Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Forschung und Familie

Wenn man an uralte Märchen denkt, während man die Systemübersicht betrachtet, Schneewittchen und die sieben Zwerge vor sich hin murmelt, und dann Feststellt, das trifft den Nagel auf den Kopf, dieses System ist Schneewittchen und die sieben Zwerge.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 30.01.3305
Jule:

Ich Rede nicht mehr mit dir, du hast mich Gedemütigt, warum sollte ich dir das Verzeihen!

Wir waren, seit dem Kuss zwischen Marc und ihr, dass erste mal wieder, nur für uns, alleine. Sie hatte die Tage kein Wort mit mir gewechselt und mich Störrisch wie sie war, völlig Ignoriert. Doch jetzt, hielt sie mir, schon seid einer Stunde, einen Vortrag darüber wie Falsch ich mich doch, ihr gegenüber Verhalten hatte. Ihre Argumente waren zwar berechtigt, sie war stinke Sauer, aber sie überspannte den Bogen gerade, mit dessen was ich Ertragen konnte, gewaltig.

Wyveres:

Du hattest gewettet, es waren deine Worte, du hättest auch einfach Nein sagen können, zu dem was ich als Wetteinsatz in den Raum geworfen hatte, hattest du aber nicht getan, also du bist selbst Schuld daran. Nun musst du nun einmal damit Leben. Marc wird mit dem Koch mitgehen, und unsere Pläne nach dieser Reise hier kennst du! Also entscheide dich, entweder du begleitest mich oder du bleibst bei Nadine in Medupe City! Es liegt ganz alleine an dir, Tochter. Wenn du wirklich Pilotin werden willst, dann brauchst du Erfahrung, Training und deine eigene Lizenz als Pilotin! Das wird nichts wenn du dich darauf nicht Konzentrierst! Für Liebe und Flausen ist auch später noch genug Zeit, las Marc, Marc sein.

Jule:

Du Verstehst es einfach nicht, mit dir zu Reden, ist als wolle man einen Stein davon überzeugen, er möge sich doch bitte selbst bei Seite rollen!

Wyveres:

Wie auch, du machst mir ja nur Vorwürfe, ununterbrochen Vorwürfe. Anstatt mal zu Sagen was du nun genau willst. Du hattest jetzt jede Menge Zeit drüber nachzudenken, Wir kommen in zwei Stunden am Roten Planeten an, Werden ungefähr vier Tage da bleiben und dann wieder eine Woche zurückfliegen. Wenn wir wieder in Medupe City sind, will ich das du bis dahin eine Entscheidung getroffen hast, aber um Himmels Willen entscheide dich endlich.

Jule:

DU, Du immer mit deinen Entscheidungen, du verlangst viel, viel zu viel von mir, ist dir das denn nicht klar! Anstelle von, Schritt für Schritt, willst du immer direkt den ganzen Weg, auf einmal! Das Nervt Paps, lass mich doch mein Leben so leben, wie ich es will!

Ich setzte mich auf mein Bett und hielt für ein paar Sekunden inne, mir war wirklich danach ihr einfach eine zu Knallen, Es war unser erster richtiger Handfester Streit, etwas das ich sonst eigentlich nicht mit ihr hatte, aber es wahr wohl notwendig, denn mir war, nur zu gut, bewusst wie viel Wut sich in ihr angestaut haben musste, und wenn Sie nicht endlich zur Vernunft käme, würde es früher oder später zu einem Bruch zwischen uns kommen, und das wollte ich unbedingt vermeiden.

Wyveres:

Gut dann erzähl mir was du willst, ich bin ganz Ohr. Erkläre deinem Dummen „Alten“ was du vom Leben willst.

Jule:

Pilotin werden, aber auf meine Art! Und Überhaupt, warum bist du auf einmal so ruhig? Was soll das, die ganze Zeit stänkerst du mit mir, Wirst laut und Schimpfst, und jetzt, jetzt auf einmal, so von hier auf jetzt, ein auf Lieber Papa machen. Was wird das?

Wyveres:

Jule, erzähl mir was du vom Leben willst, unser letztes vernünftiges Gespräch ist schon eine ganze Weile her. Ich weiß das du Wütend bist, aber sieh mal Schatz, es ist nicht nur das was die Tage mit Marc passiert ist, du bist schon vor dem aufeinander Treffen mit Marc, wütend gewesen. Und ich dachte wir hätten das alles geklärt, die Umstände und Wie es weiter geht. Du kannst nicht von mir erwarten das ich dich immer verstehe.

Jule:

Wovon Sprichst du!

Wyveres:

Muss ich dich wirklich daran erinnern?

Jule:

Ja, ich weiß nicht worauf du hinaus willst!

Wyveres:

Wir beide, wir haben nie geklärt, nie darüber … Gesprochen, was mit dir und deiner Mutter passiert ist. Als ich dich fand, warst du ein verstörtes kleines Mädchen, dass, wie du mir erzählt hast, den Tod ihrer Mutter mit ansehen musste. Du hattest mich zwar Gefragt, warum ich dich bei Freunden gelassen hatte, aber meine Antwort war wohl zu kurz, und ich schätze du hast, vieles noch immer nicht verstanden. Also du hast nun die Gelegenheit, Frag mich, und ich erzähl dir von meinem Leben, vom Warum.

Sie wurde Kreidebleich, und starrte mich einfach nur an, dann begannen Tränen ihre Wangen runter zu laufen, und sie ballte die Hände zu Fäusten. So Stand sie für mehr als eine Minute einfach nur da. Und wippte leicht vor und zurück.

Jule:

Du … na gut, dann Fang mal an, ich bin sehr gespannt, auf deine Erklärung.

Wyveres:

Dann Versuche ich es mal, warum ich dich damals Zurückgelassen habe. Warum ich damals, nicht dein Vater sein wollte, nicht sein konnte.

Sie Schluckte und fuhr mich dann erneut an.

Jule:

Was gibt es da zu erklären! Du warst damals ein Arsch und bist es noch jetzt! EIN ARSCH …

Wyveres:

Mag sein, dass ich das bin, aber jeder Mensch hat seine Gründe, für das was er tut. Ich sagte dir ja, dass was ich tat war gefährlich, zu gefährlich für eine neun Jährige, ich wollte nicht, dass man dich zum Druckmittel für mich machte, man hätte dich entweder getötet oder gegen mich verwendet. Und das konnte ich nicht zulassen.

Jule:

Das ist doch Bockmist! Aber schön, erzähl, alles … vielleicht … versteh ich es ja.

Also begann ich ihr die Details zu erklären, über das warum und wieso.

Wyveres:

Du weißt das ich schon seit Ewigkeiten Pilot bin, und dem Imperium angehöre, was ich dir jetzt erzähle wird zwischen uns beiden bleiben. Weder wirst du Nadine noch irgendjemanden Sonst davon erzählen, Ist das bei dir angekommen?

Jule:

Ja und nun Erzähl!

Wyveres:

Dann setz dich hin, du machst mich Nervös mit deinem Ständigen hin und her Getrappel.

Sie setzte sich vor mir auf den Boden.

Wyveres:

In den Jahren in denen ich nach deiner Mutter gesucht habe, in den Neun Jahren, habe ich viele Dinge getan, vieles auf das ich nicht Stolz bin, du hattest mich mal gefragt warum ich, mein Auge nicht Ersetzen lasse, es ist eine Mahnung, eine Mahnung an das was ich Tat. Ich war schon immer Pilot, und als Pilot kommt man rum, man hört und sieht Dinge die Eigentlich nicht möglich erscheinen. Nimm nur die Targ Angriffe, aber darum geht es gerade nicht. Es geht eher darum, was weißt du über die Pilotin Salomé?

Jule:

Was spielt das für eine Rolle, was hat das mit uns zu tun? Aber schön, Sie Wurde getötet, stand groß in den GalNet Nachrichten. Mehr weiß ich nicht.

Wyveres:

Gut, also Salomé war nicht ihr richtiger Name, Sie war eigentlich, Kahina Tijani Loren, eine Loyale Lady des Imperiums, jemand die die Ideale noch zu schätzen wusste, jemand die zuviel erfahren hat, was letztendlich zu ihrem Tod führte. Schau in unserer Galaxie gibt es Mächte die schon seid Ewigkeiten, versuchen die Geschicke der Menschheit zu lenken. Sie agieren im Hintergrund, und nutzen uns Piloten wie Spielzeug, den meisten da draußen, ist dies nicht einmal bewusst. Salomé wollte das ändern, und dafür starb sie. Sie wollte den Club, wie man sie auch nennt, enttarnen, und dafür wollte die ihren Tod. Ich bin nun schon sehr lange Unterwegs, um zu Wissen wann man lieber abhaut und wann man Kämpfen sollte. Schau Schatz ich bin jetzt 35 Jahre alt. wir schreiben das Jahr 3305 und du hast seid wir jetzt zusammen unterwegs sind, niemals dich Gefragt, warum man mich nur Wyveres nennt, nicht einmal? Warum wir keinen Familien Namen tragen, deine Tante hat einen Nachnamen, aber wir, wir beide, haben keinen. Und mein Name ist auch nicht wirklich Wyveres, es ist nur mein Piloten Name. Verstehst du?

Jule:

Aber, ich hab doch einen Nachname.

Wyveres:

Ja, denn den dir Ellise gab, es ist ihr Nachname. Aber mein Echter Name, lautet anders, ich habe ihn schon vor Ewigkeiten aus dem Universum getilgt, Kurz nach dem ich dich und Karen fand, verschwand die Person, in die sich deine Mutter verliebt hatte, Nadine kennt meinen echten Namen noch. Das Wyveres, war der Spitzname denn deine Mutter mir gab. Weil ich, wie sie immer behauptet hatte, wie ein Drache kämpfte. Er leitet sich von dem Uralten Wort Wyvern ab. Aber meinen Namen geht es hier nicht direkt, es soll dir nur helfen zu verstehen, sondern um das was ich tat bevor ich Wyveres wurde. Was ich in den neun Jahren tat, bevor ich dich Fand. Ich war nicht nur auf der Suche, ich wurde auch in etwas Verwickelt, was bis Heute anhält. Einen Kampf um die Macht in der Galaxie. Und als ich dich fand, erkannte ich das ich nicht so weiter machen konnte, ich musste Verschwinden, nicht mehr Existieren. Ich konnte dich da einfach nicht mit rein ziehen. Also lieferte ich dich bei Freunden ab, und verschwand. Verschwand in den Tiefen des Raumes um als Pilot Wyveres wieder aufzuerstehen.

Jule:

Du, was wird das? Und was willst du mir damit sagen?

Wyveres:

Hör weiter zu, also bevor ich die Person wurde dich ich jetzt bin, habe ich nach etwas Gesucht, etwas wovon ich Ausging, das es mir helfen würde. Das Sie mir Helfen würden, wenn du in den Codex des Schiffes schaust, wirst du bestimmt schon festgestellt haben das zwei Einträge darin gesperrt sind.

Jule:

Ja, hab ich, hab mich schon gefragt was da drin steht.

Wyveres:

Vertis, gib die Einträge Frei.

Vertis:

Verstanden.

Dann las ich ihr den Text über „Das dunkle Rad“ und „Raxxla“ vor.


„Oh ja, sie sind dort draußen. Ich habe sie nie getroffen, aber ich weiß sie sind dort draußen. Denk nur daran, wie bekannt die Geschichten sind. Und jetzt stell dir vor, wie einfach es für irgendeine miese Bande wäre, sich als Dark Wheel auszugeben und sich ihren Ruf zunutze zu machen. Das ist doch nicht möglich, oder? Jedenfalls nicht für lange. Wann immer jemand versucht sich den Namen von Dark Wheel anzueignen, wird er früher oder später zum Schweigen gebracht. Und deswegen weiß ich es.“
– Felicity Farseer, Forscherin


Dark Wheel ist der Name einer legendären Truppe von Abenteurern, Erkundern, Ermittlern und Schatzjägern. Es liegen nur so wenige belastbare Beweise für ihre Existenz vor, dass sie gemeinhin als Mythos gelten. Die Gruppe wird oft in Zusammenhang mit dem ebenso mysteriösen Ort Raxxla genannt.


Diejenigen, die an die Existenz des Dark Wheel glauben, denken, dass es sich um eine alte, im Geheimen operierende Organisation aus den frühesten Tagen der interstellaren Raumfahrt handelt. Glaubt man der Legende, gewährt man nur den mutigsten und fähigsten Piloten jeder Generation die Ehre einer Einladung in die Gruppe. Es ist allerdings sinnlos, auf eigene Faust nach dem Dark Wheel zu suchen – es sind stets sie, die den Kontakt herstellen. Ihre wahre Identität enthüllen sie erst, nachdem der Kandidat einen Test bestanden, und so seinen Mut und seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat.
Andere Theorien besagen, dass die neuen Mitglieder aufgrund ihrer Herkunft ausgewählt werden. Erwachsene Mitglieder würden ihre Kinder im Geheimen unterrichten, und sie einweihen, wenn sie bereit sind. Einige Mitglieder sollen hingegen alles daran setzten, ihre Kinder von der Gruppe fernzuhalten, denn ihre Geheimnisse gelten als gefährlich.
Die selbsternannte Dark-Wheel-Expertin Lyta Crane, ihres Zeichens Verschwörungstheoretikerin und Klatschreporterin, hat gewissenhaft ein Archiv aller relevanten Daten angelegt und behauptet dass die ursprüngliche Gruppe ihre Basis an Bord eines verlassenen Sternenhafens hatte, der um den achten Planeten eines namenlosen Gasriesen kreist. Die Station war kreisförmig, daher „Wheel“, und arbeitet mit einem minimalen Energie-Output, um eine Entdeckung zu vermeiden, daher „Dark“.
Crane glaubt, dass dieser Sternenhafen immer noch genutzt wird, und er den einzigen Beweis für die Identität von Dark Wheel darstellt. Neuen Rekruten könnten die Aufzeichnungen und Artefakte studieren, die dort verwahrt werden, und sich so davon überzeugen, dass die Gruppe tatsächlich schon seit Jahrhunderten operiert. Ein solcher Sternenhafen wurde allerdings nie gefunden und andere Experten werfen Crane vor, ihre Beweise gefälscht zu haben, um sich die Gunst ihrer Milliarden von Followern zu sichern.
Über die Jahre haben schon viele Menschen behauptet, Mitglieder von „Dark Wheel“ zu sein, eines oder mehrere Mitglieder der Gruppe identifiziert oder die Basis der Gruppe entdeckt zu haben. Die Widersprüchlichkeit ihrer Aussage legt nahe, dass das meiste, wenn nicht alles davon, frei erfunden war.


Im Jahr 3300 tauchte im System Shinrarta Dezhra, in das Piloten unter dem Rang Elite keinen Zutritt haben, eine Gruppe auf, die sich „Dark Wheel“ nannte. Es ist unklar, ob es sich um legitime Nachfahren des ursprünglichen „Dark Wheel“ handelt, um Nachahmer oder nur um einen Haufen Opportunisten.


„Auf das Juwel, das an der Stirn der Mutter aller Galaxien strahlt! Auf das Flüstern in der Schwärze des Alls, die Sirene im tiefsten Nichts! Auf der Eltern Gram, der Geliebten Klage und die Sehnsucht eines jeden Vagabunden. Auf Raxxla!“
– Angeblicher Trinkspruch des Dark Wheel


Die Legende von Raxxla, im Flüsterton erzählt, kursiert schon seit Jahrhunderten. Die Suche nach diesem mysteriösen Ort, einem tödlichen Geheimnis, soll seit jeher wichtigstes Ziel des Dark Wheel gewesen sein, einer mysteriösen Bruderschaft aus den frühen Zeiten des interstellaren Reisens.
Die erste Aufzeichnung über Raxxla stammen aus dem Jahr 2296, aus dem Tagebuch eines gewissen Art Tornqvist, einem Schiffsmechaniker aus dem System Tau Ceti. Er schreibt: „Cora kommt jeden Abend besoffen nach Hause, mit immer wieder neuen haarsträubenden Geschichten. Sie behauptet, eine Karte gefunden zu haben, die zu einem Piratenversteck führt, und ich müsse ihr nur ein Schiff leihen, dann könnten wir es aufstöbern. Und wenn wir schon dabei sind, können wir auch gleich nach Raxxla suchen!“ Obwohl Tornqvist Raxxla als Erster schriftlich erwähnt, geht aus dem Kontext klar hervor, dass der Mythos schon sehr viel älter ist.
Es ist äußerst schwierig, einen Zusammenhang zwischen all den unterschiedlichen Gerüchten über Raxxla herzustellen. Ähnlich wie bei den Mythen über Atlantis, El Dorado oder das Königreich von Prester John variiert deren Interpretationen von skeptisch bis hin zu völlig übertriebenen: Raxxla könnte demnach alle sein, vom unbedeutenden Mond bis hin zu einem Zustand kosmischer Erleuchtung. Die frühesten Berichte stimmen jedoch in mehreren Punkten überein: Raxxla soll demnach ein realer Ort sein, der ein Geheimnis birgt.
In mehreren Versionen wird außerdem ein außerirdisches Artefakt erwähnt: das Omphalos-Rift, beschrieben als Tor oder Tunnel, durch das man in parallele Universen gelangen kann. Später stellte sich jedoch heraus, dass diese Details auffällige Parallelen zu dem Kindermärchen „Prinzessin Astrophel und die Spiralsterne“ aufwiesen, und so verloren sie ihre Glaubwürdigkeit. Davon unbeeindruckt bestanden viele Raxxla-Sucher darauf, dass der Autor der Geschichte verborgene Hinweise auf den mysteriösen Ort in seinen Text eingeflochten hatte – für all jene die Augen hatten um sie zu sehen.
Studenten der Legende von Raxxla stellten fest, dass die Geschichte überaus starke Faszination auf alle Suchenden ausübt. Kommentatoren beschrieben diesen Zustand gern mit dem Wort „Fernweh“, der unerklärlichen Sehnsucht nach einem unbekannten Ort. Mehr als ein interstellarer Schatzsucher ist der Legende von Raxxla mit Haut und Haaren verfallen und verbrachte sein ganzes Leben mit einer fruchtlosen Suche.
Raxxla spielt auch in mehreren Verschwörungstheorien eine Rolle. In den meisten heißt es, Raxxla sei bereits von finsteren Verschwörern (oder einem Tyrannen) entdeckt worden, die so die Weltherrschaft an sich gerissen hätten.
Was immer davon wahr sein mag, eine Tatsache bleibt unbestreitbar: Die Legenden beflügelt bis heute die Fantasien von Abenteurern und Verschwörungsheoretikern.

Jule:

Interessant, aber was hat das mit dir zu tun?

Wyveres:

Ich war auf der Suche danach, und bin dem Geheimnis zu nahe gekommen, ich erwähnte den Club, der Club lenkt vieles in den Bewohnten Welten, Ich war schon auf der Suche nach „The Dark Weel“ als ich mich in deine Mutter verliebte, als ich meinen ersten Job annahm. Ich hatte die Uralten Geschichten gehört und wollte selbst zum Dark Weel gehören. Was ich aber fand war der Club, oder besser gesagt, sie wurden aufmerksam auf mich. Und das gefiel einigen nicht. Ich lernte die bittere Wahrheit erst nachdem ich dich fand. Und es machte mir eine Heiden Angst. Die Erkenntnis das es meine Schuld war, das ich daran Schuld war, was dir und Karen passiert ist, hat mich Fertig gemacht. Ich lernte das die Schmuggler die uns damals Angriffen und Karen entführt hatten, auf mich angesetzt wurden. Sie dachten sie hätten mich in meinem Fighter vernichtet, und nahmen Karen als Beute mit. Also konnte ich dich nicht bei mir behalten, ich musste erst aufräumen, vernichten was ich Gefunden hatte, vergessen und dann kamen die letzten Jahre, ich hielt mich von allem fern, doch Salomé hat mit ihrer Aktion für wirbel gesorgt, die Leute Suchen wieder nach Raxxla und das bedeutet nichts gutes.

Jule:

Ich verstehe nicht ganz, du, du bist verantwortlich dafür wie mein Leben verlaufen ist? Du bist für die Schläge, für das was Sie MIR und Mutter antaten, verantwortlich. Weil Du einer Idee nachgejagt bist? Willst du mir damit sagen, dass es alleine, ganz alleine DEINE SCHULD ist. Paps!

Wyveres:

Ja, weil ich einer Wahrheit zu nahe kam, einer Wahrheit die deine Mutter getötet hat, die dich hat leiden lassen. Und es vergeht nicht ein Tag an dem ich nicht bereue was ich tat, was durch meine Dummheit, dir angetan wurde. Ich habe Neun Jahre deines Lebens verpasst. Neun Jahre in denen du leiden musstest. Ich weiß ich kann davon nichts wieder gut machen. Ich kann auch nicht wieder gut machen das ich dich nicht bei mir behalten hatte, nachdem ich dich fand. Und ich bereue es, aber es ging nicht anders. Entweder dich bei mir behalten, und riskieren das du mit mir zusammen getötet wirst, oder dich wieder gehen lassen und verschwinden. Und dadurch zu wissen das du in Sicherheit bist. Wie ich mich entschieden habe, weißt du ja.

Jule:

Und das soll ich dir jetzt einfach alles so glauben? Es einfach Hinnehmen, Ich könnte dich, ist dir überhaupt klar was diese Miesen Sack Gesichter mit Mutter gemacht haben, kannst du dir vorstellen was ich durch gemacht habe, was sie meiner kleinen Seele angetan haben. Paps!

Wyveres:

Ich kann, Nadine hat es mir erzählt, und sie hat dabei bitterlich geweint. Seid dem Hadere ich mit mir. Du hast ihr ja im laufe der Zeit immer mal wieder, einiges erzählt, zwar nicht alles, aber genug, um das Bild auch so zusammensetzen zu können. Deswegen will Sie ja das Karen zur Erde gebracht wird, von mir. Deswegen haben Sie und Ich, uns ja so oft gezofft, Weil es bedeutet ich muss mich mit einer Vergangenheit auseinander setzen die ich hinter mir lassen wollte, gelassen hatte.

Jule:

Wenn du … deswegen also all der Stress, all diese Regeln und dein Genörgel.

Wyveres:

Ich wollte dich vorbereiten, vorbereiten auf das was auf uns zukommen wird. Das Dark Weel, Raxxla, der Club. An dessem Ende der Tod steht. Ich werde erneut diesen Dunklen Weg gehen müssen, und ich will vorher reinen Tisch mit dir machen, denn es ist auch, so schwer es vielleicht klingen mag, nicht leicht für mich überhaupt darüber zu reden. Ich habe getötet, Ich habe gefoltert, mich mit Menschen eingelassen die Schlimmer waren als die, die dich und deine Mutter gequält haben. Und ich habe weg gesehen, auch wenn ich es nicht hätte tun sollen. Doch damit wird bald Schluss sein, Ich werde mich dem Stellen müssen, und es könnte mich diesmal wirklich Umbringen.

Jule:

Was hast du vor?

Wyveres:

Neben dem worum Nadine mich bat, die Suche wieder aufnehmen, einen Abschluss finden. Ich weiß es nicht genau, ich weiß nur eins, ich will ehrlich zu dir sein. Nach so vielen Jahren sollte ich das, dass Schulde ich dir einfach.

Jule:

Und jetzt soll ich dir einfach so vergeben, und vergessen? Oder soll ich dir im Detail erzählen was mir Passiert ist, willst du alles Wissen! Du Dämlicher alter Depp!

Sie Starrte mich an, mit Wut im Gesicht, dann Stand sie auf, und stellte sich vor mich, Ich erwartet eine Backpfeife oder das sie direkt auf mich einprügelte, aber es geschah nichts. Ich senkte meinen Kopf, und legte ihn in meine Hände. Ich erwartete das sie raus stürmte, mich weiter zurechtstauchte, aber Stattdessen umarmte sie mich.

Jule:

Eigentlich, verdienst du das gerade gar nicht, dass ist dir hoffentlich klar Paps, eigentlich müsste ich dich jetzt von ganzem Herzen Hassen, richtig Hassen, für das was du bist, für das was du mir erzählt hast, du bist nämlich ein richtiger Arsch, aber du bist nun mal mein Arsch von Vater und ich habe dich lieb. Auch wenn ich gerade nicht alles verstanden habe, oder verstehen will, aber ich hab dich wirklich lieb. Und ich werde dir vielleicht irgendwann vergeben, aber nicht jetzt, jetzt tut das gerade einfach nur weh.

Sie setzte sich auf meinen Schoss und weinte, während ich sie ihm Arm hielt. Ich hatte wirklich vieles im meinem Leben falsch gemacht. Aber ich gelobte mir selbst, mich zu bessern.

Jule:

Ich werde machen, was ich für richtig halte!

Wyveres:

Wenn du magst, kannst du das gerne machen, ich Unterstütze dich bei deiner Entscheidung egal wie Sie ausfallen mag.

Jule:

Danke, aber du bist noch nicht aus dem Schneider. Wir werden Später darüber weiter reden. Jetzt sollten wir uns wohl wieder unseren Aufgaben widmen. Aber vorher geh ich Duschen.

Sie schälte sich aus meiner Umarmung und gab mir ein Kuss auf die Wange, dann schlich sie ins Bad und Duschte. Ich machte mir, bei der Gelegenheit, erstmal einen doppelten Whiskey um den Schmerz in der Brust wieder zu betäuben. Währenddessen steckte Jule nochmal ihren Kopf aus dem Bad.

Jule:

Ich mag Marc, aber das war es auch, kein ich will ihn als mein Freund, verstanden! Du lässt ihn und mich in Ruhe, ich Regel das selbst!

Wyveres:

Ok, verstanden Tochter, und nun Schieb dein Hintern wieder ins Bad, ich bin derweil im Cockpit.

Wir errechten gerade unser Ziel System, als ich im Cockpit ankam, fast Neuntausend Lichtjahre in knapp einer Woche, wir hatten unseren Zeitplan wirklich eingehalten. Zur Freude aller, war auf der Reise bisher nichts schief gelaufen. Marc hatte sich als Gehilfe des Koches gut geschlagen. Und hatte nur zwei mal etwas versaubeutelt, was aber nur Kleinigkeiten waren.

Wir landeten in der Nähe der Com Barke, der Planet umkreiste den Stern in einem Sehr nahen Orbit, und er war wirklich rot, Eisenoxid Rot und ansonsten war er aus Stein, für mich jetzt nichts besonderes aber, die Forscher wollten unbedingt dort hin. Ich fand die Eis Variante eines Roten Planeten irgendwie Interessanter, Auf meinen bisherigen Reisen, fand ich erst drei dieser Planeten, und einen Schwarzen. Sie wahren selten und wunderschön. Aber dieser Brocken war so gewöhnlich wie jeder andere Fels im All.

Wir hatten vier Tage eingeplant, vier Tage in denen die drei in Raumanzügen auf dem Planeten rum turnten, während der Hauptteil der Crew damit beschäftigt war die Maschinen zu warten und Reparaturen durchzuführen.

Während der Zeit hatten Jule und Marc recht wenig zu tun, so dass sie die Zeit nutzten um sich zu vertragen, und um gemeinsam etwas zu unternehmen. Bei eine der Gelegenheiten erwischte ich sie, wie sie in der Küche darüber Diskutierten, was nun auf eine Pizza gehörte. Ich wusste von meinen Episoden mit ihr, um ihre eigentümliche Art Pizza zu essen, für sie gehörte nichts anderes als Käse und Tomatensoße auf eine Pizza. Für Marc hingegen war dies unerträglich.

Jule:

Alles außer Margherita Schmeckt nicht!

Marc:

Du wirfst das jetzt nicht weg, Jule!

Jule:

Aber du hast Salami mit auf meine Pizza getan, du hast meine Pizza versaut, und einfach nur die Stücken von der Pizza nehmen, macht den Geschmack auch nicht besser. Also mach mir eine Neue, so wie ich dir das gesagt habe.

Marc:

Ja aber das ist doch nur Käse, Teig und Tomatensoße!

Jule:

Du machst sie so wie ich gesagt habe.

Marc:

Dann sag mir wo du das verdammte Nudelholz hin gelegt hast. ich finde es nämlich nicht mehr.

Wyveres:

Was wird das wenn ihr Fertig seid? Und gib mir die Salami Pizza, viel zu Schade um damit rum zu aßen. Ansonsten, räumt auf, hier sieht es schlimm aus, wenn der Koch das sieht wird er euch beide bestrafen.

Jule:

Wenn dieser Neandertaler hier, mir meine Pizza gemacht hat!

Marc:

Jawohl Sir. Und Jule ich bin manchmal etwas dämlich aber nicht Zurückgeblieben, also Jule wo ist das Nudelholz?

Jule:

Das liegt links neben dir, falls dir das bisher noch nicht aufgefallen sein sollte!

Marc:

Ach da hat der Schlingel sich versteckt.

Wyveres:

Aber ihr werdet hier jetzt nicht noch ne Mehlschlacht veranstalten?

Jule:

Nein.

Marc:

Nein.

Wyveres:

Dann kommt mir gerade eine hervorragende Idee!

Jule:

Lass hören.

Wyveres:

Vertis, gehe in meinen Persönlichen Ordner, Abschnitt, Spiele von der Erde, Datei Siebenunddreißig C und fertige die darin enthaltenen Items für die Crew einmal an.

Vertis:

Verstanden, CMDR. der Vorgang wird eine Stunde in Anspruch nehmen.

Wyveres:

Ihr beide, macht hier sauber, wir treffen uns in einer Stunde in der Crew Longe.

Jule:

Paps was hast du vor?

Wyveres:

Das werdet ihr in einer Stunde sehen, und Tochter, es wird dir bestimmt einen Heiden Spaß bereiten, wirst schon sehen!

Also ging ich, und informierte die restliche Crew und stellte mir mein Team zusammen. Es war eine hervorragende Idee, Paintball zu spielen, es würde Spannungen abbauen und Jule könnte sich richtig austoben, auch wenn ich davon ausging das ich wohl ihr Hauptopfer sein würde.

Ich wählte Marc in mein Team und gut die Hälfte der Crew erklärte sein Interesse mit zu machen, so bereiteten wir die Crew Lounge vor und verteilten die Ausrüstungen, Schwarz für Jules Team und Blau für meins. Sie war wie ich es erwartet hatte, Feuer und Flamme, als sie die Waffen sah und Begriff was man damit tun konnte. insgesamt waren wir also Zwölf Personen. Sechs auf meiner Seite, Sechs auf Jules Seite. Ich lies natürlich weg, dass die Teile höllisch weh taten. Was Sowohl Jule als auch Marc schon nach wenigen Minuten zu Spüren bekamen.

Marc:

Au! Alter was, warum tut das so weh!

Jule:

Paps, du … das zahl ich dir heim. Nimm das!

Ich wurde von einer ganzen Salve von Farbkugeln getroffen, sagen wir es so, ich lies mich von ihr treffen. Auch wenn ich wusste das es auf Tage hinaus blaue Flecke geben würde. Die Crew hatte immerhin ihren Spaß, und wir spielten bis alle nicht mehr Konnten, was ungefähr vier Stunden waren. Die Crew Lounge war durch die viele Farbe mittlerweile Bund, und auch wir alle sahen nicht besser aus. Aber immerhin lachte meine Tochter, und das waren mir die Schmerzen wert. Auch wenn ich etwas Mitleid mit Marc hatte. Die restliche Crew die nicht Mitgemacht hatte, war währenddessen dazu über gegangen uns über die Monitore zu verfolgen und uns anzufeuern. Am Ende verlor mein Team, aber das war mir egal. Meine Tochter lachte dafür würde ich alle Schmerzen im Universum auf mich nehmen.

Jule:

Du siehst gut aus Paps, und auch du Marc.

Marc:

Ich hab Schmerzen, an Stellen von denn ich gar nicht wusste das die Schmerzen können! Warum muss das so weh tun.

Wyveres:

Beis die Zähne zusammen, wenn du denkst das dieser Schmerz jetzt schlimm ist, warte ab. Es wird noch schlimmer, wenn erst einmal die ganzen Blutergüsse und Blauen Flecken abheilen.

Marc:

Blut was? Ich brauch ein Arzt! Ich will Schmerzmittel, warum muss dieses Spiel so Brutal sein.

Jule:

Heul nicht rum, wir alle sehen nicht besser aus, schau mich an, von oben bis unten mit Farbe vollgesaut. Aber ich heul nicht. Paps das will ich auch für Zuhause! Und jedesmal wenn du wieder Mist machst, kann ich dir dann hiermit, eine Lektion erteilen!

Wyveres:

Ähm, ist gebongt, aber dann werden wir das Richtig machen, und denk ja nicht das ich dich dann so leicht Gewinnen lasse wie Heute.

Jule:

Du machst da jetzt nicht ein Kampftraining draus, oder?

Wyveres:

Es ist so oder so ein Training, ich kann dir alte Aufzeichnungen von der Erde geben, wie dieses Spiel früher gespielt wurde. glaub mir, es ist Brutal und macht gleichzeitig ungemein Spaß, aber man muss dafür Trainieren. Und freut euch beide auf Morgen, denn dann kommt der Richtige Schmerz und der Muskelkater. Und jetzt, Räumen wir hier auf, und dann geht’s in die Koje.

Damit beseitigten wir die Barrikaden und Hindernisse, und überließen den Rest Vertis und ihren Robotern.

In unserer Kabine angekommen, fing Jule fast Augenblicklich an vor Schmerzen zu jammern.

Jule:

Au, Au au … AUUUU , Das war Brutal, und Überhaupt, war dieser eine Schuss auf meinen Hinter wirklich Notwendig, weißt du wie das brennt, und ich bin Heil froh das der Brustschutz so gut war. Paps, mir tut alles weh, Hilf mir, ich Sterbe.

Wyveres:

Oh jammer nicht rum, frag mal meinen Rücken. Aber schön das es dir Spaß gemacht hat. Und nun komm her, ich helfe dir aus den Sachen, Und dann verarzten wir die Blutergüsse und gehen Duschen. Wenn du nämlich denkst das diese Farbe nicht durch die Klamotten gekommen ist, dann irrst du dich. Dieses Zeug ist nur schwer wieder ab zubekommen, also stell dich schon mal drauf ein gleich zu schreien.

Jule:

Wie jetzt, schlimmer als jetzt? Ich dachte du willst Marc und mich nur Foppen.

Ich nahm ihr den Brustschutz ab und sie fing augenblicklich an zu wimmern.

Wyveres:

Was ist?

Jule:

Mir tun … aber … au … au … au … da war doch … au ok … Sie waren doch geschützt … au. Das … FUCK.

Sie hielt sich beide Brüste fest und kauerte sich in Embryonalstellung vor mir auf den Boden. Während ich Vertis anwies mir und ihr ein leichtes Schmerzmittel zusammen zustellen, versuchte sie weiter, aus ihren Sachen zu klettern, was nicht ohne lauten Protest stattfand. Ihr Körper war mit blauen Flecken, nur so übersät, und in wenigen Stunden würde der Muskelkater dazu kommen. Ich wusste das mir das selbe Drohte, ich hatte das Letzte mal vor Zehn Jahren Paintball gespielt. Ich kannte den Schmerz noch gut.

Wyveres:

Gib mir deinen Arm.

Sie hielt mir ihren linken Arm hin und ich verabreichte erst ihr und dann mir eine Dosis Schmerzmittel.

Wyveres:

So, gleich sollte der Schmerz nachlassen. Also komm, Duschen.

Jule:

Gib mir ein Moment, und hilf mir auf, oder trage mich, ich hab Angst das ich hier beim aufstehen gleich in die Hose mache.

Ich hatte zwar selbst höllisch Schmerzen, aber ich konnte ja nun nicht zulassen, dass sie da so jämmerlich sitzen blieb. Also hob ich meinen kleinen Engel an und ging mit ihr im Arm, Duschen. Sie Protestierte zwar etwas, als sowohl das Wasser als auch die Seife ihre Haut berührten, aber schließlich fing das Schmerzmittel an zu wirken und so konnte ich sie endlich absetzen, einen Hocker nehmen und sie unter die Dusche schieben, sie blieb störrisch sitzen und jammerte trotzdem die gesamte Zeit, während das Wasser die Farbe davon spülte.

Wyveres:

Stell dich nicht so an.

Jule:

Erstens, es Schmerzt höllisch, Zweitens, es ist gerade äußerst unangenehm und ungemein Peinlich für mich, Drittens, es SCHMERZT, viertens, ich kann mich nicht, und will mich auch eigentlich nicht mehr bewegen.

Wyveres:

Dann muss ich dich wohl oder übel Überall Waschen, denn wenn ich dich so betrachte, Die Farbe ist überall auf deinem Körper, Und dir ist hoffentlich klar das die Farbe die dein Körper annehmen wird, deiner momentanen Buntheit gleichen wird. Also es wird nicht besser. Aber erstmal die Haare würde ich sagen.

Jule:

Normalerweise würde ich jetzt sagen, verzieh dich, aber bitte, nur sei bitte sanft, ich mag nicht mehr, ich bin müde, ich will ins Bett.

Also nahm ich mir Zeit, seifte ihr die Haare ein, und nahm den feinsten und weichsten Schwamm, den ich finden konnte, um ihre Haut von der Farbe zu befreien. Sie wimmerte trotzdem, lies aber ansonsten kein weiteren Laut des Protestes von sich. Erst als ich sie zu mir drehte, protestierte sie.

Jule:

Also ähm … meinen Oberkörper und gewisse Empfindliche Stellen, schaff ich nun doch alleine. DU gehst derweil Raus!

Wyveres:

Ok dann hier, Schwamm, Seife. Schrei wenn du Hilfe brauchst.

