Gaming – DayZ SA Tagebuch: Spitzenunterwäsche und eine Plattennadel

Ich habe mich von meiner Krankheit soweit erholt das ich eigentlich wieder los ziehen kann. Ich muss unbedingt eine Plattennadel finden. Das Milchpulver für Elias ist auch alle. Und wir alle könnten neue Sachen gebrauchen, was ist egal. Ich würde Luzie zu gerne mitnehmen aber Mareike ist dagegen, sie sei noch zu Jung. Sie Drückt mir ihre Liste in die Hand.

Was wir unbedingt brauchen:
Milch/Milchpulver
Obst/Gemüse
Batterien
Dosenöffner
Stoffe, Hosen, Hemden, Unterwäsche
(Ich brauche neue BHs Größe D)
Nähzeug
Werkzeug
(Säge, Seitenschneider, Nägel, Hammer, Zange usw.)
Tierhäute
Pflegeprodukte
Spülmittel

Eine ganz normale Einkaufsliste. Fehlt nur Brot und Butter. Ihre Augen funkeln mich an. All die Sachen sollten doch zu finden sein! ihr Zeigefinger Tippt auf den Zettel. Und das da darfst du auf gar keinen Fall vergessen! sie deutet auf die Randnotiz mit der BH Größe. Ich muss unweigerlich grinsen. Und was ist wenn ich nur C oder B Größen finde? Ihr blick wirkt etwas giftig. D! Ich drücke ihre Brüste etwas Hoch. Aber C würde sie doch eher So aussehen lassen. Das funkeln in ihren Augen wird stärker und sie schnaubt leicht gereizt. Wenn du sie auch in Zukunft weiter anfassen willst, bring Größe D! Ich küsse sie auf die Wange und stecke den Zettel in eine der Seitentaschen der Weste. Im gehen fällt mir noch eine kleine Spitzfindigkeit ein und ich rufe ihr, mit einem Grinsen im Gesicht, zu. Mareike und was ist wenn das alles aus einem Puff kommt? Ihr Gesicht wird rot WAG ES JA NICHT! Normale Unterwäsche! Ich notiere mir das Gedanklich und werde wohl gesondert ausschau nach Spitzenunterwäsche halten.

Der Weg zurück in die Zivilisation ist etwas beschwerlicher als ich es in Erinnerung habe. Der Laster schnaubt und schnaubt, während der Motor elendig aufheult, bei den kleinsten Steigungen. Ich werde ihn wohl bald erneuern dürfen, dass heißt ich werde Öl und andere Motorteile brauchen. Als erstes steuere ich Kamensk an. Der kleine Ort ist schnell durchsucht. Obstkonserven und Werkzeuge aller Art landen nach wenigen als 1 Stunde im Laster. Ich überlege ob es schlau war ohne Waffe und nur mit Axt, Jagdmesser und Machete bewaffnet losgezogen zu sein.

Man könnte fast meinen so ein winziger Ort wie Polesovo hätte nichts zu bieten aber das es hier tatsächlich so etwas wie eine Puff gegeben haben muss oder jemand hatte einfach nur einen exquisiten Unterwäsche Geschmack. Eins von beiden muss es wohl gewesen sein. Jedenfalls habe ich was Mareike wollte und was ich wollte. Meine Phantasie schlägt Purzelbäume und ich bin fast gewillt sofort umzudrehen, aber Sie würde mir den Kopf mächtig gerade rücken, wenn ich nur mit der halben Liste, nach nur 1 Tag, zurück kommen würde. Ich verstaue den Koffer besonders gut im Laster. Ob es eine gute Idee ist auch die Lederpeitsche mit zu nehmen, mag ich zu bezweifeln aber wer weiß wofür man sie noch brauchen kann, außer für das offensichtliche.

Als ich mit Grishino und Kabanino durch bin habe ich, bis auf Milchpulver und Seife, alles, alles bis auf meine Plattennadel. Die nächst größere Stadt in der nähe ist Vybor. Ich habe von ein zwei Reisenden nicht viel gutes über Vybor gehört und es daher bisher immer gemieden. Es ist später Nachmittag als ich endlich in Vybor ankomme, den Laster verstecke ich in einem kleinen Wäldchen. Während ich Vybor durchsuche sehe ich in der Ferne schon die Rauchschwaden eines Feuers. Und zu allem Überfluss, wie sollte es auch anders sein Regnet es. Vor einem Büro komplex hatten mehrere Männer und eine Frau ihr Lager aufgeschlagen und trieben Handel. Die Frau die sich als Maria herausstellte war etwas Seltsam, Sie redete unentwegt mit einem Teddy. Ich muss an Dominik denken. Während einige sich Lautstark mit einem Sheriff unterhielten, kam ich selbst in die Gelegenheit etwas Handel zu treiben. Er interessierte sich für mein grünes Mundtuch. Ich hatte es nur durch Zufall dabei und es störte mich auch die meiste Zeit mehr als das es mir irgendwie nützte, so überließ ich ihm es einfach. Er war sichtlich erfreut.

Was mich weniger Erfreute waren die Schüsse und der anschließende Tumult, da ich ungerne in ein Gefecht mit irgendwelchen verrückten geraten wollte, beschloss ich Vybor erstmals wieder zu verlassen und mein Glück in Stary und Novy Sobor zu versuchen, ich brauche unbedingt diese Plattennadel. Ohne werde ich nicht zurück fahren.

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Ich habe nun genug Milchpulver und auch die Seife, nur eine Plattennadel fehlt und Waffen. Ich Steuere den Laster zurück Richtung Vybor und fahre erstmals zum Flugplatz. Er ist verlassen, in einem der Hangar entdecke ich ein kleines Blutbad. 3 Leichen, von Kugeln durchsiebt. Das meiste ist Zerstört, nur eine AK101 sieht noch brauchbar aus, ich sammel an Munition ein was ich tragen kann und breche Richtung Vybor auf. Während ich Vybor abermals durchstreife, fällt mir ein Lagerfeuer bei der Tankstelle auf, da ich meine Plattennadel und noch immer kein Magazin für die AK gefunden hatte, hoffte ich dort eventuell eins von beiden finden zu können. Es war eine kleine Gruppe von Männer am Lagerfeuer. Zwei der dort anwesenden waren gänzlich in Tierhäute gekleidet und waren nur mit Feil und Bogen bewaffnet. Ich musste bei ihrem anblick an Silas und Jurij denken. Was wohl aus den beiden geworden ist? Kaum einer stellte sich namentlich vor und zu meinem Glück wollte einer der beiden Indianer, jedenfalls redet er wie einer, so als hätte er es aus alten Western Filmen abgeschaut, mich Berühren. Es amüsiert mich und nach ungefähr einer Minute willige ich dann auch nach nochmal liegen Bitten von ihm ein, mich von ihm berühren zu lassen. Er murmelt etwas und schüttelt dann mit dem Kopf, er scheint enttäuscht zu sein.

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Ich setze mich ans Feuer und beobachte wie die beiden mit dem Bogen üben und kurze Zeit später von dannen ziehen, die beiden anderen Verhandelten währenddessen die ganze Zeit über verschiedene Sachen. Ein zwei mal bot ich das zweite Fernglas an was ich bei den Leichen fand. Aber anscheint wollte es niemand gegen ein AK101 Magazin tauschen. Ich versuchte auch in Erfahrung zu bringen ob jemand einen Plattenspieler oder Plattennadeln hätte aber bekam nur verwundertes erstaunen als Antwort. Die Dämmerung tauchte die Szenerie in ein beinahe unheimliches Licht. Das Flackern des Feuers und die Gesellschaft wahren wohltuend, ich kramte nach meiner Bibel und las während die anderen ihre Tauschgeschäfte beendeten. Nach ungefähr 1 Stunde war das feuer soweit runter gebrannt das es unsinnig war noch weiter zu bleiben. Ich stellte das für mich überflüssige Fernglas auf den Boden, bedankte mich bei den noch anwesenden für die nette Zeit und Suchte mir innerhalb von Vybor ein Lager für die Nacht. Im ersten Stock eines Doppelhauses fand ich dann ein annehmbares Bett. Ein Apfel für den kleinen Hunger und noch eine Zeile aus der Bibel dann schlief ich, gut verbarrikadiert.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Verzweiflung und Sühne

Die Welt mit Kindern ist eine bessere Welt. Ein Kinderlachen ist mehr Wert als alle Waffen dieser Menschheit. Ich blicke in die kleinen blauen Augen von Elias wie er an der Flasche nuckelt die Luzie im hin hält. Sie kümmert sich um fast alles, Wickeln, ihm Essen machen, Sachen wechseln, ihn beschäftigen. Ich glaube es hilft ihr bei der Bewältigung ihrer eigenen Ängste, Luzie ist zwar ein kleines aber dennoch starkes Mädchen. Jedoch ist Mareike sichtlich anzusehen das sie ein wenig genervt ist von Luzies Fürsorge für ihren kleinen Bruder. Ich werde wohl mit Luzie ein Gespräch darüber führen müssen, das sie Mareike nicht alles abnehmen darf, dass ihre Mama es genau so braucht sich um ihren Sohn zu kümmern wie Luzie es tut.

Ich hatte in den Tagen, nach dem wir den letzten der Kannibalen seiner gerechten Strafe zugeführt hatten, immer wieder Alpträume. Ob es die Strafe für mein handeln ist oder ob mein Verstand nun endgültig nach all der Zeit zusammenbrach, kann ich so nicht mehr genau sagen. Aber es Hilft in der Bibel zu lesen und über das erlebte zu schreiben. Mareike verarbeitet das erlebte wohl dadurch das sie sich in Arbeit stürzt, ich lasse sie gewähren, es wäre ohne hin zwecklos, es ihr ausreden zu wollen. Sie hatte damit begonnen die unteren Räume, die früher als Wirtshaus benutzt wurden, völlig umzugestalten. Ein neuer Holzboden. Sogar eine Couch mit sauberen Bezügen, der Kamin auf Vordermann gebracht. Man könnte meinen, Sie will alles umbauen. Ich erinnere mich an ihren Satz, dass Sie das Haus niederbrennen wollte. Während unser Bett zum Fenster raus fliegt, kommentiert Sie die Landung der zersplitternden Holzbalken ziemlich wortreich. Auf das dieses miese Schwein in der Hölle schmore!

