Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Einsamkeit

Und wenn der Computer erstmal in fahrt ist, dann kann dich auch sonst nichts mehr erschüttern. Selbst dann nicht wenn Sie dir in ihrer holden Weiblichkeit mitteilt, dass das Schiff gerade am Überhitzen ist.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 27.11.3304

Warning:
Temperature critical, taking heat damage


Immer und immer wieder. Aber das bringt es nun mal mit sich wenn man an Sternen auftankt, man wird unweigerlich gegrillt, Stück für Stück.

Aber das Meckern bringt mir nichts, ich Akzeptiere das der Computer immer weiter machen wird. Also weiter um den Stern fliegen, weiter Tanken, Scannen und Erkunden.

Und was soll ich sagen, nach all den Eisplaneten und Gasriesen endlich mal ein paar interessante Planeten, Wasserwelten und ein schöner heißer Gesteinsplanet, der nur wenige Lichtsekunden vor seinem Stern rum eiert, in der Dunkelheit sieht das feurige Spiel auf seiner Oberfläche fast Hypnotisch aus. 

https://inara.cz/gallery/0/55246/
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So scanne ich mich durch ein paar Systeme, hier eine Eiswelt, da ein Gasriese mit 10 Monden, mittlerweile sind es nur noch 64 Sprünge. Und ich merke die Müdigkeit, die langsam aber sicher in mir hoch kriecht. Im aktuelle System gibt es nur den Stern, also wird es Zeit für Kaffee und etwas Entspannung.

Die Milchstraße vor mir stell ich die Maschinen ab und lass das Schiff etwas treiben. Ich brauch eine Pause. Und ausnahmsweise gibt der Computer mal ruhe. Also mach ich GalNet auf laut und höre mir die neusten Nachrichten an. 

Während ich dieser schönen weiblichen blechernen Stimme zuhöre, werden mir die Augen schwerer und schwerer. 

Ich schwebe Sanft durch die Corbalin, die Systeme sind ruhig, nichts rückt und rührt sich, alles ist so wie es sein sollte. Meine Kabine sauber, der Frachtraum aufgeräumt und voller wertvoller Waren. Die Stase Kapseln blinken im Einklang vor sich hin. Nichts ungewöhnliches alles ist Friedlich. Alles ist ruhig. Und so schwebe ich weiter vor mich hin, und denke eventuell daran doch mal wieder zur Hutton Orbital zu fliegen um neue Kaffee Becher zu bekommen. 

leise grinse ich, bei dem Gedanken daran das einige Piloten sich immer wieder einen Scherz daraus machen, Neulingen zu erzählen, man würde dort umsonst eine Anaconda bekommen. Ich stell mir das so schön vor, 0,22 Lichtjahre vom Hauptstern entfernt, bei meiner ersten Tour brauchte ich 2 Stunden bei vollem Schub, am Ende kam ich auf fast 2900c. Bevor der Computer anfing abzubremsen. Es wäre einfach Fatal würde man einfach weiter so schnell fliegen  nur um dann einen Not Stop durchzuführen. Man findet immer wieder die Überreste dieser Irren die das versuchen, es ist schon bei 80c lebensgefährlich aber alles über 200c zerreist einem einfach das Schiff. 

Komisch, ich erinnere mich gar nicht daran, wie ich aufgestanden bin, und ob ich überhaupt die Maschinen aus gemacht habe. Wie lange bin ich schon im Schiff unterwegs? Und wo war jetzt nochmal der Weg zurück ins Cockpit, warum kann ich auf einmal die Schrift an den Wänden nicht mehr lesen. Panik stieg in mir auf, irgend etwas war nicht richtig, aber ich konnte nicht begreifen was. War irgendwas in den Kaffee geraten, hatte ich aus versehen irgendein Gas eingeatmet. Meine Gedanken wurden zu einem zähen Brei, nichts ergab auch nur irgendeinen Sinn. Die Korridore nicht, die Wände und Räume drehten sich in einander, Flog ich etwa in ein Schwarzes Loch? Man hörte ja so komische Geschichten, hatte ich einfach vergessen die Maschinen abzudrehen und bin in eine Raum Anomalie geraten? Was auch immer es war, nicht mal die Stimme des Computers war verständlich für mich. Und dann kam das rote Leuchten, Warnlampen gingen an, der Computer wiederholte immer und immer wieder die gleichen Worte.

nooning ruffle utu
nooning ruffle utu
nooning ruffle utu
nooning ruffle utu
nooning ruffle utu
nooning ruffle utu


Ein Computer ohne Sinn

Was völliges unverständliches Kauderwelsch für mich war. Aber es klang wichtig, und Sie wiederholte es ständig. Die Geräusch im Schiff wurden immer und immer lauter. Bis ich es kaum noch aushielt.

Dann eine Biegung hier, eine Drehung da, und da war es, das Cockpit, und dann ergaben auch die Worte, schlagartig einen Sinn. Running out of Fuel, war auf der Anzeige für die Treibstofflager zu lesen. Die Worte die der Computer sagte wurden schlagartig verständlich. Aber da war es schon zu Spät, zu spät für alles was ich hätte tun können, in dem Moment wo ich meinen Sitz erreichte wurde aus dem Satz: „Running out of Fuel“, „No Fuel Left!“ 

Ich wahr verloren. Schoß mit 1200c durch das nichts und hatte keinen Treibstoff mehr. Kein Treibstoff gleich keine Energie. keine Energie gleich keine Aufrechterhaltung des Supercruise. Ich erinnerte mich an meine Worte, „Wenn man bei so hoher Geschwindigkeit einen Not Stop hinlegt, Pulverisiert es einem augenblicklich das Schiff.“

Und genau das würde mir in wenigen Microsekunden Passieren, ich konnte nur noch zusehen, die Elektronik starb, die Stimme des Computers erklang nun viel dumpfer und es wurde, still. Mit dem letzten funken, brach auch die Kontrolle über die Düsen. Peng und es geschah fast augenblicklich, das Schiff schrie und wurde von den Scherkräften wie Lametta zerfetzt, ich sah noch die Explosionen, konnte noch sehen wie ich umher geschleudert wurde. 

Ich konnte sehen, wie ich umher geschleudert wurde. Ich sah mich selbst, so als würde ich einen Film sehen. Meine Gedanken rasten, ein Traum? Kann das sein? Ich versuchte alles, aber nichts passierte. Dann wie als würde ich einen Schlag abbekommen, zog sich die Zeit erst ewig hin ich sah wie ich in mich Selbst zurückkehrte. Und dann kam der Schlag. Ich schreckte in meinem Pilotensitz hoch. 

Der Computer las noch immer aus den GalNet Nachrichten vor. So als wäre nie etwas passiert. Was auch den Tatsachen entspricht, ich brauchte dringendst einen Kaffee und etwas vernünftiges zu Essen. Ich stellte die Nachrichten aus und wechselte auf einen der Sender die Musik spielten. Meine eigene hatte ich mittlerweile Hundertfach gehört.

Ich erinnerte mich, ganz zu Anfang, hatte ich das vergnügen, dass ich in eine solche Situation geraten war. Damals in meiner guten alten Sidewinder, keine Tankvorrichtung und nach einem Raider Angriff, trieb ich mit immer weniger werdenden Kraftstoff durch die Leere, bis ich schließlich aufgab und das Schiff Sprengte und kurz darauf dann in einem Klon aufwachte. Hatte mein Unterbewusstsein mir einen Streich gespielt? Sollte ich etwa zu unvorsichtig geworden sein. Was auch immer es war. Das Schiff schien mir nun noch leerer als es schon war. Ich hätte echt einen Co Piloten mitnehmen sollen. Vielleicht was Weibliches, Gesellschaft halt.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Der Weg zurück

Und dann hörst du wie Metal bricht und Warnlampen angehen und denkst nur so bei dir, etwas weniger Schub hätte es auch getan. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 23.11.3304

Was habe ich mir nur dabei gedacht, der Frachtraum ist doch ej voll, und was hätte es mir bringen sollen. Aber Neugier ist manchmal ein echt schlimmer Berater. Also muss ich wohl in den sauern Apfel beißen und irgendwo, wo ich nicht von Guardian Wächter beschossen werde, landen und erneut Reparaturen durchführen.

Warum, ja, wenn mindestens sechs Guardian Wächter, Tennis mit dir und deinem SRV spielen, bei geringer Schwerkraft, und man verzweifelt versucht zurück zu seinem Schiff zu kommen um der „Rakete im Anflug“ Meldung zu entkommen. Da kann man schon mal beim Starten etwas die Nerven verlieren. 

Das Geräusch werde ich nicht vergessen, das Gefühl wie der untere Teil des Schiffes erst den Boden und dann diesen verfluchten Guardian Wächter, platt gewalzt hat, dieses metallische klirren und das aufheulen der Triebwerke. Es ist einfach eine bescheuerte Idee, 5 Meter über dem Boden, vollem Schub zu geben, um dem Guardian vor einem den Gar auszumachen.  Es ist garantiert Effektiv, der Guardian Wächter ist garantiert schrott, das man dabei aber auch dem Mondboden Rammt, und dann wie ein Flummi bei fast keiner Schwerkraft ins schleudern gerät, daran hätte ich wohl denken sollen, bevor ich vollem Schub gab. Auch eventuell hätte ich die Lande Beine einfahren sollen. 

Das die Anzeige nur noch 58% Hüllen Integrität anzeigt, sorgt mich am meisten. Aber ich hoffe das ich die Schäden Repariert bekomme. Jedenfalls werde ich auf dem restlichen Rückweg keine Landungen, ohne Schwierigkeiten zu bekommen, mehr durchführen können. 

Mir macht am meisten Sorgen, dass das Landesystem so viel abbekommen hat. Es wäre echt fatal, in Cubeo anzukommen, und dann auf dem Lande Pad in Medupe City nicht landen zu können. 

Und über die ganzen anderen System will ich gar nicht erst Nachdenken. Ist ja nicht so als würden Platinen und andere Ersatzteile einfach so irgendwo rum liegen. Na ja eigentlich schon, aber es ist verdammt gefährlich, und ich hasse Weltraum Spaziergänge. Aber mir wird nichts anderes Übrig bleiben. Ich weise den Computer an, nach Schiffswracks ausschau zu halten. Es ist scheiße Gefährlich, aber es ist ebenso scheiße Gefährlich mit einem so gut wie defekten Schiff bei halber Lichtgeschwindigkeit um eine Stern zu brettern und dabei Aufzutanken.

Nach wenigen Minuten meldet sich der Computer wieder: „Scan abgeschlossen, im aktuellem System befinden sich keine der angeforderten Materialien.“ Super also ein weiterer Sprung. 

Wieder das selbe Spiel nur diesmal habe ich echt Angst, Scannen, mehrere Planeten, ein Stern an dem ich Tanken kann, Scannen nach Wracks, Nichts, also Springen. Dies geht noch ein paar Systeme so bis der Computer endlich die erlösenden Worte von sich gibt. „Abgebaute Emissionen entdeckt!“

Erlösung

Was auch immer dem Programmierer da damals eingefallen ist, aber es handelt sich dabei um eine für mich wichtige Meldung. Der Computer könnte auch sagen: „Commander, geplatztes Schiff gefunden!“ weil um nichts anderes Handelt es sich bei dieser Meldung, mindestens ein zerstörtes Schiff, und Fracht. Meine einzige Hoffnung an Ersatzteile zu kommen. Entweder dort ist ein Notsignal, oder ich finde in dem Schrott genug Elektronik und Materialien um Reparaturen durchzuführen.

So oder so, ohne Reparaturen, Werde ich auch als eine „Abgebaute Emission“ auf dem Radar von irgendwem anders enden. Und sitze dann in einer Stase Kapsel und muss darauf hoffen das man mich irgendwann mal vielleicht aufsammelt.

Ich springe aus dem Supercruise und scanne das vor mir auftauchende Wrack, eine Anaconda, oder besser das was von ihr übrig ist. Neben dem Datenspeicher der eine Menge Erkundungsdaten enthält, kann ich mein Glück kaum fassen, das meiste was ich an Elektronik benötige scheint noch vorhanden zu sein. Also parke ich das Schiff neben dem größten Wrack Teil, benutze den Fracht Greifer zum Andocken und mache mich bereit um dem All ohne mein Schiff zu begegnen.

Ich hasse es hier draußen, schwerelos ohne Horizont Linie, mit Sauerstoff für 3 Stunden, hantiere ich an allen möglichen Sachen rum, schweiße und breche teile auseinander, Die Frachtluke schluckt alles.

Und wo ich schon dabei bin, schließe ich gleich noch die gröbsten Risse in der Hülle, die Teilen der Anaconda sind dabei natürlich Quelle für die Flicken. Die Lande Beine sehen extrem mitgenommen aus. mal davon abgesehen das eins ganz Fehlt. Also mach ich mich auf die Suche, ein neues Lande Bein, die Anaconda müsste mehrere davon haben. Und was soll ich sagen, ich fand ein Paar und tauschte gleich alle Beine aus. Sicher ist Sicher. 

Alles in allem habe ich fast 2 Tage an diesem Wrack gehangen. Die Anzeige für Integrität bleibt bei läppischen 58%, aber immerhin scheinen die Internen Systeme wieder alle zu gehen. Lande Beine sind wieder Funktionsfähig und auch der Treibstoff Sammler scheint wieder in Ordnung zu sein. 

Jetzt mach ich erstmal ein paar Tage nichts. 

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – 115 Sprünge Ungewissheit.

