Gaming – DayZ SA Tagebuch: Auf der Jagt.

Die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend. Ständig unterwegs, ständig auf der Flucht vor diesen Dingern. Seit Tagen keine Konserven mehr, kaum noch Wasser.

Bin an ein paar verfallenen Häusern vorbei gekommen. Hab ein paar Seile und etwas Draht gefunden. Werde mir daraus Hasen fallen und Bogen bauen. Ich bräuchte auch wieder frische Sachen oder Flickzeug.

Die Lebenden sind selten geworden, Ich bin nach mehreren Tagen querfeldein auf der Jagt nach Wild in Polana angekommen. Überall Untote, sie wittern einen und hören ziemlich gut. Zum Glück handeln Sie nur nach Instinkt.

Ich Verbarrikadiere so gut es geht eine enge Seitenstraße und locke so einen nach dem anderen an. 10 oder 15 nun endgültig Tote Leichen Später scheint die kleine Stadt nun sicher genug um Sie vorsichtig erkunden zu können. Die meisten Gebäude beherbergen nicht mehr als verfallene Gegenstände, Ass und Dreck. Hier und dort ein paar Schätze. Frische Streichhölzer und neue Stiefel, Gas für die Lampe und ein paar Konserven. Ich fand sogar ein Paar Apfelbäume die noch Früchte getragen haben. Ich Markiere die Stelle auf der Karte und male ein Apfel daneben.

In einer der Wohnungen waren die Sachen noch in Ordnung, endlich wieder Saubere und vor allem wärmere Sachen. Da das Wetter derzeit recht Unbeständig ist, und die Tage kälter werden. Der Winter kommt und mit ihm wird das Überleben schwerer. Ich fand in einem ehemaligen Angler Geschäft ein paar Brauchbare Hacken und eine Angel. Das meiste war jedoch Zerstört oder soweit verrottet das es nicht mehr zu gebrauchen war. Zu meinem Glück fand ich in einer der Regal Ecken noch Hitze-Packs. Die werden mir im Winter gute Dienste leisten.

Im Lokal von Polana fand ich die Überreste eines Überlebenden. Er war wohl überrascht worden. Zum Glück für mich, war er gut ausgerüstet. Leider hatten die Untoten das meiste zerstört. Doch sein Rucksack, ein „Black Drybag“, und seine Waffe, ein „Repeater“ werden mir gute Dienste leisten. Ein paar Bandagen waren auch noch nutzbar.

Ich durchsuchte noch die anliegende Farm nach irgendetwas Brauchbarem. Im verlassenem Hühnerstall sammelte ich so viele Federn wie ich konnte. Pfeile, Pfeile für den Bogen waren wichtig. Da wo man mit einer Schusswaffe keine Aufmerksamkeit erregen wollte bot sich der Bogen förmlich an.

Ein Zelt wäre schön. Er hatte eine Karte bei sich mit Markierungen drauf, die werde ich nun Abgehen. Vor allem der kurze Hinweis bei Severograd gefällt mir, dort werde ich als erstes hin. Ein alter Survival Shop.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Verschleppt und ohne Hoffnung

Severograd war ein Reinfall. Nichts nur Ruinen, dafür bin ich also 2 Wochen unterwegs gewesen. Ein paar Konserven deren Haltbarkeitsdatum schon vor Monaten abgelaufen sind. Die mit aufgebeultem Deckel blieben direkt da wo ich Sie fand.

Es ist vermessen aber Vielleicht finde ich noch etwas im Umkreis von Chernogorsk, laut Karte sind dort einige grössere Ansiedlungen. Ich brauch endlich ein Zelt. Dieses Wochenlange unterwegs sein und Jagen ohne Rückzugplatz zerrt an meinen Nerven. Der Regen, die Kälte und die Nächte lachen mich aus.

Ich peile mit Kompass und Sonnenstand die ungefähre Richtung an und mache mich auf den Weg. ein 3 Wochen Marsch durch die Hölle, vorbei an Novy Sobor und einigen kleineren Dörfern deren Namen ich auf der Karte nicht mehr lesen kann. Ich brauch auch eine neue Karte. Die hier besteht eigentlich nur noch aus Fetzen.

Ich musste die meiste Zeit gehen verdammte Schuhe, verdammtes Wetter, verdammte Dinger, sie sind überall. Aber mittlerweile kann ich schon Novy Sobor sehen. Wenn mein Kompass mich nicht angelogen hat, manchmal tut er das nämlich mit absoluter Freude einfach in die falsche Richtung zu lenken, ich glaube mein Kompass hasst mich oder ist schlicht und einfach Defekt.

Das Ortsschild steht noch und tatsächlich Novy Sobor. Ich höre noch die Geräusche eines Motors dann schlägt mein Kopf wie von selbst und ohne mein zutun auf dem harten Asphaltboden auf. Das war es wohl mit mir. Alles wirkt wie im Nebel. Ich höre noch wie jemand etwas in Russisch von sich gibt und verstehe noch ein нет. Das letzte was ich Sehe sind Stiefel die auf meine Augen zu sausen. Schwärze empfängt mich.

Ich versteh kein Wort. Die ersten Menschen seit Wochen und dann das. Der Stiefel hat gute Arbeit geleistet, ich sehe so gut wie nichts auf dem rechten Auge. Es pocht und Schmerzt. Ich bin in so was wie einem Verschlag. Fahles Licht dringt durch eine Ritze und sorgt so wenigstens für etwas Licht.

Meine Gedanken rasen, geknebelt mit Socke und Klebeband, die Socke muss wochenlang getragen worden sein, der Geschmack nach Schweiß und Dreck lässt mich ständig würgen. Beine und Hände sind ebenfalls gefesselt. Doch was mich am Meisten an meiner Situation beunruhigt ist die Tatsache das ich Hänge, zwischen meinen Händen hängt ein Haken und meine Zehen Spüren unter Sich nur Luft. Wie erfreulich das doch ist. Nackt an einem Haken zu hängen.

Ich hätte das mit der Drehung sein lassen sollen. Jetzt kommt mir der Geschmack der Socke gar nicht mehr so Übel vor, zumal er sich nun mit Erbrochenem gemischt hat. Ich hänge nicht alleine hier und sollte Wohl froh sein noch am Leben zu sein. Die beiden Körper neben mir sprechen eine deutliche Sprache. Sofern man noch von Menschlichen Körpern reden kann. Die Überresten bestehen zum größten Teil nur noch aus Armen mehr Knochen als Fleisch, Kopf und Brustkorb.

Panik zum ersten mal seit Monaten habe ich echte Panik, einer von denen die mich gefangen haben war eben im Verschlag. Er grinste lies mich aber ansonsten in Ruhe. Ich werde dieses Grinsen wohl nie wieder vergessen. Kaum Zähne, Vernarbt, und Blutunterlaufene Augen. Die ganze Zeit während er von den Überresten der Frau den zweiten Arm vom Fleisch befreite.

Seine Augen Funkeln, als er mich endlich Anspricht, er grinst Русский?, mein Russisch ist so gut wie nicht vorhanden. Wieder grinst er. Русский?, jetzt verstehe ich und schüttel so gut es geht mit dem Kopf. Er schaut komisch, legt mir das Messer an die Wange und Zieht an der Socke so das ich Sprechen kann. Ich Huste, er greift nach seiner Wasserflasche und Schütte mir ein Schwall in den Mund. Unter husten und würgen bekomm ich gerade so Немецкий! heraus.

Er grinst und schiebt die Socke zurück in meinen Mund und wickelt neues Klebeband drum. ah Deutsch bissel kann sein grinsen wurde breiter. Die Da Japaner, geweint nur geweint. Du anders, du mehr Fleisch. Er macht einige weitere Schnitte an der Frau. gefickt tagelang, hat gequiekt wie свинья. War Frau von dem. er Deutet mit dem Messer auf die knöchernen Überreste in der Ecke. Japan zäh, aber hatte feste Titten.

Ich wünschte ich wäre weiter Ohnmächtig geblieben oder Sie hätten mich gleich getötet. Eine Woche ungefähr häng ich hier nun schon. Von der armen Frau sind nur noch Knochen übrig. Warum ich noch Lebe verstehe ich nicht. Immer wieder kam der Grinser und Schnitt an ihr rum. Und jedesmal erzählte er wie Sie sie gefangen hatten. Gefoltert, Vergewaltigt und dann schließlich als von ihrem Ehemann nichts mehr da war getötet hatten. Ich wäre der nächste. Das wusste ich.

Sie schrie, so etwas zu hören lässt einen Wahnsinnig werden. Ich kann nichts machen, hänge noch immer hier. Sie hört sich jung an. Schreit ohne Unterlass, ich höre wie Sie sie schlagen, vergewaltigen und ihr drohen. Sie schreit und schreit, ich wünschte Sie wäre still. Ob Sie begreift was ihr droht? Während ich in meinen Gedanken hänge fallen Schüsse. Schüsse, bedeute das etwa auch Rettung für mich?

Ein Paar der Schüsse durchschlagen den Verschlag der Holzbalken an dem der Haken hängt bekommt etwas ab. Er Splittert leicht. Wenn die Kannibalen draußen alle umgelegt werden weiß niemand das ich hier bin. Sie sind nicht dazu gekommen das Mädchen in den Verschlag zu schleppen, Sie war die ganzen Zeit bei ihnen.

Stille. Alles ist Still, nur ich sonst niemand, keine Rettung. Die schreie verstummten, die Schüsse verstummten vor Stunden. Keine Rettung, ich Werde hier an diesem Balken hängend elendig verrecken. Der Balken, er Wurde angeschossen, vielleicht mit viel Wucht bricht er und ich komme so Frei.

Die Überreste der Frau landeten auf mir als ich samt Balken zu Boden gehe. Mit dem Hakenende bekomme ich das Klebeband von den Händen. Frei, am verhungern aber Frei. Vorsichtig pirsche ich von der Tür zu einem der Büsche. Ich bin in der Nähe des Strandes im sowas wie einem Sumpfgebiet. Die Lagerstätte der Kannibalen ist restlos geplündert und verwüstet. Alles was ich finden konnte war eine Jeans Hose, ein weißes Unterhemd und Turnschuhe die gerade so passen. Keine Leichen nichts. Nur das Lagerfeuer deutet noch an das hier jemand war. Der Regen verwischt schon die Spuren des Kampfes. Und Blut rinnt zusammen mit dem Wasser Richtung Strand. Ich habe Nichts, meine Sachen sind Weg und ich stehe an einem Strand an dem ich noch nie war. Ich werde sterben.

Gaming – Dayz SA Tagebuch: Die Hölle geht weiter

Der Hunger ist Grauenhaft, ich bin am Leben, noch.

Es grenzt wirklich an ein Wunder das ich diese Scheiße überlebt habe. Jetzt an Hunger zu Sterben währe da wahrlich göttliche Ironie. Es Dauert eine Weile bis ich von diesem kleinen Feldweg wieder auf eine größere Strasse gelangte. In der nähe kann ich einige Häuser ausmachen.

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Bessere Schuhe und Federn sonst nichts. Mir ist Kalt und es Regnet schon wieder, dieses verdammte scheiß Wetter. Ich brauche Sonne dringend. Südsee soll toll sein. Jetzt ein Urlaub. Es ist nur Schade da irgend so eine nicht mehr existierende Regierung. Dort irgendwie alles weggebombt hat. Mit Uran und so. Ich sagte es schon bevor diese Dinger auftauchten. Wir werden unser eigener Untergang sein. Ich kann mir nich mal den Keks leisten denn ich damals drauf gewettet habe. Ich wünschte ich hätte den Keks noch.

Meine Gedanken werden Faserig, immer wieder muss ich an vergangene Dinge denken. Der Hunger macht mir zu schaffen. Ich muss Essen. Die Sonne bricht endlich durch die Wolken, wenigstens etwas.

Ich hätte nicht in diese Lagerhalle gehen sollen. Was hab ich da drin auch erwartet, nutzbare Sachen, Werkzeug. nein Statt dessen krieche ich hier nun unter höllischen Schmerzen zu einem Busch. Scheiß Steg, bin durchgebrochen, und Brach mir wohl das linke Schienbein. Nach dem wie sich meine Hose mit Blut voll saugt, ist es wohl ein offener Bruch.

Diese Schmerzen. 2 Stunden mehr oder weniger habe ich gebraucht, es Blutet immerhin nicht mehr. Schnürsenkel und mein Oberhemd durfte dran glauben. Schuhe werde ich so schnell sowieso nicht mehr anziehen können. Das Bein schwillt an. Hoffentlich überlebe ich das.

Ich will nicht Sterben, ich kann nicht Sterben, nicht so, nicht hier, neben einer heruntergekommenen Lagerhalle im Nichts. Mit ein paar weiteren Stöcken und Klebeband Resten die ich in einem der Schrotthaufen hier gefunden habe, Fixiere ich den Bruch so gut es geht. Der Druckverband hält vorerst, ich werde saubere Sachen brauchen. Wenn nur der Hunger nicht währe. Mir wird schwarz.

Wie lange ich da gelegen habe weiß ich nicht. Der Morgen graut und die Schmerzen sind zu einem Stumpfen pochen geworden. Ich raffe mich langsam auf, dumpf ist die Welt und alles wirkt wie in einem Schleier. Gestützt auf eine provisorische Krücke aus ein paar Stöcken humpel ich von dannen, in der Ferne kann ich Wohnblöcke sehen. 1 Vielleicht 2 Tage, mit dem Bein, schneller wird es wohl nicht gehen.

Soviel Glück kann man eigentlich nicht haben. Ich müsste Tot sein, was sag ich, eigentlich müsste ich Futter für diese Dinger sein oder längst selbst eins. Ich liege auf ein Matratze in einem Haus, mein Bein ist versorgt, mein Magen gefüllt und die Schmerzen sind Weg. Die Vorräte werden wohl für mindestens 1 Monat reichen. Jedenfalls die die man noch gefahrlos Essen kann. Wenn ich mein Glück nur Teilen könnte.

Die Wochen waren schwer und Zäh, die meiste Zeit schlafe ich. Das Bein Heilt und das Fieber geht zurück. Mit der im Keller gefundenen Sehne und ein paar Drähten kann ich Fallen und ein Bogen anfertigen. Leider sind die Vorräte vor 2 Tagen zu neige gegangen und auch das Wasser in der Regentonne hilft nicht auf Dauer gegen den allgegenwärtigen Hunger. Was gäbe ich nicht alles für einen Burger oder ein schönes Stück Steak und Brot.

Die Hasen Falle und der Bogen sind meine Rettung, 3 Hasen und 1 Reh in den letzten 4 Tage. Abgezogene Haut und Fell hängen zum trocknen, wenn das so bleibt und die Heilung weiter so gut verläuft kann ich in spätestens 2 Wochen weiter ziehen. Hoch in die Stadt. Hoffentlich bleib ich weiterhin von diesen Dingern verschont. Mittlerweile fällt mir das Gehen ohne die Krücke wieder leichter. Trotzdem ist mit Laufen oder sogar Rennen für die nächsten Wochen Essig.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: von Chapaevsk nach Zelenogorsk

Ich habe in Chapaevsk ein gut erhaltenes mehr Personen Zelt gefunden, neben einer Horde von diesen Dingern, die durch die Straßen der Hochhaus komplexe gewandert sind. Mir sind die Pfeile ausgegangen und zu allem Überfluss habe ich mein Jäger Messer in einen von ihnen Stecken lassen müssen.

Mein Bein macht mir noch immer Probleme aber es wird besser, leichtes laufen geht schon wieder.  Es sind zu viele um weiterhin gefahrlos Chapaevsk nach brauchbarem abzusuchen.  Kompass und Karte sagen Zelenogrsk. Ich markiere Chapaevsk und notiere mir das ich wieder her kommen muss. Ausgerüstet und eventuell nicht alleine. Es scheint hier noch einiges zu geben.

Ich muss rasten dieses Wetter ist wie Gift, es Regnet ohne Unterlass und mir wird kälter und kälter. Das Bein schmerzt wieder. Die Schmerztabletten haben Wasser abbekommen und sind Weg. Mit einer Stumpfen Axt Holz zu schlagen ist eine Qual.

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Das Feuer wärmt mich etwas.  In der Ferne kann ich den Sendeturm von Green Mountain sehen. Kozlovka liegt hinter mir. Geplündert und ein paar dieser Dinger. hätte beinahe meine Axt an einen ehemaligen Bäcker verloren. Sie blieb einfach in seiner Brust stecken während er weiter Torkelte.

Es regnet jetzt seit 6 Stunden ich werde mich Schlafen legen.

Es ist Früh der Regen hat über Nacht endlich nachgelassen, die Sonne fühlt sich warm auf meiner Haut an. Ich lege die Hose und Jacke aufs Zelt damit sie etwas trocknen können. Mein Bein sieht schlimm aus. Alles Violett, ich verbrauch fast das gesamte abgekochte Wasser zum reinigen der noch immer vorhandenen Wunde. Die nähte halten, aber es brennt wie Hölle. Ein Arzt währe toll.

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Ich habe mich in Zelenogorsk heillos verirrt. Ein Militärcamp jedenfalls das was davon übrig ist. Ich dachte ich finde hier endlich ein neues Messer aber. außer einem Militär Rucksack und einem abgenutzten Walkie-Talkie, ich ging die Frequenzen durch empfange aber nur Rauschen, nichts. Ich verstaue meine Sachen im Rucksack. Der Drybag war schon seit einer ganzen Weile nicht mehr Dicht.

Meine erste Begegnung seit den Kannibalen. Ein Truck der einfach an mir vorbei rauschte. Ich folgte ihm, jedenfalls so gut ich konnte. nach wenigen hundert Metern war der Motor schon nicht mehr zu hören. Nur der Schwarze Rauch in der Ferne verriet wohin Sie fuhren.

Pavlovo So steht es auf dem Ortsschild, währe die Verwüstung nicht allgegenwärtig währe dies hier ein schöner Ort zum Alt werden. Klein mit einer alten Dorfkirche in der ich eine gut erhaltene Bibel finde. Die sich gut macht neben Ulysses und H.P. Lovecrafts Call of Cthulhu. Bücher sind selten. Mir fehlt die Musik. Mir fehlt Jennifer, meine Gedanken überschlagen sich, die Bilder an unsere gemeinsame Zeit überfluten meine Gedankenwelt. Der Schmerz, ich muss an Dominik denken. An sein Gesicht. Diese Augen, es war nicht mehr mein Dominik.

Seine kleine Hand berührt die meine es geht mir jetzt besser Papa. Flüstert er mir in die Ohren. Ich schrecke auf, ich bin alleine, stehe auf einem Feldweg und halte sein Lieblings Teddy in der Hand. Ich hätte mit Jennifer in Dresna sterben sollen oder als ich endlich Dominik fand. Er war noch immer im Haus meiner Eltern. Er Streifte in seinem Schlafanzug durchs Wohnzimmer, mit diesen glasigen Augen und ohne Ausdruck im Gesicht.

Ich höre Geräusche, eins dieser Dinger ich greife zur Axt. Als er um die Ecke schlurfte sackte er auch schon zusammen. Wieder einer er Schaute mich an und grinste, im ersten Moment hielt ich ihn für den Grinser. Hey du! Ich reagiere kaum. Schock, Panik ich schaffe es kaum ein Hallo hervor zu bringen. Mein Puls rast. Er ist nicht allein. Keine Namen, wir sprechen kaum. Nach einer gefühlten Ewigkeit schaffe ich es Sie nach einem Messer zu Fragen. Ich brauche neue Pfeile. er nickt und Gibt mir ein Steak Messer, es ist abgegriffen aber ansonsten in Ordnung und ist noch Scharf. Kannste behalten! Er und sein Kumpel winken noch.

Im gehen Dreht er sich nochmal um. Du sach mal Mosin Munition hast du nicht zufällig irgendwo gesehen? ich erinnere mich, am anderem Ende des Dorfes war in einem der Häuser ein Waffenschrank mit Munition. Ich deute in die Ungefähre Richtung und stammele Gelbes Haus, anderes Ende! Er dankt mir und Sie ziehen von dannen.

