Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Intermezzo

Interdiction Detected! Und dann wirst du zum Künstler am Steuerknüppel. Folgst dem Flucht Vector und hoffst, dass der Typ der dich gerade abfangen will, mit seinem Kahn einfach in einer Sonne verpufft.

CMDR. Wyveres: 05.12.3304

Das zusammenleben mit einer Tochter, diese Wort erscheint mir noch immer Fremd. Und ich denke auch noch immer darüber nach Sie einfach in Cubeo in ein Passagierschiff zurück nach Emerald zu setzen. Hier draußen ist es einfach zu gefährlich. Das All vergibt einem nicht den kleinsten Fehler. 

Aber darüber mache ich mir erst wirklich ernsthaft Gedanken wenn wir in Medupe City angekommen sind. Bis dahin sind es noch ein paar Sprünge. Und so langsam kommen wir wieder in die bewohnten System, das bedeutet, Piraten, Piraten ohne Ende. Abschaum der Galaxis, miese kleine Hehler, Schmuggler und andere abarten von Strauchdieben. Und bei der Fracht die ich von meiner Erkundung mitbringe, werden Sie sich ohne Rücksicht auf Verluste, auf mich stürzen. Ich sollte mich nicht zu lange in denn, noch vor mir liegenden, Systemen aufhalten. Also werden wir die letzten Sprünge ohne großes aufsehen durchführen. Keine Scans, kein langes umher fliegen, am Stern auftanken und springen. Alles andere währe zum jetzigen Zeitpunkt Selbstmord. 

Du könntest wenigstens „Danke Jule fürs aufräumen.“ sagen!

Danke Tochter, und nun wartet der Lagerraum auf dich, wo der Mob und Eimer sind weißt du ja noch.

Meine Kabine war ein Schlachtfeld, denn dass meiste im Schiff hatte ich im laufe der Zeit nur „irgendwie“ verstaut. Und beim letzten Sprung hatten ausgerechnet die Schwerkraft-Systeme versagt. Und bis ich das Repariert hatte, na ja sagen wir es so, war Chaos im Schiff noch ein milder Begriff. 

Warum muss ich das eigentlich alles alleine MACHEN? Es ist doch nicht meine Schuld das dieses Schrottteil, auseinander bricht!

Nicht deine Schuld, ja aber das ist mir völlig egal, du willst an Board bleiben? Dann hast du dich meinen Befehlen unterzuordnen, ansonsten kannst gerne die Zeit bis wir in Medupe City sind, damit verbringen in der Abstellkammer auf einer Kiste zu sitzen und still zu sein.

Sie schnaubte kurz und ging dann doch wild fluchend in den Lagerraum. Ich flog derweil jetzt schon fast eine ganzen Tag ohne Schlaf, nur noch wach weil der Kaffee 4 mal stärker war als sonst. Im aktuellen System hätte ich beinahe den Nav Beacon angeflogen, irrsinniger Fehler. Also brauch ich Schlaf. Es gibt nur eine vernünftige Möglichkeit. Einen der Außenposten hier anfliegen und Landen. Alles andere währe zu Riskant, Asteroiden Felder schirmen einen zwar ab, aber bei soviel Verkehr wird man irgendwann entdeckt.

Also fliege ich die größte Raumstation an, lande, und gebe dringend benötigte Reparaturen in Auftrag, wovon ich die bezahlen würde, wusste ich nicht, vielleicht verkauf ich etwas von der Fracht oder ein paar Navigationsdaten.

Wir sind gelandet, Wo, Warum?

Schlaf! Und denk nicht mal daran, die Türen sind zu und gesichert!

Aber!

Bist du mit deinen Aufgaben fertig? 

Nein …

Ich zeigte auf den Lagerraum, und schlurfte dann in meine Kabine. Die selbst in dem Zustand in dem ich das Schiff gekauft hatte, nicht so sauber war wie jetzt.

So wie ich war schlief ich auch schon halb im Bett halb auf dem Boden ein, ich hatte wirklich die letzten Tage einfach zuviel mitgemacht. Und definitiv zuwenig Schlaf gehabt. Ich merkte nicht mal das mich wer ganz ins Bett hievte, erst ein paar Stunden Schlaf später, merkte ich die Wärme einer Umarmung. Sie lag mit ihrem Kopf auf meiner Schulter und hatte den Arm um mich gelegt. Meine Tochter, dieser Gedanke, ich hatte Ihn jahrelang verdrängt. Ich betrachtete das braune lockige Haar, die durchschimmernden blonden Strähnchen. Hörte den sanften Atmen. Ich fragte mich, warum, warum bloß. Und Strich ihr mit meiner freien Hand durch die Haare, wie die Haare ihrer Mutter genau so sanft und weich. 

Ich hatte Jule damals nicht gefragt und würde es auch jetzt nicht machen. Aber ich fragte mich schon, wie das Leben wohl zu ihr und Ihrer Mutter gewesen war, und was wohl beiden erdulden mussten. Die Briefe waren nur Bruchstücke eines Lebens auf der Flucht vor meiner Rache gewesen. Der Kerl hatte die beiden wie Trophäen überall mit hingenommen. 

Ich hörte wie draußen die Reparatur Roboter ihre Arbeit verrichteten, dass schweißen und hämmern, die Blechdosen waren echt besser darin Dinge zu reparieren als ich. Ich konnte ja nicht einmal wirklich begreifen was es bedeutete Vater zu sein. Ich schob die Verantwortung damals ab, aus Angst zu versagen. Aus Angst das was die kleine Jule brauchte nicht geben zu können. Und jetzt, jetzt liegt meine Tochter in meinem Arm und schläft friedlich. Während ich mich durch Zweifel und dumme Gedanken quäle.

Ich greife nach der Decke, die sich irgendwo gen Boden begeben hatte, drehte mich etwas zur Seite, wodurch Jule sich genötigt fühlte sich vor mir zusammen zu rollen. Und leise und halb schlaftrunken etwas vor sich her zu nuscheln. Im nächsten Augenblick war die Decke auch schon über ihr, und ihr Hände griffen nach dem etwas rauen Stoff. Sie hatte sich nur in Shorts diesem Komischen Hemd und Socken zu mir gelegt. Dieser Wildfang würde mir wohl noch einige Probleme bereiten, aber darüber konnte ich auch noch Morgen nachdenken. 

… Papa … 

Es war so leise, geflüstert im Halbschlaf. Ihre Hände gruben sich in die Decke und ich drückte sie an mich, meine Tochter. Das einzige was Karen mir hinterlassen hatte, ich war wirklich ein Trottel. 

Wir kaufen Dir morgen ein paar Sachen, und ein eigenes Bett.

Unter der Decke kam nur ein kurzes „Schön“ hervor gemurmelt. 

Ich lauschte noch eine Weile den Geräuschen der Station, und beobachtet das Bündel vor mir. Bis mich ein Piepen des Intercoms aus meinen Gedanken riss.

Ah, mach das aus!

brummte es unter der Decke.

Computer, Audio durchstellen.

Commander, die Reparaturen an ihrem Schiff sind vollständig durchgeführt, die Kosten für Ersatzteile und sonstiges Material belaufen sich auf exakt: 298.583 Credits, zahlbar sofort!

Das Intercom war wieder stumm, fast 300.000 Credits, das hieß ich müsste mindestens die großen Datenspeicher, die ich geborgen hatte, verkaufen. für die Stase Kapseln und die Relikte würde ich in Cubeo mehr bekommen als hier.

Also gab ich die großen und kleinen Speicher zum Verkauf frei, bezahlte die Rechnung und war wieder fast Pleite.


Mittlerweile war auch die Decke wieder Wach und schlurfte durchs Schiff.

Zieh dir was an! Wir verlassen gleich das Schiff, gehen was vernünftiges Essen, besorgen dir noch ein paar Sachen und fliegen dann weiter.

Wieso, passt das nicht was ich an habe?

Sie trug noch immer nur dieses komische Hemd, das mehr Preis gab, als es sich für ein Mädchen in ihrem Alter gehörte. Solange wir durch das All flogen, konnte ich damit Leben. Aber jetzt, jetzt würde das Aufmerksamkeit auf uns ziehen, Aufmerksamkeit die ich unbedingt vermeiden wollte.

Die Frage ist überflüssig, du brauchst auch nicht so zu grinsen! Los, sonst gehst du NACKT von Board! 

Sie schnaubte, und verschwand in meiner Kabine. Die Standard Anzüge, waren aus einem anpassbaren Material, elastisch und sicher. Das würde fürs erste genügen müssen. 

So besser?

Ja, und du bleibst an meiner Seite, verstanden? Keine Alleingänge, wir bleiben nur so lange wie nötig, Essen was, kaufen ein, und dann geht es weiter, wir sind hier außerhalb der Hoheitsgebiete der Duvals also ist es hier gefährlich!

Ja, schon gut, ich bin nicht mehr fünf oder sechs, immerhin kann ich ein Raumschiff fliegen!

Ich war gewillt ihr eine Ohrfeige zu geben, beließ es aber dabei ihr nur die Hand auf die Schulter zu legen und etwas zuzudrücken.

Hey! 

Dann machte ich die ersten Schritte aus dem Hanger in Richtung innerer Ring, während Sie, sich die Schulter reibend, langsam hinter mir her schlurfte.

Komm, sonst esse ich alleine.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Vaterfigur

Wenn man plötzlich statt seiner Sachen, BHs und andere Klamotten die einem Definitiv nicht gehören, im Schiff verteilt vorfindet und man dann auch noch ständig voll geblubbert wird.

Kommt einem der Gedanke, die Frachtluke zu öffnen und einfach alles ins All zu blasen, gar sehr verlockend vor.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 04.12.3304

Du hast nicht mal ein zweites Bett an Board! Wie soll ich denn da in dieser Abstellkammer schlafen?