Mit voller Geschwindigkeit in einem SRV über eine Mond fahren bei geringer Schwerkraft, ist als wollte man einem wilden Stier zeigen wer hier die Hörner auf hat, meistens gewinnt der Stier. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 22.11.3304

Daten Muster und Guardian Tech, der Frachtraum ist fast Voll, und es lohnt sich auch nicht, noch weiter im SRV über diesen Mond zu fahren. Vielleicht komm ich in ein paar Monaten nochmal her, wenn ich mehr über diese Technologie weiß. 

So muss erstmal das, was ich erfahren habe, ausreichen. Ich Packe zusammen, verstaue die Guardian Tech und lass den Computer einen Kurs zurück nach Cubeo berechnen, nach ein paar Minuten kommt sie und haucht mit ihrer unvergleichlichen blechernen Stimme: „Route berechnet, Wirtschaftlichste Route 115 Sprünge, Schnellste derzeit mögliche Route, 81 Sprünge. Gegenwärtige Einschätzung, es wird Empfohlen die Wirtschaftliche Route zu nehmen.“ 115 Sprünge ich wähle die schnellere Route, mehr als 40 Sprünge unterschied, klar ich könnte mehr System Scannen, aber das Schiff ist so schon nicht mehr im besten Zustand. 88% Gesamt Integrität.

Es wäre ein pures Wunder wenn ich in Cubeo ankomme, ohne das ich nicht mindestens fünf oder sechs mal von Piraten abgefangen werden würde. Sie lauern am Rande der bewohnten Systeme. Meistens zu dritt oder viert. Und da die Waffen durch die Guardian Wächter ordentlich einen abbekommen haben, wäre ich wohl echt leichte Beute. Also so schnell wie möglich wieder gen Heimat. 

Natürlich werde ich auch weiterhin die Systeme genau abscannen, aber ein Risiko werde ich nicht mehr eingehen, 81 Sprünge sollten eigentlich kein Problem darstellen, wenn ich nur stupide Tanken und Springen würde, währe ich in wenigen Stunden zuhause, was aufhält ist das genaue Erkunden. Es dauert nun mal selbst bei mehrfacher Lichtgeschwindigkeit, 300.000 Lichtsekunden entfernte Objekte zu erreichen, und dann dort alles zu Scannen, vor allem wenn man Müde ist, und am Ziel gleich wieder um 2.000 Lichtsekunden vorbei donnert. Bis man genug Geschwindigkeit raus genommen hat um eine volle Kehrtwende zu machen. Vergehen ein paar Minuten und man ist dann noch ein paar Hundert Lichtsekunden weiter weg. 

Ich würde am liebsten den Autopiloten anschalten, aber dafür müsste man erstmal einen haben. Also sitze ich hier Springe und Scanne mir meinen Weg zurück nach Cubeo.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Unentdeckte Welten

Da schaust du dann mit einem Grinsen im Gesicht, auf die Systemübersicht und weißt ganz genau, vor dir war noch niemand hier. Du bist der erste der seine Scanner auf diesen Himmelskörper richtet und mal genauer nachschaut.

Das Gefühl irgendwo mal der Erste zu sein, Unbeschreiblich.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 16.11.3304

Es sind zwar nur Eiswelten und Eine Sonne, aber ich bin der erste der sich die Mühe macht Sie genauer zu untersuchen. Schon alleine dafür hat sich der ganze Aufwand gelohnt, diese Informationen sind eine menge Credits wert. Auch wenn ich dafür Stunden in dem System verbracht habe. Vielleicht finde ich ja noch einen Erdähnlichen Planeten oder gar ein ganzes System das noch nie jemand angesprungen hat. 

Aber nach diesen Strapazen, nehme ich mir jetzt erstmal Zeit und parke das Schiff einfach in der Leere des Raums, was soll mir hier schon passieren. 

Während ich der „Kantine“ einen Besuch abstatte und es mir in meinem Quartier gemütlich mache, quatscht mich der Computer des Schiffes immer wieder voll mit irgendwelchen Systemmeldungen. So müde wie ich bin Ignoriere ich Sie einfach.

Ein lautes Pfeifen reißt mich nach mehreren Stunden aus meinem Schlaf, es dröhnt durchs ganze Schiff. Irgendwo war wieder ein Leck entstanden, Schlaftrunken torkelte ich aus meiner Kabine. Und schnappte augenblicklich nach Luft. Dekompression, es war fürchterlich die Sekunden bis sich Anzug und Helm verbunden und Luftdicht waren. Wieder Atmen zu können. Anscheint hatte der Computer den gesamten Sauerstoff im Schiff abgelassen, nur in meiner Kabine nicht. Warum er das tat wusste ich zu den Zeitpunkt noch nicht aber ich würde es schon herausfinden.

Seit Stunden nun steht das Schiff Luftleer im Raum, und ich mitten drin. Irgendwas hat die gesamte Elektronik durcheinander gebracht. Es ist elendig warm im Anzug, und egal was ich versuche, der Computer lässt sich nicht dazu bringen mir wieder Luft ins Schiff zu pumpen. 

Ein ganzen Tag, und dann war es der Steuerchip für die Luftfilter der aufgegeben hat, durchgeschmort schön knusprig. Das viele Auftanken scheint dem Schiff mehr zugesetzt zu haben als ich ursprünglich dachte, also erstmal eine Intensive Systemdiagnose, was einen weiteren Tag beanspruchen wird. Aber immerhin hab ich wieder Sauerstoff im Schiff und es wird auch schon wieder Wärmer. 

Die Werte sind erschreckend, Lebenserhaltung bei unter 80%, internen System keins bei mehr als 90% Integrität. Sehr schlecht. Ich muss also jederzeit damit rechnen das weitere Systeme ausfallen könnten. dabei sind es nur noch gut 20 Sprünge zum Ziel. Ich hätte echt Reparatur-Drohnen mitnehmen sollen. 

Also bleibt mir nichts weiter Übrig, ich überspringe die Detailscans und scanne nur noch Grob, es bringt zwar weniger Credits aber lieber komm ich auch wieder in Cubeo an als das ich unterwegs wegen versagender Systeme plötzlich mit dem unausweichlichem Tot durch „Schiff hat die Schnauze voll“ konfrontiert werde.

Zu meinem Glück sind die nächsten 12 Systeme die ich anspringe alles einfache einsame Sterne.

 Wenn ich wieder in Cubeo bin werde ich erstmal einen schönen langen Urlaub machen, vielleicht Fliege ich ins Cemiess System und dann nach Emerald um mal vielleicht ein Blick auf Aisling werfen zu können. Aber dafür müsste ich wohl scheiße Reich werden und irgendwas besonderes vollbringen.

Aber erstmal mein Derzeitiges Ziel erreichen. Noch 3, noch 2, noch 1 Sprung, So zähl ich die Minuten, bis der Tank wieder voll ist und ich weiter springen kann. 

Sprung, und da, Doppelstern System alles sehr nah beieinander, schön, kein langes suchen und rum fliegen. Die Sensoren tasten sich Stück für Stück durch das System, alles ist ruhig, keine anderen Schiffe in Reichweite, ich bin also alleine hier. 

Ich fliege den Mond an der mir von meinem Kontakt genannt wurde, und tatsächlich, Die Langstrecken Sensoren erfassen Strukturen. 

Ich fliege die ersten Koordinaten an, eine kleine Struktur, bewacht wie ich feststellen musste nachdem die Warnlampen und der Computer, fast panisch möchte ich meinen, mir den Anflug von Raketen meldete. 2 Guardian Wächter, ein Paar gezielte Laserschüsse und sie sind zerstört, Nur das Landen stellt sich als Schwieriger heraus als erwartet, der Computer findet einfach keine Fläche, und so muss ich Manuell landen. Mit aller mühe schaffe ich es dann nach 30 Minuten rumgefrickel den Computer doch davon zu überzeugen das die Stelle wo das Schiff gerade 1 Meter über dem Boden schwebt und wertvollen Treibstoff verbraucht, Landbar ist. 

Das ich 2 SRV mitgenommen habe ist echt von vorteil. Es sind alte Guardian Ruinen, also plündere ich was geht, Scanne hier und da, und bring alles zum Schiff.

Das hat sich doch gelohnt, alte Guardian Tech, irgendwer wird schon ordentlich dafür zahlen. aber wenn man das mal von Außen betrachtet, man fliegt Wochenlang durch das große schwarze nichts, von Stern zu Stern, grillt sich durch die Hitze beim ständigen auftanken an den Sternen fast das gesamte Schiff, und das alles um ein paar Stunden durch alte Guardian Ruinen zu fahren, auf einem Mond im Nirgendwo. Ich hoffe die Credits sind die ganze Sache wert, wenn nicht wird da wer, meiner Rache, nicht entkommen.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Abstecher

Und dann springst du direkt vor etwas, wo du gehofft hast es nie wieder zu sehen, siehst die ausströmende Materie, und alles was dir bleibt ist, vollen Rückwärts schub zu geben und zu hoffen.

Neutronensterne sind Monster. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 15.11.3304

Quelle: Reddit

Ich hab Heute nur ein paar Systeme geschafft und bin doch nur noch 30 Sprünge von meinem Ziel entfernt, ich werde wohl nicht den selben Weg zurück nehmen, sondern weiter schauen. 

Wenn man durch Zufall sich fast selbst aus dem All bläst, Neugier ist manchmal ein schlechter Wegbegleiter. Die Anzeige für benachbarte Systeme zeigte schon seit Stunden immer die selben Zahlenkolonnen, Synuefe von A bis Z. 4 Systeme hatte ich gerade Hinter mir, darunter ein 4 Stern System 85.000 Lichtsekunden auseinander. Das System hatte unzählige Planeten die alle Gescannt werden wollte. Es war eine Qual, beschleunigen, abbremsen, und in die Nacht starren ob eine der Lichtquellen sich mehr bewegt als die anderen. Mit Scannern die nur 1000 Lichtsekunden weit gehen. Ich hätte echt mehr Credits investieren sollen. Vielleicht hätte ich, vorher noch ein paar Frachtaufträge erledigt oder hätte den Galaktischen Markt nach besonders begehrten Rohstoffen absuchen sollen, um die Credits für die großen Scanner zu bekommen.

Aber jetzt sitze ich hier draußen im Unbekannten und muss damit Leben das der Scanner unzuverlässig arbeitet. Und so dreh ich immer wieder Runden um die Sterne, und beobachte die Bewegungen und Lichtreflexe. Wieder ein Himmelskörper der sich vor mir verstecken wollte. Wieder Rausche ich mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit fast dran vorbei, oder Kollidiere fast mit dem Immer größer werdenden Mond. 

Ich bin einfach Müde, und die Nahrungssysteme spinnen schon wieder, also bleibt mir nichts anderes Übrig, im Schatten des Mondes von irgendeiner Eiswelt, steige ich aus dem Supercruise, Aus Millionen Metern in der Sekunde, werden ein Paar Kilometer, und schließlich steht die Vulture die ich Corbalin getauft hatte, still im All. 

Neu wäre Sie mehr als 7 Millionen Credits wert. Dieser Haufen hier ist aber schon so oft Geflickt und Repariert worden, das ich wohl wenn ich Sie verkaufen würde nicht mal 100k dafür bekäme. Die Anzeigen Flackern und die Hülle zeigt 91% Integrität. Verdammt noch mal, also gab es irgendwo ein Leck. Bestimmt war da wieder ein Leck, und da ich keine Reparaturdrohnen dabei habe, heißt es selbst Hand anlegen. 

Wenn man Alleine ist, ist jeder Schritt ins All gleich einem Garantierten Todesurteil. Hier Draußen, in der Schwerelosigkeit wäre die Reparatur ein leichtes, aber das Risiko abzudriften oder gar von irgendwas Bombardiert zu werden, dass kleiner ist als meine Hand, ist mir einfach zu groß. Die Internen Sensoren melden Schäden, kleiner, größere und bedrohliche. Irgendwas hatte die Steuerung für Frischluft und Nahrung beschädigt. Noch Funktioniert die Umweltkontrolle, aber Nahrung, spuckte die Kantine nicht mehr aus. Also musste ich etwas unternehmen. 

Der Mond, 30 Minuten, bei geringer Geschwindigkeit, bloß kein Risiko eingehen. Nicht das mir hier plötzlich das Schiff in zwei bricht. Die Landung ist etwas holprig, aber nun kann ich in ruhe den Schaden von außen betrachten, ohne dabei Angst haben zu müssen. Also erstmal den SRV klar machen und dann die Schäden begutachten. 

Mehrere Micro Löcher, ein Teil der Panzerung und einige Leitungen sind Beschädigt. Nichts was man nicht hin bekommt. Die geringe Schwerkraft des Mondes hilft ungemein. Und so Sitz ich mehrere Stunden und schweiße, löte und Tausche beschädigte Hardware aus. Die Diagnosen sehen gut aus. 

Die Nahrungssynthese läuft wieder, leider Spuckt das Teil nur noch Standard Rationen- und Ergänzungsriegel aus. Wie ich dieses Zeug hasse, aber immerhin werde ich nicht Verhungern. Die Anzeige für die Hüllen Integrität bleibt leider bei 91% und hier draußen an die richtigen Materialien zu kommen kann ich mir wohl abschminken. Zumal ich nicht mal einen Erzaufbereiter dabei habe um die Legierungen selbst zu erzeugen die ich benötigen würde. Muss ich wohl mit leben. 

