World of Warcraft – a stealth Quest – Angriff der Geißel – kalte Winde

Tanaris ist schön, Tanaris ist warm, Tanaris ist die Heimat des bronzenen Drachenschwarms und ihren Höhlen der Zeit. Es ist schon recht merkwürdig wenn man plötzlich auf sich selbst trifft und man sich dann auch noch davor warnt auf irgendeiner Party den Punsch zu Trinken. Aber die Bronzenen waren schon immer Komisch. Zu wissen was wann wie wo passiert und welche der Ereignisse genauso passieren müssen kann einen schon mal Wahnsinnig machen. Ob sie auch wussten was der blaue Schwarm beginnen würde?

Aber bevor wir mit dem Kalten unbarmherzigen Northrend beginnen. Und meiner Abneigung gegen Kälte. Muss ich von einem Ereignis vor dem Northrend Feldzug berichten, es ist nur ein kurzes Ereignis aber es hat sich so sehr in mein Gedächtnis gebrannt, dass ich darüber einfach berichten muss. Es trug sich ungefähr ein paar Monate, bevor die Invasion der Geißel in Kalimdor und Lodaeron begann, zu. Ich war in Tanaris unterwegs, diesmal ging es für meine Geschmack zu weit. Mein Auftrag war so schwammig und so geheimnisvoll, so dass die Wegbeschreibung schon fast einer Weltreise glich. Das Ziel auf das ich zusteuerte, machte mir schon aus weiter Entfernung Angst. Die Höhlen der Zeit, die bronzenen waren meine Auftraggeber. Ich wusste es, schlagartig viel mir ein, warum mir der Elf so verdammt bekannt vorkam. Krasus, leise verfluchte ich ihn. Was hatte der Rote nun schon wieder vor. Jedenfalls war ich an den Auftrag gebunden und konnte somit nicht umdrehen, selbst wenn ich es gewollt hätte. Die Gilde der Assassinen hätte mich verfolgt und bestraft, egal wohin ich geflohen wäre. Wär das hier ein normaler Allianz Auftrag oder irgend so eine Quest von irgendwelchen Verrückten, oder eine Schnapsidee von einem der Wölfe, wäre ich direkt in Gadgetzan geblieben. Aber Aufträge aus der Gilde konnte man nicht ablehnen, es sei denn man wollte sein Status aufs Spiel setzen. Versagte man, konnte man immerhin noch angeben, dass die Umstände „schwierig“ waren, aber ablehnen war wie ausgestoßen werden.

Ich wurde erwartet, klar wurde ich erwartet, es waren verdammte Drachen die durch die Zeit sehen und sich auch durch eben jene bewegen konnten. Eine Gnomin erwartete mich am Eingang zur Höhle und Sie begrüßte mich, so als würden wir uns ständig begegnen, als wären wir alte Freunde. Ich war ihr jedoch bisher nur einmal begegnet, in Andorhal, damals sollte ich Dinge aus Darroheim für sie bergen. Sie hatte, wie Sie das selbst ausdrückte, ab und zu Probleme damit, die Zeitlinien auseinander zu halten. Was mir sagte das wir uns wohl in Zukunft noch öfter begegnen würden. Wenn ich an all diese Zeitlinien denke, bekomme ich selbst heute noch Kopfschmerzen. Da dies weder mein Erster Besuch und vor allem bei weitem nicht mein letzter Besuch, in den Höhlen der Zeit sein würde. Nachdem ich Abermals mir selbst, innerhalb der Höhlen begegnete, einem meiner vergangenen Ichs wünschte ich bei der Gelegenheit viel Glück beim Kampf gegen Archimonde, somit Stimmte dann meine Erinnerung an dieses Ereignis. Nur an diesen grünen Goblin, der uns alle so wissend Angrinst, konnte ich mich einfach nicht gewöhnen, er war einfach immer anwesend, als würde er versuchen sein Leben aufzuzeichnen. Was ich damals nicht wusste war, ich machte da tatsächlich Aufzeichnungen.

