Gaming – Dayz SA Tagebuch: im Fieberwahn

Der Teddy, ich versuche ihn zu greifen aber er wirkt wie Rauch und Nebel, Er zerfällt vor meinen Augen. Dominik steht vor mir und lächelt. Papi, Papi wach auf! ich versuche ihn zu umarmen aber er entgleitet mir. Papi wird es weh tun? ich versuche ihn zu Beruhigen. Dominik wandert vor mir im Kreis, er hat noch immer sein Schlafanzug an. Das fahle Gesicht schaut leblos in alle Richtungen und er klappert ununterbrochen mit seinen kleinen Zähnchen. Dazu diese Rasselnden und schlurfenden Geräusche. Papi es geht mir bestimmt bald wieder gut, nicht wahr Papi? Er ist doch erst 3 Jahre. Ich lege den Revolver an und richte ihn auf sein Gesicht. Es tut mir so Leid, so unendlich Leid, Papi wird dich nun zu Bett bringen. Ich drücke ab.

Schreiend und buchstäblich in Schweiß gebadet Wache ich auf. Er grinst mich mit einem Warmen lächeln an. Hattest Fieberträume was? Seine Stimme klingt alt und rauchig. Hier nimm ein Schluck! er drückt mir eine ziemlich zerbeulte Blech Tasse in die Hand. Dem Geruch nach zu urteilen ist die Flüssigkeit Schnaps, ziemlich hochprozentiger Schnaps wie ich nach dem ersten Schluck feststellen musste.

Gut das Zeug was? Nehm es auch zum reinigen und zur Wund pflege, tötet so gut wie alles! brummt er mir zu. Dein Bein, ziemlich Übel die Infektion, hatte schon befürchtet ich müsste es abnehmen! Langsam kommen die Erinnerungen wieder. Nach dem Treffen mit den beiden bin ich Wahllos durch die Gegend gezogen. Das Fieber setzte immer mehr meinen Verstand zu. Ich folgte Dominik er führte mich. Irgendwann verschwand die reale Welt im Nebel. Eine Gruppe von Männern Griff mich auf. Brabbelnd und vollständig dehydriert Verstand ich nur wenig von dem was Sie wollten. Nach einer Weile gewann die Schwärze den Kampf über meinen Verstand. Das letzte was ich war nahm war ein Lagerfeuer und Schüsse von irgendwo her.

Wollten dich Essen! war seine Antwort auf meine Frage was passiert ist. Hab Sie verjagt. In meiner Stadt isst niemand irgend wenn! Er deutet auf eine alte Winchester in der Ecke. Kornelia hat ihnen Fersengeld gegeben! Das hättest sehen sollen! Er grinst. Leider haben Sie ein Großteil deine Sachen mitgenommen. Er hustet und räusperte sich Aber der hier lag noch neben dir. Er reichte mir einen kleinen weißen Teddy auf dessen Vorderseite ein Herz aufgestickt war, In dessen Mitte das Wort Dominik stand. Haben die liegen lassen. Einer von ihnen Fluchte noch irgendwas von wegen Teddy da gelassen, als Sie Flohen. Dominiks Teddy, das war Dominiks Teddy. Meine Finger schlossen sich Zitternd um das weiche Fell, er war sauber und geflickt.

War voll mit Blut und anderem Zeugs, dachte mir das er Sauberer besser aussieht. Der alte Schlurfte zum Kamin und legte einen Scheid nach. Ich hielt den Teddy als währe er das Wichtigste auf der ganzen Welt. Wie alt war er? wollte der Alte wissen. 3 stammelte ich. Eine Sauerei das alles, hab noch mein Enkelin, sie is unten und nimmt nenn Hirsch aus. Ich fingerte am Teddy rum. Er hatte ein kleines Fach unter dem Herzen, darin konnte man ein paar Sachen aufbewahren. Die Ringe und das Bild sie waren noch da. Zitternd und unter Tränen zeigte ich dem Alten das Bild. Eine Schande. Murmelte er als er mir Es wieder gab.