Ich greife nach dem Teddy und breche Weinend zusammen.

Gaming – Dayz SA Tagebuch: im Fieberwahn

Der Teddy, ich versuche ihn zu greifen aber er wirkt wie Rauch und Nebel, Er zerfällt vor meinen Augen. Dominik steht vor mir und lächelt. Papi, Papi wach auf! ich versuche ihn zu umarmen aber er entgleitet mir. Papi wird es weh tun? ich versuche ihn zu Beruhigen. Dominik wandert vor mir im Kreis, er hat noch immer sein Schlafanzug an. Das fahle Gesicht schaut leblos in alle Richtungen und er klappert ununterbrochen mit seinen kleinen Zähnchen. Dazu diese Rasselnden und schlurfenden Geräusche. Papi es geht mir bestimmt bald wieder gut, nicht wahr Papi? Er ist doch erst 3 Jahre. Ich lege den Revolver an und richte ihn auf sein Gesicht. Es tut mir so Leid, so unendlich Leid, Papi wird dich nun zu Bett bringen. Ich drücke ab.

Schreiend und buchstäblich in Schweiß gebadet Wache ich auf. Er grinst mich mit einem Warmen lächeln an. Hattest Fieberträume was? Seine Stimme klingt alt und rauchig. Hier nimm ein Schluck! er drückt mir eine ziemlich zerbeulte Blech Tasse in die Hand. Dem Geruch nach zu urteilen ist die Flüssigkeit Schnaps, ziemlich hochprozentiger Schnaps wie ich nach dem ersten Schluck feststellen musste.

Gut das Zeug was? Nehm es auch zum reinigen und zur Wund pflege, tötet so gut wie alles! brummt er mir zu. Dein Bein, ziemlich Übel die Infektion, hatte schon befürchtet ich müsste es abnehmen! Langsam kommen die Erinnerungen wieder. Nach dem Treffen mit den beiden bin ich Wahllos durch die Gegend gezogen. Das Fieber setzte immer mehr meinen Verstand zu. Ich folgte Dominik er führte mich. Irgendwann verschwand die reale Welt im Nebel. Eine Gruppe von Männern Griff mich auf. Brabbelnd und vollständig dehydriert Verstand ich nur wenig von dem was Sie wollten. Nach einer Weile gewann die Schwärze den Kampf über meinen Verstand. Das letzte was ich war nahm war ein Lagerfeuer und Schüsse von irgendwo her.

Wollten dich Essen! war seine Antwort auf meine Frage was passiert ist. Hab Sie verjagt. In meiner Stadt isst niemand irgend wenn! Er deutet auf eine alte Winchester in der Ecke. Kornelia hat ihnen Fersengeld gegeben! Das hättest sehen sollen! Er grinst. Leider haben Sie ein Großteil deine Sachen mitgenommen. Er hustet und räusperte sich Aber der hier lag noch neben dir. Er reichte mir einen kleinen weißen Teddy auf dessen Vorderseite ein Herz aufgestickt war, In dessen Mitte das Wort Dominik stand. Haben die liegen lassen. Einer von ihnen Fluchte noch irgendwas von wegen Teddy da gelassen, als Sie Flohen. Dominiks Teddy, das war Dominiks Teddy. Meine Finger schlossen sich Zitternd um das weiche Fell, er war sauber und geflickt.

War voll mit Blut und anderem Zeugs, dachte mir das er Sauberer besser aussieht. Der alte Schlurfte zum Kamin und legte einen Scheid nach. Ich hielt den Teddy als währe er das Wichtigste auf der ganzen Welt. Wie alt war er? wollte der Alte wissen. 3 stammelte ich. Eine Sauerei das alles, hab noch mein Enkelin, sie is unten und nimmt nenn Hirsch aus. Ich fingerte am Teddy rum. Er hatte ein kleines Fach unter dem Herzen, darin konnte man ein paar Sachen aufbewahren. Die Ringe und das Bild sie waren noch da. Zitternd und unter Tränen zeigte ich dem Alten das Bild. Eine Schande. Murmelte er als er mir Es wieder gab.

Bleib liegen dein Bein braucht noch eine Weile. Mindestens 2 Wochen. Die Infektion war schwer. Wie konnte ich liegen bleiben, während da draußen diese Dinger umherstreifen. Die beiden kümmerten sich mit einer Fürsorge um mich, als müssten Sie etwas wieder gut machen. Es ist bedrückend nichts Tuen zu können. Ich las in den Büchern die Sie da hatten. Eine Bibel, Krieg und Frieden, in 80zig Tagen um die Welt. Ich habe nie verstanden warum Menschen Trost in der Bibel finden konnten. Ich fragte den Alten ob ich Sie behalten könnte. Er willigte, etwas mürrisch zwar, ein.

Seine Enkelin war hübsch. Sie sprach nicht sehr viel, lächelte immer nur leise in sich hinein wenn der Alte und ich uns Unterhielten. Er versuchte hier in seiner alten Kneipe das Leben so normal wie nur möglich zu halten. Was bei dem wie es Draußen aussah, schon schier dem Wahnsinn gleich kam. Seine Geschichte war ähnlich der meinen, Sein Sohn und seine Schwiegertochter waren vor Jahren kurz bevor diese Dinger auftauchten, bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er sollte nur wenige Tage auf seine Enkelin aufpassen aufgrund seines Damals schon recht hohem Alter. Das Jugendamt hätte kommen sollen. Eine fast 18 jährige von ihrem letzten bekannten Verwandten wegreißen. Das ist nun Jahre Her.

Ich sehe wie Sie Schaut wenn er Hustet. Er scheucht Sie jedesmal wieder Weg wenn Sie ihm helfen will. Er ist Stur und ein Dickkopf. Mit 87 Jahren noch immer kein Verstand Sie setzt sich neben mich auf die Veranda. Er will sich nicht Helfen lassen. Nicht mal von mir. Wir hätten schon Längst weg gehen sollen, nach Süden. Irgendwo hin wo noch Menschen sind. Sie war in den letzten Tagen mir gegenüber etwas aufgetauter. Mareike war ihr Name. Da ich vergessen hatte wie lange die Katastrophe nun schon her ist. Konnte ich nicht mal sagen wie Alt ich nun selbst war, geschweige denn wie Alt Sie nun ist. Er wird wohl bis an sein Lebensende so bleiben. Was wenn ich das Husten und seine Bewegungsabläufe so beobachte. nicht mehr all zu fern ist. Ihr Blick war deutlich, ihre Worte noch deutlicher. Palapap! Der wird Hundert! Wenn ihn nicht eins dieser Monster oder der Suff dahinrafft. In Ihrem Gesicht spiegelte sich die Trauer ihrer eigenen Verluste wieder. Eine Trauer die ich nur all zu gut verstand.

bleibe solange du willst! Von mir aus für immer, ich geb dir sogar meine Enkelin. Wir Sassen am Feuer, draußen in der Dunkelheit hämmerte der verfluchte Regen gegen die Scheiben. Sie warf ihm den giftigsten Blick zu denn ich bei einer Frau je gesehen habe. Ich wähle immer noch selbst, Opa! Hämisch grinste er Sie an. Dann wähle schnell die Männer auf dieser Welt werden von Tag zu Tag weniger! Oder willste etwa eins dieser Dinger? Sie schnaubte. Aus dir Spricht der Schnaps! Ich gehe zu Bett! Mario, Opa bis Morgen. mit diesen Worten ging Sie. Er hatte recht. Und das machte mir Angst. Wenn ich ging währen Sie alleine, alleine mit diesen Banden von Kannibalen und Banditen die durch Lande ziehen. Ich werde bleiben. Jedenfalls solange bis der Alte gestorben ist, was nicht mehr Lange sein wird, wenn ich mir sein Husten und verhalten so ansehe. Mein Bein ist endlich verheilt dank ihrer Fürsorge. Ich werde Mareike mitnehmen wenn Sie denn will.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Ein neuer Anfang?

Der Alte macht mir Sorgen, sein Husten wird schlimmer und zu allem Überfluss gehen uns die Medikamente aus. Die meisten hatte ich während meiner Genesung verbraucht. Mareike ist besorgt denn mein Vorschlag das ich los ziehe und nach einem Krankenhaus suche, stößt bei ihr auf wenig Gegenliebe. Ich kann ihn nicht sich selbst überlassen! Außerdem werden wir die Medikamente noch aus anderen Gründen brauchen. Wenn ich jetzt gehe haben wir genug Zeit. Vielleicht finde ich sogar Noch ein paar funktionierende Gerätschaften. Tränen liefen ihr übers Gesicht.

Fast 5 Monate waren nun vergangen seit ich mich entschieden hatte, bei den beiden zu bleiben. Den Alten hatte es gefreut, wusste er doch das seine Enkelin alleine wohl irgendwann zu Grunde gehen, Gefangen oder Getötet würde. Und er hatte jemanden zum Trinken und Reden. Das Gefühl einen Ort wieder Zuhause zu nennen, ich hatte schon vergessen wie sich das anfühlt.

Ich werde da draußen nicht drauf gehen! Alles was ich ihr sagte wiegelte Sie mit Flüchen und Tränen ab. Wir beide wussten das es gefährlich wird, dass mein Plan sogar töricht wenn nicht sogar tödlich ist. Aber die Zeit läuft uns davon. Ein Laster zusammengeschraubt aus verschiedensten Auto Überresten sollte meine Abwesenheit erheblich verkürzen. Ich würde von hier mit der menge Sprit höchstens bis nach Novodmitrovsk oder Severograd gelangen für den Rückweg reicht der nicht mal mehr. Also wird eine der Tankstellen mein erstes Ziel sein. Die Kanister und den Wagen voll tanken.

Ich werde wohl erst nach Severograd es ist kleiner auf der Karte, somit könnte es leichter sein ans Krankenhaus zu gelangen. Ich schreibe listen und beobachte wie Mareike ein paar Sachen flickt. Sie lächelt nicht, seit 3 Tagen ist der Alte schon im Fieber. Eine Lungenentzündung wie es scheint. Er macht mir Sorgen, lange wird er das nicht mehr mit machen. Ich fahre Morgen bei Sonnenaufgang los! Ihr Blick wird eisern und alle Farbe weicht aus ihrem Gesicht. Wenn wir noch weiter warten stirbt er, außerdem werden wir die Geräte und Bücher brauchen! Sie sagt nichts, sie muss auch nicht. Mir ist klar was Sie denkt. Ich werde nicht Sterben und ich lasse nicht zu das der Alte sich weiter quält! Tränen immer diese Tränen. Ich verstehe. Sie wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. Tue was du Tuen musst. Der restliche Abend war von Stille durchzogen.

Ich beobachtete wie Sie immer wieder den Ring an ihrem Finger dreht. Es werden maximal drei Tage, mehr nicht. So lange würde der Trip unter Idealbedingungen dauern. Ich verschweige ihr das ich mir wegen der Straßen und Gelände Lage massiv Sorgen mache. Du kommst wieder, Verstanden! Sie sieht mir direkt in die Augen. Verstanden! Wage ja nicht da draußen wegen irgend so einer Dummheit drauf zu gehen! Unsere Köpfe berühren sich. Ich werde Vorsichtig sein, Versprochen. Tränen laufen über ihre Wangen. Idiot! Mit diesem Wort küsst sich mich.

Mir gehen hunderte Gedanken durch den Kopf, werde ich alles finden, welche Probleme könnten auftreten außer diese Dinger. Ich bin nun schon 3 Stunden auf dieser Landstraße, links und rechts wechseln sich kleine Wäldchen mit voll im Korn stehenden Feldern ab, die von niemanden mehr abgeerntet werden. Auf den Rückweg werde ich ein Sack voll Weizen mit nehmen. Endlich mal wieder Brot wäre toll. 7 Stunden hat die Fahrt gedauert. Ich versteckte den Wagen in einer Wellblechhütte am Rande der Stadt. Von nun an war Stille das oberste Gebot. Erst mussten die verbliebenen Untoten beseitigt werden damit ich gefahrloser mit dem Wagen zum Krankenhaus käme. Und dann musste eine Route durch die Stadt soweit Frei sein das ich auch tatsächlich mit dem Wagen bis dahin gelangte. Das Zweite sollte der einfachere Part sein einpuppte sich aber nach Begutachtung der Straßen als äußerst schwierige Angelegenheit. Die einzige halbwegs freie Route durch die Stadt würde mich mindestens 2 Stunden kosten und bis dahin wäre es Dunkel. Zudem Führt sie einmal kreuz und quer durch die gesamte Stadt.

Aber erstmal diese Dinger. Es sind nur noch Wenige, viel zu wenige für so eine Stadt, die noch am Unleben sind. Anders kann man das nicht Ausdrücken. Das macht die Sache einfacher, vorerst. Das Krankenhaus ist schon in Sicht, als ich die mir so vertrauten Geräusche eines LKW Motors höre. Mal kommen sie näher mal entfernen Sie sich. Und immer wieder sind einzelne Schüsse zu vernehmen. Irgendwer macht dort entweder Jagt auf irgendjemanden oder Sie locken diese Dinger zu sich und legen sie um. Zweiteres wäre besser für mich da sie mir dadurch eine menge Arbeit ersparen mich selbst um die Restlichen Untoten zu kümmern.

Vorerst verebbten die Geräusche, ich war sicher genug um das Krankenhaus zu erkunden. je mehr ich Vor Einbruch der Nacht zum Eingang schaffen konnte desto schneller sollte ich wieder bei Mareike und dem Alten sein. Es sah schlimm aus, Überall waren noch Blut und Reste menschlicher Körper. Das Lager, Notaufnahme und Kinder sowie Säuglingsstation, Wäre mein Russisch besser wäre es leichter, so irre ich etwas Plan und Ziellos durch die Gänge und Sammel ein was ich finden kann. Ampullen, Spritzen, Verbandszeug, Scheren, Blutkonserven, Antibiotika aller Art, Schmerzmittel. Nach 2 Stunden hatte ich alles, alles bis auf ein Gerät, ein mobiles Ultraschall. Die Entbindungsstation, jedenfalls deutet der halb verblasste Aufkleber eines Babys mit Nabelschnur das an, war meine Letzte Hoffnung. Ich wäre ungerne nur wegen diesem verdammten Ding nun noch nach Novo gefahren. Das wollte ich unbedingt vermeiden.

Der Gestank von Tot und Verwesung, so etwas grauenhaftes, zu meinem Glück war ich alleine. Unvorstellbar wäre Mareike mit gekommen. Dieser Anblick hätte Sie zerbrochen. Sie sahen aus wie Dominik nur kleiner winziger, fahl und Sie bewegten sich teilweise noch. Die kleinen Leiber greifen und winden sich in ihren Kästen. In der Mitte des Raumes standen Sie, Drei Stück an der Zahl, die mir von Dominiks Geburt noch bekannten Monitore mit all den Gerätschaften. Langsam ziehe ich die Geräte aus den Raum.

Heut ist echt nicht dein Glückstag! Er hält mir ein Revolver an den Hinterkopf. Ich sah und Hörte ihn nicht, zu sehr war ich darauf bedacht, die Apparaturen aus der Säuglingsstation zu bergen. Ich war zu weit gekommen um jetzt hier zu Sterben.

Das letzte was Er noch sah, war wir sich die Klinge des Jagdmessers, durch seinen Kiefer bohrte. Er hatte nicht damit gerechnet. Der Kampf dauerte gerade mal 1 vielleicht 2 Minuten. Das Fatale war nur der einen Schuss den er abgeben konnte als ich nach unten Sackte um ihn von den Beinen zu Hohlen.

Ich wartet in der eine Ecke des Ganges, Sie auf der anderen Seite. Die Winchester des Alten war gut, er hatte reichlich Munition für Sie. Gemessen an den bereits 3 Toten ohne Waffen, war ich im Vorteil. Sie waren zu aufgebracht, zu laut, Sie stritten was sie nun tuen sollten. Einfach gehen kam ihnen nicht in den Sinn. Gib auf Man! Wir werden dich Ausweiden! Du kommst hier nicht mehr Raus man! Er lehnte den Kopf leicht um die Ecke, sein Fehler. Wir werden dich ES… Sein Hirn verteilte sich zusammen mit den Überresten seines Gesichtes im Gang, gurgelnd sackte er nach vorne. Ihr seid nur noch 2, geht einfach oder endet wie die Anderen! die Zeit verging und die letzten Sonnenstrahlen berührten gerade noch so die Oberkante der Fenster. Ich weiß nicht warum die beiden verbliebenen wie Wahnsinnige schreiend mit erhobenen Äxten in den Gang stürmten. Aber zwei Salven aus der Winchester später sackten auch Sie in sich zusammen.

Mein Puls rast, ich hatte mehr Glück als ich Verstand besitze oder diesmal einen Schutzengel der auch was unternommen hat. Die Sachen sind alle unten im Eingangsbereich. Leider ist es nun zu Dunkel um noch los zu kommen. Die Tote Bande oben hatte zu meiner Überraschung den LKW direkt vor dem Krankenhaus geparkt. Die Ladefläche frei von allem störenden. Sogar die Schlüssel waren noch im Zündschloss. Ich Lud alles auf und verstaute und sicherte die Sachen so gut ich konnte. Sie hatten zuviel Munition an diese Dinger verschwendet, dass war es was mich Rettet. Ich werde Mareike nichts hiervon erzählen.

Die Sonne schob sich Langsam zwischen die Schluchten der Gebäude und überflutete die Straßen mit Licht. Die Nacht verbrachte ich Überwiegend damit die Anliegenden Gebäude noch nach Nahrung zu durchsuchen. An Schlaf war erst wieder Daheim zu denken. Daheim dieses Wort, ich dachte nicht das ich je wieder einen Ort auf dieser verdammten Erde mein Heim nennen würde. Ich hatte alles.

Die Fahrt raus aus dieser verfluchten Stadt gestaltete sich wie ich erwartet hatte, schwierig. Überall trümmer, Autowracks, Unrat, Alte Möbel. Der LKW hielt dem meisten Stand. Hinzu kam das ich noch nie so ein Teil gefahren bin. Ich kam nur schleppend voran und die Sonne stand hoch als ich endlich bei dem Blech verschlag war wo der kleine Laster stand. Ich lud alles um, der Laster war besser zu handhaben. Und in einem weit weniger Desolaten Zustand wie der LKW.

Sie küsste mich, fluchte und weinte. Ich habe schon seit sehr sehr langer Zeit kein so warmes und zufriedenes Gefühl mehr empfunden wie in diesem Augenblick.

Gaming DayZ SA Tagebuch: der normale Alltag

Die Fähigkeit einen Schaltkreis reparieren zu können, ist verglichen mit dem Gefühl was man erlebt, wenn man zum ersten mal Bewegungen auf dem Monitor ausmachen kann, eher zu vernachlässigen. Die Entstehung eines neuen Lebens. Es hat mich fast 2 Wochen und schier unmenschliche Kraft gekostet aus den ganzen Apparaturen und dem was ich dank Mareikes Russisch aus den Technischen Anleitungen und Büchern über Elektronik entziffern konnte, wieder ein Funktionsfähiges Ultraschallgerät zu löten. Ihr lächeln und die Freudentränen sind all den Stress wert gewesen.

Ich bin erleichter und doch besorgt, ich bin kein Arzt und all das Buchwissen wird mir nicht helfen. Mareike beteuert zwar das wir das zusammen schon schaffen werden. Aber ich habe Angst. Jennifers Schwangerschaft mit Dominik war schon keine leichte Angelegenheit. In letzter Zeit musste ich wieder Häufiger an die beiden Denken. Ich habe hinten im Garten für beide einen Grabstein angelegt.