Jule:

Ja, wenn ich fertig bin und du mich ins Bett tragen kannst. Und nun raus mit dir, Paps. Das hier alles ist so schon peinlich genug für mich.

Sie Fluchte die gesamte Zeit, was mich daran erinnerte das ich das auch noch vor mir hatte, und ich spürte den Schmerz, im Rücken, in den Schultern, an den Beinen, wie er Pochte. Dann nach einer Weile rief sie mich.

Jule:

Abtrocknen, Bett, Bitte! Mag nicht mehr! Diese Schmerzen!

Wieder im Bad angekommen, gab sie ein erbärmliches Bild ab, sie sass zusammengesunken in der Ecke der Dusche und wimmerte vor sich hin.

Wyveres:

Abtrocknen etwa deinen ganzen Körper oder nur Rücken?

Jule:

Mach einfach, ich kann die Arme nicht mehr anheben, nicht aufstehen, nichts.

Wyveres:

Na Gut.

Ich nahm das größte Handtuch das ich finden konnte, richtete sie gerade auf und Wickelte sie dann darin ein, sie wimmerte die ganze Zeit weiter vor sich hin, aber sie blieb stehen, störrisch stehen.

Jule:

Au. Au. AU! … sei doch vorsichtig … du grober Klotz … !

Wyveres:

Ich bin vorsichtig, aber wir sind hier gleich Fertig, dein Schlafzeug liegt wo?

Jule:

Linke Schublade …

Ich lies sie an die Wand gelehnt stehen und Suchte ihr Schlafzeug zusammen. Während ich in der Kabine danach suchte, Wimmerte Jule ununterbrochen weiter rum im Bad.

Jule:

Ich komm mir hier vor, wie ein Baby, ich muss mich von dir waschen und abtrocknen lassen, und nun ziehst du mich auch noch an! Nur weil ich mich nicht mehr bewegen kann. Das ist so demütigend …

Wyveres:

Wenn du das für schlimm hältst, ich möchte dich daran Erinnern das ich während meiner Reha, die ersten Wochen nur da liegen konnte, mit Schläuchen an Stellen wo ich gar nicht drüber Nachdenken möchte, zwei mal Täglich wurde ich vom Personal frisch Bandagiert und auch gebadet, und stell dir mal vor, ich war währenddessen immer Nackt, und Hilflos den kräftigen Händen einiger Pfleger und Pflegerinnen ausgesetzt. Dagegen ist das hier gar nicht so schlimm. Also hab dich nicht so.

Jule:

Aber ich bin deine Tochter, dass ist was völlig anderes.

Wyveres:

Wo ist das was anderes? Ich habe dich schon mehr als einmal Nackt gesehen.

Jule:

Du sagst es „Gesehen“ … trotzdem es bleibt peinlich.

Wyveres:

Dann möchte ich dich an die Zeit erinnern, als du damals bei mir auf dem Frachter warst, falls du es vergessen haben solltest, aber wir haben das hier, mehr als ich zählen kann, oft genug durch, ich habe dich gebadet, abgetrocknet und dann in eine Schlafanzug gesteckt. Nur weil du mittlerweile Größer geworden bist, hat sich für mich da, an der Stelle, nichts geändert.

Jule:

Ich erinnere mich dunkel, aber trotzdem, es ist und bleibt Peinlich, und mir wird langsam Kalt.

Ich fand endlich etwas das sich als Schlafanzug eignete. Und ging wieder ins Bad. Sie lehnte noch immer gegen die Wand und Klammerte sich ans Handtuch.

Wyveres:

Wir sollten mal über deine Unterwäsche Wahl reden, einiges davon, sieht aus als hätte Nadine dir beim Aussuchen geholfen.

Jule:

Ich … , gib mir lieber die Sachen, oder Hilf mir, anstelle weiter rum zu nörgeln.

Ich half ihr beim Anziehen, und trug sie dann zurück in die Kabine und setzte sie aufs Bett, wo sie sich augenblicklich in die Decke einwickelte und in Embryonalstellung, auf ihrem Pad noch einen Anime schaut.

Wyveres:

Ich geh dann jetzt selbst Duschen, mach nicht mehr so lange.

Jule:

Mach du nur, ich schau nur noch die Folge hier … oder versuche Sie zu Ende zu schauen.

Der Schmerz lies nicht lange auf sich warten, aber ich biss die Zähne zusammen, und so war ich nach gefühlten drei Stunden, endlich von all der Farbe befreit und Feuerrot am ganzen Körper.

Jule war mittlerweile eingeschlafen und hatte sich auf dem Bett so breit gemacht das kein Platz mehr für mich war und so zog ich das zweite Bett aus dem Schrank und legte mich ebenfalls hin.

Die Stunden vergingen und ich erwachte, gerädert und mit Schmerzen in den Muskeln, und stellte zudem fest das sich Jule, wohl wärme suchend, zu mir gelegt hatte. Sie Schlief tief und fest und umklammerte meine Brust. Aber ich musste aufstehen, ich brauchte Schmerzmittel, Kaffee und musste dringend aufs Klo. Also versuchte ich mich so vorsichtig wie Möglich aus ihrer Umarmung zu befreien, aber es gelang mir nicht und so erntete ich ein leichtes Murren von ihr.

Jule:

Nich … au, hör auf dich zu bewegen … das tut weh!

Wyveres:

In Anbetracht der Umstände, verständlich, aber ich muss ins Bad also, Beis die Zähne zusammen.

Damit stand ich dann auf und ging ins Bad. Zog mich an und Schlich in die Krankenstation um mir was gegen den Muskelkater und die Schmerzen geben zu lassen. Dort angekommen, fand ich ein Großteil der Crew, die alle die selbe Idee hatten. Kaffee, Schmerzmittel und Ruhe. Wir hatten noch zwei Tage auf dem Planeten, das sollte eigentlich reichen um die gröbsten Verletzungen zu behandeln. Aber alle beteuerten das es wirklich Spaß gemacht hat.

Nach einer Weile tauchte auch Jule in der Krankenstation auf, sie Schlich mehr als sie ging. Und stand sichtlich den Tränen nahe vor Schmerz.

Jule:

Bekomme ich auch einen Kaffee, und sehr, sehr, sehr viel Schmerzmittel!

Die Anwesenden Lachten, denn sie Schlich wie eine Uralte Oma zum nächstgelegenen Krankenbett. Wo Vertis augenblicklich mit der Untersuchung von ihr begann. Sie hatte mehrere Muskelrisse und in ihren Beinen bildete sich schon massiv Milchsäure. Sie hatte also einen Ordentlichen Muskelkater.

Vertis:

Behandlung wird eingeleitet. Empfehlung: Ruhe und ein ordentliches Frühstück.

Jule:

Ja genau hier ans Bett, wenn es geht, ich will mich Heute keinen Meter mehr bewegen! Ich bleib einfach hier und Sterbe vor mich hin!

Nur einer Fehlte noch, Marc, er war noch nicht in der Krankenstation gewesen, und auch sonst wusste niemand wo er sich gerade genau aufhielt. Er wird wohl aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwo seinen Wunden Lecken, immerhin sollte es ihm nicht besser gehen als dem Rest der Crew. Vertis zeigte mir jedoch ein anderes Bild, er stand schon in der Küche, machte mit dem Koch gerade Frühstück für alle. Er war wohl doch härter im Nehmen als ich ursprünglich annahm.

Wyveres:

hey, Jammer Tante, schau mal hier, Marc steht schon an seinem Arbeitsplatz und er sieht nicht aus als würde es ihm sonderlich Schlecht gehen. Also hop, wenn du was essen willst, die Kantine, du weist wo sie ist.

Jule:

Dann trage mich dahin, ich laufe Heute keinen METER MEHR!

Wyveres:

Ich hab eine bessere Idee, Vertis meine Tochter möchte in die Kantine.

Augenblicklich kam einer der Roboter, schob seine Klobigen Arme unter Jule und versuchte sie vom Bed aufzuheben um sich dann daran zu machen, sie in die Kantine zu befördern.

Jule:

Das hätte mir auch mal früher selbst einfallen sollen. Hey sei Vorsichtig wo du hinlangst du Blechbüchse! Hey! DU AU … HEY … Pass doch …

Dann gab es ein kurzes Geräusch von reißendem Stoff.

Jule:

Wenn du Dose mich jetzt ANHEBST, Zerstöre ich dich … alle anderen … ich töte jeden einzelnen von euch, SCHAUT GEFÄLLIGST WEG!

Die gesamte anwesende Mannschaft lag lachend am Boden, Der Roboter hatte tatsächlich ihren Schlafanzug zerrissenen, und war gerade dabei das was noch Übrig war um Hundert achtzig Grad zu drehen. Es fehlt nicht mehr viel und sie hätte Nackt in seinen Armen gelegen, und er hätte sie so tatsächlich in die Kantine befördert, was in der nächsten peinliche Situation geendet währe. Ich konnte ihr das nicht Antun und so Griff ich Augenblicklich ein, Mit einer Decke bewaffnet, schob ich den Roboter bei Seite und Trug sie unter Lautstarkem Protest, in die Decke gewickelt, erst einmal zurück in unsere Kabine.

Jule:

Verrat mir mal eins, war das jetzt Absicht? Haben sich das Universum und Du gegen mich verschworen oder warum passieren mir in letzter Zeit ständig solche Dinge?

Wyveres:

Karma, früher bist du freiwillig halbnackt rum gerannt, und das Universum hat nun mal einen Schrägen Humor.

Jule:

Ich töte trotzdem jeden einzelnen der auch nur ein Sterbens Wort darüber verliert. Hörst du! JEDEN EINZELNEN!

Wyveres:

Marc wird nichts erfahren, jedenfalls nicht von mir.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Roter Planet

Wenn man erst einmal Unterwegs ist, ist es schwer wieder umzudrehen, der Weg der vor einem liegt, ist einfach viel zu Interessant, als dass man auch nur einen Moment davon verpassen möchte.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 28.01.3305

Jule hatte sich die Tage bis zum Start der Mission nicht wieder ein bekommen, ihre Laune blieb bei frostigen „Lasst mich einfach in Ruhe“. Und das sie mich nun, mit Marc zusammen, begleiten musste, half auch nicht sonderlich ihre Stimmung zu verbessern. Immerhin war die neue Clipper auf alles vorbereitet. Neben Marc und Jule, nahm ich diesmal eine vollständige Crew mit, ich musste sie zwar Bezahlen aber so war es sicherer für uns alle.

Derweil blieben Nadine und Kathrine in Medupe City, Ronny hatte für mich, ein Auge auf die beiden. Während also alles vorbereitet war, fehlten eigentlich nur noch zwei Personen, Jule und Marc. Und so musste ich, Marc erst einmal bei seinen Eltern aufgabeln und Jule aus ihrer Festung der Einsamkeit, wie sie ihr Zimmer nannte, treiben. Beide Nörgelten die gesamte Zeit rum, während wir Unterwegs waren, beide über den anderen, über die Situation, Jule fluchte mehr als Marc, aber damit würde bald Schluss sein. Denn ich hatte die Zeit inzwischen gut genutzt, und so hatte ich, für die beiden, neue Uniformen zusammenstellen lassen.

Jule:

Und diese Kluft soll ich wirklich tragen? All das Weiß.

Marc:

Ist das wirklich nötig?

Wyveres:

Ihr beide geht mir jetzt seid einer Stunde, konstant auf den Kranz, seid froh das ich nicht noch hingehe und die Akzentfarbe in Rosa oder Violett oder gleich Pink ändern lasse.

Jule:

Du und dein blau, weiß Tick … ich geh mir die Haare nun doch KNALL BLAU Färben!

Wyveres:

Lass dich nicht aufhalten, aber ihr werdet die Uniform tragen, solange ihr an Bord des Schiffes seid. Ist das bei euch beiden angekommen.

Jule:

Aber ich sehe in Weiß scheiße aus …

Wyveres:

Du wirst dich schon noch dran gewöhnen.

Jule:

Ich würde viel lieber meine alte schwarze Uniform tragen …

Wyveres:

Jule, wir befördern drei Forscher für drei Wochen, zwei mal Neuntausend Lichtjahre weit, du wirst dieses aufreizende Ding was du „schwarze Uniform“ nennst nicht tragen, unterstehe dich, Diese beiden Vollkörper Anzüge mit den Jacken habt ihr beide zu tragen, keine Widerworte mehr, keine Änderungen an den Uniformen verstanden!

Marc:

Wie sieht denn ihre schwarze Uniform aus, wenn ich Fragen darf?

Jule:

Sie hat so einen schönen tiefen U Ausschnitt und ansonsten habe ich soviel Stoff entfernt wie ging.

Marc:

Kann ich die mal sehen?

Wyveres:

Habt ihr’s jetzt, in dreißig Minuten sind die Forscher hier, bis dahin, die Uniformen anziehen, und Marc du wirst den Dock Arbeitern beim Einladen der letzten Frachtcontainer Helfen, Jule … Cockpit … du kennst deine Aufgaben.

Jule:

Ey, Ey, Commander Miesepeter!

Marc:

*prust* Miesepeter …

So langsam aber sicher verlor ich dann doch die Geduld mit den beiden.

Wyveres:

Ich zähl bis Drei, dann seid ihr beide im Schiff, habt die Uniformen an und macht was ich gesagt habe, oder für euch beide gibt es auf der gesamten Reise nur Standard Rationen und Wasser!

Jule:

Ok, Ok … Paps. Wir gehn ja schon, Komm Marc, lassen wir Commander Nörgel mal machen.

Das konnte was werden, immerhin hatten sie nach zehn Minuten wirklich beide die Uniform an, und waren auf ihren Posten. Während ich mit der restlichen Crew noch einige Details besprach, trafen dann auch endlich die drei Forscher im Hangar ein. Damit konnte die Reise beginnen, auf zum Roten Planeten, eine Reise ohne Landungen, einfach hinfliegen die Forscher an ihrem Ziel Forschen lassen, und wieder Zurück. Denn das Schiff hatte diesmal keinen Scarab Hanger dabei, an dessen Stelle war die erste Klasse Kabine gesetzt worden. Was Jule überhaupt nicht erfreute, keine Spaziergänge auf Planeten, und zudem war die Kabine für die drei Forscher reserviert. Marc schlief bei der Crew, während Jule mit mir Vorlieb nehmen musste, drei Wochen mit meiner Tochter in der selben Kabine. Bei einer Vollständigen Crew, war es halt nun mal so. Immerhin wollte ich, weder Jule noch Marc das Kochen überlassen, und meine Kochkünste reichten gerade mal für mich selbst. Insgesamt waren wir also mit den drei Forschern, Jule, Marc und mir, zwanzig Personen. Ein Koch, Wartungspersonal, Neben Jule und mir ein zweiter Pilot, und Personal für die Gäste. Ich hatte echt keine Bock darauf, dass es zu Problemen während des Fluges kommen könnte, aber ich hatte wohl meine ganzen Berechnungen ohne Marc und Jule gemacht.

Kurz bevor wir dann endlich starten konnten, nahm ich mir dann noch die Zeit um Nadine im neuen Loft zu kontaktieren.

Nadine:

Wyveres, Schatz, und wie machen die beiden sich bisher?

Wyveres:

Jule wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach, gerade im Cockpit mit dem zweiten Piloten streiten, Marc macht hoffentlich nichts falsch, ansonsten ist alles in Ordnung, kann nicht Klagen, wir starten gleich. Und da ich davon ausgehe. dass ich nicht viel Zeit haben werde auf der Reise, wollte ich mich nochmal melden, bevor es los geht. Hab Du Spaß mit Kathrine und pass gut auf dich auf.

Nadine:

Werde ich, und Simone kommt nachher noch vorbei, wir wollen über Baby Sachen reden, hast du das gehört, über Baby Sachen … ich weiß nicht mal was ein Baby alles braucht … und du du verziehst dich einfach. Ich bin sowas von überfordert, wie soll ich das hier alles alleine …

Wyveres:

Du wirst das schon schaffen, ich bin doch in knapp drei Wochen wieder da, bis dahin sollte bei euch nicht allzu viel schief laufen, ich mach mir da mehr Sorgen um meine Gesundheit, Jule und Marc werden mir schon genug Stress bereiten.

Nadine:

Trotzdem, wie soll ich das durchstehen, ich Mutiere hier sehenden Auges zur Hausfrau …

Wyveres:

Nadine, ich bekomme hier gerade die Starterlaubnis, wir sprechen weiter wenn ich wieder da bin, Ich hab dich Lieb Schatz.

Nadine:

Du, ich wollte dir eigentlich noch … aber na gut, ich liebe dich auch. Und pass auf dich und die Kinder auf.

Damit beendete ich die Verbindung und leistete Jule und dem Piloten Gesellschaft. Während der Koch sich, etwas entnervt, über Intercom meldete.

Koch:

Schafft mir diesen Schwachkopf vom Hals … oder ich verarbeite ihn zu Sülze!

Wyveres:

Wir sind keine fünf Minuten unterwegs … na das kann was werden.

Ich aktivierte das Intercom und hörte mir an was der Koch zu berichten hatte, Marc hatte es tatsächlich geschafft das Willkommensessen zu ruinieren, indem er anstelle von drei Löffeln Salz, Unmengen an Chilli Salz in die Soße gekippt hatte.

Wyveres:

Sagen sie Marc, das er sich bitte erst einmal auf sein Quartier begeben soll. Ich bin gleich da.

Jule:

Du weißt schon das dies so weiter gehen wird mit ihm, und am Ende werde ich die Leidtragende sein. Paps, was hast du dir dabei nur gedacht!

Wyveres:

Jule, schau lieber aufs Radar, Commander sie kommen klar?

Pilot:

Ja, Sir, ihre Tochter macht sich bisher recht gut, aus ihr wird mal eine richtig gute Pilotin.

Also begab ich mich in die Kantine um selbst zu sehen was Marc angerichtet hatte. Dort angekommen erklärte mir der Koch noch einmal lang und breit das Marc, anstelle von normalem Salz, Chilli Salz in die Soße geschüttet, und die beiden sich deswegen in die Haare bekommen hatten. Die Soße war eindeutig zu Scharf geworden, sogar für meinen Geschmack.

Wyveres:

Die ist wirklich nicht mehr zu Retten, hat er sonst noch irgendwas versaubeutelt?

Koch:

Nein, er ist einfach nur nicht bei der Sache, versteht nur die Hälfte von dem was man ihm sagt und stolpert einem dann zwischen den Beinen rum, es wäre besser er würde irgendwo helfen wo er nichts versauen kann. Denn so kann ich nicht Arbeiten.

Wyveres:

Verstanden, ich kümmere mich um ihn, vielleicht finde ich ja doch noch etwas das ihm mehr Liegt.

Also machte ich mich auf die Suche nach ihm, Ich fand ihn in der Crew Lounge, er hockte in einer der Ecken und starrte den Boden an.

Wyveres:

Marc?

Marc:

Hmm? Oh, Sir, äh Cmdr. äh Wyveres, also das mit dem … eigentlich kann ich ganz gut Kochen. Die Suppe war mir nur zu Fad.

Wyveres:

Sag Wyveres, und es ist schon gut, und wo du schon hier bist, Junge, bleib bei der Sache, dann passieren dir auch nicht solche Dummheiten, Konzentriere dich auf das was man dir sagt. Jetzt wirst du erstmal, dich besser mit dem Schiff vertraut machen, hier auf diesem Pad, steht alles was du über dieses Schiff wissen musst, lies es. Und wenn du fertig damit bist Melde dich bei mir.

Marc:

Aber, ich … na gut, und was soll ich sonst so machen?

Wyveres:

Wie ich sagte, bleib erstmal hier und lies.

Er schnaubte noch ein wenig vor sich hin, begann dann aber doch damit das Pad zu studieren, ich hoffte, dass bei ihm etwas hängen blieb, und begab mich wieder Richtung Cockpit, denn wir setzten gerade zum ersten Sprung an, Unsere Reise begann damit Offiziell.

An der erste Klasse Kabine angekommen, hatte ich somit die Gelegenheit, das erste mal in Ruhe mit Ezekiel Cole und seinen beiden Kollegen zu reden. Es waren zu meiner Verwunderung zwei Frauen, und er. Na das konnte heiter werden. Hoffentlich ging das gut.

Wyveres:

Dr. Cole und Begleitung, Aufgrund des bisherigen Schriftverkehrs, ging ich davon aus ihre Begleitung sei Männlich, ich hoffe das es keine Unannehmlichkeiten bereitet, dass Sie sich nun doch die erste Klasse Kabine so teilen müssen.

Dr. Cole:

Ach das macht uns nichts aus, meine beiden Kollegin und ich sind es gewohnt aufeinander zu hocken, Wir werden die meiste Zeit sowieso mit unseren Forschungen beschäftigt sein, es ist sogar eine angenehme Abwechslung mal soviel Platz zu haben. Aber sagen Sie, dieses Schiff, Sie schrieben, dass wir die Strecke in ungefähr einer Woche absolviert haben werden. Übernehmen sie sich da nicht etwas?

Wyveres:

Nicht im Geringsten, wir werden Nonstop Fliegen, ich selbst, meine Tochter und ein dritter Pilot. Wir werden in zehn Stunden Schichten am Steuer sein, damit sollten wir die fast Neuntausend Lichtjahre in einer Woche schaffen. Sollte es zu Verzögerungen kommen so lasse ich Sie das Wissen. Das Personal bezüglich ihrer Versorgung hier auf dem Schiff hat sich sicherlich schon Vorgestellt, nehme ich an?

Dr. Cole:

Ja, aber nun gut, wir haben zu Forschen, ich entschuldige mich dann wieder, wenn von unserer Seite aus Fragen sein sollten, Sie sind ja nur ein Intercom Gespräch entfernt.

Wyveres:

Dann, störe ich Sie und die beiden Damen nicht länger und wünsche ihnen im Namen meiner Crew, einen angenehmen Flug.

Ich hasste so förmliche Gespräche, aber sie wahren Notwendig, immerhin Zahlte er gut, Fünfzehn Millionen Credits, dafür das man nur in eine Richtung zu fliegen hatte, konnte man damit Leben, auch mal den feinen Herren raushängen zu lassen.

Und so vergingen die ersten zweitausend Lichtjahre recht Ereignislos, im Cockpit lief alles nach Plan, Jule wurde zusehend besser, und auch ich konnte noch den ein oder anderen Trick Lernen. Wir entschieden uns dann dafür die zehn Stunden auf sechs Stunde Schichten zu ändern, so gewannen wir mehr Abwechslung und ermüdeten nicht mehr so schnell, beim FSS bedienen und Steuern. Da wir die System nur anflogen, durch das FSS identifizierten und dann weiter flogen, war es ein sehr angenehmer Flug. Marc hatte sich mittlerweile selbst eine neue Beschäftigung gesucht, indem er dem Wartungspersonal allerhand Fragen über die System stellte, während er das Pad, dass ich ihm gegeben hatte, als Notizzettel benutzte, er machte sich recht gut bisher, aber auch von der Wartung vernahm ich hin und wieder ein paar Worte des Missmutes, denn er war trotzdem hin und wieder ein echter Tollpatsch. Und sie wussten, Tollpatsche waren dazu verdammt, eine Crew in den Untergang zu führen. Denn früher oder später käme jemand zu Schaden, durch das was er Falsch machte.

Dr. Cole hatte sich während der Zeit mehr in seiner Kabine aufgehalten als im restlichem Schiff, er und seine beiden Begleiterinnen, belagerten nur dann das Cockpit wenn sie aus erster Hand Informationen über das aktuelle System brauchten. Hin und wieder mussten wir so dann doch anstelle von FSS Daten, Detail Daten liefern, das hieß für uns, Planeten, Gas Riesen und Monde anfliegen. Zum Glück kam dies nicht allzu häufig vor. War aber eine Willkommene Abwechslung vom öden Stern zu Stern Springen.

Zwischendurch tauchte auch hin und wieder Marc im Cockpit auf, um Fragen zu stellen oder sich die Zeit zu vertreiben.

Marc:

Ich versteh hier was nicht, diese Schaltpläne, wie kann diese Komponente damit überhaupt Funktionieren, müsste das nicht zu einem Kurzschluss führen?

Hallte es quer durch das Cockpit, während Jule und ich Schicht hatten.

Wyveres:

Marc, ich denke du stellst den falschen Personen diese Frage.

Marc:

Aber die in der Wartung habe ich schon Gefragt, Die Verantwortliche hat nur gelacht und mit’m Kopf geschüttelt.

Jule:

Zeig mal her.

Er schlurfte zu Jule, die ihm förmlich das Pad aus der Hand riss, es ein paar Minuten betrachtete und dann ebenfalls zu Lachen anfing.

Marc:

Was ist Komisch daran, ich versteh das halt nicht?

Jule:

Nichts, Nichts, es ist nur, ist dir gar nicht aufgefallen das du zwei Schaltpläne übereinander gelegt hast, und sie sich einfach nur überlagern.

Marc:

Was? Zeig her!

Sie reichte ihm das Pad und er, schüttelte augenblicklich mit dem Kopf.

Marc:

Warum ist mir das dann nicht selbst aufgefallen … man ej. Jetzt hab ich mich schon wieder zum Deppen gemacht.

Wyveres:

Wenigstens versuchst du es zu verstehen, dass ist doch immerhin auch was.

Marc:

Ja aber schlau werde ich aus dem ganzen Zeug trotzdem nicht, ich würde lieber weiter dem Koch helfen, aber der will mich ja nicht mehr in seiner Küche haben.

Jule:

Nach deiner Salz Episode, verständlich.

Marc:

Ich hab doch nur etwas zuviel genommen, ich kann sehr gut Kochen, Zuhause hab ich das auch immer machen müssen.

Wyveres:

Du, Kochen, na dann Stellen wir das mal auf die Probe, in einer Stunden endet die Schicht von Jule, sie wird Hunger haben, ich werde dem Koch sagen das du für die nächste Stunde die Küche für dich haben möchtest.

Jule:

Paps!

Wyveres:

Nix hier Paps, Marc du hast mich verstanden?

Marc:

Ja Chef! Wird erledigt, ich mach mich sofort an die Arbeit!

Damit verließ er uns mit einem Lächeln im Gesicht, während mich Jule zu Tode Starrte.

Jule:

Er, Er soll für mich KOCHEN, bist du Irre, Paps! Was ist wenn ich davon Sterbe, oder schlimmeres. Für die restliche Reise das Bad nicht mehr verlassen kann. Denk doch mal an meine Gesundheit!

Wyveres:

Nun gib ihm wenigstens eine Chance, Schwarzmalerin.

Ich Informierte den Koch, der sich, unter etwas Protest zwar, bereit erklärte den Soeben in der Kantine eingetroffenen Marc, die Küche zu überlassen. Ein Essen für eine Person, was könnte er daran schon großartig Falsch machen. Im Schlimmsten Fall schmeckt es einfach nur nicht. Aber ich hoffte das beste, vielleicht würde es ja sogar die frostige Stimmung zwischen Jule und Marc verbessern. Auch wenn mir Marcs Interesse an Jule schon etwas Quer im Magen sass. Aber letztendlich währe es ihre Entscheidung, ob sie sich besser verstehen wollten oder nicht. Aber wenn er sich machte so wie ich es mir erhoffte, könnte er sogar noch eine Menge mehr erreichen.

Jule:

Gesetz dem Fall sein zusammengekochtes Schmeckt mir … werde ich ihn Heiraten … wovon ich nicht ausgehen werde!

Wyveres:

Ähm, Moment mal, Ok also … die Wette nehme ich an! Wenn Marc es schafft etwas zu Kochen das dir Schmeckt, und du musst ehrlich Antworten, bekommt er eine Chance bei dir? Tochter … auch auf die Gefahr hin, jetzt etwas verrückt zu klingen, aber geht es jetzt mit dir Durch?

Jule:

Nein, du hast mich schon verstanden Paps.

Wyveres:

Und du meinst nicht das ich da eventuell noch ein Wörtchen mitzureden hätte.

Jule:

Nein! Da er es ej Versauen wird!

Wyveres:

Was wird das, Rache dafür das er dir was Kochen muss, und ich so „Fies“ zu dir bin?

Jule:

Du hast es erfasst.

Wyveres:

Na dann, heul aber hinterher nicht rum, wenn er es hin bekommt, und um das Ganze noch ein wenig mehr zu Würzen, liebe Tochter, wirst du ihn Küssen! Gesetz dem Fall das es dir denn Schmeckt!

Jule:

Du … leite lieber den nächsten Sprung ein!

Sie und er, innerlich war ich auf Hundert-achtzig, aber Wette war Wette und so bat ich Vertis ganz unauffällig, dass Gespräch was sie und ich gerade geführt hatten, sicher aufzubewahren. Es wird meiner Tochter eine Lektion werden, die sie niemals vergessen wird. Mit CMDR. Wyveres, wettet man nicht.

Und so verging die Stunde, und dann stand Marc plötzlich mit einem Teller im Cockpit, er Grinste und war sichtlich zufrieden mit sich. Von seiner Fähigkeit zu Kochen völlig überzeugt. Also blieb Jule, die ihn entnervt beäugte, nichts anderes Übrig, sie musste es probieren. Ich wusste was nun kommen würde, denn ich hatte unbemerkt von ihr, den Koch gebeten, vorher zur Sicherheit aller, dass was Marc gekocht hatte, zu probieren. Und er hatte mir bestätigt das es, entgegen seiner anfänglichen Missgunst gegenüber Marc, doch hervorragend schmeckte. Also konnte sie nur noch verlieren, aber das würde ihr jeden Moment dann auch klar werden.

Er hielt ihr den Löffel hin, so als wollte er sie wie ein kleines Kind, Füttern.

Jule:

Das kann ich auch alleine Marc!

Marc:

Ich wollte nur sicher gehen, dass du auch von allem was auf dem Löffel hast. So schmeckt es am besten.

Jule schnaubte, öffnete dann aber doch ihren Mund, und so konnte Marc ihr seine Kreation, verabreichen. Der Moment schien sich ewig hinzuziehen. Während Jule kaute und dann runter Schluckte.

Jule:

Das ist … ach Scheiße … Paps, vergiss was ich gesagt habe … Bitte …

Wyveres:

Wette ist Wette, los Feigling, du hast gewettet, du hast verloren, nun löse deine Wettschuld ein.

Jule:

Aber, ich dachte … och man ej, Warum hast du das nicht, wie sonst auch, Versaut!

Marc:

Wie versaut? Wovon sprecht ihr, selbst der Koch war beeindruckt, und hat mir sogar wieder erlaubt mit ihm zusammen zu kochen.

Wyveres:

Jule, Los. Sonst lass ich Vertis die Aufnahme vorspielen.

Jule:

Du hast das AUFGEZEICHNET! Boar … ok … also schön. Marc du hast hervorragend gekocht. Es schmeckt …

Marc:

Danke.

Wyveres:

Vergisst du nicht etwas, Junge Dame.

Jule:

Das zahl ich dir heim Paps. Schlaf am besten, von jetzt an, direkt im Cockpit!

Also blieb Jule nichts anderes Übrig, sie musste ihre Wette einlösen. Während Marc völlig verdutzt und etwas irritiert zuhörte, nahm ich ihm den Teller ab. Dann griff Jule ihn sich, zerrte ihn vor sich, so dass er keine fünf Zentimeter vor ihr, und die beiden Körper an Körper da standen, und Starrte ihm direkt in die Augen.

Marc:

was wird das …

Jule:

Sei Still, sonst Feuer ich dir direkt ein … Paps muss ich wirklich?

Wyveres:

Wettschulden sind Ehrenschulden, du hast gewettet du hast verloren nun Lebe damit.

Ihr Blick war Giftiger als sonst, ich konnte ihn bis ins Mark spüren, sie wünschte mir gerade mehr denn je, den Tod an den Hals. Aber sie hatte nun mal verloren, und so musste sie nun da durch.

Jule:

Na schön, dann … Marc … wir … Ich wette nie wieder mit dir Paps! Das ist so … Boar … also Marc, wir … ej … am liebsten würde ich dir jetzt direkt eine Klatschen.

Wyveres:

Jule!

Jule:

JA SCHON GUT, Wir Heiraten … so zufrieden …

Wyveres:

Vergisst du nicht was?

Sie giftete mich an und zögerte erst, zog dann aber doch Marc, die letzten Zentimeter, zu sich und küsste ihn direkt, für mehre Sekunden, mehr als mir in dem Moment lieb war, nicht nur auf den Mund, sondern Sie gab ihm einen Kuss, denn er wohl nie wieder vergessen würde. Dieser stand währenddessen zur Salzsäule erstart da und starrte Jule einfach nur mit großen leuchtenden Augen an. Er war völlig Baff, konnte man sagen.

Wyveres:

Ein Kuss auf die Wange hätte völlig gereicht aber gut deine Entscheidung, und war das jetzt so schlimm?

Jule:

Ich hasse dich!

Wyveres:

Dann sag solche Sachen einfach nicht, und vor allem Wette nicht drum.

Marc:

Was ist gerade … ich versteh … warum … hä? Heiraten, ich bin doch … und sie ist noch viel … also und warum …

Jule:

Wir werden Heiraten, hast du doch gehört!

Marc:

Wir werden was, ähm warum?

Wyveres:

Weil sie drum gewettet hat, und sie hat verloren, willkommen in der Familie Marc.

Jule:

Ich hasse dich, ich hasse dich, ich hasse DICH PAPS! DU …

Marc:

Und wenn ich das gar nicht will … und warum hat sie mich …

Wyveres:

So genug der Scherze, ihr werdet nicht Heiraten, Ich hoffe du hast dein Lektion gelernt Tochter. Unbedarft Dinge von sich zu geben, kann gefährlich werden für einen. Marc der Koch erwartet dich in der Küche, dein Essen gibt es Heute Abend für die ganze Crew, versau es nicht.

Jule war sichtlich erbost aber es geschah ich recht, denn sie hatte den Bogen einmal zu oft überspannt, und so hoffte ich das ihr die Lektion eine Lehre war. Während Marc noch immer da stand und vor sich hin stammelte, und Jule genau vor der Nase hatte.

Marc:

Du küsst gut …

Jule:

Halt den Rand, sonst knall ich dir wirklich gleich noch eine …

Damit stampfte sie aus dem Cockpit, und lies einen sichtlich geschlauchten Marc und mich zurück.

Marc:

Ich versteh gerade gar nichts mehr.

Wyveres:

Was ist daran nicht zu verstehen, Jule hat mit mir darum gewettet, dass wenn dein Essen ihr Schmeckt, sie dich Heiraten wird, und ich hab noch eine Schippe drauf gelegt, und ihr gesagt das sie dich Küssen soll wenn Sie Verliert. Sie hat Verloren, hat dich geküsst, Wettschuld erfüllt.

Marc:

Und Heiraten?

Wyveres:

Also das, dass Schlag dir mal lieber wieder aus dem Kopf, sei mit dem Kuss zufrieden, und hoffe das sie dich nicht nochmal Rasiert … oder schlimmeres.

Marc:

Woher Wissen Sie … Gott … also Sie hatte mir Schläge und so … ich wollte das gar nicht …

Wyveres:

Lass gut sein Junge, ich will es gar nicht hören, der Koch wartet auf dich, den Teller hier behalte ich. ansonsten geh ihr lieber die nächsten Stunden aus dem Weg. Wenn du nicht doch noch irgendwas verlieren willst.

Marc:

Heist, dass dann, dass Sie mich mag?

Wyveres:

Was sagte ich eben? Ich will es nicht Hören. Sonst endest du aus versehen als verlorene Seele in einer Rettungskapsel.

Er verließ Kopfschüttelnd das Cockpit, während ich mit meiner inneren Stimme diskutierte, ob ich nicht doch zu weit gegangen war. Aber sie hatte ihn nun mal, von sich aus, mit Zunge geküsst. Damit musste ich nun Leben. Trotzdem Kochen konnte er wirklich, wenigstens etwas. Würde Jule wenigstens als seine Frau nicht verhungern. Ich musste bei dem Gedanken unweigerlich laut Lachen. Er und Jule, was hatte ich da nur angerichtet. Nadine würde mir wohl, wenn sie denn jetzt hier wäre, in dem Moment die Leviten Lesen, aber sie war nicht da und so war einzig und alleine Vertis gerade die beste Stimme der Vernunft die ich hier hatte.

Vertis:

CMDR, dir ist schon klar das ich in der Lage bin jederzeit den Physischen Zustand der Crew zu überwachen, Möchtest du das Ergebnis von Jules momentanen Zustand gleich hören?

Wyveres:

Sie mag ihn, ich hab es verstanden, und ich hab mit meiner Aktion die Situation nicht leichter gemacht für Sie, schon klar.

Vertis:

Außerdem, Sie zerlegt gerade eure Kabine, bisher hat Sie vier deiner Anzüge und zwei deiner Brillen unwiederbringlich zerstört, soll ich Sie aufhalten?

Wyveres:

Lass Sie ruhig, du könntest aber als Weibliche KI mal einfach mit ihr reden.

Vertis:

Hebe dafür bitte die Kabinen Beschränkung auf, du weißt es gibt gerade keinen Notfall und so ist mir der Zugang verwehrt, Dank deiner Brücken Beschränkung meiner Protokolle.

Ich gab die Freigabe und konzentrierte mich dann wieder auf’s Fliegen, in der Zwischenzeit soll Vertis ihr Glück versuchen, um Jule wieder zur Vernunft zu bringen.

In der Kabine von Jule und Mir.

Vertis:

Madam Jule, bitte unterlasse weitere Zerstörungen der Kabine, ich kann die bisher angerichteten Schäden noch beseitigen, solltest du aber weiter so machen, geht noch etwas zu Bruch das ich nicht ersetzen kann.