Chromie brachte mich zu einem der vielen Portale. „Ich werde dich, ich habe dich, ich will dich, auf der anderen Seite erwarten kleiner G… äh Gnom. Mach dir keine Sorgen alles wird gut, war gut, irgendwie so halt“ Und tatsächlich erwartete sie mich auf der anderen Seite. „Was du tun musst ist, wird, war extrem wichtig! Wir sind am Fuße von Karazhan, vor dem ersten Krieg zwischen der Horde und Allianz, ich weiß das Mediv nicht im Turm ist, war oder sein wird. Du musst nur rein und ein kleines Buch herausbringen. Auf dem Einband steht „magische Rituale für kleine Gelegenheiten“. Es sollte, es wird, es war in der großen Bibliothek sein. Du musst es nur zu mir bringen, gebracht haben, dann ist dein Auftrag auch schon erledigt.“ Sie zu verstehen war äußerst schwierig. Al diese mehrfachen Nennungen können einen schon aus der Fassung bringen, jedenfalls wusste ich nun was ich hier sollte. Aber warum ausgerechnet nun ich, dass konnte oder wollte sie mir nun auch nicht sagen.

Der Auftrag sollte einfach sein, jedenfalls sagte ich mir das ständig, während ich durch die leeren Gänge schlurfte. Und oh Wunder, er war einfach, viel zu einfach, keine Gegenwehr, keine Wachen, nicht mal die Geister die sonst durch die Gänge wandern waren da, ich schaffte es sehr leicht bis zur großen Bibliothek. Der Turm war etwas Besonderes, jedenfalls war die Version aus meiner Zeitlinie genau das, ein ziemlich gefährlicher Ort, wo Gegenwahrt, Vergangenheit und Zukunft zusammenfließen. Ich war im Laufe der Zeit regelmäßig in diesem Turm um gegen das Echo von Mediv Schach zu spielen oder mir eine der vielen Aufführungen anzusehen. Leider schummelt er beim Schach ziemlich oft. All die Geister und gefahren waren hier nicht präsent, Der Stallmeister, der Butler am Eingang, nichts von alle dem war da. Und auch dieses seltsame Gefühl, ständig beobachtet zu werden, war nicht vorhanden. Eine Illusion? Konnte das sein, dass die Bronzenen mich einfach nur Testeten. Ein Buch das so einen Profanen Titel hatte, es konnte nur ein Test sein.

So wie ich diese Gedanken hatte, stand ich auch plötzlich wieder neben Chromie in den Höhlen der Zeit. „Ich sehe schon, dir kann man nicht so leicht etwas vor machen. Du hast Bestanden, wie zu erwarten war oder ist? Ich bringe dich nun zurück nach Stormwind. Wo du gebraucht worden bist, warst, sein wirst. Irgendwie so halt.“ Sie schnippte mit den Fingern, und wir beide Landeten mitten in Stormwind genau vor dem Gesicht eines Untoten Zwerges. Um uns herum herrschte Chaos. „Oh, da hab ich wohl ein paar Wochen übersprungen, passiert mir immer wieder.“ Noch bevor sie uns zurückbringen konnte, wurden wir auch schon angegriffen. „Lass gut sein! Wenn es nur ein paar Wochen sind!“ Ich griff nach einem Untoten und Zerschlug seinen Schädel mit dem Griff meines Dolches. „Ich glaube, hier werde ich wirklich Dringend gebraucht und meinst du nicht, dass mein Zurückkehren in die Vergangenheit diese Ereignisse hier nicht beeinflussen könnten?“ Chromie stutzte kurz und schlug dann einen Untoten bei Seite als wäre er Papier. Man kann schon vergessen, dass unter ihrer Erscheinung eigentlich eine Drachendame schlummert. „Dann ist gut, wir werden uns wiedersehen! Das war doch korrekt so, oder?“ Mit diesen Worten löste sie sich ins nichts auf.

Nachdem die Lage unter Kontrolle gebracht worden war, brachte ich erst einmal in Erfahrung, wie weit Sie mich in die Zukunft befördert hatte. Und war sichtlich überrascht, als ich feststellte, dass es mehr als ein halbes Jahr her war, das ich in die Höhlen ging. Die Geisel hatte in der Zwischenzeit mit einer Invasion begonnen die nun schon seit mehreren Wochen tobte. hier in Stormwind waren die letzten Scharmützel mit den Untoten im Gange. Anderorts hatte man sie schon, trotz hoher Verluste, zurückschlagen können. König Varian hatte sogar schon damit begonnen Kriegspläne für die Allianz zu schmieden um der Bedrohung durch den Lich König Arthas endgültig ein Ende zu setzen. Auch die Wölfe waren froh mich wieder zu haben. Hatten Sie schon geglaubt ich wäre irgendwo in einem Sumpf oder so umgekommen. Sogar die Diebesgilde hielt mich für »im Auftrag umgekommen« Ich hatte also so einiges zu tun. Und wieder gerade zu biegen.

