Gaming DayZ SA Tagebuch: der normale Alltag

Die Fähigkeit einen Schaltkreis reparieren zu können, ist verglichen mit dem Gefühl was man erlebt, wenn man zum ersten mal Bewegungen auf dem Monitor ausmachen kann, eher zu vernachlässigen. Die Entstehung eines neuen Lebens. Es hat mich fast 2 Wochen und schier unmenschliche Kraft gekostet aus den ganzen Apparaturen und dem was ich dank Mareikes Russisch aus den Technischen Anleitungen und Büchern über Elektronik entziffern konnte, wieder ein Funktionsfähiges Ultraschallgerät zu löten. Ihr lächeln und die Freudentränen sind all den Stress wert gewesen.

Ich bin erleichter und doch besorgt, ich bin kein Arzt und all das Buchwissen wird mir nicht helfen. Mareike beteuert zwar das wir das zusammen schon schaffen werden. Aber ich habe Angst. Jennifers Schwangerschaft mit Dominik war schon keine leichte Angelegenheit. In letzter Zeit musste ich wieder Häufiger an die beiden Denken. Ich habe hinten im Garten für beide einen Grabstein angelegt.

Gedanken plagen mich, womit hatte ich mein erneutes Glück verdient? Warum sind ausgerechnet Dominik und Jennifer dieser Katastrophe zum Opfer gefallen und ich nicht. In diesen Momenten fühle ich mich so Hilflos, so verzweifelt, wie soll man mit all dem Grauenhaften weiter Leben. Vor allem oder gerade wegen meiner neuen Familie. Der Alte setzt sich, mit Zwei Gläsern und einer vollen Flasche Wodka in den Händen, neben mich auf die Bank. Du machst dir zu viele Gedanken! Er reicht mir ein Glas.

Er hatte die Lungenentzündung mit Hilfe der Medikamente gut Überstanden. Mareike hatte wohl mit ihrer Aussage recht. Wenn er so weiter macht wird er mindestens hundert Jahre alt. Das sieht doch gut aus, oder? Sie wirkt etwas gestresst und gereizt. Die Sachen werden dir auch noch in 6 Monaten passen. Sie funkelte ihren Opa bitter böse an. Ich weiß das und Er ist daran schuld! Die Sachen die Sie uns beiden vor Augen hielt waren wirklich für Ihre noch schlanke Figur 3 wenn nicht sogar 4 Nummern zu groß. Doch selbst hier nach dem Zusammenbruch der Zivilisation galt für eine schwangere Frau, die Mitten in der Pampa mit ihrem Opa und Mann lebt, noch genau das selbe wie schon vor Jahrzehnten. Die passenden Sachen zu finden ist wichtiger als überhaupt etwas auf dem Leib zu haben.

Sie macht sich zuviel Sorgen. Er füllte beide Gläser bis zum Rand mit Wodka. Sie kann es nicht ändern, ihr Bauch wird Dicker werden, ob sie nun will oder nicht. Fast im Stechschritt stürmte Sie auf die Veranda, Und du bist Schuld! drehte sich um und verschwand wieder im Haus. Wir konnten uns das Lachen nicht verkneifen. Wir sind beide dran schuld! Wie ein Orkan, buchstäblich Nein, nein, nein, nein, nein, Nur du! Ihr hoch rotes Gesicht stoppte kurz vor meinem. Dieses Glitzern in ihren Augen. Setz dich. Mit diesen Worten zog ich Sie zu mir. Wir beide. furchen durchzogen ihr süßes Gesicht. nur Du! Ich umarmte sie. Wir werden das alles schon schaffen.

Ihre Sorgen standen ihr jedesmal ins Gesicht geschrieben wenn ich auf meinen Jagdzüge aufbrach. Ich wollte diesmal weiter als zuvor. Eventuell sogar zurück nach Cherno an die Küste. Ich blieb soweit es ging abseits der Dörfer und hielt mich Größtenteils auf Feldwegen und in kleinen Wäldchen auf. Die Jagt selbst war recht erfolgreich. mehrere Hirsche und ein Wildschwein. Hasen wären toll gewesen aber die Fallen taugen einfach nichts. Ich muss mir unbedingt neue machen.

Ich stellte gerade einen weiterem Hirsch nach als ich eine russisch klingende Stimme vernahm. Ich musste den Drang denn ich in diesem Moment verspürte, meinen Repeater auf die Beiden gänzlich in Tierfell gekleideten Männer zu entladen, wie eine bittere Pille runter schlucken. Hätten sie ihre Waffen im Anschlag gehabt wäre unser darauf folgendes Gespräch kurz und sehr sehr tödlich gewesen. Man erwartet halt schon das Menschen einem feindlich gesinnt sind.

Mir rauschten zusehr die Ohren als das ich alles Verstand was Jurij erzählte. Sein deutsch war abgehackt. Aber das was ich Verstand war das er und sein Freund Silas schon eine weile zusammen auf der Jagd waren. Sie schlugen vor kurz rast zu machen, da ich selbst schon Stunden unterwegs war nahm ich ihre Einladung freundlich an. Jurij erzählte das Silas vor kurzem erst aus der Gefangenschaft von Banditen befreit worden wäre. Bei diesem Wort fing er an zu Schluchzen und undeutliche Dinge von sich zu geben. Als ich erwähnte das ich selbst so meine Erfahrungen hab sammeln können, Ich musste an die Wellblechhütte zurück denken und wie lange ich dort gehangen hatte, flippte er förmlich aus. Mit einem wohl Tage alten Fisch in der Hand sprang er ums Feuer. Jurij versucht ihn mit etwas Wodka wieder zu beruhigen. wir sprachen dann noch eine Weile über dieses und jenes. Jurij erwähnte das es eine Insel vor der Küste in der nähe von Cherno gäbe auf der sich einige Überlebende versammelt hätten. Wir verabschiedeten und wünschten uns noch eine gute Jagt.

Ich werde die Gelegenheit nutzen und dort hin gehen, vielleicht finde ich dort einen Arzt der sich mit Geburten auskennt. Auf jeden Fall kann ich so eventuell in Erfahrung bringen was sich in diesem Landstrich so abspielt und etwas Handel treiben. Jurij erwähnt als sie aufbrachen das Trinkwasser auf der Insel selten sei. Ich werde Mareike wohl besser nichts von meinem Ausflug erzählen. Sie sorgt sich so schon genug. Vielleicht kann ich auch meine technischen Fähigkeiten zum Einsatz bringen.