Jule:

Das ist mir egal, er hat mich erneut bis auf die Knochen Gedemütigt, dass war einmal zuviel, ich hoffe das ihm das eine Lehre sein wird!

Sie warf eine meiner Whiskey Flaschen gegen die Kabinenwand.

Vertis:

Jule, du kannst mit mir Reden, ich bin nicht dazu verpflichtet deinem Vater über das was wir sagen, Rede und Antwort zu stehen. Außerdem habe ich Analysieren können, dass dein Puls jedesmal, wenn du diesen Jungen siehst, steigt, deine Wangen Farbe wird signifikant röter und deine Atemfrequenz nimmt leicht zu. Dies ist, Laut meinen Informationen, nicht auf die Zwistigkeiten, zwischen euch beiden, zurückzuführen. Wenn du Wütend bist, sind einige Hormonelle Werte und Reaktionen deines Körpers anders. Ich habe deine Höhste bisherige Glückshormon Spitze, während des Kusses gemessen. Meine Analyse sagt mir daher, dass du ihn Küssen wolltest.

Jule:

Was! Ich … wie … das ist Absurd, dieser Kerl ist … wie konnte Paps mir das nur antun.

Vertis:

Dein Vater tut was er für das beste Hält. Er ist manchmal etwas, wie sagt man dazu, vorschnell. Aber er meint es nur gut mit dir.

Jule:

Trotzdem, ich könnte ihn gerade in der Luft zerreißen, außerdem was war das mit Marc, ich mag diesen Trottel Überhaupt nicht, schon alleine sein Benehmen, und das er ständig irgendwas Falsch macht. Und dann erst seine Haare, dieser Mob oder wie man das nennt.

Vertis:

Dein Herzschlag beschleunigt sich gerade wieder, ich bleibe bei meiner Aussage, du hast, wie ihr Menschen dazu sagt, etwas übrig für den Jungen, und versuchst dir, ihn schlecht zu reden.

Jule:

Aber er ist Doof, und Überhaupt, mit diesem Riesenbaby namens Papa, er würde niemals … Gott was denk ich da … ist das Wirklich so offensichtlich?

Vertis:

Gedankenlesen ist nicht meine Stärke. Doch dein Vater weiß ganz genau das du etwas für Marc übrig hast, er stellt dich nur auf die Probe.

Jule:

Er tut was?

Vertis:

Dich auf die Probe stellen, immerhin will er dich beschützen, er möchte nicht das du wie früher, Spontan, dumme Dinge tust. Die du dann später bereust. Deine Eskapaden in der Vergangenheit sind ihm wohl bewusst. Und er ist erfreut über dein Verhalten und wie du dich geändert hast, er will das du Weise Entscheidungen triffst, dass ist der Grund warum er Dir soviel Verantwortung überträgt und eine Menge Vertrauen in dich setzt.

Jule:

Er hat aber eine echt komische Art mir das zu Zeigen. Und was soll ich nun machen, mein Vater um Erlaubnis bitten, etwa?

Vertis:

Die Berechnungen zeigen mir, eine Wahrscheinlichste Erfolgschance von 90% besteht am ehesten darin, ihm deine Entscheidung bezüglich deiner Gefühle einfach mitzuteilen.

Jule:

Ja sicher, ich geh einfach zu ihm und sage ihm, Paps, hör mal, ich mag Marc, und möchte mit ihm zusammen sein. Er würde mich Wegsperren auf Ewig, und mir Standpauken halten, bis ich alt und grau geworden bin. Und vor allem, woher soll ich wissen ob Marc mich Überhaupt auch mag, nachdem was ich ihm angetan habe.

Sie warf noch eine Flasche, diesmal Rotwein von der Erde, genau auf meine Sachen.

Vertis:

Das kann ich nicht beantworten, aber Analysen des Jungen zeigen eindeutige Anzeichen von Zuneigung, hab Verständnis das ich dir nicht genaues sagen darf, aber du kannst dein Glück einfach mal versuchen.

Jule:

Und wenn es schief läuft? Steh ich da wie so eine dämliche Göre, die … und Überhaupt, ich muss meinem Vater gar nichts sagen, es geht ihn rein gar nichts an, es ist mein Leben, und er mischt sich viel zu sehr ein.

Vertis:

Erlaube mir die Frage, wie war der Kuss? Dein Vater ist da kein Quell an ausgiebigen Informationen, und auch Nadine hielt sich, zu meinem bedauern, zurück mit Antworten.

Jule:

Wie ein Kuss nun mal ist, ein Kuss halt, ich versteh die Frage nicht.

Vertis:

Ich bin in der Lage die Hormonellen Schwankungen bei diesem Vorgang zu messen, als auch zu Analysieren was das Physische berühren der Lippen zweiter Personen im Körper des anderen Auslöst. Aber was die Bedeutung dessen ist, ist mir bisher nicht ganz klar geworden, wie habe ich dieses Verhalten von euch Menschen zu beurteilen.

Jule:

Also, ähm also, ein Kuss macht in erster Linie Spaß, er zeigt das man Zuneigung für jemanden empfindet, er ist warm, angenehm und löst so ein schönes kribbeln im Bauch aus.

Vertis:

Verstehe, und dir ging es so, als du diesen Jungen geküsst hast?

Jule:

Ja, ähm nein, Gott … ich weiß es nicht. Das ist zu Kompliziert.

Computer:

Vielleicht bekommst du eine Konkrete Antwort wenn du ihn nochmal Küsst?

Jule:

Ich soll was? Im Leben nicht, eher näh ich mir den Mund zu, als das ich … Paps tötet mich wenn ich … moar … ich kann nicht Denken. Und vom Sachen Zerstören habe ich auch die Nase voll. Warum muss das nur alles so Frustrierend sein … mit Lafroy war das einfacher.

Vertis:

Aufgrund der Aufzeichnungen, kann ich dazu nur sagen, die Einfachheit stammte von den Drogen. Sie haben dein Urteilsvermögen außer Kraft gesetzt.

Jule:

Es war trotzdem einfacher.

Vertis:

Weil keine Gefühle im Spiel waren?

Jule:

Keine Ahnung, es ist einfach Kompliziert, Doof und Kompliziert.

Vertis:

Du hast Elf Stunden und Zwanzig Minuten, bis zu deiner Nächsten Schicht im Cockpit, geh Duschen, bis dahin sollten der Koch und Marc das Essen fertig haben. Danach leg dich hin und schlafe etwas.

Jule:

Du klingst gerade wie mein Vater und Nadine zusammen. Aber ich mach was du gesagt hast. Jedenfalls den Teil mit, Duschen und Essen, dass andere … kein Wort mehr davon.

Vertis:

Schön zu hören, dann beende ich unsere Unterhaltung an dieser Stelle, und hoffe sie war dir eine Hilfe.

Damit war es still in der Kabine, Jule sass noch auf dem Boden und spielt noch eine Weile verträumt mit den Resten einer meiner Anzüge, bevor sie sich dann aufrappelte und Duschen ging.

Wir trafen erst in der Kantine wieder aufeinander. Jule sass störrisch und in die Leere starrend am anderem Ende, weit ab von allen, ihr Blick ging hin und wieder zu Marc, ansonsten Stocherte sie Gedankenverloren in ihrem Essen rum. Marc, der von der gesamte Crew, für seine Leistung, beim Essen zubereiten ausführlich gelobt wurde, bekam davon wenig mit. Denn er und der Koch hatten sich wirklich übertroffen. Und so hohlte sich Marc seine ersten Sporen, wie man auch dazu sagt, ab. Sogar die drei Forscher waren, wie ausgehungerte Tiger, über das was Er und der Koch an diesem Abend Servierten, hergefallen.

Koch:

Wenn er sich weiter so macht, dann kann man auch über seine Aussetzer hinwegsehen, Ich werde ihn hier behalten, mal sehen was er so drauf hat, eine Nase fürs Kochen hat er auf jeden Fall.

Wyveres:

Dann überlasse ich ihnen erstmal den Jungen, so hat er wenigstens eine Beschäftigung, und ist unter Aufsicht.

Koch:

Er ist und bleibt zwar ein Tollpatsch, aber mit genügend Übung sollte das schon werden.

Damit ging der Abend zu Ende, Mittlerweile hatte Vertis die Schäden die Jule in der Kabine angerichtet hatte, beseitigt, nur ein paar edle Tropfen waren unwiederbringlich verloren, aber damit musste ich nun Leben. Sie Sprach ansonsten kein Wort mit mir und verrichtet Störrische ihre Arbeit im Cockpit. Und So flogen wir weiter, weiter Richtung Roter Planet, mittlerweile waren es nur noch ein wenig mehr als viertausend Lichtjahre und drei Tage für diese, wir lagen Perfekt im Zeitplan.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Aufbruch ins Ungewisse

Unterhaltungen können manchmal zu sehr Interessanten Ergebnissen führen. Man erfährt manchmal Einzelheiten über sich selbst, die man so gar nicht bemerkt hätte.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 25.01.3305

Die letzten Tage der Reha kamen, und mit ihnen schmolz auch meine Geduld mit Marc immer weiter, seine Familie hatte ihn bisher nicht ein mal besucht, was ich doch recht merkwürdig fand, aber er tat das damit ab, dass seine Eltern viel beschäftigte Personen in der Verwaltung waren. Und sie somit keine Zeit für ihn hatten. Er hing mir förmlich die gesamte Zeit an den Hacken und textete mich mit allerhand Geschichten über sein Leben zu.

Und so kam der vorletzte Tag der Reha, Nadine war, zum Glück, gerade mit Jule und Kathrine gegangen. Die beiden Mädchen hatten sich mittlerweile wieder versöhnt. Leider stand noch immer die Sache zwischen Marc und Jule auf der Problemliste und so kam es zum aufeinander Treffen zwischen Marc seiner Mutter und mir. Sie war ein etwas kleine Gedrungene Frau, mit einer sehr energischen Stimme, die mit der kleinen Schwester von Marc im Schlepptau, mitten im Zimmer stand und mir ununterbrochen Vorwürfe machte, dass ich meine Tochter doch nicht im Griff hätte, dass sie niemals zulassen würde, dass eins ihrer Kinder zu solchen mitteln greifen müsste. Sie wurde erst etwas ruhiger als sie erfuhr, dass Marc, Jule unaufgefordert an den Hintern gegriffen hatte, und sich deswegen von ihr eine eingefangen hatte.

Marcs Mutter:

Und wie Gedenken sie nun das wir diese Situation regeln? Immerhin ist sowohl meinem Sohn, als auch ihrer Tochter unrecht angetan worden.

Wyveres:

Hören Sie, ich bin normalerweise nicht so sonderlich erpicht darauf, mich mit Menschen ihres Schlages zu streiten, da ich die meisten Sachen entweder mit Blaster Gewalt oder Credits löse. Und Blaster halte ich hier für unangebracht und auch Credits scheinen Sie ja genug zu haben.

Marcs Mutter:

Sie ungehobelter Klotz, mein Marci verdient eine richtige Entschuldigung, im Beisein seiner Eltern als Zeugen, und da Sie ja entlassen werden, und ihre Tochter nicht hier ist, werden wir dieses bei ihnen einfordern.

Wyveres:

Wovon sprechen Sie da?

Marcs Mutter:

Sie werden, mich und meine Familie zum Abendessen einladen!

Marc:

Mami? muss das sein, Jule hat sich doch bei mir entschuldigt, und meinem Kiefer gehts gut, du musst nicht …

Marcs Mutter:

De De de, du bist still Junge, wir hatten wegen dir und deine ESKAPADEN schon genug Scherereien, dein Vater war gar nicht erfreut, das du schon wieder aus deinem Job geflogen bist. Also Herr Wyveres, ein Abendessen, ausgerichtet von ihnen, dass ist das Mindeste! Ansonsten sehen wir uns vor einem RICHTER wieder.

Weiter mit dieser Furie zu Argumentieren war zwecklos, also sagte ich zu. Nadine würde gar nicht erfreut deswegen sein.

Wyveres:

Wann?

Marcs Mutter:

Sie und Marc werden ja entlassen, also MORGEN ABEND, meine Familie besteht aus vier Personen, dieser Tropf da, mein Mann, ich und unsere Engelchen. Ich hoffe für Sie es wird ein guter Abend.

Wyveres:

Lady, ich weiß ja nicht was Sie in ihrem Leben, schon so alles genommen haben, aber wenn Sie Denken das Sie mich mit ihren unterschwelligen Drohungen beeindrucken können, seien sie sich bewusst, Ich habe gerade erst einen Angriff, einer Sidewinder, auf mein Leben, überlebt. Außerdem Sprechen Sie mit einem Baron des Imperiums. Aber, ich will nicht unhöflich sein, und lade Sie gerne zu uns ein, ein Abendessen lässt sich einrichten. Vier Personen, ich werde alles in die Wege leiten, dann bis Morgen Abend.

Sie wurde etwas blass, kleinlaut und schnaubte, dann drehte auf der Stelle um und verließ mit ihrer Tochter im Schlepptau das Zimmer.

Marc:

Ich muss mich für …

Wyveres:

Nicht nötig, aber wenn deine Mutter schon so zu dir ist, wie geht Sie dann erst mit deinem Vater um?

Marc:

Genau so, Zuhause hat Sie eindeutig die Hosen an, er kann nur im Büro sowas wie Autorität ausstrahlen, und selbst da ist er … naja … aber muss das wirklich sein mit dem Abendessen? Ich will nicht das Jule …

Wyveres:

Was ist Junge, hast du etwa Schiss vor ihr?

Marc:

Nein, nicht direkt, aber dass was ich hier die letzten Tage so erlebt habe, Sie, Jule und Nadine, und dann ihr Umgang mit Kathrine … kenne ich von Zuhause so gar nicht, Bin da immer nur der, der nichts auf die Reihe bekommt.

Wyveres:

Hmm. Interessant, kannst du einen Fighter Fliegen?

Marc:

Hab ich mal versucht, ging in die Hose.

Wyveres:

Mir wird schon was einfallen, auch wegen Jule, aber sei dir Ggewiss, ich rupf dir erst beide Eier ab, serviere sie dir und erst dann nachdem du sie gegessen hast, darfst du Aua sagen. Solltest du auch nur den Gedanken hegen ihr nochmal …

Marc:

Nein, schon gut, wird nicht passieren, außerdem … war mir das mit dem Kiefer Lektion genug. Aber ein Tolles Mädel ist Sie schon …

Wyveres:

Und das sagst du mir, ihrem Vater, Junge du bist echt Lebensmüde oder?

Er lachte, und wir unterhielten uns noch eine Weile über seine Eltern und all das was seine Pläne wahren, wenn er denn welche hatte, denn dieser Siebzehn Jahre alte Junge wusste gar so recht nicht wohin er eigentlich wollte, er hatte von allem irgendwas mal versucht, ihm gelang aber nur das wenigste, ich hatte fast Mitleid mit ihm, also währe es einfach passend, ich würde ihn einfach mitnehmen, als Crew Mitglied, vielleicht würde ja so endlich etwas aus ihm werden, wenn er weg käme, von seinen Raben Eltern.

Und so kam der nächste Morgen, und meine Entlassung, Nadine hatte mittlerweile, für uns eine neue Wohnung gefunden, die mehr einem halben Palast glich, 270 Millionen Credits und der Titel des Barons öffnen schon so einige Türen, und so hatten wir, im vergleich zum alten Loft, mindestens die vierfache Menge an Wohnfläche zur Verfügung. alles bestand aus erlesenen und seltenen Materialien, Auch vielen mir einige Sachen ins Auge, die von Ronny stammen mussten.

Wyveres:

Wie ich sehe hat Ronny beim Dekorieren geholfen, oder wie deute ich diese Uralten Afrikanischen Fruchtbarkeitssymbolen da im Regal.

Nadine:

Deute es wie du willst, mir gefallen Sie, und außerdem, was war das für eine Nachricht gestern, Wir bekommen Heute Besuch, wir müssen einkaufen, Marc kommt mit seinen Eltern. Wir haben doch wahrlich andere Sorgen.

Wyveres:

Du hattest auch noch nicht das vergnügen seine Mutter kennen zulernen, Sie wurde erst ruhiger als ich ihr zu verstehen gab das ich Baron bin. Erst da fing Sie an, mich nicht mehr wie einen dahergelaufenen Strauchdieb zu behandeln.

Nadine:

Und was sagen wir Jule? Die wird das nicht freuen.

Wyveres:

Freut mich ebenfalls nicht, aber ich möchte ihr doofes Gesicht sehen wenn sie Marc sieht, von daher, sagen wir den beiden erstmal nichts, Außerdem, hast du mit ihr gesprochen? Ist alles gut mit ihr und dir?

Nadine:

Sie hat einen ganzen Tag in meinen Armen gelegen und bitterlich geweint, und mir alles erzählt. Seid dem geht es, und ich kann sie verstehen.

Wyveres:

Na dann, ich besorge, das Essen für Heute Abend, und erledige das nötigste um an ein neues Schiff zu gelangen, außerdem muss ich mich einfach etwas bewegen. Brauchst du noch irgendetwas, außer mich in unserem Bett?

Nadine:

Ja, aber das Essen bekomme ich schon „Alleine“ besorgt, das andere hängt von deinem Benehmen ab, Freundchen, da wir ja um das Abendessen nun nicht drum rum kommen. Besorge bitte, sehr guten Wein! Roten wenn es geht. Und übrigens, sie hat mir auch von ihrem Leben vor dir erzählt.

Wyveres:

Dann hoffe ich das ihre Kratzbürstigkeit nun etwas nach lässt. Ansonsten, danke Nadine.

Nadine:

Das wird trotzdem noch eine menge Arbeit, in Jule steckt sehr viel angestaute Wut, und von Kathrine, die sich zwar mittlerweile gut benimmt, ist sonst auch nichts raus zu bekommen.

Wyveres:

Wird schon noch, ich bin erst einmal Unterwegs, kurz zu Ronny wegen dem Schiff. Bis Marc mit seinen Eltern hier aufschlägt, sollte ich wieder da sein.

Nadine:

Komm ja nicht zuspät!

Ich verließ die Wohnung und begab mich zu Ronny um bei ihm eine neue Clipper in Auftrag zu geben, und sie entsprechend ausrüsten zu lassen. Während wir uns über alles mögliche unterhielten bekam ich eine Nachricht von den Forschern, Sie hatten mir zugesagt und so konnte ich auch dies schon, zusammen mit Ronny, vorbereiten.

Wir gingen noch die Informationen durch, die er über die Pilotin in Erfahrung bringen konnte, es war wirklich nicht viel. Aber es Stand fest, sie war noch irgendwo da draußen, und es währe töricht von mir anzunehmen, sie würde so aussehen wie die Person die im Loft auftauchte, sie würde wahrscheinlich mittlerweile ihr echten Verletzungen und Entstellungen korrigiert haben. Also blieb mir nur die wage Information, das sie da draußen war, ich musste also mit den Informationen auf die Suche gehen, die ich hatte. Also konzentrierte ich mich lieber darauf, dass naheliegendste zu unternehmen, weiter meine Ziele verfolgen. Sie würde schon wieder in Erscheinung treten.

Ronny:

Dein Auftrag hier, könnte interessant werden, du hättest nicht vielleicht Bock auf eine sonder Tour?

Wyveres:

Ich bin gerade erst aus der Reha raus, und werde das Imperium verlassen, Ronny, die Forscher sind mir da gerade Auftrag genug, die drei Wochen die ich Zeit dafür habe, reichen mir.

Ronny:

Aber du bleibst Medupe City doch erhalten? Kommst ab und zu mal vorbei um nach deinem alten Kumpel zu sehen. Und hin und wieder etwas Wahre für ihn zu Fliegen.

Wyveres:

So lange ich dabei nicht beschossen werde, lässt sich das einrichten, immerhin werde ich nicht für ewig vom Imperium fern bleiben, einmal Imperialer, immer Imperialer.

Wir unterhielten uns noch ein wenig, dann war die Zeit die mir noch blieb schon fast um, es wurde Zeit fürs Abendessen. Ronny hatte mir, eine ganze Kiste Rotwein mitgegeben, nachdem ich ihm erzählt hatte was für eine Person Marcs Mutter war. Er meinte der echte Stoff würde die Situation schon entspannen.

Als ich vor der Wohnung ankam, stand Marc schon wie bestellt und nicht abgeholt unten am Eingang.

Wyveres:

Du bist zu Früh.

Marc:

Meine Eltern haben gestresst, von daher Dachte ich mir, ich könnte schon mal vorgehen.

Wyveres:

Na dann, warum stehst du dann noch hier unten rum?

Marc:

Angst, würde ich mal sagen, … immerhin …

Ich packte ihm an der Schulter und schliff ihn mit hoch, während er die Flaschen tragen musste, betraten wir den Palast denn wir derzeit unser Zuhause nannten.

Marc:

Muss die Kiste so groß sein, ich seh gar nicht wo ich hin trete.

Wyveres:

Lass sie lieber nicht fallen, das Zeug da drin war echt Teuer.

Ich schloss die Tür auf und wurde augenblicklich von Gelächter begrüßt, erblickte aber niemanden.

Wyveres:

Bin wieder da!

Nadine:

Wurde auch Zeit, wir sind gleich fertig hier, könntest du bitte nach dem Essen schauen. Ich trau Vertis ihrer Angabe nicht ganz.

Hallte es quer durch die Wohnung, Marc der hinter mir hertrotte wurde ganz kleinlaut beim anblick der Wohnung.

Marc:

Riesig, und das könnt ihr euch leisten, in einer Raumstation, Wahnsinn.

Während er die Kiste recht unbeholfen auf den Wohnzimmertisch abstellte, kam es zur ersten peinlichen Situation, für ihn, an diesem Abend. Denn wir beide Erfuhren wo meine Damen die ganze Zeit waren, denn die Tür zum Bad ging auf, und neben jeder Menge Dampf traten Nadine, gefolgt von Jule und Kathrine aus der Tür, jedenfalls wollten sie es.

Nadine:

MARC! … Was … Oh …

Nadine bremste augenblicklich und hinderte sowohl Jule als auch Kathrine daran ebenfalls durch die Tür zu treten, nur Jule war etwas zu schnell und stolperte an Nadine vorbei und stand, wie vom Universum geschaffen, vor Marc.

Jule:

WAS ZUM … MARC!

Nadine drehte auf der Stelle und schob die beiden Augenblicklich wieder zurück ins Bad.

Marc:

Was … Jule … oh … ich hab nichts gesehen! Oh Himmel …

Dann kam Nadines Stimme lauter als sonst aus dem Bad.

Nadine:

Was Macht ER Hier!

Wyveres:

Was macht wer wo? Ich bin in der Küche, was ist los.

Marc:

Ich hab nichts gesehen! Ich Schwöre!

Langsam trotte ich in den Wohnbereich, und sah Marc wie er noch immer auf die Bad Tür starrte. Und fing augenblicklich an zu lachen.

Wyveres:

Und wenn hast du denn nun „Nicht“ gesehen.

Nadine:

MICH, und alles von Jule, die hier gerade rumtobt … kannst du nicht gleich sagen das du nicht alleine bist …

Wyveres:

Wie, oh … warum kommt ihr auch „So“ aus dem Bad.

Jule:

Ich bring ihn um, ich bring sie beide um!

Nadine:

Jule, beruhig dich.

Wyveres:

Ok, also ihr drei seid Nackt aus dem Bad, selbst schuld würde ich sagen, ansonsten, Jule was ist mit deiner Freizügigkeit passiert, hat dir doch früher nichts ausgemacht, Tochter.

Jule:

Da hatte ich auch noch wenigstens IRGENDWAS AN, PAPS! Und war unter Menschen die meine Familie sind. Aber er … ich bring euch beide UM!

Marc:

Ich hab doch nichts gesehen …

Jule:

Das ist mir egal, wenn ich wieder was an habe, bist du trotzdem TOT!

Wyveres:

Nun komm mal wieder runter, Marc komm in die Küche, damit die drei da raus können, ansonsten, ihr habt noch eine Stunde dann sollten die Eltern von ihm da sein. Bis dahin solltet ihr etwas angezogen haben.

Ich musste mir das Lachen so verkneifen. Marc sein aschfahles Gesicht, und sein Gestammel.

Marc:

Ich hab wirklich nichts gesehen, ich wollte mich gerade … umdrehen … und da standen sie … ich …

Wyveres:

Lass gut sein, hilf mir lieber mit dem Essen, du wirst noch genug deswegen leiden müssen, dass kann ich dir garantieren.

Marc:

Warum immer ich, ich hab doch nichts gemacht.

Wyveres:

Genau das ist es, du machst nichts. Teller sollten im oberen Regal stehen. Gläser daneben, wir beide genehmigen uns jetzt einen, damit deine Nerven sich beruhigen.

Während ich damit beschäftigt war den Braten aus dem Ofen zu holen, sah ich wie Jule mit hoch rotem Kopf und nur im Handtuch an der Küchen Tür vorbei stürmte, Sie bremste scharf ab und stampfte dann zur Tür rein.

Jule:

DU BIST SOWAS VON TOT! EIN WORT VON DIR UND ICH MACH DICH …

Wyveres:

JULE, vergisst du nicht gerade etwas …

Jule:

WAS, Paps du bist auch nicht viel besser …

Wyveres:

Eigentlich … wollte ich dir nur sagen … dein Handtuch … wo auch immer es gerade ist, du solltest es wieder umlegen.

Marc stand da mit offenem Mund und starrte sie einfach nur an, er war nun endgültig des Todes.

Jule:

Mein …

Jule griff nach unten und lief noch röter an als sie schon war.

Jule:

Ihr seid beide TOT!

Sie schlug die Küchen Tür hinter sich zu und lief fluchend in ihr Zimmer, immer und immer wieder, hörten wir Währenddessen diese Worte.

Marc:

Ich sollte …

Wyveres:

Hier trink das …

Ich reichte ihm ein Glas Bourbon. Er trank es ohne weiter darüber nachzudenken, schüttelte sich kurz und wollte schon mit heulen anfangen.

Wyveres:

Die Beruhigt sich schon wieder, keine Sorge, wenn ich da an früher denke.

Marc:

Wieso, früher …

Mitten in die Unterhaltung, kam dann auch noch Nadine in die Küche, aber im Gegensatz zu Jule war sie schon gestylte und im Abendkleid.

Nadine:

Was ist passiert? Und die beiden Mädchen sind auch gleich fertig, du Wyveres ab ins Bad, Marc in die Wohnstube, und wir reden kein Sterbenswort über das was du gesehen hast Marc, ansonsten gestatte ich es Jule wirklich dich zu töten, verstanden?

Wyveres:

Sie stand eben nackt in der Küche …

Nadine:

… Oh Gott … Marc Wohnstube!

Marc:

Wird gemacht, Madam, und ich hab wirklich … nichts …

Nadine:

Lass gut sein Marc, und selbst wenn doch, was solls. So schlimm ist es nun auch wieder nicht.

Ich Schlich an ihr vorbei während ich ihre Aufmachung bewunderte, ein Rotes Abendkleid, die Haare passten einfach dazu und ich konnte nicht anders. Ich gab ihr einen gewaltigen Klaps auf den Hintern und Küsste sie, Was sie mir erst mit einem Giftigen Blick quittierte, und mir dann ebenfalls an den Hintern griff. Während sie dann Marc hinter mir her schob und dann selbst den Rest in der Küche erledigte. Auf meinem Weg Richtung Bad, traf ich auf Kathrine, die auf dem Sofa sitzend fröhlich vor sich hin grinste, in ihrem neuen schwarzen Kleid. der kleine Blondschopf hatte sichtlich Spaß an der Situation.

Kathrine:

Wie etwas das ich gesehen hab in ein Anime. Und Marc der Junge mit Blutender Nase.

Wyveres:

Marc, setzt dich auf deine vier Buchstaben und bleib am Leben.

Marc:

Wie jetzt?

Wyveres:

Du hast doch Nadine gehört, ich bin im Bad. Also kann dich nun niemand beschützen.

Gerade als ich die Badtür hinter mir schloss hörte ich auch schon Jule.

Jule:

Wo ist er!

Nadine:

Im Wohnbereich.

Während ich Duschte und mich Rasierte, verfolgte ich mit einem Ohr der Unterhaltung zwischen Marc und Jule.

Jule:

Du, …

Marc:

Oh, hallo Jule, schönes … Kleid.

Jule:

Lenk nicht ab! Wir haben was zu klären, du Spanner!

Marc:

Aber ich hab doch nicht …

Kathrine:

Gespannt.

Jule:

Du vergisst was du gesehen hast, sonst werde ich dir sehr, sehr, sehr viel mehr weh tun, als dir nur den Kiefer zu brechen.

Marc:

Aber ich … ich hab doch … warum passiert immer mir das …

Und so mischte ich mich vom Bad aus in ihre Unterhaltung ein, denn jemand musste Marc ja bei Seite stehen.

Wyveres:

Jule, nun lass den Armen doch mal in Ruhe, ich erinnere dich daran das du vor nicht allzu langer Zeit, also noch vor ein paar Monaten, Oberkörper frei vor einem Haufen Dockarbeiter rumgelaufen bist.

Jule:

Das … PAPS, war was völlig anderes …

Wyveres:

Wo ist das was völlig anderes?

Jule:

Ich hatte meine Shorts einen Overall und einen BH an!

Wyveres:

Der zufälligerweise halbdurchsichtig war … lass ihn bitte in ruhe jetzt, sonst schenk ich ihm ein Bild von dir.

Jule:

DU …

Dann wurde es still. Jule hatte sich wieder in ihr Zimmer verkrochen, während Kathrine noch immer lachend auf dem Sofa neben Marc sass, der seinerseits völlig am Ende war. Während ich mich vom Bad ins Schlafzimmer begab um mir dann auch endlich mal etwas feineres, als ständig diese Piloten Kluft, am Leib, zu haben, anzuziehen.

Und so Nutzte ich die Zeit die wir noch hatten um Jule zu beruhigen. Mitten in die Unterhaltung zwischen ihr und mir, denn sie hatte noch immer nicht mit ihren Tiraden aufgehört und redete sich immer mehr in Rage, meldete sich in dem Moment Vertis.

Vertis:

Wyveres, die Eltern von Marc sind soeben unten eingetroffen, soll ich sie einlassen.

Wyveres:

In Fünf Minuten. Ich muss hier erst noch ein paar Brände löschen bevor gleich ein neuer entsteht.

Jule:

Du bist echt unmöglich Paps, er hat mich immerhin Nackt gesehen, er sollte bestraft werden. Das ist nicht Gerecht, das ist so peinlich …

Wyveres:

Wie kommt es, dass dir sowas auf einmal Peinlich ist?

Jule:

Das würdest du ej nicht verstehen …

Wyveres:

Versuchs mal, wir haben noch ein paar Minuten bevor die nächste Katastrophe auf uns zu rollt.

Jule:

Er ist … merkwürdig … und Überhaupt … warum das Abendessen? Warum musste das sein.

Wyveres:

Wäre es dir lieber gewesen, seine Mutter hätte dich erneut vor einen Richter gezerrt?

Jule:

Was, nein … wieder irgendwelche Arbeiten aufgebrummt bekommen. vergiss es.

Wyveres:

Also Abendessen, und bitte tue mir den gefallen, Benimm dich einfach. Ich bin auch nicht gerade Erpicht darauf.

Jule:

Ok, aber denk ja nicht das ich das vergesse, dass wird ein Nachspiel für ihn haben.

Wyveres:

Was willst du, soll er sich vor dir ausziehen?

Jule:

Nein, um Himmels Willen, aber … interessant wäre es schon … also ihn leiden zu sehen … aber trotzdem, du hättest was sagen können, bevor er Uns so sah!

Wyveres:

Du hast also doch was für diesen Tropf übrig.

Sie lief Puderrot an, und stammelte vor sich hin.

Jule:

Du … das … egal … wir … du bist dämlich Paps!

Sie stampfte mehr als das sie ging, denn Marcs Eltern waren mittlerweile im Wohnbereich angekommen und unterhielten sich schon mit Nadine. Als Jule zusammen mit mir, Marc seinen Vater erblickten, wurde dieser Aschfahl und Jule musste sich das Lachen verkneifen. Nun verstand ich warum Marc so war, wie er war.

Marcs Vater:

Sie, … also … Schatz, wir gehen wieder.

Marcs Mutter:

Wir, gehen nirgendwo hin, was ist in dich gefahren. Ah, der Herr Baron Wyveres, ihre Frau habe ich ja schon kennengelernt, reizende Dame, und ihre Tochter herzallerliebst. Ich nehme an das die Junge Dame neben ihnen, die Werte Jule ist.

Ich musste mir das Lachen so verkneifen, und auch Jule war kurz davor zusammenzubrechen, Marc sein Vater schwitze, und stammelte seine Frau voll. zwar hatte er abgenommen, aber er war eindeutig der arme Beamte aus dem Büro für Familien Angelegenheiten.

Also Flüsterte ich Jule zu.

Wyveres:

Vergiss nicht, Benimm dich.

Jule:

Aber, er …

Wyveres:

Ich weiß …

Nadine:

Würdet ihr beide Bitte …

Wyveres:

Ach ja, Entschuldigen sie Miss ? Und Herr ?, Nadine und Kathrine kennen Sie ja nun schon. Das hier ist wie sie Richtig vermutet haben Jule meine älteste Tochter. Und ich selbst bin Baron Wyveres.

Marcs Mutter:

Oh je stimmt ja ich habe mich ja noch gar nicht selbst vorgestellt, wie unhöflich von mir, Also mein Mann, der gerade leicht Nervös zu sein scheint, heißt Tobias, mein Werter Name ist Simone, Marc kennen Sie ja schon, unser stiller Engel hier heißt Anja. Es ist uns eine Freude Sie und ihre Familie Kennen zulernen.

Wyveres:

Freut mich, Jule, nimmst du bitte, Marc, Anja und Kathrine mit. Wir rufen euch wenn es zum Essen geht.

Jule:

Wie der Herr wünscht.

Sie musste sich noch immer das Lachen verkneifen, und ich hörte wie sie leise vor sich hin nuschelte, „die Ratte … na das kann was werden.“ Dieser Abend war gerade äußerst interessant geworden, und ich war sehr froh darüber mehrere Flaschen Rotwein besorgt zu haben.

Nadine:

Also jetzt wo die Kinder beschäftigt sind, wollen wir uns nicht erst einmal setzten, vielleicht etwas Wein trinken, bevor es dann zum Essen geht, und uns Kennenlernen.

Marcs Mutter:

Sehr gerne, und ist das echter Rotwein?

Wyveres:

Von der Erde, aus Italien.

Marcs Vater:

Sie, können sich so etwas teures Leisten, ich hatte Sie …

Wyveres:

für einen Strauchdieb, Taugenichts, Verantwortungsflüchtling, Rabenvater gehalten, oh und am besten fand ich das mit ihren ganzen kleinen Lobpreisungen ihrer Frau und ihrer Tochter. Wenn ich mich recht erinnere, aber verzeihen Sie mir mein Verhalten, wissen Sie Herr Tobias, manchmal ist es einfach effektiver Direkt zu sein. Und sie haben was für ihre Figur getan, wie ich sehe.

Marcs Mutter:

Tobias, kennt ihr euch etwa?

Nadine:

Wyveres?

Wyveres:

Ich hatte dir doch von dem kleinen Beamten erzählt.

Marcs Vater:

Ich hatte dir dich von dem ungehobelten Klotz erzählt.

Wir sprachen fast gleichzeitig, und lachten dann laut.

Wyveres:

Es tut mir leid das ich ihnen Angst gemacht habe, aber es war eine merkwürdige Zeit.

Die erste Flasche war schnell entkorkt und fand bei den beiden äußerste Zustimmung. Nachdem wir aufgeklärt hatten wie, er und ich, uns kennengelernt hatten, war das Eis gebrochen, Während Nadine und Simone sich vor allem über die Schwangerschaft von Nadine unterhielten und Simone ausführlich Nadine Rede und Antwort stand über ihre Schwangerschaften mit ihren beiden Kindern. Ging es währenddessen für Tobias und mich auf die Verwander, ich wollte mit ihm, meine Pläne bezüglich seines Sohnes besprechen.

Wyveres:

Ihr Marc, scheint hier auf Medupe City schon in einige Schwierigkeiten geraten zu sein.

Tobias:

Das ist er ja, er bekommt einfach nichts auf die Reihe, und stolpert eigentlich mehr durchs Leben.

Wyveres:

Das habe ich mitbekommen, was würden Sie dazu sagen wenn ich ihn, als Crew Mitglied einstelle, ich Plane für einige Wochen ins All zu fliegen, und könnte ihn mitnehmen, er könnte etwas Lernen. Denn auf den Kopf gefallen ist er ja nicht gerade.

Tobias:

Wenn er denn will, und welche Aufgabe würde er bekommen? Denn manchmal glaube ich mein Junge hat zwei Linke Hände.

Wyveres:

Ich werde ein Paar Forscher ungefähr Neuntausend Lichtjahre von ihr zu einem Planeten Fliegen, er könnte erstmal als Schiffsjunge anfangen. Und dann seh ich weiter. Meine Jule nehm ich ebenfalls mit, die kann ihm auch so einiges über Schiffe beibringen.

Tobias:

Einverstanden, so kommt er mal raus, aber ich sage es ihnen gleich, er ist ein Tollpatsch.

Wyveres:

Damit werde ich schon klar kommen.

Wir unterhielten uns noch ein paar Minuten, dann rief Nadine nach uns, denn es war Zeit fürs Essen. Sie hatte sich selbst übertroffen, Schwein und allerlei exotisches Gemüse, Dazu Pudding und Crêpes. Marc langte Ordentlich zu, denn er sah echt verhungert aus, ich fragte mich währenddessen, was die drei Mädchen ihm wohl in der Zeit in der Sie irgendwo in der Wohnung waren, angetan hatten, Jule grinste jedenfalls ununterbrochen vor sich hin. Aber das würde ich schon noch raus bekommen.