Mittlerweile hatte der König die Streitmacht die er für seinen Northrend Feldzug benötigte, zusammengestellt. Die ersten Schiffe sind schon vor wenigen Wochen aufgebrochen, Sie kundschafteten geeignete Landepunkte aus und errichteten die ersten Außenposten. Wir die Hauptstreit-macht wurden in zwei große Lager aufgespalten ein Lager für Valiance Keep das in Stormwind verblieb und ein Lager wurde nach Menethil verlegt um von dort nach Valgarde zu Segeln. Ich meldete mich für Valgarde, die Gerüchte besagten das ein Mächtiger Hochlord der Allianz dort war. Auch die Tatsache das ich ein Brief erhielt der mit T.F. unterschrieben war, bestärkte mich nach Valgarde zu Reisen. Es gab mittlerweile genug Geschichten über ihn und den Ashbringer und das was an der Kapelle des Lichtes passiert war. Todesritter, einst geschaffen von der Horde um im zweiten Krieg, der Allianz den Tod zu bringen und Schrecken unter den Lebenden zu verbreiten, hatten sich vom Lich König los gesagt und waren entsprechend ihrer ursprünglichen Rasse sowohl der Horde als auch der Allianz beigetreten, um sich am Lich König für ihre Wiederauferstehung und Versklavung zu rächen.

Die felsigen Klippen des heulenden Fjords türmen sich vor uns auf, während wir in die Schlucht einfuhren, konnten wir beobachten, wie sich über uns die Wracks einiger Schiffe auftürmten. Ein schaurig schönes Schauspiel aus brennendem Holz und der Unwirklichkeit der Klippen. Es waren Vorboten dessen was uns in Northrend erwarten würde. Die Vrykul hatten damit begonnen die Streitkräfte der Allianz und Horde anzugreifen. Weswegen wir beim Anlanden, vorsichtig sein mussten, dass wir nicht von einem der vielen riesigen Speer aufgespießt werden. Valgarde lag unter Belagerung der Vrykul, weswegen sich unser eigentlicher Schlachtplan um Wochen verzögern könnte. Würden wir hier nicht Herr der Lage werden, bedeutete dass schon zu Beginn dieses Krieges, dass ein wichtiger Posten hier in Northrend aufgegeben werden müsste. Da dies alleine schon eine grausige Vorstellung war, wurden die Tapfersten unter Uns, dazu aufgerufen die Linien der Vrykul zu schwächen. Damit unser Vormarsch aus der Schlucht gelingen konnte. Unsere Aufgaben bestanden aus Sabotagen, Chaos zwischen den Vrykul zu stiften und uns dann beim Außenposten Westwacht zu melden.

„Dieser verdammte Wind, diese verdammte Kälte, dieser verdammte Eisregen! Schau dir meinen Bart an! Ein einziger großer Eiszapfen!“ Der Zwerg neben mir murrte etwas mürrisch während ich unablässig darüber schimpfte wie beschissen das Wetter hier war. „Ich will zurück nach Tanaris!“ Der Zwerg rümpfte die Nase und legte einen seiner klobigen Finger an seine Lippen. Dann deutete er auf die Felsenwand. Wir waren wieder in der Schlucht unterwegs, es gab Gerüchte darüber das die Vrykul der Allianz eine extrem wichtige Waffe gestohlen hatten, sie wurde extra separat von ihrem Träger nach Northrend verbracht, so dass wenn der Träger auf den Weg nach Northrend sein Tod in den Fluten finden würde. Die Waffe nicht verloren wäre. Nun war es wohl anscheint anders gekommen. Der Zwerg war ein Krieger der Bronzebärte, stämmig und mit zwei einhand Äxten ausgerüstet und ein erfahrener Fährtenleser. Wir hatten die Spur des Artefaktes bis zum Eingang einer Höhle verfolgt. Die Vrykul stellten sich uns mehr als einmal in den Weg. Aber sein Umgang mit den Äxten und meine, in Gift getauchten, Dolche beendeten ihre Leben so schnell, es war fast zu Einfach. Als würden ihre Leben nichts zählen und als Diener des Lich Königs war dem wahrscheinlich auch so. Ihre Leben zählten nicht.