Gedanken plagen mich, womit hatte ich mein erneutes Glück verdient? Warum sind ausgerechnet Dominik und Jennifer dieser Katastrophe zum Opfer gefallen und ich nicht. In diesen Momenten fühle ich mich so Hilflos, so verzweifelt, wie soll man mit all dem Grauenhaften weiter Leben. Vor allem oder gerade wegen meiner neuen Familie. Der Alte setzt sich, mit Zwei Gläsern und einer vollen Flasche Wodka in den Händen, neben mich auf die Bank. Du machst dir zu viele Gedanken! Er reicht mir ein Glas.

Er hatte die Lungenentzündung mit Hilfe der Medikamente gut Überstanden. Mareike hatte wohl mit ihrer Aussage recht. Wenn er so weiter macht wird er mindestens hundert Jahre alt. Das sieht doch gut aus, oder? Sie wirkt etwas gestresst und gereizt. Die Sachen werden dir auch noch in 6 Monaten passen. Sie funkelte ihren Opa bitter böse an. Ich weiß das und Er ist daran schuld! Die Sachen die Sie uns beiden vor Augen hielt waren wirklich für Ihre noch schlanke Figur 3 wenn nicht sogar 4 Nummern zu groß. Doch selbst hier nach dem Zusammenbruch der Zivilisation galt für eine schwangere Frau, die Mitten in der Pampa mit ihrem Opa und Mann lebt, noch genau das selbe wie schon vor Jahrzehnten. Die passenden Sachen zu finden ist wichtiger als überhaupt etwas auf dem Leib zu haben.

Sie macht sich zuviel Sorgen. Er füllte beide Gläser bis zum Rand mit Wodka. Sie kann es nicht ändern, ihr Bauch wird Dicker werden, ob sie nun will oder nicht. Fast im Stechschritt stürmte Sie auf die Veranda, Und du bist Schuld! drehte sich um und verschwand wieder im Haus. Wir konnten uns das Lachen nicht verkneifen. Wir sind beide dran schuld! Wie ein Orkan, buchstäblich Nein, nein, nein, nein, nein, Nur du! Ihr hoch rotes Gesicht stoppte kurz vor meinem. Dieses Glitzern in ihren Augen. Setz dich. Mit diesen Worten zog ich Sie zu mir. Wir beide. furchen durchzogen ihr süßes Gesicht. nur Du! Ich umarmte sie. Wir werden das alles schon schaffen.

Ihre Sorgen standen ihr jedesmal ins Gesicht geschrieben wenn ich auf meinen Jagdzüge aufbrach. Ich wollte diesmal weiter als zuvor. Eventuell sogar zurück nach Cherno an die Küste. Ich blieb soweit es ging abseits der Dörfer und hielt mich Größtenteils auf Feldwegen und in kleinen Wäldchen auf. Die Jagt selbst war recht erfolgreich. mehrere Hirsche und ein Wildschwein. Hasen wären toll gewesen aber die Fallen taugen einfach nichts. Ich muss mir unbedingt neue machen.

Ich stellte gerade einen weiterem Hirsch nach als ich eine russisch klingende Stimme vernahm. Ich musste den Drang denn ich in diesem Moment verspürte, meinen Repeater auf die Beiden gänzlich in Tierfell gekleideten Männer zu entladen, wie eine bittere Pille runter schlucken. Hätten sie ihre Waffen im Anschlag gehabt wäre unser darauf folgendes Gespräch kurz und sehr sehr tödlich gewesen. Man erwartet halt schon das Menschen einem feindlich gesinnt sind.

Mir rauschten zusehr die Ohren als das ich alles Verstand was Jurij erzählte. Sein deutsch war abgehackt. Aber das was ich Verstand war das er und sein Freund Silas schon eine weile zusammen auf der Jagd waren. Sie schlugen vor kurz rast zu machen, da ich selbst schon Stunden unterwegs war nahm ich ihre Einladung freundlich an. Jurij erzählte das Silas vor kurzem erst aus der Gefangenschaft von Banditen befreit worden wäre. Bei diesem Wort fing er an zu Schluchzen und undeutliche Dinge von sich zu geben. Als ich erwähnte das ich selbst so meine Erfahrungen hab sammeln können, Ich musste an die Wellblechhütte zurück denken und wie lange ich dort gehangen hatte, flippte er förmlich aus. Mit einem wohl Tage alten Fisch in der Hand sprang er ums Feuer. Jurij versucht ihn mit etwas Wodka wieder zu beruhigen. wir sprachen dann noch eine Weile über dieses und jenes. Jurij erwähnte das es eine Insel vor der Küste in der nähe von Cherno gäbe auf der sich einige Überlebende versammelt hätten. Wir verabschiedeten und wünschten uns noch eine gute Jagt.

Ich werde die Gelegenheit nutzen und dort hin gehen, vielleicht finde ich dort einen Arzt der sich mit Geburten auskennt. Auf jeden Fall kann ich so eventuell in Erfahrung bringen was sich in diesem Landstrich so abspielt und etwas Handel treiben. Jurij erwähnt als sie aufbrachen das Trinkwasser auf der Insel selten sei. Ich werde Mareike wohl besser nichts von meinem Ausflug erzählen. Sie sorgt sich so schon genug. Vielleicht kann ich auch meine technischen Fähigkeiten zum Einsatz bringen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: endlose Suche

Meine Gedanken geistern immer wieder zwischen dem Jetzt und meiner Vergangenheit. Während ich an einem kleinen Dorf vorbei komme, dessen Gebäude fast vollständig verfallen sind, muss ich an Deutschland denken. Ich habe Mareike nie von Deutschland erzählt. Ich sollte das ändern, aber auf der anderen Seite würde sie sich nur noch mehr Sorgen machen. Wenn ich daran zurück denke wie ich von Dresna aus zurück nach Deutschland gelangte, läuft es mir immer noch kalt den Rücken runter.

Meine Füsse schmerzen vom laufen und der Zustand in dem sich meine Stiefel befinden lässt mittlerweile auch zu wünschen übrig. In der Ferne, in einer der Talsenken, die es hier kurz vor der Küste vielfach gibt, kann ich einige Gebäude ausmachen. Der kleine Ort hier mitten im Tal sieht bis auf die Tatsache das alles verlassen ist noch recht gut aus.

Das kreischen und schreien Straft dieser Aussage lüge. 5 von diesen Dingern stürmen auf mich ein. Der Repeater verwandelt die Gesichter von 3 der Untoten in eine Breiige Masse, die verbliebenen Beiden stocken kurz. Fleisch ob nun Tot oder Lebendig ist nun mal Fleisch. Die beiden stürzen sich ohne weitere scheu auf die am Boden liegenden toten Untoten. Ich lade nach und beende die beiden Existenzen. Wenn sie auch nur einen Funken Rest Intelligenz besitzen würden wären sie in Rotten oder gar Horden noch gefährlicher als Sie so schon sind.

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Während ich die erste Hütte erkunden will stürmen 3 weitere dieser Dinger auf mich ein. Die Axt rettet mich, da der Repeater auf die kurze Distanz so gut wie Nutzlos ist und die Magnum im Drybag liegt, Drecks Dinger. Die meisten Dinge waren im laufe der Zeit verrottet oder vergammelt. Man kann trotzdem noch immer die liebe der Menschen zu ihren Gärten erkennen. Apfelbäume, Beerensträucher und Gemüsebeete. Vieles ist aufgrund der Momentanen Wetterlage vergammelt, aber hier und da ein Zucchini, Tomate und sonstiges Gemüse war noch im guten Zustand. Es reichte für ein Eintopf mit Hirsch Fleisch.

In der einzigen Scheune des Dorfen fand ich neben einem Haufen Heu und Werkzeug zum Acker bestellen ein neues paar Stiefel, Militär Stiefel. Ich frage mich wem sie vorher gehört hatten und warum man sie hat hier stehen lassen und dann auch noch in einem so guten zustanden. Es ist pures Glück und keinen weiteren Gedanken wert. Ich würde sonst wahnsinnig werden wenn ich alles ständig hinterfragen würde.

Bei Sonnenuntergang erreiche ich endlich die Küste. Es ist eigentlich schon zu dunkel aber ich muss weiter, in der Ferne kann ich die von Jurij beschriebene Insel aus machen. Der Leuchtturm ist selbst von hier zu erkennen. Als ich endlich die An und Ablege Stelle gegenüber der Insel erreiche ist es Dunkel. Mein Verstand sagt mir das ich bis zum Morgen warten sollte. Die Boote die hier anliegen sind alle vom Wetter und der Zeit zerstört worden. Neben einem finde ich ein noch brauchbare Leuchtpistole mit einem Schuss. Aus dieser Entfernung kann ich nicht ausmachen ob sich Lebende Menschen auf der Insel befinden. Mir ist klar das es Riskant ist aber ich habe keine Wahl. Ich feuere die Pistole ab und warte.

Ich kann keine Reaktionen erkennen. 1 Stunde Sitz ich nun am Anleger, ich fasse den Entschluss doch die Nacht zu nutzen und rüber zu schwimmen. Eine Halbe Stunde und vollständige Durchnässt später bin ich am Strand der Insel angelangt. Das Drybag hielt dicht, Alle Sachen vor allem der Zunder und die Streichhölzer waren trocken geblieben. Zitternd und Frierend nur in Unterwäsche schnitt ich ein paar Äste von den angrenzenden Büschen. Das Feuer Wärmt und es ist seltsam das niemand die Böschung runter kommt. Jurij sagte doch es währen Überlebende hier. Ein Leuchtrakete und ein Feuer vor der Haustür kann man eigentlich nicht Übersehen.

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Ich hörte Stimmen, Entfernt aber sie waren da. Irgendjemand stritt sich dort, auf der anderen Seite der Brücke. In der Dunkelheit konnte ich 4 Personen alle offensichtlich Männlich ausmachen. Einer von ihnen Rief etwas in meine Richtung, ich verstand es nicht. Nach 2 weiteren Versuchen seiner seits beschloss ich über die Brücke zu gehen. Auf der Hälfte der Brücke fing er mich ab, gekleidet wie ein russischer Militär Soldat mit Waffe im Anschlag, Jetzt erkannte ich auch die anderen 3. Alle hatten ihre Waffen gezogen.

Ich wusste, ich musste so schnell wie ich konnte von hier weg kommen, wenn ich aus dieser Situation unbeschadet raus wollte. Dimitri so hatte er sich mir vorgestellt als er mich auf der hälfte der Brücke stoppte flüstere mir ins Ohr das er und sein Freund auf die anderen beiden im Gefängnis gestoßen wären, Sie behauptet es wäre ihre Insel. Dimitris Freund schrie die beiden unentwegt an, Sie schrien zurück.

Er fragte was ich hier wollte. Kurz und mit wenigen Worten erklärte ich ihm das ich einen Arzt suche und man mir gesagt hatte das hier Überlebende wären. Er verneinte und riet mir das ich mich davon machen sollte da er glaubte das die Beiden verrückt wären und sich nicht mehr lange Kontrollieren ließen. Ich befolgte seinen Rat wünschte ihm noch alles Gute und Rannte zurück von wo ich kam.

Mir blieb nicht viel Zeit ich wusste was gleich Passieren würde, also sprang ich so wie ich war ins Wasser und schwamm los. Auf ungefähr halber Strecke hörte ich sie dann. Schüsse 1 mal 2 mal dann herrschte Stille. Erst zögerte ich sollte ich zurück schwimmen aber dann übermannte mich doch die Furcht. Ich schwamm!

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Am Ufer angekommen kratze ich ein paar Stöcker und äste zusammen und entfachte ein Feuer. Wenn wer von der Insel kommen würde, würde ich sie sehen. Ich blieb eine ganze Stunde am Feuer bis meine Sachen soweit trocken waren, so das ich ohne weitere Gefahr einer Erkältung oder Lungenentzündung weiter konnte.

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Ich lief 2 oder 3 Stunden, vorbei an Balota. Die Nacht hing schwer über den Bäumen in einer kleinen Blockhütte kurz vor Cherno fand ich endlich ein Nachtlager. Ich musste an Dimitri denken, hatte er den Schusswechsel überlebt? Er schien freundlich und hilfsbereit, erzählte mir das es wahrscheinlich noch Überlebende in Kamyshovo geben soll.

Ich betrachtete den Fernseher in der Ecke. Filme ich mochte früher Filme aller Art. Ich erinnerte mich daran wie ich Zombieland im Kino zum ersten mal gesehen hatte. Mir kam das damals alles ziemlich verrückt und bescheuert vor. Hollywood eben, wer kann schon ahnen das sie gar nicht mal so falsch gelegen haben. All diese Filme über die Endzeit und was danach käme. Ich musste unweigerlich an Bill Murray denken. Und wie er in Zombieland seinen Auftritt hatte. Ich mochte diesen Schauspieler von Anfang an, ob in Ghostbusters oder Lost in Translation. Da viel es mir wieder ein, der 21 September er und ich wir hatten schon von meiner Geburt an etwas gemeinsam, der 21 September, wann das wohl wäre? ich sollte das unbedingt raus bekommen. Dann kann ich ihm und mir einen Kuchen machen. Mareike wird sich freuen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Verzweifelt und einsam

Der nächste Morgen kam früh. Ich fühle mich Unwohl und mache mir sorgen wegen Mareike. Fast 3 Woche sind es jetzt und ich werde noch mindestens 3 weitere Tage bis nach Kamyshovo brauchen. Vor mir liegt Chernogorsk und dann weiter die Küste entlang Elektrozavodsk.

Die Zeit zieht sich. Cherno war schon gefährlich als ich vor Monaten im Norden in den Plattenbauten war, jetzt scheint es als würde die Stadt zu einem Untoten Treffpunkt werden. Sie sind überall, zu viele als das ich weiter in die Stadt vordringen könnte. Ich breche meine Suche in Cherno ab. Wer hier lebend lebt muss entweder Wahnsinnig sein oder will eigentlich nicht mehr leben. Ich hänge einen Zettel an die Bushaltestelle kurz vor der Stadt.

Gefahr! Cherno ist Untoten Gebiet! Sie sind dort in Horden! Meidet Cherno wenn ihr könnt!

Mein Name ist Wyveres, ich suche einen Arzt oder jemanden der sich in Medizin auskennt! Ich habe ein Funkgerät bei mir, das auf 99.7 mHz eingestellt ist. Ich werde es um die Batterien zu schonen Abends von 18 bis 20 Uhr einschalten! Bitte ich bin Verzweifelt!

gez. Wyveres

Ich laufe, Die Zeit kommt mir vor als würde ich durch Wackelpudding rennen. Alles Zieht sich und wirkt zäh. Rechts Das Wasser, Links die Felsige Küste. Die Landschaft ist schön. Der Natur selbst ist das was der Menschheit zugestoßen ist offensichtlich Egal. Sie lebt weiter als wären wir nie da gewesen. Bei diesen Gedanken musste ich kurz Lachen. Früher, in Deutschland waren Jennifer und ich stehts darauf bedacht die Umwelt nicht zu Verschmutzen, kein Auto, Ein Haus nach modernsten Standards der alternativen Lebensweise. Kaum bis nichts mit Chemie. Jetzt jetzt freu ich mich darüber das die Natur einfach weiter macht. Und in 10000 oder 20000 Jahren wird von all dem was hier steht und von Menschen gebaut wurde, von der Natur vollständig zurück Erobert sein.

Das Ortsschild von Elektro begrüsst mich mit seiner Extravaganz. Auf die Gefahr hin das ich eventuell zu viele dieser Dinger anlocken würde unterlasse ich lautes rufen. Elektro scheint leer. Nur weniger dieser Dinger schlurfen noch durch die Straßen. In einem der mehrstöckigen Gebäude fällt mir ein kleiner Schatz in die Hände. Meine Wolljacke hatte schon seit einer Weile nicht mehr so den Tragekomfort und das Schwimmen mit ihr hatte ihr auch nicht gut gestanden. kurz gesagt Sie wahr ziemlich Defekt. Aufgrund meines Anspruches an Bekleidung der aus warm und vor allem Schwarz bestand. Nicht zu vergessen das die meistens Sachen einfach nur verrottet oder zu sehr defekt waren. War der Fund einer schwarzen Bomberjacke in makellosem Zustand schon eine Besonderheit.

Wie ich eingangs schon vermutet. Elektro war leer. Keine Menschenseele. Ich hänge weitere Zettel mit meiner Bitte an Fenster und Türen. Und breche Richtung Kamyshovo auf, das ein paar Kilometer außerhalb von Elektro an der Küste liegt. Als ich in Kamyshovo ankam, bat sich mir das selbe Bild wie schon in Cherno und Elektro, absolute Stille, die Häuser waren leer. Die Überlebenden müssen weiter gezogen sein. Ich hinterlasse weiter Zettel und gebe auf.

All die Zeit die ich Investiert habe, die Vorräte, mein Leben aufs Spiel gesetzt, für Nichts und wieder Nichts. Ich werde Morgen den Rückweg antreten. Wenn ich von Kamyshovo die Route durch die Wälder und vorbei an Novy Sobor und Grishino wähle könnte ich in einer maximal zwei Wochen Zuhause bei Mareike sein. Ich ziehe die Bibel aus dem Drybag und lese noch bis die Sonne untergegangen ist.

Der Morgen kommt so wie ich es erwartet hatte, grau und Nass. Ich laufe, Esse, Jage und Überlege ob ich nicht doch Abstecher in die kleineren Dörfer machen sollte, die auf dem Weg liegen. Oder gar nach Vybor, aber ich bin Müde und das laufen leid, ich sehne mich nach der warmen Umarmung von Mareike sogar nach dem Wodka vom Alten. Denn ich gerade gut gebrauchen könnte, verdammtes Wetter aber auch. Ich hasse Regen!

Ich blieb im Wald und fern ab jeden Dorfes ich kann schon die Häuser durch die Bäume ausmachen. Es waren 9 Tage, ich bin ausgelaugt, mein Sachen sind vom Dreck und Laub zerschunden und das Schwarz ist einem erdigem braun gewichen. Am Dorf angekommen gebe ich das vereinbarte Signal und warte. 10 Minuten, 20 Minuten, Nichts. Wieder Pfeife ich.

Ein zweiter Grabstein, das erste was mir auffällt als ich den Garten betrete. Der Alte, war er nun doch Gestorben, ich hatte gehofft das er seinen Urenkel oder Urenkelin noch zur Welt kommen sieht. Von Mareike selbst fehlt aber jede Spur. Wo war sie? War Sie los mich Suchen, nach dem Sie ihn begraben hatte? Ich durchstöbere das Haus, in der Küche hängt am alten Kühlschrank ein Zettel.

Mario, solltest du während ich Weg bin, wieder auftauchen und das hier lesen. Ich konnte nicht einfach hier rum hocken und nur Hausarbeiten erledigen und mir sorgen um dich machen. Ich habe die Waffe von Opa genommen und bin Jagen!

gez. Mareike

Sie Jagd, in ihrem Zustand, die Frau ist unglaublich. Bevor ich aber mir deswegen den Kopf zerbreche sollte ich erst einmal Baden, denn ich stinke wie eine ganze Kuhherde. Meine Sachen können von alleine Laufen, gerade Stehen auf jeden Fall. Ich habe Hunger und mein Bart bräuchte auch wieder Pflege. Also tue ich das was man in einer Solchen Situation am besten tuen sollte. Ich nehme ein Glas und pflücke eine Flasche Wodka aus dem Bar Regal und setze mich so wie ich bin auf die Veranda.

Der Abend kommt. Frisch gebadet, rasiert und in sauberen Sachen, fühlt es sich gut an wieder Zuhause zu sein. Ich sitze in der Küche über einigen Büchern in denen verfahren zur Behandlung aller möglichen Verletzungen beschrieben werden. Kyrillisch bereitet mir noch immer Probleme doch die Bilder und Darstellungen helfen. Ich höre wie draußen jemand Dinge zu Boden fallen lässt. Im nächsten Moment stürmte Sie auch schon zur Tür rein. Wie konntest du mich so lange alleine lassen! Wir haben uns ein paar Wochen nicht gesehen geschweige denn gesprochen, der Alte ist tot und das erste was ich von ihr Höre ist ein Vorwurf. Ja ich bin wieder Zuhause körperlich und geistig. Sie umarmt mich, küsst mich, weint und stinkt wie ein Iltis.

