Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Ununterbrochen von Station zu Station

Du nimmst einen Auftrag an, und noch einen, und noch einen und bevor du dich versiehst, landest du an einem Außenposten wo dich die planetare Verteidigung direkt versucht zu vernichten.

Ansonsten ist es echt angenehm mit einem SRV bei geringer Schwerkraft über eine Eisfläche zu preschen und vor dem Feuer von irgendwelchen Drohnen zu fliehen.

CMDR. Wyveres. Sternzeit 25.12.3304

Wir waren gerade einmal zwei Tage Unterwegs gewesen, als sich uns die ersten Probleme in den Weg stellten. Einige der Aufträge waren heikler als ich Ursprünglich angenommen hatte. Die ersten Kurier Aufträge waren schnell abgearbeitet, da wir nur Stationen anfliegen, dort landen und die Daten abgeben mussten. Aber die Außenposten Aufträge stellten sich als knifflige Angelegenheit heraus. Ich hätte zwei Scarabs mitnehmen sollen, dann hätte Nadine mich bei den ersten Jobs begleiten können, aber so war ich hier draußen auf mich alleine gestellt.

Die ersten beiden Außenposten waren noch einfach, anklopfen und freundlich um die Daten bitten, aber der dritte Außenposten war von einer verfeindeten Fraktion, mein Auftraggeber hatte mich also angelogen, was mir nun drohte zum Verhängnis zu werden. Mir Half die Tatsache das der Planetoid eigentlich nur ein überdimensionierter Eisbrocken war, somit herrschte hier so gut wie keine Schwerkraft. Jedenfalls konnte man 0,03 G nicht als sonderlich große Anziehungskraft bezeichnen. Was es mir erlaubte mit dem Scarab lange Strecken zu schweben. Nur das Aufsetzen war immer etwas holprig, da das Teil immer direkt wieder drohte abzuheben. Und so tanzte ich um die Drohnen und die beiden Verteidigungstürme und hoffte das die Zielerfassung des Geschützes nicht Bockmist veranstaltete und schoss zwei mal Zweitausend Schuss in die Drohnen und Geschütze.

Ich hätte die Krait rufen können aber dann wäre Sie ins Feuer geraten und ich hatte kaum Wert auf starke Schilde oder gar Rumpf Panzerung gelegt. Also ging ich das Risiko lieber alleine ein. Und es lohnte sich, die verschlüsselten Daten waren Millionen von Credits wert. Leider begleiteten mich die Drohnen bis zur Krait zurück, und auch das große Geschütz feuerte noch eine Weile in meine Richtung, was es mir nicht leichter machte die Drohnen los zu werden. Aber schließlich kam die Krait in Sicht. Und so wurde ich dann schlussendlich von der Punkt Verteidigung der Krait gerettet, bevor mir endgültig die Schilde versagten.

Du hättest was Sagen können! Schau dir die Schusslöcher im Scarab doch mal genauer an! Ein Wunder das du es darin wieder zurück geschafft hast! Wir hätten dir da draußen Helfen können! Ein Funkspruch hätte gereicht, mein Lieber!

Und, dann sähe die Thanatas jetzt wahrscheinlich genau so schlimm aus wie der Scarab, das Risiko war einfach zu hoch, immerhin bin ich ja Heil wieder zurück und der Scarab lässt sich leichter ersetzen als die Krait, von daher.

Komm mir nicht so, wir sind eine Crew, eine Familie! Du hättest über Funk bescheid geben sollen, es wäre deine Verdammt Pflicht gewesen! Ein einfaches, werde beschossen, hätte gereicht! Fürs Protokoll und fürs Nächste mal, wag so einen Alleingang ja nicht nochmal! Sonst musst du mehr Angst vor mir also vor den Geschützen haben!

Nadine war wie eine Furie, Wild und voller Zorn. Ich konnte Sie ja verstehen, aber ich ging lieber das Risiko ein, nur mein Leben zu gefährden als das von ihr und Jule. Nur konnte ich es ihr nicht begreiflich machen. Und so Zankte Sie noch mit mir als wir schon längst wieder in Cubeo waren um die bisherigen Jobs abzugeben und um die Krait und den Scarab einer Wartung zu unterziehen. Außerdem brauchten wir stärkere Schilde.

Im Hauptquartier der Imperialen Verwaltung in Medupe City angekommen, übergab ich die Daten direkt einem der Hohen Generäle. Er schien über meine Entdeckung alles andere als erfreut, und so bekamen wir direkt von ihm weitere Aufträge, vier an der Zahl, vier weitere Außenposten.

ich lies vorsorglich den kleinen Scarab Hanger durch die größere Variante ersetzen und kaufte einen zweiten Scarab für Nadine. Es gefiel mir zwar nicht in Primi und Fire Fade Außenposten von Fraktionen zu Infiltrieren mit denen ich eigentlich ein gutes Verhältnis pflegte. Aber wenn einem die Imperiale Navy einen Auftrag erteilt, dann fragt man nicht nach dem Warum. Man nimmt die eventuelle Strafe bei der Fraktion dann einfach in kauf. Für gute Verhältnisse kann man auch hinterher wieder mit jeder menge Credits sorgen.

An unserem ersten neuen Auftragsort angekommen, fing Jule an etwas mürrisch rum zu nörgeln. Ich konnte ja verstehen das Sie dabei sein wollte, aber der letzte Einsatz steckte mir noch immer in den Knochen.

Das klingt alles sehr aufregend, aber wenn ihr beide raus geht in den Scarabs, was mach ich dann im Schiff?

Du wirst mit dem Schiff vom Planeten abheben wenn Nadine und ich ausgestiegen sind. Und mit der Krait im Orbit auf unser Signal warten.

Aber …

Kein Aber, du wirst exakt das machen was ich dir Befehle!

Sie wollte noch weiter Diskutieren aber Nadine beendete ihre Einwände mit einem kurzen, mach was dein Vater dir sagt, sonst. Was Jule augenblicklich verstummen ließ. Ich konnte mich einfach nicht auf das was vor uns lag Konzentrieren wenn meine 15 Jährige Tochter in der Krait versuchte uns helfen zu wollen. Der Gedanke behagte mir einfach nicht. Und so war ich Nadine dankbar das Sie die Unterhaltung mit Jule beendete.

Fünfzehn Minuten Später waren wir in den Scarabs unterwegs, und Jule mit der Krait im Orbit in Wartestellung. Ich hatten die Krait sicherheitshalber 7 Kilometer vom Ziel entfernt gelandet. Somit hatten Nadine und ich etwas Zeit uns an die Umgebung zu gewöhnen und unser Vorgehen am Außenposten abzusprechen.

Die Scanner der Krait zeigten, ein Geschützturm und sechs Drohnen. Was schlägst du vor oder willst du meine Gedanken dazu zuerst hören?

Du zuerst. Denn auch wenn ich einige Erfahrung habe, immerhin bist du wohl doch mehr vertraut mit diesen Anlagen. Vor allem was das Kämpfen angeht.

Schön zu hören das du auch einsichtig sein kannst.

Ich wollte etwas erwidern, biss mir aber dann doch lieber einfach nur auf die Lippen und beließ es bei einem kurzen grummeln.

Ich fasse dein Gegrunze mal als Zustimmung auf, wir haben noch 4 Kilometer bis zum Außenposten, wenn wir weiter bei 25 Km/h bleiben sollten wir genug Zeit haben um alles genau durchzugehen. Von daher hör mir genau zu. Die Drohnen sind zwar lästig lassen sich aber Leicht ausschalten, ein paar Schuss genügen um Sie auf einen Aufmerksam zu machen, das werde ich übernehmen, denn so wie du fährst, nichts für ungut Wyveres, aber Mörderisch ist untertrieben. Dir obliegt dann also das große Geschütz, es sollte Schilde haben. Die musst du erst einmal überwinden. Lass deine Waffen immer auf es gerichtet, und halte drauf was geht, wenn die Schilde erst einmal zusammengebrochen sind, solltest du leichtes Spiel haben. Bleib einfach in Bewegung, sonst bist du ein leichtes Ziel. Und ich würde dich nur ungerne blutend hinter mir in meinem Scarab zurück zur Krait schaffen wollen, oder gar verlieren. Von daher pass auf wo das Geschütz hin zielt! Wenn ich die Drohnen wie geplant von dir abgelenkt habe sollte ich leichtes Spiel mit ihnen haben. Danach werde ich dir beim Großen helfen. Wenn alles gut geht, sollten wir nicht länger als fünf Minuten für alles brauchen. Danach sehen wir weiter.

Am liebsten hätte ich Sie in diesem Moment, lieber in meinem Bett als das wir hier beide über eine Eiswüste in Metal Särgen unterwegs waren. Aber es wahr beruhigend zu wissen, dass Sie genau wusste was Sie tat. Ich lies mir ihre Worte nochmal durch den Kopf gehen, bevor ich ihr nach ihrem doch recht langen Monolog antwortet.

Verstand. Wir machen es so wie du gesagt hast. Achte auf deine Schilde. Und viel Glück.

Sie erwiderte das viel Glück mit einem kecken Spruch, dann schwiegen wir, denn der Außenposten kam in Sicht, und von nun an war keine Zeit mehr für belangloses. Wir hatten vielleicht noch achthundert Meter zwischen uns und der Anlage. Als die ersten Laser Salven neben mir einschlugen. Bei der geringen Schwerkraft, konnte selbst ein Einschlag neben einem die Scarabs unkontrollierbar werden lassen. Also musste man schnell sein.

Neben mir scherte Nadine in ihrem Scarab wie besprochen aus, und fuhr mit vollgas einmal durch den Außenposten um die Drohnen auf sich zu lenken. Während das große Geschütz mich auf trab hielt. Sie hatte mit ihrer Einschätzung genau ins Schwarze getroffen. Die Drohnen folgten ihr und so kam der Moment der Wahrheit. Meine Fahrkünste gegen ein Laser Geschütz das trotz seiner Schwerfälligkeit unverhofft Präzise war. Die Ziel Software rastete endlich ein und ich konnte, nach einer gefühlten Ewigkeit, dass Geschütz unter Feuer nehmen. Die Scanner zeigten wie Nadine mit den Drohnen Katz und Maus spielte. Sie nutze die Gebäude der Anlage als Deckung und Schaltete bereits die zweite Drohne aus, während mein Ziel gerade einmal fünfunddreißig Prozent seiner Schild stärke eingebüßt hatte.

Hin und wieder sass einer der Schüsse dieses verdammten Teils und meine Schilde wurden jedesmal empfindlich geschwächt, während ich den Schilden dieses Monstrums kaum etwas anhaben konnte, da die Ziel Erfassung bei meinen Ausweichmanövern ständig aus dem Takt kam und es so dem Geschütz jedesmal möglich war, etwas von seiner Schilde stärke zurück zu gewinnen. Es wahr mühselig drei Dinge auf einmal zu Koordinieren, am leben bleiben, den Scarab so zu steuern das ich die eigenen Geschütze einsetzen konnte und die Kontrolle nicht zu verlieren.

Es schien mir wie eine Ewigkeit, und der Schweiß stand mir schon bis zum Kragen, doch endlich hatten die Schilde dieses ekelhaften Geschützes versagt. Mit nur noch knapp sechshundert Schuss die Übrig waren, begann ich endlich Schaden anzurichten, als weiteres Feuer von der Seite, wie ein Willkommener Freund, auf das Geschütz einprasselte. Nadine hatte endlich die Drohnen beseitigen können. Und so viel das Geschütz, und Explodierte in einer mir sehr willkommenen Art.

Wir hatten es geschafft, und ich war nur etwas außer atmen und hatte vielleicht ein oder zwei Kilo durch Schwitzen eingebüßt, aber ansonsten war mein Scarab heil geblieben, auch wenn die Schilde wohl hinüber waren. Hingegen war Nadine ihr Scarab völlig intakt. Und als wir vor dem Eingang der Anlage zum Stehen kamen, lächelte Sie und ich meinte ich sah etwas Schweiß auf ihrer Stirn, aber es schien ihr außerordentlichen Spaß gemacht zu haben. Hoffentlich war der Teil der jetzt noch vor uns lag weniger unangenehm für mich als das was wir eben noch taten.

Und was meinst du, ob die aufmachen wenn wir freundlich anklopfen?

Kommt darauf an ob du oder ich Anklopfen. Und wie wir das tun, aber bei der Kälte da draußen, würde ich die leicht bekleidete Dame in Not, nicht in betracht ziehen.

Charmant, aber ich glaube nicht das du in meine Unterwäsche passt.

Oder du in meine, aber genug der Scherze, wir sind wegen der Datenkerne hier, es behagt mir zwar nicht, aber Waffen werden wohl unabdinglich sein. Auch wenn da vielleicht nur drei oder vier Menschen drin sein werden. Immerhin haben sie Direkt auf uns geschossen, von daher gehen wir kein Risiko ein, erst schießen dann fragen.

Und so verließen wir die Scarabs und begaben uns nach einer kurzen Umarmung mit gezogenen Waffen zum Eingang der Anlage und klopften so freundlich an wie wir konnten. Zwei Sprengladungen später hatte unser Klopfen dann auch endlich den Eingang für uns geöffnet. Die Dekompression erfolgte prompt trotzdem konnten wir nicht sicher sein ob die Spinner da drin nicht doch noch am Leben waren.

Nachdem wir den Eingang passiert hatten wurden wir von dunklen Gängen begrüßt, die nur durch die Notbeleuchtung erhellt waren. Auch schien es, als wäre in diesem Teil der Anlage schon eine Weile niemand mehr gewesen, da überall Kisten und Container rumlagen. Doch wir wussten das die Anlage nicht verlassen sein konnte. Als wenn die be­ängs­ti­gende Stille nicht schon bedrohlich genug wirkte so meldete sich in dem Moment auch noch Jule mit weiteren schlechten Nachrichten aus dem Orbit.

Paps, eben ist eine Fer-De-Lance in die Umlaufbahn um den Planeten eingetreten und hält genau auf eure Position zu, was auch immer ihr macht, beeilt euch!

Verstärkung für uns war es wohl eher nicht, davon konnten wir ausgehen. Also bedeutete es das wir wohl in wenigen Minuten, entweder hier weg kommen mussten, oder uns würde ein weiterer Kampf mit einer anderen Crew bevor stehen.

Jule, egal was du machst, denk ja nicht daran die FDL zu verfolgen! Hörst du! Egal was passiert, wenn du in Zehn Minuten nichts von mir oder Nadine hörst, fliegst du zurück nach Medupe City und berichtest dem Imperium, Verstande?

Paps! Ich könnte aber doch …

Verstanden! Und keine Widerworte mehr! Fräulein!

Ok, aber es wäre trotzdem eine Option, ich könnte die FDL abfangen und Sie entweder zur Flucht zwingen oder Unbrauchbar machen.

Du machst was ich dir gesagt habe, sonst versohle ich dir den Hintern, verstanden!

Ok.

Hoffentlich hielt Sie sich auch an meine Anweisungen, wenn Nadine und ich gefangen genommen würden, gäbe es Möglichkeiten, uns zu befreien. Wenn Jule aber die Krait entgegen meinen Anweisungen doch zum Kämpfen benutzt, könnten wir alle im schlimmsten Fall umkommen. Im besten Fall gefangen genommen und nie wieder gesehen werden, so oder so. Wir mussten handeln. Viel Zeit blieb Nadine und mir nicht mehr.

Die Anlage bestand aus zwei Komplexen, der erste war Menschenleer, Dunkel und sah aus als hätte man alles von Wert hastig aus dem Komplex geschafft. Die ersten Anzeichen von Leben in der Anlage begegneten uns erst in der Verbindungsröhre zum zweiten Komplex, in Form einer männlichen Stimme.

Wer auch immer ihr seid, ob Thargoiden oder Imperiale ihr werdet niemals bekommen wonach ihr sucht! Die Forschung gehört der Föderation, ihr Alien Abschaum! Versucht es und ich werde euch Persönlich zur Rechenschaft ziehen, ob ihr nun miesen Sklavenhändler oder dreckige Strauchdiebe seid!

Er schwafelte, und schwafelte, und spuckte dabei eine Verwünschung nach der anderen aus. Es schien als wäre er alleine, also hatte sich der Geheimdienst Bericht in der Hinsicht vielleicht geirrt. Vielleicht kamen aber auch seine Kollegen gerade wieder. Was auch immer es war. Wir konnten einen Nutzen daraus ziehen.

Ja wir sind Imperiale Aliens und ja wir sind gekommen um dich mieses Föderales Schwein zu versklaven, was willst du dagegen Unternehmen, du bist alleine, wir nicht. Also seh ich für dich zwei Möglichkeiten, entweder beendest du dein armseliges Leben lieber gleich oder du endest in irgendeiner Aufbereitungsanlage für Bio Müll. Such es dir aus!

Nadine schüttelte ihren Kopf und wollte mich gerade zurechtweisen als die Schott Tür sich entriegelte. Und eine Gestalt in einem sehr runter gekommenen und undichten Raumanzug auf uns zu stürmte. Er kam nicht weit, da die Dekompression seine Absicht uns zu Töten schneller ein Ende bereitete als das er Begriff was er da gerade getan hatte. Der Sog holte ihn fast augenblicklich von den Beinen. Er wand sich noch ein paar Sekunden, griff sich ununterbrochen an den Hals, und versuchte noch zurück zu kriechen, dann erschlaffte sein Körper plötzlich und Blut sickerte auf den Boden unter ihm.

Armer irrer, wie ich es mir Gedacht hatte, der muss hier schon Monate alleine gewesen sein. So runter gekommen wie der erste Komplex war. Aber das er tatsächlich auf meine Provokation anspricht, hätte ich jetzt nicht erwartet. Was soll’s ein Problem weniger.

Das hätte auch schief gehen können, dass ist dir hoffentlich bewusst.

Schau dich doch mal um, hier steht nichts mehr an seinem Platz, überall hängen Kabel aus den Wänden und die Elektronik ist völlig hinüber. Der Kerl muss hier schon eine Weile gehaust haben. Aber zum Streiten haben wir auch noch später Zeit, die uns übrigens gerade davon läuft. Wir sollten die datenkerne endlich finden. Denn wer immer da im anflug ist. Ich möchte nicht mehr hier sein wenn die ankommen.

Sie nuschelte noch ein paar Flüche, während wir uns in den zweiten Komplex vorarbeiteten, dieser war in einem Kaum besseren Zustand als der Erste, nur war das Licht hier noch an. Und einige Geräte liefen noch. Es dauerte vielleicht zwei vielleicht drei Minuten bevor wir in dem ganzen Chaos endlich den Zentral Rechner fanden und die Datenkerne entfernen konnten.

Fünfzig Kilo pro Kern, vier Kerne an der Zahl. Unhandlich aber dank der geringen Schwerkraft handhabbar. Jetzt mussten wir nur noch aus der Anlage entkommen ohne zu sterben.

Gerade als wir den Haupteingang erreichten, sahen wir wie die FDL mit einigen Abstand zur Anlage landete. eine Chance, winzig aber eine Chance. Die FDL hatte sich also nicht um die Krait im Orbit geschert, was zu unserem Vorteil war, und ich würde unser glück nur ungerne überstrapazieren aber, solange die FDL nicht in der Luft war, war sie keine Imminente Bedrohung für uns. Gerade als Nadine und ich die Kerne hastig in die Scarabs luden, meldete sich Jule.

Paps, Paps melde dich, eure Zehn Minuten sind gleich um, Paps, komm schon! Paps!

Jule, hör mir jetzt genau zu, du wirst mit der Krait die Position der FDL anfliegen, Wie ein flacher Anflug geht weißt du. Nadine und ich werden derweil in den Scarabs soweit wie möglich und wie wir noch Treibstoff haben von der Basis weg fahren. Und jetzt kommt der schwere Teil, Die FDL steht Westlich ungefähr 2 Kilometer von dem Außenposten in einer kleinen Senke. Du wirst nur eine Chance haben, also versau es nicht. Nadine und ich werden nach Osten fahren. Wenn die FDL auf deinem Radar auftaucht, gehst du in das Untermenü für die Scanner und wählst Sie da aus, dann sollte sich ein weiteres Menü öffnen, dort wählst du den Antrieb der FDL aus und fährst die Waffen hoch. du wirst nur eine Gelegenheit haben. Egal was die Krait dir auch sagt. Und wie viele Warnungen du auch bekommen magst, du wirst alle Energie in die Waffen umleiten und Feuern bis die Waffen abschalten. Dann fliegst du unsere Position an und landest ein Stück weit vor uns. Keine zweite Runde, verstanden!

Ich Sprach so schnell das ich Angst hatte, dass die Hälfte von dem was ich ihr sagte, gar nicht an kam. Und ich wollte auch nicht auf eine Antwort warten, denn Nadine und ich waren so schnell in den Scarabs und gaben augenblicklich Vollgas. Weg von dem Außenposten immer Richtung Osten. Die Treibstoff Anzeigen waren mittlerweile bedrohlich niedrig und unter der Dauerbelastung des vollen Schubes auf den Antrieb, neigte sich unser Vorrat schneller dem Ende entgegen als mir lieb war. Außerdem schon sich die Zeit ewig hin zu ziehen. Als Plötzlich über uns endlich, ein mir vertrauter Schatten, mit mehr als zweihundert Sachen durch die Nacht glitt. Und dann anfing wie ein Feuerwerk aufzuleuchten als der Gegenschub der Düsen sichtbar wurde.

Jule landete die Krait unsanfter als sonst, aber das war zu erwarten, denn die Energieverteiler hatten gerade erst ein Kunststück vollbringen müssen. Aber darüber beschwerte ich mich nicht. Hauptsache die Krait war gelandet und Nadine und ich konnten mit den Scarabs an Bord gelangen. Alles andere war nebensächlich. Im Schatten der Krait wagte ich kurz hinter uns zu schauen, und er blickte eine Feuersäule an der Stelle an der die FDL gelandet war. Jule hatte also verstanden was ich über Com durchgegeben hatte.

Gut gemacht Tochter, jetzt nichts wie weg von hier.

Jule hob unverzüglich wieder ab und wir sprangen an zu unserem zweiten Ziel, hoffentlich war es dort nicht genau so wie hier, hoffentlich war es einfach nur landen, Daten einladen und wieder los. Aber ich machte mir keine große Hoffnung, dass es so sein würde. Immerhin hatten wir ein paar Stunden Ruhe, bis wir den Planetoiden erreichten. Während das Schiff die Scarabs reparierte und auftankte, genoss ich die Stille meiner Kabine und entspannte mich bei etwas Musik, während Nadine zusammen mit Jule die Waffenfunktionen der Krait durchging, und ihr die Feinheiten der Energieverteilung bei brachte. Je besser sie die System verstand, desto eher währe ich bereit sie in das was wir hier machen mehr zu Involvieren. Außerdem war es nützlich für ihre Pilotin Ausbildung.

Also, wenn ich das Richtig verstehe, über die rechte Anzeige kann ich die Energieverteilung feiner bestimmen, und Module die ich gerade nicht brauch vom Strom nehmen um so mehr Energie für Schilde, Waffen und Antrieb zu haben.

Genau, und wenn wir jetzt Kurz aus dem Supercruise gehen, zeig ich dir noch wie du die Verteilung so einstellst das du Sowohl, schnell die gesamte Energie mit nur ein paar Knopf drücke von Antrieb auf Waffen oder auf Schilde umleitest ohne lange durch Menüs gehen zu müssen. Dies kann in einem Kampf zwischen Leben und Tod entscheiden, Ob man lieber die Schilde schneller Regenerieren will oder doch eher, Dauerfeuer mit Laser oder Kanonen wichtiger ist. Die Standard Einstellung verteilt die Energie gleich auf alle System, das kannst du hier einsehen. Auch siehst du wieviel Energie noch in den Kondensatoren steckt. Das solltest du nie aus den Augen lassen, wenn du bei normaler Geschwindigkeit unterwegs bist.

Während unser Ziel langsam aber sicher in Sichtweite kam, nachdem wir über 260.000 Lichtsekunden im Supercruise zurückgelegt hatten. Bereiteten wir uns unweigerlich wieder auf einen äußerst riskanten Einsatz vor. Aber dazu kam es nicht, denn die Station war zu unserer Überraschung weder durch Drohnen noch durch Geschütze gesichert. Was das besorgen der Daten um einiges leichter machte, wir mussten nur drei völlig verdutzte Wissenschaftler die überhaupt nicht mit besuch gerechnet hatten in Schach halten. Der nächste Posten war sogar noch einfacher, da es nur um einen einfachen automatischen Horchposten handelte.