Wir reden kaum über diesen Tag, auch wenn wir es dringend tuen sollten. Die Alpträume plagen mich einfach zu sehr als das ich Sie weiter ignorieren könnte. Ich sehe wieder und wieder, wie der Grinser vor mir sitzt und mir von seinen Phantasien vorschwärmt, was er alles mit Mareike und mir anstellen wolle.

Sie schleifen Mareike die Treppe runter und bauen sie vor mir auf. Ich kann nichts tuen, weder aufstehen noch schreien, einfach gar nichts. Mein Körper ist wie Stein. Das Fette Monster steht hinter ihr und wirft sie nach vorne auf den Tisch. Sie sieht mich an und fleht um Hilfe, während er immer und immer wieder genüsslich in sie eindringt und dabei vor Freude grunzt. Er scheint mich verhöhnen zu wollen, sie alle tuen das. Die beiden anderen kommen dazu und heben Mareike an, während das Schwein unbeeindruckt weiter macht. Der Grinser er steht neben mir und Flüstert mir ins Ohr. Willst du sehen wie dein Kind aussieht? Ich kann es dir Zeigen. Soll ich? Ich schreie innerlich, Winde mich, versuche ihn zu schlagen aber erreiche nichts. Mein Körper reagiert einfach nicht. Er geht langsam um den Tisch, mein Jagdmesser in der Hand, er setzt es an ihren runden und prallen Bauch. Komm ich zeig dir dein Kind und dann Essen wir. Du bekommst auch das Herz und ich, ich nehme mir die Leber deiner Frau. Mareike schreit und schreit, Sie fleht um das Leben unseres Kindes. Er schlägt sie ins Gesicht und zieht dann das Messer einmal quer über ihren Bauch. Eingeweide und Blut quellen auf den Tisch. Sie Heben sie weiter an damit Ich auch ja alles sehen kann. Ihr schreien erstickt und wird langsam zu einem gurgeln und verstummt während das fette Schwein hinter ihr endlich genug von ihr hat. Ihr Innerstes liegt vor mir, Sie haben sie, vor meinen Augen, ausgeweidet und dann einfach bei Seite geschmissen. Der Grinser er Wühlt nach meinem Sohn und zeigt ihn mir. Schau mal ist er nicht schön, so weich und saftig und welches Stück willst du nun? Zier dich nicht, wir wissen doch beide das du es willst. Wir wissen doch beide das du es magst. Nimm dir ein Stück von ihr, von deinem Sohn. Komm schon Mario. Ich wache jedesmal schreiend auf.

Mareike fragt was ich hätte, aber ich kann ihr das nicht erzählen, wie auch, wie erzählt man so etwas seiner Frau. Ich sitze und weine, wenn ich nur den Plattenspieler wieder repariert bekommen würde. Ich stürze mich förmlich in diese Aufgabe und ignoriere alles andere, Mareike, Luzie und Elias sie alle sind so weit weg, während ich löte und schraube. Während ich einen neuen Motor und einen neuen Schwenkarm baue. Die Tage vergehen. Wir reden so gut wie gar nicht miteinander. Jeder von uns verarbeitet das erlebte auf seine weise. Nur abends, wenn wir zusammen im neuen Bett liegen, kommt für wenige Minuten dieses alte warme Gefühl einer heilen Familie auf, während Mareike und ich uns aus diffusen gründen der Liebe hin geben. Wir müssen dringend darüber reden.

Der Winter ist da, draußen fallen die ersten Schneeflocken, langsam aber stetig hatte sich unser Alltag wieder normalisiert. Menschen gehen eben unterschiedlich mit Schicksalsschlägen um. Luzie hat außer einer kleinen Narbe auf ihrer linken Wange keine dauerhaften Schaden davon getragen. Was wie Sie uns erzählte auch nicht verwunderlich ist, Sie kannte es nie anders. Großer Joe wie Sie ihn nannte hatte das schon immer mit ihr und ihrer echten Mutter gemacht. Ich muss ab und zu noch daran denken wie Mareike aus diesem fetten Monster einen fettigen Haufen Brei gemacht hatte. Sie tat es für sich und für Luzie und für all die anderen Menschen die der Bande zum Opfer gefallen waren. Sie steht noch immer jeden Tag an der Klippe und spielt mit ihren Füssen Gedankenverloren am Seil. Er hängt, oder besser gesagt das was vom großen Joe übrig ist, noch immer unten in der Schlinge.

Ich werde wohl nie erfahren was Sie ihr angetan haben, in der Zeit wo ich nicht bei Bewusstsein war. Sie redet darüber nicht, ich kann es mir aber denken, Luzie erwähnte, mir gegenüber, ein zwei mal was passierte. Aber ihre Kindlichen Worte werden wohl dem was wirklich Passierte niemals gerecht werden und das ist wohl besser so. Ich hake die ganze Sache ab und betäube die schlimmsten Gedanken einfach weiter mit Wodka. Ich muss an Deutschland denken. Daran was ich tat um zu überleben, es scheint als bräuchte ich mehr Wodka. Mir gehen die Worte des Grinsers nicht mehr aus dem Kopf. Weich und Saftig, so wie du es magst. Immer und immer wieder schleichen sie durch meinen Kopf. So als wollen Sie mich foppen. Ich hänge wieder in der Blechhütte und er zwingt mich Teile der Frau zu essen, damit ich nicht vom Fleisch falle. Langsam betäubt der Wodka die Welt um mich herum.

Mario, wenn du so weiter machst, nehme ich Luzie und Elias und gehe! Ich Ertrage das nicht mehr, wir oder der Wodka entscheide dich! Wenn doch nur der Plattenspieler gehen würde, er würde vieles viel einfach machen, Ich könnte mir alte Platten der Ärzte anhören, Trost in den Worten von Iron Maiden und Black Sabbath finden. Statt dessen verhöhnt er mich, brennt lieber als das er Töne von sich gibt. Mareike hat den gesamten restlichen Wodka letzte Woche vor meinen Augen einfach die Klippe runter geworfen. Ich musste ihr schwören nie wieder welchen zu Brennen. Wie konnte ich auch. Sie warf die Brennerei ihres Opas gleich hinterher. Wir sollten wirklich endlich über das erlebte reden.

Sie sieht mich an und ihr laufen die Tränen. Ich gab ihr mein Tagebuch, ich konnte nicht mehr, ich bin Fertig. Ich führte seit kurz nach Dresna nun schon Aufzeichnungen. Sie Umarmt mich, sagt mir das wir es schaffen werden, die Welt ist dumpf und immer wieder sind da diese Worte in meinem Kopf. Weich und Saftig, so wie du es magst. Sie waren unschuldig, jedenfalls so unschuldig wie Tote sein können und ich musste doch zu Dominik gelangen, ich konnte doch nicht einfach Verhungern. Mein Verstand ist Brei, Mareike und Luzie kümmern sich rührend um das was von mir noch Übrig ist, während ich im Schlafzimmer vor mich hin vegetiere und immer wieder und wieder diese Worte Murmel. Ich war doch am Verhungern. Scheint ganz so als hätte der Überfall des Grinsers mehr zerstört als nur meinen Plattenspieler.

Mareike redet wieder mit mir, oder eher auf mich ein. Die Welt sie scheint ferner den Je. Ich wünschte ich würde den Plattenspieler endlich zum laufen bewegen. Er weigert sich beharrlich. Aber ich habe eine Idee. Mario hör mir zu, du kannst so nicht weiter machen, Du bringst dich noch um mit deinem Verhalten. Ich versteh nicht was sie mir sagt. Es ist doch wichtig für mich den Plattenspieler zu reparieren. Für mich und Elias, ich glaube er wird Musik mögen, vielleicht beruhigt ihn das sogar. Ich höre sein Lachen, es beruhigt ein wenig meine Gedanken. Luzie bringt ihn mir jeden Tag mit den Worten Damit es Papa bald besser geht, wird Elias nun auf Papa aufpassen.
Er schläft die meiste Zeit in meinem Arm. So vergeht der Winter. Die Stimmen werden leiser, und Mareikes Stimme wird Lauter. Sie und meine Bibel, Sie helfen mir alles zu verarbeiten, zu bewältigen und weiterzuleben. Wenn es einen Gott gibt so hat er einen seltsamen Humor uns Menschen zu prüfen.

Mareike umarmt mich während wir auf der Veranda den Frühling begrüßen. Elias krabbelt um uns herum während Luzie in verfolgt. Die Sonne fühlt sich warm auf meiner Haut an. Ich ziehe Mareike vor mich und meine Hände Landen auf ihrem Hintern. Ihre Augen Funkeln wie Smaragde in der Sonne. Ich Danke dir, das du mich abermals gerettet hast, mein Schatz. Sie küsst mich. Ich liebe dich, Mario. Ich werde den Frühling nutzen und nach besseren Waffen suchen und Ersatzteile für den Plattenspieler, er läuft zwar jetzt aber die Nadel ist hinüber und der Sound klingt einfach Schrecklich. Eine Diamantnadel währe toll.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Elias

Seine kleinen Finger umfassen meinen Zeigefinger, er ist ganz ruhig und Atmet leise, so ein kleines Bündel Leben. Meine Hände sind blutverschmiert und ich bin Körperlich und Geistig vollständig am Ende. Während ich Luzie bitte ganz Vorsicht die beiden Klammern an die Nabelschnur zu hängen wird mir immer wieder schwarz vor Augen. Mareike Atmet schwer und ist Schweißgebadet, ich lege ihn mit letzter Kraft in ihre Arme und breche zusammen, der Blutverlust war doch zu heftig. Ich höre noch wie Luzie meinen Namen ruft und versucht mich wach zu halten, Aber die Schmerzen sind zu heftig. Während meine Gedanken in alle Richtungen ausschwärmen und die Schwärze gewinnt fällt mir ein Name für unseren Sohn ein, durch den schleier meiner Tränen kann ich noch erkennen wie Mareike mit dem kleinen im arm vom Bett aufsteht. Ich versuche zu reden aber alles was mir über die Lippen kommt ist ein ersticktes Elias dann umfängt mich die Schwärze vollständig.