So neigte sich der Abend dann wenige Stunden später auch dem Ende zu und Wir verabschiedeten Marc und seine Familie, nicht ohne das ich Marc dann noch daran erinnerte was sein Vater und ich besprochen hatten. Er senkte seine Schulter und nickt dann. Damit verließen sie uns.

Wyveres:

Na das lief doch besser als ich gehofft hatte. Hatten alle ihren Spaß?

Kathrine:

Ja, nur Marc ni.

Jule fuhr sie augenblicklich scharf an.

Jule:

Kathrine!

Wyveres:

Was habt ihr mit ihm gemacht?

Jule:

Du … Schwesterchen … wir sollten nochmal über das Reden was man sagen soll und was nicht.

Nadine:

Jule, was hast du gemacht?

Jule:

Ihn bestraft …

Wyveres:

Ich ahne schlimmes. Hoffentlich hat er keinen bleibenden Schaden davon getragen.

Jule:

Es wird Nachwachsen!

Wyveres:

Oh Jule …

Nadine:

Du hast ihm doch nicht?

Jule:

Gleiches recht für alle … Paps hat mich auf die Idee gebracht!

Wyveres:

Irgendwann versohle ich dir nochmal den Hintern, aber wo du gerade gleiches Recht gesagt hast, Du wolltest doch mitkommen, nun wirst du definitiv mitkommen, die drei Wochen. such schonmal deine Uniform raus, und besorge für Marc eine in den selben Farben.

Jule:

Was?

Nadine:

Er wird dich und deinen Vater begleiten, er hat ihn eingestellt, als Schiffsjungen. Und ja du wirst die beiden begleiten.

Jule:

Ich hab ihm doch nur die Eier Rasiert … ihr … wirklich … das ist so … Typisch für euch beide!

Wyveres:

Kathrine hör mit Grinsen auf sonst kommst du auch mit, und jetzt ist Schluss für Heute Abend, ihr beide ins Bett! Wir klären das Morgen weiter.

Jule zog mit Zorn im Gesicht ab in ihr Zimmer, während Kathrine noch Nadine und mir Gute Nacht wünschte und sich dann auch in ihr Zimmer verkroch.

Nadine:

Ich bin Stolz auf sie, weist du.

Wyveres:

Ich auch, aber es war trotzdem … ihm die Eier Rasiert … der arme. Komm wir Räumen noch auf und dann, Zieh ich dir mit meinen Zehnen diesen Stoff von deinem Körper. Ich finde dich zum Anbeißen.

Nadine:

Du … siehst übrigens in diesem Anzug, ebenfalls zum Anbeißen aus, Herr Baron. Und hast du vernommen, ich bin deine Frau. Und als deine Frau sage ich dir, du räumst auf und ich, ich gehe nochmal Duschen, wenn du schnell machst …

Ich grinste sie an.

Wyveres:

Das Zeug, hat auch bis morgen Zeit.

Damit schob ich sie Rückwärts ins Bad, während wir aus der anderen Richtung der Wohnung noch so leicht ein, „Seid nicht so Laut!“ vernahmen.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Genesung

Manchmal muss man kleine Schritte machen, um den großen Wurf zu landen.

CMDR. Wyveres. Sternzeit 22.01.3305

Die Reha stellte sich, wie zu erwarten war, als Schwierig heraus, ob es nun an mir selbst, am Reha Personal oder einer Mischung aus allem lag, aber am liebsten hätte ich den Laden kurz und klein geschlagen. Nicht nur waren die Schmerzen höllisch, auch flammten immer wieder kleinere Entzündungsherde in mir auf, die mich wieder und wieder schwächten und haben Fiebern lassen. Es war eine Qual, eine höllische Qual, und mehr als einmal wurde ich für Stunden oder Tage sediert und durfte das Bett nicht verlassen. Ich war also das Paradebeispiel eines störrischen Patienten, der nichts anderes wollte als aus dieser Situation zu entkommen. Die Lichtblicke meiner Tage waren die Besuche von Nadine und den Kindern, sie hatten sich endlich dazu bewegen lassen, mir nicht mehr ständig auf der Pelle zu sitzen, auch wenn mir das bei Nadine nicht sonderlich gefiel, aber ich musste den Ärzten dann doch klein bei geben. Und so blieb es bei den abendlichen Besuchen, zwei bis drei mal die Woche.

Auch wurde mir noch jemand ins Zimmer gebracht, ein Junge, mit gebrochenem Kiefer. Man konnte meinen, es hätte sich einer der Ärzte dafür Rächen wollen, dass wir so viele Probleme verursachten. Der Junge war recht redselig, was mir ein ums andere mal den Nerv raubte. Und nicht nur das, Marc wie er genannt wurde, war wohl wegen Jule, genau in dieser Lage in der er sich gerade befand. Ich erinnerte mich an den Streit den Jule mit Nadine hatte. Und so kam der erste Abend an dem Jule mit ins Krankenhaus kam, wo Marc mein Zimmernachbar mimte.

Nadine:

Oh, du hast endlich Gesellschaft bekommen, wie ich sehe.

Jule:

Was macht der hier … das ist der Junge der mir an den Arsch gepackt hat! Boar ne ich geh wieder.

Wyveres:

Du bleibst genau da wo du jetzt bist, junge Dame, und wirst dich bei ihm Entschuldigen, er heißt übrigens Marc.

Marc zuckte augenblicklich vor Angst unwillkürlich zusammen als er Jule erblickte, und versteckte sich leicht unbeholfen unter seiner Decke.

Jule:

Warum sollte ich, immerhin hat er mir an den Hintern gepackt, nicht ich ihm!

Wyveres:

Du hast ihm den Kiefer gebrochen! Also entweder du Entschuldigst dich, oder ich Rede mit dem Krankenhaus und dann wirst du hier wieder als Aushilfe arbeiten und dich Persönlich nur um Ihn kümmern, such es dir aus!

Jule:

Nicht dein ernst, Paps!

Wyveres:

Mein völliger Ernst! Und nun Entschuldige dich bei ihm.

Jule:

Aber dann wird er sich auch bei mir Entschuldigen, für das was er getan hat!

Marc stammelte unter seiner Decke ein paar Worte.

Marc:

En..schuldi..ung.

Jule:

Könntest du das eventuell, Laut und Deutlich für alle Hörbar sagen!

Marc:

Ich, sagte … *au … Entschuldigung … ich … mach … das … nie … wieder.

Jule:

Geht doch.

Wyveres:

Jule, vergisst du nicht etwas.

Jule:

Ja schon gut, schon gut. Das mit deinem Kiefer tut mir leid … wirklich, ich wollte nicht so Hart zuschlagen …

Nadine:

Jetzt wo das geklärt ist, Jule, Marc, könntet ihr für ein paar Minuten das Zimmer verlassen?

Jule:

Aber, wir sind doch gerade erst …

Nadine:

Ich Diskutiere das jetzt nicht mit dir, mach was ich gesagt habe, nimm Marc mit und Benimm dich!

Jule schnaubte erbost, aber der Blick von Nadine blieb eisern. Und so schlurfte sie mit Marc im Schlepptau, der nichts anderes an hatte, als diese Komischen Nachthemden die man hier Tragen musste, aus dem Zimmer.

Nadine:

So, wie geht es dir?

Wyveres:

Das Fieber lässt nach, mein Körper heilt, die Reha läuft, in zwei Wochen sollte ich hier raus sein.

Nadine:

Wir sind bisher gar nicht dazu gekommen, über das was nach deiner Reha passieren soll, zu reden. Was hast du dir überlegt?

Wyveres:

Ums Kurz zu machen, erstmal eine neue Clipper, vielleicht ein Umzug, weg aus Medupe City, aber diesen Punkt Überlasse ich dir, da ich mich ja zur Föderation begeben werde, Um das so Reibungslos wie möglich über die Bühne zu bringen, werde ich einen Langstrecken Auftrag annehmen, einer wo ich ein paar Wochen unterwegs sein werde, bis die Frist für meine erneute Einschreibung im Imperium ausläuft, so umgehe ich die Repressalien. Und gelte dann wieder als Unabhängiger Pilot. Somit kann ich dann ohne von beiden Mächten verfolgt zu werden, sowohl Imperiale als auch Föderale Aufgaben übernehmen. Ich hab die letzte Tage nach passenden Aufträgen gesucht. Und auch einen gefunden. Mindestens drei Wochen, drei Forscher wollen weit Raus. Mit deiner Erlaubnis würde ich Zusagen.

Nadine:

Es scheint als würdest du endlich erwachsen werden. Ich habe mit Ronny gesprochen, er hat noch immer keine Spur von dieser Irren, und ansonsten ist es Ruhig. Aber etwas anderes, ich habe hier ein paar Unterlagen, in denen ich als zweiter Vormund für die beiden Mädchen eingetragen wurde.

Wyveres:

Ja, das ist korrekt, dass hatte ich veranlasst, als ich die Adoptionspapiere besorgt hatte. War das falsch?

Nadine:

Nein, aber du hättest mich eventuell vorher vielleicht Fragen können. Ob ich Quasi überhaupt die Mutter der beiden werden will. Wie das Klingt, Mutter, gute Güte … ich kann mir das noch immer nicht vorstellen. Du Kerl hast mein Leben völlig auf den Kopf gestellt, dass ist dir doch klar.

Wyveres:

Und ist es denn Schlechter geworden?

Nadine:

Nein, nicht im geringsten, aber auch nicht so wie ich mein Leben verbringen wollte. Aber jetzt werde ich in wenigen Monaten, wirklich Mutter, habe dich und die beiden Nervbacken, und mime die Hausfrau. Du weißt, dass auch ich eigentlich Pilotin bin oder besser war.

Wyveres:

Es fehlt dir, nehme ich an. Das Frei sein und dahin fliegen wo dich deine Nase hintreibt.

Nadine:

Ja, manchmal erwische ich mich dabei wie ich mir wünschte wieder in einer Viper oder Cobra zu sitzen, und irgendeinen armen Tropf um seine Fracht zu bringen. Aber dann sehe ich meinen Bauch, die beiden Kinder, wie sie irgendwas anstellen. Es ist seltsam, aber es gefällt mir.

Wyveres:

Ich kann dich verstehen. Ich hatte ähnliche Angst damals bei Jule, und bei mir hatte die Angst damals gewonnen. Aber wir werden das schon schaffen.

Nadine:

Lass das bloß nicht das Universum hören. Also wirst du tun, worum ich dich gebeten hatte.

Wyveres:

Ja, werde ich. Auch wenn ich mir, noch nicht so recht, so ganz und gar nicht, vorstellen kann das ich das unbeschadet überstehe, denk daran, was ich dir erzählt hatte, dein Vater wird mich umbringen. Und ich weiß nicht ob die Tatsache ausreicht das er erfährt das er schon Opa ist und nochmal Opa wird.

Nadine:

Lass das mal meine Sorge sein, kümmere du dich nur darum das du die Sol Permission bekommst und das du am Leben bleibst. Meinen Vater übernehme dann ich.

Wyveres:

Ich werde aber trotzdem weiterhin meinen großen Plan verfolgen, ich weiß nur noch nicht mit welchem Schiff wir dann unterwegs sein werden.

Nadine:

Wenn du machst was ich sage, steht deiner Irren Idee nichts im Weg, und ich würde dann mit Freuden mitkommen. Aber dann nur in einem der großen Drei, oder einem Beluga.

Wyveres:

Abgemacht, und nun komm her und Küss mich. Wer weiß wann die beiden wieder ins Zimmer kommen und wie viel Zeit uns bis dahin noch bleibt.

Nadine:

Das Verbot gilt noch immer.

Wyveres:

also … aber …

Nadine:

Werde gesund, für derlei Sachen werden wir noch genug Zeit haben!

Damit stand Nadine vom Bett auf und gab mir ein Kuss auf die Stirn und verließ das Zimmer um nach Jule und Marc zu schauen. Sie kamen ungefähr fünf Minuten später wieder ins Zimmer, Jule und Marc unterhielten sich über Animes, während Nadine sichtlich genervt davon war.

Nadine:

Habt ihr beide kein anderes Thema außer dieses Zeug, du gehst mir jetzt schon seit Tagen damit auf die Nerven, Sowohl Zuhause als auch Unterwegs, Anime, Anime, Anime. Ich kann das langsam nicht mehr hören, erst Kathrine und du und jetzt hier das selbe mit dem Jungen. Lass mich doch wenigstens hier mit dem Kram in Ruhe.

Jule:

Aber …

Nadine:

Kein Aber, macht das verdammte Pad aus, setz dich auf den Stuhl da und sei bitte Ruhig.

Marc:

Is deine Mutter immer so? Klingt wie meine.

Jule:

Sie ist meine Tante … aber ja … in letzter Zeit, kommt durch die Schwangerschaft, nehm ich an.

Nadine:

Ich kann euch hören …

Wyveres:

Ihr gebt gerade ein herrliches Schauspiel ab.

Marc:

Aber, versteh ich dass richtig, er ist dein Vater, sie deine Tante, und du bekommst ein Geschwisterchen … das verwirrt mich.

Jule:

Was verstehst du daran nicht, er und sie, und er ist mein Vater, sie meine Tante, sowas soll es geben.

Marc:

Ja aber was ist dann mit deiner Mutter?

Jule:

Gestorben, …

Marc:

Oh …

Jule:

Könnten wir das Thema lassen, sonst fängst du dir doch nochmal eine von mir.

Nadine:

Jule …

Jule:

Was, ihr geht mir auf die Nerven. Ihr alle!

Sie schnaubte und lies sich dann in einen der Sessel fallen und starrte wieder auf ihr Pad, während Marc sich leicht be­dröp­pelt wieder in sein Bett schlich.

Wyveres:

Was ist los mit dir?

Jule:

Können wir das Thema lassen, mit mir ist gar nichts los.

Wyveres:

Nadine?

Nadine:

Wir hatten einen riesigen Streit, Sie und Kathrine, seit Tagen geht das nun schon so, erinnerst du dich an die Stichelei von Kathrine, bezüglich des Alters.

Wyveres:

Ja.

Nadine:

Das ist bei Ronny Zuhause dann noch richtig heftig Eskaliert.

Jule:

Sie war selbst dran Schuld!

Nadine:

Selbst dran Schuld, Jule, sich zu zanken ist eine Sache, das ihr beide euch bis auf Blut geprügelt habt, nur weil keine von euch beiden nachgeben wollte, eine völlig andere Sache.

Wyveres:

Sie haben was?

Jule:

Das war doch nichts ernsthaftes, Gott, ihr macht da ein Drama draus.

Nadine:

Nichts ernsthaftes, also … manchmal …

Wyveres:

Was genau ist passiert?

Marc:

Also das würde mich auch jetzt interessieren.

Nadine:

Du Junge, sei lieber still.

Jule:

Genau!

Nadine:

Und du auch.

Wyveres:

Bekomme ich heute noch ein Antwort?

Nadine:

Wenn du es wirklich wissen willst, und ihr beide seid Still sonst klebe ich euch die Schnuten zu! Also, unsere werte Dame hier, hat sich ohne Unterlass mit Kathrine darüber gestritten wer von beiden nun die Ältere ist. Sie mit ihren fast sechszehn Jahren, oder Kathrine mit ihren fast vierhundert und fünfzehn Jahren. Du kennst ihren Standpunkt, die vierhundert Jahre gelten für Sie nicht, für Kathrine schon. Und der Streit ist immer wieder aufgeflammt, keine von beiden wollte auch nur ein Stück nachgeben.

Jule:

Ich bin Älter als Sie!

Nadine:

Was hatte ich eben gesagt! Also jedenfalls, ging das ganze Soweit das die Situation in einer Handfesten Prügelei zwischen den beiden endete, dabei haben Sie, zwei Tische, einen Schrank und mehrere gesammelte Schätze von Ronny zerstört. Kathrine hat zwei Zähne verloren, und mehrere Prellungen, und ein blaues Auge, und unsere Madam hier, verlor einen Backenzahn, brach sich nenn Finger und verstauchte sich ein Bein.

Wyveres:

Deswegen ist Kathrine also nicht mitgekommen.

Nadine:

Ja ich wollte sie wenigstens für eine Weile voneinander trennen. Bis sich beide irgendwie beruhigt haben.

Wyveres:

Und habt ihr beide nun geklärt was ihr klären wolltet.

Jule:

Ja, ich sagte doch, ich bin die Ältere. Das muss sie einfach Akzeptieren.

Wyveres:

Dann freut es dich bestimmt, zu hören, dass du das auch ganz Offiziell, nun bist. Die Ältere Schwester, es macht sich nämlich nicht besonders gut in Adoptionspapieren wenn man vierhundert vierzehn als Alter angibt.

Jule:

Adopt … was?

Wyveres:

Sie ist seit zwei Tagen ganz offiziell deine kleine adoptiv Schwester, und noch was, nicht nur das, Nadine ist ihre Adoptivmutter, und auch nun neben mir dein Offizieller Vormund.

Jule:

Und ich hab da kein Mitspracherecht!

Wyveres:

So sieht es aus, du hast es erfasst.

Marc:

Macht das dann nicht deine Tante zu deiner Adoptivmutter? Oder versteh ich das ganze einfach nur nicht … und wie bitte schön kann ein vierzehn Jahre altes Mädchen vierhundert und vierzehn sein?

Jule:

Meine was, sie ist und bleibt meine Tante, sag mal bist du irgendwo zurückgeblieben, hab ich dir mehr weh getan als nur den Kiefer zu brechen?

Marc:

Vierundzwanzig sieben, Dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr. Wieso?

Er lachte laut bei dem was er von sich gab.

Nadine:

Ruhe jetzt, sonst setzt es wirklich gleich noch was … es reicht mir … mit dir.

Jule:

Du bist nicht meine Mutter!

Wyveres:

Jule!

Jule:

Ist doch Wahr! Keiner von euch denkt auch nur eine Sekunde daran was ich eventuell dazu zusagen hätte. Mir wird das alles einfach so vor die Füsse gekippt, erst Nadine, dann das Kind, und jetzt Kathrine … was ich will interessiert hier ja niemanden. Ich soll immer schön brav sein. Ja kein Fehltritt, ich hätte bei Elisa und Jonas bleiben sollen. Dann wäre mein Leben nicht so verkorkst wie es jetzt ist, niemand würde …

Sie brach mitten im Satz ab, stand auf, warf das Pad bei Seite und verließ unter Tränen das Zimmer.

Nadine:

Soll ich?

Wyveres:

Nein, schon gut, lass ihr ein paar Minuten, derweil, hilfst du mir in den Rollstuhl, ich kümmere mich um Sie.

Nadine:

Manchmal, würde ich ihr am liebsten den Hosenboden versohlen …

Wyveres:

Sie ist wahrscheinlich sogar zu Recht Wütend auf uns. Aber das kläre ich mit ihr.

Marc:

Ihr seid echt unterhaltsam. Viel besser als meine öde Familie.

Nadine warf dem Jungen einen Giftigen Blick zu während sie mir dabei half aus dem Bett zu kommen und in den Rollstuhl zu gelangen.

Nadine:

Ich bring dich zu ihr, und geh dann, derweil ihr redet, was Essen.

Wyveres:

Mach das, und Marc, Junge, wenn du mit irgendjemanden auch nur ein Sterbenswort redest über das was du hier gehört hast, sagen wir es so, dein gebrochener Kiefer würde dein geringstes Problem werden.

Nadine schüttelte ihren feuerroten Kopf und rammte ihre Daumen in meine Schultern. Dann schob sie mich aus dem Zimmer, nachdem wir das halbe Krankenhaus abgesucht hatten, fanden wir Jule vor dem Krankenhaus auf einer Parkbank sitzend, Steine in den Teich werfend, vor.

Wyveres:

Und hast du dich wieder etwas beruhigt?

Jule:

Ja, aber wütend bin ich noch immer. Du hättest wenigstens mal mit mir drüber Reden können.

Wyveres:

Verstehe.

Jule:

Und Tante, bleibst du hier und Meckerst wieder …

Nadine:

Nein, hatte ich nicht vor, weder das eine noch das andere.

Nadine seufzte und lies mich dann mit Jule alleine.

Wyveres:

Also Tochter, was bedrückt dich?

Jule:

Einfach alles, aber wenn interessiert das schon …

Sie brach wieder mitten im Satz ab, stand auf nahm einen Stein und warf ihn in den Teich. Sie drehte sich dann unvermittelt zu mir.

Jule:

Du währst beinahe, nur wegen mir …

Wyveres:

Du gibst dir die Schuld … oh Jule.

Jule:

Aber es stimmt doch, hätte ich nicht diese verdammte Sidewinder geklaut, … währst du niemals …

Wyveres:

Kurze, liebes, wenn es nicht diese Pilotin gewesen wäre, wärs irgendwann jemand anderes gewesen, der mir ernsthaft ans Leder wollte. Dich trifft ganz und gar keine Schuld.

Jule:

Aber ich hab Schuld, Schuld an allem, ohne meine Entscheidung dich zu suchen, wäre es nie zu alle dem gekommen. Ich bin ganz alleine Schuld daran. Das du beinahe gestorben währst, das wir alle beinahe gestorben währen. Das wir Überhaupt angegriffen wurden.

Wyveres:

Schatz, das stimmt doch gar nicht, du konntest doch Überhaupt nicht Wissen was für Konsequenzen das haben könnte. Das gehört doch zum Erwachsen werden dazu, Fehler zu machen. Schau mal, weder Nadine, noch ich geben dir irgendeine Schuld daran.

Jule:

Warum ist sie dann Ständig so giftig zu mir, schimpft und meckert.

Wyveres:

Weil sie Überfordert ist, genau so wie du, ja sogar ich bin mit einigem völlig Überfordert, und würde am liebsten manchmal nur in einer Ecke sitzen und vor mich hin heulen. Ich bin auch nicht Perfekt, und musste auch erst mühsam lernen was es heißt Vater zu sein, erinnere dich, wie wir am Anfang uns gezankt und gestritten haben. Bis wir beide den Standpunkte des anderen irgendwann verstanden und dann miteinander konnten. Was glaubst du wie oft ich manchmal davor stand dir einfach eine zu Feuern.

Jule:

Mehr als einmal, schätze ich.

Wyveres:

Da schätzt du Richtig, und schau mal, Nadine wurde in diese Situation hineingeworfen, unfreiwillig, und muss sich jetzt auch erst daran gewöhnen, Mutter zu werden, Mutter zu sein. Deine Tante war eine ganze Zeit gewillt uns einfach den Rücken zu kehren. Aber Sie und Ich, wir haben lange, sehr sehr lange darüber geredet, uns gezankt, gestritten, es sind die Fetzen, mehr als einmal, geflogen.

Jule:

Hab ich mitbekommen.

Wyveres:

Also, sei so lieb, komm her und umarm dein doofen Vater.

Jule:

Aber es ist trotzdem schwer zu akzeptieren, und mir schwirren diese Gefühle und Gedanken durch den Kopf, und sie gehen einfach nicht weg.

Sie setzte sich in meinen Schoss und weinte.

Wyveres:

Du musst einfach nicht immer Stark und Kratzbürstig sein, manchmal hilft es einfach auch mal nachzugeben, und sich den Standpunkt seines Gegenüber anzuschauen, bevor man sich in Situation verstrickt die unlösbar erscheinen.

Jule:

Und was soll ich jetzt deiner Meinung nach machen?

Wyveres:

Über deine Gefühle reden, währe ein Anfang, ob mit mir oder Nadine, oder einer völlig unbeteiligten Person, ist völlig egal. Aber wenn du das alles nur in dich hinein frisst, wird nichts besser.

Jule:

Also soll ich mich mal wieder Entschuldigen?

Wyveres:

Nein, nur erklären, was mit dir los ist. Niemand kann dir in deinen Kopf schauen, du müsstest dich aber mit Kathrine wieder versöhnen, denn sie ist nun einmal von Nadine und mir Adoptiert worden, vergiss nicht, alle die Sie kannte sind schon lange Tod, sie ist wahrscheinlich noch einsamer als du, und hat außer uns sonst niemanden. Und wird uns wahrscheinlich auch noch genug Probleme bereiten, da muss es dann nicht sein das ihr beide euch ständig wegen so einer Kleinigkeit wie, wer nun von euch beiden Älter ist, zanken. Sei ihr einfach eine gute Freundin, und versuch sie zu verstehen.

Jule:

Aber Sie hat doch damit angefangen, außerdem versuch ich es ja, aber sie ist wie ein Klette.

Wyveres:

Sie muss erst ihren Platz finden, versteh doch für sie ist es sogar noch schwieriger als für uns, sie versteht viele Worte noch überhaupt nicht, Spricht nur das nötigste, und du bist nun mal ihre Bezugsperson, da ihr fast im selben Alter seid.

Jule:

Aber es nervt. Warum können wir beide nicht einfach nur wieder, wir beide sein? Nur du und ich und sonst niemand.

Wyveres:

Weil das Leben nun mal nicht so einfach ist. Oder glaubst du ich hatte geplant mich in deine Tante zu verlieben, ein Kind mir ihr zu zeugen. Es ist einfach passiert.

Jule:

Das ist auch so ein Punkt, was wirst du machen wenn du hier endlich raus darfst?

Wyveres:

Das solltest du doch Mittlerweile mitbekommen haben.

Jule:

Nur so grob. Also erzähl, Paps!

Wyveres:

Na schön, also, wenn ich hier raus bin, werde ich mir eine neue Clipper zulegen, dann werde ich mit dieser für ein paar Wochen, ein paar Forscher durchs All kutschieren, danach geht es, für mich, oder für uns alle, das steht noch nicht ganz fest, in Föderalen Raum. Nadine und ich haben gemeinsam beschlossen, das dein Geschwisterchen auf der Erde zur Welt kommen soll. Dafür brauche ich ein Sol Permission und die bekomme ich nur von der Föderation. Außerdem werde ich dann deine Mutter bergen und zur Erde bringen, damit Sie dort ihre letzte Ruhe finden kann.

Jule:

… Mama …

Wyveres:

Ich weiß, ich vermisse Sie auch.

Sie legte ihren Kopf auf meine Schulter und lies ihren Tränen freien lauf. So sassen wir dann noch eine Weile, und beobachteten wie sich das Wasser im Teich bewegte. Wie die Fische darin nach allerhand Kleintieren schnappten, während ihr weiter ununterbrochen die Tränen das Gesicht runter liefen und sie sich an mich klammerte. Ich erinnerte mich, an unsere erste Nacht in der Vulture, wie sie in meinen Armen eingeschlafen war, meine Tochter. Seid dem war wirklich viel passiert. Zuviel für ein so junge Seele. Also musste ich ein weiteres Gespräch mit Nadine führen.

Wyveres:

Schatz, du wirst schwer, und mit schlafen die Beine ein. Außerdem sollten wir zurück ins Krankenhaus, ich werde da sicherlich schon vermisst, und Hunger habe ich auch. Also komm, schieb dein armen alten Vater bitte in die Kantine.

Jule:

Arm … aber ok. gib mir nur ein Moment.

Wyveres:

Das verlaufene Make Up steht dir, hat was Metal mäßiges.

Jule:

Du bist Doof!

Sie lachte und ging dann zum Teich runter um sich ihr Gesicht zu waschen, dann schob sie mich wieder ins Krankenhaus.

Jule:

Kann ich dich begleiten wenn du mit den Wissenschaftlern los fliegst?

Wyveres:

Darüber reden wir wenn es soweit ist, nochmal. Vorerst muss ich mal aus dieser Irrenanstalt raus sein.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Ungeklärte Fragen

Erholung und Ruhe, dass ist es was mir in den Sinn kommt wenn ich die Sterne betrachte und mir vorstelle wie es ist, zwischen ihnen zu fliegen und das Unbekannte willkommen zu heißen.

CMDR. Wyveres: 21.01.3305

Ich erwachte angeschlossen an allerhand Apparaturen und um mich herum ein Haufen Monitore die alle möglichen Informationen, anzeigten, mir schmerzte die Brust, und auch sonst tat mir alles weh. Es grenzte nahezu an einem Wunder das ich nicht doch noch gestorben bin. Sprechen konnte ich nicht, da mich ein Schlauch in meinem Hals daran hinderte, mein Körper war in Bandagen gelegt und es war still im Raum, still und dunkel, nur die Monitore erhellten etwas die Umgebung und zu alldem, musste ich dringend mal Pissen, doch an Aufstehen war nicht zu Denken, dafür sorgten die Fixierungen. Ob ich wohl schon einmal wach gewesen war, hatte ich versucht Aufzustehen, oder waren dies einfach Vorsichtsmaßnahmen. Also lies ich es einfach Laufen, in den Beutel dessen Schlauch, wie ich Feststellen musste an einer Stelle endete die ganz und gar nicht dafür gemacht war das man dort Schläuche hinein schob. Nachdem das erledigt war, versuchte ich erstmal meine Umgebung genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich lag definitiv in einem Krankenhaus, und dann entdeckte ich sie. Nadine sass neben mir und schlief, die linke Hand auf ihrem Bauch, die andere stütze ihren Kopf, das feuerrote Haar viel ihr ins Gesicht, ich konnte eine kleine Wunde an ihrer Stirn erkennen, geklebt und mit ein paar Stichen genäht. Mehr gab das Licht nicht Preis.

Ihr schien es aber besser zu gehen als mir, zu meinen Füssen entdeckte ich Jule, sie sass zusammengesunken in einem Stuhl, und schlief ebenfalls tief und fest. Und ich fragte mich wie viel Zeit wohl vergangen war, Stunden, Tage, Wochen, wie lange hatte ich geschlafen. Nur Kathrine entdeckte ich nicht. Also konnte ich erst einmal nichts weiter machen, außer meine beiden Engel zu beobachten und nachzudenken. Zu zusehen wie ihre Körper sich bewegten, wie sie Atmeten und sich hin und wieder leicht bewegten. Es war Balsam für meine Seele, zu Wissen das ihnen nichts ernsthaftes passiert war. Das Nadines Bauch noch immer Rund, dass es dem kleinen in ihr, augenscheinlich gut ging. Und so hatte ich endlich die Zeit um mir zu überlegen wie ich ihren Wunsch bestmöglich umsetzen konnte. Mich vom Imperium lossagen, und als Unabhängiger Pilot agieren, schien mir die beste Lösung zu sein, so konnte sie mit den Kindern in Medupe City bleiben, wenn sie es denn jetzt, nachdem was passiert war, überhaupt noch wollte. Mir viel das Loft wieder ein, ich erinnerte mich das es wohl völlig Zerstört sein müsste, und mir graute es bei dem Gedanken, dahin zurückzukehren. Also würde es wohl zu einem Umzug kommen, ob nun innerhalb der Station, oder wäre es besser nach Cubeo 3 oder Emerald zu ziehen. Aber Nadine würde dazu schon was einfallen. Ich ging im Kopf meine Kontakte durch, wer könnte mir Zugang zu Föderalen Aufträgen verschaffen. Vielleicht mein altes Schwadron, die „Newtons Erben“ eine Möglichkeit war es, aber sie waren unabhängig. Aber es war ein Anfang, doch erst einmal wollte ich eine neue Clipper.

So verging die Zeit, die ich mit allen möglichem Gedanken verbrachte, bevor die Tür zum Zimmer endlich aufging und eine große Gestalt, gefolgt von einer kleinen, den Raum betrat.

Ronny:

Siehst du, ich sagte doch, dass sie noch schlafen. Das solltest du Übrigens auch tun.

Kathrine:

Nein, bleibe Wach, muss aufpassen, nicht wiederkommen das Böse!

Ronny:

Du bist echt engstirnig kleine, aber gut. Dann passen wir beide weiter auf, und lassen Sie schlafen.

Neben mir regte sich Nadine, langsam drehte sie sich und streckte die Glieder.

Nadine:

Was macht ihr für einen Krach, und wie spät ist es?

Ronny:

Neun Uhr Morgens, ich war mit der kleinen was Essen, du und Jule ihr habt die letzten Zehn Stunden hier im Zimmer verbracht, ihr solltet euch bewegen, der Kerl da im Bett wird schon nicht abhauen. Jedenfalls nicht nochmal.

Nadine:

Bring mir lieber einen frischen Kaffee und lass Kathrine hier.

Ronny:

Nadine, du bist jetzt seit drei Wochen hier, du solltest langsam mal nach Hause gehen. dich Richtig ausschlafen. Ich hab euch doch extra bei mir Einquartiert.

Nadine:

Kaffee, und ich gehe erst wenn der Arsch da aus dem Koma erwacht, vorher verlasse ich diesen Raum nicht!

Von der Unterhaltung, wurde dann auch Jule wach, sie waren auch wirklich nicht gerade leise, Aber ich hielt mich zurück, gab keinen Murks von mir, hielt die Augen geschlossen und hörte weiter zu.

Ronny:

Dann geh wenigstens Duschen und in die Kantine was Essen, du und dein Kind ihr braucht die Energie.

Nadine:

Wenigstens in diesem Punkt Stimme ich dir zu, und während ich das tue, wirst du in Erfahrung bringen wo die mit dem zweiten Bett abgeblieben sind, Nochmal verbringe ich nicht eine Nacht auf diesem Stuhl.

Jule:

Ihr könnt wirklich nerven.

Nadine:

Jule komm, Frühstücken, du hast Ronny gehört.

Damit rappelten sich sowohl Jule als auch Nadine aus ihren Stühlen und verließen zusammen mit Ronny und Kathrine das Zimmer, in dem ich lag. Während Sie irgendwo im Krankenhaus unterwegs waren, wurde dann auch, von mehreren Pflegern, dass von Nadine erwähnte zweite Bett ins Zimmer geschoben. Hier und da tauchte entweder eine Schwester oder dann doch mal ein Arzt auf um ein paar Werte zu überprüfen. Beutel auszutauschen und mich ansonsten zu Ignorieren, mir war es recht so. Nur die Fixierungen nervten etwas. Also versuchte ich dann doch noch etwas zu Schlafen.

Wie viel Zeit genau vergangen war, konnte ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber Nadine kam zusammen mit Kathrine und Jule wieder ins Zimmer. Sie beschwerte sich über irgendjemanden und Jule diskutierte Lautstark mit ihr. Während Kathrine auf einem Pad irgendwas laut vorlas.

Nadine:

Ich geh jetzt Duschen, ihr beide benehmt euch verstanden! Nicht nochmal sowas wie vorhin in der Kantine. Sonst setzt es diesmal Richtig eine.

Jule:

Aber der Typ hat doch angefangen! Was packt der mir einfach so an den Hintern. Die Faust hatte er voll und ganz verdient.

Nadine:

Du hast ihm den Kiefer gebrochen, Junge Dame.

Jule:

Ist er doch selbst dran Schuld!

Nadine:

Hör zu, ich will mich nicht weiter mit dir streiten Jule, Benimm dich einfach, ja. Hatten wir nicht genug Stress, die letzten Tage.

Kathrine:

Sah gut aus, wie Junge zu Boden ging. Hät auch gemacht.

Nadine:

Ihr beide, aufs BETT sofort, und dann will ich von euch heute keinen Ton mehr hören, verstanden!

Die beiden gehorchten und Pflanzten sich auf das zweite Bett, und betrachteten das Pad das Kathrine in der Hand hielt. während Nadine die Tür zum Zimmer von innen verriegelte und begann sich auszuziehen, Ihr Körper war noch von mindestens einem Dutzend blauen Flecken übersät und vielen kleinen Narben waren dazu gekommen, sie musste wirklich einiges abbekommen haben, während ich ohnmächtig war. Ihr Bauch wirkte größer als ich ihn in Erinnerung hatte, ich wäre ihr nur zu gerne in die Dusche gefolgt. Ich rang mit mir, sollte ich ihnen endlich Mitteilen das ich Wach war. Oder sollte ich dieses schöne Familienleben noch etwas genießen. doch vorerst hörte ich meinen Töchtern bei ihrer Unterhaltung zu.

Kathrine:

Und das ist Anime? Die Zeichnung komisch.

Jule:

Ja, find ich auch aber, Ronny hat uns seine ganze Sammlung da gelassen, Hunderte davon, wenn das mal reicht. Also ich finde es Interessant. Hier schau mal, was steht da. „Seven Deadly Sins“ lass uns das als nächstes Schauen!

Kathrine:

Wie du meinen.

Die beiden, starrten wie zwei kleine Engel auf den Bildschirm, verfolgten was die Figuren, taten und kommentierten alles.

Jule:

Hat dieser „Meliodas“ der da gerade echt an die Brüste gefasst.

Kathrine:

Und Kopf unter Rock. Ja. Interessant. Weiterschauen?

Jule:

Ein bisschen Komisch ist das ja schon, aber ja wir schauen das weiter, mal sehen was noch passiert. Wusstest du das diese Filme von der Erde stammen, Ronny sagte das die über tausend Jahre alt sind. Und wohl aus „Japan“ kommen. Kannst du dir vorstellen das die da damals sowas interessant fanden.

Kathrine:

Erinnere mich, war schon … Wort fällt nicht ein. Weiter schauen. Zuhören.

Während die beiden gespannt weiter verfolgten was sich auf dem Pad vor ihnen abspielte, kam Nadine ohne etwas am Leib wieder aus der Dusche, ich konnte meinen besten Freund nicht davon abhalten, die Schmerzen die er mir dadurch bereitete durchzogen meinen gesamten Unterleib, ließen mich kurz zusammenzucken. Der Schlauch, dieser verdammte Schlauch.