Der Systemcheck dauert länger als erwartet, aber es scheint als wenn soweit alle Reparaturen Erfolgreich waren. So zuversichtlich überprüfe ich die Systemkarte und schaue welche Systeme in der Nähe sind. Unter all den Synuefe Systemen fällt mir etwas ungewöhnliches auf. Ein System das anders heißt. Es liegt nicht auf der Route, aber wenn der Computer schon sagt das es außerhalb des Schemas liegt, ist es meistens einen Blick wert. 

Also beende ich die Scans und setze Kurs auf M Puppis, ich hätte es lassen sollen. Ein Weißer Riese, was an sich nicht weiter schlimm ist, aber wenn man aus dem Hyperspace kommt ist das letzte was man sehen will, wie ein Neutronenstern vor einem Auftaucht und man genau drauf zu hält. All die Alarme und die Töne, das bedrohliche Monstrum vor einem, und die Panik die Einsetzt weil man mit Mehrfacher Lichtgeschwindigkeit genau drauf zu hält. 

Voller Stop, ist das erste was man macht wenn man in ein Unbekanntes System springt, 2 Sonnen, 3 Sonnen Systeme, Sonnen die so dicht beieinander sind das man schon gegrillt wird noch bevor man realisiert hat wo man gelandet ist. Aber Neutronen Sterne sind unberechenbar. Und dieser hier hängt ausgerechnet direkt vor dem Weißen, nur wenige Lichtsekunden vor ihm. Es macht mir jedesmal aufs neue Angst. Mit Zitternden Händen, und der Gewissheit dem Tod gerade so von der Schippe gesprungen zu sein. Scanne ich die Umgebung. Pling, 3 Körper, die Systemübersicht meldet, 1 Weißer Riese und 2 Neutronensterne, 2 Als wenn einer Nicht genug ist, Entfernung des Zweiten, wenige hundert Lichtsekunden hinter mir. Hinter Mir! als wenn der vor mir nicht schon genug ist muss da auch noch einer Hinter mir sein. Da bekommt man dann erst recht Panik. 

Also was sich das Universum bei diesen Sternen gedacht haben muss, ist mir unbegreiflich, aber sie sind auch nützlich, wenn man weiß welche Manöver man durchführen muss. FDS Supercharge, mit der Energie die sie Auspusten, könnte ich mir 5 oder gar 6 Sprünge sparen, mehr gibt die Vulture nicht her, alles andere wäre für die Systeme auch viel zu gefährlich, zu lange im Jetstream und die schon beschädigte Hülle platzt. Falscher Winkel und beim Eintritt zerreist es mir das Schiff. Zu nah am Stern und die Gravitation macht Brei aus mir noch bevor es das Schiff zerreißt. Ein Leck in der Hülle und die Strahlung grillt mich. Plus die Hunderte anderen Faktoren die schief laufen können.

Trotzdem, wer weiß wann ich wieder die Gelegenheit bekomme, ich kann schneller am Ziel sein. Ich könnte aber auch einfach Schneller in einem Klon irgendwo am Rande der Bewohnten Welten, ohne Credits, ohne mein Schiff, aufwachen. 

Das Risiko gehe ich ein, der Neutronen Stern am Weißen ist zu gefährlich, zu unruhig. Auch wegen der Hitze, also Scanne ich sie nur, und Fliege zum anderen. Hoffend das er sich nicht mehrfach um die Eigene Achse dreht, und dabei den Stream in alle Richtungen schleudert.

Ich sehe den Stream, sehe und höre den Neutronenstern, das Rauschen und Quietschen, höre wie die Partikel gegen die Hülle prallen, Wie Schotts bedrohlich knarren, Ich tauche in den Stream ein, und die Kräfte beginnen das Schiff umher zu wirbeln, Peng, FDS Supercharged meldet der Computer, mit seiner recht weiblich, blechernen Stimme. Jetzt muss ich diesem Monster nur noch entkommen.

Ich wähle die Route, +20 Lichtjahre, zwar nicht soviel wie ich erhofft hatte, +50 oder +80 währen mir lieber, aber mehr scheint dieser Antrieb wohl nicht mehr leisten zu können. Ich wähle das System und versuche das Schiff auszurichten und dem Stream zu entkommen, der Antrieb läuft auf voller Leistung, nun Spring schon! Dann die erlösenden Worte, Koordinaten Locked, Hyperdrive Charging.

Angekommen, es ist glatt gelaufen, nur die Lackierung kann ich wohl vergessen.  Also erstmal Aktualisiere ich die Karte, 30 Sprünge noch. 30 und ich bin da. Das ganze Risiko, für lausige 4 Sprünge. Wenn ich Zurück bin muss ich unbedingt ein besseres Schiff bekommen, Im GalNet hatten sie vor einiger Zeit was von besonderen Ingenieuren gefaselt, ich male mir lieber nicht aus wie viele Credits ich wohl benötigen werde. Was wohl bedeuten wird, Wieder Aufträge annehmen, wieder Fracht fliegen, wieder Kämpfen. Das elendige alte Spiel um Macht.

Ich bin müde, das System kann warten, auch wenn der Scanner schon anschlägt, so habe ich für heute einfach die Nase voll, Im Schatten des Nahen Asteroidenfeldes, Bringe ich Corbalin zum stehen, schalte die Sensoren auf Passiv, Drehe so das die Sonne des Systems nicht ins Schiff scheint, und gehe zu Bett. 1 Woche ohne richtigen Schlaf das ist einfach zuviel für meinen Geist.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Der halbe Weg

Wenn dich jemand im Unbekannten abfängt, weil er deine Fracht will, dann steigt dein Adrenalin ins unermessliche.


CMDR. Wyveres. Sternzeit: 14.11.3304

https://www.flickr.com/photos/stefans02/31995703424
Flickr: https://www.flickr.com/photos/stefans02/31995703424

Die hälfte der Strecke ist geschafft, nur noch 40 Sprünge und dann bin ich an meinem Ziel. Was mich da wohl erwarten wird, weiß ich noch nicht. Aber der Weg bis hierher war recht Interessant. 

Hätte nicht erwartet das es hier draußen wirklich Piloten gibt die einem auflauern. Und einen ausrauben wollen, nur weil man ein paar Datenpakete dabei hat. Aber in einigen Sternsystemen warteten sie, müssen wohl meiner Frame Shift Drive Wake Spur gefolgt sein, da mir einige der Namen von früher bekannt waren. Eine echt miese Bande von Piraten. 

Da ich kaum Credits hatte, als ich mein in die Jahre gekommenes Schiff umrüsten lies, waren schwere Waffen oder gar Schilde nicht drin. Ich hatte alles für die Scanner und Reichweite ausgegeben. Und für den Notfall zwei Impuls Laser, aber das war es auch schon. Wenn ich von ihnen aus dem Supercruise gezogen worden wäre, hätte ich das nicht überlebt. Mal vom schaden am Schiff abgesehen.

So ist das halt wenn man eine Route fliegt auf der schon andere waren. Die Galaxie Infos waren relativ neu, und so konnte ich einige Systeme auslassen, Ein Einfacher Scan reichte mir, Hin und wieder flog ich dann doch noch ein System komplett ab, Vollständige Scans dauern, und man hat zwischen den ganzen Planeten hin und wieder Zeit über das was noch kommt, nachzudenken. 

Während GalNet mir die neusten Informationen vorlas, sprang ich in ein Interessantes mehr Stern System, 5 oder 6 Gas Riesen, unzählige Monde und kaum etwas erkundet, Jackpot würde man dazu sagen. Aber auch hier hin und wieder einige Piloten Beacons. Was solls, das System ist interessant, also wird es vollständig gescannt. 

Ich fand schnell heraus warum das System unvollständig gescannt war, 2 Notsignale im äußeren bereich, 2 Stase Kapseln und ein paar Navigationsdaten. Die Piloten waren wohl vor mir hier, lang kann es nicht gewesen sein. Aber wie auch die letzen, werde ich nicht dazu kommen Sie zu fragen. Denn Sie bleiben in Stase. 

40 Sprünge, was mich am meisten fasziniert, ist das ich in 2 Tagen fast 30 Systeme geschafft habe. Ich werde besser was die Navigation in den Systemen angeht. Nur das Ständige um den Stern fliegen hält auf, man verbringt soviel Zeit damit aufzutanken, aber lieber so als ein Notruf an die Fuel Rats. Die Tankvorrichtung war echt ihre Credits wert, auch wenn ich glaube das ich zuviel dafür ausgegeben habe. Die Credits die ich mit den Systemdaten bekommen sollten ausreichen, für ein neues größeres Schiff. Vielleicht so ein Luxus Liner, oder gleich eine Anaconda.  

Im GalNet schwafelt der Computer gerade über ein neues Schiff von Zorgon Peterson, die Mamba. 


Based on an unreleased racing prototype, the Mamba is one of the fastest ships in production. It can also deliver a lot of punishment, boasting one huge and two large hardpoints. This emphasis on firepower and speed means the ship can hit hard and fast, vanishing before the target has a chance to react. Comparisons to the Fer-de-Lance, also produced by Zorgon Peterson, will be inevitable, but the Mamba is in fact faster in a straight line, while being slightly less maneuverable.


Zorgon Peterson

Auch wird irgendwas von verbesserten Scannern geredet, aber davon habe ich hier draußen eher wenig, ich muss mit dem Vorlieb nehmen was ich mir leisten konnte, 1000 Lichtsekunden Reichweite, mehr war nicht drin. Und so muss ich größere Systeme mehrfach Scannen, es ist elendig aber nur so bekomme ich vollständige Daten, und nur so gibt es mehr Credits.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – ein neuer Weg

Wenn du feststellst das dein Tank fast Leer ist, die Entfernung zwischen zwei Sonnen gerade noch so akzeptable, und du hoffst das es sich nicht um einen braunen Zwerg handelt. Die Koordinaten eintippst, und der Sprungantrieb einsetzt. Diese Gefühl wenn man dann mit den letzten Reserven aus dem Hyper-raum kommt, und vor einem großen gelben Stern auftaucht.

Die Euphorie, wenn dann die Tankanzeige sich langsam füllt, und du nicht hier draußen, einsam und alleine vor einem erloschenen Stern in Stase darauf warten und bangen musst das dich wer retten kommt.

Das ist es der Grund warum ich mein Leben geändert habe und Explorer wurde!

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 12.11.3304

Wir schreiben den irgendeinen Tag im Jahre 3304, dies ist meine Geschichte im großen Machtspiel der Häuser. Oder besser gesagt, wie ich mir von diesem Gerangel um Territorium eine Auszeit genommen habe. 

Für viele Jahre war ich Pilot eines einfachen Frachters der zwischen Cuboe und den benachbarten Systemen einfache Aufgaben und Aufträge erledigte, Hier ein paar Tonnen von irgendwas, da ein paar Datenpakete, hin und wieder unterbrochen von einigen Gefechten.  

Alltag, wenn man es denn so nennen kann.

Ich hatte nach dem letzten Zusammenstoß mit einigen unangenehmen Zeitgenossen, die mir meine Fracht abnehmen wollten, 80 Tonnen frisch abgebautes Platin für irgendeine Corporation. Schon mit dem Gedanken gespielt mich in die Kolonien abzusetzen. Aber da mein Frachter den Zusammenstoß nicht überlebt hatte. Und ich wochenlang in Stase vor mich hin trieb, bevor mich wer gnädigerweise aufgesammelt und zurück nach Cubeo brachte. Waren meine angesparten Credits für ein neues Schiff drauf gegangen. Wieder Fracht ausliefern und sich den gefahren der Piraten auszusetzen, wiederstrebte mir. 

Ich wollte nicht mehr. Und so flog ich eine Weile recht Ziellos von System zu System. Und sinnierte über den Sinn des ganzen. Die Milchstraße ist groß und viele Teile waren noch unerforscht.

Von einigen anderen Piloten die da draußen schon gewesen waren, hörte man immer wieder Geschichten über die Thargoid und irgendwelche Ruinen und Artefakte. Man hört immer wieder von den ersten Kriegen mit ihnen 3125 und 3151. Man dachte sie wären verschwunden, aber 3303 tauchten sie unverhofft wieder auf. Auch wenn viele Regierungen ihre Existenz leugneten. 

Ich wollte diesen Gerüchten nachgehen, es mit eigenen Augen sehen. Und so entschied ich mich, Explorer zu werden. Mein Schiff war nicht das geeignetste für Langstrecken und ich würde wahrlich viele Wochen ohne Kontakt zur Heimat unterwegs sein. Aber Galnet funktionierte überall in der Milchstraße. Jedenfalls in eine Richtung. 

Von einem befreundeten Piloten erhielt ich meine ersten Koordinaten, er meinte es würde sich lohnen. 

Jetzt sitze ich hier und starre die Anzeigen an, Sprung für Sprung, hoffe ich das der nächste Stern auf der Route ein Stern ist an dem Ich auftanken kann, das er Planeten beherbergt auf denen Ich landen kann. Sauerstoff Reserven auffüllen, die nächsten Sprung Koordinaten eingeben und Springen. 

Eine Große Weiße, diesmal, die Scanner laufen und die Pings zeigen 12 weitere Himmelskörper, also anstelle von weiterfliegen, ein paar Runden um den Stern, Systemanalyse und dann Richtung Planeten. Die Anzeigen auf den Digitalen Displays springen, 300Ls, 1000Ls. Eine weiterer Stern in 1500Ls, ein Doppelstern System. Die Arbeit ist Routine geworden. Jeder Planet wird angeflogen, Detailscans der Oberfläche. Die Arbeit geht fast von alleine dauert aber meist ein paar Tage. Wenn das System viele Planeten und diese auch noch Monde haben. Gründlich sein, bringt mir viel Später jede menge Credits in Cuboe. Es sind die Ressourcen die Sie interessieren.