Wir Duschen gemeinsam, ihre weiche Haut schmiegt sich an die meine, die Wölbung ihres Bauches ist deutlich zu erkennen. Er starb im Schlaf. Ich halte Sie fest und flüstere ihr ins Ohr das ich nicht wieder vorhabe von Ihr oder unserem Heim weg zu gehen. Sie dreht sich mit dem Gesicht zu mir und Küsst mich.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Anton

Man könnte fast meinen das die Apokalypse nie statt gefunden hat, wenn man sich hier oben die Natur so ansieht. Es ist friedlich, den letzten Läufer haben wir vor ungefähr 2 oder 3 Wochen gesehen. Sie Läufer zu nennen ist einfacher als von Dingern zu reden. Auch die Kontakte zu anderen Überlebenden waren spärlich. Die wenigsten Verirren sich hier her an die Felsen. Und ich glaube das die meisten die hier umher streifen nicht einmal wissen das es diesen Ort hier überhaupt gibt. Das Funkgerät schweigt, was mir besonders Sorgen macht. Ich habe mich damit abgefunden das wir unser Kind wohl ohne Hilfe und Fachkundige Unterstützung zur Welt bringen werden. Es wird schwer aber es ist machbar, die Bücher müssen genügen. Von dem vielen Russisch brummt mir der Schädel. Hinzu kommt das all die Fachliteratur zum größten Teil vollständig durchsetzt mit Latein ist. Was alles nur noch Komplizierter macht. Ich Bete darum das die Geburt eine leichte wird, Flutsch und da ist es. Nicht wie aus all den Arzt Serien aus meiner Jugend. Steißgeburten, Nabelschnur um Hals, Kaiserschnitt, es steht soviel in diesen Büchern das ich mich unweigerlich Fragen muss, wie all diese Medizinstudenten damit klar gekommen sind. Als ich zum Wodka greife fällt es mir wieder ein, wie Sie das alles wohl gelernt haben, bei diesem Gedanken muss ich lachen.

Mareike blickt mich verwirrt an. Haben sie dich jetzt? Ist es nun soweit? Mir bleibt fast die Luft weg und meine Frau findet das ich überschnappe. Ich musste an mein Studium denken. Wir lieben uns, aber ihr zu erzählen wie es Früher war, vor alledem, vor ihr, als Jennifer noch den Großteil meines Lebens eingenommen hat. Die Kraft dazu fehlt mir noch immer. Studium? Mein lachen erstickt und ich Erzähle ihr, dass ich mir vorkomme wie zur Zeit meines Informatik Studiums. Ich verstehe kaum etwas von dem was in diesen Büchern steht. Und um den Frust zu bekämpfen spüle ich mit Wodka nach. Ganz wie zu der Zeit wo ich noch im Studium war. Mehr Party und Spaß als Wissen und Verständnis. Sie grinst mich an. So so, Partys und Spaß

Die Nacht ist klar und alles sieht aus wie immer, Mareike und ich Sitzen auf einer der vielen Holzbänke. Früher wurden hier Touristen aus aller Herren Länder beherbergt und bewirtet. Jetzt verrottet, das was Früher ein schöner Aussichtspunkt war, zusehnst. In eine Decke gehüllt betrachten wir die Sterne und den Mond. Während wir darüber sinnierten welchen Namen das kleine Bündel haben sollte, stellte Sie mir eine Frage vor der ich mehr als nur Angst hatte. Du hast mir nie erzählt wie du hier in Chernarus gelandet bist? Ich schluckte kurz und überlegte ob ich ihr alles erzählen sollte.

Er war Wissenschaftler und Hobby Jäger, um die 50 und sah ziemlich zerzaust aus. Er der das Leben in Russland und der Kälte gewohnt war und ich der Deutsche Tourist der vom Überleben keine Ahnung hat, wie er zu sagen Pflegte. Ich stolperte über ihn als ich keine 20 Kilometer weit weg von Dresna war. Verstört und völlig am Ende. Währe Anton nicht gewesen, wäre ich wohl keine 100 Kilometer weit gekommen. Ich musste meine Erzählung unterbrechen, beim Gedanken an Anton schnürt es mir die Kehle zu. Anton hatte nie erzählt worin er Wissenschaftler war. Er redete kaum wenn er mir irgendwelche Überlebensstrategien bei brachte. Die Zeit in Russland selbst war hart. Mehr als einmal haben wir zuerst geschossen. Sie unterbricht mich Wir sollten rein gehen, es wird Kalt. Unvermittelt stand sie auf und Zog mich mit sich. Sie hatte wohl gemerkt das es mir schwer fällt ihr von alle dem zu erzählen.

Wenn ich zurückdenke bin ich froh darüber das Anton mir all dieses Zeug übers Jagen und Fallenstellen bei gebracht hatte. Was man Essen kann und was man meiden sollte. Noch lange nachdem wir zu Bett gegangen waren schwirrten meine Gedanken immer wieder zu dem Moment zurück also Anton mir zum letzten Mal das Leben rettet. Verrückter alter Wissenschaftler, er redet immer wieder darüber das er die Welt verändern wollte, alles zum besseren Wenden war sein Devise gewesen. Mitten in Polen beendete dann ausgerechnet ein Rudel seinen Traum. Er war ohne mich Jagen, da ich mir irgendwas eingefangen hatte und mit Fieber in einer verkommenen Hütte vor mich hin weggegierte. Er wollte noch nach Medikamenten ausschau halten. Ich habe nie ganz erfahren was passierte da Anton sich Tötete bevor ich aus meinem Komatösen Zustand erwachte. Er sass im Nebenraum am Tisch friedlich vor seinem Abschiedsbrief mit einem Loch in der Schläfe. Ich erinnere mich an die letzten Worte die er schrieb.

Musst du wohl allein dein Dominik finden. Hab soviel Fehler gemacht kann nie wieder gut machen. hoffe Menschheit verzeiht, irgendwann. Natasch nun bin ich bei dir.

Sie dreht sich zu mir und ihre verschlafenen grünen Augen funkeln mich an. Wie lange hast du geschlafen? Lächelnd erwidere ich Eine vielleicht Zwei Stunden. Habe beobachtet wie sich dein Bauch, hebt und senkt, mir die Konturen deines Gesichtes in mein Gedächtnis gebrannt. Diese riesigen Brüste bewundert. beim letzten Satz schlägt sie mit ihrem Kopfkissen nach mir und gackert. Dummkopf! Ich umarme Sie und halte Sie fest. Wir werden tolle Eltern sein.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Elektronik und Lötkolben

Wenn es etwas gibt das man durch die Apokalypse wirklich vermissen lernt dann ist es Musik und bewegte Bilder. Ich vermisse das Internet und ab und an auch meine alte Pornofilm Sammlung. Wenn man Tag für Tag darum bemüht ist, aus einem Überleben wieder ein normales Leben zu machen, fängt man an die seltsamsten Dinge zu vermissen. Ich bin gut im Umgang mit Lötkolben und im lesen von Schaltplänen. Was mir fehlt ist Material, alte Computer, Fernseher und sonstiger Elektronik. All dies sollte es eigentlich zu genüge geben, da draußen in Chernarus. Mareike gefällt es nicht, aber wenn ich noch länger nur diese Bücher anstarre bekomme ich noch einen Knall.

Mit Nahrung und Wasser für ein Woche mache ich mich auf den Weg. von Toploniki über Lopatino nach Myshkino, Mareike erwähnte das es dort ein Militärlager gegeben hat, während die Apokalypse über Chernarus hinwegfegte. Sie war mit Ihrem Opa dort gewesen. Ich nehme den Laster, auch wenn er mittlerweile etwas unzuverlässig geworden ist. Es sollten maximal 3 Tage werden. Die Fahrt verläuft ruhig. Toploniki und die kleineren Dörfer sind ausgestorben. Ich sammel was ich finden kann. Mainboards, TV Geräte, klein Teile aller art. Der Laster hält.

Während ich durch die ehemaligen Geschäfte von Toploniki stöbere fallen Schüsse, mehrere Minuten lang. Sie klingen nicht sehr nah daher mach ich mir weniger sorgen um mein eigenes Leben. Der Laster steht vor der Tür ich kann jederzeit weiter fahren. Leider kann ich nicht bestimmen aus welcher Richtung das Gefecht genau kam. ich ziehe die Bibel aus dem Rucksack. Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren.
Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen.
Klappe die Bibel wieder zu und verstaue sie wieder im Rucksack. Es hilft auch wenn ich nicht davon überzeugt bin das es eine Gott überhaupt gibt.

Lopatino und Myshkino waren geplündert, ich hatte kaum Hoffnung noch etwas in der Militärbasis zu finden. Aber für die meisten Überlebenden haben, Walkmans, CD Spieler und anderer Technik Kram So gut wie keine Bedeutung mehr, was für mich von Vorteil ist. Und selbst wenn ich nichts finden sollte so bin ich doch glücklich, denn in einer der vielen einsamen Hütten, die in dieser Gegend überall stehen, fand ich ein unschätzbar wertvolles antikes Stück Technik, einen Schallplattenspieler samt Schallplattensammlung. Von Mozart bis Pink Floyd, am meisten freut es mich aber das unter der Sammlung auch ein paar Queen Alben dabei sind. Mir läuft es kalt den Rücken runter und ich bekomme Gänsehaut, wenn ich daran denke wie viel mir Musik früher und auch jetzt noch bedeutet.

Die Musik erhält die Menschlichkeit. Wenn die Musik stirbt, als letzte noch lebende Kunstform, welchen Sinn hat es dann, dass wir als Menschheit noch existieren? Mit Who wants to live forever auf meinen Lippen streife ich durch das Militär Camp. Wie ich erwartet hatte, geplündert. Waffen und Munition waren keine aufzutreiben. Dafür fand ich mehrere Paar Stiefel. Man kann einfach nie genug Stiefel haben. Auch ein neuer Rucksack, der in einem Bemerkenswert guten Zustand war, wechselte in meinen Besitz. Nur Hosen, Hosen gab es keine brauchbaren, jedenfalls nicht in meiner Größe. Die meiste Elektronik bestand aus klein Geräten wie MP3 und CD Player. Ein zwei Funkgeräte. Mehr war nicht aufzutreiben.

Der Laster war halbwegs gefüllt, es würde reichen, wenn ich auch nur den Plattenspieler zum laufen bekomme und aus all dem Schrott auch nur 1 Box für den Sound zusammenlöten kann, hat sich der Trip schon gelohnt. Gemütlich Rumpelt der Laster über die vom Wetter gezeichneten Strassen. Mal schneller mal Langsamer, der Motor ist nicht mehr der beste und er schnaubt und schnaubt. Die Landschaft wechselt von Wald zu Feld und Feld zu Wald, Kurz nach Toploniki kommt mir ein Mensch entgegen. Er hatte nur wenig an und hielt auch nicht an als ich mit dem Laster langsam an ihm vorbei fuhr, kurz hinter ihm eine kleine Horde von Läufern. Ich fahre weiter, ich kann es mir nicht leisten irgendwelchen verlorenen den Hintern zu retten.

Im ersten Moment dachte ich sie wäre ein Läufer, der sich über sein letztes Opfer her machte. Ich wollte drauf halten, aber etwas lies mich stoppen. Sie war klein und wimmerte, gebeugt über den toten Körper einer Frau. Mami, Mami wach auf! Mami! langsam näherte ich mich der kleinen. Kleines, hallo. Sie zuckte zusammen. Du tust meiner Mami nicht Weh! Sie richtete eine Derringer in meine Richtung und drückte ab. Die Kugel pfiff irgendwo hin. Sie war in Panik das war ihr anzusehen. Ich tue deiner Mama nichts, ich will nur Helfen. Mit Erhobenen Händen ging ich auf sie zu. Im Scheinwerferlicht konnte ich erkennen das ihre Mutter verblutet war, Schlagartig wurde mir klar das es nicht mehr all zulange dauern würde. Sie würde wieder aufstehen nur um dann ihre eigene Tochter zu fressen. Und tatsächlich regte sie sich, langsam und kaum zu erkennen, aber es war da, dass zucken in ihren Händen und Armen. Ich musste die Kleine von ihr weg bringen, bevor Sie aufstand.

Unter Tränen jammerte die Kleine Mama sagte ich müsse ihr helfen, Mama sagte ich müsse mich vor Mama schützen. Ich kann Mama nicht tot machen, es ist doch meine Mama. ich musste tief Luft holen und meine Gefühle unterdrücken. Mir war klar was passiert war, Ein Läufer muss sie erwischt haben. Sie wusste was kommen würde und bat ihre eigene Tochter Sie davor zu bewahren. Ich werde deiner Mama helfen. Mit diesen Worten, Hob ich das kleine Elende auf und Setzte sie auf den Beifahrersitz des Lasters. Aber ich soll Mama doch tot machen. Mir schnürte es die Kehle zu. Ich stehe über ihr die Magnum auf ihr Gesicht gerichtet. Ich werde mich gut um sie kümmern, das verspreche ich bei meinem Leben. Ich drücke ab und der Körper zuckt kurz auf. Ich höre wie die Kleine im Laster gegen die Scheibe hämmert und nach ihrer Mama schreit. Ich durchsuche die Leiche nach brauchbarem und nehme den Rucksack mit.

Die Kleine schweigt, was verständlich ist, nachdem was Sie gerade mit ansehen musste. Sie schaut wütend und starrt Löcher in die Nacht. Ihre letzten Worte die Sie an mich richtet waren. Aber Mama hat gesagt, ich sollte Sie tot machen! Mareike wird sich freuen, da will man ein wenig Elektronik sammeln und kommt mit einem Kind wieder nach Hause. Sie wird mir garantiert den Kopf waschen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Luzie

Wie ich es erwartet hatte, Mareike ist alles andere als erfreut, als ich mit der kleinen zu Tür rein komme. Aber Sie meckert nicht, wenigstens etwas, im gegenteil Sie ist eher besorgt. Mutterinstinkte, anders kann man ihr plötzliches Verhalten nicht erklären. Noch bevor ich ihr auch nur irgendwas erklären konnte, griff Sie sich die Kleine, verschwand mit ihr im Bad und lies mich einfach stehen. Geh mach der Kleinen was zu Essen! Schallte es nach wenigen Minuten aus dem Bad.

Eigentlich wollte ich noch die ersten Sachen aus dem Laster ins Haus schaffen. Aber nun brate ich Fleisch mit Kartoffeln, ein paar Eiern und etwas Gemüse und merke das ich selbst eigentlich ziemlich Hungrig bin. Mareike flucht und zetert währenddessen im Bad rum. Nach einer Stunde verstummte sie dann. Es Dampft als Sie endlich die Tür öffnet, als würde man eine Nebelwand durchstoßen. Was ein Dreckspatz Mareike und die kleine kamen in Bademäntel gewickelt aus dem Bad. Sie heißt Luzie. Mareike setzte Sie an den Tisch und laut ihrer eigenen Worte ist Sie 5. Ich reiche den beiden einen Teller mit Essen und setze mich ebenfalls.

Luzie schlingt mehr als das Sie kaut, die kleinen Augen leuchten bei jedem Bissen ins Fleisch. Messer und Gabel scheinen ihr Fremd zu sein. Mareike schaut ihrem Schauspiel fasziniert zu. Wie sie die Ärmel des viel zu großen Bademantels immer wieder nach oben schiebt, am Fleisch zerrt und die Kartoffeln mit den Händen zu Pampe verarbeitet. Weist du was Messer und Gabel sind? Luzie schaut Mareike verwundert an, während Sie weiter Kaut und schlugt. Messer machen Menschen tot. Gabel kenn ich nicht. Großer Joe hat Menschen immer mit Messer tot gemacht. nach wenigen Minuten hatte die kleine den Teller vollständig entleert. Fragend hält sie uns den Teller hin.Noch mehr, Hat noch mehr?

Während Mareike und ich in der Küche ihr eine weitere Portion auffüllen, kann ich ihr kurz erzählen das ich im Rucksack das Tagebuch ihrer Mutter entdeckt habe. Mama immer geschrieben in das da. Mama gesagt is unsere Geschichte. Die kleine stand ohne etwas auf dem Leib in der Küchen Tür. Luzie du kannst doch nicht. Mareike drückte mir den Teller in die Hand und griff Sie sich. Während ich zurück zum Tisch im Wohnzimmer ging, suchte sie ihr etwas das ihr halbwegs passen sollte. Am Ende waren es Socken, ein viel zu großes Unterhemd und ein Wollpullover in dem sie vollständig Versank. Das muss erstmal Reichen und es heißt ich darf ihr eigene Sachen nähen! Ich lachte. Die kleine sah wirklich drollig aus.

Sie verschlang noch zwei weitere Teller. Und tanzte dann noch ungefähr 1 Stunde durch das Haus. Ihr habt tolles Dach, so groß und ohne Gitter. Mama und ich haben immer in Gitter gewohnt. Sie erzählte viel während sie alles erkundete. Warum Meike so groß Bauch? Mareike grinste, sie sah sogar glücklich aus. Während ich in den Aufzeichnungen ihrer Mutter lass wurde meine Stimmung immer schlechter. Es bedrückte mich, verstörte mich sogar was ich lesen musste. Mit Tränen in den Augen kniete ich mich vor Luzie und umarmte die Kleine. Niemand wird dir mehr weh tun. Flüsterte ich ihr. Mareike begriff nicht sofort also deutet ich auf das aufgeschlagene Tagebuch ihrer Mutter. Ich bring dich jetzt erstmal in ein schönes, weiches und sehr sehr gemütliches Bett, mit vielen Kopfkissen und einer großen Decke! Während ich versuchte das Luzie, so aufgebracht wie sie war, sich hinlegte, höre ich wie Mareike unten zu weinen anfängt. Meike weinen, du trösten? mit dem Kopf zur Tür gerichtet erwidere ich Wenn du dich hinlegst, ja. Wie auf Kommando lag sie, ihr kleiner Kopf und die wuscheligen braunen Haare in die Kissen gedrückt, dann endlich still. Du gehen, Luzie schlafen!

Diese Scheusale! Mareike sass am Tisch, Ihr Gesicht in ihre Hände vergraben, über dem Tagebuch. Wie kann man so etwas einem so kleinem Kind antun! Ich umarme sie. Die Welt war schon grausam bevor die Apokalypse statt fand, aber zu lesen was der Frau und ihrer Tochter widerfahren ist, mag man einfach nicht glauben. Sie wird es bei uns gut haben. Mareike vergräbt ihr Gesicht in meine Schulter. Diese Monster. Ich drücke Sie fest an mich. Ich werde jetzt auch erstmal baden gehen, und Morgen wird die Welt schon wieder anders aussehen. Ich küsse Sie kurz und begebe mich dann ins Bad.

Überall lagen Sachen rum. Mareikes, Luzies und nun auch meine. Was spielt das an so einem Abend noch für eine Rolle, ob man seine Sachen nun in einen Korb oder so einfach liegen lässt. Dreckig ist Dreckig. Während ich nach einem Schwamm fingere kommt Mareike ins Bad. Ihr großer runder Bauch wird vom Bademantel nur kaum verdeckt. Könntest du mir den Rücken waschen? Frage ich Sie. Sie lächelt und ich reiche ihr den Schwamm. Mario hast du schon einmal daran Gedacht wie es eigentlich weiter gehen soll? Ihre Frage überrascht mich. Wir bekommen ein Kind, die Menschheit geht zu Grunde, es gibt kein Recht und kein Gesetz mehr, da draußen ziehen mordenden und plündernde Banden durch das Land, Kinder werden wie Vieh behandelt. Und überall gibt es diese Untoten. Wie sollen wir hier unter diesen Umständen nur ein normales Leben führen? Tränen laufen ihr übers Gesicht. Ich weiß keine Antwort, bisher konnte ich die Gedanken, wie es in Zukunft weiter gehen soll, verdrängen.