Ich sitze über dem Plattenspieler, mittlerweile dreht der Motor schon wieder. Die Autobatterie leistet gute Arbeit. Aber die Umdrehungen sind noch nicht Konstant und so klingt der Sound der aus der Box kommt als würde man einen Leierkasten drehen. Ziemlich schräg. Einen Drehstrommotor zu Bauen ist eigentlich relativ einfach. Etwas Kupferdraht, ein wenig Eisen und Schmierfett. Aber diese kleine Verflixte Industrie Teil von Motor lacht mich aus und will einfach nicht so wie ich will. Ich werde wohl einen vollkommen neues Antriebsteil für den Plattenteller bauen müssen.

Ich habe Sie nicht kommen hören. Sie hatten Luzie draußen aufgegriffen, Mareike und ich wir waren im Haus, Mareike schlief die letzten Tage sehr viel, sie war kaum ansprechbar gewesen, zu oft waren die Schmerzen in den letzten Tagen so heftig so das man denken konnte das Kleine würde jeden Moment kommen. Bisher lies es aber auf sich warten. Ich konnte nichts unternehmen um die Geburt einzuleiten fehlten uns die richtigen Medikamente. Es waren 4 Mann gekleidet in Lumpen und Tierhäuten. Sie schoben Luzie vor sich her als sie das Haus betraten. Sie werte sich heftig. Der größte der 4 Packte sie und hielt ihr eine Machete ins Gesicht, Großer Joe nicht töten! Sie lies sich davon nicht beeindrucken und biss ihm mit voller Kraft in den Arm. Zum dank schleuderte er sie, wie einen Sack von sich. Kleines Mistvieh! Während ich versuchte vom Tisch aufzustehen um mich der Bedrohung zu stellen, schossen sie ohne Vorwarnung auf mich. Drei Kugeln durchschlugen meine linke Schulter und ich sackte auf der Stelle zusammen.

Sie hatten mich wieder aufgerichtet und auf den Stuhl zurückgesetzt. Ein Kerl dessen Gesicht nur von einer Mutter geliebt werden konnte und ein Schmächtiger Kerl der eine mir wohlbekannte Narbe im Gesicht hatte, waren noch im Raum als ich durch den Schock und die Schmerzen wieder zu Bewusstsein kam. Der Grinser sprang immer wieder umher und freute sich wie ein Kind zu weihnachten. Das ist der Happen vom Strand, ist Fetter geworden. Ruckartig schaute ich mich um. keine Luzie, keine Mareike, Wie lange war ich Weg. Sie hatten mich nicht gefesselt. Der Hässliche Richtete seine Machete auf mich Dich werden wir wie Schwein aufspießen und dann langsam über Feuer braten! Hast uns unser geliebtes Spielzeug genommen. Nun werden wir dir deins nehmen! Er schlug die Machete in den Tisch, einmal quer durch den Plattenspieler und Stand auf, während er nach Oben schlurfte wandte er sich zum Grinser. Pass auf das er nichts Dummes macht, ich werde jetzt mit seinem FRAUCHEN spielen!

Meine Gedanken überschlugen sich, die Sekunden wurden zu Minuten, meine Welt verschwand im schmerz, der schmerz verwandelte sich in Wut, und die Wut wurde zum Hass. Die Welt um mich herum fing an zu Pulsieren. Aus der Ferne konnte ich Mareikes schreie hören und die zarte Stimme von Luzie die die ganze Zeit flehte. Die Geräusche wurden zu einer Kulisse des Grauens. Es waren die selben Kannibalen die mich einst aufgriffen, die selben Männer die Luzie und ihre Mutter über Monate auf so grausame Art und Weise gequält und gefoltert hatten. Die nun drohten erneut mein Leben und auch das meiner Familie zu vernichten.

Der Grinser setzte sich mir gegenüber an den Tisch Hab unsere Gespräche vermisst. Sein verfaultes Lächeln wurde breiter. Du hast so schön zugehört. Ich höre ihn kaum, alles was meine Kopf ausfühlt sind die Erstickenden Schreie von Mareike. Wie viel Zeit war seit ihrem eintreffen vergangen. Es war Früh vielleicht 10 Uhr ein Blick aus dem Fenster verrät mir die grausame Wahrheit, es ist Dunkel. Ich muss Handeln sonst töten sie uns. Wir hätten beinahe eure schöne Hütte übersehen. Er redet und redet. Nun werden wir Tagelang Spaß haben, vielleicht schneiden wir sogar dein Kind aus dem Bauch deiner Alten! Un du darfst zusehen, vielleicht geben wir dir sogar was von dem balg ab oder von ihr! Seine Wort widern mich an. Er widert mich an. Aber vorher er richtet seine Aufmerksamkeit zur Treppe werde ich deine schöne schwangere Frau nochmal ordentlich F Er beendet den Satz nicht mehr, da ihm der Kiefer Fehlte, etwas hatte ihn wie eine überflüssige Extremität entfernt. Der Schuss hatte von seinem Kopf nicht viel Übrig gelassen. Die Magnum, ich hatte sie aus reiner Vorsicht unter den Tisch geklebt.

Einer der Männer Stolperte mit eine Pumpgun die Treppe runter die Hose auf halb acht und sein Gemächt entblößt. Als er unten aufschlägt, höre ich wie sein Genick einfach so, als Rache Gottes, bricht. Ich nehme die Waffe und Steige über den Toten, Lege an und verwandle das was einst der Stolz eines Mannes war in einen blutigen Brei. Ich höre Dumpf wie eine männliche Stimme etwas brüllt. Oben an der Treppe angekommen, sehe ich wie der dritte Luzie vor sich hält. Ihr Sachen zerrissen, in ihrem Gesicht mischen sich grün und blau Flecke mit kleinen blutigen Platzwunden. Sie weint, ich pralle gegen die Wand, die kleine Strampelt und er lässt sie Fallen. Sein Pech, sein Tot. Er fällt fast auf sie. Sie rappelt sich auf und rennt zu mir. Die tun Mama weh! Ich Schiebe mich an ihr vorbei in den Gang, Die Welt wird Dunkler.

Als ich die Tür zu unserem Schlafzimmer aufstoße springt er auf. Meine Kraft reicht nicht mehr um ihn tödlich zu treffen, Immerhin treffen die Kugelm seinen fetten schwabbligen weißen Bauch. Mareike rafft sich auf und schlägt auf den am Boden liegenden menschlichen Abschaum ein. Meine Kräfte versagen. Schatz, lass ihn Leben. Unter Tränen und hasserfüllt blickt sie mich an. LEBEN LASSEN DAS SCHWEIN! Ich schaffe es noch Sie von ihm weg zu ziehen dann breche ich zusammen.

Mir wird wieder klarer im Kopf. Er liegt noch immer am Boden, Mareike sitzt neben mir auf dem Bett und verarztet meine Schusswunde. Sie selbst sieht nicht besser aus. Luzie sitzt auf meinem Schoss und weint bitterlich. Was hast du mit ihm vor? Mareike würde ihn am liebsten gleich umbringen. Aber das währe für dieses abscheuliche Monster noch zu gut. Das Messer unten, was wir zum Ausnehmen benutzen! Soll er Spüren wie das ist! Während ich meinen Gedanken freien lauf lasse, fesselt Mareike ihn. Er Flucht und Wünscht uns zum Teufel. Sie tritt ihm mitten ins Gesicht und bricht dann vor schmerzen zusammen. Das Baby, es kommt!

Ich mach Luzie verständlich das Sie jetzt Tapfer sein muss. Sie weint aber sie begreift, wie der wind ist sie unten und setzt heißes Wasser an. Ich Funktioniere eigentlich nur noch. Die Welt ist ein blutiges Bild aus dumpfen Schmerz, Schmerz in meiner Schulter, die Schmerzen von Mareike. Sie liegt auf dem Bett, die Beine angewinkelt, und Presst. Unter Tränen, Schmerzen und Blut, kommt ein kleiner Kopf zum Vorschein. Das es Ausgerechnet so sein muss damit hatte ich nie gerechnet. Er ist da, mein Sohn ist da.

Ich Schrecke auf neben mir liegt Mareike mit unserem Sohn im Arm und beobachtet mich. Sie sieht viel besser aus.Wie lange? Sie schaut mich an und ihr laufen Tränen übers Gesicht. 3 Wochen. Ich schaue mich um, alles ist Sauber, der Boden, das Bett, kein Blut, nichts. Lebt er noch? Ihr Mine wird finster. Gerade so noch! So gut es mir möglich ist, Umarme und Küsse ich sie. Sie reicht mir unseren Sohn und steht auf. Elias, so wie du es wolltest. Ein hauch von Bitterkeit schwingt in ihrer Stimme mit. Ich blicke zu ihr auf. Er wird Leiden, leiden dafür was er mir, dir und Luzie angetan hat. Ich werde dieses Stück Elend nicht so einfach davon kommen lassen, wie seine drei Freunde. Ihr Gesichtsausdruck erhellt sich etwas. Dann ist gut.

Die kommenden zwei Wochen schlafe ich fast durchgängig, der Blutverlust war heftig und das Wundfieber tat sein Übriges. Wie hielten den Kerl gerade so am leben. Er war unterwürfig und wimmerte die ganze Zeit, dass es ihm leid täte, das er das alles nicht so wollte. Mareike schlägt unterdessen immer und immer wieder mit einer Eisenstange, erst nur auf die Beine, dann unkontrolliert und völlig außer sich auf den ganzen fettigen Körper ein. Ich beobachte das Schauspiel aus Blut und Raserei, ich verstehe Sie, ich verstehe ihren Frust, ihre Angst. Sie lässt alles raus, bis von diesem riesigen Fleisch und Fett Berg nur noch eine breiiger Haufen wimmerndes etwas übrig ist. Sie zwingt ihn aufzustehen, schleift ihn an den Rand der felsigen Klippe, legt ihm einen Strick um den Hals und rollt das was von ihm übrig ist runter. Ein knack und sein Leben ist zu ende. Sie sieht zufrieden aus.