Sie war gerade mal 2 Tage an Board und ich hatte schon das Gefühl ich währe um mindestens 5 Jahre gealtert. Nun verstand ich auch warum einige Piloten nach So langer Zeit in der Einsamkeit des Alls, Schwierigkeiten damit hatten sich wieder unter anderen zu bewegen. Ich war jetzt gerade mal vielleicht ein halbes Jahr alleine Unterwegs gewesen. Und habe mit Jule jetzt schon meine Schwierigkeiten. Als ich damals los flog, hatte ich die Corbalin, gerade so mit dem nötigsten ausstatten können, simpler Narungssynthesiser, Eine einfache Nasszelle und das zweite Quartier, dass hatte ich kurzerhand in einen Lagerraum umgebaut. Und jetzt tobte ein Sturm durch das Schiff, warf Kisten umher und beschwerte sich ununterbrochen über die Umstände. Ich konnte Sie ein wenig verstehen, wenn man erst alles verliert und dann auch noch von der Person die man noch als einziges hatte, einfach sitzen gelassen wurde. 

Ich konnte die Trauer und ihre schweigenden Vorwürfe in ihren Augen sehen. Sie hatte sich endlich beruhigt und mit einer Schüssel voll Brei auf dem Co-Piloten Sitz platz genommen und schwieg mich nun an. Sie hatte mir bisher nicht viel erzählt und ich hatte mit dem Schiff zu tun, Die Schäden durch den Impuls Laser mussten beseitigt und andere Reparaturen, durch den doppelten FSD Jump, durchgeführt werden. Die Navigation und Anzeigen für Horizonte und Entfernungen hatten am meisten Schaden genommen, Weswegen wir gestern beinahe mit Lichtgeschwindigkeit in ein T-Stern, nach verlassen des Hyperraums,
gedonnert wären. Der Computer hatte durch die Überhitzung und den darauf folgenden Not Stop, ordentlich einen mit ab bekommen. 

Also hatte ich keine Zeit ihr zu zuhören und brummte einfach nur jedesmal vor mich hin wenn Sie zu einer Unterhaltung ansetzte. Doch jetzt waren die meisten System geflickt und ich nahm wieder meine eigentliche Arbeit auf, Systeme Scannen. Ich spürte förmlich wie sich ihr Blick in meinen Nacken bohrte.

Was willst du von mir hören? Das es mir leid tut, dass ich dich damals auf Emerald zurückgelassen habe?

Sie schwieg mich an und Ass störrisch und mit nachdruck den Nahrungsbrei. Der wie ich selbst weiß alles andere als besonders gut war. Aber Luxus war mir einfach nicht wichtig gewesen. 

Ich hatte dich bei Freunden unter gebracht, wäre es dir lieber gewesen ich hätte dich als Sklavin irgendwo hin verkauft? Bei dem was ich damals tat, bei den Aufträgen die ich hatte, wie hätte ich mich da um ein Kleinkind kümmern sollen? Hätte ich dich als Co-Pilotin mit in Selbstmord Missionen mitnehmen sollen ja? Eine 9 Jährige, also was erwartest du nun von mir?

Sie biss in den Löffel, zog ihn durch die Zähne so das es ein leises Quietschendes Geräusch erzeugte. Dann warf sie den Löffel mit Schwung in die Schüssel und stellte diese sehr Geräuschvoll bei Seite. Ich wusste was nun kommen würde.

DU HATTEST ES VERSPROCHEN! VERSPROCHEN! 

Mir klingelten die Ohren, seit dem Sie an Board war, immer wieder das selbe. Ich hatte es Versprochen. Es sollte nur ein kurzer Aufenthalt werden. Ein vielleicht zwei Wochen, nicht sechs Jahre. Ich erinnerte mich daran wie es damals dazu kam, das Sie bei mir war, an Board meines Frachters. Es hatte nämlich gedauert, bis endlich jemand meine Signale Empfangen hatte und mir zur Hilfe kam. Nachdem wir unseren Auftrag erfüllt hatte, war irgendeine Verteidigungsanlage noch intakt gewesen, und hatte mir den FSD zerschossen und so musste ich mit Überlichtgeschwindigkeit und ohne Frame Shift Antrieb, die Rückreise antreten, was eine Qual war, Denn durch das All zur nächsten bewohnten Welt oder Station zu gelangen ohne FSD dauert. Vor allem wenn man eigentlich Aufträge zu erfüllen hatte. Verpflichtungen und Schulden. 

Es war die Rettungsmission gewesen die uns zusammengeführt hatte, diese kleine mit ihren leuchtenden Augen, und ich der grobe mies gelaunte Imperiale. Das Schwadron hatte die Bande auf einem Planetoiden ausgemacht, und wir hatten alles vorbereitet um einen Blitzangriff zu fliegen. Wir hatten Sie schon Monate lang verfolgt, ich schon ein paar Jahre mehr als die anderen, jeder hatte seine eigenen Gründe warum er nun Heute dabei war. Während die anderen Vorbereitungen trafen um die Planetare Verteidigung auszuschalen, flogen ich und mein Begleitschutz tief in die Basis, landeten und wurden von einem Bild der Grausamkeit überwältigt.

Es war einen Minenkolonie eines Syndikates, das dort Sklaven wie billiges Vieh behandelte. Mit dem eintreffen des Schwadron bekamen diese Arschlöcher Panik, warum habe ich nie erfahren, aber irgendeiner der Schmuggler wollte wohl seinen Arsch retten und hatte während wir im Anflug waren, sein Schiff im Hangar durchdrehen lassen. Er hatte einen Frame Shift in der Basis durchgeführt. Und damit mehr als die halbe Kolonie vernichtet. Es ist nicht umsonst, unmöglich während man durch eine größere Masse blockiert ist, den Frame Shift durchzuführen. Die Computer haben Sperren für sowas. Er hatte es wohl irgendwie geschafft den Computer seinen Schiffes zu Manipulieren. Das Ergebnis war grauenhaft. Anstelle dessen das wir auf Widerstand stießen. War es gespenstisch still, und da der Planetoid auch noch einer von denen war, die ohne Atmosphäre auskamen, hatten wir wenig Hoffnung noch jemand lebend vorzufinden. 

Und so war es auch, das Schwadron löste sich auf, nur ich blieb länger, um noch Bergungsgut in den Transporter zu laden und um Gewissheit zu bekommen. Erze und anderes Material. Immerhin sollte der ganze Aufwand nicht um sonst gewesen sein, all die Strapazen, all die Monate der Suche.

Und da fand ich Sie, in einer kleinen Stase Kapsel, in dem was vom Büro des Anführers noch übrig war. Wie eine Trophäe mit Sockel, in einer Ecke stehend. An der Plakette der Name „Jule“. Daneben eine weitere Kapsel, größer mit einer Frau drin. Die Hülle der Kapsel hatte tiefe Risse, und es bestand kein zweifel, wer auch immer darin war, war tot. Daran gewöhnt man sich nie, dieser Hilflose kalte Ausdruck in den Augen. Eine Hand an der Scheibe, den Mund offen, das Blut. Ich ging näher, und erkannte die Frau wieder. Mir Gefror augenblicklich das Blut in den Adern, ich wischte den Dreck von der Plakette mit ihrem Namen drauf. 

Karen … 

Ich lies es hunderte mal durch den Computer bestätigen, Sie war es, daran bestand nun kein Zweifel mehr. Meine Suche hatte ein Ende gefunden. Nicht das was ich mir damals erhofft hatte, aber es hatte ein Ende. Ich begrub Sie auf dem Planetoiden. Und brachte „Jule“ ins Schiff. 

Ich hatte diese Bande über Jahre verfolgt. Nachdem ich damals als einziger der Crew entkommen konnte, ich hatte gerade meinen ersten Job als Fighter Pilot angetreten, eine Mannschaft aus sieben Personen. Ich erinnerte mich, es war kurz nach meinem achtzehnten Geburtstag, als Karen zur Mannschaft dazu kam, Sie sollte sich um die internen System des Schiffes kümmern. Hatte als Ingenieurin echt was drauf. 

Wir waren als Mannschaft dann noch 2 Jahre im All unterwegs. bis zu jenem Tag des Raider Überfalls. Während Ich in meinem Fighter mein bestes gab, aber hoffnungslos unterlegen war und beinahe zerstört wurde. Ich trug schwerste Kopfverletzungen davon, verlor ein Auge, und galt wohl als Tot. Karen und zwei andere Mitglieder wurden von ihnen Entführt, der Rest umgebracht. Das Schiff geplündert und als Zielübung benutzt.

Ich hatte nie aufgegeben, Sie über Jahre verfolgt, und jedesmal wenn ich dachte, jetzt dann waren Sie schon längst wieder woanders, geflohen, untergetaucht. 

Mit „Jule“ konnte ich damals nichts anfangen, ich hatte schon soviel vergessen, dann fand ich in den Sachen von Karen Briefe, Briefe an mich, ich habe Jule nie davon erzählt. Die Briefe behielt ich.

Du weißt schon das ich seit 20 Minuten auf dich Einrede und du mir ein paar Antworten schuldest!

Ihre Worte rissen mich aus meinen Gedanken, zurück in die Gegenwart.

Meine Kabine, zweites Fach unterm Bett, da findest du deine Antworten.

War alles was ich ihr sagen konnte. Sie stapfte davon, in Shorts und irgendetwas das wohl als Hemd dienen sollte. Während ich mich innerlich schon darauf vorbereitete gleich von einem erneuten Orkan erfasst zu werden, steuerte ich die Corbalin weiter durch das System und lies die Scanner ihre Arbeit verrichten.

