Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Schmuggel

Manchmal brennt man, bei dem was man Tag täglich macht, einfach aus. Dann wird es Zeit sich zurück zulehnen und einfach mal eine Weile nichts zu tun.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 19.02.3305

Wir feierten meinen Beförderung, zum Maat, mit ein paar Bier und einem weiteren Besuch in der Wellness Oase, wo Jule sich abermals mit Joschua traf. Damit war Sol nun in erreichbarer Nähe gerückt. Doch als Maat hätte ich kaum eine Chance zu Nadines Vater zu gelangen, mir schmeckte das Ganze überhaupt nicht. Aber es war nun mal nötig, nötig um mit der Suche zu beginnen, nötig um mit meiner Vergangenheit abzuschließen. Aber jetzt musste ich erst einmal eine schwere Entscheidung treffen. Wollte ich meine Waffen verbessern, so musste ich unweigerlich Schwarzmarkt Handel betreiben, etwas das mir ganz und gar nicht Lag. Aber ich kenne ja nun mal einige Personen, allen voran eine der das viel mehr Lag als mir, meine Nadine, da sie als ehemalige Schmugglerin, immer noch so einiges an Kontakten haben müsste. So blieb mir nichts anderes Übrig, ich musste die Frau die ich liebte, um ihre Schmuggler Geheimnisse bitten.

Nadine:

Du willst was?

Wyveres:

Hab ich doch gesagt, schmuggeln. Ich brauch ein paar Tipps, sonst endet das wie beim letzten Mal wo ich das unabsichtlich getan hatte, mit Strafe und Aufenthalt in einer der Strafkolonien oder Schiffe.

Nadine:

Und das nur um Zugang zu „The Dweller“ zu erhalten. Sag mal Tickst du nicht mehr Richtig?

Wyveres:

Es ist notwendig, ich brauch die verbesserten Laser, wenn ich weiterkommen will.

Nadine:

Na schön. Schmuggeln, also erstmal, hast du einen Schwarzmarkt in der Nähe?

Wyveres:

Ja, Shaara Horizons, sogar mit großem Landepad. Immerhin etwas.

Nadine:

Du kannst jetzt zwei Dinge tun, Schiffe aufbringen und ihre Fracht klauen oder Missionswaren an den Schwarzmarkt liefern. Bedenke aber das du dabei nicht gescannt werden darfst. Also Kühlkörper und Schleichpfad. Wie das geht muss ich dir ja jetzt nicht auch noch erklären, oder Schatz?

Wyveres:

Das sollte ich hin bekommen. Wenn ich den Zugang zum Dweller habe, werde ich mich, mit Jule zusammen, an den Evakuierungen beteiligen.

Die Angriffe der Thargoiden nahmen in den letzten Wochen stätig zu. Mehr und mehr Raumhäfen wurden angegriffen, sie wollten eindeutig irgendwo hin. Bisher hatte ich es vermeiden können mit diesen Dingern zu interagieren, sie waren gefährlich, und keins meiner Schiffe war für den Kampf gegen sie gerüstet. Und die Guardian Technologie zu bergen, würde auch noch eine Weile dauern. Nachdem ich damals an den Ruinen war, hatte ich kaum Zeit gehabt um mich darum zu kümmern, etwas Nützliches aus dem was ich gefunden hatte, zu machen. Ich hatte aber erfahren das man in den Ruinen Baupläne für Fighter, Antriebe und Waffen finden konnte. Nützliches Zeugs wenn man den Plante sich an diesem irrsinnigem Kampf zu beteiligen.

Nadine:

Du hast die Nachrichten also auch verfolgt. Es wird heftiger, mit jeder Woche die vergeht, kommen neue Häfen dazu, es ist beängstigend. Sogar hier spürt man die Anspannung, alle machen sich Sorgen, das die Dinger abdrehen und in den Imperialen Raum fliegen könnten.

Wyveres:

Wenn ich der Föderation bei den Evakuierungen Helfe, bringt mich das viel schneller weiter. Ansonsten würden Jule und ich, hier weiter mit Tötungsaufträgen belästigt werden. Und von den hab ich erst einmal die Nase voll. Gestrichen voll sogar.

Nadine:

Kommt ihr, bevor ihr aufbrecht, vorher noch nach Medupe City? Würde dich gern mal wieder neben mir haben.

Jule:

Klar doch!

Wyveres:

Werden wir. Immerhin wollte ich nicht mit der Krait los fliegen, die Dolphin wirds schon machen.

Nadine:

Gut dann sehen wir uns in ein paar Stunden, Tagen?

Wyveres:

Morgen, Jule und ich müssen hier nur noch diesen Schmuggel Unsinn absolvieren und dann verlassen wir das System, nachdem wir in Wyrn waren gehts dann nach Medupe City.

Nadine:

Meldet euch bevor ihr hier seid.

Wyveres:

Machen wir. Ansonsten grüß Kathrine von uns.

Nadine:

Hör mir bloß auf, die hat Stubenarest.

Wyveres:

Was passiert?

Nadine:

Sie hat einen Spline für Katzen von der Erde entwickelt und ging mir die letzten Tage, konstant auf die Nerve, Sie möchte unbedingt eine haben.

Wyveres:

Das rechtfertigt aber noch keinen Stubenarest.

Nadine:

Nein, aber ich hab ihr Hundert mal gesagt das dies nicht drin ist, doch Madam hatte ihren eigenen Kopf, und hat sich heimlich daran gemacht sich eine Designer Katze zusammenzustellen, die hier bis vor einer Stunden durch das Loft getobt ist.

Jule:

Süß, kann ich sie mal sehen?

Nadine:

Das Vieh ist weggesperrt, und ich hab genug zu Tun, also nein. Wir klären das wenn ihr hier seid. Bis dahin bleibt die Katze da wo sie gerade ist, im Tierheim.

Jule:

Aber, Mami, Tante, Nadine das ist Gemein, dass arme Tier.

Nadine:

Hat das gesamte Schlafzimmer markiert und das Sofa ruiniert. Das bleibt im Tierheim. Keine Diskussion.

Wyveres:

Eine Designer Katze? Und ja es bleibt erst einmal da. Wir klären das wenn wir beide in Medupe City angekommen sind.

Nadine:

Ok, ansonsten, ich muss ein Schlafzimmer entgiften, du kannst dir den Gestank gar nicht vorstellen.

Wyveres:

Doch, kann ich, ist ungefähr genau so angenehm wie Hunderte Tonnen Biomüll. Aber gut, wir halten dich nicht weiter auf. Lass dich nicht unterkriegen, und Nadine ich liebe dich.

Nadine:

Werd ich nicht, und Wyveres, ich vermisse dich. Hab euch beide Lieb. Und Jule das Mami, das üben wir noch.

Damit beendeten wir die Verbindung. Jule machte sich daran ihre Sachen zu packen, während ich alles vorbereitete um diesen Raumhafen, hinter uns zu lassen. Die restlichen Ränge würden wir nun mit Rettungsmissionen absolvieren, es war sicherer und auch angenehmer als weiterhin Tötungsmissionen zu erledigen.

Aber erst einmal wollte ich Dweller einen Besuch abstatten, also nahm ich ein paar Lieferaufträge an. Simple Waren die nicht weiter weh tun werden. Doch anstelle sie an ihrem Zielort abzuliefern, würde ich das erste mal seid Jahren die Lieferung einfach an einem Schwarzmarkt Händler verticken. Das währe dann das fünfte Mal und damit hätte ich dann Dwellers Bedingungen erfüllt. Es gibt Menschen in der Galaxie denen absolut nichts Heilig ist. Ich will nie einer von denen werden. Aber wenn man bestehen will im All muss man unweigerlich alle Möglichkeiten nutzen. Das bedeutet, man muss sich mit Dingen beschäftigen die einem nicht Liegen. Und das waren bei mir diese vom Club finanzierten Ingenieure. Nur eine von ihnen interessierte mich wirklich, Ryder, Liz Ryder. War sie wirklich eine der Ryders. Irgendwann würde ich das schon erfahren. Irgendwann wäre ich auch endlich dreifach Elite, Elite im Kampf, Elite im Handel und Elite im Erkunden. Den Erkunder Elite hatte ich schon. Also blieben nur noch die anderen beiden. Und Kampf stank mir am meisten.

Wir hatten alles in der Wohnung, was wir in der Zeit angehäuft hatten, in der wir beide hier waren, zusammengepackt und in der Krait verstaut. Während ich die Fracht in den T7 Laden Lies, die armen, Haushaltsgeräte und Klamotten, der Schwarzmarkt Händler in Shaara Horizions würde sich freuen, es ging mir nicht einmal um den Gewinn. Aber so würde ein Scann mir keine Schwierigkeiten bereiten. Die Wahre war nicht illegal, sondern würde nur nie dort ankommen wo sie hin sollte. Die siebzig tausend Credits Strafe nahm ich billigend in kauf. Immerhin wollte ich nochmal in der Gagarin Installation Andocken.

Jule:

Und du meinst das Funktioniert?

Wyveres:

Währe es dir lieber wir würden, einen Transporter abfangen, und den Tropf um seine Fracht bringen?

Jule:

Nein natürlich nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen das, es so einfach sein soll. Wir Laden die Waren hier ein, fliegen ohne Probleme zu bekommen, zum Schwarzmarkt im System, verkaufen das Zeug da, und uns passiert rein gar nichts.

Wyveres:

Genau das ist der Plan.

Jule:

Na dann, hoffe ich das du Recht behältst.

Wyveres:

Mach dir da mal keine Sorgen.

So starten wir den T7 und Flogen die wenigen tausend Lichtsekunden zur Shaara Horizions. Sie befand sich auf einer der Monde eines Gasriesen des Systems, ein Mond mit 0,61 Gravitation. es war ein ruhiger kurzer Flug.

Jule:

Paps, das mit der Katze, ich hab mir da ein paar Gedanken gemacht. Und finde wir sollte uns wirklich eine zulegen. So ne kleine Flauschige.

Wyveres:

Du nicht auch noch. Und wer von euch beiden kümmert sich dann um das Tier?

Jule:

Na Kathrine und ich.

Wyveres:

Sicher, so ein Tier bedeutet Verantwortung, es ist nicht nur damit getan, es zu füttern und ab und zu mal das Klo sauber zu machen. Sie wollen beschäftigt werden. So eine Katze hat ihre eigene Persönlichkeit, Du kannst dich nicht nur ein paar Tage um sie kümmern, und wenn es dann zuviel für euch wird, die Verantwortung einfach auf Nadine und mich abwälzen.

Jule:

Aber sie sind doch so süß. Und Überhaupt das wäre doch gar kein Problem, so können Kathrine und ich doch Verantwortung für ein anderes Leben lernen.

Wyveres:

Sie geht noch zu Schule in Medupe City, was du eigentlich hättest auch noch machen sollen. Ihr habt beide eure Pflichten und Aufgaben, du wirst von mir zur Pilotin ausgebildet. Was schon anstrengend genug ist. Wo wollt ihr da beide euch noch um eine Katze kümmern. Wollt ihr das Tier abwechselnd bei euch haben? Mal ne Woche sie, mal ne Woche du? Ein Tier, dass geht auf lange Sicht nicht gut.

Jule:

Dann halt zwei Katzen, eine für Kathrine und eine für mich.

Wyveres:

Wir reden weiter darüber wenn wir in Medupe City sind. Ob oder ob nicht. Und jetzt konzentriere dich lieber auf die Landung.

Ich stand hinter ihr, während Sie im Piloten Sitz, aus dem Orbital Cruise austrat und aus mehreren Millionen Kilometer die Sekunde, erst Zweitausend Fünfhundert und dann Zweihundert Kilometer die Stunde wurden. Der Außenposten kam stätig näher und wir merkten wie die halbe Erdschwerkraft anfing am T7 zu ziehen. Wir waren noch Sieben Kilometer Entfernt vom Landepunkt. Als die vollen 0,61 G einsetzten, Jule hohlte die Erlaubnis zum landen ein. Und uns wurde Pad Elf zugewiesen. Kein Scan, keine Patrouillenschiffe Unterwegs, also brauchten wir weder Schleichpfad noch Kühlkörper, wir konnten einfach so landen.

Sie landete den T7 zum ersten mal unter Schwerkraft, was man ihr deutlich ansah, das Schiff trudelte immer wieder hin und her, und Sie hatte Mühe die Nase auf Kurs zu halten.

Wyveres:

Du kommst zu Steil rein, deswegen Trudelt das Schiff, geh auf unter Dreißig Grad.

Jule:

Aber dann sehe ich doch nicht wo das Pad ist.

Wyveres:

Das Cockpit hat mehr als nur die Frontscheibe, Schau zu deinen Füssen, oder nutze die Sensoren. Wir sind nur noch Achthundert Meter vom Boden entfernt. Und du Willst bestimmt nicht daneben Landen oder gar mit der Nase die Oberfläche knutschen.

Jule:

In der Krait ist das Leichter. Da hat man bessere freiere Sicht. Ah da drüben ist das Pad. Also etwas Seitwärts steuern und dann sollten wir genau davor sein.

Wyveres:

Langsamen Schub, denk dran zuviel und wir fliegen dran vorbei!

Jule:

Vertis könnte mich doch Unterstützen.

Wyveres:

Du wirst schön selbst Landen. Apropos, du vergisst da gerade etwas.

Jule:

Die Landebeine … menno, ja verstanden.

Wir waren noch dreihundert Meter vom Boden entfernt und kamen Leicht seitlich auf das Pad drauf zu. Die im Tower riefen schon über Intercom nach uns, und fragten ob es dem Schiff gut ginge, Oder ob etwas mit dem Landecomputer nicht stimmt. Also griff ich zum Funk und Meldete mich bei ihnen.

Wyveres:

Alles in Ordnung, hier wird nur gerade eine Schwerkraft Landung geübt, keine Panik, wir lassen den Lack des Pads schon ganz.

Tower:

Ok, aber das könnten Sie auch auf dem Mondboden Üben. Und hier nicht über drei Weitere Pads steuern. Und sie so blockieren. Sie haben noch drei Minuten, dann entziehen wir ihnen die Landeerlaubnis wieder, und erlegen ihnen eine Strafe auf, wegen Rücksichtslosem Fliegen.

Wyveres:

Nun bleibt mal ganz geschmeidig. Wir sind doch schon über dem Pad.

Jule richtete den T7 gerade aus um zu landen, sie war wirklich über drei Pads seitwärts drüber geflogen, ohne darauf zu achten, ob nicht eventuell gerade ein anderes Schiff starten oder landen wollte. Immerhin ging es gut, außer das sie etwas schwitze und ihre Hände leicht verkrampften.

Wyveres:

Kein schub mehr. Mach den Rest rein über die Steuerdüsen, ganz langsam und Sanft, es sind nur noch vierzig Meter. Und du bist etwas zu weit Links.

Jule:

Ich hab schmerzen in der rechten Hand. Vom ständigen gegensteuern und Korrigieren. diese T7 ist wie ein Stein. Und alles Vibriert und Zittert. Wie soll man da Punktgenau Landen.

Wyveres:

In dem man sich auf das was wichtig ist Konzentriert, und nicht an Katzen denkt. Nur noch fünf Meter. Sieht gut aus, jetzt nur noch leicht einmal nach unten und wir sind gelandet.

Jule:

Ha, geschafft, na was sagst.

Wyveres:

Das ganze nur ohne die anderen Pads zu überfliegen, beim nächsten mal.

Jule:

Du könntest mich ruhig richtig Loben.

Wyveres:

Hast du Fein gemacht, und nun komm, wir müssen einen Schwarzmarkt Händler aufsuchen. Ohne dabei verhaftet zu werden.

Wir trotteten aus dem T7, Richtung Zentrale des Außenpostens, vorbei an den Dock Arbeitern. Die, die Fracht löschen wollten, was ich gekonnt mit ein paar Credits verhinderte, da wir ja noch keinen Abnehmer für die Waren hatten. Wir mussten uns zwar durch einige Bars quatschen und etwas suchen, aber fanden dann endlich nach einer Weile einen Abnehmer.

Schmuggler

Na schön, achtzig tausend Credits, mein letztes Angebot, immerhin sind das nicht die feinsten Waren und ihr seht auch nicht aus wie die üblichen Schmuggler. Von daher Nimm was ich dir gebe, denn du findest hier sonst niemanden der dir dein Zeug … Abnimmt.

Er starrte die gesamte Zeit zu Jule rüber, und leckte sich immer und immer wieder mit der Zunge über die Lippen.

Wyveres:

Na gut, abgemacht. Meine gesamte Fracht, gegen achtzig tausend Credits, und deinen Daumen auf diesem Pad.

Schmuggler

Aber verhandeln kannst du, schön das du Einsichtig bist. Aber Schade das du nur diesen Schrott anzubieten hast. Willst du nicht vielleicht noch über andere Dinge mit mir Verhandeln. Ich wüsste da schon etwas das mir mehrere Millionen Credits Wert wäre.

Wyveres:

Es gibt nichts weiter zu verhandeln. Deine Wahre wartet in Hangar Elf. Mehr haben wir nicht miteinander zu tun.

Jule Zuckte fast augenblicklich vom Tisch weg und schubste mich dabei leicht.

Jule:

Finger weg du SCHWANZLOSES ARSCHLOCH …

Schmuggler

Ho entschuldige, dass war ein Verstehen, manchmal wissen meine Hände einfach nicht was sich gehört. Verzeih aber deine Haut … sie ist … aber … Na gut wir haben einen Deal. Geht löscht eure Fracht, ein Mittelsmann von mir wird euch im Hangar Elf, erwarten.

Er war wirklich ein zwielichtiger und ziemlich merkwürdiger Typ, aber immerhin konnte ich so meine fünfte Bestätigung an Dweller übermitteln. Nur das Grinsen des Typen, als wir gingen, gefiel mir nicht, er hatte etwas sehr hinterhältiges an sich.

Am T7 angekommen wusste ich warum er so hinterhältig gegrinst hatte, eine ganze Bande von Piraten umlagerten den Transporter, und von der Dock Crew war weit und breit nichts zu sehen, auch fehlte jede Spur von Sicherheitspersonal. Man wollte uns also in einen Hinterhalt locken. Am Transporter standen fünf Männer, hoch gebaut und alle waren sie bewaffnet, zwischen ihnen schob sich der Schmuggler durch.

Schmuggler

Ich hab mir nochmal Gedanken bezüglich des Deals gemacht. Ein fairer Preis sieht völlig anders aus, ich glaube du hast mich über den Tisch gezogen, würde ich sagen. Also du gibst mir deine Fracht, deine kleine, und das was du an Credits bei dir hast, und du darfst weiter Leben.

Er grinste schmierig und blieb zwischen seinen Männern stehen, ich hatte schon früher mit solchem Abschaum zu tun. Und es gab gute Gründe warum ich Vertis überall mit hin nahm, einen Vorteil, denn die Bande nicht hatte. Mein Schiff konnte von selbst Agieren. Ich musste sie nur vor den T7 bekommen. dann wäre Vertis in der Lage sie auszuschalten, so waren die Laser recht Nutzlos.

Wyveres:

Und wenn ich nicht Zahle, was dann?

Schmuggler

Dann nehme ich deine Kleine mit Gewallt und nehme mir dein Schiff, Transporter kann man ja immer gebrauchen. Und die süße, sie würde eine gute exotische Tänzerin abgeben. Wenn nicht, als Fleischstück für meine Männer taugt Sie allemal.

Jule:

Ich werde dir gleich du, ich reiß dir höhstens deine Schrumpelhoden ab!

Schmuggler

Seht mal Jungs, die kleine Titten Maus hat ja richtig feuer im Hintern.

Jule:

Komm doch her, und sie selbst Wie viel FEUER ich habe …

Wyveres:

Beruhig dich, lass dich nicht provozieren.

Schmuggler

Ja hör auf dein Stecher … lass dich nicht PROVOZIEREN.

Wyveres:

Genug davon, du willst bestimmt nicht nochmal über den Preis verhandeln. Vor allem nicht hier in der nähe der Tür, denn wir könnten ja fliehen.

Schmuggler

Was für ein schlaues Kerlchen du doch bist. Jungs, begleitet sie vor das Schiff. da können sie nicht entkommen, und wir können in Ruhe die Bedingungen neu verhandeln, und nehmt ihnen ihre Waffen ab!

Jule schaute mich nervös an, und wollte schon nach ihrem Blaster greifen, aber ich schüttelte nur kurz mit dem Kopf, packte sie an der Schulter und ging mit erhobenen Händen zur Frontseite des T7. Genau da wo ich sie haben wollte, die Schmuggler folgten uns anstandslos. Sie kamen unter der Frontscheibe zum stehen, genau zwischen den Unteren Lasern. Die schon die ganze Zeit in Wartestellung standen. Jule und ich gingen immer weiter, Schritt für Schritt, langsam Rückwärts, bis wir fast an der Hangar Wand waren. So das wir genug Abstand zwischen uns und den Laserwaffen hatten, und so nicht unmittelbar in Gefahr waren.

Wyveres:

Und du willst dir das was du da vorhast, nicht vielleicht nochmal überlegen? Die Fracht reicht doch aus. Halt dich an den Deal.

Schmuggler

Die Deals auf dieser Station mache ich, und niemand sonst. Und wenn du nicht gleich deine gesamten Credits an mich Abtritts, brenne ich dir ein Loch in deine Brust. Denn ich verliere langsam die Geduld mit euch.

Langsam kam Leben in die Laser, die automatische Zielvorrichtung erfasste seine Handlanger. Vertis war also bereit, sie wartet wohl nur auf ein Stichwort von mir. Und würde diese Idioten dann auf der Stelle vaporisieren.

Wyveres:

Ich geb dir eine letzte Chance, vergiss was du hier vorhast, dreh um und geh. Sonst endet dein Leben und das deiner Handlanger.

Schmuggler

Was willst du machen, mich tot quatschen? Wir haben eure Waffen, wir haben eurer Schiff, ihr steht da mit dem Rücken zur Wand. Und seit meiner Gnade ausgeliefert. Also du hast noch Zehn Sekunden, dann werde ich Paul hier, befehlen dir erst zwischen die Beine zu schießen, Und dann wird er vor deinen Augen, deine Kleine Gespielin da, schon mal ordentlich einreiten. Wie findest du das? Also Rück endlich deine Credits rüber.

Er grinste und sabberte leicht als er Jule anstarrte bei seine Worten. Während ich Jule mit einem Arm an mich drückte. Gab ich Verits das Signal.

Schmuggler

Obwohl, wenn ich mir deine Süße so ansehe, ich glaube die Reit ich lieber selbst gleich, genau vor deinen Augen, ein. Die wird ordentlich Credits einbringen. Also schön deine Zeit ist …

Er stockte in seinem Satz, denn um ihn herum Flammten Infernale Feuersäulen auf und ein Ohrenbetäubender Lärm erklang. Dann wurde es Still und keiner seiner Männer war noch da wo sie eben noch gestanden hatten, statt dessen verbreitetet sich ein süßlicher Geruch nach leicht verbrannter und gebratenem Fleisch im Hangar. Während sich die Laser nun auf ihn ausrichteten. Er machte Augenblicklich unter sich, und fing auf der Stelle an zu wimmern.

Wyveres:

Es scheint mir als wärst du ohne deine Männer nicht mehr all zu stark. Noch irgendwelche letzten Worte?

Schmuggler

Ihr, wie … das … dafür bezahlt ihr … ihr wisst nicht mit wem ihr euch da angelegt habt. Ich bin ein Mächtiger …

Er beendete den Satz nicht mehr, statt dessen schossen Flammen aus seinem Rachen und Augen. Und er zerging vor uns, zu Asche.

Jule:

Mir ist schlecht, ich brauch frische Sachen, dieser Geruch, woher wusstest du das …

Wyveres:

Tochter, schön tief Durchatmen, du vergisst das Vertis mit uns Verbunden ist. Sie war die ganze Zeit aktiv, Ich hatte sie vorsorglich an gelassen. Und stand die ganze Zeit in Kontakt mit ihr.

Jule:

Du hättest ruhig was sagen können. Und können wir woanders hin, hier ist mir zuviel Tod in der Luft. Das stinkt bestialisch.

Wyveres:

Wir sollten abheben, die Fracht lassen wir hier, Bezahlt sind wir ja, also werfen wir das Zeug einfach in den Hangar und fliegen dann los.

Jule:

Wird es keinen Ärger wegen dem hier geben?

Wyveres:

Das soll nicht unser Problem sein, der Typ wird wohl die gesamte Dock Crew geschmiert haben. Und von denen wird wohl keiner der Ratte eine Träne nachweinen.

Jule:

Manchmal glaube ich, wir haben mehr Glück als Verstand.

Wir öffneten die Ladeluke und beförderten die Fracht einfach in den Hangar, während der gesamten Zeit, wurden wir nicht einmal behelligt. Es gingen nicht einmal Warnlampen an, er hatte wohl tatsächlich alle Sicherheitsmaßnahmen abschalten lassen. Und diejenigen die uns eventuell beobachteten, Unternahmen nicht das geringste. Wir bekamen sogar ohne Probleme Starterlaubnis.

Langsam schob sich das Pad an die Oberfläche, wobei einige der Container umfielen. Als wir endlich die Oberfläche erreicht hatten, Stoben die Steuerdüsen, das was von ihm und seinen Männern übrig war, in alle Himmelsrichtungen, die Geringe Schwerkraft lies die verkohlten Überreste von ihm, wie ein gespenstisches Abbild durch den Luftleeren Raum tanzen. Es hatte etwas Makaberes dies mit anzusehen. Waren wir doch tatsächlich, wieder davon gekommen. Jule hatte irgendwie recht mit dem was sie gesagt hatte, manchmal haben wir einfach mehr Glück als Verstand. Aber ich würde ihr garantiert nicht erzählen, dass ich von Anfang an damit gerechnet hatte, das wir eventuell ausgeraubt werden könnten. Nachdem wir die Bars durchforsten mussten, hatte ich eher angenommen das einer von denen, die unser Angebot abgelehnt hatten, uns dann im Hangar einen Besuch abstatte. Aber das ausgerechnet die Person mit der wir den Deal besiegelt hatten, uns betrügen wollte, dass kam für mich dann doch etwas unerwartet. Aber Ehre unter Piraten, war sowieso nur ein blödes romantisches Wort, das es in alten Filmen von der Erde gab. Immerhin hatte die Milchstraße nun einen Halsabschneider weniger um den sie sich sorgen musste.

Wir flogen, ohne weitere Probleme zu bekommen, mit dem Transporter zurück zur Gagarin Installation. Wo wir augenblicklich in die Krait umstiegen, und mit ihr zum Dweller flogen, endlich aufgerüstete Laserwaffen.

Jule:

Paps, eine Frage!

Wyveres:

Ich bin ganz Ohr.

Jule:

Was machst du wenn ich mal Piratin werde?

Wyveres:

Dir den Hosenboden Versohlen bis du alt und grau geworden bist.

Jule:

Und Kampf Pilotin?

Wyveres:

Mir unbeschreibliche Sorgen, dass ich irgendwann einmal eine Nachricht erhalte in der mir dein Tod mitgeteilt wird.

Jule:

Warum willst du dann das ich Pilotin werde?

Wyveres:

Möchtest du lieber Hausfrau und Mutter werden?

Jule:

Nein, dass Fliegen liegt mir wohl im Blut, obwohl Mutter sein, aber dafür hab ich noch JEDE MENGE ZEIT, um mir um das Kinder bekommen Gedanken zu machen. Aber diese ständigen Unwegsamkeiten, wie hältst du das aus?

Wyveres:

Vorbereitet sein, das A und O beim fliegen, niemals ohne einen Plan B unterwegs sein. Immer das schlimmste erwarten. Und das wichtigste, wenn platz im Schiff ist, den Größten Treibstoffsammler dabei haben, der rein passt. Ansonsten, Stoff von der Erde.

Jule:

Stoff?

Wyveres:

In der Kabine, zwei Bier, eins für mich, eins für dich. Zum Dweller sind es nur ein wenig mehr als Hundert Lichtjahre. Die Zeit reicht gerade mal für ein Bier.

Jule:

Meinst du nicht, dass du in letzter Zeit etwas zuviel Trinkst?

Wyveres:

Du wolltest Wissen wie ich das alles aushalte, nun weißt du es, also ein Bier bitte.

Elite Dangerous: CMDR Wyveres – Logbuch – Sol Permission

Dann hast du endlich das was du willst und stehst trotzdem da und weißt nicht weiter.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 12.02.3305

Hundert Prozent Fähnrich, somit ist der Maat in greifbare Nähe gerückt. Eine Mission noch, für diese Arschgeigen, dann wäre Jules und mein Leidensweg erst einmal beendet. Wenn da nicht diese unsägliche Gewissheit wäre, dass es nicht ausreichen wird. Also sagten wir uns, nach den letzten Tagen, die so ungemein anstrengenden für uns beide waren, gönnen wir uns dann doch erst einmal eine Auszeit. Wir blieben also, die letzten paar Tage, in der Wohnung und faulenzten. Stopften uns mit Unmengen an ungesundem Zeugs voll und schauten währenddessen extrem viele dieser Animes, die Jule so faszinierend fand. Spielten ein paar Uralte Spiele von der Erde und taten ansonsten absolut gar nichts. So entstanden, zwischen all dem Müll, den wir in der Zeit produzierten, zwei verwahrloste Menschen, die sich nur in Unterwäsche ab und zu ins Bad rollten. Aus meinen Stoppeln wollte schon ein richtiger Bart werden, während Jule langsam aber sicher, sich meinem Körpergeruch annäherte. Man konnte also sagen, wir ließen so richtig die Seelen baumeln und die Sau raus.

Jule:

Boar mir reicht es, genug ist genug, dieser Gestank, du solltest endlich Baden gehen!

Wyveres:

Sollte ich, sollte ich, aber Tochter, du auch! Nur leider Klebe ich irgendwie, aus irgendeinem Grund, an dem Sofa fest, von daher, Ich bleibe liegen. Mach du was du willst.

Jule:

Na schön, dann gehen wir halt beide Baden, du Neandertaler! Reicht langsam mit dem nichts tun, nicht das „Mami“ uns am Ende doch noch Köpft, weil wir hier nichts zu Stande bringen, und das seit Tagen übrigens. Und Sie muss dann am Ende, doch erst Hoch Schwanger, ohne uns im Sol System. Also Beweg dich Paps! Los Hopp!

Wyveres:

„Mami“? Beide? Zusammen? Sicher?

Jule:

Ja so langsam Gefällt mir das „Mami“, ja wir beide, und ja zusammen, sehr sicher … los … ins BAD du Schleimding!

Wyveres:

Na ob die Dusche das aushält.

Dank Jules kräftigem Nachtretens, schoben wir beide uns dann gemeinsam ins Bad. Währenddessen sich der Haushaltsroboter darum kümmerte, aus dem Saustall, wieder eine Wohnung zu machen.

Wyveres:

Du Tochter, wir Müffeln beide echt wie Iltise … hast recht, wird Zeit das wir den Geruch wieder los werden.

Jule:

Was bitte ist ein Iltis? Und wag es ja nicht deine Shorts auszuziehen! Wir gehen so wie wir sind da rein!

Wyveres:

Ich dachte wir sollen Sauber werden, nicht unsere Klamotten waschen.

Jule:

Du bist echt Unmöglich. Setz dich, Zeit zum Rücken schrubben!

Wyveres:

Na gut, dann los, wir haben diese Mission lange genug vor uns hergeschoben, Gib mir die Seife, bitte.

Ich nahm mir einen Hocker und schob ihn genau unter den Duschkopf, während das Wasser die gröbsten Reste von, Pizza, Chips und anderen Fettigen Sachen von mir Spülte, nahm Jule Schwamm und Seife und Schrubbte mir den Rücken.

Jule:

Wir sehen echt schlimm aus. Und meine Haare erst, dass wird Stunden dauern die wieder in Ordnung zu bringen.

Wyveres:

Da habe Ich doch glatt eine bessere Idee, wir duschen hier nur Fix, so das wir nicht mehr ganz so schlimm aussehen, und gehen dann eine Runde Wellness genießen.

Jule:

Mit allem drum und dran?

Wyveres:

Mit allem drum und dran ja, Dampfbad, Haarpflege, einfach alles, inklusive Massagen und und und. warum sollten wir uns hier quälen, wenn wir das auch in angenehm haben können.

Jule:

Einverstanden.

Wir Duschten, ich schrubbte dann noch das gröbste von Jules Körper. Und dann machten wir uns auf, in eine der großen Luxus Wellness Anlagen der Station. Es war zwar Schweine Teuer, aber wir hatten unseren Spaß, den ganzen Tag, liefen Jule und ich nur im Handtuch durch die Anlage, vom Schlammbad, bis zur Nagelkur, von den Massagen, die Jule erst als etwas Unangenehm Empfand, sich aber dann doch, sage und schreibe, ganze zwei Stunden Massieren lies. Sie kam leicht errötet und sehr zufrieden aussehend aus der Massage, und sprach absolut kein Wort darüber. Ich konnte mir sehr genau Denken das Sie dadrin auf ihre Kosten gekommen war. Aber ich wollte mir das gar nicht erst, so genau vor Augen führen. Der Pool und die Erholungsmöglichkeiten waren, um mir Sorgen um sie zu machen, einfach zu verlockend für mich.

Nachdem wir das gröbste hinter uns hatten, Haare, Körperpflege und Maniküre, ging es erst einmal in die Schlammbäder, während wir beide nebeneinander in den Schlamm Wannen sassen und von sanften Klängen umspielt wurden. Jeder von uns mit warmen Handtüchern auf den Augen, während wir wiedereinmal massiert wurden, von Weichen Frauen Händen. Besprachen wir dann nebenbei den Auftrag, der vor uns lag. Wieder war es eine Tötungsauftrag, sechs Schiffe des Xibe Gold Clans. Ich wollte vorher unbedingt nach Khun, Schilde und Schubdüsen verbessern lassen. Und ein wenig den FSD aufbohren. Und mich dort schlau darüber machen wo ich Verbesserungen für die Laser bekommen würde.

Wyveres:

Wir fliegen, mit der Krait, Morgen nach Kuhn.

Jule:

Aber die Mission ist doch in Xibe, was wollen wir in Kuhn?

Wyveres:

Dort lebt einer der Ingenieure, zu denen ich Zugang habe. Wir sollten genug Material angesammelt haben um einiges Verbessern zu lassen. Zumindest Schilde und Antrieb, aber allen voran sollten wir die Schilde verstärken.

Jule:

Ok, aber für Heute ist nichts weiter Geplant außer weiter unsere Seelen baumeln zu lassen, denn dann werde ich nachher noch an die Bar, die Cocktails dort sind sagenhaft. Und erst der ähm … äh also was wirst du machen?

Wyveres:

Pool, dort wartet eine Liege auf mich, und die schöne Aussicht genießen. Ansonsten, bevor du Protestierst, an Nadine denken und nachher noch mit ihr Reden und sehr viel Entspannen, zumindest für den restlichen Abend.

Jule:

Ok, also kann ich machen was ich will?

Wyveres:

Fast, denk dran, Morgen geht es dann wieder raus ins All. Also sei Pünktlich an der Krait.

Jule:

Aus dir wird ja doch noch ein richtig guter Paps.

Wyveres:

Ähm, ich kann dich auch in die Wohnung sperren, wenn dir das lieber ist.

Jule:

Ähm, nein nein, ich bin brav, schon gut. Wir sehen uns an der Krait. Hab dich lieb Paps.

Wyveres:

Na dann, mach nur keinen Unfug.

Jule:

Werde ich schon nicht.

Damit hob sie sich aus der Wanne, stiefelte Schlamm bepackt, zu mir rüber, gab mir ein Kuss auf die Wange und verschwand dann. Um sich den Schlamm von ihrem Nacken Körper zu spülen. Und wie ich wohl richtig vermutete, um mit einem der Jungs an der Bar zu Flirten. Derweil blieb Ich noch ungefähr eine Stunde in der wohlig warmen Umgebung der Wanne. Und hing meinen Gedanken nach, bevor ich mich mit einem Bier bewaffnet auf eine der Liegen am Pool setzte und Nadine Kontaktierte.

Nadine:

Ah, der Herr meldet sich mal wieder, wie ist die Lage bei euch?

Wyveres:

Wir, als uns geht es gut, wir haben gerade eine Auszeit vom rumfliegen genommen. Die letzten zwei, drei Tage nach ausgiebiger Erholung und Ruhe gesucht. Morgen geht es wieder ins All. Ich habe nun die Mission, die mir die Sol Permission einbringt, vor mir. Das sollte, in ein vielleicht zwei Tagen, zu schaffen sein. Leider ist es wie zu erwarten war, wieder ein Such und Vernichtungsauftrag. So langsam Schmeckt mir die Föderation gewaltig. Predigen Frieden und Wohlstand, und doch Kämpfen sie noch schlimmer gegeneinander, als die Fraktionen im Imperium.

Nadine:

Verstehe, aber seh ich das richtig, du liegst an einem Pool? … Und wo ist Jule?

Wyveres:

Die amüsiert sich wahrscheinlich an der Bar, ich sagte ja wir Entspannen, es war bitter Nötig, die ganze Zeit sind wir nur anderen Schiffen hinterher geflogen, ein Tötungsauftrag nach dem Anderen, das zerrt einfach an der Substanz. Wenn wir hier Fertig sind, was hälst du von einem Kurzurlaub für uns vier? Irgendwo auf einer Farmwelt, mit Strand, Sonne und von vorn bis hinten bedient zu werden?

Nadine:

Meine Bikini Figur ist aber nicht mehr die selbe wie Früher … aber ja würde mir gefallen. Ansonsten, der kleine fängt an zu treten, sieh hier, mein Bauch. Es ist echt schwer, vor allem die Nächte, ich kann nur noch auf dem Rücken liegen, Seitlich geht schon nicht mehr, ich habe Schmerzen im Rücken. Zum Glück hat sich Kathrine zusammengenommen und hilft mir hier bei allem was ich mache. Manchmal ist das echt schwer Sie zu bremsen.

Wyveres:

Und ich hock hier und kann nicht helfen, du wusstest worauf du dich einlässt, Du weißt mit der Sol Permission ist es nicht getan, ich kann deinem Vater nicht als Maat entgegentreten, er würde kaum Respekt für mich erübrigen können. Also werden Jule und ich hier noch eine kleine Weile bleiben müssen, bis ich die Corvette mein eigen nennen kann. Ich versuche das so schnell, wie Menschen möglich, zu erreichen. Aber Konteradmiral liegt noch ein paar Ränge vor mir, neun um genau zu sein. Aber du brauchst nur bescheid sagen, dann kommen Jule und ich nach Medupe City.

Sie lächelte leicht, und man konnte Kathrine im Hintergrund sehen, die gerade mit einem der Haushaltsroboter schimpfte. Anscheint hatte auch sie Probleme damit das die Teile hin und wieder Klamotten als Biomüll Klassifizierten.

Nadine:

Schon gut, konzentriere dich auf die Aufgabe, die vor dir liegt. Sollte ich dich hier wirklich brauchen so werde ich dich schon Kontaktieren, ansonsten Kathrine vermisst Jule und dich. Und ich weiß das es meine Entscheidung war, also ich kann damit umgehen.

Wyveres:

Wir sind hier auf jeden Fall, vor Jules sechzehnten Geburtstag fertig.