Nach einigen Minuten, hatten wir die Katakomben unterhalb der Burg Utgarde erreicht. Untote Vrykul, riesige Maden und der Allgegenwärtige widerliche Geruch des Todes empfingen uns. Es war schwer den Gestank zu ignorieren vor allem als Gnom, war ich in Bodennähe ziemlich oft den nebelartigen Gasen ausgesetzt. Es roch einfach gesagt, Widerlich. So das ich froh war, dass der Zwerg für solche Fälle immer etwas Riechsalz Paste dabei hatte. Das und der vorzügliche Kautabak machten schon einiges aus um sich nicht alle zwei Meter übergeben zu müssen. Die meiste Zeit konnten wir uns an den doch recht Hirnlosen Untoten vorbei stehlen, aber hin und wieder Kreuzte einer der Vrykul unseren Weg und es kam zum unausweichlichen Kampf. Äxte klirrten aneinander und hinterließen üble Spuren, zu unserem Glück, bluteten die Untoten nicht. es wäre eine wahrlich monströse Sauerei geworden.

Nach ungefähr einer Stunde untertage fanden wir dann auch endlich das Artefakt, beschützt von mehr als zehn Untoten und einer Monstrosität die selbst Stitches in den Schatten stellte. Etwas so grauenhaftes und entstelltes wie dieses Ding hatte ich in meinem Leben noch nie gesehen. Der Kampf würde unsere gesamte Kraft brauchen und wir durften uns keine Fehler leisten denn sonst wären wir sehr schnell selbst Sklaven des Lich Königs geworden. Ich hoffte, dass die Kleinigkeiten die wir Gnome so erfanden, uns nützlich werden würden. Unter meinen Erfindungen befand sich auch eine ziemlich seltsam anmutende Vorrichtung die in der Lage war bis zu fünf Personen zu teleportieren. Zum Glück hatte ich einige Transponder unter den Wölfen verteilt, sie wären zwar nicht erfreut einfach so teleportiert zu werden, aber die Alternative hier gleich zerfetzt zu werden war auch keine sehr prickelnde Vorstellung. Ich hoffte einfach, dass sie bewaffnet und nicht in peinlichen Situation waren. Ich wählte die Namen und presste den schönen neuen roten Knopf. Die Luft knisterte um uns und kurze hellrote Blitze verkündeten die Ankunft der fünf. Zu unserem Glück hatte nur die Elfe Priesterin zu wenig an, jedoch war keiner von ihnen erfreut über ihre neue Situation und meine kleine Spielerei die ich ihnen untergeschoben hatte. Aber das Artefakt war zu wichtig, wir duften einfach nicht scheitern, es würde schon alles gut gehen. Und nachdem wir die Priesterin in etwas passendere Gewänder gekleidet hatten konnten wir sieben dann auch endlich den Angriff wagen.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, doch dann lag auch der letzte Untote und somit war zwischen uns und dem Artefakt nur noch dieses Ding. Es würde nicht so einfach werden diesem Monster bei zu kommen aber ich war zuversichtlich, dass wenn wir ihm nur genug Wunden zufügten, es irgendwann zusammenbrechen würde. Wir mussten nur durchhalten. Es stürmte mit einer Schnelligkeit auf den Zwergen Krieger, die wir aufgrund seines unförmigen Körperbaues, nicht für möglich gehalten hatten. Wir mussten uns also schnell etwas einfallen lassen. Ich brüllte ein paar Befehle während ich versuchte mit meinen Dolchen die Nähte die seine Haut am linken Arm zusammen hielten aufzuschneiden, ohne dabei von seiner unförmigen rechten Extremität zerquetscht zu werden. Der Elfen Jäger tat es mir gleich und trennte mit einer dämonischen Präzision die Nähte an seinem rechten Bein auf. Langsam aber mit absoluter Sicherheit begann das Monster langsamer und unbeholfener zu werden, unsere Taktik ging auf. Jedenfalls solange bis ein merkwürdig gekleideter Vrykul in die Kammer stürmte. Und uns mit ekelhaft riechenden Tinkturen bewarf. Er musste also so schnell wie nur möglich ausgeschaltet werden, geistesgegenwärtig ließen der Zwergen Krieger und die Elfen Priesterin von ihren Angriffen auf das Monster ab und nahmen sich unseres neuen Gegners an. So konnte der Rest der nun sichtlich angeschlagen Monstrosität endlich den gar ausmachen. Die beiden Druiden schafften es vereint ihr den Kopf von ihren Schultern zu trennen. Somit war dann nur noch dieser Gift Mischer der uns augenscheinlich aufzuhalten versuchte, mehr oder weniger. Zwei Äxte in seiner Brust zeigten mir, dass auch er nun keine Gefahr mehr für uns war. Der Zwerg zog sie gerade wieder aus dem in zwei gespaltenen Brustkorb des Vrykul.