So habe ich bisher ein paar Dutzend Systeme identifiziert auf meinen Weg zu diesen ominösen Ruinen. Das Infofeld für die Routenplanung, blinkt. Noch 79 Sprünge. 

Im aktuellen System, empfangen die Sensoren, mehrere Notsignale. Vor mir waren also schon Piloten in diesem System. Ich steuere die Signalquelle an. Drop out aus dem Super Cruise und da sind sie. 4 Notsignale und ein Zerstörtes Schiff. Die Scanner blinken, und Warnlampen gehen an als mehrere kleine Trümmer mit der Schiffspanzerung kollidieren. Ich hatte schon früher die gelegenheit gehabt, Piloten und Fracht bergen zu dürfen, aber soweit draußen, ist das eher ungewöhnlich. Was solls, also gehe ich gekonnt ans Werk, Antrieb aus, alles auf Manövriertriebwerke umgestellt, und den Fracht Greifer in Stellung gebracht. 

4 Seelen, 1 Dutzend Datenspeicher später und einer vollständigen Liste aller Ressourcen im System, verlasse ich Selbiges.

Ich werde die 4 in Stase lassen, nichts ist Schlimmer als wenn man als ungebetener Gast, auf einem Schiff das nicht darauf ausgelegt ist, mehr als 1 Person zu versorgen, sein Dasein zu fristen. Leider befinden sich keine Außenposten auf meiner gewählten Route. Also kann ich für Sie nichts weiter tun. 

World of Warcraft – a stealth Quest – Malygos

„Als wenn ein Lich König der ganz Azeroth erobern will nicht schon genug ist.“ Wir hatten die letzten Wochen damit zugebracht uns von den Grizzly Hills bis zum K3 Außenposten durch zuschlagen. Die Storm Peaks waren gefährlich, überall waren Sturmriesen, riesige Würmer und Blaue Proto Drachen.

Ein Bote aus Dalaran hatte es bis zu uns geschafft, wir drei waren gerade im Auftrag der Irdenen unterwegs. Angeblich sollte es hier in den eisigen Schluchten und Bergen ein Clan von Frostzwergen geben. Wir fanden sie auch die Frosterben zusammen mit Muradin Bronzebart. Aber das soll nicht weiter Gegenstand meiner Erzählung sein, viel wichtiger war das was uns der Bote berichtete, die blauen hatten damit begonnen vermehrt gegen die Stellungen der Horde in ganz Northrend vorzugehen, es war nur eine frage der Zeit bis auch unsere Stellungen Ziel ihrer Angriffe werden würden.  Wir mussten handeln, man rief also die fähigsten Strategen der Allianz zusammen, leider gehörte ich seit dem Sonnenbrunnen genau zu eben jenen die gerufen wurden. Es war lästig bot aber auch gewisse  Vorteile und Annehmlichkeiten, außerdem öffnete mir meine Stellung innerhalb der Allianz so einige Türen. Das der Brief von Rohnin persönlich unterschrieben und versiegelt wurde, bedeutete das die Angelegenheit keinen Aufschub duldete. Ich erwähnte einst das man in unendlichen magischen Taschen so gut wie alles verstauen könnte.  Na ja man kann alles in ihnen verstauen sogar Flug fähige Geräte, hunderte Haustiere, Reittiere aller Art. Man musste nur beachten das man sie von Zeit zu Zeit aus ihrer Stase lässt, zu lange im Vortex von Magie schadet der Haut und kann sonstige üble Nebenwirkungen haben.

Da diese Art von Magie noch immer verboten war musste ich meine treuen Gefährtin Schattenschlag und ihre beiden Brüder Galgar und Stylg heimlich aus der Stase befreien.  Ich sollte die drei Proto Drachen hier in Northrend eigentlich nicht verstecken müssen aber es kommt hier immer wieder zu kämpfen zwischen den Drachenclans Vor allem die Blauen Proto Drachen hier in den Storm Peaks waren eine ständige Bedrohung. Rot, rosa und grün glänzten ihre Schuppen in der aufgehenden Sonne. Jondol fand die Idee auf Proto Drachen nach Dalaran zu Reisen, alles andere als verlockend,  auch war Damasia der Idee gegenüber ebenfalls nicht sehr aufgeschlossen,  währe es ein Greif aus Darnassus gewesen, wäre sie wohl begeistert gewesen, aber diese Kälte bedeutet wohl eher den frostigen Tot meiner armen Sammlung an exotischen Reit- und Flugtieren. Die Proto Drachen hingegen waren perfekt an das eisige Klima des Nordens gewöhnt. „Sie haben mich noch nie abgeworfen und werden auch euch beide nicht abwerfen! Ihr könnt mir vertrauen. “ immerhin hatte ich den drei Drachen einst das Leben gerettet. Und sie mir einige male das meine, so riesige Kiefer die mit messerscharfen Zahnreihen besetzt sind,  können selbst haushohe Oger ohne Probleme zerfleischen. Der Zwerg murrte zwar noch eine weile, stieg dann aber doch auf den grünen Stylg und die Elfe nahm auf Galgar platz, der um die Besonderheit seiner rosa Schuppen wusste und dies auch ausführliche zur schau stellte, er war halt etwas eigen was das anging. Das rot von Schattenschlag hatte hingegen eine deutliche Färbung von dunklem Blut angenommen. Sie waren alle drei recht aufgeregt.  Nicht ohne Grund, denn unweit von unserer Position, in den Storm Peaks, hatten die blauen ihre Nester.  Und sie waren hier oben die uneingeschränkten Herrscher der Lüfte und duldeten kaum bis gar nicht, dass sich  andere Geflügelte Wesen in ihrem Lebensraum aufhielten.

Es war also schon von Anfang an ein gefährliches Unterfangen.  Während ich Schattenschlag zuflüsterte was unser Ziel war und wo es sich befand. Beschnupperten ihre Brüder voller Neugier meine beiden Begleiter die sich anschickten die beiden zu bändigen, wer schon einmal versucht hat ein Wildpferd einzufangen kann sich wahrscheinlich vorstellen, welche Szene sich mir da bot. Erst ein bedrohliches knurren, ihrer Schwester, ließ die beiden ihren Übermut zügeln. Sehr zu Freude ihrer Reiter. Wir konnten also unseren beschwerlichen Weg nach Dalaran antreten.

Nach einer Stunde Flug durch die Storm Peaks konnte man schon die ersten Umrisse von Dalaran sehen, die Stürme erschwerten unser vorkommen etwas aber in einer weiteren Stunde sollten wir Dalaran erreicht haben. Die Drachen hatten einige Schwierigkeiten mit der Kälte, schienen sich aber sonst nicht zu beschweren. Es sollte ein ruhiger Flug werden da wir mittlerweile die grenze zum Kristallsangwald erreicht hatten. Einst hatte eine schrecklicher Kampf zwischen Schwarzen und Blauen Drachen den Wald in das Verwandelt was er heute ist, Kristall. Die Landschaft war wunderschön und ablenkend genug so das wir sie zu spät bemerkten, Sie vielen aus den Wolken genau über uns. Unsere Drachen reagierten wie ein eingespieltes Team, sie trieben ihre mächtigen Krallen in zwei der Angreifer und rissen sie fast gleichzeitig in zwei,  Blut quoll aus verstümmelten Überresten, die wie grotesk aussehende Abbilder von Drachen wirkten. was von ihnen übrig blieb viel wie fleischige Säcke gen Boden und zerschellten zu kleineren Brocken. Es waren blaue die uns Angriffen, die mit magischen Feuer nach uns gierten, die uns das Leben nehmen wollten. Fünf waren es gewesen.

Der Kampf dauerte an, der letzte der fünf war zäher als seine Geschwister, Stylg hatte einige schwere Wunden davon getragen, aus denen unablässig Blut strömte. würde der Kampf noch länger dauern könnte er im Flug verbluten. Schattenschlag und ich, wir beide hatten mehrfach magischen Angriffe abbekommen und in folge dessen einige schwere Verbrennungen davon getragen. Erst die schwere Axt des Zwerges beendete das Leben des letzten blauen Drachen. Sie steckte noch in seiner Brust als  er auf dem Boden aufschlug und sich seine Gedärme um ihn verteilten, trotz des Sturzes und seiner äußerst schweren Verletzungen, war noch nicht all sein Leben aus ihm gewichen. Ich landete mit Schattenschlag direkt neben ihm. Vielleicht konnten wir noch etwas von ihm erfahren, vielleicht eine Antwort darauf, warum die Blauen sich plötzlich gegen alle gewannt hatten. Viel Zeit blieb mir nicht, er war schon so gut wie tot. „Warum greift ihr uns an?“ Die Augen des Blauen starrten förmlich in mich hinein. Er versuchte noch sich soweit aufzurichten um mich mit seinem Kiefer zupacken, er war aber schon so schwach das er es nur schaffte seinen Kopf soweit zu drehen um mich mit beiden Augen fixieren zu können. „Ihr … missbraucht … die Magie … “ ein unangenehmes Röcheln entwich seiner Kehle und er erbrach einen schwall Blut. „Malygos … “ seine Stimme verstarb und sein Kopf sackte tot zu Boden.

„Es ist nicht richtig das die blauen Drachen, jetzt da wir die Magie am dringendsten brauchten, sich gegen die sterblichen Völker wenden.“ Der Kirin’Tor redete noch ein Weile, doch meine Gedanken waren nicht bei dem was er zu sagen hatte, statt dessen Trieb mich der Gedanke, dass Malygos Wahnsinn und seine Augenscheinliche Genesung und erneute Wandlung, mehr zu bedeuten hatten als für alle Offensichtlich war, um. Ich bemerkte ihn erst nicht aber die Blauen Haare gehörten eindeutig zu Kalecgos, ob außer ihm noch mehr Blaue anwesend waren die mit dem Handeln von Malygos nicht einverstanden waren, konnte ich nicht erkennen. Jedoch die meisten der im Saal anwesenden schienen ihn, in seiner Halb-Elfen Gestalt, nicht zu erkennen, für mich war es jedoch ein Wiedersehen das längst vergessene Ereignisse wieder an die Oberfläche meines Geistes spülte. Kurz blitzten die Szenen die sich am Sonnenbrunnen abgespielt hatten vor meinen Augen wieder auf. Neben ihm war auch Krasus anwesend, sowie einige weitere hochrangige Kirin’Tor, Vertreter der Allianz und Horde. Ein Bund gemischter Haufen der sich unablässig darüber stritt wie wir der Bedrohung durch Malygos begegnen sollten. Wir hörten einige Helden zu dem was in der Boreanischen Tundra vor sich ging, man hatte einige Informationen darüber zusammentragen können was Malygos genau vor hatte.

Wir drei saßen etwas abseits, der Zwerg war über das was ich den beiden unterbreitet hatte ganz und gar nicht erfreut. Meine Idee bedeutete für uns drei eine ziemliche Belastung. Dann sah ich meine Chance gekommen und Ergriff das Wort. Ich hatte mir alles perfekt zurecht gelegt. Mein Plan war machbar, riskant aber machbar. „Meine werten Anwesenden hört mich an! Einige der Anwesenden werden mich sicherlich wiedererkennen, einige werden jetzt sicherlich protestieren wollen, warum ein Gnom hier in diesem offensichtlichen Kriegsrat etwas zu sagen haben sollte, aber ich gebe zum Protokoll, ich habe den den finalen Angriff auf den Sonnenbrunnen geleitet, habe jahrelange Erfahrung im Pläne entwickeln.“ ich machte eine kurze Pause um meine Worte wirken zu lassen. Einige Hordler wollten gerade ansetzen mich zu verspottet, als der Tumult der ausbrauch als mehrere rote Drachen auf dem Balkon landeten, angeführt von Alexstrasza persönlich. Ich hatte in den Berichten schon vom Wyrmruh Packt gelesen. Und erinnerte mich nur zu gut an unsere kleine Aufgabe die Chromie uns dreien gestellt hatte, es war seltsam sich selbst zu beschützen, was bedeutete das wir drei irgendwann nochmal zum Schrein der bronzenen mussten. Aber das war jetzt nicht wichtig, wichtig war das was Alexstrasza uns zu sagen hatte.