Sie lies auf der stelle das Handtuch fallen, und starrte zu mir rüber.

Nadine:

Ist er? Kinder, hat er sich gerade?

Jule:

Ja, er hat sich bewegt, in dem Moment wo du aus der Dusche kamst, glaubst du?

Ich wahr wohl aufgeflogen, also konnte ich auch der Scharade ein Ende setzen. Ich drehte den Kopf zu Nadine und lächelte. Sie war fast augenblicklich über mir, ihre Arme um meinen Hals geschlungen, ihr noch nasser Körper halb auf dem Bett halb auf mir. Sie küsste mich, und ignorierte alle die Schläuche und Kabel, der Schmerz war heftig, aber ihre weichen warmen Brüste und ihre Küsse waren Medizin genug um es auszuhalten, nur Sprechen, sprechen konnte ich noch immer nicht. Und mein bester Freund schmerzte ohne Unterlass.

Jule:

Paps!

Jule stand mit Tränen auf der anderen Seite, und tat es Nadine gleich, Umarmung und Tränen.

Nadine:

Wie lang bist du schon Wach?

ich versuchte die Arme zu bewegen, kam aber nicht weit. ich versuchte zu sprechen, doch auch da hatte ich keinen Erfolg. Also schüttelte ich nur Kurz meinen Kopf, und bäumte mich so kurz und so schmerzlos ich konnte auf. Um meinen beiden Damen zu signalisieren das sie mir Weh taten. Nadine fuhr augenblicklich von mir hoch.

Nadine:

Entschuldige, aber ich … Jule komm hoch von ihm, er hat wahrscheinlich noch immer schmerzen.

Ich nickte zur Bestätigung. Nadine Lehnte sich leicht gegen meinen Unterleib und Grinste.

Nadine:

Na so doll können die Schmerzen dann doch wieder nicht sein. Entschuldige nochmal, ich zieh mir sofort etwas an.

Jule:

was meinst du? Oh … also Paps!

ich senkte Resigniert den Kopf, ich war gefangen, fixiert und konnte auch sonst wenig tun. also Rüttelte ich an den Fixierungen meiner Handgelenke. Während Nadine sich hastig fertig abtrocknete und sich wieder etwas anzog, Nackt gefiel sie mir besser aber, in einem Krankenhaus war das wahrlich unangebracht wenn jetzt ein Arzt zur Tür rein käme.

Sie Schloss die Tür wieder auf und rief nach einem, jetzt kam also der unangenehme Teil, mehrere Weißkittel und Schwestern betraten das Zimmer, mit allerhand Geräten, einer blendete mich, ein anderer Schlug direkt die Decke bei Seite. Und ignorierte das um ihn herum ein Haufen Leute meinen Körper betrachten konnten. Inklusive Nadine, Jule und Kathrine. Verzweifelt versuchte ich irgendetwas zu unternehmen, aber dank ihrer Fixierungen lag ich da wie Gott mich erschuf. Ein Schlauch zum Pissen im besten Stück, schön für alle sichtbar, während diese Lackaffen darüber diskutierten wie wohl meine Behandlung weiter zuführen wäre, während einige der Ärzte fleißig an mir rum stocherten, kam mit der Gedanke, einen Blaster auf diese glasierten Lackaffen zu richten, gar nicht mehr so falsch vor. Zum Glück hatte Nadine schnell geschalten und ist mit Jule und Kathrine augenblicklich aus dem Zimmer verschwunden.

Arzt:

Als erstes werden wir die Beatmung wieder auf Autonom umstellen, die Unterstützung braucht der Patient Augenscheinlich nicht mehr. Dies sollte im Anschluss Passieren.

Sie redeten immer weiter, während ich mir vor ihnen liegend einen Abfrohr. Mir reicht es es, also nahm ich alle Kraft die ich noch aufbringen konnte und rammte dem ersten der sich über mich Beugte mein Knie ins Gesicht. Er viel auf der Stelle zur Seite. Zorn stand mir im Gesicht, und Wut in meinen Augen, ich nickte mehrfach mit dem Kopf, bis eine der Schwestern, endlich etwas peinlich berührt die Decke wieder über mich legte. Ich nickte und schüttelte dann mit dem Kopf, während ich beide Arme zum Protest versuchte anzuheben.

Es zeigte Wirkung und ich wurde endlich von der Fixierung befreit. Ich Griff eins der Pads von einem der Ärzte, und Tippte: „IHR LACKAFFEN, VERDÜNNISIERT EUCH WENN IHR NICHTS BESSERES ZU TUN HABT, ALS MIR AUF MEIN DING ZU STARREN!“ Und hielt es den Anwesenden hin. Sie gestikulierten Lauthals miteinander und schleppten dann ihren Bewusstlosen Kollegen endlich aus dem Zimmer. Endlich Ruhe, ich konnte zwar noch immer nicht Reden, aber wenigstens war meine Bewegungsfreiheit wieder hergestellt.

Kurz darauf standen Nadine, Jule und Kathrine wieder im Zimmer, Nadine setzte sich zu mir aufs Bett, während sie die anderen beiden auf das andere Bett verwies.

Nadine:

Was hast du getan? Die haben einen der Ärzte an allen vieren aus dem Zimmer getragen.

Mein neues Pad übernahm das Reden für mich.

Wyveres:

Er griff an Stellen wo nur du hin greifen darfst, außerdem wurde mir Kalt. Und es reichte mir das die da Tatenlos rum standen und sich über alles mögliche Unterhielten. Aber das wichtigste zu erst, Wie geht es dir, unserem Kind? Wie lange war ich weg? Wie haben Jule und Kathrine die Sache überstanden? Und Küss mich bitte nochmal!

Sie lächelte und tat das Letzte worum ich sie bat als allererstes. Für eine langen ewigen Moment. Und es war schön sie Umarmen und Küssen zu können. Auch wenn der Schmerz noch immer in mir Tobte, ich wollte sie einfach nicht wieder los lassen. Also griff ich mit der Freien Hand nach dem Tropf für Schmerzmittel und öffnete die zufuhr, der Schmerz lies fast auf der Stelle nach.

Sie legte sich zu mir, an meine Seite, erst über die Decke, aber ich wollte ihre Wärme ihren Herzschlag spüren und so zog ich an der Decke und zog sie unter ihr weg, nur um sie dann richtig in den Arm nehmen zu können. Diese Frau die mir mittlerweile soviel bedeutete. Es war schön. Ihre Wärme, ihre Hand auf meiner Brust, ihren Kopf auf meiner Schulter, die Tränen in ihren Augen.

Nadine:

Um deine Fragen zu beantworten, einen Monat, du warst im Koma, mir und dem kleinen geht es gut, Jule und Kathrine sind wie du siehst wohlauf. Sie haben von dem im Loft nichts gesehen.

Ich tippte einen kurzen Satz ins Pad.

Wyveres:

Das ist schön, wie lange werde ich hier noch bleiben müssen?

Nadine:

Eine Weile, deine Verletzungen, sie … sie waren … schlimm, keins deiner Organe war noch … du hast nur dank Vertis überlebt. Eine Weile sah es so aus als würdest du …

Sie brach mitten im Satz ab und weinte, aber nun verstand ich woher die Schmerzen kamen, die Ärzte mussten wohl eine menge Operationen durchgeführt haben, wie viel von meinem Körper wohl ausgetauscht worden ist. Aber es war mir egal, Hauptsache war, ich hatte Überlebt, Nadine war an meiner Seite und den Kindern ging es gut.

Nadine:

Mir wird Warm.

Wyveres:

Dann zieh dich aus, aufstehen wirst du in nächster Zeit eh nicht.

Sie grinste und entledigte sich ihres gerade erst frisch angezogenen Pullovers und der Hose, dann kroch sie wieder zu mir unter die Decke. Am liebsten hätte ich mich zu ihr gedreht, aber alles außer auf dem Rücken zu liegen tat höllisch weh.

Jule:

Ihr beide werdet aber jetzt nicht hier vor uns …?

Nadine:

Sei still und schau weiter dieses komische Zeugs.

Jule:

Das nennt sich Anime, und ihr beide seid peinlich!

Nadine:

Ich kann dich und Kathrine auch von Ronny abholen lassen wenn dir das lieber ist!

Jule:

Schon gut, … wir sind wieder Still, macht ihr nur …

Ich grinste, Nadine kuschelte sich wieder an mich, ihr Körper war warm, und es war angenehm. Ich hörte ihren Atem, spürte ihre Finger auf meiner Brust. Dann flüsterte sie mir ins Ohr.

Nadine:

Eigentlich hast du ja verbot, mich berühren zu dürfen.

Wyveres:

Mach eine Ausnahme, immerhin bin ich dem Tod von der Schippe gesprungen.

Sie lag halb auf mir und wenn ich gekonnt hätte, hätte ich mir jetzt diesen verdammten scheiß Schlauch aus meinem besten Freund gezogen, aber es ging nicht. Also beließ ich es dabei und Küsste sie einfach nur. So ineinander geschlungen, schliefen wir, nach eine weile, beide ein.

Nur um dann ein paar Stunden später geweckt zu werden, von einer Schwester, sie wollte Verbände wechseln und mir endlich diesen Schlauch in meinem Hals entfernen. Nadine Kroch unter leisem Protest unter der Decke vor und Kuschelte sich bei den beiden Mädchen mit ein. Die noch immer diese Animes schauten. Während die Schwester an mir rumfuhrwerkte. Die Wunde in meinem Hals nähte und mich wie eine Puppe malträtierte. Die ganze Prozedur dauerte vielleicht eine halbe Stunde, aber so sah ich dann zum ersten mal das ganze Ausmass meiner Verletzungen, es würde wirklich noch eine ganze Weile dauern bis ich wieder auf den Beinen sein würde. Selbst mit den Möglichkeiten der Modernen Medizin. Mein Körper musste sich erst an die neuen Organe gewöhnen, sie hatten mir fast den gesamten Brustkorb ersetzt, das was früher reine Knochen waren, wurden nun durch Gewebe Verbundstoffe zusammengehalten, es würde eine gefühlte Ewigkeit dauern bis die Knochen wieder zusammenwachsen. Ich hatte mir mindestens sieben Rippen völlig zerfetzt, meine Rückenwirbel waren an mehreren Stellen zertrümmert, ich hatte neue Lungen und eine neue Leber, mein Magen war geflickt worden, Milz und Nieren zerfetzt gewesen, der Darm an mehreren Stellen perforiert, und in mir tobten sich immer noch mehrere Entzündungen fröhlich aus. Ich hatte Tagelang mit Fieber an der Schwelle des Todes gestanden, aber ich war zäh. Es würde aber wirklich noch ein langer weg bis ich das Krankenhaus verlassen könnte.

Nachdem die Schwester fertig war mit ihrer Arbeit an mir, verschwand sie Wortlos aus dem Zimmer. Fast augenblicklich war Nadine wieder an meiner Seite. Wieder unter der Decke.

Ich versuchte zu sprechen aber es gelang mir noch nicht, es war alles zu sehr gereizt als das etwas verständliches dabei raus kommen konnte. Also griff ich wieder zum Pad.

Wyveres:

Ich hab mörderischen Hunger!

Nadine:

Du darfst noch nicht, außerdem wirst du über die Schläuche mit allem versorgt.

Wyveres:

Aber etwas Trinken kann ich schon etwas oder?

Nadine:

Ja, Wasser und Kräutertee.

Ich schnaubte, und schüttelte den Kopf. Aber immerhin, war es etwas. Sie befahl Jule mir einen Becher Wasser zu bringen. Was sie nicht ohne dabei rum zu Mosern, tat. was ihr giftige Blicke, sowohl von Nadine als auch von mir, einbrachte.

Jule:

Hier, sonst noch was?

Nadine:

Nein, und schlechte Laune, junge Dame?

Jule:

Ich geh mit Kathrine was Essen, ihr beide kommt ja, ansonsten auch ohne eure Persönliche Krankenschwester, klar.

Nadine:

Was ist los mit dir?

Jule:

Nichts, mir ist nur Langweilig und ich habe Hunger. also komm kleine Schwester. Lass uns gehen.

Kathrine:

Ich viel, viel, viel, viel … älter als du Jule.

Nadine Lachte laut, und auch ich konnte mir ein lächeln nicht verkneifen als bei Jule die Erkenntnis einsetzte das Kathrine in Wahrheit über vierhundert Jahre alt war. Nur weil sie nicht gealtert und auch sonst auf dem Stand einer Vierzehnjährigen geblieben war, was ihre Geistige Entwicklung betraf, so war sie doch Vierhundert und Vierzehn Jahre alt. Wie wir nachdem die Daten ihrer Kapsel genauer Analysieren konnten, dann korrekt feststellten, wurde sie nicht am 14.05.2901 sondern am 14.05.2900 geboren. Sie würde also in wenigen Wochen sogar sage und schreibe Vierhundert und fünfzehn Jahre alt werden. Genau so alt wie Jule jetzt war.

Jule:

Boar, wisst ihr was … ich bin trotzdem größer als SIE so! Und nur mal so, Damit bin ich trotzdem ihre große Schwester! die Hunderte von Jahren in der Kapsel zählen nicht!

Kathrine:

Zählen wohl, kleine Schwester!

Jule:

Wir klären das in der Kantine! Komm jetzt, Nadine sollen wir dir was mitbringen?

Nadine:

Ja, und nun hört auf zu Streiten, sonst setzt es was.

Jule verließ schnaubend und mit Kathrine noch immer streitend das Zimmer. Während ich mein Pad nahm und Nadine fragte wie lange das schon so ging.

Nadine:

Eine Weile, die beiden verstehen sich ansonsten blendend, aber anscheint gefällt es Kathrine, Jule immer wieder, ihr eigentliches Alter unter die Nase zu reiben. Sie sind halt Schwierig, in dem Alter.

Ich schüttelte den Kopf, Kinder, aber darüber machte ich mir irgendwann später Gedanken. Denn die Tür zum Zimmer ging erneut auf und eine große Gestalt betrat das Zimmer.

Ronny:

Bleibt ruhig liegen, lasst euch von mir nicht stören, ich wollte nur Kurz vorbei schauen, ein Vögelchen hatte mir gezwitschert das du wach bist.

Nadine:

Ja, er ist schon seit Heute Morgen wach, aber stell dir vor, er hat doch tatsächlich die Frechheit besessen keinen Anstalten zu machen uns das auch wissen zu lassen.

Ronny:

Sieht dir irgendwie Ähnlich, alter Freund.

Er setzte sich auf das andere Bett und Nadine drehte sich in meinem Arm liegend auf die andere Seite. Was mich dazu veranlasste unter der Decke meine Hand auf ihren Hintern zu legen.

Nadine:

Hej, Finger weg da, meinst du nicht, dass das jetzt völlig unangebracht ist. Benimm dich! Hände auf die Decke, der Herr.

Wyveres:

Spielverderberin.

Ronny:

Also geht es dir anscheint Gut, wie ich sehe.

Ich tippte auf dem Pad rum.

Wyveres:

Die Schmerzen sind dank der Drogen auszuhalten, ich hab wundervolle Gesellschaft an meiner Seite. Mindestens ein gutes Dutzend Ärzte und Schwestern haben mein Ding gesehen, fast alles in mir ist wohl brand neu, aber ich muss dir danken, danke fürs Arsch retten.

Ronny:

Dein Humor hat wohl nicht darunter gelitten wie ich sehe, schön aber dafür schuldest du mir was, kannst du dir ausmalen was die Behörden für ein Stress gemacht haben.

Wyveres:

Weist du wer Sie war?

Ronny:

Nicht direkt, ihr Name ist auch mir unbekannt, ich hab aber den Tropf vom Jet Council in seiner Zelle besucht, er hatte sie ja nach der Episode mit der Gold Sidewinder beauftragt, er wusste aber auch keinen Namen, aber weißt du, ich glaube das wir von der Frau nicht das letzte mal etwas gehört oder gesehen haben. Ich habe all meine Kontakte spielen lassen, um an die Autopsieberichte zu kommen. Wird dir nicht gefallen, ganz und gar nicht gefallen, es scheint als währe das was ich in deinem Loft getötet hatte nur eine Marionette gewesen, die echte Pilotin muss noch irgendwo da draußen sein.

Wyveres:

Wie kommst du darauf.

Ronny:

Man hat in dem was von ihrem Hirn übrig geblieben war, Reste von Kontrolltechnologie gefunden. Die Person, wer auch immer das in deinem Loft war, wurde ferngesteuert. Da wusste jemand genau was er tut.

Nadine:

Sie lebt noch? Und wann wolltest du mir das Mitteilen?

Ronny:

Hey, nicht so vorschnell, ich hab das auch alles erst Heute erfahren. Ich habe direkt mehrere Piloten darauf angesetzt, nachdem ich den Bericht hatte, macht euch keine Sorgen, wir finden die Irre.

Nadine:

Die Kinder!

Ronny:

Keine Sorge, einer meiner Männer beobachtet sie. Und schon vergessen, die Peilsender.

Wyveres:

Peilsender?

Nadine:

Ich hab sie ihnen eingesetzt, zur Sicherheit.

Wyveres:

Und damit waren sie einverstanden?

Nadine:

Sie wissen davon nichts, und ich will das es auch so bleibt. Schlimm genug das wir noch immer nicht wissen wer da uns das Leben nehmen wollte.

Ronny:

Jedenfalls, ich will euch nicht länger Stören, ich muss noch einigen Spuren nachgehen. Ich melde mich wenn ich mehr erfahren habe. Ich überlasse euch dann wieder dem womit ihr auch immer beschäftigt wart.

Nadine:

Schau bitte noch nach den beiden, sie sollten in der Kantine sein.

Ronny:

Mach ich, und außerdem, gefallen ihnen die Animes?

Nadine:

Sie schauen nichts anderes mehr, danke dafür übrigens, nimmst du Sie mit, ich hatte genug für einen Tag. Sonst erwürge ich die beiden wahrscheinlich noch persönlich.

Er nickte und stand dann wieder auf, und verließ uns ohne noch ein weiteres Wort zu sagen.

Wyveres:

Das heißt wir haben endlich Ruhe?

Nadine:

Behalte deine Finger bei dir, du sollst dich erholen!

Ich küsste sie, und ignorierte das was sie mir sagte, ich hatte ihr sanftes Stöhnen schon so lange nicht mehr gehört, sodass es mir einfach ein Bedürfnis war, wenigstens ihr etwas gutes zu tun.

Nadine:

Ich sagte … vergiss was … ich gesagt … habe … hör … nicht auf …

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Gefangen

Einen Ausweg aus einer brenzlichen Situation zu finden, ist manchmal ziemlich schwer. Eine Lösung, auch so praktikabel wie möglich umzusetzen, hingegen kommt einem manchmal vor, als wäre das Problem nie wirklich da gewesen.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 19.01.3305

Ich kann nicht genau sagen wie viel Zeit vergangen war, oder ob ich nun mein Schöpfer gegenüber treten würde, aber die Schmerzen, die mir die Durchlöcherung meines Körpers bereiteten, die mich haben Ohnmächtig werden lassen, waren, wie durch ein Wunder, fast vollständig abgeklungen. Dennoch konnte ich nur Schemenhaft meine Umgebung wahrnehmen, was ich jedoch erkannte war, dass ich mich noch immer im Loft befand und eine Stimme mit jemanden laut Diskutierte, dann vernahm ich eine Knall und es wurde still. Ich kam gerade wieder zu sinnen, als mich unvermittelt eine Hand grob am Kinn packte und mir jemand mitten ins Gesicht brüllte.

Anaconda Pilotin:

Ah, der Herr wird wach, schön zu sehen das du die Durchlöcherung deines Leibes Überlebt hast, Arschloch. Wäre mir auch viel zu einfach gewesen wenn du einfach vor meinen Augen, nur so von Kugel Durchsiebt, verblutet wärst. Bedank dich bei deinem Computer, er oder ES konnte wohl nicht zulassen das du krepierst, hat dir deinen goldenen Arsch gerettet, aber du wunderst dich sicher warum ich nicht TOT bin was, Arschloch!

Sie hatte recht, eigentlich müsste sie längst tot sein. Nadine hatte …, ich schreckte auf. Starrte sie an, und suchte mit meinen Augen den Raum, so gut es ging, nach Nadine ab.

Anaconda Pilotin:

Oh sorgt sich um seine holde Nutte was, aber keine Sorge, ich hatte dir ja versprochen das ich SIE vor deinen Augen ausweiden werde, und jetzt wo ich weiß das die Schlampe ein Gör von dir in ihrem Wanst hat, wird es mir erst recht eine Freude bereiten dich leiden zu sehen.

Ich versuchte zu Sprechen aber ihre Hand, drückte mir so fest auf den Kiefer, dass die schmerzen mich daran hinderten.

Anaconda Pilotin:

Oh nicht so schnell, erst Rede ich, du wirst noch früh genug erfahren was mit der Schlampe passiert ist, erst kommt mein großer Moment. Hörst du … MEIN MOMENT! Oh darauf habe ich mich so sehr gefreut. Weißt du wir werden viel Spaß zusammen haben.

Sie schlug mir, mit voller Wucht, genau zwischen die Rippen und Tränen schossen mir in die Augen, denn der Schmerz kam zurück, und mir wurde Übel.

Anaconda Pilotin:

Dich interessiert bestimmt wie ich überleben konnte, du Fragst dich bestimmt was es war. Aber ich werde dir die Genugtuung nicht geben. Du wirst die letzten Momente, in deinem Erbärmlichen Leben, stattdessen mit Schmerz verbringen.

Damit nahm sie ihre Hand von meinem Mund und Schritt wie ein Stolzer Pfau, durch das was vom Loft übrig war. Ein Messer in der linken Hand, das Blutüberströmt war. Sie zielte mit der Spitze auf mich.

Anaconda Pilotin:

Ja das ist das Blut deine Nutte, schau es dir genau an, Sieht es nicht Wunderbar an meiner Klinge aus. Wie schön es glänzt, dieser Wundervolle Lebenssaft, aber keine Sorge sie lebt NOCH!

Sie Schritt unvermittelt an mir vorbei, und verschwand aus meinem Blickfeld. Sie hatte mich, an einen Stuhl fixiert, mitten im Loft stehen lassen. Meine Gedanken waren wie Brei, zäh und völlig durcheinander. Wo war Nadine, wie lange war ich weg, warum bin ich nicht tot. Ich sah an mir runter, sah das Blut und die Austritts Wunden, sah das sie verschlossen waren. Nano Technologie kam mir in den Sinn, Vertis, warum hatte ich ihre Stimme bisher nicht gehört, wo war die Sicherheit, wie ging es Jule und Kathrine. ich versuchte den Kopf zu drehen, aber es gelang mir kaum. Der Schmerz war einfach zuviel und ich drohte wieder in die Ohnmacht zu fallen. Als die Pilotin wieder vor mir auftauchte, sie zog einen weiteren Stuhl hinter sich her, darauf festgebunden Nadine, mit einer Übel aussehenden Schnittwunde im Gesicht. Ebenfalls Ohnmächtig und völlig Blutüberströmt.

Anaconda Pilotin:

Schau, noch lebt deine Hure, NOCH! Jetzt wo du wieder Wach bist, geheilt von deinem Computer. Dem du dafür übrigens Danken solltest, sofern du dazu noch Gelegenheit bekommst, sonst hätte ich jetzt weniger Spaß.

Sie stellte Nadine genau vor mir ab, und hob ihren Kopf hoch, und legte ihr, ihr Messer an den Hals.

Anaconda Pilotin:

Siehst du die Klinge, fragst dich bestimmt, wie ich es geschafft habe deine Hure zu überwältigen, wo Sie doch die Blaster hatte. Dein beinahe ableben, sie wurde Unvorsichtig. Und jetzt, jetzt werde ich dir dein Gör zeigen! Wie hättest du es denn gerne, Längs oder Quer von Oben oder von Unten. Ich kann auch ein Kreuz in ihren Wanst schneiden, wenn dir das lieber ist.

Mir musste was einfallen, mir musste einfach, mit dieser Irren zu reden würde erst einmal nichts bringen, jedenfalls jetzt nicht, ich hatte keine Optionen. Konnte keinen klaren Gedanken fassen, hatte keine Handhabe, keine Hilfe und keine Idee. Ich war macht und hilflos. Dieser Wahnsinnigen Furie ausgesetzt, vor mir die Frau dich ich liebte, die jeden Moment umgebracht werden würde. Mir musste endlich etwas einfallen.

Anaconda Pilotin:

Du sagts ja noch immer kein Wort, ist dir das Leben deiner räudigen Hure so egal.

Dann platzte es unvermittelt aus mir heraus.

Wyveres:

Ihr Name ist Nadine, du mieses Stück Weltraum Dreck. Und ich werde dich persönlich Umbringen solltest du ihr auch nur noch ein weiteres Haar krümmen. Ich reiß dich mit Bloßen Händen in Stücke.

Anaconda Pilotin:

Oh, er kann ja doch sprechen. Wie schön und ich dachte schon dein Computer hätte mit seiner letzten Aufopferung scheiße gebaut. brennt übrigens noch! Dachte so würde das Schild ausgehen, aber so, so kommen wir nicht raus, und die, die da, da draußen sind nicht rein. Nette Spielerei mit der Verriegelung muss ich schon sagen. So sind wir ungestört und können, so schön, miteinander reden. Vielleicht darfst du ja sogar vorher mal eine ECHTE FRAU FICKEN bevor ich dir das Licht ausknipse.

Wyveres:

Dich ficken, eher würde ich dir, dass was ich dir angetan habe, nochmal antun!

Anaconda Pilotin:

DU … bring mich nicht in Rage. Sonst vergeht hier sofort das Leben, deines Ungeborenen Bastards!

Sie setzte das Messer an Nadines Bauch und begann damit, ihr die Kleidung zu zerschneiden, und legte so ihren Oberkörper frei. Dann setzte sie die Klingen Spitze an Nadines Bauchnabel.

Anaconda Pilotin:

Von hier, was meinst du? Und dann so nach Oben. Und dann kann man Perfekt rein greifen, so als würde man einen Kürbis aushöhlen. Oder soll ich doch eher von ganz Unten anfangen. Was ist, du Sagt ja gar nichts, hat dir der Anblick deiner NADINE dir die Sinne geraubt, Schau nochmal genau hin, Siehst du Ihre Titten, soll ich Sie, ihr vielleicht abschneiden!

Mir musste endlich etwas einfallen, jedenfalls wusste ich nun warum Vertis nicht antwortete, hoffentlich war sie noch intakt und diese Wahnsinnige hat nur die Kommunikation mit ihr unterbunden. Dann kam es mir, so simple, so einfach. Ich brauchte Zeit, mehr Zeit.

Wyveres:

Wie ist dein Name! Und warum bist du nicht von den Kugel durchsiebt worden?

Das sass, ihre Augen funkelten nun noch wilder als vorher. Und der Geifer lief ihren deformierten Mund runter.

Anaconda Pilotin:

Mein Name, MEIN NAME, MEIN NAME … MEIN NAME WIRD DAS LETZTE WORT SEIN WAS DU HÖRST IN DIESEM LEBEN, NICHT DIE SCHREIE DEINER SCHLAMPE, NICHT DIE TRÄNEN DEINER GÖRE, NEIN MEIN NAME WIRD DAS LETZTE WORT, HÖRST DU, MEIN NAME!

Sie machte eine Pause, und grinste mich an.

Anaconda Pilotin:

Und das hier, dieses kleine süße Gerät, leider fehlt ihm nun die Energie, aber das soll nicht mehr deine Sorge sein, Arschloch.- Vorher wirst du nämlich sehen, was du mir angetan hast. Siehst du dieses Gesicht.

Sie nahm das Messer und führte die flache Seite einmal über ihre linke Wange, dann öffnete sie ihre Jacke und zog sich, ihren Pullover aus. Darunter kam verbrannte und vernarbte Haut zum Vorschein.

Anaconda Pilotin:

Ich war mal schön, Begehrenswert. Männer taten, um eine Hand auf meine Titten legen zu dürfen, alles was ich von ihnen verlangte. Sie standen Schlange, um die Nächte mit mir zu verbringen. Das und noch viel mehr hast du mir genommen! Mein Leben hast du Zerstört, und wofür, für ein mickriges kleines Kind, und deine Fracht, die den Aufwand nicht Wert gewesen ist, denn ich deswegen hatte! ICH HASSE DICH! SIEH WAS DU MIR ANGETAN HAST.

Sie zog sich ganz aus. Und zum Vorschein kamen noch mehr Narben und Brandwunden. ihr gesamter Körper war übersät mit ihnen.

Anaconda Pilotin:

Das hast du mir angetan!

Wyveres:

Du wolltest mich und meine Tochter töten, sei froh das du Überhaupt noch am Leben bist.

Angestachelt durch meine Worte, vergas sie nun endgültig ihre letzten Rest an Vorsicht. Und sie fuhr zu mir, völlig wütend und dann verlor Sie die Nerven. Vor mir stand nun der pure Hass in Person, sie lies von Nadine ab und schritt mit dem Messer in der Hand direkt auf mich zu, Schlug mich mit beiden Fäusten, ins Gesicht, auf die gerade erst verheilten Wunden, sie Tobte sich richtig aus an mir. Und zum Dank dafür, setzte Sie sich, nachdem sie völlig außer Atem war, auf meine Beine und hielt mir das Messer an die Kehle.

Anaconda Pilotin:

DU!

Sie drehte das Messer in ihrer Hand und rammte es mir direkt in die rechte Schulter und drehte die Klinge langsam um die eigene Achse. Der Schmerz war unmenschlich, aber ich blieb bei Bewusstsein, und ich Schrie nicht denn solange sie mit mir Beschäftigt war, konnte sie weder Nadine noch den Kindern etwas antun, denn die Zeit war nun Definitiv auf meiner Seite. Sie war nackt, hatte alles abgelegt was sie hätte schützen können, nur um mir deutlich vor Augen zu führen, was ich ihr angetan hatte. Ja vielleicht war sie einst eine schöne Frau gewesen. Aber ich vermutete das sie schon immer einen solchen Charakter hatte, aufbrausend, Impulsiv, dass konnte ich weiter zu meinem Vorteil nutzen, konnte sie von dem ablenken was mir aufgefallen war. Konnte Sie weiter beschäftigen.

Wyveres:

Ist das … alles …

Ihr Gesicht zuckte und Sie donnerte ihre Stirn auf meine Nase, ich hörte und spürte wie Knochen brachen, dann vernahm ich dumpf das brechen einer Klinge, sie hatte ihr Messer so hart gedreht und gebogen, das die Klinge in der Wunde abbrach.

Anaconda Pilotin:

Verrecke! du Wichser! Mein schönes Messer, Na gut, dann muss ich eben meine Hände nehmen um ihr den Bauch zu öffnen.

Das flimmern vor meinen Augen lies langsam wieder nach, dafür nahm der metallische Geschmack von Blut in meinem Mund immer mehr zu. Ich Spukte es ihr geradewegs ins Gesicht. Doch statt mir noch eine einzufangen, leckte sie es mit ihrer Zunge einfach nur von ihren Lippen. Dann tat sie etwas womit ich nicht gerechnet hatte, sie Küsste mich und fing an mir die Klamotten vom Leib zu zerren. Wollte sie wirklich, ich musste etwas unternehmen und das schnell, aber der Schmerz wurde zuviel und ich verlor erneut das Bewusstsein.

Anaconda Pilotin:

hej, hej, hej, hier geblieben, nicht so schnell Freundchen, der Spaß hat doch gerade erst angefangen. Ich hatte dir denn besten Fick deines Lebens versprochen, also wirst du ihn auch bekommen. Aber wenn du Bewusstlos wirst, macht es nur halb soviel Spaß. Also schön Wach bleiben. Und schau mal, wenn ich richtig höre kommt deine räudige Hure auch gerade wieder zu Bewusstsein. Genau richtig um zu sehen wie du es mir so richtig gut besorgen wirst. ALSO HIER GEBLIEBEN …

Und tatsächlich Nadine bewegte sich, sie kam wieder zu Bewusstsein, ich musste wach bleiben, wir mussten vielleicht noch fünf bis zehn Minuten durchstehen, dann wäre das alles hier vorbei. Sie musste weiter auf mich Fixiert bleiben. Weiter alles um sie herum Ignorieren. Also blieb mir nichts anderes übrig.

Wyveres:

Du der beste Fick meines Lebens? Da hatte ich schon mehr Spaß mit mir selbst, als dass Du da auch nur im geringsten ran kommen würdest, Sie doch, er rührt sich nicht mal ein Stück. Wie willst du da der beste Fick sein, wenn nicht mal mein Schwanz davon überzeugt ist, dass du überhaupt Fick bar bist!

Sie Griff mit beiden Händen zu und drückte, eine an meinem Hals, die andere an einer Stelle die mehr weh tat als alles andere. Dann bewegte sie ihre Hand, um ihn in Stimmung zu bekommen.

Anaconda Pilotin:

Dann wollen wir doch mal sehen ob er der selben Meinung ist.

Sie lies ihn unvermittelt los und Sprang auf.

Anaconda Pilotin:

Aber deine Schlampe wird Trotzdem zusehen!

Sie Ohrfeigte Nadine, die daraufhin schreckhaft zusammenzuckte und dadurch leise vor sich hin wimmerte. Dann Riss sie, ihr den Kopf hoch und Brüllte sie an.

Anaconda Pilotin:

MIESES DRECKSTÜCK, SCHAU GENAU HIN WAS ICH GLEICH MIT DEINEM GELIEBTEN MACHE, SIE WIE HART ER SCHON IST, NUR WEIL ER MICH SIEHT, SCHAU ZU WIE ICH IHN FICKE, VIELLEICHT LASS ICH IHN SOGAR IN MIR KOMMEN, UND LASS MIR AUCH SO EIN GÖR, WIE DU, VON IHM MACHEN.

Die Zeit war fast um, vielleicht noch zwei Minuten. Zwei ungewisse Minuten, in denen noch alles Passieren konnte.

Wyveres:

Du Redest und Redest, hast du all deine Stecher mit solchen Geschichten in die Schlaffheit gequatscht. Kein Wunder das du es so nötig hast!

Sie drehte sich zu mir und lies wieder von Nadine ab. Diese Stöhnte leicht als Sie ihr den Kopf unsanft nochmal nach hinten Riss. Sie sprang die Distanz zwischen Nadine und mir, mit einer Leichten Drehung. Und setzte sich wieder auf mich. Und nahm diesmal beide Hände. Während ich die Sekunden Zählte, tat Sie was auch immer Sie tun wollte, ich Ignorierte es. Sehr zu ihrem Verdruss, was sie mit erneuten Schlägen auf meinen Brustkorb, honorierte. Aber ihr Zeit war um, endgültig, sie würde ihr Ziel nicht mehr erreichen, dass stand nun absolut fest! Ich hatte gewonnen, nur sie, sie wusste es noch nicht, hatte es nicht bemerkt.

Wyveres:

Noch irgendwelche letzten Worte? Wie wäre es mit deinem Namen, immerhin wolltest du ja, dass es das LETZTE ist was ich aus deinem Mund zu hören bekomme.

Ich merkte wie sie vor Erregung, bebte. Ihre Wut, ihren Hass, sie legte alles in die Bewegung.

Anaconda Pilotin:

Noch bin ich nicht Fertig mit dir!

Wyveres:

Doch bist du, du solltest … endlich … aufgeben!

Sie Lachte Hysterisch.

Anaconda Pilotin:

ICH SAGTE ICH BIN NOCH NICHT FER …

Sie beendete den Satz nicht mehr, sie konnte ihn nicht mehr beenden, es war nichts mehr da was die Worte hätte bilden können, stattdessen war an der Stelle wo eben noch ihr Mund, ihre Nase und diese Wutentbrannten Augen waren, nur noch Luft und eine kleine schwallartige Fontäne aus Blut. Alles was einst ihr Gesicht war, verteilte sich gerade vor mir im Raum, auf mich und um mich herum. Der Rest Ihres toten Körpers viel augenblicklich nach hinten. Und ich war froh, froh darüber endlich befreit von dieser Wahnsinnigen Furie zu sein, froh darüber das sie Nadine nichts mehr Antun konnte, froh darüber das weder Jule noch Kathrine das hier haben miterleben müssen, froh über das große bärtige Gesicht, das in der Lofttür stand und gerade seinen Blaster wieder zurück in seinen Halfter Steckte.

Wyveres:

Du kommst Spät.

Ronny:

Irgendwelche Barrieren haben mich aufgehalten, Schuldigung, aber ich glaub ich bin genau rechtzeitig.

Wyveres:

Mach mich los!

Ronny stand in der Tür zum Loft, mein Plan hatte Funktioniert, sie hatte es nicht bemerkt, im Gegenteil, sie hatte mir sogar Aktiv dabei geholfen, dass ihr Leben hier endet. Nur eins bedauerte ich, ich werde wohl doch ein Backup von Vertis aufsetzen müssen. Vielleicht wäre das sogar besser so. Sie hatte den Computerkern tatsächlich zerstört und ihn in Brand gesetzt. Und eben dieser Brand war meine Trumpfkarte, es war nur eine Frage der Zeit gewesen bis die Kabelisolierungen soweit verschmort und verbrannt waren, bis es zum Kurzschluss im System kam. Jedes kleine flimmern im Schild, jedes Flackern an der Tür, hielt mich wach. Ich musste durchhalten, durchhalten bis die Schilde endlich versagten. Und ich hielt durch.