Also hatten wir nur noch den letzten Außenposten vor uns. Hoffentlich würde es eine eben so leichte Mission werden wie der von dem wir gerade wieder los flogen. Wenn ich dafür nicht den Titel eines Barons bekommen würde, müssten sich einige in der Imperialen Navy warm anziehen.

Wir gehen wie beim letzten Mal vor, doch diesmal wirst du uns unterstützen Jule. Sollte es zu einem Kampf kommen, wirst du die Krait fliegen, um eventuell vorhandene Geschütze auszuschalten.

Der letzte Außenposten befand sich im System Fire Fare ganz am Rande. Es blieb also genug Zeit, um die Scarabs noch einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen. Nadine beherrschte in der Hinsicht die Feinheiten dieser rollenden Särge besser als ich. Und so übernahm sie den Löwenanteil der Wartung, während ich einfach nur stumpf ihren Anweisungen folgte.

Die Landung verlief ohne Zwischenfälle, wieder war es ein verdammter Eisbrocken, wieder einer von der Sorte, die gerade einmal eine Schwerkraft von 0.05 G. hatte. Sollten wir, wie es die Scanner angezeigt hatten, direkt beschossen werden, würde uns eine eben solche Höllentour, wie am ersten Außenposten, bevor stehen.

Langsam kamen die drei Geschütze in Sicht, vielleicht noch neunhundert Meter, diesmal stand die gesamte Anlage auf einer Erhebung, sodass wir kaum bis gar keine Deckung hatten, falls das Trommelfeuer auf uns einprasseln sollte. Aber das Feuer bleib aus, stattdessen wurden wir von drei Rauchsäulen und einer Diamondback Explorer empfangen, die nicht unerhebliche Schäden am Rumpf aufwies. Der oder die Piloten waren also noch da, so viel stand schon mal fest.

Wir nährten uns erst der Explorer, um sicher zu gehen, dass sich dort niemand mehr aufhielt, bevor wir, mit der Krait im Schlepptau über uns, den Außenposten ins Visier nahmen. Jule nahm, auf Nadines Anweisung hin, direkt den Haupteingang, mit den unteren Waffen der Krait, ins Visier. Sodass wir eigentlich nur noch warten mussten, denn Irgendwann würde die Besatzung der Explorer schon auftauchen.

Und so war es dann auch, nach ungefähr zehn, vielleicht zwölf Minuten, tauchten drei Menschen, beladen wie Packesel, im Eingang der Anlage auf. Und starrten direkt in die Mündung der Geschütze unserer Scarabs und der Krait. Schon an der Explorer hatten Nadine und ich die Embleme der Allianz erkannt, und so gingen wir kein Risiko ein. Drei gezielte Salven aus den Geschützen der Scarabs beendeten ihren Raubzug. Ich hatte im laufe der Zeit gelernt das die drei großen Fraktionen, niemals wirklich miteinander auskommen würden. Und so war es auch im kleinen, wären die Piloten an unserer Stelle gewesen, währen jetzt Nadine und Ich diejenigen die am Eingang der Anlage ihr Leben gelassen hätten.

Jule protestierte in der Krait, es wäre unnötig gewesen, dass dies Grausam war. Und das wir doch hätten erst einmal mit ihnen hätten Reden können. Aber nach einer Weile gab Sie dann doch endlich Ruhe, und so konnten Nadine und Ich, ohne weiteres Gezanke zwischen Jule, Nadine und mir, unsere eigentliche Aufgabe hier, hinter uns bringen.

Die Wissenschaftler waren, wie wir es erwartet hatten, ermordet worden. Wir sicherten die Datenkerne und begaben uns zurück zur Mittlerweile gelandeten Krait. Nachdem wir die Explorer zu einem schönen Wrack verwandelt hatten, setzte ich direkten Kurs zurück nach Cubeo.

Als wir dann endlich im Raumhafen gelandet waren, wollte ich diese Daten einfach nur noch los werden, dieser ganze Unsinn mit ihren Machtspielchen ging mir mittlerweile sowas von auf den Keks. Im Hauptquartier der Imperialen Navy angekommen, schoben Nadine und ich die Datenkerne wortlos den dortigen Wissenschaftlern vor die Füsse und Kippten den ganzen Kram einfach in den Raum, wir hatten uns nicht einmal die Mühe gemacht, von den letzten Datenkernen die Blutspuren oder sonstige Reste von menschlichen Überresten zu entfernen. Sollten sie doch sehen was ihre Anweisungen irgendwelche Daten zu besorgen für Auswirkungen haben kann.

Einigen der Anwesenden wurde augenblicklich etwas grün im Gesicht, während der Verantwortliche General für die Operation völlig unberührt blieb, von dem was sich ihm da bot.

Ich nehme an Sie hatten, so wie es aussieht, einige Schwierigkeiten, bei der Bergung der Daten. Da Sie aber lebend vor mir stehen, und weder Arme noch Beine, noch sonstige Körperteile an Ihnen oder Ihrer Begleitung fehlen, beglückwünsche ich Sie für Ihre Mühen und danke Ihnen Commander Wyveres, für Ihren Dienst.

Ist das alles? Ein Glückwunsch und das war es?

Sie haben ihren Auftrag erledigt, was sollte es da noch mehr geben?

Ich war drauf und diesem aufgeblasenen Kerl seinen Befehlston in seinen Allerwertesten zu schieben, aber Nadine hielt mich davon ab, indem sie mich am Arm packte.

Wir haben unser Leben für diese Daten riskiert, vereinbart waren, 15 Millionen Credits und der Rang des Barons in der Imperialen Navy. Ich hoffe für Sie das haben SIE nicht vergessen.

Achso, ja, das erledigt die Empfangsdame am Eingang, geben Sie ihr einfach dieses Pad. Und nun stehlen Sie nicht weiter meine Zeit.

Diesmal musste ich Nadine aufhalten, sodass sie dem Kerl nicht an meiner statt, dass Gesicht einer Kieferkorrektur unterzog.

Wir ließen die Halle hinter uns und machten uns direkt auf zur Krait. Denn ich bin mehr als nur gespannt auf die Clipper. Also gab ich noch am Empfang den Kauf in Auftrag, und lies sie mir direkt nach Medupe City liefern.

Aber fliegen darf ich die Clipper dann auch, oder?

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Imperialer Baron

Vierzig Tonnen Getreide liefern um Baron zu werden. Kommt man sich schon ein wenig vor wie ein einfacher Lieferdienst, der auch Bio Müll transportieren würde.

CMDR. Wyveres. Sternzeit 24.12.3304

Wir hatten eine schöne Zeit in Tasaki Freeport, und die einhundert und zwei Tonnen Opale waren wirklich die Mühe, die wir wegen ihnen hatten, Wert gewesen. Zudem hatte Jule sich tatsächlich sogar weniger freizügige Sachen gekauft. Auch Nadine und ich, fanden einiges von dem was wir zum Leben brauchten. Und mir war es nun als Imperialer Fürst vergönnt lukrativere Aufträge im Imperium anzunehmen. Das hieß der Weg zum Baron war frei und würde mich wohl nun weniger Zeit kosten. Und so plante ich, noch in Tasaki, zusammen mit Nadine unser weiteres vorgehen.

Wenn wir zurück in Cubeo sind werden wir zum Chelomey Orbital fliegen. Dort sollten wir schauen was die örtlichen Kooperationen für Aufträge anbieten. In Medupe City können wir dank dir ja erst einmal nicht anlegen, da wir dir Nadine erst eine neue Identität besorgen müssten. Außerdem hast du noch immer nicht ein Wort darüber verloren, warum du jetzt genau in Medupe City warst.

Darüber reden wir wenn du Baron geworden bist. Bis dahin musst du dich einfach in Geduld üben Wyveres. Meine Gründe sind aber guter Natur. Soviel kann ich dir schon verraten. Und das ich noch hier bin sollte dir Grund genug sein, mir Vertrauen zu können.

Dir gänzlich zu Vertrauen kannst du von mir nicht erwarten. Aber ich bin bereit dir einen Vorschuss zu gewähren, Beweise mir das du nicht mehr die selbe Person bist, die mich eiskalt zum Sterben zurück gelassen hatte.

Und wie stellst du dir das vor, womit sollte ich das denn Bewerkstelligen?

Bemühe dich, der Rest wird sich schon von selbst ergeben. Aber jetzt sollten wir Jule suchen und dann zurück zum Schiff. Wir waren lang genug hier, außerdem sollten mittlerweile alle Schäden beseitigt sein.

Wir nahmen, nachdem wir Jule in einem Modeladen aufgegabelt hatten, ein Shuttle zu den Docks und machten die Krait zum Abflug bereit. Es würde ein ruhiger Flug zurück nach Cubeo werden, so hoffte ich jedenfalls.

Zwei Stunden später waren wir schon ein paar Systeme weiter, es waren vielleicht noch hundert Lichtjahre bis nach Cubeo. Mittlerweile hatte Jule alles was sie wissen musste über die Krait gelernt, um Sie im Notfall zu starten und Sie vernünftig fliegen zu können. Nachdem Jule uns schon nach LHS 2819 gebracht hatte, war es ein leichtes ihr den Rest beizubringen. Wir übten an einem der unzähligen Eisplaneten den orbitalen Eintritt und ich brachte ihr die Feinheiten des Fluges bei mehr als Null Schwerkraft bei. Es war ein gewaltiger Unterschied ob man nun im freien All ein Schiff steuerte oder ob man durch die Planetare Gravitation ständig den Kurs und die Höhe des Schiffes im Auge behalten musste. Da man sonst unweigerlich selbst auf einem Planeten mit geringer Schwerkraft eine Bruchlandung hinlegen würde.

Nachdem wir einen ganzen Tag damit zubrachten Start und Landungen zu üben, überließ ich es Jule uns den restlichen Weg zurück nach Cubeo zu fliegen. Es schien ihr sichtlich Spaß zu machen die Krait völlig alleine befehligen zu können.

Bring uns sicher zurück und meide die Verkehrsrouten, ich möchte nicht das uns die Krait doch noch unterm Hintern weg geschossen wird. Ansonsten, hier bitte das Steuer, den restlichen Kurs überlasse ich dir.

Und ich kann völlig Frei bestimmen wo es lang geht? Denn Ich bin jetzt die Pilotin der Krait. Und was wirst du machen Paps?

Mich hinlegen und dann die nächsten Schritte planen, aber erstmal mit Ronny Kontakt aufnehmen, damit er schon mal Abnehmer für die Mining Module findet, die wir in der Krait nicht mehr brauchen werden. Denn nur für Profit in Eisringen rum zu lungern, lohnt sich einfach nicht. Nicht mal wenn man für eine Tonne Opale Zehn Millionen Credits bekommt. Die letzte Woche hat mir völlig gereicht, davon hab ich erstmal die Nase voll.

So so, hinlegen …

Konzentriere dich lieber aufs Fliegen!

Ich hatte gar nicht mitbekommen das Nadine schon eine Weile in der Cockpit Tür stand und uns beiden gespannt zuhörte.

Wyveres das mit dem hinlegen gefällt mir und Jule flieg uns ja nicht in einen Stern.

Jule grinste Nadine mit einem wissenden Lächeln an und machte sich dann an die Galaxie Karte. Sie Plante einen längeren Kurs als ich ihn nehmen würde. Aber ich lies Sie machen und so griff ich mir Nadine und lies Jule dann im Cockpit zurück. Sie würde es schon packen.

In meiner Kabine angekommen, pflanzte Nadine sich direkt im Schneidersitz aufs Bett, während ich mich an den Tisch setzte und erstmal ein paar Datenpads studierte bevor ich mit Ronny in Cubeo Kontakt aufnahm.

Ah, Wyveres schon ne Weile nicht mehr gehört, wie geht es dir, was macht die Kunst? Ich denke mal du meldest dich nicht einfach mal so.

Da denkst du Richtig, aber vorher, die Kunst läuft. War mit Jule Leeren Opale abbauen, haben ein kleines Vermögen gemacht. Aber die ständigen Piraten Angriffe sind mir dann doch zuviel Stress. Von daher, verkaufe ich die gesamte Ausrüstung, wenn du wen an der Hand hast. Der zufällig ne große Raffinerie und die Abbau Vorrichtungen dafür braucht. Ich verkaufe es billig, will das Zeug nur los werden.

Das klingt doch direkt nach einem Job für mich. Wird erledigt, aber ich nehme wie üblich meine Zehn Prozent.

Damit kann ich leben, Hauptsache ich bin das Zeug los, ich schick dir eben die Inventarliste. Wir werden in Cubeo in Chelomey Orbital anlegen. Ansonsten würde ich dich noch um einen weiteren Gefallen bitten. Ich bräuchte für eine alte Freundin eine neue ID, Saubere Papiere und eine Lebensgeschichte. Auch müsstest du für mich ein paar Daten fälschen, zum Beispiel ein Satz DNA austauschen.

Du weißt, das wird Teuer, unter Zehn Millionen Credits wird das nichts. Vor allem der DNA austausch, dir ist hoffentlich bewusst, dass das was du da verlangst, eigentlich überall Hochgradig Illegal ist oder?

Ja, aber ich habe hier einen Passagier mit dem ich in Cubeo so in keinem Raumhafen anlegen könnte, die Systemsicherheit würde uns wohl sofort aufbringen und verhaften.

Dann, brauch ich die Credits sofort, und ich schätze das auch Fotos ausgetauscht werden müssten. Und wenn mich meine Nase nicht im stich lässt. Und auf meine Nase ist verlass. Weiß ich genau wer, wie ein Wunder, als andere Person wieder auferstehen soll. Du weißt doch auf Medupe City, passiert nichts von dem ich nicht weiß. Bestell Nadine bitte schöne Grüße von mir und sag ihr, auch wenn Sie tot ist, ein Versprechen ist ein Versprechen und nicht mal der Tod wird Sie davon befreien.

Nadine sass plötzlich wie ein Pfeil auf meinem Bett und lauschte angespannt der Unterhaltung zwischen Ronny und mir. Mit den Ohren eines Luchses verfolgte Sie jedes Wort, sie rückte sich überhaupt nicht, nicht mal als Ronny ihren Namen sagte. Man sah nur wie Sie etwas schwer schluckte bei Seinem letzten Satz.

Also muss ich nichts weiter erklären, gut so. Du weißt was du zu tun hast, Ich erwarte dann deinen Boten in Cubeo. Wir werden an der Navigationsboje auf ihn warten. Eins noch, der Vorname, lass ihn gleich, ich mag mich nicht umgewöhnen.

Wird gemacht. Und wo auch immer ihr gerade seid, guten Flug euch und grüß Jule von mir, hoffentlich hat ihr das „Haustier“ Kostüm gefallen.

Damit Überwies ich die Zehn Millionen an Ronny und beendete die Verbindung. Und wannte meine volle Aufmerksamkeit nun endlich Nadine zu.

Zufrieden, hoffe ich.

Sie lächelte leicht. Und bedeutete mir mit ihrer rechten Hand, ich möge doch zu ihr ins Bett kommen. Während ihre Kristallklaren braunen Augen, auf mich fixiert waren.

Du fragst gar nicht woher er wusste das du von mir gesprochen hast, und du hast auch ihn nicht gefragt, woher er meinen Namen kannte und was ich mit Ihm zu tun habe. Wie habe ich das zu verstehen, außer das du eventuell schon Dinge weißt, die ich dir nicht gesagt habe.

Ich stand vom Tisch auf und ging zu ihr. Meine Hände griffen nach ihren und ich beugte mich zu ihr runter. Unsere Nasen stießen leicht zusammen und ich verlor mich fast in ihren Augen.

Wenn ich eins weiß, dann das Ronny mir niemals erzählen würde, nicht mal wenn ich ihn Foltern lies, mit wem er alles Geschäfte macht. Ich kenne ihn jetzt schon lange genug, um zu Wissen das er zuverlässig und gewissenhaft seine Geschäfte sauber hält. Wenn er dir etwas Aufgetragen hat, und davon gehe ich aus, dann wird er schon seine Gründe dafür haben. Und ich mische mich in seine Geschäfte nicht ein. Die Letzten die das versuchten, fand man um Drohnen gebunden an der Sonne von Cubeo. Von daher, es ist deine Sache wie viel du mir erzählen willst.

Sie löste ihre Hände aus meinen und Schlang ihre Arme um meine Hals, ihr Körper bäumte sich leicht auf, als meine Lippen die Ihren berührten. Dann hielt Sie kurz inne und sah mir direkt in die Augen während Sie leise etwas vor sich hin flüsterte.

Ich glaube nicht das Karen, wo auch immer Sie nun sein mag, dir böse ist. Und auch mir nicht böse, wenn dann wäre Sie wohl eher sauer auf mich, weil ich Jule so lange missachtet habe.

In ihren Augen sammelten sich Tränen, die ihr in wie kleinen Diamanten in kleinen Rinnsalen die Wangen runter kullerten.

Du …, nun versteh ich warum meine Schwester so verzaubert von dir war.

Damit zog Sie mich mit aufs Bett und grub ihren Kopf in meine Brust. Die Frau in meinen Armen weinte, weinte wegen ihrer Verlust, weinte wegen des Schmerzes, weinte wegen ihren Erinnerungen.

Sie weinte als hätte Sie in ihrem ganzen Leben noch nie geweint. Es war Leben das ohne Wärme auskam, verbracht in Einsamkeit. Soviel konnte ich mir Vorstellen.

Währenddessen begann Jule damit die erste Sprung Sequenz einzuleiten. Unbeeindruckt davon lagen wir auf meinem Bett und hielten uns gegenseitig in den Armen und ich fragte mich unweigerlich wie Nadines Leben wohl wirklich gewesen war. Konnte mir aber nur Schemenhaft ausmalen oder gar vorstellen wie ihr Leben wohl bisher verlaufen ist. Also beschloss ich, wohl Wissend das es eine schwere Entscheidung sein würde, Sie nicht wieder in ihr altes Leben entgleiten zu lassen.

Willst du Jule und Mich begleiten wenn wir raus ins Unbekannte fliegen?

Ich dachte ich hätte keine Wahl, immerhin gehöre ich dir ja, so oder so, jetzt schon.

Willst du oder willst du nicht?

In diesem Moment meldete sich Jule übers Intercom.

Ich Unterbreche euch ja nur ungerne aber wir werden in den nächsten Minuten einige Sprünge machen, ich wollte euch nur Bescheid geben. Nicht das ihr euch, womit auch immer ihr gerade „Beschäftigt“ seid, verletzt.

Ich griff nach einem der Pads die auf dem Boden vor dem Bett lagen und schrieb Jule eine Nachricht. Sie sollte sich nicht übernehmen mit dem was Sie da vor hat, aber ihre Sorge wegen uns wäre unberechtigt, wir kämen schon klar. Dann wand ich mich wieder Nadine zu. Und erwartete ihre Antwort auf meine Frage, denn ich wollte das Sie Freiwillig mitkommt, da ich Sie nur ungerne wirklich zwingen wollen würde.

Es könnte mir gefallen, ich war noch nie außerhalb der bewohnten Welten und es ist schön das du fragst.

Bevor ich noch etwas erwidern konnte, küsste sie mich und zog mir die Sachen vom Körper bevor Sie sich über mich beugte und mit ihren Lippen meinen Körper abfuhr. Währenddessen Flog Jule die Krait völlig ruhig durch die Systeme, Sprang und vollführte alle möglichen Manöver, mehrmals sprang Sie sogar aus dem Supercruise. Was auch immer Jule da tat, ich hoffte nur das Sie die Krait heil ließ.

So vergingen einige Stunden bis Jule sich wieder über Intercom meldete.

Mit dem nächsten Sprung erreichen wir Cubeo, Paps du wolltest das ich mich melde wenn wir nach Cubeo springen, das hab ich hiermit getan, also komm ins Cockpit mir werden hier langsam die Arme lahm.

Ich befreite mich aus der Umarmung von Nadine, die dies mit einem leichten mürrischen Geräusch quittierte, bevor sie nach der Decke schnappte und ihren nackten Körper darin einwickelte und sich unter leisem Protest von mir weg drehte.

Sag der Kurzen das Sie ein schlechtes Timing hat. Und melde dich wenn wir gelandet sind.

Ich schlüpfte zurück in meine Sachen und schlich noch halb schlaftrunken, halb euphorisch Richtung Cockpit. Wo Jule gerade den Sprung nach Cubeo einleitete.

Wenn wir angekommen sind, vollen Stop am Stern, und dann mach den Sitz frei und besorg mir bitte einen Kaffee.

Du hast Lippenstift an der Wange und deine Hose ist noch offen. Wollt ich nur angemerkt haben.

Danke Tochter, für deine scharfen Augen und gute Auffassungsgabe, schau lieber nach Vorne, wir sind jeden Moment am Ziel.

In dem Moment tauchte der Stern vor uns auf. Jule leitete den vollen Stop ein und gab dann den Sitz für mich frei. Entgegen meiner Erwartung, Sie halb Nackt vorzufinden, bot Sie mir einen eher ungewohnten Anblick. Wie eine echte Pilotin, gekleidet in ihren neuen schwarzen Raumanzug, er war zwar hauteng aber immerhin hatte Sie sich wenigstens eine offene Jacke Über gezogen.

Nachdem Jule die Krait gestoppt hatte und freudestrahlend den Sitz frei machte, nahm ich ihre Position im Pilotensitz ein und steuerte die Krait zu Navigationsboje, wie vereinbart, wartete dort bereits ein Kontakt von Ronny auf uns. Der Austausch via Drohne erfolgte ohne viele Worte. Und so konnten wir eine knappe halbe Stunde später die neue Identität von Nadine ihrer ersten echten Bewährungsprobe unterziehen.

Die Landung in Chelomey Orbital würde zeigen wie gut Ronny gearbeitet hatte oder ob ich meine Credits zurück verlangen sollte.

Hundert Meter vor dem Mail Slot wurden wir wie üblich gescannt, jetzt kam es drauf an, entweder wünschte mir das Docking Personal gleich noch einen schönen Tag oder Sie eröffneten das Feuer auf die Krait.

Die Sekunden zogen sich, dann kam die erlösende Meldung.

Alles in Ordnung, Commander, einen schönen Tag noch. Bitte landen Sie in Bucht 34.

Geschafft, Ronny hatte wirklich Wort gehalten, war auch nicht anders von ihm zu erwarten. Damit hatte Nadine dann eine neue Identität. Und wir ein Problem weniger.

Nachdem wir gelandet waren, warteten schon mehrere Dockarbeiter auf uns, um die Module aus dem Schiff auszubauen, Ronny war echt fix gewesen. Und ich hatte einen besseren Preis für die Module erhalten, als ich Ursprünglich geplant hatte.

Eigentlich wollte ich Nadine nochmal in meiner Kabine aufsuchen, aber Sie hatte dann doch von selbst aus meiner Kabine gefunden, als der Lärm im Schiff zunahm. Während die Dockarbeiter mit der Krait beschäftigt waren, suchten wir mit dem Flug Logbuch im Schlepptau erstmal die örtliche Niederlassung von Universal Cartographics auf. Vier Millionen Credits, Jule hatte ganze Arbeit geleistet.

Sie war die Systeme nicht einfach nur Angesprungen, nein Sie hatte auch neben den allgemeinen Scans, die Interessantesten Planetoiden einem Detailscan unterzogen. Die neuen Voll Spektrum System Scanner waren wirklich besser als die alte Methode mit der ich noch vor wenigen Wochen Systeme scannen musste. Wenn ich daran Denke wie lange ich noch vor ein paar Monaten gebraucht hatte, um ein System mit mehr als 10 Himmelskörpern vollständig zu Scannen, standen nun Welten zwischen den Alten und Neuen Scannern.

Jule hatte ihren Spaß gehabt, und es war eine gute Übung für sie, denn das was noch kommen würde war schwerer als diese paar Systeme. Trotzdem Es schien als hätte ihr das Fliegen und Scannen gefallen.

Was machen wir jetzt? Wo geht’s hin? Was zu Essen wäre echt schön.

Kannst du machen, Ich muss mir Aufträge abholen, wir treffen uns wieder an der Krait. Trödel nicht, ich werde höchstens zwei Stunden brauchen.

Ok Paps, und Nadine was wirst du in der Zeit machen?

Dich begleiten, denn die Vorstellung von Essen gefällt mir außerordentlich gut, und ich glaube dein Vater kommt auch ein paar Stunden ohne uns beide blendend zurecht.

Ich kann euch auch einfach hier lassen, im Orbital, und fliege dann einfach ohne euch los.