Es vergingen ein paar Minuten, dann noch ein paar, es war Still auf dem Schiff. Die Zeit schien sich ewig auszudehnen, bis es mir unerträglich wurde. Ich stellte den Antrieb ab, und ging zu meiner Kabine. Da sass Sie, zwischen Bildern und Briefen, Bilder meiner Vergangenheit und Briefen von ihrer Mutter, und weinte bitterlich.

Bist du es!

Was würde es ändern.

Ich hatte es beinahe Tausendmal durch den Computer bestätigen lassen, DNA lügt nicht. Ich wusste das Karen mir damals irgendetwas verschwieg. Und sich schon Wochen vor dem Überfall merkwürdig benahm. Warum und wieso, lernte ich erst in dieser zerstörten Basis irgendwo im nichts, Jahre später.

BIST DU ES!

Du siehst es doch da schwarz auf weiß, also warum sollte ich dir etwas bestätigen was keine zweifel zu lässt. Und glaub mir das was da steht, stimmt. Und ich würde wieder genau so handeln. Das All ist nichts für Kinder!

Sie rappelte sich vom Boden auf, und sprang auf mich zu und umarmte mich.

Arschloch! 

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Unerwartete Gesellschaft

Ich habe mich ja schon aus einigen brenzlichen Situationen gequatscht, aber manchmal habe ich das Gefühl das Universum bestraft mich dafür dann jedesmal doppelt.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 03.12.3304

Die Sensoren erfassen die drei Schiffe, eine Sidewinder, eine Anaconda und eine Fer-de-Lance, meine Entfernung zur Sidewinder sind mehr als 240.000 Lichtsekunden, es währe töricht von mir im Supercruise zu fliegen, also bleibt mir nichts anderes übrig, ich suche auf der Sternenkarte nach dem nahsten Stern. Während der Computer seine Arbeit aufnimmt und die Triebwerke für den Sprung bereit macht und das Schiff ausrichtet, funke ich der Sidewinder zu. Jule konnte nur in ihr sein. 

Flieg in die Asteroiden Felder! Ich bin gleich da!

Dann kommt der Countdown. Es dauert nur Sekunden und ich schleudere förmlich aus dem Hyperraum, ein Kurzer Tankflug um den Stern, und die Koordinaten des Systems in dem ich gerade war. Der Computer setzt an, fünf, vier, drei, zwei. die Sekunden ziehen sich hin, die Maschinen, schreien förmlich und ich merke das es der Corbalin nicht gut geht, bei so kurzen Frame Shift Sprüngen, die Integrität des Schiffes leidet unter dem Manöver, es ist auch nicht die beste Idee, mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit aus dem Hyperraum zu kommen, gerade so die Abkühlungsphase abzuwarten und dann direkt wieder den Frame Shift Drive aufs äußerste zu fordern. EINS. Der Flug dauert scheinbar ewig, Zeit und Raum sind ohne Bedeutung. Dann der Knall. 

Ich tauche vor dem Stern auf, in dem System wo ich eben noch weit entfernt den zweit Stern umrundet habe. Das ist der große Vorteil am FSD, er orientiert sich an der größten Solaren Masse. Ein Flug im Hyperraum auf so kurze Lichtjahres Distanz dauert nur Sekunden. Alles in allem hat mich das Manöver mein halben Treibstoff Vorrat gekostet. aber anstelle von zwanzig oder dreißig Minuten im Supercruise, brauchte ich so für die Strecke nur zwei vielleicht drei Minuten. Die Corbalin wird sich dafür wahrscheinlich noch gebührend bei mir bedanken.

Ich Scanne nach dem Signal der Sidewinder. Sie treibt bei Unterlichtgeschwindigkeit auf die nahen Asteroiden Felder zu, gefolgt von den anderen beiden Schiffen. Ich locke Sie ein und setze im Supercruise einen Kurs der mich vor Sie bringen wird. Dann höre ich den Funk.

Gib auf kleine! Wir werden nicht dafür bezahlt wenn du das Spielzeug unseres Auftraggebers beschädigst! Also stell dich nicht so an! Sonst müssen wir zu anderen Mitteln greifen!

Ich höre wie Laserfeuer die Worte des Piloten begleiten, sie wird doch nicht, in einer Sidewinder gegen eine Anaconda und eine Fer-De-Lance kämpfen wollen? Das Trommelfeuer spricht eine eindeutige Sprache. Ich erreiche währenddessen die Sprung Koordinaten und verlasse den Supercruise. Vor mir tauchen die Anaconda die Fer-De-Lance und eine Goldene Sidewinder auf. Die beiden Schiffe stehen still im Raum, während die Sidewinder zwischen ihnen hin und her Tanzt.

Ich überlege wie groß meine Chancen währen wenn ich jetzt meine Waffen ausfahren würde, aber ohne Schilde, nur mit Puls Lasern bewaffnet und knapp über 50% Rest Integrität des Schiffes, keine Chance. Ich bin Pulverisiert noch bevor ich die ersten Schüsse abgeben könnte. Also mache ich das einzig vernünftige was ich in dieser Situation machen kann. Ich greife zum Funkgerät.

An die Piloten der Anaconda und Fer-De-Lance, hier spricht CMDR. Wyveres, die Pilotin der Sidewinder steht unter meinem Schutz! Identifizieren Sie sich!

Während ich diese Worte sage, hört die Sidewinder mit ihrem Beschuss der Fer-De-Lance auf die Triebwerke gehen aus und sie fängt an unkontrolliert abzudriften. Der Rest Treibstoff war wohl nun auch aufgebraucht. 

CMDR. Wyveres, wer wir sind, ist nicht von Bedeutung, und geht Sie rein gar nichts an! Dieses Göre in der Sidewinder wird zur Rechenschaft gezogen! Mischen sie sich nicht ein oder wir vernichten ihre Vulture!

Eine Frauenstimme, sie kam von der Anaconda, die sich nun etwas in meine Richtung bewegte, während ein Fighter startete und sich der Sidewinder näherte.

An die Pilotin der Anaconda, mir ist völlig egal wer ihr seid! Und mir ist bewusst das ich mit meiner Vulture keine Chance hätte gegen sie. Jedoch glaube ich das wir uns bezüglich der Pilotin der Sidewinder irgendwie einigen könnten. Denn wenn ich das Schiff so betrachte scheint es wertvoller zu sein als die Pilotin in ihr.

Der Funk schwieg, da die Sidewinder wohl ohne Energie durch den Raum schwebte, konnte Jule sich an dem was über Funk gesagt wurde nicht beteiligen, was ich in diesem Moment sehr willkommen hieß.

Während sich der Fighter der Sidewinder annahm, setzte ich die Steuerdüsen kurz ein um mir einen minimalen Schub zu geben und so mit vielleicht 1 oder 2 Meter die Sekunde in Richtung der Schiffe zu treiben. Ich ging meine Optionen durch, das ausfahren der Laser würden Sie bemerken, das konnte ich also vergessen. Ich musste unter die Schiffe und so nah wie möglich ran kommen. Dem Computer gab ich schon mal mehrere Kurs Koordinaten ein, bereitete alles für ein Not Sprung vor, falls die Diplomatie scheitern sollte.

Ehrlich gesagt, die Göre an Board der Sidewinder interessiert mich ein Scheiß, wir sollen die Sidewinder bergen, ob nun mit oder ohne das Mädchen, ist mir völlig egal, aber da wir sie nun schon wer weiß wie viele Systeme verfolgen, bin ich ehrlich gesagt gewillt Sie einfach aus meiner Frachtluke zu werfen! Und auf die mickrige extra Belohnung für Sie zu verzichten. Es sei denn du Zahlst besser als der Besitzer der Sidewinder!

Credits, es ging immer nur um Credits, aber gut wenn ich so unbeschadet aus der Situation kommen kann, dann opfere ich meine letzten 16k Credits. 

Wieviel und Wohin?

15.000 Credits! An die freundliche Pilotin dieser Anaconda! 

Verstanden.

Ich richtet den Transfer von Credits ein, 15.000 es waren nur 15.000 aber damit war ich dann endgültig Pleite. Ein kurzes Pling begleitet von einem Danke der Pilotin der Anaconda später, hatte ich die Gewissheit das es noch nicht vorbei war. Dafür kannte ich dieses aufgesetzte freundliche „Danke“ viel zu gut. Der Fighter hatte mittlerweile die Sidewinder zur Anaconda geschleppt.

Schön das sie so vernünftig sind, so könnte es immer sein, aber wie Sie sicher wissen, werde ich mir nicht die Mühe machen ihnen die Göre auch noch zu bringen. 

Während sie mir über Funk noch ein paar weitere Flüche und andere Verwünschungen zukommen ließ, machte sich die Fer-De-Lance bereit für einen Sprung aus dem System, gut so. Ein eventuelles Problem weniger. Aber ich wusste was kommen wird, ich kannte dieses Spiel. 

Aber wo ich hier gerade meine Sensoren Ergebnisse ihres echt erbärmlichen Schiffes so ansehe, interessante Fracht haben Sie da! 

Gier war ein verlässlicher Freund. 

Warum sollte ich mich nur mit läppischen 15.000 Credits zufrieden geben, wenn ich auch ihre Fracht haben könnte. Commander Wyveres! 

Die Fer-De-Lance sprang, die Anaconda blieb zurück, mit offener Fighter Bucht, und hatte die Waffen nicht ausgefahren, der Pilot des Fighters stand mit Jule an der Frachtluke, sie hatte einen Raumanzug an. Mir war klar was Sie vor hatten. Und ich hatte nur eine Chance. ich Steuerte die Corbalin unter die Anaconda, und öffnete die Frachtluke, und sah wie der Pilot Jule in den Weltraum stieß, der Computer richtet das Schiff so aus das der Greifer sie genau erfasste. während ich Manuell einen der Puls Laser so einstellte das er durch das Schott feuern würde. Riskant aber wenn ich die Schott Luken öffnen würde, währe alles aus.