Nadine:

Knapp einen Monat, na gut, hoffentlich Verrechnest du dich nicht. Aber ich hab hier noch zu tun, Kathrine will Mittag, und ich brauch ne Mütze voll Schlaf. Also Wyveres, keinen Unfug, und ich liebe dich.

Wyveres:

Ich liebe dich auch, und ja ich bin brav. Mach dir nicht zuviel Stress.

Sie lächelte und beendete dann die Verbindung. Ich legte das Pad bei Seite und genoss die Aussicht die sich mir am Pool bot. Es waren schöne Stunden, hier und da hörte ich den anderen Gästen bei ihren Gesprächen zu. Zwei mal tauchte Jule, dann doch noch bei mir auf, erzählte mir von irgendwelchen Teenie Dingen und verschwand dann wieder, nur um dann erneut mit einem Jungen am Pool aufzutauchen, der sichtlich Fasziniert von ihr war. Am liebsten währe ich ja aufgestanden, aber ich hatte mir geschworen, mich in ihre privaten Sachen, nicht mehr einzumischen. Und so beobachtete ich einfach nur aus der Ferne, wie meine Tochter sich im Wasser amüsierte, lachte und dem Jungen schöne Augen machte. Jederzeit bereit einzugreifen, wenn er auch nur den kleinsten Fehler begann, ich hatte wahrlich ein Adlerauge auf die beiden geworfen. Das Implantat war hervorragend geeignet um sie, auch aus der Ferne, genauestens zu beobachten. Mir blieben weder Herzschlag, noch Wärmesignaturen Verborgen und Danke einige anderen technischen Spielereien, unter anderem Dank der Naniten, konnten sie sich, vor mir, nicht eine Minute verstecken. Zu seinem Glück, und meinem Unglück, benahm er sich.

Also konnte ich mich etwas entspannter Zurücklehnen und die beiden weiterhin in ruhe beobachten. Das ich mich endlich auf Jule verlassen konnte, war schon sehr beruhigend, es schmeichelte mir sogar. Aber er schien doch etwas Älter zu sein als sie und somit beendete ich meine Entspannung damit, dass ich nochmal in den Pool sprang ein paar Bahnen zog, die mich dann zufälligerweise in die Nähe der beiden brachte. Was ich gekonnt ausnutzte um neben den beiden, nachdem ich eine längere Strecke getaucht war, aufzutauchen.

Wyveres:

Hallo Tochter, Hallo Junger Mann, Jule ich wollte dir nur bescheid geben, ich gehe jetzt die Krait vorbereiten. Mach hier nicht mehr so lang.

Jule:

Paps! Du und dein Timing, ich könnte dich … Joschua, mein Vater Wyveres. Paps, Joschua.

Wyveres:

Angenehm, aber wie gesagt, ich geh zur Krait, bleibt Anständig, ihr „beide“.

Ich betonte das Beide sehr deutlich, und schaute dabei Joschua unentwegt in die Augen. Es hatte schon etwas für sich, ein vom Kampf gezeichnetes Gesicht und Körper zu haben, und nicht auszusehen wie so ein Beamter, dem man mehr als deutlich ansah, das er nie ein Fitness Training hatte. Joschua war sichtlich verunsichert.

Joschua:

Ähm, Hallo … schön äh … Sie kennen zulernen, Jule ist … also … wir …

Wyveres:

Gott, was wird das, eine Entschuldigung? Wofür, Junge ich mach mir da Überhaupt keine Sorgen, aber der letzte der Sie „unsanft“ Behandelt hat, lag danach mit gebrochenem Kiefer im Krankenhaus. Und der hat ihr, nur „mal Kurz“, an den Hintern gepackt. Und das mit dem Kiefer, das war nicht ich.

Mein Grinsen war breiter als sonst, denn er schluckte nun etwas schwer.

Jule:

Paps, „du“ wolltest gehen …

Wyveres:

Stimmt, wollte ich. Na dann habt „Spaß“. Und Jule, in Sechs Stunden wollen wir los, Vergiss das nicht, die Piraten in Xibe vernichten sich kaum selbst.

Damit tauchte ich wieder ab und lies die beiden wieder alleine. Ich hatte dem Jungen einen gewaltigen Schrecken eingejagt, denn er nahm, noch während des Gespräches, augenblicklich etwas Abstand von ihr und seine Hände, waren auch nicht mehr an ihrem Hintern. Ziel erreicht konnte man sagen. Ob von Dauer war nicht mehr wichtig, sie wusste was sie tat, also kletterte ich aus dem Pool, was mir promt die Bewunderung einiger anwesenden Damen einbrachte, so ein Kybernetisches Auge, hatte schon verdammt viele Vorteile. Wenn man genau erkannte wann sich der Herzschlag erhöht und die Körpertemperatur ansteigt. Aber es war mir ziemlich egal, denn ich hatte nur meine Nadine im Kopf. Was sollte ich da, mit irgendwelchen Damen flirten, nur weil sie beim Anblick meines Körpers in Wallung geraten. Ich blickte nochmal zu Jule und Joschua, der nun, mit etwas Abstand zu ihr, verlegen nochmal zu mir herüber schaute. Während Jule, leicht erbost, vor ihm stand und ihn voll textete.

Eine knappe Stunde später war ich an der Krait und bereitete alles Nötige vor. Checklisten durchgehen, Laser Funktionen Testen, Schubdüsen reinigen und Interne Systeme in Ordnung bringen. Vertis hatte ich, während die Krait im Dock lag, abgeschalten. Und so war sie noch leicht Irritiert als ich dann ihre Systeme, aus dem Winterschlaf holte.

Vertis:

Oh, nur knapp eine Woche, es wird ja langsam.

Wyveres:

Warum hab ich es eigentlich immer nur mit Meckernden und Nörgelnden Damen zu tun. Du lagst im Raumdock, sollte ich dich hier etwa Aktiviert lassen? Du hättest dich bestimmt gelangweilt.

Vertis:

Schon gut. Also die System arbeiten bei Optimaler Auslastung. Alles scheint soweit bereit für den Start. Wann geht es los?

Wyveres:

In Zwei Stunden, wir müssen noch die Kraftwerks Kontrollen überprüfen. Berechne schon einmal einen Kurs nach Kuhn, das Schiff wird weiter aufgerüstet, stell dich schon mal drauf ein, dass ein Haufen Idioten, am Schiff Verbesserungen vornehmen werden.

Vertis:

Also werden wir erneut Kämpfen?

Wyveres:

So siehst aus, sonst wären wir ja jetzt im Frachter.

Damit begannen wir mit den letzten Vorbereitungen. Während Weit und Breit keine Spur von Jule auszumachen war. Erst zwanzig Minuten vor dem geplanten Start tauchte sie, zufriedend Grinsend in der Bucht auf. Sie hatte ihren Anzug und eine mir Völlig unbekannte Jacke an. Na Immerhin lief sie nicht, in Bermuda Shorts und offenem Hemd rum.

Wyveres:

Ich nehme an, die Jacke ist ein „Geschenk“ von diesem Joschua?

Jule:

Ja, und Paps, du bist Unmöglich, Unmöglich, Unmöglich! Du hast uns beobachtet, gib es zu!

Ich tippte auf mein Auge.

Wyveres:

Dieses Teil hier, sieht alles, Ich kann gerade sehen wie hoch dein Herzschlag, wie dein Momentaner Physischer Zustand ist und welche äußeren Verletzungen du hast. Und das durch deine Klamotten durch, wenn ich das denn Will.

Jule:

Du kannst WAS!

Wyveres:

Komm runter, bevor du dich künstlich aufregst, es ist und bleibt deine Sache, mit wem du was anstellst. Aber du solltest, die Biss Spuren behandeln. Menschlicher Speichel ist und bleibt gefährlich, und Entzündungen sind garantiert.

Jule:

Ich knall dir gleich eine, du … aber schön, oller Perversling, ich bin in der Kabine, UND BEHANDLE MEINE BISS SPUREN … DU NEANDERTALER!

Sie Stapfte aus dem Cockpit.

Wyveres:

Vergiss die Knutschflecke an deinem Hals nicht!

Es hallte durchs ganze Schiff.

Jule:

DU BIST UNMÖGLICH …

Und so begaben wir uns nach Kuhn, fünf Sprünge, keine vierzig Minuten später, landeten wir auf dem Planetaren Außenposten, Jule hatte die Kontrolle über die Krait, es war eine gute Übung für sie, bei mehr als einem G zu landen. Es erforderte äußerste Konzentration, zuviel Schub auf eine der Düsen und die Anziehung riss einen augenblicklich nach unten, oder die Krait geriet ins straucheln, die Nase zu weit nach unten und man beschleunigte mehr als man eigentlich wollte. Sie brauchte fast Sechs Minuten für die letzten dreihundert Meter bis zum Pad. Aber wir setzten Punktgenau auf.

Jule:

Scheiße das war Hart, aber ich war hundert mal besser als du!

Wyveres:

Wir reden da nochmal drüber wenn wir auf einem Planeten landen der mehr als 2G Schwerkraft hat.

Die Bestellungen waren schnell erledigt, und die Umrüstungen dauerten nur einen halben Tag. In der Zeit konnte ich zumindest einige Namen in Erfahrung bringen. Einer war für mich besonders Interessant, „The Dweller“ spezialisiert auf Laserwaffen. Nicht weit von hier, nur knapp einhundert und zehn Lichtjahre, in Wyrd. Nur seine Anforderungen gefielen mir nicht, Schwarzmarkt Handel. Es war gefährlich, aber darum würde ich mich nach der Mission kümmern.

Erst einmal ging es Zurück ins Xibe System. Dort angekommen, begannen wir mit dem üblichen Spiel, aus Daten Scannen und warten. Sechs Schiffe finden und aufbringen, Tötungsbefehlsscanner ausrichten und warten was die Daten sagten. Das erste Schiff hatten wir schnell gefunden. Eine Vulture, wir fingen sie ab, Scannten sie und eröffneten noch im selben Augenblick das Feuer. Der Pilot konnte gar nicht so schnell Reagieren, seine Schilde waren in Sekunden dahin, sein Schiff schwer beschädigt, er gab nach sage und schreibe zwei Minuten auf. Den Rest überließen wir den Systembehörden.

Schiff Nummer zwei war eine Cobra, die Pilotin Kämpfte bis zum bitteren Schluss. Und so fand sie ihr eisiges Grab in der Leere des Alls. Unsere Schilde hielten, die Verbesserungen waren wirklich hervorragend, die verbesserte Hitzeverteilung, sorgte gleichzeitig für mehr Energie für die Laser, die nun auch nicht mehr so oft Überlasteten, es wurde fast zu einem Kinderspiel.

Die Dritte, die wir aufbrachten, war schon ein anderes Kaliber, ihre Schilde waren sichtlich stärker als die der letzten beiden, und die Pilotin lieferte uns einen äußerst fordernden Kampf, Nicht nur dank ihrer Raketen, auch konnte sie unseren Manövern ordentlich Paroli bieten. Der Kampf ging nun schon fast eine Stunde, und weder sie, noch wir, hatten Bisher kaum bis gar keinen Schaden genommen. Also blieb mir nichts anderes Übrig, ich rief die System Einheiten, denn dies hier, ging für meinen Geschmack, schon viel zu lang. Und sie kamen nach ungefähr sieben Minuten, zwei Pythons und eine Cobra. Damit stand es dann vier zu eins. Sie Fluchte über Com, wollte nicht aufgeben. Aber ihre Schilde brachen unter der Last des Dauerfeuers dann doch endlich zusammen. Dann unternahm sie einen letzten verzweifelten Akt der mich völlig überraschte. Wir waren vielleicht vierhundert Meter von ihr entfernt, als sie plötzlich vollen Schub gab.

Jule:

Scheiße, was macht die da … PAPS pass auf, sie will uns … !

Ich konnte die Krait gerade so noch leicht nach Unten lenken, so dass sie nicht mehr direkt auf das Cockpit zu steuert. Aber sie rammte uns trotzdem, schliff über die gesamte obere Seite der Krait. Und richtete einen beträchtlichen Schaden am Schiff an.

Um uns herum schrien Warnlampen und Vertis geriet fast in Panik, aber die Krait hielt. Die verbesserte Rumpf Panzerung fing das meiste, des Aufprall Schadens, ab. Nicht so bei der Maschine der Pilotin, ihr Schiff verging keine zweihundert Meter über uns in einem Feuerball. Sie selbst trudelte wenige Sekunden später in einer Rettungskapsel an uns vorbei. Und wurde augenblicklich von den System Schiffen aufgesammelt.

Nachdem der erste Staub sich gelegt hatte, meldete Vertis sich wieder.

Vertis:

Hülle bei 50%, marginaler Schaden an den Internen Systemen, wir sollten einen Raumhafen anfliegen. Es wäre Leichtsinnig von euch beiden, so weiter zu Kämpfen. Zumal einer der Laser schwer beschädigt wurde.

Wir folgten ihrer Anweisung und flogen, nachdem wir noch brauchbares Material aus dem eben geplatzten Schiff geborgen hatten, zum nächstgelegenen Raumhafen im System. Dort angekommen, bot uns die Krait einen sehr erbärmlichen Anblick, fast die gesamte obere Hülle war zerstört, einige Platten fehlten sogar ganz. Und es steckten noch einige Teile des letzten Schiffes im Rumpf. Also hieß es, warten, warten bis die Dock Crew, die Schäden beseitigt hatten und wir wieder ins All konnten, um die restlichen drei Schiffe aufzubringen. Ein Tag, einen ganzen Tag, lagen wir im Dock. Jule und ich nutzten die Zeit für einigen privaten Kram und ein paar ausführliche Gespräche.

Jule:

… und dann haben wir …

Wyveres:

Du weißt schon, dass ich das eigentlich gar nicht hören möchte. Sonst könnte ich dir ja auch Erzählen was Nadine und ich, Abends, im Bett so alles machen.

Jule:

Das, möchte ich nun wiederum nicht hören.

Wir lachten beide.

Wyveres:

Aber nun gut, halten wir fest, ihr habt rum geknutscht, mehr nicht. Na ja, hatte ich auch nicht anders erwartet.

Jule:

Wieso, Paps … also wirklich … ich werde immerhin Sechzehn. So ein bisschen, Zwangloses Beisammen sein, stört da doch niemanden.

Wyveres:

Wir reden da nochmal über „Zwangloses Beisammen sein“ wenn du heulend zu mir kommst und Schwanger bist …

Ihr Blick war von Scharm und Giftigkeit durchzogen.

Jule:

Ich weiß was ich tue, du … dieses Gespräch brauch ich nicht, schon gar nicht mit dir … Mister Schwängert die eigene Schwägerin.

Sie Streckte mir die Zunge entgegen und lachte dann. Sie hatte ja Recht.

Jule:

Aber ich freu mich auf mein Bruder, obwohl, habt ihr eigentlich schon einen Namen oder wird der erst zur Geburt Preis gegeben?

Wyveres:

Zur Geburt, und nein wir sind uns noch nicht einig.

Jule:

Welche Namen stehen denn im Raum, wenn ich Fragen darf.

Wyveres:

Das Verrate ich dir nicht.

Sie viel mir um den Hals und drückte mich leicht.

Jule:

Komm schon, Brummbär! Verrat es deiner Tochter. Ich würde nur zu gerne Wissen wie mein Brüderchen heißen wird.

Wyveres:

Nein und da kannst du so viel drücken wie du willst, das einzige was du damit bewirkst ist, dass ich nun zwei weiche Dinger im Rücken habe. Also lass los oder ich kneif dir in deinen Hintern.

Jule:

Du … ich sag besser nicht was ich jetzt denke … aber ich glaube wir können Starten.

Sie lachte und lies mich dann wieder los, rückte ihr Outfit zurecht, und setzte sich zurück in den Copiloten Sitz. Sie hatte Recht, die Starterlaubnis blinkte auf. Also ging es nun für uns wieder Raus ins All, die letzten drei Schiffe finden.

Wir fanden das vierte und fünfte Schiff, sie flogen als Geschwader zusammen, Sie boten uns einen echten guten Kampf, aber ihre Waffen kamen einfach nicht durch die Schilde. Und so vergingen auch sie, nach einem Kurzen aber heftigen Schlagabtausch, in Feuerbällen auf. Nur noch ein Schiff, eins und dann wäre ich Maat. Wir mussten auch nicht lange Suchen, denn er fing uns ab, was uns in die komfortable Lage versetzte beim Austritt, aus dem SC, nicht ins schleudern zu geraten, wir hatten unser Ziel dadurch direkt vor der Nase. Er hielt uns für sehr leichte Beute. Prahlte sogar mit seinem Schiff, wenn der Tötungsbefehlscanner endlich fertig würde, wird ihm sein hämisches Lachen schon früh genug vergehen.

Pilot:

Ich werde mir aus den Resten eures Schiffes eine schöne Trophäe schweißen. Zum andenken an all die Kameraden die ihr getötet habt!

Dann kam das Pling, und die Laser erfassten ihn, das Feuer begann und er beschleunigte zur Seite weg. Wir hinter ihm her, blieben immer an seinen Düsen kleben. Er hatte sich, in seiner Python, völlig überschätzt mit uns. Seine Schilde waren schneller unten als ich erwartet hatte, und so konnten wir ihm mit gezielten Schüssen, den Antrieb im Nu vernichten. Er Trudelte und fluchte währenddessen weiter vor sich hin. Und sowas wurde von den Scannern, als Experte im Kampf, Identifiziert. Die Krait hatte nicht mal an ein Prozent an Schildstärke eingebüßt. Das letzte was wir noch von ihm Hörten war ein, „was, das kann nicht Sein!“ Dann explodierte sein Schiff.

Jule:

Auftrag erfüllt, das war jetzt leichter als ich Gedacht hatte. Nur die eine Pilotin war wirklich anstrengend, also jetzt zurück nach Kejadjara?

Wyveres:

War es, aber bedenke, es wird nicht immer so leicht sein. Immerhin haben wir in den letzten Wochen genug von dieser Fraktion ausgelöscht und sie so Stark geschwächt. Wir haben uns hier eine menge Feinde geschaffen, die nun uns Jagen werden, wenn Sie wieder Erstarkt sind. Das Heißt die Krait muss noch viel besser werden. Sonst sitzen wir beide irgendwann mal in einer Rettungskapsel und müssen hoffen, dass derjenige der unser Schiff vernichtet hat, nicht auch auf die Kapseln schießen wird.

Jule:

Schon gut, bitte keine weiteren Belehrungen, mir hallt noch die letzte durch den Kopf und in der Ohren. Aber Paps, du hattest Recht, es wird tatsächlich leichter … auch wenn mir das nicht gefällt, ganz und gar nicht. Aber ich verstehe was du meinst. Die Sechs hier, ich habe nicht einmal darüber Nachgedacht, ob ich abdrücken soll oder nicht, Ich tat es einfach. Einfach so, dass ist schon beängstigend, wie schnell sowas geht.

Wyveres:

Solange du dir dein Gewissen bewahrst, und weiterhin in Frage stellen kannst, was du tust, besteht keine Sorge. Und du bist nun endlich soweit. In einem Monat, Kurze, dann wirst du dein eigenes Schiff haben.

Jule:

Und du meinst ich Pack das?

Wyveres:

Du hast nun soviel mitgemacht, mit mir, mit dem was wir hier machen. Ja du bist soweit, bist gefestigt genug, weißt hoffentlich endlich was du willst. Also, du Packst das, ich glaube an dich. Auch wenn ich bedenken habe, was dein komisches Liebesleben angeht.

Jule:

Paps!

Sie lachte, Umarmte mich, legte ihren Kopf auf meine Schulter, und Kroch auf meinen Schoss.

Jule:

Dann lass uns mal dein Maats Abzeichen abholen, alter Mann!

Elite Dangerous: CMDR Wyveres – Logbuch – Föderaler Fähnrich

Wenn nur alles im Universum so leicht währe, wie das gerade aus fliegen. Wär mir schon so manche Sache in meinem Leben nicht so schwer gefallen.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 07.02.3305

Neuer Tag, neue Aufträge. Jule hatte die gesamte letzte Nacht nur geweint, es nahm sie sichtlich mit. Denn das was wir hier taten, war das Schwerste was ein Pilot mit gutem Gewissen ertragen kann. Mit voller Absicht töten. Wir hatten am Vorabend zusammen eine ganze Flasche echten Whisky, von der Erde, leer gemacht. Es war zwar nicht in Ordnung, aber so bekam ich sie wenigstens dazu, dass sie redete. Und sie redete und heulte viel. Es war schwer ihr zu zuhören, aber es war unverzichtbar für uns beide. Notwendig um zu verarbeiten was wir gerade taten, die Bilder und Gefühle zu verstehen, die sie hatte, die sie Quälten. Sie wurde vor meinen Augen Erwachsen. Musste lernen auch mit dem Negativem umzugehen. Jetzt sassen wir wieder zusammen und aßen Frühstück, sie hatte gekocht und dabei immer wieder leicht geweint. Ich wusste das es schwer für sie war, damit zurecht zukommen.

Jule:

Müssen wir Heute wieder … töten?

Ihre Worte waren von Trauer durchzogen, aber ich hatte für Heute endlich einmal Lieferaufträge erhalten. Hatte dafür die Keelback, die viel zu klein dafür war, direkt noch nachdem ich die Aufträge erhalten hatte, verkauft. Und eine T7 gemietet, so konnten wir von den acht Aufträgen gleich vier auf einmal erledigen.

Wyveres:

Nein, wir liefern Heute Fracht, in die benachbarten System. Das sollte für den Fähnrich reichen, doch ich kann dir nicht versprechen, das es bei Fracht Aufträgen bleibt. vor allem nicht, wenn wir dann den Auftrag für den Aufstieg bekommen. Die Föderale Navy liebt anscheint, dass Töten ihrer eigenen Leute. Ich habe die anderen Aufträge die sich mit dem Beseitigen von Unliebsamen Menschen befassen, erst einmal abgelehnt. wir werden den gesamten Tag also nur Fracht von A nach B fliegen.

Jule:

Schön, sehr schön. Kein töten … kein sinnloses Morden.

Sie fing wieder an zu Weinen, es nahm sie sichtlich mit, und außer, dass ich sie in den Arm nahm und sie an mich drückte, konnte ich, gerade in diesem Moment, nichts für sie tun. Reden und ihr schöne Worte sagen, halfen da nicht sonderlich viel, sie musste es für sich selbst verarbeiten.

Jule:

Ich werde … dieses Bild der Pilotin einfach nicht … los. Ich … warum hat … warum hat sie sich … ich versteh das nicht. Wie kann man für sich selbst … warum …

Sie weinte bitterlich, wir hatten am Vorabend schon darüber gesprochen, die Pilotin die sich selbst getötet hatte, indem sie ihr Schiff sprengte, um so endlich Frei zu sein. Es lies ihr einfach keine Ruhe.

Wyveres:

Sie hatte nichts mehr zu verlieren, Sie dachte wohl, wir währen ihr Exekutionskommando. Du weißt, dass wenn wir Sie über die offenen Kanäle angefunkt hätten, dass wir dann aufgeflogen wären. Sie hatte nur die Optionen, Kämpfend Sterben oder sich ihrem vermeidlichen Schicksal ergeben. Sie wählte die einzige Option, die Sie selbst bestimmen konnte, den Freien Tod. Es war ihre Wahl, keine die ihr aufgezwungen wurde. Sie wählte ganz allein für sich selbst. Damit wirst du in deinem Leben noch des Öfteren Bekanntschaft machen müssen, Leider.

Jule:

Aber warum tut mir das dann so weh, warum empfinde ich Wut auf Sie und hasse mich für diese Gedanken.

Wyveres:

Das verstehe ich, so sehr du dich jetzt vielleicht für deine Gedanken hasst. Schatz, wisse wenn du Reden, Weinen, Lachen, dich Ablenken, oder sonst wie beschäftigen willst. Wenn du dich Schlecht fühlst, dann bin ich für dich da. Höre dir zu, denn es wird andere Situationen geben, andere Piloten die ähnlich handeln werden. Und es wird jedesmal aufs neue schwer werden. Jedesmal, und es gibt nichts was ich daran ändern kann. Ich würde dir nur zu gerne die Last nehmen, aber das kann ich nicht, dass werde ich nicht. Also geh, wasch dir dein Gesicht, zieh dich an, Trink noch einen Kaffee. Wir müssen in einer halben Stunde los. Der Biomüll bringt sich ja leider nicht alleine nach Xibe … auch wenn mir das echt lieber wäre.

Sie lächelte Kurz, umarmte und Küsste mich auf die Wange, und hielt sich noch weitere fünf Minuten einfach nur an mir Fest und lies ihren Tränen freien lauf. Mein kleiner Engel, lernte langsam was es heißt Erwachsen zu werden, zu sein.

Wir starteten fast Pünktlich, der T7 schob sich langsam durch den Mail Slot, und dann begann unsere Tour durch die benachbarten System, den Biomüll ausliefern. Ein schönes Wort für hunderte Tonnen Scheiße. Ein Riss in einem der Container, und die Luft im Schiff währe, gelinde gesagt, nicht mehr Atembar. Die Dock Crew hatte uns noch mit den schönen Worten empfangen, „Zum Wohle der Föderation.“ Was ein Hohn, Scheiße zu einem Planetaren Außenposten fliegen zum wohle der Föderation, ich wollte schon erwidern, „Mögen sie daran ersticken.“ Aber verkniff mir diese Spitze dann doch, und flüsterte es statt dessen Jule ins Ohr. Die daraufhin Lauthals los Lachte. Wir verschifften tatsächlich über einhundert Tonnen Fäkalien zu einem Außenposten, zum Wohle der Föderation. Besser kann man Ironie nicht verpacken. Klar die machten Dünger für Pflanzen draus, aber trotzdem, es blieb ein einziger grottiger Witz.

Zum Glück griffen nur die absolut Irrsten Frachter an, die nichts anderes als Scheiße geladen hatten. Und so wurde es einer der ruhigsten Flüge der letzten Tage, alles verlief ohne Probleme. Die Dock Crew am Außenposten schimpfte zwar, aber sie mussten ihre Arbeit nun mal machen, die Container ausladen, denn auf jedem einzelnen stand, „BIOHAZARD handle with care“. Sie taten mir schon etwas Leid, aber es war nun mal ihr Job. Und dazu gehörte es nun mal auch, Scheiße aus einem Frachter zu löschen. Die Koorperation bedankte sich und wir bekamen zu unserem Glück noch gleich zwei weitere Lieferaufträge. Diesmal waren es aber angenehmere Container, Überlebensausrüstung und Haushaltsgegenstände. Was für uns hieß, dafür würde man uns schon abfangen wollen. Also ließen wir den T7 etwas aufrüsten, bessere Schilde, stärkerer Antrieb. Was die Credits so hergaben, und der Außenposten liefern konnte. Nadine würde mich Köpfen, die Ausgaben der letzten Wochen, gingen in die Millionen und hatten mein Konto von über vierhundert Millionen Credits auf dreiundvierzig Millionen schrumpfen lassen. Ich müsste leeren Opale abbauen gehen, aber dafür war einfach keine Zeit, stattdessen überlegte ich ernsthaft, den gerade erst gekauften T10 in Medupe City wieder zu verkaufen, nachdem ich solange für ihn gespart hatte. Ich könnte ihn aber auch herbringen lassen und dann den T7 verkaufen. So oder so, mein Konto schrumpfte, vor meinen Augen, auf ein bedrohliches Tief. Und ich brauchte die Credits für die Krait, sie war noch lange nicht Perfekt. Die Hülle war noch viel zu weich für meinen Geschmack, und das würde sich irgendwann rächen, aber Fünfundfünfzig Millionen Credits für Militär Komposit verstärkte Legierung, waren einfach derzeit Unerreichbar, wenn ich nicht eins der Schiffe verkaufen würde. Von den Aufträgen blieb kaum etwas übrig, um die Verluste auszugleichen. Mir musste also etwas einfallen.

Jule:

Du starrst jetzt seid dreißig Minuten auf den Kontostand, vom starren wird’s nicht mehr werden.

Wyveres:

Das ist mir klar Tochter, aber irgendwas müssen wir machen, sonst reißt uns Nadine den Arsch auf, wenn wir das Konto noch weiter so schröpfen. Alleine wenn sie herausfindet wie viel ich in den T10 gesteckt habe …das vor allem anderen macht mir am meisten Angst, sieh her, dreihundert Millionen Credits, und er ist noch immer nicht vollständig einsatzbereit.

Jule:

Dann Verkauf ihn wieder, ich Frage mich sowieso, warum du ausgerechnet einen T10 gekauft hast.

Wyveres:

Warum ist doch egal, aber schau mal genauer auf das Pad, sechshundert und neunzehn Millionen stecken in den Schiffe, und gerade mal dreiundvierzig Millionen haben wir noch als flüssige Mittel.

Jule:

Ist das da unten meine Sidewinder?

Wyveres:

Nein, das ist die in Meene, die ist für Später.

Jule:

Ja aber alleine die Lagerkosten … Paps, eine Frage, kann das sein das du mit Credits noch weniger umgehen kannst als ich?

Wyveres:

Wie kommst du darauf? Credits sind da um ausgegeben zu werden. So einfach ist das, ich bekomme sie, ich gebe sie aus.

Jule:

Wie oft waren wir schon Pleite?

Wyveres:

Oft, ich war Pleite als du zu mir kamst, hatte gerade mal noch Sechzehn Tausend Credits.

Jule:

Pass auf, ab sofort, übernehme ich die Finanzen!

Wyveres:

Und gibst die Credits dann für Klamotten aus?

Jule:

Nein, ähm na ja nicht direkt, jedenfalls, es schadet bestimmt nicht hier und da mal ein paar Tausend für dies und jenes … aber du, du schleuderst Millionen Credits einfach so zum Fenster raus. Wenn wir wieder in der Gagarin Installation sind, werden wir …

Wyveres:

Auf keinen Fall den T10 verkaufen!

Jule:

Doch, werden wir. Und dann können wir auch die Verbesserungen für die Krait kaufen, Du riesen Baby! Denk an meine Sicherheit!

Wyveres:

Hey, was wir verkaufen und was nicht, bestimme immer noch ich.

Jule:

Nichts da, der Defender wird verkauft, wenn du nicht willst DAS ich Nadine gleich Kontaktiere und ihr brüh Warm erzähle was du getan hast.

Wyveres:

Unterstehe dich …

Jule:

Genau das werde ich machen! Also haben wir ein Deal?

Wyveres:

Na schön, Erpresserin. Und jetzt, jetzt sollten wir die Sachen hier ausliefern.

Wir flogen noch vier weitere Sondertouren, neben den restlichen Aufträgen der Gagarin Installation. Gegen frühen Nachmittag dockten wir wieder dort an, um die Daten zu aktualisieren und um zu erfahren was nun die Rang Update Mission war. Und wie es zu erwarten war, ein Tötungsbefehl. Ich hätte dem armen Typen am liebsten eine rein gedrückt, warum konnte es nicht ein einfacher Lieferauftrag sein. Oder von mir aus auch, liefern sie diesen Biomüll fünfhundert Lichtjahre von hier, in einer Farmwelt ab. Nein schon wieder den Arsch hin halten für irgendwelche politischen Spielchen.

Also machten wir uns auf, den nächsten Piraten zu jagen und ihn zur Strecke zu bringen. Zu unserem Glück sollte er sich in Kejadjara aufhalten, also brauchten wir nur die Navigationsdaten der örtlichen Boje und würden ihn so leichter finden. Das war jedenfalls der Plan, denn wir hatten. Leider, hatten wir kein Glück, er entkam uns in Kejadjara, nach einem extrem Kurzen Scharmützel. Und so mussten wir diesen Schwerverbrecher, erst durch halb Xibe und von dort dann bis nach Lachazi, verfolgen. Dort kam dann das was ich vermeiden wollte, wir wurden abgefangen, eine Python, erst dachten wir, wir hätten leichtes Spiel mit ihr. Aber neben ihr tauchten noch drei weiter Schiffe und er auf, und unsere Schilde brachen unter dem Dauerfeuer sehr schnell. Die Hülle bekam ordentlich was ab, wir wurden ziemlich durchgeschüttelt in der Krait, und so fast vernichtet. Vertis schaffte es nach wenigen Minuten und bei 22% Rest Hülle, endlich zurück nach Kejadjara zu springen. Und so schleppten wir uns mit defekten Waffen und ausfallenden System zurück zur Gagarin Installation.

Dieser Pirat, tat etwas das ich auch getan hätte, bei so schweren Zielen, aber diesmal waren nicht wir diejenigen die so vorbereitet waren. Nochmal würde er es nicht so leicht mit uns haben. Also musste ich doch tatsächlich den T10 wieder aufgeben, er musste wirklich dran glauben, denn ich brauchte die dreihundert Millionen Credits nun wirklich für neue Hüllen Verstärkung, bessere Schilde und neue Laser. Leider bekamen wir das meiste davon nicht in Gagarin, und so flogen wir, nachdem die Krait repariert war, deswegen vierzig Lichtjahre zu einem neutralen Außenposten in der Nähe, einem Militärposten, er führte laut Inara die nötigen Ressourcen. Nachdem wir dort ankamen, schickte ich die Krait direkt in die Verbesserung. Es würde einen ganzen Tag dauern Sie umrüsten zu lassen. Somit hatten wir genügend Zeit unseren Plan zu überarbeiten, denn noch einmal so den Arsch versohlt zu bekommen, stand nicht auf meiner Liste der Dinge die ich unbedingt, noch einmal oder Überhaupt, erleben wollte.

Jule:

Also wenn du der Meinung bist, dass dies der beste Weg ist?

Wyveres:

Ich bin der Meinung, ja.

Jule:

Gut, aber dir ist klar das es trotzdem Scheiße gefährlich für uns bleibt, es ist Irre erst seine gesamte Crew auszuschalten, Paps!

Wyveres:

Selbst wenn wir, wie durch ein Wunder, keinen Schaden abbekommen, wovon ich nicht ausgehe. Die Krait ist keine Anaconda, oder ein Hochgezüchteter T10 Tank, oder gar eine Corvett oder Cutter, mit Fighter Bucht. Sie kann nur eine bestimmte Last aushalten. Also werden wir seine Crew Jagen müssen, Ausschalten und dann erst Ihn erledigen.

Jule:

Na schön. Erfreut bin ich aber nicht.

Wyveres:

Schau mal, wenn wir das so machen, habe ich sogar dann schon den halben Weg zum Maat hinter mir.

Wir gingen noch einige Details durch, ich erklärte ihr wie die neuen Laser arbeiteten und wir Testeten alles nochmal, an ein paar Felsbrocken im All, nur um ganz Sicher zu gehen. Nun hieß es zurück ins Lachazi System, die Boje anfliegen und schauen ob die IDs der Schiffe in letzter Zeit das System passiert hatten. Das selbe Spiel dann noch in Xibe, Kejadjara und den umliegenden Systemen. Wir brauchten ein Weile, hatten dann aber so endlich eine vollständige Liste aller Schiffe die zur Bande gehörten. Vierzehn waren es, es würde dauern Sie alle zu finden, aber sie schienen von Lachazi aus zu Operieren. Peilungen und Flugrouten deuteten auf einen der kleineren Monde im System hin. Also legten wir uns auf die Lauer, die Basis von ihnen anzugreifen war zu irrsinnig, am besten war es sie einzeln zu erwischen, was dauern würde.

Die ersten drei stellten kein ernsthaftes Problem da, wir fanden sie schnell, und die Schilde nahmen nicht einmal merklich ab. Die Aufrüstung hatte sich also gelohnt. Trotzdem war mir mehr als mulmig bei der Sache, je länger wir brauchten desto wahrscheinlicher würde es, dass nicht wir sie abfingen, sondern sie uns. Und dann währen wir wieder Zahlenmäßig unterlegen und müssten uns wieder auf die System Sicherheit verlassen, die die hälfte der Zeit einfach nur weg sah. Die Korruption war allgegenwärtig, aber ich hatte mir mittlerweile genug Vertrauen erarbeitet um diese Eierköpfe im Notfall rufen zu können.

Jule und ich brauchten Trotzdem ganze drei Tage, drei Tage in denen wir beide nichts anderes Taten als Schiffe scanne, Ziele abfangen, Personen scannen, und wenn wir wieder einen der Bande vor den Lasern hatten, sein Schiff aus dem All zu befördern. Dreizehn Schiffe später war nur noch der Anführer übrig. Unsere Krait wurde, in all den Kämpfen, nur ein paar mal die Schilde zerschossen, und die Hülle nahm nur geringen Schaden. Das Militär Komposit war die Credits wirklich Wert gewesen.

Wir brauchten auch nicht lange auf ihn zu warten, er fand uns. Völlig außer sich, denn der Großteil seiner Mannschaft war entweder tot oder in den Händen der Systembehörden. Er war der Letzte, unsere Fahrkarte zum Fähnrich. Er war in einem Federal Dropship unterwegs, das er hochgezüchtet hatte um zu Plündern. Sie war trotzdem mindestens genau so Stark wie die Krait, wie meine geliebte Thanatas. Es war also ein Kopf an Kopf Rennen, zwischen ihm und mir. Und die Zeit in diesem Rennen spielte eindeutig auf meiner Seite. Denn die System Einheiten brauchten, um bei uns zu sein, Maximal fünf vielleicht auch sieben Minuten. Würde er, wie durch ein Wunder, meine Schilde ausschalten, würden wir trotzdem erst dann Schaden nehmen, wenn die Verstärkungen versagen, denn wir hoffentlich aushalten würden.

Aber erst wollte er reden, er war sich seiner Sache so sicher, dass er uns vernichtet hätte noch bevor die System Einheiten hier wären. Ich lies mich darauf ein, denn er würde die Überraschung seines Lebens bekommen. Soviel stand schon einmal fest.

Pirat:

Du bist also der Hund, der meine Crew erledigt hat. Dafür wirst du bezahlen, dieses System gehört mir und meinen Jungs! Und ich werde dich Arschloch für jeden einzelnen Zahlen lassen.

Wyveres:

Zahlen, ausgezahlt wird hier nur einer, und zwar von der Föderale Navy, für deinen Kopf werde ich Fürstlich belohnt werden. Ob Lebend oder Tot, liegt an dir. Kämpfe und du wirst sehen was diese Krait Phantom hier kann. Gib gleich auf und stell dich!

Pirat:

Dein mickriges Spielzeug da, was sollen mir deine hoffnungslos Unterlegenes Schiff schon anhaben können! Vier Hard Points, gegen meine Fünf. Du bist doch völlig plem plem, wenn du denkst das du mir auch nur das geringste anhaben kannst.

Wyveres:

Das werden wir ja, jetzt gleich sehen.

Jule fuhr die Waffen hoch und dann begann es, er machte gleich zu beginn seinen ersten Fehler, anstelle über uns drüber zu Fliegen, drehte er vor uns, zwar mit Boost aber er begann mit einem taktischem Fehler. Er offenbarte uns seine rechte Schiffsseite, was die Laser sehr willkommen hießen, denn anstelle von einer Hundert achtzig Grad Wende, mussten wir so nur an seinen Arsch gelangen. Er war wirklich zu selbstsicher, vielleicht hatte er schon vergessen oder Hoffte das wir, genau so ein leichtes Spiel wären wie beim letzten Mal. Aber diesmal Irrte er sich gewaltig. Und das bekamen seine Schilde nun zu Spüren, denn sie brachen nach nicht einmal Zehn Sekunden.