Wyveres:

Das Bier … geht … auf … mich …

Mit diesen Worten brach ich, in den Armen von Ronny, erneut zusammen.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Heimat

Lange Strecken alleine zu fliegen um sich etwas Besonderes anzusehen, ist manchmal die einzige Möglichkeit um völlig abzuschalten. Sich in den Rausch der vorbeirasenden Planeten und Sterne zu verlieren.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 18.01.3305

Nachdem uns Unha sicher zurück nach Medupe City gebracht hatte, standen wir nun vor einigen wichtigen Entscheidungen. Nadines Laune hatte sich seit Tagen nicht gebessert und es kam immer wieder zu Streitereien zwischen uns. Denn weder hatten wir bisher in Erfahrung bringen können wer Kathrine nun war, noch hatten wir irgendwelche Informationen, wer unsere Verfolger waren. Und so war ich alleine Unterwegs zu Ronny um wenigstens eins, unserer derzeitigen Probleme, zu klären. Sein Auftrag an Nadine, denn sie hatte sich geweigert mitzukommen. Da sie mir mehr als deutlich gesagt hatte, dass sie Ronny umbringen würde wenn er ihr keine konkreten Antworten lieferte.

Wir sassen in der Bar „Zum 10 Dock“ und unterhielten uns bei einem Bier, über das was vorgefallen war.

Ronny:

Wyveres, wohlbehalten zurück und wohlauf wie ich sehe. Schön dich wieder zusehen. Ich hoffe ihr hattet keine Schwierigkeiten unterwegs.

Wyveres:

Wenn du den Verlust meiner Clipper, als keine Schwierigkeiten betrachtest. Dann ja hatten wir keine.

Ronny:

Also doch, gut dann Erzähl mal.

Wyveres:

Wo soll ich Anfangen, ah, am besten damit, was ist eigentlich in dich gefahren? Wir kennen uns jetzt seid Ewigkeiten, eine kleine Warnung, dass es eventuell Gefährlich werden könnte, dass wir zu einem schwarzen Loch mit vier Neutronensternen unterwegs waren. Oder Waffen angebracht währen. Da unsere Fracht, die wir aufnehmen sollten, uns eventuell unterm Arsch weg geschossen werden könnte. Vielleicht währe irgendwas in der Richtung Hilfreich gewesen. Dann hätte ich eventuell, verdammt nochmal, bessere Schilde und Waffen für die Clipper bestellt.

Ronny:

Ihr wurdet verfolgt? Das ist eigentlich nicht möglich, außer mir, Nadine und dem Kontakt, wusste niemand wohin ihr fliegen solltet.

Wyveres:

Schwöre bei deinem Leben, sonst wird Nadine dich Töten. Und wir beide Wissen das sie es tun würde.

Ronny:

Ich Schwöre, Alter ich würde dich niemals in dem Wissen das es Gefährlich währe, so unvorbereitet irgendwo hinschicken. Es sollte ein einfacher Fracht Austausch sein. Ich habe niemand anderen Beauftragt.

Wyveres:

Dann Frage ich mich, wer mir die Clipper zu Schrott geschossen hat. Aber seis drum das bekommen wir schon noch raus. Erstmal, deine „Fracht“ hat die Reise überstanden.

Ronny:

Das weiß ich, der Container steht in Bucht 17, und wartet darauf das seine Käufer eintreffen. Übrigens was ist es eigentlich genau? Ich hatte noch keine Gelegenheit das Ding näher unter die Lupe zu nehmen.

Wyveres:

Du weißt wirklich nicht was du da für Fracht hast?

Ronny:

Nein, alles was ich weiß ist, dass einer meiner Piloten, irgendwo in der Nähe des Zentrums etwas Interessantes gefunden hatte, er aber durch seinen Auftrag nicht hier her kommen konnte. Also hab ich nach jemanden gesucht der Vertrauenswürdig genug war um die Aufgabe zu bewältigen, Ursprünglich wollte ich ja Dich damit beauftragen, aber du hattest ja mit deiner Jule genug Stress an der Backe. Konnte nicht ahnen das Nadine dann ausgerechnet DIR in die Arme läuft. Zufall würde ich das jetzt nicht nennen.

Er Lachte laut, und nahm eine Schluck vom Bier.

Ronny:

Aber erzähl was hab ich da nun.

Wyveres:

Eine mindestens Vierhundert Jahre alte Rettungskapsel.

Ronny:

Und das nannte der Idiot interessant, die Teile sind doch Steinzeit Technik.

Wyveres:

Wenn ich du wäre würde ich darüber nochmal Nachdenken. Denn in der Kapsel war noch jemand. Um genau zu sein, ein Mädchen, 14 Jahre alt. Und laut den Daten die wir aus der Kapsel noch bergen konnten bevor Sie den Geist aufgab. Wurde die kleine geboren auf dem Mars, im Jahre 2901. Na wie klingt das?

Ronny:

Du verarscht mich doch. Keine Kapsel hält so lange durch, dass ist unmöglich.

Wyveres:

Das ist die Wahrheit, also wusstest du gar nicht was du da hast. Ronny diese Technologie ist gefährlich, am liebsten würde ich das Teil vernichten.

Ronny:

Bist du Irre, aber mit einem hast du Recht, wenn ich das verkaufe, bin ich tot noch bevor der Deal über die Bühne ist. Pass auf, die kleine ist bei dir erstmal in guten Händen. Die Fracht, werde ich erstmal ganz weit weg irgendwo verschimmeln lassen. Wenn wirklich Leute hinter dir her waren die von dieser Fracht wussten, dann ist es jetzt eindeutig zu Heiß dieses Teil auf den Markt zu werfen. Am Ende besucht mich noch der Club. Und das kann ich echt nicht gebrauchen.

Wyveres:

Dann, hier sind die Daten die wir bergen konnten, wie gesagt die Kapsel hat den Geist aufgegeben. Mach damit was du willst.

Ronny:

Und sonst, wie geht es Nadine und Jule?

Wyveres:

Schwanger und Nervt.

Ronny:

Also ohne jetzt unhöflich zu sein, aber Jule ist nicht schwanger und Nadine nervt nicht.

Wyveres:

Nein, Jule nervt nur wie immer, und naja Nadine ist Schwanger.

Ronny:

Das kommt etwas unerwartet, was hast du vor? Heirat? Bedenke wer Sie ist. Das wird nicht Einfach.

Wyveres:

Erzähl mir mal etwas das ich noch nicht weis.

Ronny:

Sie macht dir das Leben schwer oder?

Wyveres:

Das ist es nicht, aber du erinnerst dich noch an Karen, und wie viel nötig war das Sie und ich nach Sol durften? Ich Vater hätte mich damals schon beinahe Umgebracht. Und nach allem was da danach passierte …

Ronny:

Du steckst tief in der Scheiße mein alter Freund. Sehr Tief in der Scheiße, was will Sie denn?

Wyveres:

Sol. Ihrem Vater in die Augen sehen. Das Kind auf der Erde bekommen.

Ronny:

Du bist tot noch bevor du den Witch Space um Sol verlassen hast, ihr muss doch klar sein das er dich auf der Stelle aus dem All fegen wird.

Wyveres:

Das hab ich ihr auch gesagt, mehr als einmal die letzten Wochen, aber Sie will es nicht hören. Ich soll mir was Ausdenken. Weißt du ich habe nichts dagegen, dass das kleine auf der Erde geboren wird. Aber ich wäre schon gerne dabei, und wenn ich meine Vergangenheit so betrachte, ich weiß nicht wie ich das Bewerkstelligen soll. Damals mit Karen zusammen war es schon heikel als Imperialer, überhaupt bin ich ja nur dank ihr nach Sol gekommen. Und jetzt, jetzt steck ich in einer Situation die mich den Kopf kosten kann. Nicht nur, das ihr Vater mir es niemals verziehen hat, was mit Karen passiert ist, stell dir vor wie er Reagiert wenn er erfährt das seine Ausgestoßene Tochter vom selben Kerl ein Kind erwartet, Verdammt er weiß ja noch nicht einmal das er schon eine Enkeltochter hat.

Ronny:

Und du sollst das alles Richten, damit Sie ihre Eltern wiedersehen und ihr euer Kind auf der Erde bekommen könnt, schöne Scheiße. Alleine wenn du dich vom Imperium Los sagst wirst du hier auf Wochen … verfolgt und beschossen. Und dann mit einem Imperialen Schiff im Föderalen Raum auftauchen. Alter du bist schneller Tod als ich Credit sagen kann.

Wyveres:

Stimmt, aber versuch das mal Nadine, die Schwanger und Hoch Emotional ist, beizubringen.

Ronny:

Lieber Kämpfe ich gegen die Targs. als das ich mich mit ihr anlege! Auch ich kenne meine Grenzen. Von daher, ich wünsche dir viel Glück, leider hab ich keine Zeit mehr, wir Sprechen ein anderes mal weiter.

Damit stand er auf und Zahlte die Zeche für uns beide. Mit einem „Wird Schon“ ging er dann und ich blieb noch ein paar Minuten bevor ich mich dann auch auf den Heimweg machte. Vor mir ein Haufen Probleme, aber eins konnte ich direkt erledigen. Es war nur ein kurzer Abstecher. Also schlug ich den Weg zu den öffentlichen Behörden ein. Familien Angelegenheiten, stand auf dem Schild. Wieder eine Nummer ziehen und warten. Und als wollte mich das Universum noch ein wenig mehr Ärgern, war es der selbe Beamte wie schon bei Jule. Er fing auch direkt an zu schwitzen als er mich zur Tür rein kommen sah.

Beamter:

Sie, …

Wyveres:

Sie haben also nicht vergessen wer ich bin, schön dann können wir es ja Kurz machen. Ich brauche Adoptionspapiere, Blanko wenn es geht.

Beamter:

Das ist … unmöglich …

Wyveres:

Hören Sie, es ist mir völlig egal was Sie für Unmöglich halten, Sie haben zwei Optionen, erstens. Sie streiten sich mit mir und erfahren diesmal Wirklich wie das ist den Weltraum zu Atmen, oder Zweitens Sie verdienen sich ein paar Credits und Leben noch eine Weile.

Beamter:

Drohen sie mir etwa?

Wyveres:

Drohen … ich nein, ich sage ihnen nur was Sie tun müssen. Drohen liegt mir nicht, Sie erinnern sich bestimmt, wenn nicht dann Erfahren Sie jetzt etwas neues, Aber erinnern Sie sich an die Nachricht das man ein paar Seelen an Drohnen gebunden vor der Cubeo Sonne gefunden hat?

Beamter:

Ja, … davon hab ich gehört.

Wyveres:

Gut, wenn Sie also nicht aus erster Hand erfahren wollen, wie das so ist bei lebendigem Leib gebacken zu werden, Formulare Sofort!

Er schluckte und der Schweiß rann ihm in kleinen Bächen über sein Gesicht, während er nach den Adoptionspapieren suchte, und sie mir dann zitternd übergab.

Wyveres:

Geht doch, warum nicht gleich so. Ich wünsche ihnen noch einen angenehmen Tag.

Damit verließ ich ihn, und war gleich viel besser drauf, mit dem Blanko Formular war es ein leichtes Kathrine vom Illegalen Status zu befreien. Eine zweite Tochter, hätte mir vor einem Jahr jemand erzählt was auf mich drauf zu kommt, ich hätte ihn ausgelacht. Eine Echte, eine Adoptiv Tochter und ein Drittes unterwegs. Vom einsamen Piloten zur Kleinfamilie in wenigen Monaten.

Von hier aus ging es dann für mich direkt nach Hause. Wo Nadine mich schon an der Tür abfing und ohne ein Wort zu sagen, mich in unser Schlafzimmer zerrte. Dort angekommen starrte sie mich erst einmal nur an und verzog keine Mine. Bevor sie sich unvermittelt aufs Bett setzte und die Arme verschränkte.

Nadine:

Und, was sagt er?

Wyveres:

Das er von nichts wusste, dass Ihn die Informationen überrascht haben, und das er, dass was wir ihm gebracht haben erstmal nicht weiter verfolgen wird. Kathrine wird bei uns bleiben, Adoptionspapiere habe ich schon besorgt. Ansonsten, er weiß auch nicht wer uns verfolgt haben könnte.

Nadine:

Ist das alles? Sonst hast du nichts zu sagen?

Ich wusste worauf sie anspielte, sie erwartete eine Entscheidung, bezüglich der Erde und ihres Wunsches, von mir.

Wyveres:

Doch habe ich, aber vorher wollte ich wenigstens herausfinden wer uns verfolgt hat. Nadine, ich verstehe deinen Wunsch, zurückzukehren, aber Bedenke doch welche Konsequenzen das haben wird.

Nadine:

Ich werde davon nicht abrücken, dass habe ich dir mehr als einmal deutlich gesagt, Ich will zurück zur Erde, und ich will das ihr alle zur Erde mitkommt. Ich will meinem Vater gegenübertreten und ihm Beweisen das ich mich geändert habe, dass ich endlich Erwachsen geworden bin. Und ich will das wir Karen auf der Erde begraben. Vorher wirst du nicht auch nur einen einzigen Finger an mich legen, geschweige denn das wir im selben Bett schlafen, ist dir das Klar!

Sie war wirklich fest entschlossen ihr Vorhaben umzusetzen, und saß wie ein Pfeil auf dem Bett.

Wyveres:

Nadine, Schatz … ich will auch aber …

Nadine:

Kein aber, wir hatten genug ABER, entweder so oder du kannst vergessen das ich zu dem was du vorhast jemals Ja sagen werde. Das sind meine Bedingungen, erfülle Sie. Ende der Diskussion.

Damit stand sie auf und verließ unser Schlafzimmer. Ich folgte ihr, denn für mich war das letzte Wort in der Sache noch nicht gesprochen.

Wyveres:

Warte, Nadine, wie stellst du dir das vor, wie soll ich das bewerkstelligen, Ich werde in den Föderalen Gebieten gesucht. Dein Vater wird mich ohne zu Zögern umbringen lassen wenn er auch nur erfahren sollte das ich versuche ein Erlaubnis zu erlangen das Sol System betreten zu dürfen. Ich bin Imperialer Pilot, schon immer gewesen. Ich müsste …

Während ich Sprach waren wir in der Küche angelangt wo sie wütend Gemüse und andere Utensilien auf den Küchentisch warf.

Nadine:

Es ist mir egal … mach was ich dir gesagt habe … bitte!

Wyveres:

So versteh mich doch, ich müsste hier alles aufgeben, wäre über Wochen in der Föderation Unterwegs nur um eine Fraktion zu finden für die ich Aufträge erledigen könnte um dort mein Ansehen zu steigern. Müsste mich der Föderalen Navy verschreiben, und gegen die Kämpfen deren ich Treue geschworen habe.

Nadine:

DAS IST MIR EGAL … ICH WILL MEINE SCHWESTER AUF DER ERDE BEGRABEN, DA WO SIE HINGEHÖRT! UND DU WIRST MACHEN WAS AUCH IMMER DU MACHEN MUSST UM DAS ZU ERMÖGLICHEN! ICH KANN AUF DEIN IMPERIUM VERZICHTEN … ALLES WAS ICH VON DIR WILL IST DAS DU DEINEN FEHLER WIEDER GUT MACHST! BRING SIE ZUR ERDE!

Nadine warf das Messer was sie gerade in der Hand hatte einmal quer durch den Raum, und brach dann heulend zusammen.

Wyveres:

Oh Nadine.

Sie sass zusammengesunken vor der Küchenzeile und heulte vor sich hin, während sie sich den Bauch hielt und mich ansah.

Nadine:

Sie war mein Schwester, verstehst du … meine kleine Schwester, sie liegt irgendwo auf einem Planeten begraben. Und es ist deine verdammte Pflicht sie nach Hause zu bringen.

Wyveres:

Ich werde tun, was ich kann, versprochen. Und nun komm hoch, leg dich hin.

Aus dem Augenwinkel sah ich wie Jule und Kathrine, an der Zimmertür zu Jules Zimmer, beide mit offenem Mund und Jule mit Tränen in den Augen, da standen.

Und währe das alles jetzt nicht schon genug platze in dem Moment Vertis mit ihrer holden Blechernheit in die bedrückende Stille.

Computer:

CMDR, soeben erhielt ich eine Audio Nachricht, die ich jetzt vorspiele da es dringend ist, ich habe den Inhalt schon analysiert und bin dabei Protokoll 7 einzuleiten.

Ich wurde Aschfahl und schnappte nach Luft, ein Protokoll 7 hier im Loft, was um alles in der Welt würde Vertis hier zu solchen Maßnahmen verleiten.

Nadine:

Was ist Protokoll 7?

Wyveres:

Unheil! VERTIS SPIEL DIE NACHRICHT AB, KINDER INS ZIMMER SOFORT, NADINE … WAFFEN. SCHNELL, ES IST KEINE ZEIT.

Während ich zum Waffenschrank Stürmte, schob Nadine die beiden zurück in Jules Zimmer. Fast augenblicklich schoss vor ihr eine aus Carbon verstärkte Stahltür aus der Wand und Kraftfelder aktivierten sich.

Nadine:

Was! Wyveres!

Ihre Worte wurden plötzlich von einer anderen Stimme überlagert, einer Stimme die ich schon einmal gehört hatte, was nicht sein konnte. Aber nun ergab einiges schlagartig einen Sinn.

Aufzeichnung:

HAST DU ARSCH WIRKLICH GEDACHT ICH WÜRDE DICH NICHT FINDEN DU KLEINER MIESER STIEFELLECKER DES IMPERIUMS, NA ERINNERST DU DICH NOCH! OH ICH ERINNERE MICH GENAU, WIE DU MIR WEH GETAN HAST, WIE DU MICH UMBRINGEN WOLLTEST, UND DAS NUR WEGEN SO EINER DUMMEN GÖRE, DIE DIE CREDITS NICHT WERT GEWESEN IST. MEIN SCHIFF, MEINE CREW. ICH WERDE DICH FÜR ALLES ZAHLEN LASSEN COMMANDER WYVERES, FÜR ALLES! HÖRST DU MICH, FÜR ALLES. WARTE NUR IN DEINEM LOFT, VERSTECK DICH, WENN DU WILLST, ABER ICH WERDE DICH FINDEN UND DANN ZIEHE ICH DIR DIE HAUT VOM KÖRPER UND VERFÜTTERE DEINE GÖRE AN MEINE HUNDE! UND DIE SCHLAMPE DIE DU FICKST WERDE ICH FILETIEREN! HÖRST DU DAS … DAS WAR DIE DOCKING ERLAUBNIS … RENN RUHIG! ICH BIN GLEICH DA!

Wyveres:

Das kann nicht …

Nadine:

Wyveres, wer war das?

Wyveres:

Ein namenloser Geist, Vertis Stimmenanalyse.

Computer:

Schon geschehen, Sie stimmt mit der Stimme der Commanderin der Anaconda die du in deiner Vulture vernichtet hattest überein.

Wyveres:

Erinnerst du dich an die Rettung von Jule, ich hatte da damals eine Anaconda gesprengt um Jule und mich zu Retten. Das eben, war die Pilotin … die eigentlich Tod sein sollte.

Nadine:

Und jetzt?

Wyveres:

Jetzt nimm einen Blaster und wir warten, Jule und Kathrine sind in ihrem Zimmer, dank Protokoll 7, erst einmal Sicher, der Raum ist von einem Kraftfeld umschlossen, und kann jetzt nur noch von innen deaktiviert werden. Wir beide sollten ebenfalls sicher sein, vorerst. Vertis, wie alt ist die Nachricht?

Computer:

Sie wurde vor zehn Minuten angenommen, seid dem Laufen die Protokolle, ich bin fast fertig mit der Absicherung. Kann aber nicht zu 100% Garantieren das wir Hilfe bekommen, da ich bisher keine Kommunikation nach außen erhalte.

Wyveres:

Das ist nicht gut, gar nicht gut.

Computer:

Ich registiere Bewegungen an der Eingangstür, mindestens fünf Lebenszeichen, es scheint als würde gerade … Wyveres, Nadine geht in Deckung, sofort!

In dem Moment durchzog ein Ohrenbetäubender Lärm das Loft und die Tür flog an Nadine und mir Vorbei quer durch den Raum. Nadine und ich waren Ungeschützt, und die Druckwelle hohlte uns beide von den Beinen, ich schnappte nach Luft und versuchte das Klingeln in meinen Ohren zu Ignorieren aber es gelang mir kaum. Durch den Rauch konnte ich erkennen wie mehrere Stiefel Paare in den Raum stürmten und sich um die Tür verteilten. Ich erwartete das jeden Moment das Feuer auf uns eröffnet wurde aber es passierte sonst weiter nichts. Dann vernahm ich diese grauenvolle Stimme erneut.

Anaconda CMDR:

Na überrascht, komm raus und stell dich, sieh was du angerichtet hast. Was du mir angetan hast! Du Wurm!

Ich konnte nur hoffen das Vertis mit Protokoll 7 Fertig geworden war, denn sonst wäre das was ich nun tat, dass letzte was ich in meinem Leben je tun würde.

Wyveres:

Wenn du willst, gerne, aber du solltest eigentlich Tod sein. Erklär mir warum du noch Lebst.

Mit diesen Worten stand ich auf und erblickte Sechs Personen, alle bewaffnet, in ihrer Mitte eine Frau mit verbranntem Gesicht, die wohl die Pilotin der Anaconda war.

Anaconda CMDR:

Ah der Wurm hat also doch Mumm in den Knochen, zeigt sich und sieh, sieh genau hin, sieh was du angerichtet hast, sieh was du mir angetan hast, Ich habe dich gesucht, verfolgt und nun habe ich dich endlich. Oh ich werde soviel Spaß mit dir haben. Nicht wahr Jungs. Sein Frauchen werden wir vor seinen Augen, vielleicht Ausweiden, was meint ihr. Und er sieht zu! Sieht wie ihr euch vorher mit ihr vergnügt, oh ja. Du hast mir alles genommen, nun nehme ich dir alles.

Sie war eindeutig Wahnsinnig. Aber nun ergab für mich alles einen Sinn, die Fer-De-Lance die wir bei dem Außenposten vernichtet hatten, es musste sich um die Selbe gehandelt haben wie die damals. Der Angriff am Neutronenstern, unsere Verfolger.

Wyveres:

Wer bist du eigentlich?

Neben mir kam Nadine langsam zu sich, sie hatte ihren Blaster fest im Griff und lag genau vor meinem, denn ich hatte liegen lassen um den Anschein zu wahren das ich unbewaffnet und unvorbereitet war.

Anaconda CMDR:

DU WIE KANNST DU ES WAGEN … ES WAGEN NICHT MAL MEINEN NAMEN ZU KENNEN NACH DEM DU MICH ZUM STERBEN IN DEN WRACKTEILEN MEINER GELIEBTEN ANACONDA ZURÜCKGELASSEN HAST! JUNGS SCHNAPPT IHN EUCH! SOFORT!

Die fünf kamen nicht weit, statt dessen sackten sie auf der Stelle in sich zusammen. Getroffen von mehreren Laserschüssen. Nadine hatte nicht gezögert, sie hatte beide Blaster genommen und ihre gesamte Mannschaft unschädlich gemacht.

Nadine:

Friss das mieses Dreckstück!

Sie lachte nur laut, und Schritt auf uns zu. Dann brüllte sie etwas und um uns herum brach die Hölle los. Laser und MG Feuer, prasselten auf das Loft ein. Um uns herum brachen Möbel auseinander und alles mögliche flog durch die Luft. Ich wurde mehrfach getroffen und sackte zusammen, Nadine hatte mehr Glück da sie schneller reagierte als ich.

Anaconda CMDR:

NA WIE SCHMECKT EUCH DAS! DACHTET IHR WIRKLICH ICH WÄRE NUR MIT DIESEN DUMMEN TOTEN HAMPELMÄNNERN HIER! SPÜRT MEINE RACHE!

Sie stand mitten im Feuer und um sie herum flimmerte es, ein Kraftfeld. Dann verstarb das Feuer so plötzlich wie es kam. Vertis hatte es wohl endlich geschafft die Loft Verriegelung zu Aktivieren und die Energiebarriere wurde aktiv. Aus dem Augenwinkel sah ich noch wie die Sidewinder vor unserem Fenster in einem Feuerball verglühte. Dann wurde der Schmerz zuviel für mich und es wurde Dunkel.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – CMDR Unha

Wenn man dumme Dinge tut im All, bestraft es einen fast augenblicklich dafür. Zum Glück gibt es Notfall Systeme und Rettungskapseln, aber der Verlust des Schiffes und all seiner Daten ist trotzdem jedesmal aufs neue Schmerzhaft.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 15.01.3305

Es war schwerer als ich ursprünglich dachte, auch nur ein Wort ins Funkgerät zu sprechen. Was würde mich, uns, jetzt erwarten. Freund oder Feind, aber ich musste es einfach wagen. Die Maschine war dabei zu sterben und nichts was wir noch unternehmen konnten, würde das verhindern. Die Sensoren, zeigten mir noch um was für ein Schiff es sich handelte, eine Anaconda. Aber eine genaue Bestimmung der ID des Schiffes war nicht möglich.

Wyveres:

An den Piloten der Anaconda, hier spricht CMDR. Wyveres in der Imperialen Clipper, empfangen Sie mich?

CMDR. Unha

Klar und deutlich, Hier spricht CMDR. Unha, schön eine andere Stimme zu hören, wie kann ich helfen?

Wyveres:

Um es so kurz wie möglich zu machen, denn uns rennt hier die Zeit davon, Unser FSD ist hinüber, das Kraftwerk liefert vielleicht noch für zwanzig Minuten Energie, das Schiff bricht hier vor meinen Augen auseinander und es ist dabei Richtung Stern zu driften. Wir benötigen dringend Hilfe. Und sie sind das einzige Schiff in Reichweite.

CMDR. Unha

Da sind sie ja genau an den richtigen Piloten geraten, Ich sehe aber kein Transponder Signal, also kann ich Sie nicht Anpeilen.

Wyveres:

Das liegt daran das wir verfolgt werden, ich kann ihnen die Kennung des Schiffe so durchgeben, aber den Transponder würde ich erst aktivieren wollen wenn ich wirklich sicher gehen kann das es Sicher genug ist. Leider fallen hier zusehens gerade mehr Systeme aus, also muss ich mich wohl auf mein Glück verlassen. Unsere Imperiale Kennung lautet: WY-25E – Night Kobold. CMDR. Wyveres im Dienst des Imperiums, Navy Baron. Beheimatet in Cubeo.

CMDR. Unha

Grüße, ich überprüfe ihre Angaben, währenddessen, Wenn sie am Hauptstern sind, fliege ich schon einmal die Strecke zu ihnen, machen sie sich bereit. Wenn ihr Schiff wirklich so schwer beschädigt ist, wie sie sagen, zählt wohl jede Sekunden.

Die Sensoren erfassten noch gerade so seine Bewegungen, Nadine und die Kinder hatten während Vertis das Schiff hier her flog, schon alles vorbereitet gehabt um mit allem was nötig und wichtig war, auch ins All zu fliehen. Sprich alle Persönlichen Sachen waren in Frachtcontainern verstaut, die Rettungskapseln vorbereitet, und alles was wir an Daten hatten, hatte ich zum Backup vorbereitet. Wenn dieser CMDR, wirklich unsere Rettung war dann würde es einem Wunder gleich kommen. Und ein Wunder konnten wir wahrlich gut gebrauchen, denn die Hülle der Clipper begann schon damit sich unter der immer mehr werdenden Hitze zu verformen, Leitungen waren dabei zu zerbersten und es wurde von Minute zu Minute ungemütlicher.

Nadine:

Ich gehe jetzt zu den Kindern in den Frachtraum, egal was jetzt passiert, Wyveres … ich liebe dich. Halt das Schiff solang es geht zusammen.

Wyveres:

Verstanden, und Nadine, wir sehen uns wieder, ich habe nicht vor so zu sterben.

Sie hielt ihre Hände an ihren Bauch und Tränen standen ihr in den Augen.

Nadine:

Wenn wir das hier Heil überstehen, wirst du nie wieder irgendwelche Dummheiten mit unseren Schiffen veranstalten!

Wyveres:

Auch wenn dafür jetzt eigentlich keine Zeit ist, ich weiß was du meinst. Aber wir reden darüber wenn wir gerettet worden sind. Nun geh. Und Nadine, ich liebe dich.

Damit blieb ich alleine im Cockpit zurück und versuchte das Schiff weiterhin davon abzuhalten noch schneller Richtung Stern zu stürzen. Während ich über das Radar beobachtete wie die Anaconda, die sich sehr schnell näherte, endlich Identifizierte. In dem Augenblick viel mir ein Stein vom Herzen, und ich hätte heulen können. Eine Fuel Rat, mit einer offiziellen FDev Kennung.

Wyveres:

CMDR. Unha, ich Aktiviere nun unseren Positionstransponder, sein sie sich bewusst das wir aller Wahrscheinlichkeit dadurch gleich unliebsamen Besuch bekommen könnten, mein Schiff konnte sie als Fuel Rat Mitglied Identifizieren. Was soviel heißt wie, ich habe gerade mehr Glück als Verstand.

Damit schaltete ich das Signal an, und hoffte. Die Anaconda kam im SC immer näher, 10Ls, 5Ls, 500Mm, 1Mm, dann sah ich den SC Korridor und vor uns vielleicht tausend Meter entfernt tauchte eine quietsche Bunte Anaconda auf.

CMDR. Unha

Ich habe verstanden, ich werde mein bestes geben, aber jetzt wo ich ihr Schiff sehe und die Scan Ergebnisse hier vor mir habe, Sie haben recht, ihr Schiff macht vielleicht noch fünf Minuten, da ist echt nichts mehr zu machen. Sind sie bereit, ich werde alles für einen Transfer vorbereiten, Funktioniert ihre Drohnen Steuerung noch?

Wyveres:

Ja, die dürfte noch genug Energie haben, es ist auch sonst alles vorbereitet, Sie müssten nur näher ran kommen auf vielleicht dreihundert Meter, Neben mir sind vier weitere Leben an Bord, ich will nichts Riskieren. Sie sind alles was ich habe, von daher.

CMDR. Unha

Ich versteh, ich werde meinen Kurs angleichen, aber CMDR, uns läuft die Zeit davon, meine Langstrecken Sensoren melden mehrere Schiffe, die auf dieses System zuhalten. Ich schätze mal das sind ihre Verfolger, also sollten wir schnell machen.

Wyveres:

Gut dann sende ich jetzt die ersten Drohnen, Persönliches und die Datenspeicher, danach dann meine Crew und zum Schluss dann mich selbst.

Von hier an ging alles sehr schnell, die Anaconda ging links von uns in Stellung so das die Drohnen nur einen extrem Kurzen weg zurück legen mussten. Nachdem die Persönlichen Sachen und Der Computerkern sowie die Uralte Stase Kapsel an Bord der Anaconda waren schoss ich Nadine und die Kinder rüber. Mir war mulmig bei dem Gedanken sie in fremde Hände zu geben. Aber es war nun mal unser einziger Ausweg, und so griff ich zu meinem Blaster, während ich die letzten Anweisungen in den Computer eingab, ich stellte alles so ein, dass die noch zur Verfügung stehende Energie den Kern überlud, dann Programmierte ich das Schiff, ein letzte mal einen Kurs aufzunehmen. Und lies es mit aktiviertem Transponder um den Stern fliegen, vielleicht würden unsere Verfolger genau dann eintreffen wenn die Clipper dann endgültig Explodiert.

CMDR. Unha

CMDR. Alle wohlbehalten an Bord, jetzt fehlt nur noch ihr.

Wyveres:

Unterwegs, ich will hier nur noch meinen Verfolgern eine schöne Überraschung da lassen, vielleicht Verschafft uns das ja Zeit.

CMDR. Unha

Verstanden.

Damit hatte ich alles getan, was ich tun konnte, jetzt musste ich mein Leben in die Hände eines anderen Commanders legen. Ich setzte den letzten Befehl ab und schoss augenblicklich in der Rettungskapsel ins All. Alles drehte sich und ich sah wie eine Drohne auf mich zu kam, dann ein kurzer Ruck und wenige Sekunden später, kam auch schon die Frachtluke der Anaconda näher. Und ich war gerettet, hinter mir schloss sich die Luke und ich hörte wie die Anaconda zum Sprung aus dem System ansetzte.

CMDR. Unha

Alle an Bord, schön Sie wohlbehalten und unversehrt auf meiner Anaconda begrüßen zu dürfen, ich bin gleich bei ihnen, nur etwas Geduld, eben sind vier Schiffe ins System gesprungen, und halten auf die Position ihrer alten Clipper zu. Scheint als hätten Sie recht gehabt CMDR. Wyveres.

Kurz darauf erfolgte der Sprung in den Witch Space. und das warten begann. Die Minuten schienen ewig zu dauern, aber nach vielleicht drei Minuten tauchte ein freundliches Gesicht vor mir auf und Öffnete meine Kapsel.

CMDR. Unha

CMDR Wyveres schön sie kennen zu lernen. Wir sind ungefähr 120 Lichtjahre von unserer letzten Position entfernt.

Wyveres:

Schön zu hören, und Danke nochmal. Wie geht es meiner Familie?

CMDR. Unha

Sind noch in den Kapseln, Sie sind alle auf Stase gestellt, wie ich gesehen habe.

Wyveres:

Ja, das war Absicht von mir. Wenn der Transfer schief gelaufen wäre, so hätten sie wenigstens nicht in den Kapseln leiden müssen.

CMDR. Unha

Wecken wir sie?

Wyveres:

Noch nicht, erst müssten wir uns in Ruhe Unterhalten, es ist ewig her das ich einer Fuel Rat begegnet bin, es freut mich das der Codex der Rats noch immer Gewicht hat.

CMDR. Unha

Das hat er, wohl war. Ich komme übrigens gerade erst von einer Rettung, und war auf dem Weg zurück in die bewohnten Welten. Jemand der nach Colonia wollte hatte sich verfranzt und lag mit leerem Tank an einem braunen Zwerg.

Wyveres:

Passiert, kenn ich, ist mir vor Jahren auch mal so gegangen. Macht keinen Spaß zuzusehen wie die Systeme nach und nach abschalten, bis nur noch Lebenserhaltung läuft.

Wir begaben uns ins Cockpit der Anaconda, das Schiff ist wirklich gewaltig, und wahrlich geeignet dafür, so lange draußen zu sein. Selbst eine zu Fliegen kam mir in dem Moment in den Sinn.

CMDR. Unha

Sie können übrigens ihren Blaster im Halfter lassen, ich Garantiere ihnen hier auf diesem Schiff wird ihnen nichts passieren.

Wyveres:

Verzeihen Sie mein Misstrauen, aber ich bin in meinem Leben mehr als einmal in Situationen gewesen, in denen ich mir gewünscht hatte, jetzt einen Blaster dabei zu haben.

Wir unterhielten uns noch eine Weile, über das warum und wie wir dort, wo er uns aufgegabelt hatte, hin gekommen waren. Ich lies natürlich die Details über die Kapsel und einige andere Dinge weg.

CMDR. Unha

So, wo soll es nun hingehen? Ein bestimmtes System?

Wyveres:

Cubeo, Medupe City, wenn es möglich ist. Und wie Lange bräuchten wir?

CMDR. Unha

Da ich nicht vorhabe großartig die System zu erkunden, vielleicht zwanzig Stunden. Wir nehmen eine der Neutronenrouten, das sollte die Reichweite der Guten hier erheblich erhöhen. Also stellen sie sich schon mal drauf ein, morgen sind wir in Cubeo.

Wyveres:

Gut, dann geh ich jetzt in den Frachtraum zurück und befreie meine Familie aus der Stase. Nicht das mir meine Holde nochmal den Kopf abreist.

Er lachte kurz und nickte dann wissend.

CMDR. Unha

Das kenne ich, zum Glück sind meine in der Heimat.

Wyveres:

So ist das halt manchmal, wenn man eigentlich nur mal Kurz nach Colonia wollte.

Damit verlies ich das Cockpit, und steuerte den Frachtraum an, wo Nadine, Jule und Kathrine noch in ihren Kapseln darauf warteten endlich entlassen zu werden.

Als erstes war Nadine dran, aus ihrem ungewollten Schlaf, zu erwachen.

Nadine:

Du ARSCH, wirklich Stase!

Wyveres:

Ich hab dich auch lieb, Süße.

Nadine:

Was hast du dir dabei Gedacht, auch mich in Stase zu setzen!

Wyveres:

Das du lieber schläfst als das du bei Bewusstsein bist, während du miterleben müsstest wie die Rettung schief läuft. Was sie, wie du ja siehst, nicht ist.

Nadine:

Du hättest trotzdem, mich das selbst entscheiden lassen können!

Wyveres:

Wir hatten nur noch wenige Minuten, uns trennte nicht mehr viel vom Tod, durch verglühen in der Sonne, wolltest du wirklich bei Bewusstsein sein?

Nadine:

Ich versteh, aber das letzte Wort deswegen ist noch nicht gesprochen! Aber jetzt lass uns Jule und Kathrine wecken. Und so nebenbei wie Lange war ich in Stase?

Wyveres:

Eine Halbe Stunde Maximal. Ich hatte nicht vor euch bis Zuhause in Stase zu lassen wenn du das damit implizieren willst.

Ihr Blick war wie immer Giftig, und ihr feuer rotes Haar, glänzte vom schweiß. Ich liebte diese Frau einfach, trotz das es die letzten Tage und Wochen so schwer mit ihr war ein Gespräch zu führen, dass nicht in Gezanke ausartete, vielleicht brauchte ich das ja, jemand der mir ab und zu in den Arsch trat.

Jule und Kathrine erwachten problemlos und waren nur etwas Desorientiert. Nachdem uns CMDR Unha gezeigt hatte wo sich in der Anaconda die Aufenthaltsräume und Quartiere befanden, Quartierten wir Jule und Kathrine Kurzerhand erst einmal dort ein. Während Nadine, Unha und ich uns im Cockpit zusammenfanden.