Wir duschen gemeinsam, dass Wasser rinnt über unsere Körper, die Schusswunde ist verheilt und Narben zieren die Ein und Austrittsstellen, Sie umfährt mit ihren zarten sanften Fingern die Stellen. Wir sollten von hier Weg gehen. sie Weint. Dieses Haus, es kommt mir so Fremd vor. Sie umarmt und küsst mich. Wir brennen es nieder und gehen einfach. Ich drücke Sie fest an mich. Ich Liebe dich. Sie bricht weinend in meinen Armen zusammen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: die Zukunft

Luzies Phantasie scheint, durch all das was sie erlebt haben muss, keinen dauerhaften Schaden erlitten zu haben, ob im Sandkasten nach Schätzen graben, die alten Sonnenschirme zur Höhle umfunktionieren, Sie spielt mit allem was ihr unter die Finger kommt. Nur ihre Wortwahl macht mir Sorgen. Wie macht man einer 5 Jährigen begreiflich das all die komischen Spiele die Sie mit großem Joe und lachenden Brumm gespielt hat, nicht gut für Sie waren. Sie weint häufig, vor allem wenn Sie ihr Mutter erwähnt. Ich lese ihr dann etwas aus der Bibel vor und erzähle ihr, dass es da wo ihre Mutter jetzt ist, ihr besser geht, es beruhigt Sie.

Das Leben mit Kindern in dieser Zeit ist nicht einfach, Mareike tut sich etwas schwer mit Luzie, die Schwangerschaft und diese kleine 5 Jährige überfordern Sie, ihre Hormone stürzen Sie regelrecht ins Chaos. Ich wünschte ich könnte ihr dabei helfen. Sie macht sich sorgen, Sorgen um unsere Zukunft, die Zukunft unseres Kindes und nun auch um die von Luzie. Wir reden viel, vor allem darüber wie wir hier nun weiter machen werden. Mit der Gewissheit das es da draußen Kräfte gibt, denen man mit einem Repeater Jagdgewehr, einer alten Magnum und einer Winchester nicht gewachsen ist, mach ich Pläne für unsere Sicherheit. Wir werden bessere Waffen brauchen. Mareike, Luzie und ich.

Auch wenn es mir wiederstrebt der kleinen zu zeigen wie man mit einer Waffe umgeht, Besser ist es trotzdem, dass Sie es jetzt lernt. Es wird ihr das Leben retten, irgendwann. Ihre kleinen Arme sind zwar noch nicht kräftig genug um den Rückstoß abzufangen, aber besser ein Schuss der sitzt als überhaupt keine Möglichkeiten.

Mareike ist darüber nicht erfreut. Wir könnten sie, auch ohne das du ihr bei bringst wie man mit Waffen umgeht, beschützen. Wir sitzen auf der Veranda, der Tisch gedeckt mit Tellern und Tassen, in der Mitte ein Zitronen Kuchen mit Erdbeeren. Luzie rückt ständig von einem Ende der Bank zum anderem Ende. Es ist selten, sehr sehr selten sogar. Es gibt sogar Kaffee, 1 Tasse für Mareike und mich und als Besonderheit für Luzie Kakao. Ich hatte endlich den Kalender fertig, es ist wichtig zu Wissen welcher Monat und Tag ist. Das genaue Jahr ist mir egal. Aber man kann auch so feiern das man nun 1 Jahr älter geworden ist. Für die Zutaten war ich lange unterwegs gewesen, mehr als eine Woche. Ich habe lange keinen Kuchen mehr gebacken und Luzie wich mir währenddessen nicht einmal von der Seite. Sie hatte in ihrem Leben noch nie etwas Süßes geschweige denn Zucker gekostet. Während Mareike und ich uns zurückhalten, schlingt die kleine stück um stück in sich hinein. Sie lässt nicht mal die Krümel übrig.

Mareikes Bauch scheint als wolle er platzen, so groß ist er mittlerweile, wenn ich von Anfang an richtig gerechnet habe, dann müsste das kleine innerhalb der nächsten zwei Wochen zu Welt kommen, Zeit wird es jedenfalls. Ungefähr 1 Jahr oder etwas mehr ist es jetzt her das ich hier gelandet bin, es ist viel passiert in dieser Zeit. Mareike wollte in all der Zeit nie wissen was es wird, also haben wir den Ultraschall nur benutzt um die Entwicklung zu verfolgen. Wir beide sitzen noch immer am Tisch und der Nachmittag wird langsam zum Abend, während Luzie sich um die Hühner und Hasen kümmert, Mareike ihren Bauch streichelt und sich darüber Gedanken macht, welchen Namen wir nun wählen werden. Denke ich daran die Militär Stützpunkte von Chernarus abzusuchen.

Ich unterbreite ihr meine Gedanken und ihre Miene verfinstert sich. Wir haben doch Waffen. ihr Gesicht wird etwas rot. Alte Waffen, mit wenigen Schuss, ein AK oder ein M4 gegen Plünderer und andere gefährliche Individuen, währe besser. Ich setze mich neben Sie und lege meine Hände auf ihren Bauch, dass kleine tritt kräftig. Ich werde nach der Geburt aufbrechen. Wir müssen uns besser schützen, um der Kinder willen. Sie legt ihren Kopf auf meine Schulter. Wie eine richtige Familie, als währe die Welt nie untergegangen. Der Sonnenuntergang mit seinen Farbspielen taucht die Veranda in ein Kaleidoskop aus Farben. Wie eine Familie. erwidere ich.

Luzie, die auf der Veranda Treppe gerade mit einigen alten Blech Autos zugange war, Stolperte etwas Unbeholfen plötzlich zu uns. Mit einem Satz war sie auf der Bank, grinste über beide Ohren und viel uns mit offenen Armen um die Hälse. Wir jetzt Familie. Ihr kleiner Zeigefinger deutete auf mich, Neuer Papa. dann auf Mareike Neue Mama. und dann auf Mareikes Bauch. Neues Irgendwas! Uns liefen die Tränen. Ja und Luzie sehr sehr bald große Schwester! Sie grinste und tanzte auf der Veranda. Luzie bald große Schwester! Luzie bald große Schwester! Luzie bald große Schwester! immer und immer wieder, wiederholte sie die Worte. Es schnürte uns beiden die Kehle zu. Während ich Mareike die Tränen aus dem Gesicht wische, flüstere ich ihr ins Ohr Noch 2 oder vielleicht 3 Kinder? Sie lächelt und kneift mir in den Arm. Erstmal das eine und dann sehen wir weiter Herr Pols. Ich küsse Sie und Luzie die uns Fasziniert zusieht Kommentiert es gebührend. Erwachsenen Kram, versteh ich nicht!

Man könnte fast meinen die Welt sei in Ordnung, hier an diesem Nachmittag irgendwo zwischen den Bergen von Chernarus an einer alten Aussichtsplattform war es das für 3 Personen. Der Herbst ist da und der Winter wird kommen, wir werden Vorräte brauchen. Ich kann nicht im Winter durch Chernarus ziehen und ständig Jagen. Mareike schreibt Listen mit Dingen die wir brauchen werden, Während ich versuche Luzie das Lesen bei zu bringen und am Plattenspieler rum löte. Er läuft noch immer nicht.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Luzie

Wie ich es erwartet hatte, Mareike ist alles andere als erfreut, als ich mit der kleinen zu Tür rein komme. Aber Sie meckert nicht, wenigstens etwas, im gegenteil Sie ist eher besorgt. Mutterinstinkte, anders kann man ihr plötzliches Verhalten nicht erklären. Noch bevor ich ihr auch nur irgendwas erklären konnte, griff Sie sich die Kleine, verschwand mit ihr im Bad und lies mich einfach stehen. Geh mach der Kleinen was zu Essen! Schallte es nach wenigen Minuten aus dem Bad.

Eigentlich wollte ich noch die ersten Sachen aus dem Laster ins Haus schaffen. Aber nun brate ich Fleisch mit Kartoffeln, ein paar Eiern und etwas Gemüse und merke das ich selbst eigentlich ziemlich Hungrig bin. Mareike flucht und zetert währenddessen im Bad rum. Nach einer Stunde verstummte sie dann. Es Dampft als Sie endlich die Tür öffnet, als würde man eine Nebelwand durchstoßen. Was ein Dreckspatz Mareike und die kleine kamen in Bademäntel gewickelt aus dem Bad. Sie heißt Luzie. Mareike setzte Sie an den Tisch und laut ihrer eigenen Worte ist Sie 5. Ich reiche den beiden einen Teller mit Essen und setze mich ebenfalls.

Luzie schlingt mehr als das Sie kaut, die kleinen Augen leuchten bei jedem Bissen ins Fleisch. Messer und Gabel scheinen ihr Fremd zu sein. Mareike schaut ihrem Schauspiel fasziniert zu. Wie sie die Ärmel des viel zu großen Bademantels immer wieder nach oben schiebt, am Fleisch zerrt und die Kartoffeln mit den Händen zu Pampe verarbeitet. Weist du was Messer und Gabel sind? Luzie schaut Mareike verwundert an, während Sie weiter Kaut und schlugt. Messer machen Menschen tot. Gabel kenn ich nicht. Großer Joe hat Menschen immer mit Messer tot gemacht. nach wenigen Minuten hatte die kleine den Teller vollständig entleert. Fragend hält sie uns den Teller hin.Noch mehr, Hat noch mehr?