Der einzige Unterschied zwischen uns und ihm waren die Größe unserer Waffen, er hatte sogar Fernlenk Raketen dabei, doch die kamen dank unserer Punkt Verteidigung nicht durch. Nicht eine einzige, Vertis steuerte sie wie eine Göttin, und so verpuffte im laufe des Kampfes fast seine halbe Feuerkraft im Nichts. Wenn er denn Feuern konnte, denn seine restlichen Waffen waren auf langen Kampf nicht ausgelegt, das merkten wir schnell, denn er setzte sein Feuer zu oft aus. Er musste also Hitze Probleme haben.

Denn nachdem er gleich zu beginn eine voll Breitseite der Laser abbekam, wurde er mit verstreichender Zeit immer vorsichtiger, und so begann das Spiel aus Drehen und Wenden, aber ich lies mich darauf nicht ein. Ich steuerte einfach die meiste Zeit Rückwärts. So blieb er trotz allem was er versuchte, immer vor uns. Flog er über uns weg, brauchte ich nur einen kurzen Boost um die Krait zu wenden, und gab dann wieder im Boost noch, Vorwährtsschub um wieder an sein Arsch zu kommen. Sein Antrieb nahm jedesmal beträchtlichen Schaden, so das er das Spiel nach dem vierten Manöver aufgab, und sich stattdessen uns direkt stellte. Front an Front, während wir langsam zurücksetzten um die Distanz zu wahren, die Punkt Verteidigung blieb somit bei maximaler Effektivität. Er Fluchte über Com, Fluchte was das Zeug hielt. Doch unsere Schilde hielten, sie hielten seinem immer wieder abbrechendem Laserfeuer stand. Schon so lange stand, das es schon fast gespenstisch Anmutete was nun passierten sollte.

Wyveres:

Achte auf seine Bewegungen, Ziele nicht da hin wo er ist, sondern wo er hin fliegt, so bleibt der Laser länger auf ihm.

Jule:

Verstanden, aber er ist echt wendig in dem Teil, aber er ist eh so gut wie besiegt.

Wyveres:

Bleib trotzdem bei der Sache.

Pirat:

Ihr, wie könnt ihr, nach all dem, wie ist das Möglich, dieses Schiff hier hätte schon längst Lametta aus deiner beschissenen Krait machen sollen. Du verfluchter Föderaler Stiefellecker, Scheinheiliges Arschloch im Dienste einer Verdammten Diktatur! Ich vernichte dich!

Wyveres:

Du hast verloren, auch wenn du jetzt noch alles Einsetzt was du eventuell in Reserve hast. Du Verlierst, falls es dir nicht aufgefallen ist, Wir haben dich hingehalten! Schau auf dein Radar, vier Einheiten, direkt hinter dir. Und noch was, bevor du umkommst oder gefangen wirst. Dein Schiff war schon vor ein Paar Tagen viel zu schwach! Ohne deine Crew, und der geballte Feuerkraft deiner Mannschaft, hätten wir das hier schon vor Tagen beendet. Jetzt, jetzt bist du alleine, und dein Kahn, ist nichts weiter als ein weiter Stein auf meinem Weg, denn ich wegräumen werde! Also der Kampf war gut. Aber du hast verloren, Sieh es endlich ein!

Er schäumte vor Wut, und dann versuchte er das absurdeste was man in einem Schwer angeschlagenem Schiff tun sollte. Er gab vollen Boost, ohne Schilde, mit schwer beschädigter Hülle, setzte er an, uns zu Rammen. Klar unsere Schilde würden eventuell zerbrechen, und wir würden Schaden erleiden, aber er, er ginge dabei garantiert drauf. Da ich auf die Reparaturkosten sehr gut verzichten konnte, nahmen wir seinen Boost zum Anlass um einfach hundert Meter unter ihm durch zu tauchen, er Flog direkt über uns drüber, und die Laser schnitten sein Schiff beinahe in zwei. Vertis übernahm diesmal die Lenkung, da Jule nicht so schnell reagieren konnte. Auf dem Radar verging sein Signal. Wir wendeten die Krait und sahen wie Schrott und anderes noch brauchbares Material, aus dem was von seinem Dropship noch übrig war, ins Weltall davon trieben.

Jule:

Auftrag erfüllt?

Wyveres:

ja, Auftrag erfüllt. Und wie fühlst du dich?

Jule:

Mir pumpt das Adrenalin, durch die Adern, es ist fast so als würde ich Euphorisch darüber sein, dieses Schiff vernichtet zu haben.

Wyveres:

Bedenke, dass geht vorbei, stell dich schon einmal darauf ein, dein Körper wird dich in ein Tief schicken. Du musst verdammt aufpassen, dass du nicht dem Kick verfällst. es macht Leichtsinnig, und man geht Risiken ein, die zu Fehlern führen. Fehlern, die dieser Pirat begangen hat. Hätte er uns am Anfang nicht die Seite zugedreht sondern währe einfach über uns drüber geboostet, sähe die Sache wahrscheinlich jetzt anders aus, wir hätten zu mindestens Probleme mit dem Antrieb bekommen, wenn er es geschafft hätte seine Raketen auf unser Heck abzufeuern. Die Punkt Verteidigung ist gut, aber nicht Unfehlbar. Aber ja, auch ich verspüre diesen Adrenalin Kick.

Jule:

Und, laut Radar ist er noch am Leben.

Wyveres:

Wenn die Systembehörden, ihn nicht zum Tode verurteilen, schätze ich mal haben wir beide uns Heute einen neuen Feind geschaffen.

Jule:

Du meinst er könnte Frei kommen?

Wyveres:

Mit genug Credits, bekommt man alles. Auch einen Richter dazu, einen Freizusprechen. Der Kerl wird wie ich, da draußen irgendwo noch Freunde haben. Freunde die von dem Profitiert haben, was er tat. Das ist nun erst einmal Geschichte für die. Und Verlustgeschäfte mögen Piraten gar nicht. Also Rächen sie sich für gewöhnlich an denen die Ihnen den Verlust eingebracht haben.

Jule:

Das heißt, ich habe Heute meinen ersten Feind in der Galaxie gewonnen?

Wyveres:

Whisky oder Bier?

Jule:

Bier, reicht mir mit dem Whisky, keinen mehr für mich … das Sodbrennen danach … dann doch lieber ein Bier oder Milch!

Wyveres:

Dann Bier.

Ich holte zwei aus dem Vorrat. Eisgekühlt, und von einer uralten Traditionsbrauerei, ein Pilz. Herb und sehr angenehm. Ich reichte ihr eine Flasche.

Jule:

Und Gläser?

Wyveres:

Für Bier, was bist du ein Schnösel? Wir Stoßen richtig an. Flaschenhals an Flaschenhals. Bier Trink man aus der Flasche.

Jule:

Na dann. Auf meinen ersten Feind in der Galaxie.

Wyveres:

Möge er dein einziger bleiben. Und möge er in irgendeiner Zelle für immer vor sich hin modern.

Damit stießen wir an, und Jule verschluckte sich fast am Schaum der aus der Flasche quoll.

Elite Dangerous: CMDR Wyveres – Logbuch – Gagarin Installation

Seinen Weg durch das Getümmel der Sterne zu finden, im richtigen Moment die richtige Entscheidung treffen. Weiter zu feuern und sein Ziel jagen oder abbrechen und ein Leben verschonen.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 06.02.3305

Mittlerweile hatte Jule sich wieder beruhigt, ob durch den Alkohol oder der Schlaf, sie schien sich endlich gefasst zu haben. Die Krait lag noch immer in der Wartung und so hatten wir beide etwas Zeit, Zeit um zu reden, Zeit um zu verstehen. Ich hatte hier in der Gagarin Installation nur eine kleine Wohnung genommen, es war ja nicht für immer, nur das Nötigste, um Ruhe zu finden während der Zeit zwischen den Aufträgen. Sie hatte mir ausführlich Erzählt wie sie es, an Vertis vorbei, auf die Krait geschafft hatte, ohne das irgendwer etwas davon mitbekam. Wie sie sich versteckt hatte und Panik bekam als sie durch das Laserfeuer Unsanft aus ihrem Schlaf gerissen wurde. Ich hatte da eine echt pfiffige Tochter, es war aber trotzdem, sehr Dumm von ihr gewesen.

Nun lag sie auf dem Sofa, schlief noch immer ihren Rausch aus, während ich mich ans Ende setzte, ihre Beine bei Seite schob um etwas Platz zu haben und Nadine Kontaktierte um ihr zu berichten was nun genau passieren wird.

Wyveres:

Hi, Du wolltest ja das ich mich Melde, es ist soweit alles gut gegangen, Sie hat sich beruhigt, vorerst.

Nadine:

Schön zu hören, wie Gedenkst du nun weiter zu verfahren? Bleibt Sie bei dir, oder darf ich Sie in wenigen Stunden vom Raumhafen abholen?

Wyveres:

Sie bleibt erst einmal bei mir, ich schätze Sie und Ich haben noch einiges aufzuarbeiten. Es wird schwer werden, aber so ist es wohl besser. Wenn nur nicht diese verdammten Tötungsaufträge wären. Ich habe hier schon die nächsten Ziele, die hier wollen diese Fraktion wirklich tot sehen. Und die Föderale Navy steckt genau mitten drin.

Nadine:

Ich mache mir Sorgen das es zuviel für Sie wird, dass es Sie zerbricht, wenn Sie bei dir bleibt. Sie ist doch erst fünfzehn, Sie sollte noch gar nicht mit all dem Leid da draußen in Berührung kommen.

Wyveres:

Es liegt nun an Ihr das zu entscheiden, lieber ist es, Sie lernt es, im bei sein von mir, als das Sie später in der Sidewinder oder einem anderen Schiff, damit klar kommen muss, wenn Sie alleine Unterwegs sein wird.

Nadine:

Stimmt, ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Kampf, nachdem das Adrenalin nach lies und die Realisierung einsetzte. Hilf ihr so gut du kannst. Wir hätten das von Anfang an so machen sollen.

Wyveres:

Hätten wir und werde ich, und Nadine mach dir keine Sorgen, sie ist Stark, stärker als damals nach der Außenposten Sache.

Hinter mir regte sich Jule, und ein verheultest und verkatertes Gesicht kam unter der Decke zum Vorschein.

Jule:

Mir ist schlecht, ich hab Kopfschmerzen, alles dreht sich. Ich hasse Alkohol. Und ihr seid zu laut! Viel zu laut!

Nadine:

Guten Morgen Jule, wie hast du geschlafen?

Jule:

Nicht sehr gut, aber Danke, es wird … und der Sack hier macht mir jetzt Frühstück! Los, Kaffee, Eierkuchen mit Honig, Speck, Eier! Oh … mein Magen …

Sie trat mir mit beiden Beinen in die Seite, und versuchte mich vom Sofa zu schieben.

Nadine:

Willst du nicht vielleicht doch wieder zurück nach Medupe City kommen?

Jule:

Nein, jemand muss ja auf Ihn aufpassen. Und wer sonst außer mir könnte das.

Ich kniff ihr zum Dank in den Fuß und sie fauchte mich kurz an, und grinste.

Nadine:

Du weißt aber was er tut, was ihr dann tun müsst, bist du dir sicher mit deiner Entscheidung?

Jule:

Nein, aber … hey Paps, was ist du sitzt da ja noch immer, ich sagte Frühstück! … Frühstück! Los! … also ähm, ich bleibe hier, auch wenn mir nicht gefällt was er macht, ganz und gar nicht, aber wenn ich mich Recht erinnere, ich hab verstanden, warum und wieso. Und nur das zählt. Ansonsten, lass ich ihn einfach weiter leiden. Immerhin, bin ich seine Tochter, und Starrsinn scheint wohl in der Familie zu liegen.

Während die Beiden ihre Unterhaltung fort führten, stand ich auf und machte ich mich daran, das beste aus meinen Kochkünsten zu holen, um wenigstens nicht die Eier und den Speck zu versauen. Während der gesamten Zeit hörte ich, wie sie sich über alles mögliche Unterhielten, und von Nadine kam währenddessen kein einziges Wort des Tadels, Sie machte ihr Mut, half ihr mit ihren Worten so gut sie konnte. Es war wie ein Mutter Tochter Gespräch, in dessen Mittelpunkt der Vater der Depp in der Geschichte war. Damit musste ich klar kommen. Auch konnte man Kathrine im Hintergrund hören, die gar nicht erfreut darüber war, das Jule sie einfach so im Stich gelassen hatte, ohne ihr ein Wort zu sagen.

Kathrine:

Aber du passt auf dich auf, ja! Keinen Unfug! Schwester!

Jule:

Keinen Unfug, versprochen. Ich helfe Paps und du Hilfst … Na … du hilft Mami verstanden.

Kathrine:

Verstanden, und bring mir was tolles mit!

Damit legte sie auf und starrte in die Luft und tat so als hätte ich das „Mami“ gar nicht gehört, aber ich hatte es gehört, Laut und Deutlich. Denn die Wohnung war klein, und das Intercom war laut. Und ich wusste das Nadine es auch gehört haben musste.

Jule:

Ich geh Duschen, wann bist du da drin mit dem Essen fertig, Paps?

Wyveres:

In fünf vielleicht sechs Minuten, und du weißt das ich das „Mami“ gehört habe.

Jule:

Ja, dass war Kathrine zuliebe …

Wyveres:

Wenn du meinst, aber Nadine wird es sehr gefreut haben.

Jule:

Es ist … ich geh jetzt Duschen, verschieben wir das auf viel, viel später.

Während sie die Dusche belagerte erhielt ich von Nadine eine Text Nachricht, sie war am heulen, dass „Mami“ hatte sie unvorbereitet getroffen, und ihre Gefühle gewaltig durcheinander gewirbelt. Aber sie hatte ein so warmes Gefühl in der Brust, zu wissen das Ihre Nichte sie Liebte. Sie war Glücklich, und hoffte noch viele weitere „Mamis“ zu hören. Nicht nur von Kathrine.

Ich musste mir die Tränen wegdrücken, und versaute promt den nächsten Eierkuchen, wieder Schwarz von einer Seite, wenigstens waren die Eier und der Speck genießbar, und auch der Kaffee in Ordnung. Während ich also erneut versuchte den Teig diesmal besser in der Pfanne zu verteilen, tauchte Jule neben mir auf, Sie hatte ihre alten Shorts und das zerrissene Hemd an. Schubste mich bei Seite und übernahm die Eierkuchen dann doch lieber selbst.

Wyveres:

Du wirst so aber nicht vor die Tür gehen?

Jule:

Keine Sorge, Paps, die Tage der Freizügigen Brüste sind vorbei, ich hab das nur an weil ich zuwenig Klamotten dabei habe, und die sind gerade „alle“ in der Wäsche, also. Geh deck den Tisch. Überlasse doch besser mir das Kochen … du Eierkuchen Mörder!

Wyveres:

Du hast also im Grunde, gar keine Klamotten dabei, außer den Anzug.

Jule:

Kann man so sagen, ja.

Wyveres:

Also nach dem Frühstück, Klamotten Shoppen … du weißt das ich das nicht sonderlich mag.

Jule:

Und ich kann nicht ununterbrochen das selbe Zeug am Leib haben! Also Einkaufen! Und ich schätze das du mich nicht alleine gehen lässt.

Wyveres:

Darauf kannst du Gift nehmen, dass ich dich nicht alleine gehen lasse. Na schön, also einkaufen.

Ihre Eierkuchen waren wirklich besser als meine, und ihr Appetit größer als meiner gerade, also Überließ ich den Großteil meines Frühstückes ihr, und begnügte mich mit dem Kaffee und den Eiern.

Und eine Stunde später waren wir beide in den wenigen Boutique die es hier in der Installation gab. Das meiste war Standardware, aber ich lies sie sich austoben, und achtete nicht auf die Credits. Von Kopf bis Fuß neu eingekleidet, brachen wir dann danach auf. Die vier Aufträge erfüllen, wieder Liquidierungen, und diesmal war die Mission für den Rang Aufstieg noch Brutaler als die letzte. Ich konnte damit Leben, Verbrecher zu vernichten, aber das, dass war ein völlig anderes Kaliber von Mission, keine Piraten sondern Deserteure. Menschen wie ich die einfach nur die Schnauze voll davon hatten, Drei Namen. Es würde ihr nicht gefallen. Es gefiel mir nicht. Aber der Kadett Rang war wichtig und so, reichte ich ihr die Informationen die wir hatten, damit sie sich vorbereiten konnte.

Wie ich es erwartet hatte, war Jule nicht sonderlich erfreut. Die beiden Missionen mit den Schwerverbrechern hatte sie noch abgenickt, auch die Mission mit den Fraktionsschiffen, hatte sie ohne großartiges rum murren akzeptiert, aber die Zivil Mission, die konnte Sie nicht Akzeptieren. Und ich auch nicht, aber die Schiffe, die Personen die sie Flogen, sie sollten sterben, sterben weil sie Frei sein wollten. Frei von den Zwängen der Föderation.

Jule:

Müssen wir wirklich? Gibt es für sowas keinen anderen Weg?

Wyveres:

Gibt es, wir lehnen die Mission ab, und jemand anderes dessen gewissen schon lange tot ist, übernimmt diese Aufgabe, und tötet die Drei, noch bevor sie um ihr Leben flehen können.

Jule:

Aber wir sollen sie doch auch töten. Warum sollten wir uns diese Bürde aufhalsen?

Wyveres:

Weil wir Sie töten und Retten können, wir vernichten die Schiffe und Schaffen die Seelen darin von hier weg, für die Föderation sind sie dann tot, und wir haben ein reines gewissen. Wir werden diese Mission ganz zum Schluss machen. Erst kommen die beiden Verbrecher, dann die Piraten Fraktion. Bis Dahin sollte mein Kontakt im System angekommen sein um die Drei in Empfang zu nehmen. Und wir bekommen drei Leichen. Auftrag erfüllt.

Jule:

Wenn das mal gut geht, trotzdem mir ist noch immer nicht wohl bei dem was wir hier machen. Ganz und gar nicht wohl. Wir könnten auch einfach Fracht fliegen.

Wyveres:

Könnten wir, aber dann würde es ein Paar Monate dauern, Monate die wir nicht mehr haben, ich habe lange nach einem einfachen Weg gesucht. Sehr Lange, aber es gibt nun mal in der Zeit die mir noch bleibt, keinen anderen Weg. Sieh auf das Panel, der Kampfrang, Kompetent, irgendwann wird da Elite stehen, so wie beim Explorer, so wie auch du Bald diese drei Balken haben wirst. Wie auch du dann dich entscheiden kannst, in allen drei Elite zu werden, oder nur einen der Wege zu gehen.

Jule:

Und was bringt einem dieser Unsinn?

Wyveres:

Aufträge die man so, sonst nicht erhält, Zugang zu Systemen die sonst versperrt bleiben, Informationen die der Höchsten Geheimhaltung unterliegen und ein verdammtes Abzeichen.

Jule:

Und wie lange müssen wir, musst du noch das hier dann machen, bis wir nach Sol können?

Wyveres:

Kadett, dann Fähnrich, Und dann als Maat, dann kommen wir nach Sol, aber da endet der Weg leider nicht, am leichtesten währe es wenn ich bis zum Admiral durchmarschiere, aber das ist Utopisch, ich sollte aber mindestens Leutnant oder Kapitän sein, wenn ich deinem Großvater gegenübertrete. Und das am besten in einer Federal Corvette, Er Respektiert nur das Militär, und die, die darin alles geben, er ist durch und durch ein Föderaler Arsch, der nur eins kennt, Kampf um des Kampfes Willen.

Jule:

Ist er so schlimm?

Wyveres:

Ich bin ihm einmal begegnet, damals mit deiner Mutter, er war, um es milde Auszudrücken, ein mieser Hund. Durch und durch davon überzeugt, das alle Imperialen Abschaum und Schweine sind, die eigentlich aus dem Universum getilgt gehören. Die letzte Unterhaltung hatte ich mit ihm, als er von mir in einer kurzen Nachricht vom Tod deiner Mutter erfuhr. Er Schwor mir damals, sollte ich jemals wieder Föderalen Raum betreten, wird er mich finden, und persönlich in die nächst beste Sonne werfen. In einer Kapsel die so lange hält bis ich die Korona berühren könnte.

Jule:

Und diesem Mann, willst du … der dich für tot hält, ich versteh … deswegen also all das. Und Nadine?

Wyveres:

Will Absolution, Versöhnung und ihre Mutter, deine Oma, wiedersehen. Er kann toben wie er will. Sie ist und bleibt seine Tochter, genau so Stur und Starrsinnig wie er.

Jule:

Und wie du.

Wyveres:

Ich, ich bin, kein Stück Starrsinnig, Stur ja vielleicht, lieb und nett bestimmt. Aber Starrsinnig, im Leben nicht. Und nun komm, wir haben noch ein paar schwere Stunden vor uns.

Wenige Minuten später waren wir im Xibe System, die Navigationsboje hatte noch die Kennung der Piratin im speicher, sie war erst Gestern wieder im System gewesen, also brauchten wir nur zu warten, unter falscher Kennung und mit Fracht die es nicht gab, flogen wir ein paar Runden durch das System. Und tatsächlich, sie biss an, Holte uns aus dem SC und setzte gerade zum Smalltalk an, als sie abrupt stoppte und um hundert achtzig grad wendete, Sie wusste das sie reingelegt wurde, aber es war zu spät für Sie. Die Waffen der Krait hatten sie schon im Visier, und die Schiffe der Systembehörden, waren schon auf dem Radar zu erkennen. Jule bediente die Laser, und zerschoss ihr den Antrieb, den Rest erledigten die Behördenschiffe. Von ihrer Vulture blieb nur ein Haufen Schrott übrig.

Dann kam der zweite an die Reihe, ein Anführer einer Splittergruppe im Lachazi System, er Terrorisierte die Handelsrouten, also war es ein leichtes ihn aufzuspüren, wie hefteten uns an die Transporter und warteten, Und er kam, forderte von dem T6, den wir gerade begleiteten die gesamte Fracht, er hatte uns nicht bemerkt, erst als die Wärmesignatur der Krait wieder über 20% Schoss, aber da war es schon zu spät für ihn und seine Python. Er versuchte zwar zu entkommen, aber die ersten Schüsse der Laser, beschädigten sein Cockpit, die Energieverteilung und die Steuerdüsen. Er war hilflos, kämpfte aber trotzdem weiter, er wusste das er verloren hatte, aber er konnte nicht aufgeben, und so schnitten die Laser die Python in Stücke. Seine Rettungskapsel wurde von den Systembehörden eingesammelt. Auftrag erfüllt.

Die Schiffe der Piraten Fraktion des Xibe Gold Clubs waren schon schwerer zu finden, nachdem ich am vortag schon einige von ihnen ausgeschaltet hatte. Aber nach weiteren vier stunden waren auch sie, entweder tot oder in den Händen der Systembehörden.

Jetzt waren nur noch die drei Deserteure übrig, die drei, die mir den Kadett Rang einbringen würden. Ich hatte alles vorbereitet, Ronny hatte einen Piloten aus Medupe City geschickt, einen Unabhängigen, wir Trafen uns an der Sonne, und ich übernahm die vorbereiteten Leichen. Jetzt Fehlten nur noch die drei lebendigen Piloten, es würde ein paar Stunden dauern, aber wir fanden den ersten auf der Liste, und fingen ihn ab, er kämpfte nicht, stand nur im Raum mit seiner Schildlosen Vulture und bettelte um sein Leben. Kontaktieren konnten wir ihn nicht, und uns blieb nur wenig Zeit bis die Systembehörden die Signale aufnahmen und hier währen. Also musste alles schnell gehen, und ich musste sicher gehen das dieser Pilot, sich nicht selbst umbrachte, also zielten die Laser auf den FSD, und direkt auf seinen, Energiekern. Ein paar Schüsse später, flog er in seiner Rettungskapsel aus dem Schiff, jetzt kam der schwierige Teil, ihn aufsammeln, und die Leiche in die Rettungskapsel bringen, wieder aussetzen und sie dann zusammen mit dem Schiff vernichten. Bevor die Signale die, die Krait aufnahm da waren. Vertis machte ihre Arbeit wie ein Uhrwerk, während Jule und ich an der Ladeluke standen, die Rettungskapsel bargen, ihn unsanft raus warfen und die Leiche in die Kapsel hievten. Noch zwei Minuten, dann musste die Kapsel und das Schiff zerstört sein.

Wir warfen die Kapsel raus, die Krait schob sich augenblicklich meter um meter zurück und wir sahen wie die Laser erst die Kapsel und dann das Schiff endgültig vernichteten, der Pilot war unterdessen wach geworden, und stand Fassungslos neben uns.

Erster Pilot:

Ihr … warum …

Wyveres:

Keine Zeit, such dir ein Platz, halt dich fest, du bist Nummer eins von drei. Also steh nicht im Weg!

Er fing an zu weinen, Jule kümmerte sich um ihn, während ich zurück ins Cockpit ging um zu überprüfen ob die Systembehörden die Finte schluckten, und tatsächlich, da stand es, eins von drei Schiffen aufgebracht und vernichtet. Jetzt musste das nur noch zwei mal klappen.

Wir flogen weiter, weiter durch das System, suchten nach denn anderen beiden Kennungen, da war sie, das erste Signal, eine Frau in einer Cobra, eine Stunde verfolgten wir sie, dann endlich fingen wir sie ab, es begann das selbe Spiel. Doch diesmal, hatte ich nicht mit der Sturheit der Pilotin gerechnet, statt sich einfach zu ergeben oder zu Akzeptieren das ihr Schiff nicht mehr zu retten war, sprengte sie sich, nachdem der FSD ausfiel, vor unseren Augen in die Luft. Keine Rettungskapsel, nichts, Sie hatte den Tod selbst gewählt. Da konnte man nichts machen.

Erster Pilot:

warum … ihr hättet sie doch … genau so … warum hat sie das … noch bevor … diese Närrin …

Wyveres:

Es tut mir leid, aber wenn wir Sie Angefunkt hätten, währe unser Plan in Gefahr, damit konnte ich nicht rechnen. Sie wählte ihr Schicksal selbst. Wer auch immer Sie war.

Erster Pilot:

Eine Freundin … mögest du deinen Frieden in den Sternen finden. Leb wohl.

Die Systembehörden bestätigten ihren Tod und wir flogen weiter, der dritte Pilot auf der Liste, der Letzte. Eine Python, ohne Schilde, er kämpfte, kämpfte um jeden Meter Raum den er zwischen uns und sich bringen konnte, Ich war es leid, ich war müde, Jule war müde. Aber dann endlich nach mehr als einer halben Stunde, Katz und Maus spielen mit ihm, versagte sein Antrieb endlich. Die Operation konnte endlich beginnen, Die Laser zerschnitten sein Cockpit, und seine Rettungskapsel löste aus, er trudelte genau auf uns zu, wurde von Jule und dem Piloten in Empfang genommen, dann sah ich die Rettungskapsel wieder auf dem Radar, gerade als ich sie ins Visier nahm, tauchten drei Schiffe der Systembehörden auf, und sahen noch wie seine Python und die Kapsel in flammen aufgingen. Auftrag erfüllt. Jetzt musste ich nur noch die beiden aus dem System bekommen, der Imperiale Transporter wartete am Rande des Systems, an einem Mond, der austausch ging schnell und ohne viele Worte.

Imperialer Transport:

Ronny schickt grüße, wir sollen ausrichten, „Dein Herz ist genau so weich, wie die Brüste deiner Nadine! Das mag ich an euch beiden so.“

Wyveres:

Richtet ihm aus, „Das Bier geht auf mich, und Finger weg!“

Imperialer Transport: 

CMDR!

Wyveres:

Guten Heimflug! CMDR.

Damit setzten wir Kurs zurück zur Gagarin Installation, müde, erledigt aber wir konnten wenigstens, etwas gutes Bewirken. Auch wenn nicht alles so gelaufen ist, wie geplant. An der Keiadjara Sonne, entsorgte ich die Überflüssige Leiche. Und dann flog Vertis uns zum Dock. Ich hatte genug für einen Tag.

Elite Dangerous: CMDR Wyveres – Logbuch – Gesucht und Gebrochen

Der Tötungsbefehl Scanner schlägt an, die Cobra vor einem wird gesucht, dass Adrenalin steigt, die Waffen fahren aus und dann geht alles ganz schnell.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 05.02.3305

Wir hatten einen lustigen Abend, Marc seine Pizza war wirklich hervorragend, und selbst Jule hatte nichts an ihrer auszusetzen. Nadine und Simone tranken noch mit mir zusammen eine weitere Flasche Rotwein, aber diesmal lies ich ihr den Rausch. Während sich Jule, Kathrine, Anja und Marc ausführlich über Anime und was ihre Lieblingsserien geworden sind, unterhielten. Jule bestand eindeutig auf Seven Deadly Sins, während Marc sich nicht zwischen Overlord und Evangelion entscheiden konnte, Kathrine fand alles vom Studio Ghibli super und Anja war sich sicher das die Darstellungen der weiblichen Protagonistinnen, in den meisten Animes einfach völlig unglaubwürdig war. Auch die ganzen peinlichen Szenen, in die die, meist Männlichen, Hauptpersonen geworfen wurden, waren ihr Suspekt. Sie erwähnte das solche Szene, wie die Bad Szenen oder Unabsichtliches Betatschen der Brüste, völlig aus der Luft gegriffen währen. Was sowohl Marc als auch Jule dazu veranlasste verlegen durch die Luft zu starren. Und sich dann gemeinsam auf Kathrine zu stürzen, weil diese frei von der Seele weg, Anja Freude strahlend erzählte, dass Marc genau das Passiert ist, und er sowohl Nadine, Jule als auch sie Nackt gesehen hat, als diese aus dem Bad kamen. Man konnte also sagen, sie hatten ihren Spaß.

Der Abend ging die Nacht kam, mein vorletzte Nacht in Medupe City, Nadine und ich, nutzten sie gut, denn der nächste Tag stand bei mir unter, alles voller Termine, Krait nochmal durchchecken lassen, und einige wichtige Gespräche führen. So ging die Zeit rum, ich hatte kaum Gelegenheit mich ausführlich von ihnen zu verabschieden, zumal Jule es vorzog gar nicht erst im Hangar zu sein. Sie würde schon ihre Gründe dafür haben. Das sollte mich aber nicht weiter kümmern, ich hatte nun einen schweren Weg vor mir. Und konnte und Wollte auch nicht, mir jetzt noch ihre Probleme, die sie haben könnte, aufhalsen. Also verabschiedete ich mich von Nadine und Kathrine und nahm die dreihundert Lichtjahre in vierzehn Sprüngen. Vier Stunden Später war ich in der Gagarin Installation. Und wurde bei der örtlichen Föderation Fraktion vorstellig.

Nach zwei Stunden wusste ich, es ist überall gleich im All, auch hier waren die Aufträg voll mit Tötungsbefehlen, für Gruppen oder Einzelpersonen, hier ein Anführer irgendeiner Splittergruppe, da Schiffe der verfeindeten Partei erledigen. Das alte Spiel. Aber sie gaben mir auch die Chance schneller aufzusteigen. Also hatte ich die Krait richtig vorbereitet, stärkere Laser, alle Module Verstärkt, den Rumpf vollständig erneuert und verbessert. Das kam mir nun zu gute. Denn die Föderale Navy war gleich zu beginn, so wie ich es erwartet hatte. „Sie Wollen Rekrut werden! Dann hier, ihr Auftrag. Töten sie diesen Mann!“ Es war beschissen, am liebsten hätte ich jetzt schon abgebrochen, aber ich musste nach Sol. Und so biss ich in den sauern Apfel, wieder zu töten. Er sollte in Lachazi sein, der Föderale Kontakt hatte ihn dort das letzte mal auf dem Radar. Also nahm ich, zwei Stunden nachdem ich in Gagarin alles Formelle erledigt hatte, eine Bleibe fand und für andere weniger gefährliche Aufträge, eine Keelback besorgt hatte, meine Krait und flog los. Fünf Minuten Später war ich in Lachazi, erste Anlaufstelle der Navigation Beacon. System Infos und Wer in den letzten vierundzwanzig Stunden im System war.

Er war darunter, „Caz Neerg“ Cobra MK III erst vor Zwanzig Minuten, Also wieder in den SC und die Sensoren auf seine ID eingestellt. Und dann hieß es warten, er würde schon auftauchen. Und Tatsächlich, nach ungefähr einer Stunde ein Signal auf dem Radar, ich setzte einen Abfangkurs und machte den FSD Unterbrecher bereit. Während Vertis die Waffen Vorwärmte und alles nötige unternahm, um das so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen. Denn ich hasste solche Aufträge. Ein Leben zu nehmen, nur um irgendein Sesselfurzer in der Piloten Allianz zu beeindrucken. Es wiederstrebte mir, aber jetzt war es zu spät. Ich war auf wenige Lichtsekunden, an seinem Hintern, herangekommen. Und dann kam es, SC Interdiction, er versuchte zu entkommen, aber schaffte es nicht weit. Sein SC brach ab und wir beide Traten in den Normalraum ein, er war keine Tausend Meter vor mir, der Tötungsbefehl Scanner schlug an, „Gesucht in“ ratterte vor mir durch. Er war es eindeutig, oder zu mindestens sein Schiff, es war mir egal, ich setzte etwas zurück und fuhr die Laser aus. Er Meldete sich über Com, fluchte etwas vor sich hin, dass Heute nicht sein Tag sein würde. Er war es eindeutig, das machte die Sache leichter. Vertis Lockte seinen Antrieb ein. Und dann begann die Jagt, die Cobra war wendiger, aber meinen Krait war stärker. Er versuchte hinter mich zu kommen, drehte, wendete, schlug haken, aber die Laser blieben dank Vertis immer auf ihm, alles was ich tun musste war ihn vor mir zu halten. Und dafür zu sorgen das sich sein Laserfeuer nicht durch die Schilder der Krait frass.

Trotzdem wurde ich ordentlich durchgeschüttelt, dann fiel sein Antrieb aus, er trudelte. Gerade als ich ansetzten wollte um ihm endgültig den Garaus zu machen, riss mich wer in meinem Stuhl rum. Jule stand, aufgebracht und außer sich, vor mir.

Jule:

Paps was tust du da!

Wyveres:

Jule! Wie kommst du … wann … Ich habe keine Zeit für sowas … wir reden später!

Ich drehte mich zurück. Und nahm mein Ziel wieder ins Visier, er hatte die Kurze Zeit genutzt um seine System neu zu booten, seine Schilde waren wieder Aktiv und sein Antrieb schob ihn langsam von mir Weg, er wollte fliehen, er durfte nicht fliehen, dies hier ging schon viel zu lang.

Wyveres:

Vertis ich übernehme das Feuer ab jetzt!

Vertis:

Verstanden, Feuer wird auf Manuell umgestellt.

Jule:

Du kannst doch nicht …

Wyveres:

Ruhe … sei bloß froh das ich dir jetzt nicht den Kopf abreiße, denn dann bist du selbst dran Schuld! Setz dich! SOFORT!

Ich Feuerte die nächste Salve auf mein Ziel, es war ein verdammter Föderaler Auftrag, meine Bewährungsprobe, wenn ich das beendete hatte, währe ich schon einen gewaltigen Schritt weiter. Er Trudelte etwas, seine Schilde waren unter dem erneuten Dauerfeuer meiner Laser gerade dabei endgültig zu versagen, Er war wirklich ein zu leichtes Ziel in seiner Cobra MK III, und hatte meiner aufgerüsteten Krait nichts entgegen zusetzen. Dank seiner Energieausfälle konnten seine Waffen meinen Schilden nicht mehr das geringste anhaben. Ich hatte Früher schon solche Aufträge, Liquidierungen, lästig und unangenehm. Die Schilde brachen endlich, er versuchte noch immer zu entkommen, einen FSD Sprung einzuleiten, aber er war zu nah an der Sonne und ich hatte ihn im Mass Lock, er kam also nicht weit, ich zielte auf seinen Antrieb.

Jule:

Er ist Wehrlos! PAPS!

Ich drückte ab, er fing augenblicklich an zu Trudel, ich glich meinen Kurs an, und fixierte mit den Lasern sein Cockpit, und drückte erneut auf die Taster.

Jule:

Was machst du da, du hast doch gewonnen!

Die Laser fraßen sich durch die Scheiben und sein Schiff zerging in einem Feuerball. Dann meldeten die Sensoren eine Rettungskapsel. Ich nahm sie ebenfalls ins Visier, ein gezielter Schuss mit dem Laser würde reichen, und mein Auftrag wäre erfüllt.

Jule:

Warte, dass kannst du nicht …

Ich drückte erneut ab, Auftrag erfüllt, dann lies ich leicht Zitternd das Steuer los.

Wyveres:

Vertis, melde der Föderalen Navy in Gagarin Installation, erstes Auftragsziel erledigt. Erbitte weitere Anweisungen.

Vertis:

Verstanden, was machen wir mit Ihr?

Jule:

Mit mir, ihr steht mir Rede und Antwort, dass macht ihr mit mir, was war das da gerade Paps! Du hast diese Person Kaltblütig …

Wyveres:

Vertis, betäube sie …

Vertis:

Verstanden.

Jule:

Was, Paps, warte Vertis du …

Sie schlief auf der Stelle ein. Und ich sass zitternd in meinem Stuhl und war kurz davor die Nerven zu verlieren. Doch alles der Reihe nach. Erst einmal musste ich feststellen ob er an der Krait ernsthafte Schäden verursacht hatte. Zu meinem Glück waren sie Marginal, ein paar Brandflecken auf der außen Hülle mehr nicht. Also war dann Jule dran, ich hob sie vom Boden auf und trug sie in die einzige Kabine an Bord, dort legte ich sie aufs Bett und verriegelte die Tür. Um sie würde ich mich später kümmern.

Vertis:

Ich halte die Betäubung von ihr aufrecht, was gedenkst du nun zu tun?

Wyveres:

Meinen Auftrag zu Ende bringen, was sonst. Ich kann mich nicht auf diese Piraten Konzentrieren wenn Sie hier durchs Schiff tobt. Aber erstmal, öffne einen Kanal nach Medupe City. Nadine wird nicht erfreut sein.

Vertis:

Wird erledigt.

Fünf Minuten später stand die Verbindung. Und Sie war Tatsächlich nicht erfreut.

Nadine:

Und ich hatte mir schon extrem Sorgen gemacht, ich war drauf und dran dich zu Kontaktieren um dir Mitzuteilen das Sie verschwunden ist. Wie geht es ihr?

Wyveres:

Sie Schläft, ich musste Sie Betäuben, da Sie Hysterisch wurde. Sie ist im denkbar ungünstigstem Moment im Cockpit aufgetaucht. Du weißt wie die Navy Aufträge aussehen, es macht absolut keinen Spaß, ich würde lieber Touristen Fliegen als das hier. Aber diese Arschgeigen wollen das nun mal so.

Nadine:

Tötungsaufträge … wir wussten beide das Sie jeden freien Piloten für die Schmutzigen Sachen ran ziehen. Und jetzt, kommst du klar?

Wyveres:

Ich habe den ersten Auftrag hinter mir, bin Nervlich gerade etwas fertig, und jetzt Jule, ich weiß nicht wie ich ihr das was sie gesehen hat erklären soll.