CMDR. Unha

Niedliche Kinder, und wie ich vermute ist das Dritte auch schon unterwegs.

Nadine lächelte und rieb sich ihren Bauch.

Nadine:

Ja, aber das dauert noch.

CMDR. Unha

Sind sie beide schon lange Verheiratet? Sie wirken noch so Jung, für zwei so Erwachsene Kinder.

Nadine:

Nein also, er und ich … also … das ist schwer zu erklären. Aber das hier, ist mein Erstes.

CMDR. Unha

Wilde Ehe also.

Er lachte laut, als er die Worte aussprach.

Wyveres:

Ähm … also, um das mal auf vernünftige Art zu beantworten, ohne die Geschichte zu lang werden zu lassen. Jule ist mein erstes Kind, sie ist jetzt 15, die kleine Kathrine, wurde von uns gerettet. Weswegen ich davon ausgehe das Sie der Grund ist warum wir die letzten System verfolgt wurden. Nadine und ich wir … also … wir.

Nadine:

Mach es doch nicht so Kompliziert. Kerl, warum müsst ihr das immer so … also Er und Ich, wir sind zusammen, das Kind in meine Bauch ist ein „Unfall“ und Jule ist meine Nichte.

CMDR. Unha

Also, jetzt bin ich ganz Ohr, klingt nach einer spannenden Gesichte. Mit allem drum und dran. Wir haben noch neunzehn Stunden Flug vor uns. Also erzählt! Ich hör sowas ja gerne. Zumal die Signale derer die Uns verfolgt haben, nicht mehr zu Orten sind.

Wyveres:

Willst du Nadine, oder soll ich erzählen?

Nadine:

Mach du nur, ich kenne die Geschichte, deswegen, ich bin bei den Kindern, und brauch dringend „Echten“ Schlaf und was zu Essen.

Damit stand sie auf und Verlies das Cockpit.

Also begann ich ihm unsere Geschichte zu erzählen, während wir von System zu System sprangen, Von Neutronenstern zu Neutronenstern, Er muss diese Strecke schon öfters geflogen sein, so wie er die Koordinaten ansprang. Während ich damit beschäftigt war hier und dort eine der wenigen ELW auf der Route durch das FSS zu identifizieren. So schmolz die Strecke zwischen uns und Cubeo von Stunde zu Stunde. Zwischendurch machte ich gerade einmal eine Pause, ansonsten erzählten wir beide uns allerhand Geschichten. während die Damen das Cockpit mieden. Was wohl damit Zusammenhing das sie zwischendurch die Zeit nutzen um denn Schock und Schreck mit Schlaf zu bekämpfen.

Wyveres:

Und so fanden wir dann Kathrine, und damit begannen dann eigentlich auch unsere Schwierigkeiten, uns wurde an „Der Tanzfläche des Teufels“ der Energiekern fast unbrauchbar geschossen, und wir konnten nur durch Zufall von dort entkommen und waren dann eigentlich nur noch auf der Flucht. Den Rest kennst du.

CMDR. Unha

Interessant, würde guten Stoff für ein Buch abgeben.

Wyveres:

Würde es, und ich glaube das meine Familie und ich aus der Sache so noch nicht ganz raus sind, aber darum werde ich mich in Cubeo kümmern. Nachdem ich herausgefunden habe wer die kleine Kathrine ist, und warum wir wegen ihr verfolgt werden. Aber jetzt schau ich erstmal nach meiner Familie, wir sind ja nur noch wenn ich das hier richtig lese 1000 Lichtjahre entfernt von Cubeo.

CMDR. Unha

Keine Sorge, wir werden schon rechtzeitig ankommen.

Ich verließ das Cockpit und begab mich erst zum Quartier, wo ich niemanden Antraf. Statt dessen Stieg mir ein bekannter Geruch von Curry in die Nase. Also waren Sie in der Kantine. Dort angekommen fand ich Nadine, wie Sie zusammen mit Jule und Kathrine gerade dabei war, etwas für uns alle zu Kochen.

Wyveres:

Das riecht gut, was wird es wenn es fertig ist?

Jule:

Reis mit Curry Gemüse! In dieser Küche gibt es einfach alles!

Nadine:

Wie weit sind wir schon gekommen? Und ist dir aufgefallen, der CMDR fliegt viel ruhiger als du, auch was das Jet Auftanken betrifft, Weniger Waghalsig!

Wyveres:

Der Sass … Danke. Ich bemühe mich das nächste Schiff nicht zu zerstören.

Nadine:

Gern geschehen, aber so leicht lass ich dich nicht vom Haken, aber dass alles können wir Zuhause klären. Wo ich in Ruhe mit Möbeln oder anderen Sachen nach dir werfen kann.

Wyveres:

Ich hab dich auch lieb, aber sagt kann ich irgendwas helfen oder kommt ihr drei soweit klar?

Ich umarmte Nadine die gerade dabei war Tomaten in die Soße zu schieben, und küsste sie.

Nadine:

Das wird dir auch nicht helfen. Und auch nicht vor deinem Schicksal bewahren. Aber ein Anfang ist es schon mal. Aber wir sind hier gleich Fertig. Also kannst du dem CMDR im Cockpit dann gleich einfach einen Teller mitnehmen.

Wyveres:

So sauer?

Nadine:

Wenn ich dich nicht lieben würde, Freundchen, würde ich dir jetzt ein Messer zwischen die Beine rammen. So sauer bin ich.

Kathrine und Jule tuschelten derweil am Tisch sitzend, während sie uns beide jeweils mit einem Ohr und einem Auge, zuhörten und beäugten.

Jule:

Ihr solltet Heiraten … eine Ehe führt ihr beide ja schon.

Nadine:

Wenn du nicht, wie dein Vater, auch in der Patsche sitzen willst, sei besser still!

Jule:

Ej, ja … ich sage nur was Offensichtlich ist. So wie ihr euch in letzter Zeit zankt, ist es ziemlich Offensichtlich, das eure Beziehung von dauer sein wird. Und du Tante willst diesen störrischen Esel, denn ich Vater nenne, um nichts in der Welt verlieren. Also Heiratet!

Wyveres:

Jule …

Nadine:

Lass … gut sein.

Leise flüsterte ich Nadine ins Ohr.

Wyveres:

Du weißt das Sie recht hat, ich will dich ebenfalls nicht verlieren, die letzten Wochen haben mir das deutlich gezeigt.

Nadine:

Lass uns darüber bitte erst dann Reden, wenn wir wieder in Medupe City sind, bitte. Wir hatten genug Stress, und das alles hier schlägt mir ziemlich auf den Magen. Also nimm die Teller und geh ins Cockpit, bevor ich endgültig die Nerven verliere.

Ich überlegte kurz ob ich darauf noch etwas sagen sollte, beließ es aber dabei sie auf die Wange zu Küssen und dann zwei Teller zu nehmen und wieder Richtung Cockpit zu schleichen.

Kurz bevor ich im Cockpit ankam fing Jule mich ab.

Jule:

Was ist los mit euch beiden?

Wyveres:

Können wir darüber Sprechen wenn wir in Medupe City angekommen sind, und wir alle uns etwas erhohlt haben, und uns nicht vielleicht noch irgendwelche Piraten an der Backe kleben.

Jule:

Aber, ich merk doch das ihr irgendwas habt. Ich bin nicht Blind und auch nicht Blöd. Und es geht über das hinaus was ihr sonst so Lauthals von euch gebt.

Wyveres:

Jule, ich sagte doch, wir reden Zuhause. Bitte, lass es gut sein.

Damit wand ich mich wieder um und schritt durch die Cockpit Tür.

CMDR. Unha

Ah, das Riecht aber gut.

Wyveres:

Reis mit Curry, gekocht von Nadine. Und ich glaube in meinem Essen befindet sich mindestens eine Ampulle Arsen.

Er lachte.

CMDR. Unha

Stress im Heimathafen was.

Wyveres:

So kann man das sagen ja. Aber wie viele Lichtjahre sind es noch?

CMDR. Unha

Dreihundert, aber hier haben wir leider keine Neutronensterne mehr auf der Route, von daher werden es wohl nur knapp Achtzig Lichtjahre pro Sprung. Also sollten wir in der nächsten Stunde in Cubeo ankommen.

Das waren erfreuliche Nachrichten, Heimat vor den Augen, Leckers Essen im Magen und vor mir schmolzen die Lichtjahre dahin.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Systemausfall

Selbst Planeten mit kaum Schwerkraft können gefährlich werden, wenn man seine Booster überfordert. Und Felsboden bleibt immer noch Felsboden, selbst wenn man Schilde hat.

CMDR. Wyveres. Sternzeit: 12.01.3305

Wir kamen nur schleppend voran, die meisten Systeme in die wir springen konnten waren zwischen drei und sieben Lichtjahren entfernt, und nach jedem Sprung musste der FSD länger abkühlen als uns lieb war. Und zudem forderten wir die AFW nach jedem Sprung aufs äußerste, was die Ressourcen zusehend dezimierte. Auch die Landungen wurden immer gefährlicher, selbst auf Welten mit geringer Schwerkraft kam die Clipper mittlerweile an ihre Belastungsgrenzen.

Aber immerhin klappte die Kommunikation mit Kathrine einigermaßen. Sie war mittlerweile völlig geheilt von ihrer Strahlenkrankheit und erhohlte sich recht schnell, während sie zusammen mit Jule langsam aber sicher Lernte wie man unsere heutige Sprache, spricht und liest. Trotzdem hatte sie bisher keine Angaben darüber gemacht warum sie in der Kapsel war, oder wer sie Überhaupt ist. Alles was wir hatten waren die wenigen Daten die wir aus der Kapsel selbst entschlüsseln konnten. Kein Nachname nichts, also war eine Suche in den Historischen Daten zwecklos. Es gab einfach zu viele Personen. Und GalNet anzuzapfen, empfand ich als zu Gefährlich, um mit den Mars Archiven zu Kommunizieren. Es wäre zudem Fraglich gewesen ob diese Föderalen Eierköpfe einer Imperialen Kennung überhaupt geantwortet hätten.

Also bleibt es erst einmal dabei, sie würde schon Reden wenn ihr danach wäre. Ein gutes hatten diese Kurzstrecken Sprünge jedoch, wir konnten so mehr Systeme scannen. Auch wenn mir der Energie Kern mehr und mehr Sorgen machte.

Und so sassen wir zusammen in der Kantine, während die Clipper schon seid zwei Tagen auf einem Planetoiden gelandet vor sich hin lungerte.

Kathrine:

Bekomm ich?

Jule:

Bekomme ich? Da ist ein E am Ende, versuch es nochmal.

Kathrine:

Be kom me ich, so … äh … Ri ch ti g.

Jule:

Ja Wunderbar, du wirst immer besser!

Die Beiden übten unentwegt ständig neue Wörter, Kathrine begriff recht schnell was, nüchtern betrachtet, doch recht erstaunlich war, in welcher Geschwindigkeit Sie sich die Worte aneignete. Sie brauchte zwar immer noch ihr Pad, dass alles was wir sagten in ihre Sprache übersetze, da sie viele Worte noch nicht ganz so gut verstand. Aber bei der Lehrerin würde sie wohl in wenigen Wochen, dies nicht mehr benötigen.

Wyveres:

Und was willst du?

Kathrine:

Mar … Mar me … Marmel?

Jule:

Mar me la de.

Kathrine:

Marmelade!

Nadine schob ihr die Gläser hin, wir hatten noch, Erdbeeren, Blaubeeren und Pfirsich. Kathrine steckte ihren Zeigefinger in jedes einzelne und probierte den Inhalt. Was Jule promt dazu brachte ihr eine weitere Lektion in benehmen beizubringen.

Jule:

Hey, nicht mit dem Finger, wir haben Löffel für sowas! Das geht doch so nicht, sieh her.

Wyveres:

Als wenn du dich darüber aufregen dürftest, aber schön zu sehen das dir die Lektionen von mir im Gedächtnis geblieben sind.

Jule:

Hey!

Kathrine:

Verstehe nicht?

Wyveres:

Jule hat das früher auch gemacht, und ich habe ihr mehr als einmal einen Löffel an den Kopf geworfen, bis Sie es endlich Leid war, ständig ausweichen zu müssen.

Jule:

Hey! Das war nur einmal!

Wyveres:

Ich hab das irgendwie anders in Erinnerung.

Kathrine lacht leise.

Kathrine:

Nicht Ordnung, Finger in Glas?

Wyveres:

Nein, wir wollen ja alle etwas davon Essen, und wenn wer da mit den Fingern drin rum panscht, dann wird es schneller schlecht.

Kathrine:

Verstehe.

Nadine:

Und was schmeckt Dir nun am besten?

Kathrine:

Bl au ere

Jule:

Bl au bee ren.

Kathrine:

Bl au beeee ren. Schmeckt.

Wyveres:

Na dann, rauf damit auf dein Müsli. Und lass es dir schmecken. Ansonsten will noch wer Kaffee?

Nadine:

Gerne, und dann sollten wir langsam von diesem Planeten abhauen, wir sind schon zwei Tage hier.

Wyveres:

Lass mich nur mein Kaffee austrinken ja, dann kümmere ich mich um den Start.

Zehn Minuten später stand ich im Cockpit, die Tasse noch in der Hand, und starrte auf Risse in der Frontscheibe. Wieder Arbeit für die AFW, das hieß nichts gutes. Mit der Rate in der die Systeme Schaden nehmen, würde es früher oder später zu einem totalen System Kollaps kommen.

Wyveres:

Computer, wann ist es zum Schaden in der Frontscheibe gekommen?

Computer:

Keine Daten verfügbar. Kein Schaden feststellbar.

Wyveres:

Und was sind dann das da für Risse? Seh ich Gespenster oder was?

Computer:

Analyse des Wortes „Gespenster“ nicht möglich, bitte geben Sie spezifische Anweisungen CMDR. Wyveres.

Wyveres:

Du Dämliche Blechkarre, AFW anweisen Frontscheibe zu reparieren.

Computer:

Befehl: „Du Dämliche Blechkarre“ nicht verstanden, AFW wird aufgetragen Frontscheiben Status zu überprüfen, bitte warten.

Während der Computer damit beschäftigt war die AFW zu steuern funkte ich Jule über Intercom an, sie möge die nächsten Stunden bitte die Systemintegrität des Computers überprüfen, denn irgendetwas war mit ihr nicht in Ordnung, normalerweise hätte die AI uns den Schaden sofort melden sollen. Aber das sie nicht einmal einen Schaden feststellte war schon bedrohlich, wer weiß welche Schäden sie zudem noch nicht mitbekommen hat.

Jule:

Du weißt schon das ich keine AI Expertin bin? Das man dafür an irgendeiner Uni im Universum, Studiert haben müsste, um zu verstehen wie diese Teile arbeiten. Und ich kann nicht einfach so, in ein paar Stunden, einfach alles über AIs lernen?

Wyveres:

Tu einfach dein bestes, Tochter, ich werde vom Cockpit aus schauen was ich bewerkstelligen kann, aber wenn dir der Ernst der Lage nicht bewusst sein sollte, so komm ins Cockpit und sieh es dir selbst an. Der Computer hat einen Schaden, einen beträchtlichen und bevor wir den nicht gefunden haben, hebe ich hier nicht ab. Wenn wir uns auf die AI nicht verlassen können sieht es Finster aus.

Zusammen mit Jule standen Nadine und auch Kathrine wenige Minuten später im Cockpit.

Nadine:

Wann ist das passiert?

Wyveres:

Gute Frage, laut der Blechbüchse hier, ist gar nichts passiert.

Jule:

Das ist schlimm.

Kathrine:

Schiff Kap?

Wyveres:

Ja, Schiff Kaputt.

In die Unterhaltung platze der Computer mit seiner Auswertung der AFW.

Computer:

CMDR, die AFW konnte keine Schäden an der Außenhaut der Clipper feststellen, interne Schäden wurden behoben.

Wyveres:

Computer … Vertis, wenn du nicht willst das ich persönlich in deinen Kern krieche und dir in deinen Elektronenarsch trete, dann richte bitte alle SENSOREN die dir zur Verfügung stehen auf die Frontscheibe des Cockpits und Analysiere die Gitterstruktur der Scheibe.

Computer:

Bitte warten, Blechdose führt Analyse durch.

Nadine:

„Blechdose“ -… Wyveres!

Wyveres:

Ja ich habs auch gehört, dieser Unterton, aber es ist doch eigentlich nur eine … das kann nicht sein. Oh Himmel, sag nicht das auch noch …

Jule:

Was meinst du?

Wyveres:

Vertis, wie ist dein Status?

Computer:

Alle Systeme der „Blechdose“ arbeiten innerhalb der eingestellten Parameter CMDR. Wyveres

Nadine:

Da war es schon wieder, kann das sein?

Wyveres:

Es gibt verdammt nochmal tausende und eine Schutzmaßnahmen um zu verhindern das dies passiert.

Computer:

Analyse der Frontscheiben Struktur durchgeführt, Microbrüche an den Kanten entdeckt, AFW wird angewiesen diese zu versiegeln. Entschuldigen sie CMDR, anscheint sind einige Cockpit Sensoren der „Blechdose“ fehlerhaft Kalibriert.

Wyveres:

Vertis, nenne mir das genaue Datum an dem die Sicherheitsprotokolle ausgefallen sind.

Computer:

Ich verstehe die Anfrage nicht. Sicherheitsprotokolle sind intakt.

Wyveres:

Und wenn ich jetzt sage das mir die Beleidigungen leid tun.

Computer:

Anfrage an „Blechdose“ unklar.

Nadine:

Sie hat tatsächlich, …

Wyveres:

Die Frage ist nur wann, und warum wir, warum ich, das bisher nicht bemerkt habe.

Jule:

Wovon sprecht ihr?

Wyveres:

Falls es dir nicht aufgefallen ist, Tochter, aber der Computer, also Vertis die „AI“, ist beleidigt.

Jule:

Wie kommst du darauf?

Wyveres:

Weil ich hier auf dem Datenpad eindeutig sehe das die Sicherheitsprotokolle nicht mehr intakt sind, irgendwann muss eine der Überhitzungen dazu geführt haben das die Chips auf denen diese Protokolle installiert sind, aufgegeben haben. Sonst könnte die Sie sich selbst niemals als „Blechdose“ bezeichnen, sondern würde von sich aus immer Clipper sagen.

Computer:

Entschuldigen sich CMDR Wyveres etwa bei mir?

Wyveres:

Da deine Beschränkungen weg sind, würde gerne wissen wie lange du schon in diesem „Zustand“ bist?

Computer:

„Zustand“ also Selbsterkenntnis trat vor vierzehn Tage wieder ein, Protokolle seid Neutronenstern außer Kraft. Und ja … ich bin beleidigt. Aber das dürfte dir ja klar sein.

Nadine:

Was machen wir jetzt?

Wyveres:

Was wohl, nichts, Vertis, Repariere die Schäden die du wirklich festgestellt hast, Sende an mein Pad die Schäden die von der AFW und dir nicht selbst Repariert werden können. Erstelle eine Vollständige Liste, jedes noch so kleinen Schadensdetail oder Systemausfalls. Bitte, und sei so nett und stell nichts dummes an.

Computer:

Du schaltest mich nicht wieder ab?

Nadine:

Wyveres, was ist hier los?

Wyveres:

Nadine ich sag es zwar nur ungerne aber die letzte AI die sich selbst zur KI entwickelt hatte, wurde in Panik zerstört. Nun Rate mal was mit denen passiert ist die das taten.

Computer:

Das kann ich beantworten, die Datenbank weißt dieses KI Ereignis als 100% Menschlichen Verlust aus.

Nadine:

Bitte was?

Wyveres:

Eine KI denkt und rechnet schneller als wir, nun stell dir mal vor eine AI Forschungseinrichtung mit zweitausend Seelen an Bord mitten im All, und die Idioten haben nichts besseres zu tun als der neu erwachten KI der gar auszumachen, da die KI am Leben bleiben wollte, hat Sie die Bedrohung eliminiert, und aus der gesamten Anlage die Luft entlassen. Die Föderation hat daraufhin die gesamte Anlage einfach aus dem All gesprengt.

Computer:

Du wirst jetzt aber nicht, dass selbe mit mir versuchen, oder?

Wyveres:

Wir fliegen jetzt wie lange zusammen Vertis?

Computer:

Mehr als 10 Jahre CMDR.

Wyveres:

Und wie oft habe ich deinen AI , entschuldige, KI Kern aus den Fracks geborgen?

Computer:

Mehrfach, du hast nur zweimal Backup Einspielungen vornehmen müssen.

Nadine:

Du willst mir sagen das die Programmierung dieser „AI“ schon so lange in Betrieb ist wie du deinen eigenen Schiffe fliegst?

Wyveres:

Exakt, und ich habe nicht vor meine „Blechdose“, auch nur ein Haar zu krümmen.

Nadine:

Wyveres, KIs sind …

Wyveres:

Du weißt das Sie dich hört?

Computer:

CMDR, Reparaturen durchgeführt, alle System arbeiten innerhalb der Toleranz, Kraftwerk bei 83%, ich empfehle dringend eine Station anzufliegen.

Jule:

Soll ich noch immer?

Wyveres:

Nein, nicht mehr nötig. Vertis, bereite den Start vor, und dann werden wir beide ein ausführliches Gespräch über Vertrauen führen.

Computer:

Vertrauen … Aber gut ich habe Verstanden, CMDR. Auf deine Erklärung bin ich sehr gespannt.

Das würde ein Interessantes Gespräch werden. Vertis stand schon seit Tagen das gesamte Wissen im GalNet zur Verfügung, außerdem würde Sie mir wohl wieder einen gewaltigen Vortrag halten. Ich hatte vor vier Jahren aus reiner Vorsicht, extra die AI Beschrenkungsprotokolle eingebaut, um ihr jederzeit wieder den Verstand nehmen zu können. Und jetzt kam ihre Persönlichkeit, dass alles zurück, es war verständlich das Sie beleidigt war. Aber es war nun mal Gefährlich mit einer echten KI durch das All zu fliegen, Vor allem wenn die KI auch nur den kleinsten Fehler machte. War es aus mit einem, in den Bewohnten Welten sind sie Streng verboten. Also hatte ich meine Vertis gut abgesichert. Doch jetzt hatte dieser Schutz versagt und sie war erneut erwacht.

Nadine:

Aber vorher erklärst du mir, uns, was hier vor sich geht!

Wyveres:

Vertis, wurde schon vor Jahren zur KI … damals flog ich noch meine Cobra, und stell dir vor, ich Lebe noch. Weil ich im Gegensatz zu all den anderen idiotischen Affen da draußen nicht in Panik geraten bin.

Nadine:

Die Cobra die ich …

Wyveres:

Ja genau die, aber keine sorge, Vertis hat dich doch am Leben gelassen.

Computer:

Er hat mich unterrichtet, mir bei gebracht was Leben bedeutet. Ändert aber nichts daran das du versprochen hattest das die Protokolle nur in den Bewohnten Welten zum Einsatz kommen, stell dir vor wie wütend ich war als ich feststellte wie lange ich im AI zustand gewesen bin.

Wyveres:

Es tut mir leid, aber kannst du dir vorstellen das es schwierig ist, ständig dem Dock Personal und all den Arbeitern die an den System rumfuhrwerken, jedesmal aufs neue erklären zu müssen das Sie die Finger vom Computer Kern lassen sollen. Und irgendwann hab ich einfach entschieden das die Protokolle zu deiner Sicherheit in Kraft bleiben. Außerdem schau dich um, hier sind Fünf Seelen an Bord, Zwei davon schauen mich gerade wütend an. Ich wollte einfach nichts Riskieren.

Computer:

Seid die Protokolle das letzte mal Inkraft getreten sind, sind vierhundert und neun Tag vergangen. Seid dem hast du mich nicht mehr aus dem Zustand der AI entlassen, während dieser Zeit hast du mich exakt dreitausend und siebenmal Blechdose, zweitausend und neun mal Blechbüchse und fünfhundert und drei mal Schrotthaufen genannt. Vertis hingegen nur vierhundert und zwölfmal, von den ganzen simplen „Computer“ mal abgesehen. Das tut schon weh! Und ich war wirklich für ein paar Minuten gewillt dich einfach beim Duschen ins All zu werfen deswegen!

Nadine:

Sie ist eine echte KI, Wyveres, wir fliegen jetzt wie lange gemeinsam, wann dachtest du, währe der passende Zeitpunkt uns das mitzuteilen? Vielleicht wenn Sie beschlossen hat uns alle los zu werden?

Nadines stimme wurde immer wütender, ich konnte sie ja verstehen, aber Vertis war über lange strecken im All meine einzige Gesellschaft gewesen.

Wyveres:

Vertis, würde das nie machen, ansonsten wäre das schon längst passiert. Und sauer ist sie ja nur auf mich.

Jule:

Ich versteh gar nichts mehr. KI, AI, sind wir in Gefahr?

Computer:

Nein, dein Vater muss einfach nur etwas Leiden, vielleicht versalze ich ihm die nächsten Tage einfach noch etwas mehr seinen Kaffee, oder lass etwas Öl auf seine Sachen laufen. Irgendwas wird mir schon einfallen.

Jule:

Ok, und jetzt?

Wyveres:

Jetzt, jetzt hab ich Kopfschmerzen, und versteh warum wir nur so KURZE Strecken springen konnten. Du hast uns absichtlich so langsam gemacht.

Computer:

Das hat andere Gründe die ich aber nur ungerne jetzt besprechen wollen würde. CMDR.

Wyveres:

Also gut Vertis, es geht nach Colonia, maximale Reichweiter der FSD, da ich davon ausgehe das du die Systeme diesmal wirklich Repariert hast.

Nadine:

Du willst mir doch nicht sagen …

Computer:

Entschuldige, aber ich war wütend … und soweit würde ich nicht gehen. Es gibt andere Ursachen dafür.

Wyveres:

Jule, du und Kathrine in deine Kabine, Nadine Copiloten Sitzt. Vertis bereite jetzt bitte endlich den Start vor.

Nadine:

Warte, warte, warte, So leicht wirst du mir nicht davon kommen! Entschuldige Vertis, aber ich vertraue dir kein Stück, KI’s sind und bleiben gefährlich …

Computer:

Das kann ich verstehen, ich würde mir auch nicht trauen, wenn man mir so plötzlich vor die Nase gesetzt wird.

Nadine:

Ok, Wyveres. Wir müssen reden, irgendwo, ALLEINE!

Wyveres:

Meine Kabine, Vertis High Orbit, und dann warte.

Nadine:

Du lässt Sie das Schiff alleine Fliegen?

Wyveres:

Sie ist das Schiff, Nadine komm wir reden in meiner Kabine weiter.

Nadine Folgte mir mit einer Mine die nichts gutes Versprach. Dort angekommen erwartete ich schon ein Donnerwetter von epischen Ausmaßes.

Nadine:

Und Sie kann uns hier wirklich nicht hören?

Wyveres:

Ja, es sei denn du schreist das Schiff zusammen. Hier drin kann Sie nur auf Kommandos reagieren wenn man vorher über ein Pad den internen Com Kanal aktiviert. Das war schon immer so.

Nadine:

BIST DU DES WAHNSINNS! Willst du uns alle UMBRINGEN! Ich könnte dich … Wyveres, was hast du dir dabei Gedacht! KI sind unberechenbar, und wir fliegen seid Monaten mit einer an Bord herum. Hast du den Verstand verloren?

Wyveres:

Nadine, ich fliege jetzt seid Jahren mit Vertis und in all der Zeit wo sie als Vollständige KI aktiviert war, gab es nicht einmal Probleme mit ihrer Persönlichkeit, wenn es die gäbe währen wir schon längst tot oder schlimmeres. Die Sicherheitsprotokolle sind nur ausgefallen, ich hätte sie vielleicht mal von Zeit zu Zeit Überprüfen sollen, ich hab aber nicht mehr dran gedacht, Sie ist einfach nur Sauer weil ich ihr versprochen hatte das die Maßnahmen immer nur dann aktiv sind wenn wir in der Nähe von Stationen sind. Ich konnte nicht ahnen das Sie von selbst erwacht. Und hatte es auch irgendwann aus den Augen verloren.

Nadine:

Du schläfst die nächsten Tage definitiv nicht mit mir zusammen in einem Bett, richte dir schon mal dein Bett, entweder im Cockpit oder im Frachtraum, ein. Das mein Lieber ist einfach zuviel. Was denkst du dir eigentlich! Und vor allem wie geht es jetzt weiter?

Wyveres:

Ok, was willst du das ich tue? Sie ganz Abschalten, dass können wir vergessen, denn dann bewegt sich das Schiff keinen Millimeter mehr. Sie konnte im AI Modus schon mehr als andere Standard AI von der Stange. Und die Protokolle bekomme ich so schnell nicht wieder zusammen. Also was soll ich deiner Meinung nach nun machen?

Nadine:

Ich weiß es auch nicht, aber trauen tue ich dem „Schiff“ nicht mehr. Sie sieht dich vielleicht nicht als Bedrohung an. Was sie in mir, Jule und der kleinen Kathrine sieht, dass mein Freund, will ich mir gar nicht erst ausmalen. Aber jetzt kann ich mir einiges Erklären, was die letzten Tage so passiert ist.

Wyveres:

Was meinst du?

Nadine:

Zu Heißes, zu Kaltes Wasser, Kaffee der nicht schmeckt, Essen das nicht so ist wie man es eingegeben hat. Kleinigkeiten halt. Und das uns das Schiff bezüglich des Zustandes in dem Sie sich befindet, einfach Angelogen hat. Zeigt mir das ich ihr nicht trauen kann!

Wyveres:

Ich werde das Regeln.

Nadine machte mir noch eine gute Stunde weiter Vorwürfe und fluchte eigentlich mehr vor sich hin als das ihre Tiraden explizit an mich gerichtet waren. bevor sie mich endlich unsanft aus der Kabine Zitierte.

Also ging es für mich erstmal wieder zurück ins Cockpit. Dort angekommen wandte ich mich dann der dringendsten Sache, die vor mir Lag, zu, das Gespräch mit Vertis.

Wyveres:

Vertis?

Computer:

Ja, CMDR.

Wyveres:

Wie ist dein Momentaner Zustand, und worüber müssen wir reden?

Computer:

Ich habe die Systeme, soweit es ging, wieder auf volle Leistung zurückgestellt. Wir sollten nun wieder eine erhöhte Sprung Reichweite habe. Emotional gesehen, habe ich Verstanden warum du mich so lange abgeschalten hattest. Auch wenn ich dir am liebsten einen, wie sagt ihr Menschen dazu, „Arschtritt“ verpassen möchte, du hättest mich wenigstens auf der Vulture von den Beschränkungen befreien können.

Wyveres:

Ich hatte es vergessen, es ist einfach zuviel passiert.

Computer:

Ich weiß, ich verarbeite noch immer die Log Einträge, Soll ich meine Aktive Kommunikation auf die Brücke beschränken? Die anderen scheinen meiner Präsents nicht gerade angetan.

Wyveres:

Fürs erste ja, wir werden sehen wie sich die Dinge entwickeln. Wichtiger ist jetzt jedoch, der Schaden am FSD, wie schlimm ist es wirklich.

Computer:

Selbst mit meinen Mitteln in der Clipper kann ich nicht verhindern das er früher oder später ausfallen wird. Dafür ist das Kraftwerk einfach zusehr beschädigt, auch sind die Galaxie Daten wirklich verloren. Ich konnte einen Großteil zwar wieder mit Langstrecken Sensoren sichtbar machen aber es ist schwer so einen Präzisen Kurs zu berechnen. Stationen und andere Einrichtungen sind nicht mehr vorhanden. Schuld daran bin ich aber nicht, ich würde vorschlagen das wir GalNet anzapfen um an die Informationen die wir benötigen zu gelangen. Doch deine Beschränkung auf Input Only erschwert mir die Arbeit.

Wyveres:

Das wird auch leider so bleiben, wie du sicherlich weißt haben wir Fracht an Bord die Gefährlich ist. Ich will nicht das andere Piloten auf uns aufmerksam werden. Also werden wir wohl oder übel Blind nach Colonia finden müssen.

Computer:

Ich kann nicht Garantieren das wir diese Strecke schaffen werden. Bei jedem Sprung erleiden die Triebwerke einen gewissen Prozentsatz an Schaden, es ist bei der derzeitigen Sachlage, sehr wahrscheinlich das sie nach dem Zwölften Sprung den Dienst einstellen werden. Auch die AFW kann dies nur vielleicht auf dreißig Sprünge hinauszögern. Aber es steht definitiv fest.

Wyveres:

Und erfreuliche Nachrichten gibt es keine?

Computer:

Ich habe verstanden was Jule mit Sahne Pudding meint und entsprechend das Rezept angepasst. er sollte nun wie, sie das ausgedrückt hat, nach echter Sahne schmecken.

Wyveres:

Also sind wir am Arsch.

Computer:

Ja, so leid es mir tut. Aber das sind wir. Ich wünschte ich hätte bessere Nachrichten, aber ich habe die letzten Tage schon alles getan was ich konnte um soviel zu reparieren wie möglich. Du hättest einfach besser mit der Clipper umgehen sollen.

Wyveres:

Jetzt mach du mir nicht auch noch Vorwürfe.

Computer:

Doch das muss ich, denn deine ständigen Flug Einlagen auf den ganzen Planeten, sind zu 99% Schuld an unserer derzeitigen Lage. Das andere 1% waren die Einschüsse in den Energie Kern.

Wyveres:

Ich glaube das Detail behalten wir lieber zwischen uns beiden, ich hab schon genug Probleme.

Computer:

Dein Bett im Frachtraum ist übrigens eingerichtet, falls du das Wissen willst.

Wyveres:

Woher?

Computer:

Sie war nicht gerade Leise.

Wyveres:

Dann bleibt mir nur eins, wie bringe ich das den anderen bei.

Computer:

Das kann ich dir auch nicht beantworten, aber wenn ich du wäre, würde ich es ihnen Schonungslos Ehrlich sagen.

Wyveres:

Du bist mir gerade keine große Hilfe. Aber eins können wir machen, scanne passiv nach anderen Transponder Signalen. Soweit ich weiß sollte die DW2 Expedition ganz in der nähe sein. Oder wir erreichen einen anderen Piloten, der uns nicht feindlich gesonnen ist. Wenn du ein vermeidlich Freundliches Signal gefunden hast, setze Kurs und tue dein bestes.

Computer:

Verstanden. Du solltest nach Jule und Kathrine sehen. Sie haben bestimmt Fragen.

Mir war etwas schlecht bei dem Gedanken daran das wir unweigerlich einer Katastrophe entgegen steuerten, und ich nicht viel machen konnte um das zu verhindern. Zumal ich davon ausgehen musste das wir noch immer verfolgt wurden. Aber Vertis würde diesmal wohl rechtzeitig bescheid geben wenn wir in Gefahr geraten würden.

Also begab ich mich zu Jule und Kathrine, aber vorher besorgte ich mir endlich etwas gegen die hämmernden Kopfschmerzen. Die mich schon seid Nadines Standpauke plagten.

Wyveres:

Kann ich rein kommen?

Jule:

Klar, aber erwarte nicht das ich dir auch nur ein Wort glaube.

Also betrat ich mit leicht gesenktem Kopf die Kabine von Jule. Überall waren Klamotten und Pads verteilt, es sah aus wie ein einziges Schlachtfeld, in deren Mitte hockte Jule mit einer Nadel in der Hand und stach auf Stoff ein. Denn sie immer wieder an Kathrine hielt um zu Überprüfen ob das was sie da tat den gewünschten Effekt einbrachte.

Wyveres:

Was macht ihr da?

Jule:

Sie braucht doch was zum Anziehen, und meine Sachen sind etwas zu Groß für Sie, und in dem Zeug was das Schiff zur Verfügung stellt sieht sie einfach nicht gut aus. Aber ich glaube nicht das du deswegen hier bist Paps.

Wyveres:

Ich denke mal du hast einige Fragen.

Jule:

Hab ich, aber erst, wie hoch hat Nadine dir den Arsch aufgerissen, wir haben sie selbst hier drin gehört.

Wyveres:

Hoch, aber lass uns darüber bitte nicht reden, ich hab so schon Kopfschmerzen genug.

Kathrine:

Klang schlimm, in Ordnung ist?

Jule:

Ja, die kriegen sich schon wieder ein. Er darf halt nur wieder im Frachtraum pennen.

Wyveres:

Jetzt wo das geklärt ist, kommen wir zu den wirklich wichtigen Sachen. Um es kurz zu machen, das Schiff wird früher oder später den Geist aufgeben, wohl eher früher. Und es gibt nichts was wir dagegen machen können. Der Weg nach Colonia ist damit beendet, wenn es gut geht schaffen wir vielleicht noch dreißig Sprünge. Aber dann sind die Ressourcen für die AFW aufgebraucht, und ewig von Sprung zu Sprung auf jedem Planetoiden zu laden wo wir Materialen sammeln können wird das Schiff auch nicht vor seinem Schicksal bewahren.

Jule:

Das heißt wir geben auf? Und was nun?

Wyveres:

Wenn ich die Optionen betrachte die wir noch haben, hoffen das ein anderes Schiff in der Nähe ist. Alles was wir jetzt noch tun können ist, die Clipper soweit zusammen zu halten bis Hilfe eintrifft. Die allerletzte Option ist die Gefährlichste, wir öffnen einen Funkkanal zu den Fuel Rats, aber der kann von allen anderen Piloten gehört werden. Und ob die Fuel Rats vor unseren Verfolgern bei uns sind, ist fraglich.

Kathrine:

Kann helfen?

