Gaming – Dayz SA Tagebuch: Die Hölle geht weiter

Der Hunger ist Grauenhaft, ich bin am Leben, noch.

Es grenzt wirklich an ein Wunder das ich diese Scheiße überlebt habe. Jetzt an Hunger zu Sterben währe da wahrlich göttliche Ironie. Es Dauert eine Weile bis ich von diesem kleinen Feldweg wieder auf eine größere Strasse gelangte. In der nähe kann ich einige Häuser ausmachen.

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Bessere Schuhe und Federn sonst nichts. Mir ist Kalt und es Regnet schon wieder, dieses verdammte scheiß Wetter. Ich brauche Sonne dringend. Südsee soll toll sein. Jetzt ein Urlaub. Es ist nur Schade da irgend so eine nicht mehr existierende Regierung. Dort irgendwie alles weggebombt hat. Mit Uran und so. Ich sagte es schon bevor diese Dinger auftauchten. Wir werden unser eigener Untergang sein. Ich kann mir nich mal den Keks leisten denn ich damals drauf gewettet habe. Ich wünschte ich hätte den Keks noch.

Meine Gedanken werden Faserig, immer wieder muss ich an vergangene Dinge denken. Der Hunger macht mir zu schaffen. Ich muss Essen. Die Sonne bricht endlich durch die Wolken, wenigstens etwas.

Ich hätte nicht in diese Lagerhalle gehen sollen. Was hab ich da drin auch erwartet, nutzbare Sachen, Werkzeug. nein Statt dessen krieche ich hier nun unter höllischen Schmerzen zu einem Busch. Scheiß Steg, bin durchgebrochen, und Brach mir wohl das linke Schienbein. Nach dem wie sich meine Hose mit Blut voll saugt, ist es wohl ein offener Bruch.

Diese Schmerzen. 2 Stunden mehr oder weniger habe ich gebraucht, es Blutet immerhin nicht mehr. Schnürsenkel und mein Oberhemd durfte dran glauben. Schuhe werde ich so schnell sowieso nicht mehr anziehen können. Das Bein schwillt an. Hoffentlich überlebe ich das.

Ich will nicht Sterben, ich kann nicht Sterben, nicht so, nicht hier, neben einer heruntergekommenen Lagerhalle im Nichts. Mit ein paar weiteren Stöcken und Klebeband Resten die ich in einem der Schrotthaufen hier gefunden habe, Fixiere ich den Bruch so gut es geht. Der Druckverband hält vorerst, ich werde saubere Sachen brauchen. Wenn nur der Hunger nicht währe. Mir wird schwarz.

Wie lange ich da gelegen habe weiß ich nicht. Der Morgen graut und die Schmerzen sind zu einem Stumpfen pochen geworden. Ich raffe mich langsam auf, dumpf ist die Welt und alles wirkt wie in einem Schleier. Gestützt auf eine provisorische Krücke aus ein paar Stöcken humpel ich von dannen, in der Ferne kann ich Wohnblöcke sehen. 1 Vielleicht 2 Tage, mit dem Bein, schneller wird es wohl nicht gehen.

Soviel Glück kann man eigentlich nicht haben. Ich müsste Tot sein, was sag ich, eigentlich müsste ich Futter für diese Dinger sein oder längst selbst eins. Ich liege auf ein Matratze in einem Haus, mein Bein ist versorgt, mein Magen gefüllt und die Schmerzen sind Weg. Die Vorräte werden wohl für mindestens 1 Monat reichen. Jedenfalls die die man noch gefahrlos Essen kann. Wenn ich mein Glück nur Teilen könnte.

Die Wochen waren schwer und Zäh, die meiste Zeit schlafe ich. Das Bein Heilt und das Fieber geht zurück. Mit der im Keller gefundenen Sehne und ein paar Drähten kann ich Fallen und ein Bogen anfertigen. Leider sind die Vorräte vor 2 Tagen zu neige gegangen und auch das Wasser in der Regentonne hilft nicht auf Dauer gegen den allgegenwärtigen Hunger. Was gäbe ich nicht alles für einen Burger oder ein schönes Stück Steak und Brot.

Die Hasen Falle und der Bogen sind meine Rettung, 3 Hasen und 1 Reh in den letzten 4 Tage. Abgezogene Haut und Fell hängen zum trocknen, wenn das so bleibt und die Heilung weiter so gut verläuft kann ich in spätestens 2 Wochen weiter ziehen. Hoch in die Stadt. Hoffentlich bleib ich weiterhin von diesen Dingern verschont. Mittlerweile fällt mir das Gehen ohne die Krücke wieder leichter. Trotzdem ist mit Laufen oder sogar Rennen für die nächsten Wochen Essig.