Nadine:

Sie hat doch nicht etwa, mit angesehen?

Wyveres:

Doch hat sie, und ich kann ihre Erinnerungen nicht schon wieder verändern, die Gefahr das Sie diesmal bleibende Schäden davon trägt ist einfach zu hoch. Erinnere dich daran wie sie nach der Fer-De-Lance reagiert hatte.

Nadine:

Und was wirst du jetzt machen?

Wyveres:

Wohl oder übel die Blockaden aufheben, Sie muss damit klar kommen, dass nicht alles hier draußen Friede Freude Eierkuchen ist.

Nadine:

Schickst du Sie zurück?

Wyveres:

Kommt drauf an, wie Sie darauf Reagiert. Wird aber wohl so kommen, ich kann Sie hier draußen nicht gebrauchen, ich kann mich nicht auf die Missionen Konzentrieren wenn sie hier ihren moralischen Fährt.

Nadine:

Na gut, ich weiß bescheid, Melde dich wenn es was neues Gibt. Und Wyveres, pass auf ja, komm Heil zurück.

Wyveres:

Werde ich. Ich liebe dich, Schatz.

Damit beendete ich die Verbindung, und lass die Antwort der Föderalen Navy. „Glückwunsch CMDR. Fliegen Sie in das Xibe System, Dezimieren sie da den Rest des Xibe Gold Clan, ihr Auftrag ist erfüllt, wenn Sie mindestens fünf Schiffe aufgebracht und vernichtet haben.“

Ich sank in meinen Stuhl, wieder Tötungsmissionen, ich hasste Tötungsmissionen, ich hasste Sie einfach. Aber nun entschied ich mich dann doch erst einmal Jule doch aufzuwecken. Was brachte es mir, wenn ich dieses Problem noch länger vor mich hin schieben würde. Also konnte ich es auch gleich hinter mich bringen.

Wyveres:

Vertis, stell ihre Erinnerungen wieder her.

Vertis:

Sie wird dich danach Hassen, dass ist dir bewusst.

Wyveres:

Sie wird es so oder so. Was spielt das noch für eine großartige Rolle.

In der Kabine angekommen, wurde Jule vor meinen Augen gerade wieder wach. Ihr standen die Tränen in den Augen. Und sie Giftete mich an.

Jule:

DU! Mein Kopf, was hast du mit mir gemacht?

Wyveres:

Das was jeder gute Vater für seine Tochter tun würde. Dich vor Schaden bewahrt.

Jule:

Was sind das … Paps … diese … woher kommen diese … Oh Gott … ich habe … du hast …

Wyveres:

Versuch ruhig zu Atmen, es geht gleich vorbei.

Jule:

Wie, wie kann das vorbeigehen, ICH HABE KALTBLÜTIG … AUF DEINEN BEFEHL …

Wyveres:

Schau mich an, es wird alles gut.

Jule:

Gut, NICHTS WIRD GUT, Ich habe die Crew in der Fer-De-Lance … und dann du und Nadine … an dem Außenposten … ihr habt einfach … einfach abgedrückt … Und du, du hast vor meinen Augen! Mein KOPF … Was hast du getan!

Wyveres:

Hör mir jetzt genau zu, was ich tat, war um dich zu schützen, ja vielleicht war es Falsch, deine Erinnerungen zu verändern, aber du warst damals einfach nicht in der Lage damit umzugehen, es hätte dich zerbrochen. Du warst ein Nervliches Frack, hast die Ganze Zeit nur getobt und geschrien, Hattest Tagelang die Bilder im Kopf, hast aus Angst nicht geschlafen, nichts gegessen, und nur vor dich hin geheult, ich wusste mir keinen anderen Ausweg, als dir die Last zu nehmen. Also habe ich die Bilder, die Erinnerungen weggeschlossen und verändert. Es hatte aber trotzdem zur Folge das du immer Wütender, immer Aggressiver wurdest. Und ich schätze mal du wusstest nicht einmal warum.

Jule:

Ich könnt dich gerade, mir ist Schlecht, Oh Gott … es tut so weh …, Lass mich … allein … VERSCHWINDE … geh … wie konntest du …

Wyveres:

Na gut, du wirst aber damit nun Leben müssen. So wie ich, mit dem Leben muss was ich Tat, was ich tue, was ich tun werde. Das ist das Los eines jeden Piloten. Früher oder Später wird man töten müssen. Wenn du reden willst, ich bin im Cockpit.

Damit stand ich auf und wollte gerade gehen.

Jule:

Ich … habe … getötet … weil du es mir befohlen hast …, einfach so getötet … dafür gibt es keine Entschuldigung. Hörst du … dafür gibt es keine … Entschuldigung. Und doch … verstehe ich warum du das getan hast … auch wenn es weh tut, so scheiße weh tut. Paps … warum tut das so weh?

Wyveres:

Weil es das muss, eine andere Antwort kann ich dir nicht geben, glaub mir, es tut auch mir weh, jedesmal aufs neue Weh, und einige Bilder verblassen niemals, leider. Du musst nun leider Lernen damit zu Leben. Ich hätte dir das nur zu gerne Erspart, aber ich kann nicht. Du hast jetzt die Wahl, bleibe hier und lerne wie man damit Umgeht, oder bitte mich dich zurück zu Nadine zu bringen. Bleibst du wird das was du Heute gesehen hast, nicht dein letzte mal sein.

Jule:

Du wirst … weiter … töten …

Wyveres:

Ich werde weiter meine Aufträge erfüllen, die Föderale Navy ist nicht wie die Imperiale, dort hatte ich den Luxus mir meine Aufträge nach gut Dünken auszusuchen. Diese Eierköpfe hier kennen nur eins, Macht Erhalt um jeden Preis, und da sind wir Freie Piloten gerade gut genug für die miesesten aller Jobs. Und das ist das töten derer die ihnen ihre Macht streitig machen wollen.

Jule:

Und das machst du einfach so mit? …

Wyveres:

NEIN, und ich würde am liebsten diese ganze Sache einfach abbrechen, zurückfliegen und weiter durch den Weltraum fliegen und Planeten erkunden. Aber ich muss ins Sol System, wir müssen ins Sol System. Also bleibt mir keine andere Wahl, als meinen eigenen Ehrencodex zu brechen, und dass zu tun was von mir verlangt wird. Um einem Mann gegenüber zu treten, dessen Tochter durch meine Schuld zu Tode kam. UM IHM IN DIE AUGEN ZU SEHEN, UND IHN DARUM ZU BITTEN SEINE ANDERE TOCHTER HEIRATEN ZU DÜRFEN! Glaubst du das ist leicht? Glaubst du das ist schön? Zu Wissen wir schwer es werden wird. Wie sehr ich mich dafür Hasse, aber für dich, für Nadine, für deinen Ungeboren Bruder, nehme ich das auf mich. Lade mir diese Schuld auf meine Schultern und mache weiter.

Jule:

Ich … du … aber diese Bilder in meinem Kopf … wie soll ich … wie kommst du … wie kommt man damit klar?

Wyveres:

Jeder auf seine Art, manche fassen nie wieder einen Steuerknüppel an, andere drehen durch und werden zu Mördern, aber die meisten, die meisten ertränken ihre Erinnerungen in Drogen. Nur wenige können wirklich von sich behaupten das Sie ohne Probleme damit Leben können ein Menschen aus dem Leben zu befördern. Es wird immer schwer sein, doch die Schwelle zwischen, soll ich oder soll ich nicht, die wird leichter, mit jedem mal. Bis man irgendwann gar nicht mehr darüber nachdenkt, sondern einfach nur noch Funktioniert. Ich habe bis Heute nicht das erste Gesicht, die erste Person vergessen, sie ist noch immer da, wenn ich erneut töte, und ermahnt mich. Erinnert mich, an das Gefühl, nicht abzustumpfen. Also wie entscheidest du dich? Pilotin, mit allem was dazu gehört. Oder doch lieber ein Leben ohne diese Bilder?

Jule:

Ohne wie meinst du das?

Wyveres:

Gedächtnisverlust, vollständiger. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, wenn ich versuchen würde sie dir wieder zu nehmen, würdest du daran diesmal Zerbrechen. Vertis könnte deine Persönlichkeit nicht aufrecht erhalten. Also du hast nur diese Wahl, Leben oder Alles was war, vollständig vergessen.

Jule:

Das ist keine Wahl, dass ist wie Sterben, alles Vergessen? Dich, Nadine, mein ganzes Leben.

Wyveres:

Deine Entscheidung, triff sie bevor wir in Gagarin eintreffen, derweil ich muss diesen Auftrag zu Ende bringen, ob es dir nun gefällt oder nicht. Tochter. Lebe mit dem was du getan hast, was ich getan habe, oder Vergesse alles.

Damit ging ich zurück ins Cockpit und überließ sie sich selbst, es war das Härteste was ich in meinem bisherigen Leben getan hatte. Im Cockpit angekommen, Leerte ich fast die gesamte Flasche Whisky, die ich dort deponiert hatte, um das Zittern in meinen Händen zu beruhigen, und um die aufgeflammten Bilder wieder dahin zu verbannen wo sie keinen Schaden anrichten konnten, die Schreie, die Gesichter, all derer denen ich den Tod brachte. Ich sass hier, am Leben, während die, die sich nicht wehren konnten, vor meinen Augen wieder und wieder Starben, Starben weil ich half oder starben weil ich es lies, am liebsten hätte ich in diesem Moment die Krait einfach in die Sonne von Lachazi gesteuert. Aber ich konnte es nicht, Feigheit, Sehnsucht und Liebe, hielten mich bei Verstand. Seid nun mehr zwanzig Jahren Pilot, und doch schon ein gebrochener alter Mann, der nichts als Leid und Schmerz verursachte. Ich trank den Rest, warf die Triebwerke wieder an, Sammelte die Überreste des Piloten ein, und was ich an wertvollem Materialen noch Bergen konnte und setzte Kurs ins Xibe System, um den Rest seiner Crew zu finden und Sie ebenfalls zu Liquidieren, fünf Schiffe mindestens.

In Xibe angekommen, das selbe Spiel, Navigationsboje anfliegen, Daten Scanne, Schiff IDs als Ziele festlegen, in den SC wechseln und warten, das erste Schiff kam schnell, eine Weitere Cobra, sie Kämpfte Verbissen, aber nach Zehn Minuten war der Spuk vorbei und die Pilotin Tod. Und ich hasste mich noch ein Stück mehr. Sie hatte es wohl noch geschafft ein Not Signal an ihre Piraten Freunde abzusetzen, denn sie kamen, zu ihrem Leidwesen, nicht zusammen sondern einzeln. Es war trotzdem Gefährlich, je länger es dauerte, und die Schiffe der Systembehörden hielten sich raus. Ich gegen sieben Schiffe, Sieben die zu meinem Glück nicht alle auf einmal auftauchten. Dafür tauchte Jule im Cockpit auf, sie setzte sich schweigend in den Helm und übernahm die Zielvorrichtung der Laserwaffen. Ihr standen noch immer Tränen in den Augen, aber Sie hatte sich wohl entschieden. So musste ich nur noch Steuern, dafür Sorgen das die Schiffe vor uns blieben, das die Schilde hielten, die Waffen nicht überhitzten, das aktuellste Schiff der Bande, das erste Schiff für Sie, dass wir gemeinsam erledigten, war eine Python. Der Tötungsbefehlsscanner schlug an, der Pilot war ein mehrfach gesuchter Mörder, auf mindestens vier bewohnten Welten und zehn Raumstationen, seine Opfer Liste war lang.

Jule:

Macht es das Leichter, zu Lesen warum er Sterben muss?

Wyveres:

Nein, aber es beruhigt die Inneren Geister, zu wissen das er keinen Schaden mehr verursachen wird.

Jule:

Aber es gibt nicht immer diese eindeutigen Gründe, nicht immer wird es schwarz/weiß sein.

Wyveres:

Ja, und du musst selbst Entscheiden, tust du was man von dir verlangt, oder zeigst du Gnade. es liegt ganz alleine an dir selbst.

Sie Drückte ab, die Laser zerfraßen seine Schilde, sein Antrieb explodierte, und er begann zu trudeln.

Jule:

Dieser Mann, ist ein Mörder, ein Frauen und Kinder Mörder. Möge sein Gott ihm Gnade zeigen.

Ihr liefen die Tränen, bei dem was sie sagte, dann drückte sie die Taster voll durch und entlud die geballte Kraft der Laser und zerschnitt ihn und seine Python. Wir hatten die geforderte Anzahl erreicht. Es tauchten noch zwei seiner Freunde auf, eine weitere Python, und eine Viper, die Viper starb nach nicht einmal drei Minuten, die Python nahm die Beine in die Hand, aber Jule war schneller mit den Lasern, hatte seinen Antrieb und die Schilde im nu zerstört. Dann lass sie der Frau übers Com ihre Verbrechen vor.

Jule:

Raub, Diebstahl, Mord, Mord an Kindern, Mord an Müttern, Mord an Vätern. Schwerste Verbrechen, mögest du in deiner persönlichen Hölle Frieden Finden!

Dann entlud sie die Laser, und die Python verging in einem Feuerball.

Wyveres:

Auftrag erfüllt, willst du auch einen?

Jule:

Ja, vielleicht lässt der Schmerz ja nach.

Ich goss ihr einen Dreifachen Whisky ein, und sie trank ihn, schüttelte sich, und fing an wie ein Schlosshund zu heulen. Ich nahm sie in den Arm, und drückte Sie an mich.

Wyveres:

Ich glaube es reicht für Heute, komm wir trinken in der Kabine weiter.

Jule:

Gerne, aber warum muss es nur so weh tun!

Wyveres:

Das Tochter, tut es immer. Sogar mir. Und jetzt komm, wir trinken, während Vertis uns zurückbringt. Erzähl mir was dich belastet, halte dich nicht zurück, mit nichts verstehst du. Lass es raus, sonst bringt es dich am Ende um.

Jule:

Ich würde dich am liebsten Ohrfeigen! aber vorher, ich habe in Medupe City rum geforscht, ja sogar mit Ronny geredet, auch mit Nadine, aber sie gaben mir keine zufriedenstellende Antwort. Diese Naniten, in mir, in dir, wo kommen die her?

Wyveres:

Die Naniten, sind ein Geschenk und gleichzeitig ein Fluch, sie waren der Grund warum ich im Loft nicht starb, ich hätte auch ohne die Operationen überlebt, wäre aber trotzdem gestorben, nur um dann wenige Stunden später geheilt wieder aufzustehen, Das die Ärzte operiert hatten war Unnötig. Sie halten mich und nun auch dich, am Leben. wir werden trotzdem Altern und irgendwann sterben, entweder Auf Natürliche Art, oder weil uns jemand in den Kopf schießt. Ansonsten heilen Sie alles.

Jule:

Solche Naniten gibt es nicht.

Wyveres:

Doch, auf Utopia.

Jule:

Und die Ärzte? Sag nicht …

Wyveres:

Gedächtnis gelöscht, genau so wie beim Arzt von der Clipper, es ist einfach zu gefährlich. Wenn jemand von Utopia erfahren würde das diese Naniten Utopia verlassen haben, sind wir des Todes. Also wird das zwischen uns bleiben.

Jule:

Versteh, aber es tut trotzdem Weh, du hast mich verraten, mir weh getan, mir die Chance genommen, selbst einen Weg zu finden. Lässt du mich von nun an mein eigenes Leben, leben?

Wyveres:

Ja, ich hab dir sogar schon eine Sidewinder besorgt, zu deinem Sechzehnten wirst du sie bekommen und deine Lizenz, also willst du noch ein Glas?

Sie hielt mir ihr Leeres Glas hin, und wir Tranken den gesamten Abend, redeten und trösteten uns gegenseitig.

Elite Dangerous: CMDR Wyveres – Logbuch – Föderale Navy

Und dann lässt du alles hinter dir, nur um nach Sol zu gelangen.

CMDR. Wyveres. 04.02.3305

Nadine lag seit ein paar Stunden neben mir auf dem Sofa, sie atmete Leise, ihr Schlaf war ruhig und sowohl Jule als auch Kathrine hatten uns, abgesehen von den letzten zwei Tage, endlich in Ruhe gelassen. Sie lag dich an mich gekuschelt, unter mehreren Schichten von Stoff, der uns beide umhüllte. Ich spürte ihre Wärme und ihre sanften leichten Bewegungen, die Finger die sich ab und zu öffneten und wieder Schlossen, die Bewegungen wenn Sie sich leicht drehte, ihren runden Bauch, wie er sich an mich Drückte und dann wieder davon glitt. Seid ich von der Mission zurück war, war dies unser erster ruhiger Moment. wir waren beide völlig ausgelaugt und am Ende, Sie hatte die drei Wochen damit zugebracht, Kathrine zu zeigen das Sie ihr, eine Mutter sein kann, und ansonsten war sie Dankbar, endlich etwas Entspannung finden zu können. Wir hatten uns beide am Vorabend ein Flasche Rotwein gegönnt und waren, dann zusammen beim Film schauen eingeschlafen.

So Lagen wir noch immer da, selbst als unsere beiden Mädels sich langsam daran machten, erneut durch das Loft zu toben, was sie beide Unweigerlich zu uns aufs Sofa führt, und sowohl mich aus meinen Tagträumen riss, als auch Nadine aus ihrem Schlaf.

Jule:

Macht mal Platz! Kathrine und ich wollen auch unter die Decke!

Kathrine:

Ja, wollen wir!

Wyveres:

Dann seid ihr aber Still!

Nadine:

Ja bitte, sehr, sehr Still!

Jule drückte uns beide auseinander und kroch dann zusammen mit Kathrine genau zwischen uns.

Jule:

Ein Wunder, ihr seid nicht Nackt! Und nun macht mal etwas mehr Platz.

Wyveres:

Ich werde dir gleich mal, Nackt! Aber passt auf Nadines Bauch auf.

Nadine:

Geht schon, so ihr beiden, und was soll das hier nun werden, wenn ihr Fertig seid?

Jule grinste erst Nadine und dann mich an.

Jule:

Wie lange eigentlich noch bis es zur Welt kommt? Da ja nun alles irgendwie drunter und drüber gegangen ist in den paar Wochen, seid Paps die Clipper geschrottet hatte. Was wird nun genau passieren? Wie geht es jetzt weiter?

Wyveres:

Hey, die Clipper wurde uns zerschossen.

Jule:

Ja und? Trotzdem so oft wie wir da rum Reparieren mussten, hast du Hauptsächlich die Clipper geschrottet!

Wyveres:

Du weißt das ich dir gerade kräftig in den Hintern kneifen kann Junge Dame, und du mir nicht mal entkommen kannst.

Jule:

Unterstehe dich!

Nadine:

Keinen Streit, seid lieb!

Kathrine:

Und wann kommt nun Geschwisterchen?

Nadine:

In ein paar Monaten. Dauert also noch, und Wyveres fällt dir was auf?

Wyveres:

Ja, fällt mir, hättest du damit gerechnet?

Nadine:

Nein, und ich heul hier gleich.

Jule:

Warum?

Wyveres:

Eine Familie, Jule, wir sind hier das erste Mal zusammen, wie ein richtige Familie. Wir machen das aller erste mal etwas das man also Normale Familie tut.

Nadine:

Und es ist schön.

Kathrine:

Zusammen Kuscheln!

Wyveres:

Du hast es erfasst, Kathrine.

Wir blieben den gesamten Vormittag zu viert unter den Decken liegen, erzählten und lachten, es war wirklich einer der Momente die einem wie eine Ewigkeit des Glücks vorkamen, für genau das hatte ich gekämpft, für genau das hier hatte ich all die Qualen auf mich genommen. Ich hätte vor Freude Weinen können. Wir schliefen sogar alle wieder ein, Kathrine dicht an Nadine gekuschelt, Jule lag fast quer über uns und ich hatte mühe nicht unter den ganzen Beinen und Armen begraben zu werden. Sie waren meine drei Mädel, und ich würde das Universum für sie in Brand setzten.

Nadine:

Wyveres, Kaffee, los und dann besorg etwas zu Essen, ihr beide ins Bad, ich bin gleich bei euch.

Wyveres:

Können wir nicht noch eine Weile so liegen bleiben?

Jule:

ja es ist gerade so gemütlich.

Kathrine:

Gemütlich und Warm!

Nadine:

Nichts da, wir haben alle noch unsere Aufgaben, wenn ihr die Erledigt habt, können wir Heute Abend nochmal drüber Nachdenken. Aber jetzt erstmal Aufstehen! Denn erstens, ich habe tierischen Hunger, zweitens, ich muss ins Bad und Drittens, mir ist mittlerweile viel zu Warm, außerdem kommt Simone nachher noch. Sie wollte unbedingt etwas mit uns Besprechen. Irgendwas wegen Marc.

Jule:

Oh … ähm, muss ich da hier sein?

Nadine:

Ja musst du!

Kathrine:

Baby glatter Marc, Jule bekommt Ärger!

Jule:

hey, bekomme ich Überhaupt nicht, er hat das völlig zurecht Verdient gehabt!

Wyveres:

Hat Sie irgendwas genaues gesagt gehabt?

Nadine:

Nein, nur das Sie ihn und Anja mitbringen wird. Also, Hop ihr kennt eure Pflichten. Duschen, Anziehen, Chaos beseitigen!

Kathrine und Jule quengelten zwar, krochen aber dann doch vom Sofa und verschwanden im Bad.

Wyveres:

Du, Nadine, jetzt wo die beiden …

Nadine:

Kaffee! Los, und Finger Weg! Dafür ist gerade echt der falsche Zeitpunkt.

Ich beugte mich über Sie und Küsste sie.

Nadine:

Nimm, die Hände von meinen Brüsten und steh auf, Kerl! Mach Kaffee LOS!

Wyveres:

Spielverderberin!

Sie schubste mich vom Sofa, rappelte sich dann selbst auf und verschwand ebenfalls im Bad, also blieb mir nichts anderes Übrig, ich machte erst einmal eine Kanne Kaffee, notierte mir was wir nicht mehr da hatten, zog mich an und ging einkaufen. Einkaufen für meine Familie, der Gedanke war erheiternd, wusste ich doch nur zu gut das ich in wenigen Tagen Medupe City verlassen würde, für eine Lange Zeit. Es ging nicht tausende von Lichtjahren raus ins ungewisse, nicht auf irgendeinen Planetoiden um Geheimnisse aufzudecken, nein mein Versprechen gegenüber Nadine zog mich von hier weg.

Mittlerweile hatte ich alles was ich brauchte zusammen, einen Außenposten wo ich hin fliegen konnte, etwas mehr als dreihundert Lichtjahre von Cubeo entfernt, Nah genug also um jederzeit wieder hier herkommen zu können, Im Keiadjara System, die Gagarin Installation. Dort war mein erster Anlaufpunkt um in der Föderalen Navy aufzusteigen, dort würde ich mir die Sol Permission verdienen. Die wichtigsten Sachen waren vorhanden, und ich hatte mich entschieden die Krait zu nehmen, die Clipper blieb eingemottet. Und unter der Aufsicht von Nadine, für Jule ihr Piloten Training, würde eine Sidewinder reichen, ich hatte noch eine in Meene aber die Transportkosten waren mir zu happig, also lies ich Ronny ihr eine Aufgerüstete Sidewinder zusammenstellen. Sie würde sie zusammen mit ihrer Piloten Lizenz an ihrem Sechzehnten Geburstag bekommen, was nur noch knapp mehr als einen Monat entfernt war. Vielleicht wäre ich ja sogar da um ihn mit ihr Feiern zu können, ihr erste Geburtstag mit mir zusammen. Ich schwor mir, beim einpacken einer Tüte Karotten, auf jeden Fall am 15.03 zu ihrem sechzehnten Geburtstag hier in Medupe City zu sein.

Mit dem Einkauf in der Hand und einem Lächeln im Gesicht, betrat ich unser Loft. Und wurde von lautem Geschnatter begrüßt.

Marcs Mutter (Simone):

Ja und stell dir vor, Marc war völlig außer sich, so kannte ich ihn gar nicht, der Junge hat endlich mal Mut gezeigt. Auch wenn ich sagen muss, das Sie ihm wenigstens die Augenbrauen hätten lassen sollen. Aber so Baby Weich war er das letzte mal als Neugeborenes!

Nadine:

Und dein Mann hat wirklich dass zu ihm gesagt?

Marcs Mutter (Simone):

Ja, er war kein Bisschen außer sich, hat den Armen nur ausgelacht, und ihm gesagt das er es irgendwie verdient hatte, und das ihm das Hoffentlich eine Lehre war.

Wyveres:

Ich hoffe ich störe nicht.

Marcs Mutter (Simone):

Ach kein Bisschen, wir Unterhalten uns nur über meinen Baby weichen Marc.

Wyveres:

Ich hätte es gerne verhindert, aber dann wäre ihm schlimmeres Passiert.

Nadine:

Weltraum Taufe, ich weiß, Jule hat mir alles Erzählt. Auch das Warum.

Ich schluckte Kurz.

Wyveres:

Alles?

Nadine:

Ja, alles, auch das mit der Entzündung, aber darüber Reden wir später!

In dem Moment ging mir vor allem eins durch den Kopf, ich hätte ihre Erinnerungen doch Blockieren oder Löschen sollen.

Wyveres:

Na Gut, dann bring ich jetzt erstmal das hier in die Küche, und bin dann gleich wieder bei euch.

In der Küche angekommen, standen Jule, Kathrine und Anja gerade vor Marc und Diskutierten ebenfalls mit ihm.

Kathrine:

Jule hat gesagt das du sehr gute Pizza machen kannst, also mach!

Anja:

Ja Bruderherz, zeig was du kannst!

Marc:

Aber wir sind hier nicht in unserer Küche, ich hab kein Plan wo was ist.

Jule:

Stell dich nicht so an Baby Gesicht, wir stellen dir alles hin, und nun Fang an!

Ich musste fast lachen bei dem Anblick, wie die Drei ihn in eine Ecke drängten, und alle Drei jeweils einen Finger auf seine Brust drückten.

Wyveres:

Hey, lasst ihn, außerdem er wird hier nur etwas Kochen, wenn ihr drei Hinterher aufräumt! Ansonsten raus aus der Küche.

Jule:

Wir wollen Pizza, Marc weiß wie das geht, also wird Marc uns Pizza machen!

Anja:

Genau, also Bruder los! Sonst schick ich die Aufnahme die Jule mir Geschenkt hat, an all deine Freunde!

Marc:

Das ist unfair! Und Überhaupt, warum gibt es davon eine Aufzeichnung!

Wyveres:

Ihr drei Raus jetzt! Marc du bleibst hier.

Sie ließen von ihm ab, zwar unter Protest, aber sie ließen ihn endlich zufrieden. Und schlichen aus der Küche.

Marc:

Dieses dämliche Video … damit Erpresst sich mich jetzt schon seid Tagen, ich muss alles machen was Sie Will.

Wyveres:

Wer, deine Schwester oder Jule?

Marc:

Meine Schwester … Jule will ja nicht wirklich mit mir reden.

Wyveres:

Da kann ich dir vielleicht helfen.

Marc:

Wäre schön, aber ich wüsste nicht wie.

Wyveres:

Lass mich nur machen, derweil, hilf mir beim Auspacken, und dann machen wir den Damen eine Pizza, die sich gewaschen hat.

Nach wenigen Minuten waren alle Lebensmittel verstaut und Marc begann damit den Teig und alle Zutaten zusammen zu stellen. Während ich mir genau überlegte ob es nicht doch zu Riskant wäre, aber bevor er noch mehr zu leiden hat, als jetzt schon.

Wyveres:

Vertis?

Vertis:

Ja CMDR?

Wyveres:

Du hast den Jungen gehört?

Vertis:

Ja, es wird aber nicht leicht.

Marc:

Was wird nicht leicht?

Vertis:

Die Aufnahmen verschwinden zu lassen, Junge, ich kann nicht garantieren das alle Kopien gelöscht werden, aber die an die ich gelangen kann werden soeben gelöscht.

Wyveres:

Sag danke Marc.

Marc:

Danke Mar … äh Vertis.

Fast augenblicklich hörten wir aus Jules Zimmer ein wildes Gekeife. Und wenige Sekunden Später stand Jule in der Küchen Tür.

Jule:

War das jetzt nötig! Die schöne Aufnahme …

Wyveres:

Solltest du irgendwo eine Offline Kopie davon haben, so rate ich dir dringend davon ab sie jemals wieder anderen Personen zu zeigen, denn sonst veröffentliche ich einige peinliche Videos von dir.

Jule:

Was für Videos?

Wyveres:

Krankenstation, Kuss, Wette, um nur einiges zu nennen.

Marc musste unweigerlich grinsen.

Jule:

Das würdest du mir niemals antun!

Wyveres:

Erinnere dich, Wette niemals mit mir.

Jule:

Ok, schon gut, habs verstanden. Marc, nicht vergessen, meine Pizza, Käse und Tomatensoße! Unterstehe dich da irgendwas anderes mit drauf zu machen!

Wyveres:

Lass ihn machen, und nun raus mit dir, Ich bin gleich bei euch im Wohnbereich.

Sie streckte uns nochmal die Zunge entgegen und verschwand dann.

Marc:

Danke.

Wyveres:

Dank mir nicht zu früh, Verrat mir lieber, was haste nun vor? In Medupe City bleiben und Koch werden?

Marc:

Der Koch von der Clipper hat mir Angeboten mich auszubilden, übermorgen geht’s auf ein Beluga, für drei Monate. Ich hoffe ich versau da nichts.

Wyveres:

Wenn du bei der Sache bleibst, bestimmt nicht. Vielleicht ist Jule bis dahin dann auch nicht mehr so mies zu dir.

Marc:

Paps, sagt immer, das Gedächtnis einer Frau ist das eines Elefanten, Sie vergessen niemals, nichts, nicht den kleinsten Fehler den man gemacht hat, und sie schmieren einem das dann immer und immer wieder aufs Brot.

Wyveres:

Da muss ich ihm leider zustimmen. Aber gut, ich lass dich hier mal machen. Und versau ihre bloß nicht. Ich Nehme meine mit Salami.

Er nickte und machte sich dann an die Arbeit, sein Blick war wirklich ernster geworden, und er achtete auf jedes Detail. Aus ihm könnte wirklich noch was werden. Und die Beluga Liner, dort würde er sicherlich zu dem werden, was er schon immer sein wollte.

In der Wohnstube angekommen sassen Nadine und Simone auf dem Sofa und betrachteten einen Berg an Klamotten die Simone mitgebracht hatte, kleine Strampler und andere Sachen. Beide hatten ein Glas Rotwein in der Hand und lachten.

Nadine:

Ah, der Herr Wyveres, dass hat aber jetzt doch eine ganze Weile gedauert. Schau mal, ist dieser Strampler nicht süß, mit einer kleinen Süßen Sidewinder!

Wyveres:

Ja ist er, aber wer bist du und was hast du mit meiner Nadine gemacht?

Nadine:

Du, hast das mit mir gemacht, ganz alleine Du! Schau hier, dieser Bauch, deine Schuld!

Marcs Mutter (Simone):

Ich glaube das letzte Glas war eins zuviel.

Wyveres:

Kann ich nicht beurteilen, aber Marc macht gerade Pizza für alle, habt ihr beide irgendwelche Wünsche?

Nadine:

Salami, Schinken, Oliven, Pilze, Paprika, Kirschen … sagte ich Oliven schon? Naja egal. Also das soll jedenfalls auf meine, zusammen mit DREI Tonnen Käse!

Wyveres:

Und du Simone?

Marcs Mutter (Simone):

Wie Immer, er weiß dann schon bescheid, Und Nadine, du solltest das Glas wirklich wegstellen. Der Alkohol wirkt schon.

Nadine war wirklich etwas zu sehr Alkoholisiert, und bevor Sie irgendwas ausplauderte was nicht in diese Runde gehörte, griff ich ein.

Wyveres:

Lass sie ruhig, der Rausch wird gleich nachlassen.

Nadine:

Unterstehe dich! Du! Hier wird nicht an mir rum gepiekst!

Wyveres:

Gar nicht nötig. Aber zum Wohle von dir und unserem Kind, werde ich jetzt den Alkohol in dir Neutralisieren. Du gackerndes Huhn du.

Nadine:

Ich gacker doch gar nicht. Aber schau doch, hier diese süßen Schuhe, und die Rassel.

Wyveres:

Es ist besser so. Vertis senke ihren Alkoholpegel.

Vertis:

Verstanden. Alkoholpegel von Nadine wird auf Risikolos fürs Kind gesenkt.

Nadine:

Vertis! NEIN, Nicht … ah du … ok, nimm mir nur den Rausch du, dafür Beiße ich dir heute Nacht direkt was ab!

Marcs Mutter (Simone):

Das is ja Interessant, so einfach, wenn das bei mir auch so ginge.

Vertis:

Ich habe Marc über alle Wünsche informiert, er sollte in ungefähr eine Stunde mit den Pizzen fertig sein. Ich schlage daher vor schon mal den Tisch vorzubereiten.

Wyveres:

Geht’s Nadine?

Nadine:

Ja, aber das war wirklich unnötig von dir, Freundchen!

Wyveres:

Du wurdest Albern, zu Albern. Das könnt ihr beide sein wenn ihr alleine seid, aber ich würde vorschlagen, wir drei kümmern uns um den Tisch. Was ist eigentlich mit deine Mann Simone?

Marcs Mutter (Simone):

Arbeitet, wie immer, aber sein Training, zahlt sich langsam aus, er hat sage und schreibe vierzig Kilo abgenommen. Ich musste ihn völlig neu Einkleiden.

Nadine:

Jetzt wo der Herr mir das drehen im Kopf genommen hat, Simone komm wir beide decken den Tisch, und du, du wirst die Sachen hier weg räumen!

Wyveres:

Sonst noch etwas das ich machen kann?

Nadine:

Ja, Staubsaugen und das in Shorts wenn es geht!

Wyveres:

Nadine, später vielleicht, wenn niemand außer dir zusieht.

Nadine:

Nein, für uns beide jetzt!

Wyveres:

Sei nicht Albern!

Nadine:

Lass mich Albern sein, ist gerade so schön angenehm. Und jetzt Hop, die Sachen hier tragen sich nicht von alleine Ins Kinderzimmer des Babys!

Das Kinderzimmer des Babys, ich war bisher gar nicht darin gewesen, nicht einmal. Was mich wohl erwarten würde. Gerade als ich mit den Sachen unterm Arm das Zimmer betreten wollte. Hörte ich Simone hinter mir leise etwas zu Nadine sagen.

Marcs Mutter (Simone):

Er war da wirklich noch nicht drin?

Nadine:

Psst, sei leise, ich will keinen Moment davon verpassen.

Was erwartet mich jetzt, Rosa, Blau, Grün, alles voller Spielzeug, alles noch in Karton und ein Zettel wo drauf steht, viel Spaß beim zusammenbauen.

Als das Licht anging, schoss mir direkt ein Klos in den Hals, das Zimmer war wunderschön, die Wiege, Wickeltisch, keine grellen Farben, alles war in Sanftem Organe und Leichtem Gelb und Weiß gehalten. Ich legte die Sachen, einfach auf den Wickeltisch, und Schritt langsam durch den Raum, hier würde mein Kind leben. Mir liefen die Tränen, an der Wiege angekommen, wurden mir die Knie weich. An dessen Kopfende hing eine 3D Aufnahme, eines kleinen Wesens, mit einer blauen Schleife festgemacht. Ich nahm es Zitternd ab und hielt es vor mir, in großen Buchstaben, auf dem Rand stand es, ein Junge. Dieses Gefühl, dieses Unbeschreibliche Gefühl in der Brust. Und dann sah ich sie in der Tür stehen, sich den Bauch haltend, die Feuerroten Haare, die leicht über ihre Schultern hingen, die andere Hand vorm Mund, sich leicht die Tränen aus den Augen wischend, diese Wundervolle Frau.

Nadine:

Überraschung gelungen würde ich sagen.

Wyveres:

Komm her und Küss mich!

Sie hockte sich vor mich und der Kuss schien ewig zu dauern, dann setzte sie sich in meinen Schoss und hielt die Aufnahme mit der Linken Hand fest, während ihre Rechte nach der meinen Suchte.

Nadine:

Ich hoffe es gefällt dir, Kathrine hat beim Farbe aussuchen geholfen.

Wyveres:

Überwältigend, Wunderschön und Überwältigend. Du, der kleine, das Zimmer, einfach alles. Ich liebe dich Nadine.

Mir liefen die Tränen, während ich sie fest an mich Drückte.

Wyveres:

Ich liebe dich, über alles! Und ich werde dich Heiraten, und nichts im Universum kann mich davon abhalten.

Nadine:

Ich liebe dich auch, und ich sage Ja.

Jule kam in dem Moment zur Tür rein als ich sie gerade zu mir umdrehte um sie zu Küssen.

Jule:

Ihr beide werdet hier jetzt aber nicht … und die Pizza ist fertig. Die anderen warten schon …

Drei Tage später, im Lachazi System.

Wyveres:

Wenn ich dir jetzt den Kopf abreiße dann bist du selbst dran Schuld! Setz dich! SOFORT!

Ich Feuerte gerade die nächste Salve auf mein Ziel, es war ein Föderaler Auftrag, meine Bewährungsprobe, wenn ich das beendete hatte, währe ich schon einen gewaltigen Schritt weiter. Er Trudelte etwas, seine Schilde waren unter dem dauerfeuer meiner Laser gerade dabei zu versagten, Er war ein zu leichtes Ziel in seiner Cobra MK III, und hatte meiner aufgerüsteten Krait nichts entgegen zusetzen, seine Waffen konnten meinen Schilden nicht das geringste an haben. Ich hatte Früher schon solche Aufträge, Liquidierungen, lästig und unangenehm. Die Schilde brachen endlich, er versuchte zu entkommen, einen FSD Sprung, aber er war zu nah an der Sonne und ich hatte ihm im Mass Lock, er kam also nicht weit, ich zielte auf seinen Antrieb.

Jule:

Er ist Wehrlos! PAPS!

Ich drückte ab, er fing augenblicklich an zu Trudel, ich glich meinen Kurs an, und fixierte mit den Lasern sein Cockpit, und drückte erneut auf die Taster.

Jule:

Was machst du da, du hast doch gewonnen!

Die Laser fraßen sich durch die Scheiben und sein Schiff zerging in einem Feuerball. Dann meldeten die Sensoren eine Rettungskapsel. Ich nahm sie ebenfalls ins Visier, ein gezielter Schuss mit dem Laser würde reichen, und mein Auftrag währe Erfüllt.

Jule:

Warte, dass kannst du nicht …

Ich drückte erneut ab, Auftrag erfüllt.

Elite Dangerous: CMDR Wyveres – Logbuch – Neuntausend Lichtjahre

Anhalten und im Weltraum zuschauen, wie sich hier draußen das Leben abspielt, Wunderschön.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 02.02.3305

Die drei Forscher waren nach Ablauf der vier Tagen mit allem soweit Fertig. Der Crew wurde auch schon Langweilig auf diesem Planeten, und vor allem hatten wir nun die Neuntausend Lichtjahre erneut vor uns. Wir wählten nicht die selbe Strecke zurück, dass währe unsinnig gewesen, und so kamen wir, nach dem Vertis die Strecke Fertig berechnet hatte, auf gut vierhundert Sprünge bis Cubeo. die Woche die wir hatten war knapp, aber machbar. Also blieb es bei der bisherigen Routine, sechs Stunden schichten im Cockpit, Jule und ich sprachen die Zeit nicht sehr viel miteinander, aber immerhin hatte sie sich wieder beruhig, und ansonsten war die Stimmung an Bord ausgelassen.