Damit trennten sich unsere Wege, und ich schlug den direktesten Weg, zur Zentralen Anlaufstelle für Piloten die Aufträge suchten, ein. Dort Angekommen, schnappte ich mir die ausliegenden Datenpads und ging die aktuellsten Aufträge durch. Fünfzig Prozent aller Aufträge bestanden nur aus Bergbau Aufträge für alle möglichen Ressourcen. Darunter eine Menge Geschwader Anforderungen und die üblichen Liquidierungsaufträge.

Ich brauchte eine Weile, entschied mich aber dann doch für die leichten Kurier und Scan Jobs. Und nahm dort an was sich mir gerade Anbot. Insgesamt waren es Aufträge für ein Zeitvolumen von einer Woche, die Kurier Sachen würde ich zuerst erledigen. vielleicht hatten die anderen Raumhäfen ähnliche Aufträge, in den von mir ausgewählten Systemen. Alles in allem hatte ich genug zusammen um auf einen Schlag Baron zu werden.

Ich Mailte mir die Daten an die Krait und gab im Dock Aufträge für die Umrüstung auf Frachttransport in Auftrag. Bestellte ein paar Waffensystem und machte mich dann auch auf noch etwas Essbares zu finden und Vorräte einzukaufen.

Ich kam vor Nadine und Jule Im Dock an. Es dauerte noch eine weitere halbe Stunde bevor die beiden in der Bucht auftauchten. Sie waren gut gelaunt und hatten die Hände voll mit Tüten, und lachten laut als Sie mich auf der Treppe zur Krait sitzen sahen. Ich konnte mir Denken worum es in ihrem Gespräch ging. Ich konnte den Inhalt erahnen.

So bepackt wie ihr seid, gehe ich davon aus das es eine Menge Credits waren oder?

Darüber schweigen wir, außerdem glaube ich, hast Du, wenn ich mir die Krait so ansehe, mehr Credits ausgegeben als Jule und ich. Die Waffen jedenfalls sehen nicht danach aus als würden wir wieder auf Steine schießen wollen.

Du hast es erfasst liebe Nadine, Sie dienen aber nur der Verteidigung. Hauptsächlich werden wir Kurier Aufträge erledigen. Ansonsten besteht unsere Auftragsliste noch aus besuchen bei Außenposten des Imperiums. Wir werden dort nach dem Rechten sehen. Einfache Sache, wir könnten uns die Arbeit sogar teilen. So das es nicht all zu lange dauern sollte, alles zu erledigen. Und nun auf ins Schiff, es ist alles schon vorbereitet, wir können sofort los.

Du gönnst dir wirklich keine Pause, was Paps.

Ich sah erst zu Jule dann zu Nadine.

Ich hatte die letzten Tage genug Entspannung und diesmal werde nicht nur ich die Krait fliegen, du wirst auch auf deine Kosten kommen.

So so. hattest du. Hätte ich mir jetzt nicht Gedacht.

Nicht frech werden, junge Dame. Sonst schiebst du das Schiff aus dem Dock.

Damit ging ich dicht gefolgt von den beiden an Bord. Jule verschwand mit ihren Einkäufen augenblicklich in ihrer Kabine, während Nadine neben mir stehen blieb, und mit mir zusammen beobachtete wie der Vorarbeiter noch die letzten Anweisungen gab und dann das Dock verließ.

Du Wyveres, was hältst du von blau und schwarz?

Kommt drauf an, Blau und Schwarz an dir? Oder wer soll darin gesteckt werden. Egal um was es sich genau handelt. Aber als Farben, ja kann ich mit Leben.

Charmant wie immer. Aber nein nicht für dich, eher für deine Augen.

Ich bin wer ich bin. Wir sollten Starten, sonst bekommen wir noch Ärger mit dem Raumhafen.

Aber vorher, beantworte mir eine Frage, wohin bringe ich diese Sachen hier? Meine oder deine Kabine?

Ich überlegte kurz, entschied mich dann aber für den ganzen Weg, ich könnte ihr einfach sagen, ihre Kabine, aber es würde sich so wie sich die Dinge entwickelt haben, jetzt einfach nur noch Falsch anfühlen Sie nicht bei mir haben zu wollen, Also blieb mir nur eins.

Meine, obwohl eigentlich unsere, würde ich von ausgehen.

Sie Küsste mich und Trug dann die Sachen in unsere Kabine. Damit blieb es dann doch letztendlich an mir hängen die Krait aus dem Raumhafen zu bringen, bevor wir noch eine Strafgebühr aufgebrummt bekamen.

Über Intercom lies ich die beiden dann noch folgendes Wissen.

Na dann, wir haben einen straffen Zeitplan. Eine Woche, in einer Woche bin ich Baron. Wir werden also un unterbrochen fliegen! Ich hoffe ihr habt euch vernünftig vorbereitet!

Ey Commander Paps! Jule ist vorbereitet.

Und ich dachte ich könnte hier in „Unserer“ Kabine nur auf der faulen Haut liegen.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Imperialer Auftrag

Das umrunden eines Sternes ist immer wieder ein Erlebnis, wenn die Scanner dann auch noch melden das sich weitere Himmelskörper im System befinden. Beginnt der spannende Teil, Herauszufinden um was für Himmelskörper es sich genau handelt.

CMDR. Wyveres. Sternzeit. 22.12.3304

Das Sprengen von Asteroiden ist ein schönes Schauspiel, dass vor allem durch die Nachfrage nach Leeren Opalen extrem Lukrativ geworden ist, der Warenmarkt in einigen Stationen zahlt pro Tonne mittlerweile bis zu 1,6 Millionen Credits.

Und es würde viel einfacher sein die hundert und zwei Tonnen zur Station zu bekommen, wenn einem nicht ständig irgendwelche Piraten auflauern würden. Es waren zwar nur dreizehn Sprünge von unserem Standort aus gesehen, aber wir wurden mehr als zwölf mal abgefangen. Zu unserem Glück kamen die Imperialen System Einheiten jedesmal noch rechtzeitig um uns den Arsch zu retten. Ein zwei mal war es wirklich knapp und ich hatte echt damit zu Kämpfen die Schilde aufrecht zu halten.

Vor allem ein Commander lies nicht locker, Exiton war sein Name. Er verfolgte uns durch mehrere Systeme bevor er endlich von einigen Imperialen Schiffen abgefangen wurde. Wie mir die Imperiale Sicherheit mitteilte war er ein Föderaler Agent der es einzig und alleine auf die Vernichtung von Imperialen Piloten abgesehen hatte.

Und Paps, glaubst du wir schaffen es noch bis nach LHS 2819 zum Tasaki Freeport bevor uns die Krait auseinander fällt?

Meine liebe Tochter, wenn du weniger Nörgeln und mehr Reparieren würdest, wären wir schon längst in LHS 2819 und würden hier nicht mit einem defekten Antrieb um Barnard’s Star trudeln!

Ich mach was ich kann, aber diese Schaltpläne hier, sind unverständlicher Unsinn. Wer auch immer das geschrieben hat, hat nicht daran gedacht, dass das jemand hier auch mal lesen müsste.

Wir trieben schon seit zwei ein halb Stunden um den Stern und die Temperatur im Schiff nahm stätig zu, mittlerweile waren die Anzeigen bei 103% und der Computer schleuderte uns alle paar Minuten seine Hitze Warnungen um die Ohren, während Jule, Nadine und ich verzweifelt versuchten den Antrieb neu zu starten. Der letzte Angriff durch eine Piraten Bande hatte die Triebwerke sehr schwer getroffen und wir sind nur gerade so noch, durch einen Notfall FSD Sprung, entkommen. Und so trieben wir nun völlig hilflos durch die Leere um Barnard’s Star und wurden langsam aber sicher gebacken.

Und du bist dir sicher das es nicht doch Leitung B7 ist, die nicht mehr geht?

Ich bin mir sehr sicher Nadine, denn B7 haben wir gerade in der Hand. Und sieh selbst die Leitung ist völlig in Ordnung, nichts was sie blockieren könnte, oder defekte. Es muss an etwas anderem liegen. Und uns muss schleunigst was einfallen sonst ist es bald völlig egal, welches Teil des Antriebes nicht geht. Denn dann sind wir Toast!

Schon gut, ich wollte nur sicher gehen, bei der verdammten Hitze kann man nur noch sehr schwer einen klaren Gedanken fassen.

Nadine und ich zogen weitere Leitungen und Platinen aus dem Steuercomputer für den Antrieb und gingen derweil jede Möglichkeit durch warum der Antrieb nicht neustarten wollte. Aber es gelang uns patu nicht herauszufinden was nun genau defekt war. Selbst nachdem wir die äußeren Schäden beseitigt hatten, was bei der Hitze ein wahre Tortur war, wollte der Antrieb einfach nicht.

Kann ich verstehen aber wir haben vielleicht noch dreißig Minuten bevor die Hitze weitere System zu beschädigen anfängt. Und dann können wir ganz einpacken.

Wenn dem so ist können wir das nicht verhindern, aber bis dahin sollten wir den Fehler gefunden haben. Außerdem musst du jetzt damit Leben das ich mich ausziehe, denn in diesem Anzug halte ich es keine weitere Minute aus.

Unter anderen Umständen hätte ich es sehr genossen Nadine dabei zuzusehen wie sie sich des Raumanzuges und ihrer Sachen entledigt, doch in diesem Moment hatte ich mehr damit zu kämpfen, aus dem was die Diagnosen des Schiffes mir meldeten irgendetwas verständliches zu entziffern. Und so tat ich es ihr gleich, denn die Hitze war mittlerweile wirklich unerträglich. Und so hoffte ich wenigstens etwas Abkühlung zu bekommen.

In diesem Moment kam Jule mit einem Datenpad in der Linken und Eiswasser in der Rechten Hand in den Maschinenraum.

Ich hab hier, etwas zum Abkühlen für den Moment und der Computer meld … was macht ihr da? Jetzt ist wohl kaum der Zeitpunkt um sich …

Nichts, es ist heiß, es ist verdammt heiß. Und wichtiger ist jetzt eigentlich, was meldet der Computer?

Jule hatte im Gegensatz zu Nadine und mir die ganze Zeit über im Schiff selbst versucht den Computer zu überreden uns Behilflich zu sein. Dadurch war Sie wie üblich schon seit wir hier gestrandet waren und die Hitze einsetzte fast augenblicklich aus dem wenigen was sie an hatte gesprungen und seit dem nur in ihren Shorts unterwegs. Sie schwitze selbst jetzt kaum mehr als sonst und schien die Wärme sogar zu genießen und so badete Sie ihren Nackten Körper förmlich in der Wärme. Aber daran hatte ich mich schon vor einer ganzen weile gewöhnt, auch wenn ich irgendwann mit ihr darüber noch mal ein ernsthaftes Wort reden müsste. Denn ihre Forderung nach der Imperialen Clipper, bedeutete für mich das ich in den Imperialen Rängen aufsteigen müsste. Und die Anforderung dafür war hoch, man muss Imperialer Baron in der Navy werden. Und als solcher hat man neben dem Recht eine Clipper zu erwerben, auch die Pflicht sich entsprechend zu benehmen, und dazu passte es einfach nicht wenn die eigene Tochter dann rum lief, wie etwas das man sonst nur in den Verruchtesten Bars in den Anarchie Welten zu Gesicht bekommt. Aber jetzt waren erstmal die Daten des Computers wichtiger.

Laut Analyse der Internen System, besteht der Fehler in den Zuleitungen zum Antrieb. Genau kann der Computer die Ursache dafür nicht bestimmen da die Sensoren ausgefallen sind. Aber sie vermutet den Fehler irgendwo zwischen Schott C und E In der Zufluss Leitung F.

Das war eine Information mit der man Arbeiten konnte. Die uns das Leben retten würde, wenn der Schaden nicht allzu groß wäre.

Die Schotts waren schnell gefunden und entfernt, und darunter kam der Schaden zum Vorschein. Es war mehr als deutlich sichtbar warum wir keinen Antrieb hatten. Und warum uns das nicht beim Spaziergang im All aufgefallen war, blieb mir ein Rätzel. Wie wir einen Torpedo der in der Außenhaut steckte übersehen konnten, der die Haupt Zufuhr Leitung einfach nur gegen die Schotten gedrückt hatte und sie so gänzlich abdrückte. Jedenfalls war der Schaden behebbar, es erforderte nur von uns, dass sich einer wieder in einen der Raumanzüge zwängen musste, um diesen Torpedo einfach nur wieder dahin zurück zu befördern wo er her kam, zurück ins All. Doch vorher musste das Mist Teil erst einmal deaktiviert werden. Alles andere wäre zu gefährlich.

Also schickte ich Nadine und Jule ins Cockpit, für den Fall der Fälle sollten Sie die Rettungskapseln schon mal vorbereiten. Während ich mich daran machte die Verschalung des Torpedos zu entfernen. Zum Glück war der Computer wenigstens mir dabei eine Hilfe denn ohne Sie hätte ich niemals die richtigen Kabel gefunden, um den Schaltkreis für die Detonationssequenz abzuschalten.

Macht euch bereit ich drücke das Teil nun raus ins All!

Nachdem die beiden mir über Intercom noch bestätigten das sie alles nötige Unternommen hatten, wünschten Sie mir noch Glück. Dieses Glück könnte ich wirklich endlich einmal gebrauchen. Denn die letzten Tage waren eher von Pech und Katastrophen durchzogen.

Nach einigem hin und her hatte ich dann auch endlich die Sprengkopf aus dem Torpedo entfernt, wenigstens das konnte uns nun nicht mehr um die Ohren fliegen. Außer das Schiff entschied sich doch noch dazu auseinander zu brechen.

Die Minuten Quälten sich hin, und all das treten und drücken half nichts, der Torpedo steckte wie festgeschweißt in der Hülle der Krait. Zudem machte mir die Hitze das Denken immer schwerer, schwerer als es mir lieb war. vielleicht wäre ich dann schon mindestens ein paar Minuten früher darauf gekommen, das ich doch eine der Drohnen nehmen könnte um den Torpedo aus dem Schiff zu ziehen während ich von der anderen Seite drückte. Jedenfalls war es nach wenigen Sekunden, auf einen Schlag schon etwas angenehmer im Anzug, da das All neben den Sauerstoff auch die Wärme aufnahm. Jetzt musste ich nur noch das Drecks Loch verschließen. Denn die Krait bewegte sich endlich und gewann langsam aber sicher eine viel angenehmeren Abstand zum Stern.

Sie fliegt Paps! Sie fliegt, das heißt keine gebackene Jule zum Abendbrot!

Noch sind wir nicht aus dem Schneider, noch haben wir unser Ziel nicht erreicht und es sind noch drei Sprünge bis nach LHS 2819. Also geh mal davon aus das dort neben uns auch noch andere Piloten ihre Fracht löschen wollen. Was wiederum weitere Piraten anziehen wird. Also könnte es Anstelle von gebackener Jule, Sklavin Jule werden. Liebe Tochter stell dir das mal Bildlich vor. Du in einer Bar irgendwo in einem Anarchie System, an eine Stange tanzend, während dich fette alte Säcke begaffen.

Paps! Das würdest du nie zulassen.

Würde ich nicht, da hatte Sie recht. Aber es war nun mal eine Möglichkeit, wenn auch eine schlechte Möglichkeit.

Während ich weiterhin versuchte das Leck in der Außenhaut des Schiffes mit der Platte eines Frachtcontainers zu stopfen, hörte ich den beiden bei ihrem Gespräch von Frau zu Frau über Intercom zu.

Wenn dein Vater tot am Boden liegt könnte er das nur schlecht verhindern. Und bis geklärt wäre ob man sein Körper Regeneriert oder doch bestattet. Wärst du wahrscheinlich schon längst außerhalb jedweder Autorität. Vor Allem würde ich an deiner statt, langsam überdenken ob du nicht doch mehr anziehen willst.

Aber, mir gefällt es nun mal so. es hat etwas von Freiheit. Und vor allem wer sollte mich denn so sehen? Außer jetzt du und Paps?

Es ist schon schlimm genug das dein Vater dich so sehen muss, oder glaubst du es ist ihm immer recht dich ständig halbnackt vor seiner Nase zu haben. Immerhin war er Jahrelang nicht da, und so wie ich das mit bekommen habe, ist er erst vor ein paar Monaten, wirklich dein Vater geworden, davor war er jahrelang alleine Unterwegs. Es mag ihn zwar äußerlich nichts ausmachen, aber glaub mir auch er ist in erster Linie nur ein Mann.

Wie meinst du das? Er ist immerhin mein Vater. Und solche Gedanken sind ihm Fremd!

Hast du mal gesehen wie er mich ansieht? Und wie er auf meinen Charme reagiert. Er mag zwar dein Vater sein, aber unterschätze niemals die Wirkung deines Körpers auf Männer. Also überlege es dir ob du in Zukunft weiterhin, zeigen willst wie sehr du langsam zur Frau wirst.

Bisher hat ihn das auch nicht gestört, jedenfalls nicht so sehr.

Sie unterhielten sich fast wie Mutter und Tochter. Etwas das ich wohl als Vater nie hinbekommen würde. Diese art der Unterhaltung war mir fremd. Aber ich fand das Nadine recht hatte und es war der Perfekte Zeitpunkt um Jule dazu zu bewegen, sich endlich vernünftig im Imperialen Raum zu bewegen.

Jule, Nadine hat recht, auch weil wir bezüglich deiner Freizügigkeit sowieso noch ein Gespräch führen müssten. Und das können wir dann auch jetzt führen. Schau mal, da wir ja die Clipper ins Auge gefasst haben, müsste ich in der Imperialen Navy noch ein paar Ränge aufsteigen. Was bedeutet das man unweigerlich von mir Notiz nehmen wird. Zudem konnte ich in Erfahrung bringen welchen Rang ich genau benötige. Und das ist der Imperiale Baron. Kannst du dir vorstellen was das bedeutet?

Nicht wirklich, aber was willst du mir damit sagen Paps?

Sieh mal als Imperialer Baron, habe ich dann nicht nur die Erlaubnis eine Clipper zu erwerben, nein denn der Rang beinhaltet auch ein paar Pflichten und jede menge Vorschriften. Eine davon sollte dich besonders interessieren. Ab dem Rang Baron kann es nämlich sein, dass man zu höheren Veranstaltungen des Imperialen Hofes eingeladen wird. Und es wäre unangebracht wenn ich dann darauf angesprochen werden würde, wie ich es denn zulassen könnte, dass ich als Imperialer Baron, nichts unternehme um die Unzucht der meine Tochter anscheint erlegen ist. Wie ich so etwas So einfach durchgehen lassen kann, dass Du wie eine Raumhafen Nutte rum läufst und jedem deine Weiblichen Vorzüge zeigst der auch nur etwas Interesse an dir bekundet. Erinnere dich an Lafroy und das Video. So Lange wir draußen in der Einsamkeit sind, so lange ist mir persönlich Schnuppe ob du nun was am Leib hast oder nicht. Da bin ich abgestumpft genug. Aber sobald wir uns von nun an in bewohnten Systemen aufhalten, wirst du in Zukunft angemessene Kleidung tragen. Sprich, Raumanzug und Embleme des Imperiums.

Und was ist wenn ich mich weigere? Wenn mir der Imperiale Dresscode nicht zusagt? Was ist wenn ich weiterhin in den Sachen rumlaufen möchte in denen ich mich wohlfühle?

Dann werden wir früher oder später Probleme bekommen, die sich nicht mit Credits lösen lassen. Also tu mir einfach den Gefallen. Wenn wir das hier überstanden haben. Zieh dir etwas an, das einer Tochter eines derzeitigen Imperialen Ritters angemessen ist. Und das beinhaltet nicht, Shorts und dieses Flatterhemd. Denn wir sollten nach dieser Tour, genug Ruf im Imperium angesammelt haben, so das ich Fürst werden kann. Also zieh dir was an! Zu mindestens mehr als nur Shorts und BH. Eine Hose und ein vernünftiges Oberteil sollten mindestens drin sein.

Wenigstens in Schwarz oder Rot, oder muss es doch diese hässliche Imperiale Weiß sein, und soll ich mir dann auch die Haare blau färben? Und diese gestelzte Sprache üben, Und später dann am Imperialen Hof der Duvals einen Knicks samt Handkuss vollführen?

Du musst jetzt nicht schnippisch werden, Junge Dame, oder hast du vergessen was denn unser Ultimatives Ziel ist? Denn die Cutter ist nochmal ein ganz anderes Kaliber, dafür muss ich es bis zum Imperialen Navy Herzog schaffen. Und da wird es erst richtig unangenehm. Dort wird dir dann jeder noch so kleine Fehltritt angezählt. Oder willst du von dir und deinen Untrieben im GalNet hören. Also überlege es dir gut und gründlich. Du wirst ej eine Menge Zeit haben dich zu entscheiden. Wenn wir diese Lieferung hier fertig haben, werden wir mit der Krait noch jedemenge Lieferaufträge im Imperialen Raum absolvieren, dass sollte für das restliche Ansehen bis zum Baron ausreichen. Bis dahin hast du Zeit um in Ruhe darüber nachzudenken, ob du dir nicht doch lieber Stoff über deine Brüste legen willst oder nicht.

Das ist gemein, das weißt du Paps!

Das ist mir klar, aber es ist Notwendig.

Nadine hatte während dessen das Schiff endlich dazu bewegt uns soweit vom Stern wegzubringen wie möglich. So dass es in der Krait endlich eine angenehme Temperatur von 23 Grad hatte. Und ich war nun auch dabei die letzen Schweißpunkte an der Platte zu setzen um das Leck endlich schließen zu können. Was bedeutete ich konnte nun endlich aus diesem verdammten Raumanzug raus. Denn alles was ich jetzt nur noch wollte war kalt Duschen.

Doch noch bevor ich in den Genuss von Kaltem Klaren Wasser auf meiner Haut kam, hatte Jule die Dusche in Beschlag genommen und das jetzt schon seit geschlagenen dreißig Minuten. Und so Stand ich nun völlig verschwitzt, mit einem drohenden Hitzekoller, nur mit einem Handtuch um die Hüften, neben Nadine.

Die ihrerseits selbst ihre Nackheit nur halbwegs durch ein Handtuch verbarg. Fast könnte man meinen, dass sie es absichtlich nur so um ihren Körper gelegt hatte, so dass der Zweck Handtuches, nämlich das verbergen ihrer Vorzüge nicht gegeben war. Das Handtuch diente ihr wohl eigentlich mehr als Schweißfänger.

So standen wir beide nun vor der Dusche und warteten. Warteten darauf das sich Jule endlich bequemte die Dusche frei zu räumen und uns einzulassen. Durch die Strapazen glitten meine Gedanken immer wieder zu Dingen die ich eigentlich nicht in betracht ziehen sollte. Und so erwischte ich mich dabei, wie ich unweigerlich Nadines Körper musterte, ihre Brüste, die nackten Beine und ich beobachtete wie sich der Schweiß auf ihren Schlüsselbeinen sammelte und dann langsam weiter ihren Körper herab rann. Bis er vom Handtuch aufgefangen wurde.

Glaubst du Sie hat es verstanden? Und du willst wirklich Baron und dann noch Herzog werden? Du weißt das es nicht leicht werden wird, mit Jule und mir im Schlepptau. Immerhin bedeutet es das du lange Wochen im All von System zu System fliegen wirst, und aller Hand Aufträge erledigen musst.

Leichter als Kinder zu erziehen, Nadine, ist es alle mal. Aber du hast mir noch immer nicht erzählt warum du nun ausgerechnet bei mir in Medupe City aufgetaucht bist. Wo doch so viele anderen Schiffe in Reichweite waren. Der Raumhafen war doch groß und woher wusstest du überhaupt, wo du mich finden würdest?

Das mein guter Wyveres, erkläre ich dir vielleicht wenn du weniger angetan von mir bist, und sich gewisse „Dinge“ an dir nicht eher um andere schönere Sachen bemühen.

Ich fühlte mich ertappt und versuchte es mir aus dem Kopf zu treiben was mich die letzten fünf Minuten wirklich beschäftigt hatte.

Das kommt durch die Wärme und den Anzug. Und hat nichts mit dir zu tun.

Nadine musterte mich während sie ihre nächste Antwort abwägte. Doch noch bevor Sie mit einem gekonnten Spruch kontern konnte. Schob sich die Tür zur Dusche beiseite, und eine In mindestens 5 Handtücher gewickelte Jule spazierte wie ein stolzer Pfau an uns vorbei.

Ich übe dann schon mal, wie man sich als TOCHTER eines BARONS zu bewegen hat, wenn es genehm ist. Die Dusche gehört ganz euch beiden, macht wie ihr beliebt, darin was auch immer ihr machen wollt. Lasst euch von mir nur nicht aufhalten, womit ihr beide da gerade auch immer beschäftigt wart.