Zu unserer Überraschung hatte sie nicht all zuviel zu sagen. „Die Drachen werden euch jede Unterstützung zukommen lassen die ihr benötigt, Malygos muss aufgehalten werden.“ dann nahm sie und ihre Begleiter neben Krasus Platz. Zu sehen wie sich Drachen in humanoide Wesen verwandeln hat etwas seltsames. Dann ergriff Krasus das Wort. „Jetzt da wir die Unterstützung der Drachen haben, können wir uns wieder den Worten von Wyveres zuwenden.“ damit richtete sich die Aufmerksamkeit wieder auf mich. Ich hatte damit gerechnet, dass man mich nun übergehen würde, aber so konnte mein Irrwitziger Plan sogar gelingen. „Wo war ich bevor ich unterbrochen wurde, ach ja, wir werden den Nexus selbst angreifen müssen! Nach dem was wir wissen entzieht Malygos ganz Azeroth die gesamte magische Energie. Was uns, gegenüber den gefahren, die Azeroth bedrohen, anfälliger macht, es gibt jetzt schon vermehrt Berichte darüber das einige Magisch errichtete Gefängnisse durchbrochen wurden. Ich denke da besonders an die brennende Legion. Durch die Hilfe der Drachen haben wir nun eine reale Chance in den Nexus einzudringen und so Malygos von seinem Vorhaben abzubringen. Auch wenn das bedeutet das wir eventuell Malygos selbst töten müssten.“ Die Worte zeigten Wirkung, ich konnte raunen und Getuschel hören. Auch blieb mir die Wirkung meiner Worte auf Alexstrasza nicht verborgen. „Zuerst müssten wir einen vorgeschobenen Außenposten auf der Insel Kaltarra errichten um uns so in eine bessere Lage zu bringen. So können wir den Nexus selbst besser beobachten, damit können wir dann besser eine Schwachstelle in der Verteidigung ausfindig machen. So das wir es leichter haben werden uns Zutritt zum Nexus selbst zu verschaffen. Dieser Bericht hier, zeigt mir das einige tapfere Helden de Horde es geschafft hatten Kel’Thuzad und seine Diener zu besiegen, dabei hatten sie es mit einem ehemaligen blauen Drachen zu tun dem Frostwyrm Sapphiron, nachdem sie in besiegt hatten fanden sie seinen Schlüssel zum Nexus. Dieser sollte es uns ermöglichen Malygos selbst zu stellen. Wir werden eine kleine Streitmacht für unser Vorhaben brauchen, für Details haben wir noch genug Zeit. Jetzt sollten wir erst einmal Anführer für die verschiedene Gruppen bestimmen die sich um die einzelnen Bereiche kümmern werden, Logistik, Waffen und so weiter, ich kann zwar Schlachtpläne entwerfen und zur Not auch Angriffe Anführen aber für alles andere fehlt mir das Gespür. Ich hoffe damit sind nun weitere Streitereien überflüssig und wir können uns den wichtigeren Themen zuwenden.“ Damit verließ ich die Mitte des Saales und überließ die anwesenden Personen ihren Gedanken.

Nach wenigen Minuten brach das allgemeine Schweigen im Saal, denn Krasus betrat nun die Mitte des Saals. „Sollten keine weiteren Vorschläge eingebracht werden, betrachte ich den Vorschlag von Wyveres als Allgemein angenommen.“ Niemand widersprach ihm, jedoch waren wohl offensichtlich nicht alle anwesenden mit seiner Entscheidung einverstanden. Dann setzte er erneut zum Sprechen an. „Ich schlage vor das Wyveres und seine Begleiter zusammen mit Vertretern des Wyrmruh Pakt und Kirin’Tor die spitze der Operation übernehmen werden.“ Es brandet ein kurzes Raunen auf, dass aber eben so schnell verstarb wie es aufkam. Was bedeutete das er mich gerade zum Anführer der gesamten Operation erklärt hatte, nicht das mir das nicht schmeicheln würde, aber es gab wahrlich besser geeignete Anführer als mich. Als wenn mir meine Rolle beim Sonnenbrunnen nicht schon gereicht hätte. Mir währe lieber gewesen er hätte seinen Freund Rohnin die Leitung und Planung übergeben, aber nein gebt die Leitung einem Gnom der gerade mal Kniehoch ist. Meine Lage war schlimm, ich brauchte Unterstützung, Unterstützung der ich Blind vertrauen konnte. Nicht das die Wölfe keine guten Kameraden waren, aber manchmal braucht man Freundschaft die auf mehr als nur auf der selben Seite zu stehen basiert. Also blieb mir nur eins, die Kanäle von Dalaran aufzusuchen, sobald ich Gelegenheit dazu bekommen würde.

Wir bezogen in einer der vielen Nebenkammern der Violetten Zitadelle unser Quartier, Jondol und Damasia bekamen ihre Quartiere direkt neben dem Sitzungssaal, Kraghans und mein Quartier waren etwas Abseits gelegen in einem der vielen Nebengänge, die Direkt um den Saal führten. Man hatte uns sozusagen an die Verhandlungstische gebunden. Niemand stellte fragen danach, warum Kraghan nicht von meiner Seite wich. Sie trauten sich nicht, einige wohl, weil sie vom Gleventräger Kraghan gehört hatten, andere wohl eher deswegen, dass sich ein Troll mit einem Arm etwas von einem Gnom befehlen ließ. Krag war mein Berater, sein Messerscharfer Verstand war bei dem was wir Planten einfach unabdingbar. Er hatte die Koordination der einzelnen Truppen übernommen. Während Jondol und Damasia zusammen mit mir und einem Magier der Kirin’Tor unser vorankommen überwachten. Am liebsten währe ich ja mit Hunderten tapferen Mannen direkt auf den Nexus gegangen, aber alleine die Magischen Barrieren würden uns augenblicklich vernichten, ohne das auch nur ein Drache selbst Magie anwenden müsste. Immerhin hatten wir den Vorposten errichten können. Was mich aber am meisten störte bei all dem, wahr die Distanz zwischen den Planern und Strategen und dem eigentlichem Schlachtfeld. Auch Jondol ging es so. Wir konnten einfach nicht weiter hier rum sitzen und auf Papiere, Karten und Berichte starren. Wir mussten an die Front, raus aus dieser magischen Festung, wir hatten hier eigentlich alles getan was wir konnten. Also tat ich das einzig vernünftige, wir verlagerten den gesamten Stab an die Front nach Kaltarra, so konnten wir wenigstens schneller auf Erfolge reagieren. Immerhin mussten wir gegen einen ganzen Drachenschwarm antreten.

Malygos Generäle, er konnte nicht alles alleine bewerkstelligen, dass anzapfen der Ley Linien kann nicht nur von ihm vollführt werden. Wir mussten sie ausschalten und so seine Verteidigung Entscheidend schwächen. Wir bildeten mehrer Gruppen. Schickten Unzählige Helden auf Missionen rund um den Nexus. Nach und nach gelang es uns seine wichtigsten Handlanger zu Identifizieren und auszuschalten. Am meisten bereiteten uns, die Handlanger im Oculus Probleme. allen voran Leywächter Eregos, der Persönlich die Aufgabe hatte die Ley Linien zu Überwachen. Erzmagier Lan’dalock persönlich hatte Mehrere Heldentruppen ausgesandt um seiner Habhaft zu werden. jedoch scheiterten bisher alle versuche das Oculus zu erobern, Dabei wurden mehrere Drachen von den Blauen gefangen genommen. Wir hatten schon Keristrasza an Malygos verloren, sie wurde im Nexus selbst von einer Gruppe Helden von ihrem Leiden erlöst, von ihr und einigen Schriften erfuhren wir, wie wir Malygos aus der Reserve locken konnten. Doch dazu mussten wir erst einmal seine Restlichen Generäle ausschalten. Durch viel zu viele Opfer erfuhren wir wie wir die Schilde um den Oculus selbst durchbrechen konnten. Da die Aufgabe selbst zu wichtig war um sie ungeübten Fußsoldaten zu überlassen und da man den Oculus ohne die Hilfe von Drachen nicht besteigen konnte, mussten wir einen Erfahrenen Trupp schicken, es waren einfach schon zuviel selbsternannte Helden, den Blauen zum Opfer gefallen, wir hatten sogar Berichte laut denen Belgaristrasz ein Roter, Eternos ein Bronzener und Verdisa eine Grüne Drachendame durch gescheiterte Angriffsversuche auf das Oculus, in Gefangenschaft geraten waren. Wir mussten sie zuerst befreien, leider wurden sie von einem Drachenbrut namens Drakos bewacht. Er war unser erstes Ziel, denn wir brauchten ihre Macht, ihre Magie.

„Ich selbst werde gehen, zusammen mit Jondol, Damasia, Kraghan und 3 eurer besten Kirin’Tor Magier!“ Raelorasz schluckte schwer. „Wenn ihr umkommt, gerät diese ganze Unternehmung in beträchtliche Bedrängnis.“ Böse funkelte ich ihn an. „Seit mehr als drei Wochen schicken wir nun Heldengruppe um Heldengruppe in den Nexus und erreichen doch nur das wir unsere Truppen, nach und nach Aufreiben. Ich kann und werde das nicht weiter Tatenlos mit ansehen.“ Damit lies ich ihn stehen, einen roten Drachen der seit Tagen nichts anderes tat als Helden in die kälte zu schicken um blaue Welpen zu erschlagen und sie ihm zu bringen. Das Morden musste Enden, der Nexuskrieg, wie dieser Feldzug mittlerweile genannt wurde, dauerte schon viel zu lange. Zwei Monate waren es jetzt, zwei Monate in denen wir viele tapfere Seelen verloren, zwei Monate in denen der Lich König nicht unsere volle Aufmerksamkeit genoss. Und dann waren da noch die Gerüchte aus den Storm Peaks, etwas Uraltes Böses sollte dort vor Äonen von den Titanen eingeschlossen worden sein. Wir konnten nicht länger einen mehr Fronten Krieg führen. Wir würden unweigerlich verlieren. Es musste jetzt beendet werden, ein für alle mal. Malygos leitete nun schon zu lange all die Magie, die Azeroth inne wohnte,  durch den Nexus. Während wir Sieben uns fertig machten für unseren Absprung über Drakos Plattform, erreichten mich mehrere Boten. Sollten wir Erfolg haben und der Verteidigungsschild der das Auge der Ewigkeit umgibt, sollte wirklich fallen so sollte der Hauptangriff auf Malygos, unvermittelt beginnen, es gab keine Pause. Und sollten wir unseren Ausflug in den Oculus überleben, würden wir vier dem Angriff beiwohnen.

„Die Gefangenen werden Gefangene bleiben, Malygos Worte sind das Gesetz!“ Er Empfing uns recht unsanft. Einer der drei Magier starb gleich zu beginn unseres Kampfes, jetzt verstand ich, warum es bisher niemand geschafft hatte. Der arme tat einen falschen Schritt und wurde förmlich und eigentlich auch Buchstäblich innerhalb eines Wimpern Schlages in der Luft zerrissen. Drakos hatten ihn zu sich teleportiert und ihn einfach wie einen reifen Kürbis in der Mitte geteilt. Wir mussten schnell sein, eine Schwachstelle finden und diese Angreifen. Standard vorgehen in einer Situation die alles andere als Standard war. Wir mussten seine Arroganz gegen ihn wenden, er hatte schon so viele Kämpfe gewonnen. Er hätte uns alle teleportieren können, tat es aber nicht, sondern demonstrierte uns seine macht an einer einzelnen Person. Dies war eindeutig Arroganz. „Er ist zu selbstsicher, Karg, du und ich, wir beide werden seinen Unterbauch angreifen, während Jondol ihn provoziert und ablenkt, die Gifte sollten so genügend Zeit haben, ihre Wirkung zu entfalten und ihn Lähmen oder zu mindestens soweit schwächen so das er nicht mehr in der Lage sein sollte Magie zu wirken. Damasia halte dich abseits und Konzentriere dich auf Jondol, er darf unter keinen Umständen fallen, fällt er, sterben wir alle.“ Dann wannte ich mich an die beiden Magier der Kirin’Tor. „brennt ihm die Schuppen vom Leib, deckt ihn mit Feuer ein, Blendet seine Sicht! Er darf nicht zu Atem kommen.“ Mit diesen Worten drehte ich mich in Richtung Drakos, die Magie der Schatten war für viele so etwas wie ein Taschenspieler Trick. Täuschung und Ablenkung waren die Offensichtlichsten Fähigkeiten. Aber nur die besten unter uns Assassinen konnten wirklich in die Schatten abtauchen. Früher nahm ich Blitz oder auch Blend pulver, aber durch kleine Magische Tricks konnten ich mittlerweile darauf verzichten. Es hatte Vorteile, viele Vorteile. Echte Magie zu verwenden um in die Schatten zu treten und so ohne Zeitverlust hinter, oder wie in diesem Fall unter dem Gegner, aus ihnen wieder hervor zu treten. Karg folgte meinem Angriff, während Jondol mit Schild und Axt die Aufmerksamkeit auf sich Lenkte. Es waren gerade einmal wenige Sekunden vergangen, als die ersten Wunden in Drakos geschlagen wurden. Drei Dolche, mit verschiedensten Sinne benebelnde Giften die ebenso Tödlich waren, fanden die feinen Lücken zwischen seinen Schuppen, in die Sie wie von unsichtbarer Hand gelenkt eindrangen. Drakos zuckte weg, wurde aber, gerade als er nach uns treten wollte, schon von mehreren Feuerbällen, am Kopf und am Bauch getroffen. Somit konnten wir ungehindert hinter ihn gelangen. „Karg, die Hinterläufe!“ Seine Deckung war offen, Feuer leckte von seinem Gesicht und nahm ihm so erstmal vollständig die Orientierung. vier präzise geführt Schnitte später, sackte der Schwere Drachkin Körper unbeholfen zu Boden, die Sehnen an allen vier Pfoten waren durchtrennt. Es sollte ihm nun schwerer Fallen einen von uns Verfolgen zu können, jedoch durften wir seine Magie nicht Unterschätzen. „Sammeln! Magier feuert weiter, Damasia bereite dich vor, eventuell brauchen wir gleich ein Schutzschild.“ In dem Moment krachte es um uns herum, so als würde irgendwer kleine unsichtbare Bomben zünden. Magische Angriffe unkoordiniert, völlig willkürlich in der Stärke und abfolge. „ICH WERDE EUCH MADEN ZERDRÜCKEN!“ Immer mehr und immer intensiver wurden die Explosionen. Aber sie waren auch immer noch völlig ohne Ziel. Die beiden Magier hatten es wirklich geschafft ihn zu blenden. Er hielt sich mit einer Klaue das Gesicht und hieb mit der zweiten in der Er nun eine Lanze hielt, ziellos vor sich hin. Der Schild hielt, und die Zeit schien auch für uns zu sein, seine Angriffe wurden Langsamer und seine Arme schienen zu ermüden, die Gifte zeigten ihre Wirkung, dann verebbten die Explosionen urplötzlich. Drakos röchelte nur noch, Karg hatte eine Chance gesehen und sie genutzt. Unterhalb seines Kiefers quoll nun unkontrolliert roter Lebenssaft aus einer Wunde die ebenso Tief wie breit war. Karg hatte ihm die Kehle aufgeschlitzt.