Was ist nun? Sie haben ja nun ihre Wertvolle Göre, ich könnte es mir noch immer anders überlegen!

Hallte es durch das Intercom. 

Ich muss meine Fracht erstmal entsichern. Das geht nicht so schnell! Bei so Alten Relikten ist Vorsicht geboten!

Papperlapapp, wenn ich nicht in 30 Sekunden auf meinem Radar ein paar Fracht Container sehe. Schneide ich dein Schiff in der Mitte durch, Verstanden!

30 Sekunden, das reicht. Der Laser ist ausgerichtet. Jule nur noch wenige Meter vom Greifer entfernt.

Schon gut, schon gut! ich beeil mich ja.

Da der Greifer hat Sie. Jetzt muss alles ganz Schnell gehen, denn ich weiß das die Anaconda uns nicht gehen lassen wird, ich kenne diese Art von Piloten, Sie wiegen einen erst in Sicherheit. Spielen mit einem, und hohlen sich dann doch das Schiff und alles was darin ist. 

Weißt du, das dauert mir einfach zu lange, mein Freundchen, ich habe eine Viel bessere Idee. Du gibst mir einfach dein Schiff!

In dem Moment schmilzt sich der Laser auch schon durch ihre Fighter Bucht. Wenn ich es richtig angestellt habe, sollte er mit aller Energie die das Schiff nicht unbedingt brauch, sich gerade nicht nur durch die Bucht schneiden. Sondern auch den Antrieb der Anaconda erreichen.

Die Geräusche sind ohrenbetäubend. Wenn ich richtig gerechnet habe, und der Winkel gestimmt hat, sollte der Laser sich einmal durch den Hinteren Teil der Anaconda gefressen haben. Sie hatte die Schilde wegen dem Austausch fallen lassen und Sie waren noch nicht wieder oben, dies war meine einzige Chance gewesen. Die Fighter Bucht und den Antrieb ausschalten, und hoffen das die Anaconda dadurch unschädlich wird.

DU VERDAMMTER! DAFÜR BRENNE ICH DICH UND DEIN SCHIFF AUS DEM UNIVER….

Sie konnte den Satz nicht mehr beenden. Die Explosionen in der Anaconda sprachen eine eindeutige Sprache. Mein Plan hatte Funktioniert. Und ich musste dafür nur ein Schott und 15.000 Credits opfern. 

Die Anaconda Zerbarst. Meine Sensoren zeigten keine Signale, die Fer-De-Lance war wirklich schon abgeflogen. Aber sicher war ich trotzdem nicht, Sie könnte jeden Moment zurück sein. Also gab ich den Computer die Anweisung dem programmierten Kurs aufzunehmen. Ich musste mich erstmal um einen Passagier kümmern. Und dafür sorgen das der Schaden durch den Laser nicht auch mir zum Verhängnis werden würde.

Die Steuerdüsen schoben uns an den brennenden Überresten vorbei, auf einem der Teile stand noch ein Teil eines Namens, „Jet C-“ 

Mir bleibt kaum Zeit, der Frachtraum kommt in Sicht, und ich höre schon wie ein sehr entnervte Stimme mit dem Frachtgreifer Schimpft. Der Computer hört halt nur auf mich. 

Lass mich runter! Computer! Nun mach Schon! Hörst du nicht! Du sollst mich RUNTER LASSEN! Verdammt nochmal! Computer!

Computer, die Fracht auf den Boden absetzen.

Und der Computer gehorcht! Und vor mir steht eine 15 Jährige, recht aufgebrachte, junge Dame die mir so einiges zu erklären hat.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Interstellarer Funk

Hat man sich erst einmal an die Stille gewöhnt, sind Stimmen die nicht vom Computer kommen, wie Geister die durch das Schiff schweben.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 29.11.3304

Wenn die Zahlen stimmen hab ich fast die Hälfte der Strecke hinter mir, und es ist so elendig Langweilig. Nur ein paar Dinge haben sich in den letzten Systemen geändert, ich treffe wieder Häufiger auf Unbekannte Signale, die sich dann als geplatzte Schiffe herausstellen. Zwei mal waren es sogar Notrufe, aber mein Schiff ist so schon schwer beschädigt, und die Puls Laser sind wenig Hilfreich. 

Nur auf einen Notruf habe ich Reagiert und bin prompt in einen Kampf zwischen Zwei Anacondas und einem Beluga geraten. Die beiden Anacondas griffen den Beluga an, ich fliege eine verdammte Vulture, also wünschte ich dem Beluga Piloten viel Glück und sprang zurück in den Supercruise, die beiden Anacondas hätten mich einfach so zum Frühstück gefressen, ohne Schilde, ohne richtige Waffen, nur noch mit halber Hüllen Integrität. Vielleicht ein oder zwei Schüsse und dann „Puff“ war all die Mühe umsonst.

Rettungskapseln aufsammeln, Datenspeicher bergen, alles kein Problem. Aber Kämpfe, nein das geht derzeit gar nicht.

Da ich den bewohnten Welten nun näher komme, scheint auch der Funk wieder aktiver zu werden. Neben den üblichen GalNet Nachrichten, empfange ich nun auch wieder vermehrt normale Unterhaltungen. 

Das System in dem ich gerade umher Fliege und nach Planeten suche scheint, Riesig, vier Sterne, unzählige Asteroiden Felder, also habe ich Zeit, Zeit um dem Funk etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken, Normalerweise würde ich ihn ja meiden, aber ich habe nun schon so lange mit niemanden mehr geredet, so dass ich meine Vorsicht fliegen lasse. Von den falschen Leuten gehört und dann angepeilt werden zu können, will ich einfach vermeiden. Und als Imperialer Ergebener der Blauen Lady Aisling Duval, gibt es da draußen so einige die es nur zu gerne sehen würden wenn ich unerwartet Sterben würde.

Aber da ich direkt auf die Hoheitsgebiete zu Steuer, kann ich es kaum erwarten endlich freundliche Stimmen zu hören. Ich suche also nach aktiven Signalen im Umkreis von vielleicht 30 bis 60 Lichtjahren. Und tatsächlich, nach einigem hin und her, rastet der Computer förmlich aus und ein schwall von Audio Feeds Überschwemmt das Schiff. Alle gleichzeitig, Hunderte von Stimmen, Dröhnen mir in den Ohren, Musik, Gekreische, alles mögliche. Eine wahre Kakophonie an Stimmen fliest durch das gesamte Schiff.

Es dauerte etwas, bis der Computer begriff was ich von Ihr wollte. Aber nach ein paar weiteren Minuten verstarb das Kauderwelsch an Stimmen endlich. Und ich konnte mich in Ruhe durch die Signale hangeln. Vieles war allgemein gehalten, hier und da unterhielten sich Piloten über das was so los war. Anscheint hatten sich die Angriffe der Thargoiden verstärkt. Und auch waren die Mächte in heller Aufruhr. der Klatsch und Tratsch war natürlich auch darunter, allen voran die geplatzte Hochzeit von Aisling und Jordan Rochester und den daraus resultierenden Umständen über das warum.

Dann fand ich ein Signal das interessanter war als die anderen. Ein Type-9 Heavy nur 34 Lichtjahre entfernt, ein drei Personen Transporter geführt von einer Familie, Bergbau Spezialisten, sie wahren in einem Eisring unterwegs, und unterhielten sich über die Vor und Nachteile des Type-10 Defender und ob Sie nicht auf diesen umsteigen wollten. Ich klingte mich nach einigem zuhören in ihre Unterhaltung mit einem weiteren Piloten, der anscheint als Begleitschutz bei ihnen war, ein.

Hier spricht CMDR. Wyveres, die Piloten der Type-9 Heavy die sich gerade über den Type-10 Defender unterhalten, empfangt ihr mich? 

Klar und deutlich CMDR. Wyveres. Klar und deutlich! Hier spricht CMDR. Schenk, wie können wir helfen?

Och es ist einfach nur schön endlich einmal andere Stimme zu hören und sich unterhalten zu können. Ich habe eure Unterhaltung jetzt schon eine weile gelauscht, der Type 9 denn ihr da gerade habt, wie gut ist er für Abbau?

Eigentlich ganz ordentlich, sofern man sich die nötigen Module und Aufrüstungen leisten kann.

Ich bin früher ein Type-6 Transporter geflogen, das Ding war Klein, Schwer­fäl­lig und etwas langsam, ja bis ein paar Raider ihn zu klump geschossen hatten. Wie kommt ihr so klar mit der Gefahr?

Ganz gut, wir Fliegen nie ohne Geleitschutz, und überlegen halt den Defender als weiteres Mining Schiff auszubauen. Ansonsten Commander. Wo waren Sie denn?

Etwas außerhalb der bewohnten Welten, musste mal weg von all den Machtspielen. Hab ein paar alte Ruinen gefunden, und bin jetzt auf dem Weg zurück in die Heimat. 

Das Gespräch ging noch eine Weile, bis ich ca 45 Sprünge von meinem Ziel entfernt war, dann wurde der Kontakt langsam aber sicher schlechter. 

Flieg Wohl Commander Schenk und Familie!

Ich verstand nur noch Wortfetzen dann nur noch statisches Hintergrundrauschen. Der Kontakt war abgerissen, vielleicht würde ich Sie ja wieder sehen in irgendeinem Raumhafen oder in einer Minenkolonie.

Also ging ich weiter meinem Tagesgeschäft nach, Tanken, Scannen Planeten anfliegen, GalNet News hören und Lauschen was das Universum mir zu sagen hat. So Springe ich von System zu System, und bin jetzt nur noch 31 Sprünge von meiner Heimat entfernt als eine recht junge Fipsige Stimme, meine fast Gott gleiche Ruhe unterbrach.