Während Mareike und ich in der Küche ihr eine weitere Portion auffüllen, kann ich ihr kurz erzählen das ich im Rucksack das Tagebuch ihrer Mutter entdeckt habe. Mama immer geschrieben in das da. Mama gesagt is unsere Geschichte. Die kleine stand ohne etwas auf dem Leib in der Küchen Tür. Luzie du kannst doch nicht. Mareike drückte mir den Teller in die Hand und griff Sie sich. Während ich zurück zum Tisch im Wohnzimmer ging, suchte sie ihr etwas das ihr halbwegs passen sollte. Am Ende waren es Socken, ein viel zu großes Unterhemd und ein Wollpullover in dem sie vollständig Versank. Das muss erstmal Reichen und es heißt ich darf ihr eigene Sachen nähen! Ich lachte. Die kleine sah wirklich drollig aus.

Sie verschlang noch zwei weitere Teller. Und tanzte dann noch ungefähr 1 Stunde durch das Haus. Ihr habt tolles Dach, so groß und ohne Gitter. Mama und ich haben immer in Gitter gewohnt. Sie erzählte viel während sie alles erkundete. Warum Meike so groß Bauch? Mareike grinste, sie sah sogar glücklich aus. Während ich in den Aufzeichnungen ihrer Mutter lass wurde meine Stimmung immer schlechter. Es bedrückte mich, verstörte mich sogar was ich lesen musste. Mit Tränen in den Augen kniete ich mich vor Luzie und umarmte die Kleine. Niemand wird dir mehr weh tun. Flüsterte ich ihr. Mareike begriff nicht sofort also deutet ich auf das aufgeschlagene Tagebuch ihrer Mutter. Ich bring dich jetzt erstmal in ein schönes, weiches und sehr sehr gemütliches Bett, mit vielen Kopfkissen und einer großen Decke! Während ich versuchte das Luzie, so aufgebracht wie sie war, sich hinlegte, höre ich wie Mareike unten zu weinen anfängt. Meike weinen, du trösten? mit dem Kopf zur Tür gerichtet erwidere ich Wenn du dich hinlegst, ja. Wie auf Kommando lag sie, ihr kleiner Kopf und die wuscheligen braunen Haare in die Kissen gedrückt, dann endlich still. Du gehen, Luzie schlafen!

Diese Scheusale! Mareike sass am Tisch, Ihr Gesicht in ihre Hände vergraben, über dem Tagebuch. Wie kann man so etwas einem so kleinem Kind antun! Ich umarme sie. Die Welt war schon grausam bevor die Apokalypse statt fand, aber zu lesen was der Frau und ihrer Tochter widerfahren ist, mag man einfach nicht glauben. Sie wird es bei uns gut haben. Mareike vergräbt ihr Gesicht in meine Schulter. Diese Monster. Ich drücke Sie fest an mich. Ich werde jetzt auch erstmal baden gehen, und Morgen wird die Welt schon wieder anders aussehen. Ich küsse Sie kurz und begebe mich dann ins Bad.

Überall lagen Sachen rum. Mareikes, Luzies und nun auch meine. Was spielt das an so einem Abend noch für eine Rolle, ob man seine Sachen nun in einen Korb oder so einfach liegen lässt. Dreckig ist Dreckig. Während ich nach einem Schwamm fingere kommt Mareike ins Bad. Ihr großer runder Bauch wird vom Bademantel nur kaum verdeckt. Könntest du mir den Rücken waschen? Frage ich Sie. Sie lächelt und ich reiche ihr den Schwamm. Mario hast du schon einmal daran Gedacht wie es eigentlich weiter gehen soll? Ihre Frage überrascht mich. Wir bekommen ein Kind, die Menschheit geht zu Grunde, es gibt kein Recht und kein Gesetz mehr, da draußen ziehen mordenden und plündernde Banden durch das Land, Kinder werden wie Vieh behandelt. Und überall gibt es diese Untoten. Wie sollen wir hier unter diesen Umständen nur ein normales Leben führen? Tränen laufen ihr übers Gesicht. Ich weiß keine Antwort, bisher konnte ich die Gedanken, wie es in Zukunft weiter gehen soll, verdrängen.

Während ich aus der Wanne steige weicht Sie keinen Meter zurück, ihr Bauch berührt denn meinen und ihr Bademantel hängt eigentlich nur noch an ihren Armen. Sie steht Zitternd und mit Tränen unterlaufenen Augen vor mir und erwartet eine Antwort auf ihre Frage, ich küsse Sie, sie lässt ihr verschränkten Arme locker zur Seite hängen und der Bademantel rutscht endgültig von ihr ab. Wir stehen Nackt voreinander und Mareike bricht weinend zusammen, es ist einfach zuviel für sie.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Elektronik und Lötkolben

Wenn es etwas gibt das man durch die Apokalypse wirklich vermissen lernt dann ist es Musik und bewegte Bilder. Ich vermisse das Internet und ab und an auch meine alte Pornofilm Sammlung. Wenn man Tag für Tag darum bemüht ist, aus einem Überleben wieder ein normales Leben zu machen, fängt man an die seltsamsten Dinge zu vermissen. Ich bin gut im Umgang mit Lötkolben und im lesen von Schaltplänen. Was mir fehlt ist Material, alte Computer, Fernseher und sonstiger Elektronik. All dies sollte es eigentlich zu genüge geben, da draußen in Chernarus. Mareike gefällt es nicht, aber wenn ich noch länger nur diese Bücher anstarre bekomme ich noch einen Knall.

Mit Nahrung und Wasser für ein Woche mache ich mich auf den Weg. von Toploniki über Lopatino nach Myshkino, Mareike erwähnte das es dort ein Militärlager gegeben hat, während die Apokalypse über Chernarus hinwegfegte. Sie war mit Ihrem Opa dort gewesen. Ich nehme den Laster, auch wenn er mittlerweile etwas unzuverlässig geworden ist. Es sollten maximal 3 Tage werden. Die Fahrt verläuft ruhig. Toploniki und die kleineren Dörfer sind ausgestorben. Ich sammel was ich finden kann. Mainboards, TV Geräte, klein Teile aller art. Der Laster hält.

Während ich durch die ehemaligen Geschäfte von Toploniki stöbere fallen Schüsse, mehrere Minuten lang. Sie klingen nicht sehr nah daher mach ich mir weniger sorgen um mein eigenes Leben. Der Laster steht vor der Tür ich kann jederzeit weiter fahren. Leider kann ich nicht bestimmen aus welcher Richtung das Gefecht genau kam. ich ziehe die Bibel aus dem Rucksack. Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren.
Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen.
Klappe die Bibel wieder zu und verstaue sie wieder im Rucksack. Es hilft auch wenn ich nicht davon überzeugt bin das es eine Gott überhaupt gibt.

Lopatino und Myshkino waren geplündert, ich hatte kaum Hoffnung noch etwas in der Militärbasis zu finden. Aber für die meisten Überlebenden haben, Walkmans, CD Spieler und anderer Technik Kram So gut wie keine Bedeutung mehr, was für mich von Vorteil ist. Und selbst wenn ich nichts finden sollte so bin ich doch glücklich, denn in einer der vielen einsamen Hütten, die in dieser Gegend überall stehen, fand ich ein unschätzbar wertvolles antikes Stück Technik, einen Schallplattenspieler samt Schallplattensammlung. Von Mozart bis Pink Floyd, am meisten freut es mich aber das unter der Sammlung auch ein paar Queen Alben dabei sind. Mir läuft es kalt den Rücken runter und ich bekomme Gänsehaut, wenn ich daran denke wie viel mir Musik früher und auch jetzt noch bedeutet.

Die Musik erhält die Menschlichkeit. Wenn die Musik stirbt, als letzte noch lebende Kunstform, welchen Sinn hat es dann, dass wir als Menschheit noch existieren? Mit Who wants to live forever auf meinen Lippen streife ich durch das Militär Camp. Wie ich erwartet hatte, geplündert. Waffen und Munition waren keine aufzutreiben. Dafür fand ich mehrere Paar Stiefel. Man kann einfach nie genug Stiefel haben. Auch ein neuer Rucksack, der in einem Bemerkenswert guten Zustand war, wechselte in meinen Besitz. Nur Hosen, Hosen gab es keine brauchbaren, jedenfalls nicht in meiner Größe. Die meiste Elektronik bestand aus klein Geräten wie MP3 und CD Player. Ein zwei Funkgeräte. Mehr war nicht aufzutreiben.

Der Laster war halbwegs gefüllt, es würde reichen, wenn ich auch nur den Plattenspieler zum laufen bekomme und aus all dem Schrott auch nur 1 Box für den Sound zusammenlöten kann, hat sich der Trip schon gelohnt. Gemütlich Rumpelt der Laster über die vom Wetter gezeichneten Strassen. Mal schneller mal Langsamer, der Motor ist nicht mehr der beste und er schnaubt und schnaubt. Die Landschaft wechselt von Wald zu Feld und Feld zu Wald, Kurz nach Toploniki kommt mir ein Mensch entgegen. Er hatte nur wenig an und hielt auch nicht an als ich mit dem Laster langsam an ihm vorbei fuhr, kurz hinter ihm eine kleine Horde von Läufern. Ich fahre weiter, ich kann es mir nicht leisten irgendwelchen verlorenen den Hintern zu retten.

Im ersten Moment dachte ich sie wäre ein Läufer, der sich über sein letztes Opfer her machte. Ich wollte drauf halten, aber etwas lies mich stoppen. Sie war klein und wimmerte, gebeugt über den toten Körper einer Frau. Mami, Mami wach auf! Mami! langsam näherte ich mich der kleinen. Kleines, hallo. Sie zuckte zusammen. Du tust meiner Mami nicht Weh! Sie richtete eine Derringer in meine Richtung und drückte ab. Die Kugel pfiff irgendwo hin. Sie war in Panik das war ihr anzusehen. Ich tue deiner Mama nichts, ich will nur Helfen. Mit Erhobenen Händen ging ich auf sie zu. Im Scheinwerferlicht konnte ich erkennen das ihre Mutter verblutet war, Schlagartig wurde mir klar das es nicht mehr all zulange dauern würde. Sie würde wieder aufstehen nur um dann ihre eigene Tochter zu fressen. Und tatsächlich regte sie sich, langsam und kaum zu erkennen, aber es war da, dass zucken in ihren Händen und Armen. Ich musste die Kleine von ihr weg bringen, bevor Sie aufstand.