„Der rote Drachenschwarm wird alles tun, um zu helfen, diesen Konflikt mit Malygos zu beenden.“ Belgaristrasz bedankte sich überschwänglich für seine Befreihung, er und die beiden anderen Drachen boten uns als Dank, ihre Unterstützung an. Ein General war gefallen, laut Verdisa waren nur noch Varos Wolkenwanderer und der Kirin’Tor Verräter Magierlord Urom die zwischen uns und Eregos standen. Drei Kämpfe die uns noch von Malygos trennten. Und mir brannten jetzt schon die Beine, auch Damasia sah ausgelaugt und müde aus. Jondol hatte einige Wunden davon getragen. Deren Heilung fast ihre gesamte Kraft bedurfte. Somit mussten wir ruhen oder einen anderen Weg finden um sicher zu gehen das uns nicht all zu oft tödliche Wunden zugefügt wurden. Wir brauchten mehr heiliges Licht. Wir brauchten einen Paladin. Ich ging die Namen durch, ein Mensch oder doch den Zwerg, ich konnte nicht einfach auf Glück hoffen und würfeln. Die vor uns liegenden Kämpfe würden einen Menschen zuviel zumuten, zumal wir auf einen unausweichlichen Luftkampf zu steuerten. Ein Wildhammer Zwerg, das war es, ein Wildhammer Paladin. „Jondol kennst du einen Wildhammer Paladin?“ Der Zwerg beäugte mich ungläubig. „Ej! Mondel, prächtiger Zwerg, schwingt seinen Hammer wie kein …“ ich unterbrach ihn etwas unsanft. „Der Name genügt mir.“ er murrte etwas, Zwerge waren da wirklich eigen wenn es darum ging Geschichten über sich oder die Heldentaten anderer Zwerge zu erzählen. Aber wir hatten nun mal keine Zeit, unser hier sein wird bestimmt nicht unbemerkt geblieben sein. Und der Kampf mit Drakos auf jeden Fall nicht. „Mondel Sturmhammer ist sein Name. Was habt ihr vor Gnom?“ Ich grinste. „Ich werde Zaubern. Damasias Aufgabe uns am Leben zu halten ist zu wichtig als das Sie sie es weiter alleine bewerkstelligen kann.“ Mit diesen Worten griff ich in meine Ewige Tasche und umschloss die kleine Erfindung eines pfiffigen Gnom Hexenmeisters, natürlich sollte ich an dieser Stelle verschweigen das ich sie ihm entliehen habe, als er für ein paar Minuten durch ein Feuer an seiner Robe abgelenkt war. Ein tragbares Hexer Portal instabil zwar und wird wahrscheinlich nur einmal Funktionieren und dann höchstwahrscheinlich Explodieren. Aber solange der gewünschte Zauber erfolgreich sein sollte, kann ich damit Leben es zu verlieren. Ich werde dann einfach meinen Fetter um ein neues besseres Portal bitten müssen. „Tretet ein Schritt zurück, das hier könnte auch gewaltig in die Hose gehen.“

Ich Drückte auf den kleinen roten Knopf während ich in Gedanken immer wieder den namen Mondel Sturmhammer vor mich auf sagte. Es dauerte einen Augenblick aber dann summte die kleine Apparatur leise vor sich hin. Sie hatte ihn gefunden, in meinem Geist entstand das Bild eines Zwerges der gerade einen Greifen bestieg, er war zu meinem Glück in voller Kampfmontur, Er war in Dalaran am Landeplatz. Gut also war er vorbereitet für den Kampf. Ich Konzentrierte mich auf ihn und den Greif. Zu meinem Glück musste ich nicht meine eigene Magische Energie aufwenden für den Zauber. Und ich musste endlich einen Weg finden, wie ich die zu tele portierenden, Vorher vorwarnen konnte. Er Materialisierte genau vor mir, vielleicht drei oder vier Schritte entfernt. Sein Gesicht war Aschfahl und er fluchte wie ein tollwütiger Yeti. Verständlich, denn plötzliche Transition ohne darauf vorbereitet zu sein, kann schon mal den Gemütszustand durcheinander bringen. Nachdem Jondol ihm unsere Situation erklärt hatte, beruhigte er sich endlich. Ich konnte nicht verhindern das ich daran erinnert wurde, das ich so etwas ähnliches, schon einmal getan hatte. Aber ich konnte meine Gedanken nicht schweifen lassen, ich musste im hier und jetzt bleiben. Vor uns Lag noch die gesamte Verteidigung des Nexus, Drachen Magische Konstrukte und Abtrünnige Kirin’Tor Magier die sich Malygos unterworfen hatten. Drachen, Lufthoheit war entscheidend, Also flogen wir, auf roten, auf grünen und bronzenen zur nächsten Plattform und somit weiter zu auf den Verräter der Allianz und der Kirin’Tor, Urom. Er erzeugte die Hautbarriere die uns aufhielt. es sollte ein Kurzer Kampf werden.

„Was haben wir hier … Jene, die dem Spruchwirker trotzen? Jene ohne Verstand oder Weitblick. Wie kann ich es Euch begreiflich machen? Malygos rettet die Welt vor sich selbst! Pah! Ihr vergeudet meine Zeit.“ Urom stand uns nach einigen Kämpfen mit den Dienern Malygos nun endlich Persönlich gegenüber. Nach diesem Kampf brauchte ich wirklich Urlaub von dieser Kälte, aber so schnell würde das wohl nicht eintreten. Der Nexus hatte seine Magie verstärkt, und er griff uns außerdem ständig mit Frost und Kälte zaubern an. Mal um mal wurde der Boden eisig glatt und konnte nur mit Hilfe von magischem Feuer wieder gangbar gemacht werden. Aber Urom war alleine, wir hingegen hatten neben unseren eigenen Fähigkeiten und Zaubern, die Unterstützung von Drachen und so war es nur eine Frage von Minuten gewesen. Seine Schilde brachen, seine Stimme brach, die Flammen erfassten ihn augenblicklich und vernichteten den einstigen Magier der Kirin’Tor. Damit war unser Weg fast Frei, nur noch Eregos stand zwischen uns und Malygos selbst. bald währe all das hier vorbei. Ich wusste das die Bronzenen die Zeit beherrschen konnten. Aber das sie es Schafften ihn für Sekunden in einer Zeit starre zu halten, überraschte mich dann doch. Es gab uns die Möglichkeit seine Verteidigung zu brechen. Dann Explorierte einer der Feuerbälle genau am Gelenk seins linken Flügels, Er viel wie ein Stein, schnell und unaufhaltsam bohrte sich sein Mächtiger Körper in die von Eis und Schnee bedeckten Zacken des Nexus. Der Weg zu Malygos war Frei.

Vor uns lag das Portal zum Auge der Ewigkeit, durch die Hilfe einiger Blauen die mit dem was Malygos vor hatte nicht einverstanden waren, wussten wir was uns erwarten würde. eine Kreisrunde Plattform in mitten von nichts. Ein Sturz währe der Tot, währen wir erst durch das Portal könnten wir erst wieder in unsere Dimension, nachdem wir Malygos auf die eine oder andere Art besiegt hätten. Also gab es nur Sieg oder Tod. Sechzig Tapfere Helden hatten sich eingefunden um zu Kämpfen und zu Siegen. „Ich will euch keine Illusion machen, Hinter diesem Portal erwartet uns ein Mächtiges Wesen, der Bewahrer der Magie selbst, Malygos! Wir Wissen nur wenig von dem was Malygos kann. Jeder kennt den Plan, haltet euch an eure Gruppen. Schützt die Heiler. Greift gemeinsam bestimmte Punkt seines Körpers an. Deckt euch und euren Nebenmann.“ In den darauf Folgenden Minuten breitete sich eine bedrückende Stille aus. Azeroth wäre verloren, würden wir scheitern. Vor mir sah ich Allianz und Horde gemeinsam durch das Portal zum Auge der Ewigkeit durchschreiten. Der Kampf begann. Die Plattform war riesig. In ihrer Mitte war wie Kaleg es mir anvertraut hatte, die Fokussierende Iris, ein mächtiges magisches Artefakt, mit dessen Hilfe Malygos die Magieströme umlenkte. Von ihm selbst war keine Spur zu sehen. Sechs Kirin’Tor Magier versammelten sich um sie, das Ritual war einfach, die Schutzzauber um die Iris mussten gebrochen und die Iris selbst dann aus ihrem Sockel entfernt werden. Dies würde genügen um den Zauber der die Magie umleitete und uns alle Schwächte zu brechen. Es war Simple fast zu einfach, so als hätte niemals jemand damit gerechnet das Sterbliche hier eindringen würden um die Zauber die hier gewirkt wurden zu beenden. Während die Magier die letzten Zauber entfernten lies ich die Gruppen Aufstellung nehmen. Wenn der Zauber zusammenbrach würde es nicht lange dauern bis Malygos erscheinen würde. „Es ist getan, wir können die Iris an uns nehmen.“ Die Kirin’Tor nahmen Abstand und gingen zu ihren Gruppen. Kaleg der sich in Menschlicher Gestalt bei uns befand, nahm die Iris an sich.

Wie zu erwarten war, tauchte Malygos kurz nachdem der Zauber brach im Auge der Ewigkeit selbst auf.  „Sterbliche hier! ich werde euch Bezahlen lassen für eure Dummheit! Nur der blaue Drachenschwarm darf sich hier aufhalten! Hier bin ich ohne Limit, dies hier ist mein Reich, denkt ihr sterblichen wirklich ihr könntet mich hier aufhalten.“ Er setzte zur Landung an und fegte mit einer Klaue fünf Helden von der Plattform. Wir mussten schnell handeln, zwei Gruppen standen vor ihm geschützt durch Schilde und unter ständiger Heilung. Malygos setzte seine stärksten Angriffe gegen uns ein. Aber er war auch genau so selbstsicher wie all die anderen seiner Rasse,  er fühlte sich uns überlegen. Es würde sein Untergang sein. Seine Angriffe wurden immer Unkontrollierter je länger er uns zusetzte. Die Konzentrierten Angriffe auf bestimmte Punkte seines Körpers zeigten erste Wirkungen, er wurde wütend und unbeherrscht. dann hob er ab und umkreiste die Plattform. „SAMMELT EUCH, SCHUTZSCHILDE AUF EINEN PUNKT! SCHNELL!“ Sein Feuer ergoss sich über die gesamte Plattform und hüllte unsere kleine magische Kuppel vollständig ein. „ER KANN DAS NICHT EWIG DURCHHALTEN, WENN SEIN FEUER VERSTIRBT, KONZENTRIERT EURE ANGRIFFE AUF SEINE AUGEN! ER MUSS WIEDER LANDEN!“ die Explosionen vor seinen Augen hatten leider nicht die erwünschte Wirkung. Statt zu Landen flog er höher über unsere Köpfe. „Sterbliche Maden, ich bin Malygos der Aspekt des Blauen Drachenschwarms! Glaub ihr wirklich das ihr mich mit so lächerlichen Angriffen Besiegen könnt. Seht nun euren Tot entgegen!“ In diesem Moment zerbarst die Plattform in Tausende kleine Fragmente, wir fielen, damit hatte ich nicht gerechnet. Das er zu so etwas fähig war. „HALTET EUCH BEIEINANDER! VERSUCHT SCHWEBE ZAUBER ZU WEBEN, SCHNELL!“ doch so etwas war nicht mehr nötig, Gruppe um Gruppe wurde aufgefangen, rote, bronzene, grüne, sogar ein paar Schwarze Drachen tauchten unter uns auf und Fingen uns. „Nun steht es Fest, Malygos kann nicht mehr gerettet werden! Er muss vernichtet werden.“ Die Stimme gehörte zu einem der Roten. Für einen Augenblick hielt ich Sie für Alexstrasza selbst, aber sie würde sicherlich nicht zusehen wollen wie wir Sterblichen einen der Aspekte der Drachen vernichteten. „Dann Greifen wir alle gemeinsam an, Drachenfeuer und Magie, Konzentriert Euch, Fokussiert einen Punkt seines Körpers!“ Dann hatte ich eine Idee. „LEGT SEIN HERZ FREI! SPRENGT SEINEN BRUSTKORB!“ Ich sah entsetzen in vielen Gesichtern sowohl in Humanen als auch Drachen, aber es war die einzige Möglichkeit ihn zu besiegen. Wir waren in der Luft zu leichte Beute für ihn und seine Magischen Angriffe. So als hätte er meine Gedanken gelesen bestätigte Malygos mit einem Angriff meine Befürchtungen. Neben mir fielen vier Drachen samt Reiter eingehüllt in Magisches Feuer. Wenn es so weiter ging, würden wir nicht mehr lange durchhalten. Dann geschah es, der Kampf endete von einem auf den anderen Moment. seine Brust explodierte und ein riesiger schwall Blut ergoss sich auf diejenigen die Unter ihm waren, Die Explosion legte sein Herz frei.