Commander! Commander Wyveres! Hallo, Commander, bist du da?

Etwas vertrautest lag in dieser Stimme, als müsste ich Sie kennen, aber ich konnte Sie nicht einordnen. Aber ich hatte Sie definitiv schon einmal vernommen. Noch bevor ich etwas erwidern konnte, erklang sie erneut.

Commander, ich weiß das du mich hören kannst! Stell dir vor wie lange ich nach deinem Signal gesucht habe, Ich hab sogar die Sidewinder von irgend so einem armen Tropf geklaut! Anfangs war das Steuern echt schwer aber, mittlerweile geht es. Du hattest versprochen das du uns besuchst! 

Du hattest versprochen das du uns besuchst! Dieser Satz halte durch meinen Kopf, wem hatte ich versprochen, wem …

Jule?

Stotterte ich in den Funk. Ich hatte es wirklich vergessen, vor ein paar Jahren, am Rande des Imperialen Territoriums, ein Frachter der Passagiere befördert hatte, mieser Pilot, mieser Deal, Sie sollten Sklaven auf irgendeinem Planetoiden werden weit außerhalb der Bewohnten Systeme. Ich erinnerte mich an den Auftrag, Abfangen, Passagiere bergen, Piloten überreden die Hintermänner zu verraten und diese Ausschalten. Waren in einem Schwadron unterwegs, ich Flog den Transporter, also brachte ich die Gefangenen zurück, während die anderen die Hintermänner verfolgten. So war jedenfalls der Plan. 

Niemand ahnte auch nur durch was für eine Hölle wir gehen sollten. Ich greife mir unwillkürlich ans Auge. Dann reißt mich die Stimme wieder aus meinen Gedanken.

Commander, die Sidewinder hier, ich komm nicht so recht mit den Anzeigen klar, und der Computer meldet irgendwas von „Fuel“ was ich aber verstehe ist, wo ich bin, wenn alles gut geht … 

Ich höre noch wie der Computer die übliche Sequenz für den Hyperraum ansagt und dann bricht der Kontakt ab. Rauschen, verwundert starre ich auf das Intercom und warte, während die Sensoren plötzlich ein blib auf dem Radar anzeigen, in der nähe des Sterns. 

 Geschafft, jetzt hab ich nur ein Problem, der Treibstoff ist alle! Hohl mich ab! Schnell!

In dem Moment tauchen Zwei weitere Signale auf. 

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Einsamkeit

Und wenn der Computer erstmal in fahrt ist, dann kann dich auch sonst nichts mehr erschüttern. Selbst dann nicht wenn Sie dir in ihrer holden Weiblichkeit mitteilt, dass das Schiff gerade am Überhitzen ist.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 27.11.3304

Warning:
Temperature critical, taking heat damage


Immer und immer wieder. Aber das bringt es nun mal mit sich wenn man an Sternen auftankt, man wird unweigerlich gegrillt, Stück für Stück.

Aber das Meckern bringt mir nichts, ich Akzeptiere das der Computer immer weiter machen wird. Also weiter um den Stern fliegen, weiter Tanken, Scannen und Erkunden.

Und was soll ich sagen, nach all den Eisplaneten und Gasriesen endlich mal ein paar interessante Planeten, Wasserwelten und ein schöner heißer Gesteinsplanet, der nur wenige Lichtsekunden vor seinem Stern rum eiert, in der Dunkelheit sieht das feurige Spiel auf seiner Oberfläche fast Hypnotisch aus. 

https://inara.cz/gallery/0/55246/
https://inara.cz/gallery/0/55246/

So scanne ich mich durch ein paar Systeme, hier eine Eiswelt, da ein Gasriese mit 10 Monden, mittlerweile sind es nur noch 64 Sprünge. Und ich merke die Müdigkeit, die langsam aber sicher in mir hoch kriecht. Im aktuelle System gibt es nur den Stern, also wird es Zeit für Kaffee und etwas Entspannung.

Die Milchstraße vor mir stell ich die Maschinen ab und lass das Schiff etwas treiben. Ich brauch eine Pause. Und ausnahmsweise gibt der Computer mal ruhe. Also mach ich GalNet auf laut und höre mir die neusten Nachrichten an. 

Während ich dieser schönen weiblichen blechernen Stimme zuhöre, werden mir die Augen schwerer und schwerer. 

Ich schwebe Sanft durch die Corbalin, die Systeme sind ruhig, nichts rückt und rührt sich, alles ist so wie es sein sollte. Meine Kabine sauber, der Frachtraum aufgeräumt und voller wertvoller Waren. Die Stase Kapseln blinken im Einklang vor sich hin. Nichts ungewöhnliches alles ist Friedlich. Alles ist ruhig. Und so schwebe ich weiter vor mich hin, und denke eventuell daran doch mal wieder zur Hutton Orbital zu fliegen um neue Kaffee Becher zu bekommen. 

leise grinse ich, bei dem Gedanken daran das einige Piloten sich immer wieder einen Scherz daraus machen, Neulingen zu erzählen, man würde dort umsonst eine Anaconda bekommen. Ich stell mir das so schön vor, 0,22 Lichtjahre vom Hauptstern entfernt, bei meiner ersten Tour brauchte ich 2 Stunden bei vollem Schub, am Ende kam ich auf fast 2900c. Bevor der Computer anfing abzubremsen. Es wäre einfach Fatal würde man einfach weiter so schnell fliegen  nur um dann einen Not Stop durchzuführen. Man findet immer wieder die Überreste dieser Irren die das versuchen, es ist schon bei 80c lebensgefährlich aber alles über 200c zerreist einem einfach das Schiff. 

Komisch, ich erinnere mich gar nicht daran, wie ich aufgestanden bin, und ob ich überhaupt die Maschinen aus gemacht habe. Wie lange bin ich schon im Schiff unterwegs? Und wo war jetzt nochmal der Weg zurück ins Cockpit, warum kann ich auf einmal die Schrift an den Wänden nicht mehr lesen. Panik stieg in mir auf, irgend etwas war nicht richtig, aber ich konnte nicht begreifen was. War irgendwas in den Kaffee geraten, hatte ich aus versehen irgendein Gas eingeatmet. Meine Gedanken wurden zu einem zähen Brei, nichts ergab auch nur irgendeinen Sinn. Die Korridore nicht, die Wände und Räume drehten sich in einander, Flog ich etwa in ein Schwarzes Loch? Man hörte ja so komische Geschichten, hatte ich einfach vergessen die Maschinen abzudrehen und bin in eine Raum Anomalie geraten? Was auch immer es war, nicht mal die Stimme des Computers war verständlich für mich. Und dann kam das rote Leuchten, Warnlampen gingen an, der Computer wiederholte immer und immer wieder die gleichen Worte.

nooning ruffle utu
nooning ruffle utu
nooning ruffle utu
nooning ruffle utu
nooning ruffle utu
nooning ruffle utu


Ein Computer ohne Sinn

Was völliges unverständliches Kauderwelsch für mich war. Aber es klang wichtig, und Sie wiederholte es ständig. Die Geräusch im Schiff wurden immer und immer lauter. Bis ich es kaum noch aushielt.

Dann eine Biegung hier, eine Drehung da, und da war es, das Cockpit, und dann ergaben auch die Worte, schlagartig einen Sinn. Running out of Fuel, war auf der Anzeige für die Treibstofflager zu lesen. Die Worte die der Computer sagte wurden schlagartig verständlich. Aber da war es schon zu Spät, zu spät für alles was ich hätte tun können, in dem Moment wo ich meinen Sitz erreichte wurde aus dem Satz: „Running out of Fuel“, „No Fuel Left!“ 

Ich wahr verloren. Schoß mit 1200c durch das nichts und hatte keinen Treibstoff mehr. Kein Treibstoff gleich keine Energie. keine Energie gleich keine Aufrechterhaltung des Supercruise. Ich erinnerte mich an meine Worte, „Wenn man bei so hoher Geschwindigkeit einen Not Stop hinlegt, Pulverisiert es einem augenblicklich das Schiff.“

Und genau das würde mir in wenigen Microsekunden Passieren, ich konnte nur noch zusehen, die Elektronik starb, die Stimme des Computers erklang nun viel dumpfer und es wurde, still. Mit dem letzten funken, brach auch die Kontrolle über die Düsen. Peng und es geschah fast augenblicklich, das Schiff schrie und wurde von den Scherkräften wie Lametta zerfetzt, ich sah noch die Explosionen, konnte noch sehen wie ich umher geschleudert wurde. 

Ich konnte sehen, wie ich umher geschleudert wurde. Ich sah mich selbst, so als würde ich einen Film sehen. Meine Gedanken rasten, ein Traum? Kann das sein? Ich versuchte alles, aber nichts passierte. Dann wie als würde ich einen Schlag abbekommen, zog sich die Zeit erst ewig hin ich sah wie ich in mich Selbst zurückkehrte. Und dann kam der Schlag. Ich schreckte in meinem Pilotensitz hoch. 

Der Computer las noch immer aus den GalNet Nachrichten vor. So als wäre nie etwas passiert. Was auch den Tatsachen entspricht, ich brauchte dringendst einen Kaffee und etwas vernünftiges zu Essen. Ich stellte die Nachrichten aus und wechselte auf einen der Sender die Musik spielten. Meine eigene hatte ich mittlerweile Hundertfach gehört.