Unter Tränen jammerte die Kleine Mama sagte ich müsse ihr helfen, Mama sagte ich müsse mich vor Mama schützen. Ich kann Mama nicht tot machen, es ist doch meine Mama. ich musste tief Luft holen und meine Gefühle unterdrücken. Mir war klar was passiert war, Ein Läufer muss sie erwischt haben. Sie wusste was kommen würde und bat ihre eigene Tochter Sie davor zu bewahren. Ich werde deiner Mama helfen. Mit diesen Worten, Hob ich das kleine Elende auf und Setzte sie auf den Beifahrersitz des Lasters. Aber ich soll Mama doch tot machen. Mir schnürte es die Kehle zu. Ich stehe über ihr die Magnum auf ihr Gesicht gerichtet. Ich werde mich gut um sie kümmern, das verspreche ich bei meinem Leben. Ich drücke ab und der Körper zuckt kurz auf. Ich höre wie die Kleine im Laster gegen die Scheibe hämmert und nach ihrer Mama schreit. Ich durchsuche die Leiche nach brauchbarem und nehme den Rucksack mit.

Die Kleine schweigt, was verständlich ist, nachdem was Sie gerade mit ansehen musste. Sie schaut wütend und starrt Löcher in die Nacht. Ihre letzten Worte die Sie an mich richtet waren. Aber Mama hat gesagt, ich sollte Sie tot machen! Mareike wird sich freuen, da will man ein wenig Elektronik sammeln und kommt mit einem Kind wieder nach Hause. Sie wird mir garantiert den Kopf waschen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Anton

Man könnte fast meinen das die Apokalypse nie statt gefunden hat, wenn man sich hier oben die Natur so ansieht. Es ist friedlich, den letzten Läufer haben wir vor ungefähr 2 oder 3 Wochen gesehen. Sie Läufer zu nennen ist einfacher als von Dingern zu reden. Auch die Kontakte zu anderen Überlebenden waren spärlich. Die wenigsten Verirren sich hier her an die Felsen. Und ich glaube das die meisten die hier umher streifen nicht einmal wissen das es diesen Ort hier überhaupt gibt. Das Funkgerät schweigt, was mir besonders Sorgen macht. Ich habe mich damit abgefunden das wir unser Kind wohl ohne Hilfe und Fachkundige Unterstützung zur Welt bringen werden. Es wird schwer aber es ist machbar, die Bücher müssen genügen. Von dem vielen Russisch brummt mir der Schädel. Hinzu kommt das all die Fachliteratur zum größten Teil vollständig durchsetzt mit Latein ist. Was alles nur noch Komplizierter macht. Ich Bete darum das die Geburt eine leichte wird, Flutsch und da ist es. Nicht wie aus all den Arzt Serien aus meiner Jugend. Steißgeburten, Nabelschnur um Hals, Kaiserschnitt, es steht soviel in diesen Büchern das ich mich unweigerlich Fragen muss, wie all diese Medizinstudenten damit klar gekommen sind. Als ich zum Wodka greife fällt es mir wieder ein, wie Sie das alles wohl gelernt haben, bei diesem Gedanken muss ich lachen.

Mareike blickt mich verwirrt an. Haben sie dich jetzt? Ist es nun soweit? Mir bleibt fast die Luft weg und meine Frau findet das ich überschnappe. Ich musste an mein Studium denken. Wir lieben uns, aber ihr zu erzählen wie es Früher war, vor alledem, vor ihr, als Jennifer noch den Großteil meines Lebens eingenommen hat. Die Kraft dazu fehlt mir noch immer. Studium? Mein lachen erstickt und ich Erzähle ihr, dass ich mir vorkomme wie zur Zeit meines Informatik Studiums. Ich verstehe kaum etwas von dem was in diesen Büchern steht. Und um den Frust zu bekämpfen spüle ich mit Wodka nach. Ganz wie zu der Zeit wo ich noch im Studium war. Mehr Party und Spaß als Wissen und Verständnis. Sie grinst mich an. So so, Partys und Spaß

Die Nacht ist klar und alles sieht aus wie immer, Mareike und ich Sitzen auf einer der vielen Holzbänke. Früher wurden hier Touristen aus aller Herren Länder beherbergt und bewirtet. Jetzt verrottet, das was Früher ein schöner Aussichtspunkt war, zusehnst. In eine Decke gehüllt betrachten wir die Sterne und den Mond. Während wir darüber sinnierten welchen Namen das kleine Bündel haben sollte, stellte Sie mir eine Frage vor der ich mehr als nur Angst hatte. Du hast mir nie erzählt wie du hier in Chernarus gelandet bist? Ich schluckte kurz und überlegte ob ich ihr alles erzählen sollte.

Er war Wissenschaftler und Hobby Jäger, um die 50 und sah ziemlich zerzaust aus. Er der das Leben in Russland und der Kälte gewohnt war und ich der Deutsche Tourist der vom Überleben keine Ahnung hat, wie er zu sagen Pflegte. Ich stolperte über ihn als ich keine 20 Kilometer weit weg von Dresna war. Verstört und völlig am Ende. Währe Anton nicht gewesen, wäre ich wohl keine 100 Kilometer weit gekommen. Ich musste meine Erzählung unterbrechen, beim Gedanken an Anton schnürt es mir die Kehle zu. Anton hatte nie erzählt worin er Wissenschaftler war. Er redete kaum wenn er mir irgendwelche Überlebensstrategien bei brachte. Die Zeit in Russland selbst war hart. Mehr als einmal haben wir zuerst geschossen. Sie unterbricht mich Wir sollten rein gehen, es wird Kalt. Unvermittelt stand sie auf und Zog mich mit sich. Sie hatte wohl gemerkt das es mir schwer fällt ihr von alle dem zu erzählen.

Wenn ich zurückdenke bin ich froh darüber das Anton mir all dieses Zeug übers Jagen und Fallenstellen bei gebracht hatte. Was man Essen kann und was man meiden sollte. Noch lange nachdem wir zu Bett gegangen waren schwirrten meine Gedanken immer wieder zu dem Moment zurück also Anton mir zum letzten Mal das Leben rettet. Verrückter alter Wissenschaftler, er redet immer wieder darüber das er die Welt verändern wollte, alles zum besseren Wenden war sein Devise gewesen. Mitten in Polen beendete dann ausgerechnet ein Rudel seinen Traum. Er war ohne mich Jagen, da ich mir irgendwas eingefangen hatte und mit Fieber in einer verkommenen Hütte vor mich hin weggegierte. Er wollte noch nach Medikamenten ausschau halten. Ich habe nie ganz erfahren was passierte da Anton sich Tötete bevor ich aus meinem Komatösen Zustand erwachte. Er sass im Nebenraum am Tisch friedlich vor seinem Abschiedsbrief mit einem Loch in der Schläfe. Ich erinnere mich an die letzten Worte die er schrieb.

Musst du wohl allein dein Dominik finden. Hab soviel Fehler gemacht kann nie wieder gut machen. hoffe Menschheit verzeiht, irgendwann. Natasch nun bin ich bei dir.

Sie dreht sich zu mir und ihre verschlafenen grünen Augen funkeln mich an. Wie lange hast du geschlafen? Lächelnd erwidere ich Eine vielleicht Zwei Stunden. Habe beobachtet wie sich dein Bauch, hebt und senkt, mir die Konturen deines Gesichtes in mein Gedächtnis gebrannt. Diese riesigen Brüste bewundert. beim letzten Satz schlägt sie mit ihrem Kopfkissen nach mir und gackert. Dummkopf! Ich umarme Sie und halte Sie fest. Wir werden tolle Eltern sein.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Verzweifelt und einsam

Der nächste Morgen kam früh. Ich fühle mich Unwohl und mache mir sorgen wegen Mareike. Fast 3 Woche sind es jetzt und ich werde noch mindestens 3 weitere Tage bis nach Kamyshovo brauchen. Vor mir liegt Chernogorsk und dann weiter die Küste entlang Elektrozavodsk.

Die Zeit zieht sich. Cherno war schon gefährlich als ich vor Monaten im Norden in den Plattenbauten war, jetzt scheint es als würde die Stadt zu einem Untoten Treffpunkt werden. Sie sind überall, zu viele als das ich weiter in die Stadt vordringen könnte. Ich breche meine Suche in Cherno ab. Wer hier lebend lebt muss entweder Wahnsinnig sein oder will eigentlich nicht mehr leben. Ich hänge einen Zettel an die Bushaltestelle kurz vor der Stadt.

Gefahr! Cherno ist Untoten Gebiet! Sie sind dort in Horden! Meidet Cherno wenn ihr könnt!

Mein Name ist Wyveres, ich suche einen Arzt oder jemanden der sich in Medizin auskennt! Ich habe ein Funkgerät bei mir, das auf 99.7 mHz eingestellt ist. Ich werde es um die Batterien zu schonen Abends von 18 bis 20 Uhr einschalten! Bitte ich bin Verzweifelt!

gez. Wyveres

Ich laufe, Die Zeit kommt mir vor als würde ich durch Wackelpudding rennen. Alles Zieht sich und wirkt zäh. Rechts Das Wasser, Links die Felsige Küste. Die Landschaft ist schön. Der Natur selbst ist das was der Menschheit zugestoßen ist offensichtlich Egal. Sie lebt weiter als wären wir nie da gewesen. Bei diesen Gedanken musste ich kurz Lachen. Früher, in Deutschland waren Jennifer und ich stehts darauf bedacht die Umwelt nicht zu Verschmutzen, kein Auto, Ein Haus nach modernsten Standards der alternativen Lebensweise. Kaum bis nichts mit Chemie. Jetzt jetzt freu ich mich darüber das die Natur einfach weiter macht. Und in 10000 oder 20000 Jahren wird von all dem was hier steht und von Menschen gebaut wurde, von der Natur vollständig zurück Erobert sein.