Während ich aus der Wanne steige weicht Sie keinen Meter zurück, ihr Bauch berührt denn meinen und ihr Bademantel hängt eigentlich nur noch an ihren Armen. Sie steht Zitternd und mit Tränen unterlaufenen Augen vor mir und erwartet eine Antwort auf ihre Frage, ich küsse Sie, sie lässt ihr verschränkten Arme locker zur Seite hängen und der Bademantel rutscht endgültig von ihr ab. Wir stehen Nackt voreinander und Mareike bricht weinend zusammen, es ist einfach zuviel für sie.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: die Zukunft

Luzies Phantasie scheint, durch all das was sie erlebt haben muss, keinen dauerhaften Schaden erlitten zu haben, ob im Sandkasten nach Schätzen graben, die alten Sonnenschirme zur Höhle umfunktionieren, Sie spielt mit allem was ihr unter die Finger kommt. Nur ihre Wortwahl macht mir Sorgen. Wie macht man einer 5 Jährigen begreiflich das all die komischen Spiele die Sie mit großem Joe und lachenden Brumm gespielt hat, nicht gut für Sie waren. Sie weint häufig, vor allem wenn Sie ihr Mutter erwähnt. Ich lese ihr dann etwas aus der Bibel vor und erzähle ihr, dass es da wo ihre Mutter jetzt ist, ihr besser geht, es beruhigt Sie.

Das Leben mit Kindern in dieser Zeit ist nicht einfach, Mareike tut sich etwas schwer mit Luzie, die Schwangerschaft und diese kleine 5 Jährige überfordern Sie, ihre Hormone stürzen Sie regelrecht ins Chaos. Ich wünschte ich könnte ihr dabei helfen. Sie macht sich sorgen, Sorgen um unsere Zukunft, die Zukunft unseres Kindes und nun auch um die von Luzie. Wir reden viel, vor allem darüber wie wir hier nun weiter machen werden. Mit der Gewissheit das es da draußen Kräfte gibt, denen man mit einem Repeater Jagdgewehr, einer alten Magnum und einer Winchester nicht gewachsen ist, mach ich Pläne für unsere Sicherheit. Wir werden bessere Waffen brauchen. Mareike, Luzie und ich.

Auch wenn es mir wiederstrebt der kleinen zu zeigen wie man mit einer Waffe umgeht, Besser ist es trotzdem, dass Sie es jetzt lernt. Es wird ihr das Leben retten, irgendwann. Ihre kleinen Arme sind zwar noch nicht kräftig genug um den Rückstoß abzufangen, aber besser ein Schuss der sitzt als überhaupt keine Möglichkeiten.

Mareike ist darüber nicht erfreut. Wir könnten sie, auch ohne das du ihr bei bringst wie man mit Waffen umgeht, beschützen. Wir sitzen auf der Veranda, der Tisch gedeckt mit Tellern und Tassen, in der Mitte ein Zitronen Kuchen mit Erdbeeren. Luzie rückt ständig von einem Ende der Bank zum anderem Ende. Es ist selten, sehr sehr selten sogar. Es gibt sogar Kaffee, 1 Tasse für Mareike und mich und als Besonderheit für Luzie Kakao. Ich hatte endlich den Kalender fertig, es ist wichtig zu Wissen welcher Monat und Tag ist. Das genaue Jahr ist mir egal. Aber man kann auch so feiern das man nun 1 Jahr älter geworden ist. Für die Zutaten war ich lange unterwegs gewesen, mehr als eine Woche. Ich habe lange keinen Kuchen mehr gebacken und Luzie wich mir währenddessen nicht einmal von der Seite. Sie hatte in ihrem Leben noch nie etwas Süßes geschweige denn Zucker gekostet. Während Mareike und ich uns zurückhalten, schlingt die kleine stück um stück in sich hinein. Sie lässt nicht mal die Krümel übrig.

Mareikes Bauch scheint als wolle er platzen, so groß ist er mittlerweile, wenn ich von Anfang an richtig gerechnet habe, dann müsste das kleine innerhalb der nächsten zwei Wochen zu Welt kommen, Zeit wird es jedenfalls. Ungefähr 1 Jahr oder etwas mehr ist es jetzt her das ich hier gelandet bin, es ist viel passiert in dieser Zeit. Mareike wollte in all der Zeit nie wissen was es wird, also haben wir den Ultraschall nur benutzt um die Entwicklung zu verfolgen. Wir beide sitzen noch immer am Tisch und der Nachmittag wird langsam zum Abend, während Luzie sich um die Hühner und Hasen kümmert, Mareike ihren Bauch streichelt und sich darüber Gedanken macht, welchen Namen wir nun wählen werden. Denke ich daran die Militär Stützpunkte von Chernarus abzusuchen.

Ich unterbreite ihr meine Gedanken und ihre Miene verfinstert sich. Wir haben doch Waffen. ihr Gesicht wird etwas rot. Alte Waffen, mit wenigen Schuss, ein AK oder ein M4 gegen Plünderer und andere gefährliche Individuen, währe besser. Ich setze mich neben Sie und lege meine Hände auf ihren Bauch, dass kleine tritt kräftig. Ich werde nach der Geburt aufbrechen. Wir müssen uns besser schützen, um der Kinder willen. Sie legt ihren Kopf auf meine Schulter. Wie eine richtige Familie, als währe die Welt nie untergegangen. Der Sonnenuntergang mit seinen Farbspielen taucht die Veranda in ein Kaleidoskop aus Farben. Wie eine Familie. erwidere ich.

Luzie, die auf der Veranda Treppe gerade mit einigen alten Blech Autos zugange war, Stolperte etwas Unbeholfen plötzlich zu uns. Mit einem Satz war sie auf der Bank, grinste über beide Ohren und viel uns mit offenen Armen um die Hälse. Wir jetzt Familie. Ihr kleiner Zeigefinger deutete auf mich, Neuer Papa. dann auf Mareike Neue Mama. und dann auf Mareikes Bauch. Neues Irgendwas! Uns liefen die Tränen. Ja und Luzie sehr sehr bald große Schwester! Sie grinste und tanzte auf der Veranda. Luzie bald große Schwester! Luzie bald große Schwester! Luzie bald große Schwester! immer und immer wieder, wiederholte sie die Worte. Es schnürte uns beiden die Kehle zu. Während ich Mareike die Tränen aus dem Gesicht wische, flüstere ich ihr ins Ohr Noch 2 oder vielleicht 3 Kinder? Sie lächelt und kneift mir in den Arm. Erstmal das eine und dann sehen wir weiter Herr Pols. Ich küsse Sie und Luzie die uns Fasziniert zusieht Kommentiert es gebührend. Erwachsenen Kram, versteh ich nicht!

Man könnte fast meinen die Welt sei in Ordnung, hier an diesem Nachmittag irgendwo zwischen den Bergen von Chernarus an einer alten Aussichtsplattform war es das für 3 Personen. Der Herbst ist da und der Winter wird kommen, wir werden Vorräte brauchen. Ich kann nicht im Winter durch Chernarus ziehen und ständig Jagen. Mareike schreibt Listen mit Dingen die wir brauchen werden, Während ich versuche Luzie das Lesen bei zu bringen und am Plattenspieler rum löte. Er läuft noch immer nicht.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Elias

Seine kleinen Finger umfassen meinen Zeigefinger, er ist ganz ruhig und Atmet leise, so ein kleines Bündel Leben. Meine Hände sind blutverschmiert und ich bin Körperlich und Geistig vollständig am Ende. Während ich Luzie bitte ganz Vorsicht die beiden Klammern an die Nabelschnur zu hängen wird mir immer wieder schwarz vor Augen. Mareike Atmet schwer und ist Schweißgebadet, ich lege ihn mit letzter Kraft in ihre Arme und breche zusammen, der Blutverlust war doch zu heftig. Ich höre noch wie Luzie meinen Namen ruft und versucht mich wach zu halten, Aber die Schmerzen sind zu heftig. Während meine Gedanken in alle Richtungen ausschwärmen und die Schwärze gewinnt fällt mir ein Name für unseren Sohn ein, durch den schleier meiner Tränen kann ich noch erkennen wie Mareike mit dem kleinen im arm vom Bett aufsteht. Ich versuche zu reden aber alles was mir über die Lippen kommt ist ein ersticktes Elias dann umfängt mich die Schwärze vollständig.

Ich sitze über dem Plattenspieler, mittlerweile dreht der Motor schon wieder. Die Autobatterie leistet gute Arbeit. Aber die Umdrehungen sind noch nicht Konstant und so klingt der Sound der aus der Box kommt als würde man einen Leierkasten drehen. Ziemlich schräg. Einen Drehstrommotor zu Bauen ist eigentlich relativ einfach. Etwas Kupferdraht, ein wenig Eisen und Schmierfett. Aber diese kleine Verflixte Industrie Teil von Motor lacht mich aus und will einfach nicht so wie ich will. Ich werde wohl einen vollkommen neues Antriebsteil für den Plattenteller bauen müssen.

Ich habe Sie nicht kommen hören. Sie hatten Luzie draußen aufgegriffen, Mareike und ich wir waren im Haus, Mareike schlief die letzten Tage sehr viel, sie war kaum ansprechbar gewesen, zu oft waren die Schmerzen in den letzten Tagen so heftig so das man denken konnte das Kleine würde jeden Moment kommen. Bisher lies es aber auf sich warten. Ich konnte nichts unternehmen um die Geburt einzuleiten fehlten uns die richtigen Medikamente. Es waren 4 Mann gekleidet in Lumpen und Tierhäuten. Sie schoben Luzie vor sich her als sie das Haus betraten. Sie werte sich heftig. Der größte der 4 Packte sie und hielt ihr eine Machete ins Gesicht, Großer Joe nicht töten! Sie lies sich davon nicht beeindrucken und biss ihm mit voller Kraft in den Arm. Zum dank schleuderte er sie, wie einen Sack von sich. Kleines Mistvieh! Während ich versuchte vom Tisch aufzustehen um mich der Bedrohung zu stellen, schossen sie ohne Vorwarnung auf mich. Drei Kugeln durchschlugen meine linke Schulter und ich sackte auf der Stelle zusammen.

Sie hatten mich wieder aufgerichtet und auf den Stuhl zurückgesetzt. Ein Kerl dessen Gesicht nur von einer Mutter geliebt werden konnte und ein Schmächtiger Kerl der eine mir wohlbekannte Narbe im Gesicht hatte, waren noch im Raum als ich durch den Schock und die Schmerzen wieder zu Bewusstsein kam. Der Grinser sprang immer wieder umher und freute sich wie ein Kind zu weihnachten. Das ist der Happen vom Strand, ist Fetter geworden. Ruckartig schaute ich mich um. keine Luzie, keine Mareike, Wie lange war ich Weg. Sie hatten mich nicht gefesselt. Der Hässliche Richtete seine Machete auf mich Dich werden wir wie Schwein aufspießen und dann langsam über Feuer braten! Hast uns unser geliebtes Spielzeug genommen. Nun werden wir dir deins nehmen! Er schlug die Machete in den Tisch, einmal quer durch den Plattenspieler und Stand auf, während er nach Oben schlurfte wandte er sich zum Grinser. Pass auf das er nichts Dummes macht, ich werde jetzt mit seinem FRAUCHEN spielen!

Meine Gedanken überschlugen sich, die Sekunden wurden zu Minuten, meine Welt verschwand im schmerz, der schmerz verwandelte sich in Wut, und die Wut wurde zum Hass. Die Welt um mich herum fing an zu Pulsieren. Aus der Ferne konnte ich Mareikes schreie hören und die zarte Stimme von Luzie die die ganze Zeit flehte. Die Geräusche wurden zu einer Kulisse des Grauens. Es waren die selben Kannibalen die mich einst aufgriffen, die selben Männer die Luzie und ihre Mutter über Monate auf so grausame Art und Weise gequält und gefoltert hatten. Die nun drohten erneut mein Leben und auch das meiner Familie zu vernichten.

Der Grinser setzte sich mir gegenüber an den Tisch Hab unsere Gespräche vermisst. Sein verfaultes Lächeln wurde breiter. Du hast so schön zugehört. Ich höre ihn kaum, alles was meine Kopf ausfühlt sind die Erstickenden Schreie von Mareike. Wie viel Zeit war seit ihrem eintreffen vergangen. Es war Früh vielleicht 10 Uhr ein Blick aus dem Fenster verrät mir die grausame Wahrheit, es ist Dunkel. Ich muss Handeln sonst töten sie uns. Wir hätten beinahe eure schöne Hütte übersehen. Er redet und redet. Nun werden wir Tagelang Spaß haben, vielleicht schneiden wir sogar dein Kind aus dem Bauch deiner Alten! Un du darfst zusehen, vielleicht geben wir dir sogar was von dem balg ab oder von ihr! Seine Wort widern mich an. Er widert mich an. Aber vorher er richtet seine Aufmerksamkeit zur Treppe werde ich deine schöne schwangere Frau nochmal ordentlich F Er beendet den Satz nicht mehr, da ihm der Kiefer Fehlte, etwas hatte ihn wie eine überflüssige Extremität entfernt. Der Schuss hatte von seinem Kopf nicht viel Übrig gelassen. Die Magnum, ich hatte sie aus reiner Vorsicht unter den Tisch geklebt.

Einer der Männer Stolperte mit eine Pumpgun die Treppe runter die Hose auf halb acht und sein Gemächt entblößt. Als er unten aufschlägt, höre ich wie sein Genick einfach so, als Rache Gottes, bricht. Ich nehme die Waffe und Steige über den Toten, Lege an und verwandle das was einst der Stolz eines Mannes war in einen blutigen Brei. Ich höre Dumpf wie eine männliche Stimme etwas brüllt. Oben an der Treppe angekommen, sehe ich wie der dritte Luzie vor sich hält. Ihr Sachen zerrissen, in ihrem Gesicht mischen sich grün und blau Flecke mit kleinen blutigen Platzwunden. Sie weint, ich pralle gegen die Wand, die kleine Strampelt und er lässt sie Fallen. Sein Pech, sein Tot. Er fällt fast auf sie. Sie rappelt sich auf und rennt zu mir. Die tun Mama weh! Ich Schiebe mich an ihr vorbei in den Gang, Die Welt wird Dunkler.

Als ich die Tür zu unserem Schlafzimmer aufstoße springt er auf. Meine Kraft reicht nicht mehr um ihn tödlich zu treffen, Immerhin treffen die Kugelm seinen fetten schwabbligen weißen Bauch. Mareike rafft sich auf und schlägt auf den am Boden liegenden menschlichen Abschaum ein. Meine Kräfte versagen. Schatz, lass ihn Leben. Unter Tränen und hasserfüllt blickt sie mich an. LEBEN LASSEN DAS SCHWEIN! Ich schaffe es noch Sie von ihm weg zu ziehen dann breche ich zusammen.

Mir wird wieder klarer im Kopf. Er liegt noch immer am Boden, Mareike sitzt neben mir auf dem Bett und verarztet meine Schusswunde. Sie selbst sieht nicht besser aus. Luzie sitzt auf meinem Schoss und weint bitterlich. Was hast du mit ihm vor? Mareike würde ihn am liebsten gleich umbringen. Aber das währe für dieses abscheuliche Monster noch zu gut. Das Messer unten, was wir zum Ausnehmen benutzen! Soll er Spüren wie das ist! Während ich meinen Gedanken freien lauf lasse, fesselt Mareike ihn. Er Flucht und Wünscht uns zum Teufel. Sie tritt ihm mitten ins Gesicht und bricht dann vor schmerzen zusammen. Das Baby, es kommt!

Ich mach Luzie verständlich das Sie jetzt Tapfer sein muss. Sie weint aber sie begreift, wie der wind ist sie unten und setzt heißes Wasser an. Ich Funktioniere eigentlich nur noch. Die Welt ist ein blutiges Bild aus dumpfen Schmerz, Schmerz in meiner Schulter, die Schmerzen von Mareike. Sie liegt auf dem Bett, die Beine angewinkelt, und Presst. Unter Tränen, Schmerzen und Blut, kommt ein kleiner Kopf zum Vorschein. Das es Ausgerechnet so sein muss damit hatte ich nie gerechnet. Er ist da, mein Sohn ist da.

Ich Schrecke auf neben mir liegt Mareike mit unserem Sohn im Arm und beobachtet mich. Sie sieht viel besser aus.Wie lange? Sie schaut mich an und ihr laufen Tränen übers Gesicht. 3 Wochen. Ich schaue mich um, alles ist Sauber, der Boden, das Bett, kein Blut, nichts. Lebt er noch? Ihr Mine wird finster. Gerade so noch! So gut es mir möglich ist, Umarme und Küsse ich sie. Sie reicht mir unseren Sohn und steht auf. Elias, so wie du es wolltest. Ein hauch von Bitterkeit schwingt in ihrer Stimme mit. Ich blicke zu ihr auf. Er wird Leiden, leiden dafür was er mir, dir und Luzie angetan hat. Ich werde dieses Stück Elend nicht so einfach davon kommen lassen, wie seine drei Freunde. Ihr Gesichtsausdruck erhellt sich etwas. Dann ist gut.

Die kommenden zwei Wochen schlafe ich fast durchgängig, der Blutverlust war heftig und das Wundfieber tat sein Übriges. Wie hielten den Kerl gerade so am leben. Er war unterwürfig und wimmerte die ganze Zeit, dass es ihm leid täte, das er das alles nicht so wollte. Mareike schlägt unterdessen immer und immer wieder mit einer Eisenstange, erst nur auf die Beine, dann unkontrolliert und völlig außer sich auf den ganzen fettigen Körper ein. Ich beobachte das Schauspiel aus Blut und Raserei, ich verstehe Sie, ich verstehe ihren Frust, ihre Angst. Sie lässt alles raus, bis von diesem riesigen Fleisch und Fett Berg nur noch eine breiiger Haufen wimmerndes etwas übrig ist. Sie zwingt ihn aufzustehen, schleift ihn an den Rand der felsigen Klippe, legt ihm einen Strick um den Hals und rollt das was von ihm übrig ist runter. Ein knack und sein Leben ist zu ende. Sie sieht zufrieden aus.

Wir duschen gemeinsam, dass Wasser rinnt über unsere Körper, die Schusswunde ist verheilt und Narben zieren die Ein und Austrittsstellen, Sie umfährt mit ihren zarten sanften Fingern die Stellen. Wir sollten von hier Weg gehen. sie Weint. Dieses Haus, es kommt mir so Fremd vor. Sie umarmt und küsst mich. Wir brennen es nieder und gehen einfach. Ich drücke Sie fest an mich. Ich Liebe dich. Sie bricht weinend in meinen Armen zusammen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Verzweiflung und Sühne

Die Welt mit Kindern ist eine bessere Welt. Ein Kinderlachen ist mehr Wert als alle Waffen dieser Menschheit. Ich blicke in die kleinen blauen Augen von Elias wie er an der Flasche nuckelt die Luzie im hin hält. Sie kümmert sich um fast alles, Wickeln, ihm Essen machen, Sachen wechseln, ihn beschäftigen. Ich glaube es hilft ihr bei der Bewältigung ihrer eigenen Ängste, Luzie ist zwar ein kleines aber dennoch starkes Mädchen. Jedoch ist Mareike sichtlich anzusehen das sie ein wenig genervt ist von Luzies Fürsorge für ihren kleinen Bruder. Ich werde wohl mit Luzie ein Gespräch darüber führen müssen, das sie Mareike nicht alles abnehmen darf, dass ihre Mama es genau so braucht sich um ihren Sohn zu kümmern wie Luzie es tut.