Ich erinnerte mich, ganz zu Anfang, hatte ich das vergnügen, dass ich in eine solche Situation geraten war. Damals in meiner guten alten Sidewinder, keine Tankvorrichtung und nach einem Raider Angriff, trieb ich mit immer weniger werdenden Kraftstoff durch die Leere, bis ich schließlich aufgab und das Schiff Sprengte und kurz darauf dann in einem Klon aufwachte. Hatte mein Unterbewusstsein mir einen Streich gespielt? Sollte ich etwa zu unvorsichtig geworden sein. Was auch immer es war. Das Schiff schien mir nun noch leerer als es schon war. Ich hätte echt einen Co Piloten mitnehmen sollen. Vielleicht was Weibliches, Gesellschaft halt.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Der Weg zurück

Und dann hörst du wie Metal bricht und Warnlampen angehen und denkst nur so bei dir, etwas weniger Schub hätte es auch getan. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 23.11.3304

Was habe ich mir nur dabei gedacht, der Frachtraum ist doch ej voll, und was hätte es mir bringen sollen. Aber Neugier ist manchmal ein echt schlimmer Berater. Also muss ich wohl in den sauern Apfel beißen und irgendwo, wo ich nicht von Guardian Wächter beschossen werde, landen und erneut Reparaturen durchführen.

Warum, ja, wenn mindestens sechs Guardian Wächter, Tennis mit dir und deinem SRV spielen, bei geringer Schwerkraft, und man verzweifelt versucht zurück zu seinem Schiff zu kommen um der „Rakete im Anflug“ Meldung zu entkommen. Da kann man schon mal beim Starten etwas die Nerven verlieren. 

Das Geräusch werde ich nicht vergessen, das Gefühl wie der untere Teil des Schiffes erst den Boden und dann diesen verfluchten Guardian Wächter, platt gewalzt hat, dieses metallische klirren und das aufheulen der Triebwerke. Es ist einfach eine bescheuerte Idee, 5 Meter über dem Boden, vollem Schub zu geben, um dem Guardian vor einem den Gar auszumachen.  Es ist garantiert Effektiv, der Guardian Wächter ist garantiert schrott, das man dabei aber auch dem Mondboden Rammt, und dann wie ein Flummi bei fast keiner Schwerkraft ins schleudern gerät, daran hätte ich wohl denken sollen, bevor ich vollem Schub gab. Auch eventuell hätte ich die Lande Beine einfahren sollen. 

Das die Anzeige nur noch 58% Hüllen Integrität anzeigt, sorgt mich am meisten. Aber ich hoffe das ich die Schäden Repariert bekomme. Jedenfalls werde ich auf dem restlichen Rückweg keine Landungen, ohne Schwierigkeiten zu bekommen, mehr durchführen können. 

Mir macht am meisten Sorgen, dass das Landesystem so viel abbekommen hat. Es wäre echt fatal, in Cubeo anzukommen, und dann auf dem Lande Pad in Medupe City nicht landen zu können. 

Und über die ganzen anderen System will ich gar nicht erst Nachdenken. Ist ja nicht so als würden Platinen und andere Ersatzteile einfach so irgendwo rum liegen. Na ja eigentlich schon, aber es ist verdammt gefährlich, und ich hasse Weltraum Spaziergänge. Aber mir wird nichts anderes Übrig bleiben. Ich weise den Computer an, nach Schiffswracks ausschau zu halten. Es ist scheiße Gefährlich, aber es ist ebenso scheiße Gefährlich mit einem so gut wie defekten Schiff bei halber Lichtgeschwindigkeit um eine Stern zu brettern und dabei Aufzutanken.

Nach wenigen Minuten meldet sich der Computer wieder: „Scan abgeschlossen, im aktuellem System befinden sich keine der angeforderten Materialien.“ Super also ein weiterer Sprung. 

Wieder das selbe Spiel nur diesmal habe ich echt Angst, Scannen, mehrere Planeten, ein Stern an dem ich Tanken kann, Scannen nach Wracks, Nichts, also Springen. Dies geht noch ein paar Systeme so bis der Computer endlich die erlösenden Worte von sich gibt. „Abgebaute Emissionen entdeckt!“

Erlösung

Was auch immer dem Programmierer da damals eingefallen ist, aber es handelt sich dabei um eine für mich wichtige Meldung. Der Computer könnte auch sagen: „Commander, geplatztes Schiff gefunden!“ weil um nichts anderes Handelt es sich bei dieser Meldung, mindestens ein zerstörtes Schiff, und Fracht. Meine einzige Hoffnung an Ersatzteile zu kommen. Entweder dort ist ein Notsignal, oder ich finde in dem Schrott genug Elektronik und Materialien um Reparaturen durchzuführen.

So oder so, ohne Reparaturen, Werde ich auch als eine „Abgebaute Emission“ auf dem Radar von irgendwem anders enden. Und sitze dann in einer Stase Kapsel und muss darauf hoffen das man mich irgendwann mal vielleicht aufsammelt.

Ich springe aus dem Supercruise und scanne das vor mir auftauchende Wrack, eine Anaconda, oder besser das was von ihr übrig ist. Neben dem Datenspeicher der eine Menge Erkundungsdaten enthält, kann ich mein Glück kaum fassen, das meiste was ich an Elektronik benötige scheint noch vorhanden zu sein. Also parke ich das Schiff neben dem größten Wrack Teil, benutze den Fracht Greifer zum Andocken und mache mich bereit um dem All ohne mein Schiff zu begegnen.

Ich hasse es hier draußen, schwerelos ohne Horizont Linie, mit Sauerstoff für 3 Stunden, hantiere ich an allen möglichen Sachen rum, schweiße und breche teile auseinander, Die Frachtluke schluckt alles.

Und wo ich schon dabei bin, schließe ich gleich noch die gröbsten Risse in der Hülle, die Teilen der Anaconda sind dabei natürlich Quelle für die Flicken. Die Lande Beine sehen extrem mitgenommen aus. mal davon abgesehen das eins ganz Fehlt. Also mach ich mich auf die Suche, ein neues Lande Bein, die Anaconda müsste mehrere davon haben. Und was soll ich sagen, ich fand ein Paar und tauschte gleich alle Beine aus. Sicher ist Sicher. 

Alles in allem habe ich fast 2 Tage an diesem Wrack gehangen. Die Anzeige für Integrität bleibt bei läppischen 58%, aber immerhin scheinen die Internen Systeme wieder alle zu gehen. Lande Beine sind wieder Funktionsfähig und auch der Treibstoff Sammler scheint wieder in Ordnung zu sein. 

Jetzt mach ich erstmal ein paar Tage nichts. 

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – 115 Sprünge Ungewissheit.

Mit voller Geschwindigkeit in einem SRV über eine Mond fahren bei geringer Schwerkraft, ist als wollte man einem wilden Stier zeigen wer hier die Hörner auf hat, meistens gewinnt der Stier. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 22.11.3304

Daten Muster und Guardian Tech, der Frachtraum ist fast Voll, und es lohnt sich auch nicht, noch weiter im SRV über diesen Mond zu fahren. Vielleicht komm ich in ein paar Monaten nochmal her, wenn ich mehr über diese Technologie weiß. 

So muss erstmal das, was ich erfahren habe, ausreichen. Ich Packe zusammen, verstaue die Guardian Tech und lass den Computer einen Kurs zurück nach Cubeo berechnen, nach ein paar Minuten kommt sie und haucht mit ihrer unvergleichlichen blechernen Stimme: „Route berechnet, Wirtschaftlichste Route 115 Sprünge, Schnellste derzeit mögliche Route, 81 Sprünge. Gegenwärtige Einschätzung, es wird Empfohlen die Wirtschaftliche Route zu nehmen.“ 115 Sprünge ich wähle die schnellere Route, mehr als 40 Sprünge unterschied, klar ich könnte mehr System Scannen, aber das Schiff ist so schon nicht mehr im besten Zustand. 88% Gesamt Integrität.

Es wäre ein pures Wunder wenn ich in Cubeo ankomme, ohne das ich nicht mindestens fünf oder sechs mal von Piraten abgefangen werden würde. Sie lauern am Rande der bewohnten Systeme. Meistens zu dritt oder viert. Und da die Waffen durch die Guardian Wächter ordentlich einen abbekommen haben, wäre ich wohl echt leichte Beute. Also so schnell wie möglich wieder gen Heimat. 

Natürlich werde ich auch weiterhin die Systeme genau abscannen, aber ein Risiko werde ich nicht mehr eingehen, 81 Sprünge sollten eigentlich kein Problem darstellen, wenn ich nur stupide Tanken und Springen würde, währe ich in wenigen Stunden zuhause, was aufhält ist das genaue Erkunden. Es dauert nun mal selbst bei mehrfacher Lichtgeschwindigkeit, 300.000 Lichtsekunden entfernte Objekte zu erreichen, und dann dort alles zu Scannen, vor allem wenn man Müde ist, und am Ziel gleich wieder um 2.000 Lichtsekunden vorbei donnert. Bis man genug Geschwindigkeit raus genommen hat um eine volle Kehrtwende zu machen. Vergehen ein paar Minuten und man ist dann noch ein paar Hundert Lichtsekunden weiter weg. 

Ich würde am liebsten den Autopiloten anschalten, aber dafür müsste man erstmal einen haben. Also sitze ich hier Springe und Scanne mir meinen Weg zurück nach Cubeo.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Unentdeckte Welten

Da schaust du dann mit einem Grinsen im Gesicht, auf die Systemübersicht und weißt ganz genau, vor dir war noch niemand hier. Du bist der erste der seine Scanner auf diesen Himmelskörper richtet und mal genauer nachschaut.

Das Gefühl irgendwo mal der Erste zu sein, Unbeschreiblich.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 16.11.3304

Es sind zwar nur Eiswelten und Eine Sonne, aber ich bin der erste der sich die Mühe macht Sie genauer zu untersuchen. Schon alleine dafür hat sich der ganze Aufwand gelohnt, diese Informationen sind eine menge Credits wert. Auch wenn ich dafür Stunden in dem System verbracht habe. Vielleicht finde ich ja noch einen Erdähnlichen Planeten oder gar ein ganzes System das noch nie jemand angesprungen hat. 