Da ich Abkühlung brauchte und mir langsam aber sicher die Kräfte fehlten um ihr ihre Spitze entsprechend zu kontern, beließ ich es bei einem leichten Klaps, mit der Flachen Hand, an ihren Hinterkopf, den Sie ihrerseits mit einer ausgestreckten Zunge und komischen Verwünschungen in meine Richtung honorierte bevor Sie fast schwebend in ihre Kabine entschwand.

Bei der Aktion hatte ich Nadine und auch mein Handtuch völlig vergessen. Und hatte nun in Bezug auf Nadine eher erwartet das ich nun noch eine weitere Stunde warten müsste, bevor ich dann endlich die Entspannung finden könnte nach der ich so dringend gierte. Und tatsächlich Nadine stand nicht mehr neben mir sondern war schon hineingerutscht.

Das bedeutet wohl weiter warten.

Nadine grinste und lies ihr Handtuch noch bei Offener Tür fallen. Ihr Nackter vor Schweiß nur so glänzender Körper sah im weißen Licht der Dusche, wie ein seltener brauner Opal, von der Erde, aus. Ihren Körper zierten einige alte Narben, die ihr noch zusätzliche Wildheit bescheinigten. Ihr feuer rotes langes Haar klebte an ihren Brüsten und an ihrem Rücken.

Sie war ihrer Schwester wirklich sehr ähnlich, vor allem im Temperament und auftreten. Aber es gab auch Unterschiede. Unterschiede die ich nur zu gut kannte. Karen war weniger Wild gewesen, hatte stets die Sicherheit aller an erste Stelle gestellt.

Doch trotz ihrer Gemeinsamkeiten und ihrer Liebe als Schwestern zu einander, war Nadine als zwei Jahre ältere Schwester durch die Umstände einen völlig anderen Weg als Karen gegangen. Sie wurde Schmugglerin und Diebin. Nadine war sozusagen das schwarze Scharf in der Familie geworden. Danas war nicht der Mädchenname ihrer Familie. Es war wahrscheinlich irgendein Name eines reichen alten Sackes, den Sie um sein Vermögen gebracht hatte. Aber in dem Moment waren mir alle Ereignisse der Vergangenheit egal. ich sah einfach nur eine Frau, die ich in diesem Moment mehr begehrte als jeder Opal in der Milchstraße. Eine Frau die mir half die Frau zu finden, die ich vor so vielen Jahren liebte und dann verlor, ich sah die Frau die mir, nach dem ich lange Zeit damit kämpfte den Verlust von Karen zu akzeptieren, half. Die guten Seiten an ihr gewannen gerade und meine Zurückhaltung schmolz dahin.

Was ist, willst du da weiter Maulaffen feil starren oder kommst du, du lässt ja den ganzen schönen heißen Dampf entweichen.

Ich sollte lieber warten.

Nadines Augen funkelten und Sie schlug ihre Arme vor die Brüste, so das diese leicht wippten und angehoben wurden. Sie drehte sich zu mir und bedeutete mir mit ihrer linken Hand endlich ins Bad zu kommen.

Komm rein, ich beiße nicht. Außerdem hat sich dein Körper, falls du es nicht bemerkt haben solltest, schon längst entschieden.

Mir war es tatsächlich nicht aufgefallen, mein Handtuch war mir von der Hüfte gerutscht, und ich stand vor der Tür so wie ich vom Universum geschaffen wurde, Nackt und völlig Fasziniert von dem Anblick der sich mir da bot. Ob es nun schlussendlich die Hitze oder die lange Einsamkeit war, war mir in dem Moment völlig egal. Dieser Urtrieb herrschte in uns Menschen schon seid Millionen von Jahren. Und er übernahm gerade die Kontrolle über mein Handeln und Denken. Diese Frau hatte nach wenigen Tagen, erneut das geschafft was Sie vor Jahren schon einmal geschafft hatte. Nur diesmal würde ich ihr nicht auf den leim gehen, so hoffte ich jedenfalls und dabei mein Schiff und meine Credits verlieren. Diesmal hatte ich sogar die wage Hoffnung, dass Sie mich nicht doch wieder hintergehen würde. Außerdem hatte ich diesmal ihre Nichte an Bord. Die ihr anscheint in wenigen Tagen sehr ans Herz gewachsen war. So vertraut wie Sie mit ihr mittlerweile Umging. Wenn man von den anfänglichen Anfeindungen der beiden mal absieht. Und Im Notfall könnte Jule noch immer eingreifen. Und so trat ich durch die Tür und verschloss sie hinter mir.

Duschen, Nadine, ich will nichts anderes als Duschen.

Du weißt schon das da jemand anderer Meinung ist als dein Mund. Und das du nur fürs Duschen nicht hättest die Tür verriegeln müssen.

Ich zog ihren Körper an meinen und spürte ihren Atmen auf meinem Hals, wie sich ihre weichen Brüste an mich schmiegten. Wie ihre Lippen meinen Hals berührten und wie ihr Atmen, durch die Berührungen, stätig kräftiger wurde. Ich hob sie an und schob uns unter die Dusche, Küsste Sie und ihre Beine umschlossen meinen Körper.

Als die ersten Wasserstrahlen meine Haut berührten war es für zweifel und ein Zurück schon längst zu spät. Ich wusste das Sie gefährlich war, aber in diesem Moment war mir das gleich. Wir hatten gut eine Woche in den Eisringen verbracht, und standen dort ununterbrochen unter Stress und hatten kaum eine ruhige Minute. Seid dem wir die Eisringe bei ICZ DG-O B6-3 5A hinter uns gelassen hatten, waren uns ständig andere Piloten, vor allem wegen der Fracht, auf den Fersen. Ein paar mal wären wir dabei beinahe ums Leben gekommen.

Ich brauchte diesen Moment, dieses Gefühl ihrer sanften Küsse und die Finger die sich in meinen Rücken bohrten, dass sanfte Stöhnen und aufbäumen ihres Körpers. Ihre Wildheit, Ihre Wärme, ihren Herzschlag, Ihren Körper, wie er sich sanft bewegte, Ihre Küsse. In diesem ewig dauernden Moment gehörte Sie ganz mir und das Universum hätte in Flammen aufgehen können, es wäre mir egal gewesen. Wie ein Sturm der scheinbar ewig auf sich warten lies, aber dann doch mit aller Gewalt das Land unter sich begrub. Leidenschaft loderte in ihren Augen und das Feuer in ihren Hüften war ein Willkommener Gast.

Das verstehst … du also … unter … nur Duschen.

Sei leise, sonst …

Sie lächelte und Küsste mich, Küsste mich wie jemanden der es wirklich wert war geküsst zu werden, während ihr Körper sich weiterhin sanft bewegte. Ich genoss Sie, so wie man einen Guten Wein genoss.

Was in der Dusche begann, setzte sich in meiner Kabine fort, die pure Leidenschaft und das begehren des anderen lies uns alle Zeit vergessen, während wir uns dem hingaben was für uns beide eine willkommene Abwechslung war.

Wir merkten nicht einmal das Jule mittlerweile die Krait übernommen hatte und Sie mit ihr die letzten Sprünge bis LHS 2819 absolviert hatte. Erst als Sie uns über Intercom aus dem Momenten der Ekstase Riss bemerkten wir wie viel Zeit eigentlich vergangen war.

Wir haben LHS 2819 erreicht. Wo auch immer ihr beide seid und was auch immer ihr gerade macht, wenn in zwei Minuten niemand im Cockpit ist, lande ich die Krait einfach selbst in Tasaki Freeport.

Jules Worte hallten durch das Intercom, aber Sie erreichten nicht ihr gewünschtes Ziel, ich war zu erledigt um mich um die Landung zu kümmern und ich wollte die Frau in meinen Armen und die wärme die Sie spendete, nicht verlassen. Also nahm Sie nach der verstrichenen Frist selbst die Landung in Tasaki vor.

Zeit war bedeutungslos, ob nun zehn Minuten oder Zehn Stunden seit der Landung vergangen waren, konnte ich nicht sagen. Aber alle Anspannung der letzten Tage und Wochen waren weg, Nadine lag neben mir in meiner Kabine. Ihr Körper schmiegte sich an meinen. Jule hatte mittlerweile die Ware für 169 Millionen Credits an den örtlichen Warenmarkt verhökert und die Fracht wurde schon entladen. Mehr Credits als ich in meinem gesamten Piloten Leben bisher überhaupt verdient hatte. Da ich wie ein Stein in meiner Kabine schlief nur Kurz unterbrochen von sanften Fingern die über meinen Brustkorb strichen und leichten Küssen auf meiner Haut.

Aber jetzt wo wir Schon eine Weile angedockt waren und dringende Reparaturen am Schiff vorgenommen wurden. Hatte ich in Gedanken eigentlich erwartet das Nadine die Gelegenheit doch noch nutzen würde. Aber sie blieb, sie blieb neben mir in meiner Kabine und das rechnete ich ihr höher an als ihr wahrscheinlich jemals bewusst werden würde. Diese Frau mit ihren Feuerroten Haaren, blieb.

Du könntest langsam aufstehen, wir sind jetzt seit mehreren Stunden im Raumhafen, und seit gut zwanzig Stunden nicht aus deiner Kabine gekommen. Langsam sollte wenigstens einer von uns beiden mal nach Jule sehen, und eventuelle Formalitäten erledigen.

Wir könnten auch einfach weiter hier liegen bleiben.

Ihr feuerrotes Haar viel ihr ins Gesicht, während sie sich über mich beugte.

Wir stehen auf, ziehen uns an, suchen Jule, gehen was Essen, denn ich habe mörderischen Hunger, und dann Wyveres, werden wir beide schauen was für Aufträge es hier gibt. Außerdem bräuchte ich neue Sachen, eine neue ID und einige andere Dinge. Immerhin sollte ich mich nicht nur in diesem Bett wohl fühlen.

Noch zehn Minuten.

Sie stemmte beide Arme in meine Seite und drückte mich aus dem Bett.

Dann verbringst du die aber auf dem Boden der Krait.

Schon gut, du hast gewonnen.

Es schien als hätte Nadine sich aus welchen Gründen auch immer dazu entschieden zu bleiben, es freute mich. Also rappelte ich mich auf und suchte mir meine Sachen, während Nadine weiterhin in meinem Bett lag und fasziniert zusah wie ich halb schlaftrunken versuchte in meine Sachen zu kommen. Bevor sie sich selbst aufrappelt und bekleidet in meiner Bettdecke in ihre Kabine schlich.

es vergingen ein paar weitere Minuten in denen ich schon mal Jule ausfindig machte, die ich schlussendlich im Cockpit fand, und sie dabei erwischte wie sie mit dem Computer darüber stritt welches Mischungsverhältnis der Zutaten nun das beste wäre für die Zubereitung von Sahne Pudding.

Komm wir gehen was Essen und dann Einkaufen.

Der Computer ist dämlich! Und schön zu sehen das du und Nadine euch endlich vertragt, wie war es denn?

Darüber werde ich mit dir Töchterchen bestimmt nicht reden.

In dem Moment kam Nadine ins Cockpit

Worüber wollt ihr nicht Reden? Müsste ich irgendwas wissen?

Sie lehnte sich von hinten an mich und ich spürte ihren sanften Atem im Nacken. Und ihre Umarmung war angenehm.

Das was seid der Dusche passiert ist.

Nadine grinste etwas verlegen und schaute dann zu Jule.

Also wenn du Details wissen willst, könnte ich dir da so einige Sachen verraten.

Ich bin ganz Ohr. Aber lass die Passagen über Paps weg ja, immerhin reicht mir die Vorstellung das ihr beide, überhaupt und so.

Ich kniff ihr in den Arm und Funkelte meine Tochter böse an.

So ist das also, na gut wenn ihr beide hier bleiben wollt um über „Frauen Dinge“ zu reden, dann kann ich ja alleine was Essen gehen derweil.

Es gab einen kurzen Protest von beiden Damen und kurz darauf verließen wir zu dritt den Hangar und suchten auf der Station einen Ruhigen Angenehmen Ort auf an dem man etwas vernünftiges zu Essen bekam. Es war fast so als hätte ich meine Familie wieder bekommen. Zwar nicht so wie ich es mir in meinen jungen Jahren erträumt hatte, aber es fühlte sich seit Ewigkeiten endlich einmal nicht an als würde mir das Universum gerade etwas schlechtes wollen.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Zwischen zwei Frauen

Eine Krait Phantom ist groß, aber manchmal glaube ich selbst das größte Schiff könnte dem, was zwei Frauen anrichten können, nicht stand halten.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 19.11.3304

Die letzten Tage in der Krait waren für mich eine echte Nervenprobe, nicht nur das Jule manchmal komisch sein kann, nein nun habe ich auch noch das unbeschreibliche vergnügen mit einer alten Bekannten an Bord, in den Eisfeldern eines Gasriesen rum zu fliegen. Während um mich herum immer und immer wieder die Fetzen fliegen. Lange halte ich das nicht mehr aus, irgendwann sperre ich beide in Stase Kapseln und benutz sie als Munition für den Asteroiden Knacker, oder lass sie einfach für immer in den Kapseln als Deko Elemente im Loft.

Erklär mir nochmal warum ich diese kleine Kammer bekomme, ohne Ausblick, ohne richtiges Bett, ohne Schrank! Wo da drüben doch deine Kabine auf mich wartet.

Meine Kabine, Nadine strapaziere nicht meine Nerven, ich kann noch immer deinen Arsch an die Systembehörden Verkaufen. Ich würde sogar dafür Zahlen, um deiner Verhandlung beizuwohnen.

Charmbolzen! Na gut, dann teil ich mir halt die Kabine mit der Süßen.

Ich kann dich auch einfach im Frachtraum anketten. Der Gedanke daran erfreut mich, weißt du. Ein mal am Tag, darfst du dann in die Nasszelle. Und ansonsten hängst du da einfach nur RUM.

Hat man dir eigentlich schon einmal gesagt das du echt abscheulich sein kannst. Ich bin immerhin eine Dame, und als solche habe ich auch Bedürfnisse. Bedürfnisse die erfüllt werden wollen.

Die Kammer wird deinen Bedürfnissen völlig gerecht, sei froh das ich dir nicht weh tue. Oder besser gesagt, Hoffe das ich nicht doch noch einen Imperialen Sklaven aus dir mache. Verdient hättest du es alle mal.

Ich wäre dann aber deine Imperiale Sklavin.

Sie gab keine Ruhe, und ihrer Tour von Anmachen auf dauer zu widerstehen, würde schwer werden. Zumal Sie auch langsam aber sicher Jule um den Finger wickelte. Was mir echt sorgen machte.

Müsst ihr euch eigentlich immer Zanken?

Jule stand mit drei Bechern voll mit Kaffee in der Cockpit Tür.

Dein Vater und ich, wir unterhalten uns nur, ganz Zwanglos. Nicht war Wyveres.

Wenn du meinst. Mir wäre es zwar lieber du würdest die Anzeigen mehr beobachten und nach Signalen für knackbare Eisbrocken ausschau halten.

Paps, Kaffee?

Gerne, und wenn er noch Heiß ist, kann ich ihn dann unter Umständen auch benutzen um unseren Gast etwas zum Schweigen zu bringen.

Paps! Ihr sollt euch vertragen!

Sie hat mich um einen Stern kreisend zum Sterben zurückgelassen, kann froh sein das Sie überhaupt noch am Leben ist!

Das wirst du mir ewig vorhalten oder? Und danke kleine, äh große.

Ja, werde ich. DU HAST MICH ZUM STERBEN ZURÜCKGELASSEN! Sowas Verzeiht man nicht einfach mal so.

Aber du hattest bekommen was du wolltest, mich in deinem Bett, und die Informationen nach denen du gesucht hattest.

Als Dank dafür überließ ich dir dann ganz rein zufällig mein Schiff.

Paps?

Ja hast du, was kann ich dafür das du so betrunken warst, dass du mir einfach so dein Schiff gegeben hast.

Du hast mich unter Drogen gesetzt!

PAPS!

Ja was ist Jule?

FELSBROCKEN, VOR UNS. WEICH AUS!

Durch das Gezanke mit Nadine hatte ich die Sensoren und Warnungen völlig ignoriert. Zum Glück hatte die Krait vernünftige Schilde. Und eine ordentlichen Schub unter der Haube.

Keine Panik!

Ein Schwenk hier, ein Boost da, und wir waren oberhalb des Ringes. Und außerhalb der großen Brocken aus Eis und Dreck. Gerade noch mal gut gegangen, nur mein Kaffee der war nicht mehr in seinem Becher, sondern verteilte sich unglücklicherweise im Raum.

Das war doch Absicht von dir!

Der Kaffee hatte seinen Weg, auf den Oberkörper von Nadine gefunden.

Als ob, ich das geplant hätte, dass der gute Kaffee, deine Oberweite verschönert.

Wenn ihr weniger Zanken würdet, wäre dein Kaffee jetzt noch da!

Nadine wirkt wie eine Katze die jeden Moment in den Angriff übergehen würde, wenn man sie auch nur eine Sekunde aus den Augen ließe. Ich bat Jule mir einen neuen zu bringen und für unsere begossene Katze ein Handtuch.

Ihr beide wisst schon das wenn ihr eure Zwistigkeiten beilegen würdet wir viel besser voran kommen würden. vor allem wenn man bedenkt das wir gerade mal 4 Tonnen von diesen Opalen eingesammelt haben!

Deine Tochter hat recht, dass weißt du oder?

Sonne, Rettungskapsel! Zum Sterben da gelassen! Mir fällt nichts im Universum ein das du tun könntest um das wieder gut zu machen!

Wirklich? Rein Gar Nichts. So So, du hast doch selbst gesagt, mein Arsch gehört nun dir.

Sie befreite sich aus ihrem Sitz und entledigte sich ihrem Oberteil, so das Sie nur noch im BH rüber zu meinem Sitz schlenderte und es sich auf meinem Schoss bequem machte. Ich muss zugeben keine unangenehme Situation aber trotzdem völlig unangebracht.

Ich könnte dich jetzt, wegen Hunderten von Dingen einfach so aus der Luftschleuse werfen. So wie du gerade bist. Aber dann müsste ich den Asteroiden da vor uns ohne deine Künste am Steuerknüppel für den Seismic Charge Launcher und Abrasion Blaster aufsprengen. Also runter von meinem Schoss und an die Arbeit Nadine! Für derlei Dinge wie du sie gerade im Kopf hast, ist irgendwann in FERNER Zukunft eventuell in einem anderen Leben noch genug Zeit.

Spielverderber, dabei Spüre ich hier ganz genau wie viel Spaß wir haben könnten. Aber seis drum, Opale du willst, Opale du bekommst!

Sie Sprang von meinem Schoss und pflanzte ihren Pracht Arsch wieder in ihren Sitz. Sie wusste genau das ich früher oder später schwach werden würde. Es war nur eine Frage der Zeit und des Drucks. Aber vorerst würde ich ihren Avancen nicht nachgeben, auch wenn ein Teil von mir Sie nur zu gerne direkt hier ausziehen wollen würde. Die Arbeit ging vor.

Paps, dein zweiter Kaffee, und diesmal trink ihn auch. Nadine, das Handtuch. Oh haben wir einen?

Jule stand am Piloten Sitz und beobachtete wie Nadine und ich den Asteroiden vor uns, für die Sprengung vorbereiteten, Ich flog und Sie setzte Sprengladung um Sprengladung, Punkt genau an die Schwachstellen.

Das macht Spaß, fast so schön wie, nach anderen Dingen Boren.

Bleib mit deinen Gedanken, bei deiner Arbeit, sonst sprengt es uns eventuell gleich mit.

Glaube mir, ich habe in den letzten Jahren mehr als nur einen Fels gesprengt, um zu wissen wie ich die gefährlichen unter ihnen zu Handhaben habe. Übrigens, 1,5 Kilometer Abstand mein Lieber, es sind noch 15 Sekunden bis zum großen Finale. Nicht das du da irgendwie zu Kurz oder zu Früh kommst.

Ich setzte augenblicklich zurück vom Brocken, eins Komma eins, eins Komma drei, eins Komma sieben Kilometer. Der Countdown war bei drei.

Und das reicht als Abstand?

Dein erste Fels?

Ja.

Schau gut hin, Jule.

Null, Sprengung, es war immer wieder ein schöner Anblick wenn die Explosionen der Brocken auseinander trieben, die Schockwelle und der Sound des Boom. Ich schickte Jule zur Frachtluke, setzte die Sammeldrohnen ab, öffnete die Frachtluke. Und begann damit die ersten Brocken von Opalen anzusteuern.

Wir warten erstmal bis der Staub sich etwas gelegt, und die Sammler die freien brocken eingesammelt haben bevor du mit dem Blaster die Reste aus dem umliegenden Material sprengst.

Wie du meinst, dann kann ich ja erstmal Jule bei der Raffinerie helfen, während du hier ein wenig, an ein paar Steuerdüsen spielst. Anstelle von echter Arbeit zu leisten, Herr Wyveres.

Wenn ich beschreiben müsste was mir in dem Moment durch den Kopf ging so wäre es eine Mischung aus Mord- und Purer sexueller Lust. Ihre Art war einfach wie eine Vulkan. Das hatte mich damals schon an ihr Fasziniert, mal von ihrem Feuerrotem Haar abgesehen und den Sommersprossen im Gesicht.

Du Biest in Gestalt einer schönen Frau, da die Scanner Hunderte von Brocken anzeigen, werde ich selbstverständlich mit zur Raffinerie kommen, Immerhin kann ich die Drohnen auch von dort aus Steuern. Und dem Schiff selbst passiert schon nichts.

Was hat dich überzeugt, Bauch, Beine, Titten oder Po?

Am liebsten würde ich dich jetzt einfach so ins All raus werfen weist du das.

Wir stritten und flirteten gleichzeitig noch eine Weile im Cockpit bevor wir uns dann endlich einig darüber waren das wir beide, es erstmal gut sein lassen sollten und eventuelle Spannungen welcher Natur auch immer, auch noch später klären könnten.

Im Hinteren Teil der Krait angekommen fanden wir Jule die etwas harscher als sonst, dabei war der Sammeldrohne das Opalerz zu entlocken, und Sie dann mit einem kräftigen Tritt aus der Frachtluke zu kegeln.

Schön das ihr beide, anstelle von Unsinn oder sonstigen Dingen machen, euch zu mir gesellt und Helfen wollt! Wie Erwachsen von euch!

Mir scheint deine Tochter hegt einen kleinen Groll gegen uns.

So scheint es, aber ich glaube der kommt nicht von nichts. Immerhin bin ich nicht der einzige an Bord der mit der Situation mit dir etwas angenervt ist.

IHR NERVT BEIDE! DU Paps bist doch kein Docht besser als Nadine! Als wenn einer von euch beiden die UNSCHULD IN PERSON wäre! Und überhaupt, IHR NERVT!

Was, junge Dame ist in dich gefahren?

Das Intercom war an ihr Turteltauben!

Mir scheint als hätte Sie alles mitgehört, irgendwie erregend und doch peinlich.

Jule warf Nadine den giftigsten Blick, denn ich je bei ihr gesehen hatte, zu. Warf den Erzbrocken den Sie gerade noch in der Hand hielt bei Seite. Und stapfte in den Schwerkraft Stiefeln geradewegs auf Sie zu.

Du aufgeblasener Abklatsch einer Schaufenster Modepuppe! Wenn mein Vater nicht gerade hier wäre, würde ich dich jetzt erst durch die Raffinerie drücken, und dann das was von dir Übrig bleibt an eine der Sammeldrohnen hängen und diese dann Richtung Gasriese schicken!

Gerade als ich von der ersten Verwunderung und dem schock etwas sagen wollte, fuhr sie zu mir.

Und du! DU SEI BLOẞ STILL, ich hab euch beiden jetzt fast eine Stunde, beim Flirten zuhören dürfen! Da wird einem Schlecht von! Anstelle das ihr direkt mir helfen kommt, nein lasst die arme Jule die ganzen scheiß Opalerze alleine an bord hohlen, und die kack Drohnen neu programmieren, und das Erz in die Raffinerie laden, Sind ja nicht mittlerweile an die 30 Tonnen Opale. Ach iwo, das schafft die Jule ja. IHR BEIDE … ICH KÖNNT EUCH ERWÜRGEN!

Damit warf Sie die arme in die Luft ballte beiden Hände zu Fäusten, und zeigte mit jeweils einer auf Nadine und auf mich. Dann schubste sie Nadine aus dem weg und Verlies den Hangar Richtung Cockpit.