Ich hatte in den Tagen, nach dem wir den letzten der Kannibalen seiner gerechten Strafe zugeführt hatten, immer wieder Alpträume. Ob es die Strafe für mein handeln ist oder ob mein Verstand nun endgültig nach all der Zeit zusammenbrach, kann ich so nicht mehr genau sagen. Aber es Hilft in der Bibel zu lesen und über das erlebte zu schreiben. Mareike verarbeitet das erlebte wohl dadurch das sie sich in Arbeit stürzt, ich lasse sie gewähren, es wäre ohne hin zwecklos, es ihr ausreden zu wollen. Sie hatte damit begonnen die unteren Räume, die früher als Wirtshaus benutzt wurden, völlig umzugestalten. Ein neuer Holzboden. Sogar eine Couch mit sauberen Bezügen, der Kamin auf Vordermann gebracht. Man könnte meinen, Sie will alles umbauen. Ich erinnere mich an ihren Satz, dass Sie das Haus niederbrennen wollte. Während unser Bett zum Fenster raus fliegt, kommentiert Sie die Landung der zersplitternden Holzbalken ziemlich wortreich. Auf das dieses miese Schwein in der Hölle schmore!

Wir reden kaum über diesen Tag, auch wenn wir es dringend tuen sollten. Die Alpträume plagen mich einfach zu sehr als das ich Sie weiter ignorieren könnte. Ich sehe wieder und wieder, wie der Grinser vor mir sitzt und mir von seinen Phantasien vorschwärmt, was er alles mit Mareike und mir anstellen wolle.

Sie schleifen Mareike die Treppe runter und bauen sie vor mir auf. Ich kann nichts tuen, weder aufstehen noch schreien, einfach gar nichts. Mein Körper ist wie Stein. Das Fette Monster steht hinter ihr und wirft sie nach vorne auf den Tisch. Sie sieht mich an und fleht um Hilfe, während er immer und immer wieder genüsslich in sie eindringt und dabei vor Freude grunzt. Er scheint mich verhöhnen zu wollen, sie alle tuen das. Die beiden anderen kommen dazu und heben Mareike an, während das Schwein unbeeindruckt weiter macht. Der Grinser er steht neben mir und Flüstert mir ins Ohr. Willst du sehen wie dein Kind aussieht? Ich kann es dir Zeigen. Soll ich? Ich schreie innerlich, Winde mich, versuche ihn zu schlagen aber erreiche nichts. Mein Körper reagiert einfach nicht. Er geht langsam um den Tisch, mein Jagdmesser in der Hand, er setzt es an ihren runden und prallen Bauch. Komm ich zeig dir dein Kind und dann Essen wir. Du bekommst auch das Herz und ich, ich nehme mir die Leber deiner Frau. Mareike schreit und schreit, Sie fleht um das Leben unseres Kindes. Er schlägt sie ins Gesicht und zieht dann das Messer einmal quer über ihren Bauch. Eingeweide und Blut quellen auf den Tisch. Sie Heben sie weiter an damit Ich auch ja alles sehen kann. Ihr schreien erstickt und wird langsam zu einem gurgeln und verstummt während das fette Schwein hinter ihr endlich genug von ihr hat. Ihr Innerstes liegt vor mir, Sie haben sie, vor meinen Augen, ausgeweidet und dann einfach bei Seite geschmissen. Der Grinser er Wühlt nach meinem Sohn und zeigt ihn mir. Schau mal ist er nicht schön, so weich und saftig und welches Stück willst du nun? Zier dich nicht, wir wissen doch beide das du es willst. Wir wissen doch beide das du es magst. Nimm dir ein Stück von ihr, von deinem Sohn. Komm schon Mario. Ich wache jedesmal schreiend auf.

Mareike fragt was ich hätte, aber ich kann ihr das nicht erzählen, wie auch, wie erzählt man so etwas seiner Frau. Ich sitze und weine, wenn ich nur den Plattenspieler wieder repariert bekommen würde. Ich stürze mich förmlich in diese Aufgabe und ignoriere alles andere, Mareike, Luzie und Elias sie alle sind so weit weg, während ich löte und schraube. Während ich einen neuen Motor und einen neuen Schwenkarm baue. Die Tage vergehen. Wir reden so gut wie gar nicht miteinander. Jeder von uns verarbeitet das erlebte auf seine weise. Nur abends, wenn wir zusammen im neuen Bett liegen, kommt für wenige Minuten dieses alte warme Gefühl einer heilen Familie auf, während Mareike und ich uns aus diffusen gründen der Liebe hin geben. Wir müssen dringend darüber reden.

Der Winter ist da, draußen fallen die ersten Schneeflocken, langsam aber stetig hatte sich unser Alltag wieder normalisiert. Menschen gehen eben unterschiedlich mit Schicksalsschlägen um. Luzie hat außer einer kleinen Narbe auf ihrer linken Wange keine dauerhaften Schaden davon getragen. Was wie Sie uns erzählte auch nicht verwunderlich ist, Sie kannte es nie anders. Großer Joe wie Sie ihn nannte hatte das schon immer mit ihr und ihrer echten Mutter gemacht. Ich muss ab und zu noch daran denken wie Mareike aus diesem fetten Monster einen fettigen Haufen Brei gemacht hatte. Sie tat es für sich und für Luzie und für all die anderen Menschen die der Bande zum Opfer gefallen waren. Sie steht noch immer jeden Tag an der Klippe und spielt mit ihren Füssen Gedankenverloren am Seil. Er hängt, oder besser gesagt das was vom großen Joe übrig ist, noch immer unten in der Schlinge.

Ich werde wohl nie erfahren was Sie ihr angetan haben, in der Zeit wo ich nicht bei Bewusstsein war. Sie redet darüber nicht, ich kann es mir aber denken, Luzie erwähnte, mir gegenüber, ein zwei mal was passierte. Aber ihre Kindlichen Worte werden wohl dem was wirklich Passierte niemals gerecht werden und das ist wohl besser so. Ich hake die ganze Sache ab und betäube die schlimmsten Gedanken einfach weiter mit Wodka. Ich muss an Deutschland denken. Daran was ich tat um zu überleben, es scheint als bräuchte ich mehr Wodka. Mir gehen die Worte des Grinsers nicht mehr aus dem Kopf. Weich und Saftig, so wie du es magst. Immer und immer wieder schleichen sie durch meinen Kopf. So als wollen Sie mich foppen. Ich hänge wieder in der Blechhütte und er zwingt mich Teile der Frau zu essen, damit ich nicht vom Fleisch falle. Langsam betäubt der Wodka die Welt um mich herum.

Mario, wenn du so weiter machst, nehme ich Luzie und Elias und gehe! Ich Ertrage das nicht mehr, wir oder der Wodka entscheide dich! Wenn doch nur der Plattenspieler gehen würde, er würde vieles viel einfach machen, Ich könnte mir alte Platten der Ärzte anhören, Trost in den Worten von Iron Maiden und Black Sabbath finden. Statt dessen verhöhnt er mich, brennt lieber als das er Töne von sich gibt. Mareike hat den gesamten restlichen Wodka letzte Woche vor meinen Augen einfach die Klippe runter geworfen. Ich musste ihr schwören nie wieder welchen zu Brennen. Wie konnte ich auch. Sie warf die Brennerei ihres Opas gleich hinterher. Wir sollten wirklich endlich über das erlebte reden.

Sie sieht mich an und ihr laufen die Tränen. Ich gab ihr mein Tagebuch, ich konnte nicht mehr, ich bin Fertig. Ich führte seit kurz nach Dresna nun schon Aufzeichnungen. Sie Umarmt mich, sagt mir das wir es schaffen werden, die Welt ist dumpf und immer wieder sind da diese Worte in meinem Kopf. Weich und Saftig, so wie du es magst. Sie waren unschuldig, jedenfalls so unschuldig wie Tote sein können und ich musste doch zu Dominik gelangen, ich konnte doch nicht einfach Verhungern. Mein Verstand ist Brei, Mareike und Luzie kümmern sich rührend um das was von mir noch Übrig ist, während ich im Schlafzimmer vor mich hin vegetiere und immer wieder und wieder diese Worte Murmel. Ich war doch am Verhungern. Scheint ganz so als hätte der Überfall des Grinsers mehr zerstört als nur meinen Plattenspieler.

Mareike redet wieder mit mir, oder eher auf mich ein. Die Welt sie scheint ferner den Je. Ich wünschte ich würde den Plattenspieler endlich zum laufen bewegen. Er weigert sich beharrlich. Aber ich habe eine Idee. Mario hör mir zu, du kannst so nicht weiter machen, Du bringst dich noch um mit deinem Verhalten. Ich versteh nicht was sie mir sagt. Es ist doch wichtig für mich den Plattenspieler zu reparieren. Für mich und Elias, ich glaube er wird Musik mögen, vielleicht beruhigt ihn das sogar. Ich höre sein Lachen, es beruhigt ein wenig meine Gedanken. Luzie bringt ihn mir jeden Tag mit den Worten Damit es Papa bald besser geht, wird Elias nun auf Papa aufpassen.
Er schläft die meiste Zeit in meinem Arm. So vergeht der Winter. Die Stimmen werden leiser, und Mareikes Stimme wird Lauter. Sie und meine Bibel, Sie helfen mir alles zu verarbeiten, zu bewältigen und weiterzuleben. Wenn es einen Gott gibt so hat er einen seltsamen Humor uns Menschen zu prüfen.

Mareike umarmt mich während wir auf der Veranda den Frühling begrüßen. Elias krabbelt um uns herum während Luzie in verfolgt. Die Sonne fühlt sich warm auf meiner Haut an. Ich ziehe Mareike vor mich und meine Hände Landen auf ihrem Hintern. Ihre Augen Funkeln wie Smaragde in der Sonne. Ich Danke dir, das du mich abermals gerettet hast, mein Schatz. Sie küsst mich. Ich liebe dich, Mario. Ich werde den Frühling nutzen und nach besseren Waffen suchen und Ersatzteile für den Plattenspieler, er läuft zwar jetzt aber die Nadel ist hinüber und der Sound klingt einfach Schrecklich. Eine Diamantnadel währe toll.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Spitzenunterwäsche und eine Plattennadel

Ich habe mich von meiner Krankheit soweit erholt das ich eigentlich wieder los ziehen kann. Ich muss unbedingt eine Plattennadel finden. Das Milchpulver für Elias ist auch alle. Und wir alle könnten neue Sachen gebrauchen, was ist egal. Ich würde Luzie zu gerne mitnehmen aber Mareike ist dagegen, sie sei noch zu Jung. Sie Drückt mir ihre Liste in die Hand.

Was wir unbedingt brauchen:
Milch/Milchpulver
Obst/Gemüse
Batterien
Dosenöffner
Stoffe, Hosen, Hemden, Unterwäsche
(Ich brauche neue BHs Größe D)
Nähzeug
Werkzeug
(Säge, Seitenschneider, Nägel, Hammer, Zange usw.)
Tierhäute
Pflegeprodukte
Spülmittel

Eine ganz normale Einkaufsliste. Fehlt nur Brot und Butter. Ihre Augen funkeln mich an. All die Sachen sollten doch zu finden sein! ihr Zeigefinger Tippt auf den Zettel. Und das da darfst du auf gar keinen Fall vergessen! sie deutet auf die Randnotiz mit der BH Größe. Ich muss unweigerlich grinsen. Und was ist wenn ich nur C oder B Größen finde? Ihr blick wirkt etwas giftig. D! Ich drücke ihre Brüste etwas Hoch. Aber C würde sie doch eher So aussehen lassen. Das funkeln in ihren Augen wird stärker und sie schnaubt leicht gereizt. Wenn du sie auch in Zukunft weiter anfassen willst, bring Größe D! Ich küsse sie auf die Wange und stecke den Zettel in eine der Seitentaschen der Weste. Im gehen fällt mir noch eine kleine Spitzfindigkeit ein und ich rufe ihr, mit einem Grinsen im Gesicht, zu. Mareike und was ist wenn das alles aus einem Puff kommt? Ihr Gesicht wird rot WAG ES JA NICHT! Normale Unterwäsche! Ich notiere mir das Gedanklich und werde wohl gesondert ausschau nach Spitzenunterwäsche halten.

Der Weg zurück in die Zivilisation ist etwas beschwerlicher als ich es in Erinnerung habe. Der Laster schnaubt und schnaubt, während der Motor elendig aufheult, bei den kleinsten Steigungen. Ich werde ihn wohl bald erneuern dürfen, dass heißt ich werde Öl und andere Motorteile brauchen. Als erstes steuere ich Kamensk an. Der kleine Ort ist schnell durchsucht. Obstkonserven und Werkzeuge aller Art landen nach wenigen als 1 Stunde im Laster. Ich überlege ob es schlau war ohne Waffe und nur mit Axt, Jagdmesser und Machete bewaffnet losgezogen zu sein.

Man könnte fast meinen so ein winziger Ort wie Polesovo hätte nichts zu bieten aber das es hier tatsächlich so etwas wie eine Puff gegeben haben muss oder jemand hatte einfach nur einen exquisiten Unterwäsche Geschmack. Eins von beiden muss es wohl gewesen sein. Jedenfalls habe ich was Mareike wollte und was ich wollte. Meine Phantasie schlägt Purzelbäume und ich bin fast gewillt sofort umzudrehen, aber Sie würde mir den Kopf mächtig gerade rücken, wenn ich nur mit der halben Liste, nach nur 1 Tag, zurück kommen würde. Ich verstaue den Koffer besonders gut im Laster. Ob es eine gute Idee ist auch die Lederpeitsche mit zu nehmen, mag ich zu bezweifeln aber wer weiß wofür man sie noch brauchen kann, außer für das offensichtliche.

Als ich mit Grishino und Kabanino durch bin habe ich, bis auf Milchpulver und Seife, alles, alles bis auf meine Plattennadel. Die nächst größere Stadt in der nähe ist Vybor. Ich habe von ein zwei Reisenden nicht viel gutes über Vybor gehört und es daher bisher immer gemieden. Es ist später Nachmittag als ich endlich in Vybor ankomme, den Laster verstecke ich in einem kleinen Wäldchen. Während ich Vybor durchsuche sehe ich in der Ferne schon die Rauchschwaden eines Feuers. Und zu allem Überfluss, wie sollte es auch anders sein Regnet es. Vor einem Büro komplex hatten mehrere Männer und eine Frau ihr Lager aufgeschlagen und trieben Handel. Die Frau die sich als Maria herausstellte war etwas Seltsam, Sie redete unentwegt mit einem Teddy. Ich muss an Dominik denken. Während einige sich Lautstark mit einem Sheriff unterhielten, kam ich selbst in die Gelegenheit etwas Handel zu treiben. Er interessierte sich für mein grünes Mundtuch. Ich hatte es nur durch Zufall dabei und es störte mich auch die meiste Zeit mehr als das es mir irgendwie nützte, so überließ ich ihm es einfach. Er war sichtlich erfreut.

Was mich weniger Erfreute waren die Schüsse und der anschließende Tumult, da ich ungerne in ein Gefecht mit irgendwelchen verrückten geraten wollte, beschloss ich Vybor erstmals wieder zu verlassen und mein Glück in Stary und Novy Sobor zu versuchen, ich brauche unbedingt diese Plattennadel. Ohne werde ich nicht zurück fahren.

2015-02-23_00002

Ich habe nun genug Milchpulver und auch die Seife, nur eine Plattennadel fehlt und Waffen. Ich Steuere den Laster zurück Richtung Vybor und fahre erstmals zum Flugplatz. Er ist verlassen, in einem der Hangar entdecke ich ein kleines Blutbad. 3 Leichen, von Kugeln durchsiebt. Das meiste ist Zerstört, nur eine AK101 sieht noch brauchbar aus, ich sammel an Munition ein was ich tragen kann und breche Richtung Vybor auf. Während ich Vybor abermals durchstreife, fällt mir ein Lagerfeuer bei der Tankstelle auf, da ich meine Plattennadel und noch immer kein Magazin für die AK gefunden hatte, hoffte ich dort eventuell eins von beiden finden zu können. Es war eine kleine Gruppe von Männer am Lagerfeuer. Zwei der dort anwesenden waren gänzlich in Tierhäute gekleidet und waren nur mit Feil und Bogen bewaffnet. Ich musste bei ihrem anblick an Silas und Jurij denken. Was wohl aus den beiden geworden ist? Kaum einer stellte sich namentlich vor und zu meinem Glück wollte einer der beiden Indianer, jedenfalls redet er wie einer, so als hätte er es aus alten Western Filmen abgeschaut, mich Berühren. Es amüsiert mich und nach ungefähr einer Minute willige ich dann auch nach nochmal liegen Bitten von ihm ein, mich von ihm berühren zu lassen. Er murmelt etwas und schüttelt dann mit dem Kopf, er scheint enttäuscht zu sein.

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Ich setze mich ans Feuer und beobachte wie die beiden mit dem Bogen üben und kurze Zeit später von dannen ziehen, die beiden anderen Verhandelten währenddessen die ganze Zeit über verschiedene Sachen. Ein zwei mal bot ich das zweite Fernglas an was ich bei den Leichen fand. Aber anscheint wollte es niemand gegen ein AK101 Magazin tauschen. Ich versuchte auch in Erfahrung zu bringen ob jemand einen Plattenspieler oder Plattennadeln hätte aber bekam nur verwundertes erstaunen als Antwort. Die Dämmerung tauchte die Szenerie in ein beinahe unheimliches Licht. Das Flackern des Feuers und die Gesellschaft wahren wohltuend, ich kramte nach meiner Bibel und las während die anderen ihre Tauschgeschäfte beendeten. Nach ungefähr 1 Stunde war das feuer soweit runter gebrannt das es unsinnig war noch weiter zu bleiben. Ich stellte das für mich überflüssige Fernglas auf den Boden, bedankte mich bei den noch anwesenden für die nette Zeit und Suchte mir innerhalb von Vybor ein Lager für die Nacht. Im ersten Stock eines Doppelhauses fand ich dann ein annehmbares Bett. Ein Apfel für den kleinen Hunger und noch eine Zeile aus der Bibel dann schlief ich, gut verbarrikadiert.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Seltsames Vybor

Die Sonne beendet meinen Schlaf. Ich bin gerädert und total Müde, Vybor ist Seltsam, die Geräusche der Nacht haben mich immer wieder aufschrecken lassen. Aber erstmal den Gaskocher ausgepackt und meine gute alte Blech Tasse mit Wasser gefüllt drauf. Nach wenigen Minuten blubbert es. Ein Löffel vom Kolumbianischen Kaffee in die Tasse. Während der Kaffee durchzieht, öffne ich eine Dose Bohnen und stelle sie so auf den Gaskocher. Ich werde wohl bald eine neue Gaskartusche brauchen. Langsam kommen meine Lebensgeister wieder zu mir. Ich lese ein wenig in der Bibel während ich die Bohnen und den Kaffee verzehre. Da Kaffee selten ist, drücke ich den Grund aus und lasse ihn auf der Fensterbank etwas antrocknen. Drei vier mal kann man das schon machen bevor der Geschmack vollständig verloren ist. Ich sollte auch nach Kaffee ausschau halten.

Die Morgenluft ist Frisch und Klar, keine störenden Geräusche von irgendwelchen Läufern, alles sieht Friedlich aus. Denn gesamten Morgen verbringe ich eigentlich damit Vybor gründlich Haus für Haus zu durchsuchen. Hier und da laufen vereinzelnd Überlebende durch die Straßen, ein kleiner Trupp von Vielleicht 5 Man läuft in Jogging Sachen die Hauptstraße auf und ab. Überlebende die Frühsport machen, so mitten in einer halb zerstörten Stadt. Während ich die, etwas außerhalb gelegene, Fabrik durchsuche, fallen mehrfach Schüsse. Im ersten Moment musste ich an Banditen denken. Ich brach meine Suche ab und kroch zurück zur Hauptstraße.