Aber nach diesen Strapazen, nehme ich mir jetzt erstmal Zeit und parke das Schiff einfach in der Leere des Raums, was soll mir hier schon passieren. 

Während ich der „Kantine“ einen Besuch abstatte und es mir in meinem Quartier gemütlich mache, quatscht mich der Computer des Schiffes immer wieder voll mit irgendwelchen Systemmeldungen. So müde wie ich bin Ignoriere ich Sie einfach.

Ein lautes Pfeifen reißt mich nach mehreren Stunden aus meinem Schlaf, es dröhnt durchs ganze Schiff. Irgendwo war wieder ein Leck entstanden, Schlaftrunken torkelte ich aus meiner Kabine. Und schnappte augenblicklich nach Luft. Dekompression, es war fürchterlich die Sekunden bis sich Anzug und Helm verbunden und Luftdicht waren. Wieder Atmen zu können. Anscheint hatte der Computer den gesamten Sauerstoff im Schiff abgelassen, nur in meiner Kabine nicht. Warum er das tat wusste ich zu den Zeitpunkt noch nicht aber ich würde es schon herausfinden.

Seit Stunden nun steht das Schiff Luftleer im Raum, und ich mitten drin. Irgendwas hat die gesamte Elektronik durcheinander gebracht. Es ist elendig warm im Anzug, und egal was ich versuche, der Computer lässt sich nicht dazu bringen mir wieder Luft ins Schiff zu pumpen. 

Ein ganzen Tag, und dann war es der Steuerchip für die Luftfilter der aufgegeben hat, durchgeschmort schön knusprig. Das viele Auftanken scheint dem Schiff mehr zugesetzt zu haben als ich ursprünglich dachte, also erstmal eine Intensive Systemdiagnose, was einen weiteren Tag beanspruchen wird. Aber immerhin hab ich wieder Sauerstoff im Schiff und es wird auch schon wieder Wärmer. 

Die Werte sind erschreckend, Lebenserhaltung bei unter 80%, internen System keins bei mehr als 90% Integrität. Sehr schlecht. Ich muss also jederzeit damit rechnen das weitere Systeme ausfallen könnten. dabei sind es nur noch gut 20 Sprünge zum Ziel. Ich hätte echt Reparatur-Drohnen mitnehmen sollen. 

Also bleibt mir nichts weiter Übrig, ich überspringe die Detailscans und scanne nur noch Grob, es bringt zwar weniger Credits aber lieber komm ich auch wieder in Cubeo an als das ich unterwegs wegen versagender Systeme plötzlich mit dem unausweichlichem Tot durch „Schiff hat die Schnauze voll“ konfrontiert werde.

Zu meinem Glück sind die nächsten 12 Systeme die ich anspringe alles einfache einsame Sterne.

 Wenn ich wieder in Cubeo bin werde ich erstmal einen schönen langen Urlaub machen, vielleicht Fliege ich ins Cemiess System und dann nach Emerald um mal vielleicht ein Blick auf Aisling werfen zu können. Aber dafür müsste ich wohl scheiße Reich werden und irgendwas besonderes vollbringen.

Aber erstmal mein Derzeitiges Ziel erreichen. Noch 3, noch 2, noch 1 Sprung, So zähl ich die Minuten, bis der Tank wieder voll ist und ich weiter springen kann. 

Sprung, und da, Doppelstern System alles sehr nah beieinander, schön, kein langes suchen und rum fliegen. Die Sensoren tasten sich Stück für Stück durch das System, alles ist ruhig, keine anderen Schiffe in Reichweite, ich bin also alleine hier. 

Ich fliege den Mond an der mir von meinem Kontakt genannt wurde, und tatsächlich, Die Langstrecken Sensoren erfassen Strukturen. 

Ich fliege die ersten Koordinaten an, eine kleine Struktur, bewacht wie ich feststellen musste nachdem die Warnlampen und der Computer, fast panisch möchte ich meinen, mir den Anflug von Raketen meldete. 2 Guardian Wächter, ein Paar gezielte Laserschüsse und sie sind zerstört, Nur das Landen stellt sich als Schwieriger heraus als erwartet, der Computer findet einfach keine Fläche, und so muss ich Manuell landen. Mit aller mühe schaffe ich es dann nach 30 Minuten rumgefrickel den Computer doch davon zu überzeugen das die Stelle wo das Schiff gerade 1 Meter über dem Boden schwebt und wertvollen Treibstoff verbraucht, Landbar ist. 

Das ich 2 SRV mitgenommen habe ist echt von vorteil. Es sind alte Guardian Ruinen, also plündere ich was geht, Scanne hier und da, und bring alles zum Schiff.

Das hat sich doch gelohnt, alte Guardian Tech, irgendwer wird schon ordentlich dafür zahlen. aber wenn man das mal von Außen betrachtet, man fliegt Wochenlang durch das große schwarze nichts, von Stern zu Stern, grillt sich durch die Hitze beim ständigen auftanken an den Sternen fast das gesamte Schiff, und das alles um ein paar Stunden durch alte Guardian Ruinen zu fahren, auf einem Mond im Nirgendwo. Ich hoffe die Credits sind die ganze Sache wert, wenn nicht wird da wer, meiner Rache, nicht entkommen.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Abstecher

Und dann springst du direkt vor etwas, wo du gehofft hast es nie wieder zu sehen, siehst die ausströmende Materie, und alles was dir bleibt ist, vollen Rückwärts schub zu geben und zu hoffen.

Neutronensterne sind Monster. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 15.11.3304

Quelle: Reddit

Ich hab Heute nur ein paar Systeme geschafft und bin doch nur noch 30 Sprünge von meinem Ziel entfernt, ich werde wohl nicht den selben Weg zurück nehmen, sondern weiter schauen. 

Wenn man durch Zufall sich fast selbst aus dem All bläst, Neugier ist manchmal ein schlechter Wegbegleiter. Die Anzeige für benachbarte Systeme zeigte schon seit Stunden immer die selben Zahlenkolonnen, Synuefe von A bis Z. 4 Systeme hatte ich gerade Hinter mir, darunter ein 4 Stern System 85.000 Lichtsekunden auseinander. Das System hatte unzählige Planeten die alle Gescannt werden wollte. Es war eine Qual, beschleunigen, abbremsen, und in die Nacht starren ob eine der Lichtquellen sich mehr bewegt als die anderen. Mit Scannern die nur 1000 Lichtsekunden weit gehen. Ich hätte echt mehr Credits investieren sollen. Vielleicht hätte ich, vorher noch ein paar Frachtaufträge erledigt oder hätte den Galaktischen Markt nach besonders begehrten Rohstoffen absuchen sollen, um die Credits für die großen Scanner zu bekommen.

Aber jetzt sitze ich hier draußen im Unbekannten und muss damit Leben das der Scanner unzuverlässig arbeitet. Und so dreh ich immer wieder Runden um die Sterne, und beobachte die Bewegungen und Lichtreflexe. Wieder ein Himmelskörper der sich vor mir verstecken wollte. Wieder Rausche ich mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit fast dran vorbei, oder Kollidiere fast mit dem Immer größer werdenden Mond. 

Ich bin einfach Müde, und die Nahrungssysteme spinnen schon wieder, also bleibt mir nichts anderes Übrig, im Schatten des Mondes von irgendeiner Eiswelt, steige ich aus dem Supercruise, Aus Millionen Metern in der Sekunde, werden ein Paar Kilometer, und schließlich steht die Vulture die ich Corbalin getauft hatte, still im All. 

Neu wäre Sie mehr als 7 Millionen Credits wert. Dieser Haufen hier ist aber schon so oft Geflickt und Repariert worden, das ich wohl wenn ich Sie verkaufen würde nicht mal 100k dafür bekäme. Die Anzeigen Flackern und die Hülle zeigt 91% Integrität. Verdammt noch mal, also gab es irgendwo ein Leck. Bestimmt war da wieder ein Leck, und da ich keine Reparaturdrohnen dabei habe, heißt es selbst Hand anlegen. 

Wenn man Alleine ist, ist jeder Schritt ins All gleich einem Garantierten Todesurteil. Hier Draußen, in der Schwerelosigkeit wäre die Reparatur ein leichtes, aber das Risiko abzudriften oder gar von irgendwas Bombardiert zu werden, dass kleiner ist als meine Hand, ist mir einfach zu groß. Die Internen Sensoren melden Schäden, kleiner, größere und bedrohliche. Irgendwas hatte die Steuerung für Frischluft und Nahrung beschädigt. Noch Funktioniert die Umweltkontrolle, aber Nahrung, spuckte die Kantine nicht mehr aus. Also musste ich etwas unternehmen. 

Der Mond, 30 Minuten, bei geringer Geschwindigkeit, bloß kein Risiko eingehen. Nicht das mir hier plötzlich das Schiff in zwei bricht. Die Landung ist etwas holprig, aber nun kann ich in ruhe den Schaden von außen betrachten, ohne dabei Angst haben zu müssen. Also erstmal den SRV klar machen und dann die Schäden begutachten. 

Mehrere Micro Löcher, ein Teil der Panzerung und einige Leitungen sind Beschädigt. Nichts was man nicht hin bekommt. Die geringe Schwerkraft des Mondes hilft ungemein. Und so Sitz ich mehrere Stunden und schweiße, löte und Tausche beschädigte Hardware aus. Die Diagnosen sehen gut aus. 

Die Nahrungssynthese läuft wieder, leider Spuckt das Teil nur noch Standard Rationen- und Ergänzungsriegel aus. Wie ich dieses Zeug hasse, aber immerhin werde ich nicht Verhungern. Die Anzeige für die Hüllen Integrität bleibt leider bei 91% und hier draußen an die richtigen Materialien zu kommen kann ich mir wohl abschminken. Zumal ich nicht mal einen Erzaufbereiter dabei habe um die Legierungen selbst zu erzeugen die ich benötigen würde. Muss ich wohl mit leben. 

