0.1 Alpha und für 15 Euro bekommt man das wofür man bezahlt hat. Zeitvertreib 😀 und mal ehrlich ich denke bei Stranded Deep irgendwie an „Johnny Castaway“