Bleib liegen dein Bein braucht noch eine Weile. Mindestens 2 Wochen. Die Infektion war schwer. Wie konnte ich liegen bleiben, während da draußen diese Dinger umherstreifen. Die beiden kümmerten sich mit einer Fürsorge um mich, als müssten Sie etwas wieder gut machen. Es ist bedrückend nichts Tuen zu können. Ich las in den Büchern die Sie da hatten. Eine Bibel, Krieg und Frieden, in 80zig Tagen um die Welt. Ich habe nie verstanden warum Menschen Trost in der Bibel finden konnten. Ich fragte den Alten ob ich Sie behalten könnte. Er willigte, etwas mürrisch zwar, ein.

Seine Enkelin war hübsch. Sie sprach nicht sehr viel, lächelte immer nur leise in sich hinein wenn der Alte und ich uns Unterhielten. Er versuchte hier in seiner alten Kneipe das Leben so normal wie nur möglich zu halten. Was bei dem wie es Draußen aussah, schon schier dem Wahnsinn gleich kam. Seine Geschichte war ähnlich der meinen, Sein Sohn und seine Schwiegertochter waren vor Jahren kurz bevor diese Dinger auftauchten, bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er sollte nur wenige Tage auf seine Enkelin aufpassen aufgrund seines Damals schon recht hohem Alter. Das Jugendamt hätte kommen sollen. Eine fast 18 jährige von ihrem letzten bekannten Verwandten wegreißen. Das ist nun Jahre Her.

Ich sehe wie Sie Schaut wenn er Hustet. Er scheucht Sie jedesmal wieder Weg wenn Sie ihm helfen will. Er ist Stur und ein Dickkopf. Mit 87 Jahren noch immer kein Verstand Sie setzt sich neben mich auf die Veranda. Er will sich nicht Helfen lassen. Nicht mal von mir. Wir hätten schon Längst weg gehen sollen, nach Süden. Irgendwo hin wo noch Menschen sind. Sie war in den letzten Tagen mir gegenüber etwas aufgetauter. Mareike war ihr Name. Da ich vergessen hatte wie lange die Katastrophe nun schon her ist. Konnte ich nicht mal sagen wie Alt ich nun selbst war, geschweige denn wie Alt Sie nun ist. Er wird wohl bis an sein Lebensende so bleiben. Was wenn ich das Husten und seine Bewegungsabläufe so beobachte. nicht mehr all zu fern ist. Ihr Blick war deutlich, ihre Worte noch deutlicher. Palapap! Der wird Hundert! Wenn ihn nicht eins dieser Monster oder der Suff dahinrafft. In Ihrem Gesicht spiegelte sich die Trauer ihrer eigenen Verluste wieder. Eine Trauer die ich nur all zu gut verstand.

bleibe solange du willst! Von mir aus für immer, ich geb dir sogar meine Enkelin. Wir Sassen am Feuer, draußen in der Dunkelheit hämmerte der verfluchte Regen gegen die Scheiben. Sie warf ihm den giftigsten Blick zu denn ich bei einer Frau je gesehen habe. Ich wähle immer noch selbst, Opa! Hämisch grinste er Sie an. Dann wähle schnell die Männer auf dieser Welt werden von Tag zu Tag weniger! Oder willste etwa eins dieser Dinger? Sie schnaubte. Aus dir Spricht der Schnaps! Ich gehe zu Bett! Mario, Opa bis Morgen. mit diesen Worten ging Sie. Er hatte recht. Und das machte mir Angst. Wenn ich ging währen Sie alleine, alleine mit diesen Banden von Kannibalen und Banditen die durch Lande ziehen. Ich werde bleiben. Jedenfalls solange bis der Alte gestorben ist, was nicht mehr Lange sein wird, wenn ich mir sein Husten und verhalten so ansehe. Mein Bein ist endlich verheilt dank ihrer Fürsorge. Ich werde Mareike mitnehmen wenn Sie denn will.