Der Systemcheck dauert länger als erwartet, aber es scheint als wenn soweit alle Reparaturen Erfolgreich waren. So zuversichtlich überprüfe ich die Systemkarte und schaue welche Systeme in der Nähe sind. Unter all den Synuefe Systemen fällt mir etwas ungewöhnliches auf. Ein System das anders heißt. Es liegt nicht auf der Route, aber wenn der Computer schon sagt das es außerhalb des Schemas liegt, ist es meistens einen Blick wert. 

Also beende ich die Scans und setze Kurs auf M Puppis, ich hätte es lassen sollen. Ein Weißer Riese, was an sich nicht weiter schlimm ist, aber wenn man aus dem Hyperspace kommt ist das letzte was man sehen will, wie ein Neutronenstern vor einem Auftaucht und man genau drauf zu hält. All die Alarme und die Töne, das bedrohliche Monstrum vor einem, und die Panik die Einsetzt weil man mit Mehrfacher Lichtgeschwindigkeit genau drauf zu hält. 

Voller Stop, ist das erste was man macht wenn man in ein Unbekanntes System springt, 2 Sonnen, 3 Sonnen Systeme, Sonnen die so dicht beieinander sind das man schon gegrillt wird noch bevor man realisiert hat wo man gelandet ist. Aber Neutronen Sterne sind unberechenbar. Und dieser hier hängt ausgerechnet direkt vor dem Weißen, nur wenige Lichtsekunden vor ihm. Es macht mir jedesmal aufs neue Angst. Mit Zitternden Händen, und der Gewissheit dem Tod gerade so von der Schippe gesprungen zu sein. Scanne ich die Umgebung. Pling, 3 Körper, die Systemübersicht meldet, 1 Weißer Riese und 2 Neutronensterne, 2 Als wenn einer Nicht genug ist, Entfernung des Zweiten, wenige hundert Lichtsekunden hinter mir. Hinter Mir! als wenn der vor mir nicht schon genug ist muss da auch noch einer Hinter mir sein. Da bekommt man dann erst recht Panik. 

Also was sich das Universum bei diesen Sternen gedacht haben muss, ist mir unbegreiflich, aber sie sind auch nützlich, wenn man weiß welche Manöver man durchführen muss. FDS Supercharge, mit der Energie die sie Auspusten, könnte ich mir 5 oder gar 6 Sprünge sparen, mehr gibt die Vulture nicht her, alles andere wäre für die Systeme auch viel zu gefährlich, zu lange im Jetstream und die schon beschädigte Hülle platzt. Falscher Winkel und beim Eintritt zerreist es mir das Schiff. Zu nah am Stern und die Gravitation macht Brei aus mir noch bevor es das Schiff zerreißt. Ein Leck in der Hülle und die Strahlung grillt mich. Plus die Hunderte anderen Faktoren die schief laufen können.

Trotzdem, wer weiß wann ich wieder die Gelegenheit bekomme, ich kann schneller am Ziel sein. Ich könnte aber auch einfach Schneller in einem Klon irgendwo am Rande der Bewohnten Welten, ohne Credits, ohne mein Schiff, aufwachen. 

Das Risiko gehe ich ein, der Neutronen Stern am Weißen ist zu gefährlich, zu unruhig. Auch wegen der Hitze, also Scanne ich sie nur, und Fliege zum anderen. Hoffend das er sich nicht mehrfach um die Eigene Achse dreht, und dabei den Stream in alle Richtungen schleudert.

Ich sehe den Stream, sehe und höre den Neutronenstern, das Rauschen und Quietschen, höre wie die Partikel gegen die Hülle prallen, Wie Schotts bedrohlich knarren, Ich tauche in den Stream ein, und die Kräfte beginnen das Schiff umher zu wirbeln, Peng, FDS Supercharged meldet der Computer, mit seiner recht weiblich, blechernen Stimme. Jetzt muss ich diesem Monster nur noch entkommen.

Ich wähle die Route, +20 Lichtjahre, zwar nicht soviel wie ich erhofft hatte, +50 oder +80 währen mir lieber, aber mehr scheint dieser Antrieb wohl nicht mehr leisten zu können. Ich wähle das System und versuche das Schiff auszurichten und dem Stream zu entkommen, der Antrieb läuft auf voller Leistung, nun Spring schon! Dann die erlösenden Worte, Koordinaten Locked, Hyperdrive Charging.

Angekommen, es ist glatt gelaufen, nur die Lackierung kann ich wohl vergessen.  Also erstmal Aktualisiere ich die Karte, 30 Sprünge noch. 30 und ich bin da. Das ganze Risiko, für lausige 4 Sprünge. Wenn ich Zurück bin muss ich unbedingt ein besseres Schiff bekommen, Im GalNet hatten sie vor einiger Zeit was von besonderen Ingenieuren gefaselt, ich male mir lieber nicht aus wie viele Credits ich wohl benötigen werde. Was wohl bedeuten wird, Wieder Aufträge annehmen, wieder Fracht fliegen, wieder Kämpfen. Das elendige alte Spiel um Macht.

Ich bin müde, das System kann warten, auch wenn der Scanner schon anschlägt, so habe ich für heute einfach die Nase voll, Im Schatten des Nahen Asteroidenfeldes, Bringe ich Corbalin zum stehen, schalte die Sensoren auf Passiv, Drehe so das die Sonne des Systems nicht ins Schiff scheint, und gehe zu Bett. 1 Woche ohne richtigen Schlaf das ist einfach zuviel für meinen Geist.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Der halbe Weg

Wenn dich jemand im Unbekannten abfängt, weil er deine Fracht will, dann steigt dein Adrenalin ins unermessliche.


CMDR. Wyveres. Sternzeit: 14.11.3304

https://www.flickr.com/photos/stefans02/31995703424
Flickr: https://www.flickr.com/photos/stefans02/31995703424

Die hälfte der Strecke ist geschafft, nur noch 40 Sprünge und dann bin ich an meinem Ziel. Was mich da wohl erwarten wird, weiß ich noch nicht. Aber der Weg bis hierher war recht Interessant. 

Hätte nicht erwartet das es hier draußen wirklich Piloten gibt die einem auflauern. Und einen ausrauben wollen, nur weil man ein paar Datenpakete dabei hat. Aber in einigen Sternsystemen warteten sie, müssen wohl meiner Frame Shift Drive Wake Spur gefolgt sein, da mir einige der Namen von früher bekannt waren. Eine echt miese Bande von Piraten. 

Da ich kaum Credits hatte, als ich mein in die Jahre gekommenes Schiff umrüsten lies, waren schwere Waffen oder gar Schilde nicht drin. Ich hatte alles für die Scanner und Reichweite ausgegeben. Und für den Notfall zwei Impuls Laser, aber das war es auch schon. Wenn ich von ihnen aus dem Supercruise gezogen worden wäre, hätte ich das nicht überlebt. Mal vom schaden am Schiff abgesehen.

So ist das halt wenn man eine Route fliegt auf der schon andere waren. Die Galaxie Infos waren relativ neu, und so konnte ich einige Systeme auslassen, Ein Einfacher Scan reichte mir, Hin und wieder flog ich dann doch noch ein System komplett ab, Vollständige Scans dauern, und man hat zwischen den ganzen Planeten hin und wieder Zeit über das was noch kommt, nachzudenken. 

Während GalNet mir die neusten Informationen vorlas, sprang ich in ein Interessantes mehr Stern System, 5 oder 6 Gas Riesen, unzählige Monde und kaum etwas erkundet, Jackpot würde man dazu sagen. Aber auch hier hin und wieder einige Piloten Beacons. Was solls, das System ist interessant, also wird es vollständig gescannt. 

Ich fand schnell heraus warum das System unvollständig gescannt war, 2 Notsignale im äußeren bereich, 2 Stase Kapseln und ein paar Navigationsdaten. Die Piloten waren wohl vor mir hier, lang kann es nicht gewesen sein. Aber wie auch die letzen, werde ich nicht dazu kommen Sie zu fragen. Denn Sie bleiben in Stase. 

40 Sprünge, was mich am meisten fasziniert, ist das ich in 2 Tagen fast 30 Systeme geschafft habe. Ich werde besser was die Navigation in den Systemen angeht. Nur das Ständige um den Stern fliegen hält auf, man verbringt soviel Zeit damit aufzutanken, aber lieber so als ein Notruf an die Fuel Rats. Die Tankvorrichtung war echt ihre Credits wert, auch wenn ich glaube das ich zuviel dafür ausgegeben habe. Die Credits die ich mit den Systemdaten bekommen sollten ausreichen, für ein neues größeres Schiff. Vielleicht so ein Luxus Liner, oder gleich eine Anaconda.  

Im GalNet schwafelt der Computer gerade über ein neues Schiff von Zorgon Peterson, die Mamba. 


Based on an unreleased racing prototype, the Mamba is one of the fastest ships in production. It can also deliver a lot of punishment, boasting one huge and two large hardpoints. This emphasis on firepower and speed means the ship can hit hard and fast, vanishing before the target has a chance to react. Comparisons to the Fer-de-Lance, also produced by Zorgon Peterson, will be inevitable, but the Mamba is in fact faster in a straight line, while being slightly less maneuverable.


Zorgon Peterson

Auch wird irgendwas von verbesserten Scannern geredet, aber davon habe ich hier draußen eher wenig, ich muss mit dem Vorlieb nehmen was ich mir leisten konnte, 1000 Lichtsekunden Reichweite, mehr war nicht drin. Und so muss ich größere Systeme mehrfach Scannen, es ist elendig aber nur so bekomme ich vollständige Daten, und nur so gibt es mehr Credits.