Einzig Marc war etwas niedergeschlagen, er hatte die Abfuhr von Jule etwas weniger gut verkraftet und lag mir hin und wieder in den Ohren, ob ich da nicht irgendwas für ihn machen könnte, aber wenn meine Tochter sich nun mal so Entschieden hat, dann kann und werde ich sie da auch nicht umstimmen, sie hat ihm die Freundschaft angeboten, mehr war für ihn nicht drin. Jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Und ich fand es auch besser so, immerhin hatte ich ihn, ihr ja fast aufgezwungen. Da war es dann nur gerecht das sie dann das letzte Wort in der Sache hatte. Und so musste er nun damit Leben.

Wir starteten Planmäßig, und flogen wie schon auf dem Hinflug, ununterbrochen. Die ersten viertausend Lichtjahre wahren schnell geschafft, keine Zwischenfälle, nichts. es war schon sehr Merkwürdig, so gut durchzukommen, ohne das etwas passierte. Doch mitten im Inneren Orion Sektor, trafen wir in einem System auf Biologische Signale in der Leere des Raumes. Dr. Cole war natürlich sofort Feuer und Flamme und wollte am liebsten noch eine Woche dran hängen, nur diese Teile genauer zu untersuchen. der Schiffscodex wies die Lebensform als Mollusken aus. Weltraum Mollusken, sie ernährten sich, wie wir erkannten, von denn nahen Sternenförmigen Mineralien Brocken, die überall in der Leere um uns herum trieben. Jule hatte gerade das Steuer und ich stand mit Dr. Cole in Verbindung, er analysierte, schon die gesamte Zeit, die Daten die wir über die Sensoren bekamen.

Wir waren gerade dabei eine der Mollusken Gruppen näher zu beobachten und ihr verhalten zu studieren, als Marc ins Cockpit kam.

Marc:

Jule, ich hab hier etwas das du unbedingt Probieren … Oh was sind das denn für Teile!

Er blieb genau neben ihrem Sitz stehen, und starrte aus dem Fenster. Die Mollusken wurden von den Lichtern der Clipper angezogen und kamen dem Cockpit immer näher. Marc sah fasziniert dem Schauspiel zu und vergas dabei völlig das er einen Teller in der Hand hielt. Einen Teller, der so heiß war, dass er ihn selbst nur mit einem Handschuh anfassen konnte, mit heißem, sehr sehr heißem, Inhalt. Ich stand rechts neben dem Piloten, der gerade die Sensoren neu Kalibrierte, und auf die Molluske, genau vor uns, ausrichtete. Im Augenwinkel sah gerade noch so wie Marc den Teller Gedankenverloren langsam zur Seite kippen lies. Als die Molluske vor uns genau auf die Cockpit Scheibe ditschte. So wie sie es die letzten Minuten auch schon hin und wieder Tat, doch diesmal war Marc im Cockpit. Und genau in dem Moment glitt ihm der heiße Teller aus der Hand. Denn er erschreckte sich tierisch und die Suppe verteilte sich einmal über Jule. Es war zu spät zum Reagieren. Es ging alles so schnell. Jule schrie auf und zog im selben Moment das Steuer hoch und gab schub.

Jule:

MARC, PASS DOCH …. SCHEI …

Sie verlor die Kontrolle und die Clipper donnerte mit vierhundert Sachen in die Mollusken Gruppe. Wir verloren fast augenblicklich die Stabilisierung und fingen an, wie wild durch den scheinbar Leeren Weltraum zu schleudern. Marc und ich schossen augenblicklich mitten durch den Raum, während der Pilot als einziger von uns angeschnallt war, in schock starre überging. Und so setzte das Universum unserem Unglück noch einen oben drauf, denn es hob dann auch noch Jule aus ihrem Sitz, so das wir zu dritt erst durch den Raum, und dann durch die unkontrollierte Beschleunigung, an die hintere Wand gedrückt wurden.

Vertis:

Warnung, Stabilisatoren beschädigt, Warnung, Kollision steht bevor. Warnung, Kollision steht bevor!

Wyveres:

Vertis, verdammt bring das Schiff wieder unter Kontrolle!

Vertis:

Protokoll!

Wyveres:

Egal mach einfach!

Vertis:

Verstanden CMDR.

Es schien ewig zu dauern, bis Vertis die Stabilisatoren wieder aktivieren konnte, und so das Schiff mit dem vor schreck erstarten Piloten aus der Gefahr steuerte. Nur wenige Sekunden Später war der Spuck auch schon wieder vorbei, das Schiff hörte auf zu trudeln und wir nahmen einen direkten Kurs raus aus den sehr spitzen Mineral brocken um uns herum. Zu meinem Leidwesen drückte uns die Beschleunigung erneut alle drei in die selbe Ecke. Ich wurde unter Jule, und Sie unter Marc begraben.

Jule:

Marc du dämlicher …

Marc:

Au, au … au.

Wyveres:

Kommt hoch beide, sofort!

Marc:

Wie, was, oh ein niedlicher Hintern … glaube ich …

Jule:

Geht nicht, ich hab da so einen dämlichen Arsch im Gesicht, und Marc liegt auf mir drauf, und das ist echt unangenehm, und nimm deine verdammten Hände von mir MARC!

Marc:

Meine Hände? Wieso meine Hände … oh … ähm … das war … das ist … Jule … das is keine Absicht …

Jule:

Wenn du nicht in zwei Sekunden beide Hände von mir genommen hast, habe ich noch einen Grund mehr dir Weh zu tun, aber so richtig Weh zu tun. Und Paps dein Knie … bitte nimm es weg … das ist unangenehm … sehr sehr unangenehm.

Wir hingen da, wie ein menschliches Puzzle, Jule war genau zwischen uns eingeklemmt, man konnte kaum erkennen wer wer war, und wessen arme wo hin gehörten. Wir waren ineinander verschlungen und ich hatte wieder plötzlich diese höllische Schmerzen in der Brust. Es dauerte ein paar Sekunden, aber dann hatten wir, den Dreh raus und konnten uns, ohne uns weiter Gegenseitig weh zu tun, von einander befreien.

Nachdem Marc von Jule hoch gekrabbelt war, und Jule sich endlich von mir aufgerappelt hatten. Und nachdem Marc den ersten Schock überstanden hatte, fing er sich als allererste mal direkt eine von Jule.

Jule:

Die war fürs Essen über mir verteilen. Und bleib ja stehen, du bekommst gleich noch eine für deine Dummheit, und weil du mir an Körperstellen gegriffen hast, wo du nicht hin langen darfst, Auch wenn du dich NUR irgendwo festhalten wolltest!

Marc:

Reicht die eine Nicht? Die tut doch so schon weh genug.

Jule:

Du doofer, dämlicher, Vollidiot! Wegen dir währen wir beinahe gerade alle Umgekommen!

Wyveres:

Jule, beruhig dich, wir haben wichtigere Probleme, als ihn genau jetzt, zurecht zu weisen, Marc du gehst besser zurück zum Koch in die Küche, Jule geh dir lieber was neues Anziehen. Den Rest übernehme ich wenn die Sterne sich wieder aufhören zu drehen. Ähm, Ok also Kommando zurück, vergesst was ich gerade gesagt habe, ihr beide sofort in die Krankenstation, sofort! Und ich will keinen Protest hören, von keinem von euch beiden, Verstanden!

Jule giftete Marc an und ballte ihre rechte Hand zur Faust und hielt sie ihm unter die Nase.

Jule:

Ein Wort, ein einziges Wort von dir und du bist Hackfleisch, verstanden!

Dann packte sie ihm am Kragen und schliff ihn hinter sich her, gerade als sie an der Tür angelangt waren, stürmte ein sichtliche gebeutelter Dr. Cole ins Cockpit. und schob sie und Marc wieder zurück ins Cockpit und hielt die beiden genau vor sich.

Dr. Cole:

Sie Junge Dame! Waren Sie das? Wollten Sie mich etwa Umbringen?

Jule:

Aus dem Weg Lackschnüffler sonst setzt es was …

Dr. Cole:

Also, das ist unerhört, ich bin Dr. Cole für Sie. Und ich verlange eine Antwort von ihnen, was war hier los!

Jule:

Da drüben, wenden sie sich an meinen Vater sie dämlicher Hirn Akrobat! Und jetzt lassen sie mich durch sonst …

Jule stand die pure Wut ins Gesicht geschrieben, also schubste sie ihn dann doch bei Seite und stürmte mit Marc, denn sie noch immer am kragen hielt, aus dem Cockpit.

Wyveres:

Dr. Cole, würden Sie Bitte das Cockpit wieder Räumen und zurück in ihr Quartier gehen, wir haben gerade ernsthafte Probleme. Und ich habe keine Zeit ihnen jetzt Rede und Antwort zu stehen.

Ich stand mit dem Piloten an den Consolen und löschte kleinere Brände. Während Vertis weiterhin ihr bestes tat um die Clipper ruhig auf Kurs zu halten.

Dr. Cole:

Aber ich … das ist Unerhört, so lasse ich mich nicht behandeln, ich verlange eine Antwort, so kann man nicht mit mir umgehen, mein Leben war in Gefahr!

Wyveres:

Ihr Leben? Wenn sie nicht wollen das ich sie Persönlich aus dem Cockpit befördere gehen sie lieber selbst.

Er schnaubte, wollte gerade wieder ansetzen, als er erneut unsanft bei Seite geschoben wurde. Einer der Mechaniker kam ins Cockpit.

Mechaniker

Ein Großteil der äußeren Hülle wurde schwer beschädigt, interne System sind zum Glück Größtenteils Heil geblieben. Reparaturen im Gange, und was ist eigentlich genau Passiert?

Wyveres:

Marc ist passiert, aber Danke für die Informationen, und könnten Sie diesen Schluck Wasser da mitnehmen, er stört hier gerade nur.

Der Mechaniker tat was ich sagte und Griff sich Dr. Cole und geleitet ihn etwas unsanft zurück in sein Quartiert.

Wyveres:

Vertis, genau Schadensanalyse!

Vertis:

Hülle bei 46%, Interne System arbeiten mittlerweile wieder bei 96%, AWF läuft auf 100%, kann bei der restlichen Crew keine ernsthaften Verletzungen feststellen, Schadensbericht wird zusammengestellt. Diagnose, wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Einer der Mineral brocken hätte uns beinahe Aufgespießt.

Wyveres:

Gut, dann voller Stop, Koordiniere die Reparaturen, ich bin erst einmal in meinem Quartier, CMDR, sie haben hier alles im Griff?

Pilot:

Ja Sir, was so eine Suppe doch alles anrichten kann.

Wyveres:

Darüber will ich gar nicht Nachdenken, wir haben noch Zweitausend Lichtjahre, und die gehen Hoffentlich Störungsfreier von statten.

Pilot:

Wenn wir ihn irgendwo einsperren würden vielleicht, aber Sie wissen das die restliche Crew, Marc nun die Leviten lesen wird.

Wyveres:

Vielleicht lernt er ja was dabei!

Ich schlurfte unter Schmerzen in meine Kabine und genehmigte mir erst einmal einen Whisky, wechselte die Sachen, Duschte fix, und ging dann in die Krankenstation um die Abschürfungen und kleineren Wunden behandeln zu lassen, und es schien als hätte ich mir mindestens die linke Hand verstaucht.

Jule war mittlerweile schon seit einer Weile in der Krankenstation und wurde vom Arzt behandelt, während einer der Roboter sich um Marc kümmerte.

Arzt:

Also Werte Dame, die Sachen müssen eindeutig runter, also ausziehen.

Jule:

Aber …

Arzt:

Nichts aber, runter damit, sofort, ich muss mir die Verbrennungen ansehen, und durch den Anzug wird das wohl schwer gehen.

Jule:

Aber ohne Sichtschutz?

Arzt:

Bist du etwa aus Zucker oder Feenstaub … ich sagte runter mit den Sachen!

Jule Quengelte weiter und so nahm der Arzt entnervt die Schere und Schnitt ihr den Anzug von den Beinen an auf.

Jule:

Hey, was soll das, warten sie … können wir nicht wenigstens ….

Aber es war schon zu Spät. Denn Sie sass genau so, sodass Marc erneut mit ansehen konnte wie Jule, wie vom Universum geschaffen, vor ihm Lag. Und er fing leicht an zu Grinsen.

Arzt:

Junge, du, zu dir komm ich auch gleich noch, also lass das Grinsen. Sonst nähe ich nachher, eventuell noch irgendwas zu, was wichtig für dich ist!

Marc:

Aber ich … au … ich schau doch gar nicht … au … was macht die Blechdose da eigentlich an meinem Hinterkopf. Au.

Jule:

Augen zu Marc! und die Blechdose tut dir Hoffentlich Ordentlich weh!

Der Arzt blieb völlig unbeeindruckt, von ihrem Gezeter und ging weiter, völlig gelassen, seiner Arbeit nach.

Arzt:

So, dass da, dieses Spitze Seiden Teil, muss auch weg, anscheint war die Suppe wirklich extrem Heiß, ich muss mir das, leider, genauer ansehen. Ich kann dir den Slip aber auch einfach zerschneiden wenn es dir lieber ist.

Jule:

Ich töte Sie, wenn Sie, an der Stelle, auch nur einen Finger an mich legen!

Arzt:

Du hast zwei Möglichkeiten, A. ich behandel die Verbrennung und du gehst vielleicht in ein paar Stunden wieder völlig geheilt aus meiner Krankenstation, oder B. das bleibt wie es ist, wirft Blasen und dann wirst du unter unbeschreiblichen Schmerzen wieder hier sein, also hör auf dich zu Zieren runter mit dem Seiden Teil da!

Jule war sichtlich gefrustet, nicht nur sass Marc keine zwei Meter von ihr entfernt, nein er konnte auch nicht einmal die Position wechseln um wegzusehen, den Kopf nicht drehen, nichts. Und er machte nicht einmal die Augen zu und grinste weiter leicht vor sich hin.

Jule:

Machst du jetzt endlich, verdammt nochmal, deine Augen zu DU dämlicher Vollidiot. … ich werde dich sowas von umbringen … hörst du mich Marc, UMBRINGEN … du bist sowas von TOT!

Dem Arzt reichte es, und er fixierte Jule augenblicklich am Bed, nahm eine Schere und Schnitt ihr den Slip auf. Zog dann die Reste von ihrem Anzug und ihren Sachen unter ihr weg und fing mit der Behandlung an.

Arzt:

Hör auf mit dem Zappeln, sonst betäube ich dich. Computer, Wundsalbe und Antibiotika.

Jule:

Was, können sie nicht endlich irgendwas zwischen mir und diesem Sack Gesicht schieben, Bitte … reicht mir langsam … und hör mit dem scheiß Grinsen auf …

Marc:

Jule, es tut mir doch leid …

Jule:

Ich will es nicht hören, du bist tot, dafür wirst du sterben, Hey was machen Sie da … Finger weg!

Arzt:

Die Verbrennung behandeln, nun hör auf dich so anzustellen, du bist nicht die erste Frau die ich Nackt sehe, Gott, Mädel, man kann sich auch anstellen.

Jule:

Aber ich liege hier, nackt, fixiert, unter Schmerzen und werde von ihnen Befummelt!

Dem Arzt reichte es und er verabreichte ihr eine Betäubung. Sie schlief auf der Stelle ein. In dem Moment kam ich dazu.

Wyveres:

Marc, Augen zu … du hast sie doch gehört.

Marc:

Es tut mir wirklich …

Wyveres:

Augen Zu! Das halbe Schiff hat Sie schreien gehört, und nun mach die Augen Zu, auch wenn sie jetzt betäubt ist.

Er schloss endlich die Augen.

Marc:

Mir tut alles weh, und ich kann mich nicht bewegen, und was macht der Roboter da eigentlich hinter mir.

Arzt:

Eine Platzwunde nähen.

Wyveres:

Wo sind eigentlich die Sichtschutz Einheiten?

Arzt:

Defekt, fahren nicht aus. Und dass hatte ich ihrer Tochter versucht zu erklären, aber Sie war zu aufgebracht. Aber warum sind Sie hier? Auch Verletzt nehme ich an, habe ich mit noch mehr von der Crew zu rechnen? Gab es außer ihnen drei sonst irgendwelche ernsthafte Verletzungen?

Wyveres:

Nein, aber Marc, es war schön deine Bekanntschaft gemacht zu haben. Doc, ich habe anscheint eine geprellte oder verstauchte Linke Hand, und ein paar Schürfwunden. Nichts ernsthaftes hoffe ich mal, ansonsten, die beiden sind nur auf mich drauf gefallen.

Arzt:

Setzten, ich bin hier gleich Fertig mit ihrer Tochter, dann kommt der Junge dran, und dann Sie.

Wyveres:

Marc, für die Zukunft, bleib bitte mit Essen vom Cockpit fern. Und versteck dich lieber für die restliche Zeit, denn Jule wird nicht die einzige sein die dir nun ans Leder will.

Arzt:

Er hat also das hier alles verursacht? Oh Junge, die werden dich richtig schön einseifen.

Marc:

Was meint ihr? Reicht das nicht das ich mich entschuldige?

Wyveres:

Junge, wir währen gerade beinahe alle drauf gegangen, ist dir das nicht bewusst, nur zwei Sekunden später und das Schiff währe von einem der Mineral brocken zerfetzt und aufgespießt worden. Wir hatten echtes Glück, denn nur die Tatsache, dass die Schiffs AI etwas besser ist, als das Zeug von der Stange, hat uns davor bewahrt im All zu verrecken.

Marc:

Oh Gott, und jetzt?

Wyveres:

Mach die Augen wieder zu … obwohl, sie tötet dich so oder so.

Der Arzt war endlich fertig mit Jule und bedeckte sie gerade, als weitere Crew Mitglieder in der Krankenstation auftauchten.

Arzt:

Ich werde Jeden einzelnen von Ihnen behandeln, aber die Sichtschutz Vorrichtungen sind ausgefallen, also wenn Sie sich nicht, wie die Dame hier anstellen, müssen Sie damit vorlieb nehmen, sich eventuell alle gegenseitig Nackt zu sehen. Ich hoffe Sie haben damit kein so großes Problem, wie die da.

Die drei drehten auf der Stelle, aber nicht ohne vorher nochmal alle zu Marc zu schauen.

Dann kam Marc dran, er wurde ebenfalls ausgezogen und durfte sich so der Behandlung des Arztes unterziehen, er hatte neben seiner Platzwunde und einigen Abschürfungen, ein geprelltest Fußgelenk und einen Sehnenriss im rechten Arm. Während er also da Stand und sich der Untersuchung unterzog, wurde Jule wieder wach.

Jule:

Wo ist er … Ich bring ihn um, ich bring ihn wirklich um!

Wyveres:

Das sagtest du bereits, aber schau mal nach rechts, ihm ergeht es gerade nicht besser.

Jule:

Oh, schöne Halbglatze Marc. Geschieht dir recht! Doc können Sie ihn nicht Ganzkörper enthaaren, zur Strafe! Und mich wieder los machen.

Arzt:

Ich bin Arzt, kein Schlächter, wenn du ihn Baby Frisch willst, mach das selbst, ansonsten lass mich meine Arbeit machen. Du bleibst da übrigens noch ne weile Fixiert liegen, mindestens drei Stunden, wir haben noch sechs oder sieben Patienten, dein Vater ist der Nächste, und wie ich dir das vorhin schon sagen wollte, die Vorrichtungen für die Sichtschutz Wände, ist Defekt. Also stell dich schon mal drauf ein, noch mehr nackte Hintern zu sehen.

Jule:

Ich, Was! NEIN … Gott, aber die Decke bleibt über mir!

Wyveres:

Hör auf dich so anzustellen. Und Marc, das mit der Glatze, wäre eine gerechte Strafe.

Jule:

Sein gesamter Körper, darüber wird nicht verhandelt. Mit Wachsstreifen! Und glaub mir niemand aus der Crew wäre da dagegen!

Marc:

Aber ich hab mich doch entschuldigt.

Jule:

Ich habe gerade deinen Nackten Arsch vor meinem Gesicht, dafür gibt es keine Entschuldigung, im gesamten Universum, die gut genug wäre, um diesen Anblick vergessen zu machen!

Marc:

Warum bist du so böse auf mich? Ich hab doch … das war doch keine Absicht.

Jule:

Du dämlicher Vollidiot, ob Absicht oder nicht, völlig egal, ich werde dich mindestens Kastrieren so oder so!

Wyveres:

Jule, beruhig dich, sonst gibt dir der Doc noch ne Betäubung.

Jule:

Aber er hätte uns beinahe umgebracht mit seiner Schusseligkeit!

Wyveres:

Das ist ihm bewusst, ich hab mit ihm darüber schon gesprochen, und er wird auch noch gerecht bestraft, aber jetzt lass es gut sein, ruh dich aus, du bist noch eine Weile hier.

Arzt:

So Junge fertig, zieh dich an, und dann verkrieche dich irgendwo, ich will dich nicht nochmal zusammen flicken müssen.

Marc:

Ok. Und meine Haare, bleibt das so?

Arzt:

Wundermittel für Haarwachstum, sind genau das Wundermittel, gibts nicht, hab ich nicht, sollte es so ein Zeug geben, dann nicht hier. Das wächst schon auf natürliche Art wieder. Ansonsten nimm den Rat deiner Freundin da an, Rasier den Rest auch ab.

Jule:

Ich bin nicht seine Freundin!

Marc:

Leider …

Jule:

Vergiss es, NIEMALS … jetzt und für alle Zeit, NIEMALS. Ich mag dich nicht, du dämlicher Vollidiot! Egal was da war, was du dir eventuell erhofft hast, vergiss es!

Wyveres:

Jule … lass es gut sein, jetzt.

Jule:

Ich habe, dank dieses Trottels, Schmerzen an einer Stelle meines Körpers … die … unbeschreiblich sind … er hat jeden funken Wut von mir verdient! Und wenn ich nicht Fixiert wäre, müsste der Doc ihn jetzt nochmal zusammenflicken.

Wyveres:

Marc, Crew Quartiere, melde dich vorher beim Koch ab. Du bleibst erst einmal da.

Marc:

Verstanden. Und Jule es tut mir wirklich leid.

Jule:

Verpiss dich endlich, ich will dich erstmal nicht sehen!

Er schlurfte mit gesenktem Kopf aus der Krankenstation, man konnte die Tränen in seinen Augen sehen. Aber Jules Wut war auch irgendwo verständlich. Immerhin war sie erneut zur Leidtragenden seiner Tollpatschigkeit geworden.

Arzt:

So nachdem wir nun dieses Drama vorerst geklärt hätten, CMDR. Sie sind dran, Ausziehen und in den Scanner stellen, sie kennen die Prozedur ja!

Ich schnaubte Kurz und pellte mich dann aus meiner Uniform.

Jule:

Oh Paps, dich könnte man auch gleich mit enthaaren!

Wyveres:

Unterstehe dich, und Doc. es würde reichen wenn ich etwas gegen die Schmerzen bekommen würde, bitte.

Arzt:

Nichts da, ohne Untersuchung läuft hier kein Medikament durch ihre Adern. Also stillhalten!

Nach wenigen Minuten war die Prozedur abgeschlossen.

Arzt:

So schauen wir mal, Angebrochenes Handgelenk, Bänderriss und ein paar Quetschungen, nichts wirklich schlimmes, Aber … das hier, das sollte eigentlich unbeschreiblich weh tun, dass Sie noch Leben, gute Güte.

Wyveres:

Sieht schön aus oder?

Arzt:

Schön, na ja, ein Wunder das an ihnen noch irgendwas Original ist. Aber das meine ich nicht.

Wyveres:

Achten sie da rauf nicht, Hauptsache die Schmerzen lassen nach.

Arzt:

Es wundert mich sowieso, Sie müssten laut meinem Verständnis der Medizin eigentlich schreiend am Boden liegen vor Schmerzen, wie halten sie das Überhaupt aus?

Jule:

Paps? Wovon spricht der Schlächter da?

Arzt:

Das Schlächter hab ich mal Überhört, aber dein Vater müsste eigentlich im Koma liegen, oder Tod sein. Entweder das oder er besitzt eiserne Nerven.

Wyveres:

So schlimm ist es nun auch wieder nicht.

Arzt:

Na ja, mal davon abgesehen das in ihnen Millionen von Naniten toben, die ihre Organe zusammenhalten, Sie Metal und andere Stoffe im Körper haben, die ihr Skelett zusammenhalten. Kommt zu alle dem noch eine Entzündung in der Nähe ihres Herzens. Sie bleiben hier! Da drüben ist ihr neues Zuhause. Sie können ihrer Tochter die nächsten Stunden schön Gesellschaft leisten. Sie sind Suspendiert, mindestens!

Wyveres:

Einen Teufel werde ich tun, Vertis du hast den Arzt gehört.

Vertis:

Habe ich, und du weißt das er Recht hat, also wenn du nicht willst das ich die Naniten abschalte höre auf ihn.

Wyveres:

Verräterin.

Jule:

Paps? Was ist los?

Wyveres:

Na Schön, na gut, bleib ich halt. Aber wehe Sie versauen irgendwas!

Jule:

Hey ich hab dich was gefragt.

Wyveres:

Wir reden später darüber.

Arzt:

Also, junge Dame, dein Vater müsste Tod sein, Mausetot verstehst du? Aber aus irgendeinem Grund ist er es nicht, alleine durch die Naniten ist das nicht zu erklären, und ich kenne seine Krankenakte aus Medupe City, die Ärzte dort haben wunderbare Arbeit geleistet, aber auch Sie konnten nur Organe ersetzen und Knochen flicken. Warum er dabei nicht gestorben ist, wie ich der Akte hier entnehme, blieb ihnen ein Rätzel, aber ich schätze mal CMDR. Sie haben jemanden sehr viel Credits bezahlt um diese Tatsache aus den Akten tilgen zu lassen. mal von der Entzündung da abgesehen, warum Leben sie noch?

Wyveres:

Spielt keine Rolle und das bleibt auch so.

Jule:

Paps?

Wyveres:

Ich sagte wir reden Später darüber, und jetzt Doc machen Sie ihre verdammte Arbeit damit ich wieder ins Cockpit kann.

Arzt:

Ich würde Sie ja am liebsten aufschneiden und genauer Nachsehen, A was sind das für Naniten, und B, warum der Scanner ihren Kopf nicht Scannen konnte.

Wyveres:

Etwas gegen die Entzündung, etwas gegen die Schmerzen in meiner Hand. Und geschnippelt wird ihr ganz und gar nicht.

Jule:

Wehe du redest später nicht!

Damit beließ ich es erst einmal, und der Arzt nahm seine Arbeit an mir auf. Während Jule von ihm nach ein paar Stunden, mit einem Kranken Nachthemd um ihren Körper geschlungen, entlassen wurde, hockte ich noch fast die gesamte restlichen zweitausend Lichtjahre in der Station fest. Es war Öde und am liebsten hätte ich Vertis gelöscht, aber Sie hatte recht, mir blieb gerade nichts anderes Übrig, die Entzündung war zu heftig um das sie alleine von den Naniten besiegt werden könnte.

Das würde noch was werden, ihr das zu erklären, aber mir würde schon was einfallen. Was ich aber mitbekam war, das Marc von der Crew gebührlich gefeiert wurde, für seine Tollpatschigkeit. Angeführt von Jule, hatten sie ihn in der Kantine auf einen Tisch gefesselt.

Marc:

Hey, macht mich wieder los, dass ist nicht Witzig. Ich hab mich doch tausendmal entschuldigt.

Crew:

Unsere Sicherheit geht vor. Und der Vorschlag der Tochter unseres CMDRs wird dich vor schlimmeren bewahren. Also Akzeptiere dein Schicksal Junge!

Jule:

Zieht ihn aus, macht das Wachs heiß, bringt die Federn äh Stoffstreifen, wir haben ein Baby zu enthaaren!

Marc:

Jule es tut mir leid, bitte … ich habs doch verstanden!

Jule:

Das ist mir egal, ob du es verstanden hast, oder nicht, du hast unser aller Leben in Gefahr gebracht und dafür sollst du erfahren wie ich mich Gefühlt habe. Also zieht ihn aus!

Die Crew schälte ihn aus seinen Sachen, und zwei brachten heißes Wachs und Stoffstreifen.

Jule:

Darin, baden wir jetzt deinen Gesamten Körper, dann wirst du in die Streifen eingewickelt, und danach werden wir dir schön Langsam, einer nach dem anderen, einen der Streifen vom Körper ziehen, bis du Baby Glatt bist!

Marc:

Leute, dass könnt ihr mir nicht antun.

Crew:

Doch, denn die alternative ist Weltraum Taufe, Junge!

Marc:

Weltraum was?

Crew:

Weltraum Taufe, du wirst in einen Anzug gesteckt und der wird mit Wasser gefüllt, danach kommst du in die Luftschleuse und die Dekompression setzt ein. Rest mal dir selbst aus!

Marc:

Ok, nein dann lieber das Wachs.

Und so begannen sie, Marc wurde am ganzen Körper in Wachs getaucht und eingewickelt. Dann kam der Spaßige Teil, jedenfalls für Jule und die Crew. Sie gaben Marc einen Kau Knochen, damit er sich nicht auf die Zunge biss. Trotzdem konnte man seine Schreie durchs ganze Schiff hören.

Vertis:

Soll ich eingreifen?

Wyveres:

Nein, er wird von der Crew bestraft, lieber so als die Taufe. Aber Doc, wann kann ich nun endlich gehen, wir verpassen unseren Zeitplan, und jemand müsste den Piloten ablösen.

Arzt:

Sie bleiben schön hier, die Entzündung ist noch nicht ganz im Griff, der Rest ist geflickt, zwei bis drei Stunden dauert das leider noch. Gedulden Sie sich. Außerdem bekommen wir ja sowieso nachher gleich noch Gesellschaft, wie ich sehe. Der Arme, am ganzen Körper, die Monster, sie lassen wirklich keine Stelle aus. Na das wird unangenehm für ihn. Erst der Alkohol und dann die Wundsalbe … der wird mir hier alles Zusammen schreien.

Wyveres:

Am besten direkt betäuben. Um unsere Ohren zu schonen. Vertis, löse derweil den Piloten ab. Verriegel das Cockpit, betäube ihn wenn nötig.

Arzt:

Interessant, aber ich Frage lieber nicht nach, was ich nicht weiß kann man mir nicht aus dem Kopf holen.

Vertis:

Verstanden, wir sind nur noch Vierhundert Lichtjahre entfernt, soll ich einfach nur Fliegen oder weiter das FSS Spiel und Kurs halten.

Wyveres:

Weiter FSS und Kurs halten, ich ertrag diesen Unsinn hier nicht umsonst. Wenn Jule ins Cockpit kommt alles wieder freigeben. Bis dahin, mach keinen Unsinn!

Vertis:

Ich sollte dich wirklich abschalten du Starrkopf.

Arzt:

Kein Grund zur Eile, dass werde ich jetzt übernehmen, denn ich muss sie nochmal Sedieren.

Und so schlief ich ein, gerade in dem Moment wo die Crew sich zu seinen Unteren Regionen vorgearbeitet hatte. Gerade im besten Teil. Aber ich hatte ja die Aufzeichnungen.

Ich erwachte, mit einem dröhnen im Schädel und einem Jammernden Marc in den Ohren. Er stand mitten im Raum und wurde vom Arzt versorgt, der seinen gesamten krebsroten Körper gerade mit Wundsalbe einrieb.

Marc:

Warum muss das so weh tun … das brennt wie die Hölle.

Arzt:

Wenn es brennt Hilft es, und nun bleib ruhig stehen, sonst dauert das hier länger als nötig.

Wyveres:

Siehst gut aus, die Crew hat ganze Arbeit geleistet wie ich sehe.

Marc:

CMDR. das ist nicht witzig, die haben mir echt weh getan.

Wyveres:

Sei froh das du so glimpflich davon gekommen bist, die Taufe wäre um einiges schlimmer gewesen. Die Schmerzen die du gerade hast gehen vorbei, das Taufe Trauma … Junge das wäre für immer bei dir geblieben.

Arzt:

Oh ja, wäre es, und ich hätte ihn dann flicken müssen.

Marc:

Was ist diese, au au au, Taufe eigentlich.

Wyveres:

Du wirst, wie Sie dir ja schon gesagt haben, in einen Anzug gesteckt, der wird mit Wasser gefüllt, und dann schubst man dich an einem Seil in den Weltraum. Das Wasser, kocht und gefriert gleichzeitig.

Marc:

Es tut au au Was?

Wyveres:

Die Dekompression, Kocht das Wasser, und gefriert es. Das ganze wird zwei mal gemacht, Danach hast du dann Verbrennungen, und mindestens ein paar gebrochene Knochen.

Marc:

Ok, dass ist heftig, warum macht man sowas.

Wyveres:

Um das Opfer daran zu Erinnern das der Weltraum tödlich ist. Und die kleinsten Fehler einen Umbringen können. Die Verbrennungen heilen, die Knochen heilen, aber das Trauma das bleibt. Sei froh Junge, sei heil froh das Jule die Crew hat umstimmen können. Denn aufgehalten hätte ich sie nicht. Du hast einfach etwas unverzeihliches getan. Du hast unser aller Leben durch deine Leichtsinnigkeit gefährdet. Lass dir das eine Lehre sein.

Marc:

Ich glaube ich werde den Weltraum nie wieder betreten. Wenn so mit mir umgegangen wird. Au, Au …

Arzt:

So Fertig, hier ist noch etwas Extra Salbe, du solltest die nähsten Stunden keine Sachen anziehen. Bleib am besten hier, stehen, denn Sitzen ist nicht. Vorerst ein mal jedenfalls nicht.

Marc:

Was!

Wyveres:

Und wie siehst es mit mir aus? Kann ich gehen. Immerhin muss ich mich um ein Schiff kümmern.

Arzt:

Ja Sie können gehen, obwohl ich ja eigentlich lieber, aber das hat Zeit, also gehen Sie und bringen uns zurück nach Cubeo.

Damit lies ich Marc und den Arzt zurück und schlich in meine Kabine, wo ich mir erst einmal erneut einen kräftigen Schluck genehmigte. Aufs Bett viel und am liebsten eingepennt wäre. Wäre da nicht meine Tochter und ihre verdammte Neugier. Denn Jule Stand keine fünf Minuten Später im Raum und starrte mich an.

Jule:

So, Rede oder dir ergeht es wie Marc!

Wyveres:

Und was willst du wissen? Warum der Arzt gesagt hat ich hätte Tod sein müssen?

Jule:

Ja, das wäre schon mal ein guter Anfang. Aber ansonsten, er sieht so goldig aus, jetzt wo er nicht ein Haar mehr am Körper hat.

Wyveres:

Bist du da nicht etwas zu weit gegangen?

Jule:

Nein, er brauchte eine Lektion, und die hat er bekommen. Außerdem freu dich, wir haben eine Audio Botschaft von Nadine erhalten. Und wenn ich könnte würde ich ihm jetzt doch noch die Eier abklemmen.

Wyveres:

Audio Botschaft? Aha, aber das hat Zeit, also du wolltest Wissen warum ich nicht Tod bin. Ganz einfach, ich bin Tod. Quasi halt, ich hab dir doch erzählt das ich Verschwinden musste, also bin ich Gestorben. im Wahrsten Sinne des Wortes, Gestorben, die Person die ich war, ist Gestorben. Es gibt sogar einen Totenschein, dass Interessante daran ist, ich bin im Gegensatz zu Nadine wirklich Tod umgefallen. Ich war für drei Tage tot. Drei Tage hat die Reorganisation meiner DNA gedauert. Seid dem habe ich spezielle Naniten im Körper, die von Vertis gesteuert werden können, der einzige Teil in mir, der Nicht einer DNA Anpassung unterzogen wurde, ist mein Gehirn. Es ist zu gefährlich und würde einer Löschung meiner Erinnerungen gleich kommen, also müssen die Naniten bleiben, denn die Veränderte DNA zwischen Hirn und Restlichem Körper sorgt hin und wieder für Konflikte, was sich in gelegentlichen Entzündungen nieder schlägt, Schmerzhaft aber auszuhalten.

Jule:

Dein scheiß Ernst? Was soll das bedeuten?

Wyveres:

Ich bin zwar dein leiblicher Vater, aber die einzige DNA die wir uns noch teilen ist in meinem Kopf. Alles andere an mir wurde verändert, ich habe ein Vermögen dafür ausgegeben. Denn nur so verschwindet man für immer ohne zu Sterben.

Jule:

Und sowas geht?

Wyveres:

Klar, genau so wie es Klone gibt. So und nun genug davon, und zu niemanden ein Sterbenswort darüber, reicht mir schon das ich den Arzt fürstlich bezahlen muss damit er schweigt. Ich will nicht auch noch ein neues Problem an der Backe haben.

Ich lies mir die Audio Botschaft von Nadine vorspielen. Es war wirklich angenehm ihre Stimme zu hören, auch wenn mir der Inhalt stellenweise keine Freude bereitete, auch Jule hatte hart mit sich zu Kämpfen. Keinen weiteren Wutausbruch zu erleiden, denn anscheint waren Simone und sie gute Freundinnen geworden, Kathrine und Anja verstanden sich blendend. Was bedeutet, wenn wir in wieder in Medupe City wären, würde Jule weiterhin auf Marc treffen. Und das schmeckte ihr gerade gar nicht.

Wyveres:

Du kannst mich immer noch Begleiten wenn du willst. Aber ich glaube nicht, das Nadine so schnell Medupe City verlassen wird.

Jule:

Ich komm schon klar, aber das Angebot ist gerade sehr verlockend.

In dem Moment Meldete sich Vertis über Intercom.

Vertis:

An die Crew, wir erreichen in zwei Sprüngen das Cubeo System.

Wyveres:

Keine Stunde mehr. Was ein Glück, Übrigens, schau mal hier auf das Pad. Marc steht noch immer in der Krankenstation.

Jule:

Ich weiß, ich habe mir seine Folter aufzeichnen lassen. Falls er Jemals wieder irgendwas Dummes macht, spiele ich das seiner Familie vor!

Sie lacht und setzte sich dann zu mir aufs Bett und umarmte mich.

Jule:

Wir sollten ins Cockpit, den Piloten für seine Geduld danken und ihm einen kräftigen sonder Bonus bezahlen.

Wyveres:

Eigentlich will ich nur noch Pennen, aber dazu werde ich wohl die nächsten Stunden nicht kommen. Geh du schon vor, ich brauch noch einen Moment.

Sie ging und ich blieb alleine.

Wyveres:

Vertis, ist der Arzt noch auf der Krankenstation?

Vertis:

Nein, in seinem Quartier, aber ich weiß was du willst. Es ist alles Vorbereitet.

Wyveres:

Gib ihm wenigstens Zeit, bis er von Bord ist, dann lösche sein Gedächtnis. Und tilge alle Aufzeichnungen aus der Krankenstation. Sicher ist Sicher.

Vertis:

Was ist mit Jule?