Huch, also in der steckt ja richtig Feuer! Und du bist wirklich ganz Sicher das sie deine Tochter ist?

Nadine, hat dir eigentlich schon einmal jemand gesagt das du manchmal echt ätzend sein kannst.

Sie wollte noch was erwidern, kam aber nicht dazu da ihr in dem Moment schon Erzbrocken entgegen kamen.

An die Arbeit! Um meine Tochter kümmere ich mich selbst!

Ich soll das hier alleine machen, nehme ich an?

Bist doch groß, wirst schon schaffen!

Damit lies ich Nadine im Hangar zurück. Jules Kabine war leer also ging ich zum Cockpit. Und fand Sie im Pilotensitz, die Beine angewinkelt und die Arme um die Beine geschlungen, leicht heulend vor.

Geht’s wieder? Oder willst du hier noch ne Weile alleine sein?

Ein leises halb gewimmertes, „schuldigung“ war das erste was ich vernahm.

Brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich versteh das du genervt bist, von dem was zwischen ihr und mir los ist.

Das ist es nicht, nicht wirklich. Aber ihr beide seid so vertraut, fast so als würdet ihr euch wirklich Lieben. Und von mir erwartet man das ich das akzeptiere?

Von Liebe würde ich da nicht sprechen, Tochter, Nadine spielt eher mit der Lust. Ich bin mir nicht mal Sicher ob Sie überhaupt weiß was Liebe ist.

Mir war klar, dass das Intercom noch immer an war. Und Nadine uns hören konnte. Und wohl nicht ruhig bleiben würde.

Hey! Ich weiß sehr wohl was Liebe ist!

Mach deine Arbeit! Und halt dich hier einfach raus!

Damit hörte ich in ruhe weiter Jule zu.

War es zwischen dir und Mutter genau so?

Die Frage sass, jetzt verstand ich was ihr fehlte. Ich hatte es all die Monate seit sie nun bei mir ist, vermieden. Außer den Briefen, und der anfänglichen Unterhaltung, hatte ich danach nie wieder über Karen gesprochen. Oder überhaupt über meine Vergangenheit. Und darüber was ihre Mutter für mich war. Und jetzt sah Sie wie ich mit Nadine und Nadine mit mir flirtete wie zwei Alte vertraute. Wie zwei sich doch irgendwie Liebende, die trotz der Tatsache doch wie Hund und Katze waren.

Zwischen mir und deiner Mutter, war es anders, wir waren die Zeit die wir zusammen hatten, wie ein Herz und eine Seele. Ich kann mich an keinen Streit zwischen ihr und mir erinnern. Deine Mutter hatte ihre harten seiten, vor allem wenn es um die Maschinen ging, oder wenn wir mal wieder die Fighter etwas zu hart ran nahmen. Aber ansonsten, war sie der sanfteste Engel den ich je kennen lernen durfte. Und niemand wird das je ersetzen können.

Ihre glasigen Tränen unterlaufenen Augen blickten starr in die Leere, während vor uns die Asteroiden ihr Schauspiel abhielten.

Ich vermisse Sie so sehr. Ich erinnere mich noch an das Letzte was Sie mir sagte, als wir wieder in diese Kapseln gesperrt wurden. „Dein Vater wird uns retten, hörst du die Geräusche, er kämpft sich gerade zu uns durch.“ Dann aktivierte dieser Scheusal von Schmuggler, die Kapseln. Das letzte was ich noch bewusst Sah, waren Splitter, Splitter die durch den Raum flogen, und wie die Kapseln umhergeschleudert wurden. Wie Mutter …

Ihr brach die Stimme und Sie heulte, sie heulte wie sie wohl schon lange nicht mehr geheult hat. Wie hätte ich es ahnen können, damals war das kleine Mädchen das ich aus der Kapsel entließ kaum in der Lage, mir zu erzählen was passiert war. Und der Verlust von Karen, war zuviel für mich gewesen.

Oh, Engelchen. Ich …

Du musst nichts rechtfertigen, du hattest deine Gründe Vater. Es ist nur die Erinnerung an diese Schmuggler, Nadine erinnert mich an Sie.

Ich hob das Häufchen Elend an, setzte mich, nahm sie auf den Schoss und hielt Sie im Arm. Die Opale waren zu unwichtigen Sachen geworden. Das wohlergehen dieser kleinen armen geschunden Seele, war das wichtigste in diesem Augenblick.

Du hättest was sagen können, außer das sie Jule heißt und deine Tochter ist. Vielleicht wäre ein, dass ist Karens und mein Kind, als Hinweiß ausreichend gewesen, du Idiot!

Was hätte es geändert, wärst du dann weniger giftig gewesen. Hättest ihr dann eventuell was von der netten Tante vorgespielt? Bevor du die erste Gelegenheit genutzt hättest um so schnell wie möglich wieder verschwinden zu können.

Du vergisst, das ich dir damals geholfen habe, als niemand mehr helfen wollte, es waren meine Kontakte, meine Credits, mein Blut! Du hättest wenigstens bei unserem Letzten aufeinander treffen, sagen können das du Karen gefunden hattest, und das ihr ein Kind habt! Auch oder trotz ihres Todes! Vielleicht hätte ich dich dann nicht einfach so zum Sterben zurückgelassen, Schwager!

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Eis und Fels

Und dann sagst du, mach es gut alte Rostlaube, und löst dich schweren Herzens von einem Schiff das die Jahrelang begleitet hat. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 16.12.3304

Zufrieden junge Dame?

Ja, irgendwie schon. Die Frage ist nur was willst du nun mit all den Credits machen?

Ja da stand ich nun, mit mehreren Millionen Credits nachdem ich drei Schiffe verkauft hatte, die alte Viper, die Dolphin, die Vulture, nur der T7 war noch da. Fracht liefern, mich neu ausrichten? Weiter in den Imperialen Rängen aufsteigen. Mittlerweile nach all dem was die letzten Tage so passiert war, bin ich nun in der Imperialen Navy zum Ritter aufgestiegen. Weit ist es nicht mehr bis zur Erlaubnis eine Clipper zu kaufen, wie weit genau kann ich nicht sagen. Aber Jule und ich, wir haben uns erst einmal darauf geeinigt, dass ich doch mal die neue Krait Phantom ausprobieren sollte. Das Schiff ist mal von der Hässlichkeit abgesehen, gar nicht mal so schlecht, obwohl ich auch eine Krait MK II kaufen würde, aber hässlich bleibt hässlich, auch wenn man Sie weiß anmalt. 

Wenn wir irgendwann genug Credits gemacht haben, kauf ich die Corbalin von Ronny einfach zurück. Und du Tochter kannst es nicht verhindern.

Manchmal glaube ich, dass ich von uns beiden die Klügere bin, Paps.

 Also bestellte ich eine Krait Phantom, mal davon abgesehen das sich das Schiff wie ein Stein fliegt, was Seitwärts Schwenks angeht, fliegt sie Sich angenehm, und der Sound ist einmalig. Also den frischen T7 verkauft und die Krait zum minen umgerüstet um die verbliebenen Aufträge doch noch erledigen zu können, und um Sie in Ruhe einzufliegen.

Denk dran was dir erst vorgestern passiert ist, achte auf dich!

Passiert, ich hab es doch überlebt, und die Piloten Vereinigung hat den T7 doch anstandslos ersetzt, außerdem hatte der Angriff dieses föderalen Piloten wohl eher damit zu tun das ich nun mal imperialer Pilot bin, und nicht unabhängig wie die meisten da draußen. 

Du hättest sterben können!

Ich zitiere mal einen uralten Satz von der Erde: „hätte, hätte, Fahrrad Kette!“ bin ich aber nicht, erstens Rettungssysteme, zweitens Vierhundert Lichtsekunden entfernt von Medupe City, es dauerte nicht mal Zehn Minuten, da hatte ein Imperialer Pilot mich aufgesammelt. Also Gefahr für mein Leben bestand nicht. Viel schlimmer finde ich den Verlust, von über 200 Tonnen Hochwertiger Medizin. Und die gescannten System Daten, von meinem Trip zu einem der freien Ingenieure.

Das macht dir mehr sorgen als das du im Imperialen Raum von der Föderation angegriffen wurdest, Paps! Du am liebsten würde ich dir …

 Sie hatte ja recht, aber die Wahrheit war, das die Konflikte zunahmen, die Föderation wurde in den letzten Monaten in den Kern Systemen des Imperiums immer aktiver. Weswegen ich ja unbedingt, ursprünglich wieder raus ins Unbekannte wollte, raus aus diesem Machtspiel. Aber so ist das nun mal, wenn man Imperialer Pilot ist. Man lebt mit der Gefahr das einem andere Piloten, deren Loyalität nicht der eigenen entsprechen, feindlich begegnen könnten. 

Ich werde in der Krait jetzt noch die Aufträge die ich habe, zu Ende bringen und dann werden wir Sie umrüsten oder verkaufen, je nach dem ob es dir lieber ist, platz zu haben, oder wirklich Komfortable fliegen zu können. Denn dann bleiben wir noch so lange bis ich die Clipper erwerben kann. Dann musst du aber damit leben das ich auch gefährliche Aufträge annehmen muss, immerhin ist die Imperiale Navy kein Verein der kleine Katzen aufzieht. 

Aber …

Kein Aber! Und nun schnapp dir deine Ausrüstung, wir haben noch einiges zu tun. Miss Co-Pilotin. Da warten eine Menge eisige Brocken auf uns!

Jule versuchte noch einige Spitzfindigkeiten anzubringen, aber es half nichts, ich brauchte ihre Unterstützung bei den Aufträgen. So gern ich es ihr gönnte das Sie außer ihren Täglichen Pflichten im Loft sonst nichts machen musste, so sehr mochte ich es das sie mich begleitete, denn mit ihr würde es nicht so langweilig werden in den Eis Ringen, und wenn wir richtiges Glück haben springen sogar Niedrig Temperatur Diamanten bei raus. Denn Ihr Wirtschaftlicher Wert war mittlerweile in einigen Systemen bei fast Neun-hunderttausend Credits die Tonne angekommen, Nur Opale waren noch erträglicher, aber dieses Zeug abzubauen würde dauern. Aber so ist das derzeit bei allen seltenen Erzen und Materialien. Die Koorperationen zahlten ein vermögen für die Waren. Vor allem jetzt wo viele Stationen wieder aufgebaut werden müssen, nach den ganzen Angriffen durch die Thargoiden. 

Wir machen noch einmal den Laderaum der Krait voll und schauen dann weiter. 

Ich würde aber lieber hier bleiben, dieses ständige Im Raumschiff um Sterne fliegen, bekommt meiner Haut überhaupt nicht. 

Was besseres fällt dir nicht ein?

Jule schnaubte mich an, dann stieg Sie in die Krait, und begann damit die ihrer Meinung nach notwendigen Änderungen im Schiff vorzunehmen. 

Ich berechnete derweil einen Kurs außerhalb der bewohnten Welten, zu einem der Eisringe wo es sich noch lohnt, Opale und andere Mineralien abzubauen, ohne das man ständig von irgendwelchen zwielichtigen Gestalten gefunden und bedroht wurde.

Wie üblich belagerten die Kooperationen meinen Mail Eingang, wir hätten da noch, sie müssten für uns, dieser Auftrag ist wichtig, CMDR. wir brauchen usw. Ich kann es einfach nicht mehr hören, sobald man auch nur das Schiff startet, gleich dreißig neue Nachrichten, zum wahnsinnig werden. Ich löschte alles ungelesen. Lies die Triebwerke warm laufen und bat beim Terminal um Starterlaubnis, bloß raus aus diesem Irrsinn. 

Ich hoffe du hast nichts vergessen, Töchterchen, wir werden eine Weile nirgendwo landen. 

Ich hab an alles gedacht, Paps, sogar Waschmittel für deine Klamotten ist dabei!

Ich grinste sie an. Und wollte gerade nochmal den Terminal anfunken wo nun die Starterlaubnis bliebe, als die Nachricht eintraf, ich möge doch in Warteposition bleiben. Im selben Moment wurde die Schott Tür aufgestoßen und eine Dame verfolgt von einigen Wachen, rannte auf die Krait zu. Noch bevor die Wachen Die zweite Schleuse erreichten Schoss sie auf den Tür Mechanismus und das Notfall Schott schloss sich.

Das bedeutet Ärger, eindeutig Ärger, Tochter ans Steuer, Überzeug die im Terminal das wir Starten müssen. Von mir aus Schick dem Tropf da oben Schöne Fotos, versprich ihm das du für ihn Dinge tust oder sonst was, Hauptsache wir kommen hier gleich weg. Ich kümmere mich um die da draußen.

PAPS! Du …

Keine Zeit, beeil dich einfach!

Damit nahm ich eine Blaster aus dem Waffenschrank und stürmte zur Schleuse der Krait. Wo ich durch die Überwachung schon die Stimme der Dame hört.

Wyveres, mach die verdammte Tür auf! Komm schon, ich weiß das du mich Hörst! Beeil dich! Oder ich schieße Löcher in den Antrieb! Ich kann die Sicherheit schon hören das Schott wird sie nicht länger zurückhalten. KOMM SCHON! 

Ich überlegte, wenn ich die Tür öffnen würde hätte ich ein Problem an Bord, und eins mit den Systembehörden, wenn ich Sie da ließe wo sie gerade ist, Zwischen den Triebwerken der Krait würde Sie mir ohne zu zögern den Antrieb zu klump Schießen und uns alle töten. Ich drückte auf den Knopf. Sie fiel förmlich durch die Schleuse, und kam halb kriechend, halb stolpernd vor mir zum stehen. 

Ich würde die Schleuse wieder zu machen, wenn ich du währe, die Sicherheit sollte nicht ins Schiff kommen.

Wer sagt dir das ich das verhindern würde, vielleicht wollte ich einfach nur verhindern das du mir nicht doch noch die Schubdüsen verschönerst. Es würde bestimmt Spaß machen zu sehen wie du von den drei Hampelmännern, die da gegen die Hangar Tür Hämmern, erst verdroschen und dann abgeführt wirst. 

An deinem Charme sollten wir arbeiten, und nun Schleuse zu. Und bring uns raus aus diesem Raumhafen, bitte! Ich würde mich auch erkenntlich Zei …

In dem Moment Hob die Krait ab.

Paps, wir haben Starterlaubnis, halt dich fest! Du weißt das ich das hier erst ein paar mal gemacht habe, MIT EINER SIDEWINDER, und die Krait ist viel größer!

Paps? Sollte ich was Wissen?

Sei Still, sei bloß Still. Noch können wir nicht aufatmen, du scheinst zu vergessen das Medupe City Sicherheit nicht zögern wird Schiffe noch im Dock zu Klump zu schießen.

Ich schloss die Tür und lies sie im Frachtraum zurück, Weg konnte Sie ja nun nicht mehr. Aus Medupe City raus kommen war jetzt wichtiger. Jule traute ich ja einiges zu aber die Krait steuert sich anders als so eine kleine Sidewinder.

Im Cockpit angekommen, sah ich gerade noch das Kraftfeld vom Mailslot dann waren wir auch schon durch. Mit krach in den Ohren von den Näherungssensoren. Donnerten wir bei 200 m/s ins freie All. 

Vollgas! Und wenn der Mass Lock weg ist, direkter Sprung in eins der anderen System, welches ist völlig egal, Hauptsache raus aus Cubeo! 

Paps! Willst nicht doch eher du …

In dem Moment rauschte auch schon die erste Rakete an der Krait vorbei, und folgte zum glück den Automatisch aktivierten Düppeln. 

 … Was zum, Warum schießen die auf uns! 

Ich glaube daran bin ich schuld. 

Ach Glaubst du? Ja, Setz dich! Schnall dich an. Tochter Hoch da Schnell.

Dann ging alles ganz Schnell, Drehen, Schwenken, Lasern ausweichen und darauf warten das der Antrieb endlich genug Energie in den Kondensatoren hatte. Der Computer lockte auf „COL 285 SECTOR XJ-O B20-2“ ein und fing an runter zu zählen, während weiter Laser auf die hinteren Schilde einprasselten.

Ich hoffe für dich deine Erklärung wird wirklich gut, und deine Credits sind sauber, sonst endest du als Sklavin in Lambda-1 Tucanae. 

Erklär du mir lieber wer die Kleine da ist? Und warum sie dich Paps nennt. Und warum die Krait so lange zum … Springen braucht.

in dem Moment wo die Schilde aufgeben wollten, sprang die Krait endlich. 

Paps, was ist hier los, und wer ist die Frau?

Ich, ich bin …

Du, du bist nur eins, nur noch nicht tot, weil ich ein Depp mit Herz bin.

Stimmt! Danke dafür Übrigens, und ich meinte das ernst mit dem erkenntlich Zeigen.

Paps!

Wir kamen am Stern an. 

Ich muss nachdenken, Jule die Frau ist eine alte Bekannte. Die wir am besten einfach in eine Rettungskapsel setzten sollten, oder noch besser, da drüben beim Klasse M Stern einfach aus der Luftschleuse werfen sollten. 

Charmant wie immer, Wyveres, charmant wie immer. Guten Tag Jule, es ist schön dich kennen zulernen, mein Name ist, Nadine, Nadine Danas. 

Hallo Nadine, Paps was machen wir jetzt, du willst sie doch nicht wirklich?

Ich programmierte den Ursprünglichen Kurs in den Computer und stellte alles auf Autopilot. 

Jule in den Pilotensitz, du überwachst den Computer, und behalt die Sensoren im Augen und meldest wenn sich Schiffe uns nähern sollten. Oder sich andere Probleme ergeben. DU Nadine, folgst mir wir haben einiges zu besprechen!

Damit verließ ich mit Nadine im Schlepptau das Cockpit. 

Es ist nicht so schlimm wie Du denkst, wirklich! Ich kann alles erklären. Denk doch an die gute alte Zeit.

Die gute alte Zeit, wie du mich in Tau Ceti in einer Rettungskapsel zurückgelassen hast, mit nicht mehr als einem verdammten Namen, und einem Zettel auf dem Stand, viel Spaß beim suchen. Nachdem du mir mein Schiff geklaut hattest, trieb ich drei Wochen bei einer Rotationsgeschwindigkeit von Mach Zwei um die verdammte Sonne! 

Wenn ich sage das es mir leid tut, und ich ein anderer Mensch geworden bin …

Und in der Hölle hat gerade ein kleiner Dämon sich eine neue Mediale verdient. 

Wie meinst du das?

Du lügst ziemlich schlecht, Nadine. 

Ich habe mich geändert, wirklich, es ist nur so das man als Schmugglerin, nun mal nicht so den besten Ruf hat. Das in Medupe City, waren alte Rechnungen, für die ich, nicht gerade stehen wollte. 

Wie viel?

3 Millionen Credits bei der Allianz, 2 in der Föderation und 7 im Imperium.

Du weißt das wenn ich dich ausliefere ich die 12 Millionen auf deinen Kopf bekommen würde, Plus einen Bonus beim Imperium. 

Paps, ich störe ja nur ungerne, aber wir werden verfolgt, Interner Sicherheitsdienst. Vier Schiffe! Und es sind nicht die kleinen, sondern vier Cutter! was soll ich machen!

Öffne einen Kanal! 

Nach wenigen Sekunden erklang die Stimme eines Imperialen Kommandanten.

An den Piloten der Krait Phantom, stellen sie ihren Antrieb ab, und übergeben sie uns die Verbrecherin Nadine Danas. Sollten Sie widerstand leisten, sind wir Autorisiert tödliche Gewalt anzuwenden.

Hier Spricht, Der Imperiale Ritter, CMDR. Wyveres. Gerne würde ich ihren Forderungen nach kommen, aber vorher würde ich gerne Wissen, warum Sie vermuten das diese Person an Bord meines Schiffes ist.

Nadine Danas, wurde zuletzt gesehen, als Sie eine Krait Phantom kaperte, die Schiffs ID stimmt mit der Ihren überein. 

Ich legte ein paar Schalter um, und gab ein zwei Zeilen in den Computer ein. 

Wie Lautet denn die Schiffs ID? Und was wird dieser Person zur last gelegt?

Versuchen Sie keine Spielchen, Die Schiffs ID lautet, WY-17K, und der Verbrecherin wird schwerer Raub in insgesamt vierhundert fällen zur last gelegt.

Gut also Sie sollten mein Schiff nochmal genauer Scannen anscheint ist ihnen da ein Fehler unterlaufen. Diese Krait ist im Imperialen Raum unter der ID WJ-26A registriert. 

Hoffentlich schluckten Sie die falsche Signalkennung. 

Ein Schiff unter dieser Kennung ist nicht aufgeführt.

Wir haben sie erst vor zwei Tagen in Karsuki Ti erworben, und dort die Kennung ändern lassen. Dies ist wohl noch nicht in den System aktualisiert worden. 

Langsam aber sicher wusste ich kaum noch weiter. Der Funk schwieg. Also stellte ich unsere Seite auf stumm.

12 Millionen Credits, 7 im Imperium, nenn mir einen guten Grund, einen! 

Ich arbeite für dich! 

Ich sagte einen guten, aber das wird es wohl auch tun.

Ich öffnete einen direkt Verbindung zu den Sicherheitsbehörden in Medupe City, und zahlte 9 Millionen Credits an meinen Kontakt, 7 um die Akte von Nadine zu Tilgen und 2 damit er uns die Cutter vom Hals schaffte.

Anscheint, haben Sie unbeschreibliches Glück, gerade kam die Meldung das die Gesuchte in Medupe City gefasst und wohl dabei einen Unglücklichen Unfall hatte, anscheint hatte sie das besagte Schiff nie betreten. Seis drum, CMDR. Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten, noch einen schönen weiter Flug.

Damit sprangen die Cutter aus dem System. 

Danke. 

Der Kuss kam überraschend, war aber auch nicht der unangenehmste den ich je erhalten hatte. Er erinnerte mich an früher, und daran das ich ihr nicht trauen durfte. Egal was sie mir erzählen würde.

Noch bist du nicht aus dem Schneider, Nadine. Und auch wenn du denkst das du mir mit schönen Augen machen, etwas abschwatzen kannst. Denk ja nicht das ich vergessen habe. Was du getan hast. 

Das war eine andere Zeit, in einem anderen Leben. Aber weißt du, ich würde ja nur zu gerne Duschen, etwas Essen, und aus diesen Klamotten raus. 

Lass dich nicht aufhalten, aber ich werde dir nicht von der Seite weichen, fürs erste. Wir haben einiges zu klären! 

Spanner!

Das hat rein gar nichts mit spannen wollen zu tun, es ist eher die wage Vermutung das du irgendwas krumes anstellen könntest, von daher. Wenn du Duschen willst, bitte ich halt dich nicht auf, aber deine Sachen bleiben hier, da drüben im Schrank sind Handtücher. Die Duschen sind den Gang rauf. 

Dein ernst? Vertraust du mir nicht ein Stück?

Willst du darauf wirklich eine Antwort? 

Ihr Blick war eisig, aber ich kannte die Frau vor mir, zu behaupten sie wäre mit allen Wassern gewaschen worden, wäre eine Untertreibung ihrer Talente sich aus brenzlichen Situationen zu Reden. Mal von der Optionen abgesehen das Sie auch nicht davor zurückschreckt ihr Ziel mit Blaster Gewalt zu erreichen.

Du meinst es Ernst. Ich seh schon, na dann. Aber dir ist schon klar das ich hier nicht weg kann.

Dann hast du ja auch kein Problem damit wenn ich deinen Blaster, deine ID und deine restlichen Sachen die du bei dir hast, an mich nehme. Vergiss nicht Imperiales Gesetz, dein Leben gehört jetzt mir. Wenn du dem Piloten vorhin genau zugehört hast, Nadine Danas Starb in Medupe City bei dem Versuch ein Schiff zu Kapern. Denk mal drüber nach was das bedeutet.

Ihr blick wurde erst Giftig und dann setzte die Erkenntnis ein. Mit ihrem bestätigten Tod waren ihre Interstellaren Konten für sie in weite ferne gerückt, Ihre ID nutzlos, Ihr Leben als Nadine Danas war beendet. Und ich war gerade ihre einzige Option nicht als Imperialer Sklave zu enden. Obwohl ich selbst kurz überlegt hatte, sie genau zu diesem zu machen, Per Gesetz hätte ich auch meinen Kontakt anweisen können Sie als meinen Sklaven anzuerkennen, aufgrund von alten Schulden. Aber die 9 Millionen für die reine Weste und den anschließenden Tod waren sicherer, zumal sie sicher mehr als tausend Feinde hatte die alle ihren Tod wollten. 