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Durch das Fernglas bot sich mir ein seltsames Schauspiel. Im ersten Moment glaubte ich an einen Überfall und überlegte mir wie ich eventuell Helfen könnte. Aber als die am Boden liegenden Personen anfingen Liegestütze zu machen, wurde mir klar was die da vor der Polizeistation veranstalteten. Morgentraining mit Schuss Übungen. Vybor ist wirklich ein seltsamer Ort. Ich durchsuche noch die letzten Häuser in der Strasse und biege dann nach Pustoshka ab. In einem der Häuser die etwas weiter die Strasse runter stehen finde ich neben einem ziemlich verschlissenen Klavier endlich einen Plattenspieler. Er sieht in Ordnung aus, hat etwas Staub und Wasser abbekommen scheint aber ansonsten in einem recht guten Zustand zu sein. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt. Ich kann nach Hause zurück.

Während ich zum Laster gehe um die restlichen Sachen zu verstauen, fällt mir die AK auf meinem Rücken wieder ein. Kein Magazin, ich muss mich entscheiden. Weitersuchen oder doch einfach Weiter mit dem Waffen leben die wir haben. Ich entscheide mich für die dritte Variante, ich fahre erstmal nach Hause, in ein paar Wochen kann ich ja nochmal los ziehen. In Gedanken sehe ich schon wie Mareike die Sachen anprobiert und für mich ein kleines Tänzchen aufführt. Ich wünschte ich hätte eine Kamera um von Ihr, Ihren Brüsten und den Kindern Fotos zu haben. Der Laster tuckert friedvoll vor sich hin, der Tag wird zum Abend und der Abend zur Nacht. Die Straßen sind Leer und die Steigungen bereiten ihm nun noch mehr Schwierigkeiten so vollgeladen wie er ist. Ich komme die letzten Kilometer nur schleppend und sehr langsam voran. Meine Gedanken sind beim Plattenspieler und ich Singe leise vor mich hin und werde dabei immer lauter.

I’d sit alone and watch your light
my only friend through teenage nights
and everything i had to know
i heard it on my radio
radio.

Die Worte kommen wie von Selbst.
You gave them all those old time stars
through wars of worlds – invaded by mars
you made ‚em laugh – you made ‚em cry
you made us feel like we could fly.

So don’t become some background noise
a backdrop for the girls and boys
who just don’t know or just don’t care
and just complain when you’re not there
you had your time, you had the power
you’ve yet to have your finest hour
radio.

Beim Refrain kann ich mich nicht mehr zurückhalten und singe so Laut ich kann.
All we hear is radio ga ga
radio goo goo
radio ga ga
all we hear is radio ga ga
radio blah blah
radio waht’s new?
radio, someone still loves you!

We watch the shows – we watch the stars
on videos for hour and hours
we hardly need to use our ears
how music changes through the years.

Let’s hope you never leave old friend
like all good things on you we depend
so stick around cos we might miss you
when we grow tired of all this visual
you had your time, you had the power
you’ve yet to have your finest hour
radio.

Ich stelle den Motor ab, ich bin Zuhause, Mareike steht in der Tür mit Luzie an ihrer Seite und Elias im arm. Während ich Aussteige singe ich den Refrain aus voller Kehle.
All we hear is radio ga ga
radio goo goo
radio ga ga
all we hear is radio ga ga
radio goo goo
radio ga ga
all we hear is radio ga ga
radio blah blah
radio waht’s new?
radio, someone still loves you!

Als ich die Letzten Worte Singe, stehe ich vor ihr, Umarme, Küsse sie und kneif ihr in Ihren Schönen großen Hintern. Ich freue mich auf die Musik und die Warmen weichen Schenkel von Mareike. Luzie hilft mir die Kleinen Sachen ins Haus zu bringen. Denn speziellen Koffer trage ich selbst. Ich stelle ihn erstmal im Wohnzimmer ab um mit Luzie die restlichen Sachen rein zu bringen. Als ich rein Komme macht Mareike den Koffer gerade wieder zu. Interessant Ihre Augen fixieren mich. Ich werde dich Nacht wohl auf der Couch schlafen dürfen. Sie greift den Koffer und trägt ihn nach Oben. Ich kümmere mich währenddessen erstmal um Elias der in seinem Laufgitter mit ein paar Holzklötzen spielt.

Kurz Zeit später kommt sie wieder runter. Sie stellt sich vor mich. Du hast glück das es meine Größe ist. Zur Strafe machst du Abendbrot. Eigentlich bin ich Hundemüde aber ich gebe mich geschlagen, denn der Anblick ihrer Brüste die von einem Seiden BH umschlossen werden entschädigen die Strapazen.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Erinnerungen

Ich wünschte ich hätte Brot und Wein, dann wäre dieser Abend mit Mareike noch ein klein wenig Runder als er jetzt schon ist. Die Kinder schlafen, vor allem Elias schläft endlich durch. Der Plattenspieler läuft und spielt leichte Klänge.

Bitte, bitte,
Bitte, bitte

Ich habe ein Geschenk für Dich.
Ich liebe Dich. Ich schenk‘ Dir mich.
Frag mich nicht, Du weißt warum.
Ab heut‘ bin ich Dein Eigentum.

Du tust mir weh Was will ich mehr?
Ich bin Dein Diener, Du der Herr.
Ab heut‘ gehör‘ ich Dir allein.

Bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich,
lass mich Dein Sklave sein.

Was immer Du befiehlst – ich tu’s.
Ich küss‘ die Spitze deines Schuhs.
Und wenn Du mir die Knute gibst –
weiß ich, dass auch Du mich liebst.

Ich bin nicht mehr zu retten.
Peitsch mich aus, leg mich in Ketten.
Ab heut‘ gehör‘ ich Dir allein.

Bitte, bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich,
Bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich

Bitte, lass mich,
Bitte, bitte, lass mich
Bitte, bitte, lass mich,
lass mich Dein Sklave sein.

Was Du willst, wann du willst,
wo Du willst und wie Du willst

Lass mich Dein Sklave sein!

Wir sitzen beide vor dem Kamin auf einer Decke und singen mit. Es ist schön die Musik seiner Kindheit wieder zu hören. Filme wären toll, jetzt eine schöne romantische Geschichte. sie sieht mich mit ihren Smaragd grünen Augen an. Während sie eine etwas ruhigere Platte auflegt, sie unterbricht dadurch ausgerechnet Geschwisterliebe, aber Sei es drum, suche ich nach „Die Zeitmaschine von H. G. Wells.“ im Regal. Während ich daraus Vorlas, machte sie es sich gemütlich, Ihr Kopf in meinem Schoss, ihre Hände strichen über meine Beine und ihr Atem ging etwas schwer.

Sie lies mich gerade einmal ein paar Seiten vorlesen, dann zog sie mir das Buch aus den Händen und legte es an den Rand. Ich könnte dir noch Stunden zuhören, aber ich glaube für Heute Abend habe ich genug Geschichten gehört. Ihr schlanker wohlgeformter Körper schob sich über denn meinen und unsere Blicke trafen sich. Diese Sachen stehen dir einfach, du wirkst wie ein Engel in Seide. Ein ausgesprochen Üppig bestückter Engel. Ihr lächeln umspannte ihr ganzes Gesicht. Oller Chameur! So wurde der Abend zu einer sehr wundervollen Nacht.

Ich kann nicht mehr. ihr in Schweiß gebadetes Gesicht funkelte im Schein des Feuers als währe es mit tausenden kleinen Diamanten besetzt. Was ist der Herr, macht er schon schlapp. meine Augen fixieren Sie. Fünf mal, auch die besten halten nicht ewig durch. Man könnte fast meinen Ihr Appetit sei unersättlich. Gönn mir eine kleine Pause. Während ich mich aufrappel um mir etwas Wasser zu holen, fällt plötzlich Scheinwerferlicht durch die Fenster. Mareike springt auf und wirft mir meine Hose zu, während sie selbst sich in die Decke wickelte.

Völlig außer Atem stehen wir beide an den Fenstern, ich den Repeater im Anschlag sie die Winchester von ihrem Opa unter Arm. Draußen vorm Haus stehen zwei Armee Jeeps und ein LKW. Wir können ungefähr 9 Menschen ausmachen. Die Scheinwerfer blenden einfach zu sehr um mehr zu erkennen. das Haus wurde mit Licht versorgt auch von außen, sie wussten also das es Bewohnt war. So vergingen vielleicht zwei, drei Minuten, wir erwarteten das Sie ins Haus stürmten. Aber an dessen stelle, Klopfte es einfach. Ein ziemlich groß gebauter Mann stand an der Eingangstür und Hämmerte dagegen. Не бойтесь, мы ищем только проживание. Mareike schüttelt mit dem Kopf und bedeutet mir mich ruhig zu verhalten. Sie winkelte das Fenster, an dem Sie stand, etwas an und antwortet ihm. Вы говорите по-немецки?

Es herrscht weiter eine unheimliche Stille und ich begreife das ich eigentlich, endlich richtig Russisch lernen sollte. Das Mareike und der Alte deutsch konnten war ein Glück für mich. Aber irgendwann musste ja eine Situation eintreten in der mein kaum vorhandenes Russisch mir im Weg stehen würde. Er bewegte sich ein paar Schritte von der Tür weg, und pfiff nach einem seiner Kameraden. Die beiden Unterhielten sich kurz dann lief der Kleinere wieder davon. Die Lichter der Fahrzeuge erloschen und durch die Außenbeleuchtung des Hauses konnte man nun endlich mehr erkennen als nur Umrisse. Sie waren alle bewaffnet und in voller Kampfausrüstung. Wir wollen nichts tuen. Wir suchen Lager für Nacht, wir gesehen Licht. Sein gebrochenes Deutsch war laut. Während er auf eine Antwort von uns wartet, gesellte sich eine schlanke hochgewachsene Person zu ihm. Im Schein der Außenbeleuchtung konnte man ihre Gesichtszüge deutlich erkennen. Mich traf fast augenblicklich der Schlag und ich fing an zu Zittern. Ich hatte Sie alle schon aufgegeben. Hielt Sie für Tot, so wie Jennifer, Dominik, und unsere Eltern. Das letzte was ich von ihr hörte vor dem Ausbruch war das sie es endlich zu den Kampffliegern geschafft hatte. Wie konnte Sie nun hier irgendwo in der Wildnis von Chernarus ausgerechnet vor meiner Haustür stehen. Und das auch noch lebendig. Der Mann wechselte ein paar Worte auf russisch mit ihr.

Noch bevor Sie zum sprechen ansetzen konnte, noch bevor Mareike reagieren konnte, öffnete ich einfach die Tür, ich lies den Repeater achtlos neben mich fallen, ich war wie in Trance, ich glaube ich sah einen Geist. Und ich glaube das selbe dachte Sie auch. Annette! Ich, schrie ihren Namen mehr als das ich ihn sagte. Mehr ging auch nicht, mir versagten die Beine, die Stimme und ich brach in Tränen aus. Da stand Sie in Fleisch und Blut vor mir, ein Mensch denn ich für tot hielt, tot wie unsere Eltern. Sie fand als erstes ihr Stimme wieder. Waffen Runter alle! man merkte ihr an das Sie die Worte förmlich heraus pressen musste. Drei Schritte vielleicht, vielleicht auch ein paar mehr, wahren es die uns noch vor weniger als 1 Sekunde getrennt hatten. Ich dachte du bist Tot, Bruder! Da war sie meine kleine Schwester. Das selbe dachte ich von dir!

Mareike stand wie angewurzelt in der Tür, während sich dieses für Sie äußerst Merkwürdige Spiel vor ihren Augen abspielten waren vielleicht gerade mal 2 Minuten vergangen. Sie hielt noch immer die Winchester in der Hand. Alles wirkte wie erstarrt, erst das weinen von Elias schien die Starre aller anwesenden zu lösen. Ich hatte meine Schwester wieder und Sie war nicht alleine, mit ihr waren es insgesamt 12 Personen. Alle Militär, während sie, ich und ihr Anführer nun heiterer Stimmung darüber berieten wie wir ihnen nun helfen konnten, versuchte Mareike unsere beiden Kinder wieder zum schlafen zu bewegen. Was ihr bei keinem von beiden gelang. So lies sie Elias bei mir und versuchte wenigstens Luzie davon abzuhalten zwischen den Soldaten nur im Nachthemd umher zu springen. Wir einigten uns darauf das die Männer erstmal draußen im Hof ihre Zelte aufschlagen konnten, während Sergej, Annette und ich uns zusammen mit Luzie und Mareike ins Haus begaben.

Annette und ich, wir beäugten uns wie zwei Raubkatzen. Wir hatten uns Jahre nicht gesehen, Sie ging sehr früh zum Militär, während ich gerade so meinen Zivi absolviert hatte. Uns trennte gerade mal 1 Minute. Und so wie die Minute uns trennte so trennten sich auch früh unsere Leben, trotz unserer Differenzen, unserer Geschwister Feindschaft in der Kindheit. Sie war meine Schwester, neben Mareike und den Kindern der einzige Rest meiner Familie. Mir vielen unsere beiden jüngeren Brüder ein. Namen von Onkel und Tanten, und anderen Verwandten, ich hatte das alles aufgrund der seelischen Schmerzen all die Jahre verdrängt. Und nun hatte ich ein kleinen Teil meiner Familie wieder. Während Sergej wieder zu seinen restlichen Männern in die Nacht raus ging, Mareike nach einer Tränenreichen Unterhaltung unsere Kinder wieder zu Bett brachte und dann selbst völlig erledigt zu Bett ging, blieben Annette und ich in der Küche, jeder ein Tasse mit Kaffee in der Hand. Wir erzählten uns noch Geschichten als die Sonne schon die ersten Strahlen durch die Fenster schickte.

Sie war mit einem Aufklärungsteam von Deutschland aus in die Sibirische Einöde unterwegs, zu Truppenübungen, gewesen als die Seuche die entlegenen Orte erreichte. Fast der gesamte Stützpunkt wurde damals ausradiert. Ursprünglich waren sie um die 40 Soldaten gewesen. Als alles zusammenbrach und ihre Befehle ausblieben, wurden die meisten zu abtrünnigen, nur dieser kleiner Trupp hielt sich noch an das was Sie einst gelernt hatten. Für eine gerechte Sache kämpfen. Und so waren Sie bis jetzt ständig unterwegs gewesen. Banditen lager ausheben, Untote töten, Unschuldige beschützen und retten. Sie erzählte das sie seit einer ganzen Weile schon in Chernarus einer besonders grausamen Bande von Kannibalen auf der Spur währen. Vor über einem Jahr hätten sie Sie beinahe unschädlich gemacht, dadurch das sie eine junge Mutter mit Kind entführten und als Lebensversicherung gegen einige Dorfbewohner benutzten konnten sie sich immer wieder dem Zugriff entziehen. Mir viel schlagartig wieder die Hütte ein. Sie verfolgten sie weiter und hätten sie im Herbst beinahe schnappen können, aber ein Dorfbewohner verriet sie an die Kannibalen und so konnten diese wieder fliehen. Sie fanden die Mutter tot auf von der Tochter aber keine spur. Ich folgte wortlos ihrer Schilderung. Ich nippte an der Kaffeetasse. Ihre Tochter schläft oben, und die Kannibalen kann ich dir zeigen, wenn du mit raus kommst. jetzt so bei Sonnenaufgang kann man Sie besonderst gut bewundern.

Wir standen beide an der Klippe, an der Mareike damals das Monster erst zu Brei schlug und dann erhängte. Da unten liegen sie und Ihr Anführer so schien es jedenfalls hängt hier keine 3 Meter unter uns und rottet vor sich hin. Ich schilderte ihr die wichtigsten Erlebnisse, von der Hochzeitsreise an bis zu dem Zeitpunkt wo die Kannibalen in unser Haus eingedrungen waren. Wir setzten uns draußen an einen der Tische legten beide die Köpfe in die Arme und beobachteten wie die Sonne langsame am Horizont empor stieg, Hörten wie die Vögel ihren morgengesang anstimmten und schliefen fast zeitgleich ein.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Waffenbrüder

Die letzten paar Tage waren sehr anstregend, sowohl für mich als auch für meine Familie. Es macht schon einen Unterschied ob man 4 Personen oder 16 Personen versorgt und beherbergt. Sergej hatte seinen Männern, er machte da keinen Unterschied ob sie nun, wie er es ausdrückte, Грудки hatten oder nicht. Es waren seine Männer. 5 Frauen und 7 Männer um es genau zu sagen. Annette entpuppte sich beim Übersetzen, von dem was Sergej, mit seinem recht markanten Russisch, von sich gab, als äußerst hilfreich. Er sprach sie grundsätzlich mit моим ангелом смерти oder Анхель an, Annette grinste jedesmal. Es schien sogar so, als währen alle 12 Paare. Sergej kommentierte meine Beobachtung entsprechend, Er griff sich Annette und küsste sie.

Sex ist besser für Moral von allen, so besser, wir Vertrauen Blind! Wir gemacht versprechen untereinander, aufpassen auf Gruppe. Anfangs schwer aber Zeit gezeigt, in Paare mit Liebe wir wie ein Mann Armee. Sergej versuchte sein bestes um es mir in Deutsch zu erklären. Während er weiter auf russisch über die Vorzüge von Annette schwärmte und mir immer wieder verdeutlichte was für ein Glück ich doch mit Mareike hätte, fragte er mich aus heiterem Himmel wie es um meine Erfahrung mit Waffen stand. Ich konnte Jagen und Läufer töten und auf Kurze Distanz sogar Menschen aber ein Training hatte ich nie. Anton war darin damals selbst nicht der beste.

So übten wir fast den gesamten Vormittag, erst mit einer M4A1 und dann nochmal mit einer ziemlich abgenutzten Mosin. Ich traf fast die gesamte Zeit den Himmel oder die Steine der Klippe. Die Dosen jedoch blieben, bis auf wenige Streifschüsse, unversehrt. Sergej meinte das Militärwaffen wohl wirklich nichts für mich sind. Um ihn zu zeigen das ich doch etwas Treffen könnte, griff zum Repeater und beförderte die Dosen über die Klippen. Sergej scherzt ein wenig Du Jagdmann, treffen Tier, nehmen aus, das dein können, du nix Soldat. Er hatte recht. Ich konnte hervorragend Jagen, aber wenn es darum ging etwas anderes als Pistolen oder Jagd Gewähre zu benutzen, war ich hilflos wie ein Baby. Du können beschützen Familie, is wichtig, überlassen Kampf gegen Viecher uns. Mareike verbat Sergej und seinen Männern, das ich mit ihnen Wodka oder sonstigen Alkohol trank, sie konnte da ziemlich energisch sein und ich fügte mich dieser Anweisung. Sehr zum Verdruss von Sergej aber auch er wurde von ihr, wie man so schön sagt, auf die richtige Größe zurecht gestutzt. Überhaupt schien es so als hätten Annette und Mareike zusammen das Zepter übernommen.

So verging ein halber Monat, ich brachte Sergej das Jagen und Ausnehmen von Tieren bei und er mir den Umgang mit automatischen Waffen. Wir hatten sogar zusammen das Dorf die Strasse rauf von allen Läufern beseitigt. Einige der Häuser boten sich dadurch als Dauerhafte bleibe für Sergej und seine Männer an. So konnten wir sie jedenfalls von unserer Haustür weg bekommen und wieder etwas ruhe und Normalität einführen in unser Haus. Sergej schien sogar davon angetan eine dauerhafte Operationsbasis einrichten zu können. Entweder das oder die Tatsache das offensichtlich 3 seiner Männer, darunter Annette, Schwanger waren. Das gab ihnen dann den letzten Funken um ihre dauerhafte Operationsbasis zu beziehen. Endlich Nachbarn zu haben ist schon etwas seltsames.