Das Ortsschild von Elektro begrüsst mich mit seiner Extravaganz. Auf die Gefahr hin das ich eventuell zu viele dieser Dinger anlocken würde unterlasse ich lautes rufen. Elektro scheint leer. Nur weniger dieser Dinger schlurfen noch durch die Straßen. In einem der mehrstöckigen Gebäude fällt mir ein kleiner Schatz in die Hände. Meine Wolljacke hatte schon seit einer Weile nicht mehr so den Tragekomfort und das Schwimmen mit ihr hatte ihr auch nicht gut gestanden. kurz gesagt Sie wahr ziemlich Defekt. Aufgrund meines Anspruches an Bekleidung der aus warm und vor allem Schwarz bestand. Nicht zu vergessen das die meistens Sachen einfach nur verrottet oder zu sehr defekt waren. War der Fund einer schwarzen Bomberjacke in makellosem Zustand schon eine Besonderheit.

Wie ich eingangs schon vermutet. Elektro war leer. Keine Menschenseele. Ich hänge weitere Zettel mit meiner Bitte an Fenster und Türen. Und breche Richtung Kamyshovo auf, das ein paar Kilometer außerhalb von Elektro an der Küste liegt. Als ich in Kamyshovo ankam, bat sich mir das selbe Bild wie schon in Cherno und Elektro, absolute Stille, die Häuser waren leer. Die Überlebenden müssen weiter gezogen sein. Ich hinterlasse weiter Zettel und gebe auf.

All die Zeit die ich Investiert habe, die Vorräte, mein Leben aufs Spiel gesetzt, für Nichts und wieder Nichts. Ich werde Morgen den Rückweg antreten. Wenn ich von Kamyshovo die Route durch die Wälder und vorbei an Novy Sobor und Grishino wähle könnte ich in einer maximal zwei Wochen Zuhause bei Mareike sein. Ich ziehe die Bibel aus dem Drybag und lese noch bis die Sonne untergegangen ist.

Der Morgen kommt so wie ich es erwartet hatte, grau und Nass. Ich laufe, Esse, Jage und Überlege ob ich nicht doch Abstecher in die kleineren Dörfer machen sollte, die auf dem Weg liegen. Oder gar nach Vybor, aber ich bin Müde und das laufen leid, ich sehne mich nach der warmen Umarmung von Mareike sogar nach dem Wodka vom Alten. Denn ich gerade gut gebrauchen könnte, verdammtes Wetter aber auch. Ich hasse Regen!

Ich blieb im Wald und fern ab jeden Dorfes ich kann schon die Häuser durch die Bäume ausmachen. Es waren 9 Tage, ich bin ausgelaugt, mein Sachen sind vom Dreck und Laub zerschunden und das Schwarz ist einem erdigem braun gewichen. Am Dorf angekommen gebe ich das vereinbarte Signal und warte. 10 Minuten, 20 Minuten, Nichts. Wieder Pfeife ich.

Ein zweiter Grabstein, das erste was mir auffällt als ich den Garten betrete. Der Alte, war er nun doch Gestorben, ich hatte gehofft das er seinen Urenkel oder Urenkelin noch zur Welt kommen sieht. Von Mareike selbst fehlt aber jede Spur. Wo war sie? War Sie los mich Suchen, nach dem Sie ihn begraben hatte? Ich durchstöbere das Haus, in der Küche hängt am alten Kühlschrank ein Zettel.

Mario, solltest du während ich Weg bin, wieder auftauchen und das hier lesen. Ich konnte nicht einfach hier rum hocken und nur Hausarbeiten erledigen und mir sorgen um dich machen. Ich habe die Waffe von Opa genommen und bin Jagen!

gez. Mareike

Sie Jagd, in ihrem Zustand, die Frau ist unglaublich. Bevor ich aber mir deswegen den Kopf zerbreche sollte ich erst einmal Baden, denn ich stinke wie eine ganze Kuhherde. Meine Sachen können von alleine Laufen, gerade Stehen auf jeden Fall. Ich habe Hunger und mein Bart bräuchte auch wieder Pflege. Also tue ich das was man in einer Solchen Situation am besten tuen sollte. Ich nehme ein Glas und pflücke eine Flasche Wodka aus dem Bar Regal und setze mich so wie ich bin auf die Veranda.

Der Abend kommt. Frisch gebadet, rasiert und in sauberen Sachen, fühlt es sich gut an wieder Zuhause zu sein. Ich sitze in der Küche über einigen Büchern in denen verfahren zur Behandlung aller möglichen Verletzungen beschrieben werden. Kyrillisch bereitet mir noch immer Probleme doch die Bilder und Darstellungen helfen. Ich höre wie draußen jemand Dinge zu Boden fallen lässt. Im nächsten Moment stürmte Sie auch schon zur Tür rein. Wie konntest du mich so lange alleine lassen! Wir haben uns ein paar Wochen nicht gesehen geschweige denn gesprochen, der Alte ist tot und das erste was ich von ihr Höre ist ein Vorwurf. Ja ich bin wieder Zuhause körperlich und geistig. Sie umarmt mich, küsst mich, weint und stinkt wie ein Iltis.

Wir Duschen gemeinsam, ihre weiche Haut schmiegt sich an die meine, die Wölbung ihres Bauches ist deutlich zu erkennen. Er starb im Schlaf. Ich halte Sie fest und flüstere ihr ins Ohr das ich nicht wieder vorhabe von Ihr oder unserem Heim weg zu gehen. Sie dreht sich mit dem Gesicht zu mir und Küsst mich.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: endlose Suche

Meine Gedanken geistern immer wieder zwischen dem Jetzt und meiner Vergangenheit. Während ich an einem kleinen Dorf vorbei komme, dessen Gebäude fast vollständig verfallen sind, muss ich an Deutschland denken. Ich habe Mareike nie von Deutschland erzählt. Ich sollte das ändern, aber auf der anderen Seite würde sie sich nur noch mehr Sorgen machen. Wenn ich daran zurück denke wie ich von Dresna aus zurück nach Deutschland gelangte, läuft es mir immer noch kalt den Rücken runter.

Meine Füsse schmerzen vom laufen und der Zustand in dem sich meine Stiefel befinden lässt mittlerweile auch zu wünschen übrig. In der Ferne, in einer der Talsenken, die es hier kurz vor der Küste vielfach gibt, kann ich einige Gebäude ausmachen. Der kleine Ort hier mitten im Tal sieht bis auf die Tatsache das alles verlassen ist noch recht gut aus.

Das kreischen und schreien Straft dieser Aussage lüge. 5 von diesen Dingern stürmen auf mich ein. Der Repeater verwandelt die Gesichter von 3 der Untoten in eine Breiige Masse, die verbliebenen Beiden stocken kurz. Fleisch ob nun Tot oder Lebendig ist nun mal Fleisch. Die beiden stürzen sich ohne weitere scheu auf die am Boden liegenden toten Untoten. Ich lade nach und beende die beiden Existenzen. Wenn sie auch nur einen Funken Rest Intelligenz besitzen würden wären sie in Rotten oder gar Horden noch gefährlicher als Sie so schon sind.

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Während ich die erste Hütte erkunden will stürmen 3 weitere dieser Dinger auf mich ein. Die Axt rettet mich, da der Repeater auf die kurze Distanz so gut wie Nutzlos ist und die Magnum im Drybag liegt, Drecks Dinger. Die meisten Dinge waren im laufe der Zeit verrottet oder vergammelt. Man kann trotzdem noch immer die liebe der Menschen zu ihren Gärten erkennen. Apfelbäume, Beerensträucher und Gemüsebeete. Vieles ist aufgrund der Momentanen Wetterlage vergammelt, aber hier und da ein Zucchini, Tomate und sonstiges Gemüse war noch im guten Zustand. Es reichte für ein Eintopf mit Hirsch Fleisch.

In der einzigen Scheune des Dorfen fand ich neben einem Haufen Heu und Werkzeug zum Acker bestellen ein neues paar Stiefel, Militär Stiefel. Ich frage mich wem sie vorher gehört hatten und warum man sie hat hier stehen lassen und dann auch noch in einem so guten zustanden. Es ist pures Glück und keinen weiteren Gedanken wert. Ich würde sonst wahnsinnig werden wenn ich alles ständig hinterfragen würde.

Bei Sonnenuntergang erreiche ich endlich die Küste. Es ist eigentlich schon zu dunkel aber ich muss weiter, in der Ferne kann ich die von Jurij beschriebene Insel aus machen. Der Leuchtturm ist selbst von hier zu erkennen. Als ich endlich die An und Ablege Stelle gegenüber der Insel erreiche ist es Dunkel. Mein Verstand sagt mir das ich bis zum Morgen warten sollte. Die Boote die hier anliegen sind alle vom Wetter und der Zeit zerstört worden. Neben einem finde ich ein noch brauchbare Leuchtpistole mit einem Schuss. Aus dieser Entfernung kann ich nicht ausmachen ob sich Lebende Menschen auf der Insel befinden. Mir ist klar das es Riskant ist aber ich habe keine Wahl. Ich feuere die Pistole ab und warte.

Ich kann keine Reaktionen erkennen. 1 Stunde Sitz ich nun am Anleger, ich fasse den Entschluss doch die Nacht zu nutzen und rüber zu schwimmen. Eine Halbe Stunde und vollständige Durchnässt später bin ich am Strand der Insel angelangt. Das Drybag hielt dicht, Alle Sachen vor allem der Zunder und die Streichhölzer waren trocken geblieben. Zitternd und Frierend nur in Unterwäsche schnitt ich ein paar Äste von den angrenzenden Büschen. Das Feuer Wärmt und es ist seltsam das niemand die Böschung runter kommt. Jurij sagte doch es währen Überlebende hier. Ein Leuchtrakete und ein Feuer vor der Haustür kann man eigentlich nicht Übersehen.