Also gehöre ich von nun an dir, da ich nicht mehr Existiere, sauber eingefädelt. Du hast nichts von deinem Biss verloren wie ich sehe. Nur das mit deinem Auge, du hättest da schon längst was machen lassen können.

Während Sie weiter mit mir flirtete entledigte sie sich nach und nach ihrer Sachen. ID und Blaster landeten direkt in der Entsorgung. Ihre Sachen in der Wäsche. 

Gefällt dir was du siehst.

Wenn du mich beeindrucken willst, erzähl mir lieber, was du auf Medupe City zu suchen hattest. 

Ich warf ihr ein Handtuch hin, und verschwieg das ich den Anblick ihres nackten Körpers tatsächlich genoss, aber ich hatte ihn schon vor Ewigkeiten bewundern dürfen und erinnerte mich daran wie sie ihn eingesetzt hatte, um mir meine alte Cobra zu stehlen. 

Jetzt wo ich völlig Wehrlos bin, wollen wir nicht da weiter machen wo wir vor Sechs Jahren aufgehört hatten. Und dann vielleicht zusammen Duschen gehen. 

Du kannst auch gerne deine Zeit an Bord in einer der weniger bequemen Stase Kapseln verbringen wenn dir das lieber ist, als Duschen, etwas Essen und ein Bett.

Warum so schroff, und ja ok ich hab verstanden. Männer.

Sie legte sich das Handtuch über die Schulter und schlenderte nackt zur Tür, Als diese aufging stand vor ihr eine recht erschrockene Jule die eben noch so ihr Ohr von der Tür nehmen konnte.

Ich wollte nicht … 

Schon gut kleine, dein Paps und ich wir sind zwar noch nicht fertig mit einander aber ich glaube ich sollte mein Glück nicht überstrapazieren.

Sie legte ihr eine Hand auf die Schulter.

Deine Tochter, so so. Süß sieht dir überhaupt nicht ähnlich. 

Stase Kapsel!

Schon gut, schon gut, ich hab es ja Verstanden.

Damit war sie aus meinem Blickfeld und vor mir starrte meine Tochter in den Gang in den sie gerade verschwunden war. 

Jule! Rein hier! Sofort!

Aber, die Frau … 

Wird vom Schiff überwacht, und nun stell deine Fragen. Ich schätze mal du hast so einige.

Hunderte, tausende, jede Menge, aber zuerst, was machen wir jetzt mit ihr? Sie ist doch eine gesuchte Verbrecherin. Und bekommen wir jetzt Ärger? Müssen wir Medupe City aufgeben? Das Loft und überhaupt, was ist eigentlich gerade alles passiert.

Wir machen da weiter, wo wir aufgehört haben, Eis Ringe suchen. Opale abbauen und Credits verdienen. Nadine lass meine Sorge sein, du hast deine Aufgaben und Pflichten, und beschränke die Unterhaltungen mit ihr auf ein Minimum. Sie ist gefährlich, auch wenn ich Sie jetzt eigentlich besitze. Ihr kann man nicht Trauen.

Jule hatte noch einige Fragen, einige bedenken, und ich musste ihr Rede und Antwort stehen. Ich erzählte ihr von der Cobra die Nadine mir klaute, von einigen anderen Begebenheiten. Und versuchte ihr so deutlich wie möglich zu vermitteln was für ein Mensch Nadine eigentlich war. 

Seid ihr fertig, Bekomme ich was zum anziehen, oder darf ich zur Freude des Piloten weiterhin Nackt rum laufen.

Das kannst du halten wie du willst, nackt oder nicht interessiert hier an Bord weder mich noch meine Tochter, Oder Jule.

Paps, du!

Ähm, was ist mit mir? schon vergessen wie du selbst gerade rum läufst, ich dachte eigentlich das du dieses Hemd oder was auch immer das ist, im Loft gelassen hast. 

Erst jetzt wurde ihr klar das Sie schon die ganze Zeit in ihren Liebling Shorts und diesem T-Shirt das man kaum noch als Shirt erkennen konnte, rum lief. 

Irgendwas bitte, auch wenn ich ja sagen muss das der Gedanke ja erregend ist. Aber weder ist es dafür gerade der richtig Zeitpunkt, noch der richtige Ort, für derlei Spaß. Außerdem hab ich noch immer Hunger. 

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Entscheidungen

Mit der Dolphin fliegen, um Ersatzteile für die Vulture zu besorgen. Ich könnte auch gleich einfach noch ein paar Millionen Credits verdienen und mit einem großen Schiff aufbrechen.

Aber das würde ich der Corbalin nur ungerne antun.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 12.12.3304

Es steht eindeutig fest, wenn ich mit der Vulture starte, wird das eindeutig ein einmaliges Abenteuer, das garantiert in einer Katastrophe endet. Dank der Umbauarbeiten schafft die Vulture nun nicht mal mehr 20 Lichtjahre, ob ich mit ihr überhaupt noch starten kann ist fraglich. Vielleicht hat Ronny ja recht, vielleicht wird es wirklich zeit für ein neues größeres Schiff, aber die Credits dafür müssen auch von irgendwo herkommen. Und an die ganzen Verbesserungen die möglich sind will ich gar nicht erst denken. Selbst, wenn ich meinen geplanten Trip verschiebe, und alle drei Schiffe verkaufe. Um mir einen T9 zur Erz Suche kaufen zu können. Bräuchte ich Wochen bis ich die benötigten Ressourcen wieder zusammen habe, um überhaupt wieder dran zu denken, ein zweites Schiff für Erkundungen zu kaufen. Vielleicht sollte ich einfach weiter Aufträge fliegen, die Credits einstreichen und mir so eventuell Zugang zur Imperialen Flotte ermöglichen.

Wenn ich alles verkaufe, könnte ich mir zwei neue Schiffe leisten, aber will ich das auch? Fragen über Fragen, auf die ich einfach keine Antwort finde. Was meinst du Tochter, alles verkaufen und erstmal einen T7 für Erz suche kaufen? Bis wir einen T9 oder T10 kaufen können, oder doch einfach die Vulture so wie sie ist nehmen und raus fliegen ins All?

Ein schöneres Schiff als die Vulture! Alles andere musst du wissen Paps, immerhin darf ich ja nicht mehr an die Credits.

Du willst doch nur das wir die Dolphin nehmen um raus zu fliegen. Da sie ja So Komfortabler ist. 

Ja ist sie, und sie ist Sauber, und hat echte Passagierkabinen, nicht nur diese kleinen Crew Verschläge, wie die in der Vulture, immerhin willst du das ich mit komme, da darf ich dann ja auch etwas an Luxus mitnehmen, und meine Kabine in der Vulture, Ist noch immer eine Abstellkammer, die derzeit auch noch völlig verwüstet ist, weil da ja überall Kabel raus hängen.

Also die Corbalin funktioniert immerhin wieder, ja. Die Kabel und Verschalung mach ich morgen, und Credits für ein anderes Schiff, fallen nicht vom Himmel.

Eine Imperial Cutter, wird aber schon drin sein bevor wir aufbrechen, du kannst doch nicht einfach alles was wir bräuchten, um da draußen für Monate zu leben, in die Vulture stopfen, Paps. Erz Raffinerie, Abbaulaser, Frachtcontainer, Reparatur Einheit, und und und. Das Schafft die Vulture einfach nicht, auch wenn du gerne kleine Sprünge machst.

Dir ist aber schon klar das ich für eine Cutter 200 Millionen Credits brauche, und das ich dann immer noch eine Kleinigkeit benötige, nur Hoch angesehene Imperiale Piloten, dürfen die Cutter überhaupt kaufen. Das bedeutet ich muss weiter im Imperialen Raum bleiben, und mich den Machtspielen hin geben. 

Du bist echt Engstirnig! 

Du musst ja nicht die Credits dafür verdienen, ich könnte uns beide auch in einer Sidewinder durchs All schleifen, wenn dir das lieber ist. Da kannste im Cockpit schlafen. und Privatsphäre, die gibt es darin auch nicht.

Dann nimm die Dolphin und flieg weiter Passagiere durchs All! Die letzten beiden waren zusammen fast 8 Millionen Credits.

Ich würde lieber Erz Liefern als weiter Passagiere zu irgendwelchen Attraktionen zu fliegen. 

Wir Diskutierten noch eine Weile, über das für und wieder, während ich uns Frühstück machte, und langsam aber sicher endlich mal der Kaffee wirkte. Jule Sass wie üblich nur in Shorts am Tisch, die Beine auf dem Hocker und nagte an ihrem Brötchen mit Marmelade, während Sie die Schiffs Prospekte durchblätterte. Und mir mit allerhand Details und schönen Worten weiterhin versuchte eins der großen Schiffe schmackhaft zu machen. Während mein Daten Pad mir die neusten Aufträge der Corps. vorlas, Sie hatte ja recht Passagier Missionen wahren Lukrativ und einfach, man fliegt nur stumpf ein Punkt im Raum an. Und kann nebenbei noch Sensoren Daten über die Systeme bekommen. Wenn die meisten Touristen nur nicht immer außerhalb des Empire Raums wollten.

4,4 Millionen, 5 Passagiere, mehr als 550 Lichtjahre hin, ca 360 Lichtjahre zurück, Details sehen sauber aus, zieh dich an! in 2 Stunde geht es los, bis dahin muss die Dolphin startbereit sein. Und diesmal wirst du Freundlich sein zu unseren Gästen. Nochmal so was wie bei der Letzten Tour und du trägst in Zukunft dieses „Haustier“ Kostüm das Ronny da gelassen hat.

Nicht dein Ernst! Warum bist du so gemein. 

Hab ich dem Vorstand von Karsuki Ti Patrons of Law mein Blanken Arsch gezeigt oder warst das doch eher du? Weil es dir egal war das wir Passagiere an Bord der Dolphin hatten und du unbedingt die Dusche in Schwerelosigkeit ausprobieren wolltest. 

Das war doch witzig, also ich hatte Spaß.

Du hast der armen Frau die Nase mit deinem Gesäß gebrochen, als die Schwerkraft wieder einsetzte und du ihr mit blanken Hintern im Gesicht gelandet bist. Weißt du Spaß hin oder her, die Rechnung musste ich begleichen! 

Du hast die Schwerkraft wieder angeschalten, nicht ich, und das ich nun mal Nackt Dusche ist doch natürlich, was kann ich dafür das die Damen in der Dusche neben mir war. 

Du hast sie vor ihren Kollegen gedemütigt, das ist dir hoffentlich klar, nicht jeder hat kein Problem damit Nackt gesehen zu werden, vor allem nicht, wenn man unter schmerzen, eine 15 Jähre auf dem Gesicht zu sitzen hat, die komische Geräusche von sich gibt! Und nun geh, sonst lass ich dich hier! 

Schon gut, schon gut! Spielverderber. 

Während Sie sich fertig machte, setzte ich schon einmal eine Nachricht an Ronny ab, er möge mir einen T7 besorgen, ich würde ihn bezahlen wenn wir von der Tour zurück sind. Die Erz Preise sehen nämlich derzeit besonders gut aus, und mit den neuen verbesserten Sensoren und abbau Möglichkeiten von FDev, würde ich das nur zu gerne mal ausprobieren. Und ein T7 ist erschwinglich genug um eine Weile nach Erz zu suchen. 

Die Passagiere warteten in der Weaver Vision auf uns, das hieß wir müssten erstmal innerhalb von Cubeo von Medupe City aus dahin. ein Kurzer Flug innerhalb des Systems, damit konnte ich dann auch schon mal die neuen Scanner in der Dolphin in ruhe austesten und kalibrieren. 

In der Weaver Vision angekommen, ermahnte ich Jule nochmal ja keinen Blödsinn anzustellen, denn diese 4,4 Millionen Credits würden mir die Entscheidung bezüglich Vulture oder neues Schiff eventuell leichter machen. Obwohl ich ja doch viel lieber ein T9 oder T10 hätte anstelle von einer Cutter, für die ich mich auch noch bei der Navi hoch schleimen müsste. Als alternative gäbe es da immernoch die Allseits beliebte Anaconda, die mit 146 Millionen auch gar nicht so weit weg liegt, aber darüber mach ich mir erst gedanken wenn ich die 200 Millionen Credits zusammen habe. Solange fliege ich einfach weiter mit der Dolphin und dann dem T7, komme was da wolle.

Wir Begrüßen sie an Bord der Datanas, die Passagier Kabinen befinden sich auf der rechten Seite, mit mir an Bord, befinden sich noch der Koch und der Pilot, mein Name ist Jule und ich bin ihre Dame für „fast“ alles. Bitte genießen Sie ihre Cocktails.

Damit hoben wir ab, erst nach Tujing dann nach Vak und zum Schluss nach Nganji. Kurz nach ihrer Ansprache, kam Jule dann auch ins Cockpit.

Für „fast“ alles, du hättest es auch bei, mein Name ist Jule, bitte genießen Sie ihre Cocktails, belassen können. 

Einer der Typen hat mich so komisch angesehen, da konnte ich nicht anders. Ich hoffe der Flug dauert nicht lange. 

Ich reichte ihr die Routenkarte.

Hinflug: Lichtjahre
Taramaliwa21,65
Shui Wei Sector XO-R b4-120,83
Col 285 Sector MR-T b17-019,91
Tujing11,17
Shui Wei Sector JR-W c1-922,03
Shui Wei Sector XO-R b4-521,27
Sopdet22,39
Xibalba22,33
HIP 11832116,34
ICZ RY-R b4-4 18,7
Piar18,62
HIP 10890319,08
Kunie17,29
ICZ OO-Q b5-019,76
Vak 16
Col 285 Sector JD-P b20-219,9
Naduvul18,99
LTT 871619,12
Tau Piscis Austrini19,56
Core Sys Sector FW-N a6-219,85
LFT 6517,77
LHS 150429,79
LP 475-7013,13
Tao Ti30,16
GD 6917,97
Yin Sector ZU-Y b329,47
Hyades Sector UF-M b8-3 20,1
HIP 3114319,41
Wolf 28019,52
Nganji4,69
GESAMT:586,80

So viele Sprünge? 586 Lichtjahre Insgesamt, Und du hast da will ich drauf wetten nicht vor irgendwo zu landen und in ruhe aufzutanken, du wirst wieder deine Show mit den Runden um die Sonnen abhalten, nur um ein paar Hundert Credit zu sparren. Oder Paps?

Du hast es erfasst. Und beschwer dich nicht, hier die Liste für den Rückflug. Da sinds fast 220 Lichtjahre weniger, Außerdem sind diesmal ein paar weiße Zwerge auf der Route das heist wir können den Gästen sogar noch einen Zusatz Ritt bieten. 

Rückflug:Lichtjahre
Benapus19,92
Kunuvii 18,2
Tascheter Sector ZZ-Y b118,7
Tascheter Sector BV-Y b218,88
Chonost17,07
GAT 1373 10,11
Trianguli Sector SU-O a6-529,22
Buzhang Ku20
Anima18,73
Shui Wei Sector WJ-Z b516,11
Shui Wei Sector YE-Z b616,95
LHS 158416,24
Gubian18,05
Mu Horologii18,26
Maausk18,44
Dakshmandi18,27
Shui Wei Sector UT-R b4-018,22
Kou Hua19,41
Col 285 Sector XJ-O b20-219,87
Cubeo12,01
GESAMT:362,66

Bist du irre Papa, du weist doch wie gefährlich so ein FSD Super Charge sein kann. 

Ach du, das wird schon!

Da glaube ich nicht dran, aber bitte, bring uns nur nicht um!

Die Reise lief wie ich es erwartet hatte, ruhig und angenehm, die Dolphin flog sich auch wie ein Kätzchen, so das ich Jule in ihren Pausen, ein wenig was vom steuern eines Schiffes beibringen konnte, Auch waren die Gäste ausnahmsweise mal angenehm. Meistens hat man ja mit arroganten Schnöseln zu tun. Und so erreichten wir Nganji planmäßig.

Nach einigen Stunden an örtlichen Touristen Punkt flogen wir dann auch schon zurück. Als der letzte weiße Zwerg auf der Route vor uns auftauchte, ging ein leichtes raunen durchs Schiff, denn es war soweit. Die Passagiere starrten an den Fenstern hängend ins All. Wer einmal einen Jet Stream ritt mitgemacht hat wird sowas so schnell nicht wieder vergessen. Ich leitete alle Energie in Schilde und Antrieb. Und bereitete den FSD auf den Super Charge vor.

Werte Gäste, in wenigen Minuten treten wir in den Jet ein, bitte begeben sie sich in ihre Kabinen, sie können das Schauspiel von dort aus entweder über die Bildschirme oder Kabinenfenster verfolgen. Ich möchte Sie darauf Hinweißen, dass das Schiff beim eintritt in den Jet heftigst durchgeschüttelt werden wird, zu ihrer Sicherheit ist es erforderlich das alle Passagiere unbedingt angeschnallt sind. Das Bord Personal wird ihnen dabei behilflich sein, sollten Sie Problem mit der Prozedur haben.

Jule machte ihren Job recht gut, und tauchte nach wenigen Minuten mit einem Grinsen im Gesicht im Cockpit auf und setzt sich.

Bring uns bitte nicht um! Und die Passagiere haben alle Kotz Tüten. Sicher ist Sicher.

Es ist alles eingestellt, die Koordinaten für den nächsten Sprung, der Winkel, der Abstand zum Stern stimmt, ich hab das hier schon oft genug gemacht, also keine Sorgen, Schnall dich lieber an, sonst donnert dein süßes Köpfchen noch gegen eine der Platten oder auf den Boden. 

Damit gab ich schub, ich hab schon von einigen Irren gehört die dem Kern so na wie möglich kommen wollten, bevor sie in den Jet eintreten, aber mir reicht meistens das äußere Ende, dass hatte die Gäste bisher schon genug durchschütteln, und die nötige Power für den Sprung geliefert. 

Dann kam er der Ruck und die Meldung vom Computer, FSD Super Charged, jetzt folgte das Kunststück, während man im Jet ist Springen. Schwer aber machbar, belastet die Maschinen aber man sollte es mal erlebt haben. Kühleinheiten waren vorbereitet, die Energieverteilung auf Steuerdüsen und Antrieb umverteilt, und die Koordinaten eingerastet. 

Was machts du da paps? Du wirst doch nicht … noch im Jet … PAPS!

Angsthase, schau genau zu!

Damit fing der Computer an runter zu zählen. Hyperraum Sprung im Jet eines weißen Zwerges, ein Ritt den man einfach nie wieder vergessen wird. Es war schwer aber nicht unmöglich das Schiff, so zu halten das es ungefähr da hin zeigte wo wir hin springen wollten. Ich konnte den Protest des Computers förmlich hören. Na ja ich hörte ihn ja auch, Warning, Head Temperatur Critical. Also alles der reihe nach, Head Sink abwerfen, und dann kam es, FSD ready Schiff auf Koordinaten ausrichten. Der Jet kämpft aber ich gewann, dann setzte der Countdown ein, Fünf, Vier, Drei, Zwei, Eins, Sprung. Dieses Schauspiel, das Adrenalin in den Adern. Herrlich, das ist es was einem die Lebenskraft zurück in den Körper treibt. 

PAPS! Du wenn ich hier los komme, setzt es was, das war nicht abgesprochen, lass mich aus dem Sitz, wir sind ja jetzt im Hyperraum.

Hinter mir tobte Jule in ihrem Sitz, denn ich vorsichtshalber nachdem sie angeschnallt war, verriegelt hatte. Denn sie wusste nichts davon, nicht vom Wunsch der Gäste und das ich das hier wirklich machen würde. 

Bist du leise, sonst hören die Gäste gleich wie du übers Intercom rum heulst. 

Sie funkelte mich mit einem So bitter bösen Blick an, ich konnte die Mord Gedanken bis hier hin spüren.

DU!

Psst! Ähm Werte Gäste, ich hoffe sie haben das Schauspiel genossen und unbeschadet überstanden, Wenn wir aus dem Hyperraum kommen, werden die Sicherheitsmaßnahmen automatisch abgeschalten, dies war ein einmaliges Erlebnis und ich hoffe sie konnten den Adrenalin kick zur gänze auskosten. Wir wünschen ihnen noch einen angenehmen Rest Flug, in 14 Sprüngen erreichen wir unser endgültiges Ziel Cubeo, der berechnete Zeitaufwand für diese Strecke, beträgt laut Anzeige 6 Stunden. Wir werden noch 2 Mal auf der Strecke auftanken. 

Damit traten wir dann auch aus dem Hyperraum und die Gurte gaben ihre Passagiere wieder Frei, auch Jule ihrer entriegelte sich, und ich merkte wie sich zwei Hände um meinen Hals legten und mich leicht würgten.

Mach das JA NIE WIEDER! Du hast mir eine HEIDEN ANGST EINGEJAGT! Und ich darf jetzt auch noch die Gäste beruhigen und besänftigen. DU … denkst immer nur an deinen Spaß!

Und das ausgerechnet von dir? Ich denke nur an meinen Spaß, Töchterchen, ich weiß nicht ob du vergessen hast wer von uns beiden hier der Chaos Verursacher ist. Aber dieses Schauspiel, war von den Gästen extra gewünscht worden, Sie hatten es bei der Ankunft in Nganji ausdrücklich gewünscht, da wir ja auf der Strecke ein Paar weiße hatten und ich dort jedesmal nur die Schnelle Variante am äußersten Ende des Jets gewählt hatte, wollten Sie unbedingt erfahren wie das ist wenn man richtig in einen Jet eintaucht und darin springt. Also würdest du bitte deine Hände von meinem Hals nehmen, ich müsste hier den nächsten Sprung einleiten, und das geht schlecht wenn der Pilot am ende tot in seinem Stuhl hängt.

Nie wieder, verstanden! 

Damit schlich sie aus dem Cockpit, wohl Richtung Sanitäranlagen, so grün wie ihr Gesicht war. 

Der Restliche Flug war, wie ich erwartet hatte, reine Routine, die Gäste kamen kurz vor Cubeo und bedankten sich für diesen schönen Ritt, und das sie schon lange nicht mehr soviel Spaß hatten. In der Weaver Vision angekommen, gab es dafür 500.000 Credits extra auf die 4.4 Millionen die vereinbart waren. Konnte sich sehen lassen. 

Und Jetzt zurück nach Medupe City, bitte, ich will für die nächsten Wochen keine Passagiere mehr sehen, und auch keinen Weltraum, oder Sterne, ich will einfach nur mein eigenes Bett, mein Junkfood und Stundenlang Baden! Das All is ätzend. 

Jupp, immerhin sollte ein T7 in Medupe City auf mich warten, und wenn ich das hier richtig lesen, gibt es sogar richtig viel zu tun.

Aber ohne mich, ich mag nicht mehr, wir haben doch jetzt erstmal genug Credits verdient, gönn uns doch eine Pause und jetzt komm ich will nach Hause! 

Wie Pause, ich dachte wenn wir in Medupe City angekommen sind, gehts direkt in den vorbereiteten T7, nach HIP 5700 in die Eisringe, Wasser und Mineralien abbauen!

ZUHAUSE, BADEN, RUHE, endlich aus dieser Gala Uniform raus sein, Shoppen, mich mit Freunden treffen, und vor allem, SCHLAF! hörst du Paps, Schlaf!

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Dock Probleme

Wer hofft das neue Technik in alten Schiffen nicht für Fehler sorgt, glaubt auch das es einfach ist Kinder zu erziehen. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 11.12.3304

Und dann sitzt du seit Stunden, an einem Problem und nichts ergibt auch nur irgendeinen Sinn, die Anzeigen nicht, dass verhalten des Schiffes nicht. Gar Nichts. Und man würde am liebsten das ganze Ding einfach in eine Sonne treiben lassen. Ich konnte machen was ich wollte, die Vulture gab keinen Mucks von sich. Da lässt man sich extra von FDev die neuste Sensoren Hardware einbauen, als hätte ich das nicht selbst gekonnt, nein die Typen bestanden drauf diese Ultra Moderne Technik selbst einzubauen. Wenn ich dran denke wie der eine Typ mit der Sensoren Phalanx im Wert von 1,5 Millionen Credits umgegangen ist, die keine 2 Monate alt war. Kann ich mir erklären warum meine Vulture nun wie tot im Dock liegt. Und ich überall Kabel, Platinen und anderes Zeugs rum liegen habe. 