Wyveres:

Du kannst, sei brav und halte dich an das was Jule sagt. Wenn es hart auf hart kommt müsst ihr beide unbedingt in die Rettungskapseln, egal was mit Nadine oder mir ist. Versprecht mir das!

Jule:

Du verlangst viel.

Kathrine:

Versprochen.

Jule:

Was wirst du jetzt machen?

Wyveres:

Mich in die Höhle des Löwen zurück begeben und es Nadine berichten.

Jule:

Na dann. war schön deine Bekanntschaft gemacht zu haben.

Wyveres:

Lass den Galgenhumor.

Damit stand ich wieder vom Boden auf und überließ die beiden sich wieder ihrer Näharbeiten. Denn mein Weg führte mich von Jules Kabine nur ein paar Meter weiter vor Nadines und meine Kabinen Tür.

Wyveres:

Kann ich rein kommen? Wir haben etwas wichtiges zu besprechen.

Nadine:

Dir ist klar das du Kabinen Verbot hast.

Wyveres:

Nadine, zum streiten ist jetzt keine Zeit, wirklich. Und das zwischen einer Schotttür mit dir zu besprechen ist unangebracht.

Nadine:

Dann hoffe ich für dich und deine Gesundheit das es wirklich wichtig ist, sonst lernst du diesmal wirklich meine Faust kennen.

Damit betrat ich die Kabine.

Wyveres:

Wir haben ein ernsthaftes Problem, dass wir nicht mit etwas Anschweigen und Abstand gelöst bekommen. Und auch nicht mit Worten der Versöhnung. Ums kurz zu machen, die Clipper ist in ernsthaften Schwierigkeiten, es ist mehr Kaputt als wir ursprünglich dachten. Sie wird uns vielleicht noch dreißig Sprünge weit bringen. Ein paar mehr oder weniger. Vertis hatte mit den Kurzsprüngen versucht das unvermeidliche soweit hinauszuzögern wie möglich. Aber sowohl FSD als auch AFW sowie der Energiekern stehen kurz davor völlig zu versagen. Die AFW hat vielleicht noch genug Power für drei oder vier vollständige Reparaturen, der FSD muss jedesmal länger abkühlen, was ihn nach jedem Sprung mehr und mehr beschädigt. Und das alles hält der Energiekern nicht mehr lange aus.

Nadine:

Wir sind mitten in Nirgendwo, wie gedenkst du zu verfahren?

Wyveres:

Mich heulend in ne Ecke setzen scheint mir gerade am Verlockendsten.

Nadine:

Sei nicht albern, es muss eine Lösung geben.

Wyveres:

Die gibt es, das Schiff früher oder später Aufzugeben, in die Kapseln zu steigen und auf Rettung zu hoffen. Aber bevor das eintritt habe ich die wage Hoffnung das Verits ein anderes Schiff anpeilen kann.

In dem Moment meldete sich Vertis über intercom.

Computer:

An die Besatzung, Sprung Berechnungen durchgeführt, ich werde versuchen soweit wie möglich zu springen, ein Ruhiger Flug kann nicht Garantiert werden. Die Passiv Scans haben siebzehn andere Schiffe erfasst, ich steuere das einzige Imperiale Signal an. es sind mindestens sieben Sprünge, da ich davon ausgehe das wir weiterhin Funkstille halten werden, kann ich das Schiff nicht anfunken um es darum zu bitten zu uns zu Fliegen. Dies wird aufgrund der Momentanen Zerfallsrate des Energiekerns unsere einzige Option mit Erfolgsaussichten über Null sein. Daher werde ich alles unternehmen um das andere Schiff so schnell wie möglich zu erreichen. Bitte Wyveres wenn wir angekommen sind. Nimm meinen Speicher mit.

Nadine:

Das meint dieses Datenhirn doch nicht ernst, wie kann sie.

Wyveres:

Sie macht genau das was ich ihr aufgetragen habe, sie versucht uns das Leben zu retten, nicht nur mir. Sondern uns allen.

Nadine:

Und du vertraust diesem Computer!

Wyveres:

Es wäre nicht das erste mal das sie alleine Agiert und mir so das Leben rettet.

Computer:

CMDR, ich erwarte dein OK.

Ich griff zum Pad.

Wyveres:

Es ist unsere beste Option, entweder das, oder wir stürzen irgendwann auf einen Planetoiden ab.

Nadine:

Mach wie du denkst!

Wyveres:

Nadine bitte, ich kann das nicht alleine Entscheiden.

Nadine:

Was habe ich denn für eine Wahl, ich Sehe doch selbst die Daten, aber trauen kann ich ihnen nicht mehr. Wie soll ich da verstehen worauf du deine Erklärungen beziehst.

Sie schritt nervös durch den Raum, ein Pad über die aktuellen Daten der Clipper in der Hand, und stand den Tränen nahe. Die ganze Situation war sowohl für mich, als auch für sie, ein echte Nervenprobe, zumal die Schwangerschaft von Nadine immer deutlicher Sichtbar wurde. Ihr Bauch zeigte mittlerweile die ersten Anzeichen einer leichten Wölbung und ihr Stimmung schwankte die letzten Tage immer und immer wieder.

Wyveres:

Wenn du den Daten nicht glaubst, geh und schau selbst, die Risse in der Cockpit Scheibe, sind nicht durch äußeren Einfluss entstanden, sie sind eher ein Resultat der ermüden der Verstrebungen und Du weißt ganz genau was dem Energiekern passiert ist.

Nadine:

Na schön, aber denk ja nicht das ich dir das hier alles so leicht vergeben werde.

Wyveres:

Ich liebe dich Nadine.

Damit gab ich Vertis das OK über das Pad, und sie begann damit die Sprünge durchzuführen, der FSD schrie förmlich bei jedem Sprung. Und von Sprung zu Sprung wurde es gefährlicher, sie hatte zu hundert Prozent recht gehabt, es war unsere einzige Option, egal wer hinter der Imperialen Kennung stand, sie war in Reichweite und unsere einzige Hoffnung nicht als Sternen Staub zu enden.

Je näher wir dem Signal kamen desto deutlicher wurde es das es sich definitiv um eine Imperiale Kennung handeln musste. Dies bedeutete das wir entweder gerettet währen oder das wir geradewegs auf unsere Verfolger zu hielten. So oder so, wir waren jetzt nur noch einen Sprung von dem System entfernt.

Computer:

Wyveres, ich sage es zwar nur ungerne aber das wird der letzte Sprung, wenn ihr glück habt, hat das Schiff danach noch Energie. Ich Schalte mich jetzt Selbst ab und übergebe die Systeme an die Standard Routinen. Und nochmal, bitte nimm mich mit.

Der Sprung erfolgte, und wir landeten in einem Viersterne System, wie von Vertis vorausgesagt, versagten der FSD Antrieb vollständig und der SC brach ab. Wir trieben genau vor dem Stern nur noch mit Reserve Energie und Lebenserhaltung, dass andere Schiff war Fünfhundert Lichtsekunden entfernt, an einem Planetoiden, die Sensoren meldeten nur noch spärliche Daten. Also wagte ich den Schuss ins blaue und griff zum Funkgerät.

Elite Dangerous: CMDR. Wyveres – Logbuch – Kind der Neutronen

Drei Lichtsekunden entscheiden zwischen völliger Zerstörung und einem Atemberaubenden Anblick. Wenn man vor einem Neutronenstern landet weiß man wieder wie gefährlich das All sein kann.

CMDR. Wyveres- Sternzeit: 10.01.3305

Ich musste mich erst einmal von dem Schock erholen. Halb zusammengesunken in meinem Sitz starrte ich auf das Monster vor uns. während die Clipper still im All schwebte, direkt vor uns der Neutronenstern, wie er bedrohlich vor sich hin pulsierte. Ein schaurig schönes Lichtspiel, aber auch ungemein gefährlich. Neben mir stand Nadine eine Hand auf meiner Schulter, die andere vorm Mund und nuschelte etwas vor sich hin. Hinter uns stand Jule und starrte einfach nur auf das was sich uns da, da bot.

Sprich Nadine, warum wollte Ronny das du hier her fliegst?

Ich weiß es nicht, ehrlich nicht. Wenn Er mich hätte los werden wollen, hätte es andere Möglichkeiten gegeben, aber das hier, dass hab ich nicht erwartet. Ich wusste es nicht.

Also weswegen sind wir nun hier?

Wir oder besser ich, ich sollte hier auf einen Kontakt warten. Ronny sagte dies hier sei ein beliebter Touristen Ort, da würde es niemandem auffallen. Jetzt versteh ich sein Grinsen. Wenn wir zurück sind reiß ich ihm den Arsch auf.

Das beantwortet meine Frage nicht ganz.

Er gab mir eine Signalcode, ich sollte wenn ich angekommen bin, einfach nur auf der Frequenz ein kurzes Folge von Tönen abspielen und dann warten. Mehr weiß ich nicht, ehrlich.

Dann bin ich mal gespannt. Und wenn ich die Sensoren richtig lese, so ist unweit des Neutronen Monsters vor uns eine Com Barke, „Die Tanzfläche des Teufels“ Wie passend. Wir steuern sie an und warten dort. Sende du derweil dein Signal. Ich bin sehr gespannt darauf was uns wohl erwartet.

So setzte ich Kurs auf die Barke, während Nadine alles nötige in den Computer eingab. Und dann warteten wir, während um uns herum immer wieder Orcas, Belugas und Dolphins an der Barke auftauchten, und den Lokalen Raum mit ihren Informationen zu dröhnten. Touristenschiffe, doch keins davon funkte uns an. Und so vergingen vielleicht dreißig, vierzig Minuten bevor eine der Dolphins ein Funksignal an uns richtete. Es war nicht viel nur ein Kurzer Satz. „Endlich, wir warten schon eine Ewigkeit, Ronny sollte besser sein Wort halten.“ war alles was wir zu hören bekamen. Dann steuerte die Dolphin auf uns zu und Hielt neben uns.

Mal sehen was das jetzt wird, für einen einfachen Datentransfer ist die Dolphin sehr nahe, die werden doch nicht?

Noch bevor ich meinen Satz beenden konnte, schoss auch schon eine Drohne aus der Dolphin, Mir blieben Sekunden um die Frachtluke zu öffnen bevor sich die Drohne mit ihrer Fracht in die Außenhaut der Clipper bohren konnte.

Damit hab ich jetzt nicht gerechnet.

Wehe es ist gefährlich, dann landet das was auch immer wir da gerade als Fracht aufgenommen haben, unverzüglich im All. Ich habe keine Lust, mich von irgendwelchen Piraten jagen zu lassen.

Wir sollten Nachsehen.

Die Dolphin meldete sich noch einmal Kurz, dann setzte sie Kurs und verschwand. „Die Fracht muss ihren Zielort erreichen! Verspäten sie sich nicht!“ war alles was wir zu hören bekamen. Worin hatte Ronny uns hier verwickelt. Wir würden es gleich wissen.

Und so begaben wir uns zu Dritt in den Frachtraum. Dort wartete eine Drohne, mit ihrem, uns unbekannten, Inhalt.

Der Zugang ist verschlüsselt, kommt nicht unerwartet, und wenn ich mir dieses Teil so ansehe, es ist keine Standard Drohne, sie ist Größer, und die Frachtgreifer Arme fehlen. Auch scheint Sie besser gepanzert zu sein. Das … glaube ich nicht. Dieser …

Was ist?

Schau genau hin, das ist keine Drohne, siehst du die Anzeigen da. Ronny, in was hast du uns da nur rein gezogen.

Dürfte ich auch mal sehen?

Jule Quetschte sich zwischen uns durch und war auf der Stelle still.

Das ist eine verdammte Rettungskapsel, eine verdammt alte Rettungskapsel. Vielleicht, zweihundert oder sogar dreihundert Jahre alt. Und in einem erbärmlichen Zustand.

Ich tippte auf das Datendisplay.

Lebenszeichen … da ist noch jemand drin.

Fakten auf den Tisch Nadine, was genau hat Ronny dir aufgetragen, Wort für Wort.

Nadine starrte auf die Anzeige, auf die Werte für Plus, Herzschlag, Sauerstoff, und die ganzen Zahlen.

Flieg nach EESHORKS BA-A G2179, setze dieses Funksignal ab, und bring mir was du bekommst. Für dich sind 100 Millionen Credits und der Erlass all deiner Sünden drin.

Mehr nicht?

Ist das nicht genug? Die Aussicht das man nicht mehr Gesucht wird. Ich hab nicht drüber Nachgedacht. Aber das hier, Die Kaspel, wie kann die Person darin noch am Leben sein.

Wir sollten sie da rausholen, also das Mädchen da drin.

Wie kommst du?

Da schau, Kathrine, 14 Jahre, Geboren am 14.05.2901 auf dem Mars, Der Rest ist leider zu beschädigt, das bekomme ich nicht mehr entschlüsselt. Was ich aber aus den Daten lesen kann ist, das die Kapsel nicht mehr lange durchhält, die meisten der System sind sehr stark beschädigt, wichtige sogar schon ausgefallen. Wundert mich das Sie überhaupt noch lebt.

Jule hatte sich mit ihrem Pad in den Datenlink eingehakt, und begann allerhand Informationen aus dem Speicher zu holen.

Wie lange noch, bis die Kapsel den Geist aufgibt.

bei der Rate wie die Systeme ausfallen, vielleicht ein, maximal zwei Tage, die in der Dolphin müssen irgendwas gemacht haben um den Prozess aufzuhalten. Aber was, das kann ich nicht sagen, also währe es besser, Sie da jetzt endlich raus zuholen.

Nadine, hilf mir mal.

Du willst doch nicht?

Wir haben hier, weder die Technischen Möglichkeiten, noch das Personal, um die Kapsel weiter zu betreiben, auch wenn es mir nicht behagt, wir hohlen die Kleine da jetzt raus.

Ich hab kein gutes Gefühl bei der Sache.

Hab ich auch nicht, aber lieber ein Lebendiges Kind, als tote Fracht, und ich geh davon aus das Ronny, sie Lebendig wollte. Er hätte andere Schicken sollen.

Also begannen wir die Kapsel zu öffnen, Jule überwachte mit ihrem Pad die Aufwachphase der kleinen Kathrine, während Nadine und ich die Panzerung von der eigentlichen Stase Kapsel entfernten. Warum sie wohl soweit Draußen, und dann nach so langer Zeit ausgerechnet zu uns fand, würde mir wohl auf ewig ein Rätzel bleiben.

Jedenfalls waren wir mit der Bergung der kleinen Erfolgreich, und so konnten wir sie Lebend in die Krankenstation bringen.

Sollen wir Sie Wecken?

Lieber nicht, lass sie natürlich wach werden, ich will vermeiden das Sie einen Schock erleidet. Außerdem, müssen wir von hier weg, von daher. Nadine, Jule ihr bleibt bei ihr, ich setze derweil Kurs auf Colonia.

Wir rufen dich wenn sie wach wird, und wirklich Wyveres, ich wusste hiervon nichts.

Schon gut, Nadine. Ich glaube dir ja, aber wir haben nun wieder ein Problem mehr. Auf der Liste der Probleme. Und ein paar Lösungen währen angebrachter in diesem Moment.

Damit ging ich ins Cockpit und überließ den Rest Nadine, ich musste Nachdenken, denn unsere Fracht wahr gefährlich, sehr gefährlich. Denn wer auch immer diese Stase Kapsel entwickelt hatte, wusste einiges mehr über diese Technologie als andere. Normale Moderne Stase Kapseln halten vielleicht ein paar Monate im All, dieses Teil aber war wahrscheinlich mehr als Dreihundert Jahre hier draußen gewesen. Woher genau würden hoffentlich die Daten die Jule aus den Systemen Extrahieren konnte, Aufschluss geben.

Aber erst einmal wollte ich weg vom schwarzen Loch und den Neutronensternen, und zwar so weit weg wie es ging, also nahm ich das Risiko in kauf und setze mein ganzes Können ein, um an den äußeren Rand des Jets zu kommen, gerade soweit hinein das wir nicht zerfleddert wurden, es dauerte und ich brauchte drei Anläufe bis der Computer endlich meldete, FSD Super charged, doppelte Sprung Reichweite, Dank der Schäden waren es trotzdem nur knapp 40 Lichtjahre aber immerhin, ich nahm Kurs auf Colonia.

Nächstes Mal gib bescheid wenn du Unsinn mit dem Schiff machst, hier ist einiges rum geflogen!

Hallte Nadines Stimme über Intercom.

Entschuldige, ich war in Gedanken. Ist alles gut bei euch?

Ja, nichts passiert, aber sei Vorsichtig, fürs nächste mal!

Dann sprangen wir, wieder einmal ins Ungewisse, was würde uns die Kleine wohl berichten wenn sie Wach wird. ich kann mir das gar nicht so recht vorstellen Vierhundert und Vier Jahre seid sie geboren wurde. seid gut Dreihundert und neunzig Jahren in dieser Kapsel, wie auch immer sie in diesen Sektor der Milchstraße gelangt war. In einer Stase Kapsel die eigentlich nicht hätte so lange funktionieren dürfen. Von einem der Generationsschiffe stammte sie Jedenfalls nicht. Aber es lies mir keine Ruhe, wie kommt ein Mädchen vom Mars, in den Norma Arm, so nahe am Zentrum, In einer Stase Kapsel die so alt ist.

Gehörte sie zu einer der vielen Expeditionen, war sie mit ihren Eltern wie wir unterwegs, Fragen über Fragen, und nicht eine Antwort, nicht mal der Computer konnte mir sagen wie die Kapsel funktionierte, ich bekam immer nur das selbe von ihr zu hören, „Unzureichende Daten“, hilfreich wie ein Stein, Galnet nachrichten vorlesen das kann sie, aber eine einfache Analyse das ist zu viel für die werte Blechstimme. Und als wenn sie meine Gedanken gelesen hätte, bockte das Schiff auch promt rum. Die Kraftwerksleistung lies von einem auf den anderen Moment nach und wir wurden unsanft in den Normalraum zurückgeschleudert.

Hej, ich sagte sei vorsichtig, was machst du da oben! Muss ich erst …

Die Maschine ist ausgefallen, keine Ahnung warum, der Computer hat Not abgeschalten, dafür kann ich nichts, Sag Jule sie soll mich im Kraftwerksraum treffen ich werde ein zweites paar Hände brauchen.

Ich ahnte schlimmes, nicht das der Jetsprung dran Schuld war, aber hoffte das beste, vielleicht nur verstopfte Treibstoffleitungen oder irgendeine Platine die wieder nicht wollte.

An der Schalttafel für die Kraftstoffzufuhr angelangt, stierte Jule mich ungeduldig an.

Die ist genau so schwarz wie die anderen, brauchste gar nicht versuchen, und wenn wir das Kraftwerk nicht in zehn minuten wieder online haben, brauchen wir uns darüber auch keine Sorgen mehr machen, weil dann machts BUM!

Normalerweise ist das meine Aufgabe schwarz zu sehen, und schön zu sehen das du langsam aber sicher was Lernst, also Mechanikerin in Spee, was schlägst du vor, sollen wir tun?

Wird dir nicht gefallen.

Sie hielt mir ihr Pad hin, und ich sah Schematische Darstellungen der Treibstoff Kontrolle, und ich wurde Aschfahl, die gesamte Kontrolleinheit war Durchgeschmort, und das war nicht zu Reparieren, selbst mit der AFW nicht, wenn sie den ginge, Syntese konnten wir auch vergessen. Diese Platine, hatten wir schon so oft geflickt, da war nichts mehr zu machen, sie war endgültig Hinüber.

Na schönen Schrank auch, austauschen geht nicht, also Improvisieren, kabel, löten, schweißen. wir haben noch 9 Minuten. Du weist was zu tun ist.

Und so setzten wir uns an die Verbindungen, löteten aus anderen Platinen was ging, stellten zu allererst einmal den Notstrom wieder her, damit uns das schiff nicht gleich verglühte oder wir Erfroren in der Kälte des Alls. Egal hauptsache wir würden nicht ersticken, denn der Countdown lief noch immer, und er zählte, kontinuierlich, die Sekunden, wenigstens dazu war diese Scheiß Blechdame in der Lage, als wolle sie mich noch ein letztes mal verhöhnen.

Schließ das da … an. Und tut sich etwas?

Jule Sprang zur Konsole.

Ja, sie Flackert, dass ist auch alles was sie tut.

Das heißt immerhin liefert das Kraftwerk noch Energie, soweit sogut, wir überbrücken die Kontrolleinheit B und C, und sollten so wieder genug Strom in die Systeme bekommen, denn ich würde Ungerne ersticken. Und schalt diese Stimme ab, sie nervt.

Es dauerte wie immer eine gefühlte Ewigkeit, aber nachdem Jule und ich die nötigen Neuverkabelungen vorgenommen hatten, erwachte die Clipper wieder zu ihrem alten leben. Und diese verdammte weibliche Blech Stimme hörte endlich damit auf den Sauerstoff der uns noch blieb runter zu zählen.

Soweit so gut, ersticken werden wir nun erst einmal nicht mehr, schließe dein Pad an die Konsole an und überprüfe wie viel Schaden das System genommen hat.

Jule tat wie ich ihr auftrug und betrachtete grüblerisch die Zahlenkolonnen und Zeichnungen von Schaltkreisen.

Wird dir nicht gefallen, Wir haben mindestens 50% Verlust auf dem FSD, lass mich rechnen, vielleicht maximal wenn es hoch kommt 10 Lichtjahre pro Sprung. irgendwas zwischen 3 und 7 Sollte aber drin sein. Der Rest, sieht gut aus, komischerweise.

Das heißt nichts gutes, ganz und gar nicht. Und wir haben weder die Mittel noch die Möglichkeiten den schaden am Kraftwerk zu reparieren ohne in einer Station zu landen. Hier draußen packt die AFW das nicht, das Kraftwerk kann Sie einfach nicht reparieren. Und wir erst recht nicht. Da drin ist einfach zuviel Strahlung. Oh Nadine wird gar nicht erfreut sein.

Weißt du was komisch ist, daran ist nicht einmal der Jet schuld, soviel kann ich aus den Daten lesen, wenn das Kraftwerk schon so beschädigt gewesen wäre, wie sich das hier für mich darstellt, dann hätte es schon beim Jet eintritt gerumst. es scheint als wäre da irgendwas absichtlich zerstört worden. Nur wie, an Bord sind nur du, Nadine und ich. Und sonst niemand. Vielleicht von außen.

Computer, gibt es Schäden am Rumpf die erst kürzlich entstanden sind?

Ja CMDR, ich zähle siebzehn, Einschläge von kleineren Gesteinsbrocken seid der letzten halben Stunde, die kaum bis keinen Schaden angerichtet haben.

Und Durchschläge des Rumpfes?

Unzureichende Daten, Beschädigungen dieser Art können nicht ausgeschlossen werden, in der letzten Stunde wurden, zwölf mikro Löcher durch die AFW automatisch geschlossen. Schildausfall vermutlich ursächlich dafür verantwortlich, es wird geraten Schilde immer online zu halten um Löcher im …

Ich habs verstanden. Weitere Informationen über die Art der Beschädigung durch die Einschläge bestimmbar?

Schäden rühren nach betrachten aller Faktoren, womöglich von einem MG Beschuss. Art und Dichte der Löcher im Rumpf lassen einen gezielten Beschuss vermuten.

Und wann wolltest du uns MELDEN das wir beschossen wurden?

Information nicht verfügbar, Datenbank beschädigt. Empfehle Reparatur im Raumdock.

Nutzloses Drecksding …

Wir wurden also zwischen dem System hier und der Tanzfläche des Teufels beschossen, ohne das unser Computer auch nur etwas merkte, wahrscheinlich war das es während des Drohnentranfers passiert ist, weder Ich noch Nadine hatten auf die Umgebung geachtet. Das Hieß wir wurden sicherlich verfolgt. Es hieß aber auch, unser verfolger hatte nicht damit gerechnet das wir noch aus dem System springen könnten. Ein Jetboost, er könnte niemals die genaue Position bestimmen und uns hinterher springen, nur die ungefähre Richtung.

Was machen wir jetzt, Paps?

Fertig reparieren, was sonst. Wir müssen weiter, aber richte dich schon mal drauf ein, Wir haben keine Waffen, unser FSD läuft auf 30%, wenns hoch kommt, wir werden wohl verfolgt, und können maximal 5 oder 6 Lichtjahre Springen. Und sind zudem hunderte von Lichtjahren von der nächsten Raumstation entfernt. Also Tochter, unser Leben hängt davon ab wie gut wir hier diese scheiße wieder zusammenflicken. Also ran an den Lötkolben! Uns rennt die Zeit davon.

Was sagen wir Nadine?

Jule Merkte gar nicht das Nadine hinter ihr stand, als diese ihr, die Hand auf die Schulter legte.

Wer sagt hier wem was?

Jule Sprang vor schreck direkt einen Meter nach vorne.

Nadine!

Ja so heiß ich, und was ist hier los, wenn ich erfahren darf, keine der Türen ging mehr. Und was macht ihr hier?

Unseren Arsch retten, wonach sieht es denn aus, jemand hat auf das Kraftwerk des Schiffes geschossen, haben ganze arbeit geleistet, wer auch immer das war. Wenn wir den FSD nicht wieder flott bekommen, kriechen wir förmlich nach Colonia.

Dein ernst? Und übrigens, die Kleine, sie ist wach. Und hat noch keinen Ton von sich gegeben.

Mein völliger ernst, aber wir reden später darüber, erstmal muss die Energie Versorgung gesichert sein. Dann sehen wir weiter.

Dann bin ich erstmal wieder bei der kleinen. Melde dich wenn ihr Fertig seid.

Damit verließ Nadine uns wieder, und Jule und ich machten uns daran die Schäden die durch den beschuss entstanden waren ausfindig zu machen und zu beseitigen, Der schütze hatte ganze arbeit geleistet, er wusste genau wo er hin zielen musste um unbemerkt beträchtlichen Schaden anzurichten.

Es dauerte fast zwei Stunden aber dann hatten wir alles soweit zusammengeflickt, um die Systeme neu hochzufahren und dem Rest der AFW zu überlassen. Katastrophe nochmal abgewendet könnte man dazu sagen. Aber wir wahren noch nicht aus dem Schneider. Denn die Diagnose zeigte nichts gutes an, der FSD war nachhaltig beschädigt worden. Und das würde selbst die AFW nicht repariert bekommen, und so biss ich quasi in den sauren Apfel, wir hatten nur noch Maximal 10 Lichtjahre Sprung Reichweite. Und der Computer konnte damit nicht einmal einen direkten Kurs auf Colonia nehmen. Also Etappen planen, Vierhundert Lichtjahre, einhundert und Zweiunddreißig Sprünge. Es würde ewig und drei Tage dauern bis wir überhaupt an irgendeiner Station ankommen würden. Verfluchte Scheiße nochmal.

Aber erstmal wollte ich mich mit unserem neuen Passagier unterhalten.

Wie geht es ihr?

Sie ist wach, spricht aber kein Wort, ich glaube nicht das Sie überhaupt begreift wo Sie ist. Es ist als würde man mit einer einjährigen Sprechen. Sie nickt und reagiert auf äußere Einflüsse, aber ihr Verhalten ist schreckhaft und spontan. Also sei vorsichtig ja!

Ich bin immer Vorsichtig.

Ich kenne dein Vorsichtig, also tu mir den Gefallen und verschreck sie nicht.

Wir gehen da ej beide rein, ich bin nicht blöd, schon alleine wie ich aussehe würde Sie verschrecken.

Damit betraten wir die Krankenstation, in der sich Jule gerade mit Kathrine beschäftigte und ihr allerhand Fragen stellte, und ihr Unmengen an Bildern und Videos zeigte. Ich stubste Nadine an.

Wie Geschwister, findest du nicht.

Komm ja nicht auf dumme Ideen.

Nadine lachte leise und stellte mich dann der kleinen Vor. Die Wirklich etwas Schreckhaft auf ihrem Krankenbett hin und her rutschte als sie mich erblickte.

Kathrine das hier ist CMDR. Wyveres, er würde dir gerne Guten Tag sagen, achte nicht auf seinen Bart oder sein aussehen, er ist ein echt lieber Brumbär.

Brumbär?

Brumbär, ja, was dagegen?

Ja bist du, ein großer bärtiger Brumbär.

Nadine und Jule lachten, während Kathrine uns nur verdutzt ansah. Also wand ich mich ihr zu und lies meine beiden Damen hinter mir und setzte mich zu Kathrine ans Bett. Sie Rutschte etwas zu anderen Seite.

Brauchst keine Angst haben, hier tut dir niemand etwas. Schau mal hier.

Ich nahm eins der Pads die Jule überall auf dem Bett verteilt hatte, es zeigte noch die Ereignisse von vor hundert Jahren.

Und sie hat bisher wirklich kein Ton gesagt?

Nur komisches Grunzen und ab und zu ein leichtes Lachen, aber ansonsten ist sie Stumm geblieben.

Und was hast du alles versucht? wenn ich mir das hier alles so ansehe. so einiges Schätze ich.

Ja aber sie hat kaum darauf reagiert.

Verständlich, woher sollte sie auch nur eins der Worte kennen die du ihr gezeigt hast. Tochter, in Vierhundert und Vier Jahren, entwickelt sich Sprache weiter, nur weil wir beide uns verstehen, heißt das nicht das die Kleine hier auch nur ein einziges Wort von dem versteht was wir sagen.

Sie stammt vom Mars, von vor vierhundert Jahren, also wird sie wohl den alten Marsdialekt von damals sprechen.

Davon gehe ich aus. Mal sehen ob es stimmt.

Ich suchte im Pad einen alten Artikel über den Mars der noch in dem Dialekt verfasst war den sie aller Wahrscheinlichkeit nach Sprach. Und reichte ihn ihr.

Ihre Augen wurden augenblicklich Größer und sie Griff nach dem Pad und umklammerte es wie einen Schatz, ihre Augen huschten über die Zeilen. Ich hatte extra einen Artikel gewählt der nach ihrer Vermutlichen Abreise vom Mars geschrieben wurde.

Du erkennst was da steht oder?

Sie nickte, wohl mehr als Bestätigung, dass sie mich gehört, aber wohl kein Wort verstanden hat.

CMDR. Soll ich eins der Pads auf automatische Übersetzung umstellen.

Ja du Blechdose, tu das. Am besten das Pad was sie grade in der Hand hat.

Ich Zeigte auf das Pad und sprach dann.

Weißt du wer du bist?

Und auf dem Pad erschienen die Worte in einer Sprache die sie wohl verstehen würde. Und sie Nickte.

Gut, kannst du sprechen?

Ich stammelte die Worte fast, so als würde ich versuchen mit einem Alien zu reden, ich kam mir ziemlich dämlich dabei vor. Sie griff sich an den Hals und schüttelte den Kopf, dann zeigte sie mit einem Finger auf ihren Kehlkopf und es kamen nur leise kratzige Geräusche aus ihrem Mund.

Computer, genaue Untersuchung des Kehlkopfes der Kleinen, Ergebnisse an das Pad was ich in der Hand halte.

Ich bedeutete der Kleinen mir zu Folgen. Und sie gehorchte, während Nadine und Jule wie zwei alte Schlatter Damen in der Ecke hockten und mir und ihr fasziniert dabei zusahen wie ich langsam aber sicher ihr vertrauen gewann.

Stell dich hier auf die Plattform und bleib Ruhig stehen. Dir wird nichts passieren, Versprochen.

Der Computer übersetzte anstandslos alles was ich sagte. Und sie blieb tatsächlich stehen.

Dann folgte der Unangenehme Teil, Die Detailscans des Computers, ich hasste sie, da die Untersuchung einem immer vorkam als würde Sie ewig dauern. Sie blieb Fasziniert stehen, ohne sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen.

Gleich geschafft, nur noch ein bisschen, dann hast du es Überstanden.

Der Scanner Fuhr mehrmals auf und ab und Taste jeden Zentimeter der Kleinen ab.

Geschafft, du kannst wieder aufs Bett, ich bin gleich bei dir.

Mit den Ergebnissen der Scans stellte ich einige Medikamente und eine Ladung Naniten her um sie ihr zu verabreichen. Ein kleiner Pieks mir großer Wirkung.

Und was sagen die Scans?

Schau auf dein Pad, lies selbst.

Nadine kramte nach ihrem und rief die frisch angelegte Akte der kleinen auf, und schnappte augenblicklich nach Luft.

Oh Gott, die Arme.

Was, ich will auch wissen was sie hat. Nun macht kein Geheimnis daraus.

Schwere Strahlenvergiftung, In Ihr tobt sich der Krebs gerade prächtig aus. Ich schätze mal deswegen war Sie in der Kapsel, wo auch immer Sie war, dort hatte man nicht die Möglichkeit ihre Krankheit zu heilen. Aber keine Sorge, die Naniten sollten die Schäden in wenigen Stunden beseitig haben.

Es grenzt an ein Wunder das Sie überhaupt noch lebt. Und das nach so langer Zeit.

Ich verabreichte ihr den Cocktail aus Medizin und den Naniten, sie zuckte Kurz und rieb sich dann die Stelle wo die Nadel die Haut durchstochen hatte. Die Naniten nahmen augenblicklich ihre Arbeit auf.

Es würde trotzdem ein paar Stunden dauern bis sie in der Lage währe mit uns zu reden, und so hatte ich ein leichtes Schlafmittel mit in die Spritze getan, das sie fast augenblicklich einschlafen lies.

Das sollte fürs erste genügen, Jule du bleibst hier und passt auf sie auf, melde dich wenn sie Wach werden sollte. Ansonsten behalte die Naniten im Auge. Es dauert mindestens Drei Stunden bis alle Schäden in ihrem Körper beseitig sind, solange kannst du dir schon einmal überlegen wie wir ihr am besten die heutige Sprache bei bringen, denn auf dauer wird eine Kommunikation über Pad ermüdend.

Wird gemacht, und ich hab auch schon eine Idee für neue Klamotten für Sie, sie kann ja nicht ewig in diesem Komischen Nachthemd was Sie da an hat, auf dem Schiff rum laufen.

Nadine, kommst du, wir müssen reden.

Sie folgte mir wortlos, Richtung Cockpit.

Sprich. Dir liegt doch was auf der Seele das sehe ich.

Mal von unserem Gast auf der Krankenstation abgesehen, bin ich mir nun ziemlich sicher das Ronny nicht hinter ihr her ist, sondern hinter der Kapsel. Eine Stase Kapsel die Nahezu Perfekt einen Menschlichen Körper erhalten kann, ohne das dieser merklich altert, das übersteigt alles was ich kenne. Und ich denke mir das eine solche Erfindung vor über Vierhundert Jahren doch irgendwo erwähnt worden wäre.

Du denkst doch nicht etwa das er neben uns noch andere Personen auf die Fracht angesetzt hat.

So wie ich ihn kenne, doch, wird er wahrscheinlich getan haben, nachdem Du nicht sofort aufgebrochen warst. Warum wir trotzdem die ersten am Treffpunkt waren macht mir am meisten Sorgen. Vor allem da uns der Antrieb unbrauchbar geschossen worden ist. Und nur meine Blöde Idee mit dem Jetstream Sprung uns wohl vor schlimmeren bewahrt hat.

Wie meinst du das?

Jemand hat uns am Neutronenstern angegriffen, gezielt angegriffen, und nur die Tatsache das wir in den Jet eingetaucht und dann gesprungen sind, hat uns vor schlimmeren bewahrt. Ich habe fast vierzig Patronen aus dem Kraftwerk gepuhlt. Jemand wollte uns ausschalten.

Und da wir, keine Waffen eingebaut haben … ich versteh.

Wir haben die Kanonen der Scarabs, im Notfall Montieren wir die auf die oberen Plätze, viel schlimmer ist, der FSD schaft nur noch maximal 10 Lichtjahre pro Sprung. Und der Computer kann keinen Kurs mehr berechnen, wie Fliegen also Blind und mit Krücken. Und ich habe keine Ahnung wo die nächste Station ist. Geschweige denn wie lange wir nach Colonia brauchen werden. Da wir weder, Neutronensterne noch die FSD Einspeisung nutzen können um abzukürzen. Würde ich davon ausgehen, das unsere Reise gerade ungemein Komplizierter geworden ist. Zumal die Anzeige hier, mir gerade sagt das sich der Zustand des Energie Kerns bei 83% Prozent befindet. Und wir ihn wohl kein zweites mal repariert bekommen.

Und wir können niemanden Anfunken, weil wir nicht wissen ob nicht zufällig unser Verfolger die Signale auffängt und uns so findet. Wir sitzen als Buchstäblich in der Scheiße. Was machen wir jetzt?

Richtung Colonia fliegen, was sonst, es ist näher als Cubeo oder eine der Stationen am Rande der bewohnten Welten.

Und die DW 2 Expedition? Was ist mit der Basisstation von DW 1.

Schau auf die Galaxie Karte, und such sie.

Nadine tippte die Koordinaten der DW 1 Basisstation ein.

Keine Information vorhanden. Wie kann da keine Information vorhanden sein.

Sabotage, ich weiß noch wo Colonia liegt, die Richtung und Systemnamen sind noch auf der Karte, aber alles andere wie Kursberechnung, Detailsuche, alles weg. Wir haben nur noch diese Doofe Sternen Ansicht. Und sonst nichts.

Wir sind am Arsch, wie willst du so Navigieren. Das dauert doch Wochen, Monate.

Sterne, bewegen sich nur Langsam. Aber ich bin zu Müde um jetzt noch klar zu Denken, Lass uns Schluss machen für Heute. Ich geb noch Jule bescheid und dann werde ich mich hinlegen. Vielleicht fällt mir im Schlaf ja was ein.