Wyveres:

Diesmal nicht. Die letzten Male waren schon zu heftig, ich will nicht Riskieren das Sie Schäden davon trägt, und sich ihre Persönlichkeit weiter verändert. Von jetzt an bleibt es wohl bei der Ehrlichkeit.

Vertis:

Verstanden, du weißt das sie es früher oder später herausfinden wird.

Wyveres:

Darum mache ich mir Gedanken wenn es soweit ist.

Ich verließ die Kabine und gesellte mich zu Jule ins Cockpit, wir hatten gerade den Sprung nach Cubeo eingeleitet, in wenigen Minuten wären wir wieder im Heimathafen. Und ich könnte mich wieder in die Arme von Nadine legen, mein Kind hören und endlich entspannen.

Jule landete das Schiff ohne große Probleme, sie war wirklich um Lichtjahre besser geworden, Das Training mit dem Piloten und mir schien ihr gut getan zu haben. Wir verabschiedeten die Crew und Dr. Cole, der noch immer ziemlich Wütend war, aber das war mir egal, wir wahren fast drei Wochen unterwegs gewesen, dass es bei so einem Flug auch mal Probleme geben kann, damit muss man als Forscher nun mal mit rechnen. Er Zahlt trotzdem die Fünfzehn Millionen, wovon die gesamten Fünfzehn an die Crew gingen. Eine Millionen an Marc, zwei an Jule und Vier an den Piloten. Der Rest war für mich, nicht wichtig, wie sie ihn aufteilten. Denn die Daten für Universal Cartographics waren fast Zweihundert und Siebzig Millionen Credits, und das bedeute der Elite Explorer Rang für mich, war mir sicher. Endlich wieder Zugang zur Founders World, jetzt Fehlte nur noch Sol. Aber erstmal wartet Nadine im Loft auf mich.

Elite Dangerous: CMDR Wyveres – Logbuch – Forschung und Familie

Wenn man an uralte Märchen denkt, während man die Systemübersicht betrachtet, Schneewittchen und die sieben Zwerge vor sich hin murmelt, und dann Feststellt, das trifft den Nagel auf den Kopf, dieses System ist Schneewittchen und die sieben Zwerge.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 30.01.3305
Jule:

Ich Rede nicht mehr mit dir, du hast mich Gedemütigt, warum sollte ich dir das Verzeihen!

Wir waren, seit dem Kuss zwischen Marc und ihr, dass erste mal wieder, nur für uns, alleine. Sie hatte die Tage kein Wort mit mir gewechselt und mich Störrisch wie sie war, völlig Ignoriert. Doch jetzt, hielt sie mir, schon seid einer Stunde, einen Vortrag darüber wie Falsch ich mich doch, ihr gegenüber Verhalten hatte. Ihre Argumente waren zwar berechtigt, sie war stinke Sauer, aber sie überspannte den Bogen gerade, mit dessen was ich Ertragen konnte, gewaltig.

Wyveres:

Du hattest gewettet, es waren deine Worte, du hättest auch einfach Nein sagen können, zu dem was ich als Wetteinsatz in den Raum geworfen hatte, hattest du aber nicht getan, also du bist selbst Schuld daran. Nun musst du nun einmal damit Leben. Marc wird mit dem Koch mitgehen, und unsere Pläne nach dieser Reise hier kennst du! Also entscheide dich, entweder du begleitest mich oder du bleibst bei Nadine in Medupe City! Es liegt ganz alleine an dir, Tochter. Wenn du wirklich Pilotin werden willst, dann brauchst du Erfahrung, Training und deine eigene Lizenz als Pilotin! Das wird nichts wenn du dich darauf nicht Konzentrierst! Für Liebe und Flausen ist auch später noch genug Zeit, las Marc, Marc sein.

Jule:

Du Verstehst es einfach nicht, mit dir zu Reden, ist als wolle man einen Stein davon überzeugen, er möge sich doch bitte selbst bei Seite rollen!

Wyveres:

Wie auch, du machst mir ja nur Vorwürfe, ununterbrochen Vorwürfe. Anstatt mal zu Sagen was du nun genau willst. Du hattest jetzt jede Menge Zeit drüber nachzudenken, Wir kommen in zwei Stunden am Roten Planeten an, Werden ungefähr vier Tage da bleiben und dann wieder eine Woche zurückfliegen. Wenn wir wieder in Medupe City sind, will ich das du bis dahin eine Entscheidung getroffen hast, aber um Himmels Willen entscheide dich endlich.

Jule:

DU, Du immer mit deinen Entscheidungen, du verlangst viel, viel zu viel von mir, ist dir das denn nicht klar! Anstelle von, Schritt für Schritt, willst du immer direkt den ganzen Weg, auf einmal! Das Nervt Paps, lass mich doch mein Leben so leben, wie ich es will!

Ich setzte mich auf mein Bett und hielt für ein paar Sekunden inne, mir war wirklich danach ihr einfach eine zu Knallen, Es war unser erster richtiger Handfester Streit, etwas das ich sonst eigentlich nicht mit ihr hatte, aber es wahr wohl notwendig, denn mir war, nur zu gut, bewusst wie viel Wut sich in ihr angestaut haben musste, und wenn Sie nicht endlich zur Vernunft käme, würde es früher oder später zu einem Bruch zwischen uns kommen, und das wollte ich unbedingt vermeiden.

Wyveres:

Gut dann erzähl mir was du willst, ich bin ganz Ohr. Erkläre deinem Dummen „Alten“ was du vom Leben willst.

Jule:

Pilotin werden, aber auf meine Art! Und Überhaupt, warum bist du auf einmal so ruhig? Was soll das, die ganze Zeit stänkerst du mit mir, Wirst laut und Schimpfst, und jetzt, jetzt auf einmal, so von hier auf jetzt, ein auf Lieber Papa machen. Was wird das?

Wyveres:

Jule, erzähl mir was du vom Leben willst, unser letztes vernünftiges Gespräch ist schon eine ganze Weile her. Ich weiß das du Wütend bist, aber sieh mal Schatz, es ist nicht nur das was die Tage mit Marc passiert ist, du bist schon vor dem aufeinander Treffen mit Marc, wütend gewesen. Und ich dachte wir hätten das alles geklärt, die Umstände und Wie es weiter geht. Du kannst nicht von mir erwarten das ich dich immer verstehe.

Jule:

Wovon Sprichst du!

Wyveres:

Muss ich dich wirklich daran erinnern?

Jule:

Ja, ich weiß nicht worauf du hinaus willst!

Wyveres:

Wir beide, wir haben nie geklärt, nie darüber … Gesprochen, was mit dir und deiner Mutter passiert ist. Als ich dich fand, warst du ein verstörtes kleines Mädchen, dass, wie du mir erzählt hast, den Tod ihrer Mutter mit ansehen musste. Du hattest mich zwar Gefragt, warum ich dich bei Freunden gelassen hatte, aber meine Antwort war wohl zu kurz, und ich schätze du hast, vieles noch immer nicht verstanden. Also du hast nun die Gelegenheit, Frag mich, und ich erzähl dir von meinem Leben, vom Warum.

Sie wurde Kreidebleich, und starrte mich einfach nur an, dann begannen Tränen ihre Wangen runter zu laufen, und sie ballte die Hände zu Fäusten. So Stand sie für mehr als eine Minute einfach nur da. Und wippte leicht vor und zurück.

Jule:

Du … na gut, dann Fang mal an, ich bin sehr gespannt, auf deine Erklärung.

Wyveres:

Dann Versuche ich es mal, warum ich dich damals Zurückgelassen habe. Warum ich damals, nicht dein Vater sein wollte, nicht sein konnte.

Sie Schluckte und fuhr mich dann erneut an.

Jule:

Was gibt es da zu erklären! Du warst damals ein Arsch und bist es noch jetzt! EIN ARSCH …

Wyveres:

Mag sein, dass ich das bin, aber jeder Mensch hat seine Gründe, für das was er tut. Ich sagte dir ja, dass was ich tat war gefährlich, zu gefährlich für eine neun Jährige, ich wollte nicht, dass man dich zum Druckmittel für mich machte, man hätte dich entweder getötet oder gegen mich verwendet. Und das konnte ich nicht zulassen.

Jule:

Das ist doch Bockmist! Aber schön, erzähl, alles … vielleicht … versteh ich es ja.

Also begann ich ihr die Details zu erklären, über das warum und wieso.

Wyveres:

Du weißt das ich schon seit Ewigkeiten Pilot bin, und dem Imperium angehöre, was ich dir jetzt erzähle wird zwischen uns beiden bleiben. Weder wirst du Nadine noch irgendjemanden Sonst davon erzählen, Ist das bei dir angekommen?

Jule:

Ja und nun Erzähl!

Wyveres:

Dann setz dich hin, du machst mich Nervös mit deinem Ständigen hin und her Getrappel.

Sie setzte sich vor mir auf den Boden.

Wyveres:

In den Jahren in denen ich nach deiner Mutter gesucht habe, in den Neun Jahren, habe ich viele Dinge getan, vieles auf das ich nicht Stolz bin, du hattest mich mal gefragt warum ich, mein Auge nicht Ersetzen lasse, es ist eine Mahnung, eine Mahnung an das was ich Tat. Ich war schon immer Pilot, und als Pilot kommt man rum, man hört und sieht Dinge die Eigentlich nicht möglich erscheinen. Nimm nur die Targ Angriffe, aber darum geht es gerade nicht. Es geht eher darum, was weißt du über die Pilotin Salomé?

Jule:

Was spielt das für eine Rolle, was hat das mit uns zu tun? Aber schön, Sie Wurde getötet, stand groß in den GalNet Nachrichten. Mehr weiß ich nicht.

Wyveres:

Gut, also Salomé war nicht ihr richtiger Name, Sie war eigentlich, Kahina Tijani Loren, eine Loyale Lady des Imperiums, jemand die die Ideale noch zu schätzen wusste, jemand die zuviel erfahren hat, was letztendlich zu ihrem Tod führte. Schau in unserer Galaxie gibt es Mächte die schon seid Ewigkeiten, versuchen die Geschicke der Menschheit zu lenken. Sie agieren im Hintergrund, und nutzen uns Piloten wie Spielzeug, den meisten da draußen, ist dies nicht einmal bewusst. Salomé wollte das ändern, und dafür starb sie. Sie wollte den Club, wie man sie auch nennt, enttarnen, und dafür wollte die ihren Tod. Ich bin nun schon sehr lange Unterwegs, um zu Wissen wann man lieber abhaut und wann man Kämpfen sollte. Schau Schatz ich bin jetzt 35 Jahre alt. wir schreiben das Jahr 3305 und du hast seid wir jetzt zusammen unterwegs sind, niemals dich Gefragt, warum man mich nur Wyveres nennt, nicht einmal? Warum wir keinen Familien Namen tragen, deine Tante hat einen Nachnamen, aber wir, wir beide, haben keinen. Und mein Name ist auch nicht wirklich Wyveres, es ist nur mein Piloten Name. Verstehst du?

Jule:

Aber, ich hab doch einen Nachname.

Wyveres:

Ja, denn den dir Ellise gab, es ist ihr Nachname. Aber mein Echter Name, lautet anders, ich habe ihn schon vor Ewigkeiten aus dem Universum getilgt, Kurz nach dem ich dich und Karen fand, verschwand die Person, in die sich deine Mutter verliebt hatte, Nadine kennt meinen echten Namen noch. Das Wyveres, war der Spitzname denn deine Mutter mir gab. Weil ich, wie sie immer behauptet hatte, wie ein Drache kämpfte. Er leitet sich von dem Uralten Wort Wyvern ab. Aber meinen Namen geht es hier nicht direkt, es soll dir nur helfen zu verstehen, sondern um das was ich tat bevor ich Wyveres wurde. Was ich in den neun Jahren tat, bevor ich dich Fand. Ich war nicht nur auf der Suche, ich wurde auch in etwas Verwickelt, was bis Heute anhält. Einen Kampf um die Macht in der Galaxie. Und als ich dich fand, erkannte ich das ich nicht so weiter machen konnte, ich musste Verschwinden, nicht mehr Existieren. Ich konnte dich da einfach nicht mit rein ziehen. Also lieferte ich dich bei Freunden ab, und verschwand. Verschwand in den Tiefen des Raumes um als Pilot Wyveres wieder aufzuerstehen.

Jule:

Du, was wird das? Und was willst du mir damit sagen?

Wyveres:

Hör weiter zu, also bevor ich die Person wurde dich ich jetzt bin, habe ich nach etwas Gesucht, etwas wovon ich Ausging, das es mir helfen würde. Das Sie mir Helfen würden, wenn du in den Codex des Schiffes schaust, wirst du bestimmt schon festgestellt haben das zwei Einträge darin gesperrt sind.

Jule:

Ja, hab ich, hab mich schon gefragt was da drin steht.

Wyveres:

Vertis, gib die Einträge Frei.

Vertis:

Verstanden.

Dann las ich ihr den Text über „Das dunkle Rad“ und „Raxxla“ vor.


„Oh ja, sie sind dort draußen. Ich habe sie nie getroffen, aber ich weiß sie sind dort draußen. Denk nur daran, wie bekannt die Geschichten sind. Und jetzt stell dir vor, wie einfach es für irgendeine miese Bande wäre, sich als Dark Wheel auszugeben und sich ihren Ruf zunutze zu machen. Das ist doch nicht möglich, oder? Jedenfalls nicht für lange. Wann immer jemand versucht sich den Namen von Dark Wheel anzueignen, wird er früher oder später zum Schweigen gebracht. Und deswegen weiß ich es.“
– Felicity Farseer, Forscherin


Dark Wheel ist der Name einer legendären Truppe von Abenteurern, Erkundern, Ermittlern und Schatzjägern. Es liegen nur so wenige belastbare Beweise für ihre Existenz vor, dass sie gemeinhin als Mythos gelten. Die Gruppe wird oft in Zusammenhang mit dem ebenso mysteriösen Ort Raxxla genannt.


Diejenigen, die an die Existenz des Dark Wheel glauben, denken, dass es sich um eine alte, im Geheimen operierende Organisation aus den frühesten Tagen der interstellaren Raumfahrt handelt. Glaubt man der Legende, gewährt man nur den mutigsten und fähigsten Piloten jeder Generation die Ehre einer Einladung in die Gruppe. Es ist allerdings sinnlos, auf eigene Faust nach dem Dark Wheel zu suchen – es sind stets sie, die den Kontakt herstellen. Ihre wahre Identität enthüllen sie erst, nachdem der Kandidat einen Test bestanden, und so seinen Mut und seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat.
Andere Theorien besagen, dass die neuen Mitglieder aufgrund ihrer Herkunft ausgewählt werden. Erwachsene Mitglieder würden ihre Kinder im Geheimen unterrichten, und sie einweihen, wenn sie bereit sind. Einige Mitglieder sollen hingegen alles daran setzten, ihre Kinder von der Gruppe fernzuhalten, denn ihre Geheimnisse gelten als gefährlich.
Die selbsternannte Dark-Wheel-Expertin Lyta Crane, ihres Zeichens Verschwörungstheoretikerin und Klatschreporterin, hat gewissenhaft ein Archiv aller relevanten Daten angelegt und behauptet dass die ursprüngliche Gruppe ihre Basis an Bord eines verlassenen Sternenhafens hatte, der um den achten Planeten eines namenlosen Gasriesen kreist. Die Station war kreisförmig, daher „Wheel“, und arbeitet mit einem minimalen Energie-Output, um eine Entdeckung zu vermeiden, daher „Dark“.
Crane glaubt, dass dieser Sternenhafen immer noch genutzt wird, und er den einzigen Beweis für die Identität von Dark Wheel darstellt. Neuen Rekruten könnten die Aufzeichnungen und Artefakte studieren, die dort verwahrt werden, und sich so davon überzeugen, dass die Gruppe tatsächlich schon seit Jahrhunderten operiert. Ein solcher Sternenhafen wurde allerdings nie gefunden und andere Experten werfen Crane vor, ihre Beweise gefälscht zu haben, um sich die Gunst ihrer Milliarden von Followern zu sichern.
Über die Jahre haben schon viele Menschen behauptet, Mitglieder von „Dark Wheel“ zu sein, eines oder mehrere Mitglieder der Gruppe identifiziert oder die Basis der Gruppe entdeckt zu haben. Die Widersprüchlichkeit ihrer Aussage legt nahe, dass das meiste, wenn nicht alles davon, frei erfunden war.


Im Jahr 3300 tauchte im System Shinrarta Dezhra, in das Piloten unter dem Rang Elite keinen Zutritt haben, eine Gruppe auf, die sich „Dark Wheel“ nannte. Es ist unklar, ob es sich um legitime Nachfahren des ursprünglichen „Dark Wheel“ handelt, um Nachahmer oder nur um einen Haufen Opportunisten.


„Auf das Juwel, das an der Stirn der Mutter aller Galaxien strahlt! Auf das Flüstern in der Schwärze des Alls, die Sirene im tiefsten Nichts! Auf der Eltern Gram, der Geliebten Klage und die Sehnsucht eines jeden Vagabunden. Auf Raxxla!“
– Angeblicher Trinkspruch des Dark Wheel


Die Legende von Raxxla, im Flüsterton erzählt, kursiert schon seit Jahrhunderten. Die Suche nach diesem mysteriösen Ort, einem tödlichen Geheimnis, soll seit jeher wichtigstes Ziel des Dark Wheel gewesen sein, einer mysteriösen Bruderschaft aus den frühen Zeiten des interstellaren Reisens.
Die erste Aufzeichnung über Raxxla stammen aus dem Jahr 2296, aus dem Tagebuch eines gewissen Art Tornqvist, einem Schiffsmechaniker aus dem System Tau Ceti. Er schreibt: „Cora kommt jeden Abend besoffen nach Hause, mit immer wieder neuen haarsträubenden Geschichten. Sie behauptet, eine Karte gefunden zu haben, die zu einem Piratenversteck führt, und ich müsse ihr nur ein Schiff leihen, dann könnten wir es aufstöbern. Und wenn wir schon dabei sind, können wir auch gleich nach Raxxla suchen!“ Obwohl Tornqvist Raxxla als Erster schriftlich erwähnt, geht aus dem Kontext klar hervor, dass der Mythos schon sehr viel älter ist.
Es ist äußerst schwierig, einen Zusammenhang zwischen all den unterschiedlichen Gerüchten über Raxxla herzustellen. Ähnlich wie bei den Mythen über Atlantis, El Dorado oder das Königreich von Prester John variiert deren Interpretationen von skeptisch bis hin zu völlig übertriebenen: Raxxla könnte demnach alle sein, vom unbedeutenden Mond bis hin zu einem Zustand kosmischer Erleuchtung. Die frühesten Berichte stimmen jedoch in mehreren Punkten überein: Raxxla soll demnach ein realer Ort sein, der ein Geheimnis birgt.
In mehreren Versionen wird außerdem ein außerirdisches Artefakt erwähnt: das Omphalos-Rift, beschrieben als Tor oder Tunnel, durch das man in parallele Universen gelangen kann. Später stellte sich jedoch heraus, dass diese Details auffällige Parallelen zu dem Kindermärchen „Prinzessin Astrophel und die Spiralsterne“ aufwiesen, und so verloren sie ihre Glaubwürdigkeit. Davon unbeeindruckt bestanden viele Raxxla-Sucher darauf, dass der Autor der Geschichte verborgene Hinweise auf den mysteriösen Ort in seinen Text eingeflochten hatte – für all jene die Augen hatten um sie zu sehen.
Studenten der Legende von Raxxla stellten fest, dass die Geschichte überaus starke Faszination auf alle Suchenden ausübt. Kommentatoren beschrieben diesen Zustand gern mit dem Wort „Fernweh“, der unerklärlichen Sehnsucht nach einem unbekannten Ort. Mehr als ein interstellarer Schatzsucher ist der Legende von Raxxla mit Haut und Haaren verfallen und verbrachte sein ganzes Leben mit einer fruchtlosen Suche.
Raxxla spielt auch in mehreren Verschwörungstheorien eine Rolle. In den meisten heißt es, Raxxla sei bereits von finsteren Verschwörern (oder einem Tyrannen) entdeckt worden, die so die Weltherrschaft an sich gerissen hätten.
Was immer davon wahr sein mag, eine Tatsache bleibt unbestreitbar: Die Legenden beflügelt bis heute die Fantasien von Abenteurern und Verschwörungsheoretikern.

Jule:

Interessant, aber was hat das mit dir zu tun?

Wyveres:

Ich war auf der Suche danach, und bin dem Geheimnis zu nahe gekommen, ich erwähnte den Club, der Club lenkt vieles in den Bewohnten Welten, Ich war schon auf der Suche nach „The Dark Weel“ als ich mich in deine Mutter verliebte, als ich meinen ersten Job annahm. Ich hatte die Uralten Geschichten gehört und wollte selbst zum Dark Weel gehören. Was ich aber fand war der Club, oder besser gesagt, sie wurden aufmerksam auf mich. Und das gefiel einigen nicht. Ich lernte die bittere Wahrheit erst nachdem ich dich fand. Und es machte mir eine Heiden Angst. Die Erkenntnis das es meine Schuld war, das ich daran Schuld war, was dir und Karen passiert ist, hat mich Fertig gemacht. Ich lernte das die Schmuggler die uns damals Angriffen und Karen entführt hatten, auf mich angesetzt wurden. Sie dachten sie hätten mich in meinem Fighter vernichtet, und nahmen Karen als Beute mit. Also konnte ich dich nicht bei mir behalten, ich musste erst aufräumen, vernichten was ich Gefunden hatte, vergessen und dann kamen die letzten Jahre, ich hielt mich von allem fern, doch Salomé hat mit ihrer Aktion für wirbel gesorgt, die Leute Suchen wieder nach Raxxla und das bedeutet nichts gutes.

Jule:

Ich verstehe nicht ganz, du, du bist verantwortlich dafür wie mein Leben verlaufen ist? Du bist für die Schläge, für das was Sie MIR und Mutter antaten, verantwortlich. Weil Du einer Idee nachgejagt bist? Willst du mir damit sagen, dass es alleine, ganz alleine DEINE SCHULD ist. Paps!

Wyveres:

Ja, weil ich einer Wahrheit zu nahe kam, einer Wahrheit die deine Mutter getötet hat, die dich hat leiden lassen. Und es vergeht nicht ein Tag an dem ich nicht bereue was ich tat, was durch meine Dummheit, dir angetan wurde. Ich habe Neun Jahre deines Lebens verpasst. Neun Jahre in denen du leiden musstest. Ich weiß ich kann davon nichts wieder gut machen. Ich kann auch nicht wieder gut machen das ich dich nicht bei mir behalten hatte, nachdem ich dich fand. Und ich bereue es, aber es ging nicht anders. Entweder dich bei mir behalten, und riskieren das du mit mir zusammen getötet wirst, oder dich wieder gehen lassen und verschwinden. Und dadurch zu wissen das du in Sicherheit bist. Wie ich mich entschieden habe, weißt du ja.

Jule:

Und das soll ich dir jetzt einfach alles so glauben? Es einfach Hinnehmen, Ich könnte dich, ist dir überhaupt klar was diese Miesen Sack Gesichter mit Mutter gemacht haben, kannst du dir vorstellen was ich durch gemacht habe, was sie meiner kleinen Seele angetan haben. Paps!

Wyveres:

Ich kann, Nadine hat es mir erzählt, und sie hat dabei bitterlich geweint. Seid dem Hadere ich mit mir. Du hast ihr ja im laufe der Zeit immer mal wieder, einiges erzählt, zwar nicht alles, aber genug, um das Bild auch so zusammensetzen zu können. Deswegen will Sie ja das Karen zur Erde gebracht wird, von mir. Deswegen haben Sie und Ich, uns ja so oft gezofft, Weil es bedeutet ich muss mich mit einer Vergangenheit auseinander setzen die ich hinter mir lassen wollte, gelassen hatte.

Jule:

Wenn du … deswegen also all der Stress, all diese Regeln und dein Genörgel.

Wyveres:

Ich wollte dich vorbereiten, vorbereiten auf das was auf uns zukommen wird. Das Dark Weel, Raxxla, der Club. An dessem Ende der Tod steht. Ich werde erneut diesen Dunklen Weg gehen müssen, und ich will vorher reinen Tisch mit dir machen, denn es ist auch, so schwer es vielleicht klingen mag, nicht leicht für mich überhaupt darüber zu reden. Ich habe getötet, Ich habe gefoltert, mich mit Menschen eingelassen die Schlimmer waren als die, die dich und deine Mutter gequält haben. Und ich habe weg gesehen, auch wenn ich es nicht hätte tun sollen. Doch damit wird bald Schluss sein, Ich werde mich dem Stellen müssen, und es könnte mich diesmal wirklich Umbringen.

Jule:

Was hast du vor?

Wyveres:

Neben dem worum Nadine mich bat, die Suche wieder aufnehmen, einen Abschluss finden. Ich weiß es nicht genau, ich weiß nur eins, ich will ehrlich zu dir sein. Nach so vielen Jahren sollte ich das, dass Schulde ich dir einfach.

Jule:

Und jetzt soll ich dir einfach so vergeben, und vergessen? Oder soll ich dir im Detail erzählen was mir Passiert ist, willst du alles Wissen! Du Dämlicher alter Depp!

Sie Starrte mich an, mit Wut im Gesicht, dann Stand sie auf, und stellte sich vor mich, Ich erwartet eine Backpfeife oder das sie direkt auf mich einprügelte, aber es geschah nichts. Ich senkte meinen Kopf, und legte ihn in meine Hände. Ich erwartete das sie raus stürmte, mich weiter zurechtstauchte, aber Stattdessen umarmte sie mich.

Jule:

Eigentlich, verdienst du das gerade gar nicht, dass ist dir hoffentlich klar Paps, eigentlich müsste ich dich jetzt von ganzem Herzen Hassen, richtig Hassen, für das was du bist, für das was du mir erzählt hast, du bist nämlich ein richtiger Arsch, aber du bist nun mal mein Arsch von Vater und ich habe dich lieb. Auch wenn ich gerade nicht alles verstanden habe, oder verstehen will, aber ich hab dich wirklich lieb. Und ich werde dir vielleicht irgendwann vergeben, aber nicht jetzt, jetzt tut das gerade einfach nur weh.

Sie setzte sich auf meinen Schoss und weinte, während ich sie ihm Arm hielt. Ich hatte wirklich vieles im meinem Leben falsch gemacht. Aber ich gelobte mir selbst, mich zu bessern.

Jule:

Ich werde machen, was ich für richtig halte!

Wyveres:

Wenn du magst, kannst du das gerne machen, ich Unterstütze dich bei deiner Entscheidung egal wie Sie ausfallen mag.

Jule:

Danke, aber du bist noch nicht aus dem Schneider. Wir werden Später darüber weiter reden. Jetzt sollten wir uns wohl wieder unseren Aufgaben widmen. Aber vorher geh ich Duschen.

Sie schälte sich aus meiner Umarmung und gab mir ein Kuss auf die Wange, dann schlich sie ins Bad und Duschte. Ich machte mir, bei der Gelegenheit, erstmal einen doppelten Whiskey um den Schmerz in der Brust wieder zu betäuben. Währenddessen steckte Jule nochmal ihren Kopf aus dem Bad.

Jule:

Ich mag Marc, aber das war es auch, kein ich will ihn als mein Freund, verstanden! Du lässt ihn und mich in Ruhe, ich Regel das selbst!

Wyveres:

Ok, verstanden Tochter, und nun Schieb dein Hintern wieder ins Bad, ich bin derweil im Cockpit.

Wir errechten gerade unser Ziel System, als ich im Cockpit ankam, fast Neuntausend Lichtjahre in knapp einer Woche, wir hatten unseren Zeitplan wirklich eingehalten. Zur Freude aller, war auf der Reise bisher nichts schief gelaufen. Marc hatte sich als Gehilfe des Koches gut geschlagen. Und hatte nur zwei mal etwas versaubeutelt, was aber nur Kleinigkeiten waren.

Wir landeten in der Nähe der Com Barke, der Planet umkreiste den Stern in einem Sehr nahen Orbit, und er war wirklich rot, Eisenoxid Rot und ansonsten war er aus Stein, für mich jetzt nichts besonderes aber, die Forscher wollten unbedingt dort hin. Ich fand die Eis Variante eines Roten Planeten irgendwie Interessanter, Auf meinen bisherigen Reisen, fand ich erst drei dieser Planeten, und einen Schwarzen. Sie wahren selten und wunderschön. Aber dieser Brocken war so gewöhnlich wie jeder andere Fels im All.

Wir hatten vier Tage eingeplant, vier Tage in denen die drei in Raumanzügen auf dem Planeten rum turnten, während der Hauptteil der Crew damit beschäftigt war die Maschinen zu warten und Reparaturen durchzuführen.

Während der Zeit hatten Jule und Marc recht wenig zu tun, so dass sie die Zeit nutzten um sich zu vertragen, und um gemeinsam etwas zu unternehmen. Bei eine der Gelegenheiten erwischte ich sie, wie sie in der Küche darüber Diskutierten, was nun auf eine Pizza gehörte. Ich wusste von meinen Episoden mit ihr, um ihre eigentümliche Art Pizza zu essen, für sie gehörte nichts anderes als Käse und Tomatensoße auf eine Pizza. Für Marc hingegen war dies unerträglich.

Jule:

Alles außer Margherita Schmeckt nicht!

Marc:

Du wirfst das jetzt nicht weg, Jule!

Jule:

Aber du hast Salami mit auf meine Pizza getan, du hast meine Pizza versaut, und einfach nur die Stücken von der Pizza nehmen, macht den Geschmack auch nicht besser. Also mach mir eine Neue, so wie ich dir das gesagt habe.

Marc:

Ja aber das ist doch nur Käse, Teig und Tomatensoße!

Jule:

Du machst sie so wie ich gesagt habe.

Marc:

Dann sag mir wo du das verdammte Nudelholz hin gelegt hast. ich finde es nämlich nicht mehr.

Wyveres:

Was wird das wenn ihr Fertig seid? Und gib mir die Salami Pizza, viel zu Schade um damit rum zu aßen. Ansonsten, räumt auf, hier sieht es schlimm aus, wenn der Koch das sieht wird er euch beide bestrafen.

Jule:

Wenn dieser Neandertaler hier, mir meine Pizza gemacht hat!

Marc:

Jawohl Sir. Und Jule ich bin manchmal etwas dämlich aber nicht Zurückgeblieben, also Jule wo ist das Nudelholz?

Jule:

Das liegt links neben dir, falls dir das bisher noch nicht aufgefallen sein sollte!

Marc:

Ach da hat der Schlingel sich versteckt.

Wyveres:

Aber ihr werdet hier jetzt nicht noch ne Mehlschlacht veranstalten?

Jule:

Nein.

Marc:

Nein.

Wyveres:

Dann kommt mir gerade eine hervorragende Idee!

Jule:

Lass hören.

Wyveres:

Vertis, gehe in meinen Persönlichen Ordner, Abschnitt, Spiele von der Erde, Datei Siebenunddreißig C und fertige die darin enthaltenen Items für die Crew einmal an.

Vertis:

Verstanden, CMDR. der Vorgang wird eine Stunde in Anspruch nehmen.

Wyveres:

Ihr beide, macht hier sauber, wir treffen uns in einer Stunde in der Crew Longe.

Jule:

Paps was hast du vor?

Wyveres:

Das werdet ihr in einer Stunde sehen, und Tochter, es wird dir bestimmt einen Heiden Spaß bereiten, wirst schon sehen!

Also ging ich, und informierte die restliche Crew und stellte mir mein Team zusammen. Es war eine hervorragende Idee, Paintball zu spielen, es würde Spannungen abbauen und Jule könnte sich richtig austoben, auch wenn ich davon ausging das ich wohl ihr Hauptopfer sein würde.

Ich wählte Marc in mein Team und gut die Hälfte der Crew erklärte sein Interesse mit zu machen, so bereiteten wir die Crew Lounge vor und verteilten die Ausrüstungen, Schwarz für Jules Team und Blau für meins. Sie war wie ich es erwartet hatte, Feuer und Flamme, als sie die Waffen sah und Begriff was man damit tun konnte. insgesamt waren wir also Zwölf Personen. Sechs auf meiner Seite, Sechs auf Jules Seite. Ich lies natürlich weg, dass die Teile höllisch weh taten. Was Sowohl Jule als auch Marc schon nach wenigen Minuten zu Spüren bekamen.

Marc:

Au! Alter was, warum tut das so weh!

Jule:

Paps, du … das zahl ich dir heim. Nimm das!

Ich wurde von einer ganzen Salve von Farbkugeln getroffen, sagen wir es so, ich lies mich von ihr treffen. Auch wenn ich wusste das es auf Tage hinaus blaue Flecke geben würde. Die Crew hatte immerhin ihren Spaß, und wir spielten bis alle nicht mehr Konnten, was ungefähr vier Stunden waren. Die Crew Lounge war durch die viele Farbe mittlerweile Bund, und auch wir alle sahen nicht besser aus. Aber immerhin lachte meine Tochter, und das waren mir die Schmerzen wert. Auch wenn ich etwas Mitleid mit Marc hatte. Die restliche Crew die nicht Mitgemacht hatte, war währenddessen dazu über gegangen uns über die Monitore zu verfolgen und uns anzufeuern. Am Ende verlor mein Team, aber das war mir egal. Meine Tochter lachte dafür würde ich alle Schmerzen im Universum auf mich nehmen.

Jule:

Du siehst gut aus Paps, und auch du Marc.

Marc:

Ich hab Schmerzen, an Stellen von denn ich gar nicht wusste das die Schmerzen können! Warum muss das so weh tun.

Wyveres:

Beis die Zähne zusammen, wenn du denkst das dieser Schmerz jetzt schlimm ist, warte ab. Es wird noch schlimmer, wenn erst einmal die ganzen Blutergüsse und Blauen Flecken abheilen.

Marc:

Blut was? Ich brauch ein Arzt! Ich will Schmerzmittel, warum muss dieses Spiel so Brutal sein.

Jule:

Heul nicht rum, wir alle sehen nicht besser aus, schau mich an, von oben bis unten mit Farbe vollgesaut. Aber ich heul nicht. Paps das will ich auch für Zuhause! Und jedesmal wenn du wieder Mist machst, kann ich dir dann hiermit, eine Lektion erteilen!

Wyveres:

Ähm, ist gebongt, aber dann werden wir das Richtig machen, und denk ja nicht das ich dich dann so leicht Gewinnen lasse wie Heute.

Jule:

Du machst da jetzt nicht ein Kampftraining draus, oder?

Wyveres:

Es ist so oder so ein Training, ich kann dir alte Aufzeichnungen von der Erde geben, wie dieses Spiel früher gespielt wurde. glaub mir, es ist Brutal und macht gleichzeitig ungemein Spaß, aber man muss dafür Trainieren. Und freut euch beide auf Morgen, denn dann kommt der Richtige Schmerz und der Muskelkater. Und jetzt, Räumen wir hier auf, und dann geht’s in die Koje.

Damit beseitigten wir die Barrikaden und Hindernisse, und überließen den Rest Vertis und ihren Robotern.

In unserer Kabine angekommen, fing Jule fast Augenblicklich an vor Schmerzen zu jammern.

Jule:

Au, Au au … AUUUU , Das war Brutal, und Überhaupt, war dieser eine Schuss auf meinen Hinter wirklich Notwendig, weißt du wie das brennt, und ich bin Heil froh das der Brustschutz so gut war. Paps, mir tut alles weh, Hilf mir, ich Sterbe.

Wyveres:

Oh jammer nicht rum, frag mal meinen Rücken. Aber schön das es dir Spaß gemacht hat. Und nun komm her, ich helfe dir aus den Sachen, Und dann verarzten wir die Blutergüsse und gehen Duschen. Wenn du nämlich denkst das diese Farbe nicht durch die Klamotten gekommen ist, dann irrst du dich. Dieses Zeug ist nur schwer wieder ab zubekommen, also stell dich schon mal drauf ein gleich zu schreien.

Jule:

Wie jetzt, schlimmer als jetzt? Ich dachte du willst Marc und mich nur Foppen.

Ich nahm ihr den Brustschutz ab und sie fing augenblicklich an zu wimmern.

Wyveres:

Was ist?

Jule:

Mir tun … aber … au … au … au … da war doch … au ok … Sie waren doch geschützt … au. Das … FUCK.

Sie hielt sich beide Brüste fest und kauerte sich in Embryonalstellung vor mir auf den Boden. Während ich Vertis anwies mir und ihr ein leichtes Schmerzmittel zusammen zustellen, versuchte sie weiter, aus ihren Sachen zu klettern, was nicht ohne lauten Protest stattfand. Ihr Körper war mit blauen Flecken, nur so übersät, und in wenigen Stunden würde der Muskelkater dazu kommen. Ich wusste das mir das selbe Drohte, ich hatte das Letzte mal vor Zehn Jahren Paintball gespielt. Ich kannte den Schmerz noch gut.

Wyveres:

Gib mir deinen Arm.

Sie hielt mir ihren linken Arm hin und ich verabreichte erst ihr und dann mir eine Dosis Schmerzmittel.

Wyveres:

So, gleich sollte der Schmerz nachlassen. Also komm, Duschen.

Jule:

Gib mir ein Moment, und hilf mir auf, oder trage mich, ich hab Angst das ich hier beim aufstehen gleich in die Hose mache.

Ich hatte zwar selbst höllisch Schmerzen, aber ich konnte ja nun nicht zulassen, dass sie da so jämmerlich sitzen blieb. Also hob ich meinen kleinen Engel an und ging mit ihr im Arm, Duschen. Sie Protestierte zwar etwas, als sowohl das Wasser als auch die Seife ihre Haut berührten, aber schließlich fing das Schmerzmittel an zu wirken und so konnte ich sie endlich absetzen, einen Hocker nehmen und sie unter die Dusche schieben, sie blieb störrisch sitzen und jammerte trotzdem die gesamte Zeit, während das Wasser die Farbe davon spülte.

Wyveres:

Stell dich nicht so an.

Jule:

Erstens, es Schmerzt höllisch, Zweitens, es ist gerade äußerst unangenehm und ungemein Peinlich für mich, Drittens, es SCHMERZT, viertens, ich kann mich nicht, und will mich auch eigentlich nicht mehr bewegen.

Wyveres:

Dann muss ich dich wohl oder übel Überall Waschen, denn wenn ich dich so betrachte, Die Farbe ist überall auf deinem Körper, Und dir ist hoffentlich klar das die Farbe die dein Körper annehmen wird, deiner momentanen Buntheit gleichen wird. Also es wird nicht besser. Aber erstmal die Haare würde ich sagen.

Jule:

Normalerweise würde ich jetzt sagen, verzieh dich, aber bitte, nur sei bitte sanft, ich mag nicht mehr, ich bin müde, ich will ins Bett.

Also nahm ich mir Zeit, seifte ihr die Haare ein, und nahm den feinsten und weichsten Schwamm, den ich finden konnte, um ihre Haut von der Farbe zu befreien. Sie wimmerte trotzdem, lies aber ansonsten kein weiteren Laut des Protestes von sich. Erst als ich sie zu mir drehte, protestierte sie.

Jule:

Also ähm … meinen Oberkörper und gewisse Empfindliche Stellen, schaff ich nun doch alleine. DU gehst derweil Raus!

Wyveres:

Ok dann hier, Schwamm, Seife. Schrei wenn du Hilfe brauchst.