Man kann es nur so zusammenfassen, die Typen waren entweder besoffen, oder Stümper. ich tippte auf erstes, aber es waren wohl doch einfach nur Stümper. Stümper die mir die gesamte Energieverteilung des Schiffes vernichtet haben. Hunderte Meter Kabel, durchgeschmort, Schaltkästen die wie zu heiß gebackene Kekse aussahen. Aber ihre neue Sensorelemente die waren ganz geblieben. Immerhin etwas. Trotzdem würde es mehrere Tage dauern die gesamte Verkabelung des Schiffes auszutauschen und einen neuen Energieverteiler zu besorgen. Der alte war durch die Überlastung der Systeme einfach durchgeschmort, was sie mir ja unbedingt verschweigen mussten. Und so hatte ich dann beim Anfahren der Triebwerke, im gesamten Schiff, Feuerwerk vom feinsten. Dämliche Idioten.

So hier ist der Kabelbaum den du wolltest. Übrigens so schlimm sieht es doch im ganzen gar nicht aus, gut der Geruch von verschmorter Isolierung ist etwas Penetrant und die Funken die hier und da noch auftreten, könnten neue Feuer entfachen. Aber mal davon abgesehen Paps, brauchst du meine Hilfe noch oder kann ich endlich gehen, mir tun schon die Finger weh vom ständigen Kabel zurechtschneiden, und ich hab mir vorhin echt weh getan, schau der Fingernagel hier, einfach Abgebrochen!

Jule trug gerade auch nicht dazu bei das sich meine Stimmung verbesserte. 

Anstelle von rum flennen, greif dir lieber die Zange da drüben und hilf mir hier diese verschmorten Teile aus der Armatur zu brechen. 

Während ich unter der Cockpit Armatur wieder vor kroch, grinste mich meine Tochter weiterhin nur einfach frech an und machte kaum bis gar keine Anstalten mir in irgendeiner Weiße zur Hand zu gehen. Im Gegenteil, Sie nutzte es schamlos aus, das Sie die meisten Älter schätzen als sie eigentlich war. Aber ich konnte mich nicht auch noch darum kümmern Sie davon abzuhalten mit dem Personal der Docks zu flirten.

Wie findest du mein Outfit, Paps?

Mach dir mal keine Hoffnungen, die Crew der Docks weiß das du erst 15 bist, also bringt es dir rein gar nichts, das du den Schutzanzug halb offen trägst. und nur die Träger als Schutz benutzt. Gib mir lieber endlich mal die Zange die du da seid Minuten in der Hand hältst und Hilf mir endlich!

Ich war es mittlerweile gewohnt das Sie die hälfte der Zeit freizügig rum lief, wie sagt man so schön, mit der Zeit gewöhnt man sich an alles, auch das die eigene Tochter sich rein gar nichts daraus macht wenn andere ihre Brüste, ohne von Kleidung bedeckt zu sein, zu Gesicht bekommen. 

Du gönnst mir auch nicht den kleinsten Spaß oder?

Du hast es erfasst meine teuerste, meine Existenz beruht einzig und alleine darin, dir den Spaß zu verderben. Und Tochter nun gib mir endlich das Werkzeug um was ich dich gebeten habe, sonst zieh ich dich ganz aus und binde dich an die Schnauze der Vulture, und lass dich da Hängen! 

Das würdest du … niemals machen.

Mit einem Grinsen im Gesicht, rappelte ich mich auf, stellte mich vor meine Tochter und zeigte auf die Seile die im hinteren Teil des Cockpits der Vulture lagen. 

Wette nicht mit mir, Du würdest verlieren! 

Dann nahm ich ihr die Zange aus der Hand und kroch wieder in die Armaturen. Kabel entfernen, Platinen austauschen. Während Jule im Betriebshandbuch nach allen möglichen Sachen suchte und mir unaufgefordert immer und immer wieder irgendwelche Fakten über die Vulture vorlas.

Steuerplatine 37C-P17 rechte Kiste am Eingang zur Vulture!

Kannst du nicht … selbst … äh hallo was machen Sie da … ,  Hier is jemand der … hey!

Commander Wyveres und Haustier, nehme ich an. 

Eine grobe dumpfe Stimme hallte durch die Vulture.

Ich bin kein …

Haustiere werden gesehen und nicht gehört, und ihr scheint mir ein Aufmüpfiges Haustier zu sein, also Husch in euer Körbchen, oder ihr spürt die Gnade meiner Peitsche und das garantiere ich euch, in mehrfacher Hinsicht!

Dies Stimme kam mir bekannt vor, arrogant, dumpf und von solcher gespielten Boshaftigkeit, dass es mir die Luft förmlich aus den Lungen pressen wollte.

Auch wenn man euch das Reich sein schon ansieht, Herr Arroganter Schnösel, euch möchte ich darauf hinweißen das es sich bei dem „Haustier“ um meine Tochter handelt. und das ihr eure Peitsche da last wo sie gerade ist, in eurer Hose, denn sonst trenne ich sie euch ab!

Vor mir stand ein Grob gehauener Berg von Person, mindestens 2 Meter, der wenn man ihn sah, so gar nicht zu den Worten passte die man von ihm gerade vernahm. 

So, so, Verlust der Peitsche, wusste doch das „Haustier“ kommt mir bekannt vor, übrigens unten vor der Vulture steht der versprochene Energieverteiler. Machste dir nicht sorgen das die Kleine dir abhanden kommt, so wie sie rum läuft. Das Bier war in deiner Kabine oder?

Paps? Wer ist das? 

Bier, Bier steht da wo es immer steht, hat sich nicht geändert, und das andere hab ich aufgegeben, wenn du vor ner halben Stunde aufgetaucht wärst, hättest mir dabei zur Hand gehen können das „Haustier“ an die Schnautze der Karre zu binden, und zwar Nackt. 

Hört, hört, und du bist sicher das Sie deine Tochter und nicht doch dein „Haustier“ ist? Is viel zu hübsch um von dir zu sein. Sieht aber Karen trotzdem verdammt ähnlich. 

In dem Moment begriff Jule das Sie Oberkörper frei im Raum stand, und begann damit hektisch den Overall wieder aufzubinden und sich dann doch ganz anzuziehen. 

Schade kleines „Haustier“ hättest ruhig so lassen können, was is nu Wyveres, Bier, Credits oder doch ein wenig „Haustier“ Spaß.

Er funkelte sie mit einem bösen lächeln an. Während Jule sich etwas ängstlich in den Hinteren Teil der Vulture zurück zog. 

Lass gut sein, setz dich lieber und hör auf ihr Angst zu machen, sag mir lieber warum du hier bist, der neue Energieverteiler sollte doch erst Morgen hier ankommen, oder stammt der unten nicht rein zufällig von dem reichen Idioten von der Bucht nebenan, eigentlich, will ich das gar nicht wissen.

Ist auch besser so, glaub mir, aber sag willst du wirklich mit der Kiste hier, raus ins All, du weißt das du jederzeit ne neue von mir haben kannst, sowohl Schiff als auch „Haustiere“, musst nur sagen. 

Jule stand etwas abseits und hörte uns halb ängstlich, halb Neugierig zu.

Sie hat mich heil aus dem Snuefe Sektor zurück gebracht, Ist trotz einer Kollision, ohne Schilde, mit einer Planeten Oberfläche nicht zerbrochen. Hat Hunderte von Raider Angriffen überstanden, und übersteht auch noch 10.000 Lichtjahre. Glaub mir Ronny, eher hätte ich Angst in eine Anaconda, als das ich meine Vulture aufgebe. 

Paps?

Jule hatte sich mittlerweile hinter mir eine Ecke gesucht, während Ronny und ich uns vor den Armaturen jeweils mit einem Bier in der Hand, auf zwei Kisten setzen. 

Jule, dieser Grobe Berg hier ist Ronny, er tut dir nichts, na ja so lange ich da bin jedenfalls nicht, und selbst dann währe er wohl eher ein lieber Bär als ein böses Monster.

Hey. Hör nicht auf deinen „Vater“ der erzählt Unsinn, Ich bin Ronny der Berg, die meisten nenn mich Berg, die wenigsten so wie dein „Vater“ nenn mich Ronny. 

Hallo Ronny, das ich hier … so … Offenherzig rum gelaufen bin …

Schon gut, schon gut, dein Vater hatte mich ja gewarnt, das du des öfteren dazu neigst wenig anzuhaben. Aber Wyveres, wie ich sehe gibt es hier noch jede menge Arbeit. Wenn ich mich hier so umsehe. Genug für Zwei Männer und ein Knirps.

Ich bin kein … 

KNIRPS, oh doch bist du, und soll ich dir mal was sagen Knirps, ich kannte deine Mutter. Also Knirps hab ich ein Vorschlag, du hilfst, und ich erzähl dir alles was ich weiß. 

Jules Augen begannen die Furcht vor dem Berg zu verlieren und an dieser statt, traten nach einer Weile seiner Erzählungen, Tränen der Freude, Trauer und des Lachens. Zu Dritte kämpften wir uns dann noch 6 Stunden im Schiff durch die Verkabelung. Bevor ich fast schon schlafend, die Energieverteiler endlich über das Cockpit Panel erreichte. Und erstes Zaghaftes Leben in die Vulture zurückkehrte, nur um dann 5 Minuten Später uns wieder zu verlassen in Form einer Explosion am hinteren Teil der Schubdüsen. 

Das war es für heute, Schnautze voll, diese Ingenieure von FDev können sich frisch machen. Denen trete ich die Bude zusammen, Sowas hab ich im leben noch nicht erlebt! Stümper, Anfänger, IDIOTEN! Und das alles nur wegen „Neuer Sensoren“! Ihr könnt euch die Sensoren sonst wo hin Schieben, Ihr Affen sowas dämliches.

Ich fluchte noch als wir schon in der Bar „Zum 10 Dock“ ankamen, wo Ronny und Jule mich mit Schnaps versuchten ruhig zustellen. Was ihnen nach dem fünften oder war es der zehnte dann auch so langsam gelang, ich würde garantiert noch die restliche Woche brauchen um dann nun auch alle Systeme der Vulture auszutauschen.

Wir sollten wirklich ein neues Schiff kaufen, Paps, es ist doch nur eine Vulture. 

Es  … isssst … MEIEEEENE vu .. vu … vulttture! 

Damit knallte mein Kopf auf den Tisch vor mir und ich schlief augenblicklich ein.  

Er hat noch nie sonderlich viel Vertragen, besser ich bring euch beide nach Hause, bevor er noch in Schwierigkeiten gerät und man dich weg fängt. 

Ich kann auf mich aufpassen!

So wie damals als du mit der Sidewinder die halbe Station in Angst und Schrecken versetzt hast?

Hey, das war keine Absicht!

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Vorbereitungen

Es ist schon ein unterschied ob man, 11 Lichtjahre oder 30 Lichtjahre mit einem Sprung schafft, nur das man eine Dolphin nicht Komfortabel um einen Stern fliegen kann. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 10.12.3304

Ich hatte noch ein paar Tage Zeit, da Jule unbedingt noch eine Weile im Krankenhaus bleiben wollte, ein kleiner Junge von 5 Jahren war ihr ans Herz gewachsen, und so wollte sie unbedingt weiter Helfen. Da ich alle Transport Aufträge erledigt und sonst weiter nichts zu tun hatte. Verbrachte ich die Zeit damit einen Abnehmer für den T6 zu finden, meine alter Viper MK IV nach Medupe City bringen zu lassen und auszuschlachten, und was ging in die Vulture zu investieren. Für irgendwelche Experimente hatte ich weder die Nerven noch die Zeit, die Vulture zu einem dieser dämlichen Ingenieure zu schleppen, nur um dann wieder mit völlig belanglosem, „Hey ich brauch unbedingt diese Alien Technologie, sonst gibt es kein Upgrade“ voll gebrabbelt zu werden. Als wenn Credits nicht genügen würden. Nein man muss für diese erlesenen Dienste auch noch Monate durch das All gurken, um irgendwo irgendwelche seltenen Materialien einzusammeln die einem dann, in bewohnten Systemen, unterm Arsch weg geschossen werden. Vielleicht wenn ich mit Jule vom Erkunden zurückkomme, kümmere ich mich dann um diese Idioten und ihre Wünsche.

Während ich in der Landebucht der Vulture am rum schrauben bin, verirrt sich eigentlich selten jemand der offensichtlich nicht als Pilot erkennbar ist in die Hangar bereiche. Dieser Mann jedoch tat genau dieses, eingehüllt in feinste Seide und gestylte wie ein bunter Pfau, stolperte dieser Kerl vorbei an mehreren anderen Piloten ausgerechnet zu mir und meiner Vulture.

Entschuldigen Sie, Sir, sind Sie Commander Wyveres?

Wer will das Wissen?

Oh ja, also ich bin von Cubeo Patron’s Principles beauftragt worden sie für einen Auftrag ins Hauptquartier zu bringen.

Ich musterte ihn eine Weile.

Wie sie sicherlich sehen bin ich beschäftigt, und ich hatte doch allen Corps. mitgeteilt das ich in den nächsten Monaten für Aufträge nicht zur Verfügung stehe. Außerdem hab ich den Frachter Verkauft und werde bestimmt nicht mit der Vulture, irgendwelche Erze irgendwo hin fliegen. 

Nein, nein, nein. Um so einen Auftrag handelt es sich nicht, aber würden Sie bitte einfach mit kommen, Sie würden mein Leben leichter machen. Denn Sie sind schon der 10 Pilot denn ich heute Aufsuchen musste. 

Wenn ich schon der Zehnte war, musste er echt verzweifelt sein. Was auch immer es für ein Auftrag war, eins war klar, es war ein Eilauftrag soviel stand fest. 

Na da bin ich ja mal gespannt.

So folgte ich dem Boten, nur um dann eine Stunde Später vorm Hauptquartier der CPP zu stehen.  Wo ich von zwei höheren Angestellten schon vorm Eingang, abgefangen und mit einigen nach Credits nur so stinkenden Personen in ein Limousine Verfrachtet wurde.

Reiche Schnösel. Fünf an der Zahl, einer der Angestellten erklärte mir dann unter ständigem Bücken und entschuldigen für die Unannehmlichkeiten, das Sie dringend einen Piloten bräuchten der Fähig genug ist diese Herren, in einer extra bereitgestellten Dolphin, an verschiedene Orte zu fliegen. Konkret waren es die System Aurgel und Procyon. Und ich sollte 1.5 Millionen Credits dafür erhalten. 

Bisher bin ich Fracht geflogen, habe Schiffe aus dem All geblasen, in Planetenringen nach Erz gesucht, aber Passagierflieger, war irgendwie nicht das was ich mir unter Pilot sein vorstellte. Aber 1,5 Millionen Credits waren nicht gerade wenig in meiner momentanen Lage. Also sagte ich ja. 

Wenige Stunden später hatte ich die Dolphin unterm Hintern, Medupe City hinter mir gelassen, und war unterwegs in einem Schiff das im Gegensatz zu meiner alten Vulture in der Lage war mehr als 20 Lichtjahre auf einmal zurückzulegen. Es war ein entspannter Flug, ich konnte einige System Scannen in denen ich noch nie war. die Passagiere waren wider Erwarten, recht ruhig und hielten sich eigentlich fern vom Cockpit. 

So waren wir nach einem Tag Flug mit ihrer Rundreise fertig. Leicht verdiente 1,5 Millionen Credits, weswegen ich mich dazu entschied, noch einen weiteren Auftrag anzunehmen, wieder ein paar Touristen, diesmal eine etwas längere Reise erst nach Upsilon Phoenicis, dann Miskai, und zum Schluss He Qiong, immerhin waren es 3,5 Millionen diesmal. Aber dauerhaft ist das nichts für mich, hin und wieder mal, ja. Aber man weiß nie wann man in Wirklichkeit nicht doch irgendeinen Schwerverbrecher transportiert, und dann sitzt man mit in der Klemme. 

Zurück in Medupe City brachte ich das Flug Logbuch wie üblich zur Universal Kartographie, jedes gescannte System war Credits wert. 

FLIGHT LOG

EVENTLOCATIONDISTANCE
DockedCubeo [Medupe City]0 Ly
JumpCubeo16.38 Ly
DockedEhlanda [Clark Port]0 Ly
JumpEhlanda19.34 Ly
JumpIktock21.13 Ly
JumpShui Wei Sector ZZ-P b5-621.1 Ly
JumpCD-74 14423.02 Ly
JumpICZ GB-X c1-2321.4 Ly
JumpICZ FB-W b2-722.99 Ly
JumpRaijin22.98 Ly
JumpCol 285 Sector TD-Y b15-723 Ly
JumpCol 285 Sector ZE-A a30-222.56 Ly
JumpHe Qiong12.17 Ly
JumpYu Tun22.47 Ly
JumpPuppis Sector OX-U b2-422.89 Ly
JumpUGP 14523.01 Ly
JumpSummanus20.06 Ly
JumpCol 285 Sector KY-S a33-023.13 Ly
JumpAparctias22.39 Ly
JumpPachamama21.36 Ly
JumpLP 931-4022.01 Ly
DockedLusonda [Lee Orbital]0 Ly
JumpLusonda23.1 Ly
JumpBD-13 606017.38 Ly
JumpMiskai14.79 Ly
DockedGliese 851.3 [Conrad’s Claim]0 Ly
JumpGliese 851.320.28 Ly
JumpCapricorni Sector CV-Y b123.12 Ly
JumpICZ JS-T b3-122.73 Ly
JumpDango22.61 Ly
JumpNjambalba23.15 Ly
JumpHIP 213621.12 Ly
JumpKunggalerni22.07 Ly
JumpUpsilon Phoenicis19.42 Ly
JumpICZ OX-U b2-123.15 Ly
JumpICZ RI-T b3-423.11 Ly
JumpMuert22.8 Ly
JumpShui Wei Sector AV-P b5-322.51 Ly
DockedEhlanda [Clark Port]0 Ly
JumpEhlanda16.38 Ly
DockedCubeo [Medupe City]0 Ly

Was mir innerhalb der Piloten Vereinigung gleich mal einen neuen Rang einbrachte.

Pilot’s Exploration rank: Trailblazer

Alles in allem habe ich nun 15.913.640 Credits als liquide Mittel zur Verfügung und eine neue Dolphin, denn ich habe sie direkt behalten, für 1,3 Millionen ein Schnäppchen. Und wenn man fürs nichts tun so viel Credits bekommt, kann man schon mal öfters solche Unternehmungen machen. Vor allem kann ich auf solchen Reisen dann auch Jule problemlos mal mitnehmen.

Und das Loft ist sauber geblieben, übrigens Lafroy tut das wirklich leid mit der Auszeichnung, er wollte Sie sich wirklich nur genau anschauen.

Jule, die Auszeichnung ist doch egal, kann ich mir Jederzeit neu zukommen lassen, wichtiger ist gerade, was essen wir beide Heute Abend? 

Ich verschwieg ihr das ich obwohl ich 17 Millionen Credits in die Schiffe gesteckt hatte, noch immer 15 Millionen übrig waren. Es würde sie unweigerlich verderben, wenn Sie wüsste das wir uns eigentlich um nichts mehr sorgen müssten, nach Cubeo 3 ziehen könnten und dort in ruhe Leben bis ich alt und grau geworden bin. Ich erwischte mich dabei wie ich unweigerlich an Enkelkinder dachte, grauenhafte Vorstellung die mich Schmunzeln ließ, meine Tochter als Mutter. 

Und wann geht es nun los? Morgen, Übermorgen, nächste Woche?

Wenn die neuen Scanner von FDev eingetroffen sind, angeblich sollen es verbesserte Module sein. Aber vorher würde ich die halt gerne ausprobieren, also wohl in 1 Woche. vielleicht auch pünktlich zu Weihnachten wer weiß das schon so genau. Außerdem hast du meine Frage nicht beantwortet, was essen wir Heute Abend? 

Etwas uraltes von der Erde! Döner! 

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Imperiale Transporte

Einmal nur möchte ich nicht in einem unbewaffneten Transporter waghalsige Manöver fliegen um den Laserstrahlen von irgendeinem Piraten auszuweichen.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 09.12.3304

Nachdem der Loft bezahlt und die ersten Möbel und andere Gegenstände des täglichen Bedarfes besorgt waren, galt es nun erstmal diese freche 15 Jährige in anständige Klamotten zu stecken. Einkaufen mit Kind, in den mehr als 1300 Jahren hat sich daran nichts geändert. Teenager sind schlimme kleine Monster, hätte ich nicht schon keine Haare mehr auf meinem Kopf, würden sie mir wahrscheinlich gerade ausfallen. 

Wir waren zusammen in einer dieser Mode Einrichtungen die einem Klamotten nach Mass anfertigten. alles was sie tun musste war in einer Kammer stehen und Maschinen ihre arbeit machen lassen. Aber das war ihr nicht Old School genug, sie wollte wie auf Cubeo 3, richtig Shoppen gehen. Also blieb mir nichts anderes übrig, dank ihrer Strafe, musste ich Sie begleiten. 10 Stunden dauer shoppen, und mehr als 45.000 Credits später hatte Sie alles was Sie wollte. Auch Sachen wo ich gar nicht wissen wollte, warum, wieso, und wofür diese Sachen ausgerechnet Seide und Spitzen brauchte. Mir war es ehrlich gesagt egal. Hauptsache Sie lief nicht Nackt rum. Die Zeit in der Vulture wo sie nur diesen Stofffetzen trug, hatte mir schon gereicht. 

Ich weiß als Vater sollte ich anders reagieren, beschützen und behüten, aber da ich selbst diesen Luxus nie hatte, soll Sie ihre wünsche sich so erfüllen wie sie mag. Und wenn das bedeutet einen Pullover zu kaufen, der aus nichts außer Ärmeln und einem streifen Wolle über den Brüsten bestand. Dann ist dem halt so. Mir waren die Raumanzüge lieber, waren anpassbar, leicht, reißfest und man konnte Jacke und Hose drüber tragen,
wenn man wollte. Gegen ihren Hang zu schwarz war jedenfalls nichts einzuwenden. 

Können wir nicht noch ein wenig weiter Einkaufen, dass macht so Spaß! 

Du hast dich jetzt mit mehr als genug Klamotten eingedeckt, und wenn ich mir die Ausgaben so ansehe, dann müsste ich dich eigentlich Arbeiten schicken! 

Ihre blauen Kristallklaren Augen funkelten mich böse an. Während Sie sich in ihrem neuen Schwarzen Mantel, der seitlich geschlossen wird, aber von ihr offen getragen wurde, langsam zu mir drehte, immerhin hatte Sie unter diesen Pulli aus nichts wenigstens sowas wie einen Rüschen BH angezogen. Die Stiefel die Sie trug, stammten angeblich aus dem 21 Jahrhundert, waren Wadenhoch und hatten wenn ich das richtig Verstand „Schnürsenkel“ auch waren ein A aufnäher und andere komische Zeichen, sowohl auf der Jacke als auch an den Schuhen. Die Hose, meinte Sie währe voll Retro, Schwarzer Stoff, ich erinnerte mich daran mal darüber gelesen zu haben, man nannte es Jeansstoff. Jedenfalls war mein Rebell, gar nicht begeistert davon das ich ihr vorschlug, Arbeiten zu gehen. Es erinnerte sie daran das sie nur noch einen Tag Schonfrist hatte, bevor Sie ihren Strafdienst im Krankenhaus antreten musste. 

Muss ich da wirklich diese komische Kleidung tragen? Kann ich nicht einfach das was ich gerade an habe an behalten? Dieser weiß, blaue Synthetik Kram ist so Ätzend, Schau doch wie gut ich hier drin aussehe. 

Ich glaube kaum und weißt du ich werde dir da auch nicht zur Seite stehen, du wirst diese 4 Wochen ganz alleine durchstehen. Denn auf mich kommen andere Verpflichtungen zu. Immerhin muss ich mich um die nächste Deep Space Mission kümmern. Wenn die Planung dafür abgeschlossen sind, geht es für uns beide für Monate ins All! Also nutz die 4 Wochen gut. Denn du wirst für eine Lange, Lange Zeit außer mir, NIEMAND anderen zu Gesicht bekommen.

Das ist nicht dein ERNST? Das kannst du nicht mit mir machen! 

Sie zeterte noch eine Weile, aber ich hatte jedes Recht des Imperiums auf meiner Seite. Selbst wenn Sie sich noch so sehr auf den Kopf stellt. Da ich als Pilot und nun Vormund und Aufsichtspflicht habe, könnte ich sie, selbst wenn ich es wollte, nicht Länger als 1 Monat unter Aufsicht dritter lassen. Die Gesetze sind da recht streng. Und bevor ich Millionen an Credits Strafe zahle, wegen Dingen die Sie anrichten könnte, nehme ich Sie lieber mit ins All.