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Ich hörte Stimmen, Entfernt aber sie waren da. Irgendjemand stritt sich dort, auf der anderen Seite der Brücke. In der Dunkelheit konnte ich 4 Personen alle offensichtlich Männlich ausmachen. Einer von ihnen Rief etwas in meine Richtung, ich verstand es nicht. Nach 2 weiteren Versuchen seiner seits beschloss ich über die Brücke zu gehen. Auf der Hälfte der Brücke fing er mich ab, gekleidet wie ein russischer Militär Soldat mit Waffe im Anschlag, Jetzt erkannte ich auch die anderen 3. Alle hatten ihre Waffen gezogen.

Ich wusste, ich musste so schnell wie ich konnte von hier weg kommen, wenn ich aus dieser Situation unbeschadet raus wollte. Dimitri so hatte er sich mir vorgestellt als er mich auf der hälfte der Brücke stoppte flüstere mir ins Ohr das er und sein Freund auf die anderen beiden im Gefängnis gestoßen wären, Sie behauptet es wäre ihre Insel. Dimitris Freund schrie die beiden unentwegt an, Sie schrien zurück.

Er fragte was ich hier wollte. Kurz und mit wenigen Worten erklärte ich ihm das ich einen Arzt suche und man mir gesagt hatte das hier Überlebende wären. Er verneinte und riet mir das ich mich davon machen sollte da er glaubte das die Beiden verrückt wären und sich nicht mehr lange Kontrollieren ließen. Ich befolgte seinen Rat wünschte ihm noch alles Gute und Rannte zurück von wo ich kam.

Mir blieb nicht viel Zeit ich wusste was gleich Passieren würde, also sprang ich so wie ich war ins Wasser und schwamm los. Auf ungefähr halber Strecke hörte ich sie dann. Schüsse 1 mal 2 mal dann herrschte Stille. Erst zögerte ich sollte ich zurück schwimmen aber dann übermannte mich doch die Furcht. Ich schwamm!

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Am Ufer angekommen kratze ich ein paar Stöcker und äste zusammen und entfachte ein Feuer. Wenn wer von der Insel kommen würde, würde ich sie sehen. Ich blieb eine ganze Stunde am Feuer bis meine Sachen soweit trocken waren, so das ich ohne weitere Gefahr einer Erkältung oder Lungenentzündung weiter konnte.

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Ich lief 2 oder 3 Stunden, vorbei an Balota. Die Nacht hing schwer über den Bäumen in einer kleinen Blockhütte kurz vor Cherno fand ich endlich ein Nachtlager. Ich musste an Dimitri denken, hatte er den Schusswechsel überlebt? Er schien freundlich und hilfsbereit, erzählte mir das es wahrscheinlich noch Überlebende in Kamyshovo geben soll.

Ich betrachtete den Fernseher in der Ecke. Filme ich mochte früher Filme aller Art. Ich erinnerte mich daran wie ich Zombieland im Kino zum ersten mal gesehen hatte. Mir kam das damals alles ziemlich verrückt und bescheuert vor. Hollywood eben, wer kann schon ahnen das sie gar nicht mal so falsch gelegen haben. All diese Filme über die Endzeit und was danach käme. Ich musste unweigerlich an Bill Murray denken. Und wie er in Zombieland seinen Auftritt hatte. Ich mochte diesen Schauspieler von Anfang an, ob in Ghostbusters oder Lost in Translation. Da viel es mir wieder ein, der 21 September er und ich wir hatten schon von meiner Geburt an etwas gemeinsam, der 21 September, wann das wohl wäre? ich sollte das unbedingt raus bekommen. Dann kann ich ihm und mir einen Kuchen machen. Mareike wird sich freuen.

Gaming DayZ SA Tagebuch: der normale Alltag

Die Fähigkeit einen Schaltkreis reparieren zu können, ist verglichen mit dem Gefühl was man erlebt, wenn man zum ersten mal Bewegungen auf dem Monitor ausmachen kann, eher zu vernachlässigen. Die Entstehung eines neuen Lebens. Es hat mich fast 2 Wochen und schier unmenschliche Kraft gekostet aus den ganzen Apparaturen und dem was ich dank Mareikes Russisch aus den Technischen Anleitungen und Büchern über Elektronik entziffern konnte, wieder ein Funktionsfähiges Ultraschallgerät zu löten. Ihr lächeln und die Freudentränen sind all den Stress wert gewesen.

Ich bin erleichter und doch besorgt, ich bin kein Arzt und all das Buchwissen wird mir nicht helfen. Mareike beteuert zwar das wir das zusammen schon schaffen werden. Aber ich habe Angst. Jennifers Schwangerschaft mit Dominik war schon keine leichte Angelegenheit. In letzter Zeit musste ich wieder Häufiger an die beiden Denken. Ich habe hinten im Garten für beide einen Grabstein angelegt.

Gedanken plagen mich, womit hatte ich mein erneutes Glück verdient? Warum sind ausgerechnet Dominik und Jennifer dieser Katastrophe zum Opfer gefallen und ich nicht. In diesen Momenten fühle ich mich so Hilflos, so verzweifelt, wie soll man mit all dem Grauenhaften weiter Leben. Vor allem oder gerade wegen meiner neuen Familie. Der Alte setzt sich, mit Zwei Gläsern und einer vollen Flasche Wodka in den Händen, neben mich auf die Bank. Du machst dir zu viele Gedanken! Er reicht mir ein Glas.

Er hatte die Lungenentzündung mit Hilfe der Medikamente gut Überstanden. Mareike hatte wohl mit ihrer Aussage recht. Wenn er so weiter macht wird er mindestens hundert Jahre alt. Das sieht doch gut aus, oder? Sie wirkt etwas gestresst und gereizt. Die Sachen werden dir auch noch in 6 Monaten passen. Sie funkelte ihren Opa bitter böse an. Ich weiß das und Er ist daran schuld! Die Sachen die Sie uns beiden vor Augen hielt waren wirklich für Ihre noch schlanke Figur 3 wenn nicht sogar 4 Nummern zu groß. Doch selbst hier nach dem Zusammenbruch der Zivilisation galt für eine schwangere Frau, die Mitten in der Pampa mit ihrem Opa und Mann lebt, noch genau das selbe wie schon vor Jahrzehnten. Die passenden Sachen zu finden ist wichtiger als überhaupt etwas auf dem Leib zu haben.

Sie macht sich zuviel Sorgen. Er füllte beide Gläser bis zum Rand mit Wodka. Sie kann es nicht ändern, ihr Bauch wird Dicker werden, ob sie nun will oder nicht. Fast im Stechschritt stürmte Sie auf die Veranda, Und du bist Schuld! drehte sich um und verschwand wieder im Haus. Wir konnten uns das Lachen nicht verkneifen. Wir sind beide dran schuld! Wie ein Orkan, buchstäblich Nein, nein, nein, nein, nein, Nur du! Ihr hoch rotes Gesicht stoppte kurz vor meinem. Dieses Glitzern in ihren Augen. Setz dich. Mit diesen Worten zog ich Sie zu mir. Wir beide. furchen durchzogen ihr süßes Gesicht. nur Du! Ich umarmte sie. Wir werden das alles schon schaffen.

Ihre Sorgen standen ihr jedesmal ins Gesicht geschrieben wenn ich auf meinen Jagdzüge aufbrach. Ich wollte diesmal weiter als zuvor. Eventuell sogar zurück nach Cherno an die Küste. Ich blieb soweit es ging abseits der Dörfer und hielt mich Größtenteils auf Feldwegen und in kleinen Wäldchen auf. Die Jagt selbst war recht erfolgreich. mehrere Hirsche und ein Wildschwein. Hasen wären toll gewesen aber die Fallen taugen einfach nichts. Ich muss mir unbedingt neue machen.

Ich stellte gerade einen weiterem Hirsch nach als ich eine russisch klingende Stimme vernahm. Ich musste den Drang denn ich in diesem Moment verspürte, meinen Repeater auf die Beiden gänzlich in Tierfell gekleideten Männer zu entladen, wie eine bittere Pille runter schlucken. Hätten sie ihre Waffen im Anschlag gehabt wäre unser darauf folgendes Gespräch kurz und sehr sehr tödlich gewesen. Man erwartet halt schon das Menschen einem feindlich gesinnt sind.

Mir rauschten zusehr die Ohren als das ich alles Verstand was Jurij erzählte. Sein deutsch war abgehackt. Aber das was ich Verstand war das er und sein Freund Silas schon eine weile zusammen auf der Jagd waren. Sie schlugen vor kurz rast zu machen, da ich selbst schon Stunden unterwegs war nahm ich ihre Einladung freundlich an. Jurij erzählte das Silas vor kurzem erst aus der Gefangenschaft von Banditen befreit worden wäre. Bei diesem Wort fing er an zu Schluchzen und undeutliche Dinge von sich zu geben. Als ich erwähnte das ich selbst so meine Erfahrungen hab sammeln können, Ich musste an die Wellblechhütte zurück denken und wie lange ich dort gehangen hatte, flippte er förmlich aus. Mit einem wohl Tage alten Fisch in der Hand sprang er ums Feuer. Jurij versucht ihn mit etwas Wodka wieder zu beruhigen. wir sprachen dann noch eine Weile über dieses und jenes. Jurij erwähnte das es eine Insel vor der Küste in der nähe von Cherno gäbe auf der sich einige Überlebende versammelt hätten. Wir verabschiedeten und wünschten uns noch eine gute Jagt.

Ich werde die Gelegenheit nutzen und dort hin gehen, vielleicht finde ich dort einen Arzt der sich mit Geburten auskennt. Auf jeden Fall kann ich so eventuell in Erfahrung bringen was sich in diesem Landstrich so abspielt und etwas Handel treiben. Jurij erwähnt als sie aufbrachen das Trinkwasser auf der Insel selten sei. Ich werde Mareike wohl besser nichts von meinem Ausflug erzählen. Sie sorgt sich so schon genug. Vielleicht kann ich auch meine technischen Fähigkeiten zum Einsatz bringen.