„UNMÖGLICH … ICH BIN MALYGOS DER ASPEKT DES BLAUEN DRACHENSCHWARMS! Die Sterblichen … sie werde … alles vernichten. Schwester was hast du …“  In der Finalen Minute von Malygos Leben gab sich Alexstrasza dann doch zu Erkennen.  „Ich tat was ich tun musste Bruder, du liest mir keine Wahl.“ Malygos Begriff nicht mehr was sie ihm zurief. Sein Herz schlug nicht mehr und sein nun toter Körper stürzte in die Ewige Leere des Auges der Ewigkeit. Malygos der Aspekt des blauen Drachenschwarms war nicht mehr. Wir hatten gesiegt aber zu welchem Preis. Wir hatten hohe Verluste zu beklagen, von den Ursprünglich Sechzig Helden waren noch gerade Zwanzig am Leben. Malygos hatte wirklich all sein können aufgebracht um uns zu vernichten. Alexstrasza wannte sich, nachdem sich die überlebenden Drachen mit ihren Reitern gesammelt hatten, an uns. „Und so endet der Nexuskrieg, dieses Lösung schmerzt mich, aber Die Zerstörung und der Millionenfache Verlust an Leben musste beendet werden. Ich werde sein Verlust betrauern, heute Starb einer der mächtigsten Beschützer Azeroths.“ Man sah ihr die Schmerzen die sie Empfand sichtlich an. Die Drachen geleiteten die Überlebenden Zurück nach Dalaran, wo wir uns von den Strapazen erholen sollten, viel Zeit würde uns dafür nicht bleiben. Karg, Jondol und der Wildhammer Zwerg Mondel hatten überlebt, Jondol und sein Fetter hatten zwar schwere Verbrennungen davon getragen, doch Damasia hatte nicht solch ein Glück gehabt, Ihr bis zur Unkenntlichkeit verbrannter Körper wurde zusammen mit denn anderen Toten bei einer Staatszeremonie den Völkern aus den sie Stammten zurückgegeben. Ich hatte es bis zur Zeremonie selbst nicht glauben wollen, hatte ich sie im Kampf doch ständig in meiner nähe gehalten. Doch beim zusammenbruch der Plattform wurden wir getrennt. Sie musste auf einem der vier Drachen gewesen sein die Malygos neben mir Eingeäschert hatte. Ihr Verlust schmerzt, sie war, dafür das sie eine Elfe war, recht Umgänglich, nicht so Arrogant wie einige Ihrer Artgenossen, sie ging in ihrer Rolle als Priesterin der Elune völlig auf. Ich werde sie immer in ehren halten.

Wir vereinbarten, dass wir ihrem Grab in Danassus selbst, so wir die Wirren des Krieges gegen den Lich König überleben würden, Ihr dort die Ehre erweisen würden die ihr Gebührte. Sie rettet Jondol und mir mehr als nur einmal das Leben. Und gab uns beiden, mehr als einmal Anlass dafür die Schönheit einer Elfe zu erleben und dann Lieder über ihre Schönheit anzustimmen. Doch vorerst musste genügen das Zwergenbier die Trauer davon wusch.

World of Warcraft – a stealth Quest – Angriff der Geißel – kalte Winde

Tanaris ist schön, Tanaris ist warm, Tanaris ist die Heimat des bronzenen Drachenschwarms und ihren Höhlen der Zeit. Es ist schon recht merkwürdig wenn man plötzlich auf sich selbst trifft und man sich dann auch noch davor warnt auf irgendeiner Party den Punsch zu Trinken. Aber die Bronzenen waren schon immer Komisch. Zu wissen was wann wie wo passiert und welche der Ereignisse genauso passieren müssen kann einen schon mal Wahnsinnig machen. Ob sie auch wussten was der blaue Schwarm beginnen würde?

Aber bevor wir mit dem Kalten unbarmherzigen Northrend beginnen. Und meiner Abneigung gegen Kälte. Muss ich von einem Ereignis vor dem Northrend Feldzug berichten, es ist nur ein kurzes Ereignis aber es hat sich so sehr in mein Gedächtnis gebrannt, dass ich darüber einfach berichten muss. Es trug sich ungefähr ein paar Monate, bevor die Invasion der Geißel in Kalimdor und Lodaeron begann, zu. Ich war in Tanaris unterwegs, diesmal ging es für meine Geschmack zu weit. Mein Auftrag war so schwammig und so geheimnisvoll, so dass die Wegbeschreibung schon fast einer Weltreise glich. Das Ziel auf das ich zusteuerte, machte mir schon aus weiter Entfernung Angst. Die Höhlen der Zeit, die bronzenen waren meine Auftraggeber. Ich wusste es, schlagartig viel mir ein, warum mir der Elf so verdammt bekannt vorkam. Krasus, leise verfluchte ich ihn. Was hatte der Rote nun schon wieder vor. Jedenfalls war ich an den Auftrag gebunden und konnte somit nicht umdrehen, selbst wenn ich es gewollt hätte. Die Gilde der Assassinen hätte mich verfolgt und bestraft, egal wohin ich geflohen wäre. Wär das hier ein normaler Allianz Auftrag oder irgend so eine Quest von irgendwelchen Verrückten, oder eine Schnapsidee von einem der Wölfe, wäre ich direkt in Gadgetzan geblieben. Aber Aufträge aus der Gilde konnte man nicht ablehnen, es sei denn man wollte sein Status aufs Spiel setzen. Versagte man, konnte man immerhin noch angeben, dass die Umstände „schwierig“ waren, aber ablehnen war wie ausgestoßen werden.

Ich wurde erwartet, klar wurde ich erwartet, es waren verdammte Drachen die durch die Zeit sehen und sich auch durch eben jene bewegen konnten. Eine Gnomin erwartete mich am Eingang zur Höhle und Sie begrüßte mich, so als würden wir uns ständig begegnen, als wären wir alte Freunde. Ich war ihr jedoch bisher nur einmal begegnet, in Andorhal, damals sollte ich Dinge aus Darroheim für sie bergen. Sie hatte, wie Sie das selbst ausdrückte, ab und zu Probleme damit, die Zeitlinien auseinander zu halten. Was mir sagte das wir uns wohl in Zukunft noch öfter begegnen würden. Wenn ich an all diese Zeitlinien denke, bekomme ich selbst heute noch Kopfschmerzen. Da dies weder mein Erster Besuch und vor allem bei weitem nicht mein letzter Besuch, in den Höhlen der Zeit sein würde. Nachdem ich Abermals mir selbst, innerhalb der Höhlen begegnete, einem meiner vergangenen Ichs wünschte ich bei der Gelegenheit viel Glück beim Kampf gegen Archimonde, somit Stimmte dann meine Erinnerung an dieses Ereignis. Nur an diesen grünen Goblin, der uns alle so wissend Angrinst, konnte ich mich einfach nicht gewöhnen, er war einfach immer anwesend, als würde er versuchen sein Leben aufzuzeichnen. Was ich damals nicht wusste war, ich machte da tatsächlich Aufzeichnungen.

Chromie brachte mich zu einem der vielen Portale. „Ich werde dich, ich habe dich, ich will dich, auf der anderen Seite erwarten kleiner G… äh Gnom. Mach dir keine Sorgen alles wird gut, war gut, irgendwie so halt“ Und tatsächlich erwartete sie mich auf der anderen Seite. „Was du tun musst ist, wird, war extrem wichtig! Wir sind am Fuße von Karazhan, vor dem ersten Krieg zwischen der Horde und Allianz, ich weiß das Mediv nicht im Turm ist, war oder sein wird. Du musst nur rein und ein kleines Buch herausbringen. Auf dem Einband steht „magische Rituale für kleine Gelegenheiten“. Es sollte, es wird, es war in der großen Bibliothek sein. Du musst es nur zu mir bringen, gebracht haben, dann ist dein Auftrag auch schon erledigt.“ Sie zu verstehen war äußerst schwierig. Al diese mehrfachen Nennungen können einen schon aus der Fassung bringen, jedenfalls wusste ich nun was ich hier sollte. Aber warum ausgerechnet nun ich, dass konnte oder wollte sie mir nun auch nicht sagen.

Der Auftrag sollte einfach sein, jedenfalls sagte ich mir das ständig, während ich durch die leeren Gänge schlurfte. Und oh Wunder, er war einfach, viel zu einfach, keine Gegenwehr, keine Wachen, nicht mal die Geister die sonst durch die Gänge wandern waren da, ich schaffte es sehr leicht bis zur großen Bibliothek. Der Turm war etwas Besonderes, jedenfalls war die Version aus meiner Zeitlinie genau das, ein ziemlich gefährlicher Ort, wo Gegenwahrt, Vergangenheit und Zukunft zusammenfließen. Ich war im Laufe der Zeit regelmäßig in diesem Turm um gegen das Echo von Mediv Schach zu spielen oder mir eine der vielen Aufführungen anzusehen. Leider schummelt er beim Schach ziemlich oft. All die Geister und gefahren waren hier nicht präsent, Der Stallmeister, der Butler am Eingang, nichts von alle dem war da. Und auch dieses seltsame Gefühl, ständig beobachtet zu werden, war nicht vorhanden. Eine Illusion? Konnte das sein, dass die Bronzenen mich einfach nur Testeten. Ein Buch das so einen Profanen Titel hatte, es konnte nur ein Test sein.

So wie ich diese Gedanken hatte, stand ich auch plötzlich wieder neben Chromie in den Höhlen der Zeit. „Ich sehe schon, dir kann man nicht so leicht etwas vor machen. Du hast Bestanden, wie zu erwarten war oder ist? Ich bringe dich nun zurück nach Stormwind. Wo du gebraucht worden bist, warst, sein wirst. Irgendwie so halt.“ Sie schnippte mit den Fingern, und wir beide Landeten mitten in Stormwind genau vor dem Gesicht eines Untoten Zwerges. Um uns herum herrschte Chaos. „Oh, da hab ich wohl ein paar Wochen übersprungen, passiert mir immer wieder.“ Noch bevor sie uns zurückbringen konnte, wurden wir auch schon angegriffen. „Lass gut sein! Wenn es nur ein paar Wochen sind!“ Ich griff nach einem Untoten und Zerschlug seinen Schädel mit dem Griff meines Dolches. „Ich glaube, hier werde ich wirklich Dringend gebraucht und meinst du nicht, dass mein Zurückkehren in die Vergangenheit diese Ereignisse hier nicht beeinflussen könnten?“ Chromie stutzte kurz und schlug dann einen Untoten bei Seite als wäre er Papier. Man kann schon vergessen, dass unter ihrer Erscheinung eigentlich eine Drachendame schlummert. „Dann ist gut, wir werden uns wiedersehen! Das war doch korrekt so, oder?“ Mit diesen Worten löste sie sich ins nichts auf.

Nachdem die Lage unter Kontrolle gebracht worden war, brachte ich erst einmal in Erfahrung, wie weit Sie mich in die Zukunft befördert hatte. Und war sichtlich überrascht, als ich feststellte, dass es mehr als ein halbes Jahr her war, das ich in die Höhlen ging. Die Geisel hatte in der Zwischenzeit mit einer Invasion begonnen die nun schon seit mehreren Wochen tobte. hier in Stormwind waren die letzten Scharmützel mit den Untoten im Gange. Anderorts hatte man sie schon, trotz hoher Verluste, zurückschlagen können. König Varian hatte sogar schon damit begonnen Kriegspläne für die Allianz zu schmieden um der Bedrohung durch den Lich König Arthas endgültig ein Ende zu setzen. Auch die Wölfe waren froh mich wieder zu haben. Hatten Sie schon geglaubt ich wäre irgendwo in einem Sumpf oder so umgekommen. Sogar die Diebesgilde hielt mich für »im Auftrag umgekommen« Ich hatte also so einiges zu tun. Und wieder gerade zu biegen.

Mittlerweile hatte der König die Streitmacht die er für seinen Northrend Feldzug benötigte, zusammengestellt. Die ersten Schiffe sind schon vor wenigen Wochen aufgebrochen, Sie kundschafteten geeignete Landepunkte aus und errichteten die ersten Außenposten. Wir die Hauptstreit-macht wurden in zwei große Lager aufgespalten ein Lager für Valiance Keep das in Stormwind verblieb und ein Lager wurde nach Menethil verlegt um von dort nach Valgarde zu Segeln. Ich meldete mich für Valgarde, die Gerüchte besagten das ein Mächtiger Hochlord der Allianz dort war. Auch die Tatsache das ich ein Brief erhielt der mit T.F. unterschrieben war, bestärkte mich nach Valgarde zu Reisen. Es gab mittlerweile genug Geschichten über ihn und den Ashbringer und das was an der Kapelle des Lichtes passiert war. Todesritter, einst geschaffen von der Horde um im zweiten Krieg, der Allianz den Tod zu bringen und Schrecken unter den Lebenden zu verbreiten, hatten sich vom Lich König los gesagt und waren entsprechend ihrer ursprünglichen Rasse sowohl der Horde als auch der Allianz beigetreten, um sich am Lich König für ihre Wiederauferstehung und Versklavung zu rächen.