Du bleibst im Loft, und bist ansonsten im Krankenhaus, ist das klar! Ich bin in 2 Wochen zurück, die Transport Aufträge werden uns die benötigten Credits einbringen. Also Benimm dich, versprich mir das.

Ja ist versprochen, aber was soll ich hier so die ganze Zeit alleine machen? 

Ich warf ihr ein paar Daten-Pats und alte Bücher auf ihr Bett, Informationen über interne System, Bauzeichnungen über die Vulture und ihr Innenleben. Schematische Darstellungen aller Schaltpläne. Und jede menge kram über das Fliegen.

Du kannst Lesen, dann lies. Du wirst dieses Wissen noch brauchen!

Ihre Augen verengten sich zu fiesen kleinen Sehschlitzen, und ein kleines gezischtes knurren entwich den zusammengebissenen Zähnen. 

Beeil dich ja … 

Ich kann dir nichts versprechen, der Transporter ist nur ein Type 6 und es sind mehrere Aufträge. Es wird also etwas dauern.

Damit umarmte ich das nun sehr klein wirkende etwas vor mir, das eigentlich stattliche 1 meter und 78 Zentimeter groß war. Gab ihr ein Klaps auf den Allerwertesten und ein Kuss auf die Stirn. Der Kuss fürs brav sein, der klaps für die Untaten die sie wohl begehen würde und ging zum Raumhafen.

Transport Aufträge waren eigentlich Routine Aufträge, Wahre einladen. Starten, System in der Galaxie Karte suchen, Kurs berechnen, wenn Treibstoff nicht für eine Tour reicht, zwischenstops einplanen und dann Starten. Frame Shift nach Frame Shift durch die benachbarten System von Cubeo, von HIP 5700 nach Lambda-1 Tucanae, mit Abstechern nach Ehlanda, Iama Kleph, Libanatya und Jukundji. Ob Raumhafen oder Außenposten. Gold, Silber, Nahrung, Erze, ich flog alles das Credits brachte und über 300.000 Credits lag. Zeit Vergessend von Station zu Station, ich legte sogar mehrfach in Medupe City an. Hatte aber immer nur wenige Minuten vom Löschen der Ladung bei der jeweiligen Corporation, neuen Auftrag annehmen und wieder starten. 

Zweimal nutzte ich kurz die Zeit zwischen ent- und beladen. Um im Krankenhaus vorbei zu schauen und nach dem Rechten zu sehen. Jule hatte sich trotz ihrer Proteste am Anfang recht gut eingefunden. Also machte ich mir bezüglich des Lofts weniger Sorgen.

 Ich hätte einen Spion beauftragen sollen, vielleicht hätte ich dann von den Aktivitäten meiner Tochter, außerhalb des Krankenhauses Wind bekommen, aber ich dachte das einfache Überwachungsmethoden ausreichen würden.

Doch bevor ich mir noch während des letzten Fluges an diesem Abend Gedanken darüber machen konnte, welche Strafen Sie zu erleiden hatte. Wurde ich zum vielleicht hundertsten male in HIP 5700 abgefangen, wieder wollte irgend ein irrer ein paar Tonnen meiner Fracht, wieder folgte ich wie im Schlaf den Anzeigen für die Flucht Vektoren und lies seine Maschine aus dem Supercruise schleudern, bei einigen dieser Manöver, platzen hin und wieder die kleineren Schiffe. Niemand ist so Irre und bekämpft einen im Supercruise. Nur zwei mal bin ich nicht entkommen, einmal war es ein Pirat der unbedingt, Medizinisches Verbandsmaterial haben wollte, diese Corporation Zwistigkeiten sind mir ja egal, aber wenn man schon Leute drauf ansetzt einen Frachter ohne Bewaffnung zu jagen, der Medizin zu einem Außenposten bringt, dann wird selbst mir das zuviel. Ich rammte den Piraten in seiner Sidewinder, und machte ihm mit dem Abbaulaser ein schönes lächeln in seine Frontscheibe, ein anderes mal fing mich eine Fer-De-Lance ab, der Commander wollte unbedingt das ich Fliehe, und er wollte Zielübungen machen. Entweder hatte der Type einen Raumkoller oder war besoffen. Immerhin zerstörte er mir nicht das Schiff, aber es beweißt mir wieder einmal das meine Entscheidung, so bald wie möglich mit der Vulture wieder raus ins Unerforschte vorzustoßen der einzig richtige Weg ist.

Auf meinen Weg von Sprungpunkt an der Sonne zurück nach Medupe City, hatte ich dann endlich Gelegenheit die Video Feeds vom Loft auszuwerten. Oh ja, ich würde die Zeit mit Ma’dam sehr gut nutzen. Vielleicht hätte ich ihr auch einfach sagen sollen, das der Computer alles aufzeichnet was im Loft passiert. Aber das würde mir den Spaß nehmen, denn Jungen Lafroy persönlich für seine Meisterleistungen zu gratulieren, mal davon abgesehen das er die Nasszelle als Heulversteck benutzte, nach dem was er durch meine kleine Rebellin erlitten hatte. Oder das er Anfangs mit stolzer Brust vor ihr und den beiden anderen Mädchen stand und behaupten er hätte 25 Zentimeter. Wo mir der Computer doch klipp und klar beteuerte das der Junge gerade mal 9 Zentimeter misst. Für die meisten Sachen die Sie da machten, kann ich drüber hinwegsehen. Das Sie zu 4, zu 3, und auch mit dem Jungen Spaß hatten, alt genug waren Sie ja alle. Ich war ja selbst nicht unwesentlich Älter gewesen. Aber das Schlachtfeld, und die Zerstörungen, dafür werden Sie zahlen alle 4. Der Livefeed war hilfreich, denn Sie waren wieder alle 4 im Loft. 

Also konnte mein Plan nun beginnen. Während ich in Medupe City landetet, wies ich den Computer des Lofts an, sämtliche Eingänge zum Loft zu verschließen, die Fensterläden runter zu lassen, und das Licht im Loft zu löschen, und außer meinen Anweisungen keine weiteren Befehle mehr anzunehmen. Mal vom Funkstörsender abgesehen, wollte ja nicht das wer in Panik die Sicherheit alarmiert. Wenn ich das richtig getimed hatte sollten alle 4 im Wohnbereich sein, gerade mal so in Unterwäsche, Lafroy sogar so wie Gott in Schuf, wenn ich dem Video glauben schenken darf. Oh welch ein Spaß das wird.

4 Stunden bräuchte ich vom Landeplatz zum Loft, ich glaube etwas zu essen wäre noch angebracht. Während ich bei einer der kleineren Stände etwas undefinierbares am Spieß bestelle, kommt mir ein Gedanken und ich greife zum Intercom und befehle dem Computer im Loft mein Audio aufzuzeichnen und als Anruf in Abwesenheit abzuspielen. 

Hallo Jule, du kennst sicher noch meine Stimme, ich bin in der nächsten Stunde zuhause, bin gerade gelandet, schade das ich dich nicht erreicht habe. 

Das sollte Wirkung zeigen, 4 Kids, im Dunkeln, mit Panik. Ich ließ mir noch ne Stunde extra Zeit. Ich hatte den Computer angewiesen, In dem Moment wo ich vor der Tür stand die Sicherheitssperren wieder freizugeben. 

Entschuldige, ich wurde dann doch noch aufgehalten …

ICH WUSSTE ES! DAS WAR DEIN WERK! PAPS!

vor mir saßen 4 völlig aufgelöste und verheulte Teenager, die ich die letzten 4 oder 5 Stunden, nicht nur nicht habe einen funken Licht sehen lassen, nein, auch hatte der Computer auf meine Anweisung hin, damit angefangen, völlig willkürlich Musikstücke aus allen Epochen die er finden konnte, abzuspielen, nur kurz unterbrochen, von kleinen quietschenden Geräuschen, und 10 Sekunden stille alle 3 Minuten. 

Ich weiß nicht was du meinst? Viel mehr frage ich mich, wer ist der nackt Junge, und wer sind die beiden, nackten Damen? Und das Chaos hier … 

In dem Moment, dachte der junge Lafroy wohl das es besser währe, er würde so wie er gerade ist, einfach zur Tür raus stürmen. Doof nur für ihn, dass er dort, nicht nur nicht weit kam, nein er lief auch prompt, Menschen in die Arme, die sehr viel Ähnlichkeit mit den Eltern der jungen Dame Katara hatten, gefolgt von den Eltern der jungen Dame Merena, nur um dann festzustellen das die Stimme seines Vaters die Verwunderung der Mütter der Damen, bei weiten übertraf. 

Mein Plan war Perfekt, natürlich behielt ich die Video und Audio aufnahmen für mich. Ich hatte nur Alarmierungen des Sicherheitssystems mitbekommen. Da es ja festgelegt war, dass während sich meine Tochter in der Zeit von 9 bis 18 Uhr im Krankenhaus aufhielt, niemand im Loft sein sollte. Also meldete mir der Computer angeblich die Personalien der Einbrecher. Die ich dann zufällig dazu nutze um die Eltern der Kids genau zu diesem Zeitpunkt hier her zu bestellen. um 4 Nackte Teenager in einer völlig verwüsteten Wohnung vorzufinden, ich hatte gedacht das sie wenigstens nach Sachen suchen würden. Aber anscheint waren Sie dazu wohl nicht in der Lage gewesen.

Ich, ich … ich kann das erklären.

Der Blick der Eltern fixierten das entsprechende eigene Kind. Dann Sprachen alle unisono.

ANZIEHEN! WIR REDEN ZUHAUSE!

Die beiden Mädchen flogen fast durch den Raum in Jules Zimmer nur um dann 5 Minuten später bekleidet wieder zu erscheinen. während Jule selbst noch immer auf dem Sofa eingewickelt in eine Decke, versuchte mit mir zu Argumentieren.

Wir reden später!

Ich verabschiedete die Eltern der Mädchen. Nur Lafroy und seine Eltern standen noch, und sein Vater schien mit seiner Mutter über irgendwas zu flüstern. Dann richtete er das Wort an mich.

Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten die unser Sohn ihnen bereitet hat, sollte er hier irgendetwas zerstört haben, so werden wir dies Selbstverständlich ersetzen. Ansonsten Lafroy es wird dich sicherlich freuen zu hören, das wir ungefähr 2 stunden von hier bei Landebucht 48 das Schiff geparkt haben, und da du ja schon so frei warst gehen zu wollen. Glaube ich nicht das du noch irgendwelche Sachen benötigst. So dann gehe wie du gerade bist, Landebucht 48 und wehe du bist nicht da in 2 Stunden!

Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.

Schon gut, der tropf da auf dem Sofa, wird für den angerichteten Schaden aufkommen. Immerhin glaube ich das dieses Schlachtfeld und der Zustand in dem wir unsere Kinder vorgefunden haben, zu großen Teilen auf die Kappe dieser Jungen Dame gehen. Also erlauben sie ihrem Sohn sein Gemächt zu verbergen, wenn er schon zur Strafe laufen muss.

Damit zufrieden, verließ uns dann auch die Familie Lafroys, und Jule und ich waren alleine im Loft. 

Ich kann das erklären, Papa es ist nichts passiert!

So so, nichts, und das hier um mich herum, der Müll, das ihr NACKT zu 4 hier rum rennt, und wohl schon seit Tagen hier eine Orgie feiert, dass ihr euch mit Harten Drogen und Alkohol voll laufen lasst. Das der kleine Lafroy zum Mann wurde, das nennst du „nichts passiert“, über den Sex und Alk kann ich ja noch hinwegsehen. Auch die vielen Credits die ihr verbraten habt, für was auch immer wenn ihr nicht im Loft wart. Aber das ihr auch MEIN ZIMMER verwüstet habt, und das was Lafroy und du darin getan habt. Das meine LIEBE Tochter, wirst du zu spüren bekommen. 

Ihr stand die Panik im Gesicht. 

Woher … 

Ich wies den Loft Computer an die Vorzüge des Lofts aufzuzählen. Als er bei der 24 Stunden Vollüberwachung, an kam die per Livefeed jederzeit an ein Raumschiff gesendet oder zur späteren Auswertung abgespeichert werden konnte, wurde aus der bleichen Dame, eine Dame die sich nun schon seit einer Stunde übergab.

Du hast … das ist … 

Du bist selbst Schuld, als wir das Loft gekauft haben, hatte der Verkäufer dir eine Broschüre gegeben in der Stand alles drin, auch die Vollüberwachung. Aber sei dir gewiss ich bin der Einzige der diese Aufnahmen zu Gesicht bekommen hat, ich hab alles auf einem kleinen Datenspeicher, wenn du mir hoch und heilig versprichst, von nun an dich wenigstens Halbwegs zu benehmen, ich versteh ja das du keine Mustertochter und ich kein Mustervater bin, ist der Speicher deiner, und du kannst dir den Überwachungsporno dann gerne jederzeit noch mal ansehen. 

Aus dem Bad Schoss ein feuerroter Kopf, mit feuerroten Haaren, mit blonden und blauen Strähnen, verheulten blauen Augen, noch immer nackt, auf mich zu. 

Versprochen! Und nun her mit dem Speicher!

Zieh dir was an, Räum auf, dann bekommst du den Speicher.

Den speicher, SOFORT! 

Ihr Gesicht war genau vor meinem, Sie konnte einem schon etwas Angst machen. Ich konnte die Wut in ihren Augen sehen.

Wenn du so zum Schiff gehen willst, Landebucht 56, im Cockpit auf der Linken Armatur, die blaue Speichereinheit. Ich hab den Speicher da gelassen, da der Zoll alles Scannt. Währe doch doof wenn irgendwelche Zollbeamte Dinge sehen würden. 

Ihre Hand flog in Richtung meines Gesichtes, dank des Bionischen Auges, konnte ich die Geschwindigkeit, Winkel und den aufprall Ort genau berechnen. Ducken, abfangen oder zulassen. Ich entschied mich für letzteres, da es nun der Demütigung genug war. 

Es tut mir … ich weiß nicht was … in mich … 

Schon gut, das letzte war etwas zu viel, jetzt zieh dir endlich was an. 

Während Sie zurück ins Bad schlurfte, begann ich damit dem Computer des Lofts damit zu beauftragen das Loft wieder auf Vordermann zu bringen. Mein Zimmer war ein reiner Saustall und darüber nachdenken das hier 4 Jugendliche, wollte ich gerade auch nicht. Eigentlich wollte ich nur eine Runde schlafen, Duschen und dann weiter schlafen. 

Computer mein Zimmer doch bitte zuerst, danke.

Ok Commander, ich möchte sie darauf Hinweisen das Sie 5 neue Nachrichten vom „Prismatic Imperium“, 2 vom „Purple Deeds Ltd“ und 1 Nachricht vom „Jet Council“ erhalten haben. Soll ich diese Durchstellen bzw. vorlesen. 

Nein, beantworte die Nachrichten einfach mit, „bin im Urlaub!“.

Damit scheuchte ich Jule aus dem Bad und ging duschen während sie versuchte ihre Sachen vor den Fängen der Haushaltsroboter zu schützen, die so wie ich das Vernahm, annahmen bei ihren wertvollen Klamotten, handle es sich um Bio Müll. 

Paps! Hilf mir, das ist doch dein Werk! Diese Dämlichen … HEJ GIB DAS HER … DER BH HAT 400 CREDITS GEKOSTET, Du dämliche MASCHINE … NEIN nicht die JEANS … PAPS! Mach das Sie Aufhören!  

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Cubeo

Es ist schön mal wieder die Heimatwelt zu sehen, zu wissen das man es geschafft hat. 

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 06.12.3304

2,5 Millionen Credits, nicht viel aber immerhin, reicht es um den alten T6 und meine Viper nach Medupe City bringen zu lassen. Und es wird für ein kleines Loft für Jule und mich reichen, aber erstmal sind ein paar notwendige Behördengänge zu absolvieren. Außerdem musste ich mich wegen Ihr auch bei Johna und Ellise melden, immerhin hatte ich Jule damals bei ihnen gelassen. 

Es war kein angenehmes Gespräch, vor allem weil ich mich das letzte mal vor vier Jahren bei ihnen gemeldet hatte, aber am Ende waren Sie immerhin froh darüber das es Jule gut ging und Sie respektierten meine Entscheidung, dass Jule bei mir blieb. Auch wenn es bedeutete das Sie unweigerlich mit in Gefahr war, wenn Sie mit mir Flog.

Wenn du meinst, dann halten wir dich nicht auf Wyveres, bedenke aber die Konsequenzen deines Handelns. Ist Sie erstmal offiziell deine Tochter, gibt es kein Zurück mehr!

Die Worte hallten noch in meinem Kopf als ich vorm Büro der Örtlichen Verwaltung in Medupe City stand. Jule lief etwas nervös immer wieder um mich herum. 

Ist das wirklich nötig? Kann ich nicht einfach so bei dir bleiben? Und was ist wenn die mir irgendeine Strafe aufbrummen? Immerhin hab ich ja die Station nicht absichtlich beschädigt, was ist wenn die mich einsperren!

Jule lies mir keinen Moment ruhe.

Du wirst die Strafe die Sie dir aufbrummen, anstandslos akzeptieren. Und wenn es bedeutet das du drei Wochen, die Abwasserrohre mit einer Zahnbürste schrubben wirst, dann wirst du das tun!

Aber das war doch keine Absicht!

Du hast mit der Sidewinder 4 Andockbuchten zerstört weil du die Laser Kontrolle mit dem Vorwärtsschub vertauscht hast. Absicht hin oder her, schon alleine dafür das du ein Raumschiff geklaut hast. Gehört dir der Hosenboden versohlt! Und nun gib Ruhe.

Sie streckte mir ihr Gesicht zu einer bitteren Mine zusammengekniffen entgegen, schmollte und stapfte wie ein nasser Pudel hinter mir her, der sobald wir durch die Tür waren, plötzlich ganz kleinlaut wurde und sich an meinen Arm klammerte.

Wir hatten drei Dinge zu erledigen, die Anerkennung der Vaterschaft, Begleichung der Kosten für diese dämliche Sidewinder und vor Gericht erscheinen um Jules Strafe zu erfahren. Bei den Kosten hoffte ich auf einen geringen Betrag, denn alleine die Beteiligungskosten an den Reparaturen der Docks war mit 500.000 Credits schon happig gewesen. 

Das leichteste von allen zuerst, der Gerichtstermin. Nachdem die Richterin die Schäden und die dadurch entstandenen Kosten aufgezählt hatte. brummte Sie mir die Kosten und Jule vier Wochen gemeinnützige Arbeit im Krankenhaus von Medupe City auf. Zum Glück, waren die Behörden milde, da ich die meisten Kosten schon vorab beglichen hatte. blieben nur die Kosten für diese verdammte Sidewinder übrig. Und die Entschädigung belief sich auf die Standardkosten für eine Sidewinder 32.000 Credit, der Besitzer fluchte wie ein Rohrspatz,  musste sich aber dann doch beugen, nachdem ich die Sensoren Daten und Aufzeichnungen dafür benutzt hatte um mein Handeln zu begründen denn es kam dabei raus, dass er privat Söldner beauftragt hatte und ihnen Schiffe des Jet Councils überließ. Also waren meine Kosten bisher bei 532.000 Credits. Und Jule schluckte ein wenig bei dem was die Richterin ihr noch mit auf den Weg gab.

Glück gehabt. Jetzt kommt der schwere Teil.

Glück, ich muss vier Wochen in einem Krankenhaus arbeiten! Das ist nicht Fair! 

Fair, fair wäre es gewesen wenn die Richterin dich wie jeden anderen auch einfach für vier Wochen in eine Besserungsanstalt gesteckt hätte! Das wäre Fair gewesen, und nun hör auf rum zu heulen. Das Krankenhaus, damit bist du nochmal glimpflich davon gekommen!

Vorm Büro für Familien Angelegenheiten standen mehrere Personen, an der Anzeigetafel rauschten, neben den Nachrichten, immer wieder nummern durch. Das hieß warten, Nummer ziehen und warten.

317 na das kann eine Weile dauern, gerade war 294 dran. Drei vielleicht Vier Stunden, hier sind 100 Credits, geh in die Kantine und besorg uns Kaffee und was zu Essen!

Jule wollte Protestieren, beließ es dann aber doch bei einem Hmpf und stapfte mit den Credits los. 

Zwei Stunden, waren mittlerweile vergangen und die Anzeige war schon bei 309, während Jule hin und wieder zu den Terminals schlenderte und hier und da ein Plakat betrachtete, sass ich nun schon seit zwei Stunden störrisch an der selben Stelle. Warten war ich gewohnt, als Pilot sitzt man ewig. Aber Sie, sie musste Geduld erst noch lernen.

Du, warum machen wir das hier nochmal?

Ich hatte es ihr schon ein paar mal erklärt, aber es spielte auch keine Rolle, wie oft ich es noch erzählen müsste, sie wollte nur unterhalten werden. Aber manche Dinge sind einfach müssig.

Die Piloten Versicherung, wenn du als meine Tochter eingetragen bist, gilt sie auch für dich. Sollte mir also irgendwann mal wirklich der Tot vor der Tür stehen, dann bist du abgesichert, denn die Versicherung übernimmt alle Kosten. Sollten wir beide Unterwegs verletzt oder gar lebensgefährlich verwundet oder getötet werden, so steht uns über die Versicherung Ersatz zu. 

Es kam selten vor, aber es war besser die Versicherung für Clone Ersatz abzuschließen, der einzige Grund wodurch man diesen Ersatz nicht in Anspruch nehmen kann ist der gute alte natürlich Tod, aber die wenigsten Piloten sterben an Altersschwäche. 

317!

Der Sachbearbeiter war klein, rund und wirkte auch sonst wie ein Ratte die man mit einer Unmenge an Süßigkeiten gefüttert hatte. Hinzu kam diese hohe käsige Stimme.

Vaterschaftsanerkennung, so so. 15 Jahre, das kommt aber Früh muss ich sagen! Na gut, ich URTEILE ja nicht über die Beweggründe, aber sie scheinen mir wie der Typische Verantwortung Flüchtling! Hat sie wohl gefunden und zwingt sie jetzt, wa, 15 Jahre, das werden eine Menge an ALIMENTE und andere Forderungen fällig. 

Er hörte während der gesamten Prozedur nicht mit dem Reden auf, hier ein Seitenhieb, da ein Satz das er ja solche Fälle wie mich schon so oft hatte, das er dafür überhaupt kein Verständnis aufbringen kann, er hätte sich bei all seinen Kindern nie vorstellen können das er sich vor der Vaterschaft hätte drücken wollen. Hätte ich in dem Moment meine Impulswaffe dabei gehabt, wäre ich wohl in die Besserungsanstalt eingeliefert worden in dem Moment.

Dann platze es aus Jule heraus.

Hör mal zu DU RATTE IM ANZUG, NICHT JEDER HAT DEN LUXUS HINTER SO EINEM TISCH HIER ZU SITZEN UND SICH DEN GANZEN TAG MIT IRGENDWELCHEN SÜSSIGKEITEN VOLL ZU STOPFEN! WAS BILDEN SIE SICH EIGENTLICH EIN WER SIE SIND! 

Noch bevor Sie weiter reden konnte, griff ich ein, und drückte Sie zurück in den Stuhl. 

Wie viele Credits? Damit das hier endlich ein Ende hat, denn obwohl ich das was MEINE TOCHTER gesagt hat, nicht ganz gut heißen kann, so bin ich doch gewillt. Ihnen zu zeigen, was für ein Vater ich bin. Und wenn ich mich recht erinnere, so sind wir hier recht weit oben, die Schwerkraft draußen sollte gering genug sein, also wenn Sie nicht aus erster Hand erfahren wollen, wie das ist, wenn man Hilflos durch den Raum treibt. Formulare ausfüllen und schweigen!

Man sah es seinen kleinen stechenden Augen förmlich an das er in seinem Leben nur dieses Büro und sein Zuhause kannte, und das ihm das All angst macht, denn nun perlte ihm der Schweiß sein rundes Gesicht herab und sammelte sich an seinem Kin. 

Ok … ok, also … das … das … das … wären, ähm 500 credits für die … ähm Eintragung ins Register, … 300 für … die Ur …

Komm zum Punkt!

Er schob mir dann Wortlos das Pad rüber. Alles in allem wollte dieser kleine Beamte, 3200 Credits, ich hatte mehr erwartet. Ich Zahlte, nahm die Unterlagen entgegen, griff mir nun auch Offiziell meine Tochter und lies diesen armen bemitleidenswerten Klos Mensch in seinem Büro zurück. 

Wir gehen ein paar Schießübungen machen, irgendwie ist mir danach, auf kleine Dinge zu zielen und zu zusehen wie Sie zerplatzen!