Jule:

Ja, wenn ich fertig bin und du mich ins Bett tragen kannst. Und nun raus mit dir, Paps. Das hier alles ist so schon peinlich genug für mich.

Sie Fluchte die gesamte Zeit, was mich daran erinnerte das ich das auch noch vor mir hatte, und ich spürte den Schmerz, im Rücken, in den Schultern, an den Beinen, wie er Pochte. Dann nach einer Weile rief sie mich.

Jule:

Abtrocknen, Bett, Bitte! Mag nicht mehr! Diese Schmerzen!

Wieder im Bad angekommen, gab sie ein erbärmliches Bild ab, sie sass zusammengesunken in der Ecke der Dusche und wimmerte vor sich hin.

Wyveres:

Abtrocknen etwa deinen ganzen Körper oder nur Rücken?

Jule:

Mach einfach, ich kann die Arme nicht mehr anheben, nicht aufstehen, nichts.

Wyveres:

Na Gut.

Ich nahm das größte Handtuch das ich finden konnte, richtete sie gerade auf und Wickelte sie dann darin ein, sie wimmerte die ganze Zeit weiter vor sich hin, aber sie blieb stehen, störrisch stehen.

Jule:

Au. Au. AU! … sei doch vorsichtig … du grober Klotz … !

Wyveres:

Ich bin vorsichtig, aber wir sind hier gleich Fertig, dein Schlafzeug liegt wo?

Jule:

Linke Schublade …

Ich lies sie an die Wand gelehnt stehen und Suchte ihr Schlafzeug zusammen. Während ich in der Kabine danach suchte, Wimmerte Jule ununterbrochen weiter rum im Bad.

Jule:

Ich komm mir hier vor, wie ein Baby, ich muss mich von dir waschen und abtrocknen lassen, und nun ziehst du mich auch noch an! Nur weil ich mich nicht mehr bewegen kann. Das ist so demütigend …

Wyveres:

Wenn du das für schlimm hältst, ich möchte dich daran Erinnern das ich während meiner Reha, die ersten Wochen nur da liegen konnte, mit Schläuchen an Stellen wo ich gar nicht drüber Nachdenken möchte, zwei mal Täglich wurde ich vom Personal frisch Bandagiert und auch gebadet, und stell dir mal vor, ich war währenddessen immer Nackt, und Hilflos den kräftigen Händen einiger Pfleger und Pflegerinnen ausgesetzt. Dagegen ist das hier gar nicht so schlimm. Also hab dich nicht so.

Jule:

Aber ich bin deine Tochter, dass ist was völlig anderes.

Wyveres:

Wo ist das was anderes? Ich habe dich schon mehr als einmal Nackt gesehen.

Jule:

Du sagst es „Gesehen“ … trotzdem es bleibt peinlich.

Wyveres:

Dann möchte ich dich an die Zeit erinnern, als du damals bei mir auf dem Frachter warst, falls du es vergessen haben solltest, aber wir haben das hier, mehr als ich zählen kann, oft genug durch, ich habe dich gebadet, abgetrocknet und dann in eine Schlafanzug gesteckt. Nur weil du mittlerweile Größer geworden bist, hat sich für mich da, an der Stelle, nichts geändert.

Jule:

Ich erinnere mich dunkel, aber trotzdem, es ist und bleibt Peinlich, und mir wird langsam Kalt.

Ich fand endlich etwas das sich als Schlafanzug eignete. Und ging wieder ins Bad. Sie lehnte noch immer gegen die Wand und Klammerte sich ans Handtuch.

Wyveres:

Wir sollten mal über deine Unterwäsche Wahl reden, einiges davon, sieht aus als hätte Nadine dir beim Aussuchen geholfen.

Jule:

Ich … , gib mir lieber die Sachen, oder Hilf mir, anstelle weiter rum zu nörgeln.

Ich half ihr beim Anziehen, und trug sie dann zurück in die Kabine und setzte sie aufs Bett, wo sie sich augenblicklich in die Decke einwickelte und in Embryonalstellung, auf ihrem Pad noch einen Anime schaut.

Wyveres:

Ich geh dann jetzt selbst Duschen, mach nicht mehr so lange.

Jule:

Mach du nur, ich schau nur noch die Folge hier … oder versuche Sie zu Ende zu schauen.

Der Schmerz lies nicht lange auf sich warten, aber ich biss die Zähne zusammen, und so war ich nach gefühlten drei Stunden, endlich von all der Farbe befreit und Feuerrot am ganzen Körper.

Jule war mittlerweile eingeschlafen und hatte sich auf dem Bett so breit gemacht das kein Platz mehr für mich war und so zog ich das zweite Bett aus dem Schrank und legte mich ebenfalls hin.

Die Stunden vergingen und ich erwachte, gerädert und mit Schmerzen in den Muskeln, und stellte zudem fest das sich Jule, wohl wärme suchend, zu mir gelegt hatte. Sie Schlief tief und fest und umklammerte meine Brust. Aber ich musste aufstehen, ich brauchte Schmerzmittel, Kaffee und musste dringend aufs Klo. Also versuchte ich mich so vorsichtig wie Möglich aus ihrer Umarmung zu befreien, aber es gelang mir nicht und so erntete ich ein leichtes Murren von ihr.

Jule:

Nich … au, hör auf dich zu bewegen … das tut weh!

Wyveres:

In Anbetracht der Umstände, verständlich, aber ich muss ins Bad also, Beis die Zähne zusammen.

Damit stand ich dann auf und ging ins Bad. Zog mich an und Schlich in die Krankenstation um mir was gegen den Muskelkater und die Schmerzen geben zu lassen. Dort angekommen, fand ich ein Großteil der Crew, die alle die selbe Idee hatten. Kaffee, Schmerzmittel und Ruhe. Wir hatten noch zwei Tage auf dem Planeten, das sollte eigentlich reichen um die gröbsten Verletzungen zu behandeln. Aber alle beteuerten das es wirklich Spaß gemacht hat.

Nach einer Weile tauchte auch Jule in der Krankenstation auf, sie Schlich mehr als sie ging. Und stand sichtlich den Tränen nahe vor Schmerz.

Jule:

Bekomme ich auch einen Kaffee, und sehr, sehr, sehr viel Schmerzmittel!

Die Anwesenden Lachten, denn sie Schlich wie eine Uralte Oma zum nächstgelegenen Krankenbett. Wo Vertis augenblicklich mit der Untersuchung von ihr begann. Sie hatte mehrere Muskelrisse und in ihren Beinen bildete sich schon massiv Milchsäure. Sie hatte also einen Ordentlichen Muskelkater.

Vertis:

Behandlung wird eingeleitet. Empfehlung: Ruhe und ein ordentliches Frühstück.

Jule:

Ja genau hier ans Bett, wenn es geht, ich will mich Heute keinen Meter mehr bewegen! Ich bleib einfach hier und Sterbe vor mich hin!

Nur einer Fehlte noch, Marc, er war noch nicht in der Krankenstation gewesen, und auch sonst wusste niemand wo er sich gerade genau aufhielt. Er wird wohl aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwo seinen Wunden Lecken, immerhin sollte es ihm nicht besser gehen als dem Rest der Crew. Vertis zeigte mir jedoch ein anderes Bild, er stand schon in der Küche, machte mit dem Koch gerade Frühstück für alle. Er war wohl doch härter im Nehmen als ich ursprünglich annahm.

Wyveres:

hey, Jammer Tante, schau mal hier, Marc steht schon an seinem Arbeitsplatz und er sieht nicht aus als würde es ihm sonderlich Schlecht gehen. Also hop, wenn du was essen willst, die Kantine, du weist wo sie ist.

Jule:

Dann trage mich dahin, ich laufe Heute keinen METER MEHR!

Wyveres:

Ich hab eine bessere Idee, Vertis meine Tochter möchte in die Kantine.

Augenblicklich kam einer der Roboter, schob seine Klobigen Arme unter Jule und versuchte sie vom Bed aufzuheben um sich dann daran zu machen, sie in die Kantine zu befördern.

Jule:

Das hätte mir auch mal früher selbst einfallen sollen. Hey sei Vorsichtig wo du hinlangst du Blechbüchse! Hey! DU AU … HEY … Pass doch …

Dann gab es ein kurzes Geräusch von reißendem Stoff.

Jule:

Wenn du Dose mich jetzt ANHEBST, Zerstöre ich dich … alle anderen … ich töte jeden einzelnen von euch, SCHAUT GEFÄLLIGST WEG!

Die gesamte anwesende Mannschaft lag lachend am Boden, Der Roboter hatte tatsächlich ihren Schlafanzug zerrissenen, und war gerade dabei das was noch Übrig war um Hundert achtzig Grad zu drehen. Es fehlt nicht mehr viel und sie hätte Nackt in seinen Armen gelegen, und er hätte sie so tatsächlich in die Kantine befördert, was in der nächsten peinliche Situation geendet währe. Ich konnte ihr das nicht Antun und so Griff ich Augenblicklich ein, Mit einer Decke bewaffnet, schob ich den Roboter bei Seite und Trug sie unter Lautstarkem Protest, in die Decke gewickelt, erst einmal zurück in unsere Kabine.

Jule:

Verrat mir mal eins, war das jetzt Absicht? Haben sich das Universum und Du gegen mich verschworen oder warum passieren mir in letzter Zeit ständig solche Dinge?

Wyveres:

Karma, früher bist du freiwillig halbnackt rum gerannt, und das Universum hat nun mal einen Schrägen Humor.

Jule:

Ich töte trotzdem jeden einzelnen der auch nur ein Sterbens Wort darüber verliert. Hörst du! JEDEN EINZELNEN!

Wyveres:

Marc wird nichts erfahren, jedenfalls nicht von mir.

Elite Dangerous: CMDR Wyveres – Logbuch – Roter Planet

Wenn man erst einmal Unterwegs ist, ist es schwer wieder umzudrehen, der Weg der vor einem liegt, ist einfach viel zu Interessant, als dass man auch nur einen Moment davon verpassen möchte.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 28.01.3305

Jule hatte sich die Tage bis zum Start der Mission nicht wieder ein bekommen, ihre Laune blieb bei frostigen „Lasst mich einfach in Ruhe“. Und das sie mich nun, mit Marc zusammen, begleiten musste, half auch nicht sonderlich ihre Stimmung zu verbessern. Immerhin war die neue Clipper auf alles vorbereitet. Neben Marc und Jule, nahm ich diesmal eine vollständige Crew mit, ich musste sie zwar Bezahlen aber so war es sicherer für uns alle.

Derweil blieben Nadine und Kathrine in Medupe City, Ronny hatte für mich, ein Auge auf die beiden. Während also alles vorbereitet war, fehlten eigentlich nur noch zwei Personen, Jule und Marc. Und so musste ich, Marc erst einmal bei seinen Eltern aufgabeln und Jule aus ihrer Festung der Einsamkeit, wie sie ihr Zimmer nannte, treiben. Beide Nörgelten die gesamte Zeit rum, während wir Unterwegs waren, beide über den anderen, über die Situation, Jule fluchte mehr als Marc, aber damit würde bald Schluss sein. Denn ich hatte die Zeit inzwischen gut genutzt, und so hatte ich, für die beiden, neue Uniformen zusammenstellen lassen.

Jule:

Und diese Kluft soll ich wirklich tragen? All das Weiß.

Marc:

Ist das wirklich nötig?

Wyveres:

Ihr beide geht mir jetzt seid einer Stunde, konstant auf den Kranz, seid froh das ich nicht noch hingehe und die Akzentfarbe in Rosa oder Violett oder gleich Pink ändern lasse.

Jule:

Du und dein blau, weiß Tick … ich geh mir die Haare nun doch KNALL BLAU Färben!

Wyveres:

Lass dich nicht aufhalten, aber ihr werdet die Uniform tragen, solange ihr an Bord des Schiffes seid. Ist das bei euch beiden angekommen.

Jule:

Aber ich sehe in Weiß scheiße aus …

Wyveres:

Du wirst dich schon noch dran gewöhnen.

Jule:

Ich würde viel lieber meine alte schwarze Uniform tragen …

Wyveres:

Jule, wir befördern drei Forscher für drei Wochen, zwei mal Neuntausend Lichtjahre weit, du wirst dieses aufreizende Ding was du „schwarze Uniform“ nennst nicht tragen, unterstehe dich, Diese beiden Vollkörper Anzüge mit den Jacken habt ihr beide zu tragen, keine Widerworte mehr, keine Änderungen an den Uniformen verstanden!

Marc:

Wie sieht denn ihre schwarze Uniform aus, wenn ich Fragen darf?

Jule:

Sie hat so einen schönen tiefen U Ausschnitt und ansonsten habe ich soviel Stoff entfernt wie ging.

Marc:

Kann ich die mal sehen?

Wyveres:

Habt ihr’s jetzt, in dreißig Minuten sind die Forscher hier, bis dahin, die Uniformen anziehen, und Marc du wirst den Dock Arbeitern beim Einladen der letzten Frachtcontainer Helfen, Jule … Cockpit … du kennst deine Aufgaben.

Jule:

Ey, Ey, Commander Miesepeter!

Marc:

*prust* Miesepeter …

So langsam aber sicher verlor ich dann doch die Geduld mit den beiden.

Wyveres:

Ich zähl bis Drei, dann seid ihr beide im Schiff, habt die Uniformen an und macht was ich gesagt habe, oder für euch beide gibt es auf der gesamten Reise nur Standard Rationen und Wasser!

Jule:

Ok, Ok … Paps. Wir gehn ja schon, Komm Marc, lassen wir Commander Nörgel mal machen.

Das konnte was werden, immerhin hatten sie nach zehn Minuten wirklich beide die Uniform an, und waren auf ihren Posten. Während ich mit der restlichen Crew noch einige Details besprach, trafen dann auch endlich die drei Forscher im Hangar ein. Damit konnte die Reise beginnen, auf zum Roten Planeten, eine Reise ohne Landungen, einfach hinfliegen die Forscher an ihrem Ziel Forschen lassen, und wieder Zurück. Denn das Schiff hatte diesmal keinen Scarab Hanger dabei, an dessen Stelle war die erste Klasse Kabine gesetzt worden. Was Jule überhaupt nicht erfreute, keine Spaziergänge auf Planeten, und zudem war die Kabine für die drei Forscher reserviert. Marc schlief bei der Crew, während Jule mit mir Vorlieb nehmen musste, drei Wochen mit meiner Tochter in der selben Kabine. Bei einer Vollständigen Crew, war es halt nun mal so. Immerhin wollte ich, weder Jule noch Marc das Kochen überlassen, und meine Kochkünste reichten gerade mal für mich selbst. Insgesamt waren wir also mit den drei Forschern, Jule, Marc und mir, zwanzig Personen. Ein Koch, Wartungspersonal, Neben Jule und mir ein zweiter Pilot, und Personal für die Gäste. Ich hatte echt keine Bock darauf, dass es zu Problemen während des Fluges kommen könnte, aber ich hatte wohl meine ganzen Berechnungen ohne Marc und Jule gemacht.

Kurz bevor wir dann endlich starten konnten, nahm ich mir dann noch die Zeit um Nadine im neuen Loft zu kontaktieren.

Nadine:

Wyveres, Schatz, und wie machen die beiden sich bisher?

Wyveres:

Jule wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach, gerade im Cockpit mit dem zweiten Piloten streiten, Marc macht hoffentlich nichts falsch, ansonsten ist alles in Ordnung, kann nicht Klagen, wir starten gleich. Und da ich davon ausgehe. dass ich nicht viel Zeit haben werde auf der Reise, wollte ich mich nochmal melden, bevor es los geht. Hab Du Spaß mit Kathrine und pass gut auf dich auf.

Nadine:

Werde ich, und Simone kommt nachher noch vorbei, wir wollen über Baby Sachen reden, hast du das gehört, über Baby Sachen … ich weiß nicht mal was ein Baby alles braucht … und du du verziehst dich einfach. Ich bin sowas von überfordert, wie soll ich das hier alles alleine …

Wyveres:

Du wirst das schon schaffen, ich bin doch in knapp drei Wochen wieder da, bis dahin sollte bei euch nicht allzu viel schief laufen, ich mach mir da mehr Sorgen um meine Gesundheit, Jule und Marc werden mir schon genug Stress bereiten.

Nadine:

Trotzdem, wie soll ich das durchstehen, ich Mutiere hier sehenden Auges zur Hausfrau …

Wyveres:

Nadine, ich bekomme hier gerade die Starterlaubnis, wir sprechen weiter wenn ich wieder da bin, Ich hab dich Lieb Schatz.

Nadine:

Du, ich wollte dir eigentlich noch … aber na gut, ich liebe dich auch. Und pass auf dich und die Kinder auf.

Damit beendete ich die Verbindung und leistete Jule und dem Piloten Gesellschaft. Während der Koch sich, etwas entnervt, über Intercom meldete.

Koch:

Schafft mir diesen Schwachkopf vom Hals … oder ich verarbeite ihn zu Sülze!

Wyveres:

Wir sind keine fünf Minuten unterwegs … na das kann was werden.

Ich aktivierte das Intercom und hörte mir an was der Koch zu berichten hatte, Marc hatte es tatsächlich geschafft das Willkommensessen zu ruinieren, indem er anstelle von drei Löffeln Salz, Unmengen an Chilli Salz in die Soße gekippt hatte.

Wyveres:

Sagen sie Marc, das er sich bitte erst einmal auf sein Quartier begeben soll. Ich bin gleich da.

Jule:

Du weißt schon das dies so weiter gehen wird mit ihm, und am Ende werde ich die Leidtragende sein. Paps, was hast du dir dabei nur gedacht!

Wyveres:

Jule, schau lieber aufs Radar, Commander sie kommen klar?

Pilot:

Ja, Sir, ihre Tochter macht sich bisher recht gut, aus ihr wird mal eine richtig gute Pilotin.

Also begab ich mich in die Kantine um selbst zu sehen was Marc angerichtet hatte. Dort angekommen erklärte mir der Koch noch einmal lang und breit das Marc, anstelle von normalem Salz, Chilli Salz in die Soße geschüttet, und die beiden sich deswegen in die Haare bekommen hatten. Die Soße war eindeutig zu Scharf geworden, sogar für meinen Geschmack.

Wyveres:

Die ist wirklich nicht mehr zu Retten, hat er sonst noch irgendwas versaubeutelt?

Koch:

Nein, er ist einfach nur nicht bei der Sache, versteht nur die Hälfte von dem was man ihm sagt und stolpert einem dann zwischen den Beinen rum, es wäre besser er würde irgendwo helfen wo er nichts versauen kann. Denn so kann ich nicht Arbeiten.

Wyveres:

Verstanden, ich kümmere mich um ihn, vielleicht finde ich ja doch noch etwas das ihm mehr Liegt.

Also machte ich mich auf die Suche nach ihm, Ich fand ihn in der Crew Lounge, er hockte in einer der Ecken und starrte den Boden an.

Wyveres:

Marc?

Marc:

Hmm? Oh, Sir, äh Cmdr. äh Wyveres, also das mit dem … eigentlich kann ich ganz gut Kochen. Die Suppe war mir nur zu Fad.

Wyveres:

Sag Wyveres, und es ist schon gut, und wo du schon hier bist, Junge, bleib bei der Sache, dann passieren dir auch nicht solche Dummheiten, Konzentriere dich auf das was man dir sagt. Jetzt wirst du erstmal, dich besser mit dem Schiff vertraut machen, hier auf diesem Pad, steht alles was du über dieses Schiff wissen musst, lies es. Und wenn du fertig damit bist Melde dich bei mir.

Marc:

Aber, ich … na gut, und was soll ich sonst so machen?

Wyveres:

Wie ich sagte, bleib erstmal hier und lies.

Er schnaubte noch ein wenig vor sich hin, begann dann aber doch damit das Pad zu studieren, ich hoffte, dass bei ihm etwas hängen blieb, und begab mich wieder Richtung Cockpit, denn wir setzten gerade zum ersten Sprung an, Unsere Reise begann damit Offiziell.

An der erste Klasse Kabine angekommen, hatte ich somit die Gelegenheit, das erste mal in Ruhe mit Ezekiel Cole und seinen beiden Kollegen zu reden. Es waren zu meiner Verwunderung zwei Frauen, und er. Na das konnte heiter werden. Hoffentlich ging das gut.

Wyveres:

Dr. Cole und Begleitung, Aufgrund des bisherigen Schriftverkehrs, ging ich davon aus ihre Begleitung sei Männlich, ich hoffe das es keine Unannehmlichkeiten bereitet, dass Sie sich nun doch die erste Klasse Kabine so teilen müssen.

Dr. Cole:

Ach das macht uns nichts aus, meine beiden Kollegin und ich sind es gewohnt aufeinander zu hocken, Wir werden die meiste Zeit sowieso mit unseren Forschungen beschäftigt sein, es ist sogar eine angenehme Abwechslung mal soviel Platz zu haben. Aber sagen Sie, dieses Schiff, Sie schrieben, dass wir die Strecke in ungefähr einer Woche absolviert haben werden. Übernehmen sie sich da nicht etwas?

Wyveres:

Nicht im Geringsten, wir werden Nonstop Fliegen, ich selbst, meine Tochter und ein dritter Pilot. Wir werden in zehn Stunden Schichten am Steuer sein, damit sollten wir die fast Neuntausend Lichtjahre in einer Woche schaffen. Sollte es zu Verzögerungen kommen so lasse ich Sie das Wissen. Das Personal bezüglich ihrer Versorgung hier auf dem Schiff hat sich sicherlich schon Vorgestellt, nehme ich an?

Dr. Cole:

Ja, aber nun gut, wir haben zu Forschen, ich entschuldige mich dann wieder, wenn von unserer Seite aus Fragen sein sollten, Sie sind ja nur ein Intercom Gespräch entfernt.

Wyveres:

Dann, störe ich Sie und die beiden Damen nicht länger und wünsche ihnen im Namen meiner Crew, einen angenehmen Flug.

Ich hasste so förmliche Gespräche, aber sie wahren Notwendig, immerhin Zahlte er gut, Fünfzehn Millionen Credits, dafür das man nur in eine Richtung zu fliegen hatte, konnte man damit Leben, auch mal den feinen Herren raushängen zu lassen.

Und so vergingen die ersten zweitausend Lichtjahre recht Ereignislos, im Cockpit lief alles nach Plan, Jule wurde zusehend besser, und auch ich konnte noch den ein oder anderen Trick Lernen. Wir entschieden uns dann dafür die zehn Stunden auf sechs Stunde Schichten zu ändern, so gewannen wir mehr Abwechslung und ermüdeten nicht mehr so schnell, beim FSS bedienen und Steuern. Da wir die System nur anflogen, durch das FSS identifizierten und dann weiter flogen, war es ein sehr angenehmer Flug. Marc hatte sich mittlerweile selbst eine neue Beschäftigung gesucht, indem er dem Wartungspersonal allerhand Fragen über die System stellte, während er das Pad, dass ich ihm gegeben hatte, als Notizzettel benutzte, er machte sich recht gut bisher, aber auch von der Wartung vernahm ich hin und wieder ein paar Worte des Missmutes, denn er war trotzdem hin und wieder ein echter Tollpatsch. Und sie wussten, Tollpatsche waren dazu verdammt, eine Crew in den Untergang zu führen. Denn früher oder später käme jemand zu Schaden, durch das was er Falsch machte.

Dr. Cole hatte sich während der Zeit mehr in seiner Kabine aufgehalten als im restlichem Schiff, er und seine beiden Begleiterinnen, belagerten nur dann das Cockpit wenn sie aus erster Hand Informationen über das aktuelle System brauchten. Hin und wieder mussten wir so dann doch anstelle von FSS Daten, Detail Daten liefern, das hieß für uns, Planeten, Gas Riesen und Monde anfliegen. Zum Glück kam dies nicht allzu häufig vor. War aber eine Willkommene Abwechslung vom öden Stern zu Stern Springen.

Zwischendurch tauchte auch hin und wieder Marc im Cockpit auf, um Fragen zu stellen oder sich die Zeit zu vertreiben.

Marc:

Ich versteh hier was nicht, diese Schaltpläne, wie kann diese Komponente damit überhaupt Funktionieren, müsste das nicht zu einem Kurzschluss führen?

Hallte es quer durch das Cockpit, während Jule und ich Schicht hatten.

Wyveres:

Marc, ich denke du stellst den falschen Personen diese Frage.

Marc:

Aber die in der Wartung habe ich schon Gefragt, Die Verantwortliche hat nur gelacht und mit’m Kopf geschüttelt.

Jule:

Zeig mal her.

Er schlurfte zu Jule, die ihm förmlich das Pad aus der Hand riss, es ein paar Minuten betrachtete und dann ebenfalls zu Lachen anfing.

Marc:

Was ist Komisch daran, ich versteh das halt nicht?

Jule:

Nichts, Nichts, es ist nur, ist dir gar nicht aufgefallen das du zwei Schaltpläne übereinander gelegt hast, und sie sich einfach nur überlagern.

Marc:

Was? Zeig her!

Sie reichte ihm das Pad und er, schüttelte augenblicklich mit dem Kopf.

Marc:

Warum ist mir das dann nicht selbst aufgefallen … man ej. Jetzt hab ich mich schon wieder zum Deppen gemacht.

Wyveres:

Wenigstens versuchst du es zu verstehen, dass ist doch immerhin auch was.

Marc:

Ja aber schlau werde ich aus dem ganzen Zeug trotzdem nicht, ich würde lieber weiter dem Koch helfen, aber der will mich ja nicht mehr in seiner Küche haben.

Jule:

Nach deiner Salz Episode, verständlich.

Marc:

Ich hab doch nur etwas zuviel genommen, ich kann sehr gut Kochen, Zuhause hab ich das auch immer machen müssen.

Wyveres:

Du, Kochen, na dann Stellen wir das mal auf die Probe, in einer Stunden endet die Schicht von Jule, sie wird Hunger haben, ich werde dem Koch sagen das du für die nächste Stunde die Küche für dich haben möchtest.

Jule:

Paps!

Wyveres:

Nix hier Paps, Marc du hast mich verstanden?

Marc:

Ja Chef! Wird erledigt, ich mach mich sofort an die Arbeit!

Damit verließ er uns mit einem Lächeln im Gesicht, während mich Jule zu Tode Starrte.

Jule:

Er, Er soll für mich KOCHEN, bist du Irre, Paps! Was ist wenn ich davon Sterbe, oder schlimmeres. Für die restliche Reise das Bad nicht mehr verlassen kann. Denk doch mal an meine Gesundheit!

Wyveres:

Nun gib ihm wenigstens eine Chance, Schwarzmalerin.

Ich Informierte den Koch, der sich, unter etwas Protest zwar, bereit erklärte den Soeben in der Kantine eingetroffenen Marc, die Küche zu überlassen. Ein Essen für eine Person, was könnte er daran schon großartig Falsch machen. Im Schlimmsten Fall schmeckt es einfach nur nicht. Aber ich hoffte das beste, vielleicht würde es ja sogar die frostige Stimmung zwischen Jule und Marc verbessern. Auch wenn mir Marcs Interesse an Jule schon etwas Quer im Magen sass. Aber letztendlich währe es ihre Entscheidung, ob sie sich besser verstehen wollten oder nicht. Aber wenn er sich machte so wie ich es mir erhoffte, könnte er sogar noch eine Menge mehr erreichen.

Jule:

Gesetz dem Fall sein zusammengekochtes Schmeckt mir … werde ich ihn Heiraten … wovon ich nicht ausgehen werde!

Wyveres:

Ähm, Moment mal, Ok also … die Wette nehme ich an! Wenn Marc es schafft etwas zu Kochen das dir Schmeckt, und du musst ehrlich Antworten, bekommt er eine Chance bei dir? Tochter … auch auf die Gefahr hin, jetzt etwas verrückt zu klingen, aber geht es jetzt mit dir Durch?

Jule:

Nein, du hast mich schon verstanden Paps.

Wyveres:

Und du meinst nicht das ich da eventuell noch ein Wörtchen mitzureden hätte.

Jule:

Nein! Da er es ej Versauen wird!

Wyveres:

Was wird das, Rache dafür das er dir was Kochen muss, und ich so „Fies“ zu dir bin?

Jule:

Du hast es erfasst.

Wyveres:

Na dann, heul aber hinterher nicht rum, wenn er es hin bekommt, und um das Ganze noch ein wenig mehr zu Würzen, liebe Tochter, wirst du ihn Küssen! Gesetz dem Fall das es dir denn Schmeckt!

Jule:

Du … leite lieber den nächsten Sprung ein!

Sie und er, innerlich war ich auf Hundert-achtzig, aber Wette war Wette und so bat ich Vertis ganz unauffällig, dass Gespräch was sie und ich gerade geführt hatten, sicher aufzubewahren. Es wird meiner Tochter eine Lektion werden, die sie niemals vergessen wird. Mit CMDR. Wyveres, wettet man nicht.

Und so verging die Stunde, und dann stand Marc plötzlich mit einem Teller im Cockpit, er Grinste und war sichtlich zufrieden mit sich. Von seiner Fähigkeit zu Kochen völlig überzeugt. Also blieb Jule, die ihn entnervt beäugte, nichts anderes Übrig, sie musste es probieren. Ich wusste was nun kommen würde, denn ich hatte unbemerkt von ihr, den Koch gebeten, vorher zur Sicherheit aller, dass was Marc gekocht hatte, zu probieren. Und er hatte mir bestätigt das es, entgegen seiner anfänglichen Missgunst gegenüber Marc, doch hervorragend schmeckte. Also konnte sie nur noch verlieren, aber das würde ihr jeden Moment dann auch klar werden.

Er hielt ihr den Löffel hin, so als wollte er sie wie ein kleines Kind, Füttern.

Jule:

Das kann ich auch alleine Marc!

Marc:

Ich wollte nur sicher gehen, dass du auch von allem was auf dem Löffel hast. So schmeckt es am besten.

Jule schnaubte, öffnete dann aber doch ihren Mund, und so konnte Marc ihr seine Kreation, verabreichen. Der Moment schien sich ewig hinzuziehen. Während Jule kaute und dann runter Schluckte.

Jule:

Das ist … ach Scheiße … Paps, vergiss was ich gesagt habe … Bitte …

Wyveres:

Wette ist Wette, los Feigling, du hast gewettet, du hast verloren, nun löse deine Wettschuld ein.

Jule:

Aber, ich dachte … och man ej, Warum hast du das nicht, wie sonst auch, Versaut!

Marc:

Wie versaut? Wovon sprecht ihr, selbst der Koch war beeindruckt, und hat mir sogar wieder erlaubt mit ihm zusammen zu kochen.

Wyveres:

Jule, Los. Sonst lass ich Vertis die Aufnahme vorspielen.

Jule:

Du hast das AUFGEZEICHNET! Boar … ok … also schön. Marc du hast hervorragend gekocht. Es schmeckt …

Marc:

Danke.

Wyveres:

Vergisst du nicht etwas, Junge Dame.

Jule:

Das zahl ich dir heim Paps. Schlaf am besten, von jetzt an, direkt im Cockpit!

Also blieb Jule nichts anderes Übrig, sie musste ihre Wette einlösen. Während Marc völlig verdutzt und etwas irritiert zuhörte, nahm ich ihm den Teller ab. Dann griff Jule ihn sich, zerrte ihn vor sich, so dass er keine fünf Zentimeter vor ihr, und die beiden Körper an Körper da standen, und Starrte ihm direkt in die Augen.

Marc:

was wird das …

Jule:

Sei Still, sonst Feuer ich dir direkt ein … Paps muss ich wirklich?

Wyveres:

Wettschulden sind Ehrenschulden, du hast gewettet du hast verloren nun Lebe damit.

Ihr Blick war Giftiger als sonst, ich konnte ihn bis ins Mark spüren, sie wünschte mir gerade mehr denn je, den Tod an den Hals. Aber sie hatte nun mal verloren, und so musste sie nun da durch.

Jule:

Na schön, dann … Marc … wir … Ich wette nie wieder mit dir Paps! Das ist so … Boar … also Marc, wir … ej … am liebsten würde ich dir jetzt direkt eine Klatschen.

Wyveres:

Jule!

Jule:

JA SCHON GUT, Wir Heiraten … so zufrieden …

Wyveres:

Vergisst du nicht was?

Sie giftete mich an und zögerte erst, zog dann aber doch Marc, die letzten Zentimeter, zu sich und küsste ihn direkt, für mehre Sekunden, mehr als mir in dem Moment lieb war, nicht nur auf den Mund, sondern Sie gab ihm einen Kuss, denn er wohl nie wieder vergessen würde. Dieser stand währenddessen zur Salzsäule erstart da und starrte Jule einfach nur mit großen leuchtenden Augen an. Er war völlig Baff, konnte man sagen.

Wyveres:

Ein Kuss auf die Wange hätte völlig gereicht aber gut deine Entscheidung, und war das jetzt so schlimm?

Jule:

Ich hasse dich!

Wyveres:

Dann sag solche Sachen einfach nicht, und vor allem Wette nicht drum.

Marc:

Was ist gerade … ich versteh … warum … hä? Heiraten, ich bin doch … und sie ist noch viel … also und warum …

Jule:

Wir werden Heiraten, hast du doch gehört!

Marc:

Wir werden was, ähm warum?

Wyveres:

Weil sie drum gewettet hat, und sie hat verloren, willkommen in der Familie Marc.

Jule:

Ich hasse dich, ich hasse dich, ich hasse DICH PAPS! DU …

Marc:

Und wenn ich das gar nicht will … und warum hat sie mich …

Wyveres:

So genug der Scherze, ihr werdet nicht Heiraten, Ich hoffe du hast dein Lektion gelernt Tochter. Unbedarft Dinge von sich zu geben, kann gefährlich werden für einen. Marc der Koch erwartet dich in der Küche, dein Essen gibt es Heute Abend für die ganze Crew, versau es nicht.

Jule war sichtlich erbost aber es geschah ich recht, denn sie hatte den Bogen einmal zu oft überspannt, und so hoffte ich das ihr die Lektion eine Lehre war. Während Marc noch immer da stand und vor sich hin stammelte, und Jule genau vor der Nase hatte.

Marc:

Du küsst gut …

Jule:

Halt den Rand, sonst knall ich dir wirklich gleich noch eine …

Damit stampfte sie aus dem Cockpit, und lies einen sichtlich geschlauchten Marc und mich zurück.

Marc:

Ich versteh gerade gar nichts mehr.

Wyveres:

Was ist daran nicht zu verstehen, Jule hat mit mir darum gewettet, dass wenn dein Essen ihr Schmeckt, sie dich Heiraten wird, und ich hab noch eine Schippe drauf gelegt, und ihr gesagt das sie dich Küssen soll wenn Sie Verliert. Sie hat Verloren, hat dich geküsst, Wettschuld erfüllt.

Marc:

Und Heiraten?

Wyveres:

Also das, dass Schlag dir mal lieber wieder aus dem Kopf, sei mit dem Kuss zufrieden, und hoffe das sie dich nicht nochmal Rasiert … oder schlimmeres.

Marc:

Woher Wissen Sie … Gott … also Sie hatte mir Schläge und so … ich wollte das gar nicht …

Wyveres:

Lass gut sein Junge, ich will es gar nicht hören, der Koch wartet auf dich, den Teller hier behalte ich. ansonsten geh ihr lieber die nächsten Stunden aus dem Weg. Wenn du nicht doch noch irgendwas verlieren willst.

Marc:

Heist, dass dann, dass Sie mich mag?

Wyveres:

Was sagte ich eben? Ich will es nicht Hören. Sonst endest du aus versehen als verlorene Seele in einer Rettungskapsel.

Er verließ Kopfschüttelnd das Cockpit, während ich mit meiner inneren Stimme diskutierte, ob ich nicht doch zu weit gegangen war. Aber sie hatte ihn nun mal, von sich aus, mit Zunge geküsst. Damit musste ich nun Leben. Trotzdem Kochen konnte er wirklich, wenigstens etwas. Würde Jule wenigstens als seine Frau nicht verhungern. Ich musste bei dem Gedanken unweigerlich laut Lachen. Er und Jule, was hatte ich da nur angerichtet. Nadine würde mir wohl, wenn sie denn jetzt hier wäre, in dem Moment die Leviten Lesen, aber sie war nicht da und so war einzig und alleine Vertis gerade die beste Stimme der Vernunft die ich hier hatte.

Vertis:

CMDR, dir ist schon klar das ich in der Lage bin jederzeit den Physischen Zustand der Crew zu überwachen, Möchtest du das Ergebnis von Jules momentanen Zustand gleich hören?

Wyveres:

Sie mag ihn, ich hab es verstanden, und ich hab mit meiner Aktion die Situation nicht leichter gemacht für Sie, schon klar.

Vertis:

Außerdem, Sie zerlegt gerade eure Kabine, bisher hat Sie vier deiner Anzüge und zwei deiner Brillen unwiederbringlich zerstört, soll ich Sie aufhalten?

Wyveres:

Lass Sie ruhig, du könntest aber als Weibliche KI mal einfach mit ihr reden.

Vertis:

Hebe dafür bitte die Kabinen Beschränkung auf, du weißt es gibt gerade keinen Notfall und so ist mir der Zugang verwehrt, Dank deiner Brücken Beschränkung meiner Protokolle.

Ich gab die Freigabe und konzentrierte mich dann wieder auf’s Fliegen, in der Zwischenzeit soll Vertis ihr Glück versuchen, um Jule wieder zur Vernunft zu bringen.

In der Kabine von Jule und Mir.

Vertis:

Madam Jule, bitte unterlasse weitere Zerstörungen der Kabine, ich kann die bisher angerichteten Schäden noch beseitigen, solltest du aber weiter so machen, geht noch etwas zu Bruch das ich nicht ersetzen kann.

Jule:

Das ist mir egal, er hat mich erneut bis auf die Knochen Gedemütigt, dass war einmal zuviel, ich hoffe das ihm das eine Lehre sein wird!

Sie warf eine meiner Whiskey Flaschen gegen die Kabinenwand.

Vertis:

Jule, du kannst mit mir Reden, ich bin nicht dazu verpflichtet deinem Vater über das was wir sagen, Rede und Antwort zu stehen. Außerdem habe ich Analysieren können, dass dein Puls jedesmal, wenn du diesen Jungen siehst, steigt, deine Wangen Farbe wird signifikant röter und deine Atemfrequenz nimmt leicht zu. Dies ist, Laut meinen Informationen, nicht auf die Zwistigkeiten, zwischen euch beiden, zurückzuführen. Wenn du Wütend bist, sind einige Hormonelle Werte und Reaktionen deines Körpers anders. Ich habe deine Höhste bisherige Glückshormon Spitze, während des Kusses gemessen. Meine Analyse sagt mir daher, dass du ihn Küssen wolltest.

Jule:

Was! Ich … wie … das ist Absurd, dieser Kerl ist … wie konnte Paps mir das nur antun.

Vertis:

Dein Vater tut was er für das beste Hält. Er ist manchmal etwas, wie sagt man dazu, vorschnell. Aber er meint es nur gut mit dir.

Jule:

Trotzdem, ich könnte ihn gerade in der Luft zerreißen, außerdem was war das mit Marc, ich mag diesen Trottel Überhaupt nicht, schon alleine sein Benehmen, und das er ständig irgendwas Falsch macht. Und dann erst seine Haare, dieser Mob oder wie man das nennt.