Normalität, Mareike, hier herrscht so etwas wie Normalität, Spürst du das? Wir lagen gemeinsam, in eine Decke gewickelt, auf einer Couch, die wir zusammen mit anderen Sitzgelegenheiten in den Hof gestellt hatten. Und beobachteten den Sonnenuntergang. Du räumst im Vorgarten auf und wirst dich darum kümmern die Schäden, die unsere neuen Nachbarn an unserem Hof angerichtet haben, zu beseitigen. Und keine wiederrede sonst dürfen deine Hände mit sich selbst spielen. Sie legte ihre Hände auf meine. Wir brauchen neue Sachen, für Luzie und Elias sie wachsen zu schnell. Ich zog sie weiter zu mir heran. Das heißt ich darf wieder los ziehen. Ihre Finger umschlossen die meinen. Ich hab jedesmal eine Todesangst wenn du fort gehst. Wir blieben noch eine Weile so liegen und währen wahrscheinlich sogar so eingeschlafen, hätte Luzie nicht in der Hoftür gestanden und nach Abendbrot verlangt. Sie hatte in den Letzten Wochen einen gewaltigen Satz gemacht. War nun einen halben Kopf größer. Wir führten eine Küchen Türrahmen Strichliste. Auch näherte sich der Tag an dem Sie zu uns kam. Und ich brauchte noch ein Geschenk für einen nun 6 Jährige. Vielleicht ein alter Schulranzen ein paar Blöcke zum malen und Bundstifte. Die Kreide hatte sie aufgebraucht, während sie die Felsen am Haus verschönerte.

Mareike schrieb wieder ein Liste, diesmal konnte ich unbesorgter sein. Sergej versprach mir das er und Annette auf Sie und die Kinder aufpassen werden. Er stellte mir Kolja einen recht jungen Mann zur Seite, er war einer der glücklichen neu Väter und es schien ihm nur Recht zu sein, etwas umher streifen zu können. Seine Gefährtin wie er erzählte war nämlich zu einem Hormonellen Monster mutiert, wenn sie nicht Weinte erledigte sie aller Hand Hausarbeiten, nur um dann mittendrin aufzuhören und den nächsten Heul Anfall zu bekommen. Ich sagte ihm das sich das legen würde, irgendwann. Er lächelte mild und war fest der Meinung das dies erst eintreten werde wenn sein Kind da währe.

So zogen wir los erst Richtung Svetlojarsk und dann die Küste entlang, Berenzino, Elektro, Cherno, wir schwammen bei Kamyshovo sogar rüber zur Insel, aber außer ein paar Ruinen war dort nichts. Und wenn nicht der verdammte Jeep, kurz vor Elektro, einfach gestorben währe, würden wir mit reichlich Sachen zurück kommen. So haben wir uns erstmal getrennt, Elektro ist groß vielleicht findet einer von uns beiden ja, Werkzeug um den Jeep wieder flott zu machen. Während ich an der Küste durch die Industrie Anlagen streife, fällt mir in der Ferne ein Mann auf der mit einer Axt in der Hand sich gerade einen Läufer vom Hals hält. Ich wollte gerade die frisch gefundene Blaze 95 Double Rifle durchladen als er den Läufer endlich niederstreckte. Leider verlor ich ihn daraufhin aus den Augen. Kurze Zeit später traf ich in einem Bürogebäude auf Bone, so stellte er sich mir jedenfalls vor. Wir Unterhielten uns kurz, er suchte einen Willie. Gekleidet war Bone in ziemlich zerschundenden Sachen.

Kurz darauf trafen Kolja und ich wieder am Jeep ein. Klebeband und sanfte Schläge ließen den Motor wieder anspringen. Da wir das meiste hatten, Schultasche und Sachen, und wir eigentlich nur noch um Vybor nochmal auf Wild Jagd gehen wollten, beschlossen wir unser Glück nicht zu fordern und steuerten den Jeep zurück in unser Dorf. Kolja konnte sich während der gesamten fahrt nicht an den gedanken gewöhnen vater zu werden. Er war sein ganzes Leben lang nur Militärisch erzogen worden. Er wusste vom Vater sein rein gar nichts. Glaubst du Sergej geht es da besser? Kolja lachte und verneinte meine Frage.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: auf Fischzug

Ich schätze die Gesellschaft von Sergej, Kolja und den anderen es zeigt mir das es in dieser Welt doch noch nicht alles verloren ist. Während die Frauen sich zusammen auf die Geburten vorbereiten. Kinder, mehr Kinder, wie ich schon damals feststellte ist es vollständig abstrus in so ein Chaos, Kinder in die Welt zusetzen. Aber der Natur ist das was uns Menschen widerfahren ist ja egal, sie macht einfach weiter mit ihrem Programm, neues Leben schaffen und das alte abtöten.

Zeitreisen, ich muss wenn ich diese Schallplatte in der Hand halte immer an Zeitreisen denken. Während The Power of Love läuft erzähle ich Luzie von den Abenteuern von Marty McFly der in das Jahr 1955 zurückreiste um die Geschichte zu ändern und wie er zusammen mit Doc Brown die Zukunft rettet. Sie hängt förmlich an meinen Lippen, ich muss ihr sogar aus Holz einen Delorean schnitzen, und die fliegende Eisenbahn. Während ich den fertigen Holzwagen bewundere, fallen mir die Worte von Doc ein, wie er Marty ihren Plan erzählt, Den Delorean auf 88 Meilen Pro Stunde zu beschleunigen.

Luzie ist glücklich darüber das Sie bald noch mehr kleine Menschen zu spielen bekommen wird. Es war recht schwer für Sie bisher, neben Elias die einzige kleine Person zu sein. Niemanden zum Spielen und immer nur Erwachsene um sich zu haben. Sie ist das einzige Kind was ich überhaupt bisher in meinen Reisen durch Chernarus gesehen habe. Ich muss an Deutschland denken, daran wie ich von dort hierher gelangt war. Daran wie es einen verändert wenn man zum ersten mal sieht wie einem Menschen das Leben entweicht, daran wie die Augen plötzlich blind werden.

Mareike reist mich aus meinen Gedanken. Kolja will an die Küste, er will Angeln und Fragt ob du mit willst. Wir waren vor 2 Wochen erst an der Küste gewesen. Aber es schien als wolle er jede Gelegenheit nutzen um nicht Zuhause sein zu müssen. Mareike verstand sein Fluchtverhalten und ich war Froh das Sie selbst nicht so war während ihrer Schwangerschaft mit Elias. Natascha konnte wirklich unausstehlich sein, die Schwangerschaft setzte ihr mehr zu als den anderen Frauen, sie kommandierte Kolja die gesamte Zeit rum, Weinte ohne Grund und war auch sonst unausstehlich. Kolja beteuerte das Sie vor der Schwangerschaft anders war.

Wir wollten mit dem Laster runter nach Komarovo, eventuell ein zwei Abstecher in die kleineren Dörfer um noch Sachen aufzusammeln. Die fahrt war ruhig. Kolja schwieg die meiste Zeit und so konnte ich in ruhe in der Bibel lesen. Ich las in letzter Zeit ziemlich oft in ihr, was nach den Gebrauchs-spuren zu Urteilen, Sie nicht mehr lange halten dürfte. Ich werde wohl eine neue brauchen. Kolja meinte das er das Buch ablehne, zuviel Unsinn aus seiner Sicht. Ich kommentiere seine Bemerkung nicht, es muss jeder für sich selbst festlegen ob und an welchen Gott er glaubt. Vor der Apokalypse war ich selbst und bin es eigentlich auch noch, ein Pastafari. Ich lese eigentlich nur in der Bibel um zu verstehen wie der Glaube überhaupt funktioniert. Wie er es geschafft hatte über 2000 Jahre hinweg die Menschheit zu manipulieren.

Wir hatten eine tolle Zeit am Strand. Kolja fing sogar ein paar Fische. Kurze Zeit später machten wir uns mit dem Laster von Komarovo auf nach Kamenka, Kolja wollte noch in die alte Militär Basis bei Pavlovo. Auf halber Strecke kamen wir an der Gefängnis Insel vorbei. Ich erinnerte mich an Dimitri, ob er wohl noch immer auf der Insel war? Wir hielten und Kolja erklärte sich Einverstanden beim Laster zu warten. Es hatte noch immer niemand die Boote repariert, also hieß es wieder schwimmen. Als wenn der Regen nicht schon ausreichen würde, Ich hasse Wasser, es ist kalt, es ist Nass und man friert sich die Eier ab.

Während ich an Land schwimme begrüßen mich 4 Gewehrläufe, freundlich bleiben war die Devise. Ich wollte weiterleben. Ausgeraubt zu werden damit konnte ich leben, aber zu sterben lag mir nicht im Sinn. Vor allem nicht frierend und völlig durchnässt. Sie bedeuteten mir mich ruhig zu verhalten und zu Kooperieren dann würde mir nichts geschehen. Sie führten mich in eins der Gebäude und steckte mich in eine Zelle. Während Sie mich fragten, Wer ich wäre und was ich auf der Insel wollte, sorgte einer von ihnen für ein Feuer an dem ich mich aufwärmen konnte.

Nach einer halben Stunden in der Zelle durfte ich dann auch ohne Aufsicht die Insel erkunden. Das Gefängnis war groß, leider fand ich nirgends etwas brauchbares, wenn ich aber hundert Menschen fesseln wollte so währe ich mit all den Handschellen gut versorgt. Keiner der Anwesenden Sicherheitskräfte kannte einen Dimitri. Und wenn mein Gedächtnis auch nur etwas besser wäre und sie nicht alle voll vermummt rum laufen würden, könnte man sich einige der Gesichter einprägen, so sind sie für mich ein Namenloser Haufen Ex-Militär. Ich wurde von einem der Soldaten dann auf meinen Weg zurück von der Insel begleitet, wir unterhielten uns kurz darüber was in Chernarus so los ist und verabschiedeten uns dann. Kolja grinste während er ein Feuer anzündete, denn er hatte wiedermal glück beim Angeln gehabt.

Wir fuhren zur Militärbasis, Waffen fanden wir keine, aber dafür konnte ich eine neue Weste ergattern, Kolja fand noch Munition, er hatte mehr Ahnung davon als ich. In einer der Barracken entdeckten wir zu unserer Überraschung noch eine sehr gut erhaltene 1911 mit Schalldämpfer und Pistolen Taschenlampe Aufsatz. Nur ein Magazin dafür war nicht aufzutreiben. Alles in allem war es ein guter Fischzug. Und so machten wir uns auf über Vybor zurück nach Stary Yar. Ich wollte noch sehen ob es in Vybor mittlerweile besser geworden ist. Und eventuell mit Sepp um ein 1911 Magazin handeln. Statt Sepp fanden wir einen Aushang der eine Bürgerversammlung ankündigte. Es klang interessant, eine neue Vereinigung wollte etwas anders machen und all den Banditen da draußen die Stirn bieten. Kolja scherzte darüber das es eine hirnrissige Idee währe, ein friedliche Vereinigung zu gründen. Da währe man sofort ein gefundenes fressen für all den Abschaum.

Ich blieb in Vybor, während Kolja, sich mit den gesammelten Sachen, nach Hause auf machte. Ich wollte mir diese Versammlung unbedingt ansehen und mir anhören um was es dort genau ging. Zu meiner Überraschung waren am folgenden Tag ziemlich viele Menschen in Vybor, für meinen Geschmack etwas zu viel es blieb aber friedlich, anscheint wollten alle Wissen worum es ging. Während wir warteten, wurden Geschichten ausgetauscht, gehandelt, gescherzt, und das ein oder andere Bier vernichtet. Es war herrlich endlich genug Informationen, welche Fraktionen sich gebildet hatten, wo man mit Banditen übergriffen zu rechnen hatte. welche militärischen Organisationen noch existierten, nur Sepp und mein 1911 Magazin waren nicht aufzutreiben.

Der Sprecher der CBB wie sie sich nannten, stellte sich, auf einem Vordach stehend, uns allen vor, leider Verstand ich seinen Namen nicht. Aber offensichtlich kam er nicht aus Chernarus, jedenfalls klang er Ausländisch und war zudem ein Schwarzer. Was er sagte klang alles vernünftig, Schutz der schwachen, gegenseitiger Respekt, Wahlen usw. Mich machte bei alldem was so von sich gab nur eine einzige Sache wirklich sorgen. Während der gesamten Versammlung war nicht eine Frau zugegen. Generell hatte ich bis auf Maria die offensichtlich Geisteskrank war, bis dato nur Mareike und die Frauen von Sergejs Trupp in Chernarus ausmachen können. Ich wusste von einigen Reisenden das es ein Ehepaar mit dem Namen Eli und Lorea Bromberg gab, die durch Chernarus zogen, aber ansonsten gab es nur Gerüchte über weiter Frauen. Es war also ziemlich offensichtlich das bei der Anzahl an Männern, die sich hier versammelt hatten, auch einige darunter waren die eventuell seit Jahren keine Frau zu Gesicht bekommen hatten. Ich fragte ihn wie er denn Gedenke das Frauen geschützt werden würden vor eventuellen Übergriffen. Er verwies auf eine Bürgerwehr. Die sich erst noch gründen würde. Es war mir im Grunde alles zu schwammig. So Verlies ich die Versammlung, es überzeugte mich nicht, ich würde nur ungerne Mareike und Luzie dieser Gefahr aussetzen.

Während ich mich von Vybor zu Fuß aufmachte, zurück nach Hause zu kommen, begegnete ich bei Kabanino einem weiteren Reisenden. Er kam mir bekannt vor, aber mein Personengedächtnis ist echt nicht das beste, ich wusste das ich den Namen Bone schon einmal gehört hatte. Kann sein das ich ihm eventuell schon mal begegnet war, aber genau erinnern konnte ich mich nicht. Er war ziemlich Hilflos, kam aus Elektro und wollte bei Vybor zum Flughafen, er hatte die Reisedauer unterschätzt, war ziemlich durstig und kroch Barfuß dahin. Er hatte die Falschen schuhe ausgewählt für seine reise, Wer unternimmt auch in Lederschuhen so ein Gewaltmarsch. Ich half ihm, mit 1 Dose Spagetti, 2 Spite Lemon Lime und einem Bier, wieder zu kräften, Ich hatte aus Vybor noch ein extra Jacke dabei. Die er dankend Annahm, da seine Sachen ziemlich zerschunden aussahen. Und die Jacke die er trug nicht gerade so aussah als würde sie noch wärme spenden oder das Wasser abhalten. Ich fand in Kabanino ein paar Sportschuhe, die ihm zu passen schienen. Er bedankte sich für meine Freundlichkeit in dem er den Inhalt seines Rucksacks auf die Strasse entleerte.

Und als wenn Gott unsere Schicksale zusammengeführt hätte, purzelte aus seinem Rucksack auch ein Magazin für eine 1911. Ich hatte ganz Vybor auf den Kopf gestellt, mit zich Personen gesprochen, ja ich versucht sogar mit dem Offensichtlich verrückten Jeffrey ins Gespräche zu kommen, ich hatte mir sein ganzes Geseier von wegen Schöpfer und er währe erleuchtet angetan, um eventuell an sein 1911 Magazin zu kommen. Alles was er Erzählte klang für mich als wolle er mir Waschmittel verkaufen. Und hier irgendwo im nirgendwo, durch puren Zufall treffe ich auf eine freundlich Person, die meine Hilfe wirklich dringend braucht, und bekomme zum dank ein 1911 Magazin. Der Tag war perfekt. 20 Minuten nachdem Bone und ich uns verabschiedeten, griff mich so ein verdammter Läufer an und zerfetzte mir die Weste, Sie war ruiniert. Wie gewonnen so zerronnen, sagt man da doch. Und als wenn das nicht genug gewesen währe, regnete es durchgehend bis Stary Yar. Gott hat wirklich einen echt miesen Humor.

Als ich Zuhause ankam erinnerte ich mich wieder woher ich den Namen Bone kannte, Star Trek, es war der Englische Spitzname von Dr. Leonard McCoy, der in der deutschen Übersetzung zu Pille wurde.

Gaming – DayZ SA Tagebuch: Friedlichkeit

Mit Elias zu spielen, dabei zuzusehen wie er seine ersten Schritte macht, wie er mit reden beginnt, mit Luzie spielt, wie er lacht und sich freut. Ich bin glücklich aber auch besorgt, es wird nicht ewig so bleiben. Irgendwann entdeckt uns hier oben irgendwer, Und ob Sergej und seine Männer uns alle auf dauer beschützen können, wage ich zu bezweifeln. Er, Kolja, und seine Männer betrieben zwar noch immer, ihre all morgendlichen Übungen, aber mit der Zeit werden auch diese Routinen ihnen sinnlos vorkommen. Es ist einfach zu Friedlich hier.

Es ist hier sogar so sicher genug, so das ich hin und wieder durch Chernarus wandern kann, ohne mir direkt Sorgen machen zu müssen. Durch einige Reisende erfuhr ich das es zurzeit in Vybor ziemlich gefährlich sei, einige Banditengruppen versuchten die Stadt an sich zu reißen. Ich mied Vybor vorerst, obwohl es eigentlich der derzeit beste Ort zum Tauschhandel war, denn nach und nach kommen die Kinder zur Welt. Was bedeutet wir brauchen mehr Kleidung, mehr Nahrung, Mehr Werkzeug und vor allem, sollte die Siedlung sicher gemacht werden. Zäune, Barrikaden und Stacheldraht, was bedeutet das wir Unterwegs sein müssen. Berezino, Kolja und ich wählten diesen Ort um an die benötigten Materialien zu kommen. Während er in ruhe die Stadt auskundschaftet, fing ich an die ersten Sachen an einem Ort zusammen zu tragen. Die Läufer werden aggressiver, sie scheinen zu Hungern. Vielleicht hat sich das mit ihnen in 1 bis 2 Jahren.

Kurz nachdem wir wieder Zuhause ankamen, machten wir uns daran die ersten Verteidigungsanlagen zu errichten. Die Abende waren mild und warm Mareike schmiegt sich an mich, ich spüre ihren Atem in meinem Nacken, beobachte wie sich langsam ihre Brüste hoben und senkten. Alles schien so friedlich, alles wirkte wie in einem dieser Kitsch Romanen, die Welt könnte stehen bleiben und ich würde es nicht merken. Wir lagen gemütlich auf der Veranda, während der Tag dem Abend wich. Luzie und Elias spielten fange im Hof. Diese Abendliche Idylle wurde durch Waffen feuer, Geschrei und Grunzlaute, förmlich in der Luft zerrissen.

Wir hatten sie nicht bemerkt, sie weder gehört, noch gesehen. Erst als die ersten Schüsse vielen begriffen wir was vor sich ging. Eine Gruppe Banditen, sie hatten die Läufer benutzt um uns abzulenken. Es war brutal, kurz und blutig. Ich eilte, während Sergejs Männer ihr bestes gaben, mit Annette, Mareike und Kindern zur Herberge. Durch die Felsen und die abhänge waren sie leicht zu verteidigen. Wir taten unser bestes. Die Läufer stellten kein Problem da, aber die Banditen. Ihre Bewaffnung und ihr vorgehen wahren ein Problem. Sergejs Männer fielen wie Papierfiguren, nur er und Kolja waren noch am Leben.

Diese Welt hat nun ein paar Waisenkinder mehr, ich kann mich nicht mehr an alles erinnern. Aber nach einer Weile überrannten Sie Kolja und Sergej, beide starben bei dem Versuch Sie mit Granaten aufzuhalten. Was aus Mareike wurden konnte ich nicht herausfinden, Annette überlebte nur weil sie sich mit den Kindern im Keller verschanzt hatte. Nach ihrer Aussage hatten Sie Mareike verschleppt. Meine Frau war in den Händen von irgendwelchen abartigen Bestien, irgendwo in Chernarus und ich lag mit mehreren Bauchschüssen im für mehr als eine Woche im Bett. Annette kümmerte währenddessen um die Kinder. 7 Kinder, Elias, Luzie, und 5 Neugeborene zwischen wenigen Wochen und ein paar Monaten Alt, es wird Hart, Sehr sehr hart. Annette und ich, wir haben nach meiner Genesung für alle Gräber ausgehoben und sie Anständig beerdigt. Sie wird bei den Kindern bleiben während ich mich auf die Suche nach Mareike machen werde.

Ich werde Mareike finden und Ihre Entführer bestrafen, Ich werde diese Schweine Finden und einem nach dem anderen schön fein säuberlich erst die Haut abziehen und sie dann Lebendig filetieren.