Die felsigen Klippen des heulenden Fjords türmen sich vor uns auf, während wir in die Schlucht einfuhren, konnten wir beobachten, wie sich über uns die Wracks einiger Schiffe auftürmten. Ein schaurig schönes Schauspiel aus brennendem Holz und der Unwirklichkeit der Klippen. Es waren Vorboten dessen was uns in Northrend erwarten würde. Die Vrykul hatten damit begonnen die Streitkräfte der Allianz und Horde anzugreifen. Weswegen wir beim Anlanden, vorsichtig sein mussten, dass wir nicht von einem der vielen riesigen Speer aufgespießt werden. Valgarde lag unter Belagerung der Vrykul, weswegen sich unser eigentlicher Schlachtplan um Wochen verzögern könnte. Würden wir hier nicht Herr der Lage werden, bedeutete dass schon zu Beginn dieses Krieges, dass ein wichtiger Posten hier in Northrend aufgegeben werden müsste. Da dies alleine schon eine grausige Vorstellung war, wurden die Tapfersten unter Uns, dazu aufgerufen die Linien der Vrykul zu schwächen. Damit unser Vormarsch aus der Schlucht gelingen konnte. Unsere Aufgaben bestanden aus Sabotagen, Chaos zwischen den Vrykul zu stiften und uns dann beim Außenposten Westwacht zu melden.

„Dieser verdammte Wind, diese verdammte Kälte, dieser verdammte Eisregen! Schau dir meinen Bart an! Ein einziger großer Eiszapfen!“ Der Zwerg neben mir murrte etwas mürrisch während ich unablässig darüber schimpfte wie beschissen das Wetter hier war. „Ich will zurück nach Tanaris!“ Der Zwerg rümpfte die Nase und legte einen seiner klobigen Finger an seine Lippen. Dann deutete er auf die Felsenwand. Wir waren wieder in der Schlucht unterwegs, es gab Gerüchte darüber das die Vrykul der Allianz eine extrem wichtige Waffe gestohlen hatten, sie wurde extra separat von ihrem Träger nach Northrend verbracht, so dass wenn der Träger auf den Weg nach Northrend sein Tod in den Fluten finden würde. Die Waffe nicht verloren wäre. Nun war es wohl anscheint anders gekommen. Der Zwerg war ein Krieger der Bronzebärte, stämmig und mit zwei einhand Äxten ausgerüstet und ein erfahrener Fährtenleser. Wir hatten die Spur des Artefaktes bis zum Eingang einer Höhle verfolgt. Die Vrykul stellten sich uns mehr als einmal in den Weg. Aber sein Umgang mit den Äxten und meine, in Gift getauchten, Dolche beendeten ihre Leben so schnell, es war fast zu Einfach. Als würden ihre Leben nichts zählen und als Diener des Lich Königs war dem wahrscheinlich auch so. Ihre Leben zählten nicht.

Nach einigen Minuten, hatten wir die Katakomben unterhalb der Burg Utgarde erreicht. Untote Vrykul, riesige Maden und der Allgegenwärtige widerliche Geruch des Todes empfingen uns. Es war schwer den Gestank zu ignorieren vor allem als Gnom, war ich in Bodennähe ziemlich oft den nebelartigen Gasen ausgesetzt. Es roch einfach gesagt, Widerlich. So das ich froh war, dass der Zwerg für solche Fälle immer etwas Riechsalz Paste dabei hatte. Das und der vorzügliche Kautabak machten schon einiges aus um sich nicht alle zwei Meter übergeben zu müssen. Die meiste Zeit konnten wir uns an den doch recht Hirnlosen Untoten vorbei stehlen, aber hin und wieder Kreuzte einer der Vrykul unseren Weg und es kam zum unausweichlichen Kampf. Äxte klirrten aneinander und hinterließen üble Spuren, zu unserem Glück, bluteten die Untoten nicht. es wäre eine wahrlich monströse Sauerei geworden.

Nach ungefähr einer Stunde untertage fanden wir dann auch endlich das Artefakt, beschützt von mehr als zehn Untoten und einer Monstrosität die selbst Stitches in den Schatten stellte. Etwas so grauenhaftes und entstelltes wie dieses Ding hatte ich in meinem Leben noch nie gesehen. Der Kampf würde unsere gesamte Kraft brauchen und wir durften uns keine Fehler leisten denn sonst wären wir sehr schnell selbst Sklaven des Lich Königs geworden. Ich hoffte, dass die Kleinigkeiten die wir Gnome so erfanden, uns nützlich werden würden. Unter meinen Erfindungen befand sich auch eine ziemlich seltsam anmutende Vorrichtung die in der Lage war bis zu fünf Personen zu teleportieren. Zum Glück hatte ich einige Transponder unter den Wölfen verteilt, sie wären zwar nicht erfreut einfach so teleportiert zu werden, aber die Alternative hier gleich zerfetzt zu werden war auch keine sehr prickelnde Vorstellung. Ich hoffte einfach, dass sie bewaffnet und nicht in peinlichen Situation waren. Ich wählte die Namen und presste den schönen neuen roten Knopf. Die Luft knisterte um uns und kurze hellrote Blitze verkündeten die Ankunft der fünf. Zu unserem Glück hatte nur die Elfe Priesterin zu wenig an, jedoch war keiner von ihnen erfreut über ihre neue Situation und meine kleine Spielerei die ich ihnen untergeschoben hatte. Aber das Artefakt war zu wichtig, wir duften einfach nicht scheitern, es würde schon alles gut gehen. Und nachdem wir die Priesterin in etwas passendere Gewänder gekleidet hatten konnten wir sieben dann auch endlich den Angriff wagen.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, doch dann lag auch der letzte Untote und somit war zwischen uns und dem Artefakt nur noch dieses Ding. Es würde nicht so einfach werden diesem Monster bei zu kommen aber ich war zuversichtlich, dass wenn wir ihm nur genug Wunden zufügten, es irgendwann zusammenbrechen würde. Wir mussten nur durchhalten. Es stürmte mit einer Schnelligkeit auf den Zwergen Krieger, die wir aufgrund seines unförmigen Körperbaues, nicht für möglich gehalten hatten. Wir mussten uns also schnell etwas einfallen lassen. Ich brüllte ein paar Befehle während ich versuchte mit meinen Dolchen die Nähte die seine Haut am linken Arm zusammen hielten aufzuschneiden, ohne dabei von seiner unförmigen rechten Extremität zerquetscht zu werden. Der Elfen Jäger tat es mir gleich und trennte mit einer dämonischen Präzision die Nähte an seinem rechten Bein auf. Langsam aber mit absoluter Sicherheit begann das Monster langsamer und unbeholfener zu werden, unsere Taktik ging auf. Jedenfalls solange bis ein merkwürdig gekleideter Vrykul in die Kammer stürmte. Und uns mit ekelhaft riechenden Tinkturen bewarf. Er musste also so schnell wie nur möglich ausgeschaltet werden, geistesgegenwärtig ließen der Zwergen Krieger und die Elfen Priesterin von ihren Angriffen auf das Monster ab und nahmen sich unseres neuen Gegners an. So konnte der Rest der nun sichtlich angeschlagen Monstrosität endlich den gar ausmachen. Die beiden Druiden schafften es vereint ihr den Kopf von ihren Schultern zu trennen. Somit war dann nur noch dieser Gift Mischer der uns augenscheinlich aufzuhalten versuchte, mehr oder weniger. Zwei Äxte in seiner Brust zeigten mir, dass auch er nun keine Gefahr mehr für uns war. Der Zwerg zog sie gerade wieder aus dem in zwei gespaltenen Brustkorb des Vrykul.

Da lag sie eine Klinge wie keine andere. Einzigartig in ihrer Beschaffenheit, von einer Macht die selbst dem Lich König Angst einjagen musste. Ashbringer lag genau vor uns auf dem Altar. Ich konnte mir nur ausmalen was die Vrykul wohl alles versucht hatten um sie zu vernichten oder ihr ihre Macht zu rauben. Die Waffe musste so schnell wie möglich zurück zu ihrem rechtmäßigen Träger. Der Rückweg würde nun einfacher werden, da wir nun zu siebt waren und die Tunnel Untoten frei sein sollten. Doch jetzt durfte ich mir in aller Seelen ruhe die verbalen Attacken meiner mit Wölfe anhören. Vor allem die Priesterin ließ keine Verwünschung gegen mich offen, sie wollte wohl gerade als sie teleportiert wurde in ein heißes Bad steigen. Was ihre Nacktheit erklärte. Noch heute Träume ich manchmal von diesen wohlgeformten Rundungen ihres Körpers. Alle verstanden warum ich sie teleportiert hatte, wollten aber alle, dass ich diese Gerätschaften entfernte oder eine Möglichkeit fand sie vorher zu kontaktieren. Mit Verlaub kann ich behaupten, dass wir Gnome wirklich alles erfinden konnten, auch eine Technologie die es uns erlaubte auf magische Weise mit weit entfernten Personen zu kommunizieren. Zwar brauchte man dafür Magie, aber ich habe bis heute niemals die Macht die einem Ruhesteins inne wohnt infrage gestellt. Also fange ich da gar nicht erst an die magische instant Post infrage zu stellen. Immerhin konnte ich so Kontakt mit den Wölfen, die im Einsatz waren, halten und noch einige Transponder verteilen, diesmal mit einer Erklärung was er denn tat. Bis auf ein paar Hexenmeister und einem Magier der mir vorwarf ich würde ihm sein Geschäft zerstören waren die Reaktionen positiv.

Tirion war sichtlich erleichtert, als er sich uns im Lager der Allianz zu erkennen gab. Nun konnte der eigentliche Vormarsch auf die eisigen Weiten von Eiskrone beginnen. Es gab sogar Hoffnung das wir gewinnen konnten, die Gerüchte besagten das Dalaran mit Hilfe von jeder Menge Magie nach Northrend verbracht wurde. Aber erstmal galt es hier im Fjord unsere Stellungen auszubauen und dann nach Grizzly Hills vorzustoßen. Die Berichte sagten, dass es dort zu Kämpfen zwischen den Irdenen, Trollen und einer Gruppe von Werwölfen gekommen ist. Wir sollen diesen Konflikt beenden. Die Berichte vom anderen Ende Northrend und aus der Drachenöde ließen mir das Blut in den Adern gefrieren. Anscheinend schien der Blaue Drachenschwarm damit begonnen zu haben, Stellungen der Horde und Allianz hier in Northrend anzugreifen. Malygos wollte Azeroth seiner Magie berauben. Er war nun endgültig wahnsinnig geworden. Viel war also noch zu erledigen bevor ich mich wieder nach Tanaris auf machen konnte, falls ich diesen Irrsinn hier in Northrend überlebe. In der Drachenöde hockt die Nekropole von Kel’thuzad, Das Land um Eiskrone ist wie eine riesige Festung voll mit Untoten aller Couleur. Und dem nicht genug, kommt es auch an allen Fronten auch immer wieder zu Konflikten zwischen Horde und Allianz.

„Schöne Aussichten sind das.“ Der Zwerg beäugte mich misstrauisch. „Ej! Viel Ehre und Bier, Jung!“ In Begleitung durch diese Verfluchten Lande zu reisen war wahrlich angenehmer als wenn ich es Alleine versuchen würde. Zumal man einen Zwergen Krieger immer gebrauchen kann. Ich konnte sogar die Priesterin aus der Gilde überzeugen bei uns beiden zu bleiben. Sie stellte sich dem Zwerg als Damasia vor und er sich uns als Jondol. Ich hatte die ganze Zeit nie nach seinem Namen gefragt. Es war ursprünglich nur ein Zweckmäßige Übereinkunft gewesen, er half mir bei meinem Auftrag gegen Bier und Bezahlung. Es war nicht nötig gewesen Namen zu nennen. „Wyveres“ mehr hatte ich zu dieser sich bekannt machen runde nicht zu sagen. Namen waren in diesem Krieg ohnehin ohne Bedeutung. Nur die großen Namen wie Bolvar, Brann, Muradin zählten, wir die Fußsoldaten der Allianz hingegen hatten glück wenn wir in den großen Geschichtsbüchern auch nur erwähnt wurden.

Gaming – Fallout 4 – erste Eindrücke

Vorweg: es ist ein typische Bethesda Game, bugs bugs bugs und die üblichen Engine Probleme.
Mal davon abgesehen ist Fallout 4 wie Fallout 3/New Vegas. Ein echter Zeitfresser. Und das ist will was heißen. Ich hab z.b. alleine in DayZ schon gut 280 Stunden gesteckt und steh bei Fallout 4 gerade mal bei 97 Stunden. Und ich bin begeistert vom Spiel.

Wird auch Zeit das ich endlich anfange das Spiel zu Modden, vor allem was Texturen und Effekte angeht. Die sind Bethesda üblich nämlich grottig ;D

Ansonsten was kann ich so noch über F4 sagen.
Wenn man auf Freiheit im Spiel steht, dann ist F4 richtig.
Wenn man auf Basen bau steht, dann ist F4 richtig.
Wenn man drauf steht das Deathclaws einen ausweiden, dann ist F4 richtig.

zudem besitzt es eine echt tolle Community, die Unmengen an Content erschafft. Und mit dem G.E.E.K. Editor kommt dann richtiges Modding, dann ist F4 richtig.

Wenn man auf Spiele steht die einem an die Hand nehmen, dann ist F4 definitiv falsch für eine.

kommen wir zum Spiel selbst. Wenn man ein wenig Hirnschmalz investiert und sich zusätzlich bewusst ist, dass das Spiel alles andere als Perfekt ist, kann man eine Menge Spaß mit Fallout 4 haben. Mal davon abgesehen das mich Shaun nicht interessiert und ich ihn wohl zusammen mit dem Institut hochjagen werde ^^.

Das ganze Basen bauen, ich glaub ich hab letzte WE alleine 20 Stunden nur Base Building betrieben.
Das Spiel ist toll, Punkt.

Bildquelle: Fallout 4 minimalistic poster und Fallout Minimalist Poster 2