Vertis:

Dein Herzschlag beschleunigt sich gerade wieder, ich bleibe bei meiner Aussage, du hast, wie ihr Menschen dazu sagt, etwas übrig für den Jungen, und versuchst dir, ihn schlecht zu reden.

Jule:

Aber er ist Doof, und Überhaupt, mit diesem Riesenbaby namens Papa, er würde niemals … Gott was denk ich da … ist das Wirklich so offensichtlich?

Vertis:

Gedankenlesen ist nicht meine Stärke. Doch dein Vater weiß ganz genau das du etwas für Marc übrig hast, er stellt dich nur auf die Probe.

Jule:

Er tut was?

Vertis:

Dich auf die Probe stellen, immerhin will er dich beschützen, er möchte nicht das du wie früher, Spontan, dumme Dinge tust. Die du dann später bereust. Deine Eskapaden in der Vergangenheit sind ihm wohl bewusst. Und er ist erfreut über dein Verhalten und wie du dich geändert hast, er will das du Weise Entscheidungen triffst, dass ist der Grund warum er Dir soviel Verantwortung überträgt und eine Menge Vertrauen in dich setzt.

Jule:

Er hat aber eine echt komische Art mir das zu Zeigen. Und was soll ich nun machen, mein Vater um Erlaubnis bitten, etwa?

Vertis:

Die Berechnungen zeigen mir, eine Wahrscheinlichste Erfolgschance von 90% besteht am ehesten darin, ihm deine Entscheidung bezüglich deiner Gefühle einfach mitzuteilen.

Jule:

Ja sicher, ich geh einfach zu ihm und sage ihm, Paps, hör mal, ich mag Marc, und möchte mit ihm zusammen sein. Er würde mich Wegsperren auf Ewig, und mir Standpauken halten, bis ich alt und grau geworden bin. Und vor allem, woher soll ich wissen ob Marc mich Überhaupt auch mag, nachdem was ich ihm angetan habe.

Sie warf noch eine Flasche, diesmal Rotwein von der Erde, genau auf meine Sachen.

Vertis:

Das kann ich nicht beantworten, aber Analysen des Jungen zeigen eindeutige Anzeichen von Zuneigung, hab Verständnis das ich dir nicht genaues sagen darf, aber du kannst dein Glück einfach mal versuchen.

Jule:

Und wenn es schief läuft? Steh ich da wie so eine dämliche Göre, die … und Überhaupt, ich muss meinem Vater gar nichts sagen, es geht ihn rein gar nichts an, es ist mein Leben, und er mischt sich viel zu sehr ein.

Vertis:

Erlaube mir die Frage, wie war der Kuss? Dein Vater ist da kein Quell an ausgiebigen Informationen, und auch Nadine hielt sich, zu meinem bedauern, zurück mit Antworten.

Jule:

Wie ein Kuss nun mal ist, ein Kuss halt, ich versteh die Frage nicht.

Vertis:

Ich bin in der Lage die Hormonellen Schwankungen bei diesem Vorgang zu messen, als auch zu Analysieren was das Physische berühren der Lippen zweiter Personen im Körper des anderen Auslöst. Aber was die Bedeutung dessen ist, ist mir bisher nicht ganz klar geworden, wie habe ich dieses Verhalten von euch Menschen zu beurteilen.

Jule:

Also, ähm also, ein Kuss macht in erster Linie Spaß, er zeigt das man Zuneigung für jemanden empfindet, er ist warm, angenehm und löst so ein schönes kribbeln im Bauch aus.

Vertis:

Verstehe, und dir ging es so, als du diesen Jungen geküsst hast?

Jule:

Ja, ähm nein, Gott … ich weiß es nicht. Das ist zu Kompliziert.

Computer:

Vielleicht bekommst du eine Konkrete Antwort wenn du ihn nochmal Küsst?

Jule:

Ich soll was? Im Leben nicht, eher näh ich mir den Mund zu, als das ich … Paps tötet mich wenn ich … moar … ich kann nicht Denken. Und vom Sachen Zerstören habe ich auch die Nase voll. Warum muss das nur alles so Frustrierend sein … mit Lafroy war das einfacher.

Vertis:

Aufgrund der Aufzeichnungen, kann ich dazu nur sagen, die Einfachheit stammte von den Drogen. Sie haben dein Urteilsvermögen außer Kraft gesetzt.

Jule:

Es war trotzdem einfacher.

Vertis:

Weil keine Gefühle im Spiel waren?

Jule:

Keine Ahnung, es ist einfach Kompliziert, Doof und Kompliziert.

Vertis:

Du hast Elf Stunden und Zwanzig Minuten, bis zu deiner Nächsten Schicht im Cockpit, geh Duschen, bis dahin sollten der Koch und Marc das Essen fertig haben. Danach leg dich hin und schlafe etwas.

Jule:

Du klingst gerade wie mein Vater und Nadine zusammen. Aber ich mach was du gesagt hast. Jedenfalls den Teil mit, Duschen und Essen, dass andere … kein Wort mehr davon.

Vertis:

Schön zu hören, dann beende ich unsere Unterhaltung an dieser Stelle, und hoffe sie war dir eine Hilfe.

Damit war es still in der Kabine, Jule sass noch auf dem Boden und spielt noch eine Weile verträumt mit den Resten einer meiner Anzüge, bevor sie sich dann aufrappelte und Duschen ging.

Wir trafen erst in der Kantine wieder aufeinander. Jule sass störrisch und in die Leere starrend am anderem Ende, weit ab von allen, ihr Blick ging hin und wieder zu Marc, ansonsten Stocherte sie Gedankenverloren in ihrem Essen rum. Marc, der von der gesamte Crew, für seine Leistung, beim Essen zubereiten ausführlich gelobt wurde, bekam davon wenig mit. Denn er und der Koch hatten sich wirklich übertroffen. Und so hohlte sich Marc seine ersten Sporen, wie man auch dazu sagt, ab. Sogar die drei Forscher waren, wie ausgehungerte Tiger, über das was Er und der Koch an diesem Abend Servierten, hergefallen.

Koch:

Wenn er sich weiter so macht, dann kann man auch über seine Aussetzer hinwegsehen, Ich werde ihn hier behalten, mal sehen was er so drauf hat, eine Nase fürs Kochen hat er auf jeden Fall.

Wyveres:

Dann überlasse ich ihnen erstmal den Jungen, so hat er wenigstens eine Beschäftigung, und ist unter Aufsicht.

Koch:

Er ist und bleibt zwar ein Tollpatsch, aber mit genügend Übung sollte das schon werden.

Damit ging der Abend zu Ende, Mittlerweile hatte Vertis die Schäden die Jule in der Kabine angerichtet hatte, beseitigt, nur ein paar edle Tropfen waren unwiederbringlich verloren, aber damit musste ich nun Leben. Sie Sprach ansonsten kein Wort mit mir und verrichtet Störrische ihre Arbeit im Cockpit. Und So flogen wir weiter, weiter Richtung Roter Planet, mittlerweile waren es nur noch ein wenig mehr als viertausend Lichtjahre und drei Tage für diese, wir lagen Perfekt im Zeitplan.

Elite Dangerous: CMDR Wyveres – Logbuch – Aufbruch ins Ungewisse

Unterhaltungen können manchmal zu sehr Interessanten Ergebnissen führen. Man erfährt manchmal Einzelheiten über sich selbst, die man so gar nicht bemerkt hätte.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 25.01.3305

Die letzten Tage der Reha kamen, und mit ihnen schmolz auch meine Geduld mit Marc immer weiter, seine Familie hatte ihn bisher nicht ein mal besucht, was ich doch recht merkwürdig fand, aber er tat das damit ab, dass seine Eltern viel beschäftigte Personen in der Verwaltung waren. Und sie somit keine Zeit für ihn hatten. Er hing mir förmlich die gesamte Zeit an den Hacken und textete mich mit allerhand Geschichten über sein Leben zu.

Und so kam der vorletzte Tag der Reha, Nadine war, zum Glück, gerade mit Jule und Kathrine gegangen. Die beiden Mädchen hatten sich mittlerweile wieder versöhnt. Leider stand noch immer die Sache zwischen Marc und Jule auf der Problemliste und so kam es zum aufeinander Treffen zwischen Marc seiner Mutter und mir. Sie war ein etwas kleine Gedrungene Frau, mit einer sehr energischen Stimme, die mit der kleinen Schwester von Marc im Schlepptau, mitten im Zimmer stand und mir ununterbrochen Vorwürfe machte, dass ich meine Tochter doch nicht im Griff hätte, dass sie niemals zulassen würde, dass eins ihrer Kinder zu solchen mitteln greifen müsste. Sie wurde erst etwas ruhiger als sie erfuhr, dass Marc, Jule unaufgefordert an den Hintern gegriffen hatte, und sich deswegen von ihr eine eingefangen hatte.

Marcs Mutter:

Und wie Gedenken sie nun das wir diese Situation regeln? Immerhin ist sowohl meinem Sohn, als auch ihrer Tochter unrecht angetan worden.

Wyveres:

Hören Sie, ich bin normalerweise nicht so sonderlich erpicht darauf, mich mit Menschen ihres Schlages zu streiten, da ich die meisten Sachen entweder mit Blaster Gewalt oder Credits löse. Und Blaster halte ich hier für unangebracht und auch Credits scheinen Sie ja genug zu haben.

Marcs Mutter:

Sie ungehobelter Klotz, mein Marci verdient eine richtige Entschuldigung, im Beisein seiner Eltern als Zeugen, und da Sie ja entlassen werden, und ihre Tochter nicht hier ist, werden wir dieses bei ihnen einfordern.

Wyveres:

Wovon sprechen Sie da?

Marcs Mutter:

Sie werden, mich und meine Familie zum Abendessen einladen!

Marc:

Mami? muss das sein, Jule hat sich doch bei mir entschuldigt, und meinem Kiefer gehts gut, du musst nicht …

Marcs Mutter:

De De de, du bist still Junge, wir hatten wegen dir und deine ESKAPADEN schon genug Scherereien, dein Vater war gar nicht erfreut, das du schon wieder aus deinem Job geflogen bist. Also Herr Wyveres, ein Abendessen, ausgerichtet von ihnen, dass ist das Mindeste! Ansonsten sehen wir uns vor einem RICHTER wieder.

Weiter mit dieser Furie zu Argumentieren war zwecklos, also sagte ich zu. Nadine würde gar nicht erfreut deswegen sein.

Wyveres:

Wann?

Marcs Mutter:

Sie und Marc werden ja entlassen, also MORGEN ABEND, meine Familie besteht aus vier Personen, dieser Tropf da, mein Mann, ich und unsere Engelchen. Ich hoffe für Sie es wird ein guter Abend.

Wyveres:

Lady, ich weiß ja nicht was Sie in ihrem Leben, schon so alles genommen haben, aber wenn Sie Denken das Sie mich mit ihren unterschwelligen Drohungen beeindrucken können, seien sie sich bewusst, Ich habe gerade erst einen Angriff, einer Sidewinder, auf mein Leben, überlebt. Außerdem Sprechen Sie mit einem Baron des Imperiums. Aber, ich will nicht unhöflich sein, und lade Sie gerne zu uns ein, ein Abendessen lässt sich einrichten. Vier Personen, ich werde alles in die Wege leiten, dann bis Morgen Abend.

Sie wurde etwas blass, kleinlaut und schnaubte, dann drehte auf der Stelle um und verließ mit ihrer Tochter im Schlepptau das Zimmer.

Marc:

Ich muss mich für …

Wyveres:

Nicht nötig, aber wenn deine Mutter schon so zu dir ist, wie geht Sie dann erst mit deinem Vater um?

Marc:

Genau so, Zuhause hat Sie eindeutig die Hosen an, er kann nur im Büro sowas wie Autorität ausstrahlen, und selbst da ist er … naja … aber muss das wirklich sein mit dem Abendessen? Ich will nicht das Jule …

Wyveres:

Was ist Junge, hast du etwa Schiss vor ihr?

Marc:

Nein, nicht direkt, aber dass was ich hier die letzten Tage so erlebt habe, Sie, Jule und Nadine, und dann ihr Umgang mit Kathrine … kenne ich von Zuhause so gar nicht, Bin da immer nur der, der nichts auf die Reihe bekommt.

Wyveres:

Hmm. Interessant, kannst du einen Fighter Fliegen?

Marc:

Hab ich mal versucht, ging in die Hose.

Wyveres:

Mir wird schon was einfallen, auch wegen Jule, aber sei dir Ggewiss, ich rupf dir erst beide Eier ab, serviere sie dir und erst dann nachdem du sie gegessen hast, darfst du Aua sagen. Solltest du auch nur den Gedanken hegen ihr nochmal …

Marc:

Nein, schon gut, wird nicht passieren, außerdem … war mir das mit dem Kiefer Lektion genug. Aber ein Tolles Mädel ist Sie schon …

Wyveres:

Und das sagst du mir, ihrem Vater, Junge du bist echt Lebensmüde oder?

Er lachte, und wir unterhielten uns noch eine Weile über seine Eltern und all das was seine Pläne wahren, wenn er denn welche hatte, denn dieser Siebzehn Jahre alte Junge wusste gar so recht nicht wohin er eigentlich wollte, er hatte von allem irgendwas mal versucht, ihm gelang aber nur das wenigste, ich hatte fast Mitleid mit ihm, also währe es einfach passend, ich würde ihn einfach mitnehmen, als Crew Mitglied, vielleicht würde ja so endlich etwas aus ihm werden, wenn er weg käme, von seinen Raben Eltern.

Und so kam der nächste Morgen, und meine Entlassung, Nadine hatte mittlerweile, für uns eine neue Wohnung gefunden, die mehr einem halben Palast glich, 270 Millionen Credits und der Titel des Barons öffnen schon so einige Türen, und so hatten wir, im vergleich zum alten Loft, mindestens die vierfache Menge an Wohnfläche zur Verfügung. alles bestand aus erlesenen und seltenen Materialien, Auch vielen mir einige Sachen ins Auge, die von Ronny stammen mussten.

Wyveres:

Wie ich sehe hat Ronny beim Dekorieren geholfen, oder wie deute ich diese Uralten Afrikanischen Fruchtbarkeitssymbolen da im Regal.

Nadine:

Deute es wie du willst, mir gefallen Sie, und außerdem, was war das für eine Nachricht gestern, Wir bekommen Heute Besuch, wir müssen einkaufen, Marc kommt mit seinen Eltern. Wir haben doch wahrlich andere Sorgen.

Wyveres:

Du hattest auch noch nicht das vergnügen seine Mutter kennen zulernen, Sie wurde erst ruhiger als ich ihr zu verstehen gab das ich Baron bin. Erst da fing Sie an, mich nicht mehr wie einen dahergelaufenen Strauchdieb zu behandeln.

Nadine:

Und was sagen wir Jule? Die wird das nicht freuen.

Wyveres:

Freut mich ebenfalls nicht, aber ich möchte ihr doofes Gesicht sehen wenn sie Marc sieht, von daher, sagen wir den beiden erstmal nichts, Außerdem, hast du mit ihr gesprochen? Ist alles gut mit ihr und dir?

Nadine:

Sie hat einen ganzen Tag in meinen Armen gelegen und bitterlich geweint, und mir alles erzählt. Seid dem geht es, und ich kann sie verstehen.

Wyveres:

Na dann, ich besorge, das Essen für Heute Abend, und erledige das nötigste um an ein neues Schiff zu gelangen, außerdem muss ich mich einfach etwas bewegen. Brauchst du noch irgendetwas, außer mich in unserem Bett?

Nadine:

Ja, aber das Essen bekomme ich schon „Alleine“ besorgt, das andere hängt von deinem Benehmen ab, Freundchen, da wir ja um das Abendessen nun nicht drum rum kommen. Besorge bitte, sehr guten Wein! Roten wenn es geht. Und übrigens, sie hat mir auch von ihrem Leben vor dir erzählt.

Wyveres:

Dann hoffe ich das ihre Kratzbürstigkeit nun etwas nach lässt. Ansonsten, danke Nadine.

Nadine:

Das wird trotzdem noch eine menge Arbeit, in Jule steckt sehr viel angestaute Wut, und von Kathrine, die sich zwar mittlerweile gut benimmt, ist sonst auch nichts raus zu bekommen.

Wyveres:

Wird schon noch, ich bin erst einmal Unterwegs, kurz zu Ronny wegen dem Schiff. Bis Marc mit seinen Eltern hier aufschlägt, sollte ich wieder da sein.

Nadine:

Komm ja nicht zuspät!

Ich verließ die Wohnung und begab mich zu Ronny um bei ihm eine neue Clipper in Auftrag zu geben, und sie entsprechend ausrüsten zu lassen. Während wir uns über alles mögliche unterhielten bekam ich eine Nachricht von den Forschern, Sie hatten mir zugesagt und so konnte ich auch dies schon, zusammen mit Ronny, vorbereiten.

Wir gingen noch die Informationen durch, die er über die Pilotin in Erfahrung bringen konnte, es war wirklich nicht viel. Aber es Stand fest, sie war noch irgendwo da draußen, und es währe töricht von mir anzunehmen, sie würde so aussehen wie die Person die im Loft auftauchte, sie würde wahrscheinlich mittlerweile ihr echten Verletzungen und Entstellungen korrigiert haben. Also blieb mir nur die wage Information, das sie da draußen war, ich musste also mit den Informationen auf die Suche gehen, die ich hatte. Also konzentrierte ich mich lieber darauf, dass naheliegendste zu unternehmen, weiter meine Ziele verfolgen. Sie würde schon wieder in Erscheinung treten.

Ronny:

Dein Auftrag hier, könnte interessant werden, du hättest nicht vielleicht Bock auf eine sonder Tour?

Wyveres:

Ich bin gerade erst aus der Reha raus, und werde das Imperium verlassen, Ronny, die Forscher sind mir da gerade Auftrag genug, die drei Wochen die ich Zeit dafür habe, reichen mir.

Ronny:

Aber du bleibst Medupe City doch erhalten? Kommst ab und zu mal vorbei um nach deinem alten Kumpel zu sehen. Und hin und wieder etwas Wahre für ihn zu Fliegen.

Wyveres:

So lange ich dabei nicht beschossen werde, lässt sich das einrichten, immerhin werde ich nicht für ewig vom Imperium fern bleiben, einmal Imperialer, immer Imperialer.

Wir unterhielten uns noch ein wenig, dann war die Zeit die mir noch blieb schon fast um, es wurde Zeit fürs Abendessen. Ronny hatte mir, eine ganze Kiste Rotwein mitgegeben, nachdem ich ihm erzählt hatte was für eine Person Marcs Mutter war. Er meinte der echte Stoff würde die Situation schon entspannen.

Als ich vor der Wohnung ankam, stand Marc schon wie bestellt und nicht abgeholt unten am Eingang.

Wyveres:

Du bist zu Früh.

Marc:

Meine Eltern haben gestresst, von daher Dachte ich mir, ich könnte schon mal vorgehen.

Wyveres:

Na dann, warum stehst du dann noch hier unten rum?

Marc:

Angst, würde ich mal sagen, … immerhin …

Ich packte ihm an der Schulter und schliff ihn mit hoch, während er die Flaschen tragen musste, betraten wir den Palast denn wir derzeit unser Zuhause nannten.

Marc:

Muss die Kiste so groß sein, ich seh gar nicht wo ich hin trete.

Wyveres:

Lass sie lieber nicht fallen, das Zeug da drin war echt Teuer.

Ich schloss die Tür auf und wurde augenblicklich von Gelächter begrüßt, erblickte aber niemanden.

Wyveres:

Bin wieder da!

Nadine:

Wurde auch Zeit, wir sind gleich fertig hier, könntest du bitte nach dem Essen schauen. Ich trau Vertis ihrer Angabe nicht ganz.

Hallte es quer durch die Wohnung, Marc der hinter mir hertrotte wurde ganz kleinlaut beim anblick der Wohnung.

Marc:

Riesig, und das könnt ihr euch leisten, in einer Raumstation, Wahnsinn.

Während er die Kiste recht unbeholfen auf den Wohnzimmertisch abstellte, kam es zur ersten peinlichen Situation, für ihn, an diesem Abend. Denn wir beide Erfuhren wo meine Damen die ganze Zeit waren, denn die Tür zum Bad ging auf, und neben jeder Menge Dampf traten Nadine, gefolgt von Jule und Kathrine aus der Tür, jedenfalls wollten sie es.

Nadine:

MARC! … Was … Oh …

Nadine bremste augenblicklich und hinderte sowohl Jule als auch Kathrine daran ebenfalls durch die Tür zu treten, nur Jule war etwas zu schnell und stolperte an Nadine vorbei und stand, wie vom Universum geschaffen, vor Marc.

Jule:

WAS ZUM … MARC!

Nadine drehte auf der Stelle und schob die beiden Augenblicklich wieder zurück ins Bad.

Marc:

Was … Jule … oh … ich hab nichts gesehen! Oh Himmel …

Dann kam Nadines Stimme lauter als sonst aus dem Bad.

Nadine:

Was Macht ER Hier!

Wyveres:

Was macht wer wo? Ich bin in der Küche, was ist los.

Marc:

Ich hab nichts gesehen! Ich Schwöre!

Langsam trotte ich in den Wohnbereich, und sah Marc wie er noch immer auf die Bad Tür starrte. Und fing augenblicklich an zu lachen.

Wyveres:

Und wenn hast du denn nun „Nicht“ gesehen.

Nadine:

MICH, und alles von Jule, die hier gerade rumtobt … kannst du nicht gleich sagen das du nicht alleine bist …

Wyveres:

Wie, oh … warum kommt ihr auch „So“ aus dem Bad.

Jule:

Ich bring ihn um, ich bring sie beide um!

Nadine:

Jule, beruhig dich.

Wyveres:

Ok, also ihr drei seid Nackt aus dem Bad, selbst schuld würde ich sagen, ansonsten, Jule was ist mit deiner Freizügigkeit passiert, hat dir doch früher nichts ausgemacht, Tochter.

Jule:

Da hatte ich auch noch wenigstens IRGENDWAS AN, PAPS! Und war unter Menschen die meine Familie sind. Aber er … ich bring euch beide UM!

Marc:

Ich hab doch nichts gesehen …

Jule:

Das ist mir egal, wenn ich wieder was an habe, bist du trotzdem TOT!

Wyveres:

Nun komm mal wieder runter, Marc komm in die Küche, damit die drei da raus können, ansonsten, ihr habt noch eine Stunde dann sollten die Eltern von ihm da sein. Bis dahin solltet ihr etwas angezogen haben.

Ich musste mir das Lachen so verkneifen. Marc sein aschfahles Gesicht, und sein Gestammel.

Marc:

Ich hab wirklich nichts gesehen, ich wollte mich gerade … umdrehen … und da standen sie … ich …

Wyveres:

Lass gut sein, hilf mir lieber mit dem Essen, du wirst noch genug deswegen leiden müssen, dass kann ich dir garantieren.

Marc:

Warum immer ich, ich hab doch nichts gemacht.

Wyveres:

Genau das ist es, du machst nichts. Teller sollten im oberen Regal stehen. Gläser daneben, wir beide genehmigen uns jetzt einen, damit deine Nerven sich beruhigen.

Während ich damit beschäftigt war den Braten aus dem Ofen zu holen, sah ich wie Jule mit hoch rotem Kopf und nur im Handtuch an der Küchen Tür vorbei stürmte, Sie bremste scharf ab und stampfte dann zur Tür rein.

Jule:

DU BIST SOWAS VON TOT! EIN WORT VON DIR UND ICH MACH DICH …

Wyveres:

JULE, vergisst du nicht gerade etwas …

Jule:

WAS, Paps du bist auch nicht viel besser …

Wyveres:

Eigentlich … wollte ich dir nur sagen … dein Handtuch … wo auch immer es gerade ist, du solltest es wieder umlegen.

Marc stand da mit offenem Mund und starrte sie einfach nur an, er war nun endgültig des Todes.

Jule:

Mein …

Jule griff nach unten und lief noch röter an als sie schon war.

Jule:

Ihr seid beide TOT!

Sie schlug die Küchen Tür hinter sich zu und lief fluchend in ihr Zimmer, immer und immer wieder, hörten wir Währenddessen diese Worte.

Marc:

Ich sollte …

Wyveres:

Hier trink das …

Ich reichte ihm ein Glas Bourbon. Er trank es ohne weiter darüber nachzudenken, schüttelte sich kurz und wollte schon mit heulen anfangen.

Wyveres:

Die Beruhigt sich schon wieder, keine Sorge, wenn ich da an früher denke.

Marc:

Wieso, früher …

Mitten in die Unterhaltung, kam dann auch noch Nadine in die Küche, aber im Gegensatz zu Jule war sie schon gestylte und im Abendkleid.

Nadine:

Was ist passiert? Und die beiden Mädchen sind auch gleich fertig, du Wyveres ab ins Bad, Marc in die Wohnstube, und wir reden kein Sterbenswort über das was du gesehen hast Marc, ansonsten gestatte ich es Jule wirklich dich zu töten, verstanden?

Wyveres:

Sie stand eben nackt in der Küche …

Nadine:

… Oh Gott … Marc Wohnstube!

Marc:

Wird gemacht, Madam, und ich hab wirklich … nichts …

Nadine:

Lass gut sein Marc, und selbst wenn doch, was solls. So schlimm ist es nun auch wieder nicht.

Ich Schlich an ihr vorbei während ich ihre Aufmachung bewunderte, ein Rotes Abendkleid, die Haare passten einfach dazu und ich konnte nicht anders. Ich gab ihr einen gewaltigen Klaps auf den Hintern und Küsste sie, Was sie mir erst mit einem Giftigen Blick quittierte, und mir dann ebenfalls an den Hintern griff. Während sie dann Marc hinter mir her schob und dann selbst den Rest in der Küche erledigte. Auf meinem Weg Richtung Bad, traf ich auf Kathrine, die auf dem Sofa sitzend fröhlich vor sich hin grinste, in ihrem neuen schwarzen Kleid. der kleine Blondschopf hatte sichtlich Spaß an der Situation.

Kathrine:

Wie etwas das ich gesehen hab in ein Anime. Und Marc der Junge mit Blutender Nase.

Wyveres:

Marc, setzt dich auf deine vier Buchstaben und bleib am Leben.

Marc:

Wie jetzt?

Wyveres:

Du hast doch Nadine gehört, ich bin im Bad. Also kann dich nun niemand beschützen.

Gerade als ich die Badtür hinter mir schloss hörte ich auch schon Jule.

Jule:

Wo ist er!

Nadine:

Im Wohnbereich.

Während ich Duschte und mich Rasierte, verfolgte ich mit einem Ohr der Unterhaltung zwischen Marc und Jule.

Jule:

Du, …

Marc:

Oh, hallo Jule, schönes … Kleid.

Jule:

Lenk nicht ab! Wir haben was zu klären, du Spanner!

Marc:

Aber ich hab doch nicht …

Kathrine:

Gespannt.

Jule:

Du vergisst was du gesehen hast, sonst werde ich dir sehr, sehr, sehr viel mehr weh tun, als dir nur den Kiefer zu brechen.

Marc:

Aber ich … ich hab doch … warum passiert immer mir das …

Und so mischte ich mich vom Bad aus in ihre Unterhaltung ein, denn jemand musste Marc ja bei Seite stehen.

Wyveres:

Jule, nun lass den Armen doch mal in Ruhe, ich erinnere dich daran das du vor nicht allzu langer Zeit, also noch vor ein paar Monaten, Oberkörper frei vor einem Haufen Dockarbeiter rumgelaufen bist.

Jule:

Das … PAPS, war was völlig anderes …

Wyveres:

Wo ist das was völlig anderes?

Jule:

Ich hatte meine Shorts einen Overall und einen BH an!

Wyveres:

Der zufälligerweise halbdurchsichtig war … lass ihn bitte in ruhe jetzt, sonst schenk ich ihm ein Bild von dir.

Jule:

DU …

Dann wurde es still. Jule hatte sich wieder in ihr Zimmer verkrochen, während Kathrine noch immer lachend auf dem Sofa neben Marc sass, der seinerseits völlig am Ende war. Während ich mich vom Bad ins Schlafzimmer begab um mir dann auch endlich mal etwas feineres, als ständig diese Piloten Kluft, am Leib, zu haben, anzuziehen.

Und so Nutzte ich die Zeit die wir noch hatten um Jule zu beruhigen. Mitten in die Unterhaltung zwischen ihr und mir, denn sie hatte noch immer nicht mit ihren Tiraden aufgehört und redete sich immer mehr in Rage, meldete sich in dem Moment Vertis.

Vertis:

Wyveres, die Eltern von Marc sind soeben unten eingetroffen, soll ich sie einlassen.

Wyveres:

In Fünf Minuten. Ich muss hier erst noch ein paar Brände löschen bevor gleich ein neuer entsteht.

Jule:

Du bist echt unmöglich Paps, er hat mich immerhin Nackt gesehen, er sollte bestraft werden. Das ist nicht Gerecht, das ist so peinlich …

Wyveres:

Wie kommt es, dass dir sowas auf einmal Peinlich ist?

Jule:

Das würdest du ej nicht verstehen …

Wyveres:

Versuchs mal, wir haben noch ein paar Minuten bevor die nächste Katastrophe auf uns zu rollt.

Jule:

Er ist … merkwürdig … und Überhaupt … warum das Abendessen? Warum musste das sein.

Wyveres:

Wäre es dir lieber gewesen, seine Mutter hätte dich erneut vor einen Richter gezerrt?

Jule:

Was, nein … wieder irgendwelche Arbeiten aufgebrummt bekommen. vergiss es.

Wyveres:

Also Abendessen, und bitte tue mir den gefallen, Benimm dich einfach. Ich bin auch nicht gerade Erpicht darauf.

Jule:

Ok, aber denk ja nicht das ich das vergesse, dass wird ein Nachspiel für ihn haben.

Wyveres:

Was willst du, soll er sich vor dir ausziehen?

Jule:

Nein, um Himmels Willen, aber … interessant wäre es schon … also ihn leiden zu sehen … aber trotzdem, du hättest was sagen können, bevor er Uns so sah!

Wyveres:

Du hast also doch was für diesen Tropf übrig.

Sie lief Puderrot an, und stammelte vor sich hin.

Jule:

Du … das … egal … wir … du bist dämlich Paps!

Sie stampfte mehr als das sie ging, denn Marcs Eltern waren mittlerweile im Wohnbereich angekommen und unterhielten sich schon mit Nadine. Als Jule zusammen mit mir, Marc seinen Vater erblickten, wurde dieser Aschfahl und Jule musste sich das Lachen verkneifen. Nun verstand ich warum Marc so war, wie er war.

Marcs Vater:

Sie, … also … Schatz, wir gehen wieder.

Marcs Mutter:

Wir, gehen nirgendwo hin, was ist in dich gefahren. Ah, der Herr Baron Wyveres, ihre Frau habe ich ja schon kennengelernt, reizende Dame, und ihre Tochter herzallerliebst. Ich nehme an das die Junge Dame neben ihnen, die Werte Jule ist.

Ich musste mir das Lachen so verkneifen, und auch Jule war kurz davor zusammenzubrechen, Marc sein Vater schwitze, und stammelte seine Frau voll. zwar hatte er abgenommen, aber er war eindeutig der arme Beamte aus dem Büro für Familien Angelegenheiten.

Also Flüsterte ich Jule zu.

Wyveres:

Vergiss nicht, Benimm dich.

Jule:

Aber, er …

Wyveres:

Ich weiß …

Nadine:

Würdet ihr beide Bitte …

Wyveres:

Ach ja, Entschuldigen sie Miss ? Und Herr ?, Nadine und Kathrine kennen Sie ja nun schon. Das hier ist wie sie Richtig vermutet haben Jule meine älteste Tochter. Und ich selbst bin Baron Wyveres.

Marcs Mutter:

Oh je stimmt ja ich habe mich ja noch gar nicht selbst vorgestellt, wie unhöflich von mir, Also mein Mann, der gerade leicht Nervös zu sein scheint, heißt Tobias, mein Werter Name ist Simone, Marc kennen Sie ja schon, unser stiller Engel hier heißt Anja. Es ist uns eine Freude Sie und ihre Familie Kennen zulernen.

Wyveres:

Freut mich, Jule, nimmst du bitte, Marc, Anja und Kathrine mit. Wir rufen euch wenn es zum Essen geht.

Jule:

Wie der Herr wünscht.

Sie musste sich noch immer das Lachen verkneifen, und ich hörte wie sie leise vor sich hin nuschelte, „die Ratte … na das kann was werden.“ Dieser Abend war gerade äußerst interessant geworden, und ich war sehr froh darüber mehrere Flaschen Rotwein besorgt zu haben.

Nadine:

Also jetzt wo die Kinder beschäftigt sind, wollen wir uns nicht erst einmal setzten, vielleicht etwas Wein trinken, bevor es dann zum Essen geht, und uns Kennenlernen.

Marcs Mutter:

Sehr gerne, und ist das echter Rotwein?

Wyveres:

Von der Erde, aus Italien.

Marcs Vater:

Sie, können sich so etwas teures Leisten, ich hatte Sie …

Wyveres:

für einen Strauchdieb, Taugenichts, Verantwortungsflüchtling, Rabenvater gehalten, oh und am besten fand ich das mit ihren ganzen kleinen Lobpreisungen ihrer Frau und ihrer Tochter. Wenn ich mich recht erinnere, aber verzeihen Sie mir mein Verhalten, wissen Sie Herr Tobias, manchmal ist es einfach effektiver Direkt zu sein. Und sie haben was für ihre Figur getan, wie ich sehe.

Marcs Mutter:

Tobias, kennt ihr euch etwa?

Nadine:

Wyveres?

Wyveres:

Ich hatte dir doch von dem kleinen Beamten erzählt.

Marcs Vater:

Ich hatte dir dich von dem ungehobelten Klotz erzählt.

Wir sprachen fast gleichzeitig, und lachten dann laut.

Wyveres:

Es tut mir leid das ich ihnen Angst gemacht habe, aber es war eine merkwürdige Zeit.

Die erste Flasche war schnell entkorkt und fand bei den beiden äußerste Zustimmung. Nachdem wir aufgeklärt hatten wie, er und ich, uns kennengelernt hatten, war das Eis gebrochen, Während Nadine und Simone sich vor allem über die Schwangerschaft von Nadine unterhielten und Simone ausführlich Nadine Rede und Antwort stand über ihre Schwangerschaften mit ihren beiden Kindern. Ging es währenddessen für Tobias und mich auf die Verwander, ich wollte mit ihm, meine Pläne bezüglich seines Sohnes besprechen.

Wyveres:

Ihr Marc, scheint hier auf Medupe City schon in einige Schwierigkeiten geraten zu sein.

Tobias:

Das ist er ja, er bekommt einfach nichts auf die Reihe, und stolpert eigentlich mehr durchs Leben.

Wyveres:

Das habe ich mitbekommen, was würden Sie dazu sagen wenn ich ihn, als Crew Mitglied einstelle, ich Plane für einige Wochen ins All zu fliegen, und könnte ihn mitnehmen, er könnte etwas Lernen. Denn auf den Kopf gefallen ist er ja nicht gerade.

Tobias:

Wenn er denn will, und welche Aufgabe würde er bekommen? Denn manchmal glaube ich mein Junge hat zwei Linke Hände.

Wyveres:

Ich werde ein Paar Forscher ungefähr Neuntausend Lichtjahre von ihr zu einem Planeten Fliegen, er könnte erstmal als Schiffsjunge anfangen. Und dann seh ich weiter. Meine Jule nehm ich ebenfalls mit, die kann ihm auch so einiges über Schiffe beibringen.

Tobias:

Einverstanden, so kommt er mal raus, aber ich sage es ihnen gleich, er ist ein Tollpatsch.

Wyveres:

Damit werde ich schon klar kommen.

Wir unterhielten uns noch ein paar Minuten, dann rief Nadine nach uns, denn es war Zeit fürs Essen. Sie hatte sich selbst übertroffen, Schwein und allerlei exotisches Gemüse, Dazu Pudding und Crêpes. Marc langte Ordentlich zu, denn er sah echt verhungert aus, ich fragte mich währenddessen, was die drei Mädchen ihm wohl in der Zeit in der Sie irgendwo in der Wohnung waren, angetan hatten, Jule grinste jedenfalls ununterbrochen vor sich hin. Aber das würde ich schon noch raus bekommen.

So neigte sich der Abend dann wenige Stunden später auch dem Ende zu und Wir verabschiedeten Marc und seine Familie, nicht ohne das ich Marc dann noch daran erinnerte was sein Vater und ich besprochen hatten. Er senkte seine Schulter und nickt dann. Damit verließen sie uns.

Wyveres:

Na das lief doch besser als ich gehofft hatte. Hatten alle ihren Spaß?

Kathrine:

Ja, nur Marc ni.

Jule fuhr sie augenblicklich scharf an.

Jule:

Kathrine!

Wyveres:

Was habt ihr mit ihm gemacht?

Jule:

Du … Schwesterchen … wir sollten nochmal über das Reden was man sagen soll und was nicht.

Nadine:

Jule, was hast du gemacht?

Jule:

Ihn bestraft …

Wyveres:

Ich ahne schlimmes. Hoffentlich hat er keinen bleibenden Schaden davon getragen.

Jule:

Es wird Nachwachsen!

Wyveres:

Oh Jule …

Nadine:

Du hast ihm doch nicht?

Jule:

Gleiches recht für alle … Paps hat mich auf die Idee gebracht!

Wyveres:

Irgendwann versohle ich dir nochmal den Hintern, aber wo du gerade gleiches Recht gesagt hast, Du wolltest doch mitkommen, nun wirst du definitiv mitkommen, die drei Wochen. such schonmal deine Uniform raus, und besorge für Marc eine in den selben Farben.

Jule:

Was?

Nadine:

Er wird dich und deinen Vater begleiten, er hat ihn eingestellt, als Schiffsjungen. Und ja du wirst die beiden begleiten.

Jule:

Ich hab ihm doch nur die Eier Rasiert … ihr … wirklich … das ist so … Typisch für euch beide!

Wyveres:

Kathrine hör mit Grinsen auf sonst kommst du auch mit, und jetzt ist Schluss für Heute Abend, ihr beide ins Bett! Wir klären das Morgen weiter.

Jule zog mit Zorn im Gesicht ab in ihr Zimmer, während Kathrine noch Nadine und mir Gute Nacht wünschte und sich dann auch in ihr Zimmer verkroch.

Nadine:

Ich bin Stolz auf sie, weist du.

Wyveres:

Ich auch, aber es war trotzdem … ihm die Eier Rasiert … der arme. Komm wir Räumen noch auf und dann, Zieh ich dir mit meinen Zehnen diesen Stoff von deinem Körper. Ich finde dich zum Anbeißen.

Nadine:

Du … siehst übrigens in diesem Anzug, ebenfalls zum Anbeißen aus, Herr Baron. Und hast du vernommen, ich bin deine Frau. Und als deine Frau sage ich dir, du räumst auf und ich, ich gehe nochmal Duschen, wenn du schnell machst …

Ich grinste sie an.

Wyveres:

Das Zeug, hat auch bis morgen Zeit.

Damit schob ich sie Rückwärts ins Bad, während wir aus der anderen Richtung der Wohnung noch so leicht ein, „Seid nicht so Laut!“ vernahmen.