Da lag sie eine Klinge wie keine andere. Einzigartig in ihrer Beschaffenheit, von einer Macht die selbst dem Lich König Angst einjagen musste. Ashbringer lag genau vor uns auf dem Altar. Ich konnte mir nur ausmalen was die Vrykul wohl alles versucht hatten um sie zu vernichten oder ihr ihre Macht zu rauben. Die Waffe musste so schnell wie möglich zurück zu ihrem rechtmäßigen Träger. Der Rückweg würde nun einfacher werden, da wir nun zu siebt waren und die Tunnel Untoten frei sein sollten. Doch jetzt durfte ich mir in aller Seelen ruhe die verbalen Attacken meiner mit Wölfe anhören. Vor allem die Priesterin ließ keine Verwünschung gegen mich offen, sie wollte wohl gerade als sie teleportiert wurde in ein heißes Bad steigen. Was ihre Nacktheit erklärte. Noch heute Träume ich manchmal von diesen wohlgeformten Rundungen ihres Körpers. Alle verstanden warum ich sie teleportiert hatte, wollten aber alle, dass ich diese Gerätschaften entfernte oder eine Möglichkeit fand sie vorher zu kontaktieren. Mit Verlaub kann ich behaupten, dass wir Gnome wirklich alles erfinden konnten, auch eine Technologie die es uns erlaubte auf magische Weise mit weit entfernten Personen zu kommunizieren. Zwar brauchte man dafür Magie, aber ich habe bis heute niemals die Macht die einem Ruhesteins inne wohnt infrage gestellt. Also fange ich da gar nicht erst an die magische instant Post infrage zu stellen. Immerhin konnte ich so Kontakt mit den Wölfen, die im Einsatz waren, halten und noch einige Transponder verteilen, diesmal mit einer Erklärung was er denn tat. Bis auf ein paar Hexenmeister und einem Magier der mir vorwarf ich würde ihm sein Geschäft zerstören waren die Reaktionen positiv.

Tirion war sichtlich erleichtert, als er sich uns im Lager der Allianz zu erkennen gab. Nun konnte der eigentliche Vormarsch auf die eisigen Weiten von Eiskrone beginnen. Es gab sogar Hoffnung das wir gewinnen konnten, die Gerüchte besagten das Dalaran mit Hilfe von jeder Menge Magie nach Northrend verbracht wurde. Aber erstmal galt es hier im Fjord unsere Stellungen auszubauen und dann nach Grizzly Hills vorzustoßen. Die Berichte sagten, dass es dort zu Kämpfen zwischen den Irdenen, Trollen und einer Gruppe von Werwölfen gekommen ist. Wir sollen diesen Konflikt beenden. Die Berichte vom anderen Ende Northrend und aus der Drachenöde ließen mir das Blut in den Adern gefrieren. Anscheinend schien der Blaue Drachenschwarm damit begonnen zu haben, Stellungen der Horde und Allianz hier in Northrend anzugreifen. Malygos wollte Azeroth seiner Magie berauben. Er war nun endgültig wahnsinnig geworden. Viel war also noch zu erledigen bevor ich mich wieder nach Tanaris auf machen konnte, falls ich diesen Irrsinn hier in Northrend überlebe. In der Drachenöde hockt die Nekropole von Kel’thuzad, Das Land um Eiskrone ist wie eine riesige Festung voll mit Untoten aller Couleur. Und dem nicht genug, kommt es auch an allen Fronten auch immer wieder zu Konflikten zwischen Horde und Allianz.

„Schöne Aussichten sind das.“ Der Zwerg beäugte mich misstrauisch. „Ej! Viel Ehre und Bier, Jung!“ In Begleitung durch diese Verfluchten Lande zu reisen war wahrlich angenehmer als wenn ich es Alleine versuchen würde. Zumal man einen Zwergen Krieger immer gebrauchen kann. Ich konnte sogar die Priesterin aus der Gilde überzeugen bei uns beiden zu bleiben. Sie stellte sich dem Zwerg als Damasia vor und er sich uns als Jondol. Ich hatte die ganze Zeit nie nach seinem Namen gefragt. Es war ursprünglich nur ein Zweckmäßige Übereinkunft gewesen, er half mir bei meinem Auftrag gegen Bier und Bezahlung. Es war nicht nötig gewesen Namen zu nennen. „Wyveres“ mehr hatte ich zu dieser sich bekannt machen runde nicht zu sagen. Namen waren in diesem Krieg ohnehin ohne Bedeutung. Nur die großen Namen wie Bolvar, Brann, Muradin zählten, wir die Fußsoldaten der Allianz hingegen hatten glück wenn wir in den großen Geschichtsbüchern auch